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Persönlich

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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

«Persönlich» ist die erste Live-Radio-Talksendung der Schweiz. Sie wird jede Woche von über 400'000 Hörerinnen und Hörern am Radio verfolgt. Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Im «Persönlich» sind Gäste eingeladen, die aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat

603 - Renate Bach und Jürg Schwarzenbach
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  • 603 - Renate Bach und Jürg Schwarzenbach

    Bei Michèle Schönbächler erzählen die beiden von ihrem Engagement, Unternehmergeist und Leidenschaft für Menschen Renate Bach Zwischen Saanen und Gstaad verwurzelt, aber mit offenen Augen für die Welt. Aufgewachsen ist Renate Bach als ältestes von drei Kindern zwischen Saanen und Gstaad. Kühe, Käsen und die Arbeit auf Haus, Hof und der Alp gehörten zu ihrem Alltag. Dort entstand ihre Liebe zu den Bergen, zur Natur und zum Käse, die sie bis heute begleitet. Mit 16 Jahren verliess sie das Tal und besuchte das Lehrerseminar in Bern. Der erste Schritt hinaus in die grosse Welt. Und dann unterrichtete sie mehr als 40 Jahre lang in Gstaad und erlebte Generationen von Schülerinnen und Schülern. Sie hat gesellschaftliche Veränderungen kommen und gehen sehen und blieb ihrer Heimat dennoch immer treu. Auch neben dem Schulzimmer engagierte sie sich mit grosser Leidenschaft. Am Menuhin Festival Gstaad hilft sie bis heute mit und weist internationalen Gästen ihre Plätze zu. Seit ihrer Pensionierung ist sie keineswegs ruhiger geworden: Sie unterrichtet weiterhin wöchentlich, engagiert sich in einem Gönnerverein für Menschen mit Beeinträchtigungen, setzt sich für das Museum in Saanen ein und wirkt aktiv in der Kirchgemeinde mit. Obwohl ihr Lebensmittelpunkt stets im Saanenland lag, zog es sie immer wieder in die Ferne. Reisen führten sie nach Kambodscha, China, Usbekistan und zuletzt nach Peru. Dort erfüllte sie sich einen mehr als 50 Jahre alten Traum und besuchte den legendären Machu Picchu. _________________________ Jürg Schwarzenbach Vom Elektromonteur zum Unternehmer, Investor und TV-Juror. Seilbahnen, Kräne und technische Bauten faszinierten ihn schon als Kind und so war der Grundstein für seinen beruflichen Weg früh angelegt. Als dritter von vier Söhnen wuchs Jürg Schwarzenbach in einem familiären und bodenständigen Umfeld auf, das ihn nachhaltig prägte. Nach der Lehre als Elektromonteur plante er zunächst eine militärische Karriere. Als sich dieser Weg nicht wie erhofft entwickelte, entschied er sich für ein Studium zum Elektroingenieur in Biel. Eine Entscheidung, die sein Leben prägen sollte. Gemeinsam mit einem Geschäftspartner gründete er wenig später seine eigene Firma. Aus dem Unternehmen entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte: Die Firma «Delec» wuchs kontinuierlich und wurde vor rund 20 Jahren verkauft, was ihm finanziell eine grosse Unabhängigkeit ermöglichte. Doch statt sich zurückzulehnen, investierte er seine Energie in neue Projekte. Heute unterstützt er junge Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihrem Weg zum Erfolg. Er engagiert sich im Powerpreneur-Netzwerk des Swiss Economic Forum, wirkt als Jurypräsident des Swiss Venture Clubs Region Bern und hat mit Aare Ventures ein Investorennetzwerk für Start-ups in der Region Mittelland aufgebaut. Einem breiteren Publikum ist er als Jurymitglied der Fernsehsendung «Die Höhle der Löwen Schweiz» auf 3+ bekannt. Dort entscheidet er mit, welche Geschäftsideen das Potenzial haben, Investoren zu überzeugen und erfolgreich zu werden. Trotz seiner Leidenschaft für Unternehmertum und Innovation stehen heute auch Familie und Privatleben im Zentrum. Der zweifache Grossvater hat sein Unternehmen an die nächste Generation übergeben und geniesst es, gemeinsam mit seiner Frau Zeit mit den Enkelkindern zu verbringen. ______________________ Moderation: Michèle Schönbächler _______________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.

    Sun, 27 Sep 2026
  • 602 - Christine Brand und Pascal Hiltbrand

    Christian Zeugin begrüsst die Krimiautorin und Schreibnomadin Christine Brand sowie den Trauredner, Musiker und leidenschaftlichen Pumpfoiler Pascal Hiltbrand. Christine Brand (53) Schon in der vierten Klasse schrieb Christine Brand ins Freundebuch, sie wolle einmal Detektivin oder Schriftstellerin werden. Beides kam der Realität erstaunlich nahe. Aufgewachsen im Emmental als Tochter des Dorffotografen und Bestatters, faszinierte sie früh die Frage, warum Menschen Verbrechen begehen. Während des Lehrerseminars schwänzte sie den Unterricht, um Gerichtsprozesse zu verfolgen, später berichtete sie während Jahrzehnten als Journalistin aus Schweizer Gerichtssälen. Mit 43 wagte sie den radikalen Schnitt: Auf einer siebenmonatigen Weltreise schrieb sie den Roman «Blind», kündigte danach Festanstellung und Wohnung und wurde zur Schreibnomadin. Heute pendelt sie zwischen Sansibar, Bali und Zürich. Ende September kommt ihre Bestseller-Reihe als sechsteilige SRF-Krimiserie «Blind» ins Fernsehen. ____________________ Pascal Hiltbrand (37) Pascal Hiltbrand wuchs als Pfarrerssohn im Berner Oberland auf und moderierte als Jugendlicher selber freikirchliche Gottesdienste. Dann begann er, die Gewissheiten seiner Kindheit grundlegend infrage zu stellen. Hiltbrand studierte Psychologie und schlug danach einen ebenso vielfältigen wie eigenwilligen Weg ein. Heute arbeitet der zweifache Vater als freier Trauredner, Musiker, Foil-Lehrer und Social-Media-Content-Creator. Auf dem Wasser philosophiert er im knappen Badehösli vor einem Millionenpublikum über das Leben. ____________________ Moderation: Christian Zeugin ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.

    Sun, 20 Sep 2026
  • 601 - Gabi Aschwanden und Dafi Kühne

    Bei Olivia Röllin trifft der Buchdrucker Dafi Kühne auf die Wanderwegrangerin Gabi Aschwanden. Dafi Kühne (44) ist Plakatgestalter und Buchdrucker, aufgewachsen in Mollis. Während fast alles digital wird, setzt er bewusst auf tonnenschwere Pressen, Blei- und Holzlettern – und verbindet sie mit zeitgenössischem Grafikdesign. Statt auf Schnelligkeit und perfekte Reproduzierbarkeit setzt er auf jahrhundertealtes Handwerk und Zeit. Er sammelt und repariert alte Maschinen, ergänzt fehlende Lettern selbst und arbeitet oft Tage, manchmal Wochen, an einem einzigen Plakat. Gerade aus diesem scheinbar anachronistischen Handwerk entstehen seine grossformatigen, farbintensiven und unverwechselbar modernen Plakate. Ein weltweit beachteter, eigenwilliger Kosmos, der dazu führt, dass Dafi Kühne auf der ganzen Welt unterrichtet und auch Ausstellungen in Japan hat. Gabi Aschwanden (56) wuchs in einfachen, schwierigen Verhältnissen in Linthal auf – und wurde mit 20 Jahren quasi ohne Berg- oder Kochkenntnisse Hüttenwartin der Fridolinshütte auf 2111 Metern. Was als blauäugiger Aufbruch begann, wurde für sie zur Lebensschule: Schnee schmelzen, Feuer machen, Gäste bewirten, Verantwortung übernehmen. 28 Jahre lang lebte und arbeitete sie unterhalb des geliebten Tödi; aus der jungen Frau, die selbst kaum wusste, wo die Hütte liegt, wurde eine kundige Wanderleiterin und Vermittlerin von Bergen und Natur. Heute bringt sie diese Erfahrung auch als Gemeinderätin ein: Sie kämpft dafür, dass die Bergwelt nicht bloss touristische Kulisse, sondern ein schützenswerter Lebensraum bleibt. Moderation: Olivia Röllin

    Sun, 13 Sep 2026
  • 600 - Manoush Toth und Beni Thurnheer

    Musik, Medien und Mut zum eigenen Weg: Die Pianistin Manoush Toth und der Moderator Beni Thurnheer geben im «Persönlich» bei Michèle Schönbächler Einblick in ihr Leben. Manoush Toth, Pianistin Manoush Toth ist eine aussergewöhnliche junge Musikerin. Bereits als Achtjährige entdeckte sie das Klavier für sich, nachdem sie schon früh mit dem Geigenspiel begonnen hatte. Die Musik spielte in ihrem Leben eine besondere Rolle: Nach einem einschneidenden Erlebnis fand sie durch ihre Instrumente ihre Stimme wieder. Aufgewachsen auf den Kanarischen Inseln und im Berner Oberland, führte Manoush Toth ein ungewöhnliches Leben. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie zu Hause unterrichtet. Die Familie lebte zeitweise als Selbstversorger. Mit 16 Jahren trat sie in die Klavierklasse der Hochschule für Musik Basel ein, wo sie heute ihr Masterstudium absolviert. Ein weiterer Meilenstein folgte 2026: Als Schweizer Vertreterin nahm sie am renommierten Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in armenischen Eriwan teil. Im Rahmen der SRF-Talentförderung hatte sie sich zuvor in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. In der «Sternstunde Musik» spricht Manoush Toth über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, und ihre Leidenschaft für die Musik. Dazu sagt sie: «Es ist so viel Gefühl und Persönliches in der Musik, und ich liebe diese Dinge, die muss man sich bewahren.» Bernard Thurnheer, Fernsehlegende Wenn es um das Schweizer Fernsehen geht, fällt sein Name unweigerlich: Beni Thurnheer. Seit Jahrzehnten gehört der Winterthurer zu den bekanntesten Medienpersönlichkeiten des Landes. Als Sportreporter, Fussballkommentator, Quizmaster und Moderator grosser Samstagabendshows prägte er Generationen von Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauern. Sendungen wie «Tell-Star» und später «Benissimo» machten ihn zur Fernsehlegende und brachten ihm den Übernamen «Beni national» ein. Aufgewachsen ist Beni Thurnheer als Einzelkind in einem zweisprachigen Elternhaus. Die Mutter stammte aus der Waadt, der Vater aus der Deutschschweiz. Früh lernte er, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und Kompromisse zu finden. Nach dem Jurastudium an der Universität Zürich führte ihn sein Weg allerdings nicht in die Gerichtssäle, sondern direkt in die Medienwelt. 1973 wurde er in einem Talentwettbewerb für Sportreporter entdeckt und legte damit den Grundstein für eine aussergewöhnliche Karriere. Mit seiner Sprachgewandtheit, seinem Humor und seinem enormen Faktenwissen wurde er zu einer der markantesten Stimmen des Landes. Heute, mit 77 Jahren, steht Beni Thurnheer nicht mehr regelmässig im Rampenlicht. Wie erlebt jemand diesen Lebensabschnitt, dessen Gesicht und Stimme über Jahrzehnte allgegenwärtig waren? Was bleibt vom Ruhm, wenn die Kameras seltener werden? Und wie gestaltet die Fernsehlegende ihren Alltag zwischen Rückblick, neuen Projekten und der Freiheit eines Lebens nach der grossen Karriere? Im «Persönlich» erzählt Beni Thurnheer auch vom Älterwerden in der Öffentlichkeit und davon, weshalb Neugier und Gelassenheit für ihn bis heute zu den wichtigsten Begleitern des Lebens gehören. Moderation: Michèle Schönbächler

    Sun, 06 Sep 2026
  • 599 - Gerlinde Neff und Christian Manser

    Kuhversteher Christian Manser trifft auf die langjährige Älplerin Gerlinde Neff. Bei Dani Fohrler sprechen die beiden über das Leben mit Tieren, und die Realität der Landwirtschaft. Christian Manser (57), Kuhsignale-Trainer Christian Manser gilt als einer der bekanntesten «Kuhversteher» der Schweiz. Als «Kuhsignale-Trainer» beobachtet er Körperhaltung, Verhalten und Aussehen der Tiere und erkennt daraus, ob es ihnen gut geht. Mit seinen Erkenntnissen berät er Bauernfamilien bei Fragen zu Tierhaltung und Stallbau. Aufgewachsen ist Manser auf einem Pachtbetrieb mit Milchwirtschaft und Schweinehaltung in Andwil SG. Eigentlich wäre er gerne selbst Bauer geworden. Weil er jedoch den Hof nicht übernehmen konnte, studierte er an der ETH Agronomie. Während 27 Jahren arbeitete er als Lehrer und Berater am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen. Heute ist er mit seiner Familienfirma «Kuhsignale.ch» selbständig. Einem breiten Publikum ist Christian Manser auch als langjähriger Moderator des «Säulirennens» und Verantwortlicher der Tierausstellungen an der OLMA bekannt. Zudem war er Gossauer Stadtrat und Dirigent eines Jodlerchörlis. Für sein Engagement wurde er mit dem «Prix Agro-Star Suisse» ausgezeichnet. _______________________ Gerlinde Neff (65), Älplerin und ehemalige Pflegefachfrau Gerlinde Neff verbringt seit fast vier Jahrzehnten jeden Sommer auf der «Altenalp» hoch über dem Seealpsee. Die Alp liegt auf rund 1600 Metern über Meer, ist nur zu Fuss erreichbar und gilt wegen ihres steilen Geländes als besonders anspruchsvoll. Neff ist im Grossraum Stuttgart auf einem Bauernhof aufgewachsen und wurde Pflegefachfrau. Diese Tätigkeit brachte sie 1986 ins Appenzellerland zu einer Stelle ins Spital nach Teufen (AR). Ihr damaliger Wunsch war es, einmal für ein paar Tage auf einer Alp mit anzupacken. Für einen zweiwöchigen Arbeitseinsatz ging sie auf die Altenalp, wo sie sich prompt in Bruno, den Älpler verliebte. Die beiden heirateten 1988, zogen vier Kinder gross und sind heute Grosseltern von zehn Enkelkindern. Heute führt der eine Sohn und seine Frau den Bauernbetrieb. Gerlinde kümmert sich auf der Alp aber immer noch um Kühe, Ziegen und Schweine, hilft beim Melken und Käsen und empfängt Übernachtungs- und Gastwirtschaftsgäste. Neben ihrer Arbeit als Bäuerin engagierte sich Gerlinde Neff in verschiedenen Kommissionen. Bis heute ist sie Geschäftsführerin Verein «Bäuerlicher Sorge-Chratte». Zudem war sie 7 Jahre lang Grossrätin von Appenzell Innerrhoden. Moderation: Dani Fohrler

    Sun, 30 Aug 2026
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