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Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll

Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll

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Musik macht Menschen unsterblich – doch hinter dem Glanz der Bühne beginnt die Dunkelheit. Stars, die Millionen in Ekstase versetzten, endeten nicht selten selbst im Abgrund. Denn hinter der Fassade des Musikbusiness regieren Machtmissbrauch, Gier und Gewalt – und Verbrechen aller Art: von Betrug und Intrigen bis hin zu Mord. Dort, wo Musikgeschichte geschrieben wurde, spielten sich Dramen ab, die bis heute Fragen aufwerfen. In Tatort Musik – Sex, Crime und Rock’n’Roll decken wir die wahren Skandale der Musikindustrie auf: toxische Beziehungen, zerstörerische Karrieren, korrupte Systeme. Von Amy Winehouse bis Kurt Cobain, von Tupac Shakur bis zu Fällen, über die kaum jemand spricht – wir erzählen die Geschichten hinter den Legenden. Fälle, die zeigen, dass Ruhm und Absturz oft nur einen Takt auseinanderliegen. Mit Tatort Sport hat Malte Asmus bereits bewiesen, wie True Crime und investigatives Erzählen zusammenfinden. Tausende Hörer:innen haben die Recherchen seines Teams verfolgt – weil sie nicht nur Namen und Taten erzählen, sondern die Strukturen dahinter sichtbar machen: Macht. Abhängigkeit. Schweigen. Jetzt wagt das Team hinter Tatort Sport mit Tatort Musik den nächsten Schritt – in eine Welt, in der Erfolg und Schuld oft Hand in Hand gehen. True Crime trifft Musikgeschichte – authentisch, schonungslos, unvergesslich. Folgt uns auch auf:
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35 - Tupac: Der Mann, der sich selbst ans Messer lieferte
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  • 35 - Tupac: Der Mann, der sich selbst ans Messer lieferte

    30 Jahre nach dem Mord an Tupac Shakur fällt endlich ein Urteil. Duane „Keefe D“ Davis wird wegen Mordes verurteilt – ausgerechnet seine eigenen Erzählungen über die Tat werden zu einem zentralen Beweismittel. Doch warum hat es so lange gedauert?

    Schon kurz nach den tödlichen Schüssen in Las Vegas im September 1996 führt eine konkrete Spur zu den Southside Crips aus Compton. Ermittler kennen mögliche Verdächtige, doch Misstrauen zwischen Polizeibehörden, verpasste Gelegenheiten und widersprüchliche Informationen erschweren die Aufklärung.

    2008 spricht Davis selbst mit Ermittlern über seine angebliche Beteiligung. Trotzdem bleibt er auf freiem Fuß. Später erzählt er seine Geschichte öffentlich, gibt Interviews und veröffentlicht ein Buch. Als er schließlich vor Gericht steht, behauptet seine Verteidigung, er habe seine Rolle bei dem Mord erfunden oder übertrieben.

    In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruieren wir die jahrzehntelangen Ermittlungen, die entscheidenden Versäumnisse und den Prozess gegen Duane Davis. Und wir gehen der Frage nach, ob die Polizei Tupacs Mord früher hätte aufklären können – und warum ausgerechnet der Mann, der sich womöglich längst in Sicherheit glaubte, selbst entscheidend zu seiner Verurteilung beitrug.
    Quellen und weiterführende Links
    Originalaufnahmen und Nachrichtenberichte (YouTube)

    Urteilsverkündung und Strafmaß gegen Duane Davis – Mitschnitt aus dem Gerichtssaal, Oktober 2026.
    Historische Nachricht über Tupac Shakurs Tod – zeitgenössische Berichterstattung von 1996.
    Orlando Anderson über den weißen Cadillac – Aussagen des damaligen Verdächtigen.
    Ermittler über Davis' öffentliche Aussagen – Einordnung der Ermittlungen und der Bedeutung seiner Selbstbelastung.
    Nachrichtenbericht zur Festnahme von Duane Davis – Berichterstattung aus dem September 2023.
    Duane Davis bestreitet seine Beteiligung am Mord – Davis über sein Buch, seine Unschuld und seine Vergangenheit.

    Journalistische Recherchen und Prozessberichterstattung

    Los Angeles Times: Who Killed Tupac Shakur? – Recherche aus dem Jahr 2002 über frühe Ermittlungsansätze, die Zusammenarbeit zwischen Las Vegas und Compton sowie mögliche Versäumnisse.
    The Guardian: Die Ermittlungen im Mordfall Tupac Shakur – Hintergrundbericht über die jahrzehntelange Ermittlungsarbeit, Davis' Aussagen und die Rolle verschiedener Polizeibehörden.
    Los Angeles Times: Verteidigungsstrategie im Prozess gegen Davis – Berichterstattung über die Argumentation der Verteidigung und den Umgang mit Davis' eigenen Erzählungen.
    CBS News: Urteil im Mordprozess gegen Duane Davis – Berichterstattung über den Schuldspruch.
    NBC Los Angeles: Zeugenaussagen im Tupac-Mordprozess – Überblick über Aussagen und Beweisführung im Prozess.

    Hinweis: Duane Davis wurde wegen Mordes ersten Grades verurteilt. Die Verurteilung bedeutet nicht, dass er persönlich die tödlichen Schüsse abgegeben hat. Davis bestreitet seine Beteiligung und hat angekündigt, gegen das Urteil vorzugehen.

    Hinweis zum Einsatz von KI

    Bei der Recherche, Quellenprüfung und redaktionellen Ausarbeitung dieser Folge wurden unterstützend KI-Werkzeuge eingesetzt. Die journalistische Verantwortung für die Inhalte liegt bei der Redaktion. Die verwendeten Originaltöne stammen aus den angegebenen Quellen und wurden nicht mithilfe von KI erzeugt.



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    Tue, 27 Oct 2026
  • 34 - Michael Jackson: Die Stimme eines Toten

    Am 8. November 2010 erscheint mit „Breaking News“ ein neuer Song von Michael Jackson. Doch statt Begeisterung löst die Aufnahme einen Verdacht aus: Ist das überhaupt seine Stimme?
    Drei Songs auf dem posthum veröffentlichten Album Michael stehen plötzlich unter Fälschungsverdacht: „Breaking News“, „Monster“ und „Keep Your Head Up“. Mitglieder der Jackson-Familie zweifeln an ihrer Echtheit. Langjährige Weggefährten widersprechen sich. Sony und Michael Jacksons Nachlassverwaltung verteidigen die Aufnahmen.
    Tatort Musik rekonstruiert einen der rätselhaftesten Streitfälle der Popgeschichte. Die Spur führt in ein Kellerstudio in New Jersey, zu fehlenden Gesangsaufnahmen, forensischen Stimmanalysen und einem Sänger namens Jason Malachi, dessen Stimme der von Michael Jackson verblüffend ähnelt. Ein angebliches Geständnis, widersprüchliche Zeugenaussagen und ein jahrelanger Rechtsstreit machen die Suche nach der Wahrheit immer komplizierter.
    2022 verschwinden die drei umstrittenen Songs schließlich von den Streamingplattformen. Doch die entscheidende Frage bleibt ungeklärt: Wer hat sie tatsächlich eingesungen?
    Malte Asmus untersucht die Indizien, trennt nachprüfbare Erkenntnisse von Behauptungen und fragt, wer darüber bestimmen darf, was nach dem Tod eines Künstlers unter seinem Namen veröffentlicht wird.
    Denn die Rechte an einer Stimme lassen sich verwalten. Die Zustimmung ihres Besitzers lässt sich nicht mehr einholen.






    Quellen und weiterführende Recherchen
    1. Zeitgenössische Berichterstattung, Cascio-Familie und Oprah Winfrey
    TV-Berichterstattung über die Kontroverse um das Album Michael, Aussagen von Dominic Cascio zur langjährigen Beziehung seiner Familie zu Michael Jackson sowie Eddie Cascios Erklärung bei Oprah Winfrey, Jackson habe die Songs in seinem Kellerstudio aufgenommen.
    https://www.youtube.com/watch?v=18HWZ1K4-SA
    2. La Toya Jackson zweifelt an der Echtheit der Stimme
    La Toya Jackson äußert Zweifel daran, dass auf den umstrittenen Aufnahmen tatsächlich ihr Bruder singt.
    https://www.youtube.com/shorts/ibCQG5bsUHU
    3. Michael: The Making of the Album – Eddie Cascio
    Eddie Cascio spricht über Michael Jacksons Aufenthalte im Haus seiner Familie in Franklin Lakes und die dort entstandenen Aufnahmen.
    https://www.youtube.com/watch?v=y64PofNbF-o
    4. Aussagen von Michael Prince und Stewart Brawley
    Jacksons frühere Studiomitarbeiter berichten über die Aufnahmebedingungen, fehlende alternative Gesangsspuren und typische Geräusche, die bei Jacksons Gesangsaufnahmen entstanden. Michael Prince spricht außerdem über einen wiedererkannten Gesangsausschnitt aus „Earth Song“.
    https://www.youtube.com/watch?v=DyS3YDMQkns&t=4s
    5. Frank Cascio über die umstrittenen Songs
    Frank Cascio bekräftigt, dass Michael Jackson auf dem Album zu hören sei. Gleichzeitig schildert er seine erste Reaktion auf eine frühere Version von „Breaking News“.
    https://www.youtube.com/watch?v=xwhcQ04Lio4&t=233s
    6. Teddy Riley über die Echtheit der Cascio-Songs
    Der Produzent, der an der Fertigstellung der Aufnahmen beteiligt war, äußert sich in einem 2022 veröffentlichten Interview kritisch zur Echtheit der Gesangsstimmen und zu den fehlenden Nachweisen.
    https://www.youtube.com/watch?v=MXP3o_XIluU
    7. Investigativer Recherchepodcast: Faking Michael
    Ein wesentlicher Teil der in dieser Folge dargestellten Recherchen zu den Copyright-Anmeldungen, den Gesangsspuren, den Untersuchungen von George Papcun und Joe Bennett sowie den Vorgängen um Jason Malachi stammt aus dem investigativen Podcast Faking Michael.
    Die Folge berücksichtigt außerdem die Positionen von Sony und Michael Jacksons Nachlassverwaltung sowie die im Rechtsstreit um die Songs vorgebrachten Argumente.
    Hinweis zur Beweislage: Die Echtheit der umstrittenen Leadgesangspassagen wurde nicht abschließend gerichtlich geklärt. Auch die Identität eines möglichen anderen Sängers ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen.






    Transparenzhinweis zum Einsatz von KI
    Bei der Rechercheaufbereitung, Strukturierung und redaktionellen Ausarbeitung dieser Episode kamen unterstützend KI-Werkzeuge zum Einsatz. Darüber hinaus werden KI-generierte Voiceover-Stimmen für einzelne gesprochene Passagen verwendet.
    Die journalistische Bewertung, die Auswahl der Inhalte und die redaktionelle Verantwortung liegen beim Autor. KI-generierte Stimmen dienen der akustischen Aufbereitung und sind nicht als authentische Originalaufnahmen der zitierten Personen zu verstehen. Originaltöne werden als solche kenntlich gemacht.
    KI-generierte Inhalte dienen nicht als eigenständige Belege für die Echtheit oder Unechtheit der untersuchten Gesangsaufnahmen.



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    Tue, 13 Oct 2026
  • 33 - Brian Jones: Die Wahrheit versinkt im Pool

    Am 2. Juli 1969 geht Brian Jones auf seinem Anwesen Cotchford Farm schwimmen. Wenige Stunden später ist der Gründer der Rolling Stones tot. Er wird nur 27 Jahre alt. Der offizielle Befund lautet: Tod durch Unglücksfall.
    Doch was geschah in den letzten Minuten im Swimmingpool?

    Jahrzehnte später tauchen neue Aussagen auf. Zwei Bücher erklären Brian Jones’ Tod zum Mord. Ein Bauunternehmer gerät unter Verdacht. Es gibt ein angebliches Geständnis. Zeuginnen erinnern sich später an neue Details. Und auch die Polizei beschäftigt sich erneut mit dem Fall.

    In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruiert Malte Asmus die letzte Nacht von Brian Jones – und verfolgt eine Geschichte, die mit jedem Jahrzehnt genauer zu werden scheint, obwohl die Beweislage kaum eindeutiger wird.

    Welche Aussagen stammen tatsächlich aus dem Jahr 1969? Was verrät die Obduktion? Was hat Frank Thorogood wirklich gesagt? Und was passiert, wenn aus Vermutungen Details, aus Erinnerungen Gewissheiten und aus einem angeblichen Geständnis irgendwann einfach nur noch „das Geständnis“ wird?

    Ein Fall über die wenigen Minuten, die niemand mehr rekonstruieren kann – und über die Frage, wie aus einer ungeklärten Geschichte mit der Zeit eine scheinbar geklärte wird.
    Quellen und O-Töne
    Bill Wyman über Brian Jones als Gründer und frühen Anführer der Rolling Stones:
     https://www.youtube.com/watch?v=OayVZMyNjOk

    Über Brian Jones als Multiinstrumentalisten und seine musikalische Rolle bei den Rolling Stones:
     https://www.youtube.com/watch?v=XjE4DgFVwQU

    Mick Jagger und Keith Richards über Brian Jones, Ruhm, Drogen und seine zunehmende Selbstzerstörung:
     https://www.youtube.com/watch?v=bJnC8JSIcfQ

    Keith Richards über die Trennung von Brian Jones und die Situation der Rolling Stones 1969:
     https://www.youtube.com/watch?v=D-55XOdSFJo

    Alexis Korner über Brian Jones’ Pläne für eine neue Band kurz vor seinem Tod:
     https://www.youtube.com/watch?v=5iroVg0xf9I

    Lewis Jones über seinen Sohn Brian und dessen Begeisterung für Cotchford Farm wenige Wochen vor seinem Tod:
     https://www.youtube.com/watch?v=3tFfzTzOwQ8&list=PLGP6FBvf5tT45mpBRgzorMhGyeZkq4X6l&index=72

    Zeitgenössische Nachricht über den Tod von Brian Jones:
     https://www.youtube.com/watch?v=1dVGMNMuoy8

    Crimewatch 1994 – Frank Thorogood, Tom Keylock, Neubewertung des Obduktionsberichts und Aussagen der damaligen Ermittler:
     https://www.youtube.com/watch?v=r8qaKtAu8HA
    Einordnung
    Der offizielle Befund von 1969 lautet „death by misadventure“ – Tod durch Unglücksfall. Auch nach der späteren Prüfung neuen Materials eröffnete Sussex Police 2009 keine neuen Ermittlungen. Ein Mord an Brian Jones ist bis heute nicht bewiesen. Zugleich lässt sich der genaue Ablauf der entscheidenden Minuten im Swimmingpool nicht mehr sicher rekonstruieren.
    Hinweis zum Einsatz von KI
    Bei der Recherche und redaktionellen Aufbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Quellen, Aussagen und historische Zusammenhänge wurden redaktionell geprüft und eingeordnet. Sprechertexte und journalistische Verantwortung liegen bei der Redaktion.

     



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    Tue, 29 Sep 2026
  • 32 - Marvin Gaye: Tödliche Vaterliebe

    Marvin Gaye: Tödliche Vaterliebe
    Am 1. April 1984 fallen im Haus der Familie Gaye in Los Angeles zwei Schüsse. Marvin Gaye, einer der größten Soulstars aller Zeiten, wird von seinem eigenen Vater erschossen – mit einem Revolver, den Marvin ihm wenige Monate zuvor selbst gegeben hatte.
    Was zunächst wie die tödliche Eskalation eines Familienstreits aussieht, führt tief in eine Vater-Sohn-Beziehung, die Marvin Gaye sein ganzes Leben begleitet. Sein Vater ist strenger Prediger, gewalttätiger Erzieher und zugleich der Mann, dessen Anerkennung Marvin schon als Kind unbedingt gewinnen will.
    Malte Asmus rekonstruiert Marvins Weg vom Elternhaus in Washington über Motown und What’s Going On bis zu seinem Comeback mit Sexual Healing – und zu seiner Rückkehr ins Haus seiner Eltern. Dort treffen 1983 zwei Männer wieder aufeinander, deren Verhältnis seit Jahrzehnten von Liebe, Angst, Anerkennung und Macht geprägt ist.
    Was geschah in den letzten Minuten vor den tödlichen Schüssen? Warum musste Marvin Gay Senior für die Tötung seines Sohnes nicht ins Gefängnis? Und was ist von der späteren Überzeugung einiger Menschen aus Marvins engstem Umfeld zu halten, Marvin könnte die tödliche Eskalation selbst provoziert haben?
    Am Ende führt der Fall zu einer größeren Frage: Warum können wir uns manchmal gerade von den Menschen nicht lösen, die uns am meisten verletzt haben?

    Quellen und weiterführende Links
    Verwendete Video- und O-Ton-Quellen:
    Marvin Gaye – Dokumentation / Interviews und Zeitzeugen:
     https://www.youtube.com/watch?v=-cRu_JngL-g
    Marvin Gaye – Final 24 / Zeitzeugen und Familie:
     https://www.youtube.com/watch?v=5fKwVrcbpVw
    Marvin Gaye – Interviews, Zeitzeugen und Aussagen zu seinen letzten Lebensjahren:
     https://www.youtube.com/watch?v=dEgT208dKAo
    Journalistische und biografische Quellen:
    Los Angeles Times – zeitgenössischer Bericht über Marvin Gayes Tod:
     https://www.latimes.com/local/obituaries/archives/la-me-marvin-gaye-19840402-story.html
    UPI – Bericht vom 1. April 1984:
     https://www.upi.com/Archives/1984/04/01/Singer-Marvin-Gaye-whose-rhythm-and-blues-hits-over/1645449643600/
    Washington Post – Bericht unmittelbar nach der Tat:
     https://www.washingtonpost.com/archive/politics/1984/04/02/marvin-gaye-shot-to-death-in-los-angeles/a4d9a3ab-4775-4465-bfd2-a26b62c8d6ea/
    Washington Post – Marvin Gay Senior über die tödlichen Schüsse:
     https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/1984/04/09/i-pulled-the-trigger/7bce7bb7-5fbc-48e2-a006-a241447a09c8/
    Washington Post – Aussage von Alberta Gaye:
     https://www.washingtonpost.com/archive/style/1984/06/22/5342aaa5-0689-414d-8b9b-99b4b0afb90d/
    Washington Post – über Marvin Gaye und das Verhältnis zu seinem Vater:
     https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1984/04/08/the-war-for-one-mans-soul/edc29430-6de3-4408-8ba6-fc0e25e44f34/
    Washington Post – Rückblick auf den Marvin Gaye Day 1972:
     https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/2001/05/11/remembering-marvin-gaye-day/3377b1c9-4ab8-47a4-b16f-57e94a4e6c9e/
    PBS American Masters – Marvin Gaye: Career Timeline:
     https://www.pbs.org/wnet/americanmasters/marvin-gaye-career-timeline/74/
    David Ritz: Divided Soul: The Life of Marvin Gaye – biografische Grundlage und überlieferte Aussagen Marvin Gayes.
    Psychologische Hintergründe / Bindungsforschung:
    Überblick zur desorganisierten Bindung und dem Konflikt zwischen Bindungsbedürfnis und Angst gegenüber derselben Bezugsperson:
     https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600694/
    Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Misshandlung in der Kindheit und Bindungsmustern im Erwachsenenalter:
     https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42365499/
    Überblick über frühe belastende Beziehungserfahrungen und mögliche Auswirkungen auf spätere Beziehungen:
     https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600283/
    Hinweis: Die in dieser Folge dargestellten psychologischen Forschungsergebnisse dienen der Einordnung allgemeiner Bindungsmechanismen. Sie erlauben keine nachträgliche psychologische oder psychiatrische Diagnose Marvin Gayes. Aussagen über seine möglichen Absichten am 1. April 1984 werden als Aussagen beziehungsweise spätere Interpretationen von Familienmitgliedern und Weggefährten kenntlich gemacht.
    KI-Hinweis: Bei Recherche, Strukturierung und redaktioneller Bearbeitung dieser Episode kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die redaktionelle Verantwortung für Auswahl, Einordnung und Darstellung der Inhalte liegt beim Autor.
     



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    Tue, 15 Sep 2026
  • 31 - Stefan Mross: Hör‘ mal, wer da bläst

    Mit 13 Jahren gewinnt Stefan Mross mit seiner „Heimwehmelodie“ den Grand Prix der Volksmusik. Die goldene Trompete wird zu seinem Markenzeichen, Karl Moik zu seinem Förderer und Mross zu einem der bekanntesten Gesichter der Volksmusik.

    Doch Jahre später bekommt das perfekte Bild Risse. Andere Trompeter behaupten, bei Fernsehauftritten und sogar auf Platten von Stefan Mross seien in Wahrheit sie zu hören. Aus Zweifeln wird ein öffentlicher „Trompeterkrieg“, aus dem Streit schließlich ein Fall für Anwälte, Gutachter und Gerichte.

    Ein Gutachten fällt ein vernichtendes Urteil über Mross' Fähigkeiten. Ein Gegengutachten widerspricht. Mross selbst tritt vor einem Millionenpublikum im Musikantenstadl zum Live-Beweis an. Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage am Ende ungeklärt: Wer spielte auf den umstrittenen Aufnahmen tatsächlich welche Trompetenpassagen?

    Tatort Musik rekonstruiert den bizarren Trompeterkrieg um Stefan Mross – und stößt dabei auf eine viel größere Frage: Was braucht es eigentlich, um ein Star zu werden?

    Denn vielleicht hat Karl Moik das Geheimnis von Stefan Mross schon sehr früh auf den Punkt gebracht:

    „Es war nicht einmal das Spiel. Es war die Ausstrahlung.“
    In dieser Folge
    Der Aufstieg des 13-jährigen Trompeten-Wunderkinds, die Rolle von Karl Moik und Musikmanager Hans R. Beierlein, die Vorwürfe von Walter Scholz und Alexandre Malempré, der jahrelange Rechtsstreit, das vernichtende Gutachten über Mross' Trompetenspiel, der Live-Auftritt mit „Granada“ und eine bemerkenswerte Versöhnung im Vollplayback.

    Ein sehr lesenswerter Artikel von Christian Richter zum Thema Stefan Mross ist bei DWDL.de erschienen. “Showdown im Stadl: Wie Stefan Mross um seine Karriere spielte”: https://www.dwdl.de/telegeschichten/107275/showdown_im_stadl_wie_stefan_mross_um_seine_karriere_spielte/

    Tatort Musik – wahre Geschichten über Musik, Stars und die Mechanismen hinter ihren Mythen.

    Ton-Quellen:

    Musikantenstadl – 20 Jahre Musikantenstadl, Wien, 24. März 2001
     Enthält den Jubiläums-Musikantenstadl und den für die Folge zentralen Auftritt von Stefan Mross.
     YouTube: Musikantenstadl – Jubiläum 2001

    Grand Prix der Volksmusik 1989 – Stefan Mross / „Heimwehmelodie“
     Enthält den Auftritt und Sieg des 13-jährigen Stefan Mross sowie Karl Moiks emotionale Erzählung über die Entdeckung von Mross. Im Skript verwendeter O-Ton von Moik ab ca. 1:36:10.
     YouTube: Grand Prix der Volksmusik 1989

    KI-Hinweis: Bei Recherche und redaktioneller Vorbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Auswahl, Prüfung und Verantwortung für die Inhalte liegen bei der Redaktion.



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    Tue, 01 Sep 2026
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