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Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung etwas lernen, sich unterhalten und sich selbst beteiligen: direkt in der Sendung und im Internet.
- 2696 - Das geheime Leben in unserem Bauch
Billionen von kleinsten Lebewesen besiedeln den menschlichen Magen-Darm-Trakt. Wie gross ihre Bedeutung ist, wird seit einigen Jahren immer klarer. Über Jahrhunderte war es den Menschen nicht einmal bewusst, dass sich in ihrem Bauch ein ganzes Ökosystem verbirgt. Wie viele es tatsächlich sind, lässt sich nur schätzen. Die Rede ist von hundert Billionen an Bakterien, Viren, Pilzen. Auch ihr Einfluss auf die menschliche Gesundheit wird erst schrittweise bekannt. Klar ist, dass sie bei der Immunabwehr eine wichtige Rolle spielen. Zudem legen Forschungen nahe, dass sie auch unsere Stimmung beeinflussen. Die Sendung «Treffpunkt» unternimmt eine Reise in diese verborgene Welt: Was wissen wir? Was noch nicht? Gast in der Sendung ist Peter Keller, Fachleiter Klinische Bakteriologie und Mykologie am Universitätsspital Basel. Er beschäftigt sich täglich mit Bakterien und weiss auch, was wir für ein gesundes Darmmikrobiom tun können.
Wed, 07 Oct 2026 - 2695 - Wie treffen Sie Entscheidungen?
Je nach Quelle und Zählungen treffen Menschen täglich bis zu 20 000 Entscheidungen. Rund 95 Prozent aller Entscheidungen laufen jedoch unbewusst und blitzschnell im Hintergrund ab. Damit das Gehirn nicht überlastet wird, nutzt es Routinen und Faustregeln (Heuristiken), anstatt jede Option tief zu durchdenken. Da jede Entscheidung mentale Energie verbraucht, sinkt die Qualität unserer Urteile im Laufe des Tages spürbar ab, wenn wir zu viele Entscheidungen ungebündelt treffen müssen. Entscheidungen sollten weniger nach richtig oder falsch gefällt werden, sondern viel mehr nach der Stimmigkeit. Das Bauchgefühl gibt uns über diese Stimmigkeit oft besser Auskunft als der Kopf. Den Kopf brauchen wir hingegen dringend, wenn es darum geht, unsere kognitiven Verzerrungen aufzulösen und uns nicht von Mustern leiten zu lassen, die uns mehr schaden als nützen.
Tue, 06 Oct 2026 - 2694 - Ist die Badewanne vom Aussterben bedroht?
1999 haben noch fast drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer mindestens einmal im Jahr in der eigenen Badewanne gebadet. 2024 war es nur noch knapp die Hälfte. Ist die Badewanne nicht nur wörtlich ein Auslaufmodell? Die ersten Badewannen stammen wohl aus Mesopotamien und werden von Archäologinnen und Archäologen auf 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung datiert. Die erste offizielle Erwähnung einer Badewanne stammt aus dem Jahr 1300 v. Chr. Sie steht im Palast des Nestor in Pylos, Griechenland. Bis in die heutigen Tage gibt es Menschen, die gerne ein Bad nehmen, und doch geht die Zahl der Badewannen in Schweizer Badezimmern zurück. In der Sendung «Treffpunkt» sprechen wir mit der Innenarchitektin und Spezialistin für Badezimmer Christine Seyffer darüber, wie sich die Badewanne über die Jahre verändert hat, fragen, warum heute in Grossüberbauungen immer weniger Badewannen eingebaut werden und ob Duschen in jedem Fall nachhaltiger ist als ein Bad zu nehmen.
Mon, 05 Oct 2026 - 2693 - Wanderkarten lieber digital oder in Papierform?
1982 erschien in der Schweiz die erste Wanderkarte. Heute ist die ganze Schweiz mit den roten und gelben Wanderwegen abgebildet. Sowohl digital als auch auf Papier. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir, wofür man denn noch Papierwanderkarten benötigt. Im Studio ist Urs Isenegger von der Swisstopo und gibt einen Einblick in die Geschichte der Kartenherstellung. Er schildert anschaulich, wie Vermessungsteams früher auf die Berge kraxelten. Dies zu einer Zeit als es noch keine wasserfeste Ausrüstung gab und mutige Menschen mit ihren Kameras aus den Flugzeugen gehangen sind, um die ersten Luftaufnahmen zu machen.
Fri, 02 Oct 2026 - 2692 - Die Viehschau: Mehr als ein Schönheitswettbewerb für das Vieh
Kuh ist Kuh? Ganz und gar nicht – zumindest nicht, wenn eine Viehschauerin genauer hinschaut. An einer Viehschau geht es um Körperbau, Haltung, Euter, Beine und noch um einiges mehr. Eine Kuh, ein Ring, ein kritischer Blick – und am Ende entscheidet sich, welche die Schönste ist. Viehschauen gehören seit Generationen zur Schweizer Landwirtschaft. Doch diese Tradition bekommt Risse: Immer mehr Schauen verschwinden, weil es weniger Bauern gibt, der Aufwand gross ist und sich die Landwirtschaft verändert. Was passiert mit einer Tradition, die für viele zum Herbst gehört wie Nebel und Raclette? Sind Viehschauen noch zeitgemäss – oder bald nur noch eine Erinnerung an eine bäuerliche Welt, die es so nicht mehr gibt? Und auf was schaut eine Viehschaurichterin genau, damit die schönste Kuh am Ende auch gewinnt? Darüber sprechen wir heute im Treffpunkt.
Wed, 30 Sep 2026 - 2691 - Von wo kommt mein Nachname?
Die Universität Bern hat mit dem Familiennamenatlas das bislang grösste Projekt zur Erforschung der Schweizer Familiennamen geschaffen. Familiennamen sind Zeitzeugen und wurden in der Schweiz teilweise schon im 13. Jahrhundert fest zugeteilt. Der neue «Familiennamenatlas der Deutschschweiz» der Uni Bern zeigt, was Familiennamen über Dialekte, frühere Berufe, Wohnorte und Wanderungsbewegungen verraten. Das dreibändige Werk entstand im Rahmen eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts an der Universität Bern. Im Treffpunkt besprechen wir die Fachpublikation, die durchaus auch Hobby-Namensforscher anspricht.
Tue, 29 Sep 2026 - 2690 - Kreuzworträtsel – das Hobby, das gut ist fürs Hirn
Für die, die es machen, ist es ein Hobby, eine Leidenschaft, oder darf man sagen «Sucht»? Fakt ist: Wer vom Kreuzworträtsel-Fieber erfasst wird, kommt nur schwer wieder davon los. Aber: Kreuzworträtseln ist auch gesund. Im «Treffpunkt» erzählt der professionelle Kreuzworträtselautor René Lehner, wie er Rätsel erstellt und worin die Faszination besteht. Er und sein Team produzieren professionell alle möglichen Arten von Rätseln – für Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien. «Treffpunkt»-Moderator Mike La Marr will von ihm erfahren, wie man an die Erstellung eines neuen Rätsels herangeht, wie man immer neue Fragen und Formen erfindet und selbstverständlich, welches die besten Profitipps und -kniffs sind. Ausserdem erklärt SRF-Wissenschaftsredaktorin Regula Zehnder, warum wir ruhig mehr Kreuzworträtseln könnten. Denn: Das Rätseln ist gut für unser Gehirn.
Mon, 28 Sep 2026 - 2689 - KI auf dem Bau: Wo sie hilft und wo sie an Grenzen stösst
Kosten berechnen, Fehler finden: Künstliche Intelligenz hilft auch in der Baubranche. Doch wie viel KI steckt schon auf der Baustelle? «Treffpunkt» fragt nach, was sie im Alltag bringt, wo sie scheitert und wie sie die Arbeit von Baufachleuten und jungen Berufstalenten verändert. Macht KI auch auf dem Bau die Arbeit leichter? Dominik Lüthi vom Schweizerischen Baumeisterverband und Florian Müller vom Tiefbauunternehmen Tibau AG erzählen von Anwendungen und Grenzen. Zwei junge Berufsleute zeigen, wie sie KI bei der Fehlersuche und für Berechnungen nutzen.
Fri, 25 Sep 2026 - 2688 - 80 Jahre Glückskette – 80 Jahre Solidarität
Am 26. September ging die erste «Chaîne du bonheur»-Sendung über den Äther – beim damaligen Radio Lausanne. Aus der Unterhaltungssendung wurde über die Zeit eine Institution, die hilft, wenn Menschen in Not sind. Es waren die beiden Radiomacher Jaques Rollan und Roger Nordmann, die die Idee für die «Chaîne du bonheur» hatten, die damals tatsächlich eine Wunschkette war. Radiohörerinnen und -hörer konnten Wünsche formulieren, die andere aus dem Publikum dann zu erfüllen versuchten. Im Treffpunkt präsentiert Dani Fohrler unter anderem akustische Perlen aus dem Archiv der Glückskette und spricht mit Präsidentin Miren Bengoa über Gegenwart und Zukunft der Solidaritätsstiftung.
Wed, 23 Sep 2026 - 2687 - Ein Stimmungsbild aus Russland
Russland ist in den letzten Jahren zunehmend zu Putins Reich geworden. Wie leben die Menschen mit dieser Realität? Russland-Kenner Christof Franzen gibt Einblick. Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage beschäftigt die Welt, zuvorderst wohl aber die über 140 Millionen Menschen, die in Russland leben. Der Journalist und Filmemacher Christof Franzen hat als ehemaliger Korrespondent für SRF über zehn Jahre in Russland gelebt. Für eine dreiteilige Serie fürs Fernsehen ist er erneut durch Russland gereist. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen: Wie leben die Russinnen und Russen in einem Land, das immer autokratischer wurde? In einem Land, das sich im Krieg mit der Ukraine befindet? Und wie stellen sie sich die Zukunft vor?
Tue, 22 Sep 2026 - 2686 - Erntedank – Ur-Schweizerisch und mehr als nur religiöses Ritual
Schon in Urzeiten feierten Menschen die Ernte – wenn auch nicht mit ritualisierten und geregelten Erntedankfesten, wie sie in der Antike und heute noch gehalten werden. Feiern und danken für die Ernte sind jedenfalls untrennbar mit der Geschichte der Menschheit verbunden – und mit der Schweiz. Im Treffpunkt empfängt Daniel Fohrler den Kulturwissenschaftler Boris Previšić: Der Direktor des Urner Instituts Kulturen der Alpen erklärt, wie schon die ersten Menschen Ernte und Jagd zelebriert haben müssen. Überraschend: Die religiöse Note des Erntedanks kam erst in der Neuzeit dazu – in der Schweiz massgeblich durch die Reformierten. Eines der grössten Erntedank-Events in der Schweiz findet jedes Jahr auf dem Berner Bundesplatz statt: die Sichlete. Auch von dort berichtet der Treffpunkt.
Mon, 21 Sep 2026 - 2685 - Live vom Fluss Boiron de Morges
SRF 1 sendet live vom «Maison de la Rivière» bei Morges. Im Fokus steht das Thema Wasser. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz: Im interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le tour de Suisse» berichten wir von SRF gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen von RTR, RSI und RTS. Diesmal senden wir live aus Tolochenaz bei Morges in der Romandie. Im Zentrum steht das Thema Wasser. Wir sprechen über die Folgen des heissen und trockenen Sommers für unsere Gewässer, darüber, wie sicher die Wasserreserven der Schweiz sind, und darüber, wie Wasser Künstlerinnen und Künstler musikalisch inspiriert.
Fri, 18 Sep 2026 - 2684 - Vier Stauseen, vier Welten
Im abgelegenen Calfeisental im St. Galler Oberland wartet der dramatische Höhepunkt der 2 tägigen Velo-Reise von SRF 1 Outdoor- Reporter Marcel Hähni. Bereits die Anreise ist ein Erlebnis: Die Strasse führt durch mehrere schmalen Tunnels und eröffnet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt. Der Gigerwaldstausee ist Teil einer faszinierenden Welt aus Tunnels, Druckleitungen, Kraftwerken und Staumauern. Eine Welt, die man als Wanderer und Velofahrer oft nur von aussen sieht – und deren Dimensionen man erst richtig begreift, wenn man direkt davorsteht. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
Wed, 16 Sep 2026 - 2683 - Stopp Foodwaste
Wie viel Essen werfen wir täglich weg, obwohl es eigentlich noch gut wäre? Was können wir zu Hause besser machen – beim Einkaufen, Lagern und Kochen? Und was unternimmt die Lebensmittelindustrie gegen die Verschwendung? Jedes Jahr landen riesige Mengen an Lebensmitteln im Abfall – obwohl vieles davon noch geniessbar wäre. Wir schauen auf unseren Alltag: Wie clever einkaufen, richtig lagern und Reste verwerten? Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum wirklich? Und wann ist ein Lebensmittel tatsächlich nicht mehr gut? Aber Foodwaste entsteht nicht nur bei uns zu Hause. Auch Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Detailhandel und Gastronomie sind gefordert. Welche Lösungen gibt es dort bereits – und wo braucht es noch Veränderungen?
Tue, 15 Sep 2026 - 2682 - Vier Stauseen, vier Welten
Der Wägitalersee ist eine Pionierleistung der Schweizer Ingenieure im Staumauer-Bau. Der Stausee wurde 1924 etappenweise in Betrieb genommen und zählt damit zu den ältesten grossen Stauseen des Landes. Seine Staumauer war damals eine technische Sensation und gehörte zu den ersten über 100 Meter hohen Gewichtsstaumauern der Welt. Bis heute gilt sie als eindrückliches Zeugnis früher Schweizer Ingenieurskunst. Für Velofahrer und Wanderer bietet die Region eine eindrucksvolle Kombination aus Naturerlebnis und Technikgeschichte. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
Mon, 14 Sep 2026 - 2681 - 25 Jahre 9/11
Mittlerweile sind diese Attentate 25 Jahre her. Unsere Generation wird das Ereignis nie vergessen. Aber was ist mit denen, die damals noch gar nicht auf der Welt waren? Es ist ein Ereignis, das sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat: Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge in den USA die Welt. Für viele von uns ist noch genau präsent, wo wir waren, als wir von den Anschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon erfuhren. Doch inzwischen sind 25 Jahre vergangen. Eine ganze Generation ist herangewachsen, die damals noch gar nicht auf der Welt war. Für diese jungen Menschen ist der 11. September Geschichte – etwas, das sie aus Erzählungen, Bildern, Dokumentationen und aus der Schule kennen. Aber wie wird heute über den 11. September gesprochen? Ist 9/11 Teil des Geschichtsunterrichts? Wie vermitteln Lehrpersonen ein Ereignis, das für ihre Schülerinnen und Schüler bereits so weit zurückliegt? Und welche Ereignisse schaffen es überhaupt in unsere Geschichtsbücher?
Fri, 11 Sep 2026 - 2680 - Vier Stauseen, vier Welten
Im Sihlsee bei Einsiedeln SZ liegen versunkene Dörfer und eine geflutete Geschichte. Eine 33 Meter hohe Staumauer hält die gewaltigen Wassermassen zurück und ermöglicht deren Nutzung zur Stromproduktion der SBB. Heute fährt jeder 10. Zug mit Strom aus dem Sihlsee. Beim Bau in den 1930er-Jahren wurden mehrere Weiler, Höfe und Verkehrswege überflutet. Der Sihlsee ist zudem ein beliebtes Ziel für Wassersportlerinnen, Wanderer und Velofahrende. Die Kombination aus Natur, Geschichte und geheimnisvoller Atmosphäre verleiht ihm einen ganz besonderen Charakter. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF 1 Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
Wed, 09 Sep 2026 - 2679 - Discofieber auf dem Land
Ausgang auf dem Land hat in der Schweiz eine lange Tradition. Fahrende Discos, «Chäferfeste», Dancings in Dorfbeizen und Tanzlokalen prägten das Nachtleben. Oft reisten sogar Städter aufs Land, weil dort musikalisch und gesellschaftlich besonders viel los war. Und heute? Nicht nur die Städte waren Zentren des Nachtlebens. In vielen Regionen der Schweiz wurde auf dem Land die Nacht zum Tag gemacht, etwa in Nidwalden. Eine Ausstellung in Stans erinnert an 150 Jahre Musik- und Tanzkultur in der Innerschweiz. Sie erzählt von legendären Treffpunkten, Konzerten und Tanzlokalen, die Menschen aus Nah und Fern anzogen. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir zurück auf die Schweizer Ausgehkultur zwischen Dorfbeiz, Festzelt und Disco. Wir gehen der Frage nach, warum das Land über Jahrzehnte ein Magnet für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer war und ob diese Tradition heute noch weiterlebt.
Tue, 08 Sep 2026 - 2678 - Vier Stauseen, vier Welten
Der Teufenbachweiher bei Schönenberg ist ein stiller, aber wichtiger Energielieferant über dem Zürichsee. Unterhalb von Schönenberg im Kanton Zürich liegt der Teufenbachweiher eingebettet zwischen Wald und Wiesen. Seine ruhige Lage am Waldrand macht ihn zu einem beliebten Ziel für Spaziergängerinnen, Spaziergänger und Velofahrer. Die spiegelglatte Wasserfläche und das Vogelgezwitscher sorgen für eine beinahe meditative Stimmung. Gleichzeitig ist der Weiher Teil eines ausgeklügelten Systems zur regionalen Stromproduktion. Vier Stauseen, vier völlig unterschiedliche Welten und eine Veloreise, die eindrücklich zeigt, wie Naturgewalt und Ingenieurskunst in der Schweiz verschmelzen. Gemeinsam mit SRF-1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni führt die zweitägige Tour vom idyllischen Teufenbachweiher im Kanton Zürich über den geschichtsträchtigen Sihlsee und den imposanten Wägitalersee bis zum spektakulären Gigerwaldsee im St. Galler Oberland.
Mon, 07 Sep 2026 - 2677 - 50 Jahre «Die Muppet Show» – Chaos, Kult und grosse Kunst
Am 5. September 1976 flimmerte die erste Folge «Die Muppet Show» über die TV-Geräte. Der Auftakt einer Erfolgsgeschichte. Der US-amerikanische Puppenspieler Jim Henson entwickelte schon in seiner Studienzeit Spielfiguren und feierte mit der Kindersendung «Sesamstrasse» erste Erfolge. Mit «Die Muppet Show» wollte er eine Puppenshow auch für Erwachsene präsentieren. Die US-Fernsehsender zeigten wenig Interesse. So wurde «Die Muppet Show» in London produziert und zum ersten Mal ausgestrahlt. Die vielen Figuren wie Kermit, Miss Piggy, Fozzie Bär oder Gonzo wurden zu Stars mit Fans auf der ganzen Welt.
Fri, 04 Sep 2026 - 2676 - Schweizer Obst im Hitzesommer - Klein dafür süss
Der Hitzesommer hat auch Auswirkungen auf das Obst. Die Früchte sind generell kleiner als sonst, dafür ist der Zuckergehalt grösser. Was heisst das für die Schweizer Obstbäuerinnen und -bauern? Gast im Studio ist der Präsident des Schweizer Obstverbandes, Jürg Hess. Er ist selber Landwirt und hat neben Ackerbau und Milchwirtschaft auch Äpfel- und Birnenbäume auf seinen 50 Hektar Land. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er, wie es um die diesjährige Obsternte steht und wie sich die Früchte in der Schweiz in Zukunft verändern werden.
Wed, 02 Sep 2026 - 2675 - Ganz persönlich – aber mit KI geschrieben
Eine Freundin antwortet mit ChatGPT, der neue Schwarm lässt seine Nachrichten von Google-Gemini formulieren und der Chef seine «persönliche» Dankeskarte. Ist das praktische Schreibhilfe oder eine Täuschung? Der «Treffpunkt» fragt Sie: Wo darf KI mitschreiben, und wo wird sie zum Vertrauensbruch? Geburtstagsgrüsse, Liebesnachrichten oder Entschuldigungen: KI findet schnell die richtigen Worte. Doch was, wenn ein Text gar nicht mehr nach dem Menschen klingt, der ihn verschickt? Wie reagieren wir, wenn Partner, Freundinnen oder Vorgesetzte persönliche Botschaften von ChatGPT schreiben lassen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir, wo KI eine legitime Schreibhilfe ist, wo sie zum No-Go wird und ob wir ihren Einsatz offenlegen sollten.
Tue, 01 Sep 2026 - 2674 - Weltwirtschaftskrise 1929: Kann das wieder passieren?
Der Börsencrash von 1929 stürzte die Welt in eine jahrelange Krise. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann erklärt, warum es so weit kam, weshalb die Schweiz besonders lange litt, welche Lehren Politik und Wirtschaft daraus zogen und ob sich eine solche Krise wiederholen kann. Der Börsencrash von 1929 löste eine Weltwirtschaftskrise aus, die auch die Schweiz hart traf: Exporte brachen ein, die Arbeitslosigkeit stieg, Armut breitete sich aus. Doch weshalb waren die Folgen damals viel gravierender als bei späteren Börsencrashs? Und wie gut wären die Schweiz und die Welt heute gegen eine ähnliche Krise gewappnet? Im «Treffpunkt» spricht SRF Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann, Macher des Podcasts «Weltwirtschaftskrise», über die Ursachen, die Fehler der Schweizer Politik und die Lehren aus 1929.
Mon, 31 Aug 2026 - 2673 - Wie gelingt die Trennung ohne Rosenkrieg?
Eine Trennung oder eine Scheidung gehört zu den schwierigsten Phasen im Leben. Aber die Trennung muss nicht zwingend im Streit enden. Wie können Paare in emotionalen Zeiten Lösungen finden? Rund 40 Prozent der Schweizer Ehen enden in der Scheidung. Auch viele langjährige Beziehungen gehen irgendwann zu Ende. Danach wird oftmals gestritten. Wer bekommt das Haus? Wer bekommt das Auto? Wie erziehen wir die Kinder? Wer schaut zum Hund? Unser Gast zeigt auf, wie solche Streitigkeiten gelöst werden können und wie der Schritt in eine normale Beziehung nach der Trennung gelingt. Gast: Tatjana Michaelis, Mediatorin und Trennungsberaterin
Fri, 28 Aug 2026 - 2672 - Heute vor 70 Jahren erscheint die erste «Bravo»
Von Filmstars bis zu Popidolen: Die «Bravo» prägte Generationen von Jugendlichen. Wie wurde aus einer Zeitschrift mit Schauspielerporträts das einflussreichste Jugendmagazin im deutschsprachigen Raum? Als die Jugendzeitschrift «Bravo» 1956 in der damaligen BRD gegründet wurde, stand noch nicht die Popmusik im Mittelpunkt. Das Magazin berichtete zunächst vor allem über Filme, Fernsehen und die grossen Leinwandstars der Zeit. Schauspielerinnen und Schauspieler zierten die Titelseiten, ihre Geschichten und Porträts begeisterten ein junges Publikum. Mit dem Aufstieg der Pop- und Rockmusik wandelte sich die «Bravo» vom Film- und Fernsehmagazin zum Leitmedium der Jugendkultur. Hitparaden, Starposter und exklusive Geschichten über Musikstars begeisterten Millionen von Leserinnen und Lesern. Kultstatus erlangte das Blatt aber auch mit der Rubrik Dr. Sommer, deren Antworten auf intime Fragen für viele Jugendliche zur wichtigsten Quelle in Sachen Liebe und Sexualität wurden. Wie gelang der Wandel von der Film- und TV-Zeitschrift zum Kultmagazin für Popmusik und Jugendkultur? Und warum übt die «Bravo» bis heute eine so grosse Faszination aus? Darüber sprechen wir im Treffpunkt.
Wed, 26 Aug 2026 - 2671 - Woher kommt das Böse in uns?
Ein Doppelmord, der die Schweiz erschütterte: Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie «Der Klebebandmörder» rekonstruiert eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte. Warum aber töten Menschen, obwohl sie wissen, dass Töten moralisch falsch ist? Am 4. Juni 2016 macht ein Velofahrer bei Boppelsen (ZH) eine grausige Entdeckung: In einem Waldstück findet er eine Leiche. Was folgt, sind Ermittlungen, die eines der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der Schweiz ans Licht bringen. «Der Klebebandmörder» erzählt die Geschichte eines der brutalsten Verbrechen der Schweizer Kriminalgeschichte: Ein scheinbar unauffälliges Ehepaar aus dem Kanton Bern steht im Verdacht, aus Geldnot zwei Menschen brutal getötet zu haben. Beide Opfer wurden gefesselt und mit Klebeband erstickt. Die dreiteilige SRF True-Crime-Serie zeigt die Herausforderungen für Polizei und Justiz, die Wendungen im Verlauf der Ermittlungen und die Perspektive von Direktbetroffenen. Doch was bringt Menschen dazu, eine solche Tat zu begehen? Woher kommt Gewalt? Und wie entsteht die Bereitschaft, einen anderen Menschen zu töten? Darüber sprechen wir im Treffpunkt mit Jérôme Endrass, Experte für Forensische Psychologie. Wir gehen der Frage nach, welche psychologischen, sozialen und situativen Faktoren Menschen zu Tätern machen können und ob das Böse tatsächlich in jedem von uns steckt.
Tue, 25 Aug 2026 - 2670 - Wie verändert sich der Obstanbau in der Schweiz?
Was sind die Herausforderungen, die der Klimawandel beim Obstanbau mit sich bringt? Welche neuen Obstsorten können in der Schweiz wachsen und wie sieht die Zukunft im Obstbau aus? Gast ist Achim Walter, Professor für Kulturpflanzenwissenschaften am Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich.
Mon, 24 Aug 2026 - 2669 - Shinrin-Yoku – Waldbaden im Engadin
Eintauchen in die Wälder des Engadins. Viele Menschen kommen in den Engadiner Wäldern zur Ruhe. Der Trend stammt ursprünglich aus Japan und ist dort unter dem Begriff «Shinrin Yoku» bekannt. Heute findet das Waldbaden auch im Engadin immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Die einzigartige Naturkulisse, die klare Bergluft und die besondere Stille machen die Region zu einem idealen Ort, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und die Natur bewusst zu geniessen. Waldbaden im Engadin bedeutet, die Natur ganz bewusst und mit allen Sinnen zu erleben. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer zurückzulegen oder einen Gipfel zu erreichen. Im Mittelpunkt stehen das langsame Gehen, das bewusste Wahrnehmen und das Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Waldes. Perfekte Voraussetzungen für SRF 1- Moderator Ralph Wicki. Er taucht in der Sendung «Treffpunkt» in den Arven- und Lärchenwald des Engadins und versucht hinter das Geheimnis des beliebten Waldbadens zu kommen.
Fri, 21 Aug 2026 - 2668 - Literatur im Engadin – Inspiration für Autorinnen und Autoren
Das Engadin ist nicht nur eine Region für den Tourismus. Auch literaturbegeisterte Menschen zieht es immer wieder in diese Region. Zum Beispiel ins legendäre Hotel Waldhaus nach Sils. Das Engadin ist nicht nur eine Region von beeindruckender Schönheit, sondern auch eine bedeutende Literaturlandschaft. Die Region hat zahlreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller inspiriert und hervorgebracht. Besonders eng mit dem Engadin verbunden ist die rätoromanische Literatur, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Identität des Tals leistet. Viele Autorinnen und Autoren haben die Engadiner Natur, das Leben in den Bergdörfern und die Herausforderungen zwischen Tradition und Moderne in ihren Werken verarbeitet. In der Sendung «Treffpunkt» steigt Ralph Wicki im Hotel Waldhaus in Sils ab. Das Hotel hat sich schon lange der Literatur verschrieben. Viele Autorinnen und Autoren übernachten eine Zeitlang im Hotel, um sich für neue Werke inspirieren zu lassen. Ralph Wicki trifft dort die Engadiner Schriftstellerin Flurina Badel. Die Bündnerin Flurina Badel greift in ihrem Buch «Nebelflüchtige» ein aktuelles politisches Thema auf: Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im Engadin macht erschwinglichen Wohnraum für Einheimische knapp.
Thu, 20 Aug 2026 - 2667 - Die rätoromanische Sprache im Engadin
Im Engadin sprich man zwei verschiedene romanische Idiome - Puter und Vallader. Beide Idiome prägen das Tal. Die rätoromanische Sprache gehört zum Engadin wie die Seen, die Berge und die typischen Engadiner Häuser. Sie ist eine der vier Landessprachen der Schweiz und prägt die Identität der Region bis heute. Im Engadin werden zwei romanische Idiome gesprochen: Puter im Oberengadin und Vallader im Unterengadin. Auch wenn im Alltag heute viele Menschen Deutsch sprechen, ist Rätoromanisch nach wie vor lebendig. Es wird in Familien, Schulen und Vereinen gepflegt. Ortsnamen, Beschilderungen und kulturelle Traditionen erinnern überall an das sprachliche Erbe der Region. Für viele Einheimische ist Rätoromanisch weit mehr als nur eine Sprache, es ist ein Ausdruck ihrer Herkunft und ihrer Verbundenheit mit dem Engadin.
Wed, 19 Aug 2026 - 2666 - Flughafen Samedan - der grosse Wirtschaftsmotor für die Region
Auf dem höchsten Flughafen Europas landen die Privatjets der Reichen und Superreichen. Der Flughafen ist für die Region ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Der Flughafen Samedan ist weit mehr als nur ein regionaler Flugplatz. Als höchstgelegener Flughafen der Schweiz spielt er eine wichtige Rolle für die Wirtschaft im Engadin. Vor allem der Geschäfts- und Privatflugverkehr bringt Gäste aus aller Welt in die Region und sorgt für Wertschöpfung in Hotels, Restaurants und im Tourismus. Viele Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt mit dem Flughafen zusammen. Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt, dass der Flugplatz jährlich rund 200 Millionen Franken Umsatz generiert und über 1000 Arbeitsplätze in der Region sichert. Gleichzeitig polarisiert der Flughafen. Kritiker bemängeln den Lärm, die Umweltbelastung und die starke Ausrichtung auf den Privatjet-Verkehr. Befürworter hingegen sehen in ihm einen wichtigen Standortfaktor und einen Motor für den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Kaum ein anderes Infrastrukturprojekt im Engadin wird deshalb so kontrovers diskutiert wie der Flughafen Samedan.
Tue, 18 Aug 2026 - 2665 - Das Engadin – weit mehr als nur ein Touristenmagnet
Das Engadin begeistert jedes Jahr hundertausende von Touristen. Das Tal hat aber weit mehr zu bieten, als nur chice Hotels und ein grosses Freizeitangebot. Es sind die Menschen dort, die das Tal ausmachen. Diese Woche ist der SRF 1 – Moderator Ralph Wicki im Engadin unterwegs, in einer der bekanntesten und eindrücklichsten Regionen der Schweiz. Doch das Engadin im Kanton Graubünden ist nicht einfach das Engadin. Es teilt sich in zwei unterschiedliche Landschaften. Das Oberengadin mit seinen berühmten Seen, mondänen Ferienorten wie St. Moritz und einer weiten, offenen Talebene und das Unterengadin, das ursprünglicher wirkt, mit seinen Engadiner Dörfern, den reich verzierten Häuserfassaden und einer lebendigen rätoromanischen Kultur. Beide Regionen sind durch den Fluss Inn miteinander verbunden und haben doch ihren ganz eigenen Charakter. Was das Ober- und das Unterengadin ausmacht, wo die Unterschiede liegen und was die Menschen mit ihrer Heimat verbindet, darüber sprechen wir in der Sendung «Treffpunkt» live vor Ort.
Mon, 17 Aug 2026 - 2664 - «Die spinnen, die Römer!» - Asterix-Erfinder wäre 100 geworden
Der Franzose René Goscinny hat mit Asterix eine Figur geschaffen, die auch nach dem Tod ihres Erfinders weiterlebt. Der Weg zum erfolgreichen Comic-Autor war aber lang. Goscinny hat einen grossen Teil seiner Kindheit in Argentinien verbracht. Nach dem Tod seines Vaters ist er nach New York ausgewandert und versuchte sich als Walt-Disney-Zeichner. Erst mit seiner Rückkehr nach Europa kam der Erfolg als Autor. Nicht nur Asterix sondern auch andere Comic-Klassiker wie Lucky Luke hat Goscinny mitgeprägt. - Gast: Markus Gasser, SRF Kultur
Fri, 14 Aug 2026 - 2663 - Wenn Tiermedizin auf Humanmedizin trifft
Zwei Humanmediziner besuchen das Tierspital Zürich. Sie beobachten, bringen sich ein und sie staunen. Was kann die Humanmedizin von der Tiermedizin lernen und wie sieht es umgekehrt aus? Afreed Ashraf ist Humanmediziner. Für die Sendung Puls Check besucht er das Tierspital Zürich. Unter anderem assistiert er Tierärztin Maya Kummrow bei der Operation einer Schildkröte. Beim Eingriff verblutet das Tier beinahe. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen die beiden von ihren Erlebnissen. Wo unterscheidet sich die Humanmedizin von der Tiermedizin? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Und wie können die beiden Disziplinen voneinander profitieren? Gäste: - Afreed Ashraf, Arzt für Innere Medizin - Maya Kummrow, Oberärztin am Tierspital Zürich
Thu, 13 Aug 2026 - 2662 - Wie sehr bewegt uns die Sonnenfinsternis?
Es ist die erste grössere Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Am Abend um ca. 20.20 Uhr verdunkelt sich die Sonne in der Schweiz um bis zu 93 Prozent. Wir schalten nach Spanien, wo sich eine totale Sonnenfinsternis ereignet. Viele Menschen reisen derzeit nach Spanien, um die totale Sonnenfinsternis zu erleben. Einer von ihnen ist Marc Horat, Leiter des Planetariums im Verkehrshaus Luzern. Für ihn ist es die erste totale Sonnenfinsternis. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er von der Stimmung vor Ort, der grossen Vorfreude und erklärt, wie dieses faszinierende Naturereignis entsteht.
Wed, 12 Aug 2026 - 2661 - Erfüllte und unerfüllte Lebensträume
Den klassischen Traum vom Auswandern an einen schönen Ort, dort ein kleines Bed & Breakfast eröffnen und ein chilliges Leben führen, kennen wir alle. Und wir wissen dank Auswanderer-Sendungen auch: Funktioniert häufig nicht wie geplant. In den Ferienzeiten erinnert man sich gerne an Träume, die man für das Leben hat oder hatte. Und oft denkt man sich: Ich sollte diese Träume endlich umsetzen. In einem Treffpunkt bei SRF 1 fokussieren wir auf Menschen, die einen ganz speziellen Traum hatten oder noch haben.
Tue, 11 Aug 2026 - 2660 - Junge Bäuerinnen in der Schweiz
Es ist Mitte August, auf dem Bauernhof herrscht Hochsaison. Und die Wahrscheinlichkeit ist höher denn je, dass eine Frau auf dem Traktor sitzt. Skills auf dem Traktor, aber Existenzängste bei einer Scheidung und keine Altersvorsorge? Zum UNO-Jahr der Bäuerinnen beleuchten wir die Realität von durchschnittlich 18 Franken Stundenlohn bei einer 65-Stunden-Woche. Zwischen Goldmedaille, unbezahlter Arbeit und Altersvorsorge: Wie sieht die Realität von Landwirtinnen in der Schweiz aus?
Mon, 10 Aug 2026 - 2659 - Wenn die kühlenden Bäume selber unter der Hitze leiden
Hitzewelle folgt auf Hitzewelle. Das setzt nicht nur uns Menschen zu. Gerade jene Bäume, die in Städten und Siedlungsgebieten für Abkühlung sorgen sollten, kämpfen mit der grossen Hitze. Was kann man für diese Bäume tun? In der Sendung Treffpunkt machen wir einen Rundgang durch Basel mit seinen Stadtbäumen und geben einen Einblick in den Klimagarten der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Zürich. Dort wird an neuen Baumarten geforscht, die besser mit der Hitze umgehen können und es werden Untergründe geschaffen, die es ermöglichen, die Bäumen auch bei grosser Hitze mit genügend Wasser zu versorgen.
Fri, 07 Aug 2026 - 2658 - Live von der Autobahnraststätte
SRF 1 sendet live von der Autobahnraststätte Heidiland in Maienfeld mitten im Sommerferienverkehr. Hier rollt der Verkehr vorbei, wird getankt, gewartet, gegessen und durchgeatmet, bevor die Reise weitergeht. Die Sendung «Treffpunkt» wirft einen Blick hinter die Kulissen der Raststätte Heidiland. Wer hält den Betrieb am Laufen? Und welchen Menschen begegnet man an einem Ort, an dem täglich tausende Autos nur kurz Halt machen?
Thu, 06 Aug 2026 - 2657 - Wie kommt ein Film ins Kino?
Während des Filmfestivals in Locarno treffen sich Schweizer Kinobetreiber und Kinoverleihe zu einem gemeinsamen Ausstausch. Und man schaut, welche Filme in die Kinos kommen könnten. Nicht jeder Film, der im Ausland produziert wird, schafft den Sprung auf die Schweizer Kinoleinwände. Der wichtigste Grund dafür: Es braucht einen Filmverleih, der die Rechte am Film erwirbt und ihn aktiv bei den Schweizer Kinos platziert. Das Interesse an solchen Produktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Während manche Filme kaum Beachtung finden, entbrennt um andere ein regelrechter Bieterwettstreit. In solchen Fällen entscheidet oft die finanzielle Schlagkraft der Verleiher: Wer bereit ist, am meisten zu investieren, erhält den Zuschlag. Viele Filmverleihe in der Schweiz waren deshalb auch am Filmfestival von Cannes präsent, wo sie sich am weltgrössten Filmmarkt die Rechte an vielversprechenden Produktionen sicherten. Welche Filme schliesslich den Weg in die Schweizer Kinos finden, zeigt sich unter anderem an der «Film Convention Locarno» während des 79. Filmfestivals von Locarno, welches heute startet. Dort präsentieren die Verleiher den Schweizer Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern ihre neu erworbenen Filme. Diese können anschliessend ihr Interesse an den jeweiligen Produktionen anmelden. In der Sendung «Treffpunkt» treffen wir auf der legendären Piazza Grande auch den Oscarpreisträger Xavier Koller. 1991 bekam er für seinen Film «Die Reise der Hoffnung» den wichtigsten Filmpreis der Welt.
Wed, 05 Aug 2026 - 2656 - Faszination Mani Matter
Heute würde er 90 Jahre alt werden: Der Berner Liedermacher Mani Matter. Auch über 50 Jahre nch seinem Tod sind er und seine Lieder unvergessen, ja sogar zu einer Art nationalem Monument geworden. Warum das so ist, fragen wir den Matter-Biografen und unsere Hörerinnen und Hörer.
Tue, 04 Aug 2026 - 2655 - Tierisch verständlich! Wie Tiere mit uns reden, und wir mit ihnen
Hunde täuschen Artgenossen, Delfine sprechen mit ihren Jungen anders als mit Erwachsenen und Katzen erziehen manchmal ihre Menschen. Die Forschung entdeckt immer mehr über die Kommunikation von Tieren. Was bedeutet das für unseren Umgang mit ihnen, und ist echter Dialog möglich? Tiere kommunizieren komplexer, als lange angenommen. Studien zeigen, dass Hunde Wörter lernen, vorausplanen oder sogar täuschen können. Delfine verwenden eine Art Babysprache, Schimpansen pflegen ihre Beziehungen mit Gesten. Gleichzeitig verändert sich unser Verhältnis zu Haustieren: Aus einer klaren Hierarchie wird zunehmend eine Partnerschaft. Doch was ist wissenschaftlich belegt? Wo vermenschlichen wir Tiere? Welche Verantwortung tragen wir, wenn wir ihre Fähigkeiten besser verstehen? Im «Treffpunkt» diskutieren wir neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und fragen: Wie wird das Zusammenleben von Mensch und Tier künftig aussehen?
Mon, 03 Aug 2026 - 2654 - «Ich wott hei!» - Heimweh: Eine typische Schweizer Krankheit?
Heimweh galt einst als typische Schweizer Krankheit. Alte Hirtenlieder sollen es sogar ausgelöst haben. Heute kennen viele das Gefühl aus den Ferien, dem Militär oder dem Klassenlager. Erzählen Sie uns von Ihrem prägendsten Moment des Heimwehs. Vor rund 400 Jahren glaubten Ärzte, Heimweh sei eine typische Schweizer Krankheit. Besonders Schweizer Söldner sollen darunter gelitten haben. Als Auslöser galten unter anderem die sogenannten Kuhreihen, traditionelle Hirtenlieder, die Erinnerungen an die Heimat weckten. Heute ist Heimweh keine Krankheit mehr, sondern ein Gefühl, das viele kennen. Mit Mundartexperte Christian Schmid sprechen wir über die Geschichte des Heimwehs und darüber, warum dieses Gefühl bis heute so stark sein kann. Und wir möchten von Ihnen wissen: Wann hatten Sie einen Moment des Heimwehs, der Ihnen bis heute geblieben ist?
Fri, 31 Jul 2026 - 2653 - Daheim in der Welt, verwurzelt in der Schweiz
Sie leben in Australien, Kanada, Thailand oder den USA und haben doch alle eines gemeinsam: einen Schweizer Pass. Im Jugendsommerlager der Auslandschweizer-Organisation entdecken 30 Jugendliche die Schweiz, ihre Wurzeln und ein Stück Heimat neu. Sie besitzen einen Schweizer Pass, leben aber im Ausland: 30 Jugendliche aus Ländern wie Kanada, Thailand, den USA oder Australien verbringen ihre Sommerferien im Jugendlager der Auslandschweizer-Organisation (ASO) in Yverdon-les-Bains. Nach Stationen im Berner Oberland und einer Gummibootsfahrt auf der Aare erleben sie nun den Lageralltag am Neuenburgersee. Wie fühlt sich die Schweiz an, wenn man sie bisher vor allem aus Erzählungen der Eltern oder Grosseltern kennt? Welche Traditionen überraschen, welche verbinden? Und welche Rolle spielen Sprache, Kultur und Freundschaften für die «Fünfte Schweiz»? Radio SRF 1 besucht das Lager live und spricht mit Jugendlichen und Verantwortlichen über Herkunft, Identität und die Frage, wie Heimat über Kontinente hinweg entstehen kann.
Thu, 30 Jul 2026 - 2652 - Olivenöl: Mehr als nur Speiseöl
Viele bringen aus den Ferien einen Kanister Olivenöl mit nach Hause. Aber woran erkennt man gutes Olivenöl überhaupt? Und wofür kann man es sonst noch brauchen? Olivenöl gilt als gesund, vielseitig und steht in fast allen Schweizer Küchen. In der Sendung «Treffpunkt» klären wir, wie gutes Olivenöl schmeckt, was «extra vergine» bedeutet und ob sich teure Flaschen tatsächlich lohnen. Ausserdem diskutieren wir die Frage aller Fragen. Darf man Olivenöl zum Anbraten verwenden oder nicht? Die Hörerinnen und Hörer verraten zudem ihre überraschendsten Anwendungen für Olivenöl. Und wir zeigen, warum sogar im Zürcher Weinland Olivenbäume wachsen und Schweizer Olivenöl plötzlich kein exotischer Gedanke mehr ist. Gast: Dominik Flammer, Essensforscher
Wed, 29 Jul 2026 - 2651 - Mit dem Dampfschiff «Unterwalden» nach Alpnach
Im Sommer herrscht auf dem Vierwaldstättersee Hochbetrieb. Tausende Touristinnen und Touristen machen die sogenannte Goldene Rundreise. Mitten drin: ein historischer Raddampfer. Das Dampfschiff «Unterwalden» ist seit fast 125 Jahren auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Im Sommer transportiert es Gäste von Luzern nach Alpnach und zurück. Es ist Teil der Goldenen Rundreise, bei der die Touristinnen und Touristen von Luzern nach Alpnach mit dem Schiff fahren. Danach nehmen sie die Zahnradbahn auf den Pilatus. Auf der anderen Seite geht es mit der Seilbahn hinunter nach Kriens. In der Sendung Treffpunkt berichten wir live vom Dampfschiff «Unterwalden».
Tue, 28 Jul 2026 - 2650 - Begegnungen mit Tieren in den Ferien bereichern unseren Geist
Wenn wir in den Ferien auf Tiere aller Art treffen, sind das meistens Begegnungen, die wir nicht so schnell mehr vergessen. Mal löst die Begegnung Angst aus, mal macht sie unglaublich Freude. In den Sommerferien kommt es immer wieder vor, dass man Tiere hautnah erleben kann. In den Highlands in Schottland taucht etwa plötzlich ein imposanter Rothirsch aus dem Wald auf, eine Kreuzotter wärmt sich an einem sonnigen Hang im Jura oder ein streunender Hund will an der Adria nicht von der Seite weichen und begleitet einen auf Schritt und Tritt. Begegnungen mit Tieren aller Art faszinieren und sorgen für unvergessliche Erlebnisse, die man gerne auch mit den Zuhausegebliebenen teilt. Denn der Kontakt mit den Tieren macht nicht nur Freude, sondern vermittelt manchmal auch viel Wissen über die Natur. In der Sendung «Treffpunkt» suchen wir genau solche unvergessliche Tierbegegnungen, die einen zum Staunen, aber auch manchmal zum Schmunzeln brachten.
Mon, 27 Jul 2026 - 2649 - Aus für Stempel und Papier: Das Dienstbüchlein wird digital
Vom Marschbefehl auf dem Smartphone bis zum digitalen Dienstbüchlein: Die Schweizer Armee digitalisiert den Rekrutierungs- und Dienstalltag. Der neue «Dienstmanager» soll Papierberge und Stempel überflüssig machen. Bewährt er sich? Oder trauert man dem papierenen Dienstbüchlein nach? Wer bisher zum Dienst oder in die Rekrutenschule einrückte, hatte eine Tasche voller Formulare, den roten Marschbefehl und das klassische, graue Dienstbüchlein im Gepäck. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Schweizer Armee digitalisiert den Dienstalltag. Das Herzstück dieser Veränderung ist der neue «Dienstmanager». Er begleitet die Dienstpflichtigen vom ersten Brief bis zur Entlassung – ganz ohne Papierkram und Stempel. Wie sieht der «Dienstmanager» aus? Wie funktioniert er? Was sind Vor- und Nachteile? Und wie geht's weiter in Sachen Digitalisierung der Armee? SRF-Digitalredaktor Reto Widmer erklärt es «Treffpunkt»-Gastgeber Mike La Ma Marr.
Fri, 24 Jul 2026 - 2648 - Reise-Champions – Wie Schweizerinnen und Schweizer Ferien machen
Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Reisen: Fast 90% tun jährlich mindestens eine mehrtägige Reise - mehr als sonst jemand. Im «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörer, warum und wohin es sie zieht und ein Tourismusforscher erklärt das Schweizer Reise-Gen.
Thu, 23 Jul 2026 - 2647 - Wenn das Essen Trost spendet und Balsam für die Seele ist
Gegen Stress und eine schwierige Zeit hilft oftmals ein feines, währschaftes Essen. Dieser Comfort Food vermittelt uns ein Gefühl von Geborgenheit und schenkt oft neue Kraft. Wenn der Tag nicht so endet, wie man wollte, oder man gerade in einer schwierigen und stressigen Phase steckt, greift man am Abend gerne zu einem kulinarischen «Trösterli», auch Comfort Food genannt. Es sind Gerichte, die Erinnerungen wecken, Geborgenheit vermitteln und ein Gefühl von Wohlbefinden schenken. Oft sind es Speisen aus der Kindheit, Familienrezepte oder einfache Lieblingsgerichte, die mit positiven Erlebnissen verbunden sind. Dies kann eine warme Suppe an einem kalten Wintertag sein, oder ein Teller Pasta nach einem langen und stressigen Arbeitstag. Comfort Food spricht aber nicht nur unseren Geschmackssinn an, sondern auch unsere Emotionen. Er vermittelt Vertrautheit, Sicherheit und manchmal sogar ein Stück Heimat. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir den Comfort Food mit der Ernährungsberaterin Natalie Bez genauer an.
Wed, 22 Jul 2026 - 2646 - Nordische Krimis faszinieren
Krimis aus den Skandinavischen Ländern sind beliebt und unterscheiden sich sehr von anderen Krimis. Sie sind eine Mischung aus Spannung, düsterer Atmosphäre und werfen immer auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft. Entweder man liebt sie oder macht einen grossen Bogen um sie – die nordischen Krimis, oft auch als Scandinavian Crime Fiction oder Nordic Noir bekannt. Die Krimis begeistern durch ihre besondere Mischung aus Spannung, düsterer Atmosphäre und einem kritischen Blick auf die Gesellschaft. Häufig geht es weniger um das Rätsel selbst als um die Frage, was ein Verbrechen über Menschen und die Gesellschaft verrät. Dieser Mix aus packender Handlung, authentischen Charaketeren und einem Hauch Melancholie macht den Reiz dieser nordischen Krimis für viele Leserinnen und Leser aus. Und diese Krimis gehören mittlerweile zu den beliebtesten Ferienlektüren. In der Sendung «Treffpunkt» wollen wir noch mehr hinter das Erfolgsgeheimnis der nordischen Krimis schauen. Und wir lassen Hörerinnen und Hörer zu Wort kommen, die süchtig nach solchen Krimsi sind.
Tue, 21 Jul 2026 - 2645 - Faszination Tauchen
In den Sommerferien zieht es viele Menschen ans Wasser. Nicht wenige tauchen dabei richtig ab. Der Tauchsport erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit, die Tauchschulen vermelden reges Interesse. Wir blicken auf das besondere Hobby. In der Sendung erzählt Anita Rohner, was sie seit ihrem ersten Tauchgang vor 13 Jahren immer wieder aufs Neue am Tauchsport fasziniert. Im Winter arbeitet die 37-Jährige jeweils als Tauchlehrerin in wärmeren Regionen. Sie spricht mit Dani Fohrler darüber, worauf Neulinge und Wiedereinsteigende achten sollten und welche möglichen Schattenseiten das Tauchen haben kann.
Mon, 20 Jul 2026 - 2644 - Klang des Abschieds: Warum wir Trauermusik brauchen
Es gibt Musik, die wir nicht mehr hören können, ohne uns an etwas zu erinnern. Oder anders ausgedrückt: Manche Songs sterben als Popmusik – und werden zu Trauermusik wiedergeboren. Trauermusik ist nicht immer leise und traurig: In Ländern wie Mexiko, Ghana oder Indonesien ist sie oft festlich, rhythmisch und lebensbejahend. Hier brechen wir mit der Erwartung, dass Trauermusik immer leise und schwer ist. Die Sendung zeigt die Vielfalt zwischen Stille, Intimität und kollektiver, teils sogar festlicher Trauer – und macht hörbar, wie unterschiedlich Menschen weltweit Abschied nehmen.
Fri, 17 Jul 2026 - 2643 - Camping total – Zwischen Vorzelt, Klappstuhl und Freiheit
Camping – das ist für die einen der Inbegriff von Ferienglück, für die anderen ein grosses Abenteuer auf engstem Raum. Auf dem Campingplatz am Sempachersee taucht Radio SRF 1 einen Morgen lang in die faszinierende Welt des Campings ein – inklusive aller Klischees. Wer steht schon im Morgengrauen geschniegelt vor dem Wohnmobil? Wo wird der Rasen millimetergenau gepflegt? Und stimmt es wirklich, dass auf dem Campingplatz jeder jeden kennt und der Nachbar immer hilft? Zwischen Vorzelten, Grillduft, Klappstühlen und Seeblick gehen wir den schönsten Camping-Geschichten auf den Grund. Wir sprechen mit Dauercampern, Feriengästen und Platzbetreibern über Freiheit auf vier Rädern, kleine Eigenheiten und grosse Freundschaften. Natürlich interessiert uns auch: Welche Camping-Klischees stimmen – und welche gehören endgültig ins Altpapier?
Thu, 16 Jul 2026 - 2642 - Ab in die Zukunft: Selbstfahrende Velos
Nach den selbstfahrenden Autos sollen nun die selbstfahrenden Velos folgen. Ein selbstfahrendes Velo, das eigenständig zur nächsten Verleih-Station zurückrollt, wird zurzeit an der ETH Zürich getestet. Zehn Maschinenbau-Studierende der ETH Zürich entwickeln ein E-Bike, das nach der Fahrt autonom zur nächsten Station rollen kann. Um die Balance während dieser autonomen Fahrt gewährleisten zu können, klappt das «AutoBike» nach der bemannten Fahrt kleine Stützräder aus. Dadurch muss das System das Gleichgewicht nicht aktiv halten und kann deutlich einfacher und sicherer navigieren. Die Sensorik erkennt die Umgebung und plant den Weg zur nächsten Station. Die Stützräder und weitere Komponenten werden für die Tests an bestehenden Publibike-Velos eingebaut. Erste Testfahrten absolvierte das Team bereits. Ziel ist nun, die Technik weiterzuentwickeln.
Wed, 15 Jul 2026 - 2641 - Badeplausch ohne Entenflöhe, Blaualgen und Co.
Die Wasserqualität in den meisten Schweizer Seen und Flüssen ist ausgezeichnet – dennoch gibt es immer wieder natürliche oder gesundheitliche Risiken. Entenflöhe können zwar juckende Hautausschläge verursachen, sind aber harmlos und mit einfachen Verhaltensregeln gut vermeidbar. Nach Starkregen können ungeklärte Abwässer oder Bakterien kurzfristig die Wasserqualität beeinträchtigen, weshalb Fachleute empfehlen, ein bis drei Tage mit dem Baden zuzuwarten. Auch Blaualgen können sich bei warmem Wetter stark vermehren und giftige Stoffe bilden, die insbesondere für Hunde gefährlich sind. Die Sendung zeigt, worauf Badende achten sollten und wie sich Risiken mit einfachen Vorsichtsmassnahmen vermeiden lassen.
Tue, 14 Jul 2026 - 2640 - Zauberknolle Kartoffel: Von Südamerika bis ins Weltall
Sie war schon im Weltall, hat einen eigenen UN-Welttag und gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt: die Kartoffel. Der «Treffpunkt» widmet sich der Knolle. In Südamerika wurde die Kartoffel schon vor tausenden von Jahren kultiviert, in Europa ist sie erst im 16. Jahrhundert angekommen. Heute ist die Ernährung der Weltbevölkerung ohne Kartoffel fast nicht mehr denkbar. Um auf die Bedeutung der Kartoffel hinzuweisen, haben ihr die Vereinten Nationen sogar einen Welttag gewidmet. Fester Bestandteil der Schweizer Küche Auch in Schweizer Küchen gehört die Kartoffel zum festen Bestandteil. Schweizerinnen und Schweizer konsumieren pro Jahr rund 45 Kilogramm Kartoffeln. Sie spielen die Hauptrolle in traditionellen Gerichten wie Gschwellti oder Gratin. Daneben lassen sich mit Kartoffeln aber auch Überraschendes zubereiten, etwa Kuchen oder Schupfnudeln. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den verblüffenden und einzigartigen Eigenschaften der Kartoffel.
Mon, 13 Jul 2026 - 2639 - Die Stones – sechs Jahrzehnte Rockgeschichte
Die Rolling Stones veröffentlichen mit «Foreign Tongues» ihr 25. Studioalbum. Die Sendung «Treffpunkt» blickt mit dem Publikum auf über 60 Jahre mit der britischen Erfolgsband. Die Rolling Stones sind seit nun über 60 Jahren ein fester Teil der Musikwelt. Mit «Foreign Stones» legen sie nun noch einmal nach. Grund genug, um mit dem Publikum auf legendäre Momente und unvergessliche Begegnungen zurückschauen.
Fri, 10 Jul 2026 - 2638 - Fleischersatz, Hybrid-Fleisch oder Tofu?
Für Menschen, die weniger Fleisch essen wollen, gibt es heute Fleischimitat, Hybrid-Fleisch oder Fleischalternativen. Der «Treffpunkt» dreht sich um diese neusten Foodtrends. Noch vor Kurzem galten Fleischersatzprodukte wie vegane Burger oder Chicken von Planted als Fleisch der Zukunft. Mittlerweile ist der Konsum aber rückläufig. Alternativen zu Fleisch, darunter Tofu oder Seitan, werden demgegenüber beliebter. Hinzu kommt mit Hybrid-Fleisch eine neue Alternative zum tierischen Fleisch. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, welche Zukunft die diversen Fleischalternativen haben: Welche Produkte sind kurzlebige Trends? Welche Produkte könnten unsere Ernährung nachhaltig verändern? Gast im Studio ist Thomas Brunner, Professor für Konsumverhalten an der Berner Fachhochschule. Er forscht unter anderem dazu, wie sich nachhaltige Ernährung entwickelt.
Thu, 09 Jul 2026 - 2637 - Nostalgische Orte
An manchen Orten werden wir in die Vergangenheit zurückversetzt. Der alte Schulweg, die Badi oder das Bänkli im Park wecken Erinnerungen, die längst vergessen waren. In der Sendung Treffpunkt besuchen wir diese nostalgischen Orte. Jeder Mensch kennt Orte, die eng mit besonderen Momenten verbunden sind. Ob erste Liebe, unvergessliche Ferien oder die sorglosen Tage der Kindheit – Erinnerungen sind häufig an konkrete Plätze geknüpft. In der Sendung Treffpunkt erzählen Hörerinnen und Hörer von ihren nostalgischen Orten und den Geschichten dahinter.
Wed, 08 Jul 2026 - 2636 - Wie prägen uns unsere Mütter?
Die Beziehungen zu unseren Müttern sind komplex. Einerseits leisten Mütter unglaublich viel. Andererseits bringen sie uns so schnell auf die Palme wie kaum jemand. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über diese spezielle Beziehung. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt mit dem Buch «Alle meine Mütter» verschiedene Geschichten über Mütter. Die Sendung Treffpunkt nimmt das zum Anlass, um sich die Frage zu stellen: «Wie haben uns unsere Mütter geprägt?» Ob wirs wollen oder nicht, wurden wir von unserer Mutter geprägt. Viele von uns haben Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Werte von ihr übernommen. Von unseren Müttern haben wir vieles gelernt, das uns bis heute begleitet. Die Sendung beleuchtet die vielschichtige und oft komplexe Mutter-Kind-Beziehung aus unterschiedlichen Perspektiven – offen, ehrlich und ohne Vorurteile. Gast: Katja Schönherr, SRF Literatur
Tue, 07 Jul 2026 - 2635 - Gefahr Fischsterben: Wie weiter?
Der Sommer 2026 ist für Schweizer Gewässer bereits jetzt aussergewöhnlich. Hitze und Trockenheit lassen Behörden und Forschende von einer angespannten Lage sprechen. Wir fragen im Treffpunkt: Wie kritisch ist die Situation für unsere Fische? Und was wird effektiv gemacht, um sie schützen? Kommt es in diesem Jahr wieder zu einem landesweiten Fischsterben wie bereits 2003, 2018 und 2022? Die Voraussetzungen dafür sind bereits jetzt vielerorts gegeben, warnen Behörden und Forschende. Viele Schweizer Gewässer sind ungewöhnlich warm. Kleinere Bäche und Flüsse führen wenig Wasser. Für Fische und Wassertiere ist das äusserst kritisch. Was wird in der Schweiz gemacht um unsere Fische zu schützen? Was für Möglichkeiten gibt es überhaupt? Und was passiert, wenn es nicht gelingt? Gast: Andrin Krähenbühl, Geschäftsleiter Fischereiberatungsstelle FIBER welche zum Eawag (Wasserforschungsinstitug des ETH-Bereichs) gehört.
Mon, 06 Jul 2026 - 2634 - Montreux Jazz Festival feiert 60. Ausgabe
Der Ursprung von «Smoke on the Water» oder der legendäre Auftritt von Nina Simone: Das Montreux Jazz Festival hat viele Geshichten zu erzählen. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf einige der legendärsten Momente zurück. Als Claude Nobs das Montreux Jazz Festival 1967 gründete, ahnte er wohl noch nicht, wie gross der Anlass dereinst werden würde. Stars wie Aretha Franklin, Prince, Radiohead, David Bowie und viele mehr sind in Montreux schon aufgetreten. Allerdings wird das Festival auch immer wieder kritisiert für seine Kommerzialisierung. In der Sendung Treffpunkt hören wir in die legendärsten Auftritte rein und diskutieren, wie sich das Festival im Laufe der Zeit gewandelt hat. Gast: Roman Hosek, SRF-Musikreaktion
Fri, 03 Jul 2026 - 2633 - Was die Menschen in Venezuela jetzt am dringendsten benötigen
Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft die Glückskette die Schweizer Bevölkerung zur Solidarität auf. Wir erklären, welche Hilfe nun am nötigsten ist. In Zusammenarbeit mit den Unternehmenseinheiten der SRG führt die Glückskette am Donnerstag, 2. Juli, einen nationalen Solidaritätstag für Venezuela durch. Von 7 bis 23 Uhr engagieren sich bekannte Persönlichkeiten und Freiwillige auf den Kanälen von SRF, RTS, RSI und RTR sowie online, um zu Spenden aufzurufen. In den verschiedenen Regionen der Schweiz werden Telefonzentralen geöffnet, um die Spendenversprechen der Bevölkerung entgegenzunehmen. Grosse Zerstörung und dringende humanitäre Bedürfnisse Die Katastrophe trifft ein bereits stark geschwächtes Land, in dem viele Familien schon vor den Erdbeben in prekären Verhältnissen lebten. Mit den gesammelten Spenden können die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette den betroffenen Menschen lebenswichtige Hilfe leisten. Was braucht es jetzt vor Ort? Welche Bedürfnisse haben die Menschen? Wir beantworten in der Sendung die wichtigsten Fragen. Aber auch: Was für ein Land ist Venezuela eigentlich? Spenden Spenden für die Opfer der Erdbeben in Venezuela sind online auf www.glueckskette.ch, per TWINT oder in jeder Postfiliale mit dem Vermerk «Erdbeben Venezuela» möglich. Am Donnerstag, 2. Juli, können während des nationalen Solidaritätstags zudem Spendenversprechen per Telefon unter 0800 87 07 07 abgegeben werden.
Thu, 02 Jul 2026 - 2632 - Faszination Wohnmobil
Mit dem Wohnmobil in die Ferien und die grosse Freiheit geniessen. Aber; Sind Ferien mit dem Wohnmobil Ferien ohne Probleme? Und; Gibt das Wohnmobil wirklich ein Gefühl von Freiheit ohne Verpflichtungen? Kann man einfach so losfahren, wohin man möchte, ohne feste Pläne oder Abhängigkeiten? Fakt ist sicher: Das eigene Zuhause ist immer dabei – inklusive Bett, Küche und oft sogar Badezimmer. Ob am Meer, in den Bergen oder auf einem ruhigen Stellplatz in der Natur: Jeder Ort kann zur persönlichen Wohlfühloase werden. Gleichzeitig gelten Wohnmobile gerade auf Pass-Strassen als Hindernis und überfluten im Sommer ganze Campingplätze. Viele Neu-Camper sind zudem von dem Angebot und späteren Suche nach einem Winterstandplatz, wenn der Camper nicht gebraucht wird, überfordert. Vielfach endet das Abenteuer dann mit einem Verkauf des Campers. Wie werde ich ein glücklicher Neu-Camper und was muss ich trotz der ganzen Abenteuerlust beim Campen bedenken? Braucht es das Haus auf 4 Rädern oder kann ich auch klein anfangen?
Wed, 01 Jul 2026 - 2631 - E-Wandern - wenn Technik die Beine unterstützt
Exoskelette werden bereits in der Industrie und in der Rehabilitation eingesetzt. Nun rücken sie auch als mögliche Unterstützung für Freizeitaktivitäten in den Fokus. Kommt nach dem E-Bike nun das E-Wandern? Nach dem E-Bike könnte nun auch das E-Wandern zum Thema werden. Die Frage dahinter: Können solche Systeme das Wandern einfacher machen und Menschen länger mobil halten? Kritiker fragen sich hingegen, ob damit ein Stück Ursprünglichkeit verloren geht. Gehört die Anstrengung nicht zum Wandererlebnis dazu? In der Reha unterstützt ein Exoskelett Patienten mit neuromotorischen Einschränkungen (zum Beispiel nach Schlaganfall oder bei Querschnittslähmung) gezielt verlorene motorische Funktionen, wie Gehen oder Greifen, durch tausende repetitiver Bewegungen sicher und kontrolliert wieder zu erlernen. Wir Fragen: Was meinen Sie? Braucht es solche Gadgets wirklich auf dem Wanderweg? Würden Sie ein Exoskelett ausprobieren – oder soll Wandern bewusst eine Aktivität bleiben, die allein mit eigener Muskelkraft bewältigt wird?
Tue, 30 Jun 2026 - 2630 - Sprachen lernen- wie geht’s am Besten?
Schweizerinnen und Schweizer reisen bald wieder in die wohl verdienten Sommerferien. Einige wollen dabei noch ihr Italienisch oder ihr Französisch auffrischen. SRF-Mundartredaktor André Perler gibt Tipps, wie das am besten geht. Sprach-Tandem, Sprach-App oder doch der Gruppen-Sprachkurs? Es gibt diverse Möglichkeiten eine Sprache zu lernen. Gewisse Kurse versprechen sogar das Erlernen einer in nur 30 Tagen. Welches ist also der beste Weg? Und muss man heutzutage überhaupt noch Fremdsprachen lernen? Die KI übersetzt mittlerweile sowieso in Echtzeit. Diese und weitere Fragen werden in der Sendung Treffpunkt auf SRF 1 diskutiert. Studiogast: André Perler aus der SRF-Mundartredaktion
Mon, 29 Jun 2026 - 2629 - Schmachten in Trachten! Jodeln zwischen Tradition und Hitzewelle
Basel wird zum Zentrum der Schweizer Volkskultur: Am Eidgenössischen Jodlerfest treffen sich 12'000 Jodlerinnen, Alphornbläser und Fahnenschwinger. Im Treffpunkt fragen wir: Was macht die Faszination des Jodelns aus? Und wie trotzt das Fest den hochsommerlichen Temperaturen? Erstmals seit 1924 findet das Eidgenössische Jodlerfest wieder in Basel statt. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» werden bis zu 200'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Im Treffpunkt sprechen wir mit der Zentralpräsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbands über die Bedeutung des Brauchtums, besuchen das Trachten-Flickstübli und treffen die Leiterin des Jodlerclubs Echo Basel. Zudem geht es um die Frage, wie sich das grösste Volksfest der Schweiz auf die grosse Hitze vorbereitet.
Fri, 26 Jun 2026 - 2628 - Heidi, Tolkien und Mozart – Kulturwanderungen in der Schweiz
In der Schweiz kann man auf verschiedenen Wegen wandern, die auch von ganz berühmten Menschen begangen wurden. So kann man den Spuren Friedrich Dürrenmatts folgen oder jenen von J.R.R. Tolkien und sogar von Mozart. In der Sendung Treffpunkt stellen wir drei solche Kulturwanderungen vor. SRF-Kulturredaktor Norbert Bischofberger nimmt uns mit ins Heididorf nach Maienfeld, ins Lauterbrunnental auf die Spuren von J.R.R. Tolkien, dem Autor der Herr der Ringe-Trilogie und auf den Mozart-Weg, auf dem der Komponist 1766 als Zehnjähriger mit seinen Eltern von Genf nach Zürich durch die Schweiz reiste und sogar ein kleines Klavierstück komponierte.
Wed, 24 Jun 2026 - 2627 - Bürohunde – Freude oder Ärgernis?
Bürohunde senken den Stresslevel im Team, und sorgen für mehr Motivation und soziale Interaktionen. Zu diesem Schluss kommen diverse Studien. In der Schweiz gibt es trotz dieser Resultate immer noch viele Firmen, die keine Hunde in ihren Büros erlauben. In der Sendung «Treffpunkt» reden wir mit einer Arbeits- und Organisationspsychologin, die Unternehmen dabei unterstützt, Bürohunde so ins Team zu integrieren, dass es für alle passt, und wir sprechen mit einer Hundehalterin, die über ihre Erfahrungen erzählt, als sie ihren Hund mit ins Büro genommen hat.
Tue, 23 Jun 2026 - 2626 - Was wäre, wenn wir nie Substanzen konsumieren würden?
Im Gedankenexperiment der Serie «Was wäre, wenn …?» wagt der «Treffpunkt» eine radikale Frage: Wie sähe unsere Welt aus, wenn der Mensch keine psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Nikotin konsumieren würde? Was wären die Folgen für Gesellschaft, Kultur und Gesundheit? Im «Treffpunkt» geht's um die Frage, wie unser Gehirn ohne externe Stimulanzien funktionieren würde und welche Auswirkungen dies auf Kognition, Emotionen und Verhalten hätte. Welche Rolle spielten dann Suchtmechanismen und was wäre der natürliche Umgang mit Stress, Trauer oder der Suche nach Glück? Wie würden sich gesellschaftliche Rituale, Feste, künstlerische Ausdrucksformen oder einfach der Feierabend gestalten? Zu Gast sind Prof. Boris Quednow, führender Neurowissenschaftler und Suchtforscher an der Universität Zürich, der die wissenschaftlichen und medizinischen Dimensionen beleuchtet, und Jean-Martin Büttner, renommierter Journalist und Autor, der mit seiner feinsinnigen Beobachtungsgabe philosophische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte einbringt. Ein Gedankenaustausch über Sucht, Verzicht, die Potenziale und Fallstricke menschlicher Natur und die Frage, was uns wirklich glücklich macht in einer Welt ohne den gewohnten Rausch.
Mon, 22 Jun 2026 - 2625 - Klein-Seilbahnen zwischen Kulturgut und Überlebenskampf
Seilbahnen prägen die Bergregionen in der Schweiz. Und insbesondere die Innerschweiz verfügt über die weltweit grösste Dichte an Kleinseilbahnen, die neben landwirtschaftlichen Geräten auch 2 bis 8 Personen transportieren. Doch jede zweite Kleinseilbahn in der Schweiz hat finanzielle Probleme. Nun haben sich die Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri zusammengeschlossen, um ihre Kleinseilbahnen zu erhalten. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf die getroffenen Massnahmen, gehen mit SRF-Outdoor-Reporter Marcel Hähni auf eine Seilbahn-Wanderung und geben einen Einblick in die Geschichte der Kleinseilbahnen, als diese in den Anfängen noch mit Wasser betrieben wurden.
Fri, 19 Jun 2026 - 2624 - Flüchtlingshilfe im Wandel der Zeit
Vor 90 Jahren wurde die Schweizerische Flüchtlingshilfe gegründet. Damals war Europa der zentrale Kriegsschauplatz und damit der Hauptschwerpunkt der globalen Flüchtlingsfrage. Heute umspannen die Flüchtlingsströme den ganzen Globus. Heute sind Flucht und Vertreibung ein globales Phänomen, das alle Kontinente betrifft. Noch nie gab es so viele Konflikte gleichzeitig und entsprechend gross sind die Flüchtlingszahlen. Laut der UNO- Flüchtlingsorganisation UNHCR sind aktuell rund 117,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Der grösste Teil davon bleibt innerhalb des eigenen Landes, während etwa 36,4 Millionen Menschen über Grenzen hinweg Schutz suchen. Die Herausforderungen für Hilfsorganisationen sind komplexer denn je. Seit 90 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe für Geflüchtete ein und vereint heute mehrere Organisationen, die im Flüchtlingsbereich tätig sind. Direktorin Miriam Behrens erklärt im Treffpunkt, wie sich die Arbeit verändert hat und wo sie heute an Grenzen stösst.
Wed, 17 Jun 2026 - 2623 - «Wie das Internet in die Schweiz kam»
Es ist der 20. Mai 1987. Während Gorbatschow Reformen ankündigt und der Kalte Krieg anhält, stehen in Schweizer Wohnzimmern Röhrenfernseher und vielleicht schon der erste Personal Computer auf dem Schreibtisch. Aber kaum jemand weiss zu dieser Zeit, was das Internet ist. Doch am 20. Mai wird eine E-Mail verschickt, die das Internet in die Schweiz bringt und vieles verändert. Absender sind ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich. Empfänger ist Jon Postel in den USA. Sie beantragen die Länderdomain «.ch». Denn bislang gibt es die Schweiz im Internet noch nicht als eigene Adresse. Mit dieser Anfrage beginnt das Land, im Netz endlich Fuss zu fassen. Jürg Tschirren von der Digital-Redaktion hat sich im neuen dreiteiligen SRF-Podcast «Geschichte» mit den Anfängen des Internets in der Schweiz beschäftigt. Im Treffpunkt erzählt er über die Anfänge. Von den ersten Versuchen, ein nationales Netz aufzubauen, bis hin zur heutigen Bedeutung und den Gefahren des Internets.
Tue, 16 Jun 2026 - 2622 - Fussball, der sich lesen lässt
Nicht nur auf dem Platz, auch zwischen den Buchseiten ist Fussball ein Thema. Unzählige Bücher drehen sich um Fussball – teils ironisch-witzig, oft auch gesellschaftskritisch. Der «Treffpunkt» wagt einen Blick in die Fussballliteratur. Am Ursprung der Fussballliteratur ist das Buch «Der Ball ist rund und überall lauern Tore» des Uruguayischen Autors und Journalisten Eduardo Galeano. Er schreibt dort Geschichten, die den Fussball auch immer in Verbindung setzen mit der Welt und gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt aber auch ganze Gedichtbände über den Fussball. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den vielen Büchern, die sich um Fussball drehen, an Fussball abarbeiten, in der Fussballwelt spielen – oder schlicht von Fussballerinnen oder Fussballern geschrieben wurden. Gast ist SRF-Literaturredaktor Michael Luisier, der seit Jahren fast alles liest, was aus dem Genre stammt.
Mon, 15 Jun 2026 - 2621 - Fussball WM 2026 - Verlängerung mit Beni Thurnheer
Beni Thurnheer kommentierte die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft rund drei Jahrzehnte lang. Als internationale Abschiedsbühne diente ihm das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Im Jahr 1973 hatte Beni Thurnheer seine Premiere am Mikrofon von Radio DRS. 1975 dann auch im Fernsehen mit der Sendung Sportkalender. Es folgten Sport am Wochenende, Sportpanorama und diverse andere Formate. Rund 30 Jahre war Beni «National» auch Kommentator der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Bei seinem Abstecher in die Unterhaltung moderierte er während 11 Jahren die Quiz-Sendung Tell-Star und 20 Jahre lang seine eigene Samstagabend-Show Benissimo. Für Radio SRF 1 geht Beni in die Verlängerung. Im Treffpunkt erzählt er seine Geschichten, die er an seinen Weltmeisterschaften erlebt hat.
Fri, 12 Jun 2026 - 2620 - Höhenangst überwinden
SRF 1-Moderatorin Tina Nägeli leidet unter Höhenangst. Zusammen mit SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni hat sie ein Höhenangst-Seminar besucht. Ein schmaler Grat, eine Aussichtsplattform oder schon eine hohe Treppe: Für Tina Nägeli reicht das, damit ihr Herz rast, die Knie zittern und der Kopf Alarm schlägt. Höhenangst – fachlich Akrophobie – ist weit verbreitet. Höhenangst ist eine psychische Reaktion. Betroffene haben intensive Angst vor der Höhe – oft unabhängig davon, ob tatsächlich Gefahr besteht. Typisch sind Panik, Schweissausbrüche und Katastrophengedanken. Höhenangst ist unangenehm, aber behandelbar. Wer lernt, die eigenen Reaktionen zu verstehen und Schritt für Schritt zu trainieren, kann wieder mehr Sicherheit gewinnen – und die Aussicht irgendwann sogar geniessen. Tina Nägeli stellt sich der Herausforderung und macht ein Höhencoaching an der Lägern, einem gut zehn Kilometer langen, schmalen Höhengrat zwischen Baden und Dielsdorf im Mittelland.
Wed, 10 Jun 2026 - 2619 - Wie entsteht eine Sage?
Am Tag der Schweizer Literatur sprechen wir über Sagen und Mythen. Was ist eigentlich eine Sage? Wie unterscheidet sie sich von einem Märchen und welche Bedeutung haben Sagen? Sagen haben oft einen wahren Kern. Sie knüpfen an historischen Ereignissen oder an Naturphänomenen an. Auch können die Menschen meist etwas aus einer Sage lernen. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über Schweizer Sagen und Mythen. Am Tag der Schweizer Literatur schreibt ausserdem Autor Wilfried Meichtry eine neue Sage. Das Publikum bestimmt, wie die Sage ausgehen soll. Gast: Jürg Steigmeier, Geschichtenerzähler und Sagensammler
Tue, 09 Jun 2026 - 2618 - Faszination Schmetterling - Ein Tag im Falterparadies der Schweiz
In der Schweiz leben rund 3800 Schmetterlingsarten. Er kennt sie fast alle. Hans-Peter Wymann gilt als wandelndes Falter-Lexikon. Er nimmt uns mit an die Südflanke des Grindelwaldner Talkessels. Hier leben über die Hälfte aller Tagfalter auf kleinstem Raum. Schwalbenschwanz, Zwergbläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmutterfalter und Apollofalter. Egal wohin man blickt, Schmetterlinge. Die extensiv bewirtschafteten Weiden der Alp Hintisberg sind ein Hotspot für Schmetterlinge und somit auch für Entomologen wie Hans-Peter Wymann. Auf der Pirsch im Feld erfahren wir allerlei über die schönen «Sommervögel»: Wie sie leben, was sie fressen, wie sie hören, wie sie überwintern, wie sie sich paaren. Aber auch, warum es entgegen der subjektiven Wahrnehmung vieler im Unterland, hier oben auf der Alp sogar mehr Falter gibt als früher. Und darunter sind auch einige ganz seltene Exemplare. Zum Beispiel den Grindelwaldner Mohrenfalter. Dieser Tagfalter lebt nur hier. An dieser einen Südflanke im Berner Oberland und sonst nirgendswo auf der Welt.
Mon, 08 Jun 2026 - 2617 - König Gianni – Die Infantino Story
Gianni Infantino – der FIFA-Präsident ist momentan rund um die WM natürlich überall. Im Treffpunkt reden wir darüber, wie Infantino vom Einwandererkind aus einfachen Verhältnissen zum mächtigsten Sportfunktionär und zur umstrittenen Reizfigur wurde. Schon als kleines Kind war Infantino begeistert vom Fussball, nur das Talent fehlte ihm für den Sport von Anfang an. Die zwei linken Beine auf dem Platz hielten ihn aber nicht davon ab, im Fussball grosse Schritte zu fassen. Vom schwierigen Start ins Leben, zur Schulzeit als Migrantenkind im Oberwallis, seinen Anfängen bei der UEFA, einigen Skandalen und schliesslich zum Friedenspreis mit Trump. «News Plus Hintergründe» zeigt die Geschichte von Infantino und spricht mit Freunden, Kritikern und ganz kurz auch mit Gianni Infantino «himself». Raphaël Günther, Moderator der SRF-Podcastserie «News Plus Hintergründe», hat sich monatelang mit Gianni Infantino beschäftigt und gibt in der Sendung Treffpunkt Einblicke in den Menschen und seine vielen Gesichter.
Fri, 05 Jun 2026 - 2616 - Sehnsuchtsland Schweden
Schweden ist für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Sehnsuchtsort. Wir gehen der Frage nach, warum das so ist und tauchen ein in ein Land voller Natur, Freiheit und Gegensätze. Schweden gehört zu den Ländern mit einer beachtlichen Schweizer Community. Über 8’000 Schweizerinnen und Schweizer leben dort. Für viele ist das Land ein Sehnsuchtsort geprägt von Natur, Weite und dem Gefühl von Freiheit, aber auch von hoher Lebensqualität und neuen Perspektiven. Wir tauchen ein in ein Land der Gegensätze. Vom hohen Norden mit Nordlichtern und Mitternachtssonne bis in den Süden mit bunten Holzhäusern und Landschaften wie aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Im Treffpunkt erzählen zwei Auslandschweizerinnen, die im Norden und Süden des Landes leben, was Schweden für sie so besonders macht. Nordeuropa Korrespondent Bruno Kaufmann spricht über kulturelle, gesellschaftliche und politische Besonderheiten.
Wed, 03 Jun 2026 - 2615 - 80 Jahre Landdienst – Die Brücke zwischen Stadt und Land
Vom einstigen Pflichtdienst in Krisenzeiten zum freiwilligen Abenteuer auf dem Bauernhof. Der Landdienst blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Einst sollten Jugendliche die Landwirtschaft unterstützen und die Versorgung sichern, heute geht es vor allem um Erfahrungen, Austausch und persönliche Entwicklung. Junge Menschen aus der Stadt entdecken das Leben auf dem Land und erfahren, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft. Der Landdienst baut Brücken zwischen Stadt und Land und bringt Menschen aus verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zusammen. Seit 2009 heisst die Organisation Agriviva. Der Treffpunkt über den Wandel des Landdienstes und seine Chancen heute.
Tue, 02 Jun 2026 - 2614 - 100 Jahre Marilyn Monroe
Sie war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit und galt als das grosse Sexsymbol. Doch sie hat auch die Schattenseiten des Erfolgs miterlebt und starb mit nur 36 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten. Bis heute sind die genauen Umstände ihres Todes nicht geklärt. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir auf das kurze aber bewegte Leben von Marilyn Monroe zurück. Wir blicken auf ihre schauspielerische und musikalische Karriere, zeigen auf, wie sie gegen das Image der naiven Blondine ankämpfte und geben auch Einblicke in weniger bekannte Seiten von ihr.
Mon, 01 Jun 2026 - 2613 - Der Dachs erobert die Siedlungsgebiete
Dem Dachs gehts gut. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Dachse in der Schweiz verdoppelt. Und sie lassen sich zunehmend auch in Städten und Dörfern nieder. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt eine Verhaltensbiologin, was den Allesfresser in die Siedlungsgebiete des Menschen treibt. Zudem zeigen wir auf, wie man erkennt, ob ein Dachs in der Gegend herumschleicht und welche Probleme auftauchen können, wenn Dachse sich in Siedlungsgebieten des Menschen niederlassen.
Fri, 29 May 2026 - 2612 - Live von der Hängebrücke in Disentis
In dieser Stunde treffen wir Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus Graubünden. Es geht um Brücken zu anderen Dörfern, aber auch zu Sprachen und Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz mit unserem interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le Tour de Suisse». Wir von SRF berichten zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sprachregionen – also von RTR, RSI und RTS. Dieses Mal live aus der rätoromanischen Schweiz. Wir lernen die Brücken Graubündens kennen. Nicht nur die Brücken, die Täler und Dörfer verbinden, sondern auch die, die Menschen, Sprachen und Kulturen verbinden. Und wir treffen spannende Brückenbauerinnen und Brückenbauer, die diese Verbindungen möglich machen.
Wed, 27 May 2026 - 2611 - 100 Jahre Miles Davis
Miles Davis gilt immer noch als eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte. Er war Jazz-Trompeter, Bandleader, Erfinder, Provokateur – und jemand, der den Jazz immer wieder neu gedacht hat. Am 26. Mai 1926 ist Miles Davis in der kleinen Stadt Alton im Bundesstaat Illinois geboren und hat sein Leben lang die Jazzwelt aufgemischt. Zu seinem 100. Geburtstag blicken wir zurück auf diesen prägenden Musiker, der auf allen Bühnen der Welt gespielt hat. Ob in Montreux, Helsinki, Belgrad oder mit Pop-Covers in Melbourne.
Tue, 26 May 2026 - 2610 - Wandern zu den schönsten Klosteranlagen: Kloster Mariastein
Das Kloster Mariastein ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein (SO). Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Die Klosteranlage steht unter Denkmalschutz. Die Anfänge des Wallfahrtsorts Mariastein gehen bis ans Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Nach der Legende soll ein Kind über den Felsen heruntergefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sein. Eine natürliche Höhle wurde zur Kapelle umgewandelt, die ein Priester betreute. Die Pilger kamen in solchen Zahlen, dass der Pfarrherr von Metzerlen mit dieser Aufgabe überfordert war. Daraufhin schickte der Basler Bischof Wallfahrtspriester und später Augustiner-Eremiten von Basel. Sie erbauten eine oberirdische Kapelle, die Siebenschmerzen-Kapelle. Seit 1636 betreuten Benediktiner-Mönche von Beinwil die Wallfahrtsstätte und siedelten 1648 ganz nach Mariastein über.
Fri, 22 May 2026 - 2609 - Wandern zu den schönsten Klosteranlagen: Kartause Ittingen
Die Kartause Ittingen, ein ehemaliges Kartäuserkloster und ein Ort mit über 850 Jahren Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Kanton Thurgau. Der heutige Museum- und Seminarort mit den ehemaligen Klostergebäuden hat eine Ausstrahlung weit über die Region heraus. Eine Stiftung führt heute die klösterliche Vergangenheit in moderner Weise fort: Gastfreundschaft, Bildung und Begegnung, Fürsorge, Selbstversorgung, Spiritualität und Pflege der Kultur. Neben einem Hotel- und Seminarbetrieb betreibt die Kartause Ittingen heute auch einen Gutsbetrieb, eine eigene Metzgerei und auch eine Käserei. In den ehemaligen Klostergebäuden sind zudem das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum untergebracht. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1 -Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
Wed, 20 May 2026 - 2608 - Traditionen und Bräuche, die nicht alljährlich stattfinden
Von der Fasnacht über den Zibelemärit bis zum Sechseläuten: In der Schweiz gibt es viele Bräuche und Traditionen, die jedes Jahr Tausende Leute begeistern. Es gibt aber auch traditionelle Anlässe, die nur alle zehn oder gar alle zwanzig Jahre stattfinden. Die Eichenfuhr Kallnach im Berner Seeland ist durchaus ein spezieller Anlass. Das Fest wird in der Dorfchronik erstmals 1889 erwähnt und im 20-Jahre-Rhythmus von der ledigen und unverheirateten Dorfbevölkerung organisiert. Ursprünglich ging es darum, sich kennenzulernen und regional zu vermischen. OK-Präsident Pascal Köhli erklärt im Treffpunkt, wie wichtig die Eichenfuhr für Kallnach ist und wie diese Tradition noch heute gelebt wird. Auch die Hirsebreifahrt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie fusst auf der Städtepartnerschaft von Zürich und Strassburg. Die erste Ausgabe war 1456. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs findet sie alle zehn Jahre statt. Dabei macht sich eine Delegation aus Zürich per Schiff ins Elsass auf. Wer genau dahintersteckt und worum es geht, erklärt OK-Präsident Franco A. Straub.
Tue, 19 May 2026 - 2607 - Der Schlittschuh – viel mehr als ein Schuh mit Kufen
Die Heim-WM im Eishockey ist in vollem Gang. Keine kleine, aber oft wenig beachtete Rolle spielen dabei die Schlittschuhe. Im «Treffpunkt» dreht sich alles um das Schuhwerk der Eishockeyspieler. Die Schlittschuhe gehören nicht nur im Eishockey zur Ausrüstung, sondern unter anderem auch im Eiskunstlauf. Für die Sportlerinnen und Sportler sind sie aber häufig mehr als reines Sportgerät. Denise Biellmann, ehemalige Eiskunstläuferin, erzählt im «Treffpunkt», dass sie ihre Schlittschuhe eher als weiteres Körperteil sieht: «Ich bin abhängig von ihnen, dass sie gut geschliffen sind und alles stimmt. Sie waren ein Schmuckstück und ich habe sie in einem speziellen Koffer getragen. Diesen habe ich nie herumstehen lassen.» Die Bedeutung der Schlittschuhe kennt auch Marc Reichert, ehemaliger Eishockeyprofi und Experte bei SRF während der laufenden WM. Er ist Gast im «Treffpunkt» und erzählt vom richtigen Schliff, neuen Technologien, aber auch schmerzenden Füssen. Die Sendung führt zudem nach Kreuzlingen zu einer der weltweit führenden Firmen in der Schlittschuhproduktion.
Mon, 18 May 2026 - 2606 - Spielkonsole, Handy – oder Buch?
Wie verführt man junge Menschen in Zeiten von Fortnite und TikTok zum Lesen? Zwei Gäste aus unterschiedlichen Generationen beantworten unter anderem diese Frage. Der eine Gast ist die 80-jährige Ilma Rakusa, eine renommierte Schriftstellerin, die in vielen Genres daheim ist und unter anderem 2009 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Sie ist auch leidenschaftliche Leserin – und ebenso leidenschaftliche Grossmutter, die für ihren Enkel ein Buch geschrieben hat. Der andere Gast ist die 17-jährige Sophie Schweizer, bald Maturandin, ebenfalls leidenschaftliche Leserin. Seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten. Ilma Rakusa und Sophie Schweizer erzählen, welches Buch ihnen die Tür zur Welt der Literatur aufgestossen hat, sie lassen das Publikum teilhaben an persönlichen Leseerfahrungen – und geben Tipps für alle, die den Eingang in die Bücherwelt noch suchen.
Fri, 15 May 2026 - 2605 - Wandern zu den schönsten Klosteranlagen: Kloster im Frauenthal
Frauenthal ist das älteste Zisterzienserkloster in der Schweiz, das heute noch am Ort seiner Gründung steht. Es wurde von Ulrich von Schnabelburg im Jahr 1231 gegründet und um 1245 in den Zisterzienserorden aufgenommen. In der Folge der Reformation um 1530 stand Frauenthal etwa 22 Jahre lang leer, bis es 1552 wiederbesiedelt wurde. Das Kloster liegt einige Kilometer nördlich von Cham inmitten von Wäldern und Wiesen auf einer Insel, die von den beiden Armen des Flusses Lorze gebildet wird. Die Klosterkirche wurde 1776/77 von den Stukkateuren Anton Klotz und Johann Georg Scharpf aus dem Lechtal sowie dem Maler Antoni Schueler im Rokokostil entworfen und 1972 und 2005 renoviert und neu gestrichen. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
Wed, 13 May 2026 - 2604 - Sondersprachen im Alltag
Wer «Bock», «Kohle» oder «stibitzen» sagt, benutzt vielleicht Wörter aus Geheim- oder Sondersprachen – ohne es zu merken. Denn mitten in unserem Alltag leben Sprachreste und Sondersprachen von Menschen weiter, die oft am Rand der Gesellschaft standen. Rotwelsch wie Jenisch oder Mattebärndütsch waren Schutzschild, Erkennungszeichen und manchmal pure Überlebensstrategie. Wie entstanden solche Sondersprachen überhaupt – und warum verschwinden sie nie ganz? Und weshalb gelten Rotwelsch-Dialekte seit Kurzem sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO?
Tue, 12 May 2026 - 2603 - Wandern zu den schönsten Klosteranlagen: Kapuzinerkloster am See
Das Kapuzinerkloster Rapperswil besteht seit dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinschaft orientiert sich am Evangelium und am Leben von Franz von Assisi. Seit 1992 besteht das Projekt Kloster zum Mitleben. Gemeinsam sorgen Kapuziner für Gäste und Exerzitien, schaffen Raum für Ruhe, Innerlichkeit und Spiritualität. Zudem wurde vom Regionalkapitel der Deutschschweiz (Delegiertenversammlung der Kapuziner) der Auftrag an die Gemeinschaft erteilt, nach neuen Gebets- und Liturgieformen zu suchen und sich auf eine neue Art und Weise in die Stadt und Region zu integrieren. 2002 wurden zwei Jubiläen gefeiert: 400 Jahre Kapuziner in Rapperswil und 10 Jahre «Kloster zum Mitleben». Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.
Mon, 11 May 2026 - 2602 - Entsorgt, Verloren, Vergessen, Gefunden
Täglich werden tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops vergessen. Warum vergessen wir unsere Gegenstände? In unseren Seen liegt eine Mischung aus natürlichen Elementen wie Fische, Pflanzen, Algen und Muscheln aber auch tonnenweise Munition, versunkene Schiffe, Bauschutt und Abfall. In einem Wald in der Region Romanshorn hat die Schweizer Armee hunderte getarnten Bunker, Festungen und Munitionslager «entsorgt» in dem man die Anlagen der Natur überlies. Die Anlagen gingen schlussendlich für Jahre vergessen. Vergessen und verloren werden auch täglich tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops. Was entsorgen Menschen, suchen und finden es wieder? Und; Was ist das grösste und wertvollste was Sie schon einmal verloren und hoffentlich wieder gefunden haben?
Fri, 08 May 2026 - 2601 - Disco: Freiheit auf der Tanzfläche
Ab den 1960er Jahren wurden Diskotheken populär, zunächst in Westeuropa in Frankreich und dann etwas später auch in den USA. In den Discotheken konnten junge Leute aktuelle tanzbare und eingängige Musik hören und dazu tanzen. Die Disco-Kultur hat sich von den goldenen 1970er/80er-Jahren bis heute stark gewandelt, wobei sich der Fokus von der klassischen Landdisco hin zu spezialisierten Clubs verschoben hat. Die Disco-Welt von heute ist diverser, aber der Wunsch nach nostalgischen Revival-Nächten ist ungebrochen. Die Geschichte der Discothek im Treffpunkt.
Wed, 06 May 2026 - 2600 - Frühe Heimunterbringung senkt Lebenserwartung
Wer in den 1950er-Jahren als Säugling in einem Heim aufwuchs, hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung als die Allgemeinbevölkerung. Das ist das Resultat einer neuen Langzeitstudie. Bis weit ins 20. Jahrhundert war es in der Schweiz gängige Praxis, Säuglinge unverheirateter oder sehr junger Mütter ausserfamiliär unterzubringen. Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt nun, dass viele dieser Kinder ohne Zuwendung, Nähe und ein anregendes Umfeld in den ersten Lebensjahren geblieben sind. Dies führt häufiger zu riskanten und gesundheitsschädigenden Bewältigungsstrategien und dadurch zu einer erhöhten Sterblichkeit und einer deutlich kürzeren Lebenserwartung.
Tue, 05 May 2026 - 2599 - Konfliktpotenzial Schwiegereltern
Laut Studien sind rund ein Drittel der Beziehnungen zu den Schwiegereltern mit einem Konflikt behaftet. Die Zahl gilt sowohl für Männer und auch für Frauen. Während die Schwiegermutter- Schwiegertochter- Beziehung grundsätzlich störanfälliger ist, ist das Verhältnis zum Schwiegervater viel weniger belastet. Der Schwiegervater gilt eher als das unbekannte Wesen. Die Schwiegermutter soll helfen wenn man Sie braucht aber sich sonst nicht einmischen. Warum ist das Verhältnis zu den Schwiegereltern oft so schwierig? Die Geschichte der Beziehung zu den Schwiegereltern und Lösungsansätze zum Thema im Treffpunkt.
Mon, 04 May 2026 - 2598 - Die heilige Wiborada
St. Gallen feiert am 2. Mai 2026 den 1100. Todestag der Inklusin Wiborada von St. Gallen. Wiborada liess sich im Jahr 916 bei der Kirche St. Mangen in St. Gallen in einer Zelle einmauern und fungierte von dort aus als mächtige Ratgeberin für Klerus, Adel und Bevölkerung. Unter anderem prophezeite sie dem Abt von St. Gallen den Einfall der Ungarn 925, worauf er die wertvollen Handschriften und die Klosterschätze in Sicherheit brachte. Sich selbst wollte Wiborada nicht retten. So starb sie als Märtyrerin.
Fri, 01 May 2026 - 2597 - Flurnamen: Was «Höll», «Lustmüli» und «Gopf» erzählen
Viele Flurnamen klingen kurios oder zweideutig. Dahinter steckt aber oft Geschichte. Im «Treffpunkt» erklärt Mundartredaktor Markus Gasser, was Flurnamen über Sprache, Landwirtschaft und das Leben früherer Generationen verraten. Fast jeder Hügel, Wald oder Acker trägt einen Namen, oft seit Jahrhunderten. Flurnamen erzählen von Besitz, Bewirtschaftung, Landschaft und alten Sprachformen. Manche wirken heute lustig oder rätselhaft, haben aber einen ganz anderen Ursprung. Zusammen mit Hörerinnen und Hörern schaut der «Treffpunkt» auf kuriose Beispiele aus der ganzen Schweiz und fragt: Was verraten diese Namen über unsere Vergangenheit, und entstehen heute noch neue Flurnamen?
Wed, 29 Apr 2026
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