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Wissenschaft im Brennpunkt

Wissenschaft im Brennpunkt

Deutschlandfunk

Wie wirkt Cannabis im Gehirn? Was will der nächste Mensch auf dem Mond? Und wann kommt die Quantenbatterie? “Wissenschaft im Brennpunkt“ liefert gründliche Recherchen. Ein Podcast für alle, die zwischen Artenschwund und Urknall gern tiefer schürfen.

1172 - Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All
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  • 1172 - Feueraugen - Die neuen Brandwächter im All

    Was im Kampf gegen Waldbrände zählt, ist Zeit. Jetzt könnte eine Armada von Brandmelde-Satelliten die ganze Welt überwachen, hoch aufgelöst und in Echtzeit. Doch die neuen Feueraugen taugen nicht nur für den Einsatz gegen Megafeuer.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:16) Europas verheerendster Waldbrand wütet in Griechenland                
    (03:58) Das Hellenic Fire System
    (06:26) "Feuerprobe" für OroraTech-Satelliten in Kanada                        
    (07:53) Anfänge der Feuerbeobachtung aus dem All                         
    (12:18) Was aktuelle Waldbrandkarten nicht können
    (12:55) Die Kachel-Kamera                          
    (16:17) Wildfire Solution: Feuer und Landschaft                               
    (19:26) Politik kauft gern Satelliten - aber was ist mit nachhaltiger Waldwirtschaft?              
    (21:39) Die militärische Option                    

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Kurzbeitrag über Forschungsprojekt "Flug ins Feuergewitter"Wissenschaft im Brennpunkt über Feuerprävention: "Warum Städte brennen"Wissenschaft im Brennpunkt über Megafeuer: "Neue Feuer verändern die Erde"
    Weiterführende Links:

    Weltumspannende Konstellation von Feuersatelliten von OroraTech im AufbauGlobales Feuer-Informationssystem FIRMS mit Karten der NASA (englisch)EFFIS: Karten und Statistiken der Waldbrandsituation in Europa (englisch)Dlf Themenseite: Wie der Umbau europäischer Wälder helfen kannDlf Themenseite über die Risiken von BrandrauchDlf Themenseite über Waldbrandgefahr für Deutschland
    Gesprächspartner in dieser Folge:

    Thomas Grübler, Chief Strategic Officer, Ororatech GmbHGernot Rücker, Geschäftsführer Zerbis GmbHStephan Bojinski, Projektmanager Nutzeranbindung Meteosat Third Generation, Eumetsat
    Autor:Lucian Haas, kreist gerne in der Thermik und um heiße Technikthemen.

    Regie:Anna Panknin

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell" und bei "Deep Science".

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    Sun, 13 Sep 2026 - 23min
  • 1171 - Erste Balkanroute - Wie Europa sesshaft wurde

    In einem 8000 Jahre alten Dorf in Serbien sollen die ersten Bauern Europas gelebt haben. Ihre Bewohner hielten Vieh und bestellten das Land. Haben sie die neolithische Revolution über die Balkanroute nach Europa gebracht?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:35) Auf der Grabung in Svinjarička Čuka, Serbien
    (03:18) Der Missing Link, ein Fund, der die Migrationshypothese beweist
    (07:20) Was haben sie angebaut, was gekocht?
    (09:16) Neolithische Revolution: Das Zeitalter der Innovationen
    (11:30) Produktion nicht nur für den Eigenbedarf
    (13:05) Migration oder Übernahme?
    (22:30) Fehlendes Puzzleteil: Die erste Balkanroute

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Feature über eine schwarze Schamanin mitten in Deutschland, die das Weltbild der Nationalsozialisten erschüttertVortrag von Johannes Krause über die Geschichte der Pest

    Weiterführende Links:

    Überblicksartikel von Barbara Horejs zur Ausgrabung in Svinjarička ČukaArtikel in "Der Standard" mit Bildern und Karten über die Fundstelle Svinjarička Čuka
    Gesprächspartner in dieser Folge:

    Prof. Dr. Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut, WienPD Dr. Agathe Reingruber, FU BerlinProf. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt und Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte, Halle
    Autorin:Lucia Steinwender berichtet zwischen Wien und Belgrad über Forschung und Wirtschaftspolitik

    Regie: Beatrix Ackers

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft gibt es im Podcast "Forschung aktuell" und bei "Deep Science"

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    Sat, 05 Sep 2026 - 25min
  • 1170 - Deepfakes und Bot-Armeen - Im Krieg gegen die Lügen im Netz

    Ob Ceuta oder Deepfakes im Wahlkampf - Falschmeldungen haben politische Sprengkraft, und KI befeuert sie noch. Wo bleiben die Lösungen, die Lügen im Netz aufhalten? Es gibt sie, doch die Wissenschaft hat nicht nur mit technischen Hürden zu kämpfen.

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:10) Wahlkampf: Schmutz und Lügen gegen deutsche Landespolitiker im Wahlkampf
    (03:00) Ukrainische Forscherin kämpft gegen russische Desinformationskampagnen
    (07:44) Deepfake und Desinformation mit KI-Agenten entlarven
    (14:31) Tools gegen immer menschlicher wirkende Bot-Netzwerke
    (18:20) Mächtige Gegner schwächen Desinformationsforschung
    (21:37) EU und europäische Forschung als Hoffnungsträger

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Wissenschaft im Brennpunkt: KI außer Kontrolle - Wie lange tut sie noch, was sie soll?Feature "Regulierte Wahrheit - Was gesagt werden darf, und was nicht"Vortrag in der Reihe "Hörsaal": Wie Desinformation unseren Umgang mit Wissen ruiniert
    Weiterführende Links:

    Kostenloser Propaganda-Scanner der XplaiNLP-Forschungsgruppe, TU Berlin Kostenloser Desinformations-Scanner von Gretchen AI zu den Landtagswahlen 2026
    Gesprächspartner in dieser Folge:

    Dr. Veronika Solopova, TU Berlin; entwickelt technische Lösungen zum Aufspüren von Propaganda und DesinformationDr. Tim Polzehl, CEO Gretchen AI und Forscher am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche IntelligenzProf. Fillipo Menczer, Indiana University, Leiter des OSoMe-Teams, das technische Lösungen zum Erkennen von Bots entwickelt Prof. Phillipp Lorenz-Spreen, TU Dresden; leitet die Arbeitsgruppe Computational Social Science, die die Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft erforscht 
    Autor:Maximilian Brose, recherchiert da, wo Technik unsere Gesellschaft verändert
    Regie: Frank Merfort

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    Unser Podcast-Tipp: Aktuelle Entwicklungen zu künstlicher Intelligenz gibt es im Podcast "KI verstehen"

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    Mon, 31 Aug 2026 - 25min
  • 1169 - Schwarze Löcher aus dem Urknall - Was wimmelt da im Universum?

    In der Kinderstube des Universums entdeckt das James-Webb-Weltraumteleskop immer mehr "little red dots", mysteriöse, rötlich leuchtende Gaswolken. Mittendrin: Schwarze Löcher, die für ihr Alter viel zu schwer sind. Braucht es neue Physik, um das zu erklären?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (01:50) Abel 2744 QSO1: 700 Millionen Jahre jung, 50 Millionen Sonnenmassen schwer
    (04:30) Warum Schwarze Löcher Zeit zum Wachsen brauchen - eigentlich
    (06:40) Ist es ein primordiales Schwarzes Loch - entstanden direkt im Urknall?
    (06:55) Besuch bei Bernard Carr, der die Theorie der primordialen Schwarzen Löcher erfunden hat
    (08:30) Stephen Hawking und die Schwarzen Löcher
    (11:04) Was die Standardtheorie zum Anfang des Universums sagt
    (12:19) Die Suche nach den primordialen Schwarzen Löchern beginnt
    (16:38) Eine Erklärung für alles: Von Dunkler Materie bis zu "Little Red Dots"
    (20:00) Was es bräuchte, um Klarheit zu schaffen



    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Zeitfragen-Feature über Schwarze LöcherVortrag von Harald Lesch über den Ursprung von Materie
    Weiterführende Links:

    Veröffentlichung zu den möglichen Ursprüngen von Abell2744-QSO1 (englisch) Stephen Hawkings und Bernard Carrs Studie von 1974 zur Frage, ob primordiale Schwarze Löcher möglich sind DeutschlandfunkNewsletter Mr. Sternzeit - hier kostenfrei abonnieren
    Gesprächspartner in dieser Folge:

    Prof. Dr. Bernard Carr, emeritierter Professor der Queen Mary University LondonProf. Dr. Günther Hasinger, Direktor des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz und Professor für Astrophysik an der TU Dresden

    Autorin:Sophie Stigler, Wissenschaftsjournalistin

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    Mon, 24 Aug 2026 - 24min
  • 1168 - Klimahotspot Mittelmeer - Zu viel Sommer

    Das Mittelmeer ist Sehnsuchtsort für Urlauber – und Hotspot des Klimawandels. Aktuell erwärmt es sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Ozean. Verschwindet das Mittelmeer, wie wir es kennen? Oder lässt es sich noch retten?

    Das erwartet euch in dieser Folge:

    (00:00) Gutes Essen, Fische, Erinnerungen: Sehnsuchtsort Mittelmeer
    (03:09) Korallensterben vor Marseille: „Sie haben in ihre Tauchermasken geweint"
    (05:20) Warum das Mittelmeer sich schneller aufheizt als andere Meere
    (10:33) „Der Ozean wird zum starken Raucher": Die Folgen der Ozeanversauerung
    (11:21) Erstaunlich widerstandsfähig: Einzeller, die der Hitze ausweichen
    (16:19) „Die ganze Strandzone verschwindet“: Folgen des Meeresspiegelanstiegs
    (22:24) Es geht auch anders: Konsequenter Schutz hilft den Ökosystemen

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Forschung aktuell über Probiotika-Kuren für KorallenEine lange Nacht über das Meer auf DLF KulturFolge "Ruft die Korallen zurück" aus der Deep-Science Staffel "Wer rettet die Erde?"
    Weiterführende Links:

    DLF Themenseite zur Frage sozialer Gerechtigkeit und HitzeÜbersichtsarbeit von Abed Hassoun und Kolleg:innen (Scientific Reports 2025)Referenzwerk zur überproportionalen Erwärmung des Mittelmeerraums
    Gesprächspartner in dieser Folge:

    Dr. Abed El Rahman Hassoun, Meereschemiker, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielProf. Dr. Wolfgang Cramer, Geograf und Erdsystemforscher, IMBE / MedECC, Aix-en-ProvenceDr. Stéphane Sartoretto, Meeresbiologe, Ifremer, Institut français de recherche pour l’exploitation de la mer
    Autor:Philipp Lemmerich, Wissenschaftsjournalist, berichtet über Klima, Umwelt und Energiewende
    Regie:Matthias Kapohl

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    Unser Podcast-Tipp: Noch mehr spannende und aktuelle Geschichten aus der Wissenschaft gibt es im Podcast Deep Science, Staffel drei: Wer rettet die Erde?"

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    Mon, 17 Aug 2026 - 26min
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