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Der Essay bietet Produktionen auf höchstem Niveau und mit literarischem Anspruch. Unsere Autor*innen sind Philosoph*innen, Dichter*innen, Soziolog*innen, Künstler*innen. Im SWR Kultur Essay denken sie laut. Manchmal denken sie auch leise. Aber immer hörbar und meinungsstark. Der Essay: Ein akustisches Theorie-Theater.
- 582 - Andreas Brandhorst: 60 Jahre Star Trek – ein persönlicher Bericht
1966 flog das Raumschiff Enterprise zum ersten Mal über die amerikanischen Fernsehschirme, sechs Jahre später auch über die deutschen. Andreas Brandhorst, Science-Fiction- und Thriller-Autor, erzählt davon, wie der erfolgreiche Weg von Captain Kirk und Mister Spock bei uns begann. Er berichtet auch von seinen Erfahrungen mit Star Trek – in den 80er- und 90er-Jahren hat er mehr als 150 Star-Trek-Romane übersetzt – und von der neuen Ära in der deutschen Science-Fiction, die es ihm schließlich erlaubte, als Autor eigene Reisen in die unendlichen Weiten des Weltraums zu unternehmen. SWR 2026
Sun, 20 Sep 2026 - 51min - 580 - Ilija Matusko: Seitenwechsel – über weiße Linien und unsichtbare Grenzen
Tennis gilt – immer noch – als Sport für Wohlhabende. Er kann sogar als Bild für die Klassengesellschaft dienen: Manche sind reich und elegant, andere nicht. Einige dürfen spielen, andere bleiben draußen. Und nur wenigen gelingt der Seitenwechsel – von einer Welt in die andere. In seinem Essay fragt Ilija Matusko, welche Rolle die soziale Herkunft für unser Leben spielt, warum Tennis immer noch ein Sport für Privilegierte ist, und was das über unsere Gesellschaft erzählt. SWR 2026
Sun, 28 Jun 2026 - 51min - 579 - Barbara Kaufmann: Das Verhör der Ingeborg Bachmann
Ingeborg Bachmann war Schriftstellerin, aber sie wurde zu einer Marke und einem Preis. Die Bachmann. Die große Tochter der Stadt Klagenfurt. Wer hat ihr dieses Image verpasst? SWR 2023
Sun, 21 Jun 2026 - 55min - 578 - Die Macht der Schweinsblase – Fußball und die Kunst der Überschreitung
Die Faszination an einem Spiel, in dem eine begrenzte Anzahl von Spielern einen Ball ausschließlich mit dem Fuß vor sich hertreibt, ist und bleibt unerklärbar. Mal wurde das Fußballstadion als Ersatz-Tempel der untergegangenen Götter verstanden, mal wurde das Fußballspiel als gesellschaftlicher Index für politische Gemengelagen analysiert. Was aber doch eher langweilt und die Faszination nicht erklärt. Versuchen wir es also noch einmal und ganz anders. SWR 2020
Sun, 7 Jun 2026 - 47min - 576 - Bellavista 3 – Vom zweifelhaften Glück im Sommer ein Zuhause zu haben
Alle Sommer der Kindheit hat Rafael Jové in der katalanischen Heimat seines Vaters verbracht, hat Pinien gerochen, Salzwasser geschluckt, stundenlang an Tischen gesessen, kein Wort verstanden.
Bis heute zieht es ihn jedes Jahr dorthin zurück, weil sich dort – anders als in Deutschland – alles nach Zuhause anfühlt.
Aber wie kann da Heimat sein, wo immer Urlaub ist und man nie Post vom Finanzamt bekommt?
Jové beobachtet sich dabei, wie er die Sehnsuchtsorte mit immer mehr Erwartungen zumüllt und neue Wege sucht, endlich in einem Katalonien anzukommen, das jenseits seiner Projektionen existiert. Essay von Rafael Jové
SWR 2026Sun, 31 May 2026 - 52min - 574 - Frank Hertweck: Der Denk-Herr und der kleine Dichter: Martin Heidegger und Paul Celan oder das Geheimnis der Begegnung
Das Verhältnis des Paul Celan und Martin Heidegger ist eines der großen und vieldiskutierten Rätsel der deutschen Nachkriegsgeschichte, hier der Philosoph, der sich für den Nationalsozialismus engagierte, dort der Dichter, dessen Eltern im Holocaust umkamen. Der Essay macht sich auf die Suche in den Archiven, er schaut in die Bibliotheken von Celan und Heidegger, die sich im Deutschen Literaturarchiv in Marbach befinden, deutet Lesespuren, Anstreichungen oder offensichtliche Desinteresse. Eines ist dabei schnell klar, die Begegnung der beiden findet nicht wirklich auf Augenhöhe statt. Wie aber dann? Essay von Frank Hertweck
SWR 2026Sun, 24 May 2026 - 56min - 570 - Galeria Finissage. Letzte Bilder aus dem Warenhaus
Das rote Telefon gehört zu den kollektiven Erinnerungsbildern der meisten über 40-Jährigen. Das rote Telefon, das man als Kind in die Hand bekam, damit man wusste, wohin mit den Händen. Beim Pixy-Fotografen. Damals im Kaufhaus. – Die Kaufhäuser sterben. Die Ursachen sind bekannt. Was bleibt, sind Bilder. Viele unscharf. Warum fuhren Rolltreppen in eine strahlende Zukunft? Und Aufzüge in eine dunkle Vergangenheit? In diesem Essay aus dem Jahr 2023 blättert Walter Filz durchs Erinnerungsalbum des Warenhauses. SWR 2023
Sun, 10 May 2026 - 52min - 568 - Treu, treuer am treusten
Immer wieder stolpert Autorin Lena Reißner über die Treue. Der Begriff kommt ihr vor wie ein Konzept, aber welches genau, das weiß niemand genau, das ist doch Auslegungssache, oder? In ihrem Essay aus dem Jahr 2023 geht Lena Reißner den Fragen nach, die sie an dieses Konzept hat: Was ist Treue abseits von sexueller Exklusivität? Womit beginnt sie eigentlich und wo kommt sie her? Und wie lange bleibt sie? Bis das der Tod uns scheidet? Wem sind wir treu und warum irgendwann nicht mehr? SWR 2023
Sun, 26 Apr 2026 - 56min - 566 - Vielen Dank nach Tel Aviv – Sophie von der Tann auf meinem Bildschirm
Sophie von der Tann kommt mit dem Grauen des 7. Oktober 2023 in das Leben unserer Essay-Autorin. Über den Bildschirm. Ihr blasses Gesicht, ihre Stimme, ihr jugendliches Aussehen kannte sie bis dahin noch nicht. Und sie reagiert wie viele andere: „Warum schicken die dieses Kind nicht nach Hause?“ Aber Woche für Woche steigt ihre Achtung für die Reporterin. Bereits in den ersten Tagen des Krieges berichtet Sophie von der Tann von den zivilen Opfern in Gaza und zeigt unverhohlene Anteilnahme. Eine Oberflächenanalyse der Berichterstattung während des Gaza-Konflikts. Es sprach Katharina Hauter
Ton und Technik: Sonja Röder, Alexander Laier und Michael Lissek
Sprachaufnahmen: Felicitas Ott
Montage, Regie und Redaktion: Michael Lissek
Produktion: SWR 2026Sun, 19 Apr 2026 - 52min - 564 - Die eindringlichste Stimme Deutschlands. Herbert Grönemeyer zum 70. Geburtstag
Herbert Grönemeyer hat über 40 Jahre die deutsche Popgeschichte mitbestimmt, wie kein anderer.
Der Schriftsteller Michael Lentz hat 2024 ein umfassendes Buch über Grönemeyer veröffentlicht, das dessen Nachnamen als Titel trägt und auf Gesprächen mit dem Sänger basiert.
Zum 70. Geburtstag gratuliert Michael Lentz Herbert Grönemeyer nun akustisch und geht in dem folgenden Radioessay der Frage nach, was Grönemeyer so unverwechselbar macht. Essay von Michael Lentz
SWR 2026Sun, 12 Apr 2026 - 1h 22min - 562 - Raoul Schrott: Szenen des Untergangs
„Szenen des Untergangs“ heißt der neue Gedichtzyklus des österreichischen Schriftstellers Raoul Schrott. Der Dichter beobachtet unsere gefährdete Welt genau und tritt als Warner auf. Trotz der Untergangsstimmung, die Raoul Schrott meist aus der versehrten Natur liest, birgt die Schönheit der Literatur Hoffnung. Für den SWR kommentiert Raoul Schrott exklusiv die Gedichte, erzählt von ihrem Entstehen und davon, wie Orte und Worte zusammenhängen. SWR 2026
Sun, 22 Mar 2026 - 54min - 561 - Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils
Worte können töten – oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay aus dem Jahr 2022 »Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils«, der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen. SWR 2022
Sun, 15 Mar 2026 - 40min - 560 - Durchhalten – Eine Beschwörung
Wir kommen ungefragt und gehen ungewollt. Dazwischen liegt ein Leben, das wir manchmal feiern dürfen und manchmal aushalten müssen. Kein Leben ohne Schande, keines ohne Schmerz. Das ist nicht zu schaffen, denkt man oft, das kann ich nicht aushalten; unter welchem Stein versteckt sich das Glück, das ich mir versprochen hatte? – Die Autorin Sandra Hoffmann erzählt in ihrem Essay von harten Zeiten, von Krankheit, Tod und Gefahr. Und vom Rettenden auch: Der Phantasie, die sie erhält. Den Gegengiften der Verzweiflung: Pralinen, Surfen, Sonne und Liebe. Von Sandra Hoffmann
SWR 2026Sun, 8 Mar 2026 - 54min - 558 - I WANT TO BELIEVE – Agent Scully, Erich von Däniken und die Paranoia der Neunziger
Ein Kind geht in die Bücherei und entdeckt die Paranoia. Es sind die Neunziger: Im TV läuft „Akte X“, am Kiosk seziert das P.M.-Magazin Aliens, Dan Brown schreibt „Illuminati“. Das Internet ist noch jung und langsam, aber schon uferlos. Eine düstere Ahnung schiebt sich unter den bunten Fortschrittsoptimismus von Spice Girls und Rotgrün. Am Ende stürzen Türme. Eine Spurensuche in die Zeit, als das paranoide Denken Mainstream wurde und wie sie uns noch heute prägt. Und nicht zuletzt eine Annäherung an einen großen Protagonisten dieses Misstrauens: Erich von Däniken, der im Januar verstorben ist.
Sun, 8 Feb 2026 - 57min - 556 - Zum selbstverständlichen Luxus der öffentlichen Bibliothek
Welche Rolle spielen Öffentliche Bibliotheken in der digitalen Ära eigentlich? Brauchen wir sie heute noch, und wenn ja: wofür? Jonas Fansa, Direktor der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin, nimmt uns in seinem Essay aus dem Jahr 2024 mit auf einen Streifzug durch die Welt der Öffentlichen Bibliotheken. Er beleuchtet den sozialen Beitrag von Bibliotheken und wirft ein paar Schlaglichter auf die aktuellen Herausforderungen dieser Kulturinstitution. SWR 2024
Sun, 25 Jan 2026 - 57min - 554 - Ein Schal aus Worten - Ein Brief über verlorene Unschuld und die Wehrpflicht
Artur Weigandt, 1994 im kasachischen Uspenka geboren, studierte Ästhetik in Frankfurt am Main und absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Er verbrachte längere Zeit in Prag, Kyiv und Tbilissi. 2023 erschien bei Hanser Berlin sein Debüt Die Verräter. Im selben Jahr nahm er als Dolmetscher an der Ausbildung ukrainischer Soldaten am Leopard 1 in Deutschland teil. Sein Essay „Ein Schal aus Worten“ ist ein Brief an ein mögliches Kind – über die Angst, dass Unschuld zu früh verloren geht, über die Militarisierung von Kindheiten in Russland und über die Fragilität von Freiheit. SWR 2025
Sun, 18 Jan 2026 - 1h 07min - 552 - Robert Frost "Stopping by Woods on a Snowy Evening"
Es ist vielleicht das berühmteste Gedicht der amerikanischen Literatur. Millionen von Schülern haben es auswendig gelernt. Es wird in Filmen von Don Siegel bis Quentin Tarratino zitiert und in der Fernserie „Die Sopranos“. John F. Kennedy verwendete es wiederholt am Ende von Reden. Robert Frost schrieb „Stopping by Woods on a Snowy Evening“ im Juni 1922 nach einer durchwachten Nacht. Für das Gedicht brauchte er nur wenige Minuten. Ein Wintergedicht, das im Sommer geschrieben wurde. Die Sendung erzählte von seiner Entstehung, seiner Bedeutung und seinem Ruhm. SWR 2022
Sun, 11 Jan 2026 - 46min - 550 - I'm gonna kill that woman
Fast jeden Tag wird in Deutschland ein Femizid begangen, die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Weil sie zu selbständig ist. Sich getrennt hat. Dinge tut, die der Mann für sie nicht vorgesehen hat. Das Innenministerium fordert „mehr Aufmerksamkeit“ für die Opfer… Das tut Barbara Kaufmann in ihrem Essay, auf eine andere Weise. Sie durchkämmt die Kunst der vergangenen Jahrhunderte nach Rolemodels von eifersüchtigen, rachsüchtigen, gewalttätigen Männern. Und findet einen erschreckenden patriarchalischen Blick, der das Frauenbild geprägt hat. Sie fragt: „Wo fängt es an?“ Produktion SWR 2025
Sun, 28 Dec 2025 - 51min - 548 - Frohe Weihnachten. Und danke, Maria.
Dieses Essay stellt nicht die Geburt Jesu in den Mittelpunkt, sondern die Frau, die ihn zur Welt gebracht hat. Es geht um Schmerzen, Erwartungen, das Patriarchat, Weihnachtsromantik und die Frage, warum eigentlich niemand der Mutter gratuliert. Ein augenzwinkernder und sehr menschlicher Blick auf das berühmteste Geburtsereignis der Weltgeschichte. Und auf die Lücke im Heiligen Bild. Produktion SWR 2025
Sun, 21 Dec 2025 - 55min - 546 - Nachts gehört mein Leben mir
Daniel Schulz spielt Computer, er spricht davon, dass er viel spielt, oft nicht zugibt, wieviel, und dass dieses Spielen für ihn eine Flucht aus dem Alltag ist. Er nennt sich einen funktionierenden Junkie und spricht davon, dass er viele kennt, die ihr Leben ähnlich organisieren. Dabei wählen sie unterschiedliche Wege der Flucht. Tagsüber funktionieren sie im Job und nachts beginnt ein anderes Leben. Eines das ihnen gehört. Für den SWR hat Daniel Schulz 2024 einen Essay über dieses andere Leben geschrieben. SWR 2024
Sun, 30 Nov 2025 - 57min - 544 - Der Milliardär hat’s manchmal schwer. Ein Versuch in gefühlter Gerechtigkeit
Der Milliardär mag zehn Schlafzimmer haben, kann aber immer nur in einem Bett schlafen, von zehn Badezimmern benutzt er selbst bei stärkstem Harndrang nur ein einziges. Am Abend können Milliardäre keine besseren Serien streamen als die 99% da draußen. Sie haben keine besseren Kinofilme, keine besseren Bücher, keine bessere Popmusik. Wenn Sie Lust auf Bier haben, trinken sie eins der großen Marken, und wenn sie Cola wollen, trinken sie dieselbe wie das breite Volk. Arme Milliardäre! Kein Wunder, dass sie nach Orientierung suchen. Und sie finden in der Tiefsee, wo sie manchmal ertrinken, oder im Weltall, wo die Luft dünn ist. Produktion SWR 2025
Sun, 23 Nov 2025 - 53min - 542 - 50 Jahre Bestenliste oder Am Anfang war: das Bild. Was will die Literaturkritik im Fernsehen?
Seit 50 Jahren setzt die Bücher-Bestenliste den rein an Verkaufszahlen orientierten „Bestsellerlisten“ die Empfehlungen einer Jury aus Literaturkritikern entgegen. Lange Zeit hatte sie ihren Platz im Fernsehen, heute im Hörangebot des SWR. Was will die Literaturkritik in audiovisuellen Medien? Julia Schröder ist seit 30 Jahren Mitglied dieser Jury. Seither hat sich vor allem durch das Internet das mediale Umfeld der Literaturkritik radikal verändert. Braucht man sie überhaupt noch? Und was will die Literaturkritik überhaupt in audiovisuellen Medien? Essay von Julia Schröder
Regie: Iris Drögekamp
Produktion SWR 2025Sun, 16 Nov 2025 - 56min - 541 - Tonight's the night – Mit Neil Young leben und sterben
Vor 80 Jahren, am 12. November 1945 wurde der Sänger Neil Young in Toronto geboren. Zum Geburtstag des Musikers wiederholen wir einen Essay, den Navid Kermani 2020 für den SWR geschrieben hat. Seinen Ausgang nimmt der Essay in Kermanis “Buch der von Neil Young Getöteten”, das 2003 erschien. Der Autor greift seine Gedanken von damals noch einmal auf und schreibt den Text weiter. Die Tochter, von der das Buch handelt, ist groß geworden. Neil Young spielt noch immer Konzerte mit Crazy Horse. Und Navid Kermani reist ihnen mit seiner Tochter hinterher. SWR 2020
Sun, 9 Nov 2025 - 56min - 540 - Wer liebt Gwyneth Paltrow?
Gwyneth Paltrow wurde im Laufe ihrer Karriere mit verschiedensten Titeln besetzt: „Beste Schauspielerin“, „Schönste Frau der Welt“, aber auch „Meistgehasste prominente Person“. Sie verkauft sehr erfolgreich Kerzen mit dem Geruch ihrer Vagina, kocht auf Instagram Breakfast für ihren Boyfriend und gibt Ratschläge für ein erfülltes Sexleben. Das alles löst irgendetwas in der Theatermacherin Lena Reißner aus. Im Jahr 2022 begibt sich Reißner auf einen fiktiven Spaziergang mit Gwyneth Paltrow und versucht die Eindrücke zu ordnen. Essay von Lena Reißner
SWR 2022Sun, 19 Oct 2025 - 54min - 538 - Kein Radio. Eine Radiowunschfantasie
Huch, was ist das denn? Ein Essay, der von lauter Pausen zerfressen ist? In dem nicht viel passiert? Ein Essay, den es, behauptet der Autor, gar nicht gibt? Von einem Autor, behauptet der Autor, den es eigentlich auch nicht gibt? Was soll das? – Der Musikwissenschaftler Holger Schulze erträumt sich in diesem experimentellen Essay ein Radio, das er zusehends vermisst: gewagt; unformatiert. Ein Radio, das etwas probiert, das lustvoll spielen darf mit neuen Klängen, langen Pausen und unbekannten Effekten. Vor allem: Das ihn nicht „fesselt“ – sondern in die Freiheit entlässt.
Sun, 28 Sep 2025 - 51min - 476 - Dr. C's Conversationslexikon (14) - F wie Feierabend
Nach der Arbeit wird gefeiert? Wer, wie und warum? Armin Chodzinski alias Dr. C. geht dem Verhältnis von Freizeit und Arbeit in einer ökonomischen Revue nach.
Sun, 14 Apr 2024 - 54min
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