Filtra per genere
- 498 - MDR KULTUR Café mit Andreas Dresen
Andreas Dresen gehört schon seit langem zu den wichtigsten deutschen Regisseuren, Filme wie “Halbe Treppe”, “Wolke 9” oder “Halt auf freier Strecke” haben den genauen Beobachter und einfühlsamen Geschichtenerzähler auch international bekannt gemacht. So unterschiedlich seine Themen und Herangehensweisen auch sind, immer ist seine menschliche Haltung, seine Liebe zu den Figuren erkennbar, der unverwechselbare “Dresen-Touch”. Sein neuer Film “Alte Liebe”, der im Oktober in den deutschen Kinos startet, bestätigt diesen Ruf erneut. Basierend auf dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, gestaltet er warmherzig und humorvoll mit den glänzenden Darstellern Dagmar Manzel und Joachim Król Szenen einer langen Ehe. Für uns ein schöner Anlass, Andreas Dresen wieder in das MDR KULTUR Café einzuladen und mit ihm über die Kunst des Geschichtenerzählens, über das Altern, das Abschiednehmen und über die Kraft einer gereiften Liebe zu sprechen. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 27 Sep 2026 - 43min - 497 - MDR KULTUR Café mit Laura Laabs
Laura Laabs erkundet in diesem komplexen Spielfilm die geschichtlichen Ablagerungen eines Ortes in Mecklenburg, die Spuren der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart führen. Die 1985 in Ost-Berlin geborene Tochter der Autoren Joochen Laabs und Daniela Dahn studierte an der Potsdamer Filmuniversität und anschließend als Meisterschülerin bei dem Regisseur Andreas Kleinert. Inzwischen ist ihr erster Roman erschienen, auch "Adlergestell” verweist auf das wache Geschichtsbewusstsein der vielseitigen Künstlerin, die ein genaues Gespür für die Umbrüche und Widersprüche im Osten Deutschlands hat. Im MDR-Kultur-Café spricht sie mit uns über ihre künstlerische Entwicklung, über das Geschenk und die Last einer prominenten Familie, über die Auseinandersetzungen mit der DDR-Vergangenheit und ihr Geschichtsbild.
Sun, 13 Sep 2026 - 43min - 496 - MDR KULTUR Café mit Anja Schneider
Ich würde mich als sozial aufmerksamen Menschen betrachten“, sagt Anja Schneider im MDR KULTUR Café. Wenn sie die Wahl hätte, in einem Nobelrestaurant oder auf dem Leipziger Hauptbahnhof Menschen zu beobachten, würde sie sich immer für den Bahnhof entscheiden: „Wer steigt da ein und aus? Wer putzt die Züge? Wer arbeitet beim Friseur.“ Anja Schneider, Jahrgang 1977, kommt aus Altenburg. Mit Filmen wie „Tschick“, „Lieber Thomas“ oder „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ist sie bekannt geworden. Als die Mauer fällt, ist Anja Schneider zwölf. Diese Erfahrung der 90-ziger in Altenburg in Thüringen habe sie stark beeinflusst. „Das wirst du niemals rauskriegen aus mir.“ Bis heute fühle sie sich in der Kunstwelt manchmal fremd oder nicht vollständig zugehörig. Obwohl Anja Schneider seit zehn Jahren am Deutschen Theaters in Berlin spielt. Obwohl sie seit Jahren in Kino und Fernsehen etabliert ist. In „Blendende Aussichten“, in der fünften Staffel der ARD-Hörspielserie, spielt sie wieder die spontane und optimistische Isa. Die Rolle passe nicht zu der Schublade „authentisch Sozialdrama“, wie sie oft im Film besetzt wird. „Ich komme vom Theater, und nichts ist für mich schöner, als die Leute zum Lachen zu bringen.“ Mit Carina Wiese, die Steffi spielt, denkt sie inzwischen auch über eine Verfilmung nach. „Carina und ich wollen das vorantreiben.“ Der Stoff passe so gut in die Gegenwart. „Das ist eine Geschichte über zwei Frauen mittleren Alters, die aus Ostdeutschland kommen.“ Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 06 Sep 2026 - 38min - 494 - MDR KULTUR Café mit Lea Drinda
Die junge Schauspielerin Lea Drinda hat sich bereits einen sehr guten Namen gemacht. Mit einem genauen Gespür für starke und eigenwillige Figuren wählt sie ihre Rollen aus, oft in bahnbrechenden Serien. So spielte sie einfühlsam eine nonbinäre Person in “Becoming Charlie”, gehörte zum Ensemble von “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” und war in der aufwändigen Fantasy-Serie “Der Greif” zu sehen. Die 2001 in Jena geborene Lea Drinda, Enkelin des beliebten DDR-Schauspielers Horst Drinda, ist derzeit in den Kinos präsent mit dem großartigen deutschen Film “In die Sonne schauen", gedreht auf einem Hof in der Altmark. Dieses Geschichtsdrama ist ihr besonders wichtig, weil hier 100 Jahre deutscher Geschichte aus weiblicher Sicht erzählt werden. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff
Tue, 30 Dec 2025 - 43min - 493 - MDR KULTUR Café mit Katerina Poladjan
"An meine Kindheitsjahre in Moskau kann ich mich so gut wie überhaupt nicht mehr erinnern", sagt Katerina Poladjan. Die preisgekrönte Schriftstellerin kam 1971 als Tochter eines Künstlers und einer Kunsthistorikerin zur Welt. Die Familie verließ die Sowjetunion und kam Ende der 70er Jahre nach Deutschland. "Vielleicht ist mein Schreiben mehr und mehr das Umkreisen dieser großen Fragen: Wer bin ich? Woher komme ich?" Im MDR KULTUR Café reflektiert Poladjan ihre Lebensgeschichte, denkt nach darüber, was es für sie heißt, sich als Schriftstellerin gesellschaftlich einzubringen, und erzählt vom Leben auf Lesereisen. Eine Stunde voll kluger Sätze und mitreißender Geschichten mit einem Star der deutschen Gegenwartsliteratur. Die Vertonung ihres Romans Goldstrand steht in der kostenfreien App ARD Sounds zum Hören. Eine Sendung von Ellen Schweda Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 31 May 2026 - 39min - 491 - MDR KULTUR Café mit Peggy Mädler
Selbstregulierung ist ein Begriff aus der Kybernetik. Peggy Mädler erzählt, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibT: Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war sie erfolgreich mit dem Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ - gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann. „In den Begriff Selbstregulierung habe ich mich sofort verliebt“, sagt Peggy Mädler. „Allerdings habe ich ihn anfangs stärker auf die persönlichen Beziehungen der Menschen bezogen als auf die gesellschaftlichen Verhältnisse.“ So sei dieser Begriff zum Prinzip ihres Romans geworden. In „Selbstregulierung des Herzens“ organisiert Peggy Mädler Erinnerungen wie ein empfindliches Netzwerk: Liebe, politische Strukturen, Familiengeschichten und technische Wissenschaft greifen ineinander wie Elemente eines Systems. Über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren bis in die Gegenwart suchen ihre Figuren nach Möglichkeiten und Nischen – in der Liebe, in der Datenverarbeitung und in einer Datschensiedlung nördlich von Berlin. Der Roman erscheint bei Galliani. 304 Seiten. Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 17 May 2026 - 41min - 490 - MDR KULTUR Café mit Florian Stetter
Der 1977 in München geborene Sohn eines Mikrobiologen spielte schon mit achtzehn Jahren seine erste Hauptrolle in dem Roadmovie "L'Amour" und wurde beim renommierten Max-Ophüls-Festival als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Bereits während des Schauspielstudiums spielte er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, besonders die Zusammenarbeit mit Dominik Graf prägte ihn nachhaltig. Der sympathische und wandlungsfähige Schauspieler verdankt Dominik Graf eine seiner schönsten Rollen, im Film "Die geliebten Schwestern" (2014), der zum Teil in Thüringen gedreht wurde, zeichnete er ein sehr lebendiges und menschliches Porträt von Friedrich Schiller. Florian Stetter, der heute in Berlin lebt, bezeichnet sich selbst als Grenzgänger, er liebt besondere schauspielerische Herausforderungen wie die Rolle des Christoph Probst in "Sophie Scholl - Die letzten Tage", die er ergreifend spielte, oder einen manipulativen Geistlichen in "Kreuzweg" (2014), wo er einen endlos langen Monolog in einem einzigen Take bewältigte. Gerade ist er im Kinofilm "Maysoon" zu sehen, in dem er noch eine ganz andere Facette seines großen Könnens zeigen kann, er spielt dort einen aggressiven, unberechenbaren Ehemann. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff
Fri, 15 May 2026 - 43min - 489 - MDR KULTUR Café mit Fabia Mantwill
Dabei hat sie schon einen in der Tasche. Im MDR KULTUR Café spricht mit sie über ihre Kindheit in Chemnitz, das Reisen als musikalische Spurensuche und den Kampf um das große Ensemble. Vielleicht sind gerade die großen freien Jazzorchester die ersten, die dem deutschen Sparzwang zum Opfer fallen. Aber die Stadionsaxophonistin von Nina Chuba beklagt sich nicht: Ihre Auftragsbücher für dieses Jahr sind schon ziemlich voll. Eine Sendung von Julia Hemmerling Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 19 Apr 2026 - 37min - 488 - MDR KULTUR Café mit Betterov
Plötzlich tauchte da dieser Musiker aus Thüringen auf, der sehr schnell viel Aufmerksamkeit bekam. Damals war Betterov noch ein Newcomer, heute ist er fester und sehr wichtiger Bestandteil der deutschen Popmusik Szene. Phänomenale Texte voller Poesie und dazu Musik, die wir in Deutschland gebraucht haben. Zwei Alben, eine EP und ein paar zusätzliche Singles hat er bisher veröffentlicht und es wird deutlich: da ist jemand mit einer spannenden Vergangenheit, einer besonderen Gegenwart und der Gabe mit seiner Musik große Kunst zu erschaffen, und das nicht nur, weil sein aktuelles Album „Große Kunst“ heißt. Mit diesem Album ist er gerade auf Deutschlandtour und heute zu Gast im MDR KULTUR Café. Eine Sendung von Kerstin Poppendieck Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 12 Apr 2026 - 38min - 487 - MDR KULTUR Café mit Bernadette La Hengst
In der Heimat Ostwestfalen knüpft Bernadette La Hengst enge Bande zu Gleichgesinnten, geht später nach Berlin und Hamburg, gründet in den 90er - Jahren die Band „Die Braut haut ins Auge“. Vier Alben später beginnt ihre vielgestaltige Solokarriere. Eins ihrer wichtigsten Projekte: Bürgerchöre, bei denen mal Beschwerdesongs, mal Hymnen für scheinbar abgehängte Regionen entstehen. Im MDR KULTUR Café spricht sie über rebellische junge Feministinnen, die irgendwann selbst Ü50 sind, über die Kraft neuer Dorfhymnen – und lässt ahnen, dass Protest auch zeitlos elegant sein kann. Eine Sendung von Ellen Schweda Redaktion: Gabriele Bischoff
Mon, 06 Apr 2026 - 42min - 486 - MDR KULTUR Café mit Judith Hermann
Was bedeutet es, einen Großvater zu haben, der wahrscheinlich an Verbrechen des Holocaust beteiligt war? Wenn nur noch ein paar Fotos übrig sind? Wenn die eigene Mutter kaum was erzählt. In den "Frankfurter Poetikvorlesungen" von 2021/22 hat Hermann, die vorher nie Privates preisgegeben hat, auch über die Kindheit und Jugend in Berlin gesprochen. Und auch ihren Großvater erwähnt. Fortgeschrieben hat sie die persönlichen Anklänge in ihren Büchern "Daheim" (2021) und "Wir hätten uns alles gesagt" (2023). Nun ist "Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ erschienen. Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Thu, 19 Mar 2026 - 41min - 485 - MDR KULTUR Café mit Wolfgang Kohlhaase
Wolfgang Kohlhaase im Gespräch mit MDR KULTUR-Filmexperte Knut Elstermann über die Lust des Beginnens, seine lebensbestimmenden Themen, die Kunst des guten Dialogs und über die DEFA als Heimat. Am 13. März wäre der Filmemacher 95 Jahre alt geworden. MDR KULTUR erinnert. Eine Sendung aus dem Jahr 2020. Eine Sendung aus dem Jahr
Sun, 13 Dec 2020 - 30min - 484 - MDR KULTUR Café mit Ken-David Masur
Gerade zieht er als Familie mit Kindern und Hund Hugo nach Kalifornien um, in die Heimatregion seiner Frau, der Pianistin Melinda Lee. In New York stemmen beide gemeinsam seit Jahren ein eigenes, kleines Festival und schauen derzeit auch mit ein wenig Sorge auf politische und künstlerische Verwerfungen in ihrem Land. Ein Gespräch über die 80er Jahre in Leipzig, eine Kindheit in den Fluren des Gewandhauses und über den berühmten Vater Kurt Masur, der das Gewandhausorchester entscheidend prägte. Ken-David Masur erzählt aus seiner Schulzeit - damals in der DDR - von den japanischen Großeltern, die ihn in Leipzig besuchten und warum er letzten Endes doch Dirigent geworden ist, obwohl das nie sein Plan war. Eine Sendung von Blanka Weber Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 22 Feb 2026 - 40min - 483 - MDR KULTUR Café mit Theresia Philipp
Im sächsischen Großröhrsdorf 1991 geboren, hat sie die „Ossi-Identität“ erst entdeckt, als sie in Köln wiederholt darauf hingewiesen wurde. Das Gastdirigat bei der HR Big Band hat sie 2022 dann vor die Realität im Jazz gestellt: Eine der besten Big Bands europaweit beschäftigte zu diesem Zeitpunkt keine einzige Frau. Mit Können, Beharrlichkeit und einem einnehmenden Humor stellt sie seit Beginn 2026 nun eine Vorreiterrolle im Jazz. Eine Sendung von Julia Hemmerling Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 15 Feb 2026 - 36min - 482 - MDR KULTUR Café mit Pierre Sanoussi-Bliss
Der gelernte Koch, geboren 1962 in Berlin, war der erste Schwarze Student an der berühmten Ernst Busch-Schauspielschule, er spielte am Staatsschauspiel in Dresden und ist vielen Fernsehzuschauern sicher sehr vertraut durch den Assistenten Axel Richter, den er 18 Jahre lang in der ZDF-Serie “Der Alte” spielte. In seinen Memoiren “Den Rest hab ich verdrängt” gibt er gewohnt offenherzig und witzig Auskunft über sein Leben in der DDR, seine besonders schöne Arbeit mit Doris Dörrie, aber auch über den viel beachteten Auftritt im “Dschungelcamp”. Wir befragen den schwulen Aktivisten Pierre Sanoussi-Bliss im MDR KULTUR Café über Höhen und Tiefen seines bewegten Künstlerlebens, über die Schwierigkeiten, als älterer, Schwarzer Schauspieler Rollen zu bekommen, aber auch über seinen unverwüstlichen Humor, seine Lebensfreude und die ungebrochene Lust am Spielen. Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 01 Feb 2026 - 35min - 481 - MDR KULTUR Café mit Philipp Stölzl
Der Vater, Christoph Stölzl, hat ihm die Welt der Musik, der Museen und den Kosmos der Kultur mit all der Fülle näher gebracht. Die erste Oper inszenierte der gebürtige Münchner einst erfolgreich in Meiningen. Die nächste Anfrage kam damals gleich aus Salzburg. Er drehte Musikvideo-Clips mit Pavarotti, Madonna und Rammstein. In Bregenz inszenierte er open air auf der Seebühne 2024 einen apokalyptischen „Freischütz“. Er drehte in Weimar und Görlitz für den Film „Goethe“, erzielte mit „Der Medicus“ einen großen Kinoerfolg. Jetzt kommt „Medicus“ - Teil 2 in die Kinos und Philipp Stölzl erzählt im MDR KULTUR Café, was ihn an diesem Historiendrama fasziniert hat und wie er heute - in Berlin lebend - auch manchmal an seine Tante Gunta denkt, die erste Meisterin am Bauhaus Weimar. Eine Sendung von Blanka Weber Redaktion: Gabriele Bischoff
Fri, 26 Dec 2025 - 33min - 480 - MDR KULTUR Café mit Marco Wanda
Der Frontmann der Kultband Marco Wanda aus Wien erzählt, warum ihre Konzerten mit ihrem größten Hit „Bologna“ anfangen. Wie dabei Ekstase auf Verabredung funktioniert. „Es ist wie Skispringen. Es geht ums Los, es geht ums Aufbrechen.“ Wanda haben den Austro-Pop Boom der letzten Jahre ausgelöst - zusammen mit Bilderbuch. Nun hat Marco Wanda ein Buch über die Unwahrscheinlichkeit dieser Geschichte geschrieben. Bei MDR KULTUR spricht er über den Unterschied zwischen Geschichten und Songs. Darüber, dass erfüllte Wünsche und Glück nicht dasselbe sind. Und über seine Tante Ceccarelli in Leverkusen. Das Buch „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ von Marco Wanda erscheint bei Zsolnay, Wien. 288 Seiten. Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 21 Dec 2025 - 47min - 479 - MDR KULTUR Cafe mit Dominik Graf
Warum Schauspieler im Kino möglichst wenig spielen sollen. Wie Geld Filme verdirbt. Wieso im deutschen Fernsehen viel öfter Themen als Geschichten verfilmt werden. Im MDR KULTUR Café erzählt Dominik Graf von seiner Liebe zu sogenannten Genre-Filmen, von seinen Schwierigkeiten mit den „Big Heads“ in der Filmwirtschaft und genauso offen von seinen eigenen Fehlern. Mit seinen Tatorten und Polizeirufen steht Dominik Graf in der Flut von Konfektions - Krimis für Qualitätsfernsehen. Seine Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ definiert 2010 das neue horizontale Erzählen. Mit Kino-Filmen wie „Fabian“, „Geliebte Schwestern“ oder „Spieler“ ist er seit Mitte der 80-er Jahre einer der prägenden Regisseure in Deutschland. Das Buch „Sein oder Spielen. Über Filmschauspielerei“ von Dominik Graf ist im Verlag C.H. Beck ist in diesem Jahr erschienen. Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 30 Nov 2025 - 1h 05min - 478 - MDR KULTUR Café mit Christoph Letkowski
Seit vielen Jahren bewegt sich der Mann, der im Salzlandkreis in Sachsen Anhalt geboren und aufgewachsen ist, souverän zwischen den Welten von Theater, Film und Musik – zwischen großen Kinorollen, stillen Charakterstudien und seiner Arbeit als Sänger und Songwriter. Bekannt wurde er mit Filmen wie „Feuchtgebiete“ oder „Fucking Berlin“, auch in verschiedenen Rollen beim Tatort und mehrfach als Kommissar Thomas Zeller in der Fernsehreihe „Die Bestatterin“. Als Musiker steht er für deutschen Indiepop mit absolut eigner Handschrift. Kurz Letkowski erzählt im MDR KULTUR Café vom neuen Album #Seltensogelacht, was er damit verarbeitet, von der Verbindung von Sprache und Klang und von Rollen, die ihn verändert haben. Eine Sendung von Ilka Hein Redaktion. Gabriele Bischoff
Sun, 16 Nov 2025 - 50min - 477 - MDR KULTUR Café mit Wim Wenders
Er gewann die Goldene Palme in Cannes und wurde vier Mal für einen Oscar nominiert. Sein überaus vielfältiges Filmschaffen war immer begleitet von Reflexionen über das Kino selbst, über die Kunst des Bildermachens und des Sehens. Im vergangenen Jahr wurde er 80 und hat den Essayband “Wesentliches” herausgegeben mit seinen persönlichen Erfahrungen und Betrachtungen. Wenders beschreibt sich selbst darin als einen Suchenden, der immer in Bewegung ist. In dieser Woche wird Wim Wenders für sein Lebenswerk mit dem Deutschen Filmpreis, der Lola, ausgezeichnet. Im MDR KULTUR Café spricht er über diese lebenslange Suche nach dem wahrhaftigen Bild, über den Einfluss der Musik auf sein Werk, über die prägenden Kindheitserlebnisse im kriegszerstörten Düsseldorf und über die Rolle des Glaubens im Leben dieses “praktizierenden Romatikers”, der in seinen Filmen stets Zeichen der Hoffnung setzt. Eine Wiederholung aus 2025 Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 19 Oct 2025 - 36min - 476 - MDR KULTUR Café mit Mille Petrozza
Wer über Heavy Metal redet, kommt an dem Namen Kreator und Mille Petrozza nicht vorbei. Zum Bandjubiläum hat er mit „Your Heaven, my Hell“ seine Autobiografie geschrieben. Als Sohn eines italienischen Einwanderers und einer DDR - Übersiedlerin in den Westen führte ihn sein Weg aus dem Proberaum in einer stillgelegten Zeche auf die größten Festivalbühnen der Welt. Eine Sendung von Jan Kubon Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 05 Oct 2025 - 54min - 475 - MDR KULTUR Café mit Simon Hegewald
Simon Hegewald ist leidenschaftlicher Wanderer und teilt diese Leidenschaft auf Instagram mit seinen fast 400.000 Followern genauso wie in seinem Buch "Entdecke wo du lebst! Deutschlands schönste Ziele". Simon Hegewald inspiriert als Wander-Influencer insbesondere Familien, Paare und auch Wandermuffel mit seinen Videos und Bildern dazu, unter @hegefire die Natur zu entdecken. Er setzt bewusst auf Ausflugsziele direkt vor der Haustür und macht so Lust auf Wandern in Deutschland - sei es für einen entspannten Tag oder ein kleines Abenteuer. Begeistert ist er vor allem von der Sächsischen Schweiz, wo auch seine Heimatstadt Rathen liegt. Eine Sendung von Kerstin Poppendieck Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 21 Sep 2025 - 35min - 468 - MDR KULTUR Cafe Annett Gröschner - die Sommerwiederholung
Eine Kranfahrerin im Ernst-Thälmann-Werk in Magdeburg ist die Protagonistin in „Schwebende Lasten“ im Roman von Annett Gröschner. Hanna Krause, 6 Kinder, hat einen Blumenladen in Magdeburgs Kneipen- und Bordellviertel. Nach dem Krieg gibt’s das Viertel nicht mehr. Sie hat noch 5 Kinder und wird Kranfahrerin. In ihrem Roman „Schwebende Lasten“ erzählt Annett Gröschner eine ostdeutsche Normalbiographie. Eine Geschichte von Schicksal und Alltag, Witz und wenig Worten. Annett Gröschner interessieren die Einzelheiten der Geschichte. „Wie die Frauen gerochen haben z.B. nach 8 Stunden Arbeit auf dem Kran, würzig, weiblich.“ Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 30 Mar 2025 - 36min - 453 - MDR KULTUR Café mit Max Mutzke
Das erste Mal im Rampenlicht stand er 2004 als er Deutschland beim ESC vertreten hat. Seitdem sind zehn Alben erschienen, zwei Bücher und Max Mutzke geht regelmäßig auf Tour. Und da er gerade ein Buch veröffentlicht hat, spielt er neben Konzerten mit der SWR Big Band auch noch musikalische Lesungen. Ab Februar ist er auch in Mitteldeutschland auf Tour. Eine Sendung von Kerstin Poppendieck Redaktion: Gabriele Bischoff
Wed, 01 Jan 2025 - 38min - 452 - MDR KULTUR mit Café Timon Krause - die Sommerwiederholung
Der 1994 in Moers geborene Timon Krause ist mittlerweile ein Star, tritt im Fernsehen auf, hat eine eigene Show und ist der jüngste Preisträger zum "Best European Mentalist". Einige Bücher hat er mittlerweile auch geschrieben. Eine Sendung von Anne Sailer Redaktion: Gabriele Bischoff
Sun, 29 Dec 2024 - 34min - 450 - MDR KULTUR Café Katja Lange-Müller
Mutter-Tochter-Beziehungen sind ihr Lebensthema. Auch in ihrem neuen Roman „Unser Ole“ erzählt sie trocken komisch von Familien ohne Liebe. Katja Lange Müller ist Jahrgang 51. In Ost-Berlin als Tochter einer hohen SED-Funktionärin geboren, ist sie Mitte der 80-ziger nach Westberlin ausgereist. Mit ihren Romanen und Erzählungen hat sie fast alle deutschen Literaturpreise gewonnen. Eine Sendung von Carsten Tesch. Redaktion: Gabriele Bischoff
Thu, 19 Dec 2024 - 44min - 449 - MDR KULTUR Café mit Devid Striesow
Devid Striesow, der schon früh Unterricht an der Violine erhielt, ist auch ein großer Klassik-Fan. Zusammen mit Axel Ranisch schwärmt er kenntnisreich und liebevoll im erfolgreichen Podcast „Klassik drastisch“ von den Werken der musikalischen Weltliteratur. Jetzt spielt er eine Traumrolle. Im ARD-Film „Bach – ein Weihnachtswunder“ - am 18.12. im Ersten, eine Produktion von MDR und ORF, darf er den Thomaskantor Johann Sebastian verkörpern. Die Geschichte spielt in den aufregenden Tagen vor Weihnachten im Hause Bach, das Oratorium ist noch nicht vollendet und die Nerven in der Familie liegen ohnehin blank, was wohl jeder kennt. Im MDR KULTUR Café erzählt uns Striesow, wie er sich auf diese Rolle vorbereite, für die er zwanzig Kilo zugenommen und das Dirigieren gelernt hat. Striesow spielt das Genie als einen manchmal überforderten Menschen aus Fleisch und Blut, mit Sorgen und Nöten und tiefer Verzweiflung angesichts der städtischen Bürokraten. Wie nähert man sich dieser Legende, über die so wenig Persönliches bekannt ist? Wie fühlt man sich, wenn man die Thomaner dirigieren kann? Eine Sendung von Knut Elstermann Redaktion Gabriele Bischoff
Sun, 15 Dec 2024 - 36min - 448 - MDR KULTUR Café mit Ronya Othmann
Ronya Othmann schreibt über Krieg und Gewalt. Mit Ihrem Roman „Vierundsiebzig“ war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert (Shortlist). Darin erzählt sie vom IS-Genozid an den Jesiden. Ronya Othmann ist Jahrgang 1993. Ihr Vater ist Jeside, ihre Mutter ist Deutsche. Sie ist in München groß geworden. Hat in Leipzig am Literaturinstitut studiert. Die Zeitungen, für die sie schreibt, fragen sie öfter nach weniger düsteren Themen. „Aber ich mach, was ich machen muss. Und dann krieg ich wieder Ärger.“ Eine Sendung aus 2025. Eine Sendung von Carsten Tesch Redaktion: Gabriele Bischoff
Wed, 04 Dec 2024 - 38min
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