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MDR KULTUR Café

MDR KULTUR Café

Mitteldeutscher Rundfunk

Informativ und unterhaltsam zugleich, das ist das MDR KULTUR-Café. In entspannter Atmosphäre erzählen prominente Gäste aus ihrem Leben, gewähren Einblicke in ihre Persönlichkeit und berichten über aktuelle berufliche Projekte.

498 - MDR KULTUR Café mit Andreas Dresen
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  • 498 - MDR KULTUR Café mit Andreas Dresen

    Andreas Dresen gehört schon seit langem zu den wichtigsten deutschen Regisseuren, Filme wie “Halbe Treppe”, “Wolke 9” oder “Halt auf freier Strecke” haben den genauen Beobachter und einfühlsamen Geschichtenerzähler auch international bekannt gemacht. So unterschiedlich seine Themen und Herangehensweisen auch sind, immer ist seine menschliche Haltung, seine Liebe zu den Figuren erkennbar, der unverwechselbare “Dresen-Touch”. Sein neuer Film “Alte Liebe”, der im Oktober in den deutschen Kinos startet, bestätigt diesen Ruf erneut. Basierend auf dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, gestaltet er warmherzig und humorvoll mit den glänzenden Darstellern Dagmar Manzel und Joachim Król Szenen einer langen Ehe. Für uns ein schöner Anlass, Andreas Dresen wieder in das MDR KULTUR Café einzuladen und mit ihm über die Kunst des Geschichtenerzählens, über das Altern, das Abschiednehmen und über die Kraft einer gereiften Liebe zu sprechen. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff

    Sun, 27 Sep 2026 - 43min
  • 497 - MDR KULTUR Café mit Laura Laabs

    Laura Laabs erkundet in diesem komplexen Spielfilm die geschichtlichen Ablagerungen eines Ortes in Mecklenburg, die Spuren der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart führen. Die 1985 in Ost-Berlin geborene Tochter der Autoren Joochen Laabs und Daniela Dahn studierte an der Potsdamer Filmuniversität und anschließend als Meisterschülerin bei dem Regisseur Andreas Kleinert. Inzwischen ist ihr erster Roman erschienen, auch "Adlergestell” verweist auf das wache Geschichtsbewusstsein der vielseitigen Künstlerin, die ein genaues Gespür für die Umbrüche und Widersprüche im Osten Deutschlands hat. Im MDR-Kultur-Café spricht sie mit uns über ihre künstlerische Entwicklung, über das Geschenk und die Last einer prominenten Familie, über die Auseinandersetzungen mit der DDR-Vergangenheit und ihr Geschichtsbild.

    Sun, 13 Sep 2026 - 43min
  • 496 - MDR KULTUR Café mit Anja Schneider

    Ich würde mich als sozial aufmerksamen Menschen betrachten“, sagt Anja Schneider im MDR KULTUR Café. Wenn sie die Wahl hätte, in einem Nobelrestaurant oder auf dem Leipziger Hauptbahnhof Menschen zu beobachten, würde sie sich immer für den Bahnhof entscheiden: „Wer steigt da ein und aus? Wer putzt die Züge? Wer arbeitet beim Friseur.“ Anja Schneider, Jahrgang 1977, kommt aus Altenburg. Mit Filmen wie „Tschick“, „Lieber Thomas“ oder „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ist sie bekannt geworden. Als die Mauer fällt, ist Anja Schneider zwölf. Diese Erfahrung der 90-ziger in Altenburg in Thüringen habe sie stark beeinflusst. „Das wirst du niemals rauskriegen aus mir.“ Bis heute fühle sie sich in der Kunstwelt manchmal fremd oder nicht vollständig zugehörig. Obwohl Anja Schneider seit zehn Jahren am Deutschen Theaters in Berlin spielt. Obwohl sie seit Jahren in Kino und Fernsehen etabliert ist. In „Blendende Aussichten“, in der fünften Staffel der ARD-Hörspielserie, spielt sie wieder die spontane und optimistische Isa. Die Rolle passe nicht zu der Schublade „authentisch Sozialdrama“, wie sie oft im Film besetzt wird. „Ich komme vom Theater, und nichts ist für mich schöner, als die Leute zum Lachen zu bringen.“ Mit Carina Wiese, die Steffi spielt, denkt sie inzwischen auch über eine Verfilmung nach. „Carina und ich wollen das vorantreiben.“ Der Stoff passe so gut in die Gegenwart. „Das ist eine Geschichte über zwei Frauen mittleren Alters, die aus Ostdeutschland kommen.“ Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff

    Sun, 06 Sep 2026 - 38min
  • 494 - MDR KULTUR Café mit Lea Drinda

    Die junge Schauspielerin Lea Drinda hat sich bereits einen sehr guten Namen gemacht. Mit einem genauen Gespür für starke und eigenwillige Figuren wählt sie ihre Rollen aus, oft in bahnbrechenden Serien. So spielte sie einfühlsam eine nonbinäre Person in “Becoming Charlie”, gehörte zum Ensemble von “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” und war in der aufwändigen Fantasy-Serie “Der Greif” zu sehen. Die 2001 in Jena geborene Lea Drinda, Enkelin des beliebten DDR-Schauspielers Horst Drinda, ist derzeit in den Kinos präsent mit dem großartigen deutschen Film “In die Sonne schauen", gedreht auf einem Hof in der Altmark. Dieses Geschichtsdrama ist ihr besonders wichtig, weil hier 100 Jahre deutscher Geschichte aus weiblicher Sicht erzählt werden. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff

    Tue, 30 Dec 2025 - 43min
  • 493 - MDR KULTUR Café mit Katerina Poladjan

    "An meine Kindheitsjahre in Moskau kann ich mich so gut wie überhaupt nicht mehr erinnern", sagt Katerina Poladjan. Die preisgekrönte Schriftstellerin kam 1971 als Tochter eines Künstlers und einer Kunsthistorikerin zur Welt. Die Familie verließ die Sowjetunion und kam Ende der 70er Jahre nach Deutschland. "Vielleicht ist mein Schreiben mehr und mehr das Umkreisen dieser großen Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich?" Im MDR KULTUR Café reflektiert Poladjan ihre Lebensgeschichte, denkt nach darüber, was es für sie heißt, sich als Schriftstellerin gesellschaftlich einzubringen, und erzählt vom Leben auf Lesereisen. Eine Stunde voll kluger Sätze und mitreißender Geschichten mit einem Star der deutschen Gegenwartsliteratur. Die Vertonung ihres Romans Goldstrand steht in der kostenfreien App ARD Sounds zum Hören. Eine Sendung von Ellen Schweda Redaktion: Gabriele Bischoff

    Sun, 31 May 2026 - 39min
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