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Der Rest ist Geschichte

- 221 - Streit um den Wolf - Rotkäppchens Räuber
Wölfe dürfen in Deutschland jetzt wieder gejagt werden. Das freut Schäfer und Bauern, die das Raubtier fürchten - doch Naturschützer sind entsetzt. Das Verhältnis von Mensch und Wolf ist von Angst und Verehrung geprägt, nicht nur im Märchen.
Der Rechtshistoriker Andreas Deutsch ist Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg, er forscht unter anderem zum Umgang mit dem Wolf in der Geschichte.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:54) 1904: Der „Tiger von Sabrodt“ ist der vorerst letzte Wolf in Deutschland
(08:05) Systematische Ausrottung des Wolfs seit Jahrhunderten
(10:30) Von Rotkäppchen bis Werwölfe: Mythen und Märchen
(23:50) Die Wolfsjagd seit dem Mittelalter
(34:50) Gefundenes Fressen für Wölfe: Tote auf Schlachtfeldern
(39:30) Und heute? Der Wolf darf wieder gejagt werden
Unsere Gäste in dieser Folge:
Martin Rheinheimer ist Historiker und war Professor an der Syddansk Universitet in Esbjerg (Dänemark), er forscht zu Wölfen, Werwolfsglaube und der Ausrotten von Wölfen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Johanna Ploog und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über TierethikDer Rest ist Geschichte über VegetarismusDer Rest ist Geschichte über Artensterben
Weiterführende Links:
Bundestag stimmt Bejagung von Wölfen zuInformationen beim Naturschutzbund NABU e.V. zu Wölfen in Deutschland
"Der Rest ist Geschichte" geht auf Tour:
Am 8. September 2026 sind wir live in Brüssel, Host Anh Tran spricht mit ihren Gästen über das deutsch-belgische Verhältnis. Infos und Anmeldung hier.
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, Host Jörg Biesler spricht mit seinen Gästen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
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Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de.
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 03 Sep 2026 - 45min - 220 - Geografie - Die Macht der Meerengen
Im Abwehrkampf gegen die USA und Israel hat der Iran ein Faustpfand: die Straße von Hormus, eine Meerenge vor der eigenen Haustür. Das hätte man wissen können. Und ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Geografie kriegsentscheidend sein kann.
Pascal Warnkingist Professor für maritime Antike an der Universität Trier, er forscht unter anderem zu antiken Ökonomien und Seehandel.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:02) Geografie als Machtfaktor
(03:15) Antike Kämpfe am „Hellespont“
(10:30) Parallelen zwischen historischen und aktuellen Konflikten
(12:10) Der persische König Xerxes scheiterte am Hellespont
(18:20) Alexander der Große und Lord Byron am Hellespont
(22:30) Die Straße von Malakka - früher und heute bedeutend
(28:50) Die Rolle der Handelskompanien
(38:00) Die Freiheit der Meere und das Völkerrecht
Unsere Gäste in dieser Folge:
Jürgen Nagelist Professor für die Geschichte Europas in der Welt an der Fernuniversität Hagen, die maritime Geschichte Südostasiens gehört zu seinen Spezialgebieten.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Matthieu Praun und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber den IranDer Rest ist Geschichteüber RegimewechselDer Rest ist Geschichteüber die Hisbollah
Weiterführende Links und Literatur:
Aktuelle Informationenzur Straße von HormusTim Marshall: Die Macht der Geografie. Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt. (dtv, Neuausgabe 2025)
"Der Rest ist Geschichte" geht auf Tour:
Am 8. September 2026 sind wir live in Brüssel, Host Anh Tran spricht mit ihren Gästen über das deutsch-belgische Verhältnis. Infos und Anmeldung hier.
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, Host Jörg Biesler spricht mit seinen Gästen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen. Mit Volker Depkat, jeden Samstag eine neue Folge
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Der Bundeskanzler wurde schon als Nazi bezeichnet, Björn Höcke von der AfD natürlich auch. Die Abschiebetruppe ICE in den USA gilt manchen als „Gestapo“. Und selbst Israel wird mit Holocaust-Vorwürfen belegt. Muss das sein?
Die Historikerin Angelika Königseder arbeitet am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, zu ihren Schwerpunkten gehören visueller Antisemitismus und Vorurteilsforschung.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:11) Was bringen Nazi-Vergleiche?
(08:00) Kalter Krieg: Die DDR vergleicht die Bundesrepublik mit der NS-Diktatur
(16:15) Die AfD und die Grenze des Sagbaren
(28:00) Der Historikerstreit von 1986
(35:00) Israel als Ziel von Holocaust-Vergleichen
Unsere Gäste in dieser Folge:
Berit Kö ist Historikerin an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, dort arbeitet sie im Projekt "Geschichte statt Mythen" unter anderem zu Geschichtsrevisionismus.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Robert Hauspurg
Faktencheck: Zeyneb Karahan und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Völkermord Der Rest ist Geschichte: War Hitler links?Der Rest ist Geschichte: Was ist Faschismus?
Weiterführende Links:
Artikel in Aus Politik und Zeitgeschichte über den Historikerstreit 1986Forschungsprojekt Geschichte statt Mythenan der Universität Jena
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Am 8. September 2026 sind wir live in Brüssel, Host Anh Tran spricht mit ihren Gästen über das deutsch-belgische Verhältnis. Infos und Anmeldung hier.
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, Host Jörg Biesler spricht mit seinen Gästen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen- mit Volker Depkat
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Der eine schwieg zum Holocaust, der andere bekämpfte den Kommunismus. In der Geschichte gab es Päpste, die mit Herrschern und Diktatoren um Macht und Moral rangen. Und wie politisch ist Papst Leo? Mit dem US-Präsidenten hat er sich bereits angelegt.
Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Professor an der Universität Münster, er forscht unter anderem zur Rolle von Papst Pius XII. während des Zweiten Weltkriegs. 2024 erschien von ihm: "Die geheimen Archive des Vatikan und was sie über die Kirche verraten" (C.H. Beck).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:39) Die politische Macht von Johannes Paul II.
(13:30) Der „Gang nach Canossa“
(20:00) Päpstlicher Streit mit Napoleon
(24:30) Macht und Kirchenstaat
(29:00) Lateranverträge von 1929: Macht eines Mini-Staates
(31:05) Päpstlicher Friedensappell von 1917
(35:30) Pius XII. – War er Hitlers Papst?
(42:40) Papst Leos politische Vorbilder
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Robert Hauspurg
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Unsere Gäste in dieser Folge:
Stefan von Kempis ist Historiker, Journalist und Redakteur bei Vatican News in Rom. 2025 erschien von ihm: "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" (Herder).
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber die PapstwahlDer Rest ist Geschichte über den ZölibatKalenderblatt über Papst Pius XII.
Weiterführende Links:
Asking the pope for help - Forschungsprojekt an der Universität Münster zur Rolle von Papst Pius XII. im HolocaustArtikel bei der Bundeszentrale für politische Bildungüber das "Reichskonkordat"
"Der Rest ist Geschichte" geht auf Tour:
Am 8. September 2026 sind wir live in Brüssel, Host Anh Tran spricht mit ihren Gästen über das deutsch-belgische Verhältnis. Infos und Anmeldung hier.
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, Host Jörg Biesler spricht mit seinen Gästen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Odyssee- erzählt von Meike Rötzer
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Wollt Ihr Eure DRiG-Hosts Anh Tran oder Jörg Biesler auf der Bühne sehen? Dann meldet Euch an: Am 8. September in Brüssel geht es um das deutsch-belgische Verhältnis, am 12. September in Bamberg um die Geschichte des Handwerks. Der Eintritt ist frei!
Am 8. September 2026 sind wir live in Brüssel, Host Anh Tran spricht mit ihren Gästen über das deutsch-belgische Verhältnis. Infos und Anmeldung hier.
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, Host Jörg Biesler spricht mit seinen Gästen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
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Vor fünf Jahren übernahmen die islamistischen Taliban die Macht in Afghanistan - schon zum zweiten Mal. Sie herrschen mit brutaler Gewalt und berufen sich auf die Geschichte. Darunter leiden Millionen Menschen, vor allem Frauen und Mädchen.
Katrin Eigendorf ist Internationale Sonderkorrespondentin des ZDF. Die Kriegsberichterstatterin war schon mehrfach in Afghanistan.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:58) Eindrücke aus Afghanistan unter den Taliban
(06:03) Die Wissenschaft der "Talibanologie"
(10:30) 1919: Afghanistan wird unabhängig
(13:15) 1979: Einmarsch der Sowjetunion und Widerstand der Mudschahedin
(20:53) Im afghanischen Bürgerkrieg gewinnen die Taliban an Stärke
(26:46) 1996: Die Taliban übernehmen erstmals die Macht
(32:22) Nach den 9/11-Anschlägen: USA und Verbündete greifen Taliban und al-Qaida an
(36:47) Entmachtung der Taliban und Neuordnung Afghanistans durch den Westen
(41:01) USA ziehen aus Afghanistan ab - Taliban übernehmen 2021 erneut die Macht
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Friedens- und Konfliktforscher Conrad Schetter ist Direktor des Bonn International Centre for Conflict Studies (bicc).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Skript, Regie und Produktion: Sonja Ernst und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Paulina Lange und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich und Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über das islamische Kalifat Der Rest ist Geschichte über die islamistische Diktatur im IranDer Rest ist Geschichte über Pakistan, Indien und den Kaschmir-Konflikt
Weiterführende Links:
Ausführlicher Artikel unseres Gesprächspartners Conrad Schetter über die TalibanHintergrundtext der Bundeszentrale für politische Bildung über den Konflikt um Afghanistan
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
1001 Nacht - die zweite Staffel. Schahrasad erzählt um ihr Leben – und wir hören zu.
„Der Rest ist Geschichte“ live!
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, wir sprechen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
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Weil Gold selten ist, hat sich die Menschheit im Laufe der Jahrtausende darauf geeinigt, dass es auch wertvoll ist. Als Zahlungsmittel und Gegenwert hat Gold zur Stabilität von Finanzmärkten beigetragen - aber auch zu Krisen.
Ulrike Neyer ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Düsseldorf. Bernd-Stefan Grewe ist Direktor des Instituts für Geschichtsdidaktik und Public History an der Universität Tübingen. Unter anderem hat er das Buch „Gold. Eine Weltgeschichte“ (München 2019) veröffentlicht.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:35) Was ist Gold?
(07:06) Illegale Förderung und zwielichtige Geschäfte
(10:11) Die 5000 Jahre alten Goldschätze von Warna
(13:05) 500 v. Chr.: Krösus prägt die ersten Goldmünzen
(17:23) Südamerika: Der Mythos von Eldorado
(20:45) Spanien und Portugal finanzieren Kriege durch Gold
(23:50) Nordamerika: Goldrausch mit verheerenden Folgen
(28:55) Goldstandard und Goldreserve
(33:45) 1944: Gold und Dollar werden eng aneinander gekoppelt
(36:20) Der "Nixon-Schock" von 1971
(40:55) Die deutschen Goldreserven – und Trumps mögliche Begehrlichkeiten
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Skript, Regie und Produktion: Matthieu Praun und Tim Baumann
Faktencheck: Christian Röther
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die Neutralität der Schweiz und das sogenannte Nazi-GoldDer Rest ist Geschichte über die Macht von Oligarchien Der Rest ist Geschichte über Erdöl
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Dossier über Gold als (vermeintlich) sichere Wertanlage Deutschlandfunk-Kalenderblatt über den Kalifornischen Goldrausch ab 1848
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Hologrammatica - Ein Science-Fiction-Thriller von Tom Hillenbrand
„Der Rest ist Geschichte“ live!
Am 12. September 2026 sind wir live in Bamberg, wir sprechen über die Geschichte des Handwerks. Infos und Anmeldung hier.
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Schon lange versuchen Staaten, auf Geburtenraten Einfluss zu nehmen: mal sollen es mehr, mal weniger Kinder sein. Teils hatten die Maßnahmen schwerwiegende Folgen - wie massenhafte Abtreibungen, Zwangssterilisationen und Morde.
Klaus Mühlhahn ist Professor für Kultur und Geschichte des modernen China an der Freien Universität Berlin. Michaela Kreyenfeldist Professorin für Soziologie an der Hertie School in Berlin.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:20) Mao Zedong und die erste Volkszählung im modernen China
(07:57) Weniger Geburten für mehr Wirtschaftswachstum: Chinas Ein-Kind-Politik
(11:56) Folgen der Ein-Kind-Politik: Zwangssterilisationen, Abtreibungen, Männerüberschuss
(17:16) 2015: Das Ende der chinesischen Ein-Kind-Politik
(23:31) Wann und warum Herrscher angefangen haben, ihre Bevölkerung zu zählen
(28:48) Thomas Robert Malthus - Vordenker moderner Bevölkerungspolitik
(34:59) Der Biologe Paul Ehrlich und seine "Bevölkerungsbombe"
(37:40) Das Beispiel Frankreich: erfolgreiche Anreize für mehr Nachwuchs
(43:52) Soziologin: "Können positiv auf die Geburten-Entwicklung schauen"
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Skript, Regie und Produktion: Sonja Ernst und Carina Schroeder
Faktencheck: Johanna Ploog und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Mao Zedong Der Rest ist Geschichte über den Wandel von Frauenbildern Der Rest ist Geschichte über Hebammen
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über den Demografischen Wandel Artikel unserer Expertin Michaela Kreyenfeld über die politischen Dimensionen demografischer Daten
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Entscheidung: Mein Opa, die Nazis und Olympia
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Die Menschen in Kuba leiden: Es fehlen Medikamente und Lebensmittel, die Müllberge wachsen, dauernd fällt der Strom aus. Grund dafür sind auch die immer schärferen Sanktionen der USA. Die Feindschaft der beiden Länder hat eine lange Geschichte.
Jenny Barke ist ARD-Korrespondentin in Mexiko, Kuba gehört zu ihrem Berichtsgebiet.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:09) Die Krise in Kuba spitzt sich zu
(07:10) Im 16. Jahrhundert wird Kuba spanische Kolonie
(10:02) 1902: Kuba wird unabhängig – aber nicht so ganz
(13:30) Fulgencio Batista: Kubas Diktator
(16:00) Fidel Castro und die kubanische Revolution
(23:30) 1961: Die US-Invasion in der Schweinebucht scheitert
(26:29) Die Kubakrise 1962
(34:45) Nach dem Kalten Krieg: Kuba bleibt kommunistisch
(39:30) 2016: US-Präsident Barack Obama besucht Kuba
(42:00) Die kubanische Exil-Community in den USA
Unsere Gäste in dieser Folge:
Stefan Rinke ist Professor für die Geschichte Lateinamerikas an der Freien Universität Berlin.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Skript, Regie und Produktion: Josephine Kuban und Carina Schroeder
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Amerika verstehen über das Verhältnis der USA zu Kuba: Wird Donald Trump die Diktatur angreifen? Der Rest ist Geschichte über VenezuelaDer Rest ist Geschichte über Chile
Weiterführende Links:
Informationen der Kongress-Bibliothek zum Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898Das Platt-Amendment von 1903Material bei der John F. Kennedy-Bibliothek über die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht 1961
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
IQ - Wissenschaft und Forschung
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Euer Geschichtspodcast „Der Rest ist Geschichte“ macht diese Woche Pause. Für die Zwischenzeit empfehlen wir Euch ein anderes Format: Im "Kalenderblatt" gibt es jeden Tag ein Stück Geschichte - von Weltkrieg bis Widerstand, von Elvis bis Erfindungen.
Das Kalenderblatt
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Er bekämpfte die Weltwirtschaftskrise, die Nazis und die Kinderlähmung: Franklin D. Roosevelt war der einzige US-Präsident, der sich vier Mal wählen ließ. Die Weltordnung, die er erfunden hat, sollte er nicht mehr erleben. Er starb im Amt. Dritter Teil unserer Mini-Staffel über bedeutende US-Präsidenten.
Amerika verstehen über US-PräsidentenDer Rest ist Geschichteüber George Washington Der Rest ist Geschichte über Abraham LincolnDer Rest ist Geschichte über John F. KennedyDer Rest ist Geschichte über Richard NixonDer Rest ist Geschichte über Barack Obama
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:57) Franklin D. Roosevelt: Präsident im Rollstuhl
(07:00) Ungleiche Männer in gleicher Zeit: Roosevelt und Hitler
(13:30) Der einzige US-Präsident mit mehr als zwei Amtszeiten
(15:10) Roosevelts Rolle im Zweiten Weltkrieg
(22:05) Ideen für eine Weltordnung nach dem Weltkrieg
(25:40) Was von Roosevelt bleibt
Unser Experte:
Ronald D. Gerste beschäftigt sich als Historiker seit vielen Jahren mit der Geschichte der USA und vor allem mit US-Präsidenten. Er lebt und arbeitet in Washington D.C.. Autor unter anderem von: „Trinker, Cowboys, Sonderlinge. Die 12 seltsamsten Präsidenten der USA“ (Klett-Cotta, 2019).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Produktion und Regie: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
The Avalon Projectmit historischen Dokumenten zur US-GeschichteFDR Presidential Library - Präsidentenbibliothek mit Materialien über Franklin Delano Roosevelt
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Zeitkapsel: "Achim, wie hast Du Menschen aus der DDR geschmuggelt?"
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Ohne Abraham Lincoln gäbe es die USA wahrscheinlich nicht mehr. Der 16. US-Präsident führte das Land durch den Bürgerkrieg und schaffte die Sklaverei ab. Sein höchstes Ziel aber war der Erhalt der Union. Dafür bezahlte er mit seinem Leben. Zweiter Teil unserer Mini-Staffel über bedeutende US-Präsidenten.
Amerika verstehenüber die Spaltung der US-GesellschaftAmerika verstehen über US-PräsidentenDer Rest ist Geschichteüber den amerikanischen BürgerkriegDer Rest ist Geschichteüber George WashingtonDer Rest ist Geschichte über John F. KennedyDer Rest ist Geschichte über Richard NixonDer Rest ist Geschichte über Barack Obama
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:55) Abraham Lincoln: Der Retter der USA?
(05:21) Ein Mann aus einfachen Verhältnissen
(12:00) Wie es zum amerikanischen Bürgerkrieg kam
(18:06) Die „Gettysburg-Address“ von 1863
(21:30) 1865: Abraham Lincoln stirbt nach einem Attentat
Unser Experte:
Ronald D. Gerste beschäftigt sich als Historiker seit vielen Jahren mit der Geschichte der USA und vor allem mit US-Präsidenten. Er lebt und arbeitet in Washington D.C.. Autor unter anderem von: „Trinker, Cowboys, Sonderlinge. Die 12 seltsamsten Präsidenten der USA“ (Klett-Cotta, 2019).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Produktion und Regie: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Gettysburg Address im Volltext (englisch) The Avalon Projectmit historischen Dokumenten zur US-Geschichte
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
NS-Cliquen - Von Menschen und Mördern
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Er war der erste Präsident der noch blutjungen Vereinigten Staaten von Amerika: George Washington hat dieses Amt geprägt - durch Verfassungstreue und Verzicht nach zwei Amtszeiten. Seine Abschiedsbotschaft gehört zu den großen Texten der USA. Teil eins unserer zweiten Staffel über bedeutende US-Präsidenten.
Der Rest ist Geschichte über John F. KennedyDer Rest ist Geschichte über Richard NixonDer Rest ist Geschichte über Barack ObamaAmerika verstehen über US-Präsidenten
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:45) George Washington ist in den USA auch heute noch allgegenwärtig
(04:30) Gründervater und Sklavenhalter
(12:30) Oberbefehlshaber im Revolutionskrieg
(16:00) Wie Washington das Präsidentenamt prägte
(18:00) Die „Farewell Address“ von George Washington
Unser Experte:
Ronald D. Gerste beschäftigt sich als Historiker seit vielen Jahren mit US-Geschichte und vor allem mit US-Präsidenten. Er lebt und arbeitet in Washington D.C., Autor unter anderem von: „Trinker, Cowboys, Sonderlinge. Die 12 seltsamsten Präsidenten der USA“ (Klett-Cotta, 2019).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Produktion und Regie: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
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Weiterführende Links:
Senator Tim Kaine trägt im Februar 2026 die "Farewell Address" von George Washington im US-Senat vor (Video)The Avalon Projectmit historischen Dokumenten zur US-Geschichte
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Hexe von Pendach - historische Mystery-Hörspielserie
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Im Bürgerkrieg kämpften Amerikaner gegen Amerikaner, Nordstaaten gegen Südstaaten - hunderttausende Menschen starben. Am Ende wurde die Sklaverei abgeschafft und die Abspaltung des Südens verhindert. Doch dieser Krieg prägt die USA bis heute. Folge eins unserer Serie zu 250 Jahren USA.
Die Journalistin Johanna Roth hat unter anderem für DIE ZEIT aus den USA berichtet. 2026 ist ihr Buch „This is America – is this America? 250 Jahre USA: Eine Idee und ihre Widersprüche“ (Pieper Verlag) erschienen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:40) Polarisierende Denkmäler für Generäle und Kompanien
(05:29) Die Schlacht von Gettysburg und ihre Bedeutung bis heute
(10:01) Der Weg in den amerikanischen Bürgerkrieg
(13:25) Amerikanische Unabhängigkeit: Kein gleiches Recht für alle
(17:57) Abraham Lincoln wird US-Präsident - und "der Süden reagiert hysterisch"
(23:11) 1861: An Fort Sumter beginnt der Bürgerkrieg
(27:50) Lincoln schafft die Sklaverei ab - und wird ermordet
(31:38) Konkurrierende Geschichtsbilder oder gemeinsames Gedenken?
(38:16) US-Kontroverse: "Der Bürgerkrieg 2026"
(41:46) Politische Lager der USA: "Es gibt auch Gemeinsamkeiten"
Unsere Gäste in dieser Folge:
Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Unter anderem hat er das Buch "Der Amerikanische Bürgerkrieg" (C.H.Beck Wissen) veröffentlicht.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Tim Baumann
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Carlotta Kallenbach
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Rassismus in den USADer Rest ist Geschichte über das Wahlrecht in den USAAmerika verstehen über "White Supremacy" in den USA
Weiterführende Links:
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über den US-Bürgerkrieg und das Erbe der Sklaverei.Die Gettysburg Address von Abraham Lincoln (englisch)
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Amerika verstehen. Mit Volker Depkat
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Die USA gelten als Einwanderungsland schlechthin. Doch es war von Anfang an umstritten, wer US-Bürger sein kann. Das betraf Schwarze und Indigene, irische Katholiken, Chinesen, Mexikaner und andere. Rassismus gehört zur US-Geschichte – und Gegenwart. Die zweite Folge unserer Reihe zu 250 Jahren USA.
Heike Paul ist Professorin für Amerikanistik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie forscht unter anderem zu amerikanischen Mythen und zur politischen Kultur in den USA.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:07) „All men are created equal“: Für wen gilt das Versprechen vom 4. Juli 1776?
(07:24) Sklaverei: Die Ursünde der amerikanischen Geschichte
(14:30) Das Ende der Sklaverei ist nicht das Ende des Rassismus
(15:36) Die Geschichte der Lynchmorde
(21:40) Civil Rights Act 1964 – Erfolg der Bürgerrechtsbewegung
(23:00) Vertreibung und Vernichtung der Indigenen
(26:50) Rassistische Diskriminierung von Hispanics
(31:22) Die Ablehnung katholischer Iren im 19. Jahrhundert
(36:40) Die Tradition des Antirassismus in den USA
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Silvan Niedermeier forscht und lehrt an der Universität Erfurt zu Rassismus, Kolonialgeschichte und Geschichte der Gewalt in den USA.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den US-Bürgerkrieg Der Rest ist Geschichte über die Soft Power der USAAmerika verstehen über Rassismus in den USA
Weiterführende Links:
Die "I have a dream"-Rede von Martin Luther King (Video) US-Präsident Lyndon B. Johnson zum Civil Rights Act Informationen zum Lynchmord in Duluth, MinnesotaDas 1619 Project der New York Times
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt: Jeden Tag ein Stück Geschichte
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 11 Jun 2026 - 44min - 206 - 250 Jahre USA (3/4) - Sind amerikanische Wahlen undemokratisch?
Gouverneure, Kongressabgeordnete und Sheriffs werden in den USA direkt gewählt. Doch ausgerechnet der Präsident kann es ohne Stimmenmehrheit ins Weiße Haus schaffen. Das Wahlrecht und das Zwei-Parteiensystem sind in den USA schon lange umkämpft. Folge drei unserer Reihe zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
Die Historikerin Hedwig Richter ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. Sie hat sich mit einer Forschungsarbeit über Wahlen in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert habilitiert.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:24) Will Donald Trump das Wahlsystem kippen?
(04:20) Die Wahl des ersten US-Präsidenten George Washington 1789
(05:30) Die Erfindung des „Electoral College“
(07:24) Das Prinzip „The winner takes it all“
(13:15) Wahlen im 19. Jahrhundert: Bestechung, Gewalt und Entertainment
(16:25) Schwarze US-Amerikaner werden beim Wählen diskriminiert
(25:05) Wie sich das Zwei-Parteiensystem in den USA entwickelt hat
(39:55) Der Zuschnitt der Wahlbezirke und „Gerrymandering“
Unsere Gäste in dieser Folge:
Thomas Greven arbeitet als Politikwissenschaftler an der Freien Universität Berlin, er forscht unter anderem zur amerikanischen Parteiengeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Matthieu Praun und Carina Schroeder
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den US-BürgerkriegDer Rest ist Geschichte über Rassismus in den USAAmerika verstehen über das amerikanische Wahlsystem
Weiterführende Links:
Informationen bei der Bundeszentrale für politische Bildung über das politische System der USAArtikel in Das Parlament über "Gerrymandering", also den Zuschnitt von Wahlkreisen in den USA
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen. Mit Volker Depkat
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 11 Jun 2026 - 50min - 205 - 250 Jahre USA (4/4) - Die freundliche Supermacht bringt Cola, Jazz und Freiheit
Die Dominanz der USA beruht nicht nur auf militärischer Stärke und Wirtschaftskraft, sondern auch auf kultureller Macht. Dazu gehören Hollywood und Rock ’n’ Roll, braune Limonade und Blue Jeans. Wird Donald Trump die „Soft Power“ der USA zerstören? Das ist die vierte Folge unserer Serie zum 250. Geburtstag der USA.
Der Politikwissenschaftler Hendrik W. Ohnesorgeforscht und lehrt an der Universität Bonn unter anderem zu Soft Power, den transatlantischen Beziehungen und charismatischer Führung.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:30) 1990 prägt Joseph Nye den Begriff „Soft Power“
(11:30) Schon das Römische Reich war eine Soft Power
(15:10) Die Bedeutung der amerikanischen Soft Power nach 1945
(21:08) Auswärtige Kulturpolitik der USA mit Jazz
(23:30) 1965: US-Trompeter Louis Armstrong tourt durch die DDR
(35:00) Der Auslandsgeheimdienst CIA, der Antikommunismus und die Soft Power
(39:30) 1988: Bruce Springsteen tritt in der DDR auf
(41:45) Zerstört Donald Trump die Soft Power der USA?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Reinhild Kreisist Professorin für die Geschichte der Gegenwart an der Universität Siegen. Sie hat unter anderem zu den Amerika-Häusern in der Bundesrepublik gearbeitet.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Katharina Peetz und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber den US-BürgerkriegDer Rest ist Geschichte über Rassismus in den USA Der Rest ist Geschichte über das amerikanische Wahlsystem
Weiterführende Links:
Politikwissenschaftler Joseph Nyeüber sein Konzept der "Soft Power" (Video, englisch) Artikel im Rolling Stoneüber Bruce Springsteens Konzert in der DDR 1988
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen. Mit Volker Depkat
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Früher haben sich Menschen mit Steinen und Schwertern bekriegt, später kamen Bomben und Panzer. Die Kriege von heute werden mit billigen Drohnen geführt. Neue Waffen verändern jeden Krieg – und meistens werfen sie ethische Fragen auf.
Der Historiker Sönke Neitzel hat an der Universität Potsdam den Lehrstuhl für Militärgeschichte und die Kulturgeschichte der Gewalt inne. Es ist die einzige Professur für Militärgeschichte in Deutschland.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:30) Töten per Joystick in Afghanistan und Billig-Drohnen in der Ukraine
(05:50) Langsame Waffenentwicklung vor dem 19. Jahrhundert
(11:30) Industrialisierung im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
(14:00) 1915: Im Ersten Weltkrieg wird Giftgas eingesetzt
(19:00) Die Idee der „Hightech-Kriege“ nach 1945
(23:15) Ethische Folgen der KI-Entwicklung: Wer entscheidet im Krieg?
(32:30) Hybride Kriegsführung
(39:00) Die Technologie-Sprünge werden schneller
Unsere Gäste in dieser Folge:
Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler. Bis zu seiner Emeritierung 2018 lehrte er an der Humboldt-Universität in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Weltordnung, Kriegs- und Ideengeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die AtombombeDer Rest ist Geschichte über ReparationenDer Rest ist Geschichte über die WehrpflichtAmerika verstehen über die Militärmacht der USA
Weiterführende Links:
Deutsches Historisches Museum über die Schlacht bei Ypern 1915 und den ersten Einsatz von GiftgasAnalyse der Bundeszentrale für politische Bildung über Drohnenkrieg und -produktion in der Ukraine
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen: Jeden Samstag eine neue Folge mit dem deutsch-amerikanischen Historiker Volker Depkat
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Konserven, Kurbelradio und Trinkwasser: Wer auf Stromausfälle oder Unwetter vorbereitet sein will, sollte einen Vorrat anlegen. Auch von der Möglichkeit eines Krieges sprechen Zivilschützer wieder. Das wurde lange vermieden.
Gabriela Kellerhat sich als Journalistin intensiv mit der Prepper-Szene beschäftigt. Sie ist die Autorin von „Bereit für den Untergang: Prepper“ (Das Neue Berlin, 2021).
Diese Folge haben wir beim am 9. Mai 2026 beim ARD Sounds Festival in Nürnberg aufgezeichnet.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:55) Katastrophenforschung hat wieder Konjunktur
(05:52) Wie Prepper denken
(12:10) Zivilschutz im Kalten Krieg
(15:40) „Jeder hat eine Chance“ – Broschüre in der Bundesrepublik von 1961
(20:30) Zivilschutz in der DDR
(25:00) Natursehnsucht der Prepper
(29:00) Nach 1990 war Katastrophenschutz aus der Mode
(33:00) Vorbereitet für den „Tag X“?
(39:40) Bedrohungen durch hybride Kriegsführung
(42:10) Wie viel Krisenvorsorge ist ratsam?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Martin Voßist Professor für Krisen- und Katastrophenforschung an der Freien Universität Berlin und leitet dort die Katastrophenforschungsstelle.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die WehrpflichtDer Rest ist Geschichte über ReichsbürgerDer neue Westen: Wird Russland uns angreifen?
Weiterführende Links:
Aktueller Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) BBK-Broschüre zur Geschichte des Zivilschutzes in der Bundesrepublik
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Lion Feuchtwangers Zeitroman "Erfolg" als achtteiliges Hörbuch in ARD Sounds
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Ein neuer Wettlauf zum Mond hat begonnen: Vier Astronauten haben ihn gerade umrundet, ein Deutscher könnte bald auf dem Erdtrabanten landen, und die Chinesen wollen auch hin. Die Mond-Sehnsucht der Menschen ist uralt – viel älter als die Raumfahrt.
Harald Meller ist Direktor des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle und Landesarchäologe in Sachsen-Anhalt. Er erforscht die Himmelsscheibe von Nebra, die 1999 in Sachsen-Anhalt gefunden wurde.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:05) Das Geheimnis der „Himmelsscheibe von Nebra“
(14:13) Mond, Macht und Kalender-Wissen in der Bronze-Zeit
(18:30) Frühe Mondreisefantasien ab dem 17. Jahrhundert
(23:24) Astrokultur: Wie sich Menschen den Weltraum vorstellen
(30:44) Das „Space-Race“ im 20. Jahrhundert
(34:50) Weltraum-Ermüdung nach der ersten Mondlandung
(39:55) Uralte Zukunftsvision: eine Mondbasis
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Alexander Geppertforscht unter anderem zu Astrokultur. Er ist Professor an der New York University in den USA; zurzeit ist er Gastwissenschaftler am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Matthieu Praun und Tim Baumann
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Kalender, Uhren und die Erfindung der ZeitDer Rest ist Geschichte über Macht und Politik in der RaumfahrtAmerika verstehen über Donald Trumps Expansionslust und die "neue Frontier"
Weiterführende Links:
Informationen zur Himmelsscheibe von NebraArtikel von Alexander Geppert in Aus Politik und Zeitgeschichte über Astrokultur
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der verbotene Vater: Alles Geschichte - Der History-Podcast
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Russlands Krieg gegen die Ukraine hinterlässt massive Zerstörung. Der Wiederaufbau wird viele Milliarden kosten. Wird der Aggressor dafür zahlen? Die Geschichte zeigt: Reparationen stiften nicht immer Frieden.
Jörn Leonhard ist Professor für Geschichte an der Universität Freiburg. Er forscht zu Krieg und Frieden, Gewalt und Politik. Autor von „Über Kriege und wie man sie beendet“ (C.H. Beck 2024).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:56) Russische Reparationen für die Ukraine?
(04:47) Antike: Die Lehre aus den Punischen Kriegen
(14:50) Der Erste Weltkrieg und die Folgen des Versailler Vertrags
(24:25) Der Vertrag von Locarno 1925
(26:00) Deutsche Verbrechen in Polen – wie soll man das reparieren?
(36:00) Die Frage von deutschen Reparationen ist in Polen bis heute ein Politikum
(44:20) Alternativen zu Reparationen
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Peter Oliver Loew ist Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und Experte für die deutsch-polnischen Beziehungen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Sonja Ernst und Carina Schroeder
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen seit 1945Der Rest ist Geschichte: Wie Kriege endenDer Rest ist Geschichte über das Völkerstrafrecht
Weiterführende Links:
Versailler Vertrag: Sammlung von Materialien beim BundesarchivDossier der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema "Kriegsreparationen an Polen"
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Heilsverbrechen: Podcastreihe über sexuelle und spirituelle Gewalt in der katholischen Kirche
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Kinderkriegen ist riskant: Früher sind unzählige Mütter und ihre Babys bei der Geburt oder im Wochenbett gestorben. Heute ist das anders, zumindest in reichen Ländern. Zu verdanken ist das auch den Hebammen, deren Beruf lange unterschätzt wurde.
Nicola H. Bauer ist Professorin für Hebammenwissenschaft an der Universität Köln und selbst ausgebildete Hebamme.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:30) Akademisierung des Hebammenberufs in der Gegenwart
(05:00) Jahrhundertelang waren Geburten lebensgefährlich
(08:55) Schwangerschaften und Geburtshilfe in der Vormoderne
(15:35) Verdrängung von Hebammen durch Ärzte ab dem 18. Jahrhundert
(21:30) Der Arzt Ignaz Semmelweis: „Retter der Mütter“
(26:35) Revolution in der Geburtshilfe: der Kaiserschnitt
(32:20) Nanna Conti und die „arische“ Hebammen-Ideologie im Nationalsozialismus
(36:02) In DDR und Bundesrepublik wird die Krankenhausgeburt zum Normalfall
(41:30) 1987 eröffnet das erste von Hebammen geleitete Geburtshaus in West-Berlin
Unsere Gäste in dieser Folge:
Nadine Metzger ist Professorin für Geschichte der Medizin an der Charité Berlin. Sie forscht zur Hebammengeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Josephine Kuban und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Jule Dieterle und Paulina Lange
Redaktion: Monika Dittrich
Hinweis: Wir hatten in dieser Folge zunächst einen falschen Namen verwendet und das Audio deshalb korrigiert.
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über MenstruationDer Rest ist Geschichte über SchwangerschaftsabbrücheDer Rest ist Geschichte über ReproduktionsmedizinDer Rest ist Geschichte über "Tradwives" und andere Frauenbilder
Weiterführende Links:
Deutscher HebammenverbandBiografie der nationalsozialistischen Hebamme Nanna Conti
"Der Rest ist Geschichte" live!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Alles gelogen. Krasse Geschichten bei ARD Sounds.
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 07 May 2026 - 48min - 198 - Podcast-Tipp - "Amerika verstehen" - und: Freikarten für DRiG live!
Euer Geschichtspodcast „Der Rest ist Geschichte“ macht diese Woche Pause. Aber wir empfehlen Euch "Amerika verstehen", den US-Podcast vom Deutschlandfunk. Und: Wir haben noch ein paar Freikarten für DRiG live beim ARD Sounds Festival am 9. Mai!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen. Wir haben 5x2 Freikarten im Redaktionskontingent und vergeben sie an diejenigen, die uns schnell eine E-Mail schreiben: derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de.
Unser Podcast-Tipp:
Amerika verstehen. Mit Volker Depkat: Von George Washington bis Trump: Der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkat erklärt, wie die USA ticken und räumt mit transatlantischen Irrtümern auf. Er blickt mit uns in die Geschichte, damit wir die turbulente US-Politik verstehen.
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 30 Apr 2026 - 04min - 197 - Kampfbegriff - Was ist Faschismus?
Führerkult, Massenbewegung und Lust an Gewalt: Das sind Elemente des Faschismus, der die Diktaturen von Benito Mussolini in Italien und Adolf Hitler in Deutschland prägte. Passt der historische Begriff auch auf die USA unter Donald Trump?
Der Historiker Sven Reichardtist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz. Forschung und zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Faschismus.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:13) Ist Donald Trump ein Faschist?
(06:15) Deutschland und Italien sind die Kernländer des historischen Faschismus
(15:20) Der Aufstieg von Benito Mussolini
(23:15) Faschistischer Führerkult
(26:15) Wie Hitler Mussolini imitierte
(34:09) Ist der Nationalsozialismus der Inbegriff des Faschismus?
(36:30) Antifaschismus als Kampfbegriff der Linken
(40:45) Postfaschismus in Italien
Unsere Gäste in dieser Folge:
Lutz Klinkhammerist stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, er forscht unter anderem zur Gewaltgeschichte im 20. Jahrhundert und zu Benito Mussolini.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Postfaschismus in Italien Der Rest ist Geschichte über den Versuch, Hitler als "links" darzustellenDer Rest ist Geschichte über Vergangenheitsbewältigung und den Auschwitzprozess
Weiterführende Links:
Holocaust Memorial Museumin Washington: Fakten zum Begriff "Faschismus""Aus Politik und Zeitgeschichte" mit Aufsätzen zu den Themen Faschismus und Antifaschismus
"Der Rest ist Geschichte" live!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Tschernobyl: Die Katastrophe und wir
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Sogenannte Tradwives präsentieren sich im Netz als traditionelle Hausfrauen, die ihren Männern gehorchen, Kinder erziehen, mit Hingabe kochen und backen. Eine lange Geschichte hat dieses Lebensmodell allerdings nicht.
Die Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Bianca Walther beschäftigt sich mit Frauengeschichte und betreibt den Podcast Frauen von damals. Ende April erscheint ihr Buch „Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde“ (S. Fischer).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:53) Die kurze Geschichte der Hausfrauen-Rolle
(08:20) Das Frauenbild im Kaiserreich und der „Gehorsamsparagraph“
(13:40) Erste Frauenbewegung und Frauenwahlrecht
(18:40) Mutterideologie im Nationalsozialismus
(28:28) Der Trümmerfrau-Mythos nach dem Zweiten Weltkrieg
(31:20) Gegensätzliche Frauenbilder in Bundesrepublik und DDR
(40:45) Care-Arbeit war auch in der DDR Frauensache
Unsere Gäste in dieser Folge:
Jessica Bock arbeitet als Historikerin am Digitalen Deutschen Frauenarchiv. Sie forscht unter anderem zu Frauen- und Geschlechterverhältnissen in der DDR und Ostdeutschland und zu den neuen Frauenbewegungen seit 1945 in Ost und West.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Katharina Peetz und Tim Baumann
Faktencheck: Jule Dieterle und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Männerbilder
Der Rest ist Geschichte über Menstruation
Der Rest ist Geschichte über Schwangerschaftsabbrüche
Der Rest ist Geschichteüber das Wahlrecht
Weiterführende Links:
FrauenMediaTurm in Köln: Feministisches Archiv und BibliothekDossier bei der Bundeszentrale für politische Bildung über die Frauenbewegung
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Lieblingsschülerin: Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und die Folgen
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Selbst wenn Viktor Orbán die bevorstehende Parlamentswahl in Ungarn verlieren sollte, wird seine Politik nachhallen. Er hat das Land in den vergangenen Jahren autokratisch umgebaut. Eine historische Erzählung hat ihm dabei geholfen.
Der Historiker und Schriftsteller György Daloswurde 1943 in Budapest geboren. Zahlreiche Bücher zur ungarischen Geschichte, u.a. "Das System Orbán. Die autoritäre Verwandlung Ungarns" (C.H. Beck 2022).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:24) Viktor Orbán: vom Freiheitskämpfer zum Kopf einer illiberalen Demokratie
(09:30) Historische Identität der Ungarn: Wunsch nach Unabhängigkeit
(15:00) Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn
(22:58) Auf das Trauma des Ersten Weltkriegs folgt ein autoritäres Regime
(31:57) Der ungarische Volksaufstand 1956
(38:20) 1989: Das Ende des Sowjetkommunismus
(40:30) Viktor Orbán als Vorbild für autoritäre Herrscher?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über ÖsterreichDer Rest ist Geschichte über den BalkanDer Rest ist Geschichte über die Ukraine
Weiterführende Links:
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung mit Informationen zur Parlamentswahl in UngarnSammlung des Bundesarchivs mit Stasi-Materialien über den Volksaufstand in Ungarn 1956
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte!
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Seit mehr als einem Jahr gehen in Georgien Menschen auf die Straße: Sie protestieren gegen mutmaßlich manipulierte Wahlen. Viele Georgier sehnen sich nach Europa, doch Moskau zieht in der einstigen Sowjetrepublik noch immer die Strippen.
Die Regisseurin und Schriftstellerin Nino Haratischwili stammt aus Georgien. Ihr 2014 erschienener Bestseller „Das achte Leben (Für Brilka)" (Frankfurter Verlagsanstalt / Ullstein Taschenbuch) handelt von einer georgischen Familiengeschichte.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:20) Andauernde Proteste in Georgien
(09:30) Georgien zur Sowjetzeit und Unabhängigkeit
(14:00) Die „dunklen“ 1990er Jahre und mehrere Kriege
(20:30) Die Rosenrevolution 2003
(27:00) Der Konflikt mit Abchasien und Südossetien
(38:56) Die Partei „Georgischer Traum“
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker und Kaukasiologe Oliver Reisner ist Professor an der Universität Tiflis in Georgien. Die Geschichte Georgiens ist sein Fachgebiet.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Matthieu Praun und Robert Hauspurg
Faktencheck: Paulina Lange und Johanna Ploog
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über TschetschenienDer Rest ist Geschichte über die Sowjetunion (Teil 1)Der Rest ist Geschichte über die Sowjetunion (Teil 2)
Weiterführende Links:
Beitrag bei der Bundeszentrale für politische Bildung über "Das Gesetz zur Transparenz ausländischer Einflussnahme""Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili am Staatstheater Mainz
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Riefenstahl: Influencerin des Bösen
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Sklaverei, Rassismus, die Vertreibung der Indigenen: Davon will Donald Trump nichts wissen. Per Dekret verlangt er ein patriotisches Geschichtsbild. Warum Erinnerungspolitik in den USA schon immer umkämpft war, erklärt der Historiker Volker Depkat.
Podcast "Amerika verstehen": Neue US-Kriege - jetzt doch wieder Weltpolizei?Podcast "Amerika verstehen": Ist das jetzt Faschismus?
Dieses Gespräch hat Host Jörg Biesler im Januar 2026 beim Deutschlandfunk-Festival „History Talks“ aufgenommen.
(11:27) Trumps Dekret zur „Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte“
(24:00) 4. Juli 1776: Widersprüche in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung
(46:40) Der „Civil Rights Act“ von 1964 und die Folgen
(55:47) Vertreibung und Vernichtung der Indianer
Unser Experte:
Der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkatist Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Im März 2026 ist sein neues Buch erschienen: „Die amerikanische Revolution“ (C.H. Beck Wissen).
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
"Der Rest ist Geschichte" live!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen: Wir schauen in die US-Geschichte, um Trumps Amerika von heute besser zu verstehen. Jeden Samstag eine neue Folge.
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Wollen die USA und Israel mit ihrem Krieg die religiöse Diktatur im Iran stürzen? Die Geschichte zeigt, dass solche Versuche meistens scheitern. Beispiele dafür sind Afghanistan oder der Irak. Doch es gab auch schon erfolgreiche Demokratie-Exporte.
Désirée Reder ist Konfliktforscherin beim Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA), sie beschäftigt sich unter anderem mit erzwungenen Regime-Wechseln und den Folgen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:15) Regimewechsel bedeutet nicht immer Demokratisierung
(07:17) Die Bedeutung von Bodentruppen für den Regime-Change
(11:48) Beispiel Irak 2003: Dem Regime-Change folgt ein Bürgerkrieg
(23:55) Die „Ent-Baathifizierung“ führt zu Terrorismus
(32:30) Es kann auch funktionieren: Die Bundesrepublik nach 1945
(38:18) Demokratie-Export und Wirtschaftswachstum
(42:15) Regime-Wechsel brauchen einen guten Plan
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Politikwissenschaftlerin Bente Scheller leitet bei der Heinrich-Böll-Stiftung das Referat Nahost und Nordafrika.
Der Historiker Jürgen Lillteicher ist Direktor des AlliiertenMuseums in Berlin.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Sonja Ernst und Carina Schroeder
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über den IranDer Rest ist Geschichte über ChileDer Rest ist Geschichte über VenezuelaDer Rest ist Geschichteüber Tyrannenmord
Weiterführende Links:
Das AlliiertenMuseum in BerlinText bei der Bundeszentrale für politische Bildung über Entnazifizierung
"Der Rest ist Geschichte" live!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Hexe von Pendach: Ein History-Hörspiel in acht Folgen
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Wenn Euch "Der Rest ist Geschichte" gefällt, abonniert uns und empfehlt uns weiter. Für Kritik, Fragen und Anregungen schickt uns eine E-Mail an derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de.
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 19 Mar 2026 - 48min - 191 - Rechtsruck in Chile - Der Präsident und seine Schwäche für einen Diktator
Der ultra-rechte Hardliner José Antonio Kast ist neuer Präsident von Chile. „Auch Pinochet hätte mich gewählt“, sagt Kast über den früheren Diktator des Landes. Pinochets Gewaltherrschaft prägt die chilenische Politik bis heute.
Tobias Käufer berichtet als freier Journalist aus Lateinamerika für verschiedene deutsche Medien.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:20) Der neue Präsident José Antonio Kast und seine Geschichte
(12:22) 1970 gewinnt der Sozialist Salvador Allende die Präsidentschaftswahl
(21:43) Staatsstreich gegen Allende 1973 – die Pinochet-Diktatur beginnt
(33:45) Wirtschaftsliberale Politik der „Chicago Boys“
(36:20) 1988/89: Ende der Diktatur durch ein Referendum
(42:02) Wieviel Pinochet-Bewunderung steckt im neuen Präsidenten?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Historikerin Delia González de Reufels ist Professorin an der Universität Bremen, ihr Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte Lateinamerikas.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Josephine Kuban und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Alice Englert und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über VenezuelaAmerika verstehen über US-amerikanische Interventionen: "Jetzt doch wieder Weltpolizei?"Kalenderblattüber den Putsch in Chile 1973
Weiterführende Links:
Artikel in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ über die Verbrechen der Sekte „Colonia Dignidad“Artikel bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International über "Colonia Dignidad"ARTE-Beitrag über Chile und den neuen Präsidenten José Antonio Kast
"Der Rest ist Geschichte" live!
ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben, es wird um die "Geschichte des Preppens" gehen.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft. Jeden Mittwoch eine neue Folge
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In Nepal teilen wenige Familien die Macht unter sich auf - und das fast ununterbrochen seit Jahrhunderten. Im Herbst 2025 gingen dagegen vor allem junge Leute auf die Straße, jetzt wird gewählt. Wird sich die uralte Herrschaftsstruktur verändern?
Der Historiker Stefan Lüder arbeitet an der Universität Heidelberg. Sein Schwerpunkt ist Südasien, insbesondere die Himalaya-Region.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(04:25) Die Proteste im September 2025
(09:15) Demokratische Bewegungen im 20. Jahrhundert
(11:20) Der Bürgerkrieg ab 1996
(14:22) 2001: Massaker im Königspalast
(19:57) Das Kathmandu-Tal als Knotenpunkt zwischen Indien und China
(26:07) Britischer Einfluss auf Nepal seit dem 18. Jahrhundert
(32:45) Familie an der Macht: Hundert Jahre Rana-Herrschaft
(39:40) Elitäre Familien wechseln sich an der Staatsspitze ab
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Politikwissenschaftlerin Karina Mross forscht am IDOS Bonn, dem German Institute of Development and Sustainability, unter anderem zu Post-Konflikt-Gesellschaften und Friedensprozessen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Sonja Ernst und Robert Hauspurg
Faktencheck: Paulina Lange und Jule Dieterle
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Myanmar Der Rest ist Geschichte über Mao Der Rest ist Geschichte über Hindunationalismus
Weiterführende Links:
Arte-Dokumentation über "Balendra Shah – Hoffnungsträger der Gen Z" Deutsche Welle-Artikel über die Hoffnungen der Gen Z auf echte Reformen
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Amerika verstehen. Mit Volker Depkat - Jeden Samstag eine neue Folge.
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Mütterrente, Milchpreise, Maut: Die CSU schafft es immer wieder, ihre Themen auf Bundesebene zu platzieren oder sogar durchzusetzen. Sie ist eine bayerische Regionalpartei mit nationalem Einfluss – ein Sonderfall in der deutschen Parteienlandschaft.
Der Historiker Thomas Schlemmer forscht am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin unter anderem zur Geschichte Bayerns und der CSU.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:08) CSU-Erfolg 1992: Bayern bekommt den Main-Donau-Kanal
(05:01) 1946: Gründung der CSU unter amerikanischer Besatzungsmacht
(17:37) 1950: Gründung der Bundes-CDU ohne CSU
(25:55) „Kreuther Trennungsbeschluss“: Streit zwischen CDU und CSU 1976
(29:59) In der CSU bis heute verehrt: Franz Josef Strauß (1915-1988)
(37:49) Die Spiegel-Affäre 1962 und die Rolle von Franz Josef Strauß
(44:20) Die CSU in der Gegenwart
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Politikwissenschaftlerin und CSU-Kennerin Ursula Münchleitet die Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Carina Schroeder
Faktencheck: Merle Körber
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber KoalitionsregierungenDer Rest ist Geschichte über WahlkampfDer Rest ist Geschichte über Parteienverbote
Weiterführende Links:
Portal der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung zur Geschichte der ParteiParteigeschichte der CSU: Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Berlin Code - mit Linda Zervakis: Politikpodcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio
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Für Katholiken und Protestanten hat die Fastenzeit begonnen, sie fällt in diesem Jahr mit dem islamischen Ramadan zusammen. Über die Ursprünge des Fastens ist wenig bekannt, doch Verzichten ist auch heute noch im Trend: von Handyfasten bis Null-Diät.
Der Historiker Gunther Hirschfelderist Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Er forscht unter anderem zu Ritualen, Bräuchen und Esskultur.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:05) Die Ursprünge des Fastens sind rätselhaft
(05:20) Religiöse Fastenbräuche
(09:56) 40tägige vorösterliche Fastenzeit im Christentum
(18:19) Fasten-Mythen: Biberbraten und „Herrgottsbescheißerle“
(26:28) Reformation und das „Zürcher Wurstessen“ 1522
(33:00) Gesundheitliche Fastentrends im 19. Jahrhundert
(37:30) Moderner Verzicht: von Interfall-Fasten bis „Dry January“
Unsere Gäste in dieser Folge:
Dorothea Welteckeist Professorin für Europäische Geschichte des Mittelalters an der Humboldt-Universität Berlin, zu ihren Fachgebieten gehören die religiöse Geschichte des Mittelalters und die Geschichte des Christentums.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Alice Englert und Simon Tamyalew
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber VegetarismusDer Rest ist Geschichteüber TierethikDer Rest ist Geschichteüber Jesus von Narareth
Weiterführende Links:
Artikel bei "Vatican News" über die katholische Fastenzeit"Sieben Wochen ohne": evangelische FastenaktionArtikel auf Qantara.de über den Ramadan und warum der Fastenmonat für Nicht-Muslime attraktiver wird
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Politikum - Der Meinungspodcast von WDR5
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Artensterben gibt es, seit es Arten gibt. Doch seit der Mensch die Erde dominiert, hat es sich rasant beschleunigt. Einst hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht – heute „sind wir der Asteroid“, sagen Forscher.
Der Paläobiologe Wolfgang Kießling ist Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er forscht zu den Ursachen und den evolutionären Konsequenzen von Massenaussterben.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:29) Der europäische Kolonialismus und das Ende des Dodos
(06:13) Die fünf Massenaussterben der Erdgeschichte
(11:40) Warum die Dinosaurier ausgestorben sind
(17:11) Der Mensch „hat von Anfang an negative Einflüsse auf die Umwelt“
(19:58) Wie die Wissenschaft zum Aussterben des Riesenalks beitrug
(25:45) Die Ausrottung der Wandertaube
(29:25) Strategien gegen das Artensterben und das „schlechte Gewissen“
(34:51) Das Anthropozän und das „sechste Massenaussterben“
(39:08) „Wir sind der Asteroid“
(41:22) Noch können wir handeln
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Wissenschaftshistoriker Jürgen Renn ist Direktor am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena. Er untersucht, wie sich Wissen langfristig und global entwickelt hat.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Josephine Kuban und Carina Schroeder
Faktencheck: Lino Krukenberg
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den KlimwandelDer Rest ist Geschichte über PlastikDer Rest ist Geschichte über Erdöl
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zum AnthropozänEine kleine Geschichte des Artenschutzes, ebenfalls von der Bundeszentrale für politische Bildung
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Buchgefühl - reden und lesen: Zum Lächeln, zum Weinen, zum Nachdenken - dieser Podcast zieht ins Buch.
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Donald Trump wollte Grönland besitzen, doch diese Idee wurde ihm offenbar ausgeredet. Der Wettlauf der Großmächte um die Nordpol-Region hält trotzdem an. Die Arktis ist schon lange begehrt: Es geht um Rohstoffe, Handelsrouten und Schutz vor Raketen.
Die Historikerin Madeleine Herren-Oeschwar bis zu ihrer Emeritierung 2023 Professorin an der Universität Basel (Schweiz), zu ihren Forschungsinteressen zählen Globalgeschichte, internationale Beziehungen sowie politische und ökonomische Interessen in der Arktis.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:50) Kein Land, kein Territorium: Wie definiert man die Arktis?
(08:00) Die Suche nach Handelsrouten durch die Arktis
(11:40) Fritjof Nansen und die Fram-Expedition 1893-1896
(18:19) 1867: Die USA kaufen Alaska
(26:30) Die Arktis im Kalten Krieg
(39:09) 1952 wird der Nordische Rat gegründet
Unsere Gäste in dieser Folge:
Kristina Spohrist Professorin für internationale Geschichte an der London School of Economics. Dort forscht sie unter anderem zur weltpolitischen Bedeutung der Arktis.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Carina Schroeder
Faktencheck: Laura Mattausch und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über GrönlandAmerika verstehenüber Donald Trumps Expansionslust
Weiterführende Links:
The Avalon Projectmit historischen Dokumenten, u.a. dem Grönland-Vertrag von USA und Dänemark (1951)Der Arktische Rat - zwischenstaatliches Forum der arktischen Anrainerstaaten
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Dark Matters: Geheimnisse der Geheimdienste, jede Woche ein neuer Fall!
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Die fetten Jahre der Sowjetunion waren kurz, trotzdem denken manche Russen heute nostalgisch daran zurück. 1991 fiel das Imperium in sich zusammen – es folgten Chaos und Demokratieversuche. Was bleibt, ist ein sowjetischer Phantomschmerz.
Der Rest ist Geschichte Folge 1 über die SowjetunionDer Rest ist Geschichteüber Josef StalinDer Rest ist Geschichteüber TschetschenienDer Rest ist Geschichte über die Ukraine
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:00) Die Sowjetunion nach dem Tod von Josef Stalin 1953
(06:06) Tauwetter-Periode unter Nikita Chruschtschow
(10:30) 1959: „Kitchen Debate“ in Moskau
(18:40) Stagnation und fette Jahre unter Leonid Breschnew
(20:50) Neue Führungsfigur ab 1985: Michail Gorbatschow
(28:15) Das Ende der Sowjetunion 1991 und das Scheitern der Demokratie
(38:22) Wie Wladimir Putin die Erinnerung an die Sowjetunion nutzt
Unser Gast in dieser Folge:
Der Historiker Jörg Baberowskiist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität in Berlin. Er forscht und publiziert vor allem zur russischen und sowjetischen Geschichte sowie zum stalinistischen Terror.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Robert Hauspurg
Faktencheck: Florian Twente, Simon Tamyalew und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Transkript der "Kitchen Debate" von 1959Online-Heft "Aus Politik und Zeitgeschichte" über die SowjetunionZDF-Filmüber die Sowjetunion
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Amerika verstehen. Mit Volker Depkat - Jeden Samstag eine neue Folge.
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Der Untergang der Sowjetunion sei eine geopolitische Katastrophe gewesen, sagt Russlands Herrscher Wladimir Putin. Viele fürchten, dass er das alte Reich wieder herstellen will und es nicht nur auf die Ukraine abgesehen hat. Wie war die Sowjetunion?
Der Rest ist Geschichteüber Josef StalinDer Rest ist Geschichteüber TschetschenienDer Rest ist Geschichte über die Ukraine
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:26) Die Sowjetunion als politisches Experiment und Reaktion auf das Zarenreich
(10:10) Russische Revolution von 1905
(16:00) Die Rolle von Wladimir Iljitsch Lenin in der Revolution von 1917
(29:40) Gründung der Sowjetunion 1922
(37:25) 1924: Lenin stirbt, Josef Stalin übernimmt
(40:50) Der Sieg im Zweiten Weltkrieg als zweite Staatsgründung der Sowjetunion
Unser Gast in dieser Folge:
Der Historiker Jörg Baberowskiist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität in Berlin. Er forscht und publiziert vor allem zur russischen und sowjetischen Geschichte sowie zum stalinistischen Terror.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Skript, Regie und Produktion: Anja Reinhardt und Robert Hauspurg
Faktencheck: Jule Dieterle und Kathrin Krautwasser
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Online-Heft "Aus Politik und Zeitgeschichte" über die SowjetunionZDF-Filmüber die Sowjetunion
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Versuchslabor Kinderheim: Acht Folgen über Medikamententests an Heimkindern
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Die Menschen, die gerade im Iran gegen das Regime aufbegehren, riskieren ihr Leben. Hunderte Demonstranten sollen bereits tot sein. Die religiöse Diktatur hält sich seit 1979 – obwohl es immer wieder heftige Proteste gibt.
Der Islamwissenschaftler Reinhard Baumgartenwar von 2011 bis 2017 als ARD-Korrespondent unter anderem für den Iran zuständig; er hat das Land oft bereist und aus dem ARD-Büro in Teheran berichtet, das es damals noch gab.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:25) Eindrücke eines ehemaligen Korrespondenten aus dem Iran
(12:40) 1979: Der Schah wird gestürzt
(16:17) Warum der Begriff „Islamische Revolution“ missverständlich ist
(19:53) „Sündenfall des Westens“: Putsch gegen Premierminister Mossadegh 1953
(29:12) Amerikanisches Trauma: Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979
(34:39) Der Irak greift den Iran an: erster Golfkrieg 1980 bis 1988
(40:07) Die Rolle der Frauen bei den Protesten im Iran
Unsere Gäste in dieser Folge:
Katajun Amirpurist Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln. Ihre Familie hat iranische Wurzeln und sie forscht zur Geschichte und Kultur des Iran. Autorin von "Iran ohne Islam. Der Aufstand gegen den Gottesstaat" (C.H. Beck 2023)
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Faktencheck: Jule Dieterle und Johanna Klenke
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den Untergang von DemokratienDer Rest ist Geschichte über KalifateDer Rest ist Geschichteüber die Hisbollah
Weiterführende Links:
Hintergrundartikel über die iranische Geschichte bei der Bundeszentrale für politische BildungARD Retro: Radio-Archiv mit Tönen zur iranischen Revoution 1979
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
punktEU: Der Europa-Podcast von WDR5
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Ein zweiter Holocaust sollte nie mehr möglich sein: Aus dieser Überzeugung entstand 1948 die Völkermordkonvention - ein Meilenstein im Völkerstrafrecht. Doch was genau ist Völkermord? Die Frage stellt sich in aktuellen Konflikten, vom Sudan bis Gaza.
Kerstin von Lingen ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Wien, zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Diktaturen, Gewalt und Genozide.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:28) Der Völkermord an den Herero und Nama ab 1904
(06:20) Raphael Lemkin: Vordenker des Völkerstrafrechts
(10:48) Der Holocaust als Zäsur: Völkermord wird Straftatbestand
(19:45) 1948: Völkermordkonvention der Vereinten Nationen
(28:30) „The Crime of Crimes“: Die Hierarchie der Verbrechen
(33:27) 1994: Völkermord in Ruanda
(38:03) „Goldstandard des Opferseins“
(42:50) Der Holocaust als Prototyp
Unsere Gäste in dieser Folge:
Stefanie Bock ist Jura-Professorin an der Universität Marburg und Spezialistin für Internationales Strafrecht; Forschung u.a. zu Kriegsverbrecherprozessen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Josephine Kuban und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Jule Dieterle und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über VölkerstrafrechtDer Rest ist Geschichte über den ersten Auschwitz-ProzessDer Rest ist Geschichte über die Vereinten Nationen
Weiterführende Links:
Raphael Lemkins Werk "Axis rule in occupied Europe" von 1944 im VolltextUnited States Holocaust Memorial Museum mit Informationen zur Genozid-PräventionVolltext der UN-Völkermordkonvention von 1948
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Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben!
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0630 - Der News-Podcast
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Die Mondlandung war inszeniert, Elvis lebt und Impfen macht autistisch: Das sind Verschwörungstheorien. Die klingen oft skurril oder sogar lustig. Es gibt aber auch welche, die richtig gefährlich sind.
Michael Butterist Professor für Amerikanistik an der Universität Tübingen. Seit vielen Jahren forscht er zu Verschwörungstheorien; zuletzt erschien von ihm: "Die Alarmierten. Was Verschwörungstheorien anrichten" (Suhrkamp 2025). Das Gespräch mit Michael Butter haben wir beim Podcat & Poodle Festival in Dresden aufgenommen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:24) Elvis ist tot – oder doch nicht?
(03:44) Was eine Verschwörungstheorie ist und wie man sie nennen soll
(08:06) Der Anschlag von Halle 2019 und die Lüge vom „großen Austausch“
(16:00) Antisemitische Verschwörungstheorien
(26:50) Das Pogrom von Kielce 1946
(37:01) „Big Lie“ und der Sturm auf das US-Kapitol 2021
(42:00) Was tun gegen Verschwörungstheorien? Im Gespräch bleiben!
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Marcus Funckarbeitet am Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, er forscht unter anderem zum Zusammenhang von Antisemitismus und Verschwörungstheorien.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Carina Schroeder
Faktencheck: Johanna Klenke und Simon Tamyalew
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über AntisemitismusDer Rest ist Geschichte über ReichsbürgerDer Rest ist Geschichte über die Lüge, Hitler sei links gewesen
Weiterführende Links:
Projekt "Geschichte statt Mythen" an der Universität JenaOnline-Publikation von Markus Funck über VerschwörungsdenkenDossier des Holocaust Memorial Museums in den USA über die "Protokolle der Weisen von Zion"
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Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben!
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Tonnenweise Feinstaub, abgerissene Finger und jaulende Haustiere: Die Böllerei hat ein paar Nachteile. Doch viele Leute lieben ihr Feuerwerk. Sie können sich auf jahrtausendealte Traditionen berufen. Das Böllern zu Silvester gehört nicht dazu.
Die Chemikerin Magdalena Rusan erforscht an der Universität München, wie Pyrotechnik weniger umweltschädlich werden kann.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:41) Wer böllern will, braucht Schwarzpulver
(03:30) Medizinische Verwendung des Schwarzpulvers im alten China
(14:42) Song-Dynastie (10.-13. Jh.): erfolgreiche Feuerwerker
(16:12) Feuerwerk zu Pfingsten 1379 in Vicenza
(21:20) „Ernst und Schimpf“ im Barock-Feuerwerk
(26:20) Friedensfeuerwerk nach dem Dreißigjährigen Krieg
(30:07) Feuerwerk-Festivals bei Ludwig XIV. in Versailles
(32:12) Die Farbe kam im 19. Jahrhundert dazu
(40:00) Das Feuerwerk zu Silvester wurde erst im 20. Jahrhundert populär
Unsere Gäste in dieser Folge:
Dagmar Schäfer ist Wissenschaftshistorikerin und Sinologin. Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte leitet sie die Abteilung Artefakte, Handeln, Wissen.
Die Kunsthistorikerin Maren Wienigk leitet die Sammlung „Architektur und Ornament“ der Kunstbibliothek an den Staatlichen Museen zu Berlin, sie hat die Ausstellung „Durchgeknallt und abgebrannt. Feuerwerkskünste aus fünf Jahrhunderten“ im Berliner Kulturforum kuratiert.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Josephine Kuban und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Paulina Lange und Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
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Der Rest ist Geschichte über HalloweenDer Rest ist Geschichte über Kunststoff und MüllDer Rest ist Geschichte über Tabakrauchen
Weiterführende Links:
Ausstellung im Berliner Kulturforum (2024/25): „Durchgeknallt und abgebrannt. Feuerwerkskünste aus fünf Jahrhunderten“Wie wird eine Feuerwerksrakete gebaut? Die Sendung mit der Maus erklärt es.
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Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 25 Dec 2025 - 46min - 179 - Jungfrau Maria - Die berühmteste Mutter aller Zeiten
Maria von Nazareth hat ihren kleinen Jesus wohl kaum in einem Stall zur Welt gebracht. Aber die Geschichte ist halt richtig gut - wie so vieles, was über die jungfräuliche Gottesgebärerin erzählt wird. Ihr wahres Leben bleibt voller Geheimnisse.
Silke Petersen ist evangelische Theologin und außerplanmäßige Professorin an der Universität Hamburg. Sie forscht unter anderem zur Jesusüberlieferung und feministischen Auslegung der Bibel.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(04:50) Die Geburt im Stall und andere Konstruktionen
(09:30) Maria war Jüdin – das gilt als gesichert
(13:00) War Maria bei der Kreuzigung dabei? Unwahrscheinlich
(18:11) Das erste Mariengebet aus dem 3. Jahrhundert
(21:00) Jungfräulichkeit und Mutterrolle
(23:52) Max Ernst malt 1926: „Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind“
(27:30) Marienerscheinungen
(32:50) Weibliche Göttin und Gottesgebärerin
(40:40) Aufwertung des Weiblichen durch Maria?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Mirja Kutzer ist Professorin für katholische Theologie an der Universität Kassel, Co-Autorin von „Maria in Geschichte und Gegenwart. Befreiende Perspektiven auf die Mutter Jesu“ (Herder 2022).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Robert Hauspurg
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Jesus von NazarethDer Rest ist Geschichte über die Ehe: Kirche, Staat und SexDer Rest ist Geschichte über Schwangerschaftsabbruch
Weiterführende Links:
Max Ernsts Bild "Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind" mit Erklärungen (ZDF)Bibel und Apokryphenim Volltext bei der Deutschen Bibel Gesellschaft
"Der Rest ist Geschichte" live!
Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.ARD Sounds Festival: Ihr könnt uns am 9. Mai 2026 in Nürnberg live erleben!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Tatort Kunst: Die neuen Fälle
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In Myanmar herrscht Bürgerkrieg. Jetzt soll gewählt werden, doch das dürfte eine Show-Veranstaltung des Militärs sein. Seit der Unabhängigkeit 1948 gibt es im Land gewaltsame Konflikte. Das hängt auch mit der britischen Kolonialgeschichte zusammen.
Jasmin Lorch ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet in Bonn am German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:46) Die Landesnamen: Burma, Birma, Myanmar
(06:04) Die aktuelle Lage: "Show"-Wahlen im Bürgerkrieg
(09:48) Die Massenproteste von 2021
(11:16) Ethnien, Sprachen und Politik in Myanmar
(15:15) Die drei Anglo-Birmanischen Kriege und die Briten als Kolonialmacht
(19:53) Spannungen unter britischer Herrschaft und der Kampf für Unabhängigkeit
(24:08) Nationalheld Aung San - der Vater von Aung San Suu Kyi
(26:27) Zweiter Weltkrieg: Japan besetzt das heutige Myanmar
(31:25) 1948: Brima/Myanmar wird unabhängig - und schon bald putscht das Militär
(35:36) Die Massenproteste von 1988: Aung San Suu Kyi betritt die politische Bühne
(38:11) Demokratisierung in den 2010er Jahren
(41:31) Putsch und Bürgerkrieg ab 2021
Unsere Gäste in dieser Folge:
Johanna Neumann arbeitet am Institut für Afrika- und Asienwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin und unterrichtet dort auch Burmesisch.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Sonja Ernst und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg und Florian Twente
Redaktion: Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Japan im Zweiten WeltkriegDer Rest ist Geschichte über den Kaschmirkonflikt Der Rest ist Geschichte über Hindunationalismus
Weiterführende Links:
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über den Bürgerkrieg in Myanmar"Aus Politik und Zeitgeschichte" zur indischen Unabhängigkeit
"Der Rest ist Geschichte" live!
Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Legion: War on Scam - Podcast zu Online-Begtrugsfabriken in Myanmar
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Euer Geschichtspodcast "Der Rest ist Geschichte" macht diese Woche Pause. Aber wir empfehlen Euch die "Psychonauten", das ist die neuste Staffel von "Deep Science". Außerdem haben wir noch ein paar Termine für Euch: Ihr könnt DRiG live erleben!
Am 6. Dezember sind wir beim podcat+poodle-Festival in Dresden! Infos und Tickets hier.Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Mao Zedong rief 1949 die Volksrepublik China aus. Für den kommunistischen Umbau des riesigen Landes nahm er Millionen Todesopfer in Kauf. Doch der Mao-Kult ist in China noch immer lebendig und prägt die Politik des heutigen Präsidenten Xi Jinping.
Daniel Leese ist Professor für Sinologie an der Universität Freiburg. Sein Schwerpunkt ist die Geschichte und Politik des modernen China. Autor von „Maos langer Schatten. Chinas Umgang mit der Vergangenheit“ (C.H. Beck 2020)
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:13) 1912 endet die chinesische Kaiserzeit
(08:29) „Der lange Marsch“ der Kommunisten 1934/35
(15:06) 1949: Der Bürgerkrieg endet; Mao ruft die Volksrepublik China aus
(21:33) „Der große Sprung nach vorn“ ab 1958 mit vielen Opfern
(25:00) Blutige Kulturrevolution in den 1960er Jahren
(31:20) 1976 stirbt Mao – die Nachfolge ist ungeregelt
(38:45) Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz 1989
(41:50) Von Mao zu Xi Jinping
Unsere Gäste in dieser Folge:
Kristin Shi-Kupfer ist Professorin für Gegenwartsbezogene Sinologie an der Universität Trier. Autorin von „Digital China. Überwachungsdiktatur und technologische Avantgarde“ (C.H. Beck 2023)
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Anja Reinhardt und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Lino Krukenberg und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Kalenderblatt über die Ausrufung der Volksrepublik China 1949Der Rest ist Geschichte über den sowjetischen Diktator Josef StalinDer Rest ist Geschichte über China und Taiwan
Weiterführende Links:
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung über den "Mythos Mao"China-Dokumentation beim ZDF: "Karten der Macht" (Video)
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 6. Dezember sind wir beim podcat+poodle-Festival in Dresden! Infos und Tickets hier.Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Lost in Nahost - Podcast zur Lage in Israel und Gaza
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NSU, Baseballschlägerjahre, Oktoberfestattentat: Die Bundesrepublik hat eine lange und blutige Geschichte des Rechtsterrorismus. Die Gewalt konnte auch deshalb gedeihen, weil Polizei und Behörden oft falschen Fährten folgten.
Die Zeithistorikerin Barbara Manthe forscht seit Jahren zu Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik. Das Gespräch mit ihr haben wir im „Haus der Geschichte“ in Bonn aufgezeichnet.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:12) Oktoberfestattentat 1980
(06:30) Die Wehrsportgruppe Hoffmann
(14:40) Die Baseballschlägerjahre nach der Wiedervereinigung
(23:15) Die Selbstenttarnung des NSU
(29:30) Ab 2013: NSU-Prozess in München
(35:00) 2018: Urteil gegen Beate Zschäpe
(42:15) Die Perspektive der Opfer
Unsere Gäste in dieser Folge:
Tanjev Schultz ist Professor für Journalistik an der Universität Mainz. Zuvor war er Journalist bei der Süddeutschen Zeitung und berichtete dort insbesondere über Rechtsextremismus und den NSU. Autor von „NSU. Der Terror von rechts und das Versagen des Staates“ (Droemer 2018).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Johanna Klenke und Florian Twente
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber RechtsextremismusDer Rest ist Geschichte über ReichsbürgerDer Rest ist Geschichteüber den Linksterrorismus der RAF
Weiterführende Links:
Haus der Geschichte, BonnMaterialien zum Oktoberfestattentat beim BundesarchivNDR-Filmvon 1980 über die Wehrsportgruppe Hoffmann
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Wir sind beim Deutschlandfunk-Podcastfestival "History Talks" am 16./17. Januar im Kölner Funkhaus: Infos und Anmeldung hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der Nürnberger Prozess - Vier Folgen in der ARD Audiothek
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Kriegsschiffe in der Karibik: Die USA drohen dem linken Regime in Caracas. Diktator Nicolás Maduro könnte davon allerdings profitieren, denn das amerikanische Säbelrasseln belebt ein historisches Motiv in Venezuela: die Befreiung von fremden Mächten.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:12) Schwierige Versorgungslage im erdölreichsten Land der Welt
(05:50) Gefälschte Wahl von 2024
(11:50) Hugo Chávez: vom gescheiterten Putschisten zum erfolgreichen Präsidenten
(20:20) Sozialismus des 21. Jahrhunderts
(25:50) Historisches Vorbild: Unabhängigkeitskämpfer Simón Bolívar
(39:30) Interessen der USA: Regime-Wechsel, Erdöl, Drogen?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Anja Dargatzleitet das Büro der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas. Sie hat Zeitgeschichte und Politikwissenschaft studiert.
Christian Cwikist Historiker an der Universität Klagenfurt und Direktor des Internationalen Zentrums für Atlantische Geschichte (ICAH) in Gibraltar. Er forscht zur Geschichte Lateinamerikas und hat mehrere Jahre in Venezuela verbracht.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Kalenderblatt über Hugo Chávez
Der Rest ist Geschichte über Erdöl
Der Rest ist Geschichte über die USA als Weltmacht
Der Rest ist Geschichte über die Truman-Doktrin
Weiterführende Links:
Aufsatz von Anja Dargatzüber den Friedensnobelpreis für María Corina Machado
Die Ansprache von Hugo Cháveznach dem gescheiterten Putsch von 1992
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Die Schweiz liefert keine Waffen an die überfallene Ukraine, denn als neutraler Staat hält sie sich aus Kriegen raus. Ob das jahrhundertealte Prinzip der Neutralität reformiert werden sollte, darüber wird in der Schweiz gerade gestritten.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:33) Schweizer Gründungsmythos: Rütlischwur von 1291
(05:12) Die Schlacht von Marignano 1515 wird zur Neutralitätslegende
(08:30) Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg
(15:40) 1815: Anerkennung der „ewigen Neutralität“
(22:10) Zweiter Weltkrieg: Die Schweiz kauft Nazi-Gold
(27:45) Neutral, aber nicht wehrlos: Schweizer Réduit
(33:00) Neutralität und Völkerrecht
(40:00) Streit über die aktuelle Neutralitätsinitiative
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Marco Jorio war Chefredakteur des Historischen Lexikons der Schweiz, zuletzt erschien von ihm „Die Schweiz und ihre Neutralität. Eine 400 jährige Geschichte“ (Hier + Jetzt 2023).
Odile Amannist Professorin für Völker- und Europarecht an der Universität Lausanne, sie forscht unter anderem zur Neutralitätspolitik der Schweiz.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Matthieu Praun und Tim Baumann
Faktencheck: Laura Mattausch und Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber Österreich
Der Rest ist Geschichteüber Pazifismus
Der Rest ist Geschichteüber Sanktionen
Weiterführende Links:
Schweizerische Eidgenossenschaftmit Informationen und Dokumenten zur Neutralität
Historisches Lexikon der Schweiz
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Fakt ab: Eine Woche Wissenschaft
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Blut aus der Tube, Kürbis-Fratzen und im Garten klapprige Skelette: So ist Halloween! Das Fest hat keltische Ursprünge. Geschichten von Monstern und Ungeheuern sind so alt wie die Menschheit, doch echten Horror gibt’s erst seit dem 18. Jahrhundert.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:00) „Fest der Toten“: Keltische Ursprünge von Halloween
(08:15) „All Hallows Eve“: Halloween und Allerheiligen
(15:30) Gruselgeschichten und Ungeheuer in der Antike
(18:10) Mahnende Monster im Mittelalter
(22:00) Reaktion auf die Aufklärung: Horror als Genre
(29:00) Schauerromane der Romantik
(33:00) Mit der Erfindung des Films kommt der Horror auf die Leinwand
(39:30) Stephen King: Meister des Horrors im 20. Jahrhundert
Unsere Gäste in dieser Folge:
Gunther Hirschfelderist Professor für Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Er forscht unter anderem zu Bräuchen, Ritualen und Alltagsgeschichte.
Katharina Reinist Kulturwissenschaftlerin und Horrorforscherin, Autorin von „Gothic Cinema“ (Springer 2021). Das Gespräch mit ihr haben wir beim Podcast-Festival „Beats & Bones“ in Berlin aufgezeichnet.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Recherche, Skript und Produktion: Christian Röther und Carina Schroeder
Faktencheck: Lino Krukenberg und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Kalenderblatt über den Horror-Regisseur Wes Craven
Der Rest ist Geschichteüber die Apokalypse und Erzählungen vom Weltuntergang
Der Rest ist Geschichteüber Vegetarismus - mit Gunther Hirschfelder
Weiterführende Links:
"Le Manoir du Diable"von 1896 gilt als erster Horrorfilm
An der Universität Pittsburgh in den USA gibt es das "Horror Studies Center"
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Tatort Geschichte - True Crime meets History
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- 170 - Todesstrafe - Kreuzigen, steinigen, enthaupten, erschießen, erhängen, vergiften
Die Zahl der Hinrichtungen ist so hoch wie lange nicht; obwohl viele Staaten die Todesstrafe in den vergangenen Jahrzehnten abgeschafft haben. Menschen mit dem Tod zu bestrafen, hat eine lange Geschichte – nur die Methoden haben sich verändert.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:23) Verjagen – der Anfang der Todesstrafe
(04:19) Altertum und Antike: Tod dem Philosophen Sokrates!
(11:05) Todesurteile im Römischen Reich
(15:20) Europäisches Mittelalter – die christliche Version des Tötens
(19:50) Frühe Neuzeit: "Systematisierung des Strafsystems"
(23:52) Kritik an der Todesstrafe seit dem Zeitalter der Aufklärung
(28:25) 1792 in Paris - erster Einsatz der Guillotine
(32:19) Debatten über die Todesstrafe nach 1945
(36:07) Die Todesstrafe in Demokratien wie den USA
(41:58) Welche Zukunft hat die Todesstrafe?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Martin Haidinger ist Historiker, Buchautor und Wissenschaftsredakteur beim ORF.
Jürgen Martschukatist Professor für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Erfurt und forscht unter anderem zur Geschichte der Gewalt.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Astrid Theil und Robert Hauspurg
Faktencheck: Lino Krukenberg und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Sterben und Leben von Jesus
Der Rest ist Geschichte über die USA als Weltmacht
Der Rest ist Geschichte über das Völkerstrafrecht
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk "Hintergrund" über die Abschaffung der Todesstrafe in Bundesrepublik und DDR
Aktueller Jahresbericht (für das Jahr 2024) zur Todesstrafe von Amnesty International
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der Weltspiegel Podcast: Reportagen, Geschichten und Hintergründe von ARD-Korrespondent*innen rund um den Globus
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Bis 2030 soll jeder Mensch in der Europäischen Union ein Dach über dem Kopf haben. Doch dieses EU-Ziel dürfte unerreichbar sein. Die Geschichte zeigt: Obdachlosigkeit hält sich hartnäckig, die damit verbundene Abwertung auch.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:17) Obdachlosigkeit – ein Nischenthema der Geschichtswissenschaft
(04:20) 19. Jahrhundert: Wohnungslosigkeit wird zum Massenphänomen
(09:49) Deutsches Reich: Obdachlosigkeit ist strafbar
(16:30) Arbeitgeber schaffen Wohnraum: Krupp-Siedlungen als Beispiel
(19:20) Blumenstraßen-Krawalle in Berlin 1872
(22:00) Die Weimarer Republik versteht sich als Sozialstaat
(26:30) Verfolgung von „Asozialen“ im Nationalsozialismus
(34:56) 1938: Aktion „Arbeitsscheu Reich“
(37:54) Der "Asozialen-Paragraf" in der DDR
(42:30) Kontinuitäten in der Geschichte der Obdachlosigkeit
Unsere Gäste in dieser Folge:
Britta-Marie Schenk ist Professorin für Geschichte an der Universität Luzern in der Schweiz. Sie hat sich mit einer Studie über Obdachlosigkeit in Deutschland vom 19. bis 21. Jahrhundert habilitiert.
Die Historikerin Julia Hörath forscht an der Freien Universität Berlin u.a. zur Verfolgung sogenannter „Asozialer“ und sozialer Randgruppen im Nationalsozialismus.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Recherche, Skript und Produktion: Laura Kingston und Thomas Ibrahim
Faktencheck: Johanna Klenke und Merle Körber
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Eigentum
Der Rest ist Geschichte über Psychiatrie
Der Rest ist Geschichte über Drogen
Weiterführende Links:
Artikel in "Aus Politik und Zeitgeschichte" von Britta-Marie Schenk über die Geschichte der Obdachlosigkeit
Nationaler Aktionsplan zur Überwindung der Wohnungslosigkeit bis 2030
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der römische Traum - ein Hörspiel-Podcast
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Österreich war einst ein mächtiges Imperium. Heute ist es ein kleiner EU-Staat mit einer mächtigen rechten Partei. Historiker sagen: Das eine hat mit dem anderen zu tun. Man erinnert sich halt lieber an die Monarchie als an Nazi-Schuld.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:52) Österreich war einmal ein Weltreich, "in dem die Sonne nie unterging"
(09:58) Erster Weltkrieg: Anfang vom Ende der Habsburgermonarchie
(12:35) Nationalsozialisten gegen Austrofaschisten in den 1930er Jahren
(16:20) Der sogenannte „Anschluss“ an das Deutsche Reich 1938
(23:13) „Das erste Opfer der Nazis“: Österreichische Legenden nach 1945
(30:00) Mit der Waldheim-Affäre 1986 beginnt die NS-Aufarbeitung
(33:17) Die FPÖ, Jörg Haider und der Zeitgeist der 1980er Jahre
(40:30) Die Koalition von FPÖ und ÖVP ab 2000 - und die Folgen
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Österreicherin Natascha Strobl ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie forscht und schreibt u.a. über Rechtsextremismus. 2021 erschien bei Suhrkamp ihre Analyse „Radikaler Konservatismus“.
Der Historiker Oliver Rathkolb war bis 2024 Professor an der Universität Wien, er ist Autor zahlreicher Bücher über österreichische Geschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Tim Baumann
Faktencheck: Jule Dieterle und Johanna Klenke
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der DDR
Der Rest ist Geschichte über den Balkan
Der Rest ist Geschichte über Faschismus in Italien
Weiterführende Links:
Artikel des Österreichischen Parlaments zum Staatsvertrag 1955
Demokratiezentrum Wien über den sogenannten "Anschluss" 1938
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 7. Oktober sind wir zu Gast im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Deutsches Denken - über rechte Intellektuelle in der Bundesrepublik: alle Folgen in der Deutschlandfunk App
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Wenn die Gegenseite Krieg will, hilft Friedensliebe wenig. Pazifisten gelten heute als Träumer, Populisten oder Putin-Versteher. Tatsächlich hatte die Friedensbewegung ihre beste Zeit, als der Krieg weit weg war. Wirkungslos war sie deshalb nicht.
Am 7. Oktober sind wir zu Gast im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:50) Oktober 1981: Demonstration für Abrüstung im Bonner Hofgarten
(07:55) Die Wurzeln des modernen Pazifismus im 19. Jahrhundert
(11:30) Erste Friedenskonferenz 1899 in Den Haag
(18:00) Vordenkerin der Friedensbewegung: Bertha von Suttner (1843-1914)
(21:30) Bertha von Suttner und Alfred Nobel
(27:15) Pazifismus und Weltkriege
(30:00) NATO-Doppelbeschluss und Friedensbewegung in den 1980er Jahren
(36:05) Friedensbewegung in der DDR
(39:30) Gründung der Grünen als Friedenspartei
(42:35) Die Grenzen des Pazifismus
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Philipp Gassertist Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, er forscht unter anderem zur deutschen Protestgeschichte seit 1945.
Hendrik Simonist Historiker und Politikwissenschaftler. Er forscht am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main unter anderem zur Rechtfertigung von Kriegen im Lauf der Geschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Katharina Peetz
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Kathrin Krautwasser, Laura Mattausch, Simon Tamyalew
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die Atombombe
Der Rest ist Geschichteüber die NATO
Der Rest ist Geschichteüber feministische Außenpolitik
Weiterführende Links:
Internationaler Bertha von Suttner-Verein
ARD-Archivradiomit Originaltönen von der Bonner Hofgarten-Demo 1981
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildungüber die Friedensbewegung in der DDR
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Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte
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Nein, war er nicht. Doch in rechten Kreisen hört man diese Lüge neuerdings wieder öfter: Die Nationalsozialisten seien links gewesen, schon allein wegen der „Sozialisten“ im Namen. Wer das erzählt, verfolgt damit ein bestimmtes Ziel.
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets hier. Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:40) Wer Hitler als links darstellt
(10:10) Die Instrumentalisierung von NS-Geschichte
(14:40) Adolf Hitlers Verhältnis zu den Linken
(19:30) Warum die Nationalsozialisten nicht sozialistisch waren
(22:46) Zerschlagung der Gewerkschaften in der NS-Diktatur 1933
(27:15) Der linke Flügel der NSDAP
(29:15) Auschwitzlüge und Holocaustleugnung
(37:00) Warum Geschichtsfälschungen zunehmen
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum ist Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Zuletzt erschien von ihr: „Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“ (S.Fischer 2025).
Der Sozialwissenschaftler Jakob Schergaut leitet am Historischen Institut der Universität Jena das Projekt „Geschichte statt Mythen“.
Die Machererinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Faktencheck: Laura Mattausch, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Antisemitismus
Der Rest ist Geschichte über Propaganda im Geschichtsunterricht
Der Rest ist Geschichte über Fake News
Weiterführende Links:
Deutsches Historisches Museum zur Zerschlagung der Gewerkschaften 1933
Mimikama: Verein aus Österreich, der bei der Entlarvung von Fake News hilft
Artikel in "Aus Politik und Zeitgeschichte" über Geschichtsbilder der neuen Rechten
"Der Rest ist Geschichte" live!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
"Wie wir ticken" - Euer Psychologie-Podcast
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Russlands Präsident Putin hat sich die Kaukasusrepublik Tschetschenien gefügig gemacht: Er hat den Ruf nach Unabhängigkeit im Krieg erstickt und dem brutalen Kadyrow-Clan zur Macht verholfen. Tschetscheniens Geschichte könnte zur Blaupause werden.
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets hier. Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:02) Tschetschenischer Überfall auf das Moskauer Dubrovka-Theater 2002
(08:20) Russlands Rolle im Nordkaukasus in vorsowjetischer Zeit
(14:30) Tschetschenen in der Sowjetunion
(18:30) Stalins Rache: Deportation der Tschetschenen 1944
(25:25) 1991: Ende der Sowjetunion und Tschetscheniens Ruf nach Unabhängigkeit
(28:09) Der erste Tschetschenienkrieg 1994-1996
(33:15) 1999 beginnt der zweite Tschetschenienkrieg
(35:15) Blaupause für den Ukrainekrieg?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Deutschlandfunk-Journalistin Sabine Adler ist Osteuropa-Expertin und ehemalige Moskau-Korrespondentin. Sie hat auch aus Tschetschenien berichtet, über tschetschenische Selbstmordattentäterinnen hat sie ein Buch geschrieben: „Ich sollte als schwarze Witwe sterben“ (DVA 2005).
Der Historiker Jeronim Perović ist Professor an der Universität Zürich, er forscht zur Geschichte des Kaukasus und der Sowjetunion. 2015 erschien von ihm: „Der Nordkaukasus unter russischer Herrschaft“ (Böhlau).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Faktencheck: Jule Dieterle, Andreas Schöllig, Florian Twente
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über Stalin
Der Rest ist Geschichte über die Ukraine
Der Rest ist Geschichte über das Baltikum
Weiterführende Links:
Das beschriebene Video von Adam Kadyrow, mit Pistole und Geländewagen
Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung über Tschetschenien
"Der Rest ist Geschichte" live!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Nürnberg 1945: Hochrangige Nationalsozialisten müssen sich vor einem internationalen Militärgericht verantworten. Der Prozess gilt als Markstein des Völkerstrafrechts. Doch bis heute ist es schwierig, Kriegsverbrecher zu belangen.
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets hier. Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:50) Hauptkriegsverbrecher-Prozess 1945 in Nürnberg
(04:10) Völkerrecht und Völkerstrafrecht
(11:38) Das Londoner Statut: Grundlage für die Nürnberger Prozesse
(20:24) Tokioter Prozesse 1946
(22:40) Regeln im Krieg: Genfer Konventionen und Haager Landkriegsordnung
(30:00) Völkerrecht im Kalten Krieg
(33:40) Rückwirkungsverbot und Radbruch-Formel
(38:00) 2002: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag nimmt die Arbeit auf
(41:00) Grenzen des Völkerrechts
Unsere Gäste in dieser Folge:
Alexa Stiller ist Historikerin an der Universität Zürich in der Schweiz. Das Militärtribunal in Nürnberg gehört zu ihren Forschungsgebieten.
Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg, er befasst sich vor allem mit der juristischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Josephine Kuban
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Faktencheck: Jule Dieterle, Johanna Klenke, Merle Körber, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber Vergewaltigung im Krieg
Der Rest ist Geschichte über den Auschwitz-Prozess
Hintergrundüber Völkerstrafrecht heute
Weiterführende Links:
Museen der Stadt Nürnbergmit umfangreichen Informationen zum Militärtribunal 1945/46
Internationaler Strafgerichtshofin Den Haag
Römisches Statut(Grundlage für den Internationalen Strafgerichtshof)
"Der Rest ist Geschichte" live!
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Die USA gelten als älteste Demokratie der Welt – doch unter Donald Trump fürchten viele den Aufstieg von Oligarchen. Was bedeutet das? Die Geschichte verheißt nichts Gutes: vom antiken Griechenland bis zur Ausbeutung der sterbenden Sowjetunion.
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets hier. Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:29) Antike Herrschaftsmodelle: Aristokratie, Oligarchie, Demokratie
(12:00) 5. Jahrhundert v. Chr.: Athen kämpft gegen Sparta
(20:50) Rechtssicherheit im antiken Griechenland
(22:30) Das Wesen der Oligarchie: Einheit von politischer und ökonomischer Macht
(30:20) Milliardenschwere Oligarchen nach dem Untergang der Sowjetunion
(42:00) Von Putin bis Trump: Oligarchen im Präsidentenamt?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Alexandra Eckert ist Alt-Historikerin an der Universität Göttingen. Ihre Habilitationsschrift heißt: „Der oligarchische Schatten der Demokratie. Zum Spannungsfeld zwischen Demokratie und Oligarchie im Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr.“
Joachim Beckerist Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien; er forscht zu Zerfallsprozessen in der Sowjetunion und zu Oligarchen in Russland und Osteuropa.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Faktencheck: Jule Dieterle, Laura Mattausch, Florian Twente, Andreas Schöllig
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Podcast Die Peter Thiel Story
Der Rest ist Geschichte über Trumps Amerika
Kalenderblatt über den russischen Oligarchen Michail Chodorkowski
Weiterführende Links:
Aristoteles' Schrift "Politik" im Volltext auf Deutsch
Aufsatz von Joachim Becker über Zerfallsprozesse in der Sowjetunion
"Der Rest ist Geschichte" live!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte
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Soldaten kämpfen. Soldaten verteidigen. Und manche Soldaten vergewaltigen. Kriege ohne sexualisierte Gewalt gab es vermutlich nie, oft wird sexuelle Folter sogar zu einer eigenen Waffe. Die Anerkennung als Kriegsverbrechen kam spät.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:26) Trostfrauen: Zwangsprostitution in japanischen Kriegsbordellen
(09:34) Sexualisierte Gewalt und militärische Logik
(11:20) Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg
(15:07) Sexuelle Racheakte der Roten Armee 1945
(23:55) Vietnamkrieg: US-Soldaten bezichtigen sich selbst
(26:22) Bosnienkrieg: Bewusstseinswandel seit den 1990er Jahren
(39:57) Ruanda 1994: Völkermord und Massenvergewaltigungen
(42:33) Neues Rechtsverständnis von sexualisierter Gewalt in Kriegen
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Historikerin Regina Mühlhäuserforscht bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur unter anderem zu sexualisierter Gewalt in bewaffneten Konflikten.
Monika Hauser ist Gynäkologin und Gründerin der Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale, die kriegstraumatisierte Frauen und Mädchen unterstützt.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Katharina Peetz
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Jule Dieterle, Laura Mattausch, Simon Tamyalew, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber das Ende des Zweiten Weltkriegs in Japan
Der Rest ist Geschichteüber Männerbilder: "Im Frieden zart, in Kriegen hart?"
Kalenderblattüber eine koreanische "Trostfrau", die zur Aktivistin wurde
Weiterführende Links:
UN-Resolution 1820von 2008 zu sexualisierter Gewalt in Kriegen
Aufsatz von Monika Hauser bei der Bundeszentrale für politische Bildungüber sexualisierte Kriegsgewalt
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Tech Bro Topia: Sechs Folgen über Milliardäre aus dem Silicon Valley und ihre politischen Absichten
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Thu, 21 Aug 2025 - 47min - 161 - Josef Stalin - Er ist wieder da
Der sowjetische Diktator Josef Stalin war ein Tyrann und Massenmörder, verantwortlich für Deportationen, Erschießungen und Hungersnöte. Doch heute wird er in Russland wieder verehrt, nicht nur mit neuen Denkmälern. Was steckt hinter dem Stalin-Kult?
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets hier. Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(05:19) Stalin als Symbol
(06:40) Tyrann, Massenmörder, Gewaltherrscher
(10:40) Beschwerliche Kindheit, Priesterseminar, Revolution
(18:20) Stalinismus als Herrschaftssystem
(24:43) Stalins Tod 1953 und das folgende „Tauwetter“
(32:00) Entstalinisierung ohne Aufarbeitung
(36:45) Archivrevolution in den 1990er Jahren
(40:48) Stalinismus und Putinismus
Unsere Gäste in dieser Folge:
Jörg Baberowski ist Historiker, Gewaltforscher und Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Geschichte der Sowjetunion und der Stalinismus.
Irina Scherbakowa, geb. 1949 in Moskau, ist Germanistin und Gründungsmitglied der Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Sie beschäftigt sich mit russischer Erinnerungspolitik.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autor: Milan Procyk
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Faktencheck: Laura Mattausch, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Russland unter Putin
Kalenderblatt über die Gründung der Sowjetunion
Kalenderblatt über das Massaker von Katyn
Weiterführende Links:
Menschenrechtsorganisation Memorial
Artikel im russischen Exil-Medium Meduzaüber das Stalin-Relief in der Moskauer Metro (Englisch)
Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildungüber die Stalin-Diktatur
"Der Rest ist Geschichte" live!
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Zwei amerikanische Atombomben brachten im August 1945 unvorstellbares Leid über Japan und setzten dem Weltkrieg auch in Asien ein Ende. Die Erinnerung an das Inferno behindert in Japan bis heute die Aufarbeitung von Kriegsschuld und Kriegsverbrechen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:40) Rede des japanischen Kaisers im August 1945: eine unausgesprochene Kapitulation
(05:57) Japans Rolle bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs
(10:50) Wie der Zweite Weltkrieg in Asien begann
(12:47) Das Massaker von Nanking
(15:38) 1940: Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan
(20:20) Der japanische Angriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbor
(31:35) Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki 1945
(38:45) Erinnerungskultur und Opfernarrative in Japan
Unsere Gäste in dieser Folge:
Sebastian Conrad ist Professor für Global History an der Freien Universität Berlin, Vergangenheitsbewältigung und Erinnerungskultur in Japan gehören zu seinen Fachgebieten.
Der Historiker Takuma Melber arbeitet an der Universität Heidelberg und forscht unter anderem zum Zweiten Weltkrieg in Asien.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Sonja Ernst
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Sophie Böllinger, Jule Dieterle, Merle Körber, Kathrin Krautwasser, Lino Krukenberg, Suleymann Sayee
Redaktion: Monika Dittrich, Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende (Teil 1 der Serie: Polen)
Der Rest ist Geschichte über die Atombombe
Kalenderblatt über Bundespräsident von Weizsäcker am 8. Mai 1985: "Tag der Befreiung"
Weiterführende Links:
Kalenderblatt-Text über den Angriff auf Pearl Harbor
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildungüber die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcast-Festival im Berliner Museum für Naturkunde. Tickets gibt es hier.
Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, Infos hier.
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Welt.Macht.China - Analysen zu China
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Die Bundesregierung sucht händeringend Personal für die Bundeswehr, will die Wehrpflicht aber erst einmal nicht wieder aktivieren. In der deutschen Geschichte ist die Wehrpflicht bereits mehrfach eingeführt und wieder ausgesetzt worden.
Katja Hoyer ist Historikerin am King’s College London, sie forscht unter anderem zur Geschichte der DDR. Sönke Neitzel ist Militärhistoriker und Professor an der Universität Potsdam.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:07) Die Aussetzung der Wehrpflicht 2011
(05:54) Schaffung von Bundeswehr und Wehrpflicht in den 1950er Jahren
(11:35) Die Wehrpflicht unter Hitler ab 1935
(15:01) Das Königreich Preußen führt Anfang des 19. Jahrhunderts die Wehrpflicht ein
(21:00) DDR: vom Versuch der Freiwilligenarmee zur Allgemeinen Wehrpflicht
(27:09) Wehrpflichtige an der innerdeutschen Grenze
(30:51) "Wehrkunde" als Schulfach in der DDR
(32:30) "Bausoldat" als DDR-Ersatzdienst zum Militär
(35:37) Zivildienst in der Bundesrepublik
(37:32) Nach der Wiedervereinigung: Reduzierung und Aussetzung der Wehrpflicht
(39:35) Sollte die Wehrpflicht wieder aktiviert werden?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Laura Kingston
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich und Christian Röther
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über das Bild vom deutschen SoldatenDer Rest ist Geschichte über die Frage, wie Kriege endenKalenderblatt über die Einführung der Wehrpflicht unter Hitler
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Themenseite zu aktuellen Entwicklungen um die WehrpflichtDossier der Bundeszentrale für politische Bildung zur deutschen Verteidigungspolitik
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets gibt es hier.
Am 7. Oktober sind wir live im Haus der Geschichte in Bonn, alle Infos hier.
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- 157 - Die Bahn - Es war einmal eine Zukunftstechnologie
Der Zug zu spät, das Klo verstopft, der Schaffner blöd: Die Bahn regt heute viele auf. Vor 200 Jahren war die Eisenbahn ein Motor des Fortschritts – und sie fuhr sogar profitabel. Dann kamen Kriege, Konkurrenten und Fehlentscheidungen.
Christopher Kopper ist Wirtschaftshistoriker und Professor an der Universität Bielefeld, dort forscht und lehrt er unter anderem zur Eisenbahn-Geschichte.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:50) Die Anfänge der Bahn im 19. Jahrhundert
(06:48) Die Eisenbahn als Motor der Industrialisierung
(12:00) Die Bahnreise als Spiegel der Gesellschaft
(17:50) Erster Weltkrieg: Die Bahn transportiert Waffen und Soldaten
(22:20) Im Holocaust erfüllt die Reichsbahn eine grausame Aufgabe
(29:40) Nach 1945: In der DDR fährt die Reichsbahn, in der Bundesrepublik die Bundesbahn
(36:30) 1994: Gründung der Deutsche Bahn AG
Unsere Gäste in dieser Folge:
Niklas Weber ist Historiker, er forscht zur Geschichte der Eisenbahnreise und schreibt gerade seine Doktorarbeit.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Josephine Kuban
Regie und Produktion: Tim Baumann
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über die Deutschen und ihre AutosDer Rest ist Geschichteüber ErdölDer Rest ist Geschichte über Urlaubsreisen
Weiterführende Links:
Deutsche Bahn: Chronik der deutschen EisenbahngeschichteArtikel in "Aus Politik und Zeitgeschichte" von Christopher Kopper über die Geschichte der Bahn
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 19. September sind wir beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum. Infos und Tickets gibt es hier.
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Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte
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Atemberaubende Landschaft, Himalaya-Gipfel, saftige Täler: Touristen bezeichnen Kaschmir oft als „Paradies auf Erden“. Doch die Region ist umkämpft: Die Atommächte Indien und Pakistan ringen hier um Einfluss. Der Konflikt hat eine lange Geschichte.
Pierre Gottschlichist Politikwissenschaftler. An der Universität Rostock lehrt und forscht er unter anderem zu Geschichte und Konflikten in Südasien.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:26) Politische Teilung der Region Kaschmir
(05:00) Herrschaft der Moguln und Gründung der britischen Ostindien-Kompanie 1600
(09:55) 1858 wird Indien britische Kronkolonie
(13:47) Unabhängigkeitsbewegung: Mahatma Gandhi, Jawaharlal Nehru und Mohammad Ali Jinnah
(21:05) Gründung von Indien und Pakistan 1947
(25:00) Die Wurzeln des Kaschmir-Konflikts
(33:50) Indien, Pakistan und Kaschmir im Kalten Krieg
(42:19) Indien und Pakistan werden Atommächte
Unsere Gäste in dieser Folge:
Maria Framkeist Historikerin an der der Universität Erfurt, die Geschichte Südasiens gehört zu ihren Forschungsschwerpunkten.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Sonja Ernst
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Hindunationalismus in IndienDer Rest ist Geschichteüber die AtombombeKalenderblattüber Indiens ersten Ministerpräsidenten Jawaharlal Nehru
Weiterführende Links:
Informationen der Bundeszentrale für politische Bildungüber den Kaschmir-KonfliktBBC-Textüber die Ostindien-Kompanie
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Seit Jahrtausenden erkranken Menschen an Krebs. Die längste Zeit konnten Ärzte nichts dagegen tun: Ihre Patienten starben qualvoll. Vor allem im 20. Jahrhundert wurden wirksame Therapien entwickelt. Doch Krebs bleibt eine häufige Todesursache.
Bettina Hitzer ist Professorin für Geschichte der Medizin an der Universität Magdeburg. Sie forscht zur Emotionsgeschichte der Krankheit Krebs im 20. Jahrhundert.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:05) Geheimhaltung der Diagnose bis in die 1970er Jahre
(04:17) Die Krankheit gab es schon in der Antike
(08:22) Das goldene Zeitalter der Medizin im 19. Jahrhundert
(10:50) 1903 wird die Krebsbaracke an der Berliner Charité eröffnet
(20:30) Ideologische Krebsforschung im Nationalsozialismus
(32:45) Eine Weltkriegs-Waffe liefert die Idee für die Chemotherapie
(35:30) Der Fall Jimmy in den 1940er Jahren
(40:27) Mildred Scheel gründet 1974 die Deutsche Krebshilfe
Unsere Gäste in dieser Folge:
Peter Voswinckel ist Arzt und Medizinhistoriker. Bis zu seinem Ruhestand leitete er die Historische Forschungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Berlin.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Astrid Theil
Regie und Produktion: Carina Schroeder
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Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über CoronaDer Rest ist Geschichte über PsychiatrieDer Rest ist Geschichte über Sterbehilfe
Weiterführende Links:
"Erinnerungsort Krebsbaracke": Publikation von Peter Voswinckel, kostenloser PDF-DownloadThe Jimmy Fund: Stiftung benannt nach dem in der Folge erwähnten Leukämie-Patienten "Jimmy"
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Das Römische Reich wäre nicht groß und mächtig geworden ohne Bürokratie. Staaten brauchen Verwaltung – und auch Bürger profitieren davon. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bürokratie hat das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte erst ermöglicht.
Die Historikerin Ute Frevert war bis 2024 Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, zu ihren Schwerpunkten gehören die Geschichte der Gefühle und Gesellschaftsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Sie ist Präsidentin der Max-Weber-Stiftung.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:50) Die Aufgaben der Bürokratie
(05:10) Rom, Ägypten, China: Wie alles anfing mit der Verwaltung
(11:00) Bürokratie der katholischen Kirche: Ohne Schrift geht nichts
(21:22) Die preußische Verwaltung entsteht im 17. Jahrhundert
(28:40) Kulturkampf in Preußen: Der Staat nimmt der Kirche die Verwaltung ab
(35:00) Schreibtischtäter: Bürokratie und Holocaust
(42:03) Bürokratie und Planwirtschaft in der DDR
Unsere Gäste in dieser Folge:
Wolfgang Seibel ist Verwaltungswissenschaftler. Er war Professor an der Universität Konstanz. Forschung zu Geschichte und Gegenwart der Bürokratie.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Faktencheck: Johanna Klenke, Kathrin Krautwasser, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über SteuernKI verstehen über KI für BehördenHintergrund-Sendung über Bürokratie
Weiterführende Links:
Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Finanzverwaltung in der NS-ZeitArtikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung über Bürokratie im chinesischen Kaiserreich
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Zu links, zu teuer, zu behäbig: Es gibt Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Entstanden sind die Sender nach 1945 auf Wunsch der West-Alliierten – zum Schutz der Demokratie. In der jungen Bundesrepublik fanden das nicht alle gut.
Ulrike Weckel ist Historikerin und Professorin an der Universität Gießen. Dort forscht sie unter anderem zu Mediengeschichte.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:20) Rundfunk im besetzten Deutschland nach 1945
(06:05) Das britische BBC-Modell für West-Deutschland
(09:05) Gründung der ARD 1950
(12:55) Staatsferne des Rundfunks als Lehre aus der NS-Zeit
(21:00) Konrad Adenauers Pläne für ein „Deutschlandfernsehen“
(28:00) 1984: Der private Rundfunk kommt
(32:13) Deutsche Einheit: West-Rundfunk für Gesamtdeutschland
(37:27) Digitalisierung und Medienwandel im 21. Jahrhundert
Unsere Gäste in dieser Folge:
Christoph Classen ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, sein Fachgebiet: Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Josephine Kuban
Regie und Produktion: Robert Hausburg
Faktencheck: Andreas Schöllig, Johanna Klenke und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Kalenderblatt über die Gründung der ARDDer Rest ist Geschichte über die TV-Serie "Holocaust"Der Rest ist Geschichte über TV-Duelle
Weiterführende Links:
Artikel bei der Bundeszentrale für politische Bildung über den öffentlich-rechtlichen RundfunkARD-Seite zur Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
"Der Rest ist Geschichte" live!
Am 19. September könnt Ihr uns beim Beats & Bones-Podcastfestival im Berliner Naturkundemuseum live erleben. Infos und Tickets gibt es hier. Wir verschenken 10 Tickets, bitte schreibt dazu an: derrestistgeschichte@deutschlandfunk.de
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus
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Selbst im Westen sind queere Menschen wieder in Gefahr: Rechtspopulisten und autoritäre Politiker wettern gegen "Gendergaga". Für ihre Gleichberechtigung haben Schwule, Lesben und Transpersonen lange gekämpft, manche bezahlten dafür mit dem Leben.
Rainer Herrn ist Medizinhistoriker und forscht unter anderem zur Geschichte geschlechtlicher und sexueller Minderheiten. Er arbeitet für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und die Berliner Charité.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:12) Karl Heinrich Ulrichs - der erste Aktivist für Schwulenrechte
(08:09) Juristische Debatten über Strafen für Homosexualität im 19. Jahrhundert
(10:10) Magnus Hirschfeld - Vorkämpfer sexueller Freiheit im 20. Jahrhundert
(14:51) Falsche biologische Erklärungen und gefährliche ärztliche Maßnahmen
(17:55) Das Schicksal der dänischen Malerin Lili Elbe
(20:25) Die Homosexuellenbewegung der Weimarer Zeit
(25:01) Nationalsozialistische Verfolgung queerer Menschen
(28:21) Paragraph 175 in Bundesrepublik und DDR
(33:20) 1969: Stonewall-Proteste in der Christopher Street in New York
(35:58) Liberalisierung des Strafrechts in der Bundesrepublik
(38:30) Berührungspunkte mit der Frauenbewegung
(39:38) Gleichberechtigung im 21. Jahrhundert - und anti-queere Rückschritte
Unsere Gäste in dieser Folge:
Martin Lücke ist Historiker und Professor an der Freien Universität Berlin. Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist Geschlechter- und Sexualitätsgeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Magdalena Pulz
Regie und Produktion: Tim Baumann
Faktencheck: Andreas Schöllig, Simon Tamyalew, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die EheDer Rest ist Geschichte über den Umgang mit Menstruation Der Rest ist Geschichte über Abtreibung
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Kalenderblatt über Homosexualität als "Krankheit" Deutschlandfunk-Feature über den Kampf für die legale homosexuelle Liebe
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Israel will den Gazastreifen dauerhaft besetzen. Was als Verteidigung gegen den Terror der Hamas begann, ist aus Sicht radikaler jüdischer Siedler die Chance, ihr Land zu vergrößern. Sie berufen sich auf Gott und Geschichte.
Steffen Hagemann ist Politikwissenschaftler an der Universität Kaiserslautern. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Israel und die Siedlerbewegung. Von 2018 bis 2022 leitete er die Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:00) Der Begriff „Eretz Israel“ und die Minderheit religiöser Siedler
(06:22) Der Zionismus als politisches Projekt im 19. Jahrhundert
(09:20) Theodor Herzl veröffentlicht 1896 sein Buch „Der Judenstaat“
(16:50) Wladimir Zeev Jabotinsky und der revisionistische Zionismus
(25:52) Gründung des Staates Israel 1948
(29:55) Der Sechstagekrieg 1967 wird zur Geburtsstunde der Siedlerbewegung
(37:12) Der Oslo-Friedensprozess in den 1990er Jahren
(40:00) Mord an Israels Ministerpräsident Rabin – der Friedensprozess scheitert
Unsere Gäste in dieser Folge:
Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, außerdem lehrt er Israelstudien an der American University in Washington D.C., zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Zionismus.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Faktencheck: Jule Dieterle und Lino Krukenberg
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über IsraelDer Rest ist Geschichte über PalästinaDer Rest ist Geschichte über die Hamas
Weiterführende Links:
Theodor Herzls „Der Judenstaat“ im VolltextIsrael-Dossier bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 05 Jun 2025 - 48min - 150 - Geschichte der Türkei - Das Erbe einer Modernisierungsdiktatur
Krisen und Protesten zum Trotz: Präsident Recep Tayyip Erdoğan hält sich in der Türkei seit mehr als 20 Jahren an der Macht. Seine Vision ist eine Türkei in der Tradition des Osmanischen Reichs, sein Vorbild ein Sultan aus dem 19. Jahrhundert.
Maurus Reinkowskiist Turkologe und Historiker. Er ist Professor für Nahoststudien an der Universität Basel, 2021 erschien von ihm: "Geschichte der Türkei. Von Atatürk bis zur Gegenwart" (C.H. Beck).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:18) Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reichs
(05:07) Die Politik des Neo-Osmanismus
(10:03) Mustafa Kemal Atatürk ruft 1923 die Republik Türkei aus
(14:14) Atatürks Weg in den Westen
(17:39) Laizität und Legenden
(23:30) Die Folgen der Türkisierungspolitik
(30:00) Die Rolle des Militärs: Kemalismus und Putsche
(39:35) Die Türkei unter Präsident Erdoğan
Unsere Gäste in dieser Folge:
Cengiz Günayist Direktor des Österreichischen Instituts für internationale Politik. Forschung unter anderem zur Demokratieentwicklung in der Türkei und zur Rolle des Islams.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Faktencheck: Jule Dieterle, Noah Niederschmidt, Teresa Czaja und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die KurdenDer Rest ist Geschichte über KalifateDer Rest ist Geschichte über Syrien
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Hintergrund über 20 Jahre AKP-Regierung in der TürkeiAufsatz in "Aus Politik und Zeitgeschichte" über die Außenpolitik der Türkei
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- 148 - US-Zölle - Alles schon mal da gewesen
Zölle rauf, Zölle runter: Die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump wirkt chaotisch. Er will die amerikanische Wirtschaft schützen und andere Länder bestrafen. Diese Politik hat Tradition in den USA – und sie war auch mal erfolgreich.
Cornelius Torp ist Historiker und Professor an der Universität Bremen. Zu seinen Fachgebieten gehören die Geschichte der Globalisierung und der Protektionismus in den USA.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:50) Donald Trumps historisches Vorbild: William McKinley, 25. US-Präsident
(08:30) Zollpolitik im nationalistischen Diskurs
(12:30) Lange Tradition des Protektionismus in den USA
(14:44) Zölle zum Schutz der Wirtschaft und als Staatseinnahme
(22:40) Deutsch-amerikanische Handelsbeziehungen im 19. Jahrhundert
(25:30) Wirtschaftskrise und Zollerhöhung nach dem Ersten Weltkrieg
(34:50) Gründung von GATT und WTO
(38:42) Die Folgen von Trumps Handelspolitik
Unsere Gäste in dieser Folge:
Jan-Otmar Hesse ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bayreuth. Forschung u.a. zu Kapitalismus und Weltwirtschaftskrise.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Laura Mattausch
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über "Checks and Balances" in den USADer neue Westenüber Trumps WeltordnungDer Rest ist Geschichte über Steuern
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Nachrichtenüberblick zum US-ZollpaketAnalyse der Bundeszentrale für politische Bildungzur Wirtschaftspolitik unter Donald Trump
Unser Podcast-Tipp:
Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat
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Thu, 15 May 2025 - 45min - 147 - Nach dem Holocaust (4/4) - "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung"
Wie ist das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 zu bewerten? Der Sieg der Alliierten über die Nazi-Herrschaft war für die Deutschen auch eine Niederlage, aber nicht nur. Vor 40 Jahren fand Bundespräsident Richard von Weizsäcker die richtigen Worte.
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über die TV-Serie "Holocaust"
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:24) Richard von Weizsäcker: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.“
(10:07) Eine Rede wird zum Erfolg – im In- und Ausland
(16:14) Kritik am Begriff „Befreiung“
(21:00) Die Beispiellosigkeit des Holocausts
Unser Gast in dieser Folge:
Norbert Freiist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Die Rede von Richard von Weizsäckeram 8. Mai 1985 im VolltextVideo des Deutschen Bundestags mit Auszügen aus der Weizsäcker-Rede
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat, bevölkert von kommunistischen Widerstandskämpfern. Die Geschichte des Nationalsozialismus schob man der Bundesrepublik zu. An jüdische Opfer wurde in der DDR so gut wie gar nicht erinnert.
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:37) DDR-Mythos Ernst Thälmann
(05:27) Selbstdefinition als das „andere Deutschland“
(08:29) Die NS-Vergangenheit als westdeutsche Geschichte
(13:00) Die Waldheimer Prozesse 1950
(15:15) Gedenken an jüdische NS-Opfer in der DDR
(17:30) 1988: Erinnerung an die Reichspogromnacht
(23:07) Die Aufarbeitung von zwei Diktaturen nach 1990
Unser Gast in dieser Folge:
Katrin Hammersteinist Historikerin. Sie leitet den Fachbereich Gedenkstättenarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ihre Doktorarbeit hat sie über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR und Österreich geschrieben ("Gemeinsame Vergangenheit - getrennte Erinnerung?", Wallstein 2017).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildungüber Erinnerungskultur in DDR und BundesrepublikDeutschlandfunk-Textüber Ernst Thälmann
Unser Podcast-Tipp:
"Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages
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Im Januar 1979 hängen Millionen Bundesbürger vor ihren Fernsehern. Sie schauen die US-Serie "Holocaust" - und viele von ihnen sind schockiert und aufgerüttelt. Die Serie sollte die Debatte über NS-Verbrechen verändern.
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:40) Der Begriff „Holocaust“ kam mit der US-Serie in den deutschen Diskurs
(06:07) Von Hadamar bis Auschwitz: Was die Serie erzählt
(13:28) Kritik an der Ausstrahlung
(16:50) Die Debatte über die Verjährung von Mord und die Wirkung der Serie
(19:30) Weltmeister der Vergangenheitsbewältigung?
Unser Gast in dieser Folge:
Katrin Hammersteinist Historikerin. Sie leitet den Fachbereich Gedenkstättenarbeit bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ihre Doktorarbeit hat sie über den Umgang mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik, der DDR und Österreich geschrieben ("Gemeinsame Vergangenheit - getrennte Erinnerung?", Wallstein 2017).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildungüber die Serie "Holocaust" und ihre WirkungArtikel bei Deutschlandfunk Kulturüber die Serie "Holocaust"
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Als 1963 der erste große Auschwitz-Prozess begann, saß eigentlich eine ganze Nation auf der Anklagebank: Es war der Versuch, das Menschheitsverbrechen Holocaust juristisch aufzuarbeiten. Teil eins der Serie über Wendepunkte der Erinnerung.
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:00) Die Tonbänder aus dem Auschwitz-Prozess
(06:34) Juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen vor 1963
(12:00) Die Rolle des Juristen Fritz Bauer für den Auschwitz-Prozess
(19:39) Individuelle Täterschaft oder Rädchen in der Mordmaschine?
(22:19) Die Urteile im ersten Auschwitz-Prozess 1965
(28:10) Wende in der Rechtsprechung – der Fall Demjanjuk
Unser Gast in dieser Folge:
Norbert Freiist emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen und Studien zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Tonbandmitschnittedes Auschwitz-ProzessesDigitale Ausstellungüber Fritz Bauer als Staatsanwalt
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles - früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich.
Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Professor an der Universität Münster. 2017 erschien von ihm: "Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl" (C.H. Beck).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:42) Die Faszination des Geheimen
(06:23) Wie das Papstamt entstanden ist
(12:02) Wer wählt den Papst?
(15:51) Die längste Papstwahl der Geschichte
(19:52) Das erste Konklave aller Zeiten
(23:06) Konklave ohne Komfort
(24:49) Weltliche Mächte nehmen Einfluss auf die Papstwahlen
(27:14) Absprachen und Seilschaften
(30:27) Die "Leichensynode" - ein toter Papst wird exhumiert
(33:29) Die Päpste als weltliche Herrscher
(35:37) Geheime Wahlen in der Sixtinischen Kapelle
(38:59) Offene Machtspiele und stummes Wählen
(41:40) Sollte das Konklave reformiert werden?
Unsere Gäste in dieser Folge:
Stefan von Kempis ist Historiker, Journalist und Redakteur bei Vatican News in Rom. 2025 erschien von ihm: "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" (Herder).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autor: Christian Röther
Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über das ZölibatDer Rest ist Geschichte über die EheDer Rest ist Geschichte über Jesus von Nazareth
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Nachrufzum Tod von Papst Franziskus Deutschlandfunk-Beitrag über den Film "Konklave" und seine Rolle bei den OscarsDeutschlandfunk-Beitrag zum ersten Konklave
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag
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Kriege und Gewalt prägten das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich über lange Zeit. Heute gilt die deutsch-französische Freundschaft als Motor Europas. Wie konnte das gelingen nach so viel Blutvergießen? Letzte Folge der Serie.
Andreas Wirschingist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Universität München. 2019 erschien von ihm als Co-Autor: "Von Erbfeinden zu guten Nachbarn" (Reclam).
Diese Folge ist eine Wiederholung von 2024.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:10) Die Teilung des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert
(06:00) Französische Revolution und deutsche Nationalbewegung
(14:23) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71
(18:16) Vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg
(27:10) Das „Wunder“ der Annäherung nach 1945
(31:13) Robert Schuman und die Idee der Montanunion
(35:36) Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle spricht 1962 vor deutschen Jugendlichen
(37:37) Der Élysée-Vertrag 1963
(39:00) Helmut Kohl und François Mitterrand 1984 in Verdun
(40:22) Die Beziehungen Frankreichs zur DDR
Unsere Gäste in dieser Folge:
Claire Demesmayist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Sie forscht u.a. am Zentrum Marc Bloch.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Katharina Peetz
O-Töne: Lisa Rompillon
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die Europäische UnionDer Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen Beziehungen (Folge 1 der Serie)Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-niederländischen Beziehungen (Folge 2)
Weiterführende Links:
Hintergrund-Textüber den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871Der Elysée-Vertrag von 1963 im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Die Briten haben den Nazis im Zweiten Weltkrieg erbitterten Widerstand geleistet, sie haben enorme Opfer gebracht – und die Deutschen schließlich mit den Alliierten besiegt. Bei der Aussöhnung nach 1945 halfen Queen und Popkultur.
Der britische Historiker Richard Evansist emeritierter Professor an der Universität Cambridge, sein Spezialgebiet ist die deutsche Geschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Hitler-Diktatur.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:34) Die Folgen britischer Appeasement-Politik
(11:05) "London Blitz": Deutschlands Angriff auf die britischen Inseln
(16:00) Großbritannien als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden
(20:00) Nürnberger Prozesse und Entnazifizierung ab 1945
(27:24) 1965: Queen Elizabeth besucht die Bundesrepublik
(30:47) Das britische Verhältnis zur DDR
(34:00) Minirock, Beatles, James Bond: Die Rolle britischer Popkultur
(39:44) Deutsche Wiedervereinigung und britische Sorgen
(43:16) 2016: Das Brexit-Referendum
Unsere Gäste in dieser Folge:
Karina Urbachist Historikerin, Schriftstellerin und Expertin für die deutsch-britischen Beziehungen. 2020 veröffentlichte sie ein Buch über ihre jüdische Großmutter: „Das Buch Alice. Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten“ (Propyläen).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Tim Baumann
Faktencheck: Jule Dieterle, Merle Körber, Kathrin Krautwasser, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zur Serie in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichteüber deutsche Besatzung und Weltkrieg in den NiederlandenDer Rest ist Geschichteüber die deutsch-dänische Aussöhnung
Weiterführende Links:
Aufsatz von Historiker Richard Evans im Guardian: "Why are we obsessed with the Nazis?"DLF-Hintergrund-Text über den Brexit
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Die Tschechoslowakei erlebte in der Nazi-Zeit entsetzlichen Terror: verraten von Verbündeten, von Hitler zerschlagen, von Deutschen tyrannisiert. Nach dem Weltkrieg reagierten die Tschechen mit wilder Vertreibung. Folge vier der Serie.
Der tschechische Historiker Ota Konrád ist Professor für deutsche und österreichische Studien an der Universität Prag. Er forscht unter anderem zu den deutsch-tschechischen Beziehungen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:25) Appeasement-Politik und Münchner Abkommen 1938: Die Tschechoslowakei verliert das Sudetengebiet an das Deutsche Reich
(07:30) Gründung der demokratischen Tschechoslowakei 1918
(10:10) 15. März 1939: Die Wehrmacht marschiert in Prag ein
(13:03) 1942: Attentat auf Reinhard Heydrich und der Rachefeldzug der Nazis
(14:50) Prager Aufstand und Kriegsende im Mai 1945
(20:25) Edward Beneš und die Dekrete
(24:27) Vertreibung der Deutschen nach Kriegsende
(30:30) Sozialistische Freundschaft zwischen Tschechoslowakei und DDR
(35:35) Niederschlagung des Prager Frühlings 1968
(39:00) Samtene Revolution in der Tschechoslowakei 1989
(41:05) Václav Havel: Wegbereiter der deutsch-tschechischen Aussöhnung
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die Historikerin Christiane Brennerarbeitet am Collegium Carolinum in München, einem Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei. Zu ihren Schwerpunkten gehört die tschechische und deutsche Erinnerungsgeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Josephine Kuban
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichteüber die deutsch-polnischen BeziehungenDer Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark
Weiterführende Links:
Kalenderblatt-Text über den Prager AufstandHintergrund-Text über die Beneš-Dekrete
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Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 17 Apr 2025 - 47min - 139 - Der 8. Mai (3/6) - Versöhnung auf Dänisch
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hätten die Dänen Gebiete von Deutschland bekommen können. Wollten sie aber nicht. Stattdessen kümmerten sie sich um deutsche Flüchtlinge – und das nach Jahren der Besatzung. Folge drei der Serie.
Thomas Wegener Friis ist Historiker und Professor an der Süddänischen Universität in Odense (Dänemark). Forschung und Veröffentlichungen unter anderem zu den deutsch-dänischen Beziehungen, zur Grenzziehung und den jeweiligen Minderheiten in beiden Ländern.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:19) Der Deutsch-Dänische Krieg 1864 und die „blutende Grenze“
(06:00) Nach dem Ersten Weltkrieg: Referendum über die Grenzziehung
(12:45) „Unternehmen Weserübung“: Deutschlands Überfall auf Dänemark 1940
(20:10) 1943 legt die dänische Regierung ihre Amtsgeschäfte nieder
(24:33) Mai 1945: Dänemark wird befreit, doch deutsche Flüchtlinge bleiben
(32:25) Nach dem Krieg: Dänemark will die Grenze von 1920 nicht verschieben
(35:50) Bonn-Kopenhagener Erklärungen 1955
Unsere Gäste in dieser Folge:
Astrid Schwabe ist Professorin für Public History an der Universität Flensburg, sie arbeitet unter anderem in einem länderübergreifenden Geschichtsvermittlungsprojekt mit deutschen und dänischen Studierenden. Forschungsschwerpunkt zu regionaler Zeitgeschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Lino Krukenberg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die Befreiung in Polen Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den NiederlandenDer Rest ist Geschichte über Grönland
Weiterführende Links:
Kalenderblatt-Textüber das Referendum zur deutsch-dänischen Grenze 1920Kalenderblatt-Textüber die Rettung dänischer Juden im Zweiten Weltkrieg
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 10 Apr 2025 - 43min - 138 - Der 8. Mai (2/6) - Niederlande - Wunden, Wut und späte Selbstkritik
Die Terrorherrschaft der Nazis hat die Niederlande geprägt: Nirgendwo sonst in Westeuropa gab es so viele jüdische Holocaust-Opfer. Nach dem Krieg dominierte Pragmatismus, erst spät begann die Debatte über eigene Verantwortung. Teil zwei der Serie.
Die Historikerin Katja Happe leitet die Gedenkstätte Ladelund in Nordfriesland. Zu ihren Forschungsgebieten gehört die Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:57) Das Kriegsende in den Niederlanden
(03:29) 1940 marschiert die Wehrmacht in die Niederlande ein
(05:22) Judenverfolgung und Entrechtung
(10:50) Die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank
(13:34) Das Durchgangslager Westerbork
(17:44) Der Hungerwinter 1944/45
(22:05) Ambivalentes Verhältnis nach Kriegsende
(28:50) „Generalbereinigung“ 1963 und ein deutscher Prinzgemahl
(31:33) Bundespräsident Gustav Heinemann besucht 1969 die Niederlande
(34:10) Die Niederlande und die DDR
(36:00) Gemischte Gefühle bei der Wiedervereinigung 1989/90
(40:30) Debatten über die niederländische Rolle während der deutschen Besatzung
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der niederländische Historiker Friso Wielenga hat mehr als zwanzig Jahre das Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster geleitet. Forschung und Veröffentlichungen zu den deutsch-niederländischen Beziehungen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Sonja Ernst
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in Polen - erster Teil der SerieDer Rest ist Geschichte über die Europäische UnionKalenderblatt über Anne Frank
Weiterführende Links:
Digitales niederländisches Archiv über Kollaboration während der deutschen BesatzungDeutschlandfunk-Reportagen über das Trauma der deutschen Besatzung in den Niederlanden
Unser Podcast-Tipp:
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80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schauen wir in einer Serie auf unsere Nachbarn: Wie haben sie es geschafft, die Deutschen wieder zu ertragen – nach Hitler und Holocaust? Folge eins: Polen.
Agnieszka Wierzcholska, geboren in Warschau, ist Historikerin. Sie forscht zur deutsch-polnischen Geschichte und den polnisch-jüdischen Beziehungen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:45) Der Zweite Weltkrieg beginnt 1939 mit einer Lüge
(08:18) Polen als Tatort des deutschen Völkermords an den europäischen Juden
(12:40) Auschwitz – Symbol des Holocaust
(16:28) Das Warschauer Ghetto
(20:00) 1944: Warschauer Aufstand der polnischen Heimatarmee
(22:03) Potsdamer Konferenz 1945 und die Westverschiebung Polens
(25:33) Das Görlitzer Abkommen zwischen DDR und Polen von 1950
(31:56) 1965: Die polnischen Bischöfe schreiben ihren deutschen Amtsbrüdern
(35:50) Bundeskanzler Willy Brandt und der Kniefall von Warschau 1970
(40:33) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990: Anerkennung der Westgrenze Polens
Unsere Gäste in dieser Folge:
Der Historiker Peter Oliver Loew ist Direktor am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Veröffentlichungen und Forschung zu den deutsch-polnischen Beziehungen.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Katharina Peetz
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Florian Twente und Andreas Schöllig
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Kalenderblatt über die Konferenz von Jalta 1945Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die deutsch-polnischen BeziehungenPolitisches Archiv des Auswärtigen Amtes über Willy Brandts Besuch in Polen 1970 und den Kniefall von Warschau
Unser Podcast-Tipp:
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Diktator Omar al-Baschir hat den Sudan 30 Jahre lang unterjocht. Als er 2019 gestürzt wurde, schienen Demokratie und Frieden in dem afrikanischen Land zum Greifen nah. Doch nun herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Er hat eine Vorgeschichte.
Anna Osius ist ARD-Korrespondentin in Kairo, der Sudan gehört zu ihrem Berichtsgebiet. Im Februar konnte sie in das Land reisen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:52) Im Sudan kämpfen zwei Männer um die Macht
(06:00) 1956 wird das Land unabhängig
(13:17) 1989 putscht sich Diktator Omar al-Baschir an die Macht
(18:20) 2011: Der Südsudan spaltet sich ab
(19:00) Der Darfur-Konflikt
(22:58) Revolution und Sturz des Diktators 2019 – doch das Regime bleibt
(31:06) Massaker von Khartum 2019
(33:35) Die Übergangsregierung scheitert
Unsere Gäste in dieser Folge:
Gerrit Kurtz ist Friedens- und Konfliktforscher bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Der Sudan gehört zu seinen Forschungsgebieten.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Sonja Ernst
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Johanna Klenke, Lino Krukenberg, Laura Mattausch, Florian Twente
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die HamasDer Rest ist Geschichte über Syrien Der Rest ist Geschichte über die Huthi im Jemen
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikel über den Krieg im SudanArtikel von Gerrit Kurtz im Magazin "Internationale Politik" über den Sudan
Unser Podcast-Tipp:
Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat
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- 134 - Deutsche Zweiheit - Kam die Wiedervereinigung zu schnell?
Vermögen, Tennisplätze, AfD-Wähler: Vieles ist zwischen Ost- und Westdeutschland ungleich verteilt. Die Transformationswunden schmerzen auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Und manche meinen: Die Einheit kam überstürzt.
Judith Enders ist Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet im Projekt Überlandschreiberinnen an der Universität Leipzig, forscht zu den Sichtweisen der „Dritten Generation Ostdeutschland“ und ist Vorsitzende des Vereins Perspektive hoch drei. Das Interview mit Judith Enders haben wir im November 2024 beim Funkhausfest in Köln aufgenommen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:46) Mauerfall 1989
(03:58) 4. November 1989 – größte Demonstration in der DDR-Geschichte
(07:30) Treuhand-Anstalt und Transformationswunden
(11:50) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990
(27:50) Die Mehrheit der DDR-Bürger wollte eine schnelle Einheit
(29:50) Kanzler der Einheit: Die Rolle von Helmut Kohl
(37:50) Die Konstruktion ostdeutscher Identität
Unsere Gäste in dieser Folge:
Manfred Görtemaker ist emeritierter Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Wiedervereinigung.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Faktencheck: Florian Twente und Lino Krukenberg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über ReichsbürgerDer Rest ist Geschichte über die Europäische UnionKalenderblatt über die größte Demonstration in der DDR-Geschichte
Weiterführende Links:
Der Verein "Dritte Generation Ost" vernetzt WendekinderThemenseite "Deutsche Einheit" bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
"Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages
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Kurdistan gibt es nicht. Zumindest nicht als Staat. Doch Millionen Kurden im Nahen Osten sehnen sich danach. Ihr historisches Siedlungsgebiet liegt in Syrien, der Türkei, im Irak und Iran. Dort ist die kurdische Geschichte von Verfolgung geprägt.
Kamal Sidoist Historiker und Referent bei der „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Er ist Kurde und stammt aus dem syrischen Afrin.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:00) Eine kurdische Kindheit in Syrien
(06:33) Das historische Siedlungsgebiet der Kurden
(08:46) „Kurdistan“ als politischer Begriff
(12:30) Saladin: Kurdischer Herrscher im 12. Jahrhundert
(14:30) Die Kurden nach dem Untergang des Osmanischen Reichs
(17:27) Atatürk gründet 1923 die Türkische Republik – unterstützt von Kurden
(20:44) Das rassistische Motiv der „Bergtürken“
(22:10) Aufstände und Massaker unter Atatürk
(24:35) Gründung der kurdischen Arbeiterpartei PKK 1978
(29:00) 1946: Gründung der Republik Mahabad
(32:30) Gewalt gegen Kurden im Irak unter Saddam Hussein
(41:20) Neue Situation nach dem Sturz von Baschar al-Assad in Syrien
Unsere Gäste in dieser Folge:
Lale Yalçın-Heckmannist Ethnologin und arbeitet am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle. Sie forscht unter anderem zur kurdischen Geschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichte über SyrienDer Rest ist Geschichte über KalifateDer Rest ist Geschichteüber Palästina
Weiterführende Links:
DLF-Hintergrundüber die Türkei unter Präsident ErdoganDLF-Hintergrundüber das Ende des Osmanischen Reichs
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume
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Autoritäre Machthaber, nationalistische Abspaltungen und Dauerproteste: Der Balkan ist eine Region mit vielen Krisen und einer blutigen Geschichte. Weltmächte und Diktatoren haben hier um Vorherrschaft gerungen. Das hat Spuren hinterlassen.
Florian Bieberist Politikwissenschaftler und Historiker; er leitet das Zentrum für Südosteuropastudien an der Universität Graz in Österreich. 2023 erschien von ihm: „Pulverfass Balkan. Wie Diktatoren Einfluss in Europa nehmen“ (Ch. Links Verlag).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:10) Was ist der Balkan und welche Länder gehören dazu?
(07:45) 1990er Jahre: Zerfall und Zeitenwende
(10:08) Das Ringen von Großmächten um die Region im 19. und 20. Jahrhundert
(17:27) Die jugoslawische Idee
(22:04) Der „Berliner Kongress“ 1878
(26:00) Die Balkankriege 1912/1913
(28:34) Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajewo – Auslöser des Ersten Weltkriegs
(35:35) Nach dem Zweiten Weltkrieg: Tito begründet das kommunistische Jugoslawien
(43:44) Jugoslawienkriege, Massaker von Srebrenica und Dayton-Abkommen
(46:38) Geschichtsrevisionismus und Konflikte im heutigen Serbien
Unsere Gäste in dieser Folge:
Marie-Janine Calic ist Professorin für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München. Autorin von: „Tito. Der ewige Partisan (Verlag C. H. Beck 2020)
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Sonja Ernst
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
Der Rest ist Geschichteüber die baltischen StaatenDer Rest ist Geschichteüber die Europäische UnionKalenderblattüber die Intervention der NATO im Kosovo-Krieg 1999
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Beitragüber neue Kriegsgefahren in Bosnien und HerzegowinaDLF-Kalenderblatt-Beitragüber das UN-Kriegsverbrechertribunal und die JugoslawienkriegeHintergrund-Berichtder Bundeszentrale für politische Bildung über Europa und den Balkan
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
1001 Nacht: Schahrasad erzählt um ihr Leben, als Hörspiel-Podcast
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Donald Trump ist nicht der Erste, der Grönland besitzen will: Die Insel ist strategisch wichtig und reich an Rohstoffen. Schon die Wikinger rangen hier um Einfluss, später wurde kolonisiert und missioniert. Die Rolle Dänemarks als Mutterland ist bis heute umstritten.
Martin Krieger ist Professor für Nordeuropäische Geschichte an der Universität Kiel, die Geschichte Grönlands gehört zu seinen Forschungsgebieten. Er war erstmals 1989 als Student in Grönland.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(03:55) Der Wikinger "Erik der Rote" gibt der Insel den Namen "Grönland"
(06:25) 15. Jahrhundert: Die Wikinger in Grönland sterben aus
(07:44) Konflikte mit den Inuit
(11:03) 1721: Der norwegische Missionar Hans Egede reist nach Grönland
(16:35) Im 19. Jahrhundert wird Grönland dänische Kolonie
(18:55) Norwegen und Dänemark streiten über Grönland
(22:20) Zweiter Weltkrieg: Die USA übernehmen die Versorgung
(29:24) 1953: Grönland ist nicht mehr Kolonie, sondern dänische Provinz
(32:50) Familientrennung und Zwangsverhütung unter dänischer Kontrolle
(39:20) Der Weg zu Selbstverwaltung und Autonomie
Unsere Gäste in dieser Folge:
Die in Dänemark geborene Theologin Annie Lander Laszig ist eine Grönlandkennerin: Seit 1973 bereist sie die Insel, begleitet Touristengruppen dorthin und hält Vorträge über die größte Insel der Welt und ihre Geschichte.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mitarbeit: Lucca Pizzato
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über Donald Trumps Amerika und den Stresstest für die US-DemokratieKalenderblatt über die Verfassung DänemarksKalenderblatt über die Entdeckung eines uralten Meeresbodens in Grönland
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Hintergrund über die "Arktis als Beute der Großmächte"Deutschlandfunk-Hintergrund über Klimawandel in der Arktis
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Das war der Bauernkrieg- Vierteiliger Podcast in der ARD-Audiothek
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 06 Mar 2025 - 46min - 129 - Podcast-Tipp - "KI verstehen": Künstliche Intelligenz aus ChinaThu, 27 Feb 2025 - 31min
- 128 - Koalitionen - Lob des Kompromisses
Im Wahlkampf stehen sich die Parteien erbittert gegenüber, nach der Wahl müssen manche von ihnen dann doch zusammenarbeiten: Koalitionsregierungen sind in der Bundesrepublik der Normalfall – und in der Geschichte waren sie oft auch ein Glücksfall.
Sabine Kropp, Professorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Forschung und Veröffentlichungen u.a. zum politischen System der Bundesrepublik.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:03) 1982: Die sozialliberale Koalition scheitert, Helmut Kohl wird Bundeskanzler
(04:30) Die kleine FDP als Königsmacherin
(07:00) Der Ursprung politischer Koalitionen
(08:44) Die „Weimarer Koalition“
(13:30) Scheitern der Koalitionen in der Weimarer Republik
(18:40) Neuanfang in der Bundesrepublik: Adenauer schmiedet eine Koalition
(22:10) Lehre aus Weimar: Einführung der Fünf-Prozent-Klausel 1953
(26:11) Die große Koalition 1966 und eine winzige parlamentarische Opposition
(29:11) DDR: Weder Koalitionen noch Machtwechsel
(32:00) Neue Themen bringen neue Parteien hervor
(37:25) Bündnisse mit mehr als zwei Parteien werden häufiger
(40:00) Starke Ränder rechts und links erschweren die Koalitionsbildung
Unsere Gäste in dieser Folge:
Michael Koß, Professor für das Politische System der Bundesrepublik und der EU an der Leuphana Universität Lüneburg. Forschung u.a. zu Volksparteien und zum Regierungssystem der Bundesrepublik.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über WahlkämpfeDer Rest ist Geschichte über ParteiverboteDer Rest ist Geschichte über den Untergang von Demokratien
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Beitrag über die Vor- und Nachteile von WahlumfragenDeutschlandfunk-Beitrag über Wahlentscheidungen
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag
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Wahlkampf gilt als Hochamt der Demokratie. In kurzer Zeit und krassem Wettbewerb müssen Politiker ihre Absichten erklären. Die Mittel haben sich im Lauf der Geschichte verändert, doch das Ziel ist gleich geblieben: Menschen zur Wahl animieren.
Julia Reuschenbach ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie lehrt und forscht an der Freien Universität Berlin unter anderem zu Parteien und Wahlen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:06) Wirkung von Wahlplakaten
(05:16) Wahlkampf in der Weimarer Republik
(07:55) Neue Zielgruppe ab 1919: Frauen als Wählerinnen
(13:24) 1949: Neuanfang und Wahlen in der jungen Bundesrepublik
(22:30) Konrad Adenauer: Der erste Persönlichkeitswahlkampf 1957
(25:00) US-Wahlkämpfe als Vorbild
(27:37) Das erste TV-Duell: Richard Nixon gegen John F. Kennedy 1960
(31:22) Scheinwahlen und Pseudowahlkampf in der DDR
(32:55) Die ersten gesamtdeutschen Wahlen 1990
(37:10) Online-Wahlkampf von Barack Obama 2008
(39:38) Negative Campaigning und Social Media
(41:30) Auflösung traditioneller Wählermilieus
Unsere Expertinnen in dieser Folge:
Andrea Römmele ist Professorin für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Hertie School of Governance in Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen zu Wahlkämpfen und Wahlkampf-Strategien in der Bundesrepublik und den USA.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Josephine Kuban
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über TV-DuelleDer Rest ist Geschichteüber PropagandaDer Rest ist Geschichte über das Wahlrecht
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Hintergrund über Wahlkampf analog und digitalDeutschlandfunk-Artikelüber TV-Duelle und ihre Geschichte
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
"Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages
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Sollte die AfD verboten werden? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten ist dafür. Entscheiden kann darüber nur das Bundesverfassungsgericht - und die Hürden sind hoch. In der Geschichte der Bundesrepublik wurden erst zwei Parteien verboten.
Till Patrik Holterhus ist Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Leuphana Universität Lüneburg, Forschung u.a. zu Parteiverboten.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:15) Das erste Verbotsverfahren gegen die NPD wird 2003 eingestellt
(08:44) 2017 scheitert auch der zweite Versuch, die NPD zu verbieten
(13:09) Voraussetzungen für ein Parteiverbot in der Bundesrepublik
(20:53) Hitlerputsch 1923 und das erste Verbot der NSDAP
(24:34) Wie in der Weimarer Republik Parteien verboten wurden
(27:58) Die Alliierten verbieten und zerschlagen 1945 die NSDAP
(30:29) Die Sozialistische Reichspartei SRP wird 1952 verboten
(33:13) 1956: Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD)
(35:23) Zwangsvereinigung von SPD und KPD in der DDR – Entstehung der SED
(36:15) Sozialistengesetze und Verbot der SPD im Kaiserreich
Unsere Experten in dieser Folge:
Dominik Rigoll ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Er forscht u.a. zu rechten Parteien, Nationalismus und Parteiverboten.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autor: Christian Röther
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den Untergang von DemokratienDer Rest ist Geschichte über das BundesverfassungsgerichtDer Rest ist Geschichte über Rechtsextremismus
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikel über Gründe für und gegen ein AfD-VerbotsverfahrenDeutschlandfunk - Essay und Diskurs über ein mögliches AfD-Verbot
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Sollte Russland NATO-Territorium angreifen, dann am ehesten im Baltikum: Das ist die Sorge vieler Menschen in Estland, Lettland und Litauen. Ihre Angst vor russischer Aggression sitzt tief, auch weil sie lange um ihre Unabhängigkeit kämpfen mussten.
Katja Makhotina ist Historikerin. Derzeit vertritt sie die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. 2017 erschien von ihr "Erinnerungen an den Krieg – Krieg der Erinnerungen. Litauen und der Zweite Weltkrieg" (Vandenhoeck & Ruprecht).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:00) Zähes Ringen bis zur Unabhängigkeit 1991
(07:53) Eine „Singende Revolution“
(11:05) Drei unterschiedliche Länder mit gemeinsamen Interessen
(18:27) Historisch umkämpfte Lage an der Ostsee
(22:07) Die Union Polen-Litauen im 17. Jahrhundert
(25:24) 1918 werden Estland, Lettland und Litauen unabhängig
(25:55) Hitler-Stalin-Pakt: Das Baltikum als Verfügungsmasse von Diktatoren
(28:22) Terror, Massaker und Deportationen während des Zweiten Weltkriegs
(33:50) „Zweite sowjetische Okkupation“ ab 1944
(37:41) 2004: EU- und NATO-Beitritt der baltischen Staaten
Unsere Experten in dieser Folge:
Der Historiker Karsten Brüggemann ist Professor für Estnische und Allgemeine Geschichte an der Universität Tallinn in Estland. Zahlreiche Veröffentlichungen und Forschung zur Geschichte der baltischen Staaten und zum Verhältnis zu Russland.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Katharina Peetz
Regie und Produktion: Tim Baumann
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über die UkraineDer Rest ist Geschichteüber die Geschichtspolitik in RusslandDer Rest ist Geschichte über die Gründung der NATO
Weiterführende Links:
"Die Sorge vor weiterer Eskalation ist groß" - Deutschlandfunk-Artikel über Litauen"Unruhige Zeiten an der russischen Grenze" - Deutschlandfunk-Artikel über Estland
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1919 wurde der Adelsstand in Deutschland abgeschafft. Trotzdem blieben Adelige politisch einflussreich: Viele bekämpften die Demokratie und verhalfen Hitler zur Macht. Über die Rolle des Adels im Nationalsozialismus wird bis heute gestritten.
Eckart Conze ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg. Die Geschichte des Adels und der Eliten ist eines seiner Forschungsthemen.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(00:02) Abdankung des deutschen Kaisers Wilhelm II.
(01:55) Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft 1918 die Republik aus
(06:58) Glimpfliches Schicksal des deutschen Adels nach der Revolution
(09:23) Artikel 109 der Weimarer Verfassung schafft den Adelsstand ab
(12:37) Der Adel als universalgeschichtliches Phänomen
(17:30) Zerstörung der Weimarer Demokratie – mithilfe des Adels
(20:53) Der „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933
(27:55) Blut und Boden-Ideologie
(33:50) Widerstand gegen das NS-Regime im Adel
(35:20) „Getrennte Zertrümmerung“ des Adels in DDR und Bundesrepublik
(37:07) Debatten über Entschädigung und Rückerstattungen
Unsere Experten in dieser Folge:
Stephan Malinowski lehrt und forscht als Historiker an der Universität von Edinburgh in Schottland. Sein Fachgebiet ist der deutsche Adel im Nationalsozialismus. 2021 erschien von ihm: „Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration“ (Propyläen).
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Magdalena Pulz
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über ReichsbürgerDer Rest ist Geschichte über Revolution und EigentumDer Rest ist Geschichte über sterbende Demokratien
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Kalenderblatt über die Abschaffung der AdelsprivilegienDeutschlandfunk-Hintergrund über die Hohenzollern und die Entschädigungsdebatte (von 2020)
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Who killed Tupper - Aufstieg und Fall einer Dose
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Folgt dem Deutschlandfunk auch auf Instagram oder Facebook.Thu, 30 Jan 2025 - 47min - 121 - Trumps Amerika - Stresstest für die Demokratie
Und was ist, wenn der Präsident ungeeignet ist? Das fragten sich die Gründerväter der USA. Ihre Antwort vor bald 250 Jahren: Machtkontrolle durch Gewaltenteilung. Unter Donald Trump wird sich zeigen, ob die „Checks and Balances“ noch funktionieren.
Julia Simon ist Politikwissenschaftlerin und derzeit Gastprofessorin am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Forschung zu Populismus und Trumpismus in den USA.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:30) Der Kongress - Herzkammer der amerikanischen Demokratie
(05:03) Der Präsident im politischen System der USA
(07:19) „Checks and Balances“: Legislative, Judikative, Exekutive
(12:10) Antimonarchische Wende der amerikanischen Revolution
(15:05) Die US-Verfassung von 1787: Stärkung des Zentralstaates
(19:11) Federalist Papers - bis heute wichtige Verfassungs-Kommentare
(28:30) Ein Staat aus Staaten: Amerikanischer Föderalismus
(36:35) Donald Trumps Strategie: Umgehung demokratischer Institutionen
(38:28) Blaupause für den Umbau des Regierungsapparats: „Project 2025“
(44:48) Instrumentalisierung der amerikanischen Revolution
Unsere Gäste in dieser Folge:
Volker Depkat ist Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der USA.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Regie und Produktion: Robert Hauspurg
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App
Der Rest ist Geschichte: Wie Amerika Weltmacht wurdeDer Rest ist Geschichte: Was aus dem American Dream geworden istDer Rest ist Geschichte: Wie Demokratien untergehen
Weiterführende Links:
Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zur zweiten Amtszeit von Donald TrumpDie US-Verfassung auf DeutschProject 2025 der Heritage Foundation
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Baborie & Rakers – Fakten und Vergnügliches nach Alphabet sortiert, mit Ariana Baborie und Judith Rakers
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Im 19. Jahrhundert sterben in Europa Hunderttausende an den Pocken. Dabei gibt es bereits eine wirksame Impfung. Viele Staaten reagieren mit einer Impfpflicht, was zu heftigen Protesten führt. Die Parallelen zur Coronapandemie sind frappierend.
Der Rest ist Geschichte über Polio und den Kalten Impf-KriegKalenderblatt über die Impfpflicht im Deutschen Reich von 1874
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:37) Die Pocken – jahrhundertelang eine Geißel der Menschheit
(06:29) Vorstufe des Impfens: die Variolation
(08:19) Der englische Landarzt Edward Jenner entwickelt 1796 die Pocken-Impfung
(17:00) Schwere Pocken-Epidemie in Europa in den 1870er Jahren
(19:40) Impfpflicht im Deutschen Reich ab 1874
(24:20) Mit der Impfpflicht kommen die Impfgegner
(27:14) Parallelen zur Coronapandemie
(30:12) Impf-Gegner im Nationalsozialismus
(35:06) Seit 1980 gelten die Pocken als ausgerottet
(36:20) Aufklärung oder Impfpflicht: Was wirkt besser?
(38:45) Lehren aus der Coronapandemie
Unser Gast in dieser Folge:
Der Historiker Malte Thießen leitet das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster. Er hat sich mit einer Studie über die Geschichte des Impfens habilitiert: „Immunisierte Gesellschaft. Impfen in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert“ (Vandenhoeck & Ruprecht 2017)
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Recherche und Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikelüber Edward Jenner und die Entwicklung der Pocken-Impfung 1796Deutschlandfunk-Artikel zu den "RKI-Files"Deutschlandfunk-Artikel zur Aufarbeitung der Coronapandemie
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Fanta Vier Forever, Baby!?! über die Fantastischen Vier
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Erdöl ist der Stoff, der die Moderne ermöglicht hat: ein Wundermittel für Fortschritt, Erfindungen und Mobilität. Doch das Verbrennen von Erdöl schadet dem Klima und gefährdet die Menschheit. Wir wissen das. Trotzdem kommen wir nicht davon los.
Benjamin Steininger ist Kulturtheoretiker und Technikhistoriker. Er forscht am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie und ist Co-Autor von „Erdöl. Ein Atlas der Petromoderne“ (Matthes & Seitz 2020).
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(02:50) Erdöl als Schlüsselstoff der Moderne
(05:40) 1859: Edwin Drake erfindet eine Technik zur Erdölförderung
(09:05) Öl-Boom in Aserbaidschan und im zaristischen Russland um 1900
(13:06) Die Erfindung des Automobils heizt die Ölförderung an
(14:22) Erster Weltkrieg: „der erste petromoderne Krieg“
(18:12) Die Bedeutung des Erdöls im Zweiten Weltkrieg
(21:00) Nach dem Krieg: Marshallplan, Wirtschaftswunder, Konsumgesellschaft
(26:07) Jom-Kippur-Krieg 1973 und die Ölkrise
(30:30) Das Öl-Kartell der „Seven Sisters“ und die Gründung der OPEC
(37:26) Abhängigkeit vom Öl und Erderwärmung
Unsere Gäste in dieser Folge:
Andreas Goldthau ist Professor für Public Policy an der Universität Erfurt. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die internationale politische Ökonomie und die kohlenstoffarme Energiewende. Er hat unter anderem zur OPEC, Energiewende und dem globalen Süden veröffentlicht.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Anh Tran
Autorin: Céline Weimar-Dittmar
Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr dazu in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über KunststoffDer Rest ist Geschichte über den Klimawandel
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Text über Rohstoffe in DeutschlandKalenderblatt über Erfinder Edwin Drake und das Ölfieber in den USA im 19. Jahrhundert
Unser Podcast-Tipp:
Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag
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Jeder muss mal, das war schon immer so. Was hinten rauskommt, wurde je nach Epoche als Schadstoff oder Rohstoff angesehen. Die alten Ägypter düngten damit ihre Felder, die Römer saßen auf Marmor-Klos, im Mittelalter schwor man auf die Dreck-Apotheke.
Karl-Heinz Leven ist Arzt und Professor für Medizingeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zu seinen Forschungsgebieten gehören Seuchengeschichte sowie antike und byzantinische Medizin.
Das erwartet Euch in dieser Folge:
(01:08) Öffentliche Latrinen im alten Rom
(06:15) Die Cloaca Maxima in Rom
(08:33) Der Erfurter Latrinensturz 1184
(12:30) Biblische Vorschriften für den Toilettengang
(15:08) Dreck-Apotheke im Mittelalter
(16:09) „Kot-Bomben“ in Geschichte und Gegenwart
(19:50) Cholera und „The Great Stink“ in London in den 1850er Jahren
(26:48) Hygiene und Körperscham im 19. Jahrhundert
(33:26) Die Erfindung des Toilettenpapiers 1857
(37:09) Fäkalien als Dünger
Unsere Gäste in dieser Folge:
Florian Werner ist Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. 2011 erschien von ihm „Dunkle Materie. Die Geschichte der Scheiße“ (Nagel & Kimche). Das Gespräch mit Florian Werner haben wir beim "Beats & Bones" Podcast-Festival im Naturkundemuseum Berlin aufgezeichnet.
Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
Host: Jörg Biesler
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich
Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
Der Rest ist Geschichte über den Umgang mit der Menstruation: "Hormone und Hysterie"Der Rest ist Geschichte über Vegetarismus: "Kein Blut auf dem Teller"
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikel: Was das Abwasser über uns verrätKalenderblatt über die letzte Cholera-Epidemie in Deutschland
Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
Frag Dich fit - mit Doc Esser, der jede Woche Gesundheitsfragen beantwortet
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