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Psychotherapie einfach erklärt

Psychotherapie einfach erklärt. Warum bin ich so, wie ich bin? Wie kann ich das, womit ich nicht zufrieden bin, ändern? Diese beiden Fragen beschäftigen viele von uns und stehen bei seelischen Erkrankungen im Zentrum aller Überlegungen einer Psychotherapie. Professor Dr. Frank Godemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie stellt in dem Podcast kurzweilig Fragen und sucht Antworten. Unabhängig davon, ob eine seelische Erkrankung vorliegt oder nicht. Sein Anliegen, dass Sie Expertin und Experte der eigenen Seele werden.
- 57 - Chancen, Nebenwirkungen & Fehler – Langform
Psychotherapie ist ein ein komplexer Prozess, in dem viele Chancen enthalten sind, aber auch Nebenwirkungen auftreten und Fehler nicht ausgeschlossen sind. Frank Godemann ist mit Robert Schuiszils im Austausch, um diese Aspekte der Psychotherapie zu beleuchten.
Links:
Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Keywords
Psychotherapie, Chancen, Nebenwirkungen, Suizidgedanken, Burnout, soziale Isolation, seelische Erkrankungen, Therapieerfolg, Lebenssinn, Beziehungsabbrüche Psychotherapie, Patienten, Abhängigkeit, Selbstbestimmung, Fehler, Hoffnung, Angehörige, Traumata, Behandlung, offene Gespräche
Takeaways
Psychotherapie bietet einen geschützten Raum für persönliche Beobachtungen.
Patienten können ihre Suizidgedanken teilen und erhalten Unterstützung.
Die Beziehung zwischen Therapeut und Patient ist entscheidend für den Therapieerfolg.
Kleine Schritte sind oft die Schlüssel zu großen Veränderungen.
Nicht alle Ziele in der Therapie sind sofort erreichbar.
Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann schmerzhaft sein.
Burnout ist eine häufige Folge von Überforderung im Alltag.
Therapie kann zu sozialen Isolation führen, wenn Beziehungen abbrechen.
Die Entscheidung, Beziehungen zu beenden, kann notwendig sein.
Finanzielle Einbußen sind eine ernsthafte Nebenwirkung der Therapie. Es ist wichtig, einen Pakt mit dem Patienten zu schließen.
Abhängigkeiten können Nebenwirkungen in der Therapie haben.
Psychotherapie erfordert Kraft und Hoffnung.
Fehler in der Therapie müssen benannt werden.
Die Therapie ist eine gemeinsame Forschungsreise.
Behandlungen sollten nur mit einem klaren Auftrag fortgesetzt werden.
Angehörige spielen eine wichtige Rolle im Therapieprozess.
Falsche Erinnerungen können in der Therapie entstehen.
Traumata erfordern spezifische Therapieverfahren.
Offene Gespräche sind entscheidend für den Therapieerfolg.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie
02:57 Chancen der Psychotherapie
05:56 Nebenwirkungen der Psychotherapie
08:58 Der Blick in den Abgrund
12:05 Burnout und Lebensveränderungen
13:49 Der Pakt mit dem Patienten
15:00 Abhängigkeiten und Selbstbestimmung
16:25 Kraft und Hoffnung in der Psychotherapie
18:51 Fehler in der Therapie
19:20 Forschungsreise in der Therapie
20:40 Behandlung ohne Auftrag
21:45 Einbeziehung von Angehörigen
22:14 Falsche Erinnerungen in der Therapie
24:10 Traumata und deren Behandlung
25:51 Fehler in der Therapie fortsetzen
26:30 Offene Gespräche über Therapieergebnisse
Wed, 16 Sep 2026 - 27min - 56 - Resilienz einer Patientin mit Zwangsstörung
Eine ehemalige Patientin berichtet offen über ihren langen Weg mit einer schweren Zwangserkrankung und darüber, wie sie trotz Rückschlägen neue Kraft gefunden hat. Im Gespräch mit Prof. Dr. Frank Godemann wird deutlich, welche Rolle Resilienzfaktoren wie Durchhaltevermögen, soziale Unterstützung, Kreativität, Offenheit für Veränderungen und das Annehmen von Hilfe auf dem Weg aus der Erkrankung spielen. Die Patientin erzählt eindrucksvoll, wie sie durch die Therapie Schritt für Schritt mehr innere Freiheit gewinnen und ihr Leben wieder aktiv gestalten konnte.
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Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Keywords
Zwangsstörung, Resilienz, psychische Gesundheit, Therapie, Unterstützung, Mut, Bewältigung, Lebensqualität, psychische Erkrankung, Heilung
Takeaways
Langjährige Erfahrung mit Zwangsstörungen
Bedeutung von Resilienz bei psychischen Erkrankungen
Therapieansätze und Expositionsübungen
Rolle der sozialen Unterstützung und Familie
Kreativität als Bewältigungsstrategie
Herausforderungen im Alltag mit Zwangsstörungen
Wichtigkeit der Hilfe und Unterstützung suchen
Persönliche Entwicklung und Zielerreichung trotz Erkrankung
Chapters
00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas Resilienz
01:36 Tabéas erste Erfahrungen mit Zwangsstörungen
02:43 Diagnose und Beginn der Therapie
03:36 Typische Zwangshandlungen und Ängste
04:36 Herausforderungen durch Lebensereignisse
05:06 Der Zusammenbruch des Kartenhauses
06:30 Mut und Durchhaltevermögen im Kampf gegen den Zwang
07:55 Furcht vor Schlimmem und Kontrollzwänge
09:55 Positive Eigenschaften: Durchhaltevermögen und Veränderungsbereitschaft
11:28 Unterstützung durch Familie und soziale Kontakte
12:59 Flexibilität und Veränderungsbereitschaft
14:32 Herausforderungen beim Hilfeholen
16:37 Bedeutung sozialer Kontakte und Unterstützung
18:44 Kreativität als Bewältigungsstrategie
20:10 Therapeutische Ansätze und Visualisierung
21:06 Zukunftsaussichten und positive Perspektiven
21:38 Abschluss und Dank
22:02 Verabschiedung und Ausblick auf die nächste Folge
Wed, 22 Jul 2026 - 23min - 55 - Blind und glücklich – kein Widerspruch
Ein späterblindete Radiologe berichtet im Gespräch mit Prof. Dr. Frank Godemann über seine jahrzehntelange Angst vor dem Verlust des Sehens – und die überraschende Erfahrung, als diese Angst mit der Erblindung verschwand. Eindrücklich wird deutlich, wie Anpassungsfähigkeit, familiäre Prägungen und der Gedanke „Es geht immer irgendwie weiter“ sein Leben geprägt haben. Im Gespräch zeigt sich, dass Blindheit und Zufriedenheit, berufliche Entwicklung, Nähe, Liebe und neue Lebensfreude kein Widerspruch sein müssen.
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Keywords
Blindheit, Glück, Erblindung, Sinneswahrnehmung, Blindenführhund, Humor, Beziehungen, Lebensqualität, Anästhesie, Blindencommunity
Takeaways
Die Erblindung führte zu einer Befreiung von Angst.
Anpassungsfähigkeit ist entscheidend für das Leben mit Behinderung.
Sinneswahrnehmungen verändern sich und können intensiver werden.
Humor hilft, mit Herausforderungen umzugehen.
Blindenführhunde sind wichtige Begleiter und Unterstützer.
Engagement in der Blindencommunity fördert soziale Kontakte.
Beziehungen sind auch mit Blindheit möglich.
Gemeinschaftserlebnisse bereichern das Leben.
Die Wahrnehmung von Geschmack und Geräuschen kann intensiver sein.
Es ist wichtig, das Positive im Leben zu sehen.
Chapters
00:00 Einführung in die Blindheit und Glücklichkeit
02:08 Die Angst vor der Erblindung und ihre Überwindung
08:46 Die Veränderung der Sinneswahrnehmung
10:31 Berufliche Herausforderungen und Anpassungen
12:31 Der Einfluss von Humor und Selbstironie
13:22 Die Rolle des Blindenführhundes
15:10 Engagement in der Blindencommunity
18:06 Beziehungen und Blindheit
19:53 Gemeinschaftserlebnisse und Genuss trotz Blindheit
Wed, 10 Jun 2026 - 23min - 54 - Die Sprache der Emotionen
Warum fühlen wir uns manchmal angespannt, erschöpft oder gereizt, ohne genau zu wissen, was eigentlich los ist? Emotionen zeigen sich oft zunächst als Körperempfindungen, Grübeln oder diffuse innere Unruhe.
In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Frank Godemann und Robert Schuiszils darüber, wie Gefühle in der Psychotherapie verstehbar werden. Anhand persönlicher Beispiele und eines Fallbeispiels wird deutlich, wie Angst, Scham, Erschöpfung und Wut zusammenwirken können – und warum das Erkennen und Benennen von Emotionen oft der erste Schritt zu Entlastung und Veränderung ist.
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Keywords
Fußball, Emotionen, Psychotherapie, Mehrkomponentenmodell, soziale Interaktionen, Basisemotionen Emotionen, Psychotherapie, Basisemotionen, Therapieansätze, Stress, Gefühle, emotionale Sprache, Fallbeispiel, Verhaltenstherapie, emotionale Intelligenz
Takeaways
Emotionen sind oft schwer zu benennen.
Das Mehrkomponentenmodell hilft, Emotionen zu verstehen.
Emotionen sind kein Gegensatz zu Gedanken.
Körperreaktionen sind Teil der emotionalen Erfahrung.
Emotionen können als Zugang zu inneren Bedürfnissen dienen.
Die Wahrnehmung von Emotionen ist wichtig für die Psychotherapie.
Emotionen entstehen oft automatisch.
Die Differenzierung von Emotionen ist entscheidend.
Basisemotionen helfen, komplexe Gefühle zu verstehen.
Emotionen sind wichtig für soziale Interaktionen. Emotionen sind oft überlagert und wechseln sich ab.
Basisemotionen sind evolutionär verankert und universell.
Körperempfindungen helfen, Emotionen zu identifizieren.
Explorative Expositionen können in der Therapie hilfreich sein.
Emotionen sind schnelle, automatische Informationsverarbeitung.
Wut kann eine sekundäre Reaktion auf Angst sein.
Die Sprache der Emotionen schafft Verständnis in Beziehungen.
Therapie kann helfen, emotionale Sprache zu entwickeln.
Positive Gefühle können durch Alltagsstrukturierung gefördert werden.
Fortschritte in der Therapie führen zu mehr Energie und Effizienz.
Chapters
00:00 Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und ihre Emotionen
02:06 Emotionen in der Psychotherapie
03:17 Das Mehrkomponentenmodell der Emotionen
08:33 Emotionen und soziale Interaktionen
13:03 Emotionen als Zugang zu inneren Bedürfnissen
19:05 Basisemotionen und ihre Bedeutung
20:59 Die Sprache der Emotionen
28:01 Basisemotionen und ihre Bedeutung
30:50 Therapeutische Ansätze zur Emotionserkennung
37:01 Fallbeispiel: Stress und Emotionen in der Therapie
39:55 Ergebnisse und Fortschritte in der Therapie
Wed, 13 May 2026 - 46min - 53 - Grundannahmen – Der Patient Herr Pohlmann berichtet
In dieser Folge spricht Prof. Dr. Frank Godemann mit Herrn Prof. Dr. Pohlmann über den Weg in eine schwere psychische Krise – ausgelöst durch jahrelanges Mobbing, extreme berufliche Belastung und tief verankerte innere Überzeugungen. Herr Pohlmann schildert eindrücklich, wie sich seine Symptome entwickelt haben: von Schlafstörungen, Grübeln und Ängsten bis hin zu körperlichen Reaktionen wie Zittern und Erschöpfung. Was zunächst wie ein klassisches Burnout erscheint, entpuppt sich im Gespräch als komplexes Zusammenspiel aus Lebensgeschichte, Verantwortung und sogenannten Grundannahmen.
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Keywords
Psychotherapie, Burnout, Mobbing, Verantwortung, Grundannahmen, Lebensweg, Kommunikation, Sicherheitsbedürfnis, Kreativität, Lebensfreude
Takeaways
Mobbing kann zu ernsthaften psychischen und physischen Beschwerden führen.
Die Übernahme von Verantwortung kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.
Grundannahmen prägen unser Verhalten und unsere Entscheidungen im Leben.
Es ist wichtig, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.
Kreativität kann helfen, Lebensfreude zurückzugewinnen.
Die Kommunikation mit anderen sollte aktives Zuhören und Fragen beinhalten.
Ein hohes Sicherheitsbedürfnis kann zu Konflikten führen.
Veränderungen im Leben erfordern oft eine Anpassung der Grundannahmen.
Die Rückkehr zu sozialen Aktivitäten kann das Wohlbefinden steigern.
Psychotherapie kann helfen, neue Perspektiven und Verhaltensweisen zu entwickeln.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie und Burnout
02:47 Die Auswirkungen von Mobbing und Schlafstörungen
06:00 Verantwortung und Lebensweg von Prof. Pohlmann
09:07 Grundannahmen und deren Einfluss auf das Leben
11:58 Die Herausforderungen der Verantwortung
14:56 Mobbing und Neid im akademischen Umfeld
18:06 Ziele der Veränderung und Kommunikation
20:57 Sicherheitsbedürfnis und Strukturierung im Leben
24:02 Kreativität und Lebensfreude zurückgewinnen
Wed, 01 Apr 2026 - 28min - 52 - Grundannahmen – Die Patientin Frau Landers berichtet
Eine ehemalige Patientin berichtet offen über ihre schwere körperliche Erkrankung, die Entwicklung einer Panikstörung und die Rolle zentraler Grundannahmen in ihrem Leben. Im Gespräch mit Prof. Dr. Frank Godemann wird deutlich, wie frühe Prägungen Stärke verleihen – in schweren Lebenssituationen wie Krankheit aber zu einer Belastung werden können. Die Patientin erzählt ihre eindrucksvolle Geschichte über Veränderung, dem Mut, Hilfe annehmen und der Entwicklung von mehr an innerer Freiheit durch die Therapie.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Psychotherapie, Grundannahmen, Panikstörung, Therapie, Lebenskrise, Heilung, Selbsthilfe, emotionale Gesundheit, persönliche Entwicklung, Unterstützung
Takeaways
Die Krise kann jeden treffen, unabhängig von Lebensumständen.
Körperliche Erkrankungen können psychische Probleme auslösen.
Grundannahmen prägen unser Leben und unsere Reaktionen.
Therapie kann helfen, alte Überzeugungen zu hinterfragen.
Es ist wichtig, sich auf andere verlassen zu können.
Die Akzeptanz von Hilfe ist ein Zeichen von Stärke.
Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen.
Die Veränderung von Grundannahmen ist ein Prozess.
Selbsthilfe und Achtsamkeit sind entscheidend für die Heilung.
Die Rückkehr zur Normalität erfordert Geduld und Unterstützung.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie
02:06 Der Weg in die Krise
10:28 Die Rolle der Grundannahmen
14:55 Therapeutische Ansätze und Veränderungen
20:56 Aktuelle Entwicklungen und Ausblick
Wed, 04 Mar 2026 - 22min - 51 - Die Grundannahmen – Das Fundament des Lebens
Grundannahmen prägen unser Denken und Handeln. Die daraus entstehenden Überzeugungen geben Orientierung, können aber auch zur Belastung werden, wenn sie zu starr sind. Am Beispiel einer jungen Juristin wird deutlich, wie Grundannahmen in neuen Lebensumständen in eine Sackgasse führen können.
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Psychotherapie, Grundannahmen, Glaubenssätze, psychische Gesundheit, Selbstwert, Beziehung, Flexibilität, Biografie, Wiederholungszwang, psychologische Mechanismen
Takeaways
Die Grundannahmen sind ein Fundament unseres Lebens.
Grundannahmen helfen uns, jede Situation einordnen zu können.
Es gibt Grundannahmen, die uns vor Ängsten schützen.
Negative Grundannahmen können zu psychischen Problemen führen.
Die Flexibilität von Grundannahmen ist entscheidend für unser Wohlbefinden.
Biografische Einflüsse prägen unsere Grundannahmen.
Im Zweifelsfall wird alles gut – eine häufige Grundannahme.
Grundannahmen können uns sowohl stärken als auch schwächen.
Der Wiederholungszwang ist eng mit Grundannahmen verbunden.
Es ist wichtig, sich der eigenen Grundannahmen bewusst zu werden.
Chapters
00:00 Die Grundannahmen des Lebens
02:19 Die Bedeutung von Grundannahmen
07:26 Die Flexibilität von Grundannahmen
12:30 Negative Grundannahmen und ihre Auswirkungen
15:54 Biografische Einflüsse auf Grundannahmen
22:40 Der Wiederholungszwang in der Psychotherapie
Wed, 28 Jan 2026 - 29min - 45 - Wenn die Vergangenheit nicht vergeht – Folgen von Traumata
In dem Gespräch mit Professor Dr. Frank Godemann und Professor Dr. Stefan Röpke geht es um Psychotherapie und die Folgen von Traumata. Im Fokus stehen der Einfluss von Erinnerungen auf die psychische Gesundheit, der Umgang mit Tätern und therapeutische Herausforderungen. Professor Dr. Stefan Röpke betont, dass Psychotherapie nicht auf exakte Erinnerung abzielt, sondern auf die Verbesserung des Alltags. Er warnt vor falschen Erinnerungen und hebt die Bedeutung von Transparenz und Vertrauen in der Therapie hervor. Zudem werden verschiedene therapeutische Ansätze bei posttraumatischen Störungen vorgestellt.
Links
Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Psychotherapie, Traumata, posttraumatische Störungen, Erinnern, Vergessen, Therapie, emotionale Stabilität, Intrusionen, Heilung, Täterkontakt, Psychotherapie, Erinnerungen, Trauma, posttraumatische Störung, Therapieansätze, Gedächtnis, emotionale Verarbeitung, therapeutische Techniken, Vertrauen, Transparenz
Takeaways
Die Arbeit in der Tagesklinik ist eine Brücke zwischen ambulant und vollstationär.
Erinnerungen an emotionale Ereignisse bleiben oft stärker im Gedächtnis.
Posttraumatische Störungen können durch unkontrollierbare Erinnerungen gekennzeichnet sein.
Emotionale Stabilität kann durch das Vergessen von Traumata gefördert werden.
Therapie kann auch bei bestehendem Kontakt zu Tätern erfolgreich sein.
Intrusionen sind ungewollte Erinnerungen, die das Leben der Betroffenen beeinflussen.
Der Umgang mit Erinnerungen ist ein zentraler Aspekt in der Therapie.
Emotionale Schlüsselmomente prägen unsere Erinnerungen.
Die Verarbeitung von Traumata erfordert oft professionelle Hilfe.
Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist entscheidend für den Therapieerfolg. Das autobiografische Gedächtnis beginnt erst ab etwa drei Jahren.
Psychotherapie sollte nicht das Ziel haben, sich an vergangene Ereignisse zu erinnern.
Erinnerungen werden bei jedem Abruf neu abgespeichert und können sich verändern.
Falsche Erinnerungen können in der Therapie entstehen, wenn suggestive Techniken angewendet werden.
Die Behandlung von posttraumatischen Störungen erfordert eine Auseinandersetzung mit den traumatischen Erlebnissen.
Transparenz in der Therapie ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen.
Die Wahl der therapeutischen Technik sollte individuell angepasst werden.
Schuldgefühle können Patienten vor Hilflosigkeit schützen.
Das Ziel der Therapie ist es, dass Patienten selbst entscheiden, ob sie an ihre Erlebnisse denken möchten.
Therapeutische Techniken sollten den Patienten helfen, ihre Erfahrungen zu verarbeiten.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie und Traumata
03:04 Erinnern und Vergessen: Emotionale Aspekte
05:50 Posttraumatische Störungen und ihre Auswirkungen
08:48 Der Umgang mit Erinnerungen und Intrusionen
12:04 Therapieansätze bei posttraumatischen Störungen
15:12 Herausforderungen in der Therapie: Täterkontakt und Heilung
21:25 Die Grenzen des autobiografischen Gedächtnisses
24:46 Die Herausforderung der Erinnerungsrekonstruktion
29:59 Therapeutische Ansätze bei posttraumatischen Störungen
33:46 Techniken der Traumatherapie und deren Wirksamkeit
41:55 Transparenz in der Therapie und Vertrauen aufbauen
Wed, 31 Dec 2025 - 43min - 39 - Psychotherapie von Traumafolgen
Die Dipl. Psych Eva Heimpel, Expertin für Posttraumatische Störungen, erläutert die Psychotherapie bei posttraumatischen Störungen. Anhand der Fallgeschichte von Nina, einer Polizistin, die nach einem Polizeieinsatz an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, werden verschiedene therapeutische Ansätze und Techniken zur Stabilisierung und Behandlung des Traumas erläutert.
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Keywords
Psychotherapie, Traumafolgen, posttraumatische Störung, Behandlung, Fallgeschichte, Stabilisierung, Konfrontation, Trauma, Therapie, Nina
Takeaways
Eva Heimpel ist Expertin für die Behandlung von posttraumatischen Störungen.
Nina, die Patientin, war Polizistin und litt unter schweren Depressionen auf der Basis von traumatischen Ereignissen.
Traumatische Erlebnisse können zu körperlichen und psychischen Symptomen führen.
Stabilisierungsmaßnahmen sind entscheidend für den Therapieerfolg.
Die Tresorübung hilft Patienten, belastende Gedanken zu kontrollieren.
Konfrontation mit dem Trauma ist eine effektive Behandlungsmethode
Die Rückkehr an den Ort des Geschehens ist therapeutisch begleitet wirksam.
Patienten müssen lernen, ihre Kontrolle zurückzugewinnen.
Therapie erfordert Geduld und kontinuierliches Üben.
Erfolge in der Therapie können zu einem neuen Lebensgefühl führen.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie von Traumafolgen
01:01 Die Fallgeschichte von Nina
05:58 Traumatische Erlebnisse und deren Auswirkungen
10:14 Stabilisierungsmaßnahmen in der Therapie
15:04 Konfrontation mit dem Trauma
20:22 Rückkehr an den Ort des Geschehens
22:28 Erfolge und Fortschritte der Patientin
Wed, 03 Dec 2025 - 25min - 33 - Erinnern und Vergessen aus Sicht eines Gedächtnisforschers
Der Neuropsychologe Professor Dr. Lars Schwabe erläutert die komplexe Beziehung zwischen (emotionalen) Erinnerungen und Gedächtnisfunktionen. Ab wann können sich Kinder an emotionale Erlebnisse erinnern? Welche Bedeutung hat die Amygdala im Gedächtnisprozess? Warum hinterlassen traumatische Erfahrungen Erinnerungsspuren? Die Neuropsychologie kann helfen, diese Fragen zu beantworten.
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Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Psychotherapie, Gedächtnis, emotionale Erinnerungen, Quellenkonfusion, Amygdala, Kindheit, Trauma, unbewusste Erinnerungen, Psychologie, Kognitionspsychologie, Psychotherapie, Trauma, Gedächtnis, posttraumatische Störungen, Erinnerungen, Vergessen, Flashbacks, Risikofaktoren, emotionale Reaktionen, Therapie
Takeaways
Die Fähigkeit, Erinnerungen zu bilden, entwickelt sich im Laufe des Lebens.
Erinnerungen aus der frühen Kindheit sind oft nicht bewusst abrufbar.
Quellenkonfusion kann die Wahrnehmung von Erinnerungen beeinflussen.
Emotionale Erlebnisse werden besser im Gedächtnis gespeichert.
Die Amygdala spielt eine zentrale Rolle bei emotionalen Erinnerungen.
Traumatische Erfahrungen können unbewusste emotionale Reaktionen hervorrufen.
Das Gedächtnis ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Systeme.
Stress kann die Art und Weise beeinflussen, wie wir lernen und erinnern.
Erinnerungen sind oft mit emotionalen Zuständen verknüpft.
Die Entwicklung des Gedächtnisses ist eng mit der Hirnreifung verbunden. Die Erinnerung an traumatische Ereignisse kann fragmentiert sein.
Flashbacks sind oft das Ergebnis starker emotionaler Reaktionen.
Induzierte Erinnerungen können in der Therapie entstehen.
Vergessen hat adaptive Funktionen für das Gedächtnis.
Die Zugänglichkeit von Erinnerungen hängt von Hinweisreizen ab.
Soziale Unterstützung kann das Risiko von PTSD reduzieren.
Erinnerungen sind nicht immer bewusst zugänglich.
Die Gedächtnisforschung bietet neue Perspektiven auf Vergessen.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie und Gedächtnis
02:58 Die Entwicklung des Gedächtnisses bei Kindern
06:40 Quellenkonfusion und die Entstehung von Erinnerungen
11:26 Emotionale Erinnerungen und deren Bedeutung
15:19 Die Rolle der Amygdala im Gedächtnis
18:12 Traumatische Erfahrungen und unbewusste Erinnerungen
19:06 Die Herausforderungen der Psychotherapie bei Trauma
21:43 Erinnerungsmuster bei posttraumatischen Störungen
24:35 Flashbacks und ihre neurobiologischen Grundlagen
26:14 Die Gefahr von induzierten Erinnerungen in der Therapie
30:00 Die adaptive Natur des Vergessens
34:14 Einflussfaktoren auf Gedächtnis und Trauma
37:21 Risikofaktoren für posttraumatische Belastungsstörungen
Wed, 05 Nov 2025 - 38min - 27 - Erinnern und Vergessen in der Psychotherapie – Fallbeispiele
In dieser Episode von 'Psychotherapie - einfach erklärt' wird das Gedächtnis und seine Rolle in der Psychotherapie insbesondere bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) eingeordnet. Anhand von Beispielen aus der Psychotherapiepraxis wird verdeutlicht, wie traumatische Erlebnisse das Gedächtnis beeinflussen und welche therapeutischen Ansätze zur Behandlung von PTSD es gibt.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Gedächtnis, Psychotherapie, posttraumatische Belastungsstörung, Trauma, Erinnern, Vergessen, Therapie, Emotionen, Behandlung, Psychologie
Takeaways
Das Gedächtnis ist selektiv und kann Erinnerungen verzerren.
PTBS ist eine Erkrankung, die durch traumatische Erinnerungen gekennzeichnet ist.
Traumatische Erlebnisse können zu Vermeidungsverhalten führen.
Die Verbindung zwischen Trauma und Gedächtnis ist komplex.
Therapeutische Prozesse helfen, traumatische Erinnerungen zu verarbeiten.
Die emotionale Intensität eines Traumas beeinflusst die Art und Weise, wie Erinnerungen gespeichert werden.
Die Behandlung von PTSD erfordert ein tiefes Verständnis der individuellen Geschichte des Patienten.
Therapeuten müssen sensibel auf die Bedürfnisse ihrer Patienten eingehen.
Die Aufklärung über Gedächtnisprozesse ist wichtig für die Therapie.
Chapters
00:00 Einführung in das Gedächtnis und seine Bedeutung
03:57 Posttraumatische Belastungsstörung: Ein klinisches Beispiel
11:12 Therapeutische Ansätze und Erfahrungen in der Behandlung
Wed, 08 Oct 2025 - 12min - 21 - Das Gedächtnis ist ein Sieb – Erinnern und Vergessen in der Psychotherapie
Frank Godemann und Robert Schuiszils diskutieren, wie Erinnerungen entstehen, warum wir uns an bestimmte Ereignisse erinnern und andere vergessen und welche Rolle Emotionen dabei spielen. Sie teilen persönliche Erfahrungen, die zeigen, wie bedeutsam Ereignisse für das eigene Leben sind, auch wenn sie unzuverlässig sind und zufällig erscheinen. Die Bedeutung von Erinnerungen ist in der Psychotherapie zentral und sie stellen eine große Herausforderung in der Arbeit mit Patienten dar.
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Keywords
Gedächtnis, Psychotherapie, Erinnern, Vergessen, Emotionen, Biografie, Konflikte, Entschuldigung, posttraumatische Störung
Takeaways
Das Gedächtnis ist nicht wie eine Festplatte.
Erinnerungen sind subjektive Wahrheiten und können unzuverlässig sein.
Emotionen spielen eine zentrale Rolle beim Erinnern.
Vergessen ist ein natürlicher Prozess, der nicht immer negativ ist.
Die Biografie eines Menschen beeinflusst sein heutiges Denken und Handeln.
In der Psychotherapie ist es wichtig, die Erinnerungen des Patienten ernst zu nehmen.
Konflikte in Beziehungen können durch unterschiedliche Erinnerungen entstehen.
Intensive emotionale Erlebnisse werden oft besser erinnert.
Die Arbeit mit Erinnerungen in der Therapie kann helfen, die Gegenwart besser zu verstehen und zu verändern.
Chapters
00:00 Einführung in das Gedächtnis und die Psychotherapie
03:07 Erinnern und Vergessen: Persönliche Erfahrungen
06:05 Die Rolle von Emotionen
08:59 Die Unzuverlässigkeit von Erinnerungen
12:10 Psychotherapie und die Biografie des Patienten
14:50 Fallbeispiel: Auswirkungen von Erinnerungen
21:09 Konflikte in Beziehungen: wer erinnert was?
24:03 Ausblick
Wed, 10 Sep 2025 - 28min - 17 - Chancen, Nebenwirkungen & Fehler in der Psychotherapie (Kurzform)
Psychotherapie kann heilsam, bewegend und lebensverändernd sein – aber sie ist kein Selbstläufer. In diesem Podcast sprechen die Psychotherapeuten Robert Schuiszils und Frank Godemann offen über die vielen Facetten therapeutischer Prozesse. Mit fundiertem Fachwissen, persönlicher Erfahrung und ehrlichem Blick beleuchten sie nicht nur die großen Chancen, sondern auch die möglichen Nebenwirkungen und Fehler, die im Rahmen einer Psychotherapie auftreten können. Im Gespräch reflektieren sie, warum es Menschen in der Therapie manchmal zunächst schlechter geht und welche Dynamiken – wie etwa ungewollte Abhängigkeiten – entstehen können. Dabei steht immer das Ziel im Mittelpunkt: Psychotherapie verständlich zu machen und einen ehrlichen, professionellen Einblick in ihre Wirkweise zu geben. Wöchentlich erscheinen kurze Episoden zu Chancen, Nebenwirkungen und Fehler in der Psychotherapie, ergänzt durch längere Videoinhalte auf dem Kanal „Psychotherapie einfach erklärt“. Der Podcast richtet sich an alle, die Psychotherapie besser verstehen wollen – ob als Fachperson, Betroffener oder interessierter Zuhörer.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Keywords
Psychotherapie, Chancen, Nebenwirkungen, Fehler, Zwangsgedanken, Abhängigkeit, Selbstbestimmung, Therapie, Behandlung, Kommunikation
Takeaways
Psychotherapie ist eine Leidenschaft und ein Hilfsmittel.
Es ist normal, dass es zu Beginn nicht sofort besser wird.
Hoffnung und Zuversicht sind wichtig in der Therapie.
Psychotherapie hat Chancen, aber auch Risiken und Fehler.
Zwangsgedanken müssen erkannt und angesprochen werden.
Abhängigkeit kann eine Nebenwirkung der Therapie sein.
Offene Gespräche sind entscheidend für den Therapieerfolg.
Eine Behandlung sollte regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Mut ist notwendig, um kritische Themen anzusprechen.
Die Kommunikation zwischen Therapeut und Patient ist essenziell.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie
02:53 Chancen der Psychotherapie
06:06 Nebenwirkungen der Psychotherapie
06:49 Fehler in der Psychotherapie
Wed, 13 Aug 2025 - 07min - 16 - Der Gedankenstopp - Ein Fallbeispiel
In dieser Episode wird die Technik des Gedankenstopps bei verschiedenen psychischen Erkrankungen behandelt. In Fallbeispielen wird erläutert, wie Gedanken, die als quälend empfunden werden, gestoppt werden können. Dabei wird auf Depressionen, Zwangserkrankungen und generalisierte Angststörungen eingegangen.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Keywords
Gedankenstopp, Depression, Zwangserkrankung, Angststörung, Psychotherapie, mentale Gesundheit, Grübeln, Fallbeispiele, Therapieansätze, Psychologie
Takeaways
Der Gedankenstopp ist eine wichtige Technik in der Psychotherapie.
Hoffnung kann helfen, quälende Gedanken zu reduzieren.
Struktur und Programm in Kliniken unterstützen den Gedankenstopp.
Grübeln kann ein fehlgeleiteter Lösungsversuch sein.
Aktive Strategien sind notwendig, um Gedanken zu stoppen.
Die Engelchen-Teufelchen-Technik kann helfen, negative Gedanken zu unterbrechen.
Generalisierte Angststörungen erfordern andere Behandlungsansätze als Depressionen.
Chapters
00:00 Einführung in den Gedankenstopp
07:12 Fallbeispiel: Die depressive Studentin
14:39 Fallbeispiel: Zwangserkrankung und Gedankenstopp
20:16 Generalisierte Angststörung und ihre Herausforderungen
Wed, 02 Jul 2025 - 26min - 15 - Der Gedankenstopp - Eine wirksame psychotherapeutische Technik
Die Folge „Das Stoppschild“ fokussiert auf die Technik des Gedankenstopps, um unangenehme Gedanken zu kontrollieren und die eigene mentale Gesundheit zu verbessern. Frank Godemann und Robert Schuiszils teilen persönliche Erfahrungen und praktische Strategien, um mit quälenden Gedanken umzugehen und die Kontrolle über das eigene Denken zurückzugewinnen.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Keywords
Gedankenstopp, Psychotherapie, Kontrolle über Gedanken, Strategien gegen Grübeln, mentale Gesundheit
Takeaways
Der Gedankenstopp hilft, unangenehme Gedanken zu kontrollieren.
Es ist wichtig, Alternativen zu belastenden Gedanken zu finden.
Kreatives Schreiben kann eine Form des Gedankenstopps sein.
Intensive Gedanken erfordern mächtige Alternativen.
Meditation und Achtsamkeit können quälende Gedanken verstärken.
Ein funktionaler Gedankenstopp sollte nicht zur Prokrastination führen.
Der Gedankenstopp kann helfen, die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.
Chapters
00:00 Einführung in den Gedankenstopp
01:47 Die Macht der Gedanken und ihre Kontrolle
05:56 Persönliche Erfahrungen mit quälenden Gedanken
09:52 Strategien zur Bewältigung von belastenden Gedanken
14:05 Praktische Tipps für den Gedankenstopp
18:14 Funktionaler Gedankenstopp und seine Grenzen
Wed, 25 Jun 2025 - 24min - 13 - Die Brausetablette – Strategien bei schwierigen Entscheidungen
In der Folge "Die Brausetablette" schildern Frank Godemann und Robert Schuiszils, wie unterschiedlich Menschen mit Zweifel und Unsicherheiten umgehen. Anhand von Fallbeispielen wird verdeutlicht, wie sich Zweifel entwickeln, diese Überhand nehmen können und welche Strategien helfen, damit umzugehen. Es wird die Geschichte einer Patientin erzählt, deren Leben nur noch aus Zweifel bestand. Ständige Rückversicherungen verstärkten ihre Unsicherheit. Eine Psychotherapie half ihr, wieder Entscheidungen treffen zu können und ihr Leben zurückzugewinnen.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Keywords
Psychotherapie, Zweifel, Entscheidungen, Sicherheit, Pro-Contra-Listen, Brausetablette, mentale Gesundheit, Lebensqualität, Schicksal, Ängste, Kindheit, Eltern, Zweifel, Entscheidungsfindung, Angststörungen, katastrophisieren, Rückversicherung, Therapie, seelische Gesundheit, Depression
Takeaways
Die Fragen nach dem 'Warum' und 'Wie' sind zentral in der Psychotherapie.
Das Bedürfnis nach Sicherheit beeinflusst unsere Entscheidungen.
Zweifel kann sowohl hilfreich als auch hinderlich sein.
Pro-Contra-Listen sind ein nützliches Werkzeug zur Entscheidungsfindung.
Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen, kann sinnvoll sein.
Der Umgang mit existenziellen Zweifeln erfordert Strategien.
Die Brausetablette ist eine Metapher für schnelle Entscheidungen.
Fallbeispiele verdeutlichen die Theorie.
Ein besserer Umgang mit Zweifeln kann die Lebensqualität verbessern. Die Kindheit prägt das Selbstbewusstsein und die Entscheidungsfähigkeit.
Elterliche Fürsorge ist meist positiv, kann aber auch zur Belastung werden.
Rückversicherungen sind ein häufiges Symptom von Angststörungen.
Therapie kann helfen, Rückversicherungen zu erkennen und zu reduzieren.
Entscheidungen sind oft komplex und erfordern Mut.
Die Unterstützung von Angehörigen ist wichtig für den Heilungsprozess.
Selbstvertrauen kann durch gezielte Übungen gestärkt werden.
Der Weg zur Besserung ist oft lang und erfordert Geduld.
Chapters
00:00 Einführung
02:55 Das Bedürfnis nach Sicherheit und Zweifel
05:49 Entscheidungsfindung und Pro-Contra-Listen
09:13 Die Brausetablette: Entscheidungen unter Zeitdruck
11:58 Umgang mit existenziellen Zweifeln
15:10 Fallbeispiele: Zweifel im Alltag und Studium
27:15 Die Kindheit und elterliche Einflüsse
30:05 Zweifel und Entscheidungsfindung
32:46 Angststörungen und Katastrophisieren
34:58 Rückversicherungen und deren Auswirkungen
40:19 Therapeutische Ansätze zur bessere Entscheidungsfindung
46:14 Abschluss und Ausblick auf die nächste Staffel
Fri, 16 May 2025 - 51min - 12 - Sport, Psyche & Bewegung
Prof. Dr. Frank Godemann und Prof. Dr. Andreas Ströhle erörtern den Zusammenhang zwischen Sport, Bewegung und psychischer Gesundheit. Andreas Ströhle, ein Experte auf dem Gebiet der Sportpsychotherapie, erklärt, wie Bewegung die körperliche und psychische Gesundheit fördert. Er diskutiert die akuten und langfristigen Effekte von Sport auf Angst und Depressionen. Dabei werden auch die Herausforderungen, denen sich Leistungssportler gegenübersehen, besprochen.
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Keywords
Sportpsychologie, Psychotherapie, Bewegung, psychischeGesundheit, Leistungssport, -Angstbewältigung, Depression, Trainer, Sportpsychotherapie,Selbstwirksamkeit
Takeaways
Sportliche Betätigung kann Angstzustände reduzieren.
Bewegung kann depressive Symptome lindern.
Leistungssportler haben ein vergleichbares Risiko für psychische Erkrankungen wie die Allgemeinbevölkerung.
Einzelne Sportarten sind mit höheren psychischen Risiken verbunden.
Selbstwirksamkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung von psychischen Erkrankungen.
Trainer müssen flexibel auf die Bedürfnisse der Sportler reagieren.
Psychologen können helfen, psychische Blockaden zu überwinden.
Automatisierte Bewegungsabläufe sind nur mit Geduld zu ändern.
Grenzen zu akzeptieren ist wichtig für die persönliche Entwicklung.
Chapters
00:00 Einführung in die Sportpsychotherapie
03:11 Zusammenhang zwischen Sport und psychischer Gesundheit
05:55 Akute und langfristige Effekte von Bewegung
09:00 Psychische Erkrankungen im Leistungssport
11:47 Die Rolle von Trainern und Psychologen im Sport
14:55 Leistungsdruck und Selbstwirksamkeit
18:02 Abschluss und Ausblick
Fri, 09 May 2025 - 22min - 11 - Sport ist Mord – wie Psychotherapie bei Veränderungen hilft
Motivation, Umgang mit Rückschlägen und die Akzeptanz der eigenenGrenzen sind bei Veränderungsprozessen im Sport und in der Psychotherapie vonzentraler Bedeutung.
Ob beim Sport oder bei der Computerspielstörung (alsklinisches Beispiel): die Stimuluskontrolle, das Erkennen und Verändern automatisierterGedanken und das Setzen verbindlicher Vereinbarungen mit sich selbst könnenVerhaltensänderungen bewirken.
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Keywords
Psychotherapie, Sport, Veränderung, Motivation, Rückschläge,Helikopterblick, Computerspielstörung, Akzeptanz, Therapie, Lebensstil,Computerspiele, Stimuluskontrolle, Selbstbeobachtung, Verhaltensänderung,Therapie, Gewohnheiten, Gedanken, Selbstvertrauen, Strategien, Training
Takeaways
Veränderung ist ein zentraler Aspekt der Psychotherapie.
Sportliche Erfahrungen können helfen, Veränderungsprozesse zu verstehen.
Motivation ist entscheidend für den Erfolg in der Psychotherapie.
Rückschläge sind Teil des Lernprozesses, sowohl im Sport als auch in der Therapie.
Der Helikopterblick ermöglicht eine objektive Selbstwahrnehmung.
Akzeptanz der eigenen Grenzen ist wichtig für nachhaltige Veränderungen.
Computerspielstörungen können ernsthafte Auswirkungen auf das Leben haben.
Die Erkenntnis über schädliche Muster ist der erste Schritt zur Veränderung.
Es ist wichtig, sich auf kleine, erreichbare Ziele zu konzentrieren.
Die Unterstützung durch Therapeuten kann entscheidend für den Veränderungsprozess sein. Der Teufelskreis der Gewohnheiten kann schwer zu durchbrechen sein.
Stimuluskontrolle hilft, exzessives Spielen zu reduzieren.
Verbindliche Vereinbarungen stärken das Selbstvertrauen.
Automatische Gedanken beeinflussen stark unser Handeln.
Praktische Strategien sind notwendig für Verhaltensänderungen.
Training in Risikosituationen sollte erfolgen.
Die Zukunft beginnt jetzt, mit kleinen Veränderungen.
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie und Sport
02:54 Veränderungsprozesse in der Psychotherapie
06:13 Sportliche Herausforderungen und persönliche Veränderungen
09:03 Motivation und Rückschläge im Sport
11:48 Der Helikopterblick in der Psychotherapie
14:48 Akzeptanz der eigenen Grenzen
17:56 Computerspielstörung (CSS) und deren Auswirkungen
21:11 Der Weg zur Veränderung bei CSS
27:10 Der Teufelskreis der Gewohnheiten
28:37 Stimuluskontrolle bei CSS
30:40 Der Wert der Selbstbeobachtung
32:41 Verbindliche Vereinbarungen und Selbstvertrauen
33:34 Automatische Gedanken und ihre Macht
35:30 Vom Opfer zum Täter: seine eigenen Gedanken besser kontrollieren
38:27 Praktische Strategien zur Verhaltensänderung
40:27 Training für den Alltag: Risikosituationen aktiv suchen
42:16 Zusammenfassung und Ausblick auf Veränderungen
Fri, 02 May 2025 - 48min - 10 - Der Baumstamm
In dieser Folge werden Bausteine beschrieben, die plausibel machen, warum ich heute so bin wie ich bin. Es handelt sich um Hypothesen, die mit der Lebenswirklichkeit übereinstimmen müssen. Ein Mann sammelt unglaublich viel Holz zum Heizen. Warum tut er dies? Ein depressiver Patient mit Suizidgedanken, der trotz seiner schwierigen Biografie ein Leben lang versucht, die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Alles bricht zusammen, als dies die Lebensumstände nicht mehr möglich machen. Am Ende des Podcast singt Emanuel Rios eine eigene Komposition. LinksWolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/KeywordsPsychotherapie, seelische Erkrankungen, Psychologie, Psychotherapeut, Grundüberzeugungen, Bausteine, Beziehungsmuster, Hypothesen, Beobachtungsmethoden, Lebenswirklichkeit, konkrete Alltagssituationen, Depression, Suizidgedanken, schwierige Biografie, Bewältigungsstrategien, Kontrolle, Hierarchie, Interaktion TakeawaysPsychotherapie beschäftigt sich mit der Frage, warum Menschen so sind, wie sie sind, und wie sie Aspekte ihres Lebens ändern können. Grundüberzeugungen sind Annahmen, die Menschen im Laufe ihres Lebens entwickeln und die ihr Verhalten und ihre Interaktionen beeinflussen. Schwierige Lebensbedingungen können zu Krisen führen, in denen Grundüberzeugungen massiv verletzt werden und seelische Erkrankungen entstehen können. Beziehungsmuster in der Psychotherapie spiegeln oft Beziehungsmuster im realen Leben wider und können zur Analyse und Veränderung genutzt werden. Hypothesen müssen mit der Lebenswirklichkeit übereinstimmen. Beobachtungsmethoden in konkreten Alltagssituationen sind hilfreich. Die Biografie und Bewältigungsstrategien eines Patienten können wichtige Hinweise liefern. Kontrolle spielt in sozialen Interaktionen eine große Rolle. Chapters00:00 Einführung in die Psychotherapie 02:21 Grundüberzeugungen und das Bausteinsystem 08:45 Die Rolle von Grundüberzeugungen 14:44 Schwierige Lebensbedingungen und seelische Erkrankungen 21:38 Analyse von Beziehungsmustern in der Psychotherapie 22:25 Die Untersuchung von konkreten Alltagssituationen 26:23 Hypothesenbildung und Überprüfung von Annahmen 35:57 Sicherheit und Plausibilität in der Therapie
Wed, 27 Nov 2024 - 42min - 9 - Sieben Leben
Im Podcast werden Ihnen viele Informationen zum vermutlich wichtigsten Lernprinzip, der operanten Konditionierung, vermittelt. Die Gastgeber diskutieren Beispiele der operanten Konditionierung wie das Lächeln eines Babys, das Verhalten von Eltern bei schreienden Babys, die Bedeutung von Noten in der Schule und die Verwendung des Belohnungssystems in der Psychotherapie. Sie sprechen über das Phänomen der Prokrastination und geben Tipps, wie man damit umgehen kann. Es wird erklärt, wie das Belohnungssystem in der im Alltag und in der Psychotherapie eingesetzt werden kann. Ein klinisches Beispiel einer Patientin mit Zwangserkrankung wird ebenfalls besprochen.
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Chapters
00:00 Einführung und Fragenstellung
02:42 Operante Konditionierung: Ein wichtiges Lernprinzip
04:33 Sieben Leben: Eine Patientin versucht Leben zu retten
05:18 Das Lächeln eines Babys und die Belohnung für die Mutter
07:43 Belohnungen und negative Konsequenzen in der operanten Konditionierung
10:27 Der Einfluss der Sprache auf das operante Konditionieren
15:50 Belohnungen im Alltag: Das Beispiel Avocado
20:53 Prokrastination: Aufgaben aufschieben und wie man damit umgehen kann
24:47 Einführung in das Thema operante Konditionierung
29:40 Kreativer Einsatz von operanter Konditionierung
31:08 Das Belohnungssystem im Alltag
34:19 Klinisches Beispiel einer Patientin mit Zwangserkrankung
42:45 Fazit und Ausblick auf die nächste Episode
Takeaways
Operante Konditionierung ist ein wichtiges Lernprinzip, das in verschiedenen Lebensbereichen angewendet werden kann.
Belohnungen und negative Konsequenzen beeinflussen das Verhalten und können die Wahrscheinlichkeit erhöhen oder verringern, dass ein Verhalten wiederholt wird.
Noten in der Schule können als operante Konditionierung verstanden werden.
Prokrastination, das Aufschieben von Aufgaben, kann durch eine Beeinträchtigung des Belohnungssystems entstehen.
Es gibt verschiedene Strategien, um mit Prokrastination umzugehen, wie z.B. das Aufteilen von Aufgaben in kleinere Teile und die Verwendung von Belohnungen.
Operante Konditionierung ist ein wirkmächtiges Lerninstrument, das sowohl im Alltag als auch in der Psychotherapie eine Rolle spielt.
Menschen nutzen Belohnungen und Bestrafungen, um ihr Verhalten zu beeinflussen.
Kreativität ist wichtig, um effektiv operante Konditionierung einzusetzen.
Soziale Verstärker wie Lob und Zuwendung sind besonders wirksam.
Operante Konditionierung kann auch negative Auswirkungen haben, wenn Verhaltensweisen zwanghaft werden.
Psychotherapie kann helfen, ungesunde Verhaltensmuster im Zusammenhang mit operanter Konditionierung zu verändern.
Wed, 20 Nov 2024 - 46min - 8 - Expositionsbehandlung bei Ängsten und Zwängen
Professor Dr. Frank Godemann erläutert ausführlich die Methode der Exposition bei Angst- und Zwangserkrankungen. Es werden Missverständnisse ausgeräumt, die Rolle von Angehörigen in der Therapie betont und die Herausforderungen, die bei der Behandlung auftreten, thematisiert. Es ist eine komplexe Therapiemethode, die nichts mit einer Mutprobe zu tun hat.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie von Angst- und Zwangserkrankungen
02:55 Missverständnisse über die Behandlung Angststörungen
05:48 Expositionstherapie: Grundlagen und Methoden
09:10 Die Rolle von Angehörigen in der Therapie
12:04 Herausforderungen in der Angstbehandlung
14:58 Expositionstherapie bei verschiedenen Erkrankungen
17:52 Die Bedeutung der Biografie in der Therapie
21:14 Exposition bei Zwangsgedanken
24:05 Die Rolle von Gedanken in der Therapie
27:03 Der Umgang mit Rückschlägen in der Therapie
30:07 Mutproben vs. Expositionstherapie
Takeaways
Expositionstherapie ist eine zentrale Methode in der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen.
Die Einbeziehung von Angehörigen kann die Therapie unterstützen.
Der schwierigste Moment ist die erste Exposition.
Expositionen müssen geplant und verabredet sein.
Die Biografie des Patienten spielt eine wichtige Rolle in der Therapie.
Zwangserkrankungen erfordern spezifische Expositionsstrategien.
Mutproben stellen keine Expositionen dar.
Rückschläge sind Teil des Therapieprozesses und sollten nicht entmutigen.
Wed, 30 Oct 2024 - 38min - 7 - Der Zahnarztstuhl
Prof. Dr. Frank Godemann befragt die Zahnärztin und Expertin Dr. Selly Preissner zum Thema Zahnarztangst. Sie erläutert die Ursachen, betont die Bedeutung einer aktiven Kommunikation, benennt Strategien zur Beruhigung, thematisiert den Zusammenhang zu psychischen Erkrankungen und berichtet von einem ihrer Patienten. Sie setzt auf Vertrauen, ist skeptisch gegenüber Behandlungen unter Narkose.
Chapters
00:00 Einführung in die Zahnarztangst
06:29 Erkennung von Angst bei Patienten
10:42 Ursachen von Zahnarztangst
12:30 Strategien zur Beruhigung von Patienten
16:18 Fallbeispiel: Max und seine Zahnarztangst
21:00 Zusammenhang zwischen Zahnarztangst und psychischen Erkrankungen
27:34 Behandlungsmöglichkeiten und Narkose
31:46 Abschließende Gedanken zur Zahnarztangst
Takeaways
Zahnarztangst ist weit verbreitet und hat viele Ursachen. Die Körpersprache der Patienten verrät oft ihre Angst. Wichtige Strategien zur Beruhigung sind Zuhören und aktive Kommunikation. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit können Zahnarztangst auslösen. Regelmäßige Zahnarztbesuche sind entscheidend für die Zahngesundheit. Die Atmosphäre in der Zahnarztpraxis spielt eine große Rolle. Die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Patient ist essenziell. Zahnarztangst kann mit anderen psychischen Erkrankungen verbunden sein. Es ist wichtig, dass Patienten ihre Ängste offen ansprechen.Wed, 23 Oct 2024 - 33min - 6 - In der Höhle des Löwen
Mit ihrem Gast, der Zahnärztin Sally Preißner, erkunden Prof. Dr. Frank Godemann und der Psychotherapeut Robert Schuiszils psychologische Aspekte der Zahnarztphobie und deren Behandlung. Außerdem eine Patientin mit einer Panikstörung vorgestellt. Die Bedeutsamkeit der Beziehung als Wirkfaktor in der Psychotherapie wird beschrieben und die Exposition als spezifische Methode in der Behandlung von Angststörungen erläutert.
Links
Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Chapters
00:00 Einführung in die Psychotherapie
03:04 Ängste im Alltag und ihre Behandlung
08:01 Zahnarztangst und ihre Ursachen
15:31 Die Rolle der Gedanken in der Therapie
16:26 Expositionsbehandlung bei Ängsten
32:00 Zusammenfassung und Ausblick
Takeaways
Psychotherapie hilft, die eigene Seele zu verstehen.
Ängste sind ein normaler Teil des Lebens.
Die Beziehung zwischen Therapeut und Patient ist entscheidend.
Zahnarztangst ist weit verbreitet und hat viele Ursachen.
Explorative Exposition kann helfen, Ängste zu erkennen.
Panikattacken können aus heiterem Himmel auftreten.
Expositionsbehandlung ist ein zentraler Therapieansatz.
Sicherheitsverhalten kann die Angst verstärken.
Die Behandlung von Ängsten erfordert Geduld und Verständnis.
Therapie ist ein individueller Prozess, der Zeit braucht.
Wed, 16 Oct 2024 - 37min - 5 - Der Matchball
Automatische Gedanken sind blitzartige, kurzlebige Gedanken, die mit Veränderungen in der Stimmung einhergehen und unser Verhalten bestimmen. Negative automatische Gedanken sind belastend, positive helfen. Ob beim Machtball im Tischtennis, beim Wurf eines Speeres im Leistungssport oder bei Leistungsanforderungen am Arbeitsplatz sind sie präsent und können vereinzelt zur schweren Belastung werden. Wir berichten von einer depressiven Patientin. Das Verstehen der Herkunft und die Möglichkeit der Veränderung automatischer Gedanken findet in der Psychotherapie statt.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Chapters:00:00 Einführung und Vorstellung der Gastgeber
01:35 Thema: Automatische Gedanken und ihre Auswirkungen
07:11 Thema: Negative automatische Gedanken und ihre Belastung
08:10 Thema: Positive automatische Gedanken und ihre Funktion
18:57 Thema: Akzeptanz und Veränderung in der Psychotherapie
25:31 Interview mit Gerd Schussziels über die Macht automatischer Gedanken im Sport
26:31 Die Bedeutung automatischer Gedanken in der Psychotherapie
35:06 Fallbeispiel: Leistungsansprüche und Musssätze bei einer depressiven Patientin
38:01 Äußere Belastungsfaktoren und innere Bedingungsfaktoren
45:27 Zusammenfassung und Ausblick Takeaways:Automatische Gedanken sind blitzartige und kurzlebige Gedanken, die oft mit Veränderungen in der Stimmung einhergehen.
Negative automatische Gedanken können belastend sein, während positive automatische Gedanken helfen, bekannte Situationen schnell zu bewerten und gut zu reagieren. Das Bewusstsein für automatische Gedanken kann zu einer positiven Veränderung führen. Akzeptanz und Veränderung sind wichtige Konzepte in der Psychotherapie. Automatische Gedanken spielen eine zentrale Rolle in der kognitiven Verhaltenstherapie. Es ist wichtig, automatische Gedanken zu erkennen und ihre Realität zu überprüfen. Leistungsansprüche und Musssätze können zu einer Überforderung und depressiven Symptomen führen. Äußere Belastungsfaktoren und innere Bedingungsfaktoren beeinflussen die Entstehung einer depressiven Erkrankung.
Wed, 02 Oct 2024 - 48min - 4 - Die unbekannte Apfelsine
In dieser Podcast-Episode tauchen die Gastgeber, Prof. Dr. Frank Godemann und Dipl.-Psych. Robert Schuiszils, tief in die Welt der Psychotherapie ein. Sie verwenden die Geschichte der unbekannten Apfelsine, um wichtige psychologische Prinzipien zu veranschaulichen. Hören Sie, wie Angst das Leben beeinflussen kann und wie korrigierende Erfahrungen helfen können, negative Emotionen zu überwinden. Der Ausgangspunkt des Podcast sind alltägliche Lernerfahrungen, die viele von uns kennen: die klassische und operante Konditionierung. Begleiten Sie uns auf einer Reise, die zeigt, wie dieselben psychologischen Mechanismen bei einer Patientin mit Angststörung zu Leid und sozialer Einschränkung führten. Das Gespräch kann auch als Video bei YouTube angesehen werden.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Chapters:
00:00 Die unbekannte Apfelsine
02:24 Wir lernen ein Leben lang
04:39 Das Verhältnis zur Genussfähigkeit von Apfelsinen
06:07 Grundmechanismen bei seelischen Erkrankungen
16:51 Klassische Konditionierung
19:01 Reizgeneralisierung
20:19 Operantes Konditionieren
20:22 Die Verknüpfung zwischen operanter Konditionierung und Genuss
23:00 Operante Konditionierung und Konsequenzen
26:06 Ängste und Phobien durch klassische Konditionierung
29:58 Exposition und Verhaltenstherapie zur Überwindung von Ängsten
35:18 Die Auswirkungen von Sicherheitsverhalten
Takeaways:
Klassische Konditionierung ist ein wichtiges Prinzip in der Psychotherapie, bei dem ein neutraler Reiz mit einer negativen Erfahrung gekoppelt wird und dadurch neue Eigenschaften annimmt.
Reizgeneralisierung ist ein weiteres Prinzip, bei dem konditionierte Reaktionen auf ähnliche Stimuli ausgeweitet werden.
Operantes Konditionieren bezieht sich auf das Lernen anhand von Konsequenzen, bei dem Handlungen häufiger ausgeführt werden, wenn die Konsequenz angenehm ist, und weniger häufig, wenn sie unangenehm ist. Positive Erfahrungen und Belohnungen können dazu führen, dass sich negative Gefühle wie Ekel verringern.
Ängste und Phobien können durch klassische Konditionierung entstehen.
Exposition und Verhaltenstherapie können helfen, Ängste zu überwinden.
Sicherheitsverhalten kann zu Einschränkungen im Leben führen.
Thu, 26 Sep 2024 - 38min - 3 - Pinkeln für Profis
Scham ist eine intensive und unangenehme Emotion, die in seelischen Erkrankungen wie sozialen Phobien und im Alltag eine bedeutsame Rolle spielt. Sie führt zu Unsicherheiten in sozialen Beziehungen und Ausgrenzung. Es wird über die positive und negative Kraft der Scham gesprochen. Die Gastgeber teilen persönliche Geschichten und geben Einblicke in die Psychotherapie der sozialen Phobie.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Chapters:00:00 Einführung und Vorstellung der Themen
01:25 Unsicherheiten in sozialen Beziehungen und die positive und negative Kraft der Scham
05:17 Die Macht der Gedanken und die Rolle von Vorstellungen
08:01 Professionelle Techniken zur Bewältigung von Scham
10:17 Scham in anderen Kontexten: Tour de France und öffentliche Peinlichkeiten
12:13 Die Bedeutung von klaren Zielen und individuellen Bewertungen
14:27 Experimente und Übungen zur Überwindung von Scham
19:38 Humor in der Psychotherapie und Witze über Scham
23:55 Fallbeispiel: Behandlung einer sozialen Phobie mit Schamgefühlen
29:46 Zusammenfassung und Ausblick auf weitere ThemenTakeaways:Scham ist eine intensive und unangenehme Emotion, die in seelischen Erkrankungen und im Alltag eine bedeutsame Rolle spielt.
Unsicherheiten in sozialen Beziehungen, Schamgefühle, Ausgrenzung und Zusammenhalt sind wichtige Themen im Zusammenhang mit Scham.
Die positive und negative Kraft der Scham kann Auswirkungen auf das individuelle Wohlbefinden haben.
Persönliche Geschichten und humorvolle Elemente können in der Psychotherapie helfen, mit Scham umzugehen und positive Veränderungen zu fördern.
Wed, 25 Sep 2024 - 33min - 2 - Der Philosoph in Seenot
In dieser Episode wird das ABC-Modell von Albert Ellis als zentrales Werkzeug der Psychotherapie vorgestellt. Die Gastgeber beleuchten, wie Einstellungen und Gedanken unsere emotionalen Reaktionen auf Ereignisse prägen. Anhand der Geschichte eines Philosophen in Seenot und der Erfahrungen eines Patienten mit chronischen Rückenschmerzen wird gezeigt, wie Akzeptanz und die Veränderung von Denkmustern helfen können, emotionales Leiden zu verringern. Das ABC-Modell bietet einen strukturierten Ansatz, um Denkweisen zu analysieren und realistischer sowie hilfreicher zu gestalten. Das Gespräch kann auch als Video auf YouTube angesehen werden.
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Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/
Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/
Chapters:00:00 Einführung: Warum bin ich so, wie ich bin? 03:21 Die Verbindung zwischen Philosophie und Psychotherapie 09:26 Das ABC-Modell der Gefühle 12:46 Akzeptanz und realistische Bewertung in schwierigen Situationen 20:14 Die Rolle des Therapeuten: Verständnis und Empathie 21:13 Behandlung von somatoformen Schmerzstörungen 23:17 Die Rolle der psychischen Komponente bei chronischen Schmerzen 24:11 Einfluss der Biografie und familiären Situation auf Rückenschmerzen 26:08 Veränderung negativer Denkmuster bei Schmerzen 30:51 Anwendung des ABC-Modells in der Psychotherapie Takeaways:Psychotherapie beschäftigt sich mit der Frage, warum wir so sind, wie wir sind, und wie wir unzufriedene Aspekte unseres Lebens ändern können. Die Philosophie ist ein Vorläufer der Psychotherapie und kann helfen, psychotherapeutische Ansätze heute zu verstehen Das ABC-Modell der Gefühle von Albert Ellis hilft uns, unsere Denkweisen von den Auslösern und unseren Gefühlen zu trennen. Akzeptanz und eine realistische Bewertung von schwierigen Situationen können zu einer besseren emotionalen Bewältigung führen. Es ist wichtig, dass Psychotherapeuten die missliche Situation ihrer Patienten erkennen und ihnen das Gefühl geben, verstanden zu werden. Schmerzstörungen können durch eine psychische Komponente beeinflusst werden. Die Bewertung der Lebensumstände spielt eine zentrale Rolle bei der Schmerzwahrnehmung. Negative Denkmuster können das Leiden im Zusammenhang mit Schmerzen verstärken. Das ABC-Modell kann helfen, Denkmuster zu analysieren und zu verändern.
Wed, 18 Sep 2024 - 38min
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