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NZZ Quantensprung

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.
- 45 - Smart Glasses: Der Assistent auf unserer Nase
Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables wirklich? Unsere Tech-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat in San Francisco die neuesten Modelle getestet. In dieser Folge Quantensprung besprechen wir, welche Technologien winzig klein und leicht in der Brille verbaut sind, wie man sie mithilfe eines Armbands steuern kann und wie zukünftige Modelle sogar dreidimensionale Hologramme anzeigen könnten. Ausserdem: Durch Privacy by Design könnten Smart Glasses die Privatsphäre Dritter schützen. Host: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin und Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Marc Pollefeys, Informatiker und Professor an der ETH Zürich Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 18 Sep 2026 - 44 - Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All
Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem. In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen. Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Sascha Quanz (Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich) - Sara Seager (Astrophysikerin und Forschende am MIT) - Bill Dimond (Leiter des SETI-Institut) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren.](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 11 Sep 2026 - 43 - Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen
Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind. Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet. Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten. - Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion - NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich - Martin Rub, Terradata [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 04 Sep 2026 - 42 - Die perfekte Probe: Periodenblut als ungenutzte Chance der Medizin
Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit. Warum nicht auch für Periodenblut? Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen. Host: Lena Waltle Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge sind ausserdem zu hören: - Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin) - Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 28 Aug 2026 - 41 - Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App
Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben oder Partys in der Wüste beleuchten. Doch die Idee von künstlichem Tageslicht hat Schattenseiten. Ökologen warnen vor Störungen natürlicher Tag-Nacht-Rhythmen und Astronomen fürchten eine massive Lichtverschmutzung am Himmel. In dieser Folge von Quantensprung beleuchten wir die Geschichte der Weltraumspiegel von den Anfängen bis zu den heutigen Plänen sowie mögliche Alternativen. Host: Lena Waltle NZZ-Redaktor: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor In dieser Folge mit dabei: Miles Timpe, Astrophysiker an der Universität Zürich und Forscher am Collegium Helveticum Olivier Hainaut, Astronom an der der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München Quantensprung gibt es zum Hören – und Zum Lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 21 Aug 2026 - 40 - Giotto: Eine Schweizer Firma verspricht KI-Unabhängigkeit für Europa
Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern. Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein. In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist. Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch? Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI) Und hier findest du die [Quantensprung-Folge zu Apertus](https://www.nzz.ch/podcast/die-schweiz-praesentiert-eine-alternative-zu-chat-gpt-die-kuenstliche-intelligenz-soll-fair-ueberpruefbar-und-unabhaengig-von-tech-konzernen-sein-ld.1906826). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung) findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 24 Jul 2026 - 39 - Präzisionsmedizin: Mit Multiomik zur massgeschneiderten Gesundheit
Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich? In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen. Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum), - Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 17 Jul 2026 - 38 - De-Extinction: So kommen die Mammuts zurück
Können wir ausgestorbene Tierarten wie das Mammut, den Dodo oder den Tasmanischen Tiger per Gentechnik wiederbeleben? In dieser Folge von Quantensprung geht es um De-Extinction: die Umkehr des Aussterbens. Wir schauen auf die Forschung der Biotech-Firma Colossal Bioscience, die an sogenannten Proxy-Tieren arbeitet – wie einem kälteresistenten Elefanten für die sibirische Tundra, der den Permafrostboden schützen soll. So wie einst das Mammut. Wir erklären Schritt für Schritt, wie aus fragmentierter Ancient DNA und der Crispr-Genschere Schattenwölfe entstehen. Und am Beispiel des Beutelmarders erklären wir, warum die Geneditierung schon heute eine riesige Chance für den Artenschutz ist. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andrew Pask (Biologieprofessor an der Universität Melbourne / Colossal Bioscience) - Gernot Segelbacher (Professor für Wildtierökologie in Freiburg und Mitglied der Weltnaturschutzunion IUCN) Produktion: Sarah Ziegler [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 10 Jul 2026 - 37 - Live: Thomas Zurbuchen und Astronautin Rabea Rogge über unser zukünftiges Leben im All
In dieser ersten Live-Ausgabe des Quantensprung-Podcasts im Kaufleuten in Zürich dreht sich alles um die Zukunft der Menschheit im Kosmos. Der Weltraum fasziniert die Menschheit seit jeher. Doch während wir früher nur mit Teleskopen in die Ferne blickten oder Sonden wie Voyager losschickten, stellt sich heute eine ganz neue Frage: Wie wird das All zu unserem echten Lebensraum? Es geht um die extremen Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper, bleibende Schäden an den Augen und die psychologischen Herausforderungen der Isolation. Gleichzeitig eröffnen sich im Orbit faszinierende Möglichkeiten, um etwa Organe im 3D-Druckverfahren herzustellen. Die Reise führt weiter zum Mond, wo im Rahmen der Artemis-Missionen eine dauerhafte Station entstehen soll, und schließlich zum Mars. Warum wir trotz fortschrittlicher Robotik und KI auch in Zukunft nicht auf menschliche Entdecker verzichten können und welche Rolle Schweizer Technologien dabei spielen, hören Sie in dieser Episode. Host: Lena Waltle, NZZ, Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, Professor für Weltraumtechnologie und Weltraumwissenschaft an der ETH Zürich, ehemaliger NASA-Wissenschaftsdirektor Rabea Rogge, Astronautin, Robotikforscherin und erste deutsche Frau im All Produktion: Simon Schaffer Weltall, Raumfahrt, Thomas Zurbuchen, Rabea Rogge, Mondstation, Artemis, Mars-Mission, Schwerelosigkeit, SpaceX, Robotik [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 03 Jul 2026 - 36 - Genmanipulation gegen Glatzen: So kompensieren unsere Haare Organschäden
Haare sind weit mehr als eine kosmetische Stilfrage oder ein soziales Kommunikationsinstrument. Jedes der rund zwei Millionen Haare auf unserem Kopf ist streng genommen ein eigenes Mini-Organ. In dieser Folge von Quantensprung beschäftigen wir uns mit der Haarforschung und schauen uns an, wie Haare in Zukunft sogar Aufgaben von Leber und Niere übernehmen könnten. Doch um diese natürlichen Funktionen für die Medizin nutzbar zu machen, muss die Wissenschaft zuerst das Rätsel des Haarausfalls lösen. Wir sprechen über die Mechanismen hinter dem kreisrunden Haarausfall, bei dem das Immunprivileg der Haare zusammenbricht, und den klassischen männlichen Haarausfall, der genetisch hochkomplex ist. Neben den bekannten Medikamenten und ihren teils schweren Nebenwirkungen versprechen neue Ansätze mit Genscheren oder kuriosen Entdeckungen wie dem Geruchs- und Geschmackssinn der Haare echte Durchbrüche. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Manuel Stark, NZZ-Reporter In dieser Folge hörst du ausserdem: - Ralf Paus, Dermatologe und Haarforscher an der Universität Miami - Stefanie Heilmann-Heimbach, Humangenetikerin an der Universität Bonn Produktion: Sarah Ziegler Mails an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 26 Jun 2026 - 35 - Fussball-Analytics: Wie man mit Wissenschaft Weltmeister wird
Es ist der Traum aller Fussballer. Der grösste Wunsch der Trainerteams. Die Hoffnung aller Fans: der Weltmeistertitel. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, wird der Fussball immer professionalisierter. Immer weniger wird dem Zufall überlassen. Um auf dem höchsten Niveau zu bestehen, bedienen sich Mannschaften wissenschaftlicher Methoden. Ein ETH-Professor hat ein Analysetool entwickelt, das die Taktik ganzer Teams auf einen Blick entlarvt. In dieser Episode blicken wir hinter die Kulissen der Digitalisierung des Sports und zeigen, wie wissenschaftliche Methoden, Daten und Algorithmen genutzt werden, um Teams in Weltmeister-Form zu bringen. ETH-Professor Ulrik Brandes erklärt, wie aus Millionen von Positionsdaten taktische Muster entschlüsselt werden und was ein sogenannter Position Plot über das Spiel der Schweizer Nationalmannschaft verrät. Zudem beleuchten wir die psychologische Seite des Erfolgs: Der Sportpsychologe Darko Jekauz zeigt auf, wie Krisen auf dem Platz mathematisch berechenbar werden und wie Teams der emotionalen Abwärtsspirale durch gezieltes Achtsamkeitstraining entkommen können. Schliesslich räumen wir mit alten Mythen rund um das Elfmeterschiessen auf. Host: Lena Waltle Co-Host: Leonid Leiva Ariosa In dieser Folge hörst du ausserdem: - Ulrik Brandes (ETH-Professor) - Darko Jekauc (Sportpsychologe am Karlsruher Institut für Technologie) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Mails an quantensprung@nzz.ch «NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall? Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich [Tickets und weitere Informationen finden Sie hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung).
Fri, 19 Jun 2026 - 34 - Proteine aus Luft: Wie Bakterien nachhaltige Lebensmittel produzieren
Protein wird mithilfe von Landwirtschaft erzeugt. Doch die Produktion von Fleisch und Pflanzen verbraucht riesige Flächen und wertvolle Ressourcen. In dieser Folge von Quantensprung dreht sich alles um eine radikale Alternative: Air Protein. Das finnische Startup Solar Foods stellt unter dem Namen Solein ein Proteinpulver her, das unabhängig von fruchtbarem Boden, Nutztieren und herkömmlichem Dünger entsteht. Dahinter steckt ein natürlicher Prozess, den Forschende im Labor nachbauen. Sogenannte Knallgasbakterien nutzen Wasserstoff als Energiequelle, um Kohlendioxid und Stickstoff in organische Bausteine umzuwandeln. Das Ergebnis ist ein gelbes Pulver, dessen Aminosäureprofil dem von tierischen Proteinen ähnelt und das reich an Vitamin B12 ist. Ob im Supermarkt, in der Antarktis oder bei zukünftigen Missionen im Weltall: Kann dieses Einzellerprotein den weltweiten Bedarf nachhaltig decken? Host: Lena Waltle Co-Host: Esther Widmann In dieser Folge hörst du ausserdem: - Juha-Pekka "Jopka" Pitkänen, Gründer und CEO von Solar Foods - Monika Konarzycka-Bessler, Leiterin der Forschungsgruppe Single Cell Protein am Fraunhofer-Institut für Molekulare Biologie und Angewandte Ökologie (IME) in Aachen «NZZ Live»-Veranstaltung: Von Science-Fiction zur Realität: Lebensraum Weltall? Ein Gespräch mit Thomas Zurbuchen und Rabea Rogge. Dienstag, 30. Juni 2026, 20.00 Uhr, Kaufleuten, Zürich. Tickets und weitere Informationen finden Sie hier. https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/ Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 12 Jun 2026 - 33 - SpaceX: Die Technologien hinter Elon Musks 1,8 Billionen Dollar-Firma
SpaceX plant den grössten Börsengang der Geschichte und will dabei eine Bewertung von 1,8 Billionen Dollar erreichen. Doch das Unternehmen von Elon Musk ist längst mehr als eine reine Raketenfirma. Um die gigantischen Pläne für die Modernisierung des Starlink-Satellitennetzwerks, den Bau von Rechenzentren im All für die künstliche Intelligenz und die spätere Kolonisierung des Mars zu finanzieren, braucht das Unternehmen frisches Kapital. In dieser Folge von Quantensprung werfen wir einen Blick auf die Technologien hinter dem Erfolg von SpaceX. Wir sprechen über die teilweise wiederverwendbare Falcon 9, das Starlink-Netzwerk, das bereits zwei Drittel aller aktiven Satelliten weltweit ausmacht, und das neue Starship. Zudem beleuchten wir die ambitionierte Idee, Rechenzentren ins Weltall zu verlegen, um dort die KI der Zukunft zu trainieren und die Probleme auf der Erde zu umgehen. Und es geht darum, wie das Ökosystem SpaceX Musk irgendwann zum Mars bringt. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Thomas Zurbuchen, Astrophysiker, ehemaliger Forschungsdirektor der NASA und Leiter der Initiative ETH Zürich Space - Olivier de Weck, Raumfahrtforscher am MIT in Boston - Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion - Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsredaktion Am Dienstag, 30. Juni 2026 spreche ich mit dem ehemaligen Nasa Chefwissenschafter Thomas Zurbuchen und der Astronautin Rabea Rogge über den Lebensrauf Weltall. Um 20.00 Uhr im Kaufleuten, Zürich - sei dabei! Tickets und weitere Informationen finden Sie [hier](https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung). Links zu den weiteren Folgen: Mehr über [Rechenzentren im All](https://www.nzz.ch/podcast/kuenstlicher-intelligenz-droht-auf-der-erde-der-strom-knapp-zu-werden-nun-weichen-die-techfirmen-auf-den-weltraum-aus-ld.1913189): Mehr über das [Starship](https://www.nzz.ch/podcast/das-starship-die-groesste-rakete-der-welt-soll-die-menschen-zum-mars-bringen-was-kann-das-raumschiff-von-elon-musk-ld.10007459):
Fri, 05 Jun 2026 - 32 - Ein Trip gegen Depressionen - wie Psychedelika glücklicher machen sollen
Paul leidet seit 16 Jahren an einer schweren Depression. Antidepressiva stabilisierten ihn zwar, doch mit starken Nebenwirkungen. Nun testet er eine ungewöhnliche Therapie mit Psilocybin, dem Wirkstoff aus Magic Mushrooms. Die Psychedelika fluten das Gehirn und lösen für einige Stunden starke Halluzinationen aus. Gerade für depressive Menschen, bei denen sonst nichts wirkt, sind sie eine grosse Hoffnung. Nur wenige Sitzungen sollen ihnen helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein zufriedenes Leben zu führen. In dieser Folge Quantensprung schildert Paul, wie sich ein Trip mit Psilocybin anfühlt, und was es in ihm ausgelöst hat. Ausserdem sprechen wir mit Experten über den aktuellen Stand der Forschung zu Psychedelika und finden heraus, wie sie wirken - und bei wem. Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Joscha Dutli, freier Journalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Paul, Patient in Psychedelika-assistierter Therapie (Name und Stimme von der Redaktion geändert) - Helena Aicher, Psychotherapeutin in Zürich - Gerhard Gründer, Psychiater und Leiter einer grossen Studie zur Wirksamkeit von Psilocybin Produktion: Sarah Ziegler Mails mit Kritik, Lob und Anregungen an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Fri, 29 May 2026 - 31 - Das Starship: Wie die grösste Rakete der Welt die Menschen zum Mars bringt
Das Starship soll die Menschheit zum Mond und zum Mars bringen. Mit einer Länge von 124 Metern ist es die grösste Rakete, die je gebaut wurde, und soll bis zu 100 Tonnen Nutzlast ins All transportieren. Elon Musks ambitioniertes Ziel lautet: Bis zum Jahr 2050 möchte er eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln, um die Menschheit zu einer multiplanetaren Spezies zu machen. Dafür setzt SpaceX auf eine technologische Neuerung: Die vollständige Wiederverwendbarkeit beider Raketenstufen, um die enormen Kosten der Raumfahrt drastisch zu senken. Doch der Weg dorthin erfordert echte Rocket Science. Neben den modernsten Raptor-3-Triebwerken müssen extreme Herausforderungen wie das Auftanken im Orbit und die enorme Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gemeistert werden. In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf die ersten Raketen von SpaceX zurück, analysieren die aktuellen Testflüge und besprechen mit Experten, wie ein Leben auf dem Mars in unserer Lebenszeit noch Wirklichkeit wird. Host: Lena Walte, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge hörst du ausserdem: - Martin Tajmar (Professor für Raumfahrt an der TU Dresden) - Hans Königsmann (deutscher Raumfahrtingenieur und ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter) Produktion: Nadine Landert Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter ins Unbekannte des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und dem ehemaligen Nasa-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen diskutieren wir über die Frage, wie das Weltall als Lebensraum erschlossen werden kann. Sie können dabei sein beim ersten «Quantensprung»-Live-Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen findest du hier: https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung?utm_source=MoEngage&utm_medium=EMAIL&mktcid=nled&mktcval=229&kid=nl229&ga=1 Du kannst Quatensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/ Mails an quantensprung@nzz.ch Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App kannst du ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto: https://go.nzz.ch/carplay
Fri, 22 May 2026 - 30 - Mythos: Wie KI für mehr Cybersicherheit sorgt
Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten. KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz. In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann. Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit - Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk Produktion: Sarah Ziegler Fragen, Anregungen und Kritik gerne an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Fri, 15 May 2026 - 29 - Adios Moskitos: Wie Gentech uns von Mücken befreit
Mücken nerven. Sie sirren, hinterlassen juckende Stiche - und vor allem übertragen sie weltweit tödliche Krankheiten wie Malaria oder Dengue. In dieser Folge von NZZ Quantensprung gehen wir der radikalen Frage nach: Könnten wir Mücken nicht einfach ausrotten? Im Laufe der Geschichte gab es schon viele Bemühungen, Mücken zu bekämpfen: vom massiven DDT-Einsatz auf Sardinien bis hin zu modernen Methoden wie der "Sterile Insekten Technik". Was in der Vergangenheit nie Erfolg hatte, könnte mit neuen gentechnischen Methoden klappen: Eine einzige im Labor genetisch veränderte Mücke könnte ihre ganze Art ausrotten. Doch was wären die ökologischen Folgen? Wir diskutieren, ob es sinnvoller wäre, statt der Mücke selbst nur die gefährlichen Erreger in ihrem Körper verschwinden zu lassen. Host: Anna Weber Co-Host: Esther Widmann In dieser Folge hörst du ausserdem: - Niels Verhulst, Professor an der Universität Zürich - Doreen Werner, Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) Produktion: Sarah Ziegler Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Mails an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 08 May 2026 - 28 - Mini-AKW: Neue Reaktoren versprechen ein Comeback der Kernenergie
Vier Jahrzehnte nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Kernkraft eine Renaissance. Angesichts steigender Energiepreise, des Klimawandels und geopolitischer Instabilitäten rücken neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) in den Fokus der Wissenschaft und Politik. Eine neue Ära der Kernenergie bricht an und in dieser Folge von Quantensprung wollen wir wissen, wie sie funktioniert. CO2-arm, sicher und grundlastfähig – das sind die Versprechen der Kernenergie. Wir beleuchten den technologischen Sprung von klassischen Druckwasserreaktoren hin zu innovativen Konzepten der vierten Generation, die mit flüssigem Natrium gekühlt werden und sogar Atommüll wiederverwerten könnten. Dabei blicken wir kritisch auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Frage der Endlagerung und das Risiko der Proliferation. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andreas Pautz, Leiter des Zentrums für Nukleare Technologien am Paul-Scherrer-Institut - Annalisa Manera, Professorin an der ETH-Zürich Produktion: Antonia Moser Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 24 Apr 2026 - 27 - Kryonik: Tiefgekühlte Leichen warten in Zürich auf die Auferstehung
Kryoniker haben Grosses vor: Sie wollen eines Tages den Tod bezwingen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, lassen sie ihre Körper nach dem Ableben bei minus 196 Grad Celsius in Stickstofftanks einlagern – in der Hoffnung, irgendwann wiederbelebt zu werden. Während die Technologie bei winzigen Embryonen und Larven von Fliegen bereits funktioniert, ist das Einfrieren und Wiederauftauen eines ausgewachsenen, komplexen Körpers eine enorme wissenschaftliche Hürde. In dieser Folge besucht Eva Mell ein Kryo-Zentrum in der Schweiz, in dem Körper für 200.000 Euro in Metallmänteln kopfüber gelagert werden. Host: Lena Waltle Co-Host: Eva Mell In dieser Folge hörst du ausserdem: - Emil Kendziorra, CEO von tomorrow.bio - Julia Neubauer, Leiterin der Abteilung Stammzell- und Kryotechnologie am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT). Produktion: Sarah Ziegler Hier findest du die [Quantensprung-Folg](https://www.nzz.ch/podcast/fuer-immer-jung-ein-cocktail-dreht-das-altern-zurueck-haelt-eine-verjuengungstherapie-fit-bis-120-ld.1930566)e über die Zellverjüngung. Feedback gerne an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 17 Apr 2026 - 26 - Artemis 2: Was Astronauten vor galaktischer Strahlung schützt
Der Weltraum ist ein faszinierender, aber auch lebensfeindlicher Ort. Mit der Artemis-2-Mission wagt sich die Menschheit weiter ins All vor als jemals zuvor, um eine dauerhafte Basis auf dem Mond zu errichten. Doch jenseits des schützenden Magnetfelds der Erde lauert eine unsichtbare Gefahr: hochenergetische Strahlung aus fernen Galaxien und von der Sonne. In dieser Folge von Quantensprung erfährst du, warum Astronauten bei einem Sonnensturm Schutz in einer Art improvisierten Kissenburg suchen müssen und weshalb Plastikflaschen, ein Wurfzelt oder ein Anzug aus Wasser die Rettung sein könnten. Wir begleiten die Astronauten auf ihrer Reise um den Mond. Es geht um das neue Wettrennen zum Mond, die langfristigen Pläne für eine Mars-Besiedlung und die Frage, ob wir Menschen für das Leben im All sogar genetisch anpassen müssen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Anna Weber: NZZ-Wissenschaftsredaktion Produktion: Nadine Landert In dieser Folge hörst du ausserdem: - Christoph Schuy, Physiker am Teilchenbeschleuniger in der Nähe von Darmstadt - Manon Minsart und Lenny Van Daele, Chemiker an der Universität Gent, Belgien Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter (https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Am 30. Juni 2026 wagen wir uns noch weiter in die Unbekannten des Weltraums vor. Gemeinsam mit der Astronautin Rabea Rogge und ehemaligen NASA-Chefwissenschafter und ETH-Professor Thomas Zurbuchen: Wie können wir das Weltall als Lebensraum erschliessen? Du kannst dabei sein beim ersten Quantensprung LIVE Event im Kaufleuten in Zürich. Tickets und weitere Informationen finden gibt es hier: (https://live.nzz.ch/de/events/r/weltraum-quantensprung).
Fri, 10 Apr 2026 - 25 - Für immer jung: Dieser Cocktail dreht das Altern zurück
In dieser Folge von Quantensprung begleiten wir mehrere Forscher auf dem Weg zum langen, vielleicht sogar ewigen Leben. Steve Horvath, der schon mit 18 Jahren das "Gilgamesch-Projekt" gründete, um den Tod zu überlisten. Heute, Jahrzehnte später, liefert er mit der sogenannten epigenetischen Uhr das Werkzeug, um unser wahres biologisches Alter präzise zu messen. Denn das unterscheidet sich oft deutlich von der Zahl in unserem Pass. Wir schauen im Labor von Ferdinand von Meyenn an der ETH Zürich hinter die Kulissen der Zellverjüngung: Wie funktioniert der "Yamanaka-Cocktail", der spezialisierte, erwachsene Zellen zurück in den Zustand von Babyzellen versetzt? Ausserdem erfahren wir, warum Forscher wie David Sinclair bereits erste Tests an Menschen vorbereitet und ob eine Verjüngungsspritze uns tatsächlich ein ewiges Leben bescheren könnte. Host: Lena Waltle Co-Host: Stephanie Lahrtz Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge hörst du ausserdem: - Steve Horvath, Langlebigkeits-Forscher, Mathematiker, Biostatistiker und Erfinder der epigentischen Uhr - Ferdinand von Meyenn, Professor für Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 27 Mar 2026 - 24 - Nachfolge der ISS: Private Firmen erobern das All
Die Zeit der Internationalen Raumstation ISS geht dem Ende zu. Es beginnt eine neue Ära privat betriebener Raumstationen. Sie sollen Astronauten, Forscher von Unternehmen und Universitäten sowie wohlhabende Touristen im erdnahen Orbit willkommen heissen. Dort soll ein Marktplatz im All entstehen, wie es die Nasa formuliert. Diese Episode beleuchtet, wie sich der Orbit Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Wirtschaftsraum entwickelt. Die Schwerelosigkeit im Orbit bietet einzigartige Möglichkeiten für Forschung und Produktion. Aber der Mensch ist für diesen Ort langfristig nicht gemacht. Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie künstliche Schwerkraft den Weg zu interplanetaren Reisen und langfristigen Habitaten im All ebnet. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Marie-Astrid Langer, NZZ-Korrespondetin im Silicon Valley In dieser Folge hörst du ausserdem: - Tom Shelley vom Raumfahrtunternehmen Vast - Oliver Ullrich, Professor an der Universität Zürich Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 20 Mar 2026 - 23 - Humanoide Roboter im Haushalt: Nie mehr abwaschen, bügeln, aufräumen
Humanoide Roboter sollen bald unsere Wohnungen aufräumen, Wäsche waschen oder den Geschirrspüler ausräumen. Erste Modelle lassen sich bereits vorbestellen – doch wirklich autonom sind sie noch nicht. In dieser Folge schauen wir uns an, wie weit die Entwicklung der Roboter-Butler tatsächlich ist und welche technischen Durchbrüche noch fehlen. Wir sprechen über neue Ansätze aus der Robotik und der KI: vom Reinforcement Learning in virtuellen Simulationen bis zum Imitation Learning, bei dem Roboter direkt von menschlichen Bewegungen lernen. Gleichzeitig zeigt sich, warum Hausarbeit für Maschinen besonders schwierig bleibt – denn jeder Haushalt ist ein anderes, komplexes Chaos. Ausserdem diskutieren wir, welche Rolle generative KI in der Robotik spielt, wie Investoren Milliarden in humanoide Roboter stecken und welche Auswirkungen diese Technologie künftig auf Arbeit, Gesellschaft und Privatsphäre haben könnte. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Wissenschaftsredaktion In dieser Folge hörst du ausserdem: - Aude Billard, Robotik-Professorin, EPFL - Simon Fischinger, CEO der Robotik-Firma Synapticon Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 13 Mar 2026 - 22 - Brain-Computer-Interfaces: Wie Michael den Computer mit Gedanken steuert
Michael “Michi” Mehringer hat einen Stecker im Hinterkopf. Seit einem Moped-Unfall als Jugendlicher ist er vom Hals abwärts gelähmt. Jetzt hat er als erster Querschnittsgelähmter in Europa eine Hirn-Computer-Schnittstelle mit 256 Elektroden im Gehirn. Mit ihr trainiert er, einen Computer-Cursor und sogar einen Roboterarm allein mit seinen Gedanken zu steuern. In dieser Folge besuchen wir Michi am TUM Klinikum rechts der Isar in München. Wir schauen den Forschern bei der Arbeit über die Schulter und erklären, wie Hirn-Computer-Schnittstellen funktionieren: Wie lesen Elektroden elektrische Signale aus Nervenzellen aus? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz beim Übersetzen von Gedanken in Befehle? Gleichzeitig diskutieren wir die grossen Visionen rund um Hirnchips – von medizinischen Anwendungen bei Lähmungen oder Schlaganfällen bis zu den ambitionierten Ideen von Firmen wie Neuralink. Könnte man eines Tages Sprache direkt aus dem Gehirn lesen? Oder sogar das Bewusstsein digital speichern? Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Medizin- und Biologieredaktor Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge hörst du ausserdem: · Michael Mehringer (Patient mit Hirnimplantat) · Melissa Zavaglia (Neuroingenieurin) · Bernhard Meyer (Neurochirurg) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Fri, 06 Mar 2026 - 21 - Organchips: Der bessere Weg zur personalisierten Medizin – ohne Tierversuche
Organe auf einem Chip könnten Tierversuche in der Medikamentenentwicklung grundlegend verändern. Statt Mäuse krank zu machen, züchten Forschende menschliche Zellen auf Plastikchips und bilden so zentrale Funktionen von Lunge, Leber oder Blut-Hirn-Schranke realistisch nach. In dieser Folge von «Quantensprung» geht es um Organ-on-a-Chip-Technologie, personalisierte Medizin und die Vision eines «Body on a Chip». Wie funktionieren diese Systeme? Warum scheitern so viele Wirkstoffe trotz erfolgreicher Tierversuche am Menschen? Und können Organchips präzisere, ethischere und günstigere Tests ermöglichen? Host: Lena Waltle Co-Host: Esther Widmann, Wissenschaftsredaktion NZZ In dieser Folge hörst du ausserdem - Olivier Guenat, Physiker und Mitgründer von Alveolix, forscht am ARTORG Center der Universität Bern - Ilka Maschmeyer von TissUse in Berlin, spezialisiert auf Multi-Organ-Chips Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.(https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)
Fri, 27 Feb 2026 - 20 - Designerbabys aus dem Silicon Valley: wie uns Startups intelligenter machen wollen
CRISPR gilt als eine der mächtigsten Technologien der modernen Biologie. Mit der Genschere lassen sich DNA-Sequenzen gezielt verändern – um schwere Erbkrankheiten wie Sichelzellanämie zu behandeln oder sie sogar vor der Geburt zu verhindern. Die neuen Biotech-Tools haben auch das Interesse der Pronatalisten in den USA geweckt, einer Bewegung, die sich für mehr und aus ihrer Sicht optimierte Babys einsetzt. Unterstützt von Milliardären aus dem Silicon Valley, planen gleich mehrere amerikanische Startups, die DNA menschlicher Embryonen zu manipulieren – und die Intelligenz kommender Generationen zu verbessern. Doch wenn dabei etwas schiefgeht, werden die Fehler auch an alle Nachkommen vererbt. Host: Lena Waltle Co-Host: Martin Amrein, Wissenschaftsredaktion NZZ Ausserdem in der Folge zu hören: - Jacob Corn (Professor für Genombiologie, ETH Zürich) - Kelly Ormond (Bioethikerin, ETH Zürich), - Cathy Tie (Gründerin Manhattan Genomics). Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang](https://www.nzz.ch/podcast/luzi-bernet-als-italien-korrespondent-zwischen-mafia-glanz-ld.1920236) zur ersten Samstagsfolge. Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newslette](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)r findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 20 Feb 2026 - 19 - Google als KI-Sieger: Warum der Konzern unsere Zukunft prägen wird
Kaum ein Unternehmen kennt uns so gut wie Google. Der weiss auch Alphabet, der Konzern hinter der Suchmaschine, wer unsere Freunde sind, welche Video-Präferenzen wir haben und welche Fragen uns gerade beschäftigen. Google Maps, Gmail, Google Workspace, das Android-Betriebssystem, YouTube und natürlich die Suchmaschine sollen nun zu einem digitalen persönlichen Assistenten verbunden werden: mit der Google-KI Gemini. Die soll uns dann lästige Arbeiten abnehmen: Termine verschieben, Reisen buchen, Geburtstagspartys vorbereiten. Für viele gilt weiterhin Chat-GPT von der Firma Open AI als Synonym für Künstliche Intelligenz. Dabei ist OpenAI nicht das einzige Unternehmen, das an KI arbeitet. Google steht seit 25 Jahren für den Zugang zu Information. Doch mit dem Start von ChatGPT geriet der Tech-Gigant unter Druck. In dieser Folge analysieren wir, wie es Google mit Gemini 3 im KI-Rennen zurück an die Spitze geschafft hat – und warum Talente, Daten, eigene Chips und Milliardeninvestitionen dabei entscheidend sind. Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Technologieredaktor Host: Lena Waltle In dieser Folge hörst du ausserdem: - Sundar Pichai, CEO von Google - Lila Ibrahim, COO von Googles KI-Unternehmen DeepMind - Joana Bryson, Professorin für Ethik und Technologie an der Hertie School Berlin Aufgepasst: NZZ Akzent baut aus! Jeden Samstag erscheint eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier entlang zur ersten Samstagsfolge.](https://www.nzz.ch/podcast/akzent) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 13 Feb 2026 - 18 - MOF: Künstliche Kristalle, die Wasser aus Wüstenluft gewinnen
MOFs versprechen versprechen Anwendungen, die im Zeitalter des Klimawandels immer wichtiger werden: Metal-Organic Frameworks können Wasser aus extrem trockener Luft gewinnen, CO₂ aus Abgasen oder sogar direkt aus der Atmosphäre filtern und Schadstoffe aus Gewässern entfernen. Deshalb werden sie oft als Wundermaterial gefeiert. In dieser Folge von „Quantensprung“ fragen wir: Was können MOFs wirklich? Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte des Chemikers Omar Yaghi, der 2025 den Nobelpreis für Chemie erhielt. Wir erklären, wie MOFs funktionieren, warum ihre riesige innere Oberfläche so besonders ist und weshalb sie für Klima- und Umweltanwendungen interessant sind. Host: Lena Waltle Co-Host: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor In dieser Folge hörst du ausserdem: - Jonathan De Roo, Professor für Nanomaterialien, Universität Basel - Roland Resel, Professor für Physik, Technische Universität Graz Und noch ein Hinweis: Unser Podcast "NZZ Akzent" baut aus! Ab dem 7. Februar erscheint jeden Samstag eine zusätzliche Folge - und die dreht sich ganz um unsere Korrespondenten in aller Welt. [Hier](https://www.nzz.ch/podcast/akzent) entlang zur ersten Samstagsfolge. Unser Italienkorrespondent Luzi Bernet erzählt unter anderem von einer Begegnung mit der Mafia in Neapel, und er besucht stolze italienische Handwerker. Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 06 Feb 2026 - 17 - Superintelligente KI: Wie ChatGPT zum Genie wird
Wie nah sind wir wirklich an einer Artificial General Intelligence (AGI) oder sogar an Superintelligenz? In dieser Folge von „NZZ Quantensprung“ ordnen wir ein, was heutige KI-Systeme leisten – und warum sie trotz rasanter Fortschritte noch weit von menschlicher Intelligenz entfernt sind. Ausgehend von Aussagen führender KI-Forscher wie Demis Hassabis, Daniel Kokotaijo, Andreas Krause und Yann LeCun diskutieren wir zentrale Fragen der aktuellen KI-Debatte: Was unterscheidet die uns bekannte KI von AGI? Reicht es, bestehende Modelle weiter zu skalieren – oder braucht es völlig neue Ansätze wie Weltmodelle, bessere Erinnerung und effizienteres Lernen? Und welche Rolle spielen Kreativität, Logik und menschliche Erfahrung? Co-Host: Ruth Fulterer: Technologie-Redaktorin Host: Lena Waltle In dieser Folge hörst du ausserdem: - Daniel Kokotaijo, unabhängiger Zukunftsforscher, ehemals OpenAI - Andreas Krause, Professor für Informatik, ETH Zürich, Vorsitzender ETH AI Center Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 30 Jan 2026 - 16 - Autonomes Fahren: Wenn uns das Auto nicht mehr braucht
Autonome Fahrzeuge gelten als eine der größten Mobilitätsrevolutionen unserer Zeit. In dieser Folge von «NZZ Quantensprung» fahren wir im selbstfahrenden Taxi durch das Furttal bei Zürich – dort, wo die Schweiz ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Robotaxis sammelt. Wie sicher fahren autonome Autos heute wirklich? Und was braucht es, damit sie im Alltag bestehen können? Herbie Schmidt, Mobilitätsexperte der NZZ, spricht mit Host Anna Weber über hochpräzise Karten, Sensoren wie Lidar, Radar und Kameras, mit denen die Roboautos sicher durch den Verkehr kommen sollen - und über die unterschiedliche Strategien von Herstellern wie Dabei nutzen Hersteller wie Waymo, Baidu oder Tesla. Gast: Herbie Schmidt, NZZ-Mobilitätsredaktor Host: Anna Weber In dieser Folge hörst du ausserdem: - Prof. Roland Siegwart, ETH Zürich, Robotik und autonome Systeme - Matthias Rödter, Präsident Swiss Transit Lab Weitere Artikel zum Autonomen Fahren findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/themen/autonomes-fahren). Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 23 Jan 2026 - 15 - Neue Haut aus dem Labor: Wie die Brandopfer aus Crans-Montana behandelt werden
Nach schweren Brandverletzungen entscheidet ein Organ über Leben und Zukunft: die Haut. Seit dem Brand in Crans-Montana kämpfen Ärzteteams in der Schweiz und im Ausland um junge Patienten – und um ausreichend Haut, um ihre Wunden zu schützen. Diese Folge von «NZZ Quantensprung» zeigt, warum Verbrennungen ab einem bestimmten Grad lebensgefährlich sind, weshalb einfache Verbände nicht ausreichen und wie Spenderhaut, Kunsthaut oder sogar Fischhaut Zeit gewinnen. Im Fokus stehen moderne Hauttransplantationen, ihre Grenzen bei grossflächigen Verletzungen und die Hoffnung, die im Labor gezüchtete Haut heute bietet. Host: Lena Waltle (NZZ Wissenschaftsredaktion) Co-Host: Michael Brendler, Wissenschaftsjournalist und Mediziner Gäste: - Prof. Clemens Maria Schiestl, ehemaliger Leiter Plastische Chirurgie Kinderspital Zürich - Adrien Daigeler, Leiter Verbrennungszentrum Tübingen Weitere Artikel zu[ Crans-Montana](https://www.nzz.ch/themen/crans-montana) Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 16 Jan 2026 - 14 - Künstliche Intelligenz als Lehrer: wie uns KI-Tutoren schlauer machen
Was macht ein Furby im Podcast-Studio? Ja, ich meine wirklich den Furby. Die Spielzeug-Eule aus den späten 90er-Jahren, die seither Eltern in den Wahnsinn treibt. Denn ausser pausenlos Kauderwelsch zu brabbeln, kann sie nicht viel. Doch der Furby im Podcast-Studio ist ein aufwendig umgebautes Einzelstück. Er gehört der 10-jährigen Qiana. Ihr Vater hat das Spielzeug mit Chat-GPT verbunden. Deshalb kann es mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sprechen – und könnte Qiana auch bei Matheaufgaben helfen, mit ihr Vokabeln üben oder ihre Wissensfragen beantworten. Wir fragen uns: Ist Künstliche Intelligenz ein guter Lehrer? Host: Lena Waltle Co-Host: Gioia da Silva In dieser Folge hörst du ausserdem: - Paul Vogt, Professor am Bernoulli Institut für Mathematik, Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Groningen - Gerd Kortemeyer, ehemaliger Physikprofessor in den USA, arbeitet heute im Rektorat an der ETH. Dort hat er Ethel entwickelt, Der Quantensprung-Podcast geht in die Winterpause. Die nächste Folge erscheint am 16. Januar. Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. [Im Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Thu, 18 Dec 2025 - 13 - Quantencomputer: Wie die Rechner der Zukunft funktionieren
Wie sichert man ein Geheimnis? So, dass nicht einmal der stärkste Supercomputer das Passwort knacken kann? Banken, Regierungen, Militärs verschlüsseln geheime Informationen nach dem sogenannten RSA-System. Diese Verschlüsselung basiert auf einem mathematischen Prinzip: Es ist einfach, zwei sehr grosse Primzahlen miteinander zu multiplizieren. Aber extrem schwierig, aus dem Ergebnis wieder die ursprünglichen Primzahlen zu berechnen – sogar die besten Supercomputer würden dafür Jahrhunderte brauchen. Doch ein Quantencomputer könnte so eine Verschlüsselung in Stunden oder sogar Minuten knacken. Wir fragen uns: Was können Quantencomputer heute schon – und wann werden sie Rechenproblem besser lösen als herkömmliche Computer? Host: Lena Waltle Co-Host: Christian Speicher In dieser Folge hörst du ausserdem: - Stefan Wörner, Forscher und Manager bei IBM - Enrique Solano, Gründer von Kipu Quantum Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. [Im Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 12 Dec 2025 - 12 - Hitler, Beethoven und Ötzi: Was uns alte DNA wirklich über historische Personen und die Vergangenheit verrät
Hatte Hitler einen kleinen Penis? Und war er obendrein autistisch, schizophren und bipolar? Eine neue Doku des britischen TV-Senders Channel 4 antwortet darauf mit einem tendenziellen «Ja». Sie bezieht sich auf die genetische Analyse eines Blutflecks, den der Diktator bei seinem Selbstmord 1945 auf einem Sofa im Führerbunker hinterlassen haben soll. Was die Doku da aufkocht, widerspricht allen Regeln wissenschaftlichen Arbeitens, die weitreichenden Interpretationen sind extrem fragwürdig. Doch davon sollten wir uns nicht täuschen lassen. Denn richtig gemacht und interpretiert, hat sich die Analyse von alter DNA zu einem wichtigen Werkzeug für die Geschichtsforschung entwickelt. Wir fragen uns: Was kann menschliche DNA zur Geschichtsforschung beitragen? Host: Lena Waltle Co-Host: Georg Rüschemeyer In dieser Folge hörst du ausserdem: Sven Cichon, Leiter der Medizinischem Genetik am Universitätsspital Basel Johannes Krause, Biochemiker und Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.
Fri, 05 Dec 2025 - 11 - Rechenzentren im All: Techfirmen schiessen Datencenter in den Weltraum
Elon Musk plant gigantische KI-Rechenzentren ausserhalb der Erdatmosphäre aufzubauen. Der Unternehmer ist überzeugt, dass sich der für die Datenzentren nötige Solarstrom im Weltall leichter gewinnen lässt, wenn die technischen Hürden erst einmal überwunden sind. Wie diese Hürden überwunden werden können, besprechen wir in der aktuellen Folge Quantensprung: Denn bereits am 2. November hat eine SpaceX-Rakete einen besonderen Satelliten in den Orbit gebracht: Starcloud-1 umkreist nun in 350 Kilometern Höhe die Erde. An Bord hat er den leistungsstärksten KI-Computerchip, der jemals ins All flog. Auf der Erde stecken Hunderttausende dieser Chips in riesigen Rechenzentren, in denen Chatbots wie Chat-GPT trainiert werden. Der eine Chip reicht, um zu zeigen: KI-Berechnungen könnten auch im Weltraum laufen. Wir fragen uns: Lassen sich so die Energieprobleme von KI lösen? Host: Lena Waltle Co-Host: Leonid Leiva Ariosa, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Philip Johnston, CEO von Starcloud - Michael Gschweitl forscht an der ETH Zürich an Raumfahrtsystemen und ist Technical Lead beim Startup Inkubator der ETH und ESA Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/ *Wir haben im Podcast von Gigawatt pro Jahr gesprochen. Das ist nicht korrekt: Die Einheit Gigawatt bezieht sich auf die kontinuierliche Leistung, die ein Kraftwerk liefert, nicht auf die Gesamtmenge Energie, die es über einen bestimmten Zeitraum - zum Beispiel ein Jahr - produziert. Für die gesamte Energiemenge spricht man von Gigawattstunden. In diesem Fall würde eine 5-GW-Solaranlage kontinuierlich so viel Strom liefern wie 5 Kraftwerke. Die Energiemenge über ein Jahr würde man ausrechnen, indem man diese 5 Gigawatt mit der Anzahl Betriebsstunden in einem Jahr multipliziert. Wenn man für ein Jahr 8000 Betriebsstunden annimmt, würde das also 40 000 Gigawattstunden - oder 40 Terawattstunden - ergeben.
Fri, 28 Nov 2025 - 10 - Wie eine Covid-Impfung das Leben von Krebspatienten verlängert – und uns einer Impfung gegen Krebs näherbringt
Selten sind Nachwirkungen der Covid-Pandemie so erfreulich. Es zeigt sich: Wenn Krebspatienten während ihrer Behandlung auch eine Covid-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bekommen haben, dann lebten sie länger. Nach über zwanzig Jahren Forschung könnte ausgerechnet die Corona-Pandemie der mRNA-Impfung gegen Krebs zum Erfolg verhelfen. **Wir fragen uns**: Ist das ein Schritt hin zur Heilung von Krebs? Host: Lena Waltle Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Niels Halama, Leiter der Abteilung Translationale Immuntherapie am Krebsforschungszentrum in Heidelberg - Carole Bourquin, Professorin für Pharmakologie an der Universität Bern Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff zur Impfung gegen Krebs. **NZZ LIVE** Gesundheit und Geopolitik – wie sicher ist Europas Versorgung mit Medikamenten? **Wann**: 27. November 2025 im NZZ Foyer in Zürich Das Event ist schon fast ausverkauft – aber für treue Quantensprung-Hörer habe ich zwei Tickets beiseite gelegt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt mir an quantensprung@nzz.ch - die Gewinner benachrichtigen wir. Und für alle anderen: wer schnell ist, kann über [NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/gesundheit-und-geopolitik-wie-sicher-ist-europas-versorgung-mit-medikamenten) noch ein Ticket buchen.
Fri, 21 Nov 2025 - 9 - Die Abnehmspritze lässt Kilos purzeln – jetzt soll sie auch Schlanke gesünder machen
Die Abnehmspritzen sollen in den USA günstiger werden, und bald sollen ähnliche Mittel auch in Pillenform erhältlich sein. Damit bekommen Millionen Menschen mit Adipositas und Übergewicht Zugang zu dem Abnehmmittel – doch Forschende setzen viel grössere Hoffnung in diese Medikamente. Sie sollen nicht nur bei Übergewicht, sondern auch bei Herzinfarkten, Gelenkproblemen, Nierenversagen, Alzheimer oder sogar Suchterkrankungen helfen. Wir fragen uns: Wie kann ein Medikament, das eigentlich nur Appetit dämpfen soll, gegen so viele Krankheiten wirken? Host: Lena Waltle Gast: Michael Brendler, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Matthias Tschöp, Präsident der Ludwig-Maximilian-Universität München - Martin Heni, Leiter der Diabetologie am Universitätsklinikum Ulm Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff zur Abnehmspritze
Fri, 14 Nov 2025 - 8 - Dem Axolotl wachsen Beine nach. Die regenerative Medizin will das auf Menschen übertragen
Bis heute gibt es keine Möglichkeit, verlorene Arme oder Beine medizinisch wiederherzustellen. Auch ein durchtrenntes Rückenmark bleibt dauerhaft beschädigt. Die regenerative Medizin will das ändern. Und die Forschung am Axolotl macht vor, wie es gehen könnte. Wie können wir dem menschlichen Körper beibringen, sich selbst zu erneuern? Host: Lena Waltle Gast: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge hörst du ausserdem: - Elly Tanaka, ist Direktorin am Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien - Michael Levin, Entwicklungsbiologe an der Tufts University in Boston. Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Dort findest du weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 07 Nov 2025 - 7 - Wie die Wettervorhersage mit KI immer präziser wird
Wie kann eine KI das Wetter präzise vorherzusagen, wenn sie noch nicht einmal das Prinzip der Schwerkraft versteht? Der Hurrikan «Melissa» traf am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde die Karibikinsel Jamaika. Es ist einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik beobachtet wurden. Vier Meter hohe Sturmfluten und heftiger Regen überfluten Küstenorte, vielerorts brach die Stromversorgung zusammen. Die rund drei Millionen Einwohner der Insel waren vorbereitet - so gut es eben ging. Denn seit Tagen war klar: Der Sturm triff den Süden der Insel. Trotz seiner ungewöhnlichen Route konnte der Verlauf des Hurrikans ziemlich genau vorhergesagt werden – mit künstlicher Intelligenz. Ob Hurrikans oder Unwetter auf der Wanderung – auf Basis der Wetterprognosen fällen wir täglich Entscheidungen. Der Klimawandel macht Wetterextreme, Starkregen und Gewitter wahrscheinlicher. Je besser die Vorhersagen, desto eher sind Schutzmassnahmen möglich. KI verspricht grosses Potenzial mit präziseren Frühwarnsysteme Leben zu retten. Host: Lena Waltle Gast: Sven Titz, Meteorologe und NZZ-Wissenschaftsredaktor In dieser Folge hörst du ausserdem: - Peter Knipperts, Professor am Karlsruher Institut für Technologie - Peter Düben, Leiter der Abteilung Erdsystem Modelle beim Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen Unseren Test zu den Wetterapps findest du in der [NZZ].(https://www.nzz.ch/technologie/wetter-apps-im-ueberblick-warum-unterscheiden-sich-die-prognosen-ld.1635366) Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Dort findest du weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 31 Oct 2025 - 6 - Ein Medikament gegen das Vergessen: Können wir Alzheimer stoppen?
Seit Kurzem ist in der EU das Mittel Lecanemab zugelassen. Die umstrittene wie ersehnte Therapie damit verlangsamt den Verlauf der Krankheit. Die Forschung denkt derweil schon einen Schritt weiter: Sie will die Demenz nicht nur bremsen, sondern heilen. Gast: Stephanie Lahrtz, NZZ-Medizinjournalistin Host: Lena Waltle Ausserdem hörst du in dieser Folge: - Claudia, die an Alzheimer erkrankt ist, und ihre Tochter Nicole - Prof. Dr. med. Timo Grimmer, Leiter des Zentrums für Kognitive Störungen und des Neurochemischen Labors Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Im Newsletter haben wir das Thema für dich zusammengefasst und die wichtiges Fakten aufgeführt. Du findest dort auch weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort. Du hast Feedback zur Folge? Schreib uns an quantensprung@nzz.ch
Fri, 24 Oct 2025 - 5 - Schweizer KI - Europas Alternative zu Chat-GPT?
Im September hat die Schweiz eine eigene öffentliche ChatGPT-Alternative veröffentlicht – Apertus. Forscher der ETH Zürich und der EPFL in Lausanne haben sie als offenes, transparentes, kontrollierbares Modell entwickelt. Es soll den Grundstein legen für eine souveräne, europäische Alternative. Wer die KI baut, bestimmt die Regeln: OpenAI, Microsoft, Apple, Google, Meta entscheiden welche Daten genutzt werden, welche Antworten erlaubt sind und wer Zugang bekommt. Keine europäische KI kommt derzeit an die Marktmacht und Fähigkeiten der ausländischen Konkurrenz heran. Kanzleien, Banken oder Behörden riskieren von den grossen Tech-Konzernen abhängig zu werden. Das Vorhaben ist ambitioniert: Im Vergleich mit anderen KI-Modellen zeigen sich einige Schwächen. Kann sich eine KI wie Apertus gegen die starke Konkurrenz aus dem Silicon Valley behaupten? Host: Lena Waltle Gast: Ruth Fulterer, Wissenschaftsredaktorin NZZ In dieser Folge hörst du ausserdem: - Imanol Schlag, Co-Lead des Apertus Projekts und Forscher am ETH AI-Center - Maria Grazia Giuffreda, Co-Direktorin des Schweizer Supercomputer-Zentrums CSCS in Lugano Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Im Newsletter haben wir das Thema für dich zusammengefasst und die wichtiges Fakten aufgeführt. Du findest dort auch weitere Artikel und Inspiration aus dem Wissenschaftsressort. Mails an quantensprung@nzz.ch
Fri, 17 Oct 2025 - 4 - Wie Autoimmunerkrankungen geheilt werden könnten
Der Nobelpreis für Medizin und Physiologie geht dieses Jahr an die US-Amerikaner Mary Brunkow und Fred Ramsdall und den japanischen Forscher Shimon Sakaguchi. Sie haben einen Mechanismus entdeckt, der verhindert, dass unser Immunsystem dem Körper schadet. Diese Woche fragen wir uns: Wie kann die Medizin diese Forschung nutzen, um Autoimmunkrankheiten zu behandeln und Krebs zu bekämpfen? Gast: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Host: Lena Waltle In dieser Folge hörst du ausserdem: Christian Münz, Professor für Experimentelle Immunologie an der Universität Zürich Mike Recher, Immunologe am Universitätsspital und an der Universität Basel Die ersten Reaktionen der Nobelpreisträger Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Portraits der Chemie- und Physik-Nobelpreisträger. Dein Feedback zur Folge gerne an quantensprung@nzz.ch
Fri, 10 Oct 2025 - 3 - Wie Kernfusion die Energiequelle der Sonne auf die Erde holt
Diese Woche fragen wir uns: Steht die Kernfusion vor dem Durchbruch und kann bald unsere Energieprobleme lösen? Der weltweite Stromhunger wächst rasant. Datenzentren, Elektromobilität und die Industrie verlangen nach günstigem, CO₂-freiem Strom. Energie aus Fusionskraftwerken könnte erneuerbare Energiequellen ergänzen, die Grundlast decken – und das ohne radioaktive Abfälle der Kernspaltung. Gast: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsredaktor Host: Lena Waltle In dieser Folge hörst du ausserdem: Frank Jenko, Professor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Brandon Sorbom, Mitgründer von Commonwealth Fusion Systems Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Studien zum Thema. Mails an quantensprung@nzz.chh
Fri, 03 Oct 2025 - 2 - Gedrucktes Leben: Organe aus dem Labor
Was wäre, wenn wir neue Herzen, Lebern oder Nieren einfach ausdrucken könnten? Wenn sich Ersatzorgane in Serie produzieren, auf Vorrat lagern und so anpassen liessen, dass das Immunsystem sie leichter akzeptiert? Biodruck, Stammzell-Forschung und Gentechnik eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Aber wo bleiben die ersten Organe aus dem 3-D-Drucker? Gast: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Host: Lena Waltle In dieser Folge hörst du ausserdem: Alexander Leutner, Geschäftsführer und Mitgründer Cellbricks Bert Spee, Associate Professor an der Universität Utrecht Michael Gelinsky, Professor an der Technischen Universität Dresden Zu unserem Podcast NZZ Quantensprung gibt es auch einen wöchentlichen Newsletter. Dort findest du weitere Artikel und Studien zum Thema.
Fri, 26 Sep 2025 - 1 - NZZ Quantensprung startet
In der Natur ist ein Quantensprung klein – und doch verändert er alles. Ähnlich wirkt Wissenschaft: Jedem grossen Fortschritt geht eine kleine Idee voraus. Was ist der nächste Durchbruch, der die Welt verändert? Ab dem 26. September geht «NZZ-Quantensprung» neuen Ideen aus Medizin, Raumfahrt, Technologie oder Biologie nach. Jeden Freitag diskutiert Podcast-Host Lena Waltle mit dem Wissenschafts- und Tech-Team der NZZ über offene Fragen und darüber, welche Hürden noch genommen werden müssen, damit aus der Innovation Zukunft wird. Gemeinsam mit Experten und Unternehmern machen sie sich auf die Suche nach wissenschaftlichen Lösungen für die grossen Fragen unserer Zeit. Host: Lena Waltle Zusätzlich erscheint ebenfalls jeden Freitag der „NZZ Quantensprung“-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Für Feedback und Wünsche erreicht ihr uns unter der Mailadresse quantensprung@nzz.ch.
Fri, 19 Sep 2025
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