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- 274 - 252: Frank (MIOZÄN, I DEFY, SOULS ON FIRE, CRACKS&SCARS, ASH RETURN, CATBREATH) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Frank. Wir reden über den Vogelpark Walsrode, 38 Jahre Beziehung, Dachdecken vs. KI, Hawaii sehen wollen, Mama hat verboten Kiss-Platten zu kaufen, ein neues Wort "flippen", der Riesen-Hit "Nein, Nein, Nein", Rock/Pop in Concert, Die Hard-Metalhead mit Kutte, das FZB Schneverdingen, Sucht Stoff Syndikat, Aufwachsen mit alten Eltern, "Much Funny" von RotzKotz, betreutes Trinken am 14. Geburtstag, 87 zu Gang Green & Circle Jerks, Michelle Records in HH, der Einfluss von Youth of Today, 92 im Conne Island mit Rorschach, Band wichtiger als Job, im Herzen Handwerker, auf Tour mit Bonecrusher, die Krebsdiagnose, Propofol, Schädigung der Nervenenden, Nebenwirkungen von Pregabalin, die Demut verlieren, Christophers Koma-Erfahrungen, das sen-sa-tio-nelle letzte Konzert, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Lied vom 14-jährigen Frank: HELLOWEEN - Victim of Fate
2) Ein Lied, das Frank während seiner Krebserkrankung besonders geholfen hat: MIOZÄN - Surrender Denied
3) Einer der besten Song einer deutschen HC-Band: EMILS - Kirche Nein
Tue, 15 Sep 2026 - 3h 00min - 273 - 251: Lila (MENSTRUATIONSMASSAKER) - Und dann kam Punk
Claude und Christopher im Gespräch mit Lila: Über Menstruation, Menstruationsblut und Free Bleeding; die gesteigerte Emotionalität aggressiver Männer; Aufwachsen in Berlin mit lateinamerikanischen Wurzeln und punkigen animationsfilmischen Eltern bis zur Trennung; vorwurfsvolles,temperamentvolles Streiten und das Lernen davon; das Zugeständnis des Kapitalismus in sich selbst; ein Faible für Bettwäsche; betreutes Wohnen mit 16 im Samariterkiez Lichtenberg; Zukunftsoptimismus; Unzuverlässigkeit;Schwierigkeiten mit Autoritäten; ständige Reflexion und abusive Menschen; von der Emo-Szene in die Punk-Szene;falsche Freunde, Anfälligkeit für Manipulationen und der Wunsch, die Jugendzeit vergessen zu wollen; die dauernde Überschreitung der eigenen Grenzen; Produktdesign an der Hochschule Weißensee; pädagogische Mitarbeit beim Roten Baum; Probleme mit (männlichen) Führungspersonen; die Kreuzberger musikalische Aktion; die Entstehung ihrer Band Menstruationsmassaker nach 4 Jahren im Proberaum; Distillers, Nirvana, Pixies und Team Scheiße; Etablierung über Instagram; Rock Night im Statthaus Böcklerpark; Raum für FLINTA; die Bedeutung von Provokation und Bühnenoutfits; The Rumours; das Kollektiv Aktivismus; die von ihr mitkuratierte Ausstellung „Blut ohne Gewalt“; Produktion mit Moses Schneider; True Crime, Mörder und ihre Geschichten, 911 Vault und noch mehr.
Tue, 01 Sep 2026 - 2h 54min - 272 - 250: The End of the Podcast as We Know It
5 Jahre. 250 Episoden. Und noch mehr Leute zu Gast.
Einmal mehr Zeit, kurz mal alles in Frage zu stellen und sich Gedanken zu machen, ob es weiter gehen kann.
Es geht um einen geplanten Spin-Off, Jobsts Diktatur und Christophers Freischwimmen, den Tod von Lou Koller, PMA, neue Hobbies, polnische Mini-Panzer und die großen Fragen des Lebens.
Feedback irgendwie total erwünscht, aber irgendwie auch nicht... es ist manchmal nicht so einfach mit uns und mit der Welt.
Anyway: Hier ist die EMail-Adresse unddannkampunk@gmail.com
Tue, 18 Aug 2026 - 50min - 271 - 249: Andi (SALÒ, RIVAL CULT) - Und dann kam Punk
Claude & Jobst im Gespräch mit Andi. Wir reden über glücklich nichts zu tun, New Age Meditationsmusik, schwer sich selbst zu finden, der beste Dead Kennedys Song aller Zeiten, frühe NO FX & Tic Tac Toe, dicker Junge mit Skateboard, unconditional love von Oma, eine ganze Schüssel Haselnuss-Pudding von Haas, Sehnsucht nach Internet 1.0, mit Facebook gings bergab, die "Punkrock" von Goldene Zitronen, Against All Authority, Bacardi Breezer, wenn man jung ist nichts niedrigschwellig, Rise from Abuse, schon immer an Büchern interessiert, ein Semester Jura, Stephen King ist mega-captivating, die eigene Vergangenheit nicht archivieren, billige Phrasenhauerei, das Leben ist unendlich, Unmittelbarkeit zum Leben, Selbsterhalter-Studiums-Geld sparen, der Verlag Sonne & Fleisch, ein Jahr lang Selbstfindungsreise in Asien, weg vom Ästhetischen, immer wieder Daoismus, die Jugend würde sagen es manifestiert, nicht an Glück glauben, die Welt steckt voller Wunder, nicht an den Dualismus zwischen Geist & Seele glauben, keine Ahnung von NNDW, geschockt über 1 Million Videoaufrufe, kleine narzisstische Momente, die Nudist:innen im Tränen zu Wein-Video, als wenn live ne Maske gefallen ist, Orang-Utans auf Sumatra, low fi is over, mit Idles in Mannheim, Diagnose im Erwachsenen-Alter, die Band Silk, nie wieder im Leben arbeiten gehen wollen, eine Person die einem gerade steht, ein gewisser Zynismus, der Tod der Realität, vegane Sichuan-Pfeffer, die blaue Lady Ilse Benkö, Erregung öffentlicher Erregung, Kiev Stingl, uvm.
Drei Lieder für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong des 14-jährigen Andi: LEFTOVER CRACK - Gang Control
2) Ein Popsong mit mehr Punk-Attitüde als viele Punkbands: RIO REISER - Mein Manager
3) Dein aktueller Lieblingssong: DIE GOLDENEN ZITRONEN - Schmeiß es weg
Tue, 11 Aug 2026 - 2h 24min - 270 - 248: Philipp Strobel (Aufnahme + Wiedergabe) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Philipp. Wir reden über David Guetta & Peter Hook, der Peak elektronischer Musik, die jeweils besten Songs von Blitz, Poison Idea & Troopers, der MTV Punk Sunday, ein Rolling Stone Beileger über 20 Jahre Punk, die Band KSIN, Schlachtrufe BRD 2, Die Wut, ein Wohlstandsghetto in Gelsenkirchen, Karl Marx aus Papas Bücherschrank, die Hotknives auf nem Stadtfest in Münster, Punk im Pott, Toxoplasma immer geil, der Lost & Found Katalog ersetzt den von AM, der erste Technics 1210er, das Fuck, die Pagan Love Songs Parties, Donnerstag ist Düstertag, nach DAFs letztem Gig auflegen, natürlich Schalke-Mitglied-Sein, 1997 den UEFA-Cup gewinnen, Tränen bei der Meisterschaft 2001, Ingo Anderbrügge, durch Filesharing Leute kennenlernen, ein Interview mit Thees Ullmann, die Partyreihe Remembrance Daze und Death # Disco, 45Grave im Cassiopeia, die großartigen For Against, die Band Fotocrime, eine potentielle UG-Gründung, einige finden Geld halt doch geiler, Le Fete Triste covern deutsche Punk Klassiker in Cold Wave, zum Black Metal Konzert ins Berghain, das Berlin Atonal Festival, die "Gallowdance"-Single von Lebanon Hanover, Lehren aus der Pandemie, 7 Hits in Grau Vol.1 & 2, die vielen Subgenres von elektronischer Musik, Hybrid Moments am Ende eines Techno Sets, Post-Hippie-Technos, DJ Strilipp Phobel, Techno auf dem Brutal Assault, stundenlang vor Techno-Clubs in der Schlange stehen, absolut Team Hedonismus sein, Klangstabil, größte Enttäuschung 2026: Discharge, Le Prince Harry, Ratos de Porao im Reset, Rüdiger & Lumpi, nicht so der Urlaubs-Typ sein, im Kopf Lokalpatriot sein, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Lied des 14-jährigen Philipp: LOXIRAN - Nur zusammen
2) Ein Song, der Punks Angst vor Techno nehmen kann: Philipp Strobel + Friedemann Kootz - The Night
3) Ein aktueller Lieblings-Song: MORRISSEY - Make Up is a Lie
Tue, 02 Jun 2026 - 3h 14min - 269 - 247: Kim & Mara (GLOWER) - Und dann kam Punk
Claude & Christopher im Gespräch mit Kim & Mara. Wir über sensible Menschen im Punk, Kontrolle nicht abgeben können, Worst-Case-Szenarien im Kopf, Queer Eye & weinen bei Avatar – Herr der Elemente, starke weibliche Cartoon-Figuren, rote Rosen hassen, Sehnsucht nach Frieden in einer kaputten Welt, im Kindergarten versehentlich Leuten ins Gesicht treten, warum Mara eigentlich eine 12 von 10 ist, sich selbst permanent überarbeiten, Blasmusik vom Opa, die Ärzte & Nu Metal, DIY-Strukturen in Hamburg, wie man sich über Fragespiele auf Tour besser kennenlernt, Hardcore-Shows als Safe Space für sensible Menschen, MySpace-Freundschaften, das erste Mal Converge hören, die eigene Stimme erst kennenlernen müssen, FLINTA* im Hardcore, Konzerte spielen obwohl man komplett fertig ist, emotionale Menschen, die trotzdem funktionieren müssen, warum man manche Serien zum zehnten Mal schaut und trotzdem heult, gemeinsam auf Tour durchdrehen, zwischen Shoegaze & Screamo, schlechte Gewissen, Commitments & Selbstüberforderung, warum man immer noch nicht gelernt hat Pausen zu machen, sich alles selber beibringen, sich gegenseitig durchs Leben pushen, gemeinsam älter werden in DIY-Strukturen, MySpace als eigene Welt, Viva & MTV beim Fertigmachen für die Schule, die Ärzte-Konzerte als Teenager, die Rockfabrik Augsburg, Ausweise an der Tür abgeben müssen, Linkin Park, Korn & Good Charlotte, Attack Attack! & Crabcore-Frisuren, rosa Haare & Skater-Klamotten, Avril Lavigne als Vorbild, Walls of Jericho & das erste Mal eine Frau schreien hören, Coldburn, Risk It & Lighthouse, die Kantine Augsburg als Jugendzentrum fürs Leben, kleine Underground-Läden die ums Überleben kämpfen, Außenseitergefühle in der Realschule, Hardcore als Ventil & politische Gemeinschaft, warum die Szene früher gleichzeitig Zuflucht und Ausschluss war, One of the boys sein wollen, FLINTA*-Personen im Hardcore früher kaum sehen können, lange denken, dass man höchstens den Merchstand des Boyfriends machen wird, sich erst Jahre später selbst auf die Bühne trauen, warum Repräsentation alles verändert, Typen die Frauen zum Shouten herausfordern wollen, gegenseitigen Support statt Konkurrenz, warum Typen nie gefragt werden, wo früher eigentlich die Frauen waren, Räume einnehmen lernen, Nu Metal als Einstieg in Heavy-Musik, Deftones zwischen Hardcore & Shoegaze, erste Bands in Potsdamer Proberäumen, das Brausehaus-Kollektiv, gegenseitig Merch verkaufen, DIY-Netzwerke aufbauen, Stoner Rock, weiblich gelesene Frontpersonen als Gamechanger, Lashdown & Kira Kanoa, „American Hardcore“ auf DVD, Straight Edge als Gegenbewegung zum Suff-Punk, die Geschichte von Hardcore nacharbeiten, Ostküste vs. Westküste, Hardcore als riesiges Spektrum, warum Genres spannend bleiben, wenn sie sich verändern dürfen, uvm.
Tue, 26 May 2026 - 2h 58min - 268 - 246: Christina (375 CEG) - Und dann kam Punk
Claude & Christopher im Gespräch mit Christina. Wir reden über Schiller als heimlichen DIY-Punk, Sturm und Drang als Vorläufer von Hardcore, Goethe-Maximen im Podcast-Quiz, Lessing als Gegenthese zu KI, Wahrheit vs. Wahrheitsfindung, die Räuber, You can get it if you really want, Ärztin sein zwischen Hilflosigkeit & Sinnstiftung, Palliativstationen & Hospizarbeit, warum man nie richtig ankommt, keine Lust auf den Mars, Sand hassen, Astronauten, Sternstaub, Roadtrips durch Portugal, das schöne Gefühl sich selbst zu vergessen, auf der Bühne den Kopf ausschalten, schüchtern sein & trotzdem exzessiv performen, Bühnen-Outfits als Freiheitsgefühl, verschiedene Facetten derselben Person, akademische Welt, FLINTA* im Punk vs. Wissenschafts-Alltag, warum man nur mit Leuten arbeiten sollte, die einen akzeptieren wie man ist, Dreikönigskeller Frankfurt, schwierige Familiengeschichten, Kriegsfolgen & Leistungsdruck, warum Schüchternheit nicht aus dem Nichts kommt, mit der eigenen Mutter über die Kindheit sprechen, Klavierunterricht & Ballade Pour Adeline, nerviger Klavierlehrer, untalentiert genannt werden, Mod sein in den späten 90ern, 60s, Ehekrach in der Bandprobe, Du-Botschaften, warum man Streitkultur lernen kann, Akademiker-Väter ohne Schulabschluss, Unternehmer-Mentalität aus dem Nichts, gut situiert aufwachsen & sich trotzdem komisch fühlen, ADHS, als Jugendliche nie richtig in die Schule passen, eine manipulative beste Freundin, mit 16 im KUZ in Mainz tanzen gehen, Mod-Frisuren & Haarspray, erste Küsse am Bahnhof, Faustschläge in die Luft vor Glück, Kleinstadtflucht aus der Pfalz, Indie-Schuppen in Wiesbaden, warum manche Menschen aufhören Musik zu machen, Ex-Freunde verlieren, mit Anfang 20 einfach Frauen für eine Band ansprechen & in drei Wochen die erste Band gründen, Ida Red, Schüchternheit mit Ehrgeiz bekämpfen, Musik machen wollen obwohl man eigentlich nichts kann, uvm.
Tue, 19 May 2026 - 3h 22min - 267 - 245: Benjamin Maack (Autor, Journalist, TRICKS, Einlegen Kassetten) - Und dann kam Punk
Content-Hinweis: In dieser Folge geht es u.a. um psychische Erkrankungen und Suizid-Gedanken.
Melanie & Jobst im Gespräch mit Benjamin. Wir reden über die Shitlers, Bardowick, Hubert Selby onanierend im kalten Entzug, Ungerechtigkeit & Gewalt, Empathie-Unterricht in der Fahrschule, aus Versehen Humor, mit Timo "The Longest Line" im Auto hören, die Band Heyt, Scared Straight & Ten Foot Pole, statt Propaghandi nur ...but Alive, ein handkopierter Katalog mit CDs, mit 12 mal Death Metal probieren, den Gitarristen von Ryker´s im Zug treffen, ein vakuumöser Haushalt, Hobby Holz hacken, ständig in hab acht Stellung sein, immer Angst haben fertig gemacht zu werden, bei Oma Anni auf den Feldern abhängen, den Spargel zu kurz abstechen, ein wandernder Granatsplitter in Opas Stirn, die ganze Welt voll mit Schmerzen, wie beim Hulk, wegen Lippen-Gaumen-Spalte zur Sonderschule, in Bardowick beim All-You-Can-Eat-Chinesen, das Lieben auslagern, plötzlich wurde Papa weicher, bei der Freundin die Arschdusche einbauen, das Nazi-Gymnasium in Lüneburg, wenn man wütend ist hat man meistens ne Wahnsinns-Angst, ST aufm Walkman, so genannte Elternbands, aus Wut kann Poesie entstehen, das 1000 Steine Projekt, Life of Agony & Spudmonsters & Pro-Pain, eigentlich Melodien brauchen, Flag of Democracy im Fundbureau, Nazi-Parties in Garagen, ein Band-Wettbewerb in Winsen/Luhe, Stress mit Okkervil River, sechs Kassetten auf Einlegen Kassetten, es wird blöd wenn Sachen monetarisiert werden müssen, das Tracy Chapman-Problem, Kafka & Benn, Menschen mit langen beigen Mänteln wollen Kleinanzeigen schalten, das große Frisör-Special im Prinz, plötzlich Video-Spiele als Kulturgut sehen, eines tages vom Spiegel, der coole Bill Watterson, mit der Härte nicht weiterkommen, ein unglücklicher Mensch der mit Glück überschüttet wurde, Bolt Thrower, dumm was lernen angeht, Depressionen sind der Porsche unter den psychischen Erkrankungen, Melancholie vs. Trauer vs. Depression, Absagen sammeln müssen, in Arzt-Romane auf Platz 23 sein, die Zeit braucht Offenporiges, den Gedanken Zügel anlegen, die zuverlässige Qualle, in den Schatten wachsen die größten Monster, eigentlich nach Berlin wollen, in sich reisen, mehr Punks auf Sylt, beiläufige Freundlichkeiten, das neue Album von Kim Gordon, Sonic Youth is ne Scheiß-Band, superteurer lila Spitzkohl, die Doku "The Other F-Word", uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Lied des 16-jährigen Benjamin: SUICIDAL TENDENCIES - Alone
2) Ein Song mit dem man Benjamin auf die Tanzfläche locken kann: RAGE AGAINST THE MACHINE - Killing in the Name of
3) Ein wirklicher guter Kinder-Song: BUMMELKASTEN - Rolltreppenmax
Tue, 12 May 2026 - 2h 49min - 266 - 244: Isabell (SUCK) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Isabell. Wir reden über sogenannte Frontpersonen, seit der Geburt gleich aussehen, immer mal anders aussehen, Großkotzigkeit, Fremdgehen und Verzeihen, Interesse an Merch-Design, ein nerdiger Comic-Store um die Ecke, Green Day cool gefunden haben, Waschbär-Style-Make-Up, Ty Segall, übel coole Eltern, klassischer Dad-Rock, der Kurbelkasten in Hann. Münden, alles kann nichts muss, nie ne Konsole besessen haben, World of Warcraft besessen haben, V+ Curuba aufm Dorffest, musikalische Früherziehung, nie Hosen tragen, relativ verkopft sein, Glaubenssätze in Familien, das Haus in Kassel, die Mutter, Night Viper in der Goldgrube, kein Bock Cocktails zu machen, Mittwoch ist Muttertag, Antisemitismus auf der Documenta, während des Konzerts an alles Mögliche denken, La Pochette Suprise Records, mehr Schlägerei als Konzert, miese YouTube-Kommentare, Plakat fürs Open Air Kino Festival in Kassel, eher Handwerkerin als Künstlerin, Logos mit Wiedererkennungswert, angekommen fühlen, auf jeden Fall Kneipenkind sein, Säure hebt den Geschmack, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Lied der 16-jährigen Isabell: BILLY TALENT - Devil in a Midnight Mass
2) Ein Song mit dem man Isabell auf die Tanzfläche locken kann: ANGEL HAZE - Werkin Girls
3) Ein aktuelles Lieblingslied: DES´REE - Life
Tue, 05 May 2026 - 2h 22min - 265 - 243: Moses Schneider (NACHDRUCK, GUM, Produzent) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Moses. Wir reden über Auspumpen von Seen, Musik nur noch analytisch hören, das letzte Studioalbum von Devo, mehr Interesse an Bands als an Einzelmusiker:innen, relativ einfach Musik machen können, Dead Kennedys komplett abfeiern, "Soundtracks zum Untergang", Luft-Schlagzeug im Sound, Iron Butterfly, der Edit des Jahrtausend von "Strawberry Fields", die Dachbodenzeit Anfang der 80er, es wird spannend wenn es rechts und links ausbricht, Aufnehmen im Proberaum von Ideal, Queen-Konzerte zu Ostern, Crime & the City Solution, Pixies feiern sich selbst auf MTV, gute Laune in der Stadt, nach dem Demo gings bergab, es fühlt sich wie verlassen werden an, die lohnenswerte Roland Kaiser-Doku, die nicht so lohnenswerten Bücher von Rick Rubin, ein Kreator-Weihnachtsalbum, ein Song von Ätna wird kommen, Mentruationsmassaker & Grenzkontrolle, ein humanoider Roboter zur Zeit des Falkland-Krieges, das neue Foo Fighters-Album, Kapa Tult im Hole 44, uvm,
Drei Songs für die Playlist:
1) EIn richtig guter deutsche Punk-Song: KREATOR - Hordes of Chaos
2) Ein Lieblings-Lied des 30-jährigen Moses: NIRVANA - Smells Like Teen Spirit
3) Ein aktuelles Lieblingslied: KAPA TULT - ARD Mediathek
Tue, 28 Apr 2026 - 1h 42min - 264 - 242: John (ZANN, MALVE, VOYTA, Floss Bros. Buttons) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit John. Wir reden über Sammeln, ein geklautes Transcend-Shirt im Zoro, es mit Zann übertrieben haben, Beastie Boys & Sex Pistols Platten geborgt, über den Cousin Kontakt zu den Ostpunk-Bands, das Hinterfragen von Autoritäten, Provokation mit dem Beatles-Namen, Stasi-Vermutungen, Antje vom NDR, extreme Angst vor Armee & Militär, nie das Image einer Band angenommen haben, mitm gepimpten Fahrrad mit Mopedreifen über die LPG-Felder, Quelle-Agenturen, Nazi-Agriffe während der Baseballschlägerjahre, alle Subkulturen zusammen, Sick of it All im Zoro, Nazi-Alarm während Born Against & Ambush, Feeling B in Ebersbrunn, eine Viertel-Stunde Sirene bei Sandow, ein Problem mit Labels haben, versteckter Klarer, einfache Blues-Akkorde auf der Akkustik-Gitarre, DDR-Röhrenradio als Verstärker, Gitarrenunterricht per YouTube, Sex & Violence-Cover, Rüdiger von Lifeforce, das New Bedford Fest 1996, bewußtlos bei Lifetime, Show-Hopping in den 90ern, der Erste an der Essensausgabe, Popper im Herzen, auf Tour mit Iceburn, immer n Wasserkocher dabei, mit Erwartungsdruck kämpfen, der krasse Boys Club der 2000er, gern an Sachen hängen, mit Unbroken im Festsaal, das Button-Business, kein Bock auf Siebdruck, Ärger mit Engine Down, 20000 Buttons fürs Bandhaus, Dreh fürs ZDF, Earth First vs. Earth Crisis, fehlendes Wechselmodell, die erste Generation die Subkultur ins Alter bringen, cool mit Unprofessionalität umgehen, Painting & Gold Disco Ship, gern kochen, kaum noch gute Roggenbrötchen kriegen, ein übelst einfaches Rezept von Zucker & Jagdwurst, Wissen mit Johnny, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der beste DEPECHE MODE-Song aller Zeiten: Never Let me Down Again
2) Ein Hardcore‑Song, der John bis heute begleitet: WAXWING - One for the Ride
3) Ein richtig guter aktueller Song: K. FLAY - Can´t Sleep
Tue, 21 Apr 2026 - 2h 53min - 263 - 241: Sabrina (LÜGEN, I FEEL VIOLENT) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Doktortitel in Ausweisen, Lügen, mögliche Begrenzung der Freedom of Speech nach wissenschaftlichen Vorgaben, bestimmte Begriffe als Beleidigung, hoffnungsvoller als vor 10 Jahren sein, Schnürsenkel, es schaffen, erste Lerneinheit: Frauen- und Geschlechterforschung, das Private ist politisch, Born a punk, Nina Hagen & Thomas Gottschalk, Deutschpunk von A bis Z durchspielen, "Lange, du bewegst Dich wie n Hammerwerfer", Urlaub im Sauerland, Traumlandpark, Vaters elf Geschwister, mit 13 Psychologie-Bücher lesen, große Fragen nach Vergebung, kritische Täterarbeit, das Projekt "Kein Täter werden", in Berlin mit Leuten ausm Ruhrgebiet abhängen, zu viele wilde Cousins, doch nicht ins Mädchen-Gymnasium passen, mit 14 rauchen anfangen, Affinität zur Love Parade, Plateau-Buffalos, Onkelz & Techno, das eigene Distinktionsverhalten, schon immer Geschichten schreiben, echte blaue Briefe, Hausarrest & Fernsehverbot, Gabber in 90ern, Gras von Schlumpf holen, erstmal n FSJ, Pädagogik-Studium, traumatisierende Erlebnisse im Altenheim, Intersektionalitätsfoschung, große Leidenschaft für Wissenschaftstheorie, ein ganzes Semester Hannah Arendt, Gruppenarbeit zu Incels, Punk & Arbeit gehören nicht zusammen, Vorlesungen halten können, potentielles Imposter-Syndrom, "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel, "out of order - high quality trash", Lügen sehr sehr ernst nehmen, kann man Gedanken eigentlich heilen, Auseinandersetzung über Haltung, Berlin irgendwie immer scheiße, ziemlicher Wessi sein, Stiefel-Nazis an den Bahnhöfen, der küchenpsychologische Begriff "Toxische Männlichkeit", die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten, Fleischkonsum & Männlichkeit, der vegane Weihnachtsmarkt im Duisburger Lokal-TV, "Hey, Guten Morgen, wie geht´s Dir", uvm
Drei Songs für die Playlist
1) Ein richtig guter Gabber-Song: NEOPHYTE - Braincracking
2) Ein Lieblings-Lied der 25-jährigen Sabrina: BASH! - Selig
3) Ein aktuelles Lieblingslied: SITTENDEZERNAT - Kneipe
Tue, 14 Apr 2026 - 2h 57min - 262 - 240: Kessy (apabiz, ASP) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Kessy. Wir reden über Turn it Down und das apabiz, die Frage ob die Antifa versagt, die linke verantwortlich wenn´s scheiße läuft, der Antifa-Sommer 2001, die Demokratie bewahren, zu Fasching als Nina Hagen, Glam Rock der großen Schwester, die Zauberberg-Klinik in Davos, der Euphemismus Hausfrau, totale Unterforderung, Kiffen & Äppler saufen, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, der frühe Tod der Schwester, sich sehr gut streiten können, die Schönheit von Friedhöfen, Werkzeug muss gut sein, Sommerloch-Konzerte in Limburg, mit nem Durchsteckschlüssel auf der Urbanstrasse, die Mitwohnzentrale, ein Bericht in der Abendschau, ebsch sein, eine Kleiderfabrik auf dem Kottbusser Damm, der 1. Mai 1987, der Umzug in die Görli 37 mit dem Circle Jerks-Dude, der Wende-Abend, mit Coffin Break & Leeway in die Niederlande, der Nazi-Kiez in Lichtenberg, der besetzte Abenteuer-Spielplatz in der Kreutziger, Mordred & N-Factor, die großartige Capital B-Dokuserie, Dial L for Liquidation, Antifa war immer dabei, Scherben-Demos waren immer anlassbezogen, lange keinen Lebensplan haben, unterwegs sein wollen, die ersten zwei ABM-Stellen im Antifa-Pressearchiv, die Versteckspiel-Broschüre, Papier ist schwer und braucht Platz, das White Noise-Buch, der Neukölln-Komplex, Orte für queere Jugendliche, Rechte werden nicht mehr zurückgedreht, die Kanarienvögel der Gesellschaft, keine große linke Erklärung, in die Räume gehen, Zuschauerreaktionen der Öffentlich-Rechtlichen, Glaubensätze zum Thema Geld, die rosa Luxenbörse, saubere ETFs, ein freakiges Investment-Tool, ein gutes Leben für mich und meine Leute,
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Walkman-Lieblingssong: EXTRABREIT - Polizisten
2) Ein Discman-Lieblingssong: N-FACTOR - Burn Like Rome
3) Ein aktuelles Lied, das Kessy gern beim Pumpen hört: BAD COP / BAD COP - Womanarchist
Tue, 07 Apr 2026 - 2h 55min - 261 - 239: Nils Wittrock (ON CANVAS, WESERGITARRENDUO, THE HIRSCH EFFEKT) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Nils. Wir reden über Eheverträge, Rahel Hirsch, Mozart-Variationen von Fernando Sor, mit 16 vorm Burger King prügeln, Auto-Hass, Schlüsselkind vor VIVA, die tiefhängenden Gitarren von Bad Religion, Chad Smith auf dem Drumeo-Channel, für Kinder ungeeignete Urlaube, zu Bridge over Troubled Water Rommee spielen, Best of CCR, der erste Iro mit 13, ein Treffen mit Marky Ramone, Aufmucken gegen Rechts in Weyhe, Anti-Irak-Kriegs-Demo in Berlin, Gespräche mit dem Großvater, beim Amtsgericht in Syke sitzen, Grillen & Kiffen, Iro in verschiedenen Ausführungen, die Band Ruth Ruth, Riesen-Hits von Alannis Morissette, eine RATM-Plagiatsband, Nachtdienste auf der Stadtteilfarm, BWV 915 von Bach, Akkordeon-Unterricht bei einer russischen Lehrerin, On Canvas auf MySpace, erste DIY Shows, eine tolle Musik-Theorie-Lehrerin, auf Tour mit THE DILLINGER ESCAPE PLAN, mehr Resilienz durchs Fokussieren aufs Kleine, Social Media, 6-wöchige Touren im Dropstitch-Kanadier, deftiger Eintopf aus Chinakohl, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der beste RAMONES-Song ever: I wanna live
2) Ein Lieblings-Lied vom 21-jährigen Nils: DELBO - Peroma
3) Ein aktuelles Pop-Lied, das Nils gern hört: JULIEN BAKER - Bloodshot
Tue, 31 Mar 2026 - 3h 03min - 260 - Kein Gast, viele Themen – von jungen Szenen, Reunions und alten Platten über D-Beat bis Steam-Punk, inklusive verschwundener Twisted-Teens-Platte und dem Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht
In dieser Folge setzen sich Christopher und Claude ohne Gäst*in zusammen und reden sich einmal quer durch das musikalische Universum, von Herford Hardcore bis Solar-Punk und zurück in den Keller nach Erfurt.
Los geht’s mit euren Einsendungen (danke dafür <3), die uns u.a. in die liebevolle Umarmung von Herford Hardcore und ins sagenumwobene Fla Fla führen. Von dort aus wird’s schnell nostalgisch: Reunions, alte Helden und die ewige Frage, warum man eigentlich immer noch auf denselben Alben hängen bleibt.
Wir stolpern durch Referenzen wie Texas Is the Reason, Jawbreaker, Gorilla Biscuits, Quicksand, Refused und Les Savy Fav, Converge, 77er Punk, große Buttons, enge Hosen.
Dann wird’s persönlich: Wo ist eigentlich Claude’s Twisted-Teens-Platte hin?! Und warum hat Jobst heimlich einen Soft Spot für Folk Punk und näht sich bald eine Mönchskutte? Fragen über Fragen.
Natürlich darf der Blick in verschiedene Subgenres nicht fehlen:
Horror-Punk vs. Psychobilly (inkl. kurzer Verbeugung vor The Misfits, The Cramps & Demented Are Go), Ska-Punk und Ska (ja, wir differenzieren, keine Sorge) mit Operation Ivy, The Mighty Mighty Bosstones und der Erkenntnis: Offbeat ist Geschmackssache (Claude sagt ist scheiße), 77’ Punk, Horror-Punk, Psychobilly, Ska-Punk, Ska, Melodic Core, Steam-Punk, Solar-Punk, Goth Punk, Cyber Punk, Teslapunk, Folk Punk, Raw Hardcore Punk, Crust, Köln-Hardcore, Chain Punk, D-Beat, Pillow Punk, NDW (Neue Deutsche Welle), Melodic Core.Und wir landen bei der wichtigen Frage: Wie kann Punk eigentlich eine optimistische Zukunft mitdenken?
Zurück in die Realität: Raw Hardcore, Crust, Köln-Szene, Bands wie Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow und Rhineline – plus die Feststellung, dass kulturelle Codes von Hip-Hop und Black-Metal zitiert werden.
Außerdem:
– Viele FLINTA*-Bands in euren Einsendungen <3
– Antifeministischer Backlash? Können wir nicht gebrauchen.
– Incels? Sollen aussterben.– Und wir philosophieren über Zeit und wie der Tod uns vielleicht mutiger macht.Unvollständige Liste von besprochenenen Bands: Refused, Les Savy Fav, Converge, The Damned, The Shocks, The Briefs, Twisted Teens, Nick Cave, The Melmacs, The Misfits, Demented Are Go, The Cramps, The Mighty Mighty Bosstones, Operation Ivy, NOFX, No Use for a Name, Bad Religion, Abney Park, Drachenflug, Tales of Nebelheym, The Specials, Pisuar, Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow, Fear of Sin, Hatebomb, Die Knöpfe uvm.
Tue, 24 Mar 2026 - 2h 46min - 259 - 238: Lee Hollis (WALTER ELF, SPERMBIRDS, 2BAD, ANKRY SIMONS, STEAKKNIFE, FUMO.) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Lee. Wir reden über Heimat, Bärte wachsen, eine Band-Familie verlassen, The Island in Houston Tx, The Who ohne Keith Moon, "Condition Red" von den Red Rockers, rustikale Eindrücke von Kaiserslautern, das Glockencafé, der bodenständige Punkrock der Toten Hosen, Ian MayKaye ist schuld an allem, drei Leute - fünf Bands, Platinen löten, einmal die Woche bei der Polizei melden, es gibt keinen Ersatz für Musik, auf keinen Fall nur alte Songs spielen wollen, die neue Band FUMO., das kommende Buch "I was Born", seine Zeit ernster nehmen, uvm
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lied, das Lee an seine Zeit in den USA erinnert: ANGRY SAMOANS - Gas Chamber
2) Ein richtig guter deutscher Punk/HC-Song: PARTY DIKTATOR - Stand Behind Me
3) Ein aktuelles Lied, das Lee gern hört: DELGRES - 4 ed maten
Tue, 17 Mar 2026 - 1h 54min - 258 - 237: Hollow Skai (No Fun Records) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Hollow Skai. Wir reden über Daily Terror, Lesungen zum Buch, sich an Prosa versuchen, der Mainstream hat sich so ergeben, lieber Gala als Stern beim Zahnarzt lesen, der Widerspruch von Punk & Coffee Table Books, im Arbeiterkampf über faschistische Punks gelesen haben, Vibrators in der UJZ Glocksee, fast Hans-a-Plast-Sänger geworden sein, die hannoversche Alternativ-Presse, selbst was machen stundenlang mit anderen diskutieren zu müssen, freiwillig bei der Leibstandarte melden, Jane & Scorpions, der 5-Uhr-Club, Live-Aufnahmen vom Vietnam-Krieg in der Tagesschau, schon immer Sponti, mit allen gut klar kommen, Michael Schenkers Fußball-Künste, bizarre Privatparties mit Musik, es gab auch auf die Fresse, Liliput & Kleenex, ganz entscheidend war die Korn, das Zeit verging schneller, die Schlattersche Krankheit, der Schneeball-Vertrieb, 100 Platten mit Katzenmusik auf Zick Zack Records, "Liebe im Funkhaus" von Mythen in Tüten, freier Mitarbeit bei der HAZ, Dinner mit Roland Gift von den Fine Young Cannibals, die Manchester Rave Szene, mit Marlene Jaschke verheiratet, Panzerkreuzer Rotkäppchen & Techno Treuhand, Fotos am Ortschild von Portishead, gern öfter mit Conny Lesch zusammenarbeiten, der Soßenfleck auf Joschka Fischers Krawatte, Hüsker Dü in Hannover, Deutscher Meister im FKK-Tischtennis, Christophers Tischtennis-Erlebnisse in Nord-Korea, die vierte Staffel von Lincoln Lawyer, "Schaut, wie wir tanzen" von Leila Slimani, Leonardo Padura, das letzte Solo-Album von Rio Reiser, Stone Roses auf Spike Island, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Hollow: JANE - Hang on to your dreams
2) Der beste No Fun Records-Song ever: HANS-A-PLAST - Es brennt
3) Ein aktueller Song, den Hollow richtig gut findet: BADCHIEFF x MIKKA x SIRA - Gut aus
Tue, 10 Mar 2026 - 2h 28min - 257 - 236: Izzy (DESPAIR ETERNAL, MIMESIS, STERBEN, WÜT) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Izzy. Wir sprechen über den Vöner, der weiblichste Dönerladen Berlins, keine Scham vor Kreativität, beim Zuspätkommen leiden, sich auf Google Maps verlassen, eigentlich ausm Metal kommen, extra zwei Stunden früher für die Frisur aufstehen, 8-saitige Gitarren in Neon-Grün, zu schüchtern für Emo-Treffs, übelster Twilight-Fan, "Denim & Leather", Metal-Punk-Parties im Underground, das Kult in Rockenhausen, SOAD auf Klassenfahrt in der Waldbühne, Reitsport, Klavier zugewiesen bekommen, gern Tenacious D spielen, Dudelsack mögen, über Subkulturen forschen können, erstmal zwei Jahre Therapie verschreiben, Montagskonzerte, jeden Tag am Schlachthof in Wiesbaden, Wrust aus Botswana im Haus Mainusch, Erfahrungen junger Menschen mit vietnamesischem Background, eine richtig schlechter Stoner-Coverband, 24/7 Diva Heaven & ihr Grrrl Noisy Kollektiv, Gesangsunterricht, das Magic Voice Spray, Vocal-DVDs von Melissa Cross, das erste Mal auf der Bühne, in einer Motörhead-Coverband vorspielen wollen, Ole in der Nähe vom Flufffest aufgelesen, Klopausen in den Pyräneen, eigentlich nicht die einzige Flinta-Person in der Band sein wollen, Texte in Öffis schreiben, sich nach jeder Wendo Session gut fühlen, richtig gern in die Sauna gehen, shitty German Version von vietnamesischem Essen, Attila Hildmann, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied der 13-jährigen Izzy: MY CHEMICAL ROMANCE - The Black Parade
2) Ein richtig guter Black Metal Song: HYEMS - Nazi Black Metal Fuck Off
3) Ein aktueller Rap-Song, den Izzy richtig gut findet: BABSI TOLLWUT - Lächeln, Lachen, Zähne zeigen
Tue, 03 Mar 2026 - 2h 54min - 256 - 235: Steffen Rose (Navigator Productions, Save The Core Festival) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffen. Wir reden über potentielle Lifetime / State of the Nation-Tour, Spiegeleier für Walter Schreifels, die Geburt der Tochter, 1983 Bad Brains in Tübingen, Queen Ende der 70er, ein Internat in Königsfeld, nicht um Normahl rumkommen, Spiky Hair & Lederjacke, die amerikanische Base in Wertheim, Wertheim gibt´s quasi erst seit 1945, Blutmisch-Pipetten, das geile Jugendzentrum in Wertheim, Bluttat für 4DM, ein Anruf der Tourmanagerin von Toxic Reasons, SLapshot & Skeezicks, Auftrittsverbot im gesamten Main-Tauber-Kreis, Jingo de Lunch im AKW, Born Against & Rorschach, Sid von Cheetah Chrome Motherfuckers, heimlich Papas Faxrollen leerfaxen, First Strike Records & Jailcell Recipes, die erste SFA-Tour, abgezogen von Comin Correct, RadDev bei Don Fury, Live-Konzerte waren immer die Basis, eine schwache Gewerkschaft, Riesen-Respekt vor Berlin, das Frontkino in Berlin, das Abwickeln von Vaters Firma, die ganzen Plattensammlung verkaufen, beim Handstandlaufen die Schulter brechen, JFA in den USA, Bands per Soundcharts analysieren, Wolle ist die Excel-Tabelle, Catering ist das A & O, Walls of Jericho erfüllen die Quote nicht, Schwierigkeiten mit Johnny Rotten, ayurvedische Morgenroutinen, zwei Tassen heißes Wasser, eine der zehn schönsten Weitwanderwege Deutschlands, eine Clash-Hologram-Show, "Mein Vater ist Punker von Beruf", ein Punkrock-Damenchor, ein Tattoo von Henk Schiffmacher, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Steffen: QUEEN - We Will Rock You
2) Der beste Song NYHC-Song aller Zeiten: CRO-MAGS - Hard Times
3) Ein Lied, das Steffen über seine Tochter kennengelernt hat: WALK OFF THE EARTH - Somebody That I Used To Know
Tue, 24 Feb 2026 - 2h 42min - 255 - 234: Micha (CHASTMENT, DIAVOLO ROSSO, COP AN ATTITUDE) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Micha. Wir reden über Italien Anfang der 80er, ein Plattenladen mit Negazione-Shirt, heilfroh zu sein keine Kinder zu haben, sich Bush zurückwünschen, eins der geilsten Dinge der Welt, der ÖPNV in der Pfalz, der Zivilcourage-Sampler, die großartigen OMD, die Punk-Mentorin mit grünem Iro & Ratte, die Schulbusse nach Landau, Wasserstoffperoxid aus der Apotheke, gut wenn einen der Feind erkennt, italienische Dorffaschos von der Realschule, Speyer immer stabil, der Parallelklasse ins Pult kacken, mit dem Fahrrad nach Landau, Bestellungen bei Bullshirt, Platten bei Montanus Aktuell, 1988 bei Tankard, der Sozialarbeiter von Grup Tekkan, "No thought" von Doom, die großartigen Anomie, nerviges Sich-Raum-Nehmen, die Band Naevus, Diskussionen um Grindcore, Winzer Waldi von Ironkill, mit Diavolo Rosso in Zwiesel, die herzlichen Regensburger mit Velami-Broten, rauschmäßig nicht veranlagt sein, eine zwei Wochen lang getragene Unterhose als Dämmmaterial, mit Little Joe im Proberaum, komischer Vibe im Proberaum, die Gründung von Cop An Attitude, DIY aus der Not raus, immer noch angepisst mit Ü50, keine DIY-Vasektomie, Love is Blind, die innige Beziehung zu Mila, sensibler Dickschädel, vegane Hundeernährung mal wieder, Abdrücke in einen Artikulator stellen, die Zähne von Wolfpack & Sascha Hehn, die Morphologie eines Zahnes, Untergrombach, als Kind schon Spießer, Stangensellerie in Hommus, Black Forest Tofu, dreimal die Woche im Gym, Leute hassen die in der zweiten Lebenshälfte aktiv werden, Gesichtscreme & Augen-Roll-On, Schönheits-OPs, auf die meisten Menschen keinen Bock haben, die letzte Gauze-LP für 49€, Duplikate von einem angenagten Apfel, der Schwarze Keiler in Stuttgart, Bull Nakano aus Wien, uvm.
Drei Songs für die PlaylisT:
1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Micha: THE CURE - Play for Today
2) Ein Hardcore‑Song, der Micha bis heute begleitet: POISON IDEA - Laughing Boy
3) Ein Pop-Song, der auf keiner Party fehlen darf: BRONSKI BEAT - Smalltown Boy
Tue, 17 Feb 2026 - 3h 12min - 254 - 233: Rudi Grimm (BÄRCHEN UND DIE MILCHBUBIS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Rudi. Wir reden über gesellige Bosonen, alte verkrustete Dinge aufbrechen, 1989 in die UdSSR, reformierte Oberstufenzeiten in Hannover, ein Punkrock-Super-8-Film im Kunstunterricht, Hans-A-Plast im Keller des Leibnizhauses, einfach im positiven Sinne, Stranglers, anders weil aus dem Ruhrgebiet, Streit über Aggregatzustände, Wasser unter hohem Druck, kein Wachs-Experte, springende Parameter, Glaube an den Fortschritt, sehr gern Elektronik basteln, Lektionen von Martin Fuchs, keine besonders aggressive Persönlichkeit gewesen sein, die Jubel-Tour von No Fun, der Wendepunkt im Studium, ein Interview mit Hollow Skai, ein Ton pro Song, makroskopische Quantenobjekte und quantenmechanische Zustände, komplizierte Schwingungen bei Obertönen, die Unvereinbarkeit von BUM & Physik, flogging a dead horse, "Ich mache alles falsch", Note ist nicht das wichtigste, der Typus Physiker, komplexe & teure Apparaturen, die Natur selbst fragen, kilometerlange Speicherringe in Kathedralen, die Sternstunden der Experimentalphysik, von Physik zum Consulting, Vorlesungen über thermodynamische Maschinen, der große Hype um Quantencomputer, einigen Jugendlichen fehlt der Biss, lernen im eigenen Tempo, thermische De-Broglie-Wellenlängen, endlich wieder das Bose-Einstein-Kondensat, mit ner Kamera die Atom-Wolke anschauen, die unfairen Nobelpreis-Sachen, klassisches Ballett, Musik nach dem Gala-Dinner, Hobby Video-Schnitt, drei Highlights aus der Innsbrucker Zeit, die Efimov-Zustände, uvm.
ZWEI SONGS FÜR DIE PLAYLIST
1) Ein Lieblingslied des 15‑jährigen Rudi: THE SWEET - Ballroom Blitz
2) Ein Punk‑Song, der Rudi bis heute begleitet: STRANGLERS - Hanging Around
Tue, 10 Feb 2026 - 2h 16min - 253 - 232: Magdalena Schaffrin - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Magdalena. Wir reden über eine Neudefinition von Luxus, selbstgestaltete Sweater, viel schwarz tragen, "Never Mind the Bollocks" auf CD dank der Hippie-Mutter einer Freundin, viel Wut in der Pubertät, die Casba in Konstanz, Chemie war gut, endlich mal wieder Verbal Razor, endlich weg aus Konstanz, zu groß für die Schwaben, das Altersheim am Bodensee, sich mit Vivienne Westwood verbunden fühlen, Hennes & Mauritz, in einer alten Villa in Halle, die BSE-Krise, Wechsel nach Berlin, zum eigenen Label erzogen werden, die Firmenkultur von H&M, "No Logo" von Naomi Klein, Baby-Bodies von Bayern München, superspannendes Projekt von der Senatsverwaltung, als Punk wieder zurück ins Leben kam, jetzt endlich in den Moshpits, die unglaubliche Energie von Musik, mehr Freude und ein paar blaue Flecken, ein Gefühl von frei sein, Eisbaden, da sein wenn´s drauf ankommt, uvm.
Tue, 03 Feb 2026 - 2h 06min - 252 - 231: Jonas Engelmann (BRIGADE STAATSFEIND, Ventil Verlag) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Jonas. Wir reden über Schluckleser, Struktur & Verantwortung, schöne Lego-Sets, das Selbstbewusstsein sich nicht als Hochkultur zu verstehen, die wunderbaren Kix-Comics, Punk auf verschiedenen Medien spielen, Mangareihen zum 87. Mal lesen, die Bänker-Mentalität des Großvaters, japanische Buch-Schutzhüllen, unterschiedliche Wahrnehmungen von Wertschätzung, super-diszipliniert sein, alle Plattenkäufe dokumentiert, Gedanken zu "Ich sehe die Schiffe den Fluss herunterfahren" von Abwärts, die sich ständig neu erfindenden NoMeansNo, das Zap im Wuppertaler Plattenladen, Nonoyesno im Juz Bingen, Rasmus Englers "Tobende Mumie", ein Gymnasium am Fuß der Loreley, pre-Grüne-friedensbewegte Birkenstockträger, fanatischer ???-Fan sein, das Klausner-Fanzine von Kai Damkowski, "Lipstick Traces", billige Kurt-Schwitters-Collagen, das Komparatistik-Studium, man kann auch in der Pflege arbeiten und trotzdem Bücher lesen, Martin Büsser im Vorprogramm von The Notwist im Juz Bingen, ehrfürchtig beim Praktikum im Ventil Verlag, spontan als Kollektivist einsteigen, die (Nicht)Wahrnehmung als Vegan-Verlag, der Literatur-Zirkus, Martins Krebserkrankung, "Die Heebie Jeebies im CBGB´s", die Reflektion jüdischen Lebens im Punk, die Tradition des Luftmenschen-Denkens, die wichtigsten Bücher für Jonas im Ventil Verlag, mit 40 die erste Festanstellung, die Schwierigkeit linker Politik, die Streitlust & das Abprallenlassenkönnen des Punk, X-Ray Spex > Sex Pistols, die Schlagerpiloten in ohrenbetäubender Lautstärke, perfektes Styling, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Jonas: NOMEANSNO - Rags And Bones
2) Der beste Punk/HC-Song aller Zeiten: X-RAY SPEX - Identity
3) Ein aktuelles Lied, das Jonas Hoffnung gibt: SLEAFORD MODS ft. GWENDOLINE CHRISTIE & BIG SPECIAL - The Good Life
Tue, 27 Jan 2026 - 3h 02min - 251 - 230: Dr. Ring Ding (EL BOSSO & DIE PING PONGS, DR. RING DING & THE SENIOR ALLSTARS, THE BUSTERS,...) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Richie. Wir reden über erschreckend feststellen keine aktuellen Bands zu kennen, Musik als Dienstleister, Roland Kaiser, Background-Sänger bei Santiano, die englische Version von "Tränen lügen nicht", gute Witze, das Rote Rosen-Album, freier Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung, die New Bomb Turks, Desmond Dekker 1987 im Odeon, Co-DJ im Jovel, das Pascal-Festival, hinterm Autoscooter die Unschuld verlieren, humanistische Werte, der Unterschied zwischen Streit & Kampf, Pferdesteaks, französische Musikquote, Gilbert Becaud bei Der Große Preis, Ted Herolds "Ich bin ein Mann", Live-Musik im Leetze am Jovel, "Tanz den Ska", Postkarten von Band zu Band, Bücher übers jamaikanische Patois, Posaune bei Skatalites spielen, der deutsche Reggae & Dancehall Boom der frühen 2000er, der passende Name Dr. Ring Ding, warum so viele Leute Ska hassen, das irre Intro von Santiano, Gedanken über die Zukunft, aufs Meer gucken, sich zur "Weinprobe" treffen, Oma-Rezepte bei TikTok, "The Beast in Me" & das neue Buch von Stefan Sandrock, "Die Nachtigall" von Kristin Hannah, "La Bonne Étoile", "Zum Paradies" von Hanya Yanagihara, die Band Jersey Moon, die HiHat von "Racist Friend", uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 14-jährigen Richie: GLENN MILLER - Pennsylvania 6-5000
2) Der ultimative Ska-Song für Ska-Skeptiker: MADNESS - Night Boat to Cairo
3) Der liebste Song an dem Richie beteiligt war: THE BUSTERS - Fall
Tue, 20 Jan 2026 - 2h 24min - 250 - 229: Bimmi (THE MELMACS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst haben Bimmi auf Einladung des Podcast-Festivals der Scheune Dresden im Heartbreak getroffen und live vor Publikum eine Folge aufgenommen.
Es ist anders als üblich, aber es hat sehr viel Freude gemacht. und vielleicht haben wir auch gemeinsam gesungen. Ansonsten reden wir über Fake-Bewertungen im Internet, nach Japan auswandern, Rechtsrock & Schlager, das "Wenn die Musi spielt"-Festival in Kärnten, ein gewalttätiger Rechtsradikaler im engen Familienkreis, die spezielle Form des Humors vom Vater, die uns unbekannte Monika Martin, Bandnamen von Shirts abschreiben, obskure Mix-CDs von Thorsten, ein cooler Typ im NO FX-Shirt, die hervorragende Gurken-Zitronen-Limonade von Menschel, Pfand sammeln fürs US Bombs-Konzert, ein Schüleraustausch in den USA, Blockflöten-Übungen, ein selbstgebasteltes Sängerinnen-Kartenspiel mit Anastacia als Herz-As, die Horror-Punk-Band Zombies are Taking Over, die obersorbischen Osterbräuche in Bautzen, der objektiv beste Senf der Welt (Bautz`ner), Bautzen rollt e.V., keine klassische Sozialarbeit, mit Kunst Geld verdienen, die Gründung von The Melmacs, die schwierige Beziehung von Sport und Punk, London-Lauchhammer-Liverpool, Italo Pop hypen, als The Pink Flamingos mit den Foo Fighters auf Welttour, häkeln lernen wollen, uvm.
Auch an dieser Stelle nochmal 1000 Dank an alle, die das möglich gemacht haben: Frank, Jerrika, Lenny und alle vom Heartbreak & Falschen Hasen, die beteiligt waren.
Tue, 13 Jan 2026 - 2h 36min - 249 - 228: Robert Chatterjee Ehrenbrand (MY HERO DIED TODAY, BOYSETSFIRE, THE SAT NAM SESSIONS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Robert. Wir reden über Familien-Mensch-Sein, wissen wer man ist, wer Hanuman eigentlich ist, die yogische Mythologie, identifizieren wer man nicht ist, Musik & Bücher als Konstanten im Leben, traurig durch "Man in the Mirror" im Radio, Axxis & Sodom, Dead Kennedys eher von Covern kennen, das Berlin-Syndrom, Priester spielen, sich nicht unbeschützt fühlen wollen, Lars Ulrich als Bezugsperson, Mad Dog Mcrea im Café Kairo, Shelter als singulär wichtigste Begegnung im Leben, die Neuerziehung, wenig für religiöse Hierarchien übrig haben, seit 33 Jahren jeden Tag meditieren, ein Sade-Tattoo, die Hoheit über das Tapedeck im My Hero Died Today-Ford Escort, endlich Heavy Metal Gitarre spielen können, die großartige Osho-Disco, der Schlagzeuger von Born Against, der kampfsport-treibende Yogi, sehr spät Straight Edge werden, Plant Medicine, die erste BoySetsFire LP in Marcos Wohnung, bei Sony in der Presseabteilung, die Tori Amos Platte von 2001, die erste Show mit BoySetsFire vor 50.000 Leuten, Coaching von Totze, unerfüllte yogische Träume, the future ist immer noch unwritten, Indien bricht die westlichen Befindlichkeiten, uvm.
Tue, 06 Jan 2026 - 2h 11min - 248 - 227: Sonja M. Schultz (Filmwissenschaftlerin & Autorin) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sonja. Wir reden über das Schreiben der Doktorarbeit, in der Küche schreiben, sich wünschen regelmäßiger bewertet zu werden, Funf-Wort-Amazon-Bewertungen, Blicke in die Zukunft, Aladins Misstrauensgemeinschaften-Konzept, spannende Außenseiter, das Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg, Guts Pie Earshot auf dem Stadtfest, "People have the Power" in Roskilde, im Klapperkettenrock vor- und zurückschreiten, Raven auf der Love Parade, Bayern & Malle, das gruselige Cats-Musical, australische Autorin Jennet Frame, die Lesben-Kneipe Liberty, gern Kunst machen wollen, VHS-Kassetten aus der VHS, die Band Witches Strike Back, das unvollendete Werk "Klo am Zoo", irgendwas mit Medien, die NDR-Sportredaktion, der noch nicht so schlimm gentrifizierte Prenzlauer Berg, so richtig gut wurde es ab 40, freudebegabt sein, das Magische beim Machen von Kunst, "Shoa" von Claude Lanzmann, eigene Widerstandserzählungen auf die Leinwand bringen, ein Work & Play-Camp im Schwäbischen, mit angeklebten Bärten Milchkannen durchs Dorf schleppen, das Literarische Kolloquium, Leute gern unterhalten, ein Gefühl von Schönheit, Ayahuasca im Wendland, Punkerin Kim aus Karl-Marx-Stadt, die Dissidenten von damals, die Schlußszene von Thelma & Louise, Figuren-Aufstellungen, die Energie von Punk, Dark Romance auf TikTok, einen schlimmem Crush auf alle Punk-Frauen in Torgau, Body Combat in einer Schweißpfütze, "Portrait einer jungen Frau in Flammen", "Blutbuch" von Kim de l´Horizon, eine Marathon-Person sein, Schleimkeim-Cover auf der Ukulele, das Gelbe vom Spiegel-Ei, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied der 15-jährigen Sonja: STEFANIE - Irresistible
2) Ein Song, der für Sonja Punk repräsentiert: ROSA BETON - 16 Jahre Exil
3) Ein aktueller Lieblings-Song von Christopher: SOGA - Necessito Salir
Tue, 16 Dec 2025 - 2h 48min - 247 - 226: Frank Popp (POLITE DIFFERENCE, THE FRANK POPP ENSEMBLE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Frank. Wir reden über Intricate & Hip Teens, Coverversionen von Tastenpeter & Elena Paparizou, das eiserne Durchziehen von Bad Religion, Diskussionen um die beste TSOL Platte, Mix-Tapes von Ulli, aufwachsen in Solingen, "7 Jahre lebenslänglich", Nachtarbeit, Moabit Prison Blues, das JWD in Hilden, mit Intricate aufm Eurospar Spielplatz, SxE-Osche mit Multivitaminsaft, Zeichnen in Franks Werkstatt, Doug E Fresh & Kool Moe Dee, die erste Neurosis-Show zu Souls at Zero, frühe Gwar-Shows, Saufen & Kiffen, die Band Polite Difference, der Unique Club, arrogante DJs, eine gecrackte Cubase-Version, Mod-Weekender, das Mod-Revival der 70er Jahre, Stunde X, Tränen bei Curtis Harding, Nation of Ulysses in Düsseldorf, die großartigen Superpunk, Sellout-Vorwürfe von Busfahrer-Mods, Mod-Judas im Forum, Grafiker bei Unique, Rummelplatz Altstadt Düsseldorf, Auflegen im Roten Salon, warum Soul sich nicht weiter durchsetzt, jeder zweite englische Familienvater hört Northern Soul, Baltic Soul Weekender, produzieren von The Odd Couple, das Booking Business im Astra & Lido, das Frank Popp Cover Album, Paul Weller: "I´m in as long as the song is cool", Fanboy-Momente, nicht live spielen wollen, die Entdeckung The Woods, das mickrige Plattenladen-Angebot in Berlin, die gute Punk-Szene von Palma, Paul Weller als potentieller Türöffner in die UK, Songs für "Der Wixxer", sehr ungeduldig sein, öfter ins Kino gehen, gern Hubschrauber fliegen wollen, ein Deutschland-Koller, Köln & Düsseldorf nazifrei halten, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Frank: DESCENDENTS - Suburban Home
2) Ein richtig guter HC-Song: SFA - Gyroscope
3) Ein Soul Song, den jeder kennen sollte: LUTHER INGRAM - If it´s all the same to you, Babe
Tue, 09 Dec 2025 - 2h 45min - 246 - 225: Anja (KENNY KENNY OH OH, GLITCH) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Anja. Wir reden über Fragen an die Oma, Torten in Gesichter, richtiger Punk erst mit Anfang 20, Schubladen, Dr. Alban vs. Haddaway, ganz großer Nirvana-Fan sein, Karlsquell, die T-Stube in Rendsburg, Zugangscodes zu Zentren, Bully-mäßig Sein, die Beverly Hills-Gang, keine Namen - keine Strukturen, die Kommunisten-Gruppe (weil keine Pferde), Spanisch in Kiel, unbezahltes Praktikum in Berlin, Ninja Tunes & Minimal, DJ Shadow, PR-Praktikum in London, Communication Management an einer Fachhochschule in Amsterdam, endlich Leipzig, Against Me im Zoro, Tangled Lines & Dean Dirg, der Hardcore-Dienstag, Friday on my Mind in Ilses Erika, endlich Riot Grrrl kennenlernen, den Style von Tocotronic schon geil finden, die Gründung von Kenny Kenny Oh Oh, "Hier fehlt noch ne Frauenband", mehrmals auf der Fusion, zwei Löcher in der Wand, auf dem Gesang rumreiten, Carolines Riot Grrrl-Story, das Instrument spielt eher Anja als sie das Instrument, die Wichtigkeit Räume zu schaffen, die Szene-Checker aus der ersten Reihe, die damalige Relevanz von Ladyfesten, viel mehr Sichtbarkeit, zum ersten Mal Corona, Leute vom Fahrrad aus anpöbeln, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, Bildungsarbeit & Buchhaltung, Diskurs-Verschiebungen merken, Anfragen ans Bundesarchiv, ein Glas Nutella, Sonne & Fahrrad & Natur, im Alltag die Jungle World lesen, Landschafts- und Tierdokus, Waschbären in Berlin, vor 10 Jahren das letzte Mal betrunken, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lied das Anja mit ihrer Jugend in der norddeutschen Provinz verbindet: NIRVANA - Come As You Are
2) Ein richtig guter Song aus Leipzig: KENNY KENNY OH OH - The Beauty of Absenteism
3) Ein aktuelles Lieblingslied: SYNDROME 81 - Brest la grise
Tue, 02 Dec 2025 - 3h 09min - 245 - Special: Kleine Redaktionsrunde November 2025
Offene Folge! Jobst & Christopher bekommen diesmal die Fragen von Hörer:innen von Claude serviert. Es geht um Lust und Routine beim Podcasten, um DIY 2025, Tabus im Punk, sprachliche Codes, Szenewandel und die große Frage: Was bleibt eigentlich von Punk im Alltag?
Außerdem sprechen wir über Digital-DIY vs. Insta-Komfort, über Regeln der Rebellion und über die Wege vieler Ex-Punks ins Kulturbusiness. Darüber, was eine Band mit einem Podcast gemein hat.
Zum Abschluss: Erwartungen an die MacKaye/Rollins-Collab und Themen, an die sie sich bisher nicht getraut haben.
Feedback dieses Mal besonders erwünscht.
Tue, 25 Nov 2025 - 2h 46min - 244 - 224: Mosh (Mercher, Tour Manager, DJ) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Mosh. Wir sprechen über Gedichte & Tees, vereinsamen, die Hardcore-Familie, mit Mötley Crüe unterwegs sein, eigentlich Koch lernen wollen, nicht nach Australien auswandern, 1.2. 1983, immer mit Älteren rumhängen, Diskussionen über Plasmatics, eher wie n Maikäfer aussehen, jedes Wochenende Dorfdisko, Schlitze kloppen, arbeiten um zu leben, den Eltern dankbar für Punk sein, immer open house, ne Flasche Äppelwoi & ne Tüte Chips, Tote Hosen in der Batschkapp, 1-2 Tage in Haft, total viele Mädchen in der Punk-Szene, den ganzen Tag nach Fleisch riechen, fast auf ner Raststätte erfrieren, im Bauwagen vorm Rauchhaus pennen, wie im kleinen gallischen Dorf bewegen, Snack Attack neben dem SO36, Youth of Today & Charley´s War im Blockshock, Beruier Noir im Quartier Latin, die erste Tour von DI, Harley war der König, das erste Tattoo von Freddy Madball, rise of merchandise, Langarm-Shirts, der Tourbus von Elvis, Stigma schwingt die Italien-Flagge, die schlimme erste Killing Time Tour, zweimal mit Business in den USA, drucken bei Deutschrock, die erfolgreichste Zeit der Misfits, Probleme wegen Scheinselbständigkeit, ein Jahr bei Tesla, elegant von der Bühne springen, schon immer die besten Kassetten aufgenommen haben, das Silverwings, Vegan-Diskussionen in Schweinfurt, der Bean Burger von Burger King, die Haftbefehl-Doku, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Mosh: THE EXPLOITED - Punk´s Not Dead
2) Der beste NYHC-Song aller Zeiten: AGNOSTIC FRONT - Eliminator
3) Ein richtig guter Disco-Song: ABBA - Mamma Mia
Tue, 18 Nov 2025 - 3h 31min - 243 - 223: Marcel (Schuppenhauer Skated Goods, Have Music Will Travel Book) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Marcel. Wir reden über Australien-Klischees, Heimat, ein Herr in einer grünen Uniform, eine Seite Toy Dolls, eine Seite Beastie Boys, die ersten 7"s, ein BMX wegen Goonies, Sperrmüll-Funde, Die Blauen Panther, frühe Accept, Jack Arnold-Filme, volles Programm-WDR-Kind, das erste grüne Plastik-Skateboard für 29,95 DM, das topographische San Francisco Deutschlands, Skateboarding is not a crime, die spannende Geschichte von Gator, "Wheels of Fire" von Santa Cruz, Bad Religion auf "No Control"-Tour in Dortmund, das richtige Cro-Mags-Album, mit 15 Straight Edge entdecken, lieber Skaten als zu Go!, Social Unrest gegen Cro-Mags tauschen, Infest covern, kein Frontmann-Material sein, Madball & Merauder waren uninteressant, die Drunk Injuns, das großartige "Echoes of the Stage"-Flyer Buch, "Die letzten Kinder von Schewenborn", Notes from the Underground, Mario Irrek-Sichtung im Bus nach Haan, erst Dauerwelle dann versuchen das zu verfilzen, eigentlich Zimmermann werden wollen, eine Spalt-Tablette rauchen, Neuseeland und Erinnerungen an die erste Kiwi, WWOOF, im Grunde so wie in Bovenden, drei Stunden am Flughafen wegen ACAB Tattoo verhört, Langeweile nach drei Jahren Camphill am Deggenhausertal, Herrmann Hesse am Bodensee lesen, Hut ab für die gute Ute, sich frei fühlen, simply is powerful, Michael J. Roads kennenlernen, Ausbildung zum Body Stress Release Practitioner in Südafrika, einen halben Container an die Sunshine Coast schicken, einen Police Undercover Surveillance Van, Änderungen in der Skilled Migration List, Bali - das Mallorca der Australier, 5 Jahre als Landschaftsgärtner arbeiten, Doppelgarage besetzen und Trockenklo bauen, eine süße amerikanische Ratte, ein kleines Schlangenhotel, DOOF-Festivals, Kultur vermissen, knuffige Huntsman-Spinnen, das Monster-Projekt "Have Music Will Travel", die Sache mit Thees, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der wichtigste Skate-Punk-Song aller Zeiten: MCRAD - Weakness
2) Ein richtig guter Song einer australischen Band: STIFF RICHARDS - Dig
3) Ein aktueller Song, den Marcel gut findet: DEAD PIONEERS - Bad Indian
Tue, 11 Nov 2025 - 3h 19min - 242 - Special zum Thema "Sucht" - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffi, Philine, Julia & Patrick. Steffi & Philine beschäftigen sich professionell mit dem Thema Substanz-Konsum und Suchtkrankheit. Julia & Patrick haben mit uns in ihren jeweiligen Episoden schon über ihre Sucht-Erfahrungen gesprochen und teilen diese noch einmal mit uns.
Wir empfehlen ausdrücklich die Homepages von Steffi (https://stefanieboetsch.de/) und Philines Initiative My Brain My Choice, sowie Steffis Podcast-Reihe "Psychoaktiv".
Und wie im Podcast erwähnt auch hier nochmal der Hinweis auf die digitale anonyme Suchtberatung für Betroffene & Angehörige unter www.suchtberatung.digital
Vielen Dank an alle Beteiligten!
Tue, 04 Nov 2025 - 2h 45min - 241 - 222: WestBam (ANORMAL NULL, KRIEGSSCHAUPLATZ, MEMBERS OF MAYDAY, Low Spirit Records) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit WestBam. Wir sprechen über den Traum Mittelstürmer zu sein, sein 19-jähriges Ich an die Wand spielen, mit Traditionen brechen, leichter gewordenes DJing, täglich durch den Tiergarten gehen, hin- und hergerissen zu Johnny Rotten sein, ein Lied mit Iggy Pop machen ist wie das 7 zu 1 gegen Brasilien, als junger New Waver ins legendäre Metropol, eine laufende Soundwelle, die Geheimkunst des Mixens, seit Anfang der 90er gen DJ tanzen, auf einer Seite mit Genesis P. Orridge, das Manifest "Was ist Record Art?", musikalischer Spätzünder sein, drei Jahre lang "Oh Mandy" hören, ein späterer Mr. Universum, andere Hardrocker unterhielten sich über Punk-Gesang, ein gutes Hardrock-Album mit komischen Vocals drüber, Gewürze in Hengelo kaufen, Spiky Hair statt lange Haare, Sicherheitsnadel durchs Ohr stechen, Hassliebe auf die Engländer, musikalische Erziehung durch BFBS & John Peel, das Album "Ein Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft", frühe Fad Gadget, "Holidays in Cambodia", in den frühern Achtzigern hatten Bands den technischen Fortschritt mit drin, sich gegen die antiautoritären Eltern widersetzen, Krautrock roch nach Moschus, ein Harlem Globetrotters-Flipper im Odeon, das Hundehalsband von Sally, alles Scheiße in der Provinz, selbstgemacht Batik-Shirts mit Kaninchenfellmänteln und Gummistiefeln, Feuerlegen und Isetta-Fahren, "Wir gegen die Spießer", Kinder sind konservativer als Eltern, ab 11 Kampfsport machen, eisenharte Disziplin, abgefahrene Bilder vom Acid-Freak-Erzieher Peter, rauchend ohne Sicherheitsgurt im Auto, der frühe Tod des Vaters, Kunststudent mit Uniformjacke, Annabelle von Bow Wow Wow lieben, bei Annette Benjamin pennen, Crazy Colors & Bondage-Hosen, der Stern der DJ-Ära, nie im Sounds gewesen sein, "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", Döner in Shibuya, die beiden großen Berlin Smells Döner & U-Bahn, in die Music Hall am Walther-Schreiber-Platz pilgern, "Der Mussolini" & "Papa´s got a brand new pigback", David Bowier: Der schönste Mann im Westen, auf Punk-Urlaub von den Eltern weg, die Groschen sind alle, im Zeichen der Fische geboren, die D-Punks, die Chaos-Tage in Hannover, verfolgt von englischen Soldaten, schnorren für n Kebab, Norbert von VD, Highlander der Jugendkultur sein, für das Recht auf Ungemütlichkeit kämpfen, schon immer erwachsen sein wollen, vom Bassisten vom Stranglers mit ins Konzert genommen, Salomé & Die geilen Tiere, nichts üben aber gleich alles können, die Disco Riot-Reihe auf Low Spirit, Punk war der letzte Versuch von Rock´n´Roll sich gesund zu schrumpfen, Ende der 80er-Jahre im Tempo über DJing schreiben, der Beginn einer neuen Ära, als junger Punk in West-Berlin verliebt sein, das Buch "Schulhorror", der Ober-Punk von Berlin DJ Fetish, Bestellungen fürs World´s End aufgeben, "Temptation" von Heaven 17, Killing Joke im Odeon, zum Dom-Radio aus Münster nicht Nein sagen, religiöse Tiefen im Punk nicht so ausleben können, die Hiltrup-Punks wollten einen knattern, immer alles ausprobieren wollen, William und die Anzüge aus dem Korrekt, mit der Legende DJ Chris überworfen haben, bester Berliner DJ im Tip, von 1 bis 9 Uhr auflegen, 130 BpM High Energy, das Label Trax Records, eine Sehnsucht nach Werken haben, NDW ist nicht an Fräulein Menke gestorben, der sogenannten Ausverkauf, das erste Rave-Erlebnis mit Wick Vaporup & Ectasy, die Macht der Nacht, mit den Stereo MCs in der Werner-Seelenbiner-Halle, nur weil es klein ist ist es auch nicht immer ein gutes Publikum, viele Leute haben ein Dünkel, WestBams eigene Kultur-Theorie, Björk ist Geschmacks-Mittelschicht, der Gönner aller Schnorrer sein, gern mal für 700 Euro essen gehen, westfälisch klug wirtschaften, TikTok-DJs mit 180BpM, süchtig nach YouTube Shorts, der Untergang der Welt, uvm.
Zwei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblings-Punk-Song von Westbam: WIRE - 12XU
2) Ein Lied, das den Spirit des frühen Techno am besten vermittelt: DEAD OR ALIVE - You Spin Me Round
Tue, 28 Oct 2025 - 3h 03min - 240 - Playlist-Special: 80s HC/Punk ausm Norden mit Flo
Christopher & Jobst im Gespräch mit Flo über seine Playlist. Wir sprechen über Expertentum für alles, Sugarcubes im Metropol, wiederentdeckt durch die Bloodstains-Sampler, Electric Deads auf "Welcome to 1984", neue Songs von Pauline Murray, der Gitarrist von Misantrophic Charity & Enola Gay, die erste L.U.L.L.-LP, Squandered Message im Ungdomshuset, wie es sich gehört in Landessprache singen, der offizielle norwegische Fußball-EM-Song von Racer, "Wir sind Bauern aus dem Norden", zwei norwegische Sprachen, "Ingenting For Norge", als wenn die Alpen direkt am Meer sind, 22 Stunden von Oslo nach Tromsø, Molde Punx Go Marching Out, Kawakami Forever, Happy Tom in der Hall of Fame, roher und schnörkelloser und geiler, Double-A-Records, Pjolterguys, die leider nicht so geilen Castro, eine Kurz-Tour mit Heresy, eine Tour mit Ignition, trotz Vordiploms-Prüfung bis 4 Uhr Bier trinken, Green Day als Vorband von So Much Hate, viel mit Fugazi spielen, das Bein des Widows-Gitarrsten, das pure Gold des "Russia Bombs Finnland"-Samplers, die "Punk Ja Yäk"-4CD-Sammlung, ziemlich viele Platten bei Govi klauen, die erste Riistetyt LP im Vinyl Boogie, Selbstgebranntes trinken ist überwiegend gut, mit Lederjacken und Brillen uncool im Schnee stehen, Hardcore-Punk sollte im besten Fall uncool sein, das Stoisch-Beharrliche der Finnen, Bastards & Malinheads in der TEK, Svart Framtid auf Interrail-Tour, eine 9-Song-EP, eine "Back To Berlin"-CD, Pusheads Gesang ist von Terveet Kädet beeinflusst, weiße Lederjacken-Krägen, "Dog is Better Police", Wiederveröffentlichungen auf Höhnie Records, honorable Mention von Kohu-63, die Holy Dolls, der Ebba Grön-Hit ist ein Cover, Peter Ahlqvist von Uproar & Burning Heart, Anti-Cimex live mit zwei Schlagzeugen, unprätentiose Automechaniker, der Name Arschschweiß das einzig Gute an der Band, ein Aufkleber mit blauem Elefant, die Spitzen-Band Nervous Assistant, uvm.
ISLAND
KUKL (1984) – Dismembered
DÄNEMARK
Sods (1979) – Copenhagen
City-X (1981) – Coverboy
Electric Deads (1982) – Fish In A Pool
Enola Gay (1984, Großraum Kopenhagen) – Enola Gay
Kalashnikov (1984, Kopenhagen) – Læderhalse
NORWEGEN
Wannskrækk (Trondheim, 1981) - Så From
Norske Budeier (Bergen, 1981) – Topic
Hjertesvikt A/S (Bodø, 1982) – Tapte Visjoner
Betong Hysteria (Oslo, 1982) – Snuten Kommer
Fader War (Bergen, 1982) - Religios Terror
Akutt Innleggelse (Nesodden, außerhalb Oslos, 1984) – Jeg Nekter
Siste Dagers Helvete (Moss, 1983) - Blomster Av Plastikk
Svart Framtid (Oslo, 1984) – Disiplin
Stengte Dörer (Oslo, 1985) – Generalenes Fremmarsj
Bannlyst (Molde, 1985) – Medalje Aller Dom
Angor Wat (Trondheim, 1985) – Promises
Barn Av Regnbuen (Harstad, 1986) - Vi Vil Ikkje Ha
Kafka Prosess (1986, Oslo) - Mentalt Ute Av Balanse
So Much Hate (Oslo, 1987) – Skyggesiden
Life… But How To Live It? (Oslo, 1990) – Green
FINNLAND
Widows – I wanna be your friend (1980)
013 (1980) - Neulat Suonissa
Riistetyt (Tampere, 1982) – Protest & Survive
Kaaos (Tampere, 1982) - Natsit Ja Kommunistit
Appendix (1982) – Ei Raha Oo Mun Valuuttaa
Bastards (Tampere, 1983) – Järjetön Maailma
Terveet Kädet (Tornio, 1984) – Trasvestiitti
Kansan Uutiset (Helsinki, 1983) - Koira On Parempi Poliisi
Rattus (1984) – Reaganin Joululahja
SCHWEDEN
Ebba Grön (1980, Raum Stockholm) - Staten och Kapitalet
Skitslickers, (Göteborg 1982) – Spräckta Snutskallar
Crude SS (Fagersta, 1982) – Sprang Alla Komunhus
Headcleaners – No Sense (1983)
Anti Cimex (Göteborg, 1983) – When the Innocent die
Avskum (1984) - Glöm Aldrig Hiroshima
Mob 47 (Stockholm, 1984) - Kärnvapen Attack
Svart Parad (Hedemora, 1985) - Avskaffa Alla Jobb
SOD (1985, Mjölby) - Styrd Värld
Rövsvett (1985) - Jehovas Vittnen
Asta Kask (1985, Stockholm etc.) – Psykist Instabil
Raped Teenagers (1986, Linköping) – Kontrollerad
Puke (1987, Skåne) - Blod
Totalitär (1987) – Allas Var Livvvakt
Die komplette Playlist auf YouTube.
Eine partielle Playlist auf Spotify.
Tue, 21 Oct 2025 - 3h 38min - 239 - 221: Oise (STATIC 84, LA PAR FORCE, RED TAPE PARADE, End Hits Records) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Oise. Wir reden über ein Samhain-Shirt, eine zu schräge Ray Ban-Brille, die ersten drei Danzig-Alben, sehr enge Dorf-Situationen, im positiven Sinne involviert sein, Menschen wirklich mögen, einen gemeinsamen Boden finden, 10 Monate im Jahr auf Tour, wurzellos im positiven Sinne, kein herzliches Verhältnis zu Berlin, eine Jamie Oliver-Bratpfanne, doch kein Charles Bronson-Bart für Oise, Metallicas Garage Days EP, "Der Letzte macht die Tür zu" von Abstürzende Brieftauben, zum Dorffasching als Punker gehen, das Disc Center Magazin, Halloweens Loser of the Seven Keys Shirt, die russische Metal Band Kruiz & Gerhart Polt, zweiter Stock in Omas Bauernhof, die Gladiatoren-Ausgabe von Was ist Was, tagelang "Die unendliche Geschichte" unter der Bettdecke lesen, das ist doch Schmarrn, Ferienjobs beim Joska, das Fehlen des Vaters, der frühe Tod des Bruders, das Jugendcafé Zwiesel, besoffen im Minor Threat Shirt eingeschlafen, die Antifa Passau braucht zwei Konzerte für ...But Alive, ein Hausbesetzer-Gürtel von Zack Ahoi, starke Verbindung über Musik, die Band Shiny Coffin, Credits an Stefan Fuchs und sein Label Bad Influence Records, die Shows in Zwiesel waren immer voll, die Witze-Sendung Gaudimax, die drei großen S des Hardcore (Slapshot, Sheer Terror & Shelter), ein bissl Skinhead sein wollen, der Nastrovje Potsdam-Katalog, das erste Mal Southside-Festival in München, ST & RATM und Schnupftabaktücher, romantische Vorstellungen von Straight Edge haben, der Krsna-Tempel in Jandelsbrunn, Diskussionen über den besten Shelter-Song, wohnen im Krankenzimmer, die Asexualität von 90er Jahre Straight Edge, Harrington-Jacke mit Business-Button, eine Fishbone-CD hat irgendwie reingepasst, Rechtsrock war nicht verlockend, "If you wanna visit let us know", bei Serpico in Staten Island, All You Can Eat-Buffet für 2$, die großartige zweite LP von Sleeper/Serpico, im Kopf der Freiheitsstatue, Black Army Jacket / Rye Coalition / Kisst it Goodbye / Sheer Terror im CBGBs, Static 84 war das Ticket raus, die frühen Red Tape Parade mit Steven, der schnelle Tod von Wauz, sich wünschen mehr Emotionen zu haben, schon immer eine alte Seele gewesen sein, die Erinnerungen an Wauz, ein Meditationsprojekt namens "A Year to Live", weniger aburteilend sein, Yvonne & Marco von Avacado Booking, die großartigen Assück, "Go to city centre, look for punks", achteinhalb Wochen auf Tour mit BoySetsFire, lernen in einem Raum voller Menschen allein zu sein, people business, die neverending Tour von KIZ, warme Körper mit Examen, die beste Erfahrung des Lebens dank Corona, raus aus der Ego-getriebenen Musikwelt, Gender-affirmative Care-Betten im Klinikum Potsdam, KIZ sind die neuen Ärzte, Diskussionen in Brandenburg ums N-Wort, die Freundlichkeit der Amerikaner, die Facebook-Gruppe "German Nurses in the USA", wahnsinnige Dissonanz, hohe Frequenz von Verrücktheit, sich ins Private zurückziehen, Selbstzensur im öffentlichen Raum, Neil Young Konzerte sind wie 90er-Jahre Jugendzentrum, die AFA (Alternative für Amerika), hoffnungsloser Optimismus, Wissen um ein soziales Netz, beim ersten NOFX Song schnell durch die Hintertür verschwinden, der Event-Charakter von Subkultur, ein teurer Siebdruck von Mark Maggiori, Kurt Vonneguts Vogelbild, vorgeschobene Ignoranz, im Herzen auf der Nummer 1, Christophers gefühlte Verpflichtung, die verschiedenen Phase von U2, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Song, den der 12-jährige Oise gut fand: BON JOVI - Wanted Dead or Live
2) Ein Lied, das Oise richtig nervt: EAGLES - Hotel California
3) Ein Song von der fünften Platte von rechts aus dem obersten Regal: ONE LAST WISH - My Better Half
Tue, 14 Oct 2025 - 3h 39min - 238 - 220: Uschi Herzer (Sie trägt rote Pyjamas, Ox, Kochen ohne Knochen) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Uschi. Wir reden über Tahini & Erdnussbutter, Trust & A+P, das fehlende Schöpferische bei Social Media, Handys aufm Klo, Insta-Katzen-Reels, die Frage nach dem Sinn von Provokation, Christophers verstörendes Erlebnis mit Ikkimel, zwei oder drei Punks auf dem Weg zur Berufsschule, ein Wohnzimmer-Konzert von Die Toten Hosen im ZDF, guter alter Classic Rock, ein Hit von REO Speedwaggon, jugendliche Statussymbole, sich von Gott entfremdet haben, für andere da sein, James Last & Ernst Mosch, die Riesenhits von Neil Diamond, Pichelsteiner Eintopf mit zähem Fleisch, alle Jubeljahre paniertes Rind, eine Kleinanzeige in der Zeitschrift Musik-Szene, das Fanzine Jinx, Oma erzählt vom Krieg, die vielen Brieffreundschaften, ein weiter Schritt von REO Speedwaggon zu Blut & Eisen, die Kult-Huren im Juze Leutkirch, familiäre Beziehungen zu den Ewings, die Beach Stage vom Punk Rock Holiday, mit Sturzhelm stagediven, zu sehr Kontrollmensch, testweise auf Drogen podcasten, das Ego-Zine "Sie trägt rote Pyjamas", wie die Zeugen Jehovas am Eingang stehen, die wunderbare Idee von Split-Fanzines, die Kapuphase, blaue Directions zum Rauswaschen, anstrengende Möbelberatung, Abi mit Ende 20, die Gratis-7inch im Ox, Buchbindung vs. Heftklammern, die Schriftgröße, das Tagebuch eines Verlierers, sich bemühen ein Release nicht zu verreissen, mühsam lernen vegetarisch zu kochen, Vollwert-Hippie-Kram, das Soy Not Oi vom Hippycore, irgendwann vegan werden, die Idee vom Kochen ohne Knochen, Sendungsbewusstsein nach Außen, intensiver Austausch fürs KoK, eine Art von Empowerment, "Wir haben kein Geld für Marketing", Nutzen was die Natur bietet, keine Kornelkirschen im Garten, versuchen aus Holunderbeeren Kapern zu produzieren, 5 Millionen Euro auf dem Konto, ein 911er Porsche aus dem Jahr 1963, was Reichtum ist, das neue Buch von Nagel, die Küblböck-Story, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong der 17-jährigen Uschi: JOURNEY - Wheel in the Sky
2) Ein Song, der Uschi immer wieder Mut macht: JOY DIVISION - Love Will Tear Us Apart
3) Der beste Song, der zur Zeit im Radio läuft: BRUTUS - Victoria
Tue, 07 Oct 2025 - 3h 10min - 237 - Playlist-Special: Die Evolution von Midwest Emo mit Christian Weinrich
Christopher & Jobst sprechen mit ihm über seine Spotify-Playlist "Back and to the left - Evolution of 90s Midwest Emo Essentials", die Definition von Midwest Emo, Thrasher Magazines Neuschöpfung des Wortes Emocore, Ian MacKaye hat es gehasst, die Herangehensweise an die Liste, völlige Belanglosgikeiten, Lookout Records, die Ära von Doghouse Records, sich mit dem Sänger arrangieren müssen, da fehlt Punk, es geht um Emotion statt Perfektion, die unbekannten Friction, sich jede Nacht mit einem emotionalen Teppich zudecken, auch ein D-Beat-Teppich ist schön, gnadenlos unglücklich verliebt sein, schon immer ein Halodri gewesen sein, die große Schrader-Zeit, die (Don´t Forget to) Breathe-Compilation, bißchen zu screamomäßig, das neue Buch von Stefan Sandrock, alle zwei Tage im Seat Marbella von Lippe nach Bielefeld, einen Fuß in der AmRep-Geschichte, geiler Musik Produktiv-Sprech, die Schlagzeugerin von Motley Crüe, wir nähern uns der heißen Phase, wenn man mal Bock auf Country Rock hat, 1996 the year that midwestern emo broke, an der Grenze des Ertragbaren singen, maximal poetisch, ein Brief an den Mineral-Sänger, Konsensband bei Enfold, wie wenn man den Schlagzeuger die Treppe runterschubst, Ohio´s Favorites vier Konzerte mit Sense Field, wenn man Bock auf virtuelles Spiel hat, warum Samuel nicht dabei sind, Mean Season & Grade, die fast allen unbekannten Grave Goods, der Oi-Emo von Hot Water Music, 80000 Alben in zwei Jahren, denken man hört die Cranberries, der süße Schlagzeuger von The Get Up Kids aufm Fußboden, irre Verkaufstouren mit Green Hell, Glück gehabt das man kein Ärger mit Coretex kriegt, die große Tartex-Dose, den Bus von Hypocritical Society an die Leitplanke setzen, mitm Polo auf Tour, Braid in Langenhagen, (P)enfold etwas frech, das aufwändige Elliot-Cover, das Gefühl haben das man direkt neben der Sängerin auf einer Wiese liegt, das Label Thirty Something Records, die Superstars des Genres, der schlimme Bandname Small Brown Bike, Rain Like the Sound of Trains, da fliegt nicht das Blech weg, gesanglich an Mineral anknüpfen, Atom & Reggie mit den Synthie-Effekten, fast schon postrockig, geknüppelt wie ein Beserker, uvm.
Die Playlist:
1) SEAM - Decatur
2) GARDEN VARIETY - Rode (For Justin)
3) QUICKSAND - Dine Alone
4) SPLIT-LIP - For The Love of a Wounded Woman
5) SUNNY DAY REAL ESTATE - In Circles
6) FRICTION - Terra Cotta
7) VITREOUS HUMOR - Why Are You so Mean to Me
8) CURRENT - Leech
9) FALLING FORWARD - Drought
10) SUPERCHUNK - Like a Fool
11) DRIVE LIKE JEHU - Human Interest
12) BOILERMAKER - Used to Be
13) SHIFT - Spacesuit
14) GIANTS CHAIR - New Orleans
15) CHAMBERLAIN - Yellow Like Gold
16) MINERAL - Gloria
17) ETHEL MESERVE - Calba´s Last
18) SENSE FIELD - Building
19) CAP´N JAZZ - Puddle Splashers
20) THE PROMISE RING - A Picture Postcard
21) TEXAS IS THE REASON - Back And to the Left
22) BOYS LIFE - Fire Engine Red
23) KNAPSACK - Courage Was Confused
24) RAINER MARIA - Breakfast of Champions
25) ROADSIDE MONUMENT - Eight Hours Away From Being a Man
26) CHRISTIE FRONT DRIVE - Radio
27) POHGOH - Megaphone Mouth
28) THE GET-UP KIDS - Shorty
29) CURSIVE - Downhill Racers
30) JOAN OF ARC - The Hands
31) KILL HOLIDAY - Meant to Let You Down
32) BRAID - Killing a Camera
33) PENFOLD - M
34) JIMMY EAT WORLD - Lucky Denver Mint
35) ELLIOT - Miracle
36) JEJUNE - Fixed on the One
37) COMPOUND RED - Volcano Kisses
38) CROSS MY HEART - Dornier
39) THE APPLESEED CAST - Marigold & Patchwork
40) NORTH OF AMERICA - Extent of Apseoutstrechted
41) PIEBALD - Grace Kelly With Wings
42) AMERICAN FOOTBALL - Il´l See You When We´re Both Not So Emotional
43) SMALL BROWN BIKE - The Cannons And Tanks
44) NO KNIFE - Academy Flight Song
45) LAZYCAIN - The Screen
46) THE CASKET LOTTERY - Jealousy On Tap
47) THE GLORIA RECORD - A Lull In Traffic
48) THE ANNIVERSARY - The Heart Is A Lonely Hunter
49) ENGINE DOWN - Songbird
Die Playlist findet Ihr unter https://open.spotify.com/playlist/4bfStmf0qZIAvCW3IEhqVw?pi=5nTohz4uRtew0
Tue, 30 Sep 2025 - 3h 00min - 236 - 219: Julia & Oli (CLUSTER BOMB UNIT) - Und dann kam Punk
Claude & Jobst im Gespräch mit Julia & Oli. Wir reden über einen sehr peinlichen Faux-Pas von Jobst in der Einleitung, Punk im Dschungel, andere Verpflichtungen, Harder Princesses, Feschtle auf der Wies, Bad Brains auf Quicknees-Tour im Longhorn, Rostock Vampires mal wieder, Musikladen im Fernsehen, großer Bay City Roller-Fans sein, Agent Orange von der Alb, Werbung für Just Priest, Rock & Pop in Concert, der erste Metal Hammer, Nackenweller-Metaller, We Bite & X-Mist, Skeezicks-LP, bis zu einem gewissen Punkt enthusiastisch sein, die Metal-Sendung im Schweizer Fernsehen, den Trigema-Affen, sich schnell selbständig machen können, die Weinkeller im Unterland, der frühe Tod des Vaters, recht schnell loslassen können, ein zerstörtes Lebenswerk, etwas hinterlassen wollen, ein potentielles Imposter-Syndrom, erstmal vernünftig Orgel lernen, der Lars Ulrich des Raw Punk, mit Kochlöffeln auf Persil-Trommeln, das Demo von Evoked Doom, Briefkontakt mit Euronymus von Mayhem, durch jedes verschissene Kaff, ab 88 Konzerte in Burladingen veranstalten, das erste europäische ENT-Konzert, die japanischen Bands als Vorbilder, einfach Extreme Noise Terror hinterherfahren, exakt funktionieren ist nicht ihr Ding, 5 Jahre lang dieselbe Playlist, sich Gedanken machen wie man auf der Bühne aussieht, einfach mal Dinge machen, das Abgesang Cover von Abel Auer, ein richtig buntes Shirt fürs Obscene Extreme-Festival, eine Single im Rekordtempo, die treibende Kraft der Band, zig Situationen wo eigentlich Schluß hätte sein sollen, stressige Läden, zwei Punk-Kids mit Discharge-Shirts im Dschungel, psychedelisches Bauerntheater Galore, ein eigenes CD-Label mit Compilations, Kunstprojekte in Nord-Italien, schwäbische Sagen & Märchen vertonen, das SCH-Konzept, die Sängerin von CBU spielen, die Gelegenheit haben rauszukommen, Bastard Royalty als Cover-Band gegründet, Pflegenotstand, Berufswunsch Gärtnerin, wenn man betrunken auf der Arbeit ist, ist es keine Arbeit, anstrengende Videos für Vanden Plas, das Keep it True-Festival, sich fürs Vorstellungsgespräch neu einkleiden, Journey lieben, frühe Scorpions werden unterschätzt, gern stricken, die ultrabrutale Jack Daniels-Romanreihe, 100 Jahre Einsamkeit & Mittelreihig, uvm.
Fünf Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das Julia als Teenager richtig gut fand: ALPHAVILLE - Big in Japan
2) Ein Lied, das Oli als Teenager richtig gut fand: JUDAS PRIEST - Screaming for Vengeance
3) Einer der besten D-Beat-Songs ever: DISCHARGE - Realities of War
4) Einen Song, den Oli gern mal mit CLUSTER BOMB UNIT covern würde: CAPITOL PUNISHMENT - Jody is my Bloody Love
5) Einen Song, den Julia gern mal mit CLUSTER BOMB UNIT covern würde: X-RAY SPEX - Oh, Bondage Up Yours
Tue, 23 Sep 2025 - 3h 14min - 235 - 218: Kent Nielsen (L.U.L.L., ATTENT!ON, UGLY FOOD, LEROYS, UKES OF TOMORROW) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Kent. Wir sprechen über gute Reisepartner, Klappspaten an der Macht, das alte Dänemark vermissen, die ersten legalen Pornos, das Klischee von Hygge, die restriktive Einwanderungspolitik der dänischen SPD, "My Way" von Sid Vicious im TV, die Band Gasolin, absoluter Einzelgänger sein, das Facebook-Profil von God, die verschiedenen Wounded Knee, die 5 Punks von Odense, die Razor Blades aus Glamsbjerg, die Aarhus-Szene im Radio, das alte Ungdomshuset, Hochsensibilität, die verschiedenen Persönlichkeitstypen, Wochenend-Papa-Tum, Black Flag 1983 in Aarhus, die rein weibliche Band TV Pop, zwei Familien, der durchgestylte Kopenhagen-Scheiß, ein halbes Jahr auf der Strasse leben, Konzerte im Hochsicherheitsgefängnis, Prügeleien mit Bikern, Metallicas letztes Konzert mit Cliff Burton, ein fettes X auf dem Handrücken, ein Zeitungsartikel namens "Die Band meines Bruders", eine Ausbildung zum Suchtberater, "diese Straight Edge-Band aus Odense", ein Vertrag mit Starving Missile Records, das Juzi Göttingen, ein Konkurrenz zu Niedegger, das dänische Hoflieferanten-Siegel, Zeuge eines Mordes, das Vietnam Syndrom, Hausmeister in einer dänisch-deutschen Tagesstätte, fälschlicherweise denken es besser machen zu können als Armin, eine L.U.L.L.-Weihnachtsfeier, zu MySpace-Zeiten anfangen zu schreiben, die stalinistischen Betonköpfe der DKP, wir lieben alle Helge, Cow-Punk, echt viele Leute verschleißen, die englische Band The Pukes, "Society" von Eddie Vedder, die Mekons abgöttisch lieben, ein inneres Qualitätsding haben, es total scheiße finden älter zu werden, Muckibude & Yoga, Schlüsselsätze, das Kochbuch für faule Vegetarier, lieber Rebellion statt K-Town, ein Mexikaner um die Ecke vom Metropol, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das der 10-jährige Kent richtig gut fand: THE SWEET - Ballroom Blitz
2) Einer der besten dänischen Punk-Songs ever: CITY-X - Langtidsledig
3) Ein Song, der zu gut ist, um ihn auf Ukulele zu covern: MADNESS - It Must Be Love
Tue, 16 Sep 2025 - 2h 49min - 234 - 217: Chris Breuer (LLYNCH, NOTHING, THE OCEAN, DEATH BY GONG, HEADS,, ZAHN, Crazysane Records) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Chris. Wir reden über langweilige Converge, Raver im Herzen sein, die grandiosen frühen Scorpions, Stimmungsschwankungen, Zukunft nicht interessant finden, unsichtbar zurück in die Kindheit, Michael Jackson mit Slash, eine "Jump in the Fire" EP von Metallica, die erste Spermbirds-LP, dubiose Exportgeschäfte, nebenbei Skaten, sehr früh Bier gut finden, stets bemüht sein, ein riesiger Backstein auf die Motorhaube des Vaters, Dreh- & Trinkflaschen, durch die Saarlouis-Community, die Sporthalle Völklingen, schockverliebt im Homburger Juz, der zutätowierte Choke mit einem Espresso in der Hand, ein Interview mit dem Clawfinger-Typen, das Genre "Fun Macker Hardcore", Used For Nothing, eine Europa-Tour mit pg99, die Idee von Schreinerei gut finden, wie The Office nur mit Rauchen, BWL in Trier abartig scheiße finden, kleines Kiffproblem über der Currywurst-Bude, sehr gut im Telefonmarketing sein, auch mal mit Peter Maffay auf Tour gehen, nur Freunde haben wollen die die Musik verstehen, soweit gar nicht von VW Golf-Fans entfernt sein, Bubbles total gut finden, ein bißchen Berufsjugendlicher sein, Unbeschwertheit verlieren, mal eigener Chef sein wollen, zurecht im Biohazard komisch angeguckt werden, viel bemustert werden, Hauptsache kein Barcode auf der CD, Hüsker Dü ist halt Pop, die Eleganz von Zahn, Felix Gebhards Solo-Projekt, der Botch-Gitarrist bei Russian Circles, jetzt schon mehr sein als je erhofft, gern mit Bohren & der Club of Gore sein wollen, die Patchouli-Frau, ein wenig über Nothing. Tour-Erfahrungen in China, die historische Herleitung von Gedrängel in Zügen in China, ein DOA Konzert in Shanghai, Sauerstoff-Schnüffeln in Mexico City, eine Show auf dem October Fest in Indien, selbstgemachtes rotes Pesto, "Solange man lebt soll man rauchen", mal ne geile Fahrradtour machen, immer wieder versuchen zu lesen, "Good Girl" von Aria Aber, White Lotus mal wieder, der jüngere Bruder von Leslie Mandoki, uvm
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das der 16-jährige Chris richtig gut fand: HELMET - Iron Head
2) Ein Song, der für Chris ein perfekter Hardcore-Song ist: AGNOSTIC FRONT - Victim in Pain
3) Der momentan liebste Song auf Crazysane Records: YASS - Nobot
Tue, 09 Sep 2025 - 3h 00min - 233 - 216: Hyun Wanner - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Hyun. Wir reden über Verbotene Liebe & James Bond, asiatische Klischeerollen, Korean Fine Dining, "Hyun, der Restauranttester", "Ab 18" im Landschulheim, die Levi´s-Werbung mit The Clash, "Walk like The Clash, Sing Like The Supremes", zuerst mal links sein, die Mädchen hatten immer kürzere Haare und die Jungs immer längere, The Birthday Party bei 120 Minutes auf MTV, die Deutschlandpremiere von "Smells Like Teen Spirit", Musik war immer ein Abenteuer, ein nerdiger Abgrenzungscharakter, koreanische Gastarbeiter:innen im Krankenhaus & Bergbau, je dunkler die Hautfarbe desto größer die Probleme, Schamanismus mal wieder, an den Schuhen den Charakter des Menschen, mit Markstücken in die öffentliche Telefonzelle, die Olympiade 1988 in Seoul, immer Räume für sich selbst zu brauchen, sich von den Nirvana-Spießern abgrenzen müssen, Vision & Circle Jerks, Fugazi waren ein richtiger Door Opener, relativ früh X-Mist, Verbal Razor & Melmac, Hardcore-Brieffreundschaften, Tuba eigentlich viel besser als Bass, Spontan-Zuschaltung von Melanie, plötzlich den Schlüssel von der Rampe in Überlingen haben, gute Connection zu Mine & Dawnbreed, endlich mal wieder Cwill, "Reverse the Violent Trend", DIY im besten Sinne, regelmäßige Antifa-Meetings, Native Nod & Indian Summer, immer Probleme mit dem Männerbild im Hardcore, dreimal die Woche hinterm Pfandautomat, alle Bands mit Barcodes müssen weg, ein Band-Versuch mit den ehemaligen Nothing Left To Grasp-Leuten, Corrosive & Melting Process, die Währung der Liebe wird total unterschätzt, mal auf Iconoclast Radio gehen, die neue Downcast-LP, Fechten in der Schauspielschule, Gudrun Guts Ocean Club im alten WMF, Rapture, zum ersten Mal am Hackeschen Markt, sich durchs Leben treiben lassen, ein Hauch von Selbstkritik, die Eröffnung vom Kimchi Princess, im Streit auseinander, in Schönheit sterben, die ganzen Hobby-Restauranttester, Modifikationen von Gerichten, Bafnet als Teil von BIPOC-Alliance, Bedrohung durch AI & AFD, Diversitäts-Beirat im Filmförderungsgesetz, Old Boy, stolz auf die Rolle in Maxton Hall, die Band-Idee war nie aus dem Kopf, während wir das Hören hat eine Hardcore-Band 3,5 Millionen Streams, sich für Befreiungsbewegungen interessieren, die unterschätzte Disco-Bewegung der 70 in New York, versuchen spirituelles Wording zu vermeiden, alle 500m rechts ranfahren müssen, Bobby Gillespie "Tenement Kid", die Serie Pachinko, von Bolle das Intro von Crestfallen von Split Lip gezeigt bekommen, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Hardcore-Song, den Hyun eigentlich immer hören kann: DAG NASTY - The Godfather
2) Ein Post-Hardcore-Song, den Hyun eigentlich immer hören kann: THE VAN PELT - Nanzen Kills A Cat
3) Ein richtig guter Soundtrack-Song: JOHN BARRY - Midnight Cowboy
Tue, 02 Sep 2025 - 3h 20min - 232 - Playlist-Special: 77er-Punk mit Koljah
Christopher & Jobst sprechen mit Kolja über seine Playlist "77er Punk Essentials". Wir reden über "Learning English", Punk als Kulturrevolution, Songs wurden kürzer, nur ein Lied pro Band, Henry Rollins hat sie alle, die dritte Damned-Platte, das unglaubliche erste Stiff Little Fingers-Album, "Borstal Breakout" in der Version von Sick of it All, kein Cockney Rejects, die Fragilität des frühen Punk, Poly Sterenes Reggae Single, kein Blondie, doch Siouxsie, Thomas Gottschalk und seine Rap-Wurzeln, die (Un.)Wichtigkeit der Lurkers, die Genialität von The Ruts, die enttäuschenden Vibrators in der Sumpfblume Hameln, eine Lanz für Richard Hell brechen, Kolja & Christopher über ihre Lieblings-Clash-Platten, dem Geschmack und dem Lokalpatriotismus von Kolja geschuldet, Rotzkotz & der Plattenladen in Hameln, Mark Perry von Alternative TV & das Sniffing Glue, Funk Rock überhaupt nicht mögen, die ganze Zeit aussehen wie der Schrei von Edward Munch, Betriebsausflug zu Chelsea, purer Punkrock mit langen Haaren, ein sehr gutes frühes Live-Album von UK Subs, Paul Weller hat sich evtl. mit John Lydon geprügelt, "Destination Düsseldorf" von The Skids, "Sick City Sometimes" von Buzzcocks, "Reisefieber" inspiriert von "Ready Steady Go", "Pink Flag" durchhören, "Hawaii" von PIL, Nora Forsters Background, John Peels Lieblingslied, eine Schule singt "Teenage Kicks", sich zu jedem Album umbenennen, Spizz mit leuchtender Brille, Menace nehmen Sham 69 vorweg, eine Antipathie zu Crass, eine Netflix-Doku über Johnny Moped, der Strassen-Glam-Rock von Slaughter & The Dogs, der "I´m a mess"-Button von Wreckless Eric & Sid Vicious, die Schwierigkeit prägnante Sänger:innen zu wechseln, "Sid Sings" in schlechter Qualität, laut Leonard Cohen die einzig gute Version von "My Way", uvm.
https://open.spotify.com/playlist/5vm9MLo5tFGETaauXXP0NZ?pi=TTPyVnRiTu20s
Tue, 29 Jul 2025 - 2h 53min - 231 - 215: Frösi (CRUDE B.E., Y, CHAINBREAKER, SOLID DECLINE, BALOTELLIS, ZIRKUS ZIRKUS) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Frösi. Wir sprechen über Gespräche mit Oktopussen, Lieblingswitze über Pferde, in Gemeinschaft leben, ein Ärzte-Bravo-Poster für 5 Mark, Depeche Mode & Milli Vanilli & Black, eine Bon Jovi Kassette, ab und an mal in Schwedt sein, Männerdisziplin Pauschenpferd, Sichtung für die Sportschule, Kaderschmieden, anaboles Steorid in Brausepulver-Form, Leistungssport & Doping, endlich mal wieder Turnen angucken, Reck & Barren, Sieger bei der Bezirksspartakiade, Ausflippen am 9. November, 100 Mark Bettelgeld einlösen, eine Stone-Washed-Jacke mit Teddyfell-Kragen für 75 Mark, die sogenannte Sportstreckung, Unterschriftenliste gegen die Wiedervereinigung, alkoholfreier Sauvignon Blanc, Tino kam mit der Minor Threat CD, Exploited im SO, die ganze Hardcore-Ästehtik irgendwie cool finden, wie ein ungeschliffener Diamant, manchmal sind Fragen wichtiger als Antworten, vor 15 Geflüchteten in Thessaloniki am Hafen spielen, mit Y auf US-Tour, am 31. März mit Mastadon im ABC No Rio, kein Gemöbel mit Chainbreaker, Monster X / Devoid of Faith / Cyness / Nuclear Cult, jahrelang keine Bands, Balotellis & Zirkus Zirkus, unendlich viele Bass-Tutorials reinziehen, klingt so als müsste man es live spielen, sich in Englisch nicht so gut ausdrücken können, Texte ergänzen via Textnachricht, Ausbildung im Krankenhaus Moabit, zehn Jahre in der Hauskrankenpflege, Mysterium Patholinguistik, zwei Tage in der Woche in der Praxis, für sprachliche Bildung zuständig, Partizipation & Stimme haben, Bundesprojekt zur Förderung von Sprachbildung, der Stellenwert von frühkindlicher Bildung, der Ton wird rauer, furchtbare Art des Diskurses, Hoffnung wegen der Pendeltheorie, mit 10 Leuten zusammenwohnen, Potsdam ist wie der teure Biergarten von Berlin, salzige Lakritz, keine Angst Dinge zu verpassen, Curse ov Dialect im Schokoladen, "Die dunkle Seite der Sprache", die Urzeitkrebse ausm Yps, Bücher mit Sprachwitzen von der Buchmesse, die obligatorischen 10 Platten, es ist Gleitsichtzeit, das Gesamtwerk von Gray Matter, ein Lungfish-Cover von hackedepicciotto, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Frösi: AMOR & DIE KIDS - Ich mach sowieso nur was ich will
2) Ein Lieblingssong vom 27-jährigen Frösi: WIRE - Ex Lion Tamer
3) Ein Song, den Frösi gerade erst vor ein paar Tagen mit viel Freude gehört hat: SNAILMATE - The Snailmate Show
Tue, 22 Jul 2025 - 3h 23min - 230 - 214: Steffi - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffi. Wir reden über Eisenpimmel & Billy Idol, KI in produktionsnahen Bereichen, ganz schön viel Handarbeit, Flyer verteilen vs. Handy-Verbreitung, Steffis unglaublich guter Musik-Geschmack, ausschließlich Vinyl-Single, klassisch Essen-Altenessen, Peters Pop Show in der Dortmunder Westfalenhalle, der Boss zieht sich durch Vaters Leben, hartes Klassenbewusstsein, fehlende Strukturen von früher, Omas Kneipe, sozialdemokratische Bildungsoffensive, Streit um Ordnung und Sauberkeit, angeblich original wie Robert Smith aussehen, relativ früh bei den Falken landen, tote Sprachen aufm ehemaligen Jungs-Gymnasium, Bravo-Text-Übersetzungen, Jugendzentrum Hüweg & Papestrasse, eine extrem große Vielfalt an bunten Leuten, kein alkoholfreier Weißwein für Jobst, United We Stand, die krassen Pixies-Punker, das Gefühl 5 Jahre zu spät zu sein, Mixtapes als Liebesbeweis, stundenlang vor WDR1 hängen, Malibu & 2001-Kataloge, die berühmte DJ Daggi, Standard-Tanz bis Gold, Sehnsuchtsort Kalei, Christiane F. als DTV Pocket, immer durchzählen, das tragische 1000. Konzert von Die Toten Hosen, am ersten Tag in die Gewerkschaft, permanent sexistische Sprüche, zum Arbeiten nach England, maximal unabhängig sein wollen, die Brücke zwischen Theorie & Praxis machen, der Ruf des Juzi, der schwierige Start in Göttingen, ein Konzert von No Respect, erstes Konzert mit Inner Conflict, sich selbst ermächtigen und Strukturen schaffen, etwas Gewerkschaftsgeschichte, die Facebookisierung der Debattenkultur, Kompromiss ist nicht immer das Schlechteste, Angelic Upstarts auf ner Werft-Demo, Debatten um Life-Life-Balance, Umverteilen statt mehr Arbeiten, Rentner:innen durchfüttern, nicht nur in Blasen leben, Scheindebatte über Feiertagsrückgaben, ein Betrieb mit 100% Gewerkschaftszugehörigkeit, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das beim Auflegen immer funktioniert: THE CURE - Boys Don´t Cry
2) Der beste Gewerkschafts-Song ever: BILLY BRAGG - Which Side Are You On
3) Ein richtig gute musikalische Neuentdeckung von Steffi: 100 BLUMEN - World of Grief
Tue, 15 Jul 2025 - 3h 41min - 229 - 213: Marcus S. Kleiner - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Marcus. Wir reden über Stilrevolutionen, Cretins & Ideal, die Gegenwart an der Vergangenheit messen, Verlust von Solidarität, Digitalisierung als Ego-Maschine, mehr Beratung brauchen können, Mut haben Sachen auszuprobieren, ein priviligiertes Leben führen, eine 10 Jahre ältere Punk-Cousine, Ritterburg spielen, der einzige Psychobilly in Xanten, die Müslis, Schließmuskel in der Rockbar, die beste Pommesbude, teilen lernen müssen, "Ich möchte, dass Du niemals einer Frau auf die Nerven gehst.", sich nicht für Gesellschaftsspiele interessieren, ein Jugendbett mit Radio, Mix-Tapes, John Peel grüßt Christopher, TC Blau-Weiß Rees, früh auf Konzerte gehen können, die Klingonz, Stompen das Pogen der Psychobillys, Mad Sin & The Quakes & Ghoul Town, das Zwischenfall in Bochum, "New Day Rising" immer im Unterricht spielen, alle zum Techno, Team Mudhoney, die beiden "Touch Me"s, das Ding einer totalen Endlichkeit, tiefe Verbindungen zu Menschen, Pathos furchtbar finden, die Mythen über den Schwanz von Iggy Pop, Nick Hornby furchtbar finden, nach Woodstock reisen wollen, Press Club entdecken, Studium mit Auflegen finanzieren, wenn Tom Waits anfängt zu hauchen, stimmfixiert sein, der größte Trick von Lana Del Ray, The Flaming Cowboys, ein Jahr Schlagzeugunterricht, mal wieder rausgeflogen, Stress mit Sandro, plötzlich HiWi an der Uni, Promotion nahegelegt bekommen, Gründung eines Kulturverlags, Existenzphilosophie, Radio mit Stefanie Tücking, einen Agenten brauchen, endlich politisch schreiben können, legitimierte Sprecher:innen, Fred Perry & Tennis, die Wichtigkeit von Distanz, Interesse an Bildung, Räume werden enger, vermehrte Unsicherheiten, affirmative Zeiten, Feindlichkeit gegenüber Grundsäulen der Demokratie, mehr Differenz & Widerstreit aushaltbar, John McEnroe, die Rebarbarisierung von Tennis, ein Egotronic-Zitat, Zielgruppe: Boomer:innen, wie Werbung bei Reclam geht, "Keine Macht für Niemand" als Dokuserie, koreanisches Essen, dankbar für Vertrauen, eine Allergie gegen Robbie Williams, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das der 15-jährige Marcus geliebt hat: STOOGES - Search & Destroy
2) Ein wichtiger deutscher Pop-Song, den zu wenig Leute auf dem Schirm haben: CRETINS - Samen im Darm
3) Ein richtig gute musikalische Neuentdeckung von Marcus: PRESS CLUB - To All The Ones That I Love
Tue, 08 Jul 2025 - 3h 05min - 228 - 212: Beckx (CITY OF VIOLENCE, FUCKING ANGRY) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Beckx. Wir sprechen über Hausbrand, potentiellen Ballettunterricht, einen Hof mit zwei Ziegen und Wagenplatz, eine Wizo-CD, angefixt von Dritte Wahl, maybe aufm Spektrum sein, zu starke Frauen erzogen, früher immer Kunst studieren wollen, der sehr behaarte Dr. Franken, Outsider´s Joy, die gewählte Familie vom SJZ Siegburg, Korn + teurer Saft = Cocktail, City of Violence > F*cking Angry, das Freiraum-Festival in Bonn, eine Geburtstagparty mittem im Nichts bei Ahrweiler, die Spaßtage, Paragraf 119 & Apokalipstix, den Hype um Hammerhead nicht verstehen, Jura ohne NC in Halle, knalltürkiser Stern-Iro, sich bei Gemeinschaftszimmern Mühe geben, Punker-Sehnsucht haben, Kunstgeschichte statt bildender Kunst, viele Dinge lange verdrängen, "Schreitherapie", Texte nicht unbedingt schreiben aber spüren müssen, F.F.F.s "Electric Violin Trash", der Altstadt-Rewe, es sollte mehr Old School Hardcore werden, Beckxs Playlist, junge Frauen und ihre Musik total mögen, Projekt "In die Charts kommen", ordentlich Marketingmaßnahmen, eine riesengroße Pfanne, das Untergang in Mülheim, das erste Mal Berge bim Punkrock Holiday, politische Soli-Aktionen der Band, ein Sabbatjahr von der Band, aus dem Nichts etwas Neues erschaffen, Fachinformatikerin, sehr gut in Jav & CSS, Barrierefreiheit im Netz, sich selbständig machen wollen, kein komisch aussehendes Pferd sondern Zebra sein, Gender Health Gap, sich erst finden, Game Development & Design, das Power-Struggle-Couple, Rimworld, Steine mögen, Tofu Chop Suey, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das die 13-jährige Beckx geliebt hat: NO DOUBT - Don´t Speak
2) Ein Song, der in schweren Zeiten für Beckx wichtig war: NO DOUBT - Don´t Speak
3) Ein richtig guter, aktueller Song: MATHILDE - A la gloire des femmes en deuil
Tue, 01 Jul 2025 - 2h 50min - 227 - 211: Thorsten Polomski (BUBONIX, SIX REASONS TO KILL, EAU-DC, MORPH, LYVTEN, HATHORS) - Und dann kam Punk
Claude & Jobst im Gespräch mit Thorsten. Wir reden über Kathleen Hanna, eigene Religionen, Ramones, Ideal & Spider Murphy Gang, Bedienstete auf den Philippinen, first world Problems, gutes Essen auf den Philippen, veganes Sinegan mit Tamarind-Sauce, ein Konzert mit Die Negation, die Eltern waren record collector, dann kam Public Enemy, ein bekiffter Metal-Gitarrist, Immi von Fluid to Gas kam vorbei, Misfits in der Schulband, Fanzines, Heresy & Napalm Death, die Punks vor Karstadt in Limburg, eine Devillock cool finden, Deviated Instict auf einer Mode-Bomberjacke, ein Freiheitsgefühl dank Skateboard-Fahren, Sigurd legte oft Lethal Aggression auf, das Kalkwerk in Limburg, eine Ausbildung zum Bürokaufmann, Alkohol nicht gut vertragen, ein Infest-Pullover sorgt für Ärger, Notwist & Schwarze Feuer in Limburg, Die Radierer und die Limburger Pest, Wirtschaftswunder bei Biolek, ein Restaurant-Besuch mit Tod, das erste Tattoo in Manila, eine Tribal-artige Flamme, die Demos von Bubonic Plague, Proben im Partykeller, Cover von Slapshot & Red Hot Chili Peppers, das erste Konzert mit Acid Rain Dance, Growing Concern und Acid Rain Dance, das Schönste ist wenn ne Band ne Einheit ist, Tour mit Ratos de Porao, Karaoke Til Death, angestellt als Tätowierer, In Memoriam Tattoo in Koblenz, Philipp Loi, zum ersten Mal selbständig, Geld immer Scheiße finden, Polomski Tattoo, Tattoos weglasern, sehr eitel gewesen sein, negatives Umfeld, "This is a drama free zone", Gesichtstattoos, Kunsthandwerker & Dienstleister, "Music for Psychedelic Experience", gute Tools in der Baghavad Gita, Spiritualität hat nix mit Esoterik zu tun, Yoga & Mantren singen, Veil & Baby Gopal, gern ne Vegan Straight Edge Band gründen wollen, ein Mix aus Blumfeld & Sonic Youth, Morph auf Moving Magnet, don´t bring musicians into punk, Bubonix 2.0, das Kein-Kultur-Festival, verletzt am Juzi Göttingen, mehrstündige Touren mit Gravelbike, sich aufgehoben fühlen, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong vom 15-jährigen Thorsten: IDEAL - Herrscher
2) Ein Lied, das Thorsten gern beim Tätowieren hört: JON HOPKINS - Deep in the Glowing Heart
3) Ein aktueller Lieblingssong: AURORA - Runaway
Tue, 24 Jun 2025 - 2h 39min - 226 - 210: Micky Matschkopf (DER KFC, NICHTS, BELFEGORE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Micky. Wir reden über Christophers Zeit im Tennisclub, sich ein Loch ins Bein freuen, sich eine neue Art von Leben vorstellen und knochenhart durchziehen, Stress mit Nazis, beeinflusst von Andy Warhol & MC5, alles lieben was hart & rauh war, vor 15.000 Leuten gespielt, das unfassbare Glück Leuten helfen zu können, sich eigentlich immer scheiße gefunden zu haben, eine Zeit der Katharsis in Deutschland, das Buch "Fool on the Hill", das Lied "Stranglehold" von Ted Nugent, alles war so uncool geworden, "New Rose" hat den Tritt in den Hintern gemacht, die Pariser Bourgoisie, Unterwasser-Konstruktionen mit Tauchglocken, nie für einen Deutschen gehalten werden, die Glückburger Strasse in Oberkassel, zufällig vom Tod des Vaters gehört, alte Nazi-Lehrer, beidhändig sein, Holzlineal auf die Finger, die Rheinwiesenlager, der megatalentierte Ferdi Mackenthun, der legendäre Auftritt beim Zick Zack Festival, geborenes Opfer sein, heute noch surfen gewesen, irgendwann mal aus Prinzip n Porsche gekauft, der Künstler Jörg Immendorf, drei Typen am Flipper umgehauen, die erotische Spannung von Tommi Stumpff, eine extrem gute Frage von Jobst, kein Widerspruch zwischen Punk & Buddhismus, Selbstreflexion an die erste Stelle stellen, es gibt kein absolutes Gut & Böse, auch eine sehr gute Frage von Christopher, EBM, das erste Mal "Wie lange noch" im Okie Dokie, Tommi Stumpff ins Gesicht spucken, sich bei Nichts endlich komplett austoben können, die Punk-Zeit hat auch viel mit einem neuen Frauenbild zu tun, der großartige "Die neue Tanzmusik ist Da Da Da"-Sampler, alles was ich anfasste ging durch die Decke, Nichts war die Hoffnung aller Moneymaker, depressiv & extrem selbstmordgefährdet, schwere Hepatitis in Marokko, "Rauch doch mal n Joint", das neue Nichts-Album, die Agentur Billig People, "Maschine oder Mensch" liegt am Herzen, ein gekündigter Dispo-Kredit, nicht so viel Zukunftsängste haben, das unfassbar gute letzte Konzert in Berlin, gern in Hamburg spielen wollen, uvm.
3 Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong vom 15jährigen Micky: CAPTAIN BEEFHEART - Party of Special Things To Do
2) Der beste deutsche Pop-Song aus den 80ern ist: DAF - Der Mussolini
3) Ein aktueller Song, den Micky liebt: KODDER - Da! So seid Ihr!
Tue, 17 Jun 2025 - 2h 15min - 225 - 209: Kai & Christof (FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE) - Und dann kam Punk
Claude & Jobst sprechen mit Kai & Christof. Wir reden über den internationalen Proberaumgeruch, Tingel-Tangel-Bob, Gruppenzwang, den Proberaum im UJZ Glocksee, silberne Schlangenleder-Jacke von Versace, großer Fan von The Clash, Stiff Little Fingers, in Hannover wegen Kiffen & Gitarre spielen gelandet, im Namen der Göttin der Musik unterwegs sein, 4 Jahre im Internat, Die Isernhägener Mafia, die Jugenddisko im Pumpwerk, Bernd Giesekings Kolumnen in der taz, die Generation GG, schon immer antifaschistisch sein, das UJZ Glocksee, nächste Chaostage im Ihmezentrum, das zweite Album hat alles verändert, wir sind diejenigen die überlebt haben, wenn Träume wahr werden fangen die Probleme an, Schlägereien auf dem Stoppelmarkt in Vechta, mal in Jamel spielen, Mathias Kellners deutsche Version von Radio Orchid, Team Scheisse cool finden, Celeste & Macy Gray, Presslufthammer Bernhard auf der Gitarre lernen, uvm.
Zwei Songs für die Playlist, die für Christof & Kai die Energie von Punk beinhalten:
1) ROLLING STONES - Shattered
2) THE STRANGLERS - Peaches
Tue, 10 Jun 2025 - 1h 30min - 224 - 208: hackedepicciotto - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Danielle & Alexander. Wir reden über die Tourisierung Berlins, die Dead Kennedys in Süddeutschland entdeckenn, "Punk-Gürtel" klauen, erste selbstgekaufte Single "48 Crash", Artikel über Punk in der Sounds, Tangerine Dream in der Eissporthalle, Ramones in der Neuen Welt, ab 6 Klavier lernen, selbstgestrickte Dirndl in den USA, Harzer / Ecke Elser Strasse, das Beste am Heroin war das Kotzen, der Zensor in Schöneberg, die Bücherei von A-Z durchlesen, Berlin war relativ sicher, ein Land das von Angst durchtränkt ist, "Little House on the Prairie", Burroughs auf Englisch, Tag der Offenen Tür auf dem Flughafen Tempelhof, die Galaxy fasst 12 German tanks, DJane Sergeant Eager, wohnen in Forest Hills, Ennio Morricone ist von Anfang bis Ende dabei, einen Hang zu Störsounds haben, die ersten Garage-Sounds, Christiane F. kennen- und liebengelernt, in Hamburg gab´s immer auf die Fresse, das Konzept von Manipulation & Guerilla Warfare, das Buch "England Revisited", Chrislo Haas, mit Gummimänteln nackt auf der Bühne, Bring Me the Horizon riesig in Japan, ein Angebot von Kenzo, anfangen im Rose Club zu arbeiten, in Köln lernen langsam zu laufen, mit Beehive und einem Kleid aus einer Plastiktischdecke am Halleschen Tor, wunderschön & blitzgescheit, jobben bei Jäki Eldorado und sein Plattenladen "Aus lauter Liebe", das Kassettenkombinat in Berlin, in die Kofferablage über dem Bad gezogen, die ganzen Bad Seeds auf H, Leute die alles hinterfragt haben, es gab keine Möglichkeit für Small Talk, die Freundlichkeitstests für BVG-Fahrer, Berlin war ne Rockstadt, der Einstieg bei den Space Cowboys, mit Motte Acid Jazz & House kennenlernen, es gab genug Gewalt im Leben, Rakim gut finden, mit den Australiern kam Heroin wieder in die Stadt, vegane Cowboy-Stiefel, die Aufbruchsstimmung von frühem Techno, das Prinzip der Zweckentfremdung, das Unterbewusstsein versteht die Negation nicht, Berlin war eine extreme Nachkriegsstadt, elektronische Musik mit Gudrun Gut, der Tod von Roland, wenn man 100 Tage keinen Alkohol trinken kann ist man körperlich nicht abhängig, Schlägereien in der Kneipe anzetteln, ein Drittel verkaufen, ein Drittel verschenken, ein Drittel behalten, von einer Residency zur nächsten reisen, eine Auftragsarbeit für die Albert-Schweitzer-Stiftung, endlich vegan werden, es lieben zu rauchen, radikal sein wollen, wenn man zwei Dinge zusammen tut entsteht das magische Dritte, unmöglich etwas zu bekommen was pur ist, Musik machen die man unter jedem Umstand machen kann, New Age Scheiß furchtbar finden, ohne Vinnie Signorello würde es keine Cro-Mags geben, Auftrag für eine französische Theaterproduktion, Drones für Orchestral Tools, weiter nach Formen des Crossovers suchen, sich in einem neuen Environment neu definieren, das Nomadenleben hilft, uvm.
Tue, 03 Jun 2025 - 3h 39min - 223 - 207: Aleks & Briegel (PASSED OUT) - Und dann kam Punk
Claude und Christopher im Gespräch mit Aleks und Briegel. Wir sprechen über Gitarrenriffs beatboxen, die Jugend von heute, die Gleichzeitigkeit von vielen Dingen, Angst, die Statistikklausur nicht zu bestehen, Angst, nicht mehr lieb gehabt zu werden, Grüße an Anna, Poppunk und Rockabilly kam zuerst, kein Internet Zuhause haben, Myspace und ICQ, Paramore & eine Hayley-Williams-Psychose haben, Black Veil Brides, Merchandise wie vom Jahrmarkt, Bring me the Horizon-Shirt schockte Aleks Mutter, Shirts sind ominös verschwunden, The Distillers und Batmobile, kurze Ponys und Polkadots, Mr Music in Bonn, Hayley Williams postet Terror, Impericon, das Ave Maria singen, Keepers of the Faith ist das beste Album von Terror, Die Toten Hosen mit Vater hören, Die roten Rosen Weihnachtsalbum als Kind lieben, Bullet For My Valentine auf dem Handy, das krasseste, was man bis dahin gehört hat, 2000er Metalcore und Emo-Poppunk, Enter Shikari etc.; das Aufwachsen in Deutschland mit serbischem Pass; Emo-Punks am Kaiserbrunnen; Bernd das Brot; Sockenverkauf auf dem Metro Parkplatz; neumodischen Satanismus; Sober Mind For A Clean Living & Straight Edge; Side2Side Records; die Gründung und das Durchstarten von Passed Out; Tünnes Booking; Franzmann; Mike Grabs; Camping und Verbundenheit u.a. mit Wrecked Culture, Torch, Speedbump, Lifecrusher und XOXO; Dry Socket; Pest Control; Jivebomb & Scowl; Entomologie; die Gewerkschaft FAU; Utopien: Sozialismus und Anarchosyndikalismus, kollektives Organisieren als einziges Mittel zur gesellschaftlichen Bewegung; Streik im öffentlichen Nahverkehr; den Syndikalistischen Frauenbund und das Manifest der 30; Excuse Me, Who Are You?, Twilight, Interception, Her, Black Mirror, den YouTube Channel „Filmanalyse“ von Wolfgang M. Schmitt und vieles mehr.
Tue, 27 May 2025 - 3h 22min - 222 - 206: Bolle (SPIT ACID, PEACE OF MIND, KÜCHENMESSER NR. 8, KATZENSTREIK, HERCULINES, INNOCENT BLISS, WASABI RIOT,...) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Bolle. Wir reden über Bovenden, Zen & Dojos, Bundeswehr & Opium, veganes Essen aufm Oktoberfest, japanische Kloster und deutsche Bundeswehrzeit, AC/DC und New York Hardcore, "Rise" von Bad Brains, materiell war immer alles da, mit Nobelpreisträgern abhängen, was Krieg mit Menschen macht, stundenlang um Katzen kümmern, eine verstimmte Akkustik-Gitarre im Keller, Quatsch mit Tante Tina, sich gegenseitig auffangen, einschließen und nur noch Rhabarbar essen, mal die Kirche abchecken, kicken in Geismar, Flamenco is voll der Punkrock, der schöne Jon Bon Jovi, die Anfänge von Spit Acid, Madde im blöden Schottenrock, Yuppicide im Juzi, bei Leeway in Immenhausen, "Hardcore wird mich gesund machen", HC-Kids sind keine Punks, Endpoint & Split Lip, Katharisis auf der Bühne, das Mysterium Bovenden, Benni im orangen XXL-Battery-Shirt, krass durchs Juzi sozialisiert, zugekifft veganen Käse wegessen, der Typ von Conquer The World Records kommt extra nach Göttingen, unglaublich viel klauen & containern, wegen bewaffnetem Raubüberfall vor Gericht, alternativ leben auf dem Wagenplatz, keine Veränderung mögen, aber sich an alles gewöhnen, Eltern versuchen über die Katzenklappe Kontakt zu kriegen, Emo-Punk mit Fokus auf Anti-Pat, das Macker-Ding in Frage stellen, die langlebige Band Katzenstreik, raus aus dem Punk, Zen-Meditation, unglaublich viele Gefühle mit denen man nicht umgehen konnte, als richtiger Autonomer alles kacke finden, nie versuchen die Prozesse zu manipulieren, ein Level von Konfrontation mit sich selbst, den Kopf rasieren und die Kesa nähen, in Gotha gibt´s ne Kneipe, von Artischocke bis Zucchini, aufm Wochenmarkt beschimpft werden, Umstieg auf Solawi, Klimawandel war 2018, Beziehungen auf Eis legen, Bock auf Wasabi Riot, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong vom 20-jährigen Bolle: SICK OF IT ALL - We Want The Truth
2) Ein Song den Bolle gern auflegt: PANJABI MC - Mundian To Bach Ke
3) Ein Lied, das Bolle über seine Tochter kennengelernt hat: SASHA - Die Schule der Magischen Tiere
Tue, 20 May 2025 - 3h 38min - 221 - 205: Sebastian (TOTAL REALITY, BLOCKAGE, SFR Hardcore, Tangible Material, Naked Among Wolves) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sebastian. Wir reden über chronische Depressionen mit Angststörungen, in Berlin altern, einmal im Jahr wandern, alleine Subkultur erschließen, Steel Drum-Hardcore, Hank Wood & the Hammerheads, "Roots"-CD von Sepultura, die Geschichte von Ludwigsfelde, der NVA-Club in Ludwigsfelde, die Abwesenheit des Vaters, das sportliche Ludwigsfelde, Beinbruch im Schulsport, viel lesen, sich mit Geschichte auseinandersetzen, ein Nasum Longsleeve, Soulfly & Napalm Death, ein bezahltes Kommunikationsdesignstudium, GMSR, das HRVST Projekt, ein Beitrag von Chris Colohan, jahrelange Therapieerfahrungen, das Ende von HRVST und der Start von SFR Records, die vier Reiter der Apokalypse von Naked Among Wolves, Battle Ruins im Cassiopeia, die Schwierigkeiten heutzutage Konzerte zu veranstalten, das geile K19, das Cake Walk Fest an Pfingsten, ein Konzert mit Free Spirit, Step Forward & No Tolerance im K19, der Einfluss bei der Flyer-Gestaltung, die Band Total Reality, eher wie Straight Ahead statt Negative Approach, Straight Edge, Ossi-Sozialisation, 10% anders als andere Hardcore-Typen angezogen sein, Barbour-Jacken in verschiedenen Farben, eine Art schillernder Panzer, keine knallengen Hosen mehr, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das Sebastian als Kind geliebt hat: Bill Medley & Jennifer Warnes - Time of my Love
2) Ein Song, der in schweren Zeiten für Sebastian wichtig war: THE SMITHS - There´s a Light That Never Goes Out
3) Ein richtig guter DeutschHC-Song: BLOCKAGE - Pipedream
Tue, 13 May 2025 - 3h 12min - 220 - 204: Tüddel (TRÜMMERRATTEN, RilRec) - Und dann kam PunkTue, 06 May 2025 - 2h 27min
- 219 - 203: Sabrina (DEFIANCE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Autos und Persönlichkeiten, Mercedes 300SL mit Flügeltüren, Christophers Saab Cabrio zu verschenken, ohne Plan in die Zukunft, ein Deep Purple-Tattoo, aufwachsen mit Pop Punk & Korn, Evanescence & Avril Lavigne, aus Nostalgie mal wieder Linkin Park, die Crossover Band Molotov, die meisten Miss World kommen aus Venezuela, im Fitness-Studio arbeiten, gut mit Lautstärke, beste Freundin Mama, die Kälte in Deutschland und die Wärme der Menschen in Südamerika, supergern Spanisch sprechen, zurück zur "Jungsmusik", Wald-Parties & Dorffeste, in der Schule nicht so die Persönlichkeit entwickeln können, Ausbildung zur Automobilkauffrau, ab drei Jahren Ballettunterricht, plötzlich hat Marlene gefehlt, die Rofa in Ludwigsburg, Parkway Drive & Deathcore, in der Corona-Zeit mit Hardcore anfangen, Turnstile als Einstieg, Counterparts im Juha West, Reise in die Oetinger Villa, die Community im Hardcore, die Stuttgarter HC-History um Sidekick, Crisis Never Ends & Empowerment, Dying Wish, Jess mit Swoon, "Demo kommt bald", kleine Shows immer cooler, via Kickboxing zum Poledance, die Balletthand nicht rausbekommen, spinning vs. static poles, tanzen im "DNA"-Video von Mavis, ganz schlimm FOMO haben, Karaoke in der Trude, gutes schwäbisches Essen, Morgen- und Abendroutinen, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lied, das Sabrina mit Venezuela, verbindet: OSCAR D´LÉON - Llorarás
2) Ein richtig guter Song zum Poledancen: LANA DEL RAY - Westcoast
3) Einer von Sabrina liebsten Hardcore-Songs: ONE STEP CLOSER - Leave Me Behind
Tue, 29 Apr 2025 - 2h 48min - 218 - 202: Pat (SLOW BURN, Dead End Records, Drive to Play) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Pat. Wir reden über eine lange Kennlerngeschichte von Jobst, die Chunk King von Judge für 120 DM, die Wichtigkeit von Bildern, Bild-Agenturen vertrauen müssen, Anti-Trump-Demo-Videos, die Mitschuld von Social Media, der Stern als Mittelstandszeitschrift, BRO-Records in St. Gallen, endlich mal wieder Toy Dolls, Limahls Frisur, die Liberalisierung des Schweizer Radios, DRS3, die Grabenhalle in St. Gallen, The Lowest Notes & The Boiled Stanleys, erstes Konzert mit Rim Shout & The Idiots, DIY durch Hardcore, Negazione live 1985, geflasht von Social Unrest, in Christophers Hardcore gibt es keinen Spaß, die erste LP, We Bite, 88 zu Straight Edge konvertiert, die Fuck You-Attitüde von frühem Straight Edge, die frühe HC-Schweizer Szene, Radio Lora mit Speedair Play und die Hardcore Hour, Off The Disk Records, Highlights auf persönlicher Ebene, die Touren von Drive to Play, der Dead End Plattenladen, Hardcore hat sich weiterentwickelt, man musste sich für Hardcore anstrengen, der erste Only The Strong Sampler, Tageszeitungen mögen, Hardcore hat die Welt klein und groß gemacht, neues Leben als Ex-Hardcore-Privatier, Lifeless Dark, Lieblings-Bands Hardcore und Nicht-Hardcore, gute Band-Biografien, lieber Fußball als Filme, Notting Hill & Love Actually, The Jangling Man, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Einer der besten Songs, die jemals aus der Schweiz gekommen ist: THE ROMAN GAMES - Beaches Apart
2) Einer der besten Straight Edge Songs aller Zeiten: CHAIN OF STRENGTH - True Till Death
3) Ein Song, den Pat gern mit seinem Sohn hört: PLASTIC BERTRAND - Cá Plane Pour Moi
Tue, 22 Apr 2025 - 2h 33min - 217 - 201: Stephan Mahler (SCREAMER, SLIME, TORPEDO MOSKAU, ARM, ANGESCHISSEN, GEORGE & MARTHA, MASK FOR, FAITH-HEALER, KOMMANDO SONNE NMILCH, TAUCHER, BELGRAD,...) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Stephan. Wir reden über Stoffhandel, Shiatsu & Schauspielschule, keine Europatouren mit No Means No & Pixies, Hass-Regen, Tipps zum Schneidern, total enge Anti-Schlaghosen, Samt & Seide, gute Nähmaschine, VHS-Nähkurse, Slade in der Musikhalle, "Musik für junge Leute" im Radio, Johnny Rotten war Gott, der Anfang von Janie Jones, unterm Michel geboren, die linkste Gesamtschule in ganz Hamburg, Leistungsmäßig im Schwimmclub, zusammen zu Weezer, die Sex Pistols Reunions, vierhändig Klavierspielen mit der Schwester, die erste Band Paranoia, "Right to Work" von Chelsea, E-Gitarre vom Konfirmationsgeld, mit Öl-Farbe angemalte Maler-Hosen, Sicherheitsnadeln in den Ohren, "Tolle" von Napalm, die Teddyboys waren wahnsinnige Schober, Razors im Krawall 2000, Bass bei Captain Scarlett, Die Bärbels, Besuch bei der Tante in London, Bones Club in Redding, der Film "Punk in London", die Clique um Slime, "Tour zum Untergang", die lyrischen Texte von Schweineherbst, der geniale Text von "Bullenschweine", der inspirierende Bill Stevenson, die einstündige Dosenschlacht im SO36, mitgenommen von den Anfeindungen, plötzlich nicht mehr Slime-Schlagzeuger, Ausstieg bei Torpedo Moskau, genug von Punk & Hardcore, Permanent Frozens mit Jens Rachut, George & Martha in der Spex, getrieben von dem Wunsch den Dingen auf den Grund zu gehen, Schwierigkeiten Gefühl zu realisieren, viel Hass auf das da Draussen, "Ich war der Märchenprinz", körper-therapeutischer Skan-Ansatz, der tief sitzende Wunsch sich zu befreien, LSD nach Stanislav Grof, mit 25 den Himmel & die Hölle gesehen, zum ersten Mal im Leben im Körper ankommen, Tausende pogen zu "Deutschland muss sterben", Anfeindungen aus der politischen Szene, etwas beenden müssen, das Ende von Belgrad, "Strummer & Devoto" mit Richy Fondermann, Kommando Sonne-nmilch immer noch zeitlos geil, eingeladen zur John-Peel-Session, das Heaven Shall Burn & Dyse von "Schweineherbst", seinen Frieden mit Slime haben, Dankbarkeit & Wertschätzung, "Zurück aus Berlin", der tolle Neuanfang von Slime, in den Stoffgroßhandel reingerutscht, die Stoffe lieben, Reputation im Netz ist piece of shit, alle zusammen, Punk is ne Jugendrevolte, "Ich war mal n Punk, damit ist jetzt Schluß" von Screamer, Adrianne Lenker, das dritte Album von Squid, der Sender Byte FM, ein neues Album von Billy Idol, der Song "Kaffee" von Tauben, uvm.
Vier Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong vom 15jährigen Stephan: THE CURE - Boys Don´t Cry
2) Der beste Pop-Song aus den 80ern ist: THE CURE - Close to Me
3) Ein aktueller Song, den Stephan liebt: THE CURE - Alone
4) Der beste THE CURE-Song aller Zeiten: One Hundred Years
Tue, 15 Apr 2025 - 3h 21min - 216 - 200: 7 Gäste, 1 Zoom-Link, 0 Biografien, aber 100% Punk! ;) - Und dann kam Punk
Zweihundert. ZWEI. HUNDERT. Wer hätte das gedacht? Wir nicht. Deshalb haben wir für Folge 200 nicht einfach nur eine Person eingeladen, sondern gleich sieben.
Per hat sein erstes Konzert bei Bad Religion erlebt, seine Ratte Tollpatsch spazieren getragen und irgendwann die Kamera zur Gitarre gemacht. Heute fotografiert er alles, was nicht bei drei in der Wall of Death ist – inklusive Walter Schreifels.
Carsten war früher selbst Veranstalter, Labelmacher, Hardcore-Veteran. Heute ist er Coach – kein Scheiß. Und fragt sich: Kann Punk eigentlich auch Therapie sein oder bleibt es bei Rebellion und Rückenschmerzen?
Sabrina bringt das Thema auf den Tisch, das sonst kaum einer anfasst: Love Scamming. Eine Geschichte über Telegram, Fake-Stars, echte Gefühle und den ganz realen Abgrund. Krass, ehrlich, wichtig.
Felix spricht über Zukunft in der Szene. Haus? Kinder? Altersvorsorge? Früher war’s “No Future”, heute ist es “Vielleicht eine Photovoltaik-Anlage?”. Ein Gespräch über Punk und Perspektiven.
Tim aka Gary Flanell ist Zine-Legende, Bassspieler und Teilzeit-Dilemma-Verwalter: Was tun, wenn die Band deiner Freunde scheiße ist? Oder wenn du die Musik liebst, aber die Leute kacke findest? Zwischen ehrlichem Feedback und diplomatischem Fluchtverhalten.
Pavel kommt aus dem Osten, lebt mit einer posttraumatsichen Belastungsstörung (Triggerwarnung: skippt den Teil , wenn Suizid für Euch ein Thema ist) und bewegt sich seit 20 Jahren durch die Hardcore-Szene. Ein Gespräch über Musik als Anker, Überlebensstrategie und alles, was dazwischen liegt.
Matthias hat früher Punkshows gebucht – heute lässt er lieber Züge fahren. Modellbahn ist für ihn das neue DIY. Und mal ehrlich: Gibt es was Punkigeres, als sich einen feuchten Dreck darum zu scheren, was punkig ist?
Alles an einem Abend. In einem Zoom-Raum. Dieses Mal keine Biografien, – dafür Geschichten, die das Leben geschrieben hat.
Und dann kam Punk – Folge 200.
Weil uns nach all den Jahren keine bessere Idee eingefallen ist. Und weil wir Bock draufhatten.Tue, 08 Apr 2025 - 3h 08min - 215 - Claude & Christopher: "Unsere letzte Folge" - Und dann kam Punk
Eigentlich sollte das hier eine ganz normale Podcast-Folge werden. Eigentlich. Aber dann hat unser Gast abgesagt, und wir haben uns gedacht: Scheiß drauf, wir machen’s wie die Kaulitz-Brüder – einfach loslabern, bis einer weint oder der Scandal Sprizz leer ist.
In dieser Folge geht’s um die ganz großen Fragen: Jugend vs. Ausstrahlung, Claude in Lumpen im Ritz-Carlton, unerreichbare Schönheitsideale und die philosophische Frage, ob Postkasten und Briefkasten wirklich dasselbe sind. Spoiler: Nein.
Außerdem erfahrt ihr, warum Christopher als Student 10 % seines Einkommens für gute Zwecke ausgegeben hat, warum Claude bis heute Angst vor der Flyer-Stasi hat und wie Christopher in einer Speiseölraffinerie quasi zum wandelnden Ölteppich wurde.
Dazu gibt’s aussterbende vererbte Flüche bis ins dritte Glied, Kinderarbeit für eine Banane pro Tag und die Frage, warum Christopher eigentlich regelmäßig anderen Menschen peinlich ist.
Kurz gesagt: Eine Folge, süß, herb und scharf wie unser Begleitgetränk – und unsere Persönlichkeiten. Prost!
Tue, 01 Apr 2025 - 2h 05min - 214 - 199: Verena Brüning (Fotografin) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Verena. Wir reden über Piratenschiffe, einen Monat mit Donald Trump, im All floaten, gerne Workshops machen, Die Ärzte ab 18 zensiert, lange Henna gefärbte Haare, das HNH in Rheine, Bambix in Münster, Spinat & Popeye, 2 Jahre bei Oma, Oilily Klamotten, Soundfish & Muff Potter, Kleinstadt = viel Kiffen, mit 17 im Onkel Rock arbeiten, Dackelblut & Angeschissen, Bock auf Schlagzeug, bunte Strähnen, Funkenmariechen & Rhönradfahren, Therapieerfahrungen, erste Fotoserie als Kind, Praktikum beim Fotografen, Agfa Ritsch Ratsch Kamera, Praktikum in New York, Bielefeld furchtbar finden, nach Hamburg ziehen wollen, Lifetime in New York, Klischees über Grönland, Angebote von Eisbärenjägern, die Wichtigkeit von Farben, New American Color Photography von Eggleston, lange überlegen für die Bild zu arbeiten, ein evangelisches Soldat:innen-Magazin, totale Männerdomäne Fotoverleih, Professorin Katharina Bosse, endlich empowernde Frauennetzwerke zulassen können, eine Doku über Piratinnen auf Arte, Erlebnisse in Uzbekistan, das Schiffskapitel ist noch nicht abgeschlossen, endlich ne Yacht chartern können, die Serie "Unter Deck", der Film "Die Fotografin", in Hitlers Badewanne, Website auf dem Stand von Corona, Lieblingsbeschäftigung auf Konzerte gehen, Hardcore is n notwendiges Übel, die Biografie von Kathleen Hannah, das Dickicht von Stefan Sandrock, Bücher aus dem Merz Verlag, bißchen Werbung für Crazysane Records, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Song, den Verena früher geliebt hat, aber lange nicht gehört hat: EA80 - Narbentage
2) Ein Song, der für Verena auf dem Frachtsegler eine besondere Rolle gespielt hat: LEONARD COHEN - You Want it Darker
3) Ein aktueller Lieblingssong: VOODOO BEACH - Meine Freunde
Tue, 25 Mar 2025 - 3h 20min - 213 - 198: Marcus Wiebusch (DIE VOM HIMMEL FIELEN, ...BUT ALIVE, RANTANPLAN, KETTCAR) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Marcus. Wir reden über Selbstermächtigung, schwule Politiker, Hegel-Zitate, die Gesellschaft immer von den Schwächsten her denken, Solo-Tour, weghören wenn man Pathos nicht hören kann, an der Warschauer Strasse proben, Moses & die Linken, das erste Mal "Gerechtigkeit" von Slime, der roughe Süden Hamburgs, stundenlang ACDC auf der Akkustik-Gitarre, kein großer Leser sein, relativ gut in Deutsch, viel über Geschwindigkeit kompensieren, "Lasst Steine rollen", die Helden im Süden Harburgs, das erste Mal im Störtebecker, "Johannes Paul, halt Dein Maul", Zardoz & Michelle, Neurotic Arseholes, ganz früh auf X-Mist gekommen, das Scumfuck von Willi Wucher, Kuddel am coolsten finden, dann ging Hardcore los, alle haben das ZAP gelesen, "Hin da, Saufi-Saufi", Cro-Mags & Gorilla Biscuits, das erste Bad Religion-Konzert in HH, "Matinee ist das Geilste", More than Music, konstruktiv an einer Sache arbeiten, nicht durch Slime politisiert, das Masterplan-Studio in Hildesheim, Antifa-Festival mit Slime, der Dogmatismus der linken Polit-Szene, die dritte ...But Alive-Platte ermöglicht die USA/Kanada-Tour, die megageilen I-Spy, live im Whiskey A Gogo, Olaf von EfA / Indigo, Ingo von The Company With the Golden Arm, der UDKP-Blind-Date am 29.3. im Kleinod, das Ende von ...But Alive, durch die Ohren von Kettcar-Fans, die deutschen The National, Jon K. Samson & The Weakerthans, die Enttäuschung von ...But Alive-Ultras, ab 400 Leute kommen die Idioten, es ist jetzt ne andere Sportart, froh nicht mehr aufm Boden schlafen zu müssen, mit dem Bruder in der Band, die Balu-Sekretärinnen verlieren, die Trennung von Kunst & Künstler:in, ein Buch für 10- bis 14-jährige, Emilia Peres, "Lieber Thomas" in der ARD Mediathek, American Primeval, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Song vom 15-Jährigen Marcus: IRON MAIDEN - Run To the Hills
2) Ein Song, den Marcus mit der Zeit bei ...BUT ALIVE verbindet: PROPAGANDHI - Anti-Manifesto
3) Ein aktueller Lieblings-Song: FONTAINES DC - Starbuster
Tue, 18 Mar 2025 - 2h 46min - 212 - 197: Simon (SLON, WEDDING SONGS, JËG HÜSKER, CHAOS ARMY) - Und dann kam Punk
Claude und Christopher im Gespräch mit Simon. Wir sprechen mit ihm über eine potentielle Wiedergeburt in der Person seines großen Bruders, kurze Zündschur und gleichen Humor haben, schlecht in der Schule sein, Schlagzeug lernen und angefeindet werden vom Junggesellinnenverein, Misfits auf dem MP3-Player, Famous Monsters, Scream-Video, abhängen im Skatepark, das erste Bier mit 13, Rauchen, Outsider im 1000-Seelen-Dorf, MP3 Musiksammlung Schlagzeugunterricht, gesteigerte Motivation für das Schlagzeug spielen, Chaos Army mit 14, rekrutiert werden in der Koblenzer Fußgängerzone, Irokesenschnitt, zu große Stiefel, FSJ mit psychisch kranken Menschen, VKJ, Chaos-Z, EA80, Bad Brains und Black Flag, kein gesteigertes Interesse an Konzerten, das New Noise Festival, von Holy zu Golpe, Nick Cave, Rowland S. Howard und Joy Division, Ausbildung zum Krankenpfleger und (Schicht-)Arbeit in der Eingliederungshilfe, die Wichtigkeit von interdisziplinärer Arbeit, das 1408 Studio und David Deutsch, Peter Brötzmann, Noj „Waxing Moon“, Bohren und der Club of Gore, The Drin, Peter Steele, Blixa Bargeld und Max Müller, Schmutzstaffel, The Flex und Night Force, William S. Burroughs, Suspect, Echo Chamber und Desire Line, STTW Records, Down But Not Out, Collective Memory, The Gun Club und „Miami“, Lost Dog Street Band, Destruction Unit, Lieblingsfilme „Blade Runner“, „Blood Simple“ und „Stalker“, uvm
Mon, 10 Mar 2025 - 2h 42min - 211 - 196: Kat (THE EX, DREI MUSKETIERE, LEBLOSE BLICKE, MASTURBATION) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Kat. Wir sprechen über Moers, das Zusammenspiel von Publikum und Band, das Laissez faire der Holländer, die Vorzüge von Deutschen, nette Punks in Stuttgart, Hans-A-Plast in der Mausefalle, das Hammerschlag in Schorndorf, autonome Zusammenarbeit, das Sumpf-Orchester, die Emmaus-Gemeinschaften, Die 3 Musketiere mit Mama an der Geige, Chaos Z & Normahl, leben in einer Oase, zufällig Amsterdam, eine Audition bei The Ex, die Band Wanda´s, Chumbawamba, auf Tour mit Fugazi, es soll auch anders klingen als damals, auf Tour in Äthiopien, musikalische Kooperationen, unterwegs mit Heilung, Thurston Moore, Shiatsu-Massagen, Klangbäder, Veränderungen gehen schrecklich langsam, an viele Möglichkeiten glauben, im Wald übernachten und mit sich selbst konfrontiert sein, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingslied der 15-jährigen Kat: LED ZEPPELIN - Stairway To Heaven
2) Ein THE EX-Song, den Kat besonders gut findet: Hidegen Fújnak A Szelek
3) Ein aktuelles Lieblingslied: DIE STERNE - Du musst gar nix
Tue, 04 Mar 2025 - 2h 31min - 210 - 195: Stefan Sandrock (BUOYANCY, ENFOLD, OHIO´S FAVORITE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Stefan. Wir reden über Naomi Klein, Jura & Ökonomie, VHS-Skatevideos, Claus Grabkes Eight Dayz, ein Skateplatz gegenüber vom städtischen Krankenhaus, Kapella-Treff, der 29. Januar im Bundestag, zerbrochene Bohrer, fehlender Q-Vermerk im Zeugnis, plötzlich Alltag beim Vater, die Idee von Perfektionismus, das Thyssen-Werk in Bielefeld, ein Depeche Mode & Iron Maiden Tape von Jens, die Schlagerparade im Radio, XDr. AlbanX im PC69, Kommunikationselektroniker dank BIZ, Marty McFly, Angst vorm Ajo, Britcore von Silver Bullet, N-Factor "Winter in Deutschland", Mikro auf der Paniermehl-Packung, der kleine Sammy von Judge, Weinrich und der Skatekeller, heimelig im AJZ Bielefeld fühlen, das Forum Enger, ein Zwerg in nem LKW, ein AJZ Coverfestival mit Chain of Strength, Lizards in Straight Jackets, irgendwie Punker aber auch Straight Edge, SSWC aus Gütersloh, die Uniform aus T-Shirt & Dickies & Vans, als Aushilfsbassist von Veil mit 108 auf Tour, in den Proberaum gehen um Sounds zu entwickeln, die Split-7" mit June´s Tragic Drive, Unbroken als Blaupause, Philipp verkleidet als Metal am Bass, mit RZA in der Bravo, zu viele Menschen mit Abitur im Podcast, Howard Zinn & son Zeug, relativ kleine Arschloch-Dichte, Abstract Hip Hop, Brausepöter im Hafenklang, die kleine Skateboard Brand Equate, Weißwein & Cremant, die Band Ohio´s Favorite, House mit Mineral Music & Sandrock, Autor beim NDR, das Fanzinr 45 Revolutions per Minute, via Frontline zum Model, keine Ausstellungen, ein Bild mit fallenden Häusern für Erik, Happy Grindcore, Lurkidammerburschen, auf gar keinen Fall Krimi, Exposé und Leseprobe, Küsten- & Inselkrimis, chinesische Science Fiction Romane, das Restaurant Kini in der Sandstrasse, das beste vegane Bolognese Rezept, langfristig wird´s besser, Rutger Bregmann, nicht so aussehen wie ne Hantel, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong vom 15-jährigen Stefan: BAD RELIGION - Generator
2) Einer der besten Hardcore-Songs aller Zeiten: SNAPCASE - Drain Me / Filler
3) Ein aktueller Song bei dem Stefan im Radio nicht umschaltet: HARRY STYLES - As It Was
Tue, 25 Feb 2025 - 4h 36min - 209 - 194: Pankow (PLANLOS X, ostPunk! too much future) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Pankow. Wir reden über Hardcore, Rosa Beton, 83 aufm Kulturpark Plänterwald, Paranoia aus Dresden, Virus X, 20 Jahre on Fernseher, durch den Podcast alte Freunde neu kennenlernen, umgeschult von Links- auf Rechtshänder, Wut & Trauer gepaart mit Lebensfreude, größter Lindenberg-Fan im Osten, mit Woolworth-Tüte zur Schule, im Park die Haare schneiden, vom Kindheitserwartungen erfüllen, relativ schnell in die Schwulenszene geraten, neue Wohnung dann Flucht, Theorie in Oberschöneweide, geklautes Sakko mit Anarchie-A, "No Fun", mit OiOiOi-Shirt zum Alex, 8-Stunden beim Malzkaffee sitzen, die Idee Volkskammer zu sprengen, Artless singen, Der Moderne Man, ein Angebot von Rosa Extra, Vernehmungen in der Keibelstrasse, am Alex in Rosensträuchern knutschen, eine angelegte IMV-Akte, Proto-Straight Edge, mit Hundeketten angreifen, die Entwicklung der Skinheads in der DDR, Punks am Bahnhof abgefangen, ständig in Aufbruchstimmung sein, Reflektionen zu "Auswärtsspiel", vor 70.000 Menschen auf dem Tempelhofer Feld, das Trauma war noch im Proberaum, nicht wissen was n Soundcheck is, barfuß auf die Bühne, im Herzen Hippie sein, die sogenannte schwarze Einheit, oft im Deutschen Theater sein, plötzlich Regie-Assistent sein, die Stasi hatte den SV-Ausweis, die Polen-Gruppe, auf der Suche nach nem Anwalt Gysi gefunden, Klamotten nähen & verkaufen im Ungarn-Style, Pferdemarkt in Havelberg, Hugo Boss - die Konzequenz in der Herrenmode, n 50-Mark-Schein unterm Scheibenwischer, ne fette Kamera ausm Westen, in Beatrice verliebt, mit 100-Mark-Begrüßungsgeld im Porsche nach Südtirol, der Fahrradraum vom jetzigen Café Sowohl als Auch wird zu Om-Sound, Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister, sich fürn bißchen blöd halten, sich wie am Fließband fühlen, seine eigene Therapie machen und sich mit Punk beschäftigen, keinen Bock auf Film-Business, sofort die Stasi-Akten einsehen wollen, darf Punk überhaupt ins Museum, "Verschwende Deine Jugend", Punk-Forum in Kassel, in der Jugend gab´s keine Reflektion, ein anhänglicher Typ sein, ein entscheidendes Konzert in Hannover, Musik als energetischer Prozess, Carolines Wal, eigene Punk-Floskeln der Alex-Gang, auch rumsitzen und n Latte Macchiato trinken, bekennender Ossi sein, morgens um 9 Yoga am Strand machen, dann stehen da die ganzen Medienfuzzis, "Der Gesang der Flusskrebse", das erste von Jenny Erpenbeck, Soap&Skin, Beth Gibbons & Beak, singen wollen wie Frank Z, erste Reihe beim Puhdys-Konzert, Ofenheizung nervt, uvm…
Vier Songs für die Playlist:
1) Song, den Pankow als Kind gemocht hast und den er immer noch mag: UDO LINDENBERG - Die kleine Stadt
- 2) Ein Song, der für Pankow Punk gut repräsentiert: THE STOOGES - No Fun 3) Zwei gute Songs, die Pankow dieses Jahr für sich entdeckt hat: BETH GIBBONS - Floating in a Moment / TRETTMANN - WIP
Tue, 18 Feb 2025 - 2h 40min - 208 - 193: Valeska (Bla Bonn) - Und dann kam Punk
Claude und Christopher sprechen mit ihr über Nichts bereuen, „Schrei nach Liebe“ als Einstieg, Zeitreise ins Italien der 70er; Micheal Jackson, Nena, innere Unruhe & Wut, Gleichgültigkeit der Eltern, Alleinsein vs. Freiheit, Scheidung der Eltern im Teenageralter; finanzielle Sorgen zuhause und keine Bilderbuchkindheit, Schweigen über Gefühle, Lebenseinschnitt durch schweren Fahrradunfall, Panikattacken und das Gefühl der Angst, lebenslange Freundschaft mit Roland mit WIZO-Aufkleber auf der Jacke; zu zweit ist es schöner, Hosen zerschneiden und Karohosen aus dem Second Hand-Laden, grüne Haare und unfreiwilliger Skinheadlock wegen Kleberdreads, Aufgewachsen in Thomasburg, der stete vergeblicherWunsch, dem Vater gefallen zu wollen, Scattergun, die Seltenheit weibliche Vorbilder, Bad Honnef und Hammerhead, dazugehören ohne Anstrengung, wichtige Prägung durch But Alive, besser als Romane aus dem Deutsch-LK, das SJZ in Siegburg, viel unterwegs auf Konzerten, No Angels im Radio, Angst vor Kontrollverlust, vergessen, dass man raucht, lange Zeit keine weiblichen Freunde haben, das BLA in Bonn und der Wechsel von ihrer Anstellung zur Betreiberin, das Roxy, sich ausprobieren, Zeit nehmen bis 25 und dann schwanger werden, alles anders machen als die Eltern, Ehrgeiz, aber nicht für Erfolg, Selbstverzicht ist keine Option, die Schwierigkeit, Hilfe anzunehmen, Langstreckenlaufen und semi-professionelles Rennradfahren, als erste und bisher einzige Frau „Everesting“ am Petersberg uvm.
Tue, 11 Feb 2025 - 3h 03min - 207 - 192: Sara (TNT, THE KICK, SOULDAWN, JAILBREAK, GRABER, ONETWOTHREE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sara. Wir reden über keine Utopien, Jugendzeit auf Bühnen, entsorgte Weltmeisterschafts-Medaillen, eine Kiste voll Tickets, Stranglers & 999 im Volkshaus, "New Rose" von The Damned vom Vater, als Küken unter die Flügel genommen werden, im Dunst in Genossenschaftshäuschen, Iggi vom No Fun Fanzine, Ton Steine Scherben auf dem Pfingstfest, die Band Krokodil, auf der Kirmes gecastet, die Fichen-Affäre in der Schweiz, der Song Bubble Guns, Musik kann Gefühle konservieren, mit der Zeit zu Musikerin werden, Krieg auf den Strassen, Familientrauma, zwei Monate in Nicaragua arbeiten, die Gründung von The Kick, die AC/DC Coverband, zusammen mit Rudi auf die Bühne mit Hilarious Limited, wenn sich Sternenstaub zu Planeten verdichtet, 40 Jahre Saus & Braus, die Energie von Punk, die Geschichte von Karate, die beste Verteidigung ist Awareness, von morgens bis abends in der Kläranlage, Lieblingsfilme, Do Androids Dream of Electric Sheep?, ein perfekter Sonntag mit Wäsche, irgendetwas gibt es immer zu sortieren, ein total tolles Programm von Peter Haas im Dunkeln, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1. Ein Song, den Sara mit Ihrer Pre-Punk-Zeit verbindet: TON STEINE SCHERBEN - Der Traum ist aus
2. Ein Song, der für Sara die Anziehung von frühem Punk am besten repräsentiert: THE DAMNED - New Rose
3. Ein richtig guter Song aus der Schweiz, der nichts mit Punk zu tun hat: KTGORIQUE - Too Late
Tue, 04 Feb 2025 - 2h 33min - 206 - 191: André Liegl (PROVOKE, ACHEBORN, NARSAAK, THE DATA BREAK, PSSGS, OFFCELL) - Und dann kam Punk
Jobst & Claude im Gespräch mit André. Wir reden über ein Pretty Girls Make Graves Shirt, absurde Größen wie 152, aussehen wie ein Lurch, "Hello Bastards" Lifetime, Das Schwarze Auge, ein Wilhelm Busch Sammelsurium, Pistazienschalen unterm Schultisch, ein liegengebliebener Tape-Sampler, so laut Billy Idol hören, dass die Freund:innen des Bruders es hören, heimlich in Fototüten im Laden gucken, Omas ACDC Platte, die eigene Tochter im Gymnasium, gelbe Docs mit Stahlkappen, der Spitzname Flippi, große Toy Dolls & Brieftauben-Fans, WOM in Frankfurt, Rodgau Monotones & Badesalz, Toy Dolls in der Batschkapp, Olgas Sabber in den Haaren, das BKA in Münster, die Animal New Ones, beim Beten versprechen sich nie mehr selbst zu befriedigen, schlechtes Gewissen dem Pfarrer gegenüber, TAP-Water, die erste Veröffentlichung auf Provoke, die Rock Hard Core-Kolumne von Bernd Granz, Rockdisco im Steinbruch-Theater, mit Biohazard auf den Ohrn Zeitungen austragen in den Suburbs of Eppertshausen, "I´m not Holding your coat", die Sisterhood und Frauen-Punk-Festivals, das HC-Festival in Immenhausen, hochdramatisch im Frail-Film, bei Acheborn lief es von Anfang an anders, erste Tour dank Marc Hartmann, sensationelle Show in Bruchsal, die Anger Battery in Eppertshausen, die frühen Hot Water Music, die Mark-II-Besetzung Von Narsaak, eine kurze Phase mit The Data Break, bißchen mathiger mit PSSGS, das Loxiran Cover, beeinflusst von Scott Ritcher und seinen Covern für Doghouse, die Kunst von Dave McKean, die Collagen der Dead Kennedys Cover, die Artworks von Frankie Goes to Hollywood, die beeindruckendsten Plattencover, die neue Matze Rossi-Platte, mit Freunden reisen, vom jugendlichen Enthusiasmus von Hardcore entfernt sein, kein Metal hören wollen weil es nicht politisch war, Neuentdeckung The Body, Selbständig-Sein, der Münsterland-Kakao, Grundoptimismus, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Song, der 90s Hardcore für André sehr gut repräsentiert: UNBROKEN - Razor
2) Der beste Song von FRANKIE GOES TO HOLLYWOOD: Welcome to the Pleasuredome
3) Ein aktueller Hit: TAYLOR SWIFT - The Smallest Man Who Ever Lived
Tue, 28 Jan 2025 - 3h 03min - 205 - 190: Emy (BLOSSOM DECAY) - Und dann kam Punk
Juii und Christopher im Gespräch mit Emy. Wir sprechen über Emys ersten Konzertbesuch bei Bring Me The Horizon mit Mutti-Zettel und Stiefvater, Wochenenden in der Naturschutzstation Dachsenberg und die Himmelfahrtcamps, optisch mit Emo Style unterwegs versinkt sie in ihrer Jugend zuhause in Fantasy Büchern, Breaking Benjamin, Three Days Grace, Pittbull, DJ Antoine, DJ Bobo & Unheilig, viele unterschiedliche Sportarten von Tanzen, Turmspringen, Akrobatik, Fussball, Leichtathletik bis zu Eisschnelllauf, Berufliches Gymnasium Biotechnologie, basteln, malen und lebenslang keine Faible für Alkohol und Drogen, Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten, das „Weihnachten in Familie“ Fest, Born From Pain, Ghetto Justice und Mind Wrecked, im Auto Shouten lernen per Sprachnachricht, die Gründung von Blossom Decay beim Schlittschuhlaufen, Guilt Trip & Bloodbather, das Return To Strength Festival und Warm-up Show, Split Sets als Live Anfang, Dethroned, Slow Burn, Peace Of Mind, die Vereinbarkeit von aktiver Band mit Beziehung, Modern Illusions Records, Single- vs. EP- vs. Albumveröffentlichung, die nicht empfundene Relevanz von Vinyl, Sehnsuchtsort Blumenladen, der Weg zur Tätowiererin und die Vor- und Nachteile eigenem Laden und Stuhlmiete in Fremdstudios, die Gründung von Gloom Paradise, Vor- und Nachteile von Unternehmertum und Social Media Marketing, Fake Frackles, Hartkern e.V. in Dortmund uvm.
Zwei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong der 15-jährigen Emy: PARKWAY DRIVE -Carrion
2) Ein Song, den Emy gerne mal covern würde: GUILT TRIP - Guilt Trip
Tue, 21 Jan 2025 - 3h 14min - 204 - 189: Marc (EAVES, TRAINWRECK, GLASSES, KNIFEFIGHT!, THE TIDAL SLEEP, GIFT) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Marc. Wir reden über Nachnamen beim Pizzabestellen, den Gitarristen von Majority Rule, Unterhaltungen mit Phil Lynott, Punks in der Bielfelder Fußgängerzone, eine Gartenparty mit Punkband in Bochum, das Mixtape vom großen Bruder oder Schwester, Schlachtrufe BRD, deutsche Sektion der Europaschule, n bißchen versuchen unterm Radar zu fahren, Jazz in der Familie mal wieder, warum nicht mal Theater, Guns´n´Roses auf ne Geburtstagsparty, n Hohner Stratocaster aus Trier, Heavy Metal Rhythm guitar Volume 2, Rawside, "Abend in der Stadt" von Ausbruch, n Schwarz-CD-Presswerk, The Opinion, "Germania" von Zusamm-Rottung, der einzig gute Song von Rolling Stones, Akkorde mit 20.000 Nummern, ein Konzert in der Villa Medici, ein Marshall Valvestate, ein CD Shop in Luxemburg-Stadt, die Band Defdump, der 12-jährige Schlagzeuger von Racial Abuse, kein Snapcase & Turmoil in Esch, die H8000-Bands, Monochrome & Acheborn in Luxemburg, Wholesale bei Markus Per Koro bestellt, Agnostic Front im AZ Aachen, Band sucht Gitarristen im Stil von NOFX & Pennywise, Section 8 aus Schweden, das legendäre Botch-Konzert im MuBu, Loxiran, erste Show mit Children of Fall, das Westside Unity Festival von KCR, das erste Tourwochenende mit Eaves, Götz George im Stattbahnhof, mit Burial Year hat es Klick gemacht, früh anfangen zu arbeiten, klare Message Selbstverwirklichung, ganz viel aus dem DIY Bereich lernen, 5 Bands auf Flyer 10 sind da, der starke DIY Gedanke in den USA, Glasses mal wieder, The Tidal Sleep verstehen, Envy als gemeinsamer Nenner, Punk wie er war bevor es ne Steckdose gab, sich ins Banjospielen reinfuchsen, am Bahnhof Ehrenfeld das Set proben, sich nicht hinter der Lautstärke verstecken können, "The Day the Nazi Died", sich lange Sorgen machen, dass nix geht, die Rhineline-Connection, Platinen ätzen, DaF und die Entwicklung, Espresso-Röstung, Faible für billige Sachen, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
- Ein guter Song für Kinder: HEAVYSAURUS - Lauter Drehn
- Ein Song an dem Song 2024 nicht vorbei gehen konnte: REFUSED - Rather Be Dead
- Ein Song, bei dem Marc textsicher ist: WEEZER - The World has Turned
Tue, 14 Jan 2025 - 2h 52min - 203 - 188: Valentin (GEWOHNHEITSTRINKER, BOMBER 19, BRUTAL BRAVO, COLLAPS,…) - Und dann kam Punk
Caroline & Jobst im Gespräch mit Valentin. Wir reden über Exploited 25 Jahre Anarchy & Chaods, Karl Kahl, an Fasnet als Punker verkleiden, in den 80ern bei den Hosen im Crash ne Bullenwanne entglasen, ein weißer Anorak mit Ramones-Aufnäher, die Albert-Louis-Jazz Band im Club Mediterane, Schnorres & die Punks, Unity dank 4 Promille & Loikaemie, Spitzname Baum, die coolen Oberskins aus Freiburg, plötzlich vor 400 Leuten in Dresden spielen, Ankumpelungsversuche von Hippies, die wunderbare Welt des Ritter-Oi, Skinheads können nicht touren, an Chiswick orientieren, Collaps & Hype-Bands, Highlight Show in Pittsburg, Geisterstadt Washington, keine Ausbildung im Zum Schwarzen Adler, Taifun als Skinhead-Auffangbecken, das abgefuckte Schulsystem, zu wenig gewerkschaftliche Organisation überall, eine Straßenschule aufbauen, keine sinnlosen Talente, in der Disco, auf jeden Fall Brägele, Veltins & Brinkhoffs, Koma aus Oi Warning, die Lars Frederiksen-Debatte, Skinhead als einzig überlebende Subkultur, Frauen in aktuellen Skinhead-Bands, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong des 15-Jährigen Valentin: CHAOS Z - Gewalt
2) Ein aktueller Lieblings-Song: LOST LEGION - The Animals we used to be
3) Ein Song über den Valentin sich freut, wenn er im Radio läuft: BLONDIE - Maria
Tue, 07 Jan 2025 - 3h 19min - 202 - 187: Jan & Till (WONDERFUL WORLD, REMAINED, SCOTT EVIL) - Und dann kam Punk
Chrisopher & Jobst im Gespräch mit Jan & Till. Wir sprechen über den Rosenmontags-Mosh, "Trink noch eine mit" von Black Föös, die Nubbelverbrennung & der Jeisterzuch, auf Tour mit Punch, Auswärtsspiel von Den Toten Hosen, die Bloodhound Gang, keine Leerfahrten, mit Batakas kämpfen, zu teure Skate-Shirts, Jumpstyle im Sportunterricht, "The Kill" von 30 Seconds To Mars, Sondaschule, Chris & Robin von Allgemeines Denkvermögen, True Side in Geldern, von YouTube-Video zu YouTube-Video hangeln und über Punk lernen, ziemlich im Metalcore-Tunnel sein, Stick to Your Guns live, das Zuff in Rheinberg, Crabcore von Attack Attack, Brot mit Olivenöl, mehr Bock auf live spielen, die Demos von Mortal Form, die Cover von Wonderful World, inspiriert von den frühen Turnstile, neue Möglichkeiten dank Mulle, Shoutout an Tibor, in Jazz abrutschen, irre viele aktuelle Hardcore Bands, Scott Evil als Vorband von Oasis, der Community Gedanke von Hardcore, große Bands in kleinen Clubs, die Dormitio Abtei in Jerusalem, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der beste Tote Hosen Song ever: Glückspiraten
2) Ein richtig guter aktueller Hardcore-Song, den mehr Leute kennen sollten: SPIRAL - Reach
3) Ein Song der auf keiner Fahrt zum Wonderful World Konzert fehlen darf: JUD JUD - X Divebomb Song X
Tue, 17 Dec 2024 - 2h 27min - 201 - 186: Crocker (UPRIGHT CITIZENS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch im Gespräch mit Crocker. Wir reden über Lernen von Toxic Reasons, Kisten im Keller, Plattenläden, eine schwere Handverletzung, der Name Crocker, Thomas Gottschalk & die Dead Boys, Jethro Tull & Rory Gallagher, nicht gegen alles sein, Vater hat n Iro geschnitten, keine Nieten in Bottrop, Anti-Pasti auf der Lederjacke, Geröll-Bürgersteige, supertoller Zusammenhalt, spiel nicht mit den Schmuddelkindern, allem gegenüber offen zu sein, richtig große Scheiße bauen, Killing Joke, Esch-Haus mit Östro 430, "Drei Punker kippen Panzer um", ein Kanonenofen in der Zeche Carl, eine Mokick, mit 13 im Ratinger Hof, ein Mikro in eine Akkustikgitarre legen, covern mi Dead Rabbits & Totally Useless, mit GBH im Freiburger Crash, das Label hinter Upright Citizens, Live im Gartenhäuschen, die Plattenküche, die Bands Clox, Jello ruft bei Anton an, vegan essen mit den Bad Brains, die Stern-Brüder von BYO, Gary Tovar vom Coachella, live im CBGBs, fliegen mit People´s Express, Ruthie´s Inn in San Francisco, mit den Donots in Schüttorf, Crockers Initiative zur Hilfe beim Ahrtal, dann aber doch für die Ukraine, kurz vor der Wende in Ost-Berlin, Trabis mit Anhängern, Bestseller 12" von Iron Maiden & Duran Duran, Absacker mit Metallica, Crocker & Lars Ulrich, ein Reset von 100 auf Zero, doppelte Arbeitslosigkeit, anfangen zu gucken was geht, 495 Bewerbungen schreiben, eine SAP-Weiterbildung, Leitung einer Corona-Teststation, Akquise in der Erwachsenenbildung, es fehlt die Internationalität, im Radio Kopfhörer gewinnen, Kartoffel-Lauchsuppe mit Croutons, uvm.
Zwei Songs für die Playlist:
1) Ein Song, den Crocker als 15-jähriger geliebt hat: THE SWEET - Ballroom Blitz
2) Ein richtig guter deutscher Punk-Song aus den 80ern: SLIME - ACAB
Tue, 10 Dec 2024 - 2h 31min - 200 - 185: Milena Fessmann (radioeins, Cinesong) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Milena. Wir reden über eine schreckliche Hippie-Phase, Jethro Tull & Zupfgeigenhansel, Adidas Allstars mit Plaka-Farbe lila anmalen, Poster im Jugendzimmer, eine potentielle Simon & Garfunkel Reunion, ein Ire mit langen grauen Haaren im Kölner Saturn, die Welt nach Trump, das weibliche Pendant von Tony Hawk, Haarperlen wie Nick von Kajagoogoo, Riesen-Fan von The Jam sein, herausfinden, dass man Handlungsoptionen hat, Provokation von Jugendlichen, Bap & Bots, Abi 89, Die Ärzte in der Villa Kreuzberg, Der Dschungel, die Szene um Loft & Swing, der Senatsrockwettbewerb, Beastie Boys & Run DMC im Tempodrom, die Panhandle Alks, halbes Jahr in Paris, Gast-Aufenthalt bei Radio 4U, Hey Music von Jürgen Jürgens, ein Radiobeitrag über die Lemonheads, DJ Motte in der Turbine Rosenheim, der Rydell High Club, Don McLeans "American Pie", eklektisches Auflegen, aus dem Free Falling Nähkästchen, Radio ist kein sterbendes Medium, Deutschland ist keine Insel der Popkultur, Roger Waters kein Geld in den Rachen werfen wollen, Fuagzi als Media Markt-Werbejingle, Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, die Produktion des Films "Einfach machen - She-Punks von 1977 bis heute", wenn man was schneiden würde dann das hier, mal wieder KI & Musik bzw. die Welt, der gruselige Curtis Yarvin, die Sache mit Bob Mould, der miserable Sound von Hüsker Dü, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblingssong der 15-jährigen Milena: THE STRANGLERS - Golden Brown
2) Ein passender Titeltrack für eine fiktive Serie über Punk in Deutschland in den 80ern: DIE TOTEN HOSEN - Jürgen Englers Party
3) Ein Song, den Milena am liebsten nie mehr hören würde: GERI HALLIWELL - It´s Raining Men
Tue, 03 Dec 2024 - 2h 52min - 199 - 184: Ted & Schorsch über 40 Jahre DIE GOLDENEN ZITRONEN - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Schorsch & Ted. Wir reden über nervige Fragen, Schrotthändler & Tankstellen, warum 40 Jahre Die Goldenen Zitronen, das Gespräch abbrechen wollen, die Hysterie von 16-Jährigen, ganz schön weit weg von früher sein, Produzenten ausgeliefert sein, von Spexlern wahrgenommen sein, bei Für Immer Punk schon in der Post-Phase sein, sich für manche Songs schämen, die Anmutung von Schorschs Stimme, das Suhrkamp-Mäßige, das Trockene mögen, Spaß am Anhören, eine Gang mit der man sich nicht anlegen will, freche Leute in Ottensen, kritische Haltung zum Betrieb, Männlichkeit hinterfragen, von Jazzern inspiriert sein, ein Ton Steine Scherben Cover, ein amtlicher Rocksong, beeinflußt von The Monks, Moe Tuckers aufregendes Schlagzeug, Presets aus dem Keys-Magazin, nicht amtlich sein, zu anderen Ergebnissen kommen, "Lass uns das bitte so Ramones-mäßig angehen", die Hitcontainer-Kassette, Lieblingsplatte in Dortmund, die Umbaupause bei Undertones, rockig abtörnend der Fuß auf der Monitorbox, Historizität als Waffe, Kim Gordon auf nem H&M Plakat, Nina Hagen in einer Bild-Kampagne, ein Viva-Special zu "Ein bißchen Totschlag", extrem gute Interviews mit Charlotte Roche, sich ungeheuer winden, als Pop-Look-Typen zu gebrauchen zu sein, die Welt ist schon der Teufel, Abteilung Krank & Faul, eine Faszination von Ulf, sich erlauben arrogant zu sein, was auf dem Dorfplatz sagen wollen, das techy Video von "Das bißchen Totschlag", kein vernunftbegabter Teddy-Boy, handgeklopfte Sounds, alle kannten ihre Rolle im Juni 2017, die Patentante Dolly, Schwierigkeiten mit dem Pudelclub, sich auf Leute freuen, die Klammer der Goldenen Zitronen feiern, ein Club der immer noch funktioniert, uvm...
Fri, 29 Nov 2024 - 1h 51min - 198 - 183: Linus Volkmann (DIE SCHWIEGERSÖHNE, BUM KHUN CHA YOUTH, Autor, Journalist) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Linus. Wir reden über Sex Pistols und CC Catch, Kommentare im Internet, Beatles sind Idioten, Radiohead auch, für den Funk muss man geboren sein, durch die Fußgängerzone in Hanau swaggen, eine Kassette mit Walter 11, Kix & Der innere Schweinehund, die Binding Brauerei, Krieg der Sterne-Figürchen, Laternen austreten, andere Außenseiter aufstaubsaugen, Die Goldenen Zitronen in der Bravo, Café Wojtyla & KuBa, die Millionenstadt von TKKG, der Bullet Belt Raw Punk von Die Schwiegersöhne, die Band SeeSaw, der Alptraum von Christian Lindner, ein Interview mit Bert Papenfuß-Gorek, Boxhamsters auf der Gitarre spielen, eine alternative Abi-Zeitung, die Fanzine-Szene der 90er, das Gags´n´Gore aus Bremen, Krise mit Punk in den 90ern, Warzone & Ryker´s, Teil einer Jugendbewegung sein wollen, um Distinktion bemüht sein, Drunk on the Moon & Headspin, Buch Dein eigenes beficktes Leben, der InRegio-Teil vom Intro, scheißfreundliche Promoter, Tocotronic verlieren sich in der Flucht, sich kündigen lassen, erste Interviews mit Team Scheiße & Die Tränen, sich im erweiterten Popbereich bewegen, Horror-Vorstellung KI, Männer-Freundschaften muss man pflegen, das Verhältnis von Jobst & Christopher, was Christopher über sich gelernt hat, Neid auf UDKP, Älterwerden, privat bleiben auf Social Media, Chili con Patate, Wirkungstrinker sein, Rocko Schamoni uvm.
Neu auf der Playlist:
- Ein Song, den Linus mit seiner Teenager-Zeit verbindet: DAILY TERROR - Jeder stirbt für sich allein
- Ein Song einer Band, die Linus mal komplett verrissen hat, aber dann doch für sich entdeckt hat: SCHROTTGRENZE - Life is Queer
- Ein aktueller Lieblingssong: ANTILOPENGANG - Oktober in Europa
Tue, 26 Nov 2024 - 3h 13min - 197 - 182: Ralph Schmidt (ULTHA, PLANKS, HELLSTRÖM, SUIR, ROPES OF NIGHT, CURBEATERS, Everything Went Black Podcast, Unholy Passion Fest) - Und dann kam Punk
Claude und Christopher sprechen mit Ralph. Über das Aufwachsen in einem unmusikalischen Zuhause an der Bergstrasse, mit Nintendo, Schokolade und Chips in Hülle und Fülle; einen Vater, der 8 Sprachen spricht; Mehrgewichtigkeit und Mobbing in der Schule, eine frühe Begeisterung für Horrorfilme; von Pop zu Wave zu Metal zu Death Metal zur großen Black Metal Liebe; Nirvanas „Nevermind“; Kleidung aus dem Bundeswehrladen; Juz Oase und Cafe Central; Straight Edge Lifer; Wut gegen sich selbst und ständige Selbstzweifel; ausgenutzt werden und Einsamkeit; Depression; ein bei Nazis geklauter Bass mit 2 Saiten; Frauensache & xAbsentx; Integrity & Catharsis, der Beginn und die Entwicklung unterschiedlichster Band-/Projekte; Juz Mannheim & Oetinger Villa als 2. Zuhause; Abnehmen aus Liebeskummer; Mafia Forum; Konzertgruppe um Stack Leute; Hellström; Per Koro Records; Planks und deren US Tour; die Wichtigkeit von Glaubwürdigkeit; Panda Schminke & Satan; das große Vendetta Label Universum; niemand ist unpolitisch; Red Anarchist Black Metal; Unruh; der Einfluss von Filmmusik, Neurosis & Dead Can Dance; Major Label Erfahrung bei Century Media; Ultha und die Besonderheiten ihrer Liveshows; Lieblingsband: New Model Army; späte Therapie weit zurückgehender mentaler Probleme; von Beruf Lehrer; der Soundtrack von The Fountain; Prince is the G.O.A.T.; Single aus Gründen; Pro-Wrestling & Bob Mould; 3 Fragezeichen; die „Gabriel Burns“ Hörspielserie; den Schriftsteller Thomas Ligotti; vegane Currywurst mit Pommes und vieles mehr.
Tue, 19 Nov 2024 - 3h 05min - 196 - 181: Coco (SUGARSKULL) - Und dann kam Punk
Juii und Christopher im Gespräch mit Coco. Wir sprechen über das überbehütete Aufwachsen mit einer mexikanischen Mutter und einem deutschen Vater im Umkreis von Speyer;, den Día de los Muertos, die riesige gemischte Plattensammlung der Großeltern, frühe Unterstellung des „Schwulseins“, eine über viele Jahre angekündigte Scheidung, Flucht in den Wald, das Schicksal, immer als Letzte ins Fussballteam gewählt zu werden, Speerwerfen statt Ballett, Ausbrechen aus einem erstickenden Elternhaus, Stimmerziehung im Domchor zu Speyer und Hauptrolle in dem Rock-Musical „Schlag auf Schlag“, erste Gitarre mit 16, Punks und Skater in Brighton und London, ein Solo-Trip nach Mexico und erste sexuelle Befreiung im Coco Bongo in Cancúnm 8er-Hostel-Schlafsäle, Waschbären, Pelikane und Freiheit, Maßnahmen zur Transition und ihre Karriere als Tiktok Creatorin, Style: cute punky goth girl, Opfer von Internet Hate, die Wichtigkeit der Fortsetzung der Blutlinie, küssen, malen und der KitKat Club in Berlin als Oase der Freiheit, polyamoröse Liebe, die operative Feminisierung ihrer Stimme in den USA und der Start als weibliche Synchronsprecherin, eine eigene Schmucklinie und Choker, Baby Metal und Ukulele, Ghibli Animation, die Suche nach Mitmusikern für ihre Punk Band SugarSkull.
Tue, 12 Nov 2024 - 3h 09min - 195 - 180: Mita Schamal (NAMENLOS, DIE AMBULANTEN MUSIKANTEN) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Mita. Wir reden über mit Vater & Mutter zusammen groß werden, Venezuela, Lehre bei der Tante, in sich gekehrt und ein bißchen verliebt, Pink Floyd Platten auf Amiga, Treffen an der Tute, dann kam Jana ins Leben, die Schmuddelpunks, ein Schlagzeug zu Weihnachten, ein Becken mit Rasseln, Wochenkrippe, Bullerbü-Spaß, "Sie ist meine Vater", auf ner Party von Wolf Biermann, "Maus hinter Gittern, Hyäne kommt raus", der 11. August 1983, ein Zelt in der Wohnung, die öffentliche Herabwürdigung staatlicher Organe, 2-3 Tage in Einzelhaft, die Überlebensstrategie Dissoziieren, Alltag im Frauenknast, ein Liter Milch zum Frühstück, viele psychische Auffälligkeiten in der Familie, schwere Neurosen, die Sprühaktion der Leipziger Punks, die Verbindung zu Conny Schleime, glückliche Beziehung mit Lieblingsmann, die Ossis waren nur auf Kühlschränke aus, Ilona im Wedding, Kunststudium in Amsterdam, es wird in den Ecken interessant wo die Penner sind, pornographische Müslischalen, gelernt haben einverstanden zu sein mit dem was ist, die Letzte von Leonard Cohen, wütend Inliner fahren, das Göttliche uvm.
Drei Songs:
1. Ein Song, den Mita mit Ihrer Pre-Punk-Zeit verbindet: WOLF BIERMANN - Muschi Mau
2. Ein Song, der für Mita DDR-Punk am besten repräsentiert: PLANLOS - Schlange
3. Ein Song, den Mita gerade erst für sich entdeckt hat: NATALIA LAFOURCADE - Vine Solita
Tue, 05 Nov 2024 - 2h 59min - 194 - 179: Martin Seeliger (PHANTOMIAS, THE LEFTOVERS, WAKE UP CALL, DIE SHITLERS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Martin. Wir reden über Südafrika, die National Union of Metalworkers, das komische Belgien, Gerüste an Häusern, ein entrücktes Zirkuspferd, enttäuschte Studierende, viele Martin Seeligers, endlich mal handlungstheoretischen Wissen anwenden können, es kann nicht jeder Aladin sein, unser aller Lieblingsfilm Notting Hill, gemeinsam Ronan Keating singen, Nina Chuba auf der Mitgliederversammlung, Weihnachtslager bei den Pfadfindern, eine gewünschte Tic Tac Toe-CD, Bildungsbürger mit strengen Erwartungen, immer aber sagen, der Nikolaus im Tennisclub, Grönemeyer vs. Lindenberg und das großartige Bochum-Album, mit großem Erwartungsdruck aufwachsen, Generation Homo Faber, die Unfähigkeit zu Trauern von Margarete Mitscherlich, Schaffensfreude, Philipp hat sich sehr gut gehalten, Matura-Traum, Hennings Kampfsport-Gym, ausschließlich mit dem Gehirn ermitteln, mal wieder das katholische Pfadfindertum, viel weinen, kopierte Songbooks aus der Stadtbibliothek, BW-Rucksack mit Chaos-Z, die alten BW-Uniformen, die Gnade der späten Geburt, die Flying Turtles im Internat, ein Jahr in Vancouver, Gitarrenunterricht von Volker Kampfgarten, das Bizarre Festival, Campari Orange am Sonntag Nachmittag, lieblingsgetränke, Idrolitina, Bass in der Emoband Phantomias, The Leftovers, Wakeup Call, BRD Terrorstaat von Störfacktor, True Rebel & Skorbut und die Shitlers, aus dem Nichts ein Imperium erschaffen, Lieblingstexte, ein Ventil für Blödsinn-Machen, Sekundärtugenden des Punk, mürrische Altpunks mit Dreadlocks, Tagtraum & Raketenhund, Musik wie n Butterbrot, gern noch n Album aufnehmen, Texte sind jetzt verkopfter, die Kaulitz-Doku, Stefan Laurin & Wolfgang Wendland, Tanzende Punks von Der Butterwegge, Master in Geschlechterforschung, eine verständliche Erklärung von Arbeitssoziologie, das Sein bestimmt das Bewusstsein, sozialökologische Transformation, man weiß es nicht genau, schlechter bummeln können, geschlossene proletarische Lebenswelten gibt es nicht mehr, der größte Teil von Punk ist Musik auf Streamingplattformen ist wichtig, Punk ist wie eine Pusteblume, versuchen Christopher Deutschrap zu erkären, wenn du n Player sein willst brauchst Du Gewaltpotential, Tag der Offenen Tür bei den Hells Angels, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
- Ein Song, den Martin vor Punk geliebt hat und immer noch gut findet: UDO JÜRGENS - Ich war noch niemals in New York
- Ganz unironisch: Der liebste Deutsch-Punk-Song von Martin: TERRORGRUPPE - Opa
- Ein wirklich guter Rap-Song, den mehr Leute kennen sollten: MONEY BOY - Rummelplatz
Tue, 29 Oct 2024 - 2h 52min - 193 - 178: Vicious Vicky (CHRISTMAS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Vicky. Wir sprechen über Übergewicht & Schlagzeugspielen, semiprofessionell Musikmachen, mit Punk nix zu tun haben, eine Anfrage auf Backstage Pro von Max Motherfucker, Papas Affinität zu Metal, keine Ahnung wie die Punks so drauf sind, die 9-Euro-Sylt-Punks, Camping mit Mama, Angst anderen Leuten auf die Nerven zu gehen, introvertiert sein, ein Schlagzeugsolo im Fernsehen, eine sogenannte Mini-Band, zum Jazz gezwungen, der größte Vollidiot mit der Kuhglocke, Devil May Cry Franchise und Combichrist, Schilddrüsenüber- und unterfunktion, die soziale Komponente von Krankheiten im Kindes- und Jugendalter, die Ballettschule von Annette Brückner, Christophers potentielle neue Musical-Gruppe, die Chaoten der DPSG Zweibrücken, Gaming im Jugendalter, eine nicht so gute Zeit mit den Lavender Snakes, Weinprobe mit Mama, Wacken 2023 mit Mama & Papa im Wohnmobil, der Vibe von Chelsea Grin, mit Christmas in England, Programmieren in Language Science, das Chronic Fatigue Syndrom, uvm. DREI SONGS FÜR DIE PLAYLIST: - Ein Lieblings-Song der 15-jährigen Vicky: MOTIONLESS IN WHITE - Abigail - Ein Song mit einem besonders guten Schlagzeugpart: BEHEMOTH - Ora Pro Nubis Lucifer - Ein Song ohne Gitarren, den Vicky richtig gut findet: SEGA SOUND TEAM - Living in the City
Tue, 22 Oct 2024 - 2h 31min - 192 - 177: Svenion (MINION, MÖRSER, RUSTY JAMES, DOGS ON CATWALK, THE 6th SON OF ANDERSON LEE, DEAD BUT PRETTY) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Svenion. Wir reden über das Blackout Album von Britney Spears, im Wald ausgesetzt sein, voll der Stadtmensch sein, kein Lagerfeuer-Gitarre, ein Tape mit Guns´n´Roses, ne alte Schneider-Kompaktanlage, "Against The Grain", "Heavy Metal Guitar" von Peter Bursch, Freaky Fuckin Weirdos in Syke, Feind-Erkennung via Slime, Kontollversuche vom Vater, emotionaler als die anderen sein, perfide ausgenutzt werden, 68mal "Breakfast Club" auf VHS gucken, erstes selbstbemaltes Band-Shirt, Spermbirds und Angry Samoans, Nirvana im Vorprogramm von Sonic Youth, Abyss & Acme, der spezielle Schreigesang, Linkin Park & Skid Row, die erste Band Lines, Alkohol-Missbrauch gegen Schüchternheit, dann kam Straight Edge, StiNos, LSD aufm Abschlussball, Minion gingen voll unter, Musik so extrem wie möglich, kreischende Prodigy-Sounds, die Allstar Band, in Subkulturen mein Leben gestalten, erschrocken plötzlich das Abi zu machen, ausschließlich mit Kugelschreiber zeichnen, Versuche mit der Band Dogs on Catwalk bekannt zu werden, Zielgruppenorientierte Vermarktungsmaßnahmen im Künstlermanagement, Dead but Pretty und das Blind Date, weiblicher Blick auf die Welt, kein Bock auf Stillstand, die Danger Danger Partyreihe, die Stadt mitgestalten wollen, Bremen braucht das Hellseatic, Werbung für Wonderful World, Ätna, Ravi Kuma, MNDA & Blockage, die Partnerin fürs Leben finden, späte Veganismus-Diskussionen, in Kultur investieren, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
- Der beste Song aus Bremen ever: QUEERFISH - Sea of Hope
- Ein unterbewerter QUEEN-Song: Don´t stop me now
- Ein aktueller Lieblings-Song als DJ: NOGA EREZ - Vandalist
Tue, 15 Oct 2024 - 3h 46min - 191 - 176: Friedel Geratsch (DICKE LIPPE, GEIER STURZFLUG, GARAGE 3) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Friedel. Wir reden über die Haltung von Punk, gern Dilettant sein, Erinnerung spielt keine große Rolle, versuchen Fehler zu vermeiden, 49 Songs in 2 Wochen, ein NDW-Krimi, Gedanken im Flugzeug, eine Turnhalle im Sauerland, ne alte Wanderklampfe mit hoher Saitenlage, eine geklautes Beatles-Album von Udo Jürgens, Handwäsche und kein Kühlschrank, Vater las den Spiegel, eine bessere Welt wollen, die Farben kommen im Alter, mehr Solidarität in den 70ern, Verantwortung für eigenes Handeln übernehmen, "Linke Spießer" von Slime, Fiedel Friedels Feierabendshow, Herbert Grönemeyer baut seine Gesangsanlage auf, der Joghurt-Song, Bochum wurde gemieden, der erste 5-Mark-Schein, ein Demo für den Trikont-Verlag in München, aggressive Ansagen im Vorprogramm von Hans-A-Plast, der Szene-Hit "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt", gefühlte Wahrheiten in Lesebriefen, Erfahrungen auf Facebook, "Hallo, hier ist RTL", niemals im Dschungelcamp, ein großes musikalisches Herz, Graham Parker & Ramones, nach dem Demo gings bergab, ein Cannabis-Informationsgespräch beim Arzt, eine fast shakespearige Tragik ums Kiffen, die kurze Karriere der Transistors, das Bambule in Braunschweig, keine Popstars in Hagen, Kai Hawaiis Bild auf Heiße Zeiten, The Tubes, ein angeblicher Song zur Bundestagswahl, eindeutige Konsumkritik, die Bombendrohung bei Rock am Ring, die Songversionen von Almklausi, versuchen Songs zu machen die missverstanden werden, gern getrunken haben, eine Mark im Getränkeautomat, seit 27 Jahren kein Alkohol, Suchtverlagerung zum Kiffen, ziemlich schlimm Arthrose, partnerschaftliche Arbeitsteilung, Leben in LA, Playback-Auftritte zu zweit, eine Benefiz-CD mit den Abstürzenden Brieftauben, die fünf geplanten Geier Sturzflug-Alben, nicht zum Musik hören kommen, keine Zeit für Netflix, das Gefühl von Stolz gar nicht kennen, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein Lieblings-Punk-Song von Friedel: RAMONES - Sheena is a Punkrocker
2) Ein GEIER STURZFLUG-Song, den mehr Leute kennen sollten: Alles im Eimer
3) Ein Song, der Friedel gute Laune macht: DR FEELGOOD - Milk & Alcohol
Tue, 08 Oct 2024 - 2h 55min - 190 - 175: Atti (BLUTTAT, PAYBACK 5) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Atti. Wir sprechen über Blicke zurück im Zorn, Faschos bei Punkrock-Konzerten, hohe Arbeitslosigkeit, Helge Schneider, wegen der Fussballfans knutschen, das tolle AZ Mülheim, total auf Karaoke stehen, Samantha Fox pöbelnd im Flugzeug, das Ziehkind Jella, direkt aus der Möse ihrer Mutter, mit 12 nach England verschickt, die Disco in Ramsgate, ein grüne BP-Latzhose, ein rotes Vibrators-Shirt, "Just What I Needed" von The Cars, endlich mal über Vibrators gesprochen, Vater war ne coole Socke, wegen dem Dutt gehänselt, aus Stoffwindeln Hemden nähen, eine Band mit zwei Schlagzeugen und drei Bässen, damals schon verlogene Scheisse, "Hallo Nachbar" von Hostages of Ayatollah, Reisen statt Rasen, in Berlin mit Vorkriegsjugend & Campingsex, die großartigen Chaos Z, das ZK Abschlusskonzert in Düsseldorf, stinksauer wegen der dritten LP, Elektrodrums als Tod der Musik, gute Arbeitsteilung bei Bluttat, die Faltcover von Crass, mit knallblauen Haaren kurz vor Ultimo im Krankenhaus, so wie Pippi Langstrumpf, zwischendurch mal in Amerika, die Speisekartenangst bei Jugendlichen, "Wände kapieren", gute Zeiten mit Payback 5, gespaltenes Verhältnis zu den Lokalmatadoren, Sonntag von 10-11 aufm Ruhrpott Rodeo, "Uwe, ich bin Gott!", Bluttat in Kolumbien, faszinierend waren die Frauen, ein Hardcore-Chanson-Techno-Projekt, Pas de Deux in Mülheim, das Jahrhundert der Maschinen, aggressiv beim Sport werden, Mami muss ins Bett, uvm.
Tue, 01 Oct 2024 - 3h 08min - 189 - 174: Dating Special mit Ralph - Und dann kam Punk
Christopher, Jobst & Juii im Gespräch mit Ralph, der gerade aktiv auf der Suche nach einer Beziehung ist.
Interessent:innen melden sich bitte direkt bei uns per Direktnachricht auf Instagram oder Facebook. Alternativ geht´s auch per Mail unddannkampunk@gmail.com
Sat, 24 Aug 2024 - 1h 40min - 188 - 112: Patrick (DISGUSTING NEWS, PHANTOM PAIN, Rants Raves Reviews Podcast, Schädelbruch Platten) - Und dann kam Punk
TRIGGERWARNUNG: Wir sprechen im Podcast auch über Suizid und psychische Erkrankungen. Betroffene oder Menschen, die das potentiell belastet, sollten diese Episode eventuell nicht hören. Christopher & etwas später Jobst im Gespräch mit Patrick. Wir reden über eigentlich ganz in Ordnung sein, Dänemark und Hawaii, „Quark“ von Die Ärzte, die Weihnachtsplatte von Tom Astor, Polizistensohn-Sein, psychisch kranke Mütter mit Rauten im Gesicht, der Mutter morgens in den Arsch treten, der Junge ist zu faul, mit 12 das erste Bier, mit 13 das erste Mal granatenvoll, Schlachtrufe Sampler mal wieder, Ärzte, Hosen & Onkelz, coole Sachen auf Viva2, sonntägliche Saufgelage, gerne berauscht sein, angsterfüllte Ausbildung in der klassischen französischen Küche, 2 Stunden im Keller vorm Fernseher, die erste Nase Koks, Junge du siehst scheiße aus, jeden Abend breit, Ryker´s im Küchen-CD-Player, kleine HC-Shows, Debris Inc., 3 Pils 2 Tüten, abgeschreckt vom AJZ Bielefeld, das erste Tattoo vom besoffenen Frank, mit 30 in die Entzugsklinik, Apricot Brandy, ambulante Suchttherapie, ein Bassist der Republikaner wählt, Phantom Pain, der Einstieg bei Disgusting News, mit Alkohol rückfällig werden, das ultimate vegane Bolognes-Rezept, der Sheroes Mix von Katjes, Chipsfrisch Ungarisch, uvm.
Wed, 21 Aug 2024 - 3h 18min - 187 - 173: Dating-Special mit Juii - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Juii, die gerade aktiv auf der Suche nach einer Beziehung ist.
Interessent:innen melden sich bitte direkt bei uns per Direktnachricht auf Instagram oder Facebook. Alternativ geht´s auch per Mail unddannkampunk@gmail.com
Tue, 20 Aug 2024 - 1h 38min - 186 - 172: Henryk Gericke (THE LEISTUNGSLEICHEN, „Tanz den Kommunismus“) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Henryk. Wir reden über die historischen Chancen des Kommunismus, Bemühen sich anständig zu benehmen, seit 10 Jahren trocken, Lektüre der Trommel, das Buch "In the Gutter", Siouxsie & Thomas Gottschalk, am Anfang war es halt Popkultur, dreimal von der Geschichte begünstigt werden, dann kam die Vize-Mutter, ein großes Tier in der Defa, "Jakob der Lügner", die Renitenz der Mutter, Aufwachsen mit dem Blick über die Mauer, deprimierende Blumen-Rabatten, West-Fernsehen, der peinliche Samson, Ilja Richters avantgardistische Sketche, Unterbrechungen in der Disko, Punks um sich scharren, die Blues-Büchsen, verrostete Ketten & Sicherheitsnadeln mussten sein, immer ein Beobachter sein, aus der U-Bahn n Punk gesehen, im Riviera in Grünau, jeder kennt Speiche, Badges pflücken, Pins auf dem Kronkorken, die Sendung s-f-beat, Stress mit der Stasi, das erste Tote Hosen-Konzert, im Schneider-Sitz das Konzert auswerten, das zweite Punk-Festival in Halle, illegales Drucken, surrealistische Fanzines, der Schwiegersohn in spe von Bettina Wegener, ein kafkaesques Büro, illegale Zeitschriften zuhause, Facharbeiter für Einzelbogenverarbeitung, das erste Geisterfahrer-Album, Ärger mit der Spreepolizei, Waschschüsseln und ne Pionierpauke von Takt & Ton in den Rathauspassagen, Equipment- & Porno-Schmuggel der Puhdys, Feeling B spielte überhaupt keine Rolle, Skeptiker-Skeptiker, gespielte Witze, 3-Jahre-Punk-Intensiv-Kurs, ausfaden um wieder wo einzufaden, sich um Lyrik prügeln, die berühmte Zersammlung, Typ mit Lederjacke mit Wave-Dings, Sterbebegleitung, ein extrem kalter November, eine Werbung von Grieneisen, Robert Lippok und die blutige Nase, Pink Panther, erstmal ne Crass-Platte auflegen, subkulturellen Hunger stillen, Sugarcubes in den Docks, die Democracy Tour von Killing Joke, immer bürgerlich gewesen sein, Druckhaus Galrev & Sascha Anderson, der Drummer von Zerfall, der nervige Hype um Schleim-Keim, glühender Wire-Fan, "England´s Dreaming" von Jon Savage, "Störung Ost", das Rosa Beton Demo, in Henni steckt ne Krämer-Seele, Staatsgalerie Prenzlauer Berg, alleine auf der Burg Beeskow, halbbiografische Erzählung, ein Faible für Räume, die Band Serfs, immer noch Abwärts auflegen, nicht genug von der Welt gesehen haben, Vancouver oder New York, Julien Gracq "Das Ufer der Syrten", Virginia Wolfe "Orlando", Lutz Seiler "Kruso", uvm. 1. Ein Song, den Du als Kind gemocht hast und den Du immer noch magst: Udo Lindenberg - Ich bin Rocker 2. Ein Song, der Deinen DDR-Punk am besten repräsentiert: Planlos - Überall wohin es Dich führt 3. Ein guter Song einer Band, die Du dieses Jahr für Dich entdeckt hast: The KVB - Above Us
Tue, 13 Aug 2024 - 3h 02min - 185 - 171: Flo (WEEKEND WARRIORS, DESPERATION, KRUSTENTIER, ALTENBURG 76, CHAINBREAKER, CROWSKIN, CYNESS, CHURCH DOWN, THE GEYER BROS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Flo. Wir reden über Pfadfinder, Travis Bickle & Schimanski, das tolle Medium Internet, Expedit-Fächer, die Sex Pistols vorm Buckingham Palace, ein Punker-Treffen in Trier, Der kleene Punker, Bis zum bitteren Ende, Fugazi aufm Mixtape, sinnliches Mixtape aufnehmen, die My War Demos, die Winzersöhne in der Freiwilligen Feuerwehr, Cola nur im Urlaub, Texas Cowboy von den Spermbirds am Lagefeuer beigebracht bekommen, Diskussionen um Latein, Streit ums Aussehen, Katholiken sind mehr Punk als Protestanten, jeden Tag eine gute Tat, die fließende Grenze von Pfadfindern zu Wehrsportgruppen, die Jungs von der Opel-Gang, ROR-Platten auf durchgenudelten Kassetten, geiler Hardcore aus Friedelsheim, John Peels Grabstein, Nirvana Bootleg-Kassetten, Pornos mit der englischen Gastfamilie, Bretter mit Kissen drunter, Rorschach Live in der Hölle in Bad Dürkheim, Dead Beat & Narsaak Split 7", biertrinkender Jungpunker bei Downcast, epiphanische Erlebnisse, Peter Burschs Gitarrenbuch, Niels von den Strassenjungs, in Flammen aufgehende Boxen, Jay Frog von Scooter, Icon von Paradise Lost, Umzug nach Potsdam, schwerer Einstieg in die Potsdamer Szene, eine Tresenschicht in der Breiti, der schwierige Start von Altenburg 76, Tijan Silas alte Band Atlas Lanze, Nico & der Starkstrom, Mönster & Chainbreaker, Crowskin ist natürlich eine Hardcore-Band, mit Doom im 1-in-12-Club, die Start-Up-Szene war wie der wilde Westen, SEA, Pesto ausm Mörser, Zeitunglesen, eine bizarre Leidenschaft für Tatort, doch noch Beatles, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Ein richtig guter Song von DIE TOTEN HOSEN: Oberhausen
2) Ein Song, den Flo mit seinem England-Aufenthalt verbindet: CYPRESS HILL - Insane in the Brain
3) Ein richtig guter Song, den Flo über seinen 16-jährigen Sohn kennengelernt hat: BEATLES - I Want You (She´s So Heavy)
Tue, 06 Aug 2024 - 3h 32min - 184 - 170: Bi (DEUTSCHE LAICHEN) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Bi. Wir reden über Kuba, die Auto Motor Sport, Lesezirkel beim Arzt, immer Jugendhaus Ost vorbeifahren, Montags im ARat, der bekiffte Dirk oder Jörg, volle Konzerte bei Zeitstrafen- und Unterm Durchschnitt-Bands, Papa mitten im Ost, gerade so Arsch über Latte, die wahre Geschichte von Wolfsburg, nah bei Mutti bleiben, Philosophie & Geschlechterforschung, sich Göttingen erschließen, Gatekeeping in Göttinger Strukturen, das Café Kabale, El Mariachi, At The Drive-In & Nirvana, beim Saufen im T-Keller über potentielle Bandnamen sprechen, erst Punkmaus dann Technomaus, eine der potentiellen Entstehungsgeschichten von Deutsche Laichen, viel üben mit Nils, das erste Konzert im Dots, scheiße aber süss, live sehr präsent sein, autodidaktisch spielerisch herangehen, die EP als Reaktion auf Hanau, mittem im Konzert am Amp rumdrehen, viele Cis-Männer halten es nicht aus wenn Frauen ne Gitarre in der Hand halten, Techno vs. Punk, der Hintergrund vom Zoff-Sampler, das Böse & Gemein Kollektiv aus Dresden, fancy Rote Bete-Risotto, Band gründen und alles hinschmeissen, Lebensunterhalt in Berkeley, Bock auf Vietnam, uvm.
Drei Songs für die begleitende Playlist:
Ein Lieblingssong von Bi mit 15: NIRVANA - Heart Shaped Box
Ein Lieblingssong von Bi mit Mitte 20: RVIVR - Rainspell
Ein guter aktueller Pop Song: CHARLI XCX - Sympathy is a KnifeTue, 30 Jul 2024 - 2h 45min - 183 - 169: Micro Bogumil (B-TEST, ALTE KAMERADEN, ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN, AUFQUELLENDE BRIEFTASCHEN, NARBENGESICHT, SMELLY CAPS, DIE BETAKTETEN) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Micro. Wir reden über Rauchen, den Aufstieg der AfD, fehlende Bildung, weil die Ärzte bessere Musiker sind, Status Quo auf der Hose, das Korn Live-Konzert, "Wehe du wirst Nazi-Punk", humorvoll mit ernsten Themen umgehen, ein geschenkter DDR-Schallplattenspieler, ein Ferienlager in der DDR, geklaute Crass-Platten, die erste Punk-Generation von Hannover, die ersten Chaos-Tage, die Punker-Kartei der Polizei Hannover, Stress mit Skinheads, die Idee hinter Abstürzende Brieftauben, der Cover-Song Nellie The Elephant, die nervigen Adicts, oft bei John Peel gespielt, Ritterschlag von Jello Biafra, ein besonderes Konzert in der Volxküche, die alten Texte, die Bravo auf Ärzte-Nachfolge-Suche, ne gefakte Wohnung, merkwürdige gesellschaftliche Anerkennung, sich irgendwie befreit fühlen, die Folgen des Lebens spüren, uvm.
Drei Songs auf der Playlist:
1) Ein Lieblingslied des 15-jährigen Micro: ABSTÜRZENDE BRIEFTAUBEN - Heute doof und morgen doof
2) Der beste Song aus Hannover: FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE - Kick it out
3) Ein aktueller Lieblings-Radio-Song: SECRET SERVICE - Oh Susie
Tue, 23 Jul 2024 - 2h 04min - 182 - 168: Diff (SUBWAY ARTS, NO MORE, BAKUNIN´S CHILDREN, PETROGRAD) - Und dann kam Punk
Claude & Jobst im Gespräch mit Diff. Wir reden über die Wichtigkeit von Melodien, Rechtsruck in Luxemburg, ein gutes Review für den Oberlippenbart im Zap, 200 Platten geschenkt bekommen, Ur-Hippies als Erzeuger, eine Beatles Doppel-LP, Schläge in der Schule, viel Natur in Luxemburg, das beste Sozialsystem in Europa, Menschen aus der trotzkistischen Szene, progressiver Kommunismus vs. Anarchismus, die Band Elvis just left the Building, die besetzte Kulturfabrik in Esch, Yuppicide / Born Against / Rorschach / Spitboy, Der Schwarze Draht, Markus Haas bei nem Straight Edge Konzert in Homburg, das luxemburgische Schulsystem, der beste Moment SEHC zu hören ist wenn man total besoffen ist, Bakunin´s Children, Anfragen von Major Labels, die Band hat sich immer selbst finanziert, Petrograd in den amerikanischen Radio College Charts, ein Meeting mit Atlantic Records in Frankfurt, dann kam die Nostalgie, es fühlt sich an wie Petrograd, schreiben wenn man Bock hat, Power Pop Punk, als Jugendlicher viel rumgeprügelt haben, zum ersten Mal UFC sehen, komplette kaputte Kniee, Vizepräsident des MMA Verbandes, Angst vor Kontaktlinsen, keine Platten mehr kaufen, Liebe zu Born Against, ein Dinosaurier was Medien angeht, die Fasziniation bzw. Nicht-Faszination für Reptilien, Diffs Songs für die Playlist: 1) Der beste MISFITS-Song: We are 138 2) Ein Song, den Diff mit seinen MMA-Leuten hören kann: REFUSED - New Noise 3) Der beste PETROGRAD-Song momentan auf Spotify: October (genannt wurde Cease Firing, aber der ist nicht mehr auf Spotify)
Tue, 16 Jul 2024 - 2h 41min - 181 - 167: Elke (Scene Police Records) - Und dann kam Punk
Yuky & Jobst im Gespräch mit Elke. Wir sprechen über Upper Michigan, die Green Bay Packers, Bereicherung für den Genpool, umsichtige Trump-Wähler, das Erlebnis eines Exorzismus, Folk, eskapistische Naturdokus, schlechte Musik, durch Kassetten aus dem Christian Devotee Shop direkt zu Earth Crisis, Crystal Meth & New Day Rising, Tooth & Nail Records, Maschinenbauer & Berufssoldat, Entwicklung von Kampfflugzeugen, Eiche-P34-Garnitur, Masken & Waffen an den Wänden, Karriere bei der Bundeswehr, BoFrost-Gerichte zubereiten, lange versuchen zu gefallen, mit Nirvana kam das Fuck You-Bewusstsein, "Ein Pferd ist ein Tier, das dem Mensch nach dem Leben trachtet", Doc Martens ohne bzw. mit weißen Schnürsenkeln, ernsthafte Essstörungen, therapeutische Begleitung, the four stages of grief, Therapeutin mit Guido Westerwelle-Biografie im Schrank, Banana Peel Slippers, Legenden sagen dass Agnostic Front mal in Troisdorf gespielt, schlaue & politische & witzige Leute, das Thekenbuch vom Jugendkulturcafé, alle Suchen nach Sicherheit & Geborgenheit in eine Szene, sich hinter Codes verstecken, nicht Mainstream sein wollen, die Bonner Skateboard-Szene, die alten Leute von Revolution Inside, Painted Thin im Bla, qualitativ fragwürdige Artikel unter dem Namen E-Punkt, Gardinen für den Tourbus, Gerechtigskeitssinn gepaart mit krimineller Energie, sich wie ein Oddball fühlen, unnahbar sein, sich in einer geschlechtslosen Szene wohlfühlen, sich mit Band-Shirts auf der Strasse eigenartig fühlen, die Band Lack, Forstella Ford, keine demokratische Entscheidungsfindung, Kind ohne Vater, solide Männer im Umfeld, ein imaginärer Freund, Altkatholische Theologie auf Priesteramt, brotlose Kunst, Leichenwaschen auf dem Venusberg, Jobs bei Der Annonce, Hausdurchsuchung durch den Staatsschutz, langes Verhör, Scheckkartenbetrug, Miniskusriss beim Baseball, die Midlife Crisis, Yuky is der größte Punk von allen, Zeitfenster für andere reservieren, Verbindlichkeit & Solidarität, was Schönes mit Gemüse essen, bodily fluids bandanas, Tendenz-Veganerin, uvm.
Drei Songs für die Empfehlungs-Playlist:
- Ein Lieblingssong der 20-jährigen Elke: STILL LIFE - Song about Love
- Ein gerade neu entdeckter Song: MEAGRE MARTIN - Please clap
- Ein Song, der weder English noch Deutsch ist: FRANÇOIZ BREUT - Le Ravin
Tue, 09 Jul 2024 - 3h 01min - 180 - 166: Torsten Scholz (LOWCHAINZ, BEATSTEAKS) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Torsten. Wir sprechen über Ausschlafen, kopfüber in die Pubertät, DIY-Ding kam 1984 mit Beatstreet, bißchen Cure & Killing Joke, Heroes del Silencio, bißchen einfach gestrickt sein, Zionskirche, Martin Gore sah aus wie n Punk, Skeptiker-Quartett-Single, Lichtenberger Stürmerhools, Großvater bei der VVN, Einladung zur Stasi nach Hohenschönhausen, Schüleraustausch in Moskau, die erste Generation die reflektiert, zwei Bagger die rumbuddeln, Wertschätzungsproblematiken, Coca Cola & Bananen aufm Alex, schnell auf Montage gehen, Tesla Tonband-Geräte, Jürgen Jürgens Radio-Sendung, Bronski Beat & Pet Shop Boys, gebrochen von Grüner Wiese, Nazis Raus Sampler, Carter USM, der frühe Knaack Club, der Judgement Night Soundtrack, das Smiths Cover von Slapshot, Engrained aus Sarstedt, die Hardcorenightflight im OK Berlin, Hardcore Matinees im Trash, Doppelschrift, Atze von Troopers, 3 Flaschen inna Plastiktüte, Beatsteaks klingen wie Sick of it All, zwischen Punkrock & Hardcore klafft eine Lücke wir schließen sie, Bela B im blauen Anzug mit Stetson neben Dregen auf der Bühne im SO36, das Soundcheck-Video von Prince, lustige Feierabend-Oi-Punkkapellen, die Vans Warped Tour mit Die Ärzte & Ice T, die erste Mobilitätsauszahlung für Vespas, kein Mensch wartet auf n neues Beatsteaks Album, Mediation begonnen, alle Bands müssen Flinta-Beteiligung haben, Mainstream-Vorwürfe, Hintergründe zur AJZ-Tour, Chad Price von All, eine NYHC-Legende die im Studio mit rumgammelt, Hildegard Knef, Kate Schellenbach fand es nice but weird, kein Bock auf Indierock, Leuten immer wieder ne Chance geben, stumpfe Gartenarbeit, "Die Kinder von Hoy", "Magnolien aus Stahl" & "Terminator 2", "A Night At the Roxbury", uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong des 15-jährigen Torsten: BEASTIE BOYS - Ali Baba & the 40 Thieves
2) Ein Song, den Torsten gern mal mit BEATSTEAKS gecovert hätte: SISTERS OF MERCY - Lucretia / My Reflection
3) Ein aktueller Lieblingssong seiner Tochter, den er auch ernsthaft gut findest: BILLIE EILISH - Bad Guy
Tue, 02 Jul 2024 - 2h 58min - 179 - 165: Sookee - Und dann kam Punk
Yuky & Jobst im Gespräch mit Sookee. Wir reden über Seyfrieds Berlin, die Trennung von Kunst & Künstler ablehnen, kein Problem damit Leute zu canceln, nicht nur in der Komfortzone bleiben wollen, übermenschlich groß geworden, Rammstein in Dresden, das Leben als das schönste Geschenk, eine philosophische Krise als Kind, wieder Neugier haben, wie Selbstbestimmung funktioniert, die materielle Version des Selbst, der Existenz ausgeliefert sein, die Dichotomie Ärzte-Hosen, dann kam Green Day, die großartigen Pansy Division, einige Marylin Manson CDs, Soundgarden & Nirvana, die Idee von Lyricism, das Thema Depression schwang irgendwie mit, sich dazu bekennen Tic Tac Toe, die patriarchale Logik hat zugeschlagen, das dringende Bedürfnis nach einen Studium Generale, die Ambiguitätstoleranz stärken, Berührungsangst zu Feminismus, die Erkenntnis männlicher Fragilität, alles was bleibt ist Fuckability, dann kam Riot Girl und sein Manifest bei nem Ladyfest in Trier, Alkohol & Gras & toxische Coolness, das Interview mit MC Bogy, sich damit identifizieren dass es aus Berlin kommt, Rap-City Berlin, eine Reihe Party-Raps, erst Anlauf beim Thema Adultismus, als Kind nicht gern Kind sein, Kritik annehmen wollen, hoffentlich nicht in Sohras Kritik geraten, das Buch von ManuEla Ritz & Simbi Schwarz, Allyship neu denken müssen, Kinder sind so krass abhängig, der eigentlich doch nicht harmlose Satz "Wir haben keine Zeit", Kinder als Expert:innen ihrer eigenen Realität anerkennen, ein Gleitzeit-Projekt in der Schule, Kinder machen nicht was wir sagen sondern was wir machen, die Ausreise aus der DDR, wieso haben Leute soviel Geld, Mangelwirtschaft hat zu einer gewissen DIY-Mentalität geführt, pragmatischer Optimismus, wertegeleitet handeln, Leute nur bedint aushalten, solidarische DIY-Kultur mit feministischen Blick ist möglich, intersektionale Perspektiven, das Veto-Magazin, bei binären Logiken nicht mitmachen wollen, verschiedenste Sprachen lernen, die Idee von Freiwilligkeit, kognitive Dissonanz nicht so ausgeprägt, Faszination für Cornel West, kein Bock auf schlechtes Gewissen, Aktivismus in ihr Leben integrieren, zwei Cocktails zum Preis von einem, der Podcast zum neuen Sukini-Album, bei Punk wärs nicht einfacher gewesen, no shame in the second hand game, die Masterclass App, Gesichtstattoos, uvm. Drei Songs für die Empfehlungs-Playlist: - Ein Alltime Rap-Favorit: LAURYN HILL - Lost Ones - Ein gerade neu entdeckter Song, der im Radio läuft: NEMO - The Code - Ein Song der in Sookees Mehrgenerationen-Zuhause von allen mitgesungen wird: VICKY LEANDROS - Ich liebe das Lieben
Tue, 25 Jun 2024 - 3h 15min - 178 - 164: Andreas Grüter (Vengeance Fanzine, Crucial Response Records, Bop Pills Records) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Andreas. Wir reden über die beste Straight Edge Band aller Zeiten, die Mode von Joachim Kern, Carhartt geht eigentlich immer, zu nervös zum Klauen, eine Anzeige wegen Beleidigung, eine Plastikskateboard im Frankreich-Urlaub, die Band Starshooter, Kassetten-Ausleihen in der Bibliothek, das Band der ersten Specials-Kassette austauschen, irgendwann John Peel entdecken, sich früh mit dem Thema Tod auseinandersetzen, unklassisches Ruhrpott-Aufwachsen, ein Artikel über Crass in der Sounds ausm Bücherbus, Buzzcocks im Rockpalast, die rohe Gewalt von Birthday Party, harten Respekt vor echtem Punk, das Blutttat / Tote Hosen Konzert im Kino Kassenberg, irgendwo schon Punk sein, eine Doku über Einstürzende Neubauten in der ARD, ein Gürtel aus Büroklammern, manuelle Haarschneidemaschinen vom Flohmarkt, irgendwann war das Dead Kennedys, Garageland in Düsseldorf, Lehre in einer Heizungsfirma, andere Punks mit Skateboard & Jeans, Negazione im Esch-Haus, Straight Edge war ne Weile n Thema, Schokolikör mit warmer Milch, Eddings in der Tennisball-Dose, Menthol-Zigaretten, über einen Freund die Lärm-Split LP bekommen, das Definite Choice Fanzine, mit EA80 nach Belgien, Peter Hoeren über ne Anzeige im MRR kennengelernt, gezwungen sich über Straight Edge zu kloppen, die Jungs vom Zoscher-Magazin, korrekte Antwort auf die Frage zum besten Crucial Response Release, Impact Unit-Aufnahmen von Calv von Heresy, mit Kommunismus irgendwie nicht so viel anfangen können, auf Tour mit Onward, BWL-Studium als Parkplatz, für andere Hausarbeiten schreiben, Mode schon immer interessant finden, spitze Creepers, klassische Schneehemden, Unternehmungen zwischen Marktwirtschaft und Idealismus, in der Modebranche nichts zu verlieren, auf Modemessen durch die Welt, Mode als kulturelles Gut wahrnehmen, Lieblingsdesigner Jean-Charles de Castelbajac, eine Baseball-Jacke von Chevignon, ein Mode-Fanzine namens Die wilden bösen Tanten, Deepl Write ganz interessant finden, Print ist nicht tot, das We Could not do any Better Buch, das eigene Label Bop Pills, Crime Dawg & Wasted Years, kritische Reunion-Betrachtung, The Monks im Beat Club, alles muss sich irgendwie gut anfühlen, mit Apfelschorle ne Freunde machen, uvm.
Drei Songs für die Playlist
1) Ein Lieblingssong des 15-jährigen Andreas: BUZZCOCKS - What Do I Get
2) Der beste europäische Straight Edge Song: MANLIFTINGBANNER - Sister
3) Ein aktueller Lieblingssong: JUPITER HEARTS - Has Something Changed
Tue, 18 Jun 2024 - 3h 09min - 177 - 163: Pogo McCartney (THE SCHLIPPIES, THE BRATS, SHORT FUSE, PRESS GANG, DRAMAMINE, MESSER, SEOI NAGE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Pogo. Wir reden über nackt in der Bratpfanne sitzen, Judorollen an der Front, Vladimir Putins gekaufter schwarzer Gurt, der Pilotfilm von Ein Fall für Zwei, Matula & Tarzan, "I swear I was there", mitm Fahrrad nach Ibbenbüren, klassische Einstiegsbands, das erste Punk-Konzert in Mettingen, Pullover auf links drehen, Irratationen bei Force of Change, eine prägende Doku auf 3Sat namens "The House of Rising Punk", An Tagen wie diesen, die erste Slime unzensiert, goldene CDs, Ox & Plastic Bomb im Plastic Bomb, viel Aufwand um an Musik zu kaufen, nach Hannover um eine New York Dolls CD zu kaufen, Distinktion hoch 10, 6 Stunden Konzerte mit den Desperados, soziale Auffälligkeiten, in die Hauptschule verpflanzt werden, befremdliches Bildunsbürger, vor allem wütend sein, morgens Chantré, Mannis mobile Disko, das funktionierte nur aufm Dorf, supervisorische Prozesse, assoziatives Schreiben für "Das verrückte Haus", Verständnis & Selbstverständnis, die Irmin Schmidt-Doku von CAN, lohnenswerte Arbeit am Glück, Schlipprock von The Schlippies, "Was kommt denn da an Kohle rum?", teure Shirts vom Plastic Bomb Versand, der Name Pogo McCartney, die ersten beiden Solo-Platten von Paul McCartney, der Versuch den Namen abzulegen, Abgrenzung zu Force of Change & Donots, die Diplomatenfunktion von Malle Feige, 100 spindeldürre Hardcore-Typen übereinander, die prägenden Dean Dirg, Annihilation Time in Emanuels Keller, Malles Zahn in Pogos Kopf, Ausbildung zum Altenpfleger, der krasse zutätowierte Seb, eine lange US-Tour, viele Konzerte mit Ceremony, eine MDC-Flagge mit Autogrammen als Beweis, hier habt ihr schon mal 6 Dollar, der Bus von Felix von Havoc, Bands von Leuten die früher Hardcore-Bands hatten, Press Gangs Effekthascherei, maximal ungebildet sein, Noem, Platte der Woche in der Visions, for the love of indie rock, der Münsteraner Plattenzirkel, nie zum Lachen in den Keller gehen, ein schönes Zitat von Max Müller, viel Aufmerksamkeit, machen was man will, mit dem Goethe-Institut in China, auf biografischen Spuren vom Missionar-Opa in China, endlich mal Soundfish & AM Thawn erwähnen können, Jakob von Der Ringer, Anton groovt wie kein Zweiter, es geht langsam voran aber es geht voran, Musikmachen wird immer mehr ein Ding des Bildungsbürgertums, wahnsinnig gern Rennrad fahren, Schrebergarten-Fan, Werbung für Yumbag, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
- Ein Song, der bei den Desperados immer funktioniert hat: Clowns & Helden - Ich liebe Dich
- Ein Song mit einer grandiosen Bassline: The Clash - The Magnificient 7
- Ein aktueller Song: Dews - Heartbreak
Tue, 11 Jun 2024 - 3h 12min - 176 - 162: Vandalismus (BARKAS, LABIL ELITE) - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Vandalismus. Wir reden über Maskierungen & Selbstschutz, Emo-Romantik, sich verloren fühlen, ein toter Bahngleis mit Süßigkeitenautomat, eine megaharte Entzündung am Sack, endlich mal die Erste Allgemeine Verunsicherung, Verehrung für Klaus Lage, Schleimi bringt Daily Terror, Soundtracks zum Untergrund, Matt Hensley ist der Übergott, ein Rock´n´Roll Laden am Hauptbahnhof, krasse Kindheitssozialisation in der DDR, Schacherer, Übergangslager vs. Asylantenheim, der Heuchelhof in Würzburg, Comics & Kinderschokolade, im Westen in die Platte kommen, sich nicht trauen sauer zu sein, durch Hochsensibilität ist alles etwas hochgepitcht, toxische Verhältnisse, die Eltern vergessen, permanent mit sich selbst beschäftigt sein, plötzlich in der Hierarchie ganz unten sein, nachts aufm Dach sitzen, früh anfangen zu klauen, Reibungspunkte schaffen, Bad Religion kollateral mitgenommen, Leistung lohnt sich, eine Wohnung voller Old School Skateboards, Haare auf den Schultern, kurzzeitig gesponsort gewesen sein, krass sein, ein Ficken Bumsen Blasen-Shirt, starkes Bedürfnis aufzufallen, eine rote Michael Jackson Lederjacke von Woolworth, weiße Schneetarnhose mit Cramps-Shirt, mit 18 zu den Kassierern, Hip Hop als Subkultur, Micro von den Brieftauben war der schönste Mann der Welt, Kneipenterroristen bei Kaffee & Kuchen, langhaarige Skinheads mal wieder, das Dreckskinder-Phänomen, ein Skinhead der keine Schmerzen fühlt, spannende Kinderbücher ausm Osten, Detektiv Pinky, allererster Malername Ritual, Bong mit Kakao, supergern allein kiffen, Think about Mutation, abgedrehte Arthaus-Filme, Erfahrungen mit der Psychose, in Embryo-Stellung um die Freundin liegen, hochgradig neurotisch, fast alles wegschmeißen, der beige Alptraum, der Kumpel im Jesus Haus, der erste Song Hurensohn, mehr Britcore als US-HipHop, durch uns Fliehende Stürme kennengelernt, Scheiß auf Mainstream-Rap, das Silly Album "Hurensöhne", gutes Management, guter deutscher Rap, PTK & Pöbel MC, lass mal ne Punk-Band machen, todesmäßig Lampenfieber, Barkas & Label Elite, Vier Songs für die Playlist: 1) Ein Song einer unterschätzten deutschen Punk-Band: MOLOTOW SODA - Molotow 2) Der beste FLOGGING MOLLY-Song: Devil´s Dance Floor 3) Ein aktueller Indie-Song, den mehr Leute kennen sollte: BIPOLAR FEMININ - Süß lächelnd 4) Ein aktueller Rap-Song, den mehr Leute kennen sollte: PTK - Anti Turista 3
Thu, 06 Jun 2024 - 3h 38min - 175 - 161: Aleks Bechtel - Und dann kam Punk
Christopher & Jobst im Gespräch mit Aleks. Wir sprechen über Dschungelcamp & Fort Boyard, in der glücklichen Lage sein kein Geld zu brauchen, MTViva liebt dich, im Keller gegen Gartenstühle headbangen, Zettelschreiben mit Dylan, Quickness auf Kassette, erste Reihe beim Chili Peppers Konzert, Sheldon Wine, musikalische Offenbarung, liebevoll & wütend, Alice in Chains & D.A.D., cruisen, Dancehall & Reggae, gewisse Werte gehören zum Leben, Bad Brains hat an zuhause erinnert, christliche Werte vertreten, Zeichen aus dem Jenseits deuten, wütend & krawallig, die Metal-Disko Raskalnikoff, Tuborg-Dosen im Hosenbund, die Bhagwan-Disco hinterm Bahnhof, die weiblichen Droogs, bißchen Helikopter-Eltern sein, mit Nils von Intricate knutschen, Hacky Sack spielen, alle hatten Dreadlocks, Human Rights 1991 in Düsseldorf, die Festnetznummer von Mama Bechtel, mit Svens Ente überall hinfahren, verknallt in den Lebensstil, auf Tour mit den Bad Brains, die Festnahme von HR, Bad Brains im Madison Square Garden, Monkeys with Tools, gern auf Konzerte gehen, 24/7 Spyz, der 1.12.1993, dauerhaft auf Klassenfahrt, Starstruck von Danzig, spooky in Gwar gelaufen, Earl mit Tour auf Fishbone, den Hauch einer Idee haben was es heißt Superstar zu sein, Madonna kann machen was sie will, ein sechsseitiger Liebesbrief von Frank, Amica TV, irgendwann ging´s nur noch um Geld, Platten ehrfürchtig auflegen, FC-Fan Hymnen. Welcome to Tomorrow von Snap, Al Anderson von den Wailers, Thomas Anders und die Nachbarin mit dem Müll, jungen Kolleginnen viel Kraft wünschen, sich der Priviligien bewusst sein, die "Band" Sweet Seduction, Therapiestunden mit dem Bruder, im Sitzen duschen oder nicht, uvm.
Drei Songs für die Playlist:
1) Der Lieblings-Bad Brains-Song von Aleks: Sailon On
2) Ein Song auf den sich Aleks bei VIVA immer gefreut hast: Madonna - Frozen
3) Ein aktueller Lieblingssong (von Jobst): GOSSIP - Act of God
Tue, 28 May 2024 - 2h 44min
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