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Der Finanz-Gourmet

Der Finanz-Gourmet

private banking magazin

„Der Finanz-Gourmet“ ist ein Podcast des private banking magazin. Regelmäßig unterhalten sich die Hosts Oliver Morath und Carolin Tsalkas mit beeindruckenden Persönlichkeiten aus der Finanz- und Wirtschaftswelt. Dabei geben die Gäste auch viele persönliche Einblicke: 

Kulinarische Vorlieben, Weinempfehlungen, Reiseziele und sportliche Aktivitäten werden ebenso besprochen, wie die Herausforderungen des Bankings, der Kapitalmärkte sowie strategische und taktische Managementthemen. 


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114 - „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ – Christian Janas über Aktienrisiko im ETF-Zeitalter
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  • 114 - „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ – Christian Janas über Aktienrisiko im ETF-Zeitalter

    Der Trend ist eindeutig: Von jedem Euro, der aktuell neu in Aktienfonds fließt, wandert der Löwenanteil in einen ETF. Wer soll da noch für aktives Management brennen?

     

    Christian Janas tut es. Und zwar sehr. Als Vorstandsmitglied der DJE Kapital AG verantwortet er unter anderem die Vermögensverwaltung, die digitale Vermögensverwaltung und das Marketing eines Hauses, das seit über fünfzig Jahren gegen den passiven Strom schwimmt.

    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum echte Unabhängigkeit für ihn vor allem eines bedeutet: den eigenen Maschinenraum aus Research und Analysten, der inzwischen sogar zwei aktive ETFs speist.

     

    Es geht um die Frage, was passiert, wenn der Markt mal nicht nach oben will und sich zeigt, wer als Berater wirklich zum Kunden hält. Um das kommende Altersvorsorgedepot und die Sorge, dass eine gute Idee an deutscher Bürokratie hängen bleibt. Und um Janas' offene Kritik an Häusern, die hundert Prozent Aktienrisiko versprechen, aber im Ernstfall die Reißleine ziehen.

     

    Nebenbei erfahren wir, warum Janas seinen Urlaub bewusst in den Oktober legt, wieso ein Schraubverschluss beim Wein keine Schande ist und was das eigentlich mit dem FC Bayern zu tun hat.

    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wo der Unterschied zwischen echtem Aktienrisiko und purem Marketing verläuft.

     

    Disclaimer:

    Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

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    Thu, 03 Sep 2026 - 1h 00min
  • 113 - Auto ohne Lenkrad – Julien Zornig über die Kehrseite der Private-Equity-Demokratisierung

    2007 waren in Deutschland 761 Unternehmen an der Börse gelistet. Heute sind es nur noch rund 400. Und das ist nur die halbe Geschichte, denn der weitaus größte Teil der deutschen Wirtschaft war ohnehin nie an der Börse. Wer dort investieren will, kommt an Private Equity nicht vorbei.


    Julien Zornig, Managing Partner bei Astorius Capital, öffnet genau diesen Zugang seit über einem Jahrzehnt für Kunden, die keine institutionellen Millionenbeträge mitbringen. Trotzdem warnt er vor dem eigenen Trend.


    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum die Öffnung der Private Markets für kleinere Anlagesummen richtig war und trotzdem viele der neuen Produkte am Kunden vorbeigebaut wurden. Sein Bild dafür bleibt hängen: ein Auto mit Glaskuppel und sechzehn Cupholdern, aber ohne Lenkrad

    .

    Es geht um Zielrenditen, die sich schon beim Nachrechnen in Luft auflösen. Um den Unterschied zwischen echtem Zugang und geschicktem Vertrieb. Und um die Frage, woran man erkennt, ob ein Anbieter seriös arbeitet oder nur eine gute Geschichte erzählt. Klare Kante gibt es auch beim Thema Liquidität: Fristentransformation bei illiquiden Anlagen hält Zornig für einen der größten Fehler, den man als Anleger machen kann.


    Nebenbei geht es um Krypto-Skepsis, Trikotsponsoring im Hockeyverein und ein Fischgericht, das er dem Team gerne mal vorkochen würde: Kabeljau mit Champagnerkraut.


    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wo der Unterschied zwischen echtem Zugang und geschicktem Verpackungsdesign liegt.


    Disclaimer:

    Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden – bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals. Bitte informieren Sie sich sorgfältig, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

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    Thu, 20 Aug 2026 - 1h 05min
  • 112 - Index, Kosten, Konzentration: Benjamin Linn über den Bauplan eines ETFs

    Ein ETF wirkt von außen simpel. Ein Klick, ein Ticker, fertig. Was dahinter wirklich passiert, sehen die wenigsten.


    Benjamin Linn schon. Er leitet das Client Relationship Management bei Axxion, einer unabhängigen, inhabergeführten Service-KVG aus Grevenmacher an der Mosel, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Bei den Partnern trägt er den Spitznamen Mister Fondsauflage.


    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas nimmt er die Zuhörer mit in den Maschinenraum eines ETFs, vom ersten Anruf bis zum Handel an der Börse.

    Es geht um Market Maker und authorized participants, ohne die an der Börse gar nichts läuft. Um den Unterschied zwischen stumpfen Indexfonds und maßgeschneiderten Strategien, in die das Know-how eines Vermögensverwalters direkt einfließt. Um zwei hartnäckige Mythen: dass jeder ETF automatisch ein Index ist und dass ETFs quasi umsonst sind. Und um die Frage, wie viel Kapital es wirklich braucht, bevor sich ein eigener ETF überhaupt rechnet.


    So kommen unsere Finanz-Gourmet-Hosts zu der Erkenntnis, dass ein Winzer und ein ETF-Baumeister mehr gemeinsam haben als gedacht: Beide mischen so lange, bis aus Einzelteilen ein großes Ganzes wird.


    Eine Folge für alle, die wissen wollen, was wirklich passiert, bevor aus einer Idee ein handelbares Produkt wird.


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    Thu, 06 Aug 2026 - 1h 03min
  • 111 - Zombie-Tail und 37 Millionen Depots – Detlef Glow stellt ETF-Boom auf den Prüfstand

    Über 700 Milliarden Euro sind zuletzt in europäische Fonds geflossen. Rekordzahlen. Aber ist das die späte Ernte der Zinswende oder eine echte Flucht der Anleger zurück an den Kapitalmarkt?

     

    Diese Frage beantwortet Detlef Glow, Head of Lipper ETF Research bei der LSEG (London Stock Exchange Group). Bei Fondsdaten führt kein Weg an ihm vorbei, seine Kollegen nennen ihn nur "Mister Numbers".  Vom ETF-Boom hat den Mann der Zahlen allerdings keine Statistik überzeugt, sondern sein eigener Fitnesstrainer. 

     

    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas erklärt er, warum aktiv und passiv für ihn zwei Seiten derselben Medaille sind, und warum ausgerechnet die passive Welle den aktiven Managern eigentlich neue Chancen eröffnen müsste. 

     

    Es geht um Scheinliquidität bei ETFs auf Hochzinsanleihen und europäische Nebenwerte. Um das, was Glow selbst das "Zombie-Tail" nennt: Fonds und ETFs, zu klein zum Überleben, aber zu groß, um einfach zu verschwinden. Glow schaut auf die Zukunft von Tokenisierung und Direct Indexing und stellt sich der Frage, ob der klassische Fondsmantel langfristig ausstirbt.

     

    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum 37 Millionen deutsche Depots erst der Anfang sind.

     

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    Thu, 23 Jul 2026 - 1h 06min
  • 110 - Mythos Schwellenland – Baki Irmaks Abrechnung mit der alten Weltkarte der Börse

    Achtzig Prozent der Weltbevölkerung. Über fünfzig Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Und in unseren Depots? Kaum ein Prozent.

    Baki Irmak, Fondsmanager bei The Digital Leaders Fund, hat sein Leben den Emerging Markets verschrieben und einer Landkarte, die seiner Meinung nach längst nicht mehr stimmt.


    Im Gespräch mit Oliver Morath und Caro Tsalkas rechnet er schonungslos ab mit alten Einteilungen und Klischees. Was macht ein Land eigentlich zum Schwellenland? Und warum handelt die Börse Taiwan und Südkorea noch immer wie Nebendarsteller, obwohl sie längst Hauptrolle spielen?

    Es geht um Chiphersteller, die den großen US-Konzernen die Show stehlen. Um die Frage, ob man in China noch mit gutem Gewissen investieren kann. Und um ein Wort, bei dem Irmak fast die Stimme versagt: Fehlallokation.


    Am Ende gibt Baki auch ein paar persönliche Einblicke. Ein Modelabel, entdeckt über den Kleiderschrank seiner Nichte. Ein Wein aus dem Burgund. Und die Erkenntnis, dass die Schwelle längst überschritten ist.


    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum das Etikett "Schwellenland" nicht mehr passt.


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    Thu, 09 Jul 2026 - 58min
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