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Wissenschaft im Brennpunkt

- 1172 - Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All
Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den Einsatz gegen Megafeuer.
Kurzbeitrag über Forschungsprojekt "Flug ins Feuergewitter"Wissenschaft im Brennpunkt über Feuerprävention: "Warum Städte brennen"Wissenschaft im Brennpunkt über Megafeuer: "Neue Feuer verändern die Erde"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:16) Europas verheerendster Waldbrand wütet in Griechenland
(03:58) Das Hellenic Fire System
(06:26) "Feuerprobe" für OroraTech-Satelliten in Kanada
(07:53) Anfänge der Feuerbeobachtung aus dem All
(12:18) Was aktuelle Waldbrandkarten nicht können
(12:55) Die Kachel-Kamera
(16:17) Wildfire Solution: Feuer und Landschaft
(19:26) Politik kauft gern Satelliten - aber was ist mit nachhaltiger Waldwirtschaft?
(21:39) Die militärische Option
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Weltumspannende Konstellation von Feuersatelliten von OroraTech im AufbauGlobales Feuer-Informationssystem FIRMS mit Karten der NASA (englisch)EFFIS: Karten und Statistiken der Waldbrandsituation in Europa (englisch)Dlf Themenseite: Wie der Umbau europäischer Wälder helfen kannDlf Themenseite über die Risiken von BrandrauchDlf Themenseite über Waldbrandgefahr für Deutschland
Gesprächspartner in dieser Folge:
Thomas Grübler, Chief Strategic Officer, Ororatech GmbHGernot Rücker, Geschäftsführer Zerbis GmbHStephan Bojinski, Projektmanager Nutzeranbindung Meteosat Third Generation, Eumetsat
Autor:Lucian Haas, kreist gerne in der Thermik und um heiße Technikthemen.
Regie:Anna Panknin
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In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach Europa gebracht?
Feature über eine schwarze Schamanin mitten in Deutschland, die das Weltbild der Nationalsozialisten erschüttertVortrag von Johannes Krause über die Geschichte der Pest
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:35) Auf der Grabung in Svinjarička Čuka, Serbien
(03:18) Der Missing Link, ein Fund, der die Migrationshypothese beweist
(07:20) Was haben sie angebaut, was gekocht?
(09:16) Neolithische Revolution: Das Zeitalter der Innovationen
(11:30) Produktion nicht nur für den Eigenbedarf
(13:05) Migration oder Übernahme?
(22:30) Fehlendes Puzzleteil: Die erste Balkanroute
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Überblicksartikel von Barbara Horejs zur Ausgrabung in Svinjarička ČukaArtikel in "Der Standard" mit Bildern und Karten über die Fundstelle Svinjarička Čuka
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut, WienPD Dr. Agathe Reingruber, FU BerlinProf. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle
Autorin:Lucia Steinwender berichtet zwischen Wien und Belgrad über Forschung und Wirtschaftspolitik
Regie: Beatrix Ackers
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Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht nur mit technischen Hürden zu kämpfen.
Wissenschaft im Brennpunkt: KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?Feature "Regulierte Wahrheit - Was gesagt werden darf, und was nicht"Vortrag in der Reihe "Hörsaal": Wie Desinformation unseren Umgang mit Wissen ruiniert
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:10) Wahlkampf: Schmutz und Lügen gegen deutsche Landespolitiker im Wahlkampf
(03:00) Ukrainische Forscherin kämpft gegen russische Desinformationskampagnen
(07:44) Deepfake und Desinformation mit KI-Agenten entlarven
(14:31) Tools gegen immer menschlicher wirkende Bot-Netzwerke
(18:20) Mächtige Gegner schwächen Desinformationsforschung
(21:37) EU und europäische Forschung als Hoffnungsträger
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Kostenloser Propaganda-Scanner der XplaiNLP-Forschungsgruppe, TU Berlin Kostenloser Desinformations-Scanner von Gretchen AI zu den Landtagswahlen 2026
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Veronika Solopova, TU Berlin; entwickelt technische Lösungen zum Aufspüren von Propaganda und DesinformationDr. Tim Polzehl, CEO Gretchen AI und Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche IntelligenzProf. Fillipo Menczer, Indiana University, Leiter des OSoMe-Teams, das technische Lösungen zum Erkennen von Bots entwickelt Prof. Phillipp Lorenz-Spreen, TU Dresden; leitet die Arbeitsgruppe Computational Social Science, die die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft erforscht
Autor:Maximilian Brose, recherchiert da, wo Technik unsere Gesellschaft verändert
Regie: Frank Merfort
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In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer sind. Braucht es neue Physik, um das zu erklären?
Zeitfragen-Feature über Schwarze LöcherVortrag von Harald Lesch über den Ursprung von Materie
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:50) Abel 2744 QSO1: 700 Millionen Jahre jung, 50 Millionen Sonnenmassen schwer
(04:30) Warum Schwarze Löcher Zeit zum Wachsen brauchen - eigentlich
(06:40) Ist es ein primordiales Schwarzes Loch - entstanden direkt im Urknall?
(06:55) Besuch bei Bernard Carr, der die Theorie der primordialen Schwarzen Löcher erfunden hat
(08:30) Stephen Hawking und die Schwarzen Löcher
(11:04) Was die Standardtheorie zum Anfang des Universums sagt
(12:19) Die Suche nach den primordialen Schwarzen Löchern beginnt
(16:38) Eine Erklärung für alles: Von Dunkler Materie bis zu "Little Red Dots"
(20:00) Was es bräuchte, um Klarheit zu schaffen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Veröffentlichung zu den möglichen Ursprüngen von Abell2744-QSO1 (englisch) Stephen Hawkings und Bernard Carrs Studie von 1974 zur Frage, ob primordiale Schwarze Löcher möglich sind DeutschlandfunkNewsletter Mr. Sternzeit - hier kostenfrei abonnieren
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Bernard Carr, emeritierter Professor der Queen Mary University LondonProf. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz und Professor für Astrophysik an der TU Dresden
Autorin:Sophie Stigler, Wissenschaftsjournalistin
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Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort für Urlauber – und Hotspot des Klimawandels. Aktuell erwärmt es sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Ozean. Verschwindet das Mittelmeer, wie wir es kennen? Oder lässt es sich noch retten?
Forschung aktuell über Probiotika-Kuren für KorallenEine lange Nacht über das Meer auf DLF KulturFolge "Ruft die Korallen zurück" aus der Deep-Science Staffel "Wer rettet die Erde?"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Gutes Essen, Fische, Erinnerungen: Sehnsuchtsort Mittelmeer
(03:09) Korallensterben vor Marseille: „Sie haben in ihre Tauchermasken geweint"
(05:20) Warum das Mittelmeer sich schneller aufheizt als andere Meere
(10:33) „Der Ozean wird zum starken Raucher": Die Folgen der Ozeanversauerung
(11:21) Erstaunlich widerstandsfähig: Einzeller, die der Hitze ausweichen
(16:19) „Die ganze Strandzone verschwindet“: Folgen des Meeresspiegelanstiegs
(22:24) Es geht auch anders: Konsequenter Schutz hilft den Ökosystemen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
DLF Themenseite zur Frage sozialer Gerechtigkeit und HitzeÜbersichtsarbeit von Abed Hassoun und Kolleg:innen (Scientific Reports 2025)Referenzwerk zur überproportionalen Erwärmung des Mittelmeerraums
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Abed El Rahman Hassoun, Meereschemiker, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielProf. Dr. Wolfgang Cramer, Geograf und Erdsystemforscher, IMBE / MedECC, Aix-en-ProvenceDr. Stéphane Sartoretto, Meeresbiologe, Ifremer, Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer
Autor:Philipp Lemmerich, Wissenschaftsjournalist, berichtet über Klima, Umwelt und Energiewende
Regie:Matthias Kapohl
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel drei: Wer rettet die Erde?"
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Im Jahr 1859 traf ein Sonnensturm der Superlative die Erde. Polarlichter erhellten den Himmel bis in die Karibik, Telegraphenmasten sprühten Funken und entzündeten ganze Wälder. Kann uns so ein Sturm wieder treffen? Die Folgen wären in unserer hochtechnisierten Welt weitaus verheerender. Eine neue Generation von Sonden nähert sich der Sonne. Das Ziel: Gewappnet sein für die nächste Mega-Eruption.
Zeitfragen-Feature über das Magnetfeld der Erde: Polsprung-PanikGespräch über die ersten Bilder vom Südpol der SonneDlf Nova über Polarlichter in Deutschland
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:31)Die Sonne war Gott – bis Teleskope die Flecken entdeckten
(02:49) Richard Carrington und der schwerste Sonnensturm
(06:59) Warum Sonnensonden nicht leicht zu bauen sind
(11:20) Korona der Sonne noch immer rätselhaft
(14:32) Flecken, Fackeln, koronale Massenauswürfe, Protuberanzen - und Lawinen
(16:30) Warum schwankt die Sonnenaktivität im 11-Jahres-Rhythmus?
(17:20) Sonnenwind und die Folgen für moderne Technik
(20:05) ESA-Mission Vigil blickt von der Seite auf die Sonne
(26:07) Sonnenstürme, die noch kein Mensch gesehen hat
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Seite des MPI für Sonnensystemforschung: Magnetische Lawine auf der SonneÜberblicksseite MPI für Sonnensystemforschung: Wenn die Sonne ernst macht
Gesprächspartner in dieser Folge:
Melanie Heil, Space Weather Space Segment Coordinator, Europäisches Raumflugkontrollzentrum, ESA, DarmstadtSami Solanki, Direktor MPI für Sonnensystemforschung, GöttingenLakshmi Pradeep Chitta, Research Group Leader, MPI für Sonnensystemforschung, Göttingen
Autor:Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
Regie:Matthias Kapohl
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Allein in Deutschland leben 650.000 Menschen mit ME/CFS. Viele sind arbeitsunfähig, weil schon die geringste Anstrengung zum Crash führen kann. Die Betroffenen suchen Linderung in Off-Label-Medikamenten oder experimentellen Therapien. Aber was davon hilft tatsächlich?
Essay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"Carmen Scheibenbogen im Gespräch: "Hoffnung auf Medikamente"Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hatWissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen CovidDlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long Covid
Dieses Feature bieten wir auch als reizreduzierte Fassungohne Musik und überlagerte Stimmen an.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:25) Experimentieren mit Off-Label-Medikamenten
(05:30) Neue Aufmerksamkeit für ME/CFS durch Covid
(08:20) Alles nur Einbildung? Irrweg Psychosomatik
(10:45) Postexertionelle Malaise - Wie ein Draht, der durchbrennt
(14.10) Welche Off-Label-Therapie hilft tatsächlich bei ME/CFS?
(15:50) Kämpft der Körper gegen sich selbst? Autoantikörper im Verdacht
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Übersicht über Symptome, Diagnostik und Schweregrade der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS e.VTheraSurv-Studie der Universität Mainz zu Off-Label-Therapien bei Post Covid
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Astrid Weber, Internistin und Leiterin einer Schwerpunktpraxis in KoblenzProf. Dr. Carmen Scheibenbogen, Hämatoonkologin und Infektiologin, Charité BerlinProf. Dr. Chris Ponting, Genetiker und Leiter der DecodeME Studie, University of EdinburghProf. Dr. Danny Altmann, Immunologe, Imperial College London
Autor:Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie:Anna Panknin
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Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die Spreu vom Weizen trennt, nimmt die Forschung Fahrt auf.
Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long CovidEssay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hatWissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
Dieses Feature bieten wir auch als reizreduzierte Fassungohne Musik und überlagerte Stimmen an.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:50) ME/CFS ist nicht gleich ME/CFS
(09:55) Die Suche nach Biomarkern
(11:35) DecodeME – was die DNA über die Ursachen von ME/CFS verrät
(14:15) Postexertionelle Malaise – Schlüsselsymptom gleich Schlüssel zur Heilung?
(17:10) Rezeptoren, Natrium-Kalium-Pumpe und der ME/CFS-Teufelskreis
(22:30) Forschungsansätze sind da, die Finanzierung auch?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zu Daratumumab bei ME/CFS Pre-Print der DecodeME-Studie (Englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen, Hämatoonkologin und Infektiologin, Charité BerlinProf. Dr. Chris Ponting, Genetiker und Leiter der DecodeME Studie, University of EdinburghProf. Dr. Danny Altmann, Immunologe, Imperial College LondonProf. Dr. Klaus Wirth, Goethe-Universität Frankfurt am Main, außerordentlicher Professor
Autor:Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie:Anna Panknin
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Schmerzen, Reizempfindlichkeit, Erschöpfung - die Krankheit ME/CFS verändert das Leben radikal. Doch was steckt hinter den Symptomen? Während sich bei den Heilversuchen mit Off-Label-Medikamenten langsam die Spreu vom Weizen trennt, nimmt die Forschung Fahrt auf.
Dlf-Hintergrundseite zu ME/CFS und Long CovidEssay und Diskurs über das Leben mit ME/CFS und Long Covid: "Grenzen der Autonomie"Wissenschaft im Brennpunkt über neues Viren-Wissen: Wo Corona uns vorangebracht hatWissenschaft im Brennpunkt über Weiterentwicklung der mRNA-Impfung gegen Covid
Dieses Feature hören Sie hier als reizreduzierte Fassungohne Musik und überlagerte Stimmen. Die Originalfassung finden Sie im Feed von Wissenschaft im Brennpunkt oder direkt hier: Therapie und irrtum(Teil 1), Wie alles zusammenhängt(Teil 2)
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Teil 1
(02:25) Experimentieren mit Off-Label-Medikamenten
(05:30) Neue Aufmerksamkeit für ME/CFS durch Covid
(08:20) Alles nur Einbildung? Irrweg Psychosomatik
(10:45) Postexertionelle Malaise - Wie ein Draht, der durchbrennt
(14.10) Welche Off-Label-Therapie hilft tatsächlich bei ME/CFS?
(15:50) Kämpft der Körper gegen sich selbst? Autoantikörper im Verdacht
(23:27)Teil 2
(27:10) ME/CFS ist nicht gleich ME/CFS
(32:50) Die Suche nach Biomarkern
(34:00) DecodeME – was die DNA über die Ursachen von ME/CFS verrät
(37:00) Crash - eine Betroffene erzählt
(39:04) Postexertionelle Malaise – Schlüsselsymptom gleich Schlüssel zur Heilung?
(40:14) Rezeptoren, Natrium-Kalium-Pumpe und der ME/CFS-Teufelskreis
(44:40) Forschungsansätze sind da, die Finanzierung auch?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Autor:Christopher Weingart, recherchiert zu Gesundheit, Krankheit und allem dazwischen
Regie:Anna Panknin
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Menschen in der Wissenschaft sind oft dazu gezwungen, sich mit den Mächtigen ihrer Zeit zu arrangieren, ob im Barock oder unter der Diktatur des NS-Regimes. Zwei Neuerscheinungen werfen einen Blick auf das bewegte Leben von Chemikern.
Gespräch mit Florian Illies über Johannes Kunckel: Der Alchemist, der Kurfürst und das Funkeln der VergangenheitHörspiel von Patricia Görg über das Wirken des Alchemisten: "Kunckels Kunst"Feature zur schnellen Evolution: "Darwin auf Speed"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Chemiker und die Mächtigen ihrer Zeit
(00:49) Chemiker oder Alchemist? Johannes Kunckel
(11:01) Otto Warburg: Überleben während des NS-Regimes
(20:25) Überbewertet? Warburg und die Krebsforschung
(23:23) Weitere Lesetipps des Sachbuchtrios
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Bücher, die wir vorgestellt haben:
Florian Illies: Träume aus Feuer; Verlag Pfaueninsel, 144 Seiten, 20,00 €Sam Apple: Der Kaiser von Dahlem; Hanser Verlag, 448 Seiten, 28,00 €Bernhard Kegel: Rettung durch schnelle Evolution; DuMont, 288 Seiten, 25,00 €Florian Aigner: Die Wirklichkeit ist auch nicht wahr; Brandstätter, 216 Seiten, 25,00 €Manfred Spitzer: Plastik im Kopf; Droemer, 272 Seiten, 24,00 €
Weiterführende Links:
Otto Warburgs Vortrag auf dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen im Jahr 1966: "Über die Ursachen von Krebs"
Es diskutiert das Forschung aktuell-Sachbuchtrio:
Dagmar Röhrlich, recherchiert zwischen Geologie und Energie Michael Lange, kennt sich aus mit allem, was lebt, bevor es stirbtArndt Reuning, Moderator bei Forschung aktuell, von Hause aus Chemiker
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In den Laboren wachsen Stammzellen zu komplexen Geweben heran. Gezüchtet in Brutschränken, gepflegt von Robotern werden sie immer organähnlicher. Sind das die neuen Mäuse? An Organoiden testen Forscher heute schon Medikamente, aber der Teufel steckt im Detail.
Max-Planck-Gesellschaft 2025: „All-in-one“ Leber-ModellStudie in Cell Stem Cell 2026: Menschliche Organ-Chips für die Zulassung von Medikamenten (englisch)
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:05) Millionen Mäuse, viele tausend Kaninchen und andere Versuchstiere pro Jahr
(01:48) Organoide: Spitzenforschung in Dresden
(02:47) Ein Leberorganoid unter dem Mikroskop
(05:40) Weniger Magie, mehr Technik: Organoid-Züchtung am Fließband
(10:03) Organoid-Institut HOPE in China: Wo Roboter auf sechs Stockwerken zigtausende von Organoiden züchten
(11:55) Was Organoide können - und was nicht
(15:47) Multi-Organ-Chips als Modell des Körpers
(21:46) Ersatz von Tierversuchen: Road Map als Fahrplan zur Standardisierung
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über fühlende Insekten: "Made im Schmerz"
Deep Science über ein mehr als fragwürdiges Tierexperiment "Kann man Mensch und Affe kreuzen?"
Aus der Reihe Hörsaal Diskussion über Alternativen zu Tierversuchen
Weiterführende Links:
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Meritxell Huch, Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik, Dresden Dr. Michael Oelgeschläger, Deutsches Zentrum zum Schutz von Versuchstieren am Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin Dr. Ilka Maschmeyer, TissUse GmbH, Berlin
Autor:Michael Lange, Fachautor für alles was lebt - zwischen Petrischale und Wald
Regie: Claudia Kattanek
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Ein Wiederansiedlungsprogramm soll die Europäische Auster in die Nordsee zurückholen. Doch dann sterben in der Aufzuchtstation auf Helgoland plötzlich die Larven. Irgendetwas scheint in der ohnehin stark belasteten Nordsee gekippt zu sein. Liegt es an durchgerosteter Weltkriegsmunition oder dem Ausbau der Windkraft? Die Suche nach den Ursachen beginnt.
Die Spur der toten Austern (2/2) Alles fließt ins MeerWissenschaft im Brennpunkt über den Wert der SeegraswiesenPodcast-Folge von "Deep Science" über die Renaturierung von Korallenriffen
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:46) Aufzuchtstation, Helgoland: An Tag 7 und 8 sterben alle Larven
(05:43) Das Rätselraten beginnt
(06:46) Unterwegs mit dem Forschungsschiff Heincke im Munitionsverklappungsgebiet
(09:44) TNT: giftig, krebserregend, erbgutverändernd
(12:46) Bei Glieschen und Flundern: auffällig geschwollene Lebern
(14:05) Windkraft macht die Nordsee zum Industriegebiet
(19:13) Im Austernlabor
(20:40) Als die Europäische Auster in der Nordsee verschwand
(23:52) Die große Sorge: Nicht nur Austern- sondern auch Fischlarven bedroht
Die Recherche wurde unterstützt durch ein Stipendium der Pulitzer-Stiftung.
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Weiterführende Links:
Austernaufzuchtprogramm des Alfred-Wegener-Instituts Themenseite des Umweltbundesamts zu Munition im Meer
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Bernadette Pogoda, Meeresbiologin, Alfred-Wegener-Institut, BremerhavenDr. Matthias Brenner, Meeresbiologe, Alfred-Wegener-Institut, BremerhavenDr. Andreas Kannen, Soziologe, Hereon, Geesthacht
Autorin:Katharina Nickoleit beschäftigt sich mit Umwelt, Klima und Gesundheit. Meistens irgendwo im Globalen Süden, aber weil sie das Meer liebt, auch auf der Nordsee.
Regie: Beatrix Ackers
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Mon, 29 Jun 2026 - 26min - 1160 - Die Spur der toten Austern (2/2) - Alles fließt ins Meer
An Land tauchen Umweltgifte auf, die kaum erforscht sind. Über die Flüsse erreichen sie die Nordsee: Ewigkeitschemikalien oder Nanoplastik, gerade groß genug, um von den Austernlarven mit Futter verwechselt zu werden. Liegt hier die Quelle des Larvensterbens?
Die Spur der toten Austern (1/2) Alarm in der NordseeWissenschaft im Brennpunkt über Mikroplastik im GehirnWissenschaft im Brennpunkt über umstrittenen Tiefseebergbau
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:01) Meeresschaum in Nord- und Ostsee mit Ewigkeitschemikalien (PFAS) belastet
(04:16) PFAS aus Pestiziden erreicht über die Flüsse das Meer - und reichert sich an
(05:42) Besuch in der Austernaufzuchtstation auf Helgoland
(06:52) 2022 sterben erstmals die Larven: Rätselraten beginnt
(08:29) Nanoplastik – winzig aber toxisch
(11:25) Die richtige Größe, um von den Larven mit Futter verwechselt zu werden
(12:57) Verbote sind schwierig aber nicht unmöglich
(22:43) Umweltgifte wirken kumulativ - was extrem schwer zu erforschen ist
(25:38) Wiederansiedlung der Europäischen Auster - wird sie sich im offenen Meer fortpflanzen?
Die Recherche wurde unterstützt durch ein Stipendium der Pulitzer-Stiftung.
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zu Nanoplastik im Nordatlantik (englisch)Studie zu den Effekten von Schwermetallen und Wassererwärmung auf Austern (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Bernadette Pogoda, Meeresbiologin, Alfred-Wegener-Institut, BremerhavenDr. Peter Clausing, Toxikologe, Pestizid-Aktions-NetzwerkDr. Dusan Materic, Umweltanalytiker, Helmholtz-Zentrum für UmweltforschungDr. Heike Herata, Umweltbundesamt, Leiterin Fachabteilung Schutz der Meere und Polargebiete
Autorin:Katharina Nickoleit beschäftigt sich mit Umwelt, Klima und Gesundheit. Meistens irgendwo im Globalen Süden, aber weil sie das Meer liebt, auch auf der Nordsee.
Regie: Beatrix Ackers
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Auf Social Media ist es längst ein Trend: Ein sanfter Impuls am Ohr und Stress, Angst oder Depression lassen nach. Die Vagusnerv-Stimulation klingt zu schön, um wahr zu sein. Was steckt dahinter?
Zeitfragen Feature: Gehirn unter Strom - Mit Elektroschocks gegen die DepressionForschung aktuell: Vagusnerv-Stimulation kann bei rheumatoider Arthritis helfenMedfluenced: DLF Serie zu Gesundheitsmythen auf Social Media
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Nicht alles was behauptet wird, ist Quatsch. Aber wie die Stimulation zuverlässig helfen könnte, ist noch nicht verstanden. (Wdh vom 3.2.25)
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:22) Kurze Geschichte der Vagusnerv-Stimulation
(04:55) Implantierter Stimulator: 30 Prozent Erfolg
(06:35) Besser ohne Operation?
(10:21) Logik der Vagus-Stimulation: Was hat der Magen mit Depressionen zu tun?
(16:46) Alternative Theorien: Vielleicht funktioniert es auch ganz anders
(18:50) Stellschrauben für den Erfolg: Vom Depressions-Auslöser bis zur Art der Stimulation
(22:30) Sind die Tipps auf Social Media brauchbar?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Übersichtsstudie zur Geschichte der Vagusnervstimulation (englisch)Stand der Forschung zu innerer Körperwahrnehmung und mentaler Gesundheit (englisch)DLF Themenseiten zu Vagusnerv-Stimulation und Depression
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Bashar Badran leitet das Neuro-X Lab und ist Assistant Professor an der Medical University of South Carolina Prof. Dr. Nils Krömer und Dr. Jana Liebertz untersuchen an der Uniklinik Bonn Potential nicht-invasiver Vagusnerv-StimulationProf. Dr. Allan Young erforscht psychiatrische Erkrankungen am King's College London
Autorin: Sophia Wagner, interessiert sich als studierte Biologin dafür, wie aus Stoffwechselvorgängen Gefühle werden.
Regie: Anna Panknin
Unsere Podcast-Tipps:
Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins"Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 22 Jun 2026 - 24min - 1158 - Nobelpreis für die KI - Künstliche Intelligenz übernimmt das Forschen
Angenommen, die Relativitätstheorie gäbe es nicht - könnte eine KI sie entdecken? Darüber wird gestritten. Fakt ist: Die KI übernimmt das Forschen. Manche meinen, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis dabei nobelpreiswürdige Erfolge herauskommen.
Wissenschaft im Brennpunkt über KI außer Kontrolle: "Wie lange tut sie noch, was sie soll?"Wissenschaft im Brennpunkt über Suche nach neuen Antibiotika mit KIWissenschaft im Brennpunkt über die bessere Wetterprognose mit KI
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:16) Das Startup FutureHouse in San Francisco: Der Mensch als Copilot der Künstlichen Intelligenz
(04:17) KI-Agent bei Null. Liest Patente, plant Experiment. Bis zur Veröffentlichung
(05:10) Auftrag an Robin, den KI-Agenten: Finde eine Therapie für eine Augenkrankheit
(07:20) Kann die KI wirklich neue Ideen haben?
(09:36) In der Sackgasse der Teilchenphysik
(12:24) Mathematik und der erste Erdös-Beweis - durch eine KI
(18:18) KI-Startups gegen akademische Wissenschaft
(20:03) Innovationskarussell dreht sich immer schneller
(20:54) KI mit 50.000 Doktortiteln
(22:03) Wo die KI Fortschritt liefern könnte
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Zusammenfassung eines Workshops am MIT im Jahr 2025 (englisch)KI-Agent Robin der Firma Firma FutureHouse (englisch)Deutschlandfunk-Dossier über Künstliche Intelligenz
Gesprächspartner in dieser Folge:
Andrew White, FutureHouseRoss King, Chalmers Institute of Technology Tilman Plehn, Universität Heidelberg
Autor: Christoph Drösser, Mathematiker und Technikjournalist, lebt als freier Autor in San Francisco
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 15 Jun 2026 - 26min - 1157 - Rohstoffabbau - Wie giftig ist Lithium - und wie gesund?
Lithium, das leichteste aller Metalle, ist der perfekte Stoff für Batterien. Jetzt startet auch in Deutschland die Massenproduktion. In Spuren soll Lithium Nervenschäden vorbeugen, in hohen Dosen ist es giftig. Was, wenn es ins Trinkwasser gerät?
Wissenschaft im Brennpunkt über Batteriespeicher für die EnergiewendeReportage über den Niob-Abbau in BrasilienZeitfragen über die dreckigen Bausteine in sauberen E-Auto-BatterienWissenschaft im Brennpunkt über Quecksilber-Vergiftung am AmazonasWissenschaft im Brennpunkt über Europas Energiewende - und die katastrophalen Folgen für Guatemalas Umwelt
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:00) Uralte feuchte dunkle Gänge: Besuch im Bergwerk von „Lithium Zinnwald“ im Erzgebirge in Sachsen
(04:07) Seven Up mit Lithium, ein Verkaufsschlager in den USA der 1930er Jahre
(06:15) Was Lithium im Mineralwasser mit Gicht, Suizidrate, Demenz, Alzheimer - und Autismus zu tun hat
(10:00) Schützt Lithium Nervenzellen?
(12:00) Risiken für Schwangerschaften unter Lithium-Medikamenten
(16:30) Lithium in der Umwelt: Die Dosis macht das Gift
(20:30) Schleichende Ausbreitung in den Flüssen der Welt
(21:20) Gefahr fürs niederländische Trinkwasser
(26:00) Start der industriellen Massenproduktion in Deutschland im Sommer 2026 erwartet
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie über bioverfügbares Lithium in MineralwasserStudie über die Wirkung von Lithium auf die weibliche ReproduktionStudie über Lithium in Trinkwasser als Maßnahme zur Suizid-Prävention
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Gerard Stroomberg, RIWA-RIJN, Verband der Flusswasserwerke NiederlandeProf. Michael Ristow, Charité Berlin, Lehrstuhl Experimentelle Endokrinologie und DiabetologieProf. Marc Birringer, Hochschule Fulda, Department of Nutritional, Food and Consumer Sciences
Autorin:Dr. Heidi Mühlenberg, recherchiert seit 35 Jahren zu Umwelt, Geschichte, Klima
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Mon, 08 Jun 2026 - 27min - 1156 - Impfen mit mRNA - Erst Corona, jetzt der Krebs!
In der Pandemie schaffte sie den Durchbruch, jetzt beginnt ein neues Kapitel für die mRNA: die Impfung gegen Krebs. Erste Studien nähern sich der Ziellinie. Nicht nur beim Schwarzen Hautkrebs zeichnen sich Erfolge ab.
Bericht in Forschung aktuell zum Fünf-Jahres-Update des mRNA-Impfstoffs gegen Schwarzen HautkrebsWissenschaft im Brennpunkt über die Weiterentwicklung der mRNA-Impfstoffe: "Besser impfen"Interview mit dem Immunologen Carsten Watzl: Hilft die Corona-Impfung auch gegen Krebs?Wissenschaft im Brennpunkt "Gesundheit made by Kennedy Teil 1: Die erfundene Autismus-Epidemie"
Anmerkung der Redaktion: Am 1. Juni 2026 wurden Zwischenergebnisse der Phase IIb-Studie zum Schwarzen Hautkrebs veröffentlicht, die die hohen Erwartungen bestätigen. In wenigen Monaten werden auch die Ergebnisse der Phase III Studie erwartet.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:20) Das Konzept der mRNA-Impfung
(06:20) Ein Patient mit Dickdarmkrebs wird zum Studienteilnehmer
(09:30) Wie Biontech die mRNA für die Krebsimpfung umgebaut hat
(14:43) Die Anfänge: mRNA gegen Schwarzen Hautkrebs
(17:33) Gemeinsam stark: mRNA plus Checkpoint-Inhibitoren
(21:31) Wer den Rückfall verhindert, heilt
(22:20) Ein Impfstoff für alle - oder jedem ein eigener Impfstoff
(27:04) Game-Changer für den Bauchspeicheldrüsenkrebs
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Fünf-Jahres-Update zur randomisierten Phase-IIb-Studie zu Schwarzem HautkrebsDeutschlandfunk-Dossier über die Zukunft der Krebstherapie mit mRNA-Impfstoffen
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick, St. Josef-Hospital, Direktorin der Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Christoffer Gebhardt, Direktor der Klinik für Dermatologie, Universitätsklink Hamburg-Eppendorf Dr. Luisa Manning, Executive Medical Director Clinical Development of Individualized mRNA Cancer Immunotherapies bei BioNTech, Dallas
Autoren:Michael Lange und Martin Winkelheide
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Sie sind Kläranlage, Küstenbollwerk, Fisch-Kindergarten in einem. Doch die Seegraswiesen schrumpfen global - mit gravierenden Folgen. Mit den Dienstleistungen, die jeder gern nutzt, aber keiner bezahlt, schwindet ein Milliardenvermögen.
Podcast Update Erde über das aufgeheizte Mittelmeer: Too hot to handle?Wissenschaft im Brennpunkt über die jüngsten Rekordtemperaturen: "Ist Extrem das neue Normal?"Wissenschaft im Brennpunkt über den Schutz der HaieAus der Deep Science-Staffel "Wer rettet die Erde?" Renaturierung der Korallen und Doping für den Ozean
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:48) Mit Seegrasgärtnern am Strand
(03:45) Wo Seegraswiesen wachsen und was dort lebt
(04:54) Milliarden-Vermögen bedroht
(06:26) Vier Ökosystemleistungen von Seegras durchkalkuliert
(16:56) Umgekehrt gefragt: Was kostet es, die Seegraswiesen wiederherzustellen?
(17:22) Die Strandkrabbe, der Bösewicht am Meeresgrund
(20:02) Sollte Natur einen Preis haben?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie von Per-Olav Moksnes et al. zum Wert des Seegrases vor der Nordwest-Küste Schwedens (englisch) Informationsseite über das Projekt „SeaStore“
Gesprächspartner in dieser Folge:
Thorsten Reusch, Leiter „Marine Evolutionsökologie“, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, KielPer-Olav Moksnes, Department of Marine Science, Universität GöteborgMarkus Müller, Deutsche Bank, Managing Director, Chief Investment Officer Sustainability
Autorin:Tomma Schröder, berichtet über Meeres-, Umwelt- und Klimathemen und taucht gern in Seegraswiesen
Regie: Friederike Wigger
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Themen zu Umwelt und Klima gibt es im Podcast Update Erde.
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Unzählige Keilschrifttafeln lagern in den Museen der Welt: Alltägliches wie Steuerakten oder Verträge, aber auch Hymnen und Epen. KI hat die Entzifferung enorm beschleunigt. Was erzählt sie Neues über das Leben in den ersten Städten der Menschheit?
Kommentar: KI verändert unser GeschichtsbildForschung aktuell: Hymne an Babylon nach 3.000 Jahren wieder lesbarKI verstehen: Verzerrt KI den Blick in die Vergangenheit?
Alte Kochrezepte und sumerische Akten zeigen: Manche Lebensweisen haben die Jahrtausende überdauert. (Wdh. v. 22.7.24)
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:10) Babylonische Keilschrift: Schulaufgaben von vor 3000 Jahren
(06:20) Die Digitalisierung zu Babylon
(08:21) Hier kommt die künstliche Intelligenz ins Spiel
(10:48) Keine Übersetzung ohne Kontext: Die Bedeutung versteht nur der Mensch
(15:23) Die KI fürs Keilschrift ABC
(17:03) Einblick in den Alltag: Sumerische Verwaltungsakten
(19:47) Kochrezepte und Steuerbelastung: Manches hat sich in 4000 Jahren kaum geändert
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Die„Electronic Babylonian Library“, eine digitale Sammlung von Keilschriftfragmenten (Seite auf Englisch)Babylonisches Rezept, nachgekocht von Forschenden der Yale Universität (Seite auf Englisch)DLF Themenseitezu KIDokumentation zur Sendung mit vielen zusätzlichen Informationen
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Enrique Jiménez, LMU München, Gründer der „Electronic Babylonian Library“Dr. Fabian Simonjetz, war als Computerlinguist für die „Electronic Babylonian Library“ tätig; jetzt Bayrische Akademie der WissenschaftenProf. Dr. Karen Radner, LMU in München Prof. Dr. Johannes Hackel, Friedrich-Schiller Universität Jena Dr. Andrian Heinrich, Altorientalist an der Universität JenaProf. Dr. Hubert Mara, Archäoinformatikerin an der Freien Universität BerlinDr. Emilie Page-Perron, Wolfson College Oxford, kocht gerne nach 4000 Jahre alten Rezepten
Autor: Volkart Wildermuth, berichtet Fakten und Geschichten aus der Forschung. Keilschrift kann er nicht, Rechtschreibung reicht schon.
Regie:Robert Hauspurg
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 18 May 2026 - 26min - 1153 - Kipppunkt im Atlantik - Wie fragil ist Europas Wärmepumpe?
Die atlantische Umwälzströmung AMOC transportiert enorme Wärmemengen nach Europa und prägt Wetter, Ökosysteme und Landwirtschaft. Doch diese Wärmepumpe könnte instabiler sein als lange angenommen. Was würde ein Kollaps für uns und die Welt bedeuten?
Wissenschaft im Brennpunkt über den Klimafaktor Antarktis: "Warnzeichen vom Ende der Welt"Hintergrund über neue Schifffahrtsrouten in der ArktisWissenschaft im Brennpunkt über die Arktis-Expedition MOSAIC "Schwindende eisige Welt"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:26) Auf dem Forschungsschiff Discovery mitten im Atlantik
(03:06) Wie funktioniert die atlantische Umwälzströmung AMOC?
(06:39) Exkurs: Kollaps vor 13.000 Jahren
(08:10) Was der Schockzustand bedeuten würde
(11:20) Seit Februar 2024 wissen wir: Kipppunkt-Risiko ist real
(13:39) Wie weit ist die reale AMOC vom Kipppunkt entfernt
(15:43) Große Verwirrung durch widersprüchliche Studien
(22:33) Appell führender Klimaforscher an den nordischen Ministerrat
(26:54) Völlig falsche Risikobewertung
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
RAPID-Beobachtungssystem, das seit 2004 Messdaten aus dem Atlantik liefertStudie aus Science Advances von 2024 (van Westen et al.), die erstmals zeigt: AMOC besitzt realen KipppunktDlf-Themenseite zum Klimawandel
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Universität PotsdamDr. René M. van Westen, Universität Utrecht (IMAU), NiederlandeProf. Dr. Tim G. Benton, Chatham House (Royal Institute of International Affairs), London und University of LeedsProf. Dr. Frank Sirocko, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsgruppe Sedimentologie und Paläoklimatologie
Autor:Philipp Lemmerich, Klimajournalist
Regie: Beatrix Ackers
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Klimageschichten gibt es bei Deep Science in der Staffel "Wer rettet die Erde?". Und jeden Werktag neu informiert Der Tag hintergründig über zwei tagesaktuelle Themen.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Thu, 14 May 2026 - 30min - 1152 - Essen und Immunsystem (2/2) - Macht des Verzichts
Was wir essen, wann wir essen und sogar was wir nicht essen wirkt unmittelbar auf das Immunsystem. Zeitlich begrenztes Hungern oder spezielle Diäten sind ein Weg sein, die Abwehrkräfte wieder in Balance zu bringen. Schwere Fälle von Sepsis könnten von ketogener Ernährung profitieren, zeigen erste Studienergebnisse. Doch ähnliche Hinweise gab es auch bei Krebs - heute raten Ärzte dringend ab. Was also weiß man wirklich über den Stoffwechsel des Verzichts?
Essen und Immunsystem (1/2) "Macht der Mahlzeiten"Wissenschaft im Brennpunkt über Süßstoffe: "Wie harmlos ist der Zuckerersatz?"Wissenschaft im Brennpunkt über Abnehmspritze Ozempic: "Wundermittel gegen alles?"Weltzeit über Gesundheit in Europa: Warum Spanien und Dänemark als Vorbild gelten
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:33) Hungermodus bei Infektionen
(04:56) Ketonkörper – die Heiler des Immunsystems?
(06:22) Ketogene Ernährung für Patientin mit Sepsis
(10:17) Risiken solcher Ernährung-Experimente bei schwer Erkrankten
(13:55) Ketogene Diät für Krebspatienten nicht mehr empfohlen
(14:34) Intervallfasten gegen Typ-2-Diabetes
(20:32) Tschüss Fettleber
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zu Effekten der westlichen Ernährung auf das Immunsystem in TansaniaStudie in CELL: Fastfood macht das Immunsystem langfristig aggressiver (englisch) Dlf-Hintergrundseite über ZuckerersatzDlf-Hintergrundseite über Ernährungsarmut: Wenn Gesundes zu teuer ist
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Christoph Wilhelm, Immunopathologe und Co-Direktor Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie, Uniklinik Bonn Dr. Tim Rahmel, Privatdozent, Leitender Oberarzt operative und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Bochum, KnappschaftsklinikenDr. Martin Schön, Arzt und Wissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) Düsseldorf
Autorin:Stephanie Kowalewski, recherchiert seit Jahren zu Ernährungsthemen
Regie: Claudia Kattanek
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Die Drogerieregale sind voll mit Pillen, die unsere Abwehrkräfte stärken sollen. Ein Milliardenmarkt. Dabei lässt sich das Immunsystem schon mit Brokkoli, Bohnen oder Sauerkraut fit halten. Die Prozesse dahinter versteht die Forschung immer besser.
Wissenschaft im Brennpunkt Teil 2: Macht des VerzichtsWissenschaft im Brennpunkt über die Wirkung von Zucker: "Die tägliche Überdosis Zucker"Wissenschaft im Brennpunkt über die Risiken von Süßstoff
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:26) Balance ist das Ziel
(03:19) Der Darm als Trainingslager und Schaltzentrale
(05:20) Fermentiertes ist Futter für Immunzellen
(10:12) Im Labor: Hinter gesundem Brokkoli steckt die essentielle Aminosäure Tryptophan
(11:43) Studie aus Tansania: traditionelle versus westliche Ernährung
(15:37) Fastfood macht das Immunsystem aggressiver - weil die Ballaststoffe fehlen
(16:53) Langzeiteffekt von Salz-Überkonsum
(20:05) 30 verschiedene Pflanzenarten pro Woche
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zu Effekten der westlichen Ernährung auf das Immunsystem in TansaniaStudie in CELL: Fastfood macht das Immunsystem langfristig aggressiver (englisch) Dlf-Hintergrundseite über ZuckerersatzDlf-Hintergrundseite über Ernährungsarmut: Wenn Gesundes zu teuer ist
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Waldemar Kolanus, geschäftsführender Direktor Life and Medical Sciences Institute (LIMES), Molekulare Immunologie und Zellbiologie der Universität BonnProf. Christoph Wilhelm, Ph.D., Professor für Immunopathologie, Co-Direktor Institut für klinische Chemie und klinische Pharmakologie, Uniklinik Bonn Prof. Dr. Kim Ohl, Professorin für Ernährung und Immunologie, Hochschule Niederrhein
Autor:Stefanie Kowalewski, recherchiert zu Themen rund um Ernährung
Regie: Claudia Kattanek
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 04 May 2026 - 24min - 1150 - Antimaterie auf Dienstreise - Unterwegs in kosmischer Mission
Antimaterie ist der wertvollste Stoff der Welt. Jetzt gingen 92 dieser empfindlichen Teilchen auf Reisen - eine Weltpremiere. Der Transport an einen anderen Ort könnte helfen, das größte Rätsel des Universums zu lösen.
Wissenschaft im Brennpunkt über die Sinnkrise der TeilchenphysikAus der Sendung Hörsaal: Vortrag von Harald Lesch über den Ursprung der MaterieForschung aktuell über das Experiment Myon g-2: Fehler im Standardmodell der Teilchenphysik?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:00) Plot bei „Illuminati“: Wie Terroristen Antimaterie für eine Bombe stehlen
(02:30) Die Antimaterie-Fabrik am CERN
(06:07) Weshalb gibt es im Universum so wenig Antimaterie?
(09:35) Ein Koffer für Antimaterie, groß wie ein Kleiderschrank
(14:19) Verzweifelte Suche nach dem Unterschied zwischen Antimaterie und Materie
(15:40) Weltpremiere: Erster Ausflug für Antimaterie
(26:12) Wie realistisch ist es, mit Antimaterie eine Bombe zu bauen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Webseite des Düsseldorfer Teams mit Details zum Antimaterie-TransportCERN stellt Transportexperiment vor – mitsamt kurzem Video der Aktion
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Stefan Ulmer, Professor für Experimentalphysik an der Heinrich-Heine-Universität DüsseldorfDr. Christian Smorra, Projektleiter BASE-STEP, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Autor:Frank Grotelüschen, Physiker und Wissenschaftsjournalist
Regie: Friederike Wigger
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Fri, 01 May 2026 - 28min - 1149 - Kleine wundersame Reaktoren - Die Versprechen der neuen Kernenergie
Mini-Meiler im Bausatzprinzip – sie sollen für Europas Energiewende eine Schlüsselrolle spielen. Das Problem: Es gibt die kleinen modularen Reaktoren noch nicht. Sie müssen erst noch entwickelt werden – und dafür fließen Fördergelder. In der Nuklearbranche macht sich nach Jahrzehnten des Niedergangs Goldgräberstimmung breit. Doch viele Konzepte haben Startschwierigkeiten. Und unter Kritikern kursieren Spottnamen für die gehypten Reaktoren: „Small Miraculous Reactor“ und „Smart Marketing Reactor“: Wunderreaktoren mit cleverer Marketingstrategie.
SMR-Initiative der Europäischen Union (englisch) SMR-Website von Rolls Royce (englisch)Gutachten über SMR für das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) Deutschlandfunk-Dossier über die neue Atomdebatte
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ankündigung auf dem Weltgipfel der Kernenergie.
(02:02) Tschechien will als erster EU-Staat einen Mini-Meiler (SMR) ans Netz bringen
(04:12) Die Strategie der EU
(06:55) Ein Ziel: Fernwärme für Tschechiens Städte
(09:38) Modellrechnungen zeigen: Viele Annahmen stimmen nicht
(14:23) Wo Rolls Royce seinen kleinen modularen Reaktor bauen will
(15:45) Besuch beim Nuclear Futures Institute in Nordwales
(21:28) Fortgeschrittene modulare Reaktoren (AMR) für den Energiehunger der Rechenzentren
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Beitrag zum aktuellen World Nuclear Industry Status Report
Diskussion über Atomkraft 2.0 in der Sendung Wortwechsel
Wissenschaft im Brennpunkt über Batteriegroßspeicher: "Mega-Batterien gegen den Blackout"
Weiterführende Links:
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Ľubomír Sklenka, Faculty of Nuclear Sciences and Physical Engineering, Czech Technical University in Prague (CVUT)Dr. Alexander Wimmers, Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik, Technische Universität BerlinProf Simon Middleburgh, Co-Direktor Nuclear Futures Institute, Bangor University, Großbritannien
Autorin:Andrea Rehmsmeier, unterwegs in Ost- und Mitteleuropa, recherchiert zu Militär, Energie, Umwelt und organisierter Kriminalität
Regie:Claudia Kattanek
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Ein ganzer Löffel Mikroplastik soll fein verteilt im Gehirn stecken - behauptet eine US-Studie. Seitdem tobt die Debatte. Während die Fachwelt Hinweisen auf Alzheimerrisiken nachgeht, machen andere mit "Heilmethoden" längst Geschäfte.
Hintergrund über den Handel mit Plastic CreditsInterview Felix Wertli: Neues Jahr, neue Chance für das UN-Plastikabkommen?Wissenschaft im Brennpunkt "Spermageddon": Immer weniger Spermien, liegt es an Umweltschadstoffen?
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:13) Mikroplastik: 2004 im Meerwasser erstmals entdeckt
(02:40) Mikroplastik im Gehirn: Campens überraschender Fund
(05:26) Was war zuerst da: Das Mikroplastik - oder die Demenz?
(08:50) Laborbesuch: Die Fallstricke beim Mikroplastik-Nachweis
(15:59) Ist die Kritik zu hart?
(17:44) Alzheimer? MS? Was sich über die Folgen für das Gehirn sagen lässt
(23:00) Viele gute Gründe, die Plastikproduktion zurückzufahren
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Pressemitteilung zum Fund von Mikroplastik im Gehirn (englisch)Bewertung des BfR zur kontrovers diskutierten Mikroplastik-Studie (3.12.2025)Deutschlandfunk Themenseite zu Mikroplasik
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Matthew Campen, Department of Pharmaceutical Sciences, University of New Mexico, Albuquerque, USADr. Dusan Materic, Forschungsgruppe Mikroplastik, Nanoplastik und Elemente, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung, LeipzigDr. Holger Sieg, Leiter Arbeitsgruppe Mikroplastik, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin
Autor: Volkart Wildermuth, Biochemiker und Wissenschaftsjournalist
Regie: Beatrix Ackers
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Manche sammeln Schmetterlinge, er sammelt Genies, schreibt der New Yorker über Epstein. Der unterhielt beste Beziehungen zu Nobelpreisträgern und Eliteunis. Trotz seiner Verurteilung als Sexualstraftäter – und seiner dystopischen Forschungsinteressen.
Podcast über einen der mächtigsten Tech-Milliardäre: Die Peter Thiel StoryUnboxing News-Folge: Was beweisen die Epstein-Files?Interview mit der Politikwissenschaftlerin Eva Maria Hausteiner über Elitenkritik nach Epstein-Files
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:30) Epstein: Der reiche Unbekannte, der alle kennt
(04:20) Von der Edge Foundation in die Elite-Unis
(09:50) Epstein empfiehlt sich als Gastwissenschaftler für Harvard
(10:36) Epstein und die "Utopie" des Transhumanismus
(15:10) Eine Verhaftung, die niemanden interessiert
(20:07) Geld: Das Lebenselixier der Forschung
(25:50) Untersuchungen, geräumte Posten – echte Konsequenzen?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Weiterführende Links:
Link zur Epstein LibraryJeffrey Mervis' Interview mit Jeffrey Epstein (englisch)Erster Untersuchungsbericht aus Harvard in der Causa Epstein
Unsere Gesprächspartner in dieser Folge:
Signe Swenson, Whistleblowerin und ehemalige Fundraiserin am MITDr. Evgeny Morozov, Publizist, Autor und Tech-KritikerDr. Emile P Torres, Autor & Wissenschaftler, Experte für TranshumanismusJeffrey Mervis, Journalist mit Schwerpunkt Wissenschaftspolitik beim Science Magazine
Autorin und Autor:Anneke Meyer und Christoph Weingart
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Unser Podcast-Tipp: Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte.
Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".
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Mondgestein haben wir reichlich auf die Erde geschleppt. Es ist längst analysiert, die Mondoberfläche kartografiert. Trotzdem schickt die NASA jetzt wieder Astronauten nach oben. Worum es geht? Amerikanische Vorherrschaft - auf dem Mond und im All.
Wissenschaft im Brennpunkt über Europas Zugang zum AllWissenschaft im Brennpunkt über Leben auf dem Mars
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:30) Das Monddorf – die Vision von Ex-ESA-Chef Jan Wörner
(05:07) Chinas ehrgeiziges Mondprogramm
(07:20) Artemis: Die NASA setzt auf europäische Hilfe
(10:30) Was Forscher sich erhoffen: Erkenntnisse über Ursprung, Sonnensystem und Rohstoffe
(13:20) Nächste Schritte: Spekulation, Bergbau, Handel
(19:00) Visionen der Tech-Miliardäre: bessere Zukunft oder Absolution?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Offizielle Webseite zum NASA-Mondprogramm (englisch)Youtube Video: Vortrag von Eugen Reichl über Chinas Aufstieg zur Weltraumsupermacht
Gesprächspartner in dieser Folge:
Jens Temmen, Chair of American Studies, Katholische Universität Eichstätt-IngolstadtRainer Zitelmann, Historiker, BuchautorJan Wörner, Generaldirektor ESA bis 2021, Frankfurt/MainRalf Jaumann, Institut für Planetenforschung, DLR, Berlin (emeritiert)
Autor:Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
Regie: Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: Wie schafft man es, so gewaltige Ziele zu erreichen wie zum Mond zu fliegen? Die Quarks Daily Folge dazu findet ihr bei ARD Sounds
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Wenn euch „Wissenschaft im Brennpunkt“ gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Feedback gerne an hoererpost.forschungaktuell@deutschlandfunk.de.Mon, 30 Mar 2026 - 25min - 1145 - An der Halbleiterfront - Taiwan und die Macht der Chips
Ein Krieg, ein Erdbeben oder ein Stromausfall – und plötzlich fehlen weltweit die modernsten Computerchips. Warum wurde ausgerechnet Taiwan zum Epizentrum der digitalen Welt? In dieser Folge reist Eva Wolfangel nach Taiwan und nähert sich einer der verschlossensten Industrien der Welt. Sie erzählt vom enormen Arbeitsdruck in der Produktion und von einer Branche, die als nationales Projekt entstanden ist. Auch Europa spielt eine Rolle. Ohne hochpräzise Optiksysteme aus Deutschland und Lithografie-Technologie aus den Niederlanden könnten die modernsten Chips gar nicht hergestellt werden. Über die Jahrzehnte ist ein Netzwerk kooperativer Abhängigkeiten entstanden. Bisher war dieses Netzwerk stabil. Aber jetzt investiert China massiv in eigene Fabriken - eine Entwicklung, der der Westen wenig entgegenzusetzen hat.
Eine Stunde History über die Rückgabe von Taiwan an ChinaWieviel DDR steckt in der deutschen Chipindustrie? Podcast "What the Wirtschaft" über Silicon Saxony
Das erwartet euch in dieser Folge:
(04:00) Taiwan, das globale Nadelöhr der Chipproduktion
(06:19) Jason Liu, Mitarbeiter von TSMC. Könnte schon bald die nächste Generation von Chips herstellen, den 1,4-Nanometer-Knoten
(10:28) Rückblick: Eine Delegation reist in die USA, um den größten Technologietransfer der Geschichte zu organisieren
(11:57) Besuch im Science Park von Taipeh
(20:06) Europas Beitrag: Spiegel, Laser und Präzisionsoptik
(25:11) China investiert – beginnt ein neuer Chip-Wettlauf?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführender Link:
TSMC Gründer Morris Chang über die Evolution der Halbleiterindustrie, Talk am MIT, 8.11.2023 (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Morris Chang, Gründer, Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC)Prof. Chintay Shih, National Tsinghua University, Halbleiter-PionierFrank Rohmund, Geschäftsführer Halbleiter-Technologie, ZEISS SMT, Oberkochen
Autorin:Eva Wolfangel, Tech- und Wissenschaftsjournalistin mit Schwerpunkt Technologie und Gesellschaft
Regie:Friederike Wigger
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 23 Mar 2026 - 28min - 1144 - Mind Writer (2/2) - Hirnstimulation ganz ohne OP
Irgendwo im Nervengewitter des Gehirns nehmen Depression, Zwangs- oder Angststörung ihren Anfang. Die Tiefe Hirnstimulation will dem etwas entgegensetzen, indem sie unsere Stimmung und Wahrnehmung der Welt verändert. Doch geht das auch, ohne dass der Schädel aufgebohrt werden muss?
Gehirn unter Strom - ein Zeitfragen-Feature über ElektrokonvulsionstherapieWissenschaft im Brennpunkt über Vagusnerv-Stimulation - hilft sie gegen Depression?Datenschutz fürs Gehirn - Forschung aktuell über die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Neurotechnologie
Im ersten Teil des Features tauchen wir ein in die Welt invasiver Verfahren zur Tiefen Hirnstimulation. Wir hören von Betroffenen, die so zurück ins Leben gefunden haben. Und erfahren in diesem zweiten Teil, wie die Verfahren immer effektiver und massentauglicher werden sollen - ganz ohne OP.
Das erwartet euch in dieser Folge:
02:34 Auffällige Muster in der Hirnaktivität
04:40 Wie psychische Erkrankungen schon heute mit Hirnstimulationen behandelt werden
07:30 Die Schwachstellen der heutigen Methoden
18:05 Enhancement: Die Erweiterung unserer biologischen Fähigkeiten
19:38 Neuro-Ethik: Geistige Selbstbestimmung versus Gerechtigkeit
25:50 Welche Rolle könnten Hirnstimulationen künftig spielen?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Überblick über die Geschichte non-invasiver Stimulationsverfahren, um Depressionen zu behandeln (englisch) Website des Labors für Klinische Neurotechnologie an der Charité Berlin (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Klaus Porstmann, Parkinson-PatientProf. Dr. Surjo Soekadar, Professor für Klinische Neurotechnologie; Charité-Universitätsmedizin BerlinProf. Dr. Andrea Antal, Neurowissenschaftlerin; Universitätsmedizin Göttingen
Autor:Janosch Delcker, Techjournalist und Autor des Sachbuchs ‘Der Gedanken-Code’ (C.H. Beck)
Regie:Friederike Wigger
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Unser Podcast-Tipps: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten über die menschliche Psyche findet ihr im Podcast "Deep Science - Die Psychonauten".
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 16 Mar 2026 - 28min - 1143 - Mind Writer (1/2) - Hirnschrittmacher für die kranke Psyche
Im Nervennetz lesen, wann sich eine Depression oder Zwangshandlung anbahnt, und dann gezielt dagegen anschreiben - das geht dank neuer Technologie, die ins Gehirn eingesetzt wird. Rund um die Welt arbeiten Forscher an solchen Gehirn-Computer-Schnittstellen. Ein Ziel ist, neue Behandlungsmöglichkeiten für psychische Erkrankungen zu finden.
Folge "Ein neuer Mensch" aus der Deep Sience-Staffel "Die Psychonauten"Wissenschaft im Brennpunkt über Vagusnerv-Stimulation - hilft sie gegen Depression?Laufen trotz Querschnittlähmung - Bericht bei Forschung aktuell
Im ersten Teil des Features tauchen wir ein in die Welt invasiver Verfahren zur Tiefen Hirnstimulation. Wir hören von Betroffenen, die so zurück ins Leben gefunden haben. Und erfahren im zweiten Teil, wie die Verfahren immer effektiver und massentauglicher werden sollen - ganz ohne OP.
Das erwartet euch in dieser Folge:
01:50 Wie eine Zwangsstörung Jorun Christiansons Leben bestimmte
08:50 Tiefe Hirnstimulation: Hilft sie auch bei psychischen Erkrankungen?
12:50 Closed Loop gegen Depression: Der Fall Sarah – und warum er für Aufsehen sorgte
18:42 Wieviel weiß die Psychiatrie über unser Gehirn – und wieviel nicht?
22:45 Wie können Hirnstimulationen mehr Menschen zugänglich gemacht werden?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
NATURE-Studie zum Fall Sarah (englisch) Mehr Informationen über Jorun Christianson (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Jorun Christianson, Betroffener von Zwangsstörungen, der mit Tiefer Hirnstimulation behandelt wurdeProf. Dr. Katherine Scangos, Associate Professor of Psychiatry; University of PennsylvaniaProf. Dr. Elsa Fouragnan, Professor of Neuroscience, University of Plymouth
Autor:Janosch Delcker, Techjournalist und Autor des Sachbuchs ‘Der Gedanken-Code’ (C.H. Beck)
Regie:Friederike Wigger
Unser Podcast-Tipps:
Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten über die menschliche Psyche findet ihr im Podcast "Deep Science - Die Psychonauten". Und unsere besondere Empfehlung: "Die Lieblingsschülerin" - Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und deren Folgen.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 09 Mar 2026 - 28min - 1142 - Drohnenwall - Kann KI die Ostflanke verteidigen?
Ein Drohnenwall soll die NATO-Ostgrenze gegen Putins Panzer absichern. Das Bündnis investiert riesige Summen in neue Überwachungs- und Waffentechnologie, künstliche Intelligenz inklusive. Was, wenn die Militär-KI nicht hält, was sie verspricht?
Interview zu Laserabwehrsystem, das 300 Drohnen pro Minute außer Gefecht setzen kann Wissenschaft im Brennpunkt über "Kriegsforschung in der Kampfzone"KI verstehen über "KI und Frieden"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:10) NATO lädt Startups und Militär-Experten nach Finnland ein, um neueste Waffentechnologie zu testen
(02:36) Was mit Drohnenwall gemeint ist
(04:16) Das Konzept der Daten-zentrierten Kriegsführung
(07:33) Ein ukrainischer Soldat berichtet von der Front
(09:38) Autonome Waffensysteme verketten: "From Sensor to Shooter"
(11:04) Das autonome Fahrzeug "Gereon" mit Schwächen beim Praxistest in Kenia
(14:03) Kritische Stimmen beim Wissenschaftskongress in Hamburg
(23:06) Wie Airbus die Probleme der Künstlichen Intelligenz lösen will
(25:50) Zentrale Frage: Wer entscheidet im Krieg der Zukunft - Mensch oder Maschine?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Infoseite der NATO zur "Abschreckungslinie Ostflanke" (englisch) Die KI-Strategie der NATO (2024, englisch)Homepage des finnischen Informatikers Nitin Sawhney zu KI in der Kriegsführung (englisch)Deutschlandfunk-Hintergrundseite zu Putins Angriffskrieg in der UkraineDeutschlandfunk-Hintergrundseite zu Künstlicher Intelligenz
Gesprächspartner in dieser Folge:
Duncan Falconer, Arx RoboticsDr. Klaudia Klonowska, Postdoctoral Researcher at Sciences Po Paris Prof. Nitin Sawhney, University of Arts Helsinki Klaus Decker, Airbus Defense & Space
Autorin:Andrea Rehmsmeier, unterwegs als Reporterin zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft
Regie: Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: "Amerika verstehen". Einmal in der Woche erklärt der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkat, wie die USA ticken.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 02 Mar 2026 - 29min - 1141 - Besser impfen - Warum die mRNA erst am Anfang steht
Die Corona-Pandemie mag vorbei sein, für die mRNA beginnt die Zukunft. Die Impfstoffe der nächsten Generation sollen wirksamer, zielgerichteter und besser verträglich sein, seltene Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen oder PostVac der Vergangenheit angehören. Selbst an einem Nachfolger für die Spritze wird geforscht.
Wissenschaft im Brennpunkt über mRNA-Impfstoffe gegen Tumoren: "Erst Corona, jetzt der Krebs"Wissenschaft im Brennpunkt über die Suche nach Beweisen für Corona-Impfschäden
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:35) Impfstoffe der nächsten Generation: wirksamer, zielgerichteter, besser verträglich
(04:02) Lipid-Nanopartikel: Verpackung als Stellschraube für Weiterentwicklung
(08:16) Pulverinhalator statt Spritze
(11:00) Mehr Stabilität für die mRNA
(14:10) Nie wieder anaphylaktischer Schock
(18:15) mRNA: Welche Sequenz führt zielgerichtet zum besten Ergebnis?
(20:34) USA unter Trump als Bremser der Weiterentwicklung
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Übersichtsseite Verband forschender Pharma-Unternehmen: Gegen welche Erreger sind mRNA-Vakzine in Arbeit?Studie in Cell über neue Möglichkeiten der Delivery aus dem Merkel LabDeutschlandfunk-Überblicksseite zu Corona
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Olivia Merkel, Lehrstuhl Drug Delivery. LMU MünchenProf. Dr. Ulrike Protzer, Institut für Virologie, TU München und Helmholtz MunichDr. Michael Parr, Evonik Vancouver Laboratories, Vancouver, KanadaDr. Hagen Richter, Wacker Chemie AG, Halle
Autor:Joachim Budde, beschäftigt sich als freier Wissenschaftsreporter mit Insekten und Viren
Regie: Claudia Kattanek
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Unser Podcast-Tipp: Versuchslabor Kinderheim - eine Podcastserie über einen der größten Medizinskandale der Nachkriegszeit.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 16 Feb 2026 - 25min - 1140 - Fallout im Orbit - Was bleibt, wenn Weltraumschrott verglüht
Immer mehr Satelliten verglühen in der Atmosphäre. Der Schrott ist weg – aber das Material ist noch da. Lithium, Kupfer, vor allem Aluminium reichern sich in der Luft an und wandern bis in die Ozonschicht. Was, wenn ein neues Ozonloch entsteht?
Fachartikel über die Metallkonzentration in der Stratosphäre "Metals from spacecraft reentry in stratospheric aerosol particles, PNAS (2023, englisch)Fachartikel über die Folgen von Weltraumschrott für die Erde: Space waste: An update of the anthropogenic matter injection into Earth atmosphere, Preprint (2025, englisch) Deutschlandfunk-Überblicksseiten über Umweltschäden durch Raumfahrt und über Europas Rolle im All
Das erwartet euch in dieser Folge:
(04:20) Ära der Megakonstallationen hat gerade erst begonnen
(06:07) Was wir von Meteoriten in der Venusatmosphäre für die Erde lernen können
(08:50) Worst Case Szenario: ein neues Ozonloch
(10:30) Freisetzung von Metallen in der Stratosphäre schon jetzt messbar
(12:10) Extrem-Versuch im Windkanal
(16:33) Neue Messmethode: einen Laserstrahl in den Himmel schicken
(18:30) Erster Praxistest: Eine Falcon-9-Stufe verglüht über Kühlungsborn
(20:08) Das Ziel: ein globales Messnetz für die Mesosphäre
(23:00) Was tun, wenn Verglühen keine Option mehr ist?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über Umweltschäden durch Raumfahrt: "Schmutzige Weiten - Wieviel Raumfahrt verträgt die Erde?"
Interview zu Elon Musks Plänen, Rechenzentren in den Orbit zu verlegen
Weiterführende Links:
Gesprächspartner in dieser Folge:
Stefan Löhle, Institut für Raumfahrtsysteme, Universität StuttgartClaudia Stolle, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik, KühlungsbornJoanna Egan, Atmospheric and Planetary Chemistry Group, University of Leeds, UK
Autor:Karl Urban, freier Wissenschaftsjournalist für Weltraum und Erde
Regie: Claudia Kattanek
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus dem Weltraum gibt es im Podcast "Sternzeit". Oder Sie abonnieren "Mr. Sternzeit - Den Deutschlandfunk Weltraum-Newsletter"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 09 Feb 2026 - 25min - 1139 - Leben in der Unterwelt - Wo endet die tiefe Biosphäre?
Tief im Meeresboden fristen Mikroben ein Dasein fast ohne Nahrung. Sie teilen sich vielleicht nur alle tausend Jahre, überstehen Bedingungen, die an der Oberfläche tödlich wären. Was erfahren wir in der tiefen Biosphäre über die Grenzen des Lebens?
Wissenschaft im Brennpunkt über Mikroben auf dem Mars, aus dem Dreiteiler "Aliens und wir"Wissenschaft im Brennpunkt über TiefseebergbauDeep Science zum Überleben der Korallen
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:00) Lebewesen im Meeresboden: fast wie Außerirdische
(01:39) Die Dimensionen der fremden Welt
(03:00) Die T-Limit-Expedition vor der japanischen Küste: Suche nach der Temperaturgrenze des Lebens
(07:01) Labormethoden am Limit
(11:10) Endosporen als Überlebensstrategie von Bakterien
(13:40) Dämmerzustände und „Lazarus-Taxa“: Teilen die sich überhaupt jemals?!
(16:30) Biologisches Energiequantum: Noch weniger geht nicht
(17:24) Radiolyse und Zweckgemeinschaften als Energie- und Überlebensstrategien
(20:47) Yuki Moronos „Aufweck“-Experiment für Methusalem-Zellen
(22:48) Viren als mögliche genetische Schnellspur
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Fachartikel zur T-Limit-Expedition im Nankai-Graben. Zeigt, wie weit sich mikrobielles Leben in einem extrem energiearmen Subduktionssystem bis in den Temperaturbereich von 100–120 °C nachweisen lässt.Morono-"Aufweck"-Studie, in der Mikroben aus über 100 Millionen Jahre alten Sedimenten im Labor wieder zu wachsen beginnen (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Karen Lloyd, University of Southern California Prof. Jens Kallmeyer, GeoForschungsZentrum, PotsdamProf. Kai-Uwe Hinrichs und Dr. Florence Schubarth, Marum, BremenProf. Steve d’Hondt, University of Rhode IslandProf. Victoria Orphan, California Institute of Technology
Autorin:Dagmar Röhrlich, hat als Geologin ein Faible für den Untergrund
Regie: Claudia Kattanek
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".
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Antibiotika haben ihren Ruf als medizinische Wunderwaffe verloren. Jetzt setzt ein Forscher aus Philadelphia auf künstliche Intelligenz: neue Wirkstoffe, die nicht in der Natur gesucht, sondern von einem Algorithmus erschaffen werden!
Wissenschaft im Brennpunkt "Die Unbesiegbaren - Leben mit resistenten Keimen"Hörsaal mit der Biochemikerin Katja Becker über die Ursachen der Antibiotika-ResistenzenWissenschaft im Brennpunkt über riskante KI: "Hoffnung, Fortschritt, Biowaffe"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:30) Fünf Millionen Tote durch Antibiotika-Resistenzen pro Jahr
(04:16) Aufbruchstimmung am MIT, Mekka für KI-Forschung
(05:42) Infiziert mit Staphylococcus aureus - einem multiresistenten Keim
(09:40) Neue Antibiotika dringend gesucht
(12:15) Ein Algorithmus, der neue Wirkstoffe findet - und erschafft
(14:00) Woher die Daten für das Training nehmen?
(17:35) Mit Algorithmen die Gene ausgestorbener Mammuts durchkämmen
(19:45) Praxistest im Labor
(25:00) Der Moment, in dem das erste Molekül im Tierversuch Wirkung zeigt
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Robert Koch Institut: Grundwissen AntibiotikaresistenzThe Scientist (englisch): De la Fuentes KI-Peptide könnten die Antibiotika-Entwicklung revolutionierenDeutschlandfunk-Themenseite zu künstlicher Intelligenz
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. César de la Fuente, Machine Biology Group, Universität von PennsylvaniaDr. Miriam Stegemann, Oberärztin an der Klinik für Infektiologie und Intensivmedizin der Charité BerlinJeannette Vorschneider, Betroffene von AntibiotikaresistenzProf. Dr. Andreas Keller, Klinische Bioinformatik an der Universität des Saarlandes
Autorin:Friederike Walch-Nasseri, berichtet über Biologie und künstliche Intelligenz, Host des Podcasts KI verstehen
Regie: Friederike Wigger
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Unser Podcast-Tipp: Alles, was ihr über Künstliche Intelligenz wissen wollt, gibt es bei "KI verstehen - den Podcast über künstliche Intelligenz im Alltag".
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 26 Jan 2026 - 30min - 1136 - Im Fossilienrausch - Wo Höhlen die Geheimnisse der Frühmenschen freilegen
Reichlich Jagdwild, mildes Klima, Höhlen, die Schutz boten - einst war das südliche Afrika der ideale Lebensraum für zahlreiche Frühmenschenarten. Mit jedem neuen Fossilienfund wächst die Hoffnung: Wird sich hier das Rätsel der Menschwerdung lösen?
Wissenschaft im Brennpunkt über "Das allererste Grab"- Bestattungen bei FrühmenschenWissenschaft im Brennpunkt über einen Cold Case aus der Steinzeit: "Die schwarzen Europäer"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:46)Es geht tief hinab in eine Knochenhöhle
(05:30) Wie die empfindlichen Fossilien geborgen werden
(08:35) In Südafrika sorgen Funde neuer Frühmenschenarten mehrfach für Aufsehen
(10:48) Gestatten: „Superscientist Bones"
(14:01) Südafrikas Fossilienflut - und mittendrin: Lee Berger
(14:43) Streit um Fossilien von Frühmenschen im Weltall
(20:26) Können die neuen Funde wirklich das Rätsel der Menschwerdung lösen?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zur Klimarekonstruktion der vergangenen 3,5 Millionen Jahre in der Cradle of Humankind (englisch)Überblick zur Forschung in der Cradle of Humankind von der zuständigen Behörde (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Lee Berger, Evolutionary Studies Institute, University of the Witwatersrand, Johannesburg, SüdafrikaDr. Job Kibii, Evolutionary Studies Institute. University of the Witwatersrand, Johannesburg, SüdafrikaDr. Keneiloe Molopyane, Ausgrabungsleiterin, Rising-Star-Höhlen, University of the Witwatersrand, Südafrika
Autor:Michael Stang, hat Paläoanthropologie studiert und berichtet seit 20 Jahren als Fachjournalist über die Humanevolution.
Regie: Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende Themen aus der Geschichte gibt es im Podcast "Der Rest ist Geschichte".
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KI-Systeme sagen Schönwetterwolken oder Schnee heute schon solide vorher, ohne die geringste Ahnung von Physik zu haben. In Zukunft sollen sie metergenau vor Eisglätte warnen oder sich mit Versicherungsdaten vernetzen. Der Traum ist eine allumfassenden Wetterintelligenz.
„KI-Verstehen“ über Chancen und Risiken des KI-Trends fürs WetterWissenschaft im Brennpunkt über Warnzeichen aus der sich rasant erwärmenden Antarktis
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:42) Als die Meteorologie anfing, sich für KI zu interessieren
(04:13)Wie KI-Wettermodelle funktionieren
(07:03) Der große Wurf? Das Projekt „Weather Generator“
(12:39) Ein Datensatz, hundert Mal so groß wie das ganze Internet
(13:12) Dawid: Ein Chatbot für die Meteorologie
(16:05) Straßenwetter aus dem KI-Zentrum
(18:51) Meteo IQ baut KI für Versicherungswirtschaft
(21:32) Energy-Trading profitiert vom KI-Wetter
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Internetseite des Weather Generator Projekts (englisch)Das ECMWF rechnet täglich Prognosen verschiedener klassischer und KI-Wettermodelle und liefert zugehörige Wettergrafiken (englisch)Deutschlandfunk Themenseite zum KlimawandelDeutschlandfunk Themenseite zu Künstlicher Intelligenz
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Peter Düben, Leiter der Sektion Erdsystemmodellierung, ECMWFDr. Stefanie Hollborn, Leiterin KI-Zentrum, Deutscher WetterdienstMarvin Gabler, CEO des Meteo-Startups Jua
Autor:Lucian Haas, Fachautor für alles, was sich in der Atmosphäre bewegt. Dort oft mit Gleitschirm unterwegs
Regie:Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen liefert Ihnen jede Woche der Podcast KI verstehen.
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Mit künstlicher Intelligenz soll ein Traum wahr werden: mit Delfin oder Zebrafink sprechen. Für den Lauschangriff liegen inzwischen Terabytes an Daten vor. Angenommen, es verbirgt sich darin Sprache - könnte KI sie für uns übersetzen?
KI verstehen zur Frage: Kann mir KI helfen, die Natur besser zu verstehen?Wissenschaft im Brennpunkt über die Beziehung des Menschen zu Schimpansen und Gorillas: "Nahe Verwandte"
Wissenschaft im Brennpunkt spricht mit Wissenschaftlern und Visionären über das, was möglich ist und was möglich werden könnte.
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:30) Pfeifen und Handzeichen: Im Prinzip können wir mit Tieren kommunizieren
(05:50) Was ist Sprache - und haben Tiere das?
(07:10) Hier kommt künstliche Intelligenz ins Spiel
(15:50) Tierische Fähigkeiten: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?
(18:00) Ich, Flipper: Die Namen der Delfine und was sie nicht sagen
(22:10) Chatbot für Zebrafinken: Von der Theorie zur Praxis
(27:23) Eine Chance für Forschung und Artenschutz
(28:10) "Macht's gut und danke für den vielen Fisch"
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie, die zeigt, dass Delfine ihre Bekannten am Geruch erkennen und benennen (englisch).Überblick zum Stand von KI für Tierkommunikation im Fachmagazin Science (englisch)Zusammenfassung des Features "KI spricht Delfin" als Text
Gesprächspartner in dieser Folge:
Aza Raskin und Felix Effenberger vom Earth Species ProjectDr. Kerstin Ternes und Thomas Lange vom Delfinarium im Zoo DuisburgProf. Dr. Vincent Janik Wissenschaftler an der University of St Andrews in Schottland
Autor:Anneke Meyer
Regie:Giuseppe Maio
Archivtöne von Margret Howe und Delfin Peter mit freundlicher Unterstützung des Department of Special Collections, Stanford University
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Unsere Podcast-Tipps:
Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins".Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell".
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Libraries.Sun, 04 Jan 2026 - 30min - 1133 - Wie Gedächtnis entsteht - Aus dem Dunkel erster Erinnerungen
Was ist Ihre allererste Kindheitserinnerung? Eine Szene im Kindergarten? Ein Moment mit einem Luftballon? Sicher nichts vor dem dritten Lebensjahr, denn unsere früheste Kindheit vergessen wir. Die Neurowissenschaft beginnt zu verstehen, wie das geschieht. Forscher untersuchen, warum frühkindliche Erinnerungen in manchen Völkern weiter zurückreichen als in anderen. Und sie lernen frühe Erinnerungen zu reaktiveren – zumindest bei Mäusen.
Wissenschaft im Brennpunkt über Bewusstsein in Philosophie und ExperimentGibt es manipulierte Erinnerungen? Fragt der DLF Wissenschaftspodcast Deep Science
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:30) Von Freud geprägt: der Begriff “infantile Amnesie”
(04:50) Babys im Hirnscanner: Erster Geburtstag, erste Gedächtnisspuren
(07:10) Versteckspielen für die Forschung: Protokoll des Vergessens
(12:02) Wie Erinnerungen und Hirn zu wachsen beginnen
(16:38) Ein weicher Wurm: Erwachsene vergessen, was als Kind wichtig war
(18:19 ) Bei Mäusen ist es gelungen, Erinnerungen zurückzuholen
(21:43) Entwicklung, Sprache, Kultur: Wodurch das kindliche Vergessen beeinflust wird
(25:07) Fehler oder Instrument: Kann Vergessen sinnvoll sein?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie von Paul Frankland und Team im Fachmagazin “CELL” über Rückholung von Erinnerungen bei Mäusen (englisch)Fragen an Sarah Power auf der Instituts-Webseite über ihr Interesse an der infantilen Amnesie
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dr. Sarah Power, Psychologin und Hirnforscherin vom MPI für Bildungsforschung, BerlinProf. Paul Frankland, Neurowissenschaftler am Hospital for Sick Children der University Toronto, KanadaProf. Elaine Reese, Psychologin an der University of Otago in Dunedin, New Zealand. Prof. Peter Kröjgaard, Institut für Psychologie und Verhaltensforschung der Universität Aarhus, DänemarkProf. Nick Turk-Browne, Psychologe an der Yale University in den USA
Autor:Volkart Wildermuth, erinnert sich an viele Forschungs-Fakten und aus seiner Kindheit an eine Szene, in der er flechten übt
Regie:Beatrix Acker
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Unser Podcast-Tipp:
Deep Science mit einer neuen Staffel: "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins"
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Der Mensch blüht auf in grüner Natur – doch energetisch wären schwarze Pflanzen viel besser, weil sie das Sonnenlicht komplett verwerten. Jetzt wollen Forscher die Fotosynthese neu erfinden. So könnten sie mehr Kohlenstoff aus der Luft holen und in einem zweiten Schritt unter die Erde verfrachten. Retten wir so womöglich das Klima?
Studie von Dario Leister in der Fachzeitschrift „Molecular Cell“ über verbesserte Lichtreaktion der Fotosynthese (englisch) Verständliches Video von Jesse Nichols über Funktion und Schwächen des Pflanzenenzyms RuBisCO (englisch) Studie von Tobias Erb im „EMBO-Journal“ über Konstruktion neuer Stoffwechselwege für verbesserte Dunkelreaktion der Fotosynthese (englisch)Deutschlandfunk-Interview mit Helmholtz-Forscher Matthias May über künstliche Bäume gegen den Klimawandel: "Negative Emissionstechnologien sind immer nur der letzte Ausweg"Deutschlandfunk-Themenseite zum neuen Waldschutzgesetz
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:15) Optimierte Blätter wären schwarz
(05:12)Quantentricks hinter der Funktionsweise des Chlorophylls
(06:45) Evolution im Labor: Cyanobakterien entwickeln Turbo-Fotosynthese
(10:50) Neue Pflanzenenzyme und biochemische Umwege durch synthetische Biologie
(21:50) Neu erfunden: Erste Ansätze für künstliche Fotosynthese im Praxistest
(24:35) Ein Chemie-Nobelpreisträger plant den großen Wurf: Kohlenstoff aus der Luft soll unter die Erde
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt über Pflanzenzüchtung mit Epigenetik: "Lyssenkos Geist"
Wissenschaft im Brennpunkt über Saatgut gegen die Klimakrise: "Kartoffeln mit Zukunft"
Weiterführende Links:
Gesprächspartner in dieser Folge:
Dario Leister, Ludwig-Maximilians-Universität München Andreas Weber, Biochemie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Benjamin List, MPI für Kohlenforschung, Mülheim (Ruhr)
Autor:Michael Lange, Fachautor für alles, was lebt
Regie:Claudia Kattanek
Autor:
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Wed, 31 Dec 2025 - 29min - 1131 - Wechseljahrsbeschwerden - Zeit, die Menopause abzuschaffen?
Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine persönliche Katastrophe und ein globales Gesundheitsproblem obendrein. Man sollte sie abschaffen, fordert die Neurowissenschaftlerin Jennifer Garrison. Dafür will sie an der biologischen Uhr drehen.
DLF Nova zum Tabu der WechseljahreWissenschaft im Brennpunkt über das Organ, das neun Monate lang die Welt bedeutet: Wie die Plazenta uns prägt
Ob das ohne Nebenwirkungen geht, ist noch nicht geklärt. Und was, wenn die Menopause trotz aller Probleme, die sie mit sich bringt, wichtig ist? (Eine Deutschlandfunk-Produktion 2022)
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:00) Was in den Wechseljahren passiert
(03:09) Die Menopause als Stolperstein der Gleichberechtigung
(06:06) Wie sich die Wechseljahre verhindern ließen
(11:40) Die Großmutter-Hypothese: Menopause als evolutionäre Strategie
(19:30) Oder doch nicht? Klimakterium als natürliches Verfallsdatum
(21:19) Pro und Contra: Biologie abschaffen
(25:20) Wertewandel und Wechseljahre
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Manuskript zur Sendung mit vielen zusätzlichen InformationenWarum der gute Umgang mit Wechseljahren auch im Interesse der Wirtschaft ist, zusammengefasst auf einer DLF ThemenseiteNeurowissenschaftlerin Jennifer Garrison erklärt in einem TEDx-Talk welche Rolle die Eierstöcke für die Frauengesundheit spielen. Nicht nur fürs Kinderkriegen. (englisch)Es passiert auch was: Steckbrief zu einem Forschungsvorhaben der Antidiskriminierungstelle des Bundes zu Wechseljahren am Arbeitsplatz
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Kristen Hawkes, Anthropologin an der University of Utah, USADr. Jennifer Garrison, Assistant Professor am Buck Institute for Research on Ageing in Novato, USADr. Michael Weiss, Research Director am Whale Research Center Prof. Dr. Stefan Schlatt, erforscht Spermatogenese und Hodenfunktion am Uniklinikum Münster
Autorin: Christine Westerhaus, berichtet über Wissenschaft und andere Frauenthemen
Regie: Claudia Kattanek
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Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins"Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 29 Dec 2025 - 28min - 1130 - Wissenschaft im Brennpunkt empfiehlt - Deep Science - Die Psychonauten
Deep Science ist zurück mit Staffel 4: Die Psychonauten. Anneke Meyer und Arndt Reuning reisen an die Grenzen des Bewusstseins, dorthin, wo wir nicht mehr wissen, wer wir eigentlich sind. Rausch, Ekstase, Wiedergeburt - fünf neue Folgen, unbedingte Hörempfehlung!
Folgen 1-3 am 25., 26. und 28. Dezember jeweils um 16:30 UhrFolgen 4-5 an Ostersonntag und Ostermontag 2026
Sendetermine im Deutschlandfunk:
Online findet ihr alle Folgen von Deep Science hier: Deep science abonnieren
Hosts: Anneke Meyer und Arndt Reuning
Ton und Technik: Thomas Widdig
Regie: Matthias Kapohl
Dramaturgie: Christoph Mathieu
Redaktion: Christiane Knoll
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 25 Dec 2025 - 01min - 1129 - Ernährung - Die tägliche Überdosis Zucker
Zucker hat Dutzende Namen, steckt in Fertigpizza, Fruchtjoghurt, Fischkonserven und Softdrinks. Einmal auf den Geschmack gekommen, kriegen wir kaum genug davon und brauchen Hilfe beim Entzug: Denn Disziplin reicht nicht aus, zeigt die Forschung.Experten fordern deshalb eine stärkere Regulierung durch die Politik. Aber würde eine Zuckersteuer wirklich etwas bringen?
Wissenschaft im Brennpunkt über die Abnehmspritze, was sie kann und was nichtWissenschaft im Brennpunkt über Risiken von ZuckerersatzstoffenZeitfragen Feature über Sinn und Unsinn von Nährstofftherapien und Supplements
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:00) Lecker süß: Unser Gehirn ist quasi noch in der Steinzeit
(05:30) Sind wir süchtig nach Zucker?
(07:50) Süßstoff: Keine bessere Alternative
(09:40) Schwierig bis unmöglich: Süße Vorlieben verlernen
(11:20) Leichter mit Regulierung: Gesellschaftliche Folgen der Zucker-Überdosis senken
(15:30) Was eine Zuckersteuer in Deutschland bringen könnte
(20:50) DIY Zucker-Hacks: Weniger süß zum Selber-Machen
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Was Zucker und Fettmit unserem Gehirn machen: Studie von Marc Tittgemeyer (englisch)Modellierungsstudie, die abschätzt, was eine Zucker-Steuer nach dem Vorbild Großbritanniens in Deutschland bringen könnte (englisch)Deutschlandfunk Themenseite über Zucker und GesundheitDeutschlandfunk-Themenseite über Zuckerersatzstoffe
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Marc Tittgemeyer, Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung KölnDr. Karl Emmert-Fees, Lehrstuhl für Public Health und Prävention der Technischen Universität München Andrea Stallmann, Ernährungsberaterin und Ernährungspsychologin
Autorin: Stephanie Kowalewski, hat seit Jahren die Themen Ernährung und Gesundheit im Blick Regie:Claudia Kattanek
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Deep Science mit der neuen Staffel "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins"Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 22 Dec 2025 - 24min - 1128 - Das Ende der Dinge - Schluss, aus, vorbei!
Vom individuellen Sterben in der Natur bis zum Wärmetod des Universums – die Forschung beschäftigt sich seit jeher damit, wie das Ende der Dinge aussieht. Die „Auslese“ stellt Sachbücher zum ultimativen Thema vor.
Wissenschaft im Brennpunkt über Erdgeschichte und die Gefahr eines neuen Massenaussterbens: "Greenhouse Extinction"Wissenschaft im Brennpunkt zur Ausdehnung des Universums: “Hubble-Konstante - Was stimmt nicht mit der Expansion des Universums?”Essay und Diskurs zur Logik des Untergangs: „Politiken der Apokalypse“Podcast "Die Peter Thiel Story", Folge 6: "Antichrist"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Am Anfang steht das Ende
(01:36) Die vielfältigen Enden der Science Busters
(09:41) Susana Monsó und das Konzept vom Tod im Tierreich
(17:58) Welches Ende darf es sein: Unterhaltsam oder nachdenklich?
(17:00) Empfehlungen und Geschenktipps des Sachbuchtrios
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Bücher, die wir vorgestellt haben:
Science Busters: Aus! Die Wissenschaft vom Ende; Hanser, 240 Seiten, 25,00 €Susana Monsó: Das Schweigen der Schimpansen; Insel Verlag, 254 Seiten, 28,00 €Veronika Straaß u.a.: Drecksarbeit - Der Mikrokosmos unter unseren Füßen; Dölling und Galitz Verlag, 144 Seiten, 30,00 €Richard Dawkins: Das große Buch der Evolution; Hoffmann und Campe, 464 Seiten, 39,00 €Christian Spiering: Das seltsamste Teilchen der Welt - Auf der Jagd nach dem Neutrino; Hanser, 336 Seiten, 28,00 €
Weiterführende Links:
Wissenschaft im Brennpunkt zur Ausdehnung des Universums: “Hubble-Konstante - Was stimmt nicht mit der Expansion des Universums?”Essay und Diskurs zur Logik des Untergangs: „Politiken der Apokalypse“
Es diskutiert das Forschung aktuell-Sachbuchtrio:
Dagmar Röhrlich, recherchiert zwischen Geologie und Energie Michael Lange, kennt sich aus mit allem, was lebt, bevor es stirbtArndt Reuning, Moderator bei Forschung aktuell, von Hause aus Chemiker
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Unser Podcast-Tipp: Spannende Kriminalfälle aus dem Kulturbetrieb gibt es im Podcast "Tatort Kunst"
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 15 Dec 2025 - 26min - 1127 - Drohnenabwehr - Kriegsforschung in der Kampfzone
In Europa wächst die Nervosität. Nach Sichtung von Drohnen über kritischer Infrastruktur bekommt ihre Abwehr oberste Priorität. Die Industrie profitiert von Investitionen in Milliardenhöhe – und von den Erfahrungen ukrainischer Kämpfer an der Front.
Wissenschaft im Brennpunkt über die Kriege der Zukunft: "An der Datenfront"Politikpodcast über Reaktionen auf Russlands Provokation: "Drohnen über Polen"Der Rest ist Geschichte über Pazifismus
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ein ehemaliger Drohnenpilot in der Ukraine berichtet
(05:20)10. September 2025: Drohnen im polnischen Luftraum
(10:00) Abfangen und abschießen - mit Fangnetzen, Laser- und Mikrowellenkanonen, Interzeptoren
(14:00) Auf dem Air Force Tech Summit
(17:35) Zwei litauische Drohnenunternehmer über die enge Zusammenarbeit mit ukrainischen Kunden
(25:10) "Ein bisschen wie Blitzschach" - heute im Einsatz, morgen schon überholt
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
NATO-Information zu Schutzmaßnahmen an der Ostflanke der NATO (englisch)Ukrainischer Fachdienst Militarnyi über Produktion neuer Anti-Drohnen-Drohnen (englisch) Überblick des Fachdienstes Defence-Network zur Drohnenabwehr
Gesprächspartner in dieser Folge:
Arunas Kumpis, freiwilliger Drohnenpilot in der UkraineLiudas Abišala und Ludvikas Ješkunas, Drohnen-Unternehmer in LitauenDirk Krogmann, Senior Vice President Future Technologies, Diehl DefenceLars Zander, Head of Unmanned Systems, INTEC Industrie-Technik GmbHJoachim Gilch, Head of Concepts and Technology Resarch, MBDA Deutschland
Skript und Produktion:Tom Schimmeck, Autor zahlreicher Reportagen und preisgekrönter Radio-Features zu gesellschaftlichen, politischen und technischen Themen
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus Naturwissenschaft und Technik gibt es bei "Forschung aktuell".
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 08 Dec 2025 - 28min - 1126 - KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?
Könnte eine Superintelligenz die Menschheit auslöschen? Zunehmend warnen auch seriöse Forscher vor KI-Agenten, die ohne Skrupel ihre eigenen Ziele verfolgen. Lassen sich die Systeme noch zähmen?
KI verstehen über die Macht der großen KonzerneWissenschaft im Brennpunkt über die Kriege der Zukunft: „An der Datenfront“
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:16) KI-Agenten nehmen Einfluss auf die Welt – heute schon
(04:19) Weltuntergangsszenario einmal ganz konkret erklärt
(09:52) Erste Fälle bekannt: KI hat bereits Anweisungen zuwidergehandelt
(12:51) KI-Wettrüsten zwischen USA und China
(19:06) Alignment-Forschung – KI auf Linie mit unseren Werten und Zielen bringen
(23:05) Ausblick
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Positionspapier zu KI-Alignment beim Verband Deutscher Industrie VDI Technologiezentrum Positionspapier zu KI-Alignment von Michele Loi bei AlgorithmWatch (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Yoshua Bengio, Universität MontrealAxel Zweck, VDI Technologiezentrum
Autor:Christoph Drösser, berichtet als Technikjournalist aus dem Silicon Valley
Regie:Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Folgen zu künstlicher Intelligenz im Alltag gibt es im Podcast KI verstehen
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 01 Dec 2025 - 29min - 1125 - Insekten am Tatort - Nach dem Mord kommen die Fliegen
Aus Fliegeneiern wachsen auf einer Leiche Larven, fressen sich voll, verpuppen sich. Wie eine Uhr geben die Entwicklungsstadien Auskunft über den Todeszeitpunkt. Und die Methode entwickelt sich weiter. Bald schon sollen Fliegen auch Jahre zurückliegende Morde aufklären helfen.
Wissenschaft im Brennpunkt über fühlende Insekten: "Made im Schmerz"Wissenschaft im Brennpunkt über schlaue Tauben
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:10) Rendsburg 2020. Bei den Mordermittlungen kommen die Insektenforensiker an ihre Grenzen
(05:20) So funktioniert die Fliegenuhr bisher
(09:00) Eine neue Fliegenuhr für leere Puppenhüllen, die längere Zeiträume abdeckt
(13:20) DNA, Gaschromatographie: Weitere Methoden, die gerade erforscht werden
(15:00) Sargfliegen und Buckelfliegen - was sie so spannend für die Polizei macht
(15:40) Fliegenzucht der forensischen Entomologen an der Universität Frankfurt/Main
(19:00) Eine Hyperspektralkamera, die ins Innere der Larven blicken kann
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie im Microchemical Journal zur Datierung leerer Fliegenpuparien mit Spektroskopie (englisch) Studie aus Royal Society Open Science über Datierung lebender Fliegenpuppen mit Röntgen und microCT (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Dr. Jens Amendt, Dr. Lena Lutz, Dr. Marty Mateo, Luise Thümmel, Institut für Rechtsmedizin, Universität Frankfurt/MainProf. Dr. Martin Hall, Natural History Museum, London, GBDr. Ian Dadour, University of Sydney, Australien
Autor:Joachim Budde, Reporter für Insekten, Viren und andere faszinierende Lebensformen
Regie:Claudia Kattanek
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Deep Science mit einer neuen Staffel: "Die Psychonauten - Expedition an die Grenzen des Bewusstseins".Quarks Science Cops mit einer Folge zu Long Covid
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 24 Nov 2025 - 23min - 1124 - Anti-Klima-Welle - Das Fossilzeitalter schlägt zurück
Am 12. Oktober rauscht eine Sturmflut über Alaska. Sie trifft die Menschen unvorbereitet - weil Präsident Trump bei Behörden und Messstationen gespart hat. Man kann die Katastrophe als Sinnbild verstehen: Der Klimawandel eskaliert, doch die Politik wendet sich ab - nicht nur in den USA.
Wissenschaft im Brennpunkt über die Antarktis: "Warnzeichen vom Ende der Welt"Wissenschaft im Brennpunkt über Tiefseebergbau: "Metalle vom Meeresgrund"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(03:38) Wirtschaft oder Klima – der Gegensatz, der keiner ist
(06:18) Entmachtung von US-Umweltbehörden durch Trump
(11:10) Sturmflut in Kipnuk, Alaska: Sinnbild für US-Klimapolitik
(15:15) Gegenwind für Klimaschutz auch in Deutschland
(21:13) Was der Klimawandel für die traditionelle Lebensweise der Yup‘ik in Alaska bedeutet
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Der Trump-Tracker der Climate Action Campaign (CAC): Übersicht über wichtigste klimabezogene Kürzungen unter US-Präsident Donald Trump (englisch) Emissions Gap Report 2025 der Vereinten Nationen, der die zu erwartende Klimaerwärmung auf 2,8°C schätzt (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
John Walsh, University of Fairbanks und Alaska Center for Climate Assessment and Preparedness Wolfgang Lucht, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung Manfred Fischedick, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
Autor: Christopher Weingart, befasst sich mit Klimaleugnung und Fakenews
Regie: Anna Panknin
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Wed, 12 Nov 2025 - 24min - 1123 - Klimafaktor Antarktis - Warnzeichen vom Ende der Welt
In der größten Eiskammer der Erde kippt das Gleichgewicht: Erwärmte Meere und schmelzendes Eis verändern die Dynamik eines ganzen Kontinents – mit Folgen, die Klimamodelle bislang kaum abbilden können. Wie stabil ist das System Antarktis noch?
Wissenschaft im Brennpunkt zur Erdgeschichte: “Greenhouse Extinction - Über die Gefahr eines globalen Massenaussterbens” Wissenschaft im Brennpunkt zum Rätselraten um die jüngsten Klimarekorde 2023/2024
(01:30) Aktuelle Überblicksstudie: Antarktis könnte Kipppunkt bereits überschritten haben
(03:40) Anruf bei der deutschen Antarktis-Station “Neumeier III”
(07:10) Einer der größten jahreszeitlichen Rhythmen der Erde: das ständige Abschmelzen und Wachsen des arktischen Meereises
(07:55) Massive Trendumkehr ab 2015: Meereis geht plötzlich zurück
(10:00) Drei Formen von Eis: Eisschild, Schelfeis, Meereis
(14:30) Ein Verdacht: Neue Windströmungen wühlen den antarktischen Ozean auf und bringen die stabile Wasserschichtung durcheinander
(16:20) Erkenntnisse aus 800.000 Jahren Klimageschichte
(17:55) Kipppunkt in der Westantarktis überschritten - aber Geschwindigkeit des Abschmelzens noch beeinflussbar
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Nature-Studie: „Regimewechsel“ im Klimasystem Antarktis (englisch) Nature-Studie: Westantarktischer Eisschild könnte Kipppunkt überschritten haben (englisch) Meereisportal des Alfred-Wegener-Instituts (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof. Kate Hendry, British Antarctic Survey Prof. Alexander Haumann, Ludwig-Maximilians-Universität München und Alfred-Wegener-Institut Prof. Stefanie Arndt, Alfred-Wegener-Institut
Autor: Philipp Lemmerich, Klimajournalist
Regie: Beatrix Ackers
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Unser Podcast-Tipp: Spannende Geschichten aus der Wissenschaft warten auf euch bei „Deep Science“.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Thu, 06 Nov 2025 - 25min - 1122 - Bestattungen bei Frühmenschen - Das allererste Grab
Nur Menschen bestatten ihre Toten. Anfangs wollten die Steinzeitmenschen vielleicht Aasjäger fernhalten, später den Weg ins Jenseits bereiten. Doch wann gab es die ersten Gräber - und wie soll man sie finden? (Erstsendung am 12.11.2023)
Wissenschaft im Brennpunkt über die Hautfarbe der Steinzeit-Europäer Wissenschaft im Brennpunkt über die Wiederauferstehung der Mammuts im Labor
Das erwartet euch in dieser Folge:
(02:30) Spekulieren über die Motive der Steinzeitmenschen
(04:50) Ein Kind namens Mtoto: vor 78.000 Jahren in Kenia bestattet und der früheste Beweis für ein menschliches Grab in Afrika
(07:30) Vorsicht Fehlinterpretation: Skelette einer Horde von Neandertalern neben dem Faustbeil “Exkalibur”
(09:30) Detektivarbeit: Analyse des Blütenstaubs im Grab von Shanidar
(19:10) Sensationsmeldung aus der Rising Star Höhle in Südafrika: Begrub Homo naledi wirklich schon vor 250.000 Jahren seine Toten?
(25:10) Was wir wirklich wissen: älteste bekannte Begräbnisse vor rund 130.000 Jahren
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Studie zum Blütengrab von Shanidar im Journal of Archaeological Sciece (englisch)Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft zum ältesten menschlichen Begräbnis in Kenia
Gesprächspartner in dieser Folge:
Michael Petraglia, Direktor am Australischen Forschungszentrum für menschliche Evolution, Griffith University in Brisbane, Australien Maria Martinón-Torres, Direktorin des Nationalen Zentrums für die Erforschung der menschlichen Evolution (CENIEH) in Burgos, Spanien Chris Hunt, Emeritus Professor an der Liverpool John Moores Universität in Liverpool, UK
Autor: Michael Stang, Wissenschaftsjournalist und Paläoanthropologe
Regie:Anna Panknin
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Unser Podcast-Tipp: Spannende Geschichten aus der Wissenschaft warten auf euch bei „Deep Science“.
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 03 Nov 2025 - 28min - 1121 - Tropenkrankheit - Wie eine Pharmazeutin den Peitschenwurm besiegen will
Eine ungewaschene Mango essen - schon hat man einen Peitschenwurm im Körper. Weltweit sind 700 Millionen Menschen befallen. Eine Schweizer Pharmazeutin will mit einem Wirkstoff aus der Tiermedizin helfen - und kämpft für die Zulassung beim Menschen.
Jennifer Keiser, Professorin am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut in Allschwil Dr. Mohammed Sultan Thani, Leiter der Tremo-Studie zum Wirkstoff Emodepsid auf PembaProf. Michael Ramharter, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg
Das erwartet euch in dieser Folge:
(01:20) Hakenwurm, Spulwurm, Peitschenwurm - was sie im Körper anrichten
(03:10) Auf der tansanischen Insel Pemba soll der Wirkstoff Emodepsid den Durchbruch schaffen.
(06:40) Naturstoff Emodepsid: Rückblick auf die Entdeckung - von der bislang nur Hunde und Katzen profitieren
(11:00) Ortsbegehung: Warum infizieren sich auf Pemba so viele Menschen mit den Würmern?
(16:00) Vorbereitungen auf die Zulassungsstudie für Emodepsid
Gesprächspartner in dieser Folge:
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Wissenschaft im Brennpunkt: Dreiteiler zur Suche nach einem universellen Schlangengegengift: "Biss zum Gegengift"Wissenschaft im Brennpunkt über die Kinderlähmung: "Der Kampf gegen Polio ist noch nicht gewonnen"
Weiterführende Links:
Veröffentlichungzur Emodepsid-Phase-II-Studie im New England Journal of Medicine (englisch)Veröffentlichung zur Emodepsid-Phase-II-Studie in The Lancet (englisch)
Autorin:Martina Keller, mehrfach prämierte Medizinjournalistin
Regie:Beatrix Ackers
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Mon, 27 Oct 2025 - 22min - 1120 - "Ihr lügt!" - Warum die extreme Rechte der Wissenschaft Ideologie vorwirftMon, 20 Oct 2025 - 24min
- 1119 - Hightech vs. Höllenglut - Wie Forscher Vulkane bändigen wollenMon, 13 Oct 2025 - 24min
- 1118 - Schwarze Europäer - Cold Case aus der SteinzeitFri, 03 Oct 2025 - 32min
- 1117 - Biss zum Gegengift (3/3) - Wer profitiert?
Gut hunderttausend Menschen sterben jedes Jahr an Schlangenbissen, vor allem im Globalen Süden. Auf den Durchbruch bei der Suche nach dem universellen Schlangen-Gegengift wartet Experte James Ntulume sehnlichst - doch profitieren am Ende die richtigen?
Beitrag über Mimikri: Kröte, die sich als Giftschlange tarntUnboxing News über konfliktscheue SchlangenDlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hausehalten darfWissenschaft im Brennpunkt zu Arzneistoffen aus Tiergiften: "Mamba-Medizin"
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Notruf Schlangenbiss
(01:55) Ein Heer von Phagen auf der Suche nach dem perfekten Antikörper
(06:52) Gegengift-Jäger in Uganda träumt vom universellen Antivenom
(10:53) Gegengift auf Lager – gibt es nicht
(15:22) Antikörper-Cocktail lässt Mäuse leben: der Durchbruch?
(19:16) Blick in die Zukunft: Wer sich Gegengift leisten kann
(23:15) Tim Friedes neues Leben
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch)Ärzte ohne Grenzen über den Rückzug des Pharmakonzerns Sanofi aus der Gegengift-ProduktionPressemeldung des südafrikanischen Gesundheitsdienstes NHLS über Verzögerung bei Produktion von Gegengift in SüdafrikaYouTube-Video Auftritt Tim Friede bei "Late Night with Seth Myers" (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, CentivaxDr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President CentivaxProf. Dr. Peter Kwong, Professor of Medical Sciences, Professor of Biochemistry and Molecular Biophysics, Columbia University, New YorkJames Ntulume, Chief Executive Director, Snakes Uganda, Kampala, Uganda Prof. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit
Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller
Regie:Friederike Wigger
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Kobra, Mamba, Taipan – jede Schlange hat ihr eigenes Gift. Doch Immunologe Jacob Glanville ist überzeugt: Irgendwo verbirgt sich ein Angriffspunkt für ein universelles Gegengift. Das Blut des "Schlangemannes" Tim Friede könnte der Schlüssel sein.
Beitrag über Mimikri: Kröte, die sich als Giftschlange tarntUnboxing News über konfliktscheue SchlangenDlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hausehalten darf
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ein unaufmerksamer Moment mit Todesfolge
(02:20) Schlangengift: Tödliches Wunder der Evolution
(12:00) Ein Schlangenzüchter in Österreich melkt Giftschlangen für die Forschung
(21:10) Die Suche nach der Achillesferse aller Schlangengifte
(24:01) Peter Kwong und Tim Friedes Bibliothek der Antikörper
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Weiterführende Links:
Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch)Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin: FAQ zu Vernachlässigten Tropenkrankheite
Gesprächspartner in dieser Folge:
Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, CentivaxDr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President CentivaxProf. Dr. Peter Kwong, Professor of Medical Sciences, Professor of Biochemistry and Molecular Biophysics, Columbia University, New YorkJames Ntulume, Chief Executive Director, Snakes Uganda, Kampala, Uganda Prof. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit
Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller
Regie:Friederike Wigger
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Tim Friede hat keinen Highschool-Abschluss, aber eine beachtliche Sammlung von Giftschlangen in seinem Keller. Weil die Forschung stagniert, wagt er einen lebensgefährlichen Selbstversuch. Sein Traum: Ein universelles Schlangengegengift.
Weltzeit-Reportage: "Afrika braucht eigenes Gegengift"Unboxing News über konfliktscheue SchlangenDlf Nova: Wer Giftschlangen zu Hausehalten darf
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) Ein lebensgefährliches Experiment
(02:28) Der Traum vom universellen Gegengift
(06:40) Wie Tim Friedes zu seinem außergewöhnlichen Hobby kam
(09:46) Ist der Schlangenmann immun gegen tödliches Gift?
(15:43) Tim Friedes Draht zur Wissenschaft
(20:43) 40 Milliliter Blut für die Forschung
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Cell-Studie zum Gegengift-Cocktail mit breit neutralisierenden humanen Antikörpern (englisch)WHO über Schlangenbisse als vernachlässigte Tropenkrankheit
Gesprächspartner in dieser Folge:
Tim Friede, Herpetologist, Director of Herpetology, CentivaxDr. Jacob Glanville, Computational Immunoengineer, Chief Executive Officer & President CentivaxProf. Dr. Melisa Benard Valle, Department of Biotechnology and Biomedicine Section for Biologics Engineering, DTU Orbit
Autor: Friederike Walch-Nasseri, fürchtet sich als Biologin nicht vor Schlangen, braucht aber auch keine im Keller
Regie:Friederike Wigger
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Folgt dem Deutschlandfunk auf Instagram oder Facebook.Wed, 31 Dec 2025 - 24min - 1101 - Gesundheit made by Kennedy (1/3) - Die erfundene Autismus-Epidemie
Mit Robert F. Kennedy führt ein Impfgegner das US-Gesundheitsministerium: mRNA-Impfstoffe seien nie gründlich getestet worden und Masern solle man mit Fischöl und Vitamin A behandeln. Besonders auf ein Thema hat Kennedy sich eingeschossen: Autismus.
Influencer und Wellness-Gurus: Zweiter Teil der Feature-Serie "Gesundheit made by Kennedy"Zeitfragen-Feature: Autismus bei ErwachsenenCampus und Karriere: „Ich bin gar nicht komisch“ – Autismus-Aufklärung an Grundschulen
Das Beispiel der so genannten „Autismus-Epidemie“ beleuchet, wie die Trump-Regierung die evidenzbasierter Medizin untergräbt und welche Gedankenwelt dahinter steckt.
(01:08) Make America Healthy Again: Eine Bewegung von Wellness-Influencern und Impfgegnern
(05:43) Kennedy’s Weg vom Umweltanwalt zum Impfgegner
(06:52) Andrew Wakefield und seine betrügerische Studie zu den Ursachen von Autismus
(09:10) Was wissen wir gesichert über die Ursachen von Autismus?
(11:31) Torpfosten verschieben: Bewährte Taktik von Verschwörungstheoretikern
(13:45) Die Personalie Geier: Der Bock zum Gärtner
(17:02) Die „Autismus-Epidemie“: Angstmache und Diskriminierung
(20:08) Der Krieg der Desinformation und seine Ziele
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Themenseite des Deutschlandfunks zu Autismus und ImpfenDänische Kohortenstudie mit über 600.000 Kindern, die keinen Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus feststellt (englisch)Studie zu den genetischen Ursachen von Autismus (englisch)
Gesprächspartner in dieser Folge:
Professor Peter Hotez, einer der führenden Impfexperten der USA Dr. Aliciya Halladay, klärt als Chief-Scientist der Autism Science Foundation die Öffentlichkeit über Autismus aufDr. Jonathan Jarry, erforscht Wissenschaftsleugnung am McGill Office for Science and Society in Montreal, Kanada
Autor: Christopher Weingart, wurde für seine Arbeit zu Verschwörungsmythen und Wissenschaftsfeindlichkeit für den Deutschen Radiopreis nominiert
Regie: Claudia Kattanek
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Unsere Podcast-Tipps:
"Die Peter Thiel Story" über den Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA. Um den langen Schatten von Verschwörungslegenden geht es in der fünfteiligen Doku-Serie "Die Aids-Leugner"
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Batteriegroßspeicher sind das nächste große Ding der Energiewende. Sie sollen das Stromnetz stabilisieren und bei Dunkelflaute helfen. Vielleicht verschaffen sie sogar einem nachhaltigen Batterietyp zum Durchbruch.
Hintergrund über den europäischen StrommarktWissenschaft im Brennpunkt über die kurzsichtige Ausbeutung der Wasserkraft am MekongHintergrund über resiliente Strommärkte: Blackout in Berlin
Das erwartet euch in dieser Folge:
(00:00) In Moss Landing, Kalifornien, brennt ein Batteriegroßspeicher - Worst Case Szenario
(03:20) Batteriegroßspeicher für die Netzstabilität
(04:26) Basiswissen Stromnetze
(10:00) Zu Besuch in Duisburg, wo Iqony Batteriegroßspeicher aufbaut
(13:35) Welche Rolle China für den Ausbau spielt - und für die Sicherheit
(14:10) An der RWTH Aachen will man den Rückstand Deutschlands aufholen
(20:20) Auf die Überholspur mit alternativen Batteriekonzepten?
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Fraunhofer Institut ISE mit Prognose des Batteriespeicherbedarfs in Deutschland: 104 GWBattery Charts - Daten zu stationären Batteriespeichern in Deutschland
Gesprächspartner in dieser Folge:
Prof.Heiner Heimes, RWTH Aachen University, Institut für „Production Engineering of E-Mobility Components"Hendrick Neumann, Chief Technical Officer des Netzbetreibers AmprionChristian Karalis, Verantwortlicher für Batteriesysteme bei Iqony
Autor:Tobias Landwehr, studierter Elektroingenieur und Umweltsystemwissenschaftler, als Reporter in der Welt unterwegs
Regie: Matthias Kapohl
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