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Apropos Psychologie!

Apropos Psychologie!

Junfermann Verlag

Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in Gesprächen mit Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Coaches. Du erfährst aus erster Hand Tricks für ein einfacheres Leben, erhältst überraschende Einblicke in persönliche Erfahrungen und Entwicklungen und lernst eine ganze Menge darüber, wie wir manchmal ticken und warum. Alle zwei Wochen mittwochs neu.

162 - Apropos ... Trauma von Generation zu Generation!
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  • 162 - Apropos ... Trauma von Generation zu Generation!

    Du kennst deine Familiengeschichte, deine Biografie, und manchmal denkst du: „Oh nein, ich bin wie meine Mutter!“. Oder du spürst Verhaltensmuster und Glaubenssätze in dir, die du vom Vater oder von der Oma mit in die Wiege gelegt bekommen hast und die dich quälen. In dieser Folge sprechen wir mit der Ahnenforscherin und systemischen Coachin Anne Krämer über Transgenerationentraumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Es sind die vielen Geschichten unserer Vorfahren, die unsere Persönlichkeit prägen. Mit ihnen werden aber auch Traumata von Flucht oder Krankheit an uns weitergegeben. Manchmal spüren wir sie gar nicht. Wir können sie unbewusst nicht orten, gar überwinden. Unsere Emotionen entziehen sich oft unserem Bewusstsein. Wir gehen der Frage nach, inwiefern Krankheiten, eine Bindungsunfähigkeit oder besondere Ereignisse auf ein Generationentrauma zurückgehen. Wir gehen ein auf die Methoden im Familienbiografischen Coaching, auf die Aussagekraft von Genogrammen und das wirksame EMDR-basierte Neurocoaching. Mithilfe dieser Methode, bei der die Augenbewegungen unser Gehirn neuronal beeinflussen und neu vernetzen, können wir uns von belastenden Glaubenssätzen oder Reaktionsmustern befreien. Anne Krämer ist Ahnenforscherin und systemische Coachin aus Aachen. Diese beiden Herzensthemen verknüpft sie im Familienbiografischen Coaching. Folge direkt herunterladen Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

    Wed, 16 Sep 2026 - 44min
  • 161 - Apropos ... Diagnose: ADHS!

    In dieser Folge geht es um die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, auch besser bekannt als ADHS. Diese Diagnose lässt oft lange auf sich warten. Symptome sind vielfältig und nicht eindeutig. Doch ist sie einmal festgestellt, gibt es Wege, mit ihr umzugehen. Wie, darüber sprechen wir mit dem Psychotherapeuten Prof. Dr. Jan Kiesewetter. ADHS wird heute häufiger diagnostiziert als noch vor 30 Jahren. Forschung und Wahrnehmung für diese Form der Neurodivergenz gewinnen immer mehr an Bedeutung. Wir gehen auf Mythen und Missverständnisse ein. Wir sprechen über Symptome und ab wann eine ADHS-Diagnostik angeraten ist und darüber, was ADHS im Gehirn macht. Die Informationsverarbeitung im Gehirn streut breiter und läuft nicht linear. Diese Andersartigkeit, die Neurodivergenz, bleibt ein Leben lang vorhanden. Aber es gibt Selbsthilfestrategien. Um Routine-Aufgaben auszuführen benötigt ein Menschen mit ADHS Stimulation. Bei alltäglichen Aufgaben schaltet das Gehirn ab. „Sein Gehirn weigert sich, langweilige Routinen auszuführen“, so Dr. Kiesewetter. Dann ist der Betroffene wie gelähmt. Stimulation kann Musik sein oder das Spielen an einer Kette, alles, was die Konzentration neu fokussiert. „Ist das ADHS-Gehirn einmal angeschmissen, funktioniert es wie jedes andere Gehirn“, so Dr. Kiesewetter. Dann kann das Gehirn unglaublich viel leisten. Darum arbeiten neurodivergente Menschen oft in vielen kreativen oder Blaulicht-Berufen. Bei Erwachsenen haben sich über die Jahrzehnte Kompensationsmechanismen aufgebaut, die es zu erkennen und zu unterscheiden gilt. Das macht die Diagnostik so schwierig. Wenn Probleme wie Konzentrationsschwäche oder Vergesslichkeit öfter auftauchen, ist eine Diagnostik geraten. Zeitmanagement ist extrem wichtig. Menschen mit ADHS leiden unter Zeitunschärfe. Darum: Drei Minuten Spülmaschine einräumen, drei Minuten Tisch abräumen. Zeitdruck macht die Aufgabe interessanter. Wird das Gehirn stimuliert, gehen sie leichter von der Hand. Es ist wie beim Tanzen. Wenn das Paar im Rhythmus ist, läuft‘s. „Der Start mag eine Herausforderung sein. Aber ADHS ist weder eine Schwäche noch persönliches Versagen. Man nimmt die Welt nur anders wahr. Wer die passenden Stärken und Strategien entwickelt, kann ein wunderbares, selbsterfülltes Leben führen“, macht Prof. Dr. Jan Kiesewetter Mut. Prof. Dr. Jan Kiesewetter ist Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Inhaber der Praxis für Psychotherapie in München mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie und Gruppentherapie, ADHS, Supervision und Paartherapie Buchtipp: Prof. Dr. Jan Kiesewetter: „ADHS – was nun? Strategien, Tipps und Übungen für ein selbstbestimmtes Leben“, Klett Cotta-Verlag 2026 Folge direkt herunterladen Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

    Wed, 02 Sep 2026 - 40min
  • 160 - Apropos ... Mental Load!

    Mental Load, die unsichtbare Belastung und mentale Last, die uns angesichts einer Welt mit unendlichen Möglichkeiten überfluten kann, ist das Thema dieser Folge. Der ständige Input, aber auch das Gefühl, für alles verantwortlich sein und alles kontrollieren zu wollen, sorgt bei uns für ein Dauerrauschen, das uns in die Überforderung treiben kann. Die Psychologin, Markt- und Wirkungsforscherin Birgit Langebartels zeigt psychologische und kulturpsychologische Faktoren des Mental Load und der Mental Load-Gesellschaft auf und bietet konkrete Handlungsvorschläge an - für mehr Gesundheit und für mehr Resilienz. Ständiges Dauerrauschen Wie eine ständige App im Hintergrund laufen 1000 Dinge im Hintergrund. Unser Kopf steht nicht still, wir arbeiten To-Do-Listen ab. Aber das zieht Energie. Die Daueraktivierung kann zu psychischen Problemen führen. Mental Load ist ein Phänomen der Zeit, wir leben in einer Multioptionalität. Alles ist möglich, jeder möchte alles. Vor diesem Hintergrund gibt Birgit Langebartels Hilfestellung.  Es gibt sechs Warnsignale, die auf einen Mental Load hinweisen. Dazu gehört, dass sich alles dringend anfühlt und man schwer Entscheidungen treffen kann. Was hilft? Das können Digitale Detox-Zonen, Mikroreflexion, Not-To-Do-Listen oder ganz einfach die Natur sein. Mehr Orientierung, mehr Priorisierung, ein achtsamer Umgang mit sich selbst und anderen – das ist das, wofür Birgit Langebartels plädiert.   Birgit Langebartels ist Diplom-Psychologin, Markt- und Wirkungsforscherin und Autorin Buchtipp: Birgit Langebartels: „Mental Load die unsichtbare Last. Erkennen, verstehen, bewältigen“, Junfermann Verlag 2026 Folge direkt herunterladen Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

    Wed, 19 Aug 2026 - 42min
  • 159 - Apropos ... der Glückskind-Effekt!

    Hans im Glück. Was könnte schöner sein? Aber leider haben wir oft nicht das Gefühl, das Glück anzuziehen. Das Glück kommt nicht einfach so zu uns, es ist kein Zufall, sondern wird von uns selbst geschaffen. Das sagen die Geschwister Maja und Johannes Storch. In dieser Folge erhältst du Impulse dazu, wie du deinem Glück näherkommen kannst. Wir sprechen darüber, was Glück überhaupt ist, wie Umwelt- und Rahmenbedingungen uns im Wege stehen und wie wir uns organisieren können, um uns dem Glück zu nähern. Es geht darum, eine positive Erwartungshaltung und eine Vison zu entwickeln von dem, wo wir hinmöchten. Lösungsansätze, das Unbewusste direkt zu adressieren, hält das Zürcher Ressourcen-Modell bereit, das die beiden erläutern. „Ein erster Schritt ist, sich Gedanken über sein Leben zu machen; sich Wiederholungen, Pechsträhnen und Umwelteinflüsse zu vergegenwärtigen und zu notieren, um den persönlichen gordischen Knoten vom Unglücklichsein zu lösen und etwas verändern zu können“, sagen Maja und Johannes Storch. Wir blicken aber auch auf die wissenschaftliche Seite, auf Ansätze und Impulse aus der Erkenntnistheorie und dem Konstruktivismus. Wir sprechen über unterschiedliche Erlebniswirklichkeiten und wie sie sich von der tatsächlichen Realität unterscheiden. Wir sprechen vom Proz, der sich bewusst aufbläst, vom chaotischen und liebenswürdigen Orx, vom Pechvogel- und vom Glückskind-Attraktor. Schmiede dein Leben selbst! Und betrachte nicht jedes Unglück als solches. Maja und Johannes Storch meinen es gut mit unserem Glück und gehen den Prozesse mit Wohlwollen, Leichtigkeit und Gelassenheit an. Lass dich inspirieren! Maja Storch ist Inhaberin des Instituts für Selbstmanagement und Motivation in Zürich und hat das Zürcher Ressourcen Modell erfunden. Johannes Storch ist von Haus aus Zahntechnikermeister und ebenfalls als ZRM-Trainer tätig. Buchtipp: Maja und Johannes Storch: „Der Glückskind‑Effekt – Wie Chaos dir helfen kann, die Realität zu gestalten“, Klett Cotta-Verlag 2026 Folge direkt herunterladen Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

    Wed, 05 Aug 2026 - 1h 03min
  • 158 - Apropos ... Digitale Resilienz!

    Digitale Resilienz: Das Thema ist so brandaktuell wie zeitlos und spricht mittlerweile wohl fast alle an. Ohne Smartphone geht‘s heutzutage nicht mehr. Es gibt Input ohne Ende, Nachrichten, Unterhaltung und Austausch auf allen Kanälen. Wer dabei im mentalen und digitalen Gleichgewicht bleiben möchte, muss priorisieren. Sandra Brauer, Systemische Beraterin und Prozessbegleiterin in der digitalen Transformation, erklärt in dieser Folge, was digitale Resilienz bedeutet und wie wir mit digitalen Herausforderungen umgehen können - privat und im Beruf. Kompetenz für die Zukunft Unter digitaler Resilienz versteht Sandra Brauer die psychische Widerstandsfähigkeit im Umgang mit digitalen Veränderungen und - in weiterer Betrachtung – daraus entstehenden Krisen. Sie ist eine der Kompetenzen der Zukunft, die dazu beiträgt, ein zufriedenes und gesundes Leben zu führen. Aber wie soll das gehen? Digitalisierung und Technologisierung verändern unsere Arbeits- und Lebenswelten. Sie erleichtern, aber machen auch alles komplexer. Und leider, so sagt Sandra Brauer, liebt es unser Gehirn, über Probleme nachzudenken. Damit fördern wir eine negativ konnotierte Stimmung. Gerade junge Frauen messen sich in Schönheitsidealen, sie sind ständig in Interaktion mit dem Netz, was Minderwertigkeitsgefühle und Ängste hervorrufen kann. Hingehen sind, laut Brauer, junge Männer anfälliger fürs Gaming, was Abhängigkeiten provoziert und von der echten Kommunikationsfähigkeit entfernt. Deshalb: priorisieren, aber richtig.    Die digitale Resilienz als Therapieansatz wird im Coaching noch nicht ernst genug genommen. Umso eindringlicher lautet ihr Appell an Unternehmen: überprüfen, ob man wirklich eine bedürfnisorientierte Arbeitswelt schaffen oder lieber dem Kapitalismus folgen wolle. Höher, schneller, weiter? Besser nicht, sagt sie. Die betriebswirtschaftliche Prämisse, Zeit, Qualität und Kosten gleichzeitig umsetzen zu wollen, sei strategisch nicht möglich. Vielmehr gehe es darum, den Mitarbeitenden Ängste vor Veränderungen zu nehmen, auf ihre Bedürfnisse zu schauen und Räume zu schaffen für mehr Selbstbewusstsein und Zuversicht. Sandra Brauer ist Systemische Beraterin (dgsf-zertifiziert), Stressmanagement-Trainerin und Prozessbegleiterin in der digitalen Transformation und Autoin. Sie ist Gründerin des Systemischen Netzwerkes in Hamburg. Ihr Schwerpunkt ist die Vermittlung digitaler Kompetenzen. Seit 2020 hat sie einen Lehrauftrag an der FOM Hochschule im Modul „Psychologische Gesprächsführung“.  Folge direkt herunterladen Entdecke jetzt unsere bezahlte Mitgliedschaft „Apropos … Auszeit!” auf der Plattform „Steady”. Mit dieser unterstützt ihr uns einerseits bei unserem Podcast-Projekt, andererseits wollen wir euch neben den Folgen zusätzliche Vorteile und exklusive Inhalte bieten können, zum Beispiel psychologisches Knowhow und alle paar Wochen kostenlose Hörbücher zu unseren Podcast-Thema. Hier geht's zu "Apropos ... Auszeit!": https://steadyhq.com/de/apropos-psychologie/about Sei dabei, wir freuen uns auf dein Feedback! Marion, Xenia und Saskia vom Podcast-Team

    Wed, 22 Jul 2026 - 45min
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