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Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Crashkurs - Wirtschaft trifft Geschichte

Deutschlandfunk

Von Wirtschaftswunder bis Ölpreisschock – die Wirtschaft hat uns schon viele Höhen und Tiefen beschert. Was können wir aus der Geschichte lernen? „Crashkurs“ wirft einen Blick zurück, um Wirtschaft heute besser zu verstehen.

30 - Krise bei VW & Co - Ist die deutsche Autoindustrie am Ende?
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  • 30 - Krise bei VW & Co - Ist die deutsche Autoindustrie am Ende?

    Deutschland war jahrzehntelang ein Autoland. Die Autokonzerne fuhren an die Weltspitze und verdienten viel Geld. Doch jetzt herrscht Krisenstimmung. Wann sind die deutschen Autobosse falsch abgebogen? Wurde ihnen der eigene Erfolg zum Verhängnis?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Wie überheblich Autobosse einst auf Tesla blickten
    (01:14) Die deutsche Autobranche kämpft teilweise ums Überleben
    (02:50) Benz und Daimler erfinden die ersten Autos der Welt
    (04:34) Das Geschäft mit den Autos dominierten zunächst andere Länder
    (06:33) Die enge Beziehung zwischen dem NS-Regime und den Autokonzernen
    (09:39) Die deutschen Autobauer und das sogenannte Wirtschaftswunder
    (11:50) Viel zu verlieren: Abstiegsängste der Autonation Deutschland
    (13:24) Teurer Sprit und Konkurrenz aus Japan: Die 1970er-Jahre
    (14:57) Der VW Golf kommt - so etwas wie die Rettung für Volkswagen
    (15:47) Heute China, damals Japan: Die (neue) Konkurrenz aus Asien
    (17:58) Warum es günstige Massenautos in Deutschland schwierig haben
    (18:43) 2010 - 2014: Ein Erfolg nach dem nächsten
    (21:40) Der Diesel-Manipulationsskandal erschüttert die Branche
    (22:38) Ära der Elektroautos verpennt?
    (24:25) Für Wow-Effekte sorgen heute Hersteller aus anderen Ländern
    (25:14) Was der deutschen Autoindustrie jetzt helfen könnte

    Es kommen zu Wort:

    Reinhold Bauer ist Professor für Technik- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Stuttgart. Einer seiner Schwerpunkte ist die Geschichte der Automobilindustrie.Jürgen Pieper ist Analyst mit dem Schwerpunkt Automobilindustrie. Aktuell berät er die Branche in Sachen Krisenkommunikation.
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:  
    Der Tag: Volkswagen-Krise – Nur mit Kürzungen in die Zukunft?Hintergrund: Pkw und Panzer – Autobauer, die auf Rüstung setzen
    Weiterführende Links:  
    Webseite mit Forschungsschwerpunkten von Prof. Reinhold Bauer 
    Host: Benjamin Hammer
    Autor: Benjamin Hammer
    Mitarbeit: Eva Bahner
    Produktion: Alex Hardt

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    Fri, 30 Oct 2026 - 29min
  • 29 - Tankstellen und Big Tech - Was tun gegen Kartelle und Monopole?

    Deutschland diskutiert über Maßnahmen gegen hohe Spritpreise. Kann das Bundeskartellamt hier etwas tun? Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen Kartellwächter gegen Konzerne eingeschritten sind - aber auch scheiterten.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Spritpreise und der Ruf nach dem Kartellamt
    (02:30) Der Aufstieg von Standard Oil
    (08:30) 1890: Der Sherman Antitrust Act - das erste umfassende Kartellgesetz der Welt
    (11:30) 1911: Die Zerschlagung von Standard Oil
    (13:00) Warum Deutschland lange als "Land der Kartelle" galt
    (17:20) Ludwig Erhards "siebenjähriger Krieg" für ein deutsches Kartellgesetz
    (22:10) Der heutige Tankstellenmarkt: Abgesprochen oder einfach nur teuer?
    (29:40) „Competition is for losers“ - Big Tech als Standard Oil des 21. Jahrhunderts?

    Es kommen zu Wort:

    Rupprecht Podszun, Professor für Kartellrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Mitglied der deutschen MonopolkommissionChristian Franke, Wettbewerbshistoriker, forscht zur Geschichte des Wettbewerbs an der Universität SiegenThomas Benedix, Experte für Rohstoffe bei der Fondsgesellschaft Union Investment
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    Podcast „What the Wirtschaft“ zur Marktmacht von Booking.Com: Wie Booking.com so groß wurde und warum Hotels klagenInterview mit Andreas Mundt (Präsident Bundeskartellamt)
    Weiterführende Links:
    Bundeskartellamt (02/2025): Sektoruntersuchung Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel
    Host: Sandra Pfister
    Autor: Marcus Wolf
    Mitarbeit: Benjamin Hammer & Dorothee Holz
    Produktion: Alexander Hardt & Uwe Breunig

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    Fri, 25 Sep 2026 - 36min
  • 28 - Künstliche Intelligenz - Führt uns die KI in eine Job-Apokalypse?

    Künstliche Intelligenz schreibt, programmiert und erstellt sogar ärztliche Diagnosen. Viele fürchten bereits um ihre Jobs. Die Angst vor den Folgen neuer Technik ist alt. Doch wird uns die Künstliche Intelligenz diesmal wirklich ersetzen?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:
    (00:00) Intro: Warnung vor Massenarbeitslosigkeit durch KI
    (03:40) 1950er-Jahre: Computer schüren Angst vor Jobverlust. 80er-Jahre: Roboter als „Jobkiller“
    (08:00) Digitalisierung war nicht der große Jobkiller
    (09:40) Neue Jobs durch neue Technik
    (11:30) Tote Berufe: Schriftsetzer, Laternenanzünder, Telefonistin
    (14:30) Industrialisierung: Aufstände der „Luddites“ und „Maschinenstürmer“
    (19:00) Einsteigerjobs: Junge Leute häufig durch KI ersetzt? Stimmt nicht
    (20:10) Wirtschaftskrise gefährdet Jobs stärker als KI
    (24:10) KI ersetzt Arbeitnehmer: ironischerweise oft gutes „Verkaufsargument“
    (26:00) Es gehen so viele Boomer in Rente, dass trotz KI genug Arbeit übrigbleibt
     
    Es kommen zu Wort:

    Martina Heßler, Prof. für Technikgeschichte an der TU Darmstadt Florian Butollo, Prof. für Soziologie an der Universität Frankfurt Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    Podcast Zeitfragen: Jobverlust - Wenn die KI übernimmtPodcast KI verstehen: KI als Wissenschaftler - Brauchen wir künftig noch Menschen in der Forschung?Beitrag Campus und Karriere: Arbeitslos nach dem IT-Studium: KI macht Informatikern Konkurrenz
    Weiterführende Links:
    ZDF-heute-Fernsehreportage zu Jobs und KI: KI und Arbeitsmarkt: Warum KI nicht einfach ein Jobkiller istBR-Audio-Beitrag zum Wandel auf dem Arbeitsmarkt: Jobs durch KI bedroht? Soziologe sagt: Wandel ja, Verlust neinWDR-Video-Reportage neuneinhalb: Berufe der Zukunft: Alles KI?
    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Sandra Pfister
    Mitarbeit: Eva Bahner, Birgid Becker
    Produktion: Choukri Gustmann

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    Fri, 28 Aug 2026 - 31min
  • 27 - Klimawandel - Warum Wasser keine Ware ist

    Wasser ist Leben. Doch sinkende Grundwasserstände und Klimaerwärmung setzen die Ressource unter Druck. Kann Trinkwasser auch bei uns knapp werden – und wie lässt sich die Versorgung für alle sichern?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Wasser ist ein Grundnahrungsmittel
    (02:10) Wasserrecht ist die älteste Rechtsnorm der Geschichte
    (05:10) Wasser: Öffentliches Gut oder Handelsware?
    (06:00) Wasser im Mittelalter: Zugänglich und kostenlos
    (07:10) Historikerin Müller: Wasserknappheit wird zur Ausgrenzung von Minderheiten instrumentalisiert
    (08:40) Wasser im Kriegsfall: Ein strategisches Gut
    (09:10) Modell USA: Im 19. Jahrhundert wird Grundwasser privatisiert
    (11:00) Modell Europa: Im 19. Jahrhundert übernehmen Städte die Wasserversorgung
    (15:50) 2007: Berliner Bürger initiieren Volksbegehren gegen die Teilprivatisierung ihrer Wasserbetriebe
    (20:00) Frankreich: Private Versorger seit 170 Jahren
    (22:00) 2026: Sinkende Grundwasserspiegel in Deutschland, Wassercent nun auch in Bayern
    (27:00) Großbritannien: Immer wieder Proteste gegen marode Wassernetze und private Wasserkonzerne
    (28:40) Kommunalökonom Müller-Fürstenberger: Ein privater Investor in einem natürlichen Monopol schadet den Konsumenten

    Es kommen zu Wort:

    Simone M. Müller, Professorin für Globale Umweltgeschichte, Universität AugsburgGeorg Müller-Fürstenberger, Professor für Kommunal- und Umweltökonomie, Universität Trier
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    "Wir haben nicht einmal eine Definition von Dürre": Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors, fordert ein besseres DürremanagementPodcast Länderreport:"Warum Kommunen ein Grundwasserproblem haben"Auswirkungen von Trockenheit: "Jähes Ende der Tourismussaison am Edersee"
    Weiterführende Links:

    "Grundwasser unter Stress": Online-Text über die Folgen des KlimawandelsOnline-Text zum bundesweiten Informationssystem zu Niedrigwasser(NIWIS)SWR-Video: "Leitungswasser oder Mineralwasser – Was ist die bessere Wahl?"MDR-Fernsehdokumentation: "Die Pest, die Angst und der Schatz von Erfurt"
    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Jule Reimer
    Mitarbeit: Eva Bahner, Dorothee Holz, Sandra Pfister
    Mitarbeit Recherche: Laura Mattausch, Hans Kretzmar
    Produktion: Norman Wollmacher

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    Fri, 31 Jul 2026 - 32min
  • 26 - Rettung oder Ruin - Wann Staatsschulden gefährlich werden

    Friedrich Merz war strikt gegen neue Schulden – bis zur Riesen-Kehrtwende. Wann sind Staatsschulden sinnvoll, wann bringen sie Staaten ins Wanken? Das zeigen historische Wendepunkte wie die Wiedervereinigung und die Eurokrise in Griechenland.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (00:00) Intro: Die große Schulden-Kehrtwende 
    (02:47) Seit wann sich Staaten verschulden 
    (05:23) Wiedervereinigung: Schulden für „blühende Landschaften" 
    (09:51) Griechenlands Schuldenkrise 
    (11:56) Wie funktionieren eigentlich Staatsanleihen 
    (16:20) Warum Vertrauen über Krisen entscheidet
    (18:01) Kann Deutschland sich so viel neue Schulden leisten? 
    (23:16) Gute Schulden, schlechte Schulden – worauf es ankommt 

    Es kommen zu Wort:

    Korinna Schönhärl, Professorin für Neueste Geschichte, Universität Trier Marcel Fratzscher, Ökonom und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Lars Feld, Ökonom, Universität Freiburg, langjähriger Wirtschaftsweiser Isabella Weber, Ökonomin, University of Massachusetts Amherst
    Quellen: 

    George Papandreou am 28.01.2010 beim Weltwirtschaftsforum in Davos, Aufnahme der Deutschen Welle
    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    Crashkurs-Folge über Notenbanken im Stress: Was passiert, wenn sich die Politik einmischt Feature über Altersarmut im Osten: Der lange Schatten der Wende Vom Glauben und Leihen: „Der Rest ist Geschichte“ über Geld, Kredit und Schuldenbremse  
    Weiterführende Links:

    Online-Text zum Umgang mit Generationengerechtigkeit in der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz. Online-Text zu den Folgen von gelockerter Schuldenbremse und Sondervermögen
    Host: Sandra Pfister
    Autorin: Columba Krieg 
    Mitarbeit: Eva Bahner und Birgid Becker 
    Produktion: Alexander Hardt 

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    Fri, 26 Jun 2026 - 25min
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