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Digital Public Health Podcast

Digital Public Health Podcast

Digital Public Health

In einer Welt, in der digitale Technologien tief in unseren Alltag eingebettet sind, steht die öffentliche Gesundheit an der Schwelle zu einer bedeutenden Transformation. Der "Digital Public Health Podcast" öffnet Dir die Tür zu den vielschichtigen Facetten dieses faszinierenden Wandels. In jeder Episode führen wir Gespräche mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sowie Pionierinnen und Pionieren aus der Start-up-Szene, die an der Schnittstelle von digitaler Innovation und öffentlicher Gesundheitsförderung wirken.      Gemeinsam beleuchten wir nicht nur die Chancen, die digitale Gesundheitslösungen bieten – von verbesserter Informationsverfügbarkeit über die Stärkung präventiver Maßnahmen bis hin zum Kampf gegen globale Gesundheitskrisen. Wir setzen uns auch kritisch mit den Herausforderungen auseinander, die diese Technologien mit sich bringen, wie Ungleichheiten beim Zugang, Datenschutzprobleme und die Gefahr sinnloser Zusatzaufgaben oder gar Schäden durch die Nutzung digitaler Angebote.      Der "Digital Public Health Podcast" zielt darauf ab, ein Licht auf die Arbeit derjenigen zu werfen, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen vorantreiben, und gleichzeitig einen kritischen Diskurs über die Notwendigkeit einer ethischen, gerechten und nachhaltigen Integration digitaler Technologien in die öffentliche Gesundheit zu fördern.      Egal, ob Du eine Expertin oder ein Experte auf dem Gebiet bist, oder einfach nur neugierig auf den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Gesundheit, dieser Podcast bietet Dir tiefe Einblicke, Inspiration und anregende Diskussionen. Begleite uns auf dieser wichtigen Reise, denn das Thema betrifft uns alle.

72 - Aufwachsen digital: Was Kinder gesund hält
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  • 72 - Aufwachsen digital: Was Kinder gesund hält

    In dieser Rückblick-Folge diskutieren Host Rasmus Cloes und Christoph Wellbrock Chancen und Risiken digitaler Angebote für Kinder und Jugendliche. Sie sprechen über U-Untersuchungen und Gesundheitsdaten, über Plattformen, die unsere Aufmerksamkeit binden, und darüber, wie Kinder lernen, Inhalte kritisch einzuordnen. Welche Verantwortung tragen dabei Eltern, Schulen und die Politik? Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, die Chancen eröffnet und zugleich neue Fragen aufwirft. Zu Beginn geht es um Vorsorgeuntersuchungen und die elektronische Patientenakte: Welche Informationen werden über Kinder erfasst, wie können sie für Versorgung und Forschung genutzt werden - und wie lässt sich dabei die Privatsphäre von Kindern und Jugendlichen schützen? Auch Social Media und digitale Räume gehören zum Alltag vieler junger Menschen. Christoph und Rasmus sprechen darüber, wie Plattformen Aufmerksamkeit binden, warum Kinder Unterstützung beim Einordnen von Inhalten brauchen und welche Rolle Eltern, Schulen und Medienbildung dabei spielen. Dabei geht es nicht nur um Verbote: Diskutiert wird auch, wie digitale Angebote gesünder gestaltet und gute analoge Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten gestärkt werden können. Digitalisierung kann außerdem Austausch und Unterstützung erleichtern - etwa für Familien, die Kinder mit hohem Pflegebedarf begleiten, oder durch digitale Lernangebote. Entscheidend ist, wofür und wie digitale Werkzeuge eingesetzt werden. Auch Gesundheitsinformationen und KI können hilfreich sein, wenn Nutzer:innen sie kompetent und kritisch verwenden. Die Folge zeigt, dass Digitalisierung für die Kindergesundheit weder nur Risiko noch reine Lösung ist. Entscheidend sind ein kompetenter Umgang, sichere digitale Angebote und gute analoge Alternativen. Was braucht es aus deiner Sicht, damit Kinder digital und offline gesund aufwachsen?

    Mon, 02 Nov 2026
  • 71 - Digital Health Talks - Der Live-Podcast - Vom Blindenstock zum "Smartcane"
    Wed, 28 Oct 2026
  • 70 - Macht uns Digitalisierung gesund oder krank?

    Smartwatches zählen unsere Schritte, Apps versprechen Unterstützung für einen gesünderen Alltag, und die elektronische Patientenakte soll wichtige Gesundheitsdaten bündeln. Auch in der Pflege kommen digitale Anwendungen und KI zum Einsatz. Doch wann helfen diese Technologien wirklich - und welche Risiken bringen sie mit sich? In dieser Live-Ausgabe des Digital Public Health Podcasts diskutieren Host Rasmus Cloes und die Wissenschaftler:innen Prof. Dr. Benjamin Schüz, Dr. Kathrin Seibert und Prof. Dr. Hajo Zeeb, was Digitalisierung für unsere Gesundheit und das Gesundheitssystem bedeuten kann. Es geht um digitale Gesundheitsangebote, elektronische Patientenakten, verlässliche Gesundheitsinformationen im Netz und den Einsatz von Technologien in der Pflege. Auch Datenschutz, Vertrauen, soziale Ungleichheiten und die Frage, wie wirksam digitale Lösungen im Alltag tatsächlich sind, kommen zur Sprache. Ein Gedanke zieht sich durch das Gespräch: Digitale Lösungen sollten an den Bedürfnissen der Menschen ansetzen, gemeinsam mit ihnen entwickelt und auf ihren tatsächlichen Nutzen geprüft werden. Sie können Versorgung unterstützen und Abläufe erleichtern - ersetzen aber weder menschliche Zuwendung noch gute analoge Rahmenbedingungen. Die Veranstaltung fand am 3. Oktober 2026 im Wissenschaftsforum Bremen statt. Sie ist Teil der Reihe „Digital Health Talks - Der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft" und wurde im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft vom BMFTR gefördert.

    Mon, 19 Oct 2026
  • 69 - Digital Health Talks - Der Live-Podcast - Kann uns die Digitalisierung gesünder machen?

    Die Digitalisierung beeinflusst unsere Gesundheit enorm: Smartwatches zählen unsere Schritte und liefern uns täglich Daten zu unserer Gesundheit, die elektronische Patientenakte soll unsere Gesundheitsdaten übersichtlicher bündeln, Apps versprechen Hilfe beim Abnehmen oder uns zum Sport zu animieren. Auf Social Media ist Gesundheit ein Riesenthema – doch wem kann man eigentlich trauen? In der Pflege versprechen KI und digitale Tools Entlastung im stressigen Arbeitsalltag und eine bessere Versorgung. Das alles führt zur größeren Frage: Kann die Digitalisierung wirklich dabei helfen, unser Gesundheitssystem zu verbessern und dazu führen, dass wir gesünder werden? Und welche Risiken stecken in diesen Entwicklungen? Zu diesen Fragen forschen Bremer Wissenschaftler:innen bereits seit mehreren Jahren im Leibniz WissenschaftsCampus „Digital Public Health“ und in Projekten zu Digitalisierung, KI und Pflege. Wir sprechen auf dem Wissenschaftsforum im Zuge der Einheitsfeier in Bremen darüber mit ihnen live auf der Bühne. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen rund um das Thema Digitalisierung und Gesundheit zu stellen. Auf der Bühne diskutieren: Rasmus Cloes leitet das Team Transfer und Kommunikation und ist Pressesprecher des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. Seit zwei Jahren ist er Host des Digital Public Health Podcast. Prof. Dr. Benjamin Schüz ist Professor für Public Health mit den Schwerpunkten Prävention und Gesundheitsförderung am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Co-Sprecher des Leibniz WissenschaftsCampus Digital Public Health. Dr. Kathrin Seibert ist Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin am Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und Krankenschwester. Seit mehreren Jahren forscht sie zu innovativen digitalen Technologien und KI in der Pflege. Prof. Dr. Hajo Zeeb leitet die Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS und ist Professor für Epidemiologie an der Universität Bremen. Als Sprecher leitet er den Leibniz WissenschaftsCampus Digital Public Health. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Digital Health Talks – Der Live-Podcast zur Gesundheit der Zukunft“ und wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Die Veranstaltungen werden von der Universität Bremen in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS organisiert. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: https://www.digital-public-health.de/dh-talks.html

    Sun, 04 Oct 2026
  • 68 - Ernährungsmythen im Netz: Wer klärt auf, wenn niemand zahlt? (Prof. Dr. Martin Smollich)

    Host Rasmus Cloes spricht mit Prof. Dr. Martin Smollich von der Arbeitsgruppe Pharmakonutrition am Institut für Ernährungsmedizin des UKSH in Lübeck über Ernährungsmythen im Netz und die Arbeit dagegen. Er erklärt, warum erfolgreiche Desinformation fast immer einen kleinen wahren Kern hat, weshalb eine fundierte Widerlegung rund zehnmal so viel Aufwand kostet wie die Behauptung selbst und wie kommerzielle Accounts mit ganzen Redaktionen arbeiten. Am Ende steht eine klare Forderung: unabhängige Wissenschaftskommunikation braucht Geld. Weil ihn Patient:innen inzwischen in fast jedem Therapiegespräch fragen, was sie essen oder weglassen sollen, betreibt er seit rund zehn Jahren Wissenschaftskommunikation: erst als Ernährungsmedizin-Blog mit Studienübersetzungen, seit einigen Jahren vor allem auf Instagram. Sein Argument dafür ist schlicht: Man muss dorthin gehen, wo die Desinformation ist, sonst gewinnt sie von allein. Wirksame Mythen funktionieren laut Martin über einen kleinen wahren Kern, oft garniert mit Fachterminologie - etwa beim Klassiker, Zuckerverzicht hungere Krebs aus, obwohl der Körper Zucker selbst produziert und Tumorzellen flexibel auf Fett und Protein umsteigen. Als Orientierung empfiehlt er statt Einzelmeinungen Leitlinien und Fachgesellschaften sowie konkret den Krebsinformationsdienst und das Portal der Verbraucherzentralen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Das strukturelle Problem bleibt die Asymmetrie: Eine Behauptung braucht keinen Aufwand, eine belegte Widerlegung Stunden Recherche. Dazu kommen kommerzielle Interessen, Coachings und Supplement-Shops im Hintergrund, Filterblasen ohne Kommentarfunktion und zunehmend KI-Bots, die die Zeit einzelner Menschen binden. Zugespitzt sieht Martin Ernährungsmythen im Netz nicht als individuelles Pech, sondern als gesellschaftliches Risiko: Wenn Gurus und Fachgesellschaften als gleichwertig erscheinen, delegitimiert das das Wissenschaftssystem insgesamt - wie beim Klimawandel gehe die gemeinsame Faktenbasis verloren, über deren Konsequenzen eine Demokratie erst streiten kann. Seine Forderung an Politik und Stiftungen: unabhängige, nicht kommerzielle Aufklärungsaccounts finanziell fördern, damit Wissenschaftskommunikation nicht länger ehrenamtliche Abendarbeit nach dem Zwölf-Stunden-Tag bleibt.

    Mon, 05 Oct 2026
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