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Die Neuen Zwanziger

Die Neuen Zwanziger

Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt

Die Zwanziger waren erst wild, dann golden und endeten doch düster. Und nun sind sie wieder da. Solange sie dauern, veröffentlichen Wolfgang M. Schmitt und Stefan Schulz an dieser Stelle diesen Podcast. Sie schauen jeden Monat zurück auf die Ereignisse, die die Zeitläufte bestimmen, wichtig waren oder wichtig werden. In einer zweiten Folge, dem Salon, halten sie die relevante Lektüre des jeweiligen Monats im Gespräch fest. Mails an mail@neuezwanziger.de erreichen Wolfgang und Stefan.

203 - Inside CDU, Lanz & die Brandmauer, Enteignung, Die CDU muss sterben, Florian Schroeder, Vonovia kaufen, Klarnamenpflicht
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  • 203 - Inside CDU, Lanz & die Brandmauer, Enteignung, Die CDU muss sterben, Florian Schroeder, Vonovia kaufen, Klarnamenpflicht

    Wolfgang und Stefan besprechen den September 2026

    Wed, 30 Sep 2026
  • 202 - Malaria in Schwanheim, Rafael in Osnabrück, Poschardts Heraklit, das Weiße Haus auf Instagram, Nathusius' BrNeue Episode

    Wolfgang und Stefan treffen euch in Frankfurt

    Sat, 19 Sep 2026
  • 201 - Soziale Frage oder Migration, Ronzheimers Haushalt, Grünewalds Reformmüdigkeit, Machtwechsel, Salon-Lektüren

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    Fünf Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gehen Stefan und Wolfgang Nachwahlbefragungen und Clips aus Podcasts und Morning Briefings durch. Die Leitfrage: Hat die soziale Lage oder die Migration die Wahl entschieden?

    00:00:55 Soziale Frage oder Migration

    Wolfgang nennt Zahlen: 65 Prozent derer, die ihre finanzielle Lage als schlecht einschätzen, haben AfD gewählt. Gegen einen Instagram-Post von Aladin El-Mafaalani hält er, dass beides zusammengehört, und erzählt von einer Mutter am Bahnsteig, die Lehrerzeit für ihren Sohn gegen ausländische Kinder aufrechnet.

    00:05:31 Rassismus als Konstante, Containment

    Wolfgang: Der immer vorhandene Rassismus finde jetzt politischen Ausdruck. Stefan fragt, wie solche Haltungen früher eingehegt wurden, und rechnet vor, dass die AfD auch mit absoluter Mehrheit nur vier von 69 Bundesratsstimmen hätte.

    00:13:08 Ronzheimer und Piatov

    Im Podcast „Ronzheimer" fragt Filipp Piatov, wie die Regierung das Geld rechtfertigt, das ins Ausland fließt; Paul Ronzheimer hält dagegen, es gebe nur einen Haushalt. Stefan nennt Tom Krebs' Zahl: Haushalten fehlen 12.000 Euro, die Regierung verspricht 600.

    00:18:55 Handelsblatt und Grünewald

    Zwei Morning Briefings: Am Montag heißt es, die Mitte habe die falschen Themen gesetzt, wahlentscheidend seien Steuern und Abgaben; am Dienstag ist die Wahlbevölkerung reformmüde. Stephan Grünewald erklärt dort die Reformaversion mit Zumutungen und vermisst die Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede des Kanzlers.

    00:25:57 Machtwechsel

    Im Podcast „Machtwechsel" merkt Dagmar Rosenfeld an, Journalisten hätten Friedrich Merz erst für verschobene, dann für vorgezogene Reformen gerügt; Robin Alexander sagt, alle wüssten, was zu tun sei, nur niemand, wie man Mehrheiten organisiert. Stefan hofft auf Blockade, solange Reform Kürzung bedeutet; Wolfgang befürchtet Boris Pistorius als nächste Galionsfigur.

    00:32:11 Ausblick auf den Salon

    Tom Krebs „Kapital und Krise", das FReDA-Panel zum Kinderwunsch, das AfD-Wahlprogramm, der PISA-Bericht gegen Karin Prien und Friedrich Merz, Hanna Jacobs' Zeit-Text zum Sonntagsgottesdienst, Mithu Sanyal „Nein", Rachel Cusk „Das Leben der M" und ein Text aus Le Monde diplomatique über Warteregime in Freizeitparks.

    Wed, 16 Sep 2026
  • 200 - Hallervorden, Ostwahl, Merz am Tisch, Krieg und Drohnen, Leipzig, Anduril, Kuba, Mietendeckel

    Stefan und Wolfgang besprechen den August 2026

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    00:00:54 Hallervorden

    Dieter Hallervorden hat mit seinem Sohn Johannes einen Wahlkampfspot veröffentlicht, der dazu aufruft, nicht die AfD zu wählen; darin verweist er auf seine Kindheit unter der NSDAP. Wolfgang interessiert weniger der Aufruf als die Diskurslage: Hallervorden sei im linksliberalen Spektrum ausrangiert gewesen, halte aber am demokratischen Diskurs fest. Daran knüpft er die These, dass Freund-Feind-Schemata Leute in die AfD-Ecke treiben, und schildert einen SPD-Wirtschaftskongress, auf dem seine Position zum Ukrainekrieg als Russland-Propaganda abgetan wurde. Stefan hält den NSDAP-Vergleich für materiell unhaltbar: 1933 seien die 0- bis 10-Jährigen die größte Bevölkerungsgruppe gewesen, bei einem Prozent Ausländeranteil und 30 Prozent Arbeitslosen, während Sachsen-Anhalt heute das älteste Bundesland sei.

    00:15:01 Das TV-Duell

    Zunächst eine Frage aus der Merz-Sendung: Eine Pfarrerin aus Wernigerode berichtet, ihre Jugendlichen fühlten sich dem AfD-Weltbild hilflos ausgeliefert, und fragt nach einer Vision für junge Menschen. Merz antwortet mit Fröhlichkeit und dem Wunsch, aus der Verdrießlichkeit herauszukommen — für Wolfgang eine Nichtbeantwortung, für Stefan das Ausbleiben jedes Angebots, das über die eigene Person hinausweist. Im TV-Duell hält Sven Schulze dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund fehlende Konzepte, das Frauenbild der Partei und die Steuerung aus der Schweiz entgegen, Siegmund kontert mit 24 Jahren CDU ohne beitragsfreie Kita. Stefan liest Schulzes Auftritt als planvolle Arbeit an Themen, während Siegmund den Widerstandsgestus für den Fall einer Regierungsübernahme vorbereite: Das große Rad werde in Berlin gedreht, im Land seien 300 bis 500 Millionen freizumachen. Beide ordnen das ökonomisch ein — Sachsen-Anhalt erwirtschafte mit 2,1 Millionen Einwohnern weniger als Hamburg, München oder Köln. Wolfgang merkt an, derselbe Satz über die Abhängigkeit von Berlin könnte auch von einem SPD-Politiker stammen.

    00:40:02 Merz im Bürgerdialog

    In der Vorbefragung durch Pinar Atalay wird Merz mit einer Forsa-Umfrage konfrontiert, nach der 82 Prozent ihm nicht vertrauen; er antwortet, er überprüfe seine Politik regelmäßig. Ein Einschub aus dem ARD-Sommerinterview zeigt ihn zur Hitzevorsorge: 300 Maßnahmen seien beschlossen, den Rest müsse die Gesellschaft leisten — er frage seine Eltern, ob sie genug getrunken hätten. Als Kontrast spielt Stefan zwei Archivfunde: Gerhard Schröder auf dem Parteitag von Martin Schulz und Harald Schmidt, der einen Text von Peter Kümmel über Schröders Wahlplakat liest, in dem die gefühlte Zeit des Kanzlers über die Realzeit gestellt wird. Im Bürgerteil fragt ein dreifacher Familienvater, warum Familien nicht vorkämen; Merz verweist auf Kindergeld, Kinderfreibetrag und bis zu 600 Euro Steuerentlastung im Jahr ab 2028 — Stefan rechnet das auf 1,80 Euro pro Tag für eine fünfköpfige Familie herunter. Die Kinderärztin Bea Merscher, die über eine halbe Million Follower auf Instagram erreicht, wirft ihm die Budgetierung der Kindermedizin vor, nennt 2,64 Milliarden Euro Kürzung im ambulanten Bereich neben einer Milliarde für Schloss Bellevue und ihre Petition gegen die Krankschreibung ab Tag eins. Merz weist den Vorwurf eines vorsätzlichen Bruchs seines Amtseids als persönliche Herabsetzung zurück; Stefan hält gerade diese Formulierung für die treffende Beschreibung der Sachlage, Wolfgang für ein Eingeständnis, dass Aufrüstung Vorrang hat. Zum Schluss geht es um den Bierdeckel von 2003, die Umfragewerte im Vergleich zu Scholz und Merkel sowie um die Stadtbild-Äußerung, die Merz nicht bereut und von Müll auf Kriminalität mit überdurchschnittlichem Ausländeranteil verschiebt.

    01:57:30 Krieg und Drohnen

    Zum Umgang von Regierungen mit Opferzahlen berichtet die ARD-Korrespondentin Lena Bodewein über das Erdbeben in Nepal und die unklare Lage in Tibet. Wolfgang schildert einen Streit auf der Utopie-Konferenz in Lüneburg und die Transparenzlücke bei Aktienbesitz von Abgeordneten: anzugeben erst ab fünf Prozent an einem Unternehmen — bei einem Konzernwert wie dem von Rheinmetall praktisch nie. Den Hauptteil bilden Ausschnitte mit Torsten Reil, dem Chef von Helsing, der Panzer für überholt erklärt, Europa 100.000 Drohnen empfiehlt, autonome Schwärme und einen KI-gesteuerten „superhuman fighter pilot" beschreibt und als Ziel formuliert, Verluste gegen null zu senken. Beide halten dem entgegen, dass dieses Szenario nur funktioniert, wenn der Gegner nicht nachrüstet; Wolfgang liest dazu einen Dialog aus „Oppenheimer", in dem Truman die sowjetischen Ressourcen unterschätzt. Zur Gegenprobe kommt der ntv-Korrespondent Christoph Wanner zu Wort, der von russischen Drohnen mit Düsenantrieb bei über 500 km/h berichtet, gegen die ukrainische Abfangdrohnen kaum ankommen. Im Podcast von Paul Ronzheimer geht es um das Personalproblem der ukrainischen Armee und die Ablösung des Oberkommandierenden. Den Bogen zum Faktor Mensch schließen Clips zum Sudan mit dem ARD-Korrespondenten Ramin Sina und dem Welternährungsprogramm zur Lage um El Obeid — Wolfgangs Rechnung: Tausende Euro, um einen Soldaten zu töten, aber kein Euro, damit jemand einen Tag überlebt.

    03:18:43 Die Leipziger Drohne

    Am Flughafen Leipzig-Halle wurde erstmals eine Drohne samt Sprengstoff sichergestellt, kurz darauf eine dritte gefunden; im Zeit-Podcast wird berichtet, dass der Sprengstoff auch militärisch genutzt wird. Stefan hält für offen, ob man überhaupt erkennen würde, gegen wen man einen Krieg verliert, und verweist auf den Norad-Chef, dem für Drohnenschwärme schon die Sensoren fehlen. Wolfgang befürchtet, dass bei einer Häufung solcher Fälle der Spannungsfall ausgerufen wird und die liberale Demokratie schnell illiberal wird. Zur Rechtslage: Betreiber kritischer Infrastruktur dürfen Drohnen nur detektieren, das Abschießen liegt bei der Bundespolizei mit rund 300 Kräften bundesweit. Eine litauische Recherche über angeworbene Kuriere, die Sprengsätze in Vilnius platzieren sollten, führt beide zu der Frage, ob Akteure jenseits des Kreml eigenständig handeln. Merz nennt das Geschehen hybride Kriegsführung, auf die man sich vorbereite; Stefan übersetzt das in Konferenzen mit jenen Firmen, die die Abwehrdrohnen verkaufen.

    03:42:10 Anduril

    Brian Schimpf, Chef von Anduril Industries, schildert im Podcast „Prof G Market", wie das Unternehmen 2015/16 in einen Rüstungssektor einstieg, den im Silicon Valley niemand anfassen wollte. Das Portfolio reicht von Grenzüberwachung über Drohnenabwehr und Wingman-Drohnen bis zu U-Booten; Stefan liest daraus einen Vollsortimenter, der jede Bedrohungslage mit einem eigenen Gerät beantwortet. Ob das Geschäft von einer instabileren Welt profitiere? Schimpf verweist auf das Ende der amerikanischen Dominanz und darauf, dass der Angreifer den Ort bestimmt, der Verteidiger also überall bereit sein müsse. Auf die Verantwortungsfrage antwortet er, Tech-Leute sollten keine Politik machen, dafür sei niemand gewählt worden — woraus Wolfgang folgert, Profite würden privatisiert und die Verantwortung vergesellschaftet.

    04:00:10 Kuba

    Ein Beitrag des TLDR News Magazine beschreibt Kubas Solarausbau, der weniger dem Klima als der Energiekrise geschuldet ist: Venezuela fiel als Öllieferant aus, nachdem US-Streitkräfte im Januar 2026 den venezolanischen Präsidenten festgesetzt hatten. China liefert die Module — rund 80 Prozent der Weltproduktion — und baut damit seinen Einfluss in der Karibik aus. Der Energieminister räumte ein, nur einen Bruchteil der Kapazität nutzen zu können, weil Batteriespeicher fehlen. Stefan verweist auf eine Spiegel-Kolumne von Christian Stöcker, nach der der Zubau von Batteriespeichern in Deutschland um den Faktor 27 wächst. Wolfgang erinnert an eine These von Adam Tooze, die USA hätten erneuerbare Energien nie stärken wollen, weil sie damit Druckmittel verlieren. Anschließend eine Reportage der New York Times über Rettungskräfte in Phoenix, die überhitzte Patienten in Eis packen.

    04:11:00 Wohnen

    Die Linksfraktion hat ein Rechtsgutachten und ein Konzept für einen bundesweiten Mietendeckel vorgelegt: Mieten in angespannten Märkten sollen eingefroren, Erhöhungen anderswo gedeckelt werden. Im Deutschlandfunk trägt ein Wohnforscher das übliche Gegenargument vor, eine starke Mietenregulierung bremse den Neubau. Stefan referiert, dass beim Kauf einer Wohnung durch den Staat kein Wert verloren geht, weil die Wohnung anschließend vorhanden ist. Der Logik vom teuren Neubau, der über Umzugsketten den Mietmarkt entspanne, hält Wolfgang entgegen, der Staat müsse selbst bauen und als Konkurrent auftreten. Zum Abschluss plädiert Stefan dafür, danach zu fragen, zu welchen Bedingungen Ökonominnen und Ökonomen ins Fernsehen eingeladen werden.

    04:20:26 Salon-Ausblick

    Der nächste Salon behandelt „Kapital und Krise. Wie Deutschland aus der Wirtschaftskrise findet und wie nicht" von Tom Krebs, das am 16. September im oekom Verlag erscheint. Wolfgang kündigt außerdem einen Essay von Mithu Sanyal gegen die Militarisierung an, Stefan weist auf seinen zweiten Podcast Kontextfenster hin, den er mit Florentine über KI-Texte macht. Im Forum gibt es künftig Shownotes, in denen alle gespielten Clips einzeln aufgeführt und verlinkt sind; vom Sommersalon gibt es zusätzlich eine Videofassung.

    Tue, 01 Sep 2026
  • 199 - Sommersalon: Uli Siegmund, Dobrindts Geheimdienstreform, die Maschinen und der Fernsehgarten

    Wolfgang und Stefan treffen euch in Frankfurt

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    Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de

    Vollständige Shownotes mit allen Quellen: https://smalltalk.neuezwanziger.de/t/715

    Der Sommersalon 2026, aufgezeichnet am 22. August im Saalbau Bornheim in Frankfurt vor über 600 Zuschauern. Wolfgang hat ein vierstündiges Podcast-Interview des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund durchgearbeitet, Stefan nimmt die beschlossene Nachrichtendienstreform auseinander, und zum Schluss geht es in den ZDF-Fernsehgarten.

    00:00:00 Begrüßung Stefan und Wolfgang eröffnen den Abend aus dem Saalbau Bornheim und gehen die Themen durch. Als nächste Salon-Lektüre kündigen sie Tom Krebs' „Kapital und Krise" für Mitte September an.

    00:09:48 Ulrich Siegmund Wolfgang spielt Ausschnitte aus dem vierstündigen Gespräch, das der AfD-Spitzenkandidat für Sachsen-Anhalt dem Podcast „ungeskriptet" von Ben Berndt gegeben hat — Ausschnitte, in denen kaum eine radikale Position vorkommt: Auf einen Stinkefinger kämen 500 bis 800 erhobene Daumen, alle machten Fehler, mit einzelnen Grünen und Linken könne man ein Bier trinken. Wolfgangs Lesart: Die AfD fährt zweigleisig, Hetze auf der einen und Wohlfühlton auf der anderen Seite, und beide Seiten stecken in derselben Wählerperson. Stefan hält Siegmund für AfD-untypisch — halb so alt wie das übliche Personal, mit einem Lob auf Markt und Freiheit. Zum Programm nennt Siegmund Einsparungen von 300 bis 600 Millionen Euro, um beitragsfreie Kindergärten und kostenloses Schulessen zu finanzieren; Wolfgang bezeichnet das als klassisch sozialdemokratische Politik.

    01:03:21 Die Geheimdienstreform Stefan spielt Christian Sievers' Anmoderation im „heute journal" zum Kabinettsbeschluss über die Nachrichtendienste ein, in der die Trennung von Polizei und Geheimdienst als Konsequenz aus Gestapo und Nazizeit erklärt wird. Das von Innenminister Alexander Dobrindt vorgelegte Paket begründet Kanzleramtsministerin Nina Warken mit hybriden Angriffen; künftig darf der BND Systeme hacken und der Verfassungsschutz im Einzelfall Wohnungen durchsuchen. Stefans Linie: Es entstehen keine neuen Befugnisse, bestehende wandern von der Polizei zu den Diensten — und für die Polizei in Sachsen-Anhalt könnte künftig Siegmund zuständig sein. Aus einem Deutschlandfunk-Podcast folgen Passagen mit Falk Steiner und Marcus Pindur; Wolfgang hält dagegen, dass ihm das gegenwärtige Personal an diesen Hebeln bereits reicht.

    01:36:33 Die Maschinen kommen Autonome Lieferfahrzeuge von DoorDash, 2,82 Millionen fahrerlose Lieferungen in Shenzhen binnen eines Monats, Drohnenshows mit 11.000 Fluggeräten und ein US-General, der einräumt, gegen Schwärme billiger Drohnen weder Sensorik noch Mittel zu haben. Wolfgang schließt daraus, nicht die Befürworter von Abrüstung seien die Phantasten. Dazu Roboter-Halbmarathon in Peking, Ernst Jüngers „Gläserne Bienen", eine Drohnenfabrik im Schiffscontainer und der Milliardenauftrag an Helsing und Stark, den ein ukrainischer Vizekommandeur als wenig hilfreich bezeichnet.

    02:01:56 Fernsehgarten Wolfgang hat mehrere Ausgaben gesichtet, weil sich daran ablesen lasse, was in Deutschland als Normalität gelte. Mallorca-Ausgabe mit Elton, 50 Jahre Biene Maja, eine Publikumsgruppe, in der alle Frauen „Gabi" heißen, der 90-jährige Engelbert Humperdinck als Ausnahme und Ralf Möller mit Gottschalk-Vibes. Zum Schluss eine „Reise nach Jerusalem" um 500 Euro Reisegutschein — für Wolfgang der Verteilungskampf in Miniatur, für Stefan an Squid Game erinnernd.

    02:29:27 Verabschiedung Wolfgang kündigt an, man sehe sich Ende des Monats wieder, Stefan verabschiedet sich mit „Haut rein".

    Sun, 23 Aug 2026
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