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Hörspiel

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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten

1256 - «Let it be» von Fitzgerald Kusz
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  • 1256 - «Let it be» von Fitzgerald Kusz

    Tragikomische Momentaufnahmen einer festgefahrenen Ehe in berndeutscher Mundart. Sie träumt von der grossen Liebe, er ballert sich durch Computerspiele. Sie macht sich Sorgen um die 18-jährige Tochter, er redet mit dem Kanarienvogel. Was sie sich nicht sagen können, wird in witzige Songs verpackt. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 25.09.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Das dialogstarke Kleinbürgerdrama entwickelt sich aus gegensätzlichen Wunschvorstellungen bei gleichbleibender Misere: Sonja und Hans lernten sich vor 25 Jahren im Dancing «St. Tropez» kennen, tanzten sich zu Beatles-Melodien gegenseitig ins Glück. Und nun – sind sie noch immer zusammen. Sie reden und leben so lange in erstarrten Routinen und emotionaler Verkümmerung aneinander vorbei, bis es Sonja nicht mehr aushält. Fitzgerald Kusz, Jahrgang 1944, lebt in seiner Geburtsstadt Nürnberg. Er war selbst Beatles-Fan und stark geprägt von den Studentenprotesten 1968. In seinem Hörspiel, das Charles Benoit 1996 in Bern produzierte, fragte er sich, was vom damaligen Aufbruch übriggeblieben, was aus den Illusionen vom Anderssein geworden ist. Als Ehepaar ist das «Duo Fischbach» zu hören, Antonia Limacher und der 2022 verstorbene Peter Freiburghaus, der auch für die Mundartfassung des fränkischen Originals verantwortlich war. Die beschwingten Rap-Einlagen wurden von Hans-Peter Brüggemann (Keyboards) und Thomas Wild (Drums) eingespielt, damals Mitglieder von Polo Hofers «Schmetterband». ____________________ Mit: Antonia Limacher (Sonja), Peter Freiburghaus (Hans), Olga Piazza (Radiofrau) ____________________ Mundartbearbeitung: Peter Freiburghaus – Tontechnik: Roland Häberli – Musik: Hape Brüggemann und Thomas Wild – Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1996 ____________________ Dauer: 48’

    Fri, 25 Sep 2026
  • 1255 - Bonus: «Als das Faultier auf den Tontopf stiess»

    Michèle Rusconi im Gespräch zu Ihrem neuesten Klangstück Hörspielredakteurin Susanne Janson im Austausch mit der Künstlerin. (00:00) Beginn Episode (00:01) Begrüssung (01:29) Die Entstehung der Trilogie als Ergebnis einiger Zufälle (09:15) Reise nach Kolumbien und Okarina-Aufnahmen fürs Hörspiel (15:16) Erlebte Umweltkatastrophen in Südafrika und im Amazonasgebiet (22:09) Die Ebenen im Hörspiel: ihre Stimmen und ihre Instrumente (29:52) Über Geräusche und Tierlaute (32:52) Das Faultier in seinem Habitat und in der Mythologie (37:32) Die menschliche Stimme als Instrument Gespräche mit Michèle Rusconi über ihre beiden anderen «Road Audios»:

    Thu, 06 Nov 2025
  • 1254 - Premiere: «Als das Faultier auf den Tontopf stiess»

    Klangstück von Michèle Rusconi. In ihrem dritten «Road-Audio» widmet sich die Künstlerin dem faszinierenden Faultier, dessen biologische Evolution mit dem Verschwinden der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren begann, das aber den Europäern erstmals vor rund fünfhundert Jahren begegnete. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 08.11.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Diese Produktion ist das dritte und letzte Hörstück einer Trilogie. Nach dem urzeitlichen Quastenflosser und dem längst ausgestorbenen Dodo-Vogel hat sich die Schweizer Klangkünstlerin Michèle Rusconi nun der Kultur- und Evolutionsgeschichte des Faultiers zugewendet, das nur in Süd- und Mittelamerika existiert. Und wie in allen ihren «Road-Audios» tut sie dies auf der Schnittstelle von Musik, Geschichte, Wissenschaft und Literatur und schafft so eine mitreissende Klangwelt. «El perezoso», wie das Faultier auf Spanisch heisst, wurde den Europäern erst durch die Eroberung der Neuen Welt im 15. Jahrhundert bekannt. Die ersten Reiseberichte aus dem «Nuevo Mundo» schlugen in den eleganten Salons von Paris, London und Berlin ein wie ein Meteorit. Europa fiel in einen schweren kollektiven Kulturschock. Zwei unterschiedliche Denksysteme prallten wie Antipoden aufeinander. Die mitgebrachte Fauna und Flora und die exotischen Erzählungen verunsicherten und wirkten bedrohlich. Das träge Faultier stand als Symbol für den wilden unzivilisierten neuen Kontinent. Michèle Rusconi erzählt in ihrem Stück von der brutalen Conquista des reichen südamerikanischen Kontinents – quasi durch die Augen des fast reglos darüberhängenden Baumbewohners. Die Produktion wurde unterstützt durch die srks – Stiftung für Radio und Kultur Schweiz, die Sulger- Stiftung und die Stiftung Jsabelle Zogheb. ____________________ Mit: Janna Horstmann, Graham Valentine, Leila Férault, Franziska Seeberg, Peter von Strombeck, Anna Clementi und Tehila Nini Goldstein (auch Gesang) Musik: Estelle Costanzo (Harfe/Improvisation), Maurizio Grandinetti (elektrische Gitarre), Miguel Garcia Martin (Schlagwerk), Marcelo Nisinman (Bandoneon), Ludovic von Hellemont (Ondes Martenot), Luis Fernando Duque (Ocarinas), Lena Kiepenheuer (Rap) und Ulrike Jühe (Geräusche) ____________________ Text, Komposition und Regie: Michèle Rusconi – Tontechnik: Michèle Rusconi und Björn Müller – Redaktion: Susanne Janson ____________________ Produktion: SRF 2025

    Thu, 06 Nov 2025
  • 1253 - «Immer stimmt das dann plötzlich» von Jens Nielsen

    Improvisationskunst trifft auf Sprachspielerei. Ein Regisseur sperrt einen Autor, eine Schauspielerin, einen Schauspieler, eine Musikerin und einen Tontechniker drei Tage ins Basler Hörspielstudio und hört, was passiert. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 25.10.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Unvorbereitet, ohne Text und doppelten Boden, versammelt Claude Pierre Salmony die Kreativen um sich im Studio – einzige Auflage: in dieser beschränkten Zeit für genug Material zu einem Hörspiel zu sorgen. Herausgekommen ist der Lebenslauf, den zwei Menschen in einer halben Stunde durchpeitschen, also sozusagen ein «Lebensrun». Zuerst denken sie laut über Liebesgeschichten nach, über Rollenspiele und Harmonie, und auf einmal sagt sie: «Ich liebe dich», was für ihn nun doch zu plötzlich kommt und ein Problem darstellt: Da kann er ja nur noch zurücklieben! Fast platzt die Beziehung, bevor sie richtig begonnen hat. Aber dann ziehen sie doch zusammen und heiraten sogar. Und später sterben sie, nicht zum selben Zeitpunkt und auf unterschiedliche Weise, aber schliesslich gibt es ein Leben nach dem Tod, und so treffen sie sich im Jenseits zum ewigen Happy End. ____________________ Mit: Bettina Hoppe und Klaus Brömmelmeier ____________________ Tontechnik: Tom Willen – Musik: Joy Frempong – Regie: Claude Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 2008 ____________________ Dauer: 32’

    Thu, 23 Oct 2025
  • 1252 - 1/4 und 2/4 «Schwimmen lernen»von Sabina Altermatt

    Aram, Valmir, Giovanni und Rado sitzen. Wegen Mord, Drogen, Betrug und Raubüberfall. Ihr Alltag ist geprägt von Routine und vom Gedanken an die Freiheit. Diese Freiheit, die man im Gefängnis verlernt. Diese Freiheit, die man wieder lernen muss. Wie schwimmen lernen. Irgendwann klappt’s. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 24.10.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Ein fiktives Gefängnis, irgendwo in der Schweiz. Schliessen sich die Türen, gelten neue Regeln. Es gibt neue Ängste. Muss man sich anders organisieren. Das Warten auf den nächsten Besuch, den nächsten Brief, das nächste Telefonat. Kein Zugriff auf Internet und Handy. Das Gefühl zu haben, das Leben zieht draussen an einem vorbei und man sitzt drinnen und bekommt nichts mehr mit. Diese Hilflosigkeit, diese Wut, diese Einsamkeit. Und die Angst vor dem, was nach der Haft kommt. Beginnt die eigentliche Strafe der Gesellschaft erst nach der Entlassung? Bei der Job- oder Wohnungssuche? Autorin Sabina Altermatt hat als Lehrerin für Deutsch in mehreren Schweizer Justizvollzugsanstalten gearbeitet und die Vorlage zu dieser Serie zusammen mit einem Insassen verfasst. Ergänzt wird der Doku-Fiction-Text mit Passagen aus Interviews, welche Sabina Altermatt und Regisseurin Karin Berri mit Insassen führen konnten. Diese Ausschnitte werden als Originaltöne im Hörspiel verwendet. Der Titel «Schwimmen lernen» beruht auf einer Aussage von Andreas Nägeli, dem Direktor der Justizvollzugsanstalt Pöschwies. Auf die Frage, ob es im Gefängnis möglich sei, die Leute auf das Leben danach vorzubereiten, meinte er, das sei wie «schwimmen lernen in einem Becken ohne Wasser». Es bleibt: Die Hoffnung. Hinter den Mauern und ausserhalb der Mauern. Denn schwimmen kann man tatsächlich lernen. Es braucht Übung. Aber irgendwann klappt’s. Alle vier Teile von «Schwimmen lernen» sind online zum Hören verfügbar. ____________________ Mit: Dimitri Stapfer (Aram), Thomas Sarbacher (Rado), Dashmir Ristemi (Valmir), Aaron Hitz (Mirko), Enzo Scanzi (Giovanni), Peter Hottinger (Herr Schwarz), Aniko Donath (Frau Jermann), Franziska von Fischer (Frau Woodtli), Stefano Wenk (Seelsorger, Insasse), Dani Mangisch (Aufseher), Gabriela Steinmann (Roswitha), Agota Dimen (Arams Mutter), Sabina Altermatt (Aufseherin) ____________________ Musik: Martin Bezzola – Tontechnik: Roland Fatzer – Regie: Karin Berri ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: ca. 27’ (Teil 1) und ca. 24’ (Teil 2)

    Thu, 23 Oct 2025
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