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Die Sache mit dem Älterwerden ist der Podcast für alle, die älter werden wollen, ohne sich alt zu fühlen.
Brigitte Huber (61) und Stephan Seiler (45) sprechen jede Woche über das, was sich verändert – im Kopf, im Körper und im Leben.
Mit Gästen, Geschichten und einem Blick aufs Alter, der neugierig macht statt Angst.
Brigitte und Stephan sprechen über das, was früher oder später wohl alle beschäftigt.
- Wie bleibe ich geistig und körperlich fit?
- Was am Älterwerden wird besser, was schlechter – abgesehen von Haarausfall? Bindegewebe und Falten
- Kann ich jetzt noch den Kilimandscharo besteigen? Und will ich das überhaupt?
- Wie verändern sich Liebe, Arbeit, Freundschaft – und der Sex?
- Wie gehe ich um mit Endlichkeit und Verlust? Was gibt meinem Leben Sinn – heute und in Zukunft?
- Kann die künstliche Intelligenz das Älterwerden verschönern?
- Will ich mich nochmal verändern?
- Welche Macken darf ich behalten und welche sollte ich schleunigst loswerden?
- Mit welchen Maßnahmen können wir alle 100 werden? Oder ist das Gerede über Langlebigkeit (neudeutsch Longevity genannt) nur Blabla?
- Was bringt es mir, mein biologisches oder gefühltes Alter zu ermitteln?
- Wie kann ich meine Zeit dehnen?Was kann ich noch neu lernen? Gibt es noch Dinge, die ich zum ersten Mal warten noch auf mich?
- Was kann ich tun, um meine Lust auf ein bewusst gelebtes Leben jenseits der 40, 50, 60, 70 oder 80 zu bewahren?
- Und wann ist man wirklich zu alt für etwas? (Zum Beispiel dafür, sich wie Stephan ständig die neuesten Turnschuhe zu kaufen.)
Mit ehrlichen Gesprächen zwischen zwei Generationen, persönlichen Einblicken und überraschenden Gästen geben Brigitte und Stephan dem Älterwerden einen neuen Ton: neugierig, entspannt, ironisch und ehrlich. Ohne Anti-Aging-Hysterie, ohne Klischees.
Versprochen!
Neue Folge jeden Mittwoch.
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- 51 - #50 Welche Fitnessübung geht immer? Wie können wir ein Leben lang unseren Lieblingssport ausüben? Sind Proteine wirklich wichtiger als Kohlenhydrate, wenn wir fit bleiben wollen? Mit Ingo Froböse (2/2)
Der zweite Teil unseres großen Gesprächs mit Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse geht ans Eingemachte! 🏋️♂️ Warum das allgegenwärtige Kohlenhydrat-Bashing ein fataler Fehler ist und gute Kohlenhydrate der „Mastersprit“ für unsere Muskeln sind, erfahrt ihr in dieser Folge. Wir räumen mit Ausreden auf: Warum Arthrose kein Grund zum Schonen ist, da der Knorpel am Tropf der Bewegung hängt, und wie wir unsere Lieblingssportarten ein Leben lang verletzungsfrei ausüben können. Stephan stellt sich der ultimativen Herausforderung: Sporteln im Zug inklusive Kniebeugen und Wandliegestützen – und warum uns die Blicke der anderen völlig egal sein sollten. Zudem verrät Ingo Froböse sein persönliches Superfood, das er seit 30 Jahren täglich ins Müsli rührt, und warum das Altern keine Krankheit, sondern eine wunderbar gesunde Lösung der Natur ist. Reinhören, aufstehen und mitmachen!
Kapitelmarken
00:00 Was wir in der Woche seit Teil 1 ausprobiert haben
05:03 Feste Routinen statt täglicher Entscheidung
06:12 Der Ruhepuls am Morgen, und was vier Schläge mehr bedeuten
07:52 Kraft am Morgen, Ausdauer am Abend
09:28 Jeder Sport braucht Vorbereitung, Ausgleich, Voraussetzungen
11:01 Die Schmerztablette vor dem Spiel
11:54 „Knorpel hängt am Tropf der Bewegung" (Arthrose)
14:07 Der Einbeinstand (Flamingo-Test)
18:27 Eine Tonne Essen im Jahr
21:27 Kohlenhydrate, Fette, Protein: die Verteilung über den Tag
24:46 Warum Protein ohne Kohlenhydrate wenig nützt
27:22 Training im Zug: Kniebeugen, Wandliegestütze, Zehenstand
31:26 Die drei Gewohnheiten und das Ende des Mümmelns
37:01 „Altern ist keine Krankheit, sondern eine gesunde Lösung"
40:43 Freunde, Partnerschaft und der Weizenkeim
Zitate & Redewendungen
„Kohlenhydrate sind der Mastersprit der körperlichen Leistungsfähigkeit.“ – Ingo Frohböse.„Knorpel hängt am Tropf der Bewegung.“ – Ingo Frohböse.„Wir kommen pflegebedürftig auf die Welt und wir enden pflegebedürftig. Das ist nun mal so.“ – Ingo Frohböse.„Make your day harder!“ – Stefan & Ingo über Alltags-Herausforderungen.„Ich werde belächelt, aber ich belächele die anderen, die immer krummer und müder werden.“ – Ingo Frohböse.Referenzen & Buchempfehlungen
Prof. Dr. Ingo Froböse: Sportwissenschaftler und Autor. Er hat mehrere Bestseller verfasst, unter anderem „Die Stimme unseres Körpers“, „Der Männer-Gesundheitscode“ und „Rücken-Express für Vielsitzer“, Sein aktuelles Buch heißt „Deutschland ist krank“.Ingo Froböses Workshop „Stronger for Longer“ wird vom 1. bis 5. April 2027 am Gardasee stattfinden. Infos unter: https://www.strongerforlonger.de Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, 2025)Karl May: Erste sechs Bände der Reiseberichte (Ingo Froböses Herzensbücher).Hintergrund-Tests: Flamingo-Test (Gleichgewicht).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 08 Sep 2026 - 51min - 50 - #49 Wie viel Sport muss wirklich sein, damit wir gesund alt werden? Reicht Spazieren oder muss es Krafttraining sein? Und warum sind unsere Muskeln eigentlich immer in der Pubertät? Mit Ingo Froböse (1/2)
Raus aus der Schonhaltung und rein in die Muckibude! Nach Stephans schmerzgeplagtem Sommer und Brigittes ungeplantem Abenteuer in den Bergen widmen wir uns einer zentralen Frage: Reicht Alltagsbewegung oder müssen wir im Alter richtig trainieren?
Der renommierte Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse öffnet uns die Augen: Unsere Muskeln sind kein reines Bewegungswerkzeug, sondern ein hochaktives Stoffwechselorgan! Erfahrt, warum der Körper ab und zu hohe Drehzahlen braucht, weshalb weiße Muskelfasern im Alter rasant schwinden und wieso Frauen zur Vorbeugung von Wechseljahrsbeschwerden unbedingt an die Gewichte gehören.
Macht direkt den 15-Sekunden-Selbsttest mit uns und lernt die wichtigsten Alltagsübungen kennen, die Ihre Lebensqualität dauerhaft sichern. Muskeln altern schließlich nicht – sie sind immer in der Pubertät! (Meint zumindest Ingo Froböse.)
Kapitelübersicht
0:00 – Stephans Schmerz-Sommer & Brigittes Berg-Tour3:35 – Gastvorstellung: Prof. Dr. Ingo Froböse7:13 – Bewegung vs. Sport: Wann beenden wir den Schmusekurs?10:06 – Die WHO-Formel: So viel Aktivität brauchen wir pro Woche13:36 – Rote vs. weiße Muskelfasern: Warum Ausdauer allein nicht reicht15:28 – Yoga vs. Gewichte: Wieso Muskeln brennen müssen, um zu wachsen21:44 – Der Sit-to-Stand-Test: 15 Sekunden gegen die Pflegebedürftigkeit24:40 – Der Trainingsplan: 5 einfache Übungen für zu Hause27:26 – Gender-Check: Warum Frauen mehr Krafttraining brauchen30:24 – „Skinny Fat“ & das Missverständnis der Waage34:31 – Myokine: Die Wunder-Botenstoffe unserer Muskeln38:15 – Die Stimme des Körpers nach langen Sitzzeiten verstehen45:10 – Stephans neue MotivationZitate & Redewendungen
„Muskeln sind nicht alt, sie sind immer in der Pubertät.“ – Ingo Froböse.„Nur was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt wird, das verkümmert.“ – Ingo Froböse.„Muskeltraining ist ein Lebensmittel für unsere Lebensqualität.“ – Ingo Froböse.Referenzen
Prof. Dr. Ingo Froböse: Sportwissenschaftler und Autor. Er hat mehrere Bestseller verfasst, unter anderem „Die Stimme unseres Körpers“, „Der Männer-Gesundheitscode“ und „Rücken-Express für Vielsitzer“, Sein aktuelles Buch heißt „Deutschland ist krank“.Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, 2025)Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns.
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Tue, 01 Sep 2026 - 52min - 49 - #48 Zipperlein, ein Neustart und die Frage: Muss ich mir wirklich jeden Kindergeburtstag geben?
Wir sind wieder da! Nach vier Wochen Sommerpause starten Brigitte und Stephan überglücklich in die zweite Staffel. Doch der Sommer war kein reiner Erholungsurlaub: Während Stephan mit einem unerwarteten „Sommer des Schmerzes“ samt Arthrose-Diagnose im großen Zeh, Fersensporn und einer Handy-bedingten Sehnenscheidenentzündung kämpfte, feierte Brigitte ein paar glänzende Premieren. Sie bändigte einen defekten Router eigenhändig mithilfe einer künstlichen Intelligenz und tanzte das erste Mal völlig solo auf dem CSD in Hamburg. In dieser Folge diskutieren wir, warum man über Wehwehchen maximal zehn Minuten am Tag sprechen sollte, weshalb das emotionale Wettrüsten bei Kindergeburtstagen seltsame Gefühle auslöst und wieso Stephan nach einer spektakulären Begegnung mit Orcas in der Straße von Gibraltar plötzlich landkrank wurde.
Eine Folge über die große Kunst, das Schöne trotz aller Krisen (und Schmerzen) wertzuschätzen.
Kapitelübersicht
0:00 – Intro: Albert Camus und die Magie des Staffelauftakts3:16 – Mut zum Samen: Wie aus kleinen Impulsen etwas großes entstehen kann9:07 – Monumente des Scheiterns: Wenn Surfen und Klavierspielen fehlschlagen14:52 – Der Sommer des Schmerzes: Stefan, der Fersensporn und das iPhone-Handgelenk18:02 – Die 10-Minuten-Regel für Alterszipperlein23:42 – Die Sonnenfinsternis und der Brezel-Tausch25:18 – FOMO & Lebensspanne: Ein Blick zurück auf 1999 und voraus auf 207036:11 – Dialektik des Lebens: Wie man Freude und Schmerz in Balance hält39:18 – Statussymbol Kindergeburtstag: Das Wettrüsten im Park48:10 – Meine Premiere, deine Premiere: Brigitte bändigt den Router mit KI53:54 – Brigittes erstes Mal auf dem CSD57:50 – Stephans erstes Mal mit Orcas und der Landkrankheit59:30 – Die Einsamkeits-Challenge und ein genialer Gesprächsöffner für schüchterne Stehtisch-MomenteZitate & Redewendungen
„Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.“ – Albert Camus (französischer Schriftsteller & Philosoph, 1913–1960).„Be careful what you wish for“ (Pass auf, was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen). – Lebensweisheit.„Bettler beneiden nicht Millionäre, sondern andere Bettler.“ – Redewendung.„Der Weg ist das Ziel.“ – Redewendung.Referenzen
Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“ Film: „Free Willy“ (Filmklassiker über einen Schwertwal).„Seilers Zucker“ heißt Stephans monatliche Kolumne im Diabetes Ratgeber (kostenlos erhältlich in der Apotheke).Eckart von Hirschhausen: Mediziner und Kabarettist (und Stephans Kolumnen-Vorgänger).Dirk Steffens: Wissenschaftsjournalist (Rückblick auf das optimistische Credo aus Folge 43).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung.
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Tue, 25 Aug 2026 - 1h 10min - 48 - #47 Wie werden wir nie einsam? Warum haben Männer größere Probleme, über Gefühle zu sprechen? Und wieso fühlt sich Alleinsein im Sommer noch schlimmer an? Unser Sommerliebling 4/4 – mit Psychologin Stefanie Stahl
Wir brauchenVerbundenheit wie die Luft zum Atmen – und doch ist Einsamkeit für viele ein schmerzhafter Begleiter, gerade wenn im Sommer alle Welt scheinbar schwerelos im Urlaub weilt. In unserem großen Finale der Ferienfolgen begrüßen wir abermals Deutschlands bekannteste Psychotherapeutin Stefanie Stahl. Wir sprechen mit ihr darüber, weshalb der Sommer so was wie der „Sonntag unter den Jahreszeiten“ ist, an dem Strukturen wegfallen und wir stärker auf uns selbst zurückfallen. Steffi erklärt, wie uns unser „Schattenkind“ und alte Glaubenssätze in die Isolation treiben und warum es für die Seele lebensverändernd ist, die Vergangenheit von der Gegenwart zu unterscheiden. Sie gibt viele pragmatische Tipps gegen Einsamkeitsgefühle, singt ein Loblied auf die Gruppenreiseund verrät, wie man verhindert, ein granteliger alter Sack zu werden.
Für unsere Sommerpause haben wir noch einmal vier Interviews hervorgeholt, die uns und Euch besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit einem frischen, sommerlichen Blick erzählen Brigitte und Stephan, warum sie uns bis heute begleiten und was sich daraus gerade jetzt in den wärmsten Tagen des Jahres besonders gut umsetzen lässt. Nach Brigittes Lieblingsfolge mit Dr. Yael Adler und Stephans Lieblingsfolge mit Micky Beisenherz erschien eine Folge, die sich besonders viele Zuhörerinnen und Zuhörer gewünscht haben (das Interview mit Zeitforscher Marc Wittmann). Heute eine weitere Lieblingsfolge von Euch: Das Interview mit Deutschlands wohl bekanntester Psychologin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl (Erstveröffentlichung: November 2025). Wie gewohnt ergänzt um Brigittes und Stephans Senf.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Die Paradoxie der Sommer-Einsamkeit0:06:50 – Warum der Sommer der Sonntag des Jahres ist0:10:58 – Stefanie Stahl und die existentielle Notwendigkeit von Verbundenheit0:12:23 – Methoden gegen Einsamkeit: Arbeit, Kraftbewegung & Testosteron0:14:45 – Digitalisierung vs. Stammkneipe: Wenn echte Treffpunkte fehlen0:19:36 – Die innere Reise: Glaubenssätze und das Schattenkind0:23:00 – Gehirn-Check: Warum wir aufs Heute oft durch die Brille von gestern schauen0:28:54 – Männliche Einsamkeit: Wieso Wut erlaubt ist, aber Schmerz weggesperrt wird0:39:02 – Introvertiert vs. Extrovertiert: Freiwilliges Alleinsein vs. Isolation0:45:08 – Das Comeback der Gruppenreise: Tipps für Singles0:47:58 – Warum die 60 bedrohlicher ist als die 500:54:36 – Wie wir Dankbarkeit als Schutzschild gegen Frustration nutzen1:02:25 – 10 Jahre Schattenkind: Wie Reflexion Wahlfreiheit schafft1:11:05 – Stefanie Stahls Premieren und erste MaleZitate & Redewendungen
„Das Alleinsein ist nichts, wovor man fliehen muss. Es ist der Ort, an dem man sich selbst findet.“ – Hermann Hesse (Schriftsteller, 1877–1962).„Wenn der Mensch mehr weiß als andere, wird er einsam.“ – C.G. Jung (Psychiater, 1875–1961).Referenzen & Buchempfehlungen
Stefanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden“ (Buch).Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“ (Buch).ABBA Voyage: Avatar-Musical in London.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 18 Aug 2026 - 1h 35min - 47 - #46 Wie holen wir das Beste aus unserer Lebenszeit heraus? Unser Sommerliebling 3/4 – mit Zeitforscher Marc Wittmann
Habt Ihr auch das Gefühl, dass das Jahr schon wieder an einem vorbeigerast ist? In unserer dritten Ferienfolge gehen wir diesem Phänomen mit dem Zeitforscher Dr. Marc Wittmann auf den Grund. Erfahrt, mit welchen Tricks unser Smartphone uns die Zeit stiehlt. Wir besprechen, warum der Umgang mit der Zeit für den Lebenserfolg wichtiger ist als der IQund wie wir durch Premieren und neue Erlebnisse nicht nur unsere Sommertage subjektiv dehnen können.
Von der Kunst der Selbstregulation im Marshmallow-Test bis hin zur Frage, warum Kinder die wahren Meister der Gegenwärtigkeit sind – diese Folge liefert Euch und uns die besten Impulse, um den Sommer (und das Älterwerden) bewusster und intensiver zu genießen.
Bei dieser Folge handelt es sich um den dritten von vier Sommerlieblingen. Das heißt: Für unsere Sommerpause haben wir noch einmal Interviews hervorgeholt, die uns und Euch besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit einem frischen, sommerlichen Blick darauf erzählen wir, warum sie uns bis heute begleiten und was sich daraus gerade jetzt in den wärmsten Tagen des Jahres besonders gut umsetzen lässt.
Nach Brigittes Lieblingsfolge mit Dr. Yael Adler und Stephans Lieblingsfolge mit Micky Beisenherz folgt nun eine Folge, die sich besonders viele Zuhörerinnen und Zuhörer gewünscht haben, das Interview mit Zeitforscher Marc Wittmann (Erstveröffentlichung: November 2025). Ergänzt um Brigittes und Stephans Senf: Was gelingt, was fällt schwer, was sollten wir diesen Sommer unbedingt ausprobieren?
Kapitelübersicht
0:00 – Das Gefühl des verfliegenden Sommers5:01 – Warum Zeitmanagement wichtiger als Intelligenz ist12:49 – Der Mensch als soziales Zeitwesen, das ständig scheitert17:49 – Was Erwachsene von Kindern lernen können. Oder: Wie die Rückkehr in die Gegenwärtigkeit gelingt20:43 – Der Zeitoptimismus: Warum wir uns ständig verschätzen28:34 – Digitale Medien: Paradoxon und Zeitdiebstahl34:29 – Digital Detox: Wie Abstinenz die Selbstregulation trainiert38:05 – Routine als Zeitkiller: Warum Premieren die Jahre dehnen48:58 – Routinen im Check: Tagebücher und Morgenrituale56:18 – Yoga-High: Marc Wittmanns persönliche Zeit-Premiere1:00:47 – Der Marshmallow-Test: Warten können als Erfolgsfaktor1:07:36 – Entweder/Oder1:13:52 – Was Brigitte und Stephan mit den Zeittipps im Sommer machen (und eine schöne Nachricht -> Staffel 2 kommt!)Zitate & Redewendungen
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel, die wir nicht nutzen.“ – Seneca„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zusuchen, sondern neue Augen zu haben.“ – Marcel Proust„Emotionen sind der Klebstoff des Gedächtnisses.“ – Marc Wittmann über das Merken von Erlebnissen.„Gegenwartsorientierte Menschen haben mehr vom Leben.“ – Marc Wittmann zur Zeitperspektive.Referenzen & Buchempfehlungen
Marc Wittmann: Zeitforscher und Autor (u. a. „Gefühlte Zeit“).Seneca: „Von der Kürze des Lebens“ (De brevitate vitae)Stanford Marshmallow Experiment: Studie zur Belohnungsaufschub.Rainer Maria Rilke: Das Gedicht „Herbsttag“.Julia Enders: „Darm mit Charme“.Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich!“Stefanie Stahl: „Das Kind in dir muss Heimat finden“ (Vorschau auf Folge 47).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 11 Aug 2026 - 1h 30min - 46 - #45 Wie behalten wir bei dieser Hitze die Nerven? Und wie gelingt Sport ab 50? Unser Sommerliebling 2/4 – mit Micky Beisenherz
Sommer, Sonne, Urlaubsstress? In unserer zweiten Ferienfolge servieren wir abermals das Gespräch mit einem Gast, der wie kaum ein anderer weiß, wie man im medialen und privaten Dauerfeuer die Nerven behält: Moderator, Podcaster und Autor Micky Beisenherz.
Brigitte und Stephan reflektieren mit ihm, warum Mickys Philosophie „Choose your Battles“ („Wähle deine Kämpfe“) gerade auf Reisen überlebenswichtig ist – egal ob im überfüllten Flugzeug oder in der Bahn. Die Drei sprechen über Mickys Sozialisation im Ruhrgebiet, warum er sich mit fast 50 noch wie ein „kleiner Junge“ fühlt und weshalb er heute lieber auf der Couch bleibt, statt jede Abendveranstaltung mitzunehmen. Erfahrt, warum man im Alter nicht mehr auf jedem Hügel sterben muss und wie man den „Gelassenheitsmuskel“ auch bei 30 Grad im Schatten trainiert.
Diese Folge ist der zweite von vier Sommerlieblingen. Das heißt: Für unsere Sommerpause haben wir noch einmal Interviews hervorgeholt, die uns und euch besonders im Gedächtnis geblieben sind. Mit einem frischen, sommerlichen Blick darauf erzählen wir, warum sie uns bis heute begleiten und was sich daraus gerade jetzt mitnehmen lässt.
Nach Brigittes Lieblingsfolge mit Dr. Yael Adler folgt jetzt in der neuen Folge #45 Stephans Sommerliebling: das Gespräch mit Micky Beisenherz (Erstveröffentlichung: April 2026). Ergänzt um Brigittes und Stephans Senf: Was gelingt, was fällt schwer, was sollten wir diesen Sommer unbedingt ausprobieren?
Kapitelübersicht
0:00:00 – Auf ins nächste Sommer-Special & der Gelassenheitsmuskel0:07:25 – Ruhrpott-Sozialisation: Warum Sichtbarkeit im Alter dort kein Problem ist0:10:52 – Die magische 50: Zwischen kindlichem Gemüt und Personalausweis-Check0:16:31 – Sandwich-Strategie: Wie man harte News mit Leichtigkeit verdaut0:22:28 – Flops & Fehltritte: Warum das Bauchgefühl der beste Kompass ist0:29:36 – Choose your Battles: Auf welchem Hügel willst du sterben?0:34:11 – Feminismus & Macht: Vertrauen als Basis für gute Zusammenarbeit0:39:45 – Männlichkeit & Mode: Warum es beim V-Ausschnitt aufhört0:49:03 – Freundschaften: Warum gemeinsame Erlebnisse stärker wirken als Gespräche1:05:46 – Meine Premiere, deine Premiere: Bootsführerscheinen und Füße im Kino1:10:42 – Warum Stumpfheit manchmal besser ist als jeder Schlaf-Tracker1:14:37 – Entweder/Oder1:18:21 – Was sich von Micky diesen Sommer besonders gut umsetzen lässt & Ausblick auf den nächsten SommerlieblingZitate & Redewendungen
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.“ – Viktor Frankl (Holocaust-Überlebender & Psychotherapeut, 1905–1997).„Die ersten 40 Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden 30 den Kommentar dazu.“ – Arthur Schopenhauer (Philosoph, 1788–1860).„Je älter ich werde, desto mehr höre ich auch auf die Leute, die sagen, das geht nicht.“ – Jean Cocteau (Schriftsteller & Regisseur, 1889–1963).Referenzen & Buchempfehlungen
Micky Beisenherz: Podcasts „Apokalypse & Filterkaffee“, „MML“ und „Friendly Fire“.Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“ (S. Fischer, 2025)Film: „Ein Sommer in Italien“ (Dokumentation über die WM 1990).Roger Willemsen: Über das Erleben runder Geburtstage.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 04 Aug 2026 - 1h 36min - 45 - #44 Wie schützt Möhrensaft vor Sonnenbrand? Warum sollten wir unsere Haut im Urlaub seltener einseifen? Mit welchem Trick passt die 30-Pflanzen-Challenge in den Koffer? Unser Sommerliebling 1/4 – mit Dr. Yael Adler
Ehe Brigitte und Stephan in die Sommerferien düsen, servieren die beiden Hosts Euch (und sich selbst) die Lieblingsfolgen aus Staffel 1 – neu kommentiert und Sommerloch eingeordnet.
Anders ausgedrückt: Bei dieser Episode handelt es sich um die erste von vier Sommer-Spezialausgaben von Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden. In jeder Woche wiederholen wir eine Lieblingsfolge.
Heute Brigittes Lieblingsfolge: Das Interview mit Dr. Yael Adler, Hautärztin und Ernährungsexpertin.
Fest steht: Yael Adler hat Brigitte und Stephan schon zu Beginn ihrer Erkundungstour durch die Welt des Älterwerdens nachhaltig beeindruckt. Nach kaum einem anderen Interview änderten sie so viel wie nach dem Gespräch mit der Berliner Bestsellerautorin
In der Urfassung als Doppelfolge erschienen, bringen wir das ganze Gespräch in voller Länge in einer Ausgabe und ergänzen viele Tipps und Tricks, wie sich das, was Yael Adler empfiehlt, gerade jetzt im Sommer umsetzen lässt. Brigitte und Stephan diskutieren, was in den Reisekoffer passt. Stephan 15 verschiedene Samen, Kerne und Nüsse, die er in ein Glas füllt und so mit auf all seine Reisen nimmt.
Brigitte und Stephan sprechen auch darüber, wie Möhrensaft und Tomatenmark den Sonnenschutzfaktor von innen boosten und weshalb unsere Haut nach vier Wochen Nur-Wasser-Reinigung plötzlich viel jünger aussehen kann.
Packt die Nüsse ein und erfahrt, wie Ihr Euer Mikrobiom im Urlaub so richtig zum Feiern bringt!
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro: Willkommen zum 1. Sommerferien-Spezial 2026!0:06:14 – Die 30-Pflanzen-Challenge: Warum Vielfalt im Darm schön macht0:10:05 – Toppings für Fortgeschrittene: Hanfsamen, Flohsamen & Co.0:15:39 – Ballaststoffe: Wie Akazienfasern die Schlankmacher-Bakterien füttern0:20:10 – Anti-Aging aus der Tube: Die Macht von Tomatenmark und Möhrensaft0:24:39 – Die Chip-Falle: Warum unser Suchtzentrum auf Fett, Salz und Zucker anspringt0:30:01 – Protein-Check: Tierisches vs. pflanzliches Eiweiß ab 650:35:57 – Muskeln & Myokine: Warum Krafttraining den Darm verjüngt0:39:16 – Hormone & Resilienz: Bioidentische Hilfe in der Menopause0:53:13 – Haut-Detox: Warum weniger Waschen die beste Pflege ist1:02:18 – Sonnenschutz-Mythen & die Wahrheit über Antitranspirante1:15:17 – Yael Adlers Premiere: Vom Eisbaden und Ski-Langlauf1:29:20 – Sommer-Fazit: Was wir 2026 wirklich umsetzenZitate & Redewendungen
„Eine Handvoll Nüsse ist statistisch gesehen mit 10 Jahren mehr Leben verbunden.“ – Dr. Yael Adler über einfache Langlebigkeits-Hacks.„Menschen mit einem Möhrengesicht sind sexier als künstlich sonnengebräunte Gesichter.“ – Über den Effekt von Beta-Carotin.„Spucke ist Gold.“ – Über die Bedeutung der Mundflora.„Die Haut ist das sichtbar gewordene Stück Seele.“ – Yaels Favorit unter den Haut-Zitaten.Referenzen & Buchempfehlungen
Dr. Yael Adler: „Genial ernährt“ und „Genial Vital“ (Bestseller).Julia Enders: „Darm mit Charme“ (2014).Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (2025)Studie: American Gut Project zu den 30 Pflanzen pro Woche.Supplements: Akazienfasern, Omega-3, Vitamin D, Zink und Biotin.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 28 Jul 2026 - 1h 37min - 44 - #43 Wie bleiben wir optimistisch? Warum ist Pessimismus ein Privileg der Reichen? Und sind wir wirklich die glücklichste Generation der Menschheitsgeschichte? Mit Dirk Steffens
Die Welt scheint im Krisenmodus zu verharren, doch einer lässt sich die Laune nicht verderben: Wissenschaftsjournalist, Dokumentarfilmer und Autor Dirk Steffens. In dieser Folge räumt er mit der Bequemlichkeit des Pessimismus auf und erklärt uns, warum Trübsalblasen eigentlich ein Privileg der Reichen ist. Wir sprechen darüber, weshalb die Naturgesetze die wahre Ökodiktatur sind, der wir nicht entkommen können, und weshalb 90 % aller neuen Kraftwerke weltweit Grund zur Hoffnung geben. Dirk verrät uns, wie er mit 56 Jahren mit Wellenreiten begonnen hat und warum das Aufsammeln eines einzelnen Stücks Müll mehr für die eigene Seele tut als jede theoretische Debatte.
Und: Brigitte und Stephan sprechen mit Dirk darüber, wie jeder den persönlichen Optimismus-Muskel trainieren kann.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Eine Folge Optimismus, bitte!0:04:20 – Eine bittere Wahrheit über Alkohol und die Macht der Lebensfreude0:07:18 – Der Optimismus-Check0:08:59 – Das Paradox des Fortschritts oder: Warum viele arme Menschen optimistischer sind0:11:50 – Optimismus als Haltung: „Aufgeben ist keine Option.“0:16:36 – Die Fakten auf unserer Seite: Lösungen für Klimawandel und Artensterben0:18:14 – Die „Ökodiktatur“ der Naturgesetze: Warum wir nicht verhandeln können0:21:45 – Kapitalismus fit machen: Das Verursacherprinzip als Umwelt-Retter0:27:02 – Die Seife von Jane Goodall: Die Superkraft kleiner Taten0:39:19 – Vom Gefühl der Ermächtigung0:50:49 – Meine Premiere, Deine Premiere: Surfen, Skitouren und andere Neuanfänge0:54:06 – Entweder/Oder: Zwischen Korallenriff und Fliegenklatsche0:56:03 – Zwei Zitate, eine Meinung0:59:24 – Dirks täglicher Kniff: Der schöne Moment vor dem EinschlafenZitate & Redewendungen
„Panta Rhei – alles fließt. Wir sind der Fluss.“ – In Anlehnung an Heraklit.„Morgen ist ein anderer Tag.“ – Scarlett O’Hara (via Brigitte Huber).„Ein Optimist bleibt bis Mitternacht auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Ein Pessimist bleibt auf, um sicherzugehen, dass das alte Jahr endet.“Bill Vaughan (1915–1977) US-amerikanischer Journalist und Autor. The New York Times Obituary Archive„Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit die Schwierigkeit. Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit die Gelegenheit.“Winston Churchill, zweimal Premierminister – von 1940 bis 1945 sowie von 1951 bis 1955
Referenzen & Buchempfehlungen
Dirk Steffens: „Hoffnungslos optimistisch“ (Buch, 2025).Seine Live-Tour heißt ebenfalls „Hoffnungslos optimistisch“. Infos und Tickets unter: https://www.eventim.de/artist/dirk-steffens/ Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich“ (Buch, 2025).Max Frisch: Der berühmte Fragebogen (Thema Menschheitsfortbestand). https://www.suhrkamp.de/buch/max-frisch-fragebogen-t-9783518470084Jane Goodall: SchimpansenforscherinPodcast-Rückblicke: Ildikó von Kürthy (Folge 31), Oliver Kalkofe (Folge 11).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 21 Jul 2026 - 1h 05min - 43 - #42 Warum sind Entzündungen im Mund so gefährlich für unser Gehirn, die Lunge und das Herz, Kristin Arp? Weshalb ist Zahnfleischbluten schlimmer als Mundgeruch? Und wieso finden wir Zahnlücken sympathisch? (Interview 2/2)
Wusstet Ihr, dass Deine Zahnbürste weit mehr ist als ein Putzutensil? Sie ist ein mächtiges Instrument für unsere Langlebigkeit. In dieser Folge setzen wir das Gespräch mit der Hamburger Zahnärztin Kristin Arpfort und blicken weit über den Mundraum hinaus. Erfahrt, wie Mundbakterien über die Blutbahn bis in das Gehirn gelangen und dort Krankheiten wie Alzheimer auslösen können. Wir sprechen über die gefährliche Verbindung zwischen Parodontose und Darmkrebs, Diabetes oder Herzerkrankungen. Kristin klärt auf, warum Mundgeruch am Morgen völlig normal ist, aber dauerhaftes Zahnfleischbluten ein ernstes Alarmsignal darstellt. Ob die Amalgam-Debatte, die Kunst des klugen Naschens oder warum ein 5-km-Marsch zur Praxis die beste Birne macht – diese Folge ist ein echter Weckruf für unsere und Eure Gesundheit, die jeden Tag im Badezimmer neu beginnt.
Kapitelübersicht
0:00 – Intro & Stephans Rückkehr2:54 – Die Abwehrlücke: Wie Mundbakterien Organe angreifen7:00 – Mundgeruch & Alarmsignale: Was uns die Nase verrät10:01 – Amalgam-Füllungen: Ideologie vs. Studienlage13:24 – Ästhetik & Scham: Zähne als Kommunikationstool15:23 – Kieferorthopädie: Warum wir seit der Industrialisierung falsch atmen19:09 – Meine Premiere, Deine Premiere: Zu Fuß zur Praxis & TikTok-Restaurant-Tipps22:55 – Entweder/Oder: Die Schnellfragerunde27:24 – Zitate-Check: Diamanten vs. Prävention30:14 – Entertainment auf dem Behandlungsstuhl33:28 – Es ist nie zu spät für ein besseres Mikrobiom35:46 – Cola, Unterzucker & der Trick mit dem Strohhalm38:58 – Fazit der Hosts: Die Bedeutung der MundfloraZitate & Redewendungen
„Vorbeugen ist besser als Heilen.“ – Benjamin Franklin (US-Gründervater, 1706–1790).„Jeder Zahn im Kopf eines Menschen ist wertvoller als ein Diamant.“ – Miguel de Cervantes (spanischer Schriftsteller, 1547–1616).„Günstig gekauft, doppelt bezahlt.“ – Lebensweisheit.Referenzen & Buchempfehlungen
Julia Enders: „Darm mit Charme“ (Buch).Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich!“ (Buch).Podcast-Rückblicke: Dr. Yael Adler (Folge 4/5 – Mikrobiom & 30 Pflanzenstoffe).Standards Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 14 Jul 2026 - 42min - 42 - #41 Entscheiden unsere Zähne wirklich darüber, wie lange wir leben, Kristin Arp?
Älterwerden beginnt nicht erst am Knie oder Rücken, sondern ziemlich unspektakulär im Badezimmer. In dieser Folge räumen wir mit der Hamburger Zahnärztin und Dental-Influencerin Kristin Arp gründlich im Mundraum auf. Warum ist unser Gebiss die Luke zu unserem gesamten Ökosystem und wie hängen Diabetes, Herzgesundheit und Entzündungen direkt mit unseren Zähnen zusammen? Wir besprechen, warum Speichel unser wichtigstes Reparaturset ist, weshalb Frauen in der Menopause besonders aufpassen müssen und warum die tägliche Cola-Zero für den Zahnschmelz gefährlicher sein kann als ein Stück Schokolade. Erfahrt, warum Ihr nach dem Putzen niemals mit Wasser nachspülen solltet und welche Inhaltsstoffe in der Zahnpasta wirklich zählen. Eine Folge, die zeigt: Wer gesund 100 werden will, muss seine Bakterien im Zaum halten.
Kapitelübersicht
0:00 – Intro & Gastvorstellung Kristin Arp2:36 – Mundgesundheit = Langlebigkeit?4:22 – Gender Health Gap: Warum Frauen mehr aushalten, aber Hormone den Mund austrocknen8:31 – Das Mundmikrobiom: Die zweitgrößte Bakterien-WG im Körper11:23 – Zahnarztangst besiegen: Information als Schlüssel17:05 – Zähne im Spiegel des Lebens: Abnutzung, Säure und Sodbrennen23:10 – Der Feind im Glas: Warum Softdrinks (auch Zero) die Zähne ätzen31:54 – Alles eine Frage der Technik: Warum wir mit Schallzahnbürsten nicht schrubben dürfen35:26 – Der Fluorid-Streit & wieso Ausspülen nach dem Putzen ein Fehler ist39:24 – Inhaltsstoffe im Check42:34 – Ernährungstipps und das perfekte Eis48:40 – Outro & wo ist Stephan?Referenzen & Buchempfehlungen
Julia Enders: „Darm mit Charme“ (Buch, 2014).Dr. Yael Adler: Huber & Seiler Folge 4 & 5.Blue Zones: Gebiete mit überdurchschnittlich hoher Lebenserwartung.Brigitte Huber, Anna-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, 2025)Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 07 Jul 2026 - 49min - 41 - #40 Warum ist Stand-up-Sockenanziehen die ultimative Fitnessprüfung? Wieso ist es besser, nicht zu wissen, wie viele Sommer uns noch bleiben? Wann setzen wir endlich um, was wir schon wissen? Die Blick-zurück-Blick-nach-vorne-Folge
Zeit für den dreimonatigen Kassensturz: Welche Tipps der vielen Gäste in den vergangenen Wochen sind wirklich hängengeblieben und was ist krachend gescheitert? In dieser großen Recap-Folge reflektieren Brigitte und Stephan ihre ganz persönlichen Ups and Downs.
Außerdem in dieser Folge:
Brigitte berichtet von kulinarischen Abenteuern mit Erbsenmilch und Haferreis.
Stephan führt eine polygame Beziehung mit verschiedenen KI-Modellen.
Beide besprechen, warum die Rückkehr der echten Knöpfe im Auto mehr als ein Sieg der Haptik ist. Und ob es schlau ist, darüber nachzudenken, wie viele Sommer einem noch bleiben.
Plus: Das Sommer-Special von Entweder/Oder!
Kapitelübersicht
0:00 – Einmal bilanzieren, bitte!6:03 – Das Sommer-Motto: Abzählen oder Vorfreude auf das Beste?9:46 – Reise-Premieren: Amalfi-Küste und die neue Lust an der Natur11:56 – Die Umzugsfrage: Freunde schleppen lassen oder Firma beauftragen?17:18 – Warum unser Gehirn weiterhin Premieren braucht19:27 – Brigitte im Ernährungs-Check: Haferreis-Liebe und Erbsenmilch-Frust27:08 – Sieg der Haptik: Warum Knöpfe im Auto die bessere Technologie sind28:50 – Sichtbarkeit ab 50: Ines Imdahl und die ignorante Werbewelt37:50 – KI als Assistent: Stephans offene Beziehung mit Chat-GPT45:15 – „Choose your Battles“ nach Micky Beisenherz49:54 – Stärken stärken: Tina Müllers Rat 50:27 – Perfektionismus vs. „Gut genug“: Ildikó von Kürthy im Diskurs59:47 – Sommer-Special: Entweder/Oder67:32 – Biohacking & Vorsorge: Was wir über unsere Blutwerte wissen wollen71:57 – Ausblick: Ahnenforschung, Schlaf und ZähneZitate & Redewendungen
Sonja Schiff (Ruhestandscoach): „In Wahrheit beginnt diese Reise des Älterwerdens mit der Geburt.“Micky Beisenherz (Moderator & Autor): „Choose your Battles.“Tina Müller (Managerin & Unternehmerin): „Stärken stärken und Schwächen einfach ignorieren.“Referenzen & Buchempfehlungen
Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich Ich – Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“.Gabriel Yoran: „Die Verkrempelung der Welt“ (Buch).Ines Imdahl & Rheingold Salon: Studie zur Generation 50+.Andreas O. Loff: „Das geht nicht mehr weg“ (KI-Expertise).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 30 Jun 2026 - 1h 14min - 40 - #39 Wie ist das Leben mit 76, Jan Hofer?
Er war mehr als drei Jahrzehnte das Gesicht der Tagesschau, aberwer glaubt, dass Jan Hofer mit 76 Jahren den Ruhestand auf dem Sofa genießt, der irrt gewaltig. In dieser Folge erleben wir einen Drohnenpilot, der auf TikTok Millionen-Hits landet und im November seine erste eigene Modekollektion starten wird, wie er exklusivst erzählt. Jan spricht darüber, warum das Älterwerden für ihn eine körperliche „Zumutung“ ist, was er als später Vater heute besser machen will und warum er Einladungen ins Dschungelcamp konsequent ausschlägt. Erfahrt, weshalb Neugier sein wahres Verjüngungsmittel ist, wie er den „inneren Schweinehund“ beim Training besiegt und warum er heute stolzer auf seine echte Alterszahl blickt als früher.
Eine Folge über Mut zur Veränderung, die Freiheit des „Neinsagens“ und das Geheimnis, wie man im Kopf 10 Jahre jünger bleibt. Wenn es nach Jan Hofer geht.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro0:05:55 – Drohnen statt Kältekammer0:08:07 – Warum „Nein“ das neue „Ja“ ist0:09:39 – Dschungelcamp & die Sache mit der Kontrolle0:13:59 – Älterwerden als Zumutung, Kräfteverfall und Disziplin0:18:29 – Reißleine ziehen nach der Tagesschau0:25:55 – Social-Media-Phänomene0:29:22 – Spätes Vatersein: Wie ein 10-jähriger Sohn den Blick auf die Welt verändert0:31:47 – Kommunikation zwischen Generationen: manchmal lieber schweigen?0:39:23 – Bildung & Technik: Churchill-Biografien und Gadget-Liebe0:45:03 – Premiere: Die Jan Hofer Modekollektion kommt!0:51:23 – Bleib du selbst!0:53:37 – Entweder/Oder: Zwischen früher Vogel und Lebensenergie1:00:59 – Outro mit Brigitte und StephanZitate & Redewendungen
„Bleibt immer ihr selbst und benehmt euch eurem Alter entsprechend.“ – Jan Hofers Rat an sein jüngeres Ich.„Man muss das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist.“ – Konrad Adenauer.„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ – Pippi Langstrumpf.„Hund beißt Mann ist keine Meldung, aber Mann beißt Hund ist eine Meldung.“ – Alter Journalistenspruch.Referenzen & Buchempfehlungen
Podcasts: „Baywatch Berlin“ (Klaas Heufer-Umlauf & Tommy Schmidt).Rückblicke: Folge 17 (Helma Sick), Folge 13 (DJ Hell), Folge 9 (Stefanie Stahl).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 23 Jun 2026 - 1h 03min - 39 - #38 Wieso gilt der Penis als die Antenne des Herzens, Jonathan Apasu? Und warum kann diese für Männer lebensrettend sein? (Interview 2/2)
In der Fortsetzung unseres intensiven Gesprächs mit dem Männerarzt Dr. Jonathan Apasu geht es ans Eingemachte: Wir brechen Tabus!
Es geht um die männliche Sexualität und klären, warum Erektionsstörungen oft ein Frühwarnsystem für das Herz sind (und auch schon kleine Veränderungen ein Indiz für ein akutes Herzkreislaufproblem sein können). Wir diskutieren, ob das beliebte 7-Minuten-Trainingausreicht oder ob wir für echte Langlebigkeit doch eher auf schwere Gewichte setzen müssen. Ihr erfahrt, wieso Depressionen bei Männern oft unentdeckt bleiben und wie man den inneren Schweinehund bei der Vorsorge besiegt. Wir lernen, warum es nie zu spät ist, mit Sport zu beginnen – egal ob man 40 oder 80 ist.
Eine Folge voller medizinischer Insights, persönlicher Anekdoten und einem Plädoyer für mehr Offenheit und echtes Bauchgefühl.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro & Rückblick auf Teil 10:02:22 – Die Fitness-Lüge? 7-Minuten-Training vs. echte Progression0:05:51 – Biologisches Altern messen: VO2 Max & Muskelkraft0:09:44 – Sport-Premieren & warum die Achillessehne bei 40+ oft streikt0:15:29 – Männliche Sexualität: Warum wir über Erfolge reden, aber über Probleme schweigen0:19:29 – Gefäß-Check: Warum der Penis die „Antenne des Herzens“ ist0:21:38 – Die blaue Pille: Organische Ursachen vs. psychischer Leistungsdruck0:28:27 – Andropause: Gibt es die männlichen Wechseljahre wirklich?0:34:20 – Schattenseiten: Einsamkeit und unterdiagnostizierte Depressionen0:42:47 – Der ultimative Vorsorge-Fahrplan für Männer von 35 bis 650:46:17 – Jonathans Premiere: Vom Arzt zum Gründer und zum ersten Triathlon0:56:02 – Entweder/Oder: Proteinshake, Eisbad und das Bauchgefühl1:02:17 – Brigittes und Stephans Fazit & HörtippsZitate & Redewendungen
„Der Penis ist die Antenne des Mannes“ – Professor Frank Sommer aus Hamburg über das Frühwarnsystem für Krankheiten.„Das Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.“ – Joan Collins, britische Schauspielerin und Fotomodell.„Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.“ – George Bernard Shaw, Dramatiker und Politiker.Referenzen
Adon Health: Jonathan Apasus Beratungsfirma für Männergesundheit. https://adon-health.de Vorsorge-Checks: Check-up 35, PSA-Analyse (Prostata), Koloskopie (Darm), Bauchaorten-Screening.Podcast-Rückblicke: Folge 27 (Micky Beisenherz), Folge 36 (Susanne Liedtke), Folgen 24 & 25 (Bas Kast).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 16 Jun 2026 - 1h 07min - 38 - #37 Altern Männer anders, Jonathan Apasu? Welche Blutwerte sollte jeder Mann ab 40 kennen? Und ist Testosteron tatsächlich das Wundermittel gegen alle Männerleiden?
Männer sterben im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen. Ein Grund ist so simpel wie erschreckend: Viele gehen lieber zum TÜV als zum Arzt. In dieser Folge räumen wir mit dem Männer-Stigma auf. Zu Gast ist Jonathan Apasu, Mediziner und Experte für Männergesundheit, der uns erklärt, warum wir ab 30 jährlich etwa ein Prozent unserer Muskelmasse und unseres Testosterons verlieren, warum das kein Schicksal, wie es aufzuhalten ist. Wir sprechen über die Macht des Testosterons, das weit mehr ist als ein reines Libido- und Aggressionshormon, und warum chronischer Stress sowie Schlafmangel echte Testosteron-Killer sind.
Erfahrt, welche Blutwerte (von PSA bis Apo B) ab 40 auf Euren Zettel gehören und warum Omega-3 und Kreatin nicht nur für Bodybuilder sinnvoll sein können.
Eine Folge für alle Männer, die Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen, und für alle Frauen, die ihre Männer besser verstehen (und eventuell einen dezenten Hinweis zu mehr Vorsorge geben) möchten.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro: Warum wir heute über Männergesundheit sprechen0:03:04 – Biologisches Altern: Was passiert ab dem 30. Lebensjahr?0:08:04 – Eitelkeit & Rollenbilder: Warum Männer Schwäche verdrängen0:18:28 – Testosteron-Mythen: Zwischen Doping-Stigma und Lebenselixier0:23:03 – Die drei Säulen: Wie Testosteron Psyche, Körper und Sex beeinflusst0:25:11 – Labocheck: So bestimmt man den freien Testosteronwert richtig0:32:45 – Stress & Schlaf: Wenn Schlafmangel die Hormone killt0:42:51 – Vorsorge-Fahrplan: PSA, Cholesterin und HbA1c ab 400:44:54 – Supplements: Omega-3, Proteine und die Kraft von Kreatin0:51:05 – Lifestyle-Check: Alkohol-Noxen und der Weg zur Gym-Routine1:03:32 – Ausblick auf Teil 2: Gesundheit in jedem JahrzehntZitate & Redewendungen
„Das Ächzen und Stöhnen beim Aufstehen.“ – TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf über erste Altersanzeichen.„Eustress vs. Distress.“ – Über die Glockenkurve der Leistungsfähigkeit.„Die Menge macht das Gift.“ – Jonathan Apasu zum Thema Alkoholkonsum.Referenzen & Buchempfehlungen
Aging Male Symptom Scale (AMS): Fragebogen zur Selbsteinschätzung. https://www.uksh.de/uksh_media/Dateien_Kliniken_Institute/Lübeck+Campuszentrum/Urologie_HL/PDF+_+DOC/Aging+Males+Symptoms+Fragebogen.pdfSusanne Liedtke (Nobody Told Me): Rückblick auf Folge 36.Herbert Grönemeyer: Song „Männer“ als soziokulturelle Referenz. Laborwerte, die laut Jonathan Apasu jeder Mann checken sollte: HbA1cTestosteronSHBGAlbuminfreies TestosteronPSALp(a)ApoBLDLHDLHuber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast, den Brigitte und Stephan selbst produzieren. Damit dies möglich ist, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter!
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Tue, 09 Jun 2026 - 1h 05min - 37 - #36 Welche Ernährung hilft gut durch die Wechseljahre, Susanne Liedtke? Unser Frauen-Special, das auch gerne alle Männer anhören dürfen!
Die Wechseljahre sind „hardcore stigmatisiert“, meint unser heutiger Gast.
Wir (also Brigitte und Stephan) finden: Es wird Zeit, das endlich zu ändern!
In dieser Folge begrüßen wir Susanne Liedtke, die sich selbst gerne als „Chief Menopause Officer“ bezeichnet und mit ihrer Plattform „Nobody Told Me“ Frauen durch diese oft turbulente Lebensphase begleitet.
Wir sprechen darüber, warum die Ernährung der stärkste Hebel ist, um Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder die gefürchtete „Frozen Shoulder“ in den Griff zu bekommen.
Susanne erklärt uns, wann Kaffee als „flüssiges Gemüse“ durchgeht, weshalb wir für unsere Knochendichte unbedingt in die Muckibude müssen und warum Safrantee Balsam für die Seele ist.
Entstanden ist, wie wir finden, eine Folge voller praktischer Tipps, die zeigen: Es ist nie zu spät, den eigenen Körper neu zu verstehen und die zweite Lebenshälfte aktiv zu gestalten (sorry für den Marketing-Sprech, aber ihr wisst, was wir meinen, oder?).
Das Gespräch hat auch Stephan, der sich ansonsten in dieser Folge ziemlich zurückgehalten hat. Er weiß nun besser, was in den Frauen in seiner Umgebung vorgeht, wenn sie in die Wechseljahren kommen.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro & Susannes Weg zur „Chief Menopause Officer“0:12:55 – Das Tabu brechen: Wenn Frauen in den Wechseljahren landen0:15:40 – Die 7-Minuten-Falle: Warum Gynäkologen oft die Zeit für Beratung fehlt0:19:17 – Ernährung als Hebel: Von Safrantee und getreidefreiem Porridge0:24:45 – Milchalkohol & Hafermilch: Die Wahrheit über flüssige Kohlenhydrate0:29:55 – Knochengesundheit & Osteoporose: Warum wir Kraftsport brauchen0:36:29 – Schlafstörungen adé: Der Einfluss von Alkohol und Blutzucker0:44:44 – Meal Prep & Kantinen-Hacks: So gelingt gesundes Essen im Alltag0:51:24 – Der 21-Tage Body Reset: Gutes reinlassen, Ballast abwerfen1:11:44 – Meine Premiere, Deine Premiere: Warum Susanne plötzlich wieder Leber isst1:16:54 – Warum Beziehungen wichtiger sind als ErnährungZitate & Redewendungen
„Die Nahrung, die du zu dir nimmst, kann entweder die sicherste Form von Medizin oder die am langsamsten schleichende Form von Gift sein.“ – Ann Wigmore.Referenzen & Buchempfehlungen
Susanne Liedtke, Christina Enzmann, Anne-Katrin Weber: Nobody Told meSusannes Liedtkes Plattform heißt „Nobody Told Me“. Zu finden unter https://nobodytoldme.comDr. Sara Gottfried: „Hormon Reset“ (Buch).Sheila de Liz: „Woman on Fire“ (Buch).Podcast-Rückblicke: Dr. Yael Adler (Folgen 4 & 5), Bas Kast (Folgen 24 & 25).Studien: Hochschule Furtwangen zur Menopause Rating Scale.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast, den Brigitte und Stephan selbst produzieren. Damit dies möglich ist, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter!
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Tue, 02 Jun 2026 - 1h 20min - 36 - #35 Ist die Furcht vor KI berechtigt – oder dürfen wir uns auf sie freuen, Andreas O. Loff? Wie gelingt in jedem Alter ein entspannter Umgang mit ChatGPT und Co.? Worauf sollten KI-Neulinge und KI-Geübte achten? Und ab wann putzt ein Roboter das Zuhause?
Alle reden über KI, die in immer mehr Anwendungen, Programmen und Apps steckt. Sogar Papst Leo XIV. hat dem Thema im Mai 2026 eine Enzyklika gewidmet.
Diese Folge (die wir vor den Äußerungen des Papstes aufgezeichnet haben) passt also perfekt in die Zeit. Und zu jeder Gefühlslage:
Die einen treibt die Angst vor KI um. Viele nutzen KI-Programme längst privat oder beruflich. Und einige freuen sich schon auf den Roboter, der bald das Bad putzt.
Diese Folge ist für Euch alle! Wir räumen mit einigen Schreckensszenarien auf, blicken neugierig in die KI-Zukunft.
Zu Gast ist Andreas O. Loff, KI-Pionier und Autor des KI-Buchs „Das geht nicht mehr weg.“ Er erklärt, warum KI eine Infrastrukturtechnologie wie Strom ist: Man sieht sie nicht, aber sie ist fast überall. Er erklärt, wie sie uns bei banalen Dingen wie Behördenbriefen oder Reiseplanung helfen kann. Andreas erklärt, wieso es beim Umgang mit KI-Modellen (wie ChatGPT, Claude, Gemini u.a.) zentral sei, den eigenen Spieltriebwiederzuentdecken.
Er blickt nach vorn und verrät, wo konkret uns KI bald helfen kann (siehe Fensterputzroboter). Und wann KI-Modelle heute schon Gold wert sein können, zum Beispiel wenn sie uns entscheidende Hinweise geben, mit denen unser Arzt / unsere Ärztin eine lebensrettende Diagnose stellen kann. Und wie sie vor Einsamkeit schützen kann. Andreas O. Loff ruft uns dazu auf, keine Angst vor der Technik zu haben. Sie sei ein Werkzeug, ein Instrument. Weder gut noch böse. Wie bei einem Hammer oder Strom entscheide der Mensch, wozu er ihn benutze, für etwas Gutes oder etwas Schlechtes.
Daher sollten wir alle uns besser mit KI-Modellen vertraut machen. Damit sie uns helfen, im Alltag genauso wie beim Älterwerden.
Und wir mit den Gefahren adäquat umzugehen.
Diese Folge für alle, die die digitale Welt selbst gestalten, statt sich von ihr abhängen zu lassen.
Kapitel:
0:00:00 – Intro0:05:26 – Was ist KI wirklich? 0:20:08 – KI im Alltag: Vom kochenden Kühlschrank bis zum Musik-Lehrgang0:29:58 – Die Roboter kommen0:37:17 – Die Kunst des Promptens: Wie man der Maschine die richtigen Fragen stellt0:43:23 – Medizin-Check: Warum KI Leben retten kann0:48:29 – Ethik & Einsamkeit: Avatare Verstorbener und digitale Empathie0:56:22 – Medienkompetenz: Schutz vor Enkeltrick 2.0, Fake-News und Kunst & KI1:14:14 – Meine Premiere, deine Premiere1:16:32 – Entweder/Oder: Charles Darwin vs. BF Skinner1:23:33 – Warum die KI nicht mehr weggehtZitate & Redewendungen
„Das Gegenteil von Arbeit ist nicht Nichtstun, sondern Spielen.“ – Joko Winterscheidt & Klaas Heufer-Umlauf„Das Problem ist nicht, ob Maschinen denken, sondern ob Menschen es tun.“ – B. F. Skinner, US-Psychologe, 1904-1990„Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, sondern die, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ – Charles Darwin zugeschrieben, tatsächlich aber von Leon C. Megginson, 1921 - 2010, Business-Professor.Referenzen
Andreas O. Loff: „Das geht nicht mehr weg“ (Buch, Rowohlt Verlag, 2026).Florence Gaub: „Zukunft – Eine Gebrauchsanweisung“ (Buch, DTV, 2023).Film: „Tims Vermeer“.Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (Buch, S. Fischer, 2025)KI-Tools: ChatGPT, Gemini, Claude, Midjourney.Verweise auf schon erschienene Folgen: Folge 21/22 (Hannah Monyer – Gedächtnis) und Folge 34 (Ines Imdahl – Einschätzung der Menschen 50+).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter!
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Tue, 26 May 2026 - 1h 26min - 35 - #34 Midlife-High statt Midlife-Crisis? Wie ticken Menschen 50+ wirklich, Ines Imdahl? Warum halten sich so viele Klischees? Und wieso ignoriert die Werbung die finanzstärkste Generation Deutschlands?
Schluss mit den Beigetönen! In dieser Folge räumen wir mit der Psychologin und Marktforscherin Ines Imdahl gründlich im Klischee-Kabinett auf. Warum stellt die Werbung Menschen 50+ oft pauschal als hilfsbedürftig und technikfremd dar?
Dabei haben diese immerhin Techno und das Internet erfunden!
Aber das wird kaum gesehen, weder von Jüngeren noch von TV-Serienmachern oder der Werbung. Stattdessen: werden wir mit Werbespots für Blasenschwäche und Treppenlifte zugeballert.
Ernsthaft?
Wie ticken die Generationen Ü50 wirklich? Das hat Ines Imdahl und ihr Team vom Meinungsforschungsinstitut Lönnecker Imdahl Rheingold Salon erforscht. Und überraschendes herausgefunden.
Mit Ines sprechen wir über das faszinierende Phänomen des „Midlife High“ statt der Midlife Crisis und warum wir heute mit 50+ anspruchsvoller, selbstbewusster und konsumfreudiger sind als je zuvor. Ines erklärt uns auch, warum es für die junge Generation hilfreich ist, uns oft lieber im „Heile-Welt-Modus“ zu sehen und weshalb es eine „Frechheit“ ist, dass wir medial oft nur zwischen Heidi Klum und Inkontinenz-Einlagen stattfinden. Eine energetisierende Folge, die uns zeigt, warum wir uns gerade jetzt erst richtig „mittendrin“ fühlen. Egal ob mit Anfang 40, Mitte 60 oder Ü75.
Kapitel
0:00 – Nase voll von 50-Plus-Klischees4:45 – Die Studie: Tiefenpsychologische Einblicke ins Selbst- und Fremdbild9:59 – Das Märchen vom „Altersgerechten“: Warum die Jugend uns in Beige sehen will15:11 – Techno, Kiffen & KI: Wieso wir die wahren Innovations-Treiber sind32:34 – Midlife High statt Midlife Crisis: Weshalb wir uns heute „mittendrin“ fühlen38:08 – Werbe-Blindheit: Warum 30-jährige Marketing-Leute uns nicht verstehen39:49 – RTL-Gründer Helmut Thoma & sein Erbe der „werberelevanten Zielgruppe“48:38 – Meine Premiere, Deine Premiere: Späte Zahnspangen und Tanzkurse50:31 – Entweder/Oder und ein Plädoyer für mehr SichtbarkeitZitate & Redewendungen
„Der Mensch kann nicht wählen, ob er alt wird. Er kann wählen, wie er es tut.“ – Viktor Frankl, 1905-1997, Österreichischer Neurologe und Psychiater„Altern ist nicht verlorene Jugend, sondern eine neue Stufe von Möglichkeit und Kraft.“ – Betty Friedan, 1921-2006, Amerikanische PublizistinReferenzen & Buchempfehlungen
Ines Imdahl & Rheingold Salon: Tiefenpsychologisch repräsentative Studie zur Generation 50+.MaLisa-Studiezur Sichtbarkeit und Darstellung von Frauen in audiovisuellen Medien.Yale-Studieüber die positiven Auswirkungen eines optimistischen Altersbildes.Verweise auf bereits erschienene Folgen vonHuber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden: Folge 17 (Helma Sick – finanzielle Unabhängigkeit für Frauen) und Folge 13 (DJ Hell – Über das Nicht-Altern).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 19 May 2026 - 56min - 34 - #33 Wie finden wir in unserem Alter einen neuen Job, Bettina Groetzki?
Schluss mit der Unsichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt! In dieser Folge räumen wir mit dem Vorurteil auf, dass Karrierewege ab 50 in der Sackgasse enden. Unser Gast Bettina Groetzki hat mit 60 Jahren selbst den Mut bewiesen, ihr vertrautes Umfeld zu verlassen und ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Wir besprechen, warum die klassische Bewerbung per Online-Portal oft ins Leere führt und wie Ihr stattdessen die Macht Eurer Netzwerke nutzt, um im verdeckten Arbeitsmarkt sichtbar zu werden. Bettina erklärt uns, warum wir uns nicht als Opfer von Umstrukturierungen fühlen müssen und wie wir unsere Selbstzweifel – darunter viele alte Bekannte aus der Kindheit – endlich in die Schranken weisen. Erfahrt, warum Ihr als erfahrene Fachkräfte oft loyaler und krisenfester seid als die junge Konkurrenz und wie Ihr mit einer einfachen Visualisierungsübung Euren idealen nächsten Job herbeirufen könnt. Eine Folge voller Empowerment, die Lust darauf macht, das berufliche Ruder noch einmal selbst in die Hand zu nehmen.
Kapitelübersicht
0:00:00 – Intro & Bettinas Neustart mit 600:06:18 – Wenn man im eigenen Unternehmen unsichtbar wird0:07:40 – Die vielen Facetten der Altersdiskriminierung0:12:26 – Vorurteile im Check: Sind Jüngere wirklich belastbarer?0:16:25 – Kostenfaktor vs. Loyalität: Die wahre Rechnung für Firmen0:20:17 – Freude empfinden und Schmerz vermeiden0:23:14 – Netzwerken statt Berufsportale: Wege aus der Bewerbungsfalle0:39:48 – Raus aus der Opferrolle, rein ins Handeln0:59:33 – Die Macht der Visualisierung: Schreib Deinen idealen Tag auf!1:01:21 – Meine Premiere, Deine Premiere: Tandemsprung und das erste Enkelkind1:03:26 – Entweder/Oder & AbschiedZitate & Redewendungen
„Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ – Seneca.„Frauen, die sich korrekt benehmen, machen selten Geschichte.“ – Laurel Ulrich.„Man ist die Summe der fünf Menschen, mit denen man sich am häufigsten umgibt.“.„Jeder Gang macht schlank“ – Im Kontext von Bewegung und Fitness im Alter.„Glauben heißt: nicht wissen wollen, was wahr ist.“ – (Thematisch passend zu Glaubenssätzen).Referenzen & Buchempfehlungen
Bettina Groetzki (Mitautorin): „Frau, fit, fähig 50 plus – Ich habe alles, was der Job braucht, nur nicht das Alter“.Bettina Groetzkis Beratungsfirma könnt ihr auf der Webseite https://www.erfolgreif.de und auf https://www.instagram.com/erfolg.reif erreichen.Studien: Leuphana Universität (Schlüsseleigenschaften), Steinbeis Hochschule (Digitalisierung Ü50).Verweise auf bereits erschienene Folgen vonHuber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden: Folge 29 (Tina Müller – Älterwerden im Job), Folge 9 (Stefanie Stahl – Glaubenssätze), Folge 21 & 22 (Hannah Monyer – Gedächtnis).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 12 May 2026 - 1h 09min - 33 - #32 Warum will heute jeder Toaster ein iPhone sein, Gabriel Yoran? Liegt es an uns oder ist die Technik wirklich komplizierter geworden? Und wieso sollten wir aufhören, unseren Eltern beim Drucker-Problem zu helfen?
Kennt Ihr das? Der neue Toaster braucht ein Update, der Herd lässt sich nur noch über ein störrisches Touch-Feld bedienen und die Waschmaschine spielt nach getaner Arbeit minutenlang Franz Schubert. In dieser Folge begrüßen wir den Autor und Unternehmer Gabriel Yoran, der mit seinem Bestseller „Die Verkrempelung der Welt“ einen Nerv getroffen hat. Wir sprechen darüber, warum vermeintlicher Fortschritt oft ein Rückschritt in der Bedienbarkeit ist. Und weshalb wir uns nicht länger einreden lassen sollten, dass wir „einfach zu alt“ für die Technik sind. Von der toxischen Beziehung zur Apple Watch bis hin zum Schicksal der Kindergeneration, die als unbezahlter IT-Support für große Tech-Konzerne missbraucht wird – diese Folge deckt schonungslos auf, wieso uns der tägliche Krempel so viel Lebenszeit raubt. Eine Folge für alle, die sich nach „Quiet Quality“* sehnen und endlich wieder selbstbewusst entscheiden wollen, was wirklich gut für sie ist. Und was nicht.
*Was das ist, erklärt Gabriel in dieser Episode.
Kapitelübersicht
00:00 Intro: Wenn der Toaster ein Update braucht
02:09 Das Herd-Trauma: Warum Touchscreens in der Küche unnötig sind
04:20 Das Lichtschalter-Rätsel in Hotels und anderer Krempel
06:30 Krempel oder Dinge, die schlechter sind, als sie sein müssten
16:14 Der Duschschlauch-Skandal
19:10 Konsum-Verantwortung: Warum wir unseren Augen nicht trauen sollten
35:29 Abschied von der Apple Watch: Der Weg zur analogen Freiheit
38:42 IT-Support für die Eltern: Wie Hersteller unsere Zeit stehlen
45:07 Die Premiere
47:31 Entweder/Oder
Zitate aus der Folge, die bei uns hängen blieben:
„Jeder Herd will eigentlich ein BMW sein und jeder Thermostat ein iPhone.“ – Gabriel Yoran über den Design-Wahn.„Gute Dinge machen gute Dinge mit uns, schlechte Dinge schlechte.“ – Gabriel Yorans Leitspruch für bewussten Konsum.„Die Dinge, die du besitzt, besitzen irgendwann dich.“„Quiet Quality“ – Die Sehnsucht nach Produkten, die sich nicht wichtig machen.„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben ...“Referenzen
Gabriel Yoran: „Die Verkrempelung der Welt“ (2025).Marie Kondo: „Magic Cleaning“ und die Frage nach dem „Spark Joy“.Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich!“ (2025)Podcast-Rückblicke: Folgen 21 & 22 mit Hannah Monyer (Gedächtnisforschung) und Folge 11 mit Oliver Kalkofe.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 05 May 2026 - 54min - 32 - #31 Was hast Du gegen Selbstliebe und „gut genug“, Ildikó von Kürthy? Wieso willst Du weniger lachen? Und ab wann genau ist es ungesund, sensibel zu sein?
In dieser Folge wird es besonders persönlich. Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy ist zu Gast und räumt gründlich mit dem modernen Diktat der Selbstliebe auf. Warum sie den Begriff „gut genug“ am liebsten aus dem Vokabular streichen würde und weshalb sie sich heute, mit 58 Jahren, lieber wie eine „coole 70-Jährige“ fühlt, erfahrt Ihr in diesem Gespräch der intensiveren (und immer wieder lustigeren) Art. Wir sprechen auch über die Wucht der Wechseljahre, die Ildikó „heiß erwischt“ haben, und warum das Altern für Frauen oft immer noch eine gesellschaftliche Sollbruchstelle ist. Von ihrem mutigen (und kurzen) Ausflug auf den Laufsteg bei Heidi Klum bis hin zur viel diskutierten Schnatterzonen-Kritik von Denis Scheck. Ildikó gewährt uns tiefe Einblicke in ihre Welt der Verletzlichkeit und ihre ganz persönliche „Bleibefreiheit“.
Eine Folge für alle, die keine Lust auf Weichzeichner haben und wissen wollen, warum echte Verbundenheit wichtiger ist als jedes Krafttraining.
Kapitelübersicht
00:00 Intro
01:36 Coole 70: Ist Reife besser als Jugendlichkeit?
08:55 Longevity-Wahn: Zwischen Krafttraining und Rinderkraftbrühe
10:48 Sklavin ihres Schrittzählers
14:58 Das Leben als Problemzone: Wenn die Hitzewallung die Lebenslust bremst
16:41 Perimenopause: Warum Aufklärung so wichtig ist
33:11 GNTM-Abenteuer: Mutproben und die hässliche Seite der Abwertung
37:22 Die Kraft der Frauenfreundschaften: Von Schminktipps bis Todesangst
39:42 Warum tiefe Gespräche unter Männern oft Arbeit sind
50:50 Kritik & Dünnhäutigkeit: Die Debatte um Denis Scheck
1:01:13 Entweder/Oder
1:09:44 Ildikós Abrechnung mit „Optimismus-Tourette“ und Selbstliebe
Zitate & Redewendungen
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ – Viktor Frankl „Seht ihr nun, dass das Leben ein Schlaf ist und das Alter sein Erwachen?“ – August Strindberg„Flachland des Optimismus“ – Harald Schmidt über den Zwang zum Positiven.„News aus der Schnatterzone einer Damentoilette“ – Die umstrittene Kritik von Denis Scheck an Ildikó von Kürthys neues Buch „Alt genug“.„Optimismus-Tourette“ – Ildikós Begriff für den Zwang, alles positiv zu sehen.Referenzen & Buchempfehlungen
Ildikó von Kürthy: „Alt genug“ (2026).„Germany’s Next Topmodel“ (GNTM, Pro7).Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben “ (2025)Die genannten anderen Folgen dieses Podcasts: Folge 9 (Stefanie Stahl), Folge 14 (Gut genug?), Folge 27 (Micky Beisenherz).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 28 Apr 2026 - 1h 18min - 31 - #30 Kannst Du mit geschlossenen Augen auf einem Bein stehen? Wann sind Rucksäcke peinlich? Und wie wichtig ist Neugier für gutes Altern?
Willkommen zur große Fragt-uns-was-ihr-wollt-Folge!
In diesem Special drehen wir den Spieß um: „Ask us anything!“ Wir haben eure Fragen gesammelt und sprechen offen über alles, was euch beim Älterwerden bewegt. Warum lösen SB-Kassen bei manchen Stress aus, während andere die Zeitersparnis lieben? Darf man als Professor noch im Rucksack-Look erscheinen, und welche Turnschuhe sind eigentlich altersgerecht? Wir tauchen tief ein in die Welt der Nostalgie, diskutieren über die Sichtbarkeit älterer Menschen im Stadtbild und verraten Euch unsere ganz persönlichen Top-Lieblingstipps – vom Tomatenmark bis zu den körpereigenen Drogen nach dem Sex.
Eine Folge voller Humor, persönlicher Einblicke und der Erkenntnis, dass Neugier die beste Medizin gegen das „Einrosten“ ist.
Kapitelübersicht
00:00 Intro
02:03 Die Sache mit den SB-Kassen
05:14 Dresscode & Alter: Rucksäcke, Jeans und Sneaker
11:31 Früher war alles besser
16:21 Wie man auch mit 95 noch Neues lernt
20:32 Von Neugier und dem Drang, die Welt zu verstehen
27:08 Generationsgerechte Begrüßung: Umarmung, Handshake oder Fistbump?
31:26 Unsichtbarkeit im Alter: Wenn Senioren aus dem Stadtbild verschwinden
35:07 Warum dieser Podcast Werbung enthält
36:17 Namenssuche: Wie nennen wir unsere Community?
42:47 Brigittes und Stephans Lieblingstipps
44:28 Einbein-Stand, Nüsse und körpereigene Drogen
49:08 Jung fühlen vs. Gut fühlen
50:26 Ausblick: Ildikó von Kürthy und die Debatte um ihr neues Buch
Zitate & Redewendungen
„Früher war alles besser“ – Verena aus Aachen & die Nostalgie-Debatte.„Morgen ist ein anderer Tag“ – Scarlett O’Hara (Vom Winde verweht).„Jeder Gang macht schlank“ – Über die Wichtigkeit von Muskeln im Alltag.„Mehr Sein als Schein“ – Stefans heutiges Lebensgefühl.Sokrates über die Sorgen der älteren Generation bezüglich der Jugend.Referenzen & Buchempfehlungen
Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: „Endlich ich“ (2025)Ildikó von Kürthy: „Alt genug“ (2026)Yale-Studie: Über die positive Entwicklung geistiger und körperlicher Kraft ab 65.Podcast-Rückblicke: Oliver Kalkofe (Folge 11), Sonja Schiff (Folge 28), Hanna Monyer (Folge 21/22), Dr. Yael Adler (Folge 4/5), Ann-Marlene Henning (Folge 19).Weitere Podcasts: „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ (Kaulquappen) & „Gemischtes Hack“ (Hackis).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 21 Apr 2026 - 54min - 30 - #29 Gut älter werden im Job – wie geht das, Tina Müller? Warum sollten wir unsere Stärken stärken, statt Schwächen zu jagen? Was können wir dabei von der Generation Z lernen?
In dieser Folge begrüßen Brigitte und Stephan eine der erfolgreichsten Managerinnen im deutschsprachigen Raum: Tina Müller. Sie hat Marken wie Opel und Douglas transformiert und führt derzeit als Vorstandschefin die Traditionsmarke Weleda. Aber statt über harte Managementstrategien reden wir über Fragen, die viele von uns bewegen. Zum Beispiel: Was braucht es, um im Job erfolgreich älter zu werden? Wie gehen wir mit dem Druck um, auch optisch immer jung bleiben zu müssen? Warum sollten wir unsere Stärken stärken, statt nur Schwächen zu jagen?
Tina Müller gibt ganz persönliche Einblicke, warum sie heute gelassener auf Krisen blickt und wie sie gelernt hat, ihren Perfektionismus abzulegen. Sie verrät, wie sie durch einfaches Atmen ihren Stress besiegt, warum ihre besten Freundinnen für sie jede Therapie ersetzen und weshalb sie trotz Longevity-Checkup niemals auf ihr Lieblingsdessert Sabayone verzichten würde. Sie erklärt, was wir uns von der Generation Z in Sachen Abgrenzung abschauen können, warum ihr biologisches Alter sieben Jahre unter dem in ihrem Pass liegt und auf welche Longevity-Checkups sie gerne verzichtet. Eine Folge voller Einblicke, wie man im Job nicht nur alt wird, sondern dabei vital und sich selbst treu bleibt. Hör rein und parke dein Denken übers Älterwerden im Kopf neu um!
Kapitelübersicht
00:00 Begrüßung
02:37 Female Empowerment: Brauchen wir die Quote noch?
09:07 Job-Challenges: Warum Frauen oft zu perfektionistisch sind
11:42 Stärken stärken: Klares Profil statt Einheitsbrei
14:49 Leadership im Wandel: Von Autorität zu menschlicher Emotion
18:33 Reverse Mentoring: Was Tina Müller von Yael Meier lernt
24:30 Die Sache mit dem Alter: Longevity und der Wunsch nach Vitalität
27:06 Biologischer Checkup: 7 Jahre jünger als im Pass
31:19 Stress-Management: Die Kraft der richtigen Atmung
36:11 Wahre Freundschaft als Therapie-Ersatz
38:54 Weleda-Transformation: Von roten Zahlen zum Rekordergebnis
52:29 Entweder Oder
Zitate & Redewendungen
„Umparken im Kopf“ (Berühmter Slogan aus Tina Müllers Zeit bei Opel).„Das Leben schrumpft oder wächst im Verhältnis zu unserem Mut.“ (Anaïs Nin).„In jedem endlichen Leib leuchtet der Stern der Unsterblichkeit.“ (Ita Wegmann).Referenzen
Buchtitel: „Zum Jungbleiben ist es nie zu spät“ von Tina Müller.Unternehmen: L'Oreal, Wella, Henkel, Opel, Douglas, Weleda.Persönlichkeiten: Yael Meier (Schweizer Unternehmerin & Influencerin), Ita Wegmann (Mitbegründerin von Weleda und Pionierin), Rudolf Steiner.„Endlich Ich" (Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025)Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 14 Apr 2026 - 1h 03min - 29 - #28 Wie gelingt der Weg in den Ruhestand, Sonja Schiff? Wo lauern Fallen, wo warten Chancen? Wie entsteht ein „gnadenlos positiver“ Blick aufs Alter?
Eine gewaltige Zäsur: der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand hat es in sich. Zumal danach mit etwas Glück weit mehr als eine kurzes Finale wartet - wir sprechen über eine Lebensphase von 25 bis 30 Jahren in hoffentlich meist guter Gesundheit. Doch wie füllt man diese enorme Zeitspanne, ohne in ein „schwarzes Loch" zu fallen? Unsere Gästin Sonja Schiff, Gerontologin und Ruhestandscoach, blickt „gnadenlos positiv" aufs Älterwerden und räumt mit Mythen auf. Im Gespräch mit Brigitte Huber und Stephan Seiler erklärt sie, wie man den Übergang vom „Hamsterrad" in die Freiheit psychologisch meistert, warum jetzt eine große Chance wartet, sich selbst zu entdecken, warum Enkelkinder nicht der alleinige Lebensinhalt sein sollten und warum sie selbst mit 60 noch einmal als DJ „Vintage Venus" völlig neu angefangen hat. Eine Folge voller Inspiration für alle, die Älterwerden nicht als Abbau, sondern als Reifung und Wachstum begreifen wollen.
Kapitelübersicht
00:00 Begrüßung & Intro: Sonja Schiff - Expertin fürs Älterwerden
02:34 Definition: Älterwerden als lebenslanger Prozess - von Geburt an
08:27 Ziele mit 95: Warum es nie zu spät für Klavierstunden oder ein Saxophon ist
19:29 Die neue Dimension: 30 Jahre Ruhestand im Vergleich zu früheren Generationen
22:08 Wer schafft den Übergang? Die 20-Prozent-Quote und psychologische Hürden
27:15 Die 5-Jahre-Übung: Den „stinknormalen" Tag im Ruhestand visualisieren
37:55 Die Phasen des Ruhestands: Von der Honeymoon-Phase bis zur Reorientierung
46:04 Partnerschaft & soziale Kontakte: Warum wir rechtzeitig reden müssen
1:03:06 Mut zum Neustart: Wie Sonja Schiff zur ,Vintage Venus" am DJ-Pult wurde
1:10:51 Premieren und Entweder-Oder:
Zitate & Redewendungen
„Entschuldige, das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch." - Loriot„Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein." - Joan Collins„Alterwerden bedeutet ursprünglich 'Reifen und Wachsen'." - Indogermanischer Wortstamm.„Ein sehr guter Einstieg in die Pension erfordert einen sehr guten Ausstieg aus der Arbeitswelt." - Sonja SchiffReferenzen
Robert Atchley: US-Gerontologe und sein Phasen-Modell des Ruhestands.DJ Wika (Polen) & DJ Gloria (Schweden): Vorbilder für das Auflegen im hohen Alter. 29Vintage Venus: Sonja Schiffs Künstlername als DJ für die Generation 60+.Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle: Endlich 60! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben (2025)Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 07 Apr 2026 - 1h 25min - 28 - #27 Welcher Kampf lohnt sich, Micky Beisenherz? Was bedeutet es, als Mann heutzutage älter zu werden? Und wie bleibt man als Vater dauerhaft cool?
Er ist die Stimme, mit der viele in Deutschland wach werden: (Michael) Micky Beisenherz, Moderator (u.a. Kölner Treff im WDR), Autor und Host diverser erfolgreicher Podcasts (u.a. Apokalypse &Filterkaffee, Friendly Fire, Fußball MML). Aber wie blickt ein Mann, der gefühlt überall gleichzeitig stattfindet, auf die große 50, die unaufhaltsam näher rückt? In dieser Folge sprechen wir mit Micky über seine Urfamilie (die „Kennedys der Klempnerei“) in Castrop-Rauxel, warum er sich manchmal morgens wie eine rostige Gießkanne fühlt und weshalb für ihn das Neinsagen zu den wichtigsten Fähigkeiten des Älterwerdens zählt. Wir erfahren gemeinsam mit Euch, wann Micky Ironie nicht nur als Stilmittel, sondern als Schutzschild nutzt, wie er mit Flops umgeht und warum echte Männerfreundschaften weit über das Fachsimpeln über Fußball hinausgehen sollten. Apropos Freundschaften: Micky erzählt auch, wieso er so viele Freundschaften mit Promis pflegt, warum er immer noch nicht weiß, wo er seinen 50. Geburtstag feiern wird – und wie das nächste „todesbeschissene“ Erlebnis zu einem wertvollen Abenteuer wird.
Mal wieder eine Folge mit Tiefgang. Dazu Mickys unnachahmlicher Humor und die Erkenntnis, dass man sich im Herzen immer wie ein kleiner Junge fühlen darf – auch wenn man immer länger braucht, bis man das Geburtsjahr beim Scrollen gefunden hat.
Die Folge mit Micky Beisenherz ist unser Ostergeschenk an Euch (und auch an uns selbst). Weil nicht nur die Feiertage bevorstehen, sondern wir immer noch unser halbjähriges Jubiläum begehen, möchten wir dieses zusätzlich mit einer Premiere begehen:
Dies ist unser erster Video-Podcast! Ihr könnt Micky und uns also auch dabei zusehen, wie wir im Studio in Hamburg miteinander reden. Möglich ist dies in unserem YouTube- sowie unserem Spotify-Kanal. Die Links stehen unten.
Vielen Dank an Philipp Westermeyer und Podstars by OMR für die freundliche Unterstützung! https://www.podstars.de
Kapitelübersicht
00:00 Begrüßung & Vorstellung: Micky Beisenherz
05:00 „Kennedys der Klempnerei“: Aufwachsen im Ruhrgebiet
08:28 Die magische 50: Panik oder Gelassenheit?
11:40 Zwischen Fußballplatz und Pilates-Matte
20:04 Der Umgang mit öffentlichen Niederlagen
27:12 „Choose your Battles“
31:46 Männlichkeit heute und Feminismus
48:40 Warum gemeinsame Erlebnisse zählen
55:26 Privat vs. Öffentlich: Wo Micky die Grenze zieht
1:03:22 Nächste Premieren
1:12:19 Entweder-Oder
Zitate & Redewendungen
„In die Badewanne langsam eintauchen“ (Metapher für sanfte Themen-Einstiege nach Jule Jankowski)„Paroli laufen lassen“ (In Anlehnung an ein Horst-Hrubesch-Zitat)„Eigentlich ist der Türsteher zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ (Micky Beisenherz)„Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.“ (Arthur Schopenhauer)„Je älter ich werde, desto mehr höre ich auf die Leute, die sagen: Das geht nicht.“ (Jean Cocteau)Referenzen
Podcasts: Apokalypse und Filterkaffee, Fußball MML, Friendly Fire.TV: Kölner Treff (WDR), Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (RTL), Die letzte Instanz (WDR).Print/Online: Stern-Kolumne. https://www.stern.de/kultur/micky-beisenherz/Buch: „Endlich Ich“ (Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025) Film: Ein Sommer in Italien (Dokumentation über die WM 1990).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Wed, 01 Apr 2026 - 1h 15min - 27 - #26 Sind wir schon klüger geworden? Was bleibt hängen nach einem halben Jahr „Die Sache mit dem Älterwerden“? Die große Recap-Folge mit den besten Tipps und Tricks aus 25 Folgen!
Ihr Lieben, seit genau einem halben Jahr begleiten wir uns nun gegenseitig beim Älterwerden – und heute ziehen wir Zwischenbilanz. In dieser Jubiläumsfolge (Nr. 26!!!) machen Brigitte und Stephan den großen Kassensturz: Welche der Tipps unserer hochkarätigen Expertinnen und Experten haben wir wirklich umgesetzt? Erfahrt, warum Stephan jetzt täglich Tomatenmark isst, wieso Brigitte beim Thema „Nicht-Eincremen“ kläglich gescheitert ist und erinnert Euch gemeinsam mit den beiden daran, weshalb das Vergessen eigentlich eine Superkraft unseres Gehirns darstellt.
Wir blicken zurück auf Gänsehautmomente mit Helma Sick, Lebensweisheiten von DJ Hell und die Erkenntnis, dass „Gut genug“ oft der gesündeste Weg ist. Mit den besten Tipps von Stefanie Stahl, Yael Adler, Volker Limmroth, Hannah Monyer, Oliver Kalkofe und vielen anderen unserer bisherigen Gäste.
Ein ehrliches Recap voller Selbstversuche, technischer Tücken und einem spannenden Ausblick auf die nächsten Gäste.
Kapitelübersicht
0:00:00 Moin! Wir feiern 26-Wochen-Jubiläum
0:03:40 Das gefühlte Alter: Warum wir uns jünger schätzen sollten
0:07:29 DJ Hell, Alkohol und die Trinkstrategie
0:11:46 Finanzen: Was uns Helma Sick gelehrt hat
0:16:46 Best-of Ernährung: Nüsse, Tomatenmark und 30 Pflanzen
0:20:34 Psyche: Gedächtnis, Stefanie Stahl und die eigenen Gedanken
0:26:22 Zeit: Marc Wittmann und der Sofortismus
0:31:42 Treppen und Krafttraining: Was von Limmroth blieb
0:36:30 „Gut genug": Das Erbe von Folge 14
0:41:35 Was bei uns nicht funktioniert hat: Eincremen und Botox
0:51:06 Langeweile: Oliver Kalkofes Erbe
0:53:08 Sex & Intimität: Hauthunger und dänische Lebensweisheiten
0:59:52 Ausblick: Auf wen wir uns freuen
Zitate und Redewendungen
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Seneca.„Man hört nicht auf Sex zu haben, weil man alt wird. Man wird alt, wenn man keinen Sex mehr hat.“ – Dänisches Sprichwort.„Ich habe mich dagegen entschieden, alt zu werden.“ – DJ Hell.
Bücher: Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle: Endlich ich!Helma Sick: Ein Mann ist keine Altersvorsorge. Stefanie Stahl: Das Kind in dir muss Heimat finden.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 24 Mar 2026 - 1h 04min - 26 - #25 Welche Supplements tun uns gut, Bas Kast? Welche können wir uns sparen – und welche schaden uns? (Interview 2/2)
In dieser Folge setzen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Gespräch mit Bestseller-Autor Bas Kast fort und nehmen den unkontrollierten Markt der Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe. Erfahrt in diesem Supplement-Deep-Dive alles wesentliche über diverse Mittelchen.
Etwa, warum Melatonin oft überschätzt wird und wieso manche Trends wie Ashwagandha sogar gefährlich sein können. Brigitte und Stephan lernen, weshalb Salz gefährlich ist, Kaliumsalz aber eine echte Lebensversicherung fürs Herz sein kann und warum Bas Kast empfiehlt, im Sommer für zehn Minuten splitternackt in die Sonne zu gehen. Außerdem: Inwiefern ist Muskelkraft wichtiger als Ausdauer, was haben Omega-3-Kapseln mit Herzrhythmusstörungen zu tun und wieso macht uns die Suche nach Sinn glücklicher als die bloße Jagd nach Spaß. Zumindest wenn es nach Bas Kast geht.
Kapitelübersicht
00:00 Begrüßung & Start von Teil 2 des Interviews
02:49 Schlaf-Hacks: Melatonin-Dosierung und die Risiken von Ashwagandha
13:42 Das Salzmysterium: Warum Natrium tötet und Kalium schützt
20:08 Vitamin C & Vitamin D
30:15 Krafttraining & Creatin
36:08 Omega-3 & Collagen
49:48 Retinol, Sonnencreme und Anti-Aging-Cremes
56:38 Projekt „Slowager“: Alzheimer-Früherkennung durch neue Biomarker
1:03:48 Kasts Philosophie des Älterwerdens: Sinnhaftigkeit statt nur Spaß
Zitate und Redewendungen
„In der Natur gibt es weder Belohnung noch Strafe. Es gibt Folgen.“ – Robert G. Ingersoll„Es ist nie zu spät, um das zu werden, was man hätte sein können.“ – George Eliot„Werde, der du bist.“ – Untertitel von Bas Kasts Roman4. Referenzen
Bas Kast: Ernährungskompass, Kompass für die Seele, Der Vitamin- und Nährstoffkompass. Albrecht Vorster: Warum wir schlafen.Webseite: vitaminkompass.com (Updates von Bas Kast).App: DMinder (Vitamin-D-Tracker).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 17 Mar 2026 - 1h 13min - 25 - #24 Sind Nahrungsergänzungsmittel Geldmacherei oder Medizin, Bas Kast? Was bringen uns die vielen Pillen wirklich beim Älterwerden? Wie gefährlich ist der unkontrollierte Markt der Supplements? (Interview Teil 1/2)
Sind Nahrungsergänzungsmittel nur Abzocke oder der Schlüssel zu einem langen Leben? Bestseller-Autor Bas Kast war jahrelang Skeptiker, doch mehr als 1000 Studien und eine persönliche Familiengeschichte haben seine Sicht verändert. In dieser Folge erfahrt ihr, warum ein einfaches Multivitamin das Gehirn angeblich um fünf Jahre verjüngen kann, welches Spurenelement Hoffnung bei Demenz macht und warum Bas Kast heute sogar mit seinem Arzt auf Lithium anstößt. Er räumt auf mit Social-Media-Hypes, diskutiert mit Brigitte Huber und Stephan Seiler die Rehabilitation der Hormonersatztherapie und blickt tief in die Wissenschaft der Langlebigkeit / Longevity. Außerdem singt ein Lob der Unbequemlichkeit und spricht über „genetische Vorsorge“. Was das ist, erfahrt ihr in dieser Folge voller Aha-Momente für alle, die gesund alt werden wollen!
Kapitelübersicht:
0:00:00 Rein in die Folge mit Mr. Longevity Bas Kast
0:03:44 Vom Skeptiker zum Befürworter: Warum Bas Kast seine Meinung änderte
0:04:33 Bas Kasts „Big Three“: B12, Vitamin D und Omega-3
0:10:01 Hoffnung bei Alzheimer? Die spektakuläre Harvard-Studie
0:13:09 Social Media vs. Wissenschaft: Der Kampf gegen Desinformation
0:17:44 Multivitamine für das Gedächtnis: Das Gehirn 5 Jahre jünger machen?
0:22:21 Selbstversuch Lithium: Über „Sternenstaub“ und Trinkwasser-Studien
0:27:16 Gefahren der Überdosierung & die Tücken des Lebensmittelrechts
0:36:18 Persönliche Einblicke: Genetische Tests (BRCA2) und Prostatavorsorge
0:54:09 Hormonersatztherapie: Zwischen veralteter Angst und neuem Hype
1:04:53 Kritik der DGE & das Fazit zur „Selbstnormalisierung“
Referenzen & Erwähnungen:
Bücher von Bas Kast: Der Ernährungskompass, Der Kompass für die Seele, Der Vitaminkompass.Buch: „Endlich Ich“ von Brigitte Huber und Anne-Bärbel KöhleStudien: Die Harvard-Studie zu Multivitaminen und Gedächtnisabbau; die WHI-Studie (Women's Health Initiative) zur Hormonersatztherapie.Essay: „Lob der Unbequemlichkeit“ von Bas Kast.Organisationen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 10 Mar 2026 - 1h 11min - 24 - #23 Wann ist es Zeit für eine Freundschaftsinventur? Welche Freunde tun uns gut? Wie finden wir neue Seelenverwandte in jedem Alter? Sind Freunde im Job ein Risiko oder eine Bereicherung?
„Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“
Dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson bildet den Kern unserer heutigen Folge. Doch wie steht es um unsere Freundschaften, wenn wir älter werden? Brigitte und Stephan gehen der Sache auf den Grund: Ist es zynisch, mit Mitte 40 strategisch darüber nachzudenken, wer in 30 Jahren noch da sein wird?
Wir sprechen über die Mathematik der Freundschaft (warum man 200 Stunden für echte Tiefe braucht), den Umgang mit Energie-Abflüssen und die Frage, ob man als Chef oder Chefin wirklich mit dem Team befreundet sein kann. Außerdem verraten wir, warum ein Buchclub oder eine Runde Boule das Tor zu neuen Seelenverwandten sein kann und warum Stephan befürchtet, auf der 18. Geburtstagsparty seiner Neffen und Nichten nur als Getränkenachschub geduldet zu sein. Taucht mit uns ein in eine Folge voller ehrlicher Bestandsaufnahmen!
Kapitelübersicht
00:00 Laut denken dürfen: Was Freundschaft im Kern ausmacht10:12 Die 200-Stunden-Regel: Kann man Freundschaft berechnen?15:16 Wüstenzeiten: Wenn man in einer neuen Stadt bei Null anfängt26:33 Freunde im Job: Zwischen Hierarchie und Herzlichkeit43:49 Die Inventur: Wenn Freunde zu Energie-Vampiren werden52:15 Neue Freunde finden: Tipps von Buchclub bis Sportverein57:25 Große Fragen, kleine Fragen: Vom Olympia-Fieber bis zur Puzzle-Leidenschaft1:06:12 Premieren & Ausblick: Kapverden-Reise und Gast Bas KastZitate & Redewendungen
„Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“ – Ralph Waldo Emerson (1803-1882), Amerikanischer Philosoph und Schriftsteller.Referenzen & Erwähnungen
Bas Kast: Wissenschaftsjournalist und Autor von „Der Ernährungskompass“ sowie dem kommenden „Vitaminkompass“Stefanie Stahl: Psychologin (erwähnt im Kontext neuer Kontakte), siehe Folge 9.Hans Meiser: TV-Moderator.Popkultur: Die Simpsons, Die Schwarzwaldklinik, Berlinale.Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 03 Mar 2026 - 1h 14min - 23 - #22 Können wir unser Hirn mit 60 noch einmal neu programmieren, Hannah Monyer? Wie gehen wir mutig mit der Angst vor Demenz um? Und hilft Mountainbiking tatsächlich gegen das Vergessen?
Vergisst Du ständig Namen oder sucht verzweifelt nach dem richtigen Wort? Keine Sorge, Du bist nicht allein – und meistens ist es völlig normal! In dieser Folge tauchen wir mit der renommierten Gedächtnisforscherin Prof. Hanna Monyer noch tiefer in die Geheimnisse unseres Gehirns ein. Warum Routine tödlich für unsere Entwicklung ist und wieso Dein Gehirn „erste Male“ braucht, um jung zu bleiben. Wir sprechen darüber, weshalb das Alter um die 60 eine riesige Chance für radikale Veränderungen bietet, warum Multitasking eine Lüge ist und wie man den Mut findet, öfter „Nein“ zu sagen.
Eine Folge voller Inspiration für alle, die nicht nur älter, sondern dabei auch klüger werden wollen.
Bei dieser Folge handelt es sich um Teil des Interviews mit Hannah Monyer.
Teil 1 des Gesprächs findest Du in Folge 21.
Kapitelübersicht
0:00 Willkommen zu Teil 2: Wann wird Vergessen zum Problem?
3:14 Der Alphabet-Trick: Was tun, wenn Namen fehlen?
7:52 Demenz in der Familie: Persönliche Einblicke und Strategien
13:30 Die Macht der „Premieren“: Wie Neues das Gehirn rettet
24:06 Mythos Multitasking: Warum Konzentration der Schlüssel ist
38:42 Die Chance der 60er: Mut zur Selbstbestimmung
40:54 Entweder Oder: Von Palinka, Cello und großen Zitaten
Zitate und Redewendungen
Rainer Maria Rilke: „Ich lebe mein Leben in den Ringen, die sich um die Dinge ziehen. Ich werde den letzten nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.“Friedrich Nietzsche: „Das Gedächtnis sagt, ich habe das getan. Der Stolz sagt, das kann ich nicht getan haben. Schließlich gibt das Gedächtnis nach.“Jean Paul: „Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“Referenzen
Hanna Monyer: Das geniale Gedächtnis.Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle:Endlich Ich!📅 Neue Folgen immer mittwochs.
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Tue, 24 Feb 2026 - 46min - 22 - #21 Wie halten wir unser Gehirn fit, Hannah Monyer? Wie schärfen wir unser Gedächtnis? Und was können wir getrost vergessen? (1/2)
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Sie noch genau wissen, wo Sie vor zehn Jahren im Urlaub waren, aber heute Morgen Ihren Parkplatz suchen mussten? Unser Gedächtnis ist kein staubiges Archiv, sondern eine lebendige Konstruktion, die ständig an unserer Zukunft baut.
In dieser Folge begrüßen wir eine der renommiertesten Hirnforscherinnen weltweit: Professorin Hannah Monyer. Sie lehrt an der Uni in Heidelberg und erklärt uns, warum Vergessen absolut lebensnotwendig ist, um in der Gegenwart klarzukommen, und wieso unser Gehirn ab 50 zwar schrumpft, wir dem Abbau aber aktiv entgegenwirken können. Erfahrt, weshalb zehn Kilometer Radfahren und das Auswendiglernen von Gedichten das perfekte „Gehirn-Futter“ sind und wie wir schlechte Tage durch gezieltes „Überschreiben“ unserer Gedanken retten können. Eine Folge voller Aha-Momente, die beweist: Wir sind unserem Alterungsprozess im Kopf nicht hilflos ausgeliefert!
Teil 2 des Interviews erscheint kommende Woche.
Kapitelübersicht
00:00 Begrüßung und Gastvorstellung: Prof. Hannah Monyer
02:08 Morgensport und Gedichte: Das Fitnessprogramm der Expertin
05:04 Konstruktion statt Archiv: Wie Erinnerungen wirklich entstehen
16:21 Parkplatz-Frust vs. Langzeitwissen: Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis
22:37 Das Vorurteil als „schnelles Urteil“: Die Macht unserer Schemata
25:31 Gehirn-Abbau ab 50? Was die Radiologie verrät
28:29 „Windows of Opportunity“: Sprachen und Musik im Alter lernen
32:28 Erinnerungen gezielt überschreiben: Strategien gegen negative Gedanken
43:16 Mythos Babybett: Können wir uns an die Zeit im Mutterleib erinnern?
59:30 Marcel Proust und der Geruch der Kindheit
1:04:25 Ausblick auf Teil 2 und Verabschiedung
Zitate und Redewendungen
„Es fällt einem wie Schuppen von den Augen.“ – Über den Belohnungseffekt beim Begreifen.
„Last in, first out.“ – Die traurige Regel des Gedächtnisverlusts bei Demenz oder Traumata.
„Die Nervösen sind das Salz der Erde.“ – Ein Verweis auf die Empfindsamkeit als Teil der Persönlichkeit.
„Ich werde Ihnen sagen, ich sage Ihnen, ich habe Ihnen gesagt.“ – Hannah Monyers Formel für einen guten Vortrag.
Referenzen & Empfehlungen
Das geniale Gedächtnis von Hannah Monyer und Martin Gessmann.
Marcel Proust – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Die berühmte Madeleine-Szene).
Johann Wolfgang von Goethe: An den Mond.
Eduard Mörike: Er ist’s (Frühling lässt sein blaues Band...).
Franz Schubert – Winterreise.
Endlich ich! – Anne-Bärbel Köhle und Brigitte Huber
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Tue, 17 Feb 2026 - 1h 05min - 21 - #20 Wem gehört unsere Lebenszeit? Warum fühlen wir uns schuldig, wenn wir nicht sofort antworten? Darf man als Großeltern auch mal „Nein“ sagen? Hilft ein Münzwurf bei schweren Zeitfragen?
Es ist 21:30 Uhr, der Arbeitstag eigentlich vorbei, doch das Handy auf dem Tisch blinkt unaufhörlich. Kennst du das Gefühl, dass deine Zeit gar nicht dir selbst zu gehören scheint?
In dieser Folge widmen wir uns der radikalen Frage: Wem gehört meine Lebenszeit? Wir sprechen über den modernen „Sofortismus“ und warum wir oft aus Angst vor Konflikten antworten, statt aus Lust.
Brigitte und Stephan diskutieren darüber, ob man im Alter das Recht hat, gegenüber Enkelkindern und Familie „Nein“ zu sagen, um die eigene Würde und Eigenzeit zu wahren. Wir teilen persönliche Strategien gegen den Zeitdiebstahl – von der Münzwurf-Methode bis zum befreienden Blick aus der Zukunft. Außerdem erfährst du, warum Stephan keine Türklinken mehr anfasst und welche Pflanzenzüchtung aus ihrer Jugend Brigitte heute unangenehm ist.
Eine Folge über die Kunst, genauer „Ja“ zu sagen, wenn die Jahre kostbarer werden.
Kapitelübersicht
00:00 Seneca und die Kunst, Zeit nicht zu verschwenden
03:26 Erreichbarkeit um 21:30 Uhr: Ein moderner Fluch?
06:11 Warum „Work-Life-Balance“ ein schwieriger Begriff ist
13:23 Der „Sofortismus“: Druck durch kurze Reiz-Reaktions-Intervalle
20:29 Abgrenzung: Müssen Großeltern immer verfügbar sein?
24:34 Die Blue Zones und das Geheimnis des Gebrauchtwerdens
35:57 Entscheidungshilfe: Kopf oder Zahl?
38:29 Große Fragen: Zeitreisen in die Steinzeit und die Zukunft
44:51 Jugendsünden: Von Bronchialtee und Türklinken-Neurosen
51:24 Geburtstagsplanung: Feier-Queen vs. Kneipen-Abend
55:49 Unsere Premieren: Einschlafrituale und Schimmelentfernung
59:57 Ausblick: Treffen mit der „Gedächtnispäpstin“ Hannah Monyer
Zitate & Redewendungen
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – Lucius Annaeus Seneca (1 - 65 n.Chr.)„Beschleunigung ist keine Lösung für das Zeitproblem, sondern seine Ursache.“ – Hartmut Rosa (*1965)„Alte Menschen sollen nicht nur nach ihrer Nützlichkeit beurteilt werden, sondern nach ihrem Recht auf Würde, Eigenzeit, Selbstachtung.“ – Elke Heidenreich („Altern“)Referenzen
Essay: Chat mich nicht so an (ZEITmagazin, 2024) von Stephan Seiler https://www.zeit.de/zeit-magazin/2024/45/social-media-nachrichten-antwort-reaktion-chatBuch: Endlich Ich von Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle https://www.fischerverlage.de/buch/brigitte-huber-anne-baerbel-koehle-endlich-ich-9783103977394Buch: Altern von Elke HeidenreichForschung: Blue Zones: Orte auf der Welt, in denen Menschen besonderes alt werden. ZeitforscherMarc Wittmann (u.a. „Gefühlte Zeit“) war in Folge 7 von Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden zu Gast. TV: „Ronzheimer. Wie geht's Deutschland?“, von 24.02.2026 bis 24.03.2026, je um 20:15 Uhr in Sat.1 und auf Joyn https://www.joyn.de/serien/ronzheimer-wie-gehts-deutschlandHuber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 10 Feb 2026 - 1h 04min - 20 - #19 Wie verändert sich unser Sex, wenn wir älter werden, Ann-Marlene Henning? Wie können wir die Lust wecken, wenn sie mal verloren geht?
Hört der Sex wirklich auf, nur weil wir älter werden? Ganz im Gegenteil: „Man wird alt, wenn man aufhört, Sex zu haben“, sagt unser heutiger Gast, die bekannte Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning. In dieser intensiven Folge räumen wir mit Tabus auf und sprechen direkt und ohne Selbstzensur über das, was im Schlafzimmer passiert (oder eben nicht mehr passiert). Warum ist die Länge einer Beziehung oft die größte Gefahr für die Lust? Wie gehen wir mit körperlichen Veränderungen wie der Menopause oder Erektionsstörungen um? Ann-Marlene erklärt uns, warum das Gehirn unser wichtigstes Sexualorgan ist, wie wir „Hauthunger“ stillen und warum die Klitoris in Anatomiebüchern viel zu lange vernachlässigt wurde. Eine Folge voller Aha-Momente, praktischer Tipps für den Alltag und einer großen Portion dänischer Gelassenheit.
Hört rein und entdeckt eure Lust neu!
Kapitelübersicht
00:00 Intro: Warum wir über Sex im Alter sprechen müssen
02:31 Zu Gast: Ann-Marlene Henning – Von „Make Love“ in die Podcast-Praxis
05:36 Die Lustfalle: Warum die Beziehungsdauer das Verlangen killt
07:21 Körperliche Hürden: Schmerzen, Trockenheit und Stehvermögen
31:25 Die Wiederentdeckung der Klitoris: Anatomie der Lust
38:50 Gehirn-Intimität: Warum wahre Begegnung im Kopf stattfindet
42:47 Solo-Sex, Tools und Fetische als Motor im Alter
45:34 Hauthunger: Wenn Berührung zur Bedrohung wird
47:56 Deutsche Scham vs. dänische Offenheit: Ein transgenerationales Thema
57:28 Das Entweder-oder-Spiel & Ann-Marlenes handwerkliche Premiere
Zitate & Redewendungen
„Man hört nicht auf Sex zu haben, weil man alt wird. Man wird alt, wenn man aufhört Sex zu haben.“ (Ann Marlene Henning / dänischer Werbespot)„Die größte Gefahr für den Sex ist die Länge der Beziehung.“„Wahre Intimität entsteht nicht zwischen den Genitalien, sondern zwischen den Gehirnen.“ (David Schnarch)„Der erotische Geist ist nicht besonders politisch korrekt.“„Do it for Denmark!“Referenzen
ZDF-Serie: „Make Love“ mit Ann Marlene HenningBücher von Ann Marlene Henning: u.a. „Liebespraxis“, „Make Love“, „Make more Love“ Peggy Kleinplatz: „Magnificent Sex“Buch von David Schnarch: „Intimität und Verlangen“Werbekampagne: „Do it for Denmark“Buch von Brigitte Huber und Anne Bärbel Köhle: „Endlich ich“Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet und kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 03 Feb 2026 - 1h 05min - 19 - #18 Wie bringen wir mit Ritualen Halt in unser Leben? Wann werden Routinen zum Käfig?
„Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir letztlich unser Leben.“
In dieser Folge von Huber & Seiler geht es ans Eingemachte: Sind wiederkehrende Abläufe nur notwendige bis lästige Automatismen oder das geheime Gerüst für ein zufriedenes Älterwerden? Während Stephan erstmal seine beeindruckende 14-Punkte-Morgenroutine präsentiert, zieht Brigitte die Grenze zwischen Routinen und Ritualen.
Wir diskutieren über verbindende Partnerschaftsrituale und trennende Routinen, über Barack Obamas Anzüge und kleine Gesten, die uns Halt geben. Zudem wagen wir uns an die ganz großen Fragen: Würden wir unsere Ungeduld oder unser ADHS wegzaubern lassen, wenn eine Fee käme? Eine Folge über die Macht der Wiederholung, die Erkenntnis, dass das Leben kein Vorspiel ist, und die Tücken, die im Einräumen von Geschirrspülmaschinen lauern.
Kapitelübersicht
00:00 Intro: Das Zitat von Annie Dillard und das Leben als Theaterstück
01:54 Stephans 14-Punkte-Plan: Von heißem Wasser bis zum Ordnungsprinzip
10:39 Routine vs. Ritual: Wo das Herz und die Aufmerksamkeit wohnen
11:32 Gut gegen Stress und in Übergangsphasen: die gesunde Kraft der Rituale,
12:42 Rituale zu zweit: Partner-Check-ins und die „Spülmaschinen-Challenge“
21:26 Die Rolle des Körpers
25:04 Routinen statt unnötiger Entscheidungen: Was wir von Obama & Co lernen können
28:36 Eine Minute gegen Lampenfieber
36:37 Kleine Fragen, große Fragen: Max Frisch und das Schicksal der Menschheit
45:42 Absurd unwichtig: Rückblick mit Kopfschütteln
48:58 Die Feen-Frage: Über ADHS, Ungeduld und die Akzeptanz des „Gesamtpakets“
55:41 Unsere Premieren
1:01:05 Ausblick auf die nächste Folge mit Sextherapeutin Ann-Marlene Henning
Zitate & Redewendungen
• „Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir natürlich letztlich unser Leben.“ (Annie Dillard)
• „Ich will keine Entscheidung darüber treffen, was ich anziehe oder esse. Ich habe zu viel andere Entscheidungen zu treffen.“ (Barack Obama)
• „Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und all Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“ (Max Frisch)
• „It won't count a year from now.“ (Englische Redewendung)
Referenzen & Erwähnungen
„Rituale, die dein Leben verändern“, Michael Norton, 2024
"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben", Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025
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Tue, 27 Jan 2026 - 1h 04min - 18 - #17 Geld, Freiheit, Lebensfreude – wie geht’s zur finanziellen Unabhängigkeit, Helma Sick? Welche Stolperfallen lauern v.a. für Frauen? Und wie reisen wir im Alter mit leichtem Gepäck?
„Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“ Dieses Credo von Helma Sick ist heute aktueller denn je. Brigitte beginnt das Interview mit der Grande Dame der Finanzberatung und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes mit einem schamhaften Geständnis. Und schon sind wir mittendrin in Helmas Lebensthema: der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen. Auch Stephan kennt viele Fälle, wo der Mann am Steuerrad der Finanzen sitzt. Schicksal? Nicht für Helma. Sie ermuntert Frauen jeden Alters, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen. Und zitiert Simone de Beauvoir: „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts."
Raus aus der Opferrolle: Das war auch immer Helmas Haltung. Sie gibt uns tiefe Einblicke in ihre bewegende Lebensgeschichte, von einer traumatischen Kindheit über die Leitung eines Frauenhauses, der Gründung ihrer Beratungsfirma „Frau & Geld“ bis hin zu ihrem späten Glück in einer Seniorenresidenz. In dieser Episode erfahrt Ihr, warum es für einen Ehevertrag fast nie zu spät ist, weshalb Lebensfreude die beste Rendite ist und wie man es schafft, im Alter „mit leichtem Gepäck“ zu reisen.
Eine Folge, die Mut machen soll, die eigene Freiheit konsequent zu planen!
Kapitelübersicht
00:00 Die Rückkehr der „Tradwives“ und die Sehnsucht der jungen Leute
15:35 Die Rentenfalle: Warum West-Frauen oft nur 830 € Rente bekommen und was wir von Ost-Biografien lernen können.
17:39 Geld und Liebe: Warum Frauen endlich fordern müssen und wie man Rentenlücken ausgleicht.
20:21 Ehegattensplitting – Wie es Frauen schadet
26:12 Scheidung mit Schmerz – aber ohne finanzielles Desaster
28:54 Ein Blick zurück: Einschneidene Erlebnisse in der Kindheit und im Frauenhaus
39:37 Mit der Perücke zur Bewerbung
43:16 Rettung durch Therapie
55:58 Gründung der Agentur „Frau & Geld“: gegen alle Widerstände zum Erfolg
1:10:56 Wie gutes Älterwerden gelingt
1:16:31 Eine starke Stimme, die liebevoll schimpft
1:21:37 Premiere Bundesverdienstkreuz, Schmetterlinge im Bauch und vom Privileg, nichts mehr beweisen zu müssen.
Zitate und Redewendungen
• „Frauen, die nichts fordern, bekommen das, was sie fordern, nämlich nichts.“ (Simone de Beauvoir).
• „Alter ist das große Privileg, dass man nichts mehr zu beweisen hat.“ (Virginia Woolf).
• „Es reicht völlig aus, eine ausreichend gute Mutter zu sein.“ (Donald Winnicott)
Referenzen
„Ein Mann ist keine Altersvorsorge“, Helma Sick und Renate Schmidt, 2015
„Väter als Täter“, Barbara Kavemann und Ingrid Lohstätter, 1984
„Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“, Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025
◦ „Ein Zimmer für sich allein“, Virginia Woolf, 1929
◦ „Lebenslinien“ (Dokumentarfilm über Helma Sick, Bayerisches Fernsehen).
◦ Shell Jugendstudie (aktuelle Ergebnisse zu Rollenbildern).
◦ Brigitte-Studie „Frauen auf dem Sprung“ (mit Jutta Allmendinger).
◦ Gleichstellungsberichte der Bundesregierung
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Tue, 20 Jan 2026 - 1h 27min - 17 - #16 Was kostet es, jung zu bleiben? Wie hoch ist der soziale Preis von Longevity? Worauf müssen wir persönlich verzichten, wenn wir lange leben wollen?
Würdet Ihr auf die gemeinsame Zeit mit Eurem Partner / Eurer Partnerin verzichten, um statistisch gesehen länger zu leben? Stephan ertappt sich dabei, wie er Schritte, Schlafstunden oder Weingläser zählt – immer mit dem Ziel, sich „Zeit zu kaufen“ für die medizinischen Durchbrüche der Zukunft. Doch wie hoch ist der soziale Preis für die perfekte Disziplin? Brigitte hält mit ihrer bewährten Mischkalkulation dagegen: Laufen und Verzicht auf Fleisch ja, aber die Weinschorle in Gesellschaft muss bleiben.
In dieser Folge diskutieren wir über radikale Lebensumstellungen, die Weggabelung mit Ü40 und warum es manchmal gesünder ist, ein Ziel bewusst zu verfehlen, statt sich von der eigenen Smartwatch knechten zu lassen. Außerdem: Inwiefern Detektivspielen in der Kindheit die beste Vorbereitung auf das Leben war und wie es war, die Raunächte zu begehen.
Kapitelübersicht
00:00 Intro & Das Schnitzler-Prinzip: Tun oder Ersehnen?
01:52 Die Wette auf die Zukunft: Warum Stephan jetzt Schritte zählt
08:41 Longevity extrem: Schlafplan versus Beziehungsleben
11:32 Lebensspanne vs. Gesundheitsspanne: Was wollen wir wirklich?
14:40 Die Mischkalkulation: Balance zwischen Laufen und Laster
28:08 Mythos Weggabelung: Muss man sich mit 40 entscheiden?
42:10 Hoffnung Medizin: Die Verdopplung des Wissens und wann Krebs endlich heilbar sein wird
52:40 Kleine Fragen, große Fragen: u.a. olympische Träume
56:00 Kindheits-Revival: Von Detektiven und Brettspielen
1:02:41 Unsere Premieren: Raunächte und KI-Experimente
1:08:45 Ausblick: Finanzielle Freiheit mit Helma Sick
Zitate & Redewendungen
„Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt und nicht was wir ersehnt haben.“ – Arthur Schnitzler„Ich möchte mir Zeit kaufen.“ – Stephan Seiler„Den Feind gar nicht erst im Haus haben.“ (über Süßigkeiten-Vorräte) – Brigitte HuberReferenzen & Erwähnungen
Stefanie Stahl: Psychologin und Buchautorin (Thema Reflexion)Prof. Volker Limmroth: Longevity-ExperteKarius und Baktus: Kinderbuch-KlassikerCircus Roncalli: https://www.roncalli.de/Spiele: Hitster (Musik-Ratespiel), Quizduell, Kniffel, Romy, TriominusEine kleine Bitte
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Tue, 13 Jan 2026 - 1h 11min - 16 - #15 Gehen oder bleiben? Warum trennen sich immer mehr Menschen in der zweiten Lebenshälfte, Dorothea Behrmann? Und wie gelingt ein guter Neuanfang?
Schluss jetzt?! Ausgerechnet am Anfang des Jahres steht für viele ein Ende: das Ende einer oft langjährigen Beziehung. Trennung tut weh. Immer. Aber wie gelingt es, Drama, Schmerz und Verletzung nicht unnötig groß werden zu lassen? Aus einer der sensibelsten Phasen des Lebens mit heilem Herz herauszugehen?
Das weiß Dorothea Behrmann, Trennungscoach und Paartherapeutin. Sie begleitet Menschen durch die “Sieben Phasen des Loslassens“, so auch der Titel ihres Buches. In dieser Folge spricht sie mit Brigitte und Stephan darüber, warum Trennung kein Scheitern ist, wieso die Zahl der späten Scheidungen Ü50/Ü60 rapide steigt und wie wir ausgerechnet mit zwei Zetteln auf dem Fußboden herausfinden können, ob wir gehen oder vielleicht doch bleiben sollen. Sind die Würfel bereits gefallen, weiß.die Expertin, welche Schritte wir unternehmen – und welche wir tunlichst vermeiden sollten.
Eine Folge für alle, die an Trennung denken, mittendrin stecken, verlassen wurden - und am Horizont den mutigen Neuanfang sehen wollen.
00:00 Warum der Jahresstart Trennungshochsaison ist
04:38 „Gescheiterte“ Beziehung – fatales Etikett und gesellschaftliches Stigma
09:36 Die Biologie der Trennung – warum uns Loslassen existentiell bedroht
10:36 Die Bedeutung der ersten Liebe und der Trend zur „Grey divorce“ 60+
14:55 Warum Trennung so oft Frauensache ist
21:47 Was Körper und Kopf verraten: Typische Alarmsignale
24:12 Krise oder mehr? Letzte Hoffnung Paartherapie
27:39 Gehen oder bleiben? die Zettel-Methode hilft
30:14 Wegen der Kinder zusammenbleiben - gute Idee?
32:16 Das Trennungsgespräch und warum weniger oft mehr ist
39:50 Hart, aber heilsam: die No-Contact-Regel
42:47 Täter-Opfer-Dynamiken und das quälende „Warum?“
54:09 Der Neuanfang: wie lange dauert es, bis das Herz heilt?
58:26 Lass uns Freunde bleiben?
1:02:49 Rubriken und ein letzter Mutmacher-Tipp
Referenzen
o „Die sieben Phasen des Loslassens“, Dorothea Behrmann, 2025
o „Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben“, Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle, 2025
o „The First Cut is the deepest.“, Rod Stewart, Songzitat
o Oprah Winfreys Podcast-Folge zum Thema „Gray Divorce“:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/gray-divorce-after-50-adult-children-the-fallout-for/id1782960381?i=1000733845235
o „Lieber bekanntes Unglück als unbekanntes Glück.“ (Redewendung).
o „Man wird nicht durch das, was man loslässt, kleiner, sondern durch das, woran man sich klammert.“ – Simone de Beauvoir.
o „Nichts in diesem Leben ist von Dauer. Nicht einmal unsere Sorgen.“ – Charlie Chaplin.
o „Romeo und Julia“, William Shakespeare
o „Kramer gegen Kramer“, Film, 1979
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Tue, 06 Jan 2026 - 1h 09min - 15 - #14: Wie finden wir raus aus der Selbstoptimierungsfalle? Wann reicht „gut genug“? Und wie geht das überhaupt?
Schluss mit dem Optimierungswahn! Pünktlich zum Jahreswechsel hinterfragen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Diktat der Neujahrsvorsätze. Warum fühlen wir uns oft nicht gut genug, wenn wir nicht jeden Schritt tracken oder die perfekte Version unserer selbst sind? Brigitte vertritt die Position, dass „Gut genug“ kein Stillstand, sondern eine gesunde Überlebensstrategieist, die uns vor Ausbrennen schützen kann. Stephan warnt, die Formel „Gut genug“ könne aber auch zu einer deaktivierenden Selbstzufriedenheit führen und lähmen. Das Streben nach Veränderung gleiche einem riesigen Tanker: Wer versucht, das Schiff mit Gewalt auf der Stelle zu wenden, wird scheitern, doch eine sanfte Kurskorrektur um nur ein Grad sorgt durch die Kraft der Wiederholung dafür, dass man langfristig an einem völlig neuen Ziel ankommt.
Brigitte und Stephan sprechen darüber, warum Perfektionismus oft eine „weibliche Geisel“ ist, aber auch Männer unter neuen Rollenbildern ächzen. Brigitte erklärt, wie ihr die 80-Prozent-Regel geholfen hat und wie sie ihren inneren „Sklaventreiber“ in eine gute Freundin verwandelt hat. Diese Folge liefert eine Portion Milde für das neue Jahr!
Kapitelübersicht
00:00 Voltaire und das Dilemma: Ist das Bessere der Feind des Guten?
01:16 Die Psychologie der Neujahrsvorsätze: Motivation oder Frustfalle?
04:40 Selbstoptimierung extrem
07:20 Perfektionismus bei Frauen vs. der neue Leistungsdruck auf Männer
13:27 Das „Good Enough“-Prinzip nach Donald Winnicott & Jesper Juul
20:52 Die To-Do-Listen-Krise: Wie viele Punkte pro Tag sind eigentlich gesund?
23:25 Praktische Tools: Zeitkontingente und die 80-Prozent-Erfahrung
25:20 Selbstfürsorge: Warum wir mit uns wie mit einem guten Freund reden sollten
44:47 Kleine Fragen / Große Fragen
52:21 Unsere Premieren: Vom Seiler-Salon bis zu neuen Einladungen
58:38 Ausblick auf Folge 15: Das Thema „Trennen, aber richtig“ mit Dorothea Behrmann
Zitate
„Das Bessere ist der Feind des Guten.“ – Voltaire„Perfekte Eltern sind ein Albtraum.“ – Jesper Juul„Love it, change it or leave it.“ – Lebensmotto von Brigitte Huber„Alles geht vorüber.“ – Lebensmotto von Stephan Seiler„Reiß dich doch mal zusammen!“ – Der klassische innere Antreiber„80 Prozent reichen voll und ganz.“ – Das geflügelte Wort gegen den Perfektionismus„Maximizing versus Satisficing: Happiness Is a Matter of Choice“ – Schwartz et al.Referenzen:
Donald Winnicott: Britischer Kinderpsychoanalytiker und sein Konzept der „Good enough mother“.Jesper Juul: Familientherapeut.Kristin Neff: Psychologin und Expertin für Selbstmitgefühl/Selbstfürsorge.Mark Wittmann: Zeitforscher (Thema Zeitoptimismus).Yael Adler: Ernährungs- und Hautspezialistin.Volker Limmroth: Experte für Longevity.Dorothea Behrmann: Trennungscoach.Perfektionismus und Angststörungen: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28980487/Winnicott, Donald W.:The Child, the Family, and the Outside World (Penguin, 2021)Huber & Seiler – Die Sache mit dem Älterwerden ist ein unabhängiger Podcast. Um ihn produzieren zu können, brauchen wir Eure Unterstützung. Abonniert uns, teilt uns, verlinkt uns, bewertet, kommentiert uns. Wenn Ihr uns gerne hört, empfehlt uns bitte weiter! Das würde uns sehr freuen.
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Tue, 30 Dec 2025 - 1h 01min - 14 - #13 Party on forever?! Warum es kein zu alt gibt, wenn wir feiern, tanzen (oder raven) wollen. Mit DJ HELL!
Brigitte und Helmut Josef Geier alias DJ Hell kennen sich seit der Jugend: aus dem Jugendzentrum in der oberbayerischen Provinz und aus der Stiege, dem Club, in dem der heutige Gast früh anfing aufzulegen.
DJ Hell gehört zu den Gründervätern der deutschen Techno-Szene. Geboren 1962 in Altenmarkt an der Alz, seit knapp 50 Jahren DJ und fast jedes Wochenende unterwegs, vor einem Publikum, das oft dreimal so jung ist wie er.
Brigitte und Stephan sprechen mit ihm darüber, warum der Kontakt zu jungen Menschen für ihn unverzichtbar ist, und was es braucht, um in einem Beruf, der ständig nach Neuem verlangt, nicht stehenzubleiben.
"Helli" erzählt auch davon, wie er sich fit hält, wenn er sich beruflich die Nächte um die Ohren schlagen muss.
Und von seiner Entscheidung, das eigene Leben nicht am Alter auszurichten.
Transparenzhinweis: Das Gespräch haben wir im September 2025 aufgezeichnet.
Kapitelübersicht
0:00:00 Jugendzentrum und die Stiege
0:04:35 „Wie alt fühlst du dich?“ – zwischen Reisen und jungem Publikum
0:06:24 Der Antrieb: neue Wege statt Erfolgsrezept
0:08:03 Pioniermomente, Länder, erste Techno-Erfahrungen
0:10:04 Vorbilder, Mentoren und Nachrufe
0:15:22 Techno-Szene früher, Konkurrenz zwischen Berlin, Frankfurt und München
0:25:28 Brüche im Rückblick: Digitalisierung, Krise, Pandemie
0:30:44 Generationenmix und Gespräche mit ganz jungen DJs
0:39:52 „Beim Auflegen spürt er das Leben“ – Glück, Druck, Selbstkritik
0:46:15 Love Parade / Siegessäule: 20 Minuten, eine Million Menschen
0:49:46 Premieren, KI und neue Projekte
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Wed, 24 Dec 2025 - 1h 07min - 13 - #12 Das Xmas-Special: Wie überstehen wir Weihnachten (in jedem Alter)? Welche Tipps helfen uns – und welche nicht?
Weihnachten. Für viele das schönste Fest des Jahres. Für andere das größte Sozialexperiment seit Jesu Geburt.
Brigitte und Stephan sprechen darüber, warum die Feiertage oft genau dort kippen, wo Nähe, Erwartungen und alte Rollen aufeinandertreffen. Sie tasten sich durch große Fragen und kleine Strategien:
Was entlastet wirklich? Wann hilft Rückzug mehr als Harmonie? Und wie viel Vorbereitung braucht ein Fest?
Es geht um Geschenke, Grenzen, Generationsfragen – und um die leise Erkenntnis, dass jedes Weihnachten neu verhandelt werden muss.
Brigitte und Stephan nehmen sich dabei die wichtigsten Tipps zur Deeskalation vor, die die beiden finden konnten, und prüfen diese auf Umsetzbarkeit.
Kapitelübersicht
00:00 „Wie kommen wir da durch?“ – die eigentliche Ausgangsfrage der Folge
06:06 Neue Konstellationen und erste Male an den Feiertagen
14:09 Erwartungen, unausgesprochene Regeln und alte Rollenbilder
14:48 Nähe, Pflichtgefühl und das Bedürfnis nach Rückzug
17:03 Geschenke zwischen Geste, Pflicht und stiller Überforderung
24:02 Weniger Programmpunkte, mehr Luft
25:35 Ich-Botschaften am Festtisch: reden, bevor es knallt
28:23 Das Safe-Word „Winterpause“ und die Idee vom Konfliktpaten
33:50 Streitthemen vorher benennen – und bewusst vertagen
41:56 Kleine Fragen, große Fragen und Premieren
Referenzen
Oliver Kalkofe (Gast aus Folge #11 als Referenz für „Boomer-Sprüche“)Kartensets mit Fragen für Gespräche: „90 Fragen, die verbinden“ (beherzt), "Darf ich Dich das Fragen?" (Hotel Matze, beherzt), Familie (Hotel Matze, beherzt.)⸻
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Wed, 17 Dec 2025 - 1h 00min - 12 - #11 Was ist so geil daran, ein Boomer zu sein, Oliver Kalkofe? Was war früher besser? Und darf man heute wirklich weniger sagen als damals?
Stephan begrüßt Oliver Kalkofe, Satiriker, Komiker, Gesicht von „Kalkofes Mattscheibe“. Nur, dass er ihn zunächst Oliver Welke nennt. „Bester Start ever“, sagt Kalkofe. Im September ist er 60 geworden. Zum ersten Mal habe ihn ein runder Geburtstag tiefer getroffen, erzählt er.
Brigitte und Stephan sprechen mit ihm über seine Generation, die sogenannten Babyboomer und über den Spott, den sich die Boomer ständig anhören müssen. Zurecht? Oliver Kalkofe hat dazu eine dezidierte Meinung. Genauso wie über den positiven Wert von Mangelerscheinungen und Langeweile. Er spricht über die Zeit, als YPS-Hefte das Größte und Fernsehen ein Fluchtpunkt für alle war, die was positives sehen wollten. Es geht auch um Redefreiheit, Humor damals und heute, um Memes, Diäten und die Frage, wie man gelassen älter wird, obwohl sich die Welt immer schneller dreht. Und auch darum, warum Kalkofe glaubt, dass er als Kind heute verloren wäre.
Kapitelübersicht
00:00 Was Oliver am Älterwerden cool findet
04:31 Boomersein als Gefühl und Generationserfahrung
12:00 Humor früher und heute – Kritik, Memes und neue Grenzen
15:51 Einfluss von Politik, Kirche & Medien in den frühen Jahren
23:59 Die 60 als neue Zäsur – Zeit, Freiheit, Gelassenheit
29:05 Körper und Kopf – erste Alterszeichen, Verletzlichkeit, Selbstironie
30:53 Fernsehen als prägende Bezugsperson
35:58 Nostalgie, Tempo der Welt & der Verlust alter Sicherheiten
42:34 Umgang mit alten TV-Rollen, Blackfacing & Selbstreflexion
48:43 Streitkultur, Canceln & die Frage: Was darf Humor?
52:05 Digitaler Wandel, Filterblasen & warum vieles heute überfordert
56:05 Körperbild, Diäten & der Kampf mit dem eigenen Stoffwechsel
1:05:19 Kindheitserinnerungen: YPS, Micky Maus & kleine Sensationen
1:12:17 Elternhaus, Erziehung & frühe Medienprägung
1:20:10 Beziehungen, Abschiede & warum Neues wichtig bleibt
1:23:55 Entweder/Oder
1:24:12 Kindheitshelden, Musik, Bofrost vs. Eismann
1:25:11 Mediennutzung heute – linear vs. Streaming
Referenzen
„Nie war früher schöner als jetzt. Ein Boomer blickt zurück nach vorn“, Oliver Kalkofe 2025.
"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben", Anne-Bärbel Köhle und Brigitte Huber, 2025
"Kalk & Welk – Die fabelhaften Boomer Boys", der Podcast mit Oliver Welke und Oliver Kalkofe
"Das Leben ist zu wichtig, um es ernst zu nehmen", Oscar Wilde
"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt", Joachim Ringelnatz
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Tue, 09 Dec 2025 - 1h 38min - 11 - #10 Warum gilt die Vorfreude als schönste Freude? Welche Kraft steckt wirklich in ihr? Wie können wir sie täglich wecken? Und wann ist Zweckpessimismus doch die bessere Wahl?
Brigitte zitiert gleich zu Beginn die polnische Dichterin Mascha Kaléko: „Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn. Ich freue mich vor allem, dass ich bin."
Nach der Folge mit Stefanie Stahl zum Thema Einsamkeit (#9) will Brigitte auf die helle Seite wechseln. Sie zitiert Studien, nach denen Vorfreude so starke Glücksgefühle wie kaum eine andere Tätigkeit ausschütten.
Stephan hingegen: Lebt lieber im Hier und Jetzt als auf der Wartebank des Glücks. Er sagt: Vorfreude und er seien seit drei Jahrzehnten keine Freunde mehr.
So wird das Loblied auf die Vorfreude zu einem Gespräch darüber, wann sie sinnvoll ist und wann sie mehr schadet als nützt.
Wie Erwartungen enttäuschen, warum Dopamin uns blenden kann und wann Franz Beckenbauers Zweckpessimismus doch die klügere Wahl ist.
Wie kann die Vorfreude die Sache mit dem Alter erleichtern?
Wieso freuen sich ältere Menschen gezielter als jüngere?
Und wie schafft man es, sich immer wieder auf ein Date zu freuen, ohne hinterher enttäuscht zu sein?
Außerdem: Stephans erste Botox-Erfahrung (270 Euro, null Reaktionen), Brigittes Donnerstagabende im Stau und die Frage, ob Münzwurf unterschätzt werden.
Kapitelübersicht:
00:00 Dopamin, der gute Stoff
04:07 War als Kind die Vorfreude wichtiger als das Geschenk?
05:53 Heimliche Glücksmomente im Stau
07:37 Reiseführer: Euphorie oder Mahnmal?
15:04 Training für mehr Vorfreude
18:33 Fußball und worauf sich Männer sonst noch freuen
22:15 Schadet Vorfreude bei Dates?
33:53 Hausaufgabenkontrolle: 30-Pflanzen, Zeitgefühl und Dashboard
47:18 Stephans Botox-Erlebnis und ein Tipp für eine Weihnachtsfeier mit Tiefgang
56:10 Vorfreude auf Oliver Kalkofe
Referenzen & Erwähnungen:
- „Ich freue mich, das ist des Lebens Sinn", Mascha Kaléko
- „The secret to happiness is having low expectations", Warren Buffett
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Wed, 03 Dec 2025 - 1h 00min - 10 - #9 Wie kommen wir in Kontakt – mit anderen und mit uns selbst, Stefanie Stahl? Was hilft, gelassen älter zu werden?
In dieser Folge holen Brigitte und Stephan ein Gefühl ins Rampenlicht, das wir alle kennen – manche nur sonntags, andere jeden Tag: Einsamkeit.
Ihr Gast, Deutschlands (nach Buchverkäufen) erfolgreichste Psychologin Stefanie Stahl, erzählt offen, dass sie dieses Gefühl bestens kennt. Früher vor allem als Single, wenn die Stille zu laut wurde und die Gedanken keinen Ausschaltknopf hatten. Was ihr half? Struktur, Ablenkung, Bewegung und Verbundenheit. Einsamkeit sei kein „Ich-bin-mal-allein“-Gefühl, sondern ein Mangel an Verbindung – zu anderen und zu sich selbst. Warum sich viele einsam fühlen, obwohl sie sozial eingebunden sind? Weil sie Rollen spielen, statt wirklich sie selbst zu sein. Ein echtes Stahl-Thema: Das Schattenkind, das sich versteckt, um bloß nicht abgelehnt zu werden. (Wie passend, dass ihr Mega-Bestseller “Das Kind in dir muss Heimat finden” Jubiläum feiert.)
Stefanie Stahl erzählt, dass sie schon mit 14 hochgerechnet hat, wie lang ihre Eltern noch leben – und sie selbst. Sie sagt: „Wenn ich morgen tot umfalle, war es trotzdem ein mega Leben.“
Stefanie Stahl erklärt, warum wir gesellschaftlich einsamer sind als früher, und spricht darüber, warum besonders Männer unter Einsamkeit leiden.
Wie man Einsamkeit erkennt und wie man verhindert, selbst ein granteliger alter Sack zu werden.
(Und wie Stephan den Kontakt zu seinen Mitspielern beim Handball verbessern kann.)
Stefanie Stahl hat auf alles eine klare Antwort – in dieser psychologischen Deep-Dive-Folge.
Kapitelübersicht
00:00 Was Stefanie Stahl macht, wenn sie sich einsam fühlt
06:28 Sind wir heute einsamer als früher?
08:50 Fühlt sich Einsamkeit mit 20 anders an als mit 60?
14:42 Die Angst vor Ablehnung
20:36 Warum besonders viele Männer einsam sind
27:04 Wie man den eigenen Vater zum Reden bringt
30:45 Alleinsein vs. Einsamkeit
39:41 Vergänglichkeit versus Hier und Jetzt
44:37 Warum die 60 ein anderer Marker ist als die 50
52:22 Einsam in Beziehungen: Was tun, wenn man nicht sofort gehen kann?
55:13 Prägungen vs. neue Wahlfreiheit
1:02:48 Stefanie Stahls Premieren
Referenzen
„Wenn der Mensch mehr weiß als andere, wird er einsam.“, C. G. Jung, Psychiater„Das Alleinsein ist nichts, wovor man fliehen muss. Es ist der Ort, an dem man sich selbst findet.“, Hermann Hesse„Das Kind in dir muss Heimat finden“, Stefanie Stahl (2015) „Jeder ist beziehungsfähig“, Stefanie Stahl (2017)"Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.", Brigitte Huber und Anne-Bärbel Köhle (2025)⸻
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Wed, 26 Nov 2025 - 1h 09min - 9 - #8 Schönheit ohne Ende? Was sind wir bereit, für unser Aussehen zu tun (ohne uns verrückt machen zu lassen)?
Eigentlich wollte Stephan mit Brigitte über den aktuellen Beauty-Trend sprechen. Darüber dass derzeit so viele Menschen Schönheitsbehandlungen vornehmen lassen. Aber dann sind die beiden ziemlich schnell bei den Themen Glücklichsein, Erwartungsmanagement und Statussymbolen gelandet. Wie wir aussehen und wie wir uns fühlen, hängt vielleicht doch stärker miteinander zusammen als gedacht (bzw. erhofft). Oder liegt die Themenwahl auch daran, dass sich Brigitte und Stephan bei der Aufnahme des Podcasts auch laufend selbst sehen – wegen des Videos, das bei der Aufzeichnung mitgeschnitten wird?
Während Stephan erzählt, dass sein Lieblingscafé einer ästhetischen Praxis weichen muss, erinnert sich Brigitte an die Zeit, in der Schönheits-OPs noch tabuisiert waren. Heute? Ein Markt so groß wie die Autoindustrie, und ein Druck, der immer früher beginnt.
Wie verändert es uns, wenn wir uns täglich auf dem Bildschirm betrachten? Warum schminken sich 16-Jährige eine halbe Stunde lang vor Schulbeginn, wieso verbringt jeder Deutsche im Schnitt täglich rund vier Stunden mit der eigenen Schönheit und weshalb schauen manche von uns mit Fünfzig entspannter in den Spiegel als mit Zwanzig?
Kapitelübersicht
00:00 Abraham Lincoln und die Frage, ob Glück eine Frage der Einstellung ist
02:53 Erwartungen, Wünsche und der innere Druck
04:10 Botox, Filler, Abnehmspritze
06:28 Der Beauty-Hype der jungen Generation
16:32 Body Positivity, Magersucht
18:34 Warum wir uns heute viel öfter sehen als früher
20:00 Corona, Kameras und verzerrte Selbstbilder
23:37 Schönheit als Währung
26:11 Adipositas und die Diskrepanz der Körperideale
32:01 Feminismus und die unsichtbare Mitte
35:13 Muskeln und Schönheitsdocs
37:45 Gelassen älter werden
41:37 Der Blick der anderen
44:56 Premieren und erste Male
51:44 Drei kleine Fragen zum Älterwerden
Referenzen
„Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.“ Abraham Lincoln
„Das Geheimnis des Glücks ist, nicht zu viel zu erwarten.“ Unbekannt
„Wir möchten uns nicht nur schön machen, sondern wir müssen uns schön machen.“ Heather Widdows
„Schöne Menschen behaupteten immer, gutes Aussehen sei unwichtig, während sie mit dieser Währung um sich warfen wie unerfahrene Bankräuber.“ Barbara Kingsolver, „Die Unbehausten” (2025)
„Self-Compassion” (verschiedene Ausgaben), Kristine Neff
„Perfect Me: Beauty as an Ethical Ideal”, Heather Widdows (2018)
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Tue, 18 Nov 2025 - 59min - 8 - #7 Warum sind wir alle Zeitoptimisten, Marc Wittmann? Wieso vergeht unsere Lebenszeit ständig anders schnell? Weshalb warten wir so ungern, selbst wenn wir genügend Zeit haben?
Ausgerechnet bei der Folge mit der Zeit funktioniert die Technik nicht.
Mikroausfall der mittelschweren Sorte.
Unser heutiger Gast, Zeitforscher, Psychologe und Zeitforscher Dr. Marc Wittmann, wartet gelassen.
Vielleicht, weil er weiß, dass unsere innere Uhr selten mit der äußeren übereinstimmt?
Schließlich klappt die Aufnahme doch noch.
Und Brigitte und Stephan wollen von Wittmann wissen, warum sich manche Jahre wie Wochen anfühlen und manche Minuten wie Ewigkeiten.
Wieso gutes Zeitmanagement im Job wichtiger sein soll als Kompetenz (wie Wittmann behauptet).
Ob eher Routinen oder Premieren die Zeit verdichten? Und was sie dehnt.
Außerdem sprechen sie über Handys, Wartezeiten im Supermarkt und den Versuch, den eigenen Zeitkompass neu zu kalibrieren.
Das alles in gut 60 Minuten.
Kapitelübersicht
00:00 Intro
02:43 Zeit versus Erfolg
05:07 Zwischen Menschen und Momenten
09:09 Der Körper als Uhr
10:37 Wenn Pläne ins Stolpern kommen
15:07 Zeitoptimismus
18:29 Im Sog des Scrollens
21:04 Drei Minuten Stille
34:55 Neues statt Routine
38:21 Nähe und Zeitgefühl
43:00 Wiederholungsschleifen
55:14 Zwischen Gestern und Morgen
57:31 Neue Augen, neuer Takt
⸻
Zitate
„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel, die wir nicht nutzen.“ Lucius Annaeus Seneca, um 49 n. Chr. „Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben“ Marcel Proust, französischer Schriftsteller.„Carpe diem" = „Nutze den Tag", Römische Weisheit.Referenzen
Marc Wittmann: „Gefühlte Zeit – Warum die Zeit verfliegt und wie man sie wieder gewinnt“ (C.H. Beck, 2013)"The Marshmallow Test – Mastering Self-Control" (Little, Brown and Company), 2014."Circadianer Rhythmus und die Insula im Gehirn: Wie körperliche Zustände (Interozeption) unser Zeitempfinden prägen.⸻
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Wed, 12 Nov 2025 - 1h 05min - 7 - #6 Wie treffen wir gute Entscheidungen? Wie korrigieren wir schlechte? Ist keine Entscheidung auch eine Entscheidung?
Da sich der Autor dieser Zeilen nicht dafür entscheiden kann, wie er diesen Text beginnt, wird er einfach drei Zitate zum Thema der Folge bringen:
"Im Moment einer Entscheidung stehen wir allein."
"Triff nie eine Entscheidung, wenn du wütend bist!"
"Kompliziert wird es immer dann, wenn man keine Entscheidung fällt."
Entscheidungen pflastern jedenfalls unseren Lebensweg.
Jede prägt uns.
In dieser Folge sprechen Brigitte und Stephan über die Macht (und OhnmachtI) kleiner und großer Entscheidungen.
Warum wir oft nicht die falschen, sondern die nicht getroffenen Entscheidungen bereuen. Wie viel Mut es braucht, das „vertraute Unglück“ gegen ein unbekanntes Glück einzutauschen. Bei welchen Entscheidungen keine Pro-und-Contra-Liste hilft. Wie das Älterwerden unseren Umgang mit Entscheidungen verändert. Wieso der Münzwurf unterschätzt wird. Und warum keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist.
Außerdem wirken immer noch Yael Adlers Ernährungs- und Pflegetipps nach (Folge #4 und #5).
Vor allem bei Stephan, der da noch ein paar Anschlussfragen hat.
*Horst A Bruder, Bankkaufmann
**Werner Braun, deutscher Aphoristiker
***Marc D. Moschiri, Manager
Kapitelübersicht
00:00 Reue, Entscheidungen und der Satz, der alles lostritt
02:31 Reichen 51 % richtige Entscheidungen?
04:17 Die schwersten Entscheidungen sind oft die, die wir nicht treffen
07:42 Das vertraute Unglück vs. das unbekannte Glück
10:09 Was falsche Entscheidungen uns lehren
11:26 Kopf oder Bauch?
19:12 Warum wir im Alter gelassener entscheiden
21:39 Torschlusspanik!
29:54 Die Münz-Methode
30:54 Kleine Entscheidungen, große Wirkung
32:56 Fehlkäufe
38:01 Drei kurze Fragen (u.a. Muss man sein Alter verraten?)
43:32 30 Pflanzen pro Woche und ein Tag ohne Handy
53:16 Premieren
Referenzen
Zitate:
„Reue für die Dinge, die wir getan haben, kann durch die Zeit geheilt werden. Aber die Reue für etwas, das wir nicht getan haben, ist unheilbar.“
Sydney J. Harris, amerikanischer Journalist
„Das Leben besteht aus Entscheidungen, und jede Entscheidung, die du triffst, prägt dich.“
John C. Maxwell
Quellen:
Zeelenberg, Marcel & Pieters, Rik (2007): A Theory of Regret RegulationZeelenberg et al. (2002): The Inaction Effect in the Psychology of RegretBruine de Bruin et al. (2012): Journal of Behavioral Decision MakingPeters, Ellen et al. (2007): Psychology and AgingHuber, Brigitte & Köhle, Anne-Bärbel (2025): Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.⸻
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Wed, 05 Nov 2025 - 59min - 6 - #5 Was (und was nicht) soll auf unsere Haut, damit wir länger jung aussehen, Yael Adler? (2/2)
Stephan schmiert, Brigitte zweifelt. Und Dr. Yael Adler? Lässt vieles einfach weg.
In Teil 2 des Gesprächs mit der Hautärztin und Bestseller-Autorin geht es um das, was wir auf unsere Haut tun, was davon wirklich wirkt – und in welchen Kosmetikprodukten mehr Marketing als echter Nutzen steckt. Vom guten Deo über Cremes und Sonnenmilch bis zu Hyaluron-, Retinol- oder Vitamin-C-Sera. Alles sehr lehrreich (vor allem für Stephan, der nun seine liebsten Routinen hinterfragt).
Aber Brigitte und Stephan biegen auch ab: Richtung guter Schweiß / schlechter Schweiß, zu Zucker und Süßstoffen, Kaffee und Möhrengrün sowie Paleo und Low-Carb-Diät.
Dazu einmal eisbaden. Soll ja gut tun.
Also: Einsteigen bitte!
Kapitelübersicht:
00:00 Intro
01:37 Yaels minimalistische Pflegeroutine (und die Sheabutter)
04:56 Sonnencreme – wirklich jeden Tag?
05:17 Skincare Fail: Wenn zu viel Pflege krank macht
06:07 Duschhygiene: Wie oft will die Haut duschen?
07:04 Reinigungswahnsinn vs. Hautbarriere
10:29 Challenge: 4 Wochen ohne Seife – mit Vorher-Nachher-Bild
10:57 Yaels Deo: Mit oder ohne Aluminium?
12:19 Ernährung & Schweiß: Knoblauch, Hormone und heißer Duft
15:04 Riechen Fleisch- oder Pflanzenfresser besser?
16:58 Kosmetikindustrie und das Marketing
23:57 Eisbaden als Anti-Aging-Methode (und warum es Yael umgehauen hat)
26:08 Nächste Premiere: Skilanglauf und der elastische Hintern
27:02 Entweder Oder (oder: Was Kaffee alles kann)
30:26 Paleo vs. Low Carb, und was man wirklich weglassen sollte
31:22 Kichererbsenwasser, Kaffeesatz, Möhrengrün
34:35 Hypochonder-Check: Wie merkt man, dass man wirklich krank ist?
Referenzen:
Bücher von Dr. Yael Adler:
Genial vital (2023, Droemer Knaur) über Anti-Aging, Lebensstil, KörperwissenGenial ernährt (2024, Droemer Knaur) über Ernährung, Mikronährstoffe, DarmfloraZitate:
„Die Haut ist das sichtbar gewordene Stück Seele.“ Paul Valéry, französischer Dichter
„Wir tragen alle unsere Geschichte auf der Haut.“ (anonym)
Begriffe:
Hormesis = Reiztherapie (z. B. Eisbaden, Sauna) zur Stärkung des ImmunsystemsLow-Carb ist eine Diät, bei der möglichst auf Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Kohlenhydrate verzichtet wird.Die Paleo-Diät orientiert sich an der Steinzeiternährung: viel Fleisch, keine Milchprodukte, kein Getreide, keine Hülsenfrüchte.Bildreferenz:
Der Jungbrunnen von Lucas Cranach d. Ä. – als Bild für den ewigen Wunsch nach VerjüngungHinweis:
Diese Folge ist Teil 2 unseres Gesprächs mit Dr. Yael Adler. Teil 1 findet Ihr in Episode „#4 Wie fühlen wir uns in unserer Haut wohl, wenn wir älter werden? (1/2)"
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Wed, 29 Oct 2025 - 39min - 5 - #4 Was müssen wir essen, damit wir uns in unserer Haut (lange) wohlfühlen, Yael Adler? (1/2)
Eigentlich sollte es in dieser Folge um die Haut gehen. Darum, wie wir sie frisch halten und gut aussehen.
Aber unser Gast Dr. Yael Adler hatte so viel mehr zu sagen. Daher bringen wir das Interview mit der Bestseller-Autorin in zwei Teilen.
In dieser Episode verrät Adler, wie wichtig unsere Ernährung ist, um nicht nur die Haut, sondern auch Zufriedenheit, Darmflora und Lebenserwartung zu verbessern. Sie gibt konkrete Tipps, um uns buchstäblich wohler in unserer Haut zu fühlen. Brigitte und Stephan haben viel gelernt im Gespräch mit der Hautärztin, Ernährungsmedizinerin und Bestsellerautorin („Haut nah“, „Genial ernährt“). Zum Beispiel:
Wie 30 verschiedene Pflanzen pro Woche sofort einen positiven Effekt auf unser Wohlbefinden haben (Haut, Psyche und Immunsystem inklusive).Warum ein Esslöffel Tomatenmark täglich ein Anti-Aging- und ein krebshemmender Effekt sein kann.Wie Snacks wie Chips unser Suchtzentrum triggern – und was dagegen hilft (außer sie nicht zu essen).Wieso wir vor dem 65. Lebensjahr andere Eiweiße essen sollten als Ü65.Welche Rolle Krafttraining spielt, wenn wir lange leben wollen.Weshalb ihre Hypochondrie ein Motor für Yael Adler wurde (und was Hypochonder Stephan davon lernen kann).Was es bringt, Nuss-, Samen- und Faser-Mischungen ins Frühstück zu rühren.Wie Möhrensaft oder Grünkohl vor Sonnenlicht schützen.Kapitelübersicht mit Timecodes:
00:00 Intro
02:15 30 Pflanzen pro Woche - Trend oder Wissenschaft?
06:08 Frühstück mit zehn Pflanzenpunkten
09:06 Woran merkt man, dass der Darm glücklich ist?
10:09 Was Ballaststoffe wirklich tun
16:12 Die drei goldenen 30er-Regeln fürs Älterwerden
16:35 Die Macht der Pflanzenfarben - von Tomate bis Rote Beete
20:41 Chips, Sucht und Glukose-Fallen
26:03 Eiweiß im Alter - pflanzlich oder tierisch?
33:35 Hypochondrie & Selbstwirksamkeit als Lebensstil
Teil 2 des Interviews mit Yael Adler erscheint am 29.10.2025 in Folge #5.
Referenzen:
Dr. Yael Adler (2024): Genial ernährt - Klüger essen, entspannter genießen, besser leben, Droemer HC
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Wed, 22 Oct 2025 - 51min - 4 - #3: Wie viele Menschen brauchen wir, um nie einsam zu werden? Wie setzen wir all die Longevity-Tipps um? Und wer interessiert sich überhaupt für die Sache mit dem Älterwerden? Viele Fragen, eine Folge – mit Brigitte Huber und Stephan Seiler
Wie viele Freundinnen und Freunde brauchen wir wirklich, um nie einsam zu werden? Zählt die Menge oder die Qualität?
Brigitte & Stephan sprechen über diese und andere Fragen rund ums Älterwerden. z.B.
über guten vs. schlechten Stressüber das gefühlte Alter im Alltagüber die Frage, wie man sein soziales Umfeld so auswählt, dass es einen trägt statt auszehrt.Außerdem: Premieren, Neugier und ein TV-Moment, der das Thema Einsamkeit groß machte.
Kapitelübersicht
0:00 Intro: Einsteins Wahnsinn und der Druck, alles richtig zu machen
3:01 Die Bahnhofsbeichte: Wie viel vom Altern wir selbst steuern
7:17 Buchpremiere „Endlich ich“: Um wie viele Jahre gealtert?
11:15 Wer kommt zur Lesung: Wen das Älterwerden wirklich umtreibt
18:51 Das Jugendbad auf dem Festival: Zaubern mit Mitte 40
21:37 Die Raucherecke-Erkenntnis: Warum Gleichaltrige so guttun
27:23 Patente ab 50: Was Erfahrungswissen dem jungen Gehirn voraushat
29:23 Die Premiere: Brigittes Vorsatz, das Handy einen Tag wegzulegen
32:13 Stephans Premiere: Das komische 30-Pflanzen-Ding
35:19 Einsamkeit in der Halbzeitpause: Der Film, der alle erwischte
37:00 Wie einsam warst du? Brigittes Wochenenden ohne eigene Stimme
42:38 Das WM-Finale auf dem Mülleimer: Stephans einsamster Abend
46:23 Energieräuber: Zählt die Zahl der Freunde oder die Auswahl?
52:40 Schlussmachen mit Freunden: Gespräch oder polnischer Abgang
55:17 Nächste Woche: Dr. Yael Adler über Haut, Darm und Hypochonder
Was Du aus Episode #3 mitnehmen kannst:
Veränderung beginnt bei uns, sonst bleibt alles beim Alten (ja, auch beim Älterwerden).60–70 % unseres Älterwerdens können wir selbst beeinflussen (Lifestyle, Mindset, Umgang mit Stress).„Guter“ Stress existiert. Entscheidend ist Bewertung; Akzeptanz hilft bei Unveränderbarem.Neugier ist ein Schlüssel fürs Gelassen-Älterwerden. Premieren halten wach und lebendig.Einsamkeit betrifft nicht nur Hochaltrige; Großstadt-Umzüge & Lebensumbrüche sind Risikophasen.Gegen Einsamkeit zählt nicht nur „der innere Kern“ - auch „lockere“ Kontakte (Verein, Kurs, Hobby) stabilisieren.Qualität > Quantität: Freundeskreis bewusst „casten“ und Energieräuber erkennen. Abgrenzen ist erlaubt.Generationenmix wirkt: Gespräche über Altersgrenzen erden und erweitern.Referenzen:
Albert Einstein: "Die Definition von Wahnsinn ist - immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten."Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle (2025): Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben. (S. Fischer Verlage)Staudinger, U. M.. Older need not mean less productive. Vortrag bei der Tsao Foundation, Singapur.Deller, J. & Finsel, J.. Alternde Belegschaften: Risiken und Chancen. Leuphana Universität Lüneburg.Barreto, Manuela et al.: Loneliness around the world. Age, gender, and cultural differences in loneliness. In: Personality and Individual DifferencesBundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (2024): Einsamkeitsbarometer 2024. Langzeitenwicklung von Einsamkeit in Deutschland.Dr. Yael Adler: Genial ernährt (Droemer)ARD-Video zur Einsamkeit: https://www.ardmediathek.de/video/die-carolin-kebekus-show/was-tun-gegen-einsamkeit/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTBmYjE4MzgtNmU0Zi00ZWI4LWE5NWQtYzg0NTUwNjYwOGMw📅 Neue Folgen von HUBER&SEILER erscheinen immer mittwochs u.a. auf diesen Plattformen:
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Wed, 15 Oct 2025 - 58min - 3 - #2: Können wir alle Hundert werden, Volker Limmroth? Wie gelingt ein langes Leben?
In Folge 2 geht es um eine große Frage:
Was können wir selbst dafür tun, gesund 100 zu werden? Was liegt in unseren Genen – und wie viel können wir selbst dafür tun?
(Spoiler: Jede Menge. Das behauptet zumindest unser Gast.)
Brigitte & Stephan sprechen mit dem Langlebigkeitsforscher Prof. Dr. Volker Limmroth über die neuesten Erkenntnisse.
Er gibt jede Menge Longevity-Tipps, die wir im Alltag umsetzen können.
Brigitte und Stephan lernen in dieser Folge einiges:
Zu wie viel Prozent wir unsere Lebenserwartung mit unserem Lebensstil steuern können. (Prof. Limmroth nennt sogar eine konkrete Zahl!)Wie sinnvoll biologische Alterstests sind.Warum unsere Oberschenkel und Tanzen lebensverlängernd sein können.Welche Rolle Sinn, Spiritualität, Achtsamkeit und soziale Bindungen spielen.Was wir von den Weltregionen lernen können, in denen die Menschen besonders alt werden.Wie KI, Genom-Analyse und personalisierte Medizin uns in Zukunft womöglich noch älter werden lassen.Worauf Prof. Limmroth niemals verzichten würde – auch wenn’s nicht lebensverlängernd ist.Dazu ganz konkret:
Die wichtigsten Life-Hacks und Tipps für ein langes, gutes Leben.Wie sich gute Gewohnheiten in den Alltag integrieren lassen.Dass es auch guten Stress gibt, der uns nicht früher sterben lässt. (Der schlechte Stress aber schon.)Und was Premieren mit unserem Zeitgefühl machen.Kapitel
00:00 Einführung in die Langlebigkeit
01:17 Statistiken zur Lebenserwartung
02:15 Gesund leben: Prävention und Genetik
07:27 Die Rolle der Muskulatur für ein langes Leben
10:29 Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit
12:27 Zukunft der Medizin: Genomforschung und KI
16:03 Lebensstil und soziale Faktoren für Langlebigkeit
22:37 Praktische Tipps für ein gesundes Leben
23:35 Stressmanagement und Lebensqualität
Lektüre:
Prof. Dr. Volker Limmroth, Dr. Gerd Wirtz (2025),
Der Longevity-Kompass
Ullstein
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Wed, 08 Oct 2025 - 28min - 2 - #1 Na, wie alt fühlen wir uns heute? (Warum diese Frage wichtig ist, wenn wir lange leben wollen.) Mit Brigitte Huber & Stephan Seiler
In der ersten Folge sprechen Brigitte und Stephan über das gefühlte Alter, und was es mit uns macht. Brigitte ist gerade 60 geworden, Stephan 45. Beide merken: Älterwerden ist nicht nur eine biologische, sondern v.a. eine soziale und emotionale Erfahrung.
Es geht um Fragen wie:
Wann fühlen wir uns eigentlich alt - und wann jung?Warum sagen so viele: „Ich bin 42, aber fühle mich wie 28?“Was hat das mit unserer Psyche, unserem Umfeld und unserer Sprache zu tun?Welche Herausforderungen wie z.B. Altersdiskriminierung sind mit der Zahl verbunden? Wieso leiden auch junge Menschen unter Altersdiskriminierung? Warum ist es so wichtig, neue Premieren im Leben zu schaffen?Welche Auswirkung hat das gefühlte Alters auf die tatsächliche Lebenszufriedenheit und Lebenserwartung?Kapitelübersicht
00:00 – Intro: Warum man beim Alter sofort in eine Schublade kommt
03:30 – Wie ein junges Fohlen: Floskeln und das Karrierefenster 42 bis 48
09:26 – Dein inneres Alter: Die Frage, die ganze Abende füllt
12:32 – Die toxische Beziehung zur Pulsuhr: ausgezeichnet für dein Alter
17:07 – Die Premieren-Formel: Warum erste Male die Zeit wieder dehnen
20:09 – Eure Sprachnachrichten: Naschtüte, Arthrose und eine Beerdigung
22:23 – Neugier als Schlüssel: Freundschaften über die Generationen
26:32 – Das Altersbild im Kopf: Nie eine alte weiße Frau sein wollen
32:11 – Das Umfeld entscheidet: Kanzler mit 70, kein Kurs mehr mit 55
33:46 – 37,3 Jahre: Wie alt und wie jung sich die beiden fühlen
37:33 – Der Körper in der Kita: Wie man sich zum Sport belohnt
40:02 – Entweder/Oder: Cicero oder Pippi, Sudoku oder Spanisch
44:19 – Fazit: Was von dieser Folge bleibt
Zitate
„Fange nie an aufzuhören. Höre nie auf anzufangen.“
Marcus Tullius Cicero, *106 v. Chr., †43 v. Chr.
„Der Sturm wird immer stärker. Das macht nichts. Ich auch.“
Pippi Langstrumpf
Quellen:
Brigitte Huber, Anne-Bärbel Köhle (2025)
Endlich ich! Wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben,
S. Fischer Verlag
Draaisma, Douwe (2006):
Warum das Leben schneller vergeht, wenn man älter wird.
Piper
Wittmann, Marc (2016):
The Passage of Time Across the Life Span
Psychology Today.
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Wed, 08 Oct 2025 - 47min - 1 - Trailer | HUBER & SEILER
Die Sache mit dem Älterwerden ist der Podcast für alle, die älter werden wollen, ohne sich alt zu fühlen.
Brigitte Huber (61) und Stephan Seiler (44) sprechen über das, was sich verändert – im Kopf, im Körper und im Leben.
Mit Gästen, Geschichten und einem Blick aufs Alter, der neugierig macht statt Angst.
Brigitte und Stephan sprechen über das, was früher oder später wohl alle beschäftigt.
Wie bleibe ich geistig und körperlich fit? Was am Älterwerden wird besser, was schlechter – abgesehen von Haarausfall? Bindegewebe und FaltenKann ich jetzt noch den Kilimandscharo besteigen? Und will ich das überhaupt?Wie verändern sich Liebe, Arbeit, Freundschaft – und der Sex? Wie gehe ich um mit Endlichkeit und Verlust? Was gibt meinem Leben Sinn – heute und in Zukunft? Kann die künstliche Intelligenz das Älterwerden verschönern?Will ich mich nochmal verändern? Welche Macken darf ich behalten und welche sollte ich schleunigst loswerden? Mit welchen Maßnahmen können wir alle 100 werden? Oder ist das Gerede über Langlebigkeit (neudeutsch Longevity genannt) nur Blabla?Was bringt es mir, mein biologisches oder gefühltes Alter zu ermitteln?Wie kann ich meine Zeit dehnen?Was kann ich noch neu lernen? Gibt es noch Dinge, die ich zum ersten Mal warten noch auf mich? Was kann ich tun, um meine Lust auf ein bewusst gelebtes Leben jenseits der 40, 50, 60, 70 oder 80 zu bewahren? Und wann ist man wirklich zu alt für etwas? (Zum Beispiel dafür, sich wie Stephan ständig die neuesten Turnschuhe zu kaufen.)Mit ehrlichen Gesprächen zwischen zwei Generationen, persönlichen Einblicken und überraschenden Gästen geben Brigitte und Stephan dem Älterwerden einen neuen Ton: neugierig, entspannt, ironisch und ehrlich. Ohne Anti-Aging-Hysterie, ohne Klischees.
Versprochen!
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Fri, 12 Sep 2025 - 2min
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