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Almuths Pausen-T

Donnerstag ist Pausenzeit – und zwar Zeit für Almuths Pausen-T, ein Podcast von RND und der ARD-Sportschau. Die Welttorhüterin von 2014 und Olympiasiegerin 2016 mit Deutschlands Fußballerinnen Almuth Schult stellt hier ihr Thema oder ihre These der Woche vor. Co-Host Roman Gerth, Reporter beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter anderem für die DFB-Elf, muss sich davon überraschen lassen. Er kennt es vorher nicht, ist also in der gleichen Situation wie ihr, liebe Hörerinnen und Hörer. Und dann wird diskutiert. Davon darf man sich neue Erkenntnisse, interessante Einblicke und auch spannende Anekdoten aus Almuths noch immer aktiver Profilaufbahn erhoffen. Die neue Folge gibt es jede Woche immer donnerstags ab 18 Uhr! Almuths Pausen-T bei Instagram: https://www.instagram.com/almuths_pausen_t/?hl=de Roman Gerth bei Instagram: https://www.instagram.com/romger94/?hl=de
- 338 - Folge 104: Augsburgs gutes Baum-Gefühl
Obwohl der FC Augsburg nicht mehr von der Spitze grüßt, hat das Team von Trainer Manuel Baum nach drei Spieltagen mächtig auf sich aufmerksam gemacht. Im Fokus steht dabei Baum selbst, der im Vorjahr für Sandro Wagner übernommen hat, es ist seine zweite Amtszeit als Trainer des FCA; eigentlich war der 47-Jährige als Leiter der Innovationsabteilung beim Fußball-Bundesligisten angestellt, ehe er für Wagner auf den Trainerstuhl gewechselt ist. Jetzt greifen die bayrischen Schwaben mit ihm sogar die Europa-Ränge an. „Ich finde es sehr beeindruckend, was da passiert ist“, sagt Almuth. Durch seine Stationen in den U-Nationalmannschaften sowie im Nachwuchs von RB nach seiner ersten Augsburger Zeit „hat er sich weiterentwickelt“, meint sie. „Ich glaube, das ist sein Ansatz als Talenteschleifer“, ergänzt Roman. Unter Baum haben sich gerade einige Profis ins Blickfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gespielt. Nun dabei sind Finn Dahmen und Hennes Behrens. „Ich weiß nicht, wie er sie packt, aber er ist einer der meistunterschätzten Trainer der Bundesliga schon letzte Saison gewesen.“ Andre Siems, Reporter vom Bayerischen Rundfunk, ist Gast-Experte dieser Folge. Er sagt: „Der Trainer ist der Baum-meister der Mannschaft. Jetzt aber kommen die Härtetests im Oktober gegen Bayern, Freiburg, Leipzig, dann Dortmund. Ein Luftschloss ist es nicht, Europa wäre trotzdem eine kleine Sensation.“
Thu, 17 Sep 2026 - 31min - 337 - Folge 103: I wie Identität
Wie wichtig ist eine klare Identität für den Erfolg eines Fußballklubs? Als zwei ideale Beispiele, die grandios in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind, dienen der SC Freiburg und der Aufsteiger SV Elversberg. Der Freiburger Weg, der vergangene Spielzeit sogar ins Finale der Europa League geführt hat, ist schon länger bekannt. Elversberg stieg in vier Jahren aus der Regionalliga bis ins Fußball-Oberhaus auf. Dort änderten sich zuletzt wichtige Personalien - und doch blieb der Erfolg. „Außenwirkung, Statements, Personalentscheidungen“ gehören dazu, um eine Identität zu schaffen, sagt Almuth. Für Roman ist ein Spieler in Freiburg dabei hervorzuheben: „Vincenzo Grifo ist für mich das Sinnbild, eine Mischung aus Anspruch und Bodenständigkeit.“ Selbst, wenn er oft nur als Joker eingesetzt wird, stellt er sich in den Dienst der Mannschaft. In Elversberg, so Almuth, können Talente auf dem Weg nach ganz oben besonders gut wachsen. Das kann dem Verein und den Spielern helfen. ARD-Gaststimme Michael Augustin fasst es wie folgt zusammen: „Identität ist wichtig, aber kein Muss, sie hilft natürlich, wenn es darum geht, einen Wettbewerbsnachteil auszugleichen. Und sie zahlt ganz stark auf das Sympathiekonto eines Vereins ein.“
Thu, 10 Sep 2026 - 36min - 336 - Folge 102: Ein Traum von Trondheim
Almuth kommt mit einer ganz wilden Idee um die Ecke. „Der gastgebende Verein bei Finalspielen europäischer Vereinswettbewerbe sollte immer in der jeweiligen Saison qualifiziert sein“, sagt sie. Dabei könnte die Uefa ja eine Wildcard vergeben. Ein Vorschlag, der bei Roman auf sehr wenig Gegenliebe stößt. „Warum sollte ich eine Mannschaft belohnen, die sich sportlich überhaupt nicht qualifiziert hat, womöglich sogar abgestiegen ist?“, hält er dagegen. Die Gast-Meinung des ARD-Experten, diesmal von Kommentator und Reporter Tom Bartels, geht in die gleiche Richtung. Tom sagt: „Ich halte von der Idee nichts, das würde vieles verkomplizieren. Wer gar nicht international qualifiziert ist, der wird sich im Wettbewerb meiner Ansicht nach nicht für das Finale qualifizieren können.“ Was meint ihr?
Thu, 03 Sep 2026 - 30min - 335 - Folge 101: Nicht jedem Transfer wohnt ein Zauber inne
Wir sind zurück! Und nicht nur das – wir haben mitten im Transferfenster einen Neuzugang: Die ARD-Sportschau ist nun unser Partner, der Podcast also ab sofort ein RND & Sportschau-Projekt. Damit gibt es die neuen Folgen jetzt auch in der Audiothek ARD Sounds! Passend dazu kommen wir in Folge 101 mit einem Transfer-Thema aus der Sommerpause wieder. Almuths These lautet: „Das Transferfenster wird immer mehr zum Politikum – es geht immer weniger um die Spieler und manchmal auch auf Kosten von Karrieren.“ Roman weist dabei auf das Spannungsfeld zwischen Beratern, Profis und Vereinen hin, „was da alles im Hintergrund passiert, manchmal sogar ohne das Wissen des Spielers“. Als erster ARD-Experte im neuen Format, bei dem wir uns künftig stets auf eine Gast-Meinung freuen, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Als erster ARD-Experte im neuen Format, das künftig stets eine Gast-Meinung beinhaltet, meldet sich Kommentator und Reporter Bernd Schmelzer in dieser Folge der zu Wort. Er sagt: „Die Macht der Spielerberater, wenn sie vier, fünf, sechs Spieler in einer Mannschaft haben, die für Unruhe sorgen könnten – da ist so viel abseits des Sports drin, dass mir fast schon angst und bange wird.“ Um keine Folge mehr zu verpassen, aktiviert die Glocke und abonniert den Podcast. Wir freuen uns auf die dritte Saison mit Euch!
Thu, 27 Aug 2026 - 37min - 334 - XXL-Jubiläumsfolge – 100: Titel, Trump und zu viel Temperament
Wir werden 100! Zum Jubiläum analysieren wir noch einmal die gesamte Weltmeisterschaft. Almuth ärgerte sich besonders, wie sich der Final-Verlierer Argentinien gegenüber dem Titelträger Spanien bei der Siegerehrung verhalten hat. „Dass man als sportlich verdienter Vize-Weltmeister den Weltmeister nicht würdigt, sondern ihm den Rücken zukehrt, ist krass“, sagt sie. „Das darf nicht passieren im Fußball, das ist respektlos, daran nehmen sich leider Gottes wieder Menschen ein Beispiel, das ist ein schlechtes Beispiel.“ Apropos Siegerehrung: Als Kapitän Rodri den Pokal in den Himmel von East Rutherford reckte, wollte US-Präsident Donald Trump einfach nicht von der Bühne, mit eher überschaubarem Ehrgeiz wollte Fifa-Boss Gianni Infantino seinen Intimus zum Weitergehen bewegen. Roman meint: „Du kannst es nur mit Humor und einer Ur-Komik ertragen.“ Gleichzeitig ist er sportlich überzeugt, dass Rodri zurecht zum besten Spieler des Turniers gewählt würde. „Es gibt ganz viele Gründe“, so Roman, die für den Mittelfeld-Star der Spanier statt Frankreichs Super-Torjäger Kylian Mbappé sprechen. Und wie soll es künftig bei Weltmeisterschaften weitergehen? Mit 48 Mannschaften oder doch mit 64? Zu 32 zurück, wünscht sich Almuth – das ist aber unrealistisch. „Bitte die EM mit 32 und die WM mit 64 Mannschaften“, hält Roman aus einem ganz bestimmten Grund dagegen. INFO: Wir verabschieden uns in die Sommerpause und erscheinen am 20. August wieder. Womöglich in anderem Gewand – lasst euch überraschen ...
Thu, 23 Jul 2026 - 43min - 333 - Folge 99: Wer ist der Mächtigste der Fußball-Welt? - WM spezial (7)
Es ist die Woche der Entscheidungen bei der WM 2026. Auf dem Platz setzte sich in den Halbfinals Spanien gegen Frankreich durch und Argentinien holte mal wieder einen Rückstand auf, Messi flankte zum 2:1 und England ins Aus. Wer krönt sich am Sonntag zum Weltmeister - der Champion von 2010 oder der amtierende Titelträger? Für Spanien spricht laut Almuth, „dass es beeindruckend ist, wie sie es hinbekommen, in den entscheidenden Momenten da zu sein“. Roman findet derweil, dass die spanische Mannschaft „auf sieben von elf Positionen nicht Weltklasse ist“ – und trotzdem das mit Abstand beste Team ist. Argentinien wiederum kann darauf vertrauen, stets die richtigen Mittel zu finden, um sich zum zweiten Mal in Folge (das gelang vorher nur Italien 1934 und 1938 sowie Brasilien 1958 und 1962) die WM-Krone aufzusetzen. Neben dem grünen Rasen gibt es aber auch einen harten Kampf. Und zwar darum, wie man die Fifa um ihren Präsidenten Gianni Infantino in ihrer Macht einschränken kann. Ein Vorschlag kommt von Joseph Weiler, einem ehemaligen Verantwortlichen des Weltverbands. Der Fall des nach seiner Roten Karten doch spielberechtigten US-Profis Folarin Balogun sie nur „die schimmelige Kirsche auf einem vergammelten Kuchen“, so Weiler im Interview mit der "Zeit". „Er ist jetzt auf die Idee gekommen, dass die EU die Fifa doch mal überprüfen könne, ob das EU-Recht eingehalten werde. Ich finde es faszinierend, dass jemand das so äußert“, sagt Almuth.
Thu, 16 Jul 2026 - 32min - 332 - Folge 98: Viva Argentina und Imperator Infantino - WM spezial (6)
Lionel Messi wird auf dem Rasen in die Höhe geworfen, obwohl er einen Elfmeter verschossen hat. Und die argentinischen Fans feiern, bis sie im wahrsten Sinne aus dem Stadion geworfen werden. Einfach umwerfend! „Dann haben sie vor dem Stadion in Atlanta einfach weitergefeiert. Es war sehr schön“, berichtet Almuth von dem epischen Achtelfinal-Spiel der WM 2026 in Atlanta (das Argentinien gegen Marokko nach 0:2-Rückstand noch 3:2 gewann), bei dem sie als Expertin hautnah dabei war. Wegen seiner Widerstandskraft, seines Superstars und seiner Fans ist der Titelverteidiger spätestens jetzt erneut ein großer WM-Favorit. „Stell dir vor, Messi wartet und wartet - und wird dann am Ende seiner Karriere zweimal hintereinander Weltmeister“, sagt Roman. Außerdem Thema in dieser Folge: die bisherigen Erkenntnisse des Turniers, der auffällige Anruf von Fifa-Präsident Gianni „Imperator“ Infantino bei Donald Trump und die Zukunft von Rudi Völler beim DFB.
Thu, 09 Jul 2026 - 37min - 331 - Folge 97: Goodbye, Deutschland und im Uber mit Cher - WM spezial (5)
Es braucht wenige Worte, um zu benennen, was Fußball-Deutschland bei dieser WM erlebt hat. Es ist eine Katastrophe. Die nächste Blamage. Zweimal war es zuvor die Vorrunde, 2026 zwar mal wieder der Einzug in ein K.-o.-Spiel. Aber: Es war das neu eingeführte Sechzehntelfinale - unter die besten 16 Mannschaften hat es die DFB-Elf wieder nicht geschafft. „Alle drei Turniere waren auf ihre Art und Weise schlimm“, sagt Almuth. Roman geht aber sogar einen Schritt weiter: „Ich finde, dieses Ausscheiden ist noch schlimmer als 2022 und 2018.“ Almuth sagt zumindest, dass „der Trainer“, also Julian Nagelsmann, „sehr unsouverän reagiert hat“, nachdem seine Kommunikation in den Monaten vor dem Turnier ohnehin mehrfach kritisiert worden war. „Das stört mich und ist schlimmer als bei den anderen beiden Weltmeisterschaften“, betont sie.
Thu, 02 Jul 2026 - 36min - 330 - Folge 96: Alter Neuer und der Regen von Kansas City - WM spezial (4)
Deutschland verliert erstmals bei dieser WM und erstmals nach elf Siegen in Serie. Die Leistung beim 1:2 gegen Ecuador warf einige Fragen auf. Im Fokus stand auch der zweite Gegentreffer, an dem Manuel Neuer eine Mitschuld trägt. „Es gibt immer eine andere Möglichkeit, zu reagieren, aber ist natürlich nicht einfach, es sind natürlich Millisekunden“, sagt Almuth. Dass Neuer (40) seinen Fehler nicht eingesteht, findet sie aber schwierig: „Als Führungsspieler sollte er vorangehen. Er hätte einfach nur sagen müssen, ich muss es mir nochmal angucken. Daran merkt man aber vielleicht auch, dass es ein Thema ist.“ Roman zweifelt derweil daran, dass die Niederlage zum richtigen Zeitpunkt kommt: „Den positiven Effekt, sie haben jetzt einen Schuss vor den Bug bekommen, den sehe ich so nicht. Eher eine verdiente Niederlage und die Befürchtung, wenn Mannschaften der Kragenweite nicht einmal Frankreich, Argentinien kommen, allein im Sechszehntelfinale, das fliegt dir um die Ohren.“
Fri, 26 Jun 2026 - 33min - 329 - Folge 95: Alle elf Minuten verliebt sich ein Ball in Deniz Undav - WM spezial (3)
„Ohne Undav geht gar nichts“, sagt Almuth. Gegen die Elfenbeinküste stimmte das mehr denn je, der Stuttgarter traf doppelt zum 2:1-Sieg, wieder als Joker. Muss es jetzt ein Umdenken beim Bundestrainer geben, muss Julian Nagelsmann den Edelreservisten der DFB-Auswahl von Beginn an bringen? Das diskutieren die beiden intensiv. Es geht außerdem darum, ob es eine große Rotation gegen Ecuador gibt, weil der Gruppensieg schon feststeht. Womöglich könnte dann jeder DFB-Feldspieler schon zu seinem WM-Einsatz gekommen sein. „Es ist ein Luxus zu diesem Zeitpunkt“, sagt Almuth. Auch Lob für Felix Nmecha kommt nicht zu kurz. „Mit einem Pass sendet man eine Botschaft“, sagt Almuth, die laut „11Freunde“ unter allen deutschen WM-Experten den ersten Platz belegt. Und weil es ein WM spezial ist, noch ein Zusatz: Ein Interview mit Almuths ehemaliger Mitspielerin Lo'eau LaBonta. Die Kapitänin von Kansas City Current spricht über die Fußball-Begeisterung in der Stadt, die vier Nationen während der Turniers beheimatet, das Nebeneinander mit der niederländischen Nationalmannschaft und die WM-Stimmung im Land. Hinweis: Das Interview ist in englischer Sprache geführt.
Mon, 22 Jun 2026 - 34min - 328 - Folge 94: Hier fliegt niemand raus - WM spezial (2)
Almuth und Roman treffen sich bei der Gala von Lionel Messi in Kansas City. Sie berichten von ihren bisherigen Turniererfahrungen, sprechen über besondere Plätze, teures Essen, abgestellte Wasserspender, erzählen kleine und große Geschichten - von verspäteten Flügen bis Anreiseproblemen durch volle Innenstädte. Aber auch sportlich haben die beiden viel zu bereden. Eine Beobachtung fällt Roman aus dem bisherigen Turnierverlauf auf: „Es gibt wahnsinnig viele Unentschieden.“ Ob das am Turniermodus liegt? Taktieren alle Nationen eher, um am Ende als einer der acht besten Gruppen noch ins Sechzehntelfinale einzuziehen? Nein, meint Almuth. Sie beobachtet bisher eine andere Entwicklung.
Thu, 18 Jun 2026 - 34min - 327 - Folge 93: Dieses Turnier ist einfach anders - WM spezial
48 Nationen sind dabei, so viele wie nie zuvor bei einer Fußball-WM. Dieses XXL-Turnier in drei Ländern macht aber auch XXL-Probleme. Bei der Einreise werden Schiedsrichter abgewiesen und Fans sind nicht gewollt. Der Iran kündigt an, in gewissen Fällen während des Spiels vom Feld zu gehen. Die Spieler des Irans dürfen nur am Spieltag vom Teamcamp in Mexiko in die USA reisen. Die Fifa spielt rund um die Probleme bei der US-Administration eine unrühmliche Rolle. Almuth und Roman diskutieren über die bisherigen Vorfälle, machen aber auch Lust auf das, was sportlich beim Mammutturnier zu erwarten ist. Hinweis: Es ist der Auftakt in einen heißen Sommer, während der WM wird es mehr als nur eine Folge am Donnerstag geben. Also dranbleiben und abonnieren!
Thu, 11 Jun 2026 - 33min - 326 - Folge 92: Wolfsburgs Schicksal – Grün ist die Hoffnungslosigkeit
Es ist nicht mehr zu retten gewesen: Trainer Dieter Hecking und der VfL Wolfsburg sind in die zweite Liga abgestiegen. „Wir müssen nicht darüber diskutieren, dass nach den Leistungen der Abstieg verdient war“, sagt Almuth. Ihr Herz als langjährige Spielerin in Wolfsburg hängt, das lässt sie durchblicken, immer noch ein wenig am Klub aus der Autostadt. Sie mache sich Sorgen, wie es mit dem VfL weitergeht nach der verlorenen Relegation gegen Paderborn. Roman meint: „Wenn es nicht im ersten Jahr klappt, oder - durch einen Unfall erst mit Unterstützung spätestens im zweiten Jahr“, wieder in die Bundesliga zu kommen, „dann wird der VfL Wolfsburg irgendwann Dritt- oder Viertligist sein.“ Ob Hecking in anderer Funktion, als Manager, an der Rückkehr ins Oberhaus arbeiten darf? Auch darüber diskutieren die beiden.
Thu, 28 May 2026 - 32min - 325 - Folge 91: Baumann vertrauen ist gut, Neuer ist besser
Der Kracher ist bestätigt: Manuel Neuer kehrt zurück ins DFB-Tor, die eigentliche Nummer eins Oliver Baumann darf bei der WM wohl nur zuschauen. Im Pokalfinale aber muss Neuer schon passen. Mal wieder die Wade! Was bedeutet das für das Turnier in Nordamerika nach all den Entwicklungen der Vorwochen? „Ist Neuer nicht fit, wird man auf Baumann zurückgreifen müssen“, gibt Almuth daher zu bedenken. Und weiter: „Da fragt man sich also, was all das in den vergangenen Wochen mit Oliver Baumann gemacht hat?“ Sportlich gibt es Gründe für Neuer, obwohl Almuth und Roman inhaltlich nicht in jedem Punkt einig sind. „Seine größte Stärke, die ihm immer nachgesagt wird, ist zugleich seine größte Schwäche“, meint Roman in Bezug auf die Zurückhaltung des Dauer-Loyalen aus Hoffenheim. Almuth kennt sich übrigens bestens mit Überraschungen bei Kadernominierungen aus. Exklusiv erzählt sie erstmals von der Situation vor der Frauen-EM 2022, als sie auf der Pressekonferenz der damaligen Bundestrainerin erst erfuhr, dass Merle Frohms die Nummer eins sein wird – und nicht Almuth selbst.
Fri, 22 May 2026 - 35min - 324 - Folge 90: Warum fehlt der beste deutsche Schiri bei der WM?
Was dem FC Bayern verwehrt bleibt, ist dem deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert gelungen: Er darf am 30. Juni im Finale der Champions League auf dem Rasen stehen. Nach seiner guten Leistung im Halbfinal-Rückspiel zwischen dem FC Arsenal und Atlético Madrid (1:0) setzte ihn der Fußball-Kontinentalverband Uefa für das Endspiel in Budapest an. Dort treffen die Londoner auf Bayern-Bezwinger und Titelverteidiger Paris-Saint Germain. Almuth kritisiert daher, dass die Fifa bei der Weltmeisterschaft auf Siebert verzichten wird. „Ich bin der Meinung, dass die Nominierung der WM-Schiedsrichter und WM-Schiedsrichterinnen nicht Monate vorher feststehen sollte. Die Leistungen, besonders im Saison-Endspurt, müssen einfließen“, sagt sie. Roman berichtet von internen Diskussionen unter den deutschen Referees: „Dort ist man sich einig, dass Daniel Siebert eine WM-Teilnahme ebenfalls verdient gehabt hätte.“
Thu, 14 May 2026 - 34min - 323 - Folge 89: Carrick on? Trotz Erfolg zweifeln die United-Fans
Im kommenden Jahr darf Manchester United wieder Champions-League-Fußball spielen. Großen Anteil am Aufwärtstrend des englischen Rekordmeisters hat Vereinslegende Michael Carrick. Als Trainer gelang dem Ex-Mittelfeldspieler, der im Januar von Ruben Amorim übernahm, dass die „Red Devils“ eine sehr erfolgreiche Rückrunde in der Premier-League-Saison spielten. Als Interimscoach angetreten, sollte er mit dieser Leistung die Fans im Rücken haben - eigentlich. Aber eine Weiterbeschäftigung des 44-Jährigen wird beim United-Anhang kritisch gesehen. Carrick, der einst mit dem Traditionsklub die Champions League gewann, scheint - wie zu seinen aktiven Zeiten - im Schatten großer Namen nicht genug zu sein für die neuerlichen Ambitionen. „Einige Führungsspieler setzen sich für ihn ein“, sagt Almuth, „man muss den Verein verstehen, das tut er“. Roman fragt sich: „Was will man denn noch außer einem, der Historie, Identität und Erfolg mitbringt?“ - und wirft dann plötzlich den Namen des deutschen Bundestrainers in den Raum ...
Thu, 07 May 2026 - 29min - 322 - Folge 88: Pariser Nächte und eine eigene Galaxie
Bisher dachte Roman, die Champions League sei allein wegen der Einführung der neuen Ligaphase vor zwei Jahren zum „Schießbudenwettbewerb“ geworden. Doch das 5:4 im Halbfinal-Hinspiel zwischen PSG und den Bayern zeigte, dass die beiden besten Offensivreihen Europas selbst kurz vor der finalen Krönung die gegnerischen Defensiven ein ums andere Mal zur Verzweiflung bringen können. Roman meint: „Man kann ja kaum glauben, dass PSG gegen Bayern in der gleichen Galaxie stattfindet wie Wolfsburg gegen Gladbach.“ Almuth will dann aber auch über die Untiefen der Branche Profifußball reden. In Italien sorgen zwei Skandale - ein Prostitutionsring in Mailand sowie Gerüchte über mögliche Spielmanipulationen - für große Schlagzeilen. Sie sagt: „Auf der einen Seite vergöttern wir die Fußballer, wir lieben Spiele wie PSG gegen Bayern, auf der anderen Seite sehen wir nicht immer, was bei den Menschen dahinter hochkommt, vielleicht auch als Kompensation. Viele versuchen, diese dunkle Seite lieber nicht zu sehen.“
Thu, 30 Apr 2026 - 32min - 321 - Folge 87: Harder, Better, Faster, Kane – nur noch Langeweile?
Der FC Bayern München ist Meister bei den Männern und Meister bei den Frauen. Der FC Bayern München ist Pokalfinalist mit den Männern und Pokalfinalist mit den Frauen. Harry Kane vom FC Bayern München ist der alles überragende Stürmer der Bundesliga der Männer, Pernille Harder ... na gut, nicht enteilt, aber auch die Stürmerin des FC Bayern steht als geteilte Erste ganz oben in der Torjägerinnenliste. Bedeutet das, im deutschen Fußball wird es hier wie dort über Jahre hinweg einfach nur noch Langeweile geben wird? Almuth meint: „Ich glaube schon, denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass beide Teams jeweils einen Großteil ihrer Topspieler zusammenhalten.“ Roman spricht über Möglichkeiten, die sich ändern könnten, vor allem bei der Entwicklung der Frauen-Bundesliga, wo momentan gilt: „Still ruht der See.“ Es muss einiges passieren, um die Vormachtstellung im Süden Deutschlands zu durchbrechen. Außerdem ein Auszug aus dem Interview mit dem Mainzer Torhüter Daniel Batz, der in Folge 77 ein großes Thema gewesen ist. Freut euch drauf!
Thu, 23 Apr 2026 - 32min - 320 - Folge 86: Die Bundesliga macht den (B)Eta-Test
Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga, sogar überhaupt in den Top-Fünf-Ligen Europas. Almuth glaubt allerdings nicht daran, dass der Druck und die - positiven wie teils negativen, sogar abwertenden - Kommentare dazu in der Öffentlichkeit einen Einfluss auf die Arbeit der Pionierin haben wird. „Sie wird die Umstände nicht an sich heranlassen, sondern ihre Arbeit machen und alles mit den Jungs auf dem Platz klären.“ Gemeinsam spielten beide ab der U15 für die DFB-jugendnationalteams. Während Almuth meint, Eta könne in ihrer Rolle sowohl gewinnen als auch verlieren, hält Roman dagegen: „Sie kann nur gewinnen.“ Er sieht aber Union Berlin dabei in einer schwierigen Position, die es „gar nicht gebraucht“ hätte.
Thu, 16 Apr 2026 - 29min - 319 - Folge 85: Muss ein Neuer her?
Eine Glanzleistung in Madrid, beim 2:1 des FC Bayern gegen Real im Viertlfinal-Hinspiel der Champions League, reicht aus: Manuel Neuer wird wieder in den Torhüter-Olymp gehoben. Aber was bedeutet das für die Zukunft des mittlerweile 40 Jahre alten Weltmeisters von 2014? Almuth Schult ist sicher, dass Neuer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, in München weitermacht: „Erstens, um seinen Nachfolger Jonas Urbig weiter anzulernen und zweitens, der Mannschaft weiterhin etwas Außergewöhnliches zu geben.“ Die WM-Diskussion, also eine Rückkehr in die DFB-Elf, erachtet sie als „tot“, Roman hält die Debatte trotz Neuers Glanzparaden im Bernabéu ebenfalls für „sinnlos“. Almuth fällt dabei auf, dass Neuer weiterhin „polarisiert“, über ihn werde nur in Extremen gesprochen. Roman stimmt leicht ironisch zu: „Entweder ist er extrem gut, extrem oft verletzt oder extrem alt.“
Thu, 09 Apr 2026 - 31min - 318 - Folge 84: Das kann doch kein Coufal sein
Almuth sagt: „Diese Play-offs haben richtig Lust auf die WM gemacht.“ Die Italiener werden das anders sehen, muss der viermalige Weltmeister doch tatsächlich zum dritten Mal in Folge beim größten Fußball-Turnier auf dem Globus wieder zuschauen. Roman sieht das auch an einer anderen Stelle anders: „Schweden ist Letzter in der Qualifikationsgruppe geworden, darf aber über den Pfad der Nations League doch noch teilnehmen. Das ist ein unfair.“ Almuth hebt lieber einige tolle Leistungen hervor, etwa die der Tschechen gegen Dänemark – oder eben der Bosnier gegen die Italiener. Bei der Squadra Azzurra hat dagegen Torhüter Gianluigi Donnarumma, „einer der letzten Superstars“ (Roman) im Team, für einen großen Aufreger gesorgt.
Thu, 02 Apr 2026 - 30min - 317 - Folge 83: Das Coming-out des Christian Dobrick – und was daraus folgen sollte
„Im Profifußball gelten Schwule immer noch als Außerirdische“ – mit diesem Satz ging Christian Dobrick gerade an die Öffentlichkeit. Der gebürtige Flensburger, der die U19 des Bundesligisten FC St. Pauli trainiert, sagte das im Interview mit RTL/ntv. Dobrick outete sich dort als homosexuell, was noch kein Coach oder aktiver Spieler eines Profifußballklubs zuvor getan hatte. Almuth ist das Thema eine Herzensangelegenheit: „Ich habe mich richtig gefreut, als ich diese Nachricht gelesen habe.“ Zugleich sorgt sie sich um die Aussage, die der Hamburger Jugendtrainer auch getroffen hat: „Christian Dobrick hat gesagt, dass er nicht weiß, ob ihm dieses Coming-out seine Karriere verbauen kann. Das ist einfach traurig.“ Roman richtet einen Appell an den Mut, den es doch eigentlich nicht brauchen sollte: „Die Zeit ist jetzt.“
Thu, 26 Mar 2026 - 31min - 316 - Folge 82: Almuths Auftritt und Aufruhr in Afrika
Sie ist zurück! Nein, nicht auf der großen Weltfußballbühne, aber Almuth stand nach fast anderthalb Jahren am vergangenen Wochenende - als Feldspielerin wohlgemerkt - wieder auf dem Platz. Beim Frauenteam ihres Heimatvereins überraschte sie (fast) alle in einem Kreispokal-Spiel, 90 Minuten lang zeigte sie ihr Können. Wie sie ihr erstes Tor beschreibt, wie sie die knappe 3:4-Niederlage bewertet, was sie mit „Fußfasching“ meint – und vor allem: wie sie das mediale Echo erlebt, das diese eigentlich als heimliches Comeback geplante Story zur Folge hatte, erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem geht es um die Entscheidung, dem Senegal mit einiger Verspätung den Afrika-Cup-Titel abzuerkennen und Marokko zum Sieger zu erklären sowie die schrägen Bilder der Bayern-Stars im Umgang mit TV-Expertin (und Almuths ehemaliger Zimmerkollegin) Tabea Kemme. Hat unsere Olympiasiegerin so was auch schon erlebt? Das verrät sie in dieser Episode – Spannung garantiert!
Thu, 19 Mar 2026 - 32min - 315 - Folge 81: Iran, Mexiko, Trump – hat noch wer Lust auf diese WM?
„Fußball ist noch ein verbindendes Element, aber nicht in jeder Lebenslage“, sagt Almuth. Roman erwidert: „Das noch würde ich streichen.“ Wegen der weltpolitisch angespannten Lage lässt sich die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko kaum mehr nur isoliert als sportliches Event betrachten. Wegen des Kriegs hat Irans Sportminister nun angekündigt, dass die für das Turnier qualifizierte iranische Nationalelf wohl nicht antreten werde. „Für die Fifa ist es total einfach, wenn der Iran das selbst sagt“, meint Roman. So könne dann der Weltverband den Regularien entsprechend einen Ersatzteilnehmer benennen, ohne selbst über den Iran entscheiden zu müssen. Von einem befreiten Fußball-Fest, bei dem Fans unterschiedlicher Nationen friedlich zusammenkommen, bleibt unter diesen Umständen aber wenig übrig. Almuth: „Es ist schon viel passiert, aber ich hätte vor einem halben Jahr nicht gedacht, dass wir jetzt an diesem Punkt sind.“
Thu, 12 Mar 2026 - 31min - 314 - Folge 80: Christian Wück und die „Slowenierinnen“
Almuth stellt die These auf: „Als Bundestrainer kann man Experimente in seinen Spielen gar nicht ausschließen.“ Christian Wück, Coach der DFB-Frauen, hatte zum Start in die WM-Quali gegen Slowenien (5:0) zwar zuerst angekündigt, nichts ausprobieren zu wollen, es dann am Ende aber doch getan. Weil einige Spielerinnen verletzt ausgefallen waren, musste er gerade in der Offensive umstellen. Wück tat das aber auch auf anderen Positionen – weil er es wollte. Roman meint: „In dieser Gruppe kann und darf nichts schiefgehen“, es geht noch gegen Norwegen und Österreich. „Dieses Experimentieren wird nicht aufhören“, mutmaßt Almuth daher. Bis zur WM 2027 ist es nicht mehr allzu weit. Ist das also die richtige Entscheidung von Wück, um seine Top-Elf zu finden?
Thu, 05 Mar 2026 - 26min - 313 - Folge 79: Echte Champions – und der BVB
Almuth und Roman sprechen nach den dramatischen Rückspielen in den Achtelfinal-Playoffs der Champions League ausführlich über das Ende aller Träume von Borussia Dortmund. „Irgendwie ist es immer gleich beim BVB“, sagt Roman. Almuth meint, immerhin werde es den Fans der Schwarz-Gelben mit all ihrer Leidenschaft nie langweilig. Doch nicht nur beim späten K.o. der Dortmunder in Bergamo inklusive später Farbenspiele war richtig was los in der Königsklasse: Juventus holte in Unterzahl auf, rettete sich in die Verlängerung, aber Galatasaray setzte sich durch. Paris musste im französischen Duell mit Monaco noch zittern. Und Vini Jr. hat das Duell mit Benfica, das durch den Rassismus-Eklat im Hinspiel überschattet wurde, am Ende entschieden. Almuth meint: „Die Champions League bringt einfach immer Spektakel.“
Thu, 26 Feb 2026 - 36min - 312 - Folge 78: Dieser Sixpack kann sich sehen lassen
Kannten Sie diese Statistik schon? Die aktuell erst- bis sechstplatzierten Mannschaften der Bundesliga sind historisch gut. Nach 22 Spieltagen zeigen der FC Bayern, Borussia Dortmund, die TSG Hoffenheim, RB Leipzig, der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen eine ungeahnte Dominanz. Weder in der Heim- noch in der Auswärtstabelle drängen andere Teams in die vorderen sechs Ränge, alle sechs haben mindestens zwölf Spiele gewonnen, nur diese sechs haben ligaweit ein positives Torverhältnis – und das sogar im zweistelligen Bereich. „Am 22. Spieltag gab es noch nie so eine klare Konstellation in Richtung der internationalen Plätze“, sagt Almuth und meint: „Das ist ein konkurrenzfähiges Sixpack“, auch international. „Ein Sixpack, das sich sehen lassen kann“, stimmt auch Roman zu. Dass unter all diesen derzeit sechs dominierenden Mannschaften der Tabellenführer FC Bayern München mit sechs Punkten Vorsprung auf den BVB noch hervorsticht, ist beeindruckend – das Torverhältnis lautet 82:19.
Thu, 19 Feb 2026 - 29min - 311 - Folge 77: Dahmen-Wahl und Ram-Batz-amba
In Mainz wurde er nicht glücklich, in Augsburg erst über Umwege – doch letztlich führte der Weg von Finn Dahmen sogar bis in die Nationalmannschaft. Wie das gesamte Team der Fuggerstädter stabilisiert sich der Torwart gerade wieder, nachdem es zu Beginn der Saison kriselte. Noch überraschender als Dahmens Aufstieg ist aber der des schon 35 Jahre alten Mainzer Keepers Daniel Batz. Bei Dahmens Ex-Verein, wo Robin Zentner verletzt seit Monaten ausfällt, ist der langjährige Drittliga-Schlussmann plötzlich die Nummer eins eines Bundesligisten. „Das zeigt, wie eng der Profifußball in Deutschland zusammen ist“, sagt Almuth: „Nominell denkt man, ein Drittliga-Torwart wird nicht das Niveau haben, um in der ersten Liga bestehen zu können. Doch es kommt auf die Förderer und, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, an.“ Roman bestätigt den Eindruck, der sich längst nicht nur auf Torhüter reduzieren lässt. Außerdem geht es in der Folge um das wiederkehrende Pech von Marc-André ter Stegen und die damit gestiegenen WM-Chancen von Oliver Baumann.
Thu, 12 Feb 2026 - 32min - 310 - Alex Popp im Interview (Teil 2)
Was fehlt den deutschen Fußballerinnen, die bei der EM und im Nations-League-Finale gegen die Dominatorinnen aus Spanien gescheitert sind, zum nächsten Titel? „Ein Knipser“, sagt Alex Popp, eine Expertin dieses Fachs - sie ist die drittbeste Torjägerin in der Geschichte der DFB-Frauen -, im zweiten Teil des Interviews. Die Wolfsburger Stürmerin, die dreimal Deutschlands Fußballerin des Jahres war und 2016 mit Almuth die Goldmedaille bei Olympia holte, meint: „Die Einzige, die sehr häufig für richtig Torgefahr gesorgt hat, war Klara Bühl mit ihren Einzelaktionen.“ Popp sieht in Nicole Anyomi viel Potenzial - und nennt außerdem eine andere Option, die unter Bundestrainer Christian Wück auf einer anderen Position gesehen wird. Welche Stärken die Ex-Nationalspielerin beim aktuellen Team sieht, wie sie die Entwicklung bis zur EM im eigenen Land sieht - und wie sie ihre eigene Zukunft entscheidet, verrät „Poppi“ ebenfalls.
Thu, 05 Feb 2026 - 40min - 309 - Folge 75: Alex Popp im Interview (Teil 1)
Sie ist die dritterfolgreichste Torjägerin in der Geschichte der deutschen Frauen-Nationalelf – und hat seit 2012 beim VfL Wolfsburg zweimal die Champions League, siebenmal die Meisterschaft und elfmal den Pokal gewonnen: Alexandra Popp. Die 34-Jährige sagt in Teil 1 des Interviews, welche Entwicklungen in der Frauen-Bundesliga aus ihrer Sicht notwendig sind, um nach der Gründung des FBL e.v. weitere Schritte in der Professionalisierung zu machen. Die sportliche Qualität bewertet Popp gerade durch die Neulinge HSV und Union Berlin positiv, da beide „nicht nur große Stadien und eine Menge Fans mitbringen, sondern auch einen guten Ball spielen.“ Außerdem blickt sie auf die europäische Wettbewerbsfähigkeit, erzählt, welches Ziel im Ausland sie reizt - und, wie sie mit Hasskommentaren im Netz umgeht.
Wed, 28 Jan 2026 - 33min - 308 - Folge 74: Die Schande von Rabat – Strafe für Senegal?
„In irgendeiner Weise muss der Senegal bestraft werden. Ob es die Wertung ist, wage ich zu bezweifeln, aber in anderer Art und Weise müssten sie eine Strafe auferlegt bekommen, weil sie auf unlautere Weise das Spielfeld verlassen haben.“ Almuth findet klare Worte für das Verhalten des Afrika-Cup-Siegers im Finale von Rabat. Spieler, die den Platz aus Boykott gegen einen Elfmeter von Gastgeber Marokko verlassen, Tumulte auf den Tribünen – das muss doch Folgen haben. Oder? Roman spricht von der „Schande von Rabat“. Marokko hat bereits Schritte bei der Fifa und beim afrikanischen Verband Caf angekündigt. Almuth stellt noch einen Vergleich zum damaligen Feuerzeugwurf eines Union-Fans her, als das Spiel gegen Bochum abgebrochen und danach für den VfL gewertet worden ist.
Thu, 22 Jan 2026 - 33min - 307 - Folge 73: In Mainz angelt ein Fischer – und der heißt nicht Bo
An den Job als Trainer von Mainz 05 waren in den vergangenen Jahren klare Anforderungen geknüpft. Vor allem, was den Namen betrifft, ging an Bo - erst Svensson, dann Henriksen - kein Weg vorbei. Bis jetzt ein gewisser Urs zum Karnevalsklub kam, der als Fischer wieder Punkte beim zuvor abgeschlagenen Schlusslicht angelt. Der Ex-Köpenicker ist da – und die 05er plötzlich wieder auf Kurs! In dieser Folge werfen Almuth und Roman einen Blick auf den neuen Trainer der Mainzer, seine ersten Spiele und, warum sein Ansatz so schnell greift. Was sich nicht zuletzt an Neuzugang und dem wiedererstarkten Nadiem Amiri ablesen lässt, die sich im Sky-Interview kaum einkriegen können. Jetzt reinhören und mitdiskutieren!
Thu, 15 Jan 2026 - 30min - 306 - Folge 72: Himmelsstürmer und ein Torwart-Theater
Wer hat in der bisherigen Hinrunde der Bundesliga besonders beeindruckt, seine Leistung als Neuzugang voll abgerufen oder aber die Form der Vorsaison bestätigt? „Harry Kane ist immer zu nennen“, sagt Roman. Almuth meint: „Das ist einer, der bestätigt hat.“ Dazu gehört auch dessen Bayern-Kollege Michael Olise. In München als Sommer-Transfer eingeschlagen hat außerdem Luis Diaz. „Der hat auch geliefert“, sagt Almuth. Die jungen Newcomer Lennart Karl und Said El Mala konnten ebenso auf sich aufmerksam machen. Derweil bahnt sich im Tor von Eintracht Frankfurt ein erneuter Wechsel an: Kaua Santos, der junge Brasilianer, wird Michael Zetterer vorerst wieder als Nummer eins ablösen. Almuth warnt vor einem möglichen Zweikampf, der für noch mehr Unruhe sorgt: „Santos erst den Status als Nummer eins zu geben, ihn dann rauszunehmen, wenn es nicht so läuft, das kann dir auch einen Knacks geben.“ Es sei ein Problem, dass der junge Keeper „keine Spielpraxis hat“. Da sei es angebracht, dass er nicht nur ein Spiel bekommt.
Thu, 08 Jan 2026 - 27min - 305 - Folge 71: Neujahr-Spezial - Bulls Eye und Irrsinn in Kamerun
Zum Start ins WM-Jahr 2026 sprechen Almuth und Roman über all das, was 2025 diesen Podcast, aber auch insgesamt die ganze Welt des Fußballs ausgemacht hat. Rund um den Jahreswechsel geht es etwas lockerer zu. Dennoch gibt es genug Themen - wie fliegende Pfeile, wilde Trainerentlassungen in Kamerun rund um den Afrika Cup und neue aberwitzige Ideen von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Außerdem wählt Almuth aus Vorschlägen von Roman den besten Folgen-Titel des Jahres. Es wird entspannt zum Jahresstart. In diesem Sinne: all unseren Hörerinnen und Hörern ein frohes und gesundes 2026!
Thu, 01 Jan 2026 - 37min - 304 - Folge 70: Bagels und Träume von Berlinern – mit KATHY HENDRICH (Teil 2)
Im zweiten Teil des Gesprächs mit Kathy Hendrich erzählt die 90-malige Nationalspielerin von ihrem allerersten Einsatz mit Chicago in den USA – der viel über ihre Essgewohnheiten vor Spielen aussagt. „Ich saß auf der Bank und hatte Hunger. Wenn du nachher reinkommst, willst du nicht mit Hunger auf den Platz gehen“, erinnert sich Kathy. Die Team-Physiotherapeutin habe dann im VIP-Raum „einen warmen Bagel toasten lassen mit irgendeinem geschmolzenen Käse. Ich hatte keine andere Wahl, sonst wäre ich auf dem Platz umgekippt“. Von welcher Süßspeise aus ihrer belgischen Heimat sie nicht genug kriegen kann, was ihr Wechsel in die USA mit ihrem Selbstvertrauen macht, wie die dortige Mentalität im Sport sich von der in Deutschland unterscheidet – und welche Ideen sie für die Männer-WM 2026 hat, verrät sie im Gespräch mit Almuth und Roman ebenfalls. Unseren treuen Zuhörerinnen und Zuhörern wünschen wir frohe Weihnachten!
Thu, 25 Dec 2025 - 35min - 303 - Folge 69: Noch einmal WM? – Nationalspielerin KATHY HENDRICH im Interview (Teil 1)
Anfang Dezember, im verlorenen Final-Rückspiel der Nations League gegen Spanien (0:3), bestritt Kathy Hendrich ihr 90. Länderspiel für die DFB-Frauen. Wie viele kommen noch dazu? „Wenn ich fit bin, spricht nichts dagegen, weiterzumachen. Das habe ich dem Trainer auch so gesagt“, erzählt die 33-Jährige in der heutigen Episode. Und Bundestrainer Christian Wück setzt gern auf ihre Dienste. Im Sommer 2025 zog es Kathy, die erfolgreich in Frankfurt, Bayern und Wolfsburg gespielt hat, in die USA. Die Olympiasiegerin von 2016, wo sie als Teil des erweiterten deutschen Kaders über Gold jubeln durfte, spricht in dieser Interview-Folge ausführlich über die allgemeine Entwicklung des Frauenfußballs, den Weg der DFB-Frauen, die Heim-EM 2029, die Professionalisierung der Frauen-Bundesliga – und ein beinahe fatales Lächeln. Außerdem gibt sie Almuth und Roman auch einen kleinen Einblick in die mögliche Zukunftsplanung auf Klub-Ebene. Viel Spaß mit Kathy Hendrich!
Thu, 18 Dec 2025 - 32min - 302 - Folge 68: Die (Ohn)Macht der Spieler? Der Fall Salah
Beim FC Liverpool zieht Sturm auf. Sportlich läuft es ohnehin nicht rund, jetzt meckert auch noch Kult-Spieler Mo Salah über seine Einsatzzeiten. Trainer Arne Slot greift ein, berücksichtigt ihn in der Champions League nicht – und Salah redet schon offen von Abschied. „Er könnte sich entschuldigen, aber es wird nicht von Vereinsseite kommen“, sagt Almuth. Die Fronten sind verhärtet. Da stellt sich die grundlegende Frage: Welche Macht haben Fußballprofis ihren Trainern, die formell die Vorgesetzte der Spieler sind, und ihren Vereinen gegenüber? „Der Trainer ist der Chef, der heißt nicht umsonst Cheftrainer, bekommt aber, das ist seltsam, deutlich weniger Geld als diejenigen, für die er Personalverantwortung hat. Damit geht ein Ungleichgewicht einher“, meint Roman. Almuth mutmaßt: „Vielleicht ist es in dem Fall so, dass der Kampf, der sonst nur intern ausgetragen wird, mal öffentlich ausgetragen wird.“
Thu, 11 Dec 2025 - 28min - 301 - Folge 67: Siesta statt Fiesta – nur nicht für Berger
Gemeinsam in Madrid haben Almuth und Roman das Final-Rückspiel gesehen. Deutschlands Fußballerinnen verpassten zwar den Nations-League-Titel; eine Weiterentwicklung ist trotzdem zu erkennen in den Spielen nach der EM, gegen die Weltmeisterinnen trat man in drei von vier Halbzeiten stark auf. Wie geht es nun weiter bis zur EM 2027, die in Brasilien stattfindet? Eine Personalie sorgt dabei für besonders viel Gesprächsstoff: Torhüterin Ann-Katrin Berger (35), die sich eine Fortsetzung ihrer DFB-Karriere bis zum Turnier in anderthalb Jahren offenlässt. „Ich kann mir vorstellen, dass sie selbst diesen Anspruch hat. Es hat sehr lange gedauert, bis sie überhaupt ihr erstes Länderspiel gemacht hat und dann, bis sie die Nummer eins geworden ist“, sagt Almuth. Roman meint: „Es gibt einige Spielerinnen, die braucht es noch mit ihrer Routine.“
Thu, 04 Dec 2025 - 34min - 300 - Folge 66: Fifa, Gifa - oder Pifa? Zu viel Gnade für Ronaldo
Ein Fall für die Pifa? Nein, nicht für den Fußballweltverband Fifa, sondern die „Pippi Langstrumpf Football Association“, frei nach dem Motto: Ich mach‘ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt. Obwohl Superstar Cristiano Ronaldo im vorletzten Qualifikationsspiel mit Portugal gegen Irland mit Rot vom Platz flog, darf er nach nur einem Spiel trotz drei Partien Sperre wieder auflaufen, die beiden weiteren wurden urplötzlich auf Bewährung ausgesetzt. Die Fifa argumentierte, CR7 habe zuvor nie Rot im Nationaltrikot gesehen, daher werde er begnadigt - und kann direkt im ersten WM-Spiel dabei sein. „Es wird immer angeführt, dass er 226 Länderspiele hat. In seiner Karriere insgesamt hat er aber schon 13 Platzverweise bekommen, er ist kein Kind von Traurigkeit“, sagt Almuth. Roman könnte sich auch Gifa - Gianni Infantino Football Association - als neuen Verbandsnamen vorstellen. Außerdem: Rekord-Sünder Dominik Kohr erhält eine persönliche Einladung in den Podcast.
Thu, 27 Nov 2025 - 32min - 299 - Folge 65: Auf diese Hände kannst du Baumann
Curacao ergänzt vorerst die Riege exotischer Neulinge, die an der Fußball-WM im kommenden Jahr teilnehmen. Hinzukommen könnten noch Nationen wie Neukaledonien oder Suriname. „Das macht den Reiz aus“, freut sich Almuth. Auch der Jubel bei den Iren, die auf hochdramatische Weise in letzter Sekunde zumindest die Play-offs erreicht haben, und bei den Schotten, die sicher dabei sind, war gewaltig. Kaum mehr zittern musste Deutschland beim 6:0-Kantersieg gegen die Slowakei. Auf einen war besonders in einer Szene wieder Verlass, wie schon vier Spiele in Folge ohne Gegentor: Oliver Baumann. Almuth attestiert ihm „internationale Klasse“ und die Reife, auch bei der WM die Nummer eins zu sein. Roman meint: „Er bringt eine gesunde Mischung mit.“
Thu, 20 Nov 2025 - 37min - 298 - Folge 64: Von vier Ligen und Ouedra-gogo
Almuth sieht in einer möglichen Reform unterhalb der 3. Liga eine große Chance. „Der Sprung in den Profibereich ist momentan schwieriger“, sagt sie in der neuen Folge. „Das würde man abschwächen“, meint sie über den Vorschlag, eine in Süd- und Nordstaffel eingeteilte vierte Profiliga einzuführen. Darüber berät eine vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der vergangenen Woche einberufene Arbeitsgruppe. Als Grundproblem gilt das Nadelöhr zwischen der aktuell fünfgleisigen Regionalliga und der eingleisigen 3. Liga, die – anders als die zwei von der DFL organisierten ersten Ligen – in der Verantwortung des DFB liegt. Stichwort: nicht jeder Meister steigt auf. Welche Imagination allein das Wort „Arbeitsgruppe“ schon in ihm auslöst und warum er das ganze Problem an den „Landesfürsten“ festmacht, erklärt Roman.
Thu, 13 Nov 2025 - 33min - 297 - Folge 63: Vinnie und seine Baller
Der FC Bayern ist nicht zu stoppen: 16 Siege nach 16 Spielen machen mittlerweile auch der europäischen Konkurrenz ein wenig Angst. Den amtierenden Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain besiegten die Münchner trotz 45-minütiger Unterzahl auswärts mit 2:1. Zu Beginn der Saison in der Königsklasse hatte Klubweltmeister FC Chelsea mit 0:3 gegen den deutschen Rekordmeister verloren. Die Dominanz der Bayern trägt einen Namen: Vincent Kompany. „Es sind nicht nur die Neuzugänge, sondern auch das, was er aus denen macht, die schon da waren“, sagt Almuth, die auch von der Art und Weise begeistert ist, wie der Belgier mit komplizierten Personalien und Situationen umgeht. Was ebenfalls sein Verdienst ist, sagt Roman: „Dass er die vermeintlichen, potenziellen Nebenkriegsschauplätze im Griff hat.“
Thu, 06 Nov 2025 - 29min - 296 - Folge 62: Früher VAR (nicht) alles besser
Was für ein Ärger in der zweiten Runde des DFB-Pokals! Von Hamburg bis Frankfurt, von Köln bis Heidenheim wird klar: ohne Videobeweis, der erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz kommt, reiht sich ein (entscheidender) Fehler der Schiedsrichter an den anderen. Almuth sieht es etwas anders: „Ich habe es genossen, dass es die Diskussionen nicht gab mit dem VAR.“ Ein größeres Problem sieht sie für die Schiedsrichter, die sich seit Jahren an das Hilfsmittel gewöhnt haben, darin, „sich umzustellen. Das ist nicht einfach“. Roman bemängelt derweil etwas anderes. Er meint, die Qualität der Referees habe insgesamt nachgelassen. „Ich finde, die Schiris sind weniger entscheidungsfreudig geworden, zögerlicher, unsouveräner und im Kern ihrer Aufgaben einen Tick qualitativ schlechter.“
Tue, 04 Nov 2025 - 31min - 295 - Folge 61: Kick and Rashford
Zwei Tore und eine Vorlage gegen Olympiakos Piräus - es ist der jüngste Nachweis seines Formhochs: Marcus Rashford zeigte sich nicht nur beim 6:1 seines FC Barcelona treffsicher, sondern demonstrierte schon in den Wochen zuvor, dass er unter Trainer Hansi Flick aufblüht. Er steht bei fünf Toren und sechs Vorlagen in zwölf Pflichtspielen (Liga und Champions League). „Er ist nicht alt, aber schon lange im Geschäft, hatte ein bisschen Probleme“, sagt Almuth. Doch nun erlebt der 66-malige englische Nationalspieler, ausgeliehen von Manchester United an die Katalanen, seinen zweiten Frühling. Almuth: „Man merkt, dass er der Mannschaft guttut, Hansi Flick ist voll des Lobes.“ Das überrascht wiederum Roman nicht: „Wenn jemand Spieler wieder hinkriegt, weiß, wie man sie anpackt, dann ist es Hansi Flick.“ Beide sind sich einig, dass Rashford damit grundsätzlich ein gutes Vorbild ist für andere Stars, die ebenfalls noch im besten Alter sind und einen kleinen Schritt zurück machen müssen, um dann aufzublühen.
Thu, 23 Oct 2025 - 31min - 294 - Folge 60: Kapverdische Ekstase & Irrsinn mit San Marino
Wahnsinn! Der nächste WM-Neuling hat sich die Qualifikation gesichert. Kap Verde ist Gruppensieger vor Favorit Kamerun und wird in Nordamerika dabei sein. Das Weltturnier 2026 umfasst dabei erstmals 48 Nationen, also 16 mehr als bisher. Der Inselstaat ist der flächenmäßig kleinste Teilnehmer der WM-Geschichte. „Man hat die ersten Bilder gesehen, was das dort auslöst“, freut sich Almuth über den dritten Neuling nach Jordanien und Usbekistan. Weitere Debütanten wie Curacao (mit einem speziellen Hintergrund) hoffen auf ihre Chance - in Europa sogar Fußballzwerg San Marino. Almuth klärt auf, wieso das durch ein irrwitziges Detail im Quali-Modus möglich ist. Roman kämpft derweil mit Amateur-Flair in Belfast und der richtigen Bezeichnung der Bewohner von Nordirland und San Marino...
Thu, 16 Oct 2025 - 31min - 293 - Folge 59: Licht an oder Licht aus bei Nagelsmann?
Almuth ist nach der Geburt ihres vierten Kindes wieder am Mikro! Sie blickt skeptisch auf die anstehenden Aufgaben der DFB-Elf in der WM-Qualifikation. Obwohl mit Nico Schlotterbeck ein Hoffnungsträger für die Spiele an diesem Freitag (20.45 Uhr, ARD) gegen Luxemburg und am Montag (20.45 Uhr, RTL) in Nordirland zurückkehrt, sieht sie ein großes Fragezeichen. Almuth sagt: „Normalerweise ist es so, dass du aus einer defensiven Stabilität heraus in der Offensive etwas leisten kannst. Wenn du es gegen unterschiedliche Gegner nicht annähernd schaffst, dieses Gerüst zu bilden, finde ich das schwierig.“ Roman erkennt bei den Entscheidungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann und dessen Umgang mit einigen Spielern, etwa dem nach seinem missglückten DFB-Debüt direkt wieder aussortierten Nnamdi Collins, eine Inkonsistenz. Womöglich hat das, meint er, auch mit dem Ende der Zeit von Sandro Wagner als Nagelsmanns Assistent zu tun …
Thu, 09 Oct 2025 - 31min - 292 - Folge 58: Herzlich willkommen, neue Erdenbürgerin!
Almuth überrascht euch mit einer brandheißen Neuigkeit in dieser (aus guten Gründen) sehr kurzen neuen Ausgabe. „Wie sich jeder vorstellen kann, wenn diese Folge diesmal ein bisschen kürzer ausfällt, sind wir um eine neue Erdenbürgerin reicher geworden. Unsere Tochter ist zur Welt gekommen“, sagt die nun vierfache Mama. Selbst unter den besonderen Umständen lässt sie es sich allerdings nicht nehmen, ihr Thema der Woche vorzustellen. Der Elfmeter nach einem Foul an Ermedin Demirovic, in dessen Folge es große Diskussionen um den Videobeweis gab, hatte sie am vergangenen Bundesliga-Wochenende beschäftigt. „Da kann man wieder über die Moral des Fußballs sprechen“, so Almuth. Roman gratuliert zunächst, hat aber zumindest noch einen Gedanken zu diesem Fall.
Thu, 02 Oct 2025 - 05min - 291 - Folge 57: Der DFB-Pokal der Frauen hat seine eigenen Geld-Gesetze
Der DFB hat die Prämien im Pokal der Frauen vor dieser Saison leicht erhöht, die Gesamtsumme stieg von 1,708 Millionen Euro auf 1,738 Millionen Euro. Zudem wurde zusätzlich eine erste Play-off-Runde als Qualifikation eingeführt, um die Attraktivität zu steigern. Doch gerade einmal 6000 Euro bekamen die teilnehmenden 32 Klubs dort, ab der nun startenden ersten Hauptrunde erhalten die 16 Gewinner der Play-offs und die vier Zweit- sowie zwölf Erstligisten, die dann einsteigen, 8000 Euro. Zum Vergleich: Bei den Männern werden insgesamt 75 Millionen Euro ausgeschüttet. Aufgrund von Reisen und Aufwendungen seien die Prämien bei den Frauen weiterhin viel zu niedrig, sagt Almuth: „Theoretisch kannst du keine Prämie ausschütten, weil nichts übrig ist“, sodass bei den Vereinen und deren Spielerinnen wenig ankommt. Roman merkt dabei an, dass die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen im DFB-Pokal – trotz berechtigter Diskussionen über die deutlich höheren Sponsoren- und Marketingeinnahmen – „unverhältnismäßig im Wortsinne“ sei.
Thu, 25 Sep 2025 - 28min - 290 - Folge 56: Turiner Trauma - oder Dortmunder Drama
Das Acht-Tore-Spektakel von Borussia Dortmund gab wieder Rätsel auf. Zwar nötigen vier erzielte Tore auswärts bei Juventus Turin großen Respekt ab – aber nach einer Führung in der Nachspielzeit zwei Gegentreffer zu bekommen und den Sieg herzuschenken, löste gleichzeitig Kopfschütteln aus. „Das hat mich nicht überzeugt, dass es eine Spitzenmannschaft ist“, findet Almuth mit Blick auf die Schwarz-Gelben und deren Start in die Champions League. „Was fährt in Serhou Guirassy bitte?“, fragt sich derweil Roman über die Streitigkeit zwischen ihm und Ramy Bensebaini vor dem Elfmeter, den der von Coach Kovac zum Schützen auserkorene Bensebaini danach zum 4:2 verwandelte; die Szene zuvor sorgte dennoch für Wirbel und längere Diskussionen. Aber: auch nur deshalb, weil die Kovac-Elf ihren Vorsprung noch fahrlässig verspielte. Vom ruhigsten BVB seit Langem kann jetzt jedenfalls keine Rede mehr sein.
Thu, 18 Sep 2025 - 31min - 289 - Folge 55: Ein neues, langes Stell-dich-ab
Im Herbst 2026 – nach der WM – wird es erstmals eine verlängerte Abstellungsperiode geben, womit die Nationalteams statt Anfang September und Anfang Oktober nur einmal 16 Tage lang von Ende September bis Anfang Oktober im Einsatz sind. Aus zweimal zwei Spielen wird dadurch ein Rhythmus von vier Länderspielen binnen kurzer Zeit. Was könnte das für Spieler, Vereinstrainer, Nationaltrainer und Fans bedeuten? „Ich glaube, bei den Nationalmannschaften werden sie das gut finden, weil man kontinuierlicher arbeiten kann“, meint Almuth. Gemeinsam mit Roman blickt sie auf die verschiedenen Perspektiven. Er meint bezogen auf die Coaches der Klubs: „Die sind froh, dass zu Beginn einer Saison erstmal fünf, sechs Spiele am Stück stattfinden, wo ich meine Mannschaft zusammengebaut habe.“
Thu, 11 Sep 2025 - 32min - 288 - Folge 54: Kimmich, Collins und my achy breaky ten Hag
Die Zeit von Erik ten Hag bei Bayer Leverkusen ist schon vorbei. Nach nur zwei Spieltagen - und damit schneller als jeder andere im Sommer erst eingestellte Trainer vor ihm - musste der Niederländer gehen. Darüber sprechen Almuth und Roman zum Auftakt dieser Folge. Welche Rolle Leverkusen-Profi Robert Andrich und Bundestrainer Julian Nagelsmann dabei spielen? Zumindest trafen sich die beiden zum Start in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 in dieser Woche. Die Gegner heißen Slowakei und Nordirland. Dabei wird Kapitän Joshua Kimmich im wahrsten Sinne eine zentrale Rolle spielen – nämlich weg von der Rechtsverteidigung, zurück auf die Sechs. „Ich finde es gut, dass Julian Nagelsmann seine Einstellung hat, sich aber nicht zu schade ist, ein Jahr später zu sagen: Jetzt hat sich die Ausgangslage geändert, jetzt mache ich es anders und ziehe es durch", sagt Almuth. Roman, der die DFB-Elf gerade wieder zum Auftakt in die WM-Saison begleitet, sieht einen logischen Grund für das Umdenken: „Er hat jemanden im Auge und gefunden, den er im System hinten rechts sieht, ein 21-Jähriger von Eintracht Frankfurt, er heißt Nnamdi Collins.“ *INFO: Als von Benjamin Henrichs die Rede ist, sprechen wir von Thilo Kehrer. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen!*
Thu, 04 Sep 2025 - 32min - 287 - Folge 53: Ich weiß, was du letzten Transfersommer getan hast
In der Fußball-Bundesliga dürfen Klubs bis zum 1. September um 20 Uhr neue Spieler verpflichten. Vereine aus Frankreich und England haben noch einen Tag länger Zeit, bis das Transferfenster in ihren Ländern schließt. Saudi-Arabien lässt Verpflichtungen bis zum 10. September, die Türkei sogar bis zum 12. September zu. Die verschiedenen Deadlines sorgen immer wieder für Diskussionen, weil Profis ihren Arbeitgeber aus Deutschland heraus ins Ausland länger verlassen können als der Klub dann wiederum einen Ersatz holen. Auch der Umstand, dass überhaupt in der bereits gestarteten Saison noch Wechsel vollzogen werden, wird seit Jahren kritisiert. Almuth kann verstehen, „dass es ein Transferfenster nach unserer europäischen oder deutschen Denkweise geben muss. Aber es stellt sich bei mir wirklich die Frage: Wie sollst du es reglementieren, wie sollst du es eingrenzen, wo finden wir Fairness und wo hört Fairness auf?“ Roman findet ein Argument dafür, warum es für Teams durchaus hilfreich ist, nach Saisonstart noch reagieren zu dürfen.
Thu, 28 Aug 2025 - 30min - 286 - Folge 52: Dann spielt doch mehr Netto
Almuth und Roman melden sich aus der Sommerpause nach einer bewegenden Frauen-EM zurück. Im wöchentlichen Rhythmus geht es pünktlich zum Start der Saison in der Fußball-Bundesliga wieder weiter. Das Thema zum Neustart: ein besonders Ärgernis, das schon in den ersten Spieltagen der 2. Liga häufig auftauchte – enorm lange Nachspielzeiten. Gründe dafür gibt es einige, ähnliche Beobachtungen konnte man auch schon bei der Wüsten-WM 2022 in Katar machen. „Wenn die DFL möchte, dass es mehr Nettospielzeit gibt, hätte man auch zu einem Mittel greifen können“, sagt Almuth, die große Diskussionen und Konfliktpotenzial erkennt. So sieht es auch Roman: „Was den Schiedsrichter betrifft, ist für den jede Minute Nachspielzeit purer Stress, weil die Spannung kumuliert.“
Thu, 21 Aug 2025 - 29min - 285 - Folge 51: Vom Punkt nicht auf den Punkt - EM Spezial
England hat den Titel verteidigt, alles endete - wie sollte es bei diesem Turnier auch anders sein - mit einem von Fehlschüssen geprägten Elfmeterschießen. In der abschließenden EM-Spezial-Folge sprechen Almuth und Roman über den alten und neuen Europameister und positive wie negative Trends nach vier Wochen Spektakel in der Schweiz. „Die Fanmärsche zu sehen, das ist hoffentlich der Anfang von etwas, das bleibt“, sagt Almuth über den stimmungsvollen Anhang vieler Nationen, das habe sie „sehr bewegt“. Roman regt an, dass männliche Schiedsrichter auch im hochprofessionellen Frauenfußball eingesetzt werden sollten: „Würde es das nicht aufwerten, wenn sehr gute Schiedsrichter mal ein Halbfinale oder Finale pfeifen?“
Mon, 28 Jul 2025 - 36min - 284 - Folge 50: Tränen im Letzigrund - EM Spezial (Live aus Zürich)
Es hat nicht gereicht: Deutschlands Fußballerinnen scheitern im EM-Halbfinale an Spanien. Almuth und Roman sprechen danach in einer spontanen Live-Folge vor dem Frauenteam der Sportfreunde Gechingen, die ihren Besuch des Spiels in Zürich einem Gewinnspiel zu verdanken haben. Das Turnier der DFB-Frauen bewertet Almuth positiv, das Erreichen des Halbfinals als Erfolg. Besonders ein Umstand ist ihr als „besonders wertvoll“ im Gedächtnis. Mit der Gesamtentwicklung unter Bundestrainer Christian Wück ist sie dagegen noch nicht zufrieden. In den vergangenen Monaten „gab es viele Höhen und Tiefen in den Spielen“, sagt Almuth. Roman meint, dass im Turnier auch „viele Unwägbarkeiten“ hinzukamen.
Thu, 24 Jul 2025 - 28min - 283 - Folge 49: Bergers Hand, Spaniens Füße – EM-Spezial
Fußball-Drama mit epischem Ausmaß: Deutschland steht nach gefühlt ewiger Unterzahl gegen Frankreich im Halbfinale, das 6:5 im Elfmeterschießen des Viertelfinals gewannen der Wille einer Einheit aus zehn Spielerinnen und die Weltklasse von Torhüterin Ann-Katrin Berger. Roman beschreibt die Geschehnisse vom Basler St. Jakob-Park als „eine der größten Spiele der deutschen Fußballgeschichte“. Die Rettungstat Bergers sowie ihre Leistung im Elfmeterschießen freut Almuth, weil das „alle Kritiker verstummen lässt“. Nun kommt nach dem wilden Viertelfinale mit Weltmeister Spanien die nächste große Hürde auf dem Weg zum Titel. Wie sollten die DFB-Frauen das angehen? Spanien „auf den Füßen stehen, eklig sein, in jedem Zweikampf ein, zwei Prozent mehr Druck reingeben“, sagt Almuth.
Mon, 21 Jul 2025 - 27min - 282 - Folge 48: Hopp Schwiiz mit Rachel Rinast - EM Spezial
Bevor das Viertelfinale startet, beehrt uns ein prominenter Gast: Rachel Rinast, ehemalige Schweizer Nationalspielerin, lange in Deutschland aktiv gewesen und mittlerweile als Expertin und Kommentatorin im Einsatz. Sie arbeitet etwa für Sky, begleitet dort die Premier League - und aktuell für das Schweizer Fernsehen in einer Doppelrolle die Frauen-EM. Die gebürtige Deutsche spricht von einer begeisternden Stimmung bei den Eidgenossinnen und Eidgenossen. „In allen großen Städten, selbst in den Randbezirken und den Dörfern, haben alle Lust, Frauenfußball zu sehen“, sagt Rachel. Dabei habe der Verband eine „Mammutaufgabe“ lösen müssen, um das Turnier auszurichten. Mit Blick auf die deutsche Elf und den Ausgang der Viertelfinalspiele lassen sich Rachel, Almuth und Roman zu gewagten Hottakes verleiten.
Wed, 16 Jul 2025 - 40min - 281 - Folge 47: Unter Wück zur Anfälligkeit zurück - EM Spezial
Das Gruppenfinale gegen Schweden verlief für die DFB-Frauen äußerst bitter: Mit 1:4 verloren, die Chance auf Platz eins trotz Führung vergeben, dabei Schwächen gnadenlos aufgezeigt bekommen, außerdem Rechtsverteidigerin Carlotta Wamser innerhalb des Spiels mit Rot verloren. Die Vertreterin von Kapitänin Giulia Gwinn muss im kommenden Viertelfinale zusehen. Besonders die Defensive war einmal mehr der Knackpunkt - selbst im Elf gegen Elf. Es sei „das Problem in der Feinabstimmung, nicht umsonst gab es schon die Konteranfälligkeit gegen Polen und Dänemark“, sagt Almuth. Dabei im Fokus: die fehlende Geschwindigkeit bei Rebecca Knaak. Roman zweifelt an den Qualitäten, „obwohl ich mich lange nicht vom Gegenteil überzeugen lassen wollte“. Almuth blickt dennoch mit Zuversicht auf die K.-o.-Runde, weil die Niederlage gegen Schweden „das Ausfallspiel“ gewesen sein könne und die deutschen Fußballerinnen „sich im nächsten Spiel wieder reinbeißen“.
Sun, 13 Jul 2025 - 23min - 280 - Folge 46: (Kein) Ärger um Berger - EM Spezial
Nach dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Fußballerinnen bei der EM in der Schweiz steht der Einzug ins Viertelfinale fest. 2:1 gewannen die DFB-Frauen gegen Dänemark. Im abschließenden Duell mit Schweden geht es dann um den Gruppensieg. „Wer gewinnt, geht Spanien bis zum möglichen Finale aus dem Weg“, sagt Almuth mit Blick auf den weiteren Turnierverlauf. Auf eine kann sich Bundestrainer Christian Wück dabei bisher verlassen: Torjägerin Lea Schüller. Almuth zieht einen spannenden Vergleich, an wen Schüllers Spielweise erinnert. Zugleich spricht Roman die riskanten Aktionen von Torhüterin Ann-Katrin Berger an. Wück bemängelte das, kündigte ein Gespräch an - und muss „um seine wenigen grauen Haare“ fürchten. Almuth aber verteidigt Berger für ihre „Gelassenheit“. INFO: Während der EM laufen die Folgen nicht nur jeden Donnerstag um 18 Uhr sondern in unregelmäßigen Abständen immer nach den deutschen Spielen.
Wed, 09 Jul 2025 - 27min - 279 - Folge 45: Schock und Sieg - EM Spezial
Am Tag nach dem ersten Spiel der deutschen Frauen bei der EM sprechen Almuth und Roman über den 2:0-Sieg gegen Polen, aber schauen auch auf die Verletzung von Giulia Gwinn. Was der Schock für das DFB-Team bedeuten wird, ist noch schwer abzusehen. Almuth lobt ihre Ersatzfrau Carlotta Wamser aber sehr für die Leistung nach der Einwechslung. Insgesamt fehlte beim Auftakterfolg noch etwas die Überzeugung. Roman gibt einen Einblick in die Gefühlslage des Bundestrainers Christian Wück nach der Partie.
Sat, 05 Jul 2025 - 24min - 278 - Folge 44: Schweizer Hoffnung - EM Spezial mit Nadine Angerer (Teil 2)
Es geht los: Pünktlich zum Start der Frauenfußball-EM in der Schweiz hört ihr den zweiten Teil des Interviews mit Nadine Angerer, aktuell Torwarttrainerin bei den EM-Gastgeberinnen. In dieser Folge spricht sie über den Start des Turniers, die sportlichen Schwierigkeiten der Eidgenossinnen und die Euphorie im Land. Außerdem will Roman wissen, wie das Verhältnis zwischen Almuth und Nadine Angerer in ihrer gemeinsamen Zeit gewesen ist. „Ich hab's genossen mit Almuth, wir waren immer auf einem ehrlichen Level“, sagt die 46-Jährige über ihre 13 Jahre jüngere Ex-Kollegin. Völlig anders, erzählt Almuth, war das, als Angerer und Silke Rottenberg noch Konkurrentinnen waren. Das wirkte sich auf besondere Weise auch auf das Training aus... INFO: Während der Frauen-EM in der Schweiz erscheint „Almuths Pausen-T“ unregelmäßig immer nach den deutschen Spielen, also häufiger als einmal wöchentlich donnerstags, und gegebenenfalls zu anderen Zeiten als 18 Uhr.
Wed, 02 Jul 2025 - 36min - 277 - Folge 43: Halten, raten, Bälle holen – mit Nadine Angerer (Teil 1)
Nach dem kurzen zweiwöchigen „Sommerpäuschen“ melden sich Almuth und Roman mit einem ganz besonderen Gast zurück: Nadine Angerer. Eine Woche vor dem Start der Frauenfußball-EM in der Schweiz erzählt die aktuelle Torwarttrainerin der „Nati“ aus dem Nähkästchen. Mit ihrer Erfahrung von zwei Weltmeister- und fünf aufeinanderfolgenden EM-Titeln als aktive Torhüterin will sie die Schweizer Keeperinnen, von denen gerade noch zwei bei deutschen Bundesligisten zwischen den Pfosten stehen, gerne auf ein höheres Level heben. Im ersten Interview-Teil spricht sie darüber, wie genau sie coacht, welche kleinen Tricks und Spielchen sie einbaut – und warum sie den Job unter Trainerikone Pia Sundhage überhaupt bekam. „Pia ist eine Trainerkoryphäe, daher war es eine leichte Entscheidung“, erinnert sich die Weltfußballerin des Jahres 2013. Achtung, eine wichtige Info: Teil zwei des Interviews gibt es schon KOMMENDEN MITTWOCH um 18 Uhr, mit dem Start der Frauen-EM in der Schweiz erscheint „Almuths Pausen-T“ auch häufiger als einmal wöchentlich donnerstags und gegebenenfalls zu anderen Zeiten.
Thu, 26 Jun 2025 - 28min - 276 - Folge 42: Wie reif sind die DFB-Teams?
Nations League hoch zwei: Während die DFB-Frauen mit 10:0 Toren in den vergangenen Spielen gegen die Niederlande und Österreich den Gruppensieg feierten und damit „ein bisschen mehr reif für die EM“ sind, sagt Almuth, müssen die deutschen Nagels-Männer einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Wie schon beim Heimturnier im vergangenen Jahr ist auch diesmal der Titeltraum vorzeitig ausgeträumt. Roman analysiert gemeinsam mit Almuth die Gründe für das Scheitern gegen Portugal. Außerdem verabschieden sich die beiden mit dieser Folge in eine kurze, zweiwöchige Sommerpause.
Thu, 05 Jun 2025 - 32min - 275 - Folge 41: Container und Drama - es lebe die Relegation
Almuth und Roman sind sich einig: Die Relegation hat ihren Wert unter Beweis gestellt. Dass es mal wieder sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Liga für das klassenhöhere Team reichte, mag zwar einseitig erscheinen. Gründe für den Erhalt des post-saisonalen Dramas aber gibt es genug. In diesem Zuge sprechen Almuth und Roman über die Zukunft des in Elversberg knapp am dritten Aufstieg in vier Jahren gescheiterten Horst Steffen. Der Weg des aufstrebenden Trainers führt wohl trotzdem erstmals in die Bundesliga - und damit weg von den Containern in Elversbergs Stadion, das momentan eine Großbaustelle ist. Außerdem gibt es Kurioses aus Italien, Erfreuliches vom Frauenteam der TSG Hoffenheim (mit Almuths direkter Beteiligung) und eine irre Anekdote rund um ein Champions-League-Finale vor elf Jahren.
Thu, 29 May 2025 - 34min - 274 - Folge 40: Wer hält (nicht), was er verspricht?
In dieser Fußballsaison stehen noch einige Entscheidungen an, etwa in der Relegation, im DFB-Pokal-Finale und im Endspiel der Champions League. Außerdem geht es Schlag auf Schlag weiter mit der Nations-League-Finalrunde, der Klub-WM und der Frauen-EM. Aber Almuth und Roman ziehen schon einmal Bilanz zur Bundesliga. Besonders im Blickpunkt: die größten Gewinner und Verlierer der abgelaufenen Spielzeit 2024/25. Almuth krönt ihre Toptorhüter und die Keeper, die aus ihrer Sicht unter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Zwei deutsche Schlussmänner stehen ganz vorn, ein Schweizer wusste aus ihrer Sicht nicht zu überzeugen. Roman lobt und tadelt gleich mehrere Klubs, Spieler und Trainer für die Leistungen. Auch das „Dorfico“ zwischen Elversberg und Heidenheim kommt nicht zu kurz. Zudem geht es um Abschiede – und was damit manchmal zusammenhängt.
Thu, 22 May 2025 - 32min - 273 - Folge 39: (Alb)Träume von Europa
Zwei Matchbälle hat Eintracht Frankfurt schon vergeben. Nach Unentschieden in Mainz und gegen St. Pauli entscheidet nun das direkte Duell des Tabellendritten aus Hessen mit dem Vierten SC Freiburg darüber, wer in die Champions League einzieht. „Vielleicht brauchen sie auch diesen Druck von einem richtigen Endspiel, nicht nur einem Matchballspiel", sagt Almuth. Roman erinnert daran, dass Frankfurts Vergangenheit stets zeigte, wie zittrig die Knie am Main am Ende werden können. Dahinter lauern gerade die unter (Ex-Eintracht-Coach) Niko Kovač beflügelten Dortmunder, die ihre Aufholjagd noch mit der Königsklasse krönen wollen. Auch der Kampf um die Conference League tobt: Können sich die Mainzer mit Bo Henriksen belohnen und RB Leipzig von den Europarängen fernhalten?
Thu, 15 May 2025 - 31min - 272 - Folge 38: Rot-weißer Glanz und ein Funkel(n)
Giulia Gwinn und Joshua Kimmich, Lea Schüller und Harry Kane – sie alle werden nach der Saison zusammen auf dem Rathausbalkon in München stehen. Während Gwinn, Schüller und Co. erneut Meisterinnen und zudem erstmals Doublesiegerinnen sind, luchsten die Männer des FC Bayern nach dem titellosen Jahr 2024 den Leverkusenern zumindest wieder die Schale ab. Zum Einzug ins Pokalendspiel, das bereits seit 2020 und auch diesmal wieder ohne den deutschen Rekordmeister in Berlin steigt, sowie zum „Finale dahoam“ in der Champions hat es für die Münchner Männer unter Trainer-Novize Vincent Kompany jedoch nicht gereicht. „Es haben Spieler gefehlt wie (Alphonso) Davies und (Jamal) Musiala, die nicht zu ersetzen sind“, sagt Almuth. Für Roman genau der Grund dafür, warum es zu Kompanys ganz großen Ziele noch nicht reichte. Außerdem: Was die Bayern-Frauen in Zukunft vorhaben und wieso der 1. FC Köln ein Funkel(n) in den Augen hat.
Thu, 08 May 2025 - 30min - 271 - Folge 37: Rüdiger und die wilden Könige
Ob Antonio Rüdiger am Final Four der Nations League teilnehmen kann, ist nach seiner Knie-OP unklar. Fest steht nur, dass der Verteidiger von Real Madrid trotz seines Ausrasters im spanischen Pokalfinale von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht aus der Fußball-Nationalelf suspendiert worden wäre. Almuth spricht sich nun für eine andere Sanktion gegen den Wiederholungstäter aus. „Wenn man mal übers Ziel hinausschießt, muss man sich entschuldigen. Aber wenn das in einer Häufigkeit passiert, muss man darüber nachdenken, ob jemand in einer offiziellen Rolle als Vizekapitän noch tragbar ist", sagt sie, „daran zweifle ich“. Schon in der Champions League gegen Atlético war Rüdiger mit einer Kopf-ab-Geste negativ aufgefallen, außerdem mehrfach im Umgang mit Fans. Roman meint, das Verhalten der Madrilenen sei grundsätzlich alles andere als „königlich“ – Almuth hat ihre eigene Theorie dazu...
Thu, 01 May 2025 - 31min - 270 - Folge 36: Feier-Duos und ein besonderes Revierderby
Der FC Bayern München steht kurz vor einer gemeinsamen Meisterfeier – sowohl die Männer als auch die Frauen haben in der Fußball-Bundesliga jeweils eine Hand an der Schale. In der 2. Liga könnte der Hamburger SV ebenfalls doppelten Grund zur Freude haben, sollte beiden Mannschaften der Aufstieg gelingen. Aus Sicht von Almuth lässt sich daraus ein klarer Trend ableiten. „Da kommen diese ganzen Mannschaften, die eine Tradition im Männerbereich haben und da eine gute Infrastruktur bilden, nach“, sagt sie. Roman fragt sich, was für den Frauenfußball in Deutschland der richtige Weg sein könnte. Außerdem: 10.000 Fans wollen das Revierderby in der Westfalenliga der Frauen zwischen dem BVB und Schalke 04 sehen.
Thu, 24 Apr 2025 - 28min - 269 - Folge 35: Alarm auf der Alm
In Bielefeld herrscht gerade große Euphorie. Unverhofft kegelten die Arminen von der Alm den Doublesieger Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal und stehen nun im Finale von Berlin, wo es gegen den VfB Stuttgart geht. Außerdem reitet die Elf von Trainer Mitch Kniat in der Liga eine Erfolgswelle, die im (womöglich gar direkten) Aufstieg münden könnte. Doch der Vorfall rund um eine vorgetäuschte Verletzungsunterbrechung löste gerade heftige Kritik aus. Der DFB ermittelt gegen Kniat, der zugegeben hat, jene Grauzone bewusst genutzt zu haben. Was folgt daraus für ihn, welche Strafen könnten ihn vom DFB ereilen? Almuth erwartet einen Präzedenzfall und kennt ähnliche Vorfälle, die auch schon in anderen Ligen zu beobachten gewesen waren. Die 66-malige DFB-Keeperin, die jüngst ihre aktive Karriere beendet hat, kritisiert derartige Aktionen, „weil es Ausmaße annimmt, die dann ja nicht mehr zu kontrollieren sind“. Roman sorgt sich grundsätzlich um das Fair Play im Profifußball.
Thu, 17 Apr 2025 - 27min - 268 - Folge 34: Münchner Sorgen, Dortmunder Wundertüte
Das Topspiel der Fußball-Bundesliga ist in dieser Saison kein direktes Duell um die Meisterschaft. Wenn am Samstag (18.30 Uhr/Sky) der FC Bayern München auf Borussia Dortmund trifft, stehen sich aber zumindest die beiden verbliebenen deutschen Champions-League-Teilnehmer dieser Saison gegenüber. Beide gehen mit Niederlagen in die Partie: Bayern verlor trotz Müller-Tor mit 1:2 gegen Inter, der BVB kam beim FC Barcelona gar mit 0:4 unter die Räder. Was bedeuten die Ergebnisse und die unterschiedlichen Verfassungen für den deutschen Clásico, der dieses Mal eigentlich keiner ist? Darüber sprechen Almuth und Roman. „Irgendwie sind die Dortmunder für mich so unberechenbar, eine richtige Wundertüte“, sagt die Olympiasiegerin von 2016, „manchmal zaubern sie was raus“. Außerdem blickt Almuth auf ihren emotionalen Abschied in Wolfsburg.
Thu, 10 Apr 2025 - 26min - 267 - Folge 33: Triumphe, Tränen, Turbulenzen
Almuth hat ihre aktive Karriere als Fußballerin beendet. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um ein von ihr ausgewähltes Thema – sondern: um sie. Zu Wort kommen zunächst die Wegbegleiterinnen Alexandra Popp und Nia Künzer. Roman will dann wissen, welche Titel und Erfolge für sie am prägendsten waren, aber auch welche Niederlagen am meisten weh getan haben. Außerdem sprechen die beiden über die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland, an der Almuth während ihrer über 15 Jahre langen Laufbahn als Nationaltorhüterin und mit dem VfL Wolfsburg entscheidend beteiligt gewesen ist. Ein Thema liegt ihr dabei noch immer besonders am Herzen …
Thu, 03 Apr 2025 - 39min - 266 - Folge 32: „GHZSHZ" – die neue DFB-Soap
Ein solches Spiel hat Almuth Schult auch bislang nicht erlebt. Die dominante erste Halbzeit, dann der Schlendrian im zweiten Durchgang der DFB-Elf beim 3:3 gegen Italien – das beschäftigt die ehemalige deutsche Fußball-Nationaltorhüterin immer noch. „Ich fand erschreckend, wie wenig Ausstrahlung die einzelnen Personen auf dem Platz haben. Das hat mir wenig gefallen in der zweiten Halbzeit“, sagt die 34-Jährige. Almuth sah einen kleinen Rückfall in alte Zeiten. Oder anders: Man könnte, angelehnt an den RTL-Klassiker, die DFB-Soap „Gute Halbzeiten, schlechte Halbzeiten“ („GHZSHZ“) drehen nach den beiden Nations-League-Viertelfinals. Roman erkennt eine gewisse Parallele zum WM-Auftaktspiel 2022 gegen Japan – bei Auswechslungen von Spielern in der Mittelfeldzentrale und symbolischen Momenten von Antonio Rüdiger. Vorfreude auf das Final Four im Juni haben beide natürlich trotzdem.
Thu, 27 Mar 2025 - 27min - 265 - Folge 31: Ein Mainzer, wie er springt, aber nicht lacht
Die Entscheidung von Julian Nagelsmann hatte für Verwunderung gesorgt. Nicht etwa, weil Oliver Baumann statt Alexander Nübel die Nummer eins der deutschen Fußball-Nationalelf für die Spiele gegen Italien ist. Sondern, dass Stefan Ortega als dritter Torwart im Aufgebot für die Duelle im Nations-League-Viertelfinale steht - und nicht der seit Monaten überragende Robin Zentner (30) von Mainz 05. Almuth wundert sich darüber. „Wenn man schon viele Spiele für Mainz gerettet hat in dieser Saison, in einer sehr hohen Konstanz“, dann wäre eine Nominierung verdient gewesen, sagt sie. Außerdem sprechen Almuth und Roman über zwei weitere starke und - anders als Zentner - auch für die DFB-Elf berufene Mainzer Profis.
Thu, 20 Mar 2025 - 28min - 264 - Folge 30: Rätselhafte Auswärtsstärke und ter Stegens Kampf
In der Champions League sind weiter zwei deutsche Teams vertreten: Borussia Dortmund und der FC Bayern haben sich durchgesetzt. Erneut stand in den Rückspielen des Achtelfinals, ganz zur Freude von Almuth, wieder oft das Torwartspiel im Mittelpunkt. Was einen guten Keeper in entscheidenden Momenten ausmacht, erklärt die Olympiasiegerin von 2016 in dieser Folge. Außerdem geht es um das Comeback von Marc-André ter Stegen, der im April nach seinem Patellasehnenriss wieder Spiele bestreiten könnte. Roman und Almuth sind überzeugt, dass der Nationaltorwart zur WM 2026 wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird. Eine Erklärung dafür, dass in der Bundesliga zuletzt fast ausschließlich Auswärtsteams gewannen, finden hingegen beide nicht.
Thu, 13 Mar 2025 - 29min - 263 - Folge 29: Münchner Machtspiele – und ein Abend der Keeper
Es war ein Abend wie gemalt für den FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister, der nach sechs Duellen erstmals das von Xabi Alonso trainierte Bayer Leverkusen besiegte, suchte sich für seine Machtspiele genau den richtigen Zeitpunkt aus: das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League. Das 3:0 am Mittwoch in der Allianz Arena war ein Statement der Elf von Trainer Vincent Kompany. Almuth lobt die Bayern für ihre Leistung: „Die hatten Zug, die hatten einen Plan, haben Einsatz auf dem Platz gezeigt.“ Die Werkself hingegen habe „gefühlt ohne Spannung, ohne Fokus, ohne Konsequenz, ohne Galligkeit“ gespielt, was den amtierenden Doublesieger sonst auszeichne. Im Fokus: Torhüter Matej Kovar, der schwerwiegend patzte, und auf der anderen Seite Manuel Neuer, der sich beim Jubeln danach verletzte und Jonas Urbig zum Debüt verhalf. Kovar, Neuer, Urbig – die Münchner Machtspiele wurden somit auch ein wenig zum Abend der Keeper. Einig sind sich Almuth und Roman zudem bei der Leistung der Schaltzentrale im Spiel der Bayern.
Thu, 06 Mar 2025 - 25min - 262 - Folge 28: Der Fall Rubiales – und was das Urteil bedeutet
Es war ein Vorfall, der im Sommer 2023 für große Aufregung sorgte: Luis Rubiales, damals Präsident des spanischen Fußballverbands, küsste Nationalspielerin Jennifer Hermoso nach dem Sieg im WM-Finale bei der Siegerehrung vor laufenden Kameras auf den Mund. Rubiales tat das „als Kuss unter feiernden Freunden“ ab – Hermoso sprach immer wieder davon, es sei gegen ihren Willen geschehen. Jüngst ist der einige Monate nach dem Kuss-Skandal zurückgetretene Rubiales vom Nationalen Gerichtshof in Spanien zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt worden. Außerdem darf er sich Hermoso nur auf 200 Meter nähern und sie ein Jahr lang nicht kontaktieren. Von den Vorwürfen der Nötigung aber wurde der ehemalige hochrangige Funktionär freigesprochen. Beide Parteien wollen nun Berufung einlegen. Über den Vorfall und das Urteil des Gerichts sprechen Almuth und Roman in der neuen Folge ausführlich. Almuth begrüßt grundsätzlich, dass Rubiales verurteilt wurde, sieht das Strafmaß aber als „ein wenig lächerlich“ an. Sie erklärt, warum – und gibt einige Hintergründe. Roman meint, dass die Causa rund um Spaniens Ex-Verbandsboss im Gesamtkontext ein großes Problem offenbart.
Thu, 27 Feb 2025 - 30min - 261 - Folge 27: Täglich grüßt das Pöbel-Tier
Torwart Manuel Neuer sammelt Ball, Handtuch und Co. hinter seinem Tor ein, als Spitzenreiter Bayern München im Topspiel der Bundesliga gerade erfolgreich das 0:0 beim direkten Verfolger und amtierenden Meister Bayer Leverkusen ermauert hat. Aus dem Fanblock der Werkself sind lautstark wüste Beleidigungen über das Megafon zu hören. Der 2014er-Weltmeister aber lächelt nur kurz, dreht sich um – und geht, ohne auf die Worte der Leverkusener Anhänger zu reagieren. Ein Video dieser Szene ist in den sozialen Medien viral gegangen. Almuth ist etwas überrascht, sagt zu den Beleidigungen und der Situation aber auch: „Es ist in einem großen Stadion einfacher, sein Gehirn mit der Eintrittskarte abzugeben und sich danebenzubenehmen, weil die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass die umliegenden einen schräg angucken, mit dem Finger auf einen zeigen und einen vielleicht noch verraten.“ Gerade im Tor ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass solche verbalen Angriffe wahrgenommen werden. „Ich hab‘s eigentlich auch immer weggelächelt und ignoriert oder so getan, als ob man nichts gehört hat“, gibt die Welttorhüterin von 2014 zu. Roman meint: „Du gibst quasi mit deiner Eintrittskarte ins Stadion manchmal ein bisschen die Gepflogenheiten ab. Ich habe nur das Gefühl, dass so eine Art Verrohung in diesen Stadien nichts Neues ist." Weiterhin geht es um die Frage, ob eine Torhüterin oder ein Torhüter eine geeignete Kapitänin oder geeigneter Kapitän sein kann.
Thu, 20 Feb 2025 - 29min - 260 - Folge 26: Gezähmte Wölfinnen - jetzt doppelt bissig?
Alles hat bekanntlich mal ein Ende - aber diese Serie war wirklich außergewöhnlich: Seit 2015 hießen die Siegerinnen im DFB-Pokal der Frauen stets VfL Wolfsburg. 52 Pokalspiele in Folge hatten die Wölfinnen seit November 2013 gewonnen, seinerzeit unterlag man im Achtelfinale den späteren Titelträgerinnen vom 1. FFC Frankfurt. Danach gab es über 4000 Tage lang keine Niederlage. Nun musste sich der VfL im Viertelfinale überraschend mit 0:1 der TSG Hoffenheim geschlagen geben - es wird also nach einem Jahrzehnt mal einen neuen Champion geben. Darüber sprechen Almuth Schult und Roman in dieser neuen Folge. Bei der bislang letzten Pokal-Niederlage hatte Almuth selbst noch für Wolfsburg zwischen den Pfosten gestanden - dort aber auch acht (!) Mal den Titel geholt. Wie wird sich der VfL im Endspurt der Meisterschaft von dem Rückschlag erholen?
Thu, 13 Feb 2025 - 27min - 259 - Folge 25: Nebelhorn und Teenager-Träume - mit Arnd Zeigler (2/2)
Diesmal wird's persönlich! Seit über 20 Jahren ist Arnd Zeigler als Stadionsprecher bei seinem Herzensverein Werder Bremen im Einsatz. Das liefert zahlreiche Geschichten. Darüber spricht er im zweiten Teil des Podcast-Besuchs von Almuth und Roman in Bremen. Arnd redet über seine persönlichen Höhepunkte in dieser Rolle, die "Erfindung" des Nebelhorns und seine Lieblingstormusik außerhalb der Hansestadt. In der ausgiebigen Nachspielzeit lässt er dann ungern locker, um die beiden Podcast-Hosts noch mit einigen dringenden Fragen zu löchern. Auch der zweite Hot Take ist von Arnd wieder risikoreich gewählt.
Thu, 06 Feb 2025 - 31min - 258 - Folge 24: Nagelsmann und das DFB-Hoch - mit Arnd Zeigler (1/2)
Hoher Besuch: Arnd Zeigler, jahrzehntelanger Beobachter der Fußballszene mit seiner Kultsendung "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" (ZwWdF), gibt sich die Ehre. Almuth und Roman waren zu Gast bei ihm in Bremen. Im ersten Teil mit ihm geht es um die 125-Jahr-Feier des DFB, bei der Arnd ein Teil des Festaktes sein durfte, und die Wandlung des Verbands in einer sich ändernden Fußballwelt. Welchen Einfluss hat Präsident Bernd Neuendorf? Wie macht Bundestrainer Julian Nagelsmann die deutsche Elf wieder so attraktiv? Und welche Rolle wird Deutschland in den kommenden Jahren spielen? All das und mehr diskutieren Arnd, Almuth und Roman. Am meisten aber überrascht Arnd alle mit seinem Hot Take der Woche!
Thu, 30 Jan 2025 - 30min - 257 - Folge 23: Leon GOALretzka, you know?
Einer, mit dem die wenigsten gerechnet haben, hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Vor der Saison galt er bereits als abgeschrieben, blieb aber standhaft – und darf nun wieder in aller Regelmäßigkeit über 90 Minuten auf dem Platz stehen. Gemeint ist Leon Goretzka. Der im DFB-Team ausgemusterte Mittelfeldspieler stellte sich beim FC Bayern der Konkurrenz, profitierte von den Verletzungen der Konkurrenten Pahlinha und Aleksandar Pavlovic und gehört wieder zum Stammpersonal. Seine Trefferquote kann sich ebenso sehen lassen wie sein Umgang mit der monatelang schwierigen Situation; am vergangenen Spieltag traf er doppelt gegen Wolfsburg. Goretzka lässt dennoch lieber über sich reden, als sich selbst zu Wort zu melden. Almuth lobt die Einstellung des 29-Jährigen. Ob Leon GOALretzka so wieder ein Kandidat für Bundestrainer Julian Nagelsmann werden könnte? Roman verweist darauf, dass der gebürtige Bochumer abseits des Sportlichen jedoch schon oft auch für kontroverse Aussagen bekannt ist.
Thu, 23 Jan 2025 - 27min - 256 - Folge 22: Ein teures Urteil für die DFL - und viele Fragen
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, „dass die Erhebung einer Gebühr für den polizeilichen Mehraufwand bei ,Hochrisikospielen‘ der Fußball-Bundesliga in der Freien Hansestadt Bremen mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die Verfassungsbeschwerde der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH blieb daher erfolglos.“ Almuth treibt dieses Urteil um. Aus ihrer Sicht sei damit aber die Chance verbunden, dass „Vereine noch mehr Geld investieren, damit es ruhiger wird“ und somit häufiger Fanlager friedlicher aufeinandertreffen. Roman gibt zu bedenken, dass dem Fußball dort zum einen die Vorbildfunktion zukomme – die deutsche Sportart Nummer eins in diesem Punkt aber immer nur ein Spiegel der Gesellschaft ist.
Thu, 16 Jan 2025 - 33min - 255 - Folge 21: Zuhause ist es nicht am schönsten
Vor dem Neustart der Bundesliga sprechen Almuth und Roman über die heimschwächsten Teams der Liga. Während der BVB gegen akute Auswärtsangst kämpft, müssen Teams wie Wolfsburg und Heidenheim froh sein, dass sie auf fremden Plätzen punkten - weil vor eigenem Publikum läuft es überhaupt nicht. Außerdem: Wie Steffen Baumgart wohl zum Trainer-Job bei Union Berlin gekommen sein könnte - und was das mit Thomas Tuchel zu tun hat.
Thu, 09 Jan 2025 - 25min - 254 - Folge 20: Der verlorene Getränkebottich und die Vorfreude aufs Frauen-EM-Jahr
Erstmal ein frohes neues Jahr euch allen! Damit ihr bestens in 2025 starten könnt, gibt es von Almuth und Roman direkt am 1. Januar einen Ausblick auf eines der großen Sport-Highlights des Sommers: die Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz. Ein Blick auf die deutsche Gruppe und die Hammer-Gegner, die im Viertelfinale warten könnten, gehört natürlich dazu. Danach aber - zum sanften Start ins Jahr - plaudert Almuth noch ein wenig aus dem Nähkästchen. Sie schwelgt in Erinnerungen an ihre EM-Teilnahmen 2013, 2017 und 2022. Es geht um nächtliche Eskapaden, eine verlorene Getränkekiste und ein witterungsbedingt verlegtes Spiel mit einigen Hindernissen. Viel Spaß bei dieser launigen Ausgabe!
Wed, 01 Jan 2025 - 25min - 253 - Folge 19: Bilanz der Pfiffe - mit DFB-Schiri-Boss Knut Kircher (SPECIAL)
Fröhliche Weihnachten! Zum Fest liefern Almuth und Roman eine kleine Sonderfolge. Knut Kircher spricht im Interview, das in Ausschnitten ein Teil dieser Spezial-Ausgabe ist, über die bisherige Halbserie, die er als neuer Chef der DFB Schiri GmbH erlebt hat. Es geht um seinen Blick auf die ersten 15 Spieltage, die Anschuldigungen von Manuel Gräfe, das Thema Transparenz und eine aufstrebende Schiedsrichterin mit Chancen auf die Männer-Bundesliga. Außerdem erzählt Almuth eine Anekdote aus ihrer US-Zeit, die unmittelbar mit einem Unparteiischen zu tun hat. Zur Belohnung gab es am Ende - pünktlich zu Weihnachten - eine Glühwein für die beiden. Das gesamte Interview mit DFB-Schiri-Boss Knut Kircher lest ihr ab sofort Online bei rnd.de und am Freitag in allen Print-Ausgaben des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Mon, 23 Dec 2024 - 37min - 252 - Folge 18: Feuerzeuge und ein flammender Appell
Der Feuerzeugwurf auf Bochums Keeper Patrick Drewes sorgte am 14. Spieltag für heftige Diskussionen. Die Partie endete nach langer Unterbrechung mit 1:1, wie es vor dem Vorfall schon stand. Der VfL legte umgehend Einspruch an, hatte dem Weiterspielen bis zum Ende ohnehin nur „unter Protest“ zugestimmt. Einig war sich die Öffentlichkeit, dass die Aktion des Fans der Köpenicker nicht zu entschuldigen ist. Auf den TV-Bildern war zu sehen, dass Drewes‘ Kopf vom Feuerzeug eher gestreift wurde, der 31-Jährige beklagte sodann Übelkeit, wurde gestützt vom Feld begleitet und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile gab es Entwarnung. So folgte auch Kritik am VfL-Profi, etwa der ehemalige Nationalkeeper Oliver Kahn („Ich hätte es besser gefunden, wenn der Torwart versucht hätte, weiterzuspielen.“) und Ex-Referee Manuel Gräfe („Schmierentheater“) griffen das Verhalten des Bochumers an. Während Roman in Teilen zustimmt, stellt sich Almuth - wie es sich für eine Torhüterin gehört - hinter Drewes. Ob der Einspruch der Bochumer dann bald Erfolg haben könnte, debattieren die beiden ebenfalls.
Thu, 19 Dec 2024 - 30min - 251 - Folge 17: Imperator Infantino – wann gehört ihm die ganze (Sport-)Welt?
Wie weit wird die FIFA gehen? Diese Frage stellt sich Almuth im Anschluss an die Vergabe der Weltmeisterschaft 2034 nach Saudi-Arabien. Bei der Akklamation am Mittwoch bekam der Wüstenstaat - als einziger Bewerber für das Turnier in zehn Jahren - den Zuschlag vom Weltverband. „Wenn der Fußball nie gesättigt ist, sondern sagt: immer mehr und mehr – dann ist das für die Gesellschaft an sich kein gutes Vorbild und auch für andere Sportarten nicht“, sagt Almuth in der neuen Folge: „Das finde ich eigentlich traurig.“ Sie sieht die Allmachtsfantasien von FIFA-Boss Gianni Infantino als große Gefahr für die Sportwelt. Gleichzeitig zur Entscheidung für das Wüsten-Turnier (das zweite nach Katar 2022) wurde die WM 2030 an gleich sechs Länder auf drei Kontinenten vergeben: Uruguay, Paraguay, Argentinien (je ein Spiel) sowie Spanien, Portugal und Marokko. Roman rätselt daher belustigt, warum es zum 100-jährigen Jubiläum des Kontinentalturniers nicht noch ein paar mehr hätten sein dürfen ...
Thu, 12 Dec 2024 - 34min - 250 - Folge 16: VR-Brille gegen den Auswärtsfluch des BVB?
Die Auswärtsbilanz von Borussia Dortmund in dieser Bundesliga-Saison, sie ist erschreckend. Erst einen Punkt geholt, im Schnitt pro Spiel weniger als ein Tor erzielt - derzeit lebt der BVB nur von seiner außerordentlichen Heimstärke. Wie also kann es Trainer Nuri Sahin gelingen, den Turnaround zu schaffen, bestenfalls im anstehenden Borussen-Duell am Samstagabend in Mönchengladbach? Das fragt sich Almuth, die ein derartiges Gefälle zwischen Heim- und Auswärtsspielen schlicht nicht erklären kann. Ein paar Ideen, die für Besserung sorgen könnten, bringt sie aber mit. Roman ergänzt einen - nennen wir es ungewöhnlichen - möglichen Ansatz.
Thu, 05 Dec 2024 - 26min - 249 - Folge 15: Die Könige vor dem Tor
Ein Drittel der Saison ist vorbei. Die Ballermänner und besten Vorbereiter haben sich warmgeschossen. Zeit also für die große Prognose: Wer wird am Ende der Saison unter den besten drei Torschützen und Vorlagengebern stehen? Kurz vor der Adventszeit rätseln Almuth und Roman darüber, ob Harry Kane wieder allen enteilt, wie lange die Erfolgsserie von Omar Marmoush weitergeht - und außerdem, was die deutschen Stürmer um Deniz Undav und Jonathan Burkardt noch so im Köcher haben. Diesmal ist Mitmachen ganz besonders gefragt. Was Gebete in dieser Folge zu suchen haben? Lasst Euch überraschen!
Thu, 28 Nov 2024 - 24min - 248 - Folge 14: Trauer in den USA, Dopingtest in Rio, Jubel in San Marino
Es ist eine etwas andere Folge als sonst - das Thema diesmal ist Almuth selbst: Ihre Saison in der US-Frauenfußball-Liga NWSL endete mit dem bitteren Halbfinal-Aus von Kansas City Current im Auswärtsspiel gegen Orlando Pride, die Tabellenersten der Regular Season waren. Die Torhüterin blickt aber auf eine sportlich erfolgreiche Zeit zurück. Nun tritt sie mit ihrer Familie die Heimreise nach Deutschland an. Im Gepäck hat sie dazu noch eine Anekdote von ihrer kuriosesten Dopingprobe - vor acht Jahren bei den Olympischen Spiele 2016, als sie später mit den DFB-Frauen die Goldmedaille holte. Während Almuth außerdem das feiernde Nationalteam von San Marino für ihren Aufstieg in der Nations League und damit den ganzen Wettbewerb feiert, legt Roman noch ein Geständnis über sein ureigenes Problem mit den Gelben Karten ab. Reinhören ist angesagt!
Thu, 21 Nov 2024 - 31min - 247 - Folge 13: Von Schiedsrichtern und „Uschis“
Es gab zuletzt einige Nachrichten, die Schiedsrichter besonders in den Fokus rückten. Faruk Koca, der ehemalige Chef des türkischen Klubs Ankaragücü, ist wegen seiner brutalen Attacke auf einen Referee im vergangenen Dezember verurteilt worden. Das Gericht verhing eine Haftstrafe von drei Jahren und sieben Monaten wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Wegen einer verbalen Entgleisung in Richtung von Jürgen Klopp, aufgetaucht in einem Video, wurde der englische Schiedsrichter David Coote bis auf Weiteres suspendiert. In dieser Folge geht es um gegenseitigen Respekt, aber auch um die Gleichberechtigung der Geschlechter in der Frage, wie dem Nachwuchsproblem im Schiedsrichterwesen entgegengewirkt werden könnte. Viel Ernstes, aber auch etwas zum Schmunzeln ist dabei: Almuth erzählt von unliebsamen Begegnungen mit einer Unparteiischen, die scheinbar keine Namen kannte. Und Roman outet sich als Pöbler auf dem Amateurfußballplatz.
Thu, 14 Nov 2024 - 29min - 246 - Folge zwölf: Hecking, der Retter tief im Westen?
„Im Westen wird sie untergehen...“ - und tief im Westen muss tatsächlich ein Wunder her, soll die Bundesliga-Sonne auch nächste Saison noch an der Castroper Straße scheinen. Wieder einmal, nachdem es das in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf Ende Mai ja gerade erst gab und der VfL Bochum deshalb erstklassig geblieben ist. Doch bundesligatauglich scheinen die Bochumer derzeit schlicht nicht zu sein: Tabellenletzter ohne Sieg, erst ein Punkt, 2:12 Tore allein in den vergangenen beiden Spielen. Nach Peter Zeidler musste nun auch dessen Vertreter Markus Feldhoff als Interimscoach gehen. Die letzte Hoffnung: Dieter Hecking. Er kennt sich als Feuerwehrmann aus, war das schon in Hannover, Nürnberg, Gladbach und Wolfsburg. Wenn er als Retter kam, konnte er dieses Versprechen stets erfüllen. Diesmal auch? Almuth findet einige sportliche Argumente, wieso der Klassenerhalt noch möglich sein könnte. Roman hat seine Meinung dagegen schon klar gefasst.
Thu, 07 Nov 2024 - 27min - 245 - Folge elf: No-Show ist ein No-Go - der Fall von Vini Jr. und Real
Vinicius Junior war sauer: Bei der Wahl zum Ballon D'Or gewann der Spanier Rodri von Manchester City vor dem Brasilianer von Real Madrid. Drei von vier Profis des Hauptstadt-Klubs standen letztlich auf den Rängen zwei bis vier. Als am Tag der Auszeichnung aber durchsickerte, dass Vini Jr. die Trophäe nicht bekommen würde, blieb der Sonderflieger mit der 50-köpfigen Delegation des Champions-League-Siegers plötzlich am Boden. Weil "Real Madrid nicht respektiert" werde, hieß es in einem Statement. Kurios dabei: Real wurde beim Ballon D'Or noch als Team des Jahres ausgezeichnet, ihr Coach Carlo Ancelotti zudem als Trainer des Jahres. Selbst auf eine Videobotschaft dazu verzichteten die genervten "Königlichen" aber trotzig. Almuth kritisiert das Verhalten heftig - und fordert sogar Sanktionen. Roman erinnert an einen Vorfall beim DFB-Pokal-Finale 2018.
Thu, 31 Oct 2024 - 24min - 244 - Folge zehn: Is' immer verletzt
Almuth bringt eine besorgniserregende Statistik mit, die der Bundesliga nicht gefallen kann: Im Vergleich der Top-5-Ligen hat das deutsche Fußball-Oberhaus zum dritten Mal die meisten Verletzungen aufzuweisen. Tendenz: steigend. Das gilt aber auch für die Gesamtzahl der Verletzungen in England, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ebenfalls führend ist die Bundesliga mit Blick auf die Verletzungshäufigkeit. Demnach tritt dort alle 52 Minuten eine Verletzung auf. Damit liegt die Liga deutlich über dem ermittelten Durchschnitt von 92 Minuten. Woran liegt das? Die Erkenntnisse aus diesen Zahlen besprechen Almuth und Roman auch mit Hinweisen auf eine Trainer- und eine Sportmedizin-Legende...
Thu, 24 Oct 2024 - 23min - 243 - Folge neun: Julian Nagelsmann auf die Eins - nur bis 2026?
Das erstmalige Weiterkommen in der Nations League nach zwei weitgehend überzeugenden Siegen unterstreicht die positive Entwicklung der DFB-Elf. Bundestrainer Julian Nagelsmann benennt die Ziele klar: erst soll der Triumph im vorher so ungeliebten (kleinen) Wettbewerb her - danach liegt der volle Fokus auf dem Titel bei der WM 2026. Weil diesmal sogar viele personelle Ausfälle (etwa von Top-Star Jamal Musiala) gut verkraftet werden können, scheint die deutsche Auswahl diese Ansprüche durchaus zu Recht stellen zu können. Dass Nagelsmanns ferne Zukunft über 2026 hinaus aber inmitten dieser Erfolgswelle beim DFB plötzlich thematisiert wird, wundert Almuth. Es könnte entfernt etwas mit Jürgen Klopp zu tun haben. meint Roman.
Thu, 17 Oct 2024 - 24min - 242 - Folge acht: Omar Marmoush und die Stunde der Spätzünder
Acht Treffer und vier Vorlagen in sechs Spielen: Frankfurts Stürmer Omar Marmoush dominiert gerade als Tor-Maschine die Bundesliga. Im Sommer 2023 ablösefrei aus Wolfsburg gekommen, entwickelte sich der Ägypter bei der Eintracht auf ungewohntem Terrain, ganz vorne in der Sturmspitze, zum unersetzlichen Leistungträger. Dabei ist Marmoush schon 25. Aber was heißt hier schon, meint Almuth - sie mahnt zu mehr Geduld und erinnert dabei an Beispiele hoffnungsvoller deutscher Talente, die früh hochgejubelt wurden, den hohen Erwartungen aber nie gerecht werden konnten. Roman zaubert derweil ein paar spannende Hintergründe früherer Tage zum Goalgetter hervor. Eine Folge mit geballter Abschluss-Stärke!
Thu, 10 Oct 2024 - 22min - 241 - Folge sieben: Darf das VAR sein? Reizthema Videobeweis – und eine Comeback-Frage
Almuth traf am vergangenen Wochenende mit Kansas City Current in der US-Frauen-Liga auf die deutsche Nummer eins Ann Kahtrin Berger, die für Gotham FC zwischen den Pfosten steht. Die Partie endete 1:1. Der Fokus lag auch deshalb auf dem Spiel, weil das Kapitel DFB-Frauen keinesfalls abgeschlossen ist für die Olympiasiegerin von 2016. „Offiziell habe ich mein Karriereende in der Nationalmannschaft noch nicht verkündet. Ich bin noch im erweiterten Kader gelistet“, stellt sie in dieser Folge klar. Was das für das Länderspiel am 28. Oktober in Duisburg gegen Australien oder andere kommende Auftritte heißen könnte, deutet Almuth im Gespräch mit Roman zumindest an. Außerdem steigen die beiden ins Reizthema Videobeweis ein. Sowohl beim US-Duell Schult vs. Berger als auch in der Bundesliga zwischen Wolfsburg und Stuttgart gab es da gerade große Aufregung. Eine mögliche Neuerung für den VAR hat Almuth schon im Blick.
Thu, 03 Oct 2024 - 25min - 240 - Folge sechs: Deutschland sucht den Super-Keeper
Die Frage nach der neuen Generation deutscher Torhüter drängt sich gerade besonders auf. Marc-André ter Stegen wird dem FC Barcelona und folglich auch dem DFB-Team rund acht Monate lang mit einem Patellasehnenriss fehlen. Erst vor kurzem als Nachfolger von Manuel Neuer zur deutschen Nummer eins ernannt, zog sich der 32-Jährige diese schwere Verletzung zu. Wer kurzfristig auf ihn folgen und wer in Zukunft Deutschlands neuer Super-Keeper werden könnte – darum geht es in der sechsten Folge von „Almuths Pausen-T“. Für die kommende Nominierung sieht Almuth einen überraschenden Kader-Kandidaten und Roman einen recht klaren Favoriten für ter Stegens Stellvertretung. Außerdem spricht Almuth über eine eigene schmerzvolle Erfahrung am vergangenen Wochenende.
Thu, 26 Sep 2024 - 25min - 239 - Folge fünf: Von Grau-(G)Hansi zu Flick im Glück
Der letzte Eindruck, der von ihm als Bundestrainer blieb, war der eines Gescheiterten, der die DFB-Elf bei der WM 2022 in Katar mit Graugänsen quälte und patzig ohne einen Nationalspieler zur Pressekonferenz fuhr. Es folgte das blamable Vorrunden-Aus und dann - nach einem 1:4 im Test gegen Japan vor fast genau einem Jahr - der Rauswurf. Nun ist Hansi Flick als neuer Coach des FC Barcelona der Trainer des Monats in Spaniens La Liga, er wird bei den Katalanen angehimmelt und fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Was ist sein Geheimrezept? Darum geht es in der fünften Folge von „Almuths Pausen-T“.
Thu, 19 Sep 2024 - 23min
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