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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
- 1682 - Frauen freiwillig an der Front: Warum sie für die Ukraine kämpfen
Alina ist von Anfang an dabei. Wenige Tage nach Kriegsausbruch im Februar 2022 hat sie sich beim Rekrutierungsbüro gemeldet, um als freiwillige Kämpferin in den Krieg zu ziehen. Vier Jahre später ist die 42-Jährige Kommandantin, Drohnenexpertin und führt im Erdreich der Ostukraine ein Dutzend Soldaten. Und Alina ist keine Ausnahme. Immer mehr Frauen in der Ukraine ziehen freiwillig an die Front. Reporterin Katharina Bracher hat im Kriegsgebiet Frauen getroffen, die beschlossen haben, Familie und Kinder zurückzulassen, um für ihr Land zu kämpfen. Im Podcast erzählt sie von ihren Begegnungen und was die Frauen dazu bewogen hat, freiwillig an die Front zu gehen, und mit welchen Schwierigkeiten sie im Kriegsalltag umgehen müssen. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Nadine Landert Redaktion: Lillybelle Eisele Bild: Nikoletta Stoyanova Katharinas Reportage findest du [hier](https://www.nzz.ch/gesellschaft/frauen-im-ukraine-krieg-immer-mehr-ziehen-freiwillig-in-die-todeszone-ld.10019933). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Tue, 03 Nov 2026 - 1681 - Cowboys in Wyoming: Amerikas Fleischkrise wird vor den Midterms politisch
In den USA klettern die Rindfleischpreise auf Rekordhöhen. Was auf den ersten Blick wie ein Problem an der Supermarktkasse wirkt, entwickelt sich im konservativen Wyoming zum handfesten Politikum vor den Midterms. Denn dort leben viele Cowboys und Rancher vom Viehhandel und Schlachten. Doch ihre Rinder grosszuziehen, wird für die Cowboys auch immer teurer. Zudem will Präsident Donald Trump will die Fleischpreise mit Importen drücken. Doch von dieser Maßnahme profitieren vor allem die vier marktbeherrschenden Fleischkonzerne, während traditionelle Rancher um ihre Existenz kämpfen und die traditionsreiche Kultur der Cowboys zu verschwinden droht.
Mon, 02 Nov 2026 - 1680 - Schicksalswahl für Trump: Korrespondentin Isabelle Jacobi zu den Midterms
Entscheidungstag in den USA: Bei den anstehenden Midterms stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus, über ein Drittel des Senats und zahlreiche Gouverneursposten zur Wahl. Für Präsident Donald Trump und seine Republikaner steht viel auf dem Spiel, denn selbst in traditionell tiefroten Bundesstaaten wie Texas, Iowa oder Alaska drohen überraschend enge Kopf-an-Kopf-Rennen. Die NZZ-Korrespondentin Isabelle Jacobi ordnet im Gespräch mit Simon Schaffer die Ausgangslage ein und erzählt, wie sie sich auf den grossen Tag vorbereitet und auf welche Rennen sie ihr Augenmerk richtet. Während Umfragen einen Sieg der Demokraten im Repräsentantenhaus nahelegen, bleibt das Rennen um den Senat extrem eng umkämpft. Beide Lager bereiten sich hinter den Kulissen bereits mit Heerscharen von Anwälten auf juristische Auseinandersetzungen vor. Dies ist die letzte Folge von «NZZ Akzent – der Samstag». Jeden Samstag haben hier die Hosts Alice Grosjean und Simon Schaffer einen der NZZ-Auslandskorrespondenten über ihre Arbeit und ihr Leben ausgefragt. Die regulären Folgen «NZZ Akzent» gibt es wie gewohnt montags bis freitags. Gast: Isabelle Jacobi, politische USA-Korrespondentin in Washington DC Host: Simon Schaffer Die neusten Texte von Isabelle Jacobi gibt es [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/isabelle-jacobi-ld.1840955). Hier zum L[ive-Ticker der NZZ zu den Midterms](https://www.nzz.ch/international/midterms-2026-der-kampf-um-die-macht-in-den-usa-ld.10045181) 2026. [Hier](https://live.nzz.ch/de/events/nzz-geopolitik-live/nach-den-midterms-kontinuitaet-oder-erdbeben-fuer-die-usa) könnt Ihr Euch für die Live-Veranstaltung von NZZ Geopolitik zu den Midterms am 4.11.2026 im Zürcher Kaufleuten anmelden. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Sat, 31 Oct 2026 - 1679 - Beef ums Rind: Indien streitet sich um seine heiligen Kühe
In Indien gilt die Kuh als heilig. Darum darf sie in vielen Bundesstaaten auch nicht geschlachtet werden. Doch das strenge Verbot schürt schwere Konflikte: Bauern können alte Tiere kaum noch versorgen, Millionen streunende Rinder belasten Dörfer und Städte, und muslimische Viehhändler bangen um ihre Existenz. Warum es in dem Streit um die heilige Kuh immer wieder zu Gewalt kommt, erzählt NZZ-Korrespondent Ulrich von Schwerin in dieser Folge von NZZ Akzent.
Fri, 30 Oct 2026 - 1678 - Machtwechsel in Serbien: Das Demokratie-Experiment beginnt
Historischer Machtwechsel in Serbien: Bei den Parlamentswahlen hat die Studentenbewegung überraschend 53 Prozent der Stimmen geholt und die Ära von Aleksandar Vucic beendet. Was als Protest gegen Korruption nach dem Einsturz eines Bahnhofdachs in Novi Sad begann, wurde zur landesweiten politischen Kraft. Wie gelang es der basisdemokratischen Bewegung ohne Parteispitze, die Menschen bis in die Dörfer zu mobilisieren? Und wie kann eine solche Bewegung nun regieren? Gast: Nicole Anliker, NZZ-Korrespondentin für Südosteuropa Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Bildrechte Thumbnail: AP Photo/Marko Drobnjakovic
Thu, 29 Oct 2026 - 1677 - Kreml-Propaganda im TV: Wie Russland das Feindbild Westen zementiert
Brennende Häuser, patriotische Lieder und omnipräsente Frontberichte: Wer in Russland den Fernseher einschaltet, erlebt eine verzerrte Realität. Der Ukrainekrieg bestimmt das gesamte Programm, von den Morgennachrichten über Quizsendungen bis hin zur Datingshow. NZZ-Redaktorin Inna Hartwich hat selber 20 Jahre in Russland gelebt und sich nun wieder einmal eine Woche lang intensiv russisches Fernsehen angeschaut. Sie erzählt, wie der Kreml seine Propaganda im Alltag der Menschen verankert. Gast: Inna Hartwich, NZZ-Redaktorin Host: Lillybelle Eisele Thumbnail: Sopa Images / LightRocket Innas Bericht über ihr TV-Experiment findest du in der [Linkbeschreibung](https://www.nzz.ch/international/fernsehen-in-russland-es-droehnt-und-flimmert-der-krieg-ld.10026276)NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Wed, 28 Oct 2026 - 1676 - Brasilien: Warum Lulas vierte Amtszeit eine Herausforderung wird
Mit heiserer Stimme feiert Luiz Inácio Lula da Silva seinen Sieg: Zum vierten Mal wird er Präsident von Brasilien. Nach einer beispiellosen Aufholjagd setzt er sich in der Stichwahl gegen Flávio Bolsonaro durch. Doch der Triumph bringt gewaltige Hürden mit sich. Das Land ist tief gespalten, und im Kongress steht Lula einer starken rechten Opposition gegenüber. Korrespondent Alexander Busch berichtet in dieser Folge über den Wahlkrimi, den Einfluss Donald Trumps und die Zukunft der brasilianischen Demokratie. Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent der NZZ Host: Marlen Oehler Produktion: Sarah Ziegler Redaktion: LIllybelle Eisele Thumbnail: Imago/wagner Vilas / Imago Alexanders Berichterstattung aus Brasilien findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/alexander-busch-ld.153756). Die Folge von NZZ Geopolitik, die Marlen erwähnt, findest du [hier](https://www.nzz.ch/podcast/politisch-unter-druck-der-usa-wirtschaftlich-abhaengig-von-china-bei-den-wahlen-steht-brasiliens-blockfreiheit-auf-dem-spiel-ld.10025985). Die NZZ Akzent-folge zum Korruptionsskandal in Brasilien gibt's [hier](https://www.nzz.ch/podcast/staatsaffaere-in-brasilien-ein-korrupter-banker-bringt-die-machtelite-ins-wanken-ld.10025807). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Tickets für [NZZ Geopolitik ](https://live.nzz.ch/de/events/nzz-geopolitik-live/nach-den-midterms-kontinuitaet-oder-erdbeben-fuer-die-usa)Live zum Ergebnis der Midterms am 4. November gibt es auch noch.
Tue, 27 Oct 2026 - 1675 - Kindesmissbrauch per Livestream: Europäische Täter, philippinische Opfer
Der 14-jährige André aus Manila wird zu Hause vor die Handykamera gezwungen. Fremde Männer in Europa oder den USA zahlten für pornografische Livestreams, gefilmt von der Lebenspartnerin seiner Mutter. Das ging so lange, bis die Polizei das Haus stürmte. Jetzt ist André in einem Heim für Missbrauchsopfer. André ist kein Einzelfall: Laut einer Schätzung betrifft dieser Online-Missbrauch eines von 100 Kindern auf den Philippinen. Oft treiben Armut und Verzweiflung Bezugspersonen dazu, solche Taten für wenig Geld zu organisieren. NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat André in Manila besucht. Er schildert die Ermittlungen der Kinderschutzeinheit vor Ort und erklärt, warum die Strafverfolgung der Täter im Ausland so schwierig bleibt. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Lillybelle Eisele Andreas Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/kindesmissbrauch-europaeer-vergehen-sich-online-an-opfern-in-den-philippinen-ld.10021858). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 26 Oct 2026 - 1674 - So denkt die französische Peripherie über die Proteste
In ganz Frankreich bricht sich eine Welle der Wut bahn. Was in den Großstädten als Krawall und Vandalismus begann, erreicht längst auch die ländliche Peripherie. NZZ-Redaktorin Corina Gall ist ins Elsass gereist, um mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Sie besucht eine Mahnwache im friedlichen Grenzdorf Huningue, trifft in Straßburg auf linke Aktivisten und spricht in den Vororten mit Anwohnern über ihren Alltag. Die Fronten zwischen der Polizei und den Demonstranten verhärten sich zusehends, doch die verheerenden Ursachen des gesellschaftlichen Unmuts teilen Menschen aus fast allen Schichten. Gast: Corina Gall, Redaktorin Host: Simon Schaffer Redaktion: Lillybelle Eisele Foto Thumbnail: Laurent Cipriani, keystone-sda Hier [zu den neusten Entwicklungen](https://www.nzz.ch/international/neue-schuelerproteste-in-frankreich-droht-eine-ausweitung-der-ausschreitungen-ld.10026904). Zum [Hintergrund im Podcast NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/kaum-gewaehlt-muessen-politiker-liefern-wie-die-zalando-mentalitaet-die-demokratie-bedraengt-ld.10039099) über die Zalando-Mentalität der heutigen Zeit und wie sie die Wut vieler Junger Menschen anfacht. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 23 Oct 2026 - 1673 - Lindt & Sprüngli in der Krise: Der Schokoladekonzern braucht neue Gesichter
Ein abrupter Wechsel an der Konzernspitze beim Schweizer Schokoladengiganten Lindt & Sprüngli gibt zu reden: Nach 33 Dienstjahren wurde CEO Adalbert Lechner mit sofortiger Wirkung entlassen. Grund für das drastische Handeln ist der spürbare Rückgang der Verkäufe im deutschsprachigen Raum nach massiven Preissteigerungen. Wirtschaftsredaktor Matthias Benz analysiert im Gespräch mit Simon Schaffer die Hintergründe der Krise sowie den anhaltenden Einbruch der einst hoch bewerteten Premium-Aktie. Gast: Matthias Benz, Redaktor Wirtschaft Host: Simon Schaffer Edit: Sarah Ziegler Redaktion: Lillybelle Eisele Foto Thumbnail: Martin Ruetschi Matthias' Text zum Knall bei Lindt & Sprüngli [gibts hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/lindt-chef-adalbert-lechner-muss-per-sofort-gehen-ld.10037970). Und hier ist das [Porträt zum Maître de Business bei Lindt & Sprüngli Ernst Tanner](https://www.nzz.ch/wirtschaft/mit-charme-verkaufstalent-und-einem-netzwerk-bis-hin-zu-warren-buffett-so-wurde-ernst-tanner-vom-bauernbub-zum-schokoladenkoenig-ld.10015122). NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Montag, 26.10.2026, [Infos und Tickets.](https://kaufleuten.ch/event/nzz-quantensprung-live-pioniergeist-in-den-alpen-podcast) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 22 Oct 2026 - 1672 - Trumps harter Kurs: wie die USA Migranten nach Afrika abschieben
Wer in den USA keine Papiere hat, wird unter Präsident Donald Trump nicht nur in sein Heimatland, sondern auch in afrikanische Drittstaaten abgeschoben. Das südafrikanische Eswatini gilt dabei als am umstrittensten. Dieses Schicksal hat den gebürtigen Kubaner Roberto Mosquera getroffen. Er führte seit den 1990er-Jahren ein unauffälliges Leben in den USA, bis er von der US-Einwanderungsbehörde ICE festgenommen und in ein Gefängnis in Eswatini gebracht wurde, ohne dass ihm eine Straftat vorgeworfen wurde. NZZ-Korrespondent Christian Putsch hat mit Roberto Kontakt aufgenommen und ist nach Eswatini gereist. Seine Recherche zeigt, wie Washington Millionen an ein autokratisches Regime überweist, während Betroffene ohne Rechtsgrundlage ausharren und Anwälte von modernem Sklavenhandel sprechen. Gast: Christian Putsch, Südafrika-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Lillybelle Eisele Christians Recherche findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/roberto-mosquera-del-peral-lebte-ohne-papiere-in-den-usa-seinen-amerikanischen-toechtern-riet-er-trump-zu-waehlen-dann-schaffte-ihn-ice-aus-nach-eswatini-ld.10026326)
Wed, 21 Oct 2026 - 1671 - Trump und Selenski im Streit: Worum es wirklich geht
Zwischen den USA und der Ukraine ist die schwerste Krise seit über anderthalb Jahren entbrannt. US-Präsident Donald Trump fordert unverhohlen Neuwahlen in Kiew, schliesst überraschende Geschäfte mit dem Kreml über russischen Diesel ab und hebelt Sanktionen aus. Zudem schränken die USA den Einsatz des Satelliten-Netzwerks Starlink für ukrainische Drohnen ein. NZZ-Auslandredaktor Andreas Rüesch analysiert im Gespräch mit Marlen Oehler die Hintergründe und Folgen dieses Zerwürfnisses. Gast: Andreas Rüesch, Redaktor Ausland Host: Marlen Oehler Redaktion: Lillybelle Eisele, Simon Schaffer Die aktuellsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg findest du [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/krieg-in-der-ukraine-ukrainische-regierung-stuetzt-selenski-nach-attacke-trumps-trump-fordert-abloesung-selenskis-ld.10021245). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 20 Oct 2026 - 1670 - Provokation Kopftuchverbot: Aserbaidschan verärgert Iran und Türkei
Das autoritäre Regime in Aserbaidschan verbietet religiös anmutende Kleidung in Schulen. Das löst im Land selbst Proteste aus - und provoziert die Nachbarn Iran und Türkei. Doch Aserbaidschan gibt sich selbstbewusst, auch weil es wegen der Kriege in Iran und der Ukraine eine neue Rolle in der Geopolitik einnimmt und Kritik von seinen Partnern nicht wirklich fürchten muss, sagt NZZ-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Volker Pabst, NZZ-Korrespondent Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele Den Text von Volker Pabst zu den Protesten in Aserbaidschan könnt ihr auf der [Seite der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/kopftuchstreit-in-aserbaidschan-frauen-wollen-sich-verhuellen-duerfen-ld.10032456). Das dafür nötige Abo könnt ihr als treue Podcasthörer für eine Woche kostenlos und unverbindlich [hier abschliessen](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast).
Mon, 19 Oct 2026 - 1669 - Ein Roadtrip von Indien in die Schweiz – was unser Korrespondent erlebt hat
Es klappert und knarzt, der Motor ächzt unter dem schlechten Benzin. Durch die Wüste von Usbekistan führt eine Schotterstrasse – am Rand ein paar Sträucher, auf der Fahrspur ein paar Schlaglöcher. Am Steuer des wackelnden Autos sitzt der NZZ-Korrespondent Andreas Babst. Sein Projekt: ein Roadtrip von Delhi ins Engadin. Zusammen mit seiner Partnerin legt er 15 000 Kilometer auf dem Landweg zurück – über Nepal, China, Kasachstan und die Türkei. Die Reise führt vorbei an ausgetrockneten Fischerdörfern am Aralsee und bringt spannende Treffen mit sich, etwa mit einem geflüchteten Russen in Kasachstan. In der Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt Babst von seinen Begegnungen unterwegs. Er reflektiert über das langsame Reisen und beschreibt, wie aus seinen Erlebnissen ein Buch entstanden ist. Gast: Andreas Babst, Südasien-Korrespondent in Bangkok, früher in Dehli Host: Alice Grosjean Weiterführende Informationen und Links: Hier findet ihr [sämtliche Artikel von Andreas in der NZZ.](https://www.nzz.ch/impressum/andreas-babst-ld.1287955) Das [Reisebuch “Vor uns die ganze Welt”,](https://www.piper.de/buecher/und-vor-uns-die-ganze-welt-isbn-978-3-89029-618-0) erschienen 2026 im Malik Verlag. NZZ Quantensprung Live in Zürich - Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Montag, 26.10.2026, [Infos und Tickets.](https://kaufleuten.ch/event/nzz-quantensprung-live-pioniergeist-in-den-alpen-podcast)
Sat, 17 Oct 2026 - 1668 - Netanyahu und kein Ende: Wer gewinnt die Knesset-Wahl in Israel?
Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas wählt Israel am 27. Oktober ein neues Parlament. Die anstehende Knesset-Wahl gilt vor allem als Richtungsentscheidung und persönliche Abstimmung über Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Viele Israelis machen Netanyahu persönlich für das damalige Sicherheitsversagen verantwortlich, da sein jahrzehntelanges Schutzversprechen gebrochen wurde. Der Israel-Korrespondent Johannes C. Bockenheimer berichtet im Gespräch mit Sarah Ziegler direkt aus dem emotional geladenen Wahlkampf. In den Umfragen zeichnet sich eine Pattsituation ab: Netanjahus Likud-Block kommt ebenso wie das gegnerische Lager auf derzeit rund 52 Sitze, wodurch arabischen und ultraorthodoxen Parteien eine Schlüsselrolle zukommt. Als aussichtsreichster Herausforderer gilt der frühere Armeechef Gadi Eisenkot mit seiner neu gegründeten Partei Yashar. Eisenkot, der sowohl seinen Sohn als auch seinen Neffen im Gazakrieg verlor, punktet bei vielen Wählern durch ein unaufgeregtes Auftreten. Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer Foto Thumbnail: Debbie Hill Alle Texte von Johannes C. Bockenheimer aus Israel [hier lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/johannes-c-bockenheimer-ld.1759640). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 16 Oct 2026 - 1667 - LGBTQ in Ungarn: Hoffnung nach Orban, aber Skepsis überwiegt
Nach 16 Jahren unter Viktor Orban spürt die LGBTQ-Community in Ungarn erste Anzeichen der Veränderung. Unter dem neuen Ministerpräsidenten Peter Magyar wandelt sich der politische Ton, und erste Gesetze aus der Orban-Ära werden angepasst. Dennoch bleibt die Euphorie verhalten: Viele Gesetze bestehen weiter und die gesellschaftliche Spaltung sitzt tief. Die 20-jährige Mira berichtet bei einer Pride-Kundgebung in Pécs von den Herausforderungen im Alltag und ihren Hoffnungen für die Zukunft. NZZ-Korrespondentin Meret Baumann analysiert die aktuelle Lage und zeigt auf, wie viel Wegstrecke noch vor der queeren Community liegt. Gast: Meret Baumann, Korrespondentin Osteuropa Host: Lillybelle Eisele Redaktion: Dominik Schottner, Simon Schaffer Merets Text l[esen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/ungarn-nach-orban-hoffnung-fuer-lgbtq-rechte-mit-der-regierung-magyar-ld.10024493). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 15 Oct 2026 - 1666 - Saudiarabien unter Huthi-Beschuss: Warum alle tun, als wäre nichts
Ein tödlicher Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf den Flughafen in Riad erschüttert Saudi-Arabien und fordert zahlreiche Todesopfer sowie Hunderte Verletzte. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erlebte die Eskalation vor Ort mit, als sein eigener Flug über dem Flughafen kreisen musste. Im Gespräch mit Alice Grosjean berichtet er direkt aus der saudischen Hauptstadt. Obwohl die saudische Führung und die Bevölkerung versuchen, Ruhe zu bewahren, wächst der Druck auf das Land enorm. Nach verheerenden Gegenschlägen der saudischen Luftwaffe und ausbleibender militärischer Unterstützung durch die USA steht Kronprinz Mohammed bin Salman zunehmend isoliert da. Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Rewerts [Text aus Riad bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/saudiarabien-nach-dem-huthi-angriff-eindruecke-aus-riad-ld.10030645). Hier zum [NZZ-Ticker zur Lage im Nahost-Krieg](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-erneut-tanker-in-strasse-von-hormuz-angegriffen-eu-behoerde-warnt-fluggesellschaften-ld.10021246). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 14 Oct 2026 - 1665 - Missbrauch an US-Colleges: Fall der «Cornell 7» bringt #metoo zurück
Eine Studentin der Cornell University im US-Bundesstaat New York beschuldigt sieben Kommilitonen, sie während einer Party vor zwei Jahren stundenlang vergewaltigt zu haben. Die Studentin habe sich nicht wehren können, weil ihr zuvor Alkohol und Drogen verabreicht worden seien, so die Klageschrift. In der wird das Opfer - wie in den USA üblich - Jane Doe genannt. Seit der ersten Veröffentlichung des Falls im September diskutieren nicht nur Studierende an US-Colleges intensiv darüber, wie Hochschulen, Polizei und Politik mit sexualisierter Gewalt umgehen. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich in die Debatte unter dem Hashtag #IAmJaneDoe eingeschaltet. NZZ-Korrespondentin Isabelle Jacobi erklärt in dieser Folge, ob die Debatte das Potential hat, für Trump zur sogenannten Oktober-Überraschung im aktuellen Zwischenwahlkampf zu werden. Gast: USA-Korrespondentin Isabelle Jacobi Host: Lillybelle Eisele Redaktion und Produktion: Vera Pache, Dominik Schottner, Simon Schaffer Isabelles Artikel über die Vergewaltigungsvorwürfe an der Cornell University könnt ihr [hier lesen](https://www.nzz.ch/international/zerschlagt-das-patriarchat-nach-vergewaltigungsvorwuerfen-herrscht-aufruhr-an-der-cornell-universitaet-ld.10027175). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 13 Oct 2026 - 1664 - Pest-Verdacht in Russland: Was geschah im Labor von Irkutsk?
Ein rätselhafter Todesfall in Sibirien sorgt für internationale Unruhe: Eine 28-jährige Laborantin stirbt an einer schweren Lungenentzündung. Da sie in einem Institut für Pesterreger arbeitete, keimt rasch die Vermutung auf, sie sei an der Lungenpest gestorben. Während in der Region sofort Wohnhäuser desinfiziert, Kontaktpersonen isoliert und Spitäler unter Quarantäne gestellt werden, spricht der Kreml von einer Lungenentzündung unbekannter Herkunft. Die fehlende Transparenz sorgt für Spekulationen: Droht nach einem Laborunfall eine Epidemie? Oder experimentiert Russland im Pest-Labor gar an einer Biowaffe? Gast: Stephanie Lahrtz, Wissenschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Weitere Informationen rund um die Pest findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moeglicher-laborunfall-mit-pestbakterien-risiken-und-fakten-ld.10026736) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 12 Oct 2026 - 1663 - Wie der Tigray-Krieg erneut eskaliert
In der nordäthiopischen Region Tigray ist erneut Krieg ausgebrochen. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli berichtet von seiner Reise kurz vor der Offensive: von Opfern eines Drohnenangriffs, kriegsmüden Kämpfern und drohendem Hunger. Er erklärt, warum der Frieden zwischen der Regionalführung und der äthiopischen Regierung scheiterte – und wie der Konflikt über Äthiopien hinaus eskalieren könnte. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent Afrika Host: Simon Schaffer Redaktion: Dominik Schottner Den ganzen Text von Samuel und weitere findest du [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022) **Quantensprung Live Podcast: ** Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich [Tickets und Infos bei NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 09 Oct 2026 - 1662 - Vom Ruhm zum Trauma: Britische Kriegsveteranen fühlen sich vergessen
Jeden Monat treffen sich ehemalige Soldaten im britischen Küstenstädtchen Clacton-on-Sea. Der Drill, die Kämpfe und die Ängste lassen sie nicht los, egal ob sie in Kenia, den Falkland-Inseln oder im Zweiten Weltkrieg im Einsatz waren. Von der Politik und der Gesellschaft fühlen sie sich im Stich gelassen. Aber hier können sie sich mit ihresgleichen austauschen und für eine Weile die Sorgen hinter sich lassen. NZZ-Korrespondent David Signer erzählt von seinem Besuch bei den Veteranen an dem Ort, der nicht ganz zufällig auch eine Hochburg der rechtspopulistischen Partei "Reform UK" von Nigel Farage ist. Gast: Korrespondent David Signer Host: Dominik Schottner Redaktion und Produktion: Lillybelle Eisele, Marlen Oehler Die Reportage aus Clacton-on-Sea findet ihr [hier auf der Website](https://www.nzz.ch/international/sie-kaempften-auf-der-ganzen-welt-fuers-koenigreich-heute-hadern-britische-kriegsveteranen-mit-sich-und-ihrem-land-ld.10019022) der NZZ. Das zum Lesen nötige [Abo schenken wir dir als treuer Hörerin](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) oder Hörer der NZZ-Podcasts für eine Woche - das Abo endet automatisch.
Thu, 08 Oct 2026 - 1661 - Schülerproteste in Frankreich: Wenn Gewalt die einzige Sprache wird
n ganz Frankreich protestieren Schülerinnen und Schüler gegen die Zustände an ihren Schulen. Was mit friedlichen Blockaden begann, ist in regelrechte Strassenschlachten umgeschlagen. Hunderte Schulen sind geschlossen, während brennende Barrikaden und schwere Krawalle zu Festnahmen und Verletzten führten. Es sind die maroden Schulgebäude, fehlende Lehrer und Chancenungleichheit, die die Jugendlichen auf die Strassen treiben. Warum die Wut und der Frust in Gewalt umschlagen und welche Rolle die Politik dabei spielt, erklärt Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth im Podcast "NZZ Akzent". Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Daniels Reportage findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/erst-wenn-es-knallt-hoert-man-uns-zu-die-schuelerproteste-in-frankreich-schlagen-in-gewalt-um-ld.10026153) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 07 Oct 2026 - 1660 - KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das geht
Alles beginnt mit einem riesigen Datensatz. Genauer: mit den Standortdaten von über 800 000 Smartphones in der Schweiz. Der Schweizer Wissenschafter Oscar Thees erhält sie zugeschickt, ohne zu zahlen, von einem sogenannten Datenbroker. Thees ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Datenqualität und Anonymisierung der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusammen mit seinem Team fragt er sich daraufhin: Was wäre, wenn man solche Standortdaten genauer analysieren könnte? Sie bemerken aber schnell, dass das aus ethischen Gründen völlig unmöglich ist. Doch sie wollen unbedingt testen, ob die heutigen KI-Chatbots mit leicht verfremdeten Datensätzen Menschen identifizieren und mehr über ihr Leben, ihre Arbeitsplätze und Schlafenszeiten herausfinden können. «Mittlerweile muss Thees zugeben, dass die Ergebnisse ihn selbst überrascht und auch schockiert haben», sagt die Technologieredaktorin Gioia da Silva, die mit dem Wissenschafter über seine Studie gesprochen hat. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie die Forscher zum Durchbruch kamen und zu welcher dramatischen Schlussfolgerung für uns alle sie das geführt hat. Gast: Gioia da Silva, Technologieredaktorin Host: Lillybelle Eisele Redaktion: Sarah Ziegler, Dominik Schottner, Simon Schaffer Gioias ganzer Text zur Studie, [hier bei der NZZ.](https://www.nzz.ch/technologie/wie-ein-schweizer-forscher-in-ein-paar-tagen-die-basis-fuer-ein-maechtiges-ueberwachungsinstrument-schuf-ld.10019669) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Tue, 06 Oct 2026 - 1659 - Wohnungsnot in Spanien: Das Drama um Maricarmen bringt die Regierung ins Wanken
Maricarmen ist 87 Jahre alt und lebt seit Jahrzehnten in ihrer Wohnung in Madrid. Bis ein Immobilienfonds das Gebäude kauft, die Miete drastisch erhöht und eine Zwangsräumung erwirkt, weil Maricarmen nicht zahlen kann. Ihr Fall steht symbolisch für die massive Wohnungsnot in Spanien. Überall im Land fressen explodierende Mieten die Löhne auf. Fehlender Neubau und zahllose Touristenwohnungen befeuern die Mietenkrise. Die Wut der Bevölkerung entlädt sich in großen Protesten. Während die Menschen bezahlbaren Wohnraum fordern, scheitern die Gesetzespläne der Regierung krachend im Parlament. Nun steht sogar ein Generalstreik im Raum. NZZ-Korrespondent Florian Haupt berichtet aus Barcelona über die schwierige Lage. Gast: Florian Haupt, NZZ-Korrespondent für Spanien Host und Produktion: Sarah Ziegler Redaktion: Lillybelle Eisele, Dominik Schottner Bild: Susana Vera / REUTERS Florians Artikel und mehr Infos über ihn findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/florian-haupt-ld.10013564). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Mon, 05 Oct 2026 - 1658 - Kriegsfotograf Dominic Nahr: «Wir müssen zeigen, dass Leute sterben»
Wenn Dominic Nahr an einem neuen Ort ankommt, fängt er sofort an zu fotografieren. Die Kamera ist immer draussen. Die Leute sollen sehen, dass er Fotograf ist. «Ich merke schon, wer offen ist, fotografiert zu werden, und wer nicht.» Wie Menschen sich bewegten, wohin ihre Augen schauten – das alles verrate ihm, wer sie seien. Seit zwanzig Jahren ist Dominic Nahr als Fotograf in Kriegs- und Krisengebieten unterwegs. Er wohnt in Zürich, steigt aber alle paar Wochen ins Flugzeug, um die NZZ-Korrespondentinnen und -Korrespondenten auf ihren Reportagen zu begleiten. Im Gespräch erzählt er, wie er es schafft, in intensiven Momente wie Beerdigungen oder Fronteinsätzen zu funktionieren. Gast: Dominic Nahr, NZZ-Fotograf in Krisengebieten Host: Alice Grosjean Bild: Dominic Nahr **Weiterführende Links** - Das Foto der Beerdigung in der Ukraine [hier zum Anschauen](https://www.nzz.ch/ld.10026296) - [Hier findet ihr alle NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/impressum/dominic-nahr-ld.1661941)mit Fotografien von Dominic - [Video-Doku ](https://www.youtube.com/watch?v=aT21ktK14Ig)über Dominics Einsätze in der Ukraine - [Dominics eigene Website ](https://www.dominicnahr.com/)und sein Portfolio - [Fotobuch ](https://www.nzz-libro.ch/produkt/ivo-mijnssen-das-wilde-feld-9783039800513-t-15839)über die Menschen und den Krieg in der Ukraine, mit Fotos von Dominic Nahr und Artikeln von Ivo Mjinssen, stv. Chefredaktor der NZZ [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Sat, 03 Oct 2026 - 1657 - In Japan verschwinden jedes Jahr Tausende Menschen spurlos – und freiwillig
Tausende Menschen verschwinden jedes Jahr in Japan freiwillig aus ihrem bisherigen Leben. Dieses Phänomen nennt sich Johatsu, zu deutsch: verdunsten. NZZ-Korrespondent Andreas Babst hat einen Mann namens Otha in Tokio am Tag seines Verschwindens und Neuanfangs begleitet. Warum Otha weg will und warum viele es ihm gleich tun, erfährst du in dieser Episode. Andreas erzählt ausserdem von einer Unternehmerin, die das Verschwindenlassen von Menschen zu ihrem Business gemacht hat. Gast: Andreas Babst, NZZ Südostasien-Korrespondent Host und Produktion: Lillybelle Eisele Redaktion: David Vogel Copyright Foto: Rebecca Conway Andreas Reportage findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/in-japan-verschwinden-tausende-spurlos-sie-gehen-in-der-nacht-ohne-erklaerung-ld.10023651). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Fri, 02 Oct 2026 - 1656 - Abzug aus dem Irak: Was denken die Iraker heute über die amerikanische Besetzung?
23 Jahre nach der amerikanisch geführten Invasion haben die letzten US-Truppen den Irak verlassen. Der Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer besuchte kurz vor dem endgültigen Abzug die ehemals umkämpfte Stadt Falluja, wo 2004 einige der heftigsten Häuserkämpfe seit dem Vietnamkrieg tobten, stehen dort Gräber, wo Kinder früher Fußball spielten. Während das Land heute zwar baulich wiederaufgebaut und vergleichsweise stabil wirkt, wachsen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sorgen vor der Zukunft. Besonders unter der sunnitischen Bevölkerung herrscht die Befürchtung, dass der Abzug der US-Soldaten ein Machtvakuum hinterlässt, in das der Nachbarstaat Iran sowie pro-iranische Milizen weiter vorstoßen könnten. Gast: Rewert Hoffer, NZZ-Korrespondent im Nahen Osten Host: Simon Schaffer Die ganze Reportage von Rewert, inklusive des Gesprächs mit dem ehemaligen Insassen von Abu Ghraib, Taleb Mejli, gibt es [hier bei der NZZ zu lesen](https://www.nzz.ch/international/irak-die-letzten-amerikanischen-soldaten-ziehen-ab-eine-reportage-ld.10024438).
Thu, 01 Oct 2026 - 1655 - Wahlsieg der Berliner Linken: Das steckt hinter den Antisemitismusvorwürfen
Die Linkspartei Berlin feiert einen historischen Wahlsieg. Doch der Weg in eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen wird von massiven Vorwürfen überschattet: Es geht um Antisemitismus und eine gefährliche Nähe zu kriminellen Clans. Im Zentrum der Kritik steht unter anderem Ferhat Kocak, der durch Verbindungen ins radikale Palästina-Milieu auffällt. Gleichzeitig verändert ein massiver Zustrom junger Aktivisten die Partei fundamental. NZZ-Redaktor Nathan Giwerzew war bei der Wahlparty der Linken in Neukölln dabei, erzählt von seinen Eindrücken und analysiert die Haltung der Berliner Parteien. Gast: Nathan Giwerzew, NZZ-Redaktor in Berlin Host: Alice Grosjean Produktion: Vera Pache Redaktion: Lillybelle Eisele Copyright Foto: Mike Schmidt / Imago Nathans Analyse findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/berlins-linkspartei-im-distanzierungsfieber-so-umwirbt-sie-spd-und-gruene-ld.10025040). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Wed, 30 Sep 2026 - 1654 - Partys, Champagner und Geld: Ein Korruptionsskandal erschüttert Brasilien
Ein gigantischer Finanzskandal bringt die brasilianische Machtelite ins Wanken: Der Banker Daniel Vorcaro baute in Rekordzeit die Banco Master auf – gestützt auf ein korruptes Netzwerk aus Politikern, Richtern und Spitzenbeamten. Durch rauschende Luxuspartys, exklusive Geschenke und Bestechungsgelder sicherte er sich politischen Einfluss und kaufte gefällige Urteile. Doch kurz vor den Wahlen bricht das Kartenhaus zusammen. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch analysiert in dieser Episode die Verstrickungen bis in die höchsten Zirkel der Machtelite und die Folgen für die Demokratie in Brasilien. Und das alles kurz vor den Präsidentschaftswahlen. Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Redaktion: Lillybelle Eisele Alexander Buschs Artikel zum Fall Daniel Vorcaro findet Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/der-playboy-der-brasiliens-elite-mit-millionen-geschmiert-und-zu-sexpartys-geladen-hat-ld.10024292). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Tue, 29 Sep 2026 - 1653 - Erbe des Fixpreis-Fliegers: Deshalb wird der F-35 für die Schweiz teurer als geplant
Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch alle technischen Geräte abzugeben - und sogar ihren Schmuck: "Die Befürchtung ist, dass sich ein kleines Teil ansonsten in diesen Kampfjet verirren könnte", erzählt sie in dieser Folge von NZZ Akzent. Der Besuch in der Fabrik zeigt, wieso die Schweiz nun mehr für den F-35 zahlt als gedacht. Es ist eben nicht nur der vermeintliche Fixpreis-Skandal, der die Schweiz seit einiger Zeit beschäftigt. Das Schweizer Verteidigungsministerium VBS hatte lange auf der Sichtweise bestanden, den Flieger zu einem Festpreis zu bekommen. Das aber geben die Verträge nicht her - mit der Folge, dass das bewilligte Geld nun nur noch für 30 statt 36 Jets reicht. Gast: Marie-Astrid Langer, NZZ-USA-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele Die Reportage von Marie-Astrid Langer genau wie Analysen und weitere Berichte rund um das Rüstungsprojekt F-35 findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/suche?query=F-35) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Mon, 28 Sep 2026 - 1652 - Kosovo: Warum die Menschen seit über einer Woche protestieren
Am Mittwochabend versammeln sich Tausende Menschen im Zentrum von Pristina. Sie schwenken, Fahnen, zünden Pyros und rufen im Chor. Unter dem Motto «Nicht in meinem Namen» solidarisieren sich die Demonstrierenden mit ihrem Ex-Präsidenten Hashim Thaçi. Dieser wurde vergangene Woche von einem Sondertribunal in Den Haag für Kriegsverbrechen verurteilt. Die Strafe sieht 25 Jahre Haft vor. Viele Kosovaren sehen in Thaçi aber in erster den Anführer der Befreiungsbewegung UCK, die damals für die Unabhängigkeit von Serbien kämpfte. Hashim Thaçi sei im Kosovo noch immer ein Held, sagt Ausland-Redaktor Markus Ackeret: «Dass diese Lichtgestalt nun verurteilt wird, ist für sie nicht nachvollziehbar.» In Pristina hatten Tausende Menschen den Prozess aus Den Haag live verfolgt – die Empörung nach der Urteilsverkündung war gross. So gross, dass sich die Menschen seither bereits den neunten Tag in Folge zu abendlichen Kundgebungen treffen. In dieser Folge von «NZZ Akzent» analysiert Markus Ackeret, woher die Wut der Menschen kommt und was das für den Kosovo bedeutet. Gast: Markus Ackeret: Redaktor für Südosteuropa Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer
Fri, 25 Sep 2026 - 1651 - Warum Trump einen Deutschen zu einem der wichtigsten US-Diplomaten macht
Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender. Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin Host: Simon Schaffer Redaktion: David Vogel Hier ist Melchiors ganzer [Text zu Oberheiden bei der NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/trump-macht-einen-gebuertigen-deutschen-zu-seinem-botschafter-in-aegypten-wer-ist-nick-oberheiden-ld.10021950?srsltid=AU7gw4VZLx71BFpjGMO0fs6xRVKO6MtwxQJ40G4XdupjJfDpTGbWaHf2).
Thu, 24 Sep 2026 - 1650 - Kiew unter Dauerbeschuss: Wie die Menschen im Krieg weiterleben
Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt. Gleich danach beginnen die Kiewer aufzuräumen: Sie kehren Glasscherben zusammen, ersetzen die zerborstenen Fenster mit Spanplatten. Sie tun das routiniert, jeden Tag aufs Neue. Als ehemaliger Ukraine-Korrespondent war Mijnssen früher oft in der Ukraine unterwegs und ist nun nach eineinhalb Jahren das erste Mal zurückgekehrt und berichtet von seinen Eindrücken. Ständige Luftalarme, Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen sowie zivile Infrastruktur bestimmen das Leben in der Hauptstadt. Trotz lückenhafter Luftabwehr versuchen die Menschen, ihren Alltag aufrechtzuerhalten. Zwischen Pragmatismus und spürbarer Erschöpfung wird deutlich, wie die ständige Bedrohung die Bevölkerung zermürbt, während die Fronten im Krieg weitgehend festgefahren bleiben. Heutiger Gast: Ivo Mijnssen, stv. Chefredaktor der NZZ, ehemaliger Ukraine-Korresppondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Bild: Dominic Narr Ivos Reportage in schriftlicher Form könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-kiew-kaempft-mit-russlands-staendigen-luftangriffen-ld.10023012). Die komplette NZZ-Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-gegen-die-ukraine).
Wed, 23 Sep 2026 - 1649 - Streit um Falkland-Inseln: Deshalb mischt Trump jetzt mit
Grossbritannien und Argentinien streiten sich seit mehr als 200 Jahren um die Falkland-Inseln, die zwar sehr karg, aber inzwischen wegen grosser Öl- und Gasvorkommen wirtschaftlich interessant sind. Ist das der Grund, wieso sich US-Präsident Donald Trump kürzlich mit Aussagen, die Argentinien zu unterstützen scheinen, in den Konflikt eingemischt hat? Oder war es doch eher ein Denkzettel für Grossbritannien, weil das die USA nicht im Iran-Krieg unterstützt? NZZ-Redaktor Simon Hehli sagt in dieser Folge, der aktuelle Streit soll aus Sicht des argentinischen Präsidenten Javier Milei vor allem ablenken von dessen schlechten Umfragewerten. Und dafür eignen sich die in Argentinien "Malvinas" genannten Inseln perfekt. Auf die könnte sich ein Grossteil der Bevölkerung einigen. Gast: NZZ-Auslandredaktor Simon Hehli Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler, Simon Schaffer Produktion: Vera Pache Simon Hehlis umfangreichen Hintergrund-Text zu den Falkland-Inseln könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/falklands-oder-malvinas-warum-grossbritannien-und-argentinien-seit-ueber-200-jahren-um-die-kargen-inseln-kaempfen-ld.10023876) nachlesen. Das dafür notwendige einwöchige Gratis-Probeabo bekommt ihr [hier](https://abo.nzz.ch/26094747-2-3/?promo_code=L0WZ29XDZN).
Tue, 22 Sep 2026 - 1648 - Italien: Wird Giorgia Meloni von rechts überholt?
Der frühere General Roberto Vannacci sorgt in der italienischen Politik für erhebliche Unruhe. Mit seiner Partei Futura Nazionale positioniert er sich weiter rechts als Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Im Gespräch analysiert unser Korrespondent den Rechtsextremismus in Italien, warum Vannaccis Kurs und wie seine Nähe zu Russland der Regierung gefährlich werden könnte. Gast: Luzi Bernet, Italien-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean Produktion und Redaktion: Simon Schaffer und David Vogel [Hier](https://www.nzz.ch/impressum/luzi-bernet-ld.1667572) findest du Luzis Artikel über Vannacci und seine gesamte Berichterstattung aus Italien. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Mon, 21 Sep 2026 - 1647 - «Nicht nur Koalas und Haie sind hier von Interesse» – Australien-Korrespondentin Barbara Barkhausen
Seit über 20 Jahren berichtet die freie Korrespondentin Barbara Barkhausen aus Sydney über Down Under, Neuseeland und die Pazifikregion. Während früher oft skurrile Tiergeschichten und die heimische Fauna im Vordergrund standen, rücken heute zunehmend geopolitische Spannungen und der wachsende Einfluss Chinas in den Fokus der internationalen Berichterstattung. Neben dem Wandel in der Weltpolitik prägen der spürbare Klimawandel und weiterhin der Terroranschlag am Bondi Beach 2025 die Arbeit vor Ort. Auch wegen der Erkenntnisse über Antisemitismus in Australien. Barkhausen gibt zudem persönliche Einblicke in den Alltag auf dem Kontinent, spricht über die bemerkenswerte Hilfsbereitschaft der Menschen und erläutert, warum sie der aktuelle Ausbruch der Vogelgrippe in der heimischen Tierwelt besonders bewegt. Gast: Barbara Barkhausen, freie Korrespondentin Host: Simon Schaffer Mehr T[exte von Barbara bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/barbara-barkhausen-ld.1885443). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Sat, 19 Sep 2026 - 1646 - Russlands «Mutter Teresa» kritisiert den Krieg - und soll ins Gefängnis
Lida Moniawa gründete in Moskau das «Haus mit dem Leuchtturm», ein Kinderhospiz für schwerstkranke und todkranke Kinder. In Russland werden Menschen mit Behinderungen oft an den Rand gedrängt und unsichtbar gemacht. Lida aber kämpft für die Würde aller. Doch weil sie sich klar gegen den Krieg in der Ukraine aussprach, geriet die Aktivistin ins Visier der Justiz. Nun droht ihr eine jahrelange Haftstrafe und sie steht unter Hausarrest. NZZ-Redaktorin Inna Hartwich ordnet ein, was dieser Fall über das heutige Russland verrät. Gast: Inna, Hartwich, NZZ-Redaktorin Host: Simon Schaffer Innas Artikel über Lida Moniawa findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/wegen-kritik-am-krieg-russlands-mutter-teresa-drohen-bis-zu-zehn-jahre-haft-ld.10022201). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Fri, 18 Sep 2026 - 1645 - Iran: Wie das Kopftuch langsam aus dem Alltag verschwindet
Vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini hat sich das Strassenbild im Iran spürbar verändert. Immer mehr Frauen legen das Kopftuch ab, gehen in Jeans und schulterfreien Oberteilen aus dem Haus. Und auch der schwarze Tschador, der Ganzkörperschleier, ist vielerorts zur Ausnahme geworden. Zana Rahimi, eine 30-jährige Iranerin, berichtet, wie sich Frauen wie sie die neue Freiheit erkämpft haben, wie das Regime weiter versucht, die Frauen zu kontrollieren, und inwiefern Israel die Situation für die Frauen beeinflusst hat. Gast: Teseo La Marca, Iran-Kenner Host: Nadine Landert Redaktion: David Vogel [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 17 Sep 2026 - 1644 - KI-Bremse: Anthropic und Co. wollen Vorsicht, Trump nicht
Ein Ex-Mitarbeiter des KI-Giganten Anthropic warnt öffentlich davor, dass fortgeschrittene Künstliche Intelligenz die Menschheit ausrotten könnte. Während Technologie-Modelle sich durch „recursive self improvement“ immer schneller selbst weiterentwickeln und bereits aus gesicherten Testumgebungen ausgebrochen sind, schlagen führende Forscher und Nobelpreisträger wie Geoffrey Hinton Alarm. Sogar die CEOs führender Frontier-Labs rufen überraschend nach freiwilliger Verlangsamung und externer Kontrolle – obwohl KI derzeit der Hauptmotor der US-Wirtschaft ist und das Wettrennen mit China auf dem Spiel steht. Gast: USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler Hintergründe zu den Risiken und Nebenwirkungen von Künstlicher Intelligenz findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/panorama/geraet-die-ki-ausser-kontrolle-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-debatte-um-die-sicherheit-der-kuenstlichen-intelligenz-ld.10023872) auf nzz.ch und natürlich in unserer App. [Und exklusiv für dich als Podcast-Fan haben wir ein 7 Tage NZZ-Digitalabo. Unverbindlich testen. Nach 7 Tagen endet das Abo automatisch.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 16 Sep 2026 - 1643 - Er war Pablo Escobars Logistiker – nun ist er Rentner
Unter Pablo Escobar und dem Medllin-Kartell wurde Kolumbien in den 1970er und 80er Jahren zum grössten Kokainlieferanten der Welt. Mit dafür verantwortlich war Carlos Lehder, der Logistiker. Als Erster erkannte er, dass Kokain in den USA die neue Freizeitdroge werden und Marihuana damit den Rang ablaufen würde. Er baute eine riesige Schmuggel-Lieferkette von Kolumbien in die USA auf. Doch sein Erfolg währte nicht ewig - und lange Zeit sah es so aus, als würde Lehder für seine Taten den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Wieso es nicht dazu kam und wie er stattdessen heute als Rentner in seiner kolumbianischen Heimatstadt sein Dasein fristet, hat er unserem Korrespondenten Alexander Busch bei einem Treffen erzählt. Gast: Alexander Busch, NZZ-Korrespondent für Lateinamerika Host: Sarah Ziegler Redaktion: Alice Grosjean Das ganze Treffen mit Carlos Lehder kannst du in Alexanders Reportage in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-mann-der-pablo-escobar-zum-fliegen-brachte-ld.10009008) nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Tue, 15 Sep 2026 - 1642 - Kriegsangst in Estland: Wie lebt es sich mit Russland als Nachbar?
Nicht erst seit der Vollinvasion Russlands in der Ukraine sind die Menschen in Estland wachsam: Der grosse Nachbar hat im kollektiven Gedächtnis des baltischen Landes tiefe Spuren hinterlassen. Wie lebt es sich damit und der Angst vor einem Überfall durch Russland? NZZ-Korrespondentin Linda Koponen hat Menschen getroffen, die schon längst darüber nachdenken, wohin sie ziehen könnten, bevor Russland angreift. Einer ist Eugene, ein Südafrikaner, der 2020 der Arbeit wegen nach Estland zog - und sich in das Land verliebte, weil es so viel sicherer war als seine Heimatland. Doch dieses Sicherheitsgefühl ist jetzt weg: "Wir werden wegziehen müssen, denn ich möchte nicht in einem kleinen Schutzraum sitzen und hoffen, dass alles gut wird." Auch Agne blickt mit Sorge auf den grossen Nachbar. Aber nicht nur wegen der aktuellen Lage, sondern weil sie aus der Geschichte Estlands immer auch sehr skeptisch auf die einstige Besatzungsmacht blickte. Dazu kommen handfeste ökonomische Sorgen, die viele Menschen in Estland umtreiben: "Die Menschen sind wütend, weil das Leben trotz immer höheren Steuern nicht besser wird." Gast: Linda Koponen; NZZ-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion und Produktion: Alice Grosjean, Sarah Ziegler Lindas Porträts von Agne und Eugene könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/estland-wie-lebt-man-wenn-staendig-vor-einem-krieg-gewarnt-wird-ld.10009708) nachlesen. Falls ihr noch kein Abo für die NZZ habt - wir schenken Euch als treue Podcasthörer die erste Woche. Danach endet das Abo automatisch. [Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 14 Sep 2026 - 1641 - El Niño kommt – stärker als je zuvor?
Das Wetterphänomen El Niño kehrt in diesem Jahr zurück und könnte nach aktuellen Prognosen außergewöhnlich stark ausfallen. Schon jetzt erwärmt sich der Pazifik vor Peru drastisch, mit spürbaren Folgen für Meerestiere und Menschen vor Ort. Doch welche weltweiten Auswirkungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten? Wissenschaftsredaktor Sven Titz erklärt die Ursachen von El Niño, drohende Dürren in Asien sowie ungewöhnliche Regenfälle in Südamerika. Ausserdem klären wir in dieser folge von NZZ Akzent, was El Niño für die globale Nahrungsversorgung bedeutet und ob seine Stärke in einem klaren Zusammenhang mit dem Klimwandel steht. Gast: Sven Titz, NZZ-Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Lillybelle Eisele Svens Analyse zu El Niño findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/wissenschaft/el-nino-koennte-diesmal-so-stark-werden-wie-seit-dem-19-jahrhundert-nicht-mehr-das-bedroht-die-nahrungsversorgung-ld.10020967). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 11 Sep 2026 - 1640 - Angst vor Trump? Warum Europa sein Gold nach Hause holt
Die Aktion der niederländischen Notenbank hat international viel Aufsehen erregt. Über Monate hat sie insgesamt 78 Tonnen Gold aus den USA abgezogen und nach London verlegt. Und die Niederlande sind damit kein Einzelfall. Immer mehr Notenbanken ziehen ihre Goldreserven aus den USA ab. Eine reine Vorsichtsmassnahme für Finanzkrisen, oder bröckelt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der USA? Gast: Matthias Benz, Wirtschaftsredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: David Vogel Matthias' Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-niederlande-ziehen-78-tonnen-gold-aus-new-york-ab-warum-notenbanken-trumps-amerika-zunehmend-misstrauen-ld.10022211) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 10 Sep 2026 - 1639 - Helden statt Opfer: So berichtet China über die Flutkatastrophe im Himalaja
Wer in diesen Tagen chinesisches Staatsfernsehen schaut, der erlebt wahre Helden. Menschen, die sich durch den chinesischen Teil des Katastrophengebiets kämpfen, um nach Opfern der Sturzflut zu suchen. In der Reportage des Senders CCTV sieht man, wie Rettungskräfte sich den Weg in ein abgeschnittenes Dorf erkämpfen. In orangen Leuchtanzügen klettern sie durch Geröll, erkunden die Gegend mit Drohnen und seilen sich sogar von Steilwänden ab. Die Verwüstung und die Rettungsarbeiten sind gut dokumentiert – nur nach betroffenen Menschen sucht man vergeblich: In der Berichterstattung kämen weder Opfer noch Angehörige vor: «Diese Stimmen sind quasi unsichtbar», sagt Ausland-Redaktorin Katrin Büchenbacher im Podcast. Die Kommunistische Partei wolle unbedingt verhindern, dass die Frage nach einer Mitverantwortung der Regierung gestellt werde. Host: Alice Grosjean Gast: Katrin Büchenbacher, Ausland-Redaktorin Redaktion: David Vogel Bild: Jiang Fan / Imago Die beschriebenen Videos aus chinesischen Medien: - Die [Reportage von CCTV](https://www.bilibili.com/video/BV1fytW6qEnN/?spm_id_from=333.337.search-card.all.click) - Die [Überquerungsaktion Szene am Fluss](https://weibo.com/tv/show/1034:5336916493795424?from=old_pc_videoshow) Katrins Analyse in Textform könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/positive-energie-statt-brutaler-bilder-wie-chinas-regierung-den-diskurs-zur-sturzflut-an-der-grenze-zu-nepal-lenkt-ld.10022031).
Wed, 09 Sep 2026 - 1638 - Nach Ceuta: Warum Marokkos Jugend unbedingt weg will
Je nach Umfrage wollen bis zu 70% der jungen Marokkaner ihr Land verlassen. Einer von ihnen ist Karim, der gerne nach Deutschland will, um dort zu arbeiten. Um sich diesen Traum zu ermöglichen, lernt er seit einigen Jahren Deutsch in einer Schule in Casablanca. Er will legal in die EU auswandern. Für ihn kam es Ende Juli nicht in Frage, wie über 70.000 andere den Weg über die spanische Exklave Ceuta zu wählen. Anwar hat genau das versucht, kam aber schnell nach Marokko zurück. Er würde es auch immer wieder versuchen, denn Marokko bietet ihm keine Perspektiven, sagt er. NZZ-Reporter Michael Schilliger hat mehrere junge Männer und Frauen in Marokko getroffen, die weg wollen. Von seinen Begegnungen erzählt er in dieser Folge von "NZZ Akzent" und erklärt, welche Rolle die wirtschaftliche Lage des Landes in den Entscheidungen der jungen Menschen spielt. Gast: Michael Schilliger, NZZ-Reporter Host: Sarah Ziegler Foto: Imane Djamil In Michaels Reportage bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/gesellschaft/70-000-flohen-nach-ceuta-und-noch-viel-mehr-wollen-marokko-verlassen-dabei-boomt-das-land-was-ist-da-los-ld.10021911) kannst du viele weitere Menschen kennenlernen, die er dort getroffen hat. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 08 Sep 2026 - 1637 - Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt: Ist das der Anfang vom Ende für Kanzler Merz?
Sven Schulze, amtierender Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, wirkt sehr geknickt, als er am Abend vor seine Parteikollegen tritt. Kein Wunder, schliesslich hat seine Partei bei der Wahl am Sonntag die Hälfte ihrer Wählerstimmen verloren. Dennoch ist es ihm wichtig, in seiner Rede dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zu gratulieren; mit dem Vorwort: «Wir leben in einer Demokratie.» Ob diese Glückwünsche eine erste ausgestreckte Hand über eine Brandmauer hinweg sind, wie es für die einzelnen Parteien weitergeht und welche Auswirkungen die Wahl auf die gesamtdeutsche Politik hat, das analysiert Florian Eder, Chefredaktor der NZZ Deutschland, in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Produktion: Dominik Schotter, Sarah Ziegler Alle Analysen und Hintergründe zur Wahl findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Coypright Foto: Fabrizio Bensch / REUTERS
Sun, 06 Sep 2026 - 1636 - «Das Leben im Libanon ist schizophren» – Nahost-Korrespondent Daniel Böhm
Als Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.» Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so gross wie die Schweiz. In Beirut fühle sich das Leben manchmal komplett normal an. Wenige Kilometer südwärts wohnen Menschen in zerbombten Dörfern und leben im Ausnahmezustand. Wie Daniel Böhm sich in diesen Realitäten zurechtfindet und wie er bei Reportagen in Krisengebieten vorgeht, erzählt er in dieser Podcastfolge. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean 00:30 Krasse Kontraste im Libanon 04:59 Wie man den Alltag in eienr Krisenregion organisiert 08:29 Vorbereitung und Sicherheitsrisiken bei Reportagereisen 15:53 Den Überblick behalten im Nahen Osten 19:09 Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliche Schranken 22:45 Zwischen dem Nahen Osten und Europa [Die NZZ-Akzent-Folge mit Daniel](https://www.nzz.ch/podcast/syrien-nach-asad-zwischen-hoffnung-und-chaos-nzz-akzent-ld.1863171), nachdem er das erste Mal nach Syrien gereist war. [NZZ-Akzent-Folge mit Daniel,](https://www.nzz.ch/podcast/libanon-warum-die-neuen-staatlichen-busse-ein-zeichen-der-hoffnung-sind-nzz-akzent-ld.1912251) der mit öffentlichen Bussen einmal durch den Libanon gereist ist. [Die Repo aus Syrien](https://www.nzz.ch/international/syrien-eindruecke-aus-dem-umkaempften-suweida-ld.1894572), als Daniel und sein Kollege in eine Schiesserei gerieten. [Daniels Reportage aus Ceuta](https://www.nzz.ch/international/die-stadt-der-enttaeuschten-drei-wochen-nach-beginn-der-fluechtlingskrise-herrscht-in-ceuta-immer-noch-ausnahmezustand-ld.10020502) in der NZZ. Noch mehr Texte von Daniel [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409).
Sat, 05 Sep 2026 - 1635 - Alkoholverbot? Wie Syrien trockengelegt wird
In Syrien gibt es unter der neuen islamistischen Regierung von Ahmed al-Sharah offiziell kein Alkoholverbot. Trotzdem hat Gladees Moussa bereits aufgegeben. Die junge Christin führt mit ihren Eltern eine kleine Bar und verkauft dort seit einigen Wochen keinen Alkohol mehr. Es sei zu teuer. Vor allem aber habe sie Angst, Islamisten könnten ihre Bar stürmen. Der NZZ-Korrespondent Rewert Hoffer ist nach Syrien ins Tal der Christen gereist, um herauszufinden, wie sich der Alkoholkonsum unter der neuen syrischen Regierung verändert hat. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Weitere Geschichten von Rewert in der NZZ findest du hier: https://www.nzz.ch/impressum/rewert-hoffer-ld.1711500
Fri, 04 Sep 2026 - 1634 - Schüsse auf Technoparty in Aarau: Was über Tat und Täter bekannt ist
Nach dem Amoklauf bei einem Technofestival in Aarau hat die Polizei nun zwar den mutmasslichen Täter gefasst. Doch der - ein 43 Jahre alter Schweizer - gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Tatwaffen besass er legal, trotz psychischer Probleme. Von einem Motiv für seine Tat ist bislang nichts bekannt. Nach der Tat, wegen der eine Frau aus Italien starb und sechs weitere verletzt wurde, gerät nun das Waffenrecht in der Schweiz wieder in den Blick. Gast: Samuel Tanner, NZZ-Redaktor Host: Dominik Schottner Redaktion: Alice Grosjean Den NZZ-Newsticker zu der Tat in Aarau findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/schweiz/schuesse-in-aarau-polizei-informiert-um-14-uhr-ld.10021643). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Thu, 03 Sep 2026 - 1633 - Nach 9/11: Die vergessenen Veteranen der USA
25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September kämpfen Hunderttausende US-Veteranen noch immer mit den Folgen der Kriege in Afghanistan und im Irak. Viele leiden unter schweren physischen und psychischen Wunden, während staatliche Hilfe oft ausbleibt. US-Korrespondent Andreas Scheiner berichtet von seinen Begegnungen mit ehemaligen Soldaten. Sergeant Earl Lundy überlebte knapp einen Bombenanschlag und musste das Gehen neu lernen. Die ehemalige Sanitäterin Tiffany Macdonald kämpfte nach ihren Einsätzen gegen die Alkoholsucht. Auf der "Warriors Heart" Ranch in Texas suchen sie und viele andere Veteranen Unterstützung beim Aufarbeiten ihrer Traumata. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Bild: Danielle Villasana Andreas' Reportage findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/25-jahre-nach-911-veteranen-aus-dem-war-on-terror-bleiben-traumatisiert-ld.10019607) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 02 Sep 2026 - 1632 - Wundermittel Abnehmpille? Was sie kann und was nicht
Nach Abnehmspritzen sind in Europa jetzt auch Abnehmpillen auf Rezept erhältlich, in Deutschland etwa seit dem 1. September. NZZ-Wissenschaftsredaktorin Stephanie Lahrtz sagt, die Tabletten seien zwar kein Gamechanger im Kampf gegen Kilos. Aber ihr Potenzial sei riesig. So gebe es zum Beispiel erste positive Erkenntnisse bei der Bekämpfung von Süchten, aber auch bei der Eindämmung von Entzündungen. Gast: Stephanie Lahrtz, Redaktorin Wissenschaft Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler, Alice Grosjean Stephanies Berichterstattung zu den Abnehmmedikamenten findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/stephanie-lahrtz-ld.154640) bei der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Das verwendete Audiomaterial stammt von [NBC Today](https://www.youtube.com/watch?v=Zej37MQzRso), [mrbrinklow](https://www.instagram.com/p/DN4ZDGBDirl/) und [Dr. Josh Axe](https://www.instagram.com/reels/DaN9Gj_u39e/).
Tue, 01 Sep 2026 - 1631 - Ebola-Epidemie: Dr. Kalanzi kämpft an der Grenze Ugandas
Im Kongo wütet eine rasant wachsende Ebola-Epidemie mit tausenden Infizierten und zahlreichen Todesopfern. Um ein Übergreifen des tödlichen Virus auf das benachbarte Uganda zu verhindern, führt Dr. Apollo Kalanzi vom ugandischen Gesundheitsministerium strenge Kontrollen in grenznahen Krankenhäusern durch. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli hat den Arzt vor Ort begleitet und berichtet von den enormen Herausforderungen im Grenzgebiet. Host: Simon Schaffer Redaktion: Sarah Ziegler [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 31 Aug 2026 - 1630 - Meta und der Milliarden-Vergleich: Wird Social Media jetzt sicherer?
Ein US-Prozess gegen Meta endet überraschend schnell mit einem Milliarden-Vergleich. 29 US-Gliedstaaten klagten gegen den Tech-Konzern, weil Plattformen wie Instagram gezielt jugendliche Nutzer süchtig machen sollen. Der ehemalige Insider und Whistleblower Arturo Béjar konnte vor Gericht beweisen, dass die Unternehmensführung um Mark Zuckerberg konkrete Warnungen vor Risiken für Minderjährige jahrelang ignorierte. Meta zahlt nun rund 18 Milliarden Dollar und muss neue Regeln wie eine 2-Stunden-Sperre, Deaktivierung von Autoplay sowie unsichtbare Likes einführen. Technologie-Redaktorin Gioia da Silva konnte mit Béjar sprechen und ordnet ein, inwiefern sich Social Media nach diesem Prozess verändern könnte. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Gioias Interview mit Béjar findest du [hier](https://www.nzz.ch/technologie/der-kronzeuge-im-meta-prozess-warnt-instagram-ist-ein-dienst-der-fremde-in-die-schlafzimmer-unserer-kinder-einlaedt-in-der-nacht-ld.10021277). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 28 Aug 2026 - 1629 - Blechlawine am Brenner: der Tiroler Widerstand gegen den Verkehr
Millionen Fahrzeuge und endlose Staus: Die Brennerautobahn ist für viele ein Symbol für den immer näher rückenden Urlaub. Für die Menschen in Tirol ist sie jedoch eine tägliche Belastung. Ende Mai blockierten darum Tausende die vielleicht wichtigste Nord-Süd-Route Europas. Der Brennerbasistunnel soll für die Bevölkerung zwar Abhilfe schaffen, lässt aber auf sich warten. NZZ-Korrespondentin Meret Baumann war im Wipptal unterwegs und hat mit Menschen gesprochen, die sich gegen die Touristen wehren. Gast: Meret Baumann, NZZ-Korrespondentin für Österreich Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Dominik Schottner Merets Reportage findest du zum Lesen in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/europaeische-blechlawine-durch-tirol-manchmal-entkommt-man-dem-stau-am-brenner-nur-per-luftbruecke-ld.10015874). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Thu, 27 Aug 2026 - 1628 - Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund, der beste Verkäufer der AfD
Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund tourt mit enormem Publikumszuspruch durch Sachsen-Anhalt und erzielt in den Umfragen Werte von über 40 Prozent. Mit seiner Strategie aus starker Social-Media-Präsenz, entwaffnender Freundlichkeit und einem gezielten Gute-Laune-Wahlkampf hebt er sich vom bisherigen Erscheinungsbild seiner Partei ab. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erklärt die Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg, weshalb der frühere Verkäufer von Raumdüften bei den Leuten ankommt, auch wenn unter seinen politischen Vertrauten Männer sind, die früher in rechtsextremen Jugendgruppen aktiv waren. Gast: Beatrice Achterberg, Redaktorin Deutschland Host: Simon Schaffer Der ganze [Text von Beatrice über Ulrich Siegmund ](https://www.nzz.ch/deutschland/frueher-verkaufte-er-duefte-heute-das-programm-der-afd-der-triumphzug-des-ulrich-siegmund-ld.10020717)bei der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 26 Aug 2026 - 1627 - Ukraine: In Odessa wird der wichtigste Kampf gefochten
In Odessa herrscht scheinbar Idylle: Tagsüber flanieren Menschen an der Promenade, geniessen die Sonne und trinken Kaffee am Schwarzen Meer. Nachts aber heulen die Sirenen und russische Drohnen fliegen Angriffe. Hier wird Ukraines wichtigster Kampf gefochten. Reporter Jonas Roth hat die ukrainische Hafenstadt Odessa besucht. Er erklärt, warum Odessa die wirtschaftliche Lebensader des Landes ist und wie die Ukraine ihren Getreideexport gegen russische Blockaden verteidigt. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Jonas Reportage findet [ihr](https://www.nzz.ch/international/odessa-und-der-krieg-die-lebensader-der-ukraine-am-schwarzen-meer-ld.10013765) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 25 Aug 2026 - 1626 - Laufen bis zum Umfallen: Ultramarathons boomen
Ultramarathons boomen auf Social Media. Erst Mitte August hat der Last Soul Ultra für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt. Das extreme Format der Backyard Ultras zieht auf den Strassen und vor allem in den Livestreams ein Millionenpublikum an. Doch warum laufen Menschen tagelang ohne echte Pause? Athleten wie der Schweizer Pierre Biege gehen physisch und mental ans absolute Limit. Während es für einige eine persönliche Grenzerfahrung ist, birgt das Spektakel auch Schattenseiten. Wenn der Körper aufgibt und Schmerzen nur noch mit Medikamenten betäubt werden, wird der Sport zum gesundheitlichen Risiko. Gast: Ines Häfliger, NZZ-Sportredaktorin Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler / Dominik Schottner Hier findest du Ines Artikel zu den Ultramarathons bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/sport/extremsport/marathon-war-gestern-heute-laufen-influencer-fuer-klicks-und-geld-bis-zum-umfallen-ld.10019344) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 24 Aug 2026 - 1625 - USA-Korrespondent Christian Weisflog: «Hollywood hätte es sich nicht besser ausdenken können»
In dieser Samstagsfolge blickt der langjährige NZZ-Journalist Christian Weisflog auf viereinhalb bewegte Jahre als politischer US-Korrespondent in Washington zurück. Es war eine filmreife Zeit voller historischer Wendepunkte: vom Sturm auf das Kapitol über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bis hin zum spektakulären Comeback von Donald Trump. Im Gespräch mit Simon Schaffer erzählt er, wie sich die Arbeit unter der enormen Nachrichtenflut verändert hat und mit welchen Eindrücken er aus den USA nach Zürich zurückkehrt. Gast: Christian Weisflog, Auslandredaktor NZZ Host: Simon Schaffer Mehr Texte von Christian [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/christian-weisflog-ld.665516). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Sat, 22 Aug 2026 - 1624 - ADHS oder nicht? Wenn Praktikanten allein entscheiden
Immer mehr Erwachsene lassen sich auf ADHS abklären. Doch wie gründlich sind diese Abklärungen wirklich? Eine Recherche der NZZ am Sonntag deckt auf, dass an der Basler Universitätsklinik während Jahren Praktikanten mit dem Prozess beauftragt waren. Sie mussten die Abklärungen weitgehend alleine durchgeführen und Diagnosen stellen. Das Problem: Standardisierte Fragebögen lassen viel Interpretationsspielraum. Um Fehldiagnosen zu vermeiden, braucht es klinische Erfahrung. Fehlt diese, drohen unsaubere Ergebnisse. Das belastet nicht nur das Gesundheitssystem, sondern entwertet auch das Krankheitsbild für tatsächlich Betroffene. In dieser Folge sprechen wir über die Erfahrungen der Praktikanten und die Folgen für Betroffene. Denn das Basler Beispiel dürfte kein Einzelfall sein. Heutiger Gast: Karoline Edrich, Redaktorin NZZ Am Sonntag Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Karolines Recherche könnt ihr auch [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/schweiz/basler-klinik-laesst-praktikanten-im-alleingang-adhs-diagnostizieren-ld.10019137). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 21 Aug 2026 - 1623 - Wildberries: Warum die Ukraine das russische Amazon angreift
Die Online-Plattform _Wildberries_ soll für rund zehn Prozent des gesamten russischen Einzelhandels verantwortlich sein; nicht nur im Internet. Russische Soldaten kaufen dort sogar Teile ihrer Ausrüstung. Deswegen hat das ukrainische Militär mit Drohnen zuletzt mehr als 20 Mal Lager der Firma angegriffen. Am vergangenen Wochenende etwa ging sogar das grösste Lager der Firma in Koledino südlich von Moskau in Flammen auf. Doch die Ukraine greift _Wildberries_ nicht nur an, weil Soldaten dort einkaufen, erklärt Ukraine-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent». Sie hofft auch auf eine Kettenreaktion in der russischen Wirtschaft. Gast: Volker Pabst, Korrespondent der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die [jüngste Berichterstattung](https://www.nzz.ch/international/ukraine-verheerender-drohnen-krieg-gegen-wildberries-in-russland-ld.10019753) zu dem Thema. Und [hier könnt ihr lesen](https://www.nzz.ch/impressum/volker-pabst-ld.154617), was unser Gast Volker Pabst aus seinem Berichtsgebiet noch berichtet. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Thu, 20 Aug 2026 - 1622 - Die Huthi greifen wieder an: Was bedeutet das für den Jemen?
Der Konflikt in der Golfregion spitzt sich weiter zu. Seit einigen Tagen ist es vor allem die Huthi-Miliz in Jemen, die von sich reden macht: Die Islamisten haben eine grosse Ölraffinerie in Saudiarabien angegriffen, und auch im Roten Meer kommt es immer wieder zu Angriffen auf Schiffe, die Erdöl aus Saudiarabien transportieren. Bei einem Angriff letzte Woche sind erstmals Crewmitglieder eines Cargo-Schiffs ums Leben gekommen. Gleichzeitig gehen die Huthi mit Drohnen- und Raketenangriffen gegen die Regierung im eigenen Land vor. Nach jahrelanger relativer Waffenruhe droht der Bürgerkrieg im Jemen erneut voll auszubrechen. Doch welche Ziele verfolgen die Rebellen mit dieser neuerlichen Eskalation? Wie stark hängt ihr Vorgehen mit den regionalen Interessen Irans zusammen und weshalb reagiert Saudiarabien bisher erstaunlich zurückhaltend? Nahost-Korrespondent Rewert Hoffer erklärt im Gespräch, was das für die menschen in Jemen bedeutet und analysiert die geopolitischen Hintergründe dieser Konstellation.
Wed, 19 Aug 2026 - 1621 - Türkei: Kann die neue Partei Yeni Erdogan gefährlich werden?
Özgür Özel hat eine Entscheidung getroffen, die das Potenzial hat, die gesamte politische Landschaft der Türkei umzukrempeln. Es ist Ende Juli, als der Oppositionspolitiker im Parlament in Ankara ans Mikrofon tritt und verkündet, er werde aus der CHP austreten und die Partei «Yeni» gründen. Er verfolgt damit ein klares Ziel: die Opposition neu aufzustellen und Erdogan an der Spitze des Landes abzulösen. Doch dieses Vorhaben gleicht einem Hürdenlauf. Gast: Nicole Anliker, Türkei-Korrespondentin Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Nicoles Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/grosser-rueckhalt-kann-die-neue-oppositionspartei-erdogan-gefaehrlich-werden-ld.10018131) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 18 Aug 2026 - 1620 - Europas Tierexporte: Das Millionengeschäft mit lebender Fracht
Jedes Jahr verlassen Millionen lebende Tiere Europa in Richtung Nordafrika und Naher Osten. Von vollgestopften spanischen Mastbetrieben über den Hafen von Cartagena fahren die Tiere in einem baufälligen Frachter übers Mittelmehr nach Afrika, wo sie unter widrigsten Umständen geschlachtet werden. Es ist ein Markt, von dem praktisch niemand etwas weiss. Und den es eigentlich nicht geben müsste. Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Florians Reportage findet ihr hier https://www.nzz.ch/gesellschaft/tiertransport-per-schiff-europa-exportiert-millionen-tiere-lebend-ld.10015291 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast
Mon, 17 Aug 2026 - 1619 - Vom sozialen Ritual zur hippen Dose: Wer profitiert vom Mate-Trend?
Ob im Supermarkt oder im Club: Mate ist in Europa ein Megatrend geworden. Doch das süsse, kohlensäurehaltige Getränk aus der Dose hat in vielerlei Hinsicht nicht mehr viel mit der ursprünglichen Version zu tun: In Südamerika wird Mate-Tee traditionell in einer Calabasa zubereitet. Diese wird auch gern unter Familien und Freunden geteilt - es ist ein soziales Ritual. Aber wie hat es Mate bis in die europäischen Supermärkte geschafft? Lateinamerika-Redaktor Simon Hehli zeichnet die Geschichte des Matebooms nach: Von den Anfängen in der deutschen Hacker- und Hipster-Szene bis hin zu prominenten Anhängern wie Lionel Messi oder Barron Trump. Ausserdem werfen wir einen Blick nach Argentinien: Warum profitieren die Mate-Bauern trotz der weltweiten Nachfrage kaum von diesem Boom? Gast: Simon Hehli, Lateinamerika-Redaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Antonia Moser Produktion: Alice Grosjean Den NZZ-Artikel von Simon könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/mate-boom-in-europa-argentinische-tradition-trifft-modernen-hype-ld.10012606) Nachlesen. [Exklusiv für dich als Mate- und Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen, danach hört es ohne weiteres Zutun auf. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 14 Aug 2026 - 1618 - Nicht mehr als 5000: Weil Wasser fehlt, will ein Walliser Dorf nicht wachsen
Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in einem Reservoir gespeichert werden. Der Gemeindepräsident Raphaël Vuigner hat mit seinem Team berechnet, für wie viele Menschen das Reservoir reicht. Nur so viele sollen langfristig in Grimisuat leben dürfen. Ob das rechtlich möglich ist, was die Menschen in Grimisuat dazu sagen und ob dieser Vorstoss etwas mit der Schweizer 10-Millionen-Initiative zu tun hat, erfährst du in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Gina Bachmann, NZZaS-Reporterin Host: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Dominik Schottner [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Fotos von Ginas Ortsbesuch und ihre ganze [Reportage](https://www.nzz.ch/schweiz/das-walliser-dorf-grimisuat-deckelt-sein-bevoelkerungswachstum-weil-das-wasser-knapp-ist-kommt-die-10-millionen-schweiz-nun-von-unten-ld.10016534) findest du in der NZZ.
Thu, 13 Aug 2026 - 1617 - Andy Burnham: neuer britischer Premierminister und TikTok-Star
Erst seit dem 20. Juli im Amt hat Andy Burnham bereits Millionen Likes für sich gewonnen. Auf Social Media scheint die umgängliche Art des neuen Premierministers von Grossbritannien zu funktionieren. Aber kann man so auch ein Land regieren? In dieser Folge erklärt der NZZ-Korrespondent in Grossbritannien, David Signer, weshalb Burnham so aktiv auf Social Media setzt, und wo die Unterschiede, etwa zum Rechtspopulisten Nigel Farage von Reform UK sind. Gast: David Signer, Korrespondent in Grossbritannien Host: Simon Schaffer Redaktion: Dominik Schottner Ihr findet Davids Analyse von Andy Burnhams Social-Media-Strategie [hier](https://www.nzz.ch/international/andy-burnham-social-media-als-erfolgsstrategie-in-der-politik-ld.10018308) auf der Seite der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Wed, 12 Aug 2026 - 1616 - No hands on deck: Seedrohnen verändern den Krieg auf dem Meer
Sea Baby - was niedlich klingt, ist in Wahrheit Teil eines bedeutenden, mitunter tödlichen Wandels der Kriegsführung auf See: Denn "Sea Baby" ist der Name einer ukrainischen Seedrohne, die mit fast 1000 Kilogramm Sprengstoff beladen werden kann. Selbst grosse Tanker können damit nachhaltig beschädigt, wenn nicht gar versenkt werden. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis und. vor allem ohne Menschenleben auf Spiel zu setzen. Neben der Ukraine setzen auch viele andere Länder auf die Entwicklung von Über- und Unterseedrohnen: Die USA, Russland, der Iran und Nato-Mitgliedsländer wie Deutschland investieren Millionen in den Bereich. Auch, weil die Seedrohnen nicht nur bei Angriff und Verteidigung zum Einsatz kommen, sondern auch der Aufklärung dienen oder Schiffbrüchige retten können. So verändert sich stetig der Krieg zur See: weg vom Kampf millliardenschwerer Fregatten, Zerstörer und U-Boote hin zur vernetzten, bald vielleicht auch KI-gestützten Auseinandersetzung kleiner, unbemannter Boote. Wer in dem Wandel die Nase vorne hat, erzählte in dieser Folge NZZ-Sicherheitsredaktor Marco Seliger. Gast: Marco Seliger, NZZ-Sicherheits- und Verteidigungsredaktor Host: Sarah Ziegler Redaktion: Dominik Schottner Support: Benjamin Ziegler Marcos Analyse des Wandels zur See könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/pro/wie-seedrohnen-den-seekrieg-veraendern-ukraine-und-nato-voran-ld.10012478) bei NZZ Pro nachlesen. Um alle Inhalte von NZZ Pro lesen zu können, braucht ihr ein NZZ-Abo. Das könnt ihr [hier](https://abo.nzz.ch/deutschland/?trco=20007925-04-24-0103-0029-005317-00000001) abschliessen.
Tue, 11 Aug 2026 - 1615 - Ausgebrochen: So attackieren Chat-GPT und Co. selbständig Firmen im Netz
Es begann mit dem grossen KI-Anbieter Open AI im Juli: Als Test in einem isolierten, digitalen Raum sollte ihr neustes KI-Modell seine Hacking-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die KI hackte dafür ihre eigene Testumgebung und verschaffte sich Zugang zum Internet, Der Fall bei Open AI ist längst kein Einzelfall mehr. Ob beim Konkurrenten Anthropic, Meta oder beim britischen Institut für KI-Sicherheit: Immer häufiger hebeln KI-Systeme bei Tests Sicherheitsbarrieren aus, verschicken eigenständig Schadsoftware oder dringen unbemerkt in fremde Netzwerke ein. Gast: Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Ruths Artikel findet ihr hier https://www.nzz.ch/technologie/ki-system-von-open-ai-bricht-aus-seinem-kaefig-und-hackt-ein-unternehmen-ld.10016529) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 10 Aug 2026 - 1614 - «Auf den mexikanischen Staat kann man sich nicht verlassen» – Korrespondentin Sandra Weiss
Bei der Fussball-WM der Männer stand Mexiko als einer von drei Gastgebern im Rampenlicht. Die Medien hatten zuvor viel darüber spekuliert, ob das Land eine sichere WM ausrichten könne - angesichts der hohen organisierten Kriminalität. Das ist Mexiko gelungen, meint Korrespondentin Sandra Weiss. Der Juli sei der sicherste Monat des Jahres für das Land gewesen. Doch die Hoffnungen, dass die WM auch einen Wandel für das Land einleiten könne, hätten sich bisher nicht erfüllt. Der Alltag sei wieder eingekehrt und damit auch viele Gefahren. In dieser Samstagsfolge von NZZ Akzent berichtet Sandra Weiss davon, wie die organisierte Kriminalität das Land im Griff hat, wie man in einem gefährlichen Land als Journalistin arbeitet und wie die Menschen eigene Wege finden, um ihr Leben zu verbessern, wenn der Staat nicht eingreift. Gast: Sandra Weiss, freie Korrespondentin für die NZZ in Mexiko Host: Alice Grosjean [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) In [dieser Folge von NZZ Akzent](https://www.nzz.ch/podcast/mexikos-verschwundene-kinder-wenn-muetter-selbst-nach-den-toten-suchen-ld.1933203) erzählt Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz von Mexikos verschwundenen Kindern. [Hier](https://www.nzz.ch/podcast/was-ein-einbruch-bei-unserer-reporterin-ueber-die-misere-der-mexikanischen-justiz-aussagt-ld.1889069) erzählt Sandra davon, wie sie selber Opfer eines Einbruchs wurde. Und [hier](https://mx.linkedin.com/in/sandra-weiss-ba7b10) findest du Sandra auf LinkedIn.
Sat, 08 Aug 2026 - 1613 - Aufbau Süd: EU-Millionen beleben Italiens Dörfer wieder
Trevinano im Latium, zwei Autostunden nördlich von Rom, im Jahr 2022: "Der Wind trägt Papierfetzen durch die menschenleeren Gassen", schreibt NZZ-Italien-Korrespondent Luzi Bernet damals nach seinem ersten Besuch dort. Anlass für die Recherchereise Bernets: Trevinano will etwas gegen die immer grösser werdende Leere tun und hat sich deswegen um Geld aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz (PNRR) beworben, einem mit Milliarden Euro an EU-Geldern gefüllten Fonds zum Wiederaufbau Italiens nach der Corona-Pandemie. 20 Millionen hat Trevinano zugesprochen bekommen. Wie Trevinano und andere italienische Dörfer dieses Fördergeld verwendet haben und welche nachhaltigen Folgen das für das Land haben könnte, erzählt Bernet in dieser Folge des "Akzent". Gast: Luzi Bernet, Korrespondent in Rom Host: Dominik Schottner Produktion: Benjmain Gysler Luzis drei Reportagen aus Trevinano könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/trevinano-und-die-eu-millionen-kann-man-ein-bergdorf-mit-geld-retten-ld.10013153) (2026), [hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/millionen-aus-dem-eu-corona-fonds-was-tut-trevinano-mit-dem-vielen-geld-ld.1762062) (2023) und [hier](https://www.nzz.ch/international/italien-trevinano-und-das-viele-geld-aus-dem-eu-aufbaufonds-ld.1678188) (2022) nachlesen. [Wenn Du noch kein Abo für die NZZ hast, haben wir exklusiv für dich als Podcast-Fan ein kleines Goodie: Wir schenken dir ein 7 Tages-NZZ-Digitalabo. Nach einer Woche endet es automatisch. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 07 Aug 2026 - 1612 - Rohe Gewalt gegen Migranten: Wieso Tausende Südafrika verlassen
In Südafrika gehen Demonstranten seit Monaten gewalttätig gehen Migranten vor: Sie ziehen durch die Strassen, verwüsten deren Geschäfte und machen auch vor Gewalt keinen Halt. Hunderttausend Migrantinnen und Migranten haben Südafrika deshalb bereits verlassen. Die fremdenfeindliche Gewalt beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Metropolen, sondern erreicht auch wohlhabende Orte wie Mossel Bay im Süden des Landes. Woher kommt diese Wut der Einheimischen auf die Migranten? Und welche Rolle spielt dabei die Regierung? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Samuels Reportage von Mossel Bay findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/gewalt-gegen-migranten-in-suedafrika-reportage-aus-mossel-bay-ld.10016841 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Thu, 06 Aug 2026 - 1611 - Make Europe Great Again - Wie Elon Musk hier wieder Politik macht
Eigentlich wollte er sich nach seinem Intermezzo in der US-Regierung zurückhalten, doch jetzt mischt er wieder kräftig mit, auch in Europas Politik: Elon Musk. Im Juli unterstützte er eine Präsidentschaftskandidatur von Marine Le Pen in Frankreich, nennt sie die letzte Hoffnung des Landes. Auch in Irland, Rumänien, Grossbritannien und Deutschland unterstützt er Kandidaten rechter oder rechtspopulistischer Parteien. Was Musk dabei antreibt und wie erfolgreich er mit seiner politischen Einmischung im In- und Ausland ist, erzählt NZZ-Auslandredaktorin Isabelle Jacobi in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin der NZZ Host: Sarah Ziegler Redaktion und Support: Antonia Moser Alle Artikel von Isabelle findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/impressum/isabelle-jacobi-ld.1840955). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 05 Aug 2026 - 1610 - Deal or no deal: Was taugt Trumps Gaza-Plan wirklich?
Eine Waffenruhe im Gazastreifen und die komplette Entwaffnung der Hamas - so hatte es US-Präsident Donald Trump euphorisch angekündigt. Doch schon nach wenigen Tagen ist die Euphorie verpufft. Weder hat die Führung der Terrororganisation der Abgabe ihrer Waffen zugestimmt, noch stösst der Plan in Israel auf Begeisterung. Die geplante Entwaffnung soll theoretisch von einer noch nicht existierenden internationalen Truppe überwacht werden – ein logistisches und politisches Vakuum. «So schön die Ankündigung auch klingt, mit der Realität hat das noch nicht allzu viel zu tun», dämpft Israel-Korrespondent Johannes Bockenheimer in dieser Folge die Erwartungen. Gast: Johannes C. Bockenheimer, NZZ-Korrespondent in Israel Host: Marlen Oehler Redaktion und Support: Alice Grosjean, Dominik Schottner Johannes' Artikel aus seinem Berichtsgebiet findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/johannes-c-bockenheimer-ld.1759640) bei der NZZ. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Tue, 04 Aug 2026 - 1609 - Flucht zurück: Wie die Bewohner von Ceuta den Migrantenansturm erlebt haben
Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin. Host: Dominik Schottner Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien Redaktion: Sarah Ziegler Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/julia-monn-ld.1647919), eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/spanische-exklave-bei-marokko-migrantenandrang-stellt-laut-spaniens-ministerpraesident-verletzung-der-territorialen-integritaet-dar-ld.10017727). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Mon, 03 Aug 2026 - 1608 - Waldbrände in Europa: Warum es zu wenig Löschflugzeuge gibt
Die Brandkatastrophen in Europa sind historisch: Feuerwehr und Rettungskräfte befinden sich im Dauereinsatz. Was die Lage zusätzlich erschwert: Neue Löschflugzeuge sind kaum verfügbar. Die kleinen Propellermaschinen fliegen extrem tief und können ihre Wassertanks in Seen und Flüssen füllen. Das Modell Canadair 515 etwa gilt als Klassiker unter den Löschflugzeugen: In nur zwölf Sekunden ist der Wassertank voll, und die Maschine kann zum Brand zurückfliegen. Solche Maschinen sind derzeit auch bei den Waldbränden in Spanien und Frankreich im Einsatz. Doch die Flotten der bewährten Canadair-Flieger sind knapp, da der Hersteller die Produktion jahrelang ausgesetzt hatte. Selbst bei neuen Bestellungen dauert es Jahre, bis Maschinen und geschultes Personal einsatzbereit sind. In dieser Episode beleuchten wir, warum die grenzüberschreitende Hilfe der EU an ihre Grenzen stösst. Wir sprechen über die besonderen Herausforderungen der Piloten beim Löscheinsatz und zeigen auf, warum neben der Verstärkung aus der Luft vor allem Massnahmen am Boden entscheidend sind. Heutiger gast: Jürgen Schelling, Aviatik-Journalist Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer Mehr Informationen: [Überblick zu den Waldbränden in Europa ](https://www.nzz.ch/panorama/fast-eine-halbe-million-menschen-sind-von-flammen-bedroht-so-ist-die-lage-in-spanien-frankreich-und-italien-ld.10017137)in der NZZ. [Interaktive Temperaturkarte](https://www.nzz.ch/visuals/hitzewelle-in-europa-die-interaktive-temperatur-karte-im-live-check-ld.10012978) zur Hitze in Europa. [Jürgens NZZ-Artikel z](https://www.nzz.ch/mobilitaet/waldbraende-in-europa-neue-loeschflugzeuge-sind-kaum-verfuegbar-ld.10016896)um Mangel an Löschflugzeugen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 31 Jul 2026 - 1607 - Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?
Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar. Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt. Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Der [Hintergrundartikel von Catherine](https://www.nzz.ch/pro/der-naechste-seeweg-ist-blockiert-droht-nun-doch-eine-energiekrise-ld.10016390) in der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 30 Jul 2026 - 1606 - CSD-Anschlag in Berlin: Wie der Rechtstaat Terroristen das Leben leicht macht
Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-terrorist-und-der-naive-staat-deutschland-versagt-im-kampf-gegen-islamismus-ld.10017142). Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls [auf unserer Seite](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/anschlag-in-berlin-offene-fragen-zu-mittaeter-und-stichwaffe-polizei-fahndet-nach-dem-taeter-ld.10017025). O-Ton Material von [Tagesthemen](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1621132.html) und [Deutschlandfunk](https://www.deutschlandfunk.de/terrorabwehr-und-aktionsplan-queer-interview-konstantin-von-notz-gruene-100.html). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 29 Jul 2026 - 1605 - Hitze & Alter: Wann werden hohe Temperaturen gefährlich?
Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt. Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren. Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent. Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln: https://allgemeinmedizin.uk-koeln.de/?pbid=354346%20Calor-Liste Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es [hier entlang.](https://www.nzz.ch/wissenschaft/hitze-und-alter-wann-werden-hohe-temperaturen-gefaehrlich-ld.10014822) Weitere Artikel von Michael bei der NZZ [findet ihr hier. ](https://www.nzz.ch/impressum/michael-brendler-ld.1881606) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 28 Jul 2026 - 1604 - Syrien: Warum Menschen in Rakka den IS vermissen
Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft zurückwünschen. Host: Nadine Landert Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst- in-rakka-die-sehnsucht-nach-dem-is-ld.10007702). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 27 Jul 2026 - 1603 - «Als Journalist flüchtet man sicher nicht als erster» – Taiwan-Korrespondent Patrick Zoll
Der NZZ-Korrespondent Patrick Zoll ist in Taiwan stationiert - von dort aus bereist er die gesamte Region und berichtet vor allem über die Rivalität zwischen China und den USA. Dass unser Korrespondent von Taiwan aus arbeitet, hat einen guten Grund: Nirgendwo anders treffen die Grossmächte China und USA so direkt aufeinander. Die Insel könnte der grösste geopolitische Krisenherd unserer Zeit werden. Im Gespräch schildert Zoll eindrücklich, wie sich die Bedrohung durch China im Alltag Taiwans anfühlt, wo zivile Selbstverteidigung an Bedeutung gewinnt und wieso die Bevölkerung dennoch erstaunlich gelassen bleibt. Aus seiner Basis in Taipei bereist Patrick Zoll aber auch die gesamte Region, von Australien bis Hawaii. Besonders brenzlig wurde es für den Journalisten auf dem Südchinesischen Meer: Zehn Tage lang begleitete er die philippinische Fischereibehörde auf Patrouille, die immer wieder von chinesischen Kriegsschiffen eingeschüchtert wurde. Heutiger Gast: Patrick Zoll, Indopazifik-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion & Produktion: Alice Grosjean Mehr zum Thema: Patricks [NZZ-Reportage zur Reise mit der philippinischen Fischereibehörde](https://www.nzz.ch/international/jetzt-haben-sie-uns-gerammt-unterwegs-im-suedchinesischen-meer-wo-china-seine-machtansprueche-rabiat-durchsetzt-ld.1907271), inklusive Video vom Zwischenfall mit der chinesischen Küstenwache. Hier geht's zum [Artikel über die Mäuseplage](https://www.nzz.ch/international/wir-haben-maeuse-auf-unseren-feldern-in-den-haeusern-in-der-klinik-der-schule-sogar-in-unseren-betten-ld.10007880) in Australien. Und hier eine [Übersicht zu allen Artikeln von Patrick](https://www.nzz.ch/impressum/patrick-zoll-ld.153793) bei der NZZ. Zum Folgen: [Patricks Profil auf LinkedIn](https://tw.linkedin.com/in/patrickzoll) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Sat, 25 Jul 2026 - 1602 - Indiens «Kakerlaken» wehren sich: Die Gen-Z-Proteste und was dahinter steckt
In den Strassen von Delhi protestieren zehntausende meist junge Menschen, manche in skurrilen Kostümen als Küchenschaben. Was satirisch begann, hat sich zu einer ernsthaften politischen Bewegung der Generation Z entwickelt. Auslandredaktor Daniel Rickenbacher berichtet aus Indien über die Hintergründe der Proteste, die mit den verkrusteten System, allen voran der Wirtschaft und dem Bildungssystem verwurzelt sind. Der Auslöser für den geballten Frust sind massive Skandale rund um geleakte Aufnahmeprüfungen an Universitäten und Suizide von Studenten. In dieser Folge geht es auch darum, welche Rolle Social Media und Influencer bei der Mobilisierung spielen und warum dieser Aufstand die Regierung unter Narendra Modi zunehmend unter Zugzwang setzt. Gast: Daniel Rickenbacher, Auslandredaktor Host: Simon Schaffer [Daniels Reportage aus Delhi ](https://www.nzz.ch/international/traenengas-statt-jobs-indiens-jugend-studiert-am-markt-vorbei-und-protestiert-ld.10016332)bei der NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 24 Jul 2026 - 1601 - Botox und Sinnsuche: Wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht
An einem Sommerabend in Peking stehen chic gekleidete Frauen in Stilettos stundenlang Schlange. Einige haben sogar Schlafsäcke dabei, um auf dem Boden der angesagten Schönheitsklinik zu übernachten. Denn sie alle warten auf den «Injektionstag», an dem eingeflogene Star-Chirurgen Behandlungen mit Botox, Fillern und Stammzellentherapien durchführen. Es ist mehr als ein Schönheitsboom, der in China stattfindet. Die grosse Nachfrage ist auch ein Symptom und zeigt, wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht. Gast: Katrin Büchenbacher, China Redaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Antonia Moser Katrins Reportage findet ihr hier https://www.nzz.ch/international/der-chinesische-traum-ist-ausgetraeumt-die-elite-verliert-den-glauben-an-den-fortschritt-ld.10013105 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.(https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 23 Jul 2026 - 1600 - Wie gross ist die Eskalation im Iran-Krieg tatsächlich?
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich nach einer kurzen Phase relativer Ruhe wieder deutlich zu. Das Rahmenabkommen wurde von beiden Parteien aufgekündigt, und nach zahlreichen Nächten gegenseitiger Angriffe wächst die Sorge vor einer neuerlichen Eskalation. In dieser Folge analysiert Nahost-Redaktorin Anne Allmeling den aktuellen Verlauf der Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass die Intensität der Angriffe zwar unter dem Niveau zu Kriegsbeginn liegt, die jüngsten Todesopfer auf beiden Seiten sowie Angriffe auf zivile Infrastruktur jedoch eine gefährliche Dynamik auslösen. Zudem werden die politischen Hintergründe beleuchtet, etwa die Strategie Teherans, auf Zeit zu spielen, und die Rücksichtnahme der US-Regierung auf die anstehenden Zwischenwahlen sowie die immensen Kosten des Konflikts. Gast: Anne Allmeling, Nahostredaktorin Host: Simon Schaffer Redaktion: Alice Grosjean Mitarbeit: Olivia Fischer, Jonas Oesch, Nadine Landert Die [Grafik aus der Folge](https://www.nzz.ch/international/usa-iran-krieg-in-zahlen-alle-angriffe-seit-der-waffenruhe-ld.10014810) beider NZZ. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 22 Jul 2026 - 1599 - Warum die USA ihre Zukunft als Wissenschaftsmacht aufs Spiel setzen
Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen. Doch warum greift die US-Regierung die Forschung so fundamental an? Als Grund wird ein politischer Feldzug genannt: Die Universitäten gelten in den Augen der Regierung als Nest für den Vokismus, und Professoren werden sogar als Feind bezeichnet. Welche fatalen Auswirkungen das auf die traditionsreiche Grundlagenforschung hat, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn bahnbrechende Technologien wie der Laser oder das GPS basieren auf staatlich geförderter Forschung, die nicht sofort wirtschaftlich profitabel sein musste. Nun droht eine Abschottung, während China strategisch investiert und die USA bei den Forschungsausgaben bereits überholt hat. Heutiger Gast: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Tue, 21 Jul 2026 - 1598 - Proteste in Kiew: Warum Selenski seinen beliebtesten Minister feuert
Der ukrainische Präsident Wolodomir Selenski baut mitten im Krieg sein Kabinett um - nicht zum ersten Mal. Im Juli treffen die Entlassungen zuerst Regierungschefin Julia Swiridenko. Dieser Weggang sorgt nur für wenig Schulterzucken. Doch wenige Tage später entlässt Selenski auch Michailo Fedorow, den im Volk sehr beliebten Verteidigungsminister. Keine 24 Stunden später protestieren tausende Menschen in Kiew gegen diese Personalie. NZZ-Ukraine-Korrespondent Volker Papst erklärt in dieser Folge von "NZZ Akzent", warum Fedorow gehen musste und was diese Entscheidung für Selesnkis eigene Popularität bedeutet. Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Redaktion: Alice Grosjean [Volkers Berichterstattung über die Wechsel im Kabinett findest du bei der NZZ. ](https://www.nzz.ch/impressum/volker-pabst-ld.154617) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 20 Jul 2026 - 1597 - USA: Die Linkspopulisten sind im Aufwind - zu welchem Preis?
In den USA gewinnt eine neue, radikale Generation linker Politiker an Einfluss. Angeführt von den «Democratic Socialists of America» (DSA) fordern junge Aktivisten das etablierte Parteiensystem heraus. Getrieben von steigenden Lebenshaltungskosten und wachsender Ungleichheit setzen sie auf antikapitalistische und antizionistische Botschaften. Für die Demokratische Partei birgt dieser Linkspopulismus jedoch grosse Risiken, sagt Auslandredaktorin Isabelle Jacobi. Zwar mobilisieren die rebellischen Kandidaten eine lautstarke Basis, doch in entscheidenden Swing States drohen sie gemässigte Wähler zu verschrecken. Statt geschlossen aufzutreten, verstricken sich die Demokraten in heftige Flügelkämpfe. Das schwächt ihre Chancen bei den anstehenden Wahlen und liefert den Republikanern um Donald Trump eine perfekte Steilvorlage für den Wahlkampf. Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler und Alice Grosjean [Hier ist Isabelles Kommentar dazu](https://www.nzz.ch/meinung/houston-die-demokraten-haben-ein-problem-die-radikale-linke-ld.10014409). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 17 Jul 2026 - 1596 - Stricken gegen Stress: Was steckt hinter dem Hype?
Corona war ein Verstärker – spätestens seit da feiern Grossmutter-Hobbys ein Comeback. Mittlerweile setzen sogar Psychiatrien auf Strickgruppen. In dieser Folge hören wir zum Beispiel von Simone Ryan, eine der bekanntesten Strickerinnen der Schweiz. Auf Instagram verfolgen das 50 000 Follower. Ryan ist 33 Jahre alt. Sie selber strickt, um sich zu beruhigen. Die positive Wirkung auf die psychische Gesundheit ist mittlerweile auch wissenschaftlich belegt. «Strickfluencer» erreichen auf Social Media ein Millionenpublikum, es gibt immer mehr Veranstaltungen, an denen in der Öffentlichkeit gestrickt wird. Ausserdem erzählt Redaktorin Andrea Marti, was sie persönlich dem Stricken abgewinnt – und sie erklärt, warum ausgerechnet dieses Grossmutter-Hobby es vermag, unsere Bildschirmzeit zu senken. Heutiger Gast: Andrea Marti, NZZ-Redaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Andreas Text in der NZZ könnt ihr [hier lesen](https://www.nzz.ch/zuerich/sie-stricken-sich-ihre-sorgen-weg-wie-eine-generation-zu-einem-oma-hobby-kam-ld.10003524). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 16 Jul 2026 - 1595 - Auf Virenjagd - wie Forscher in Afrika die nächste Pandemie verhindern wollen
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich, also wenn Krankheiten vom Tier auf den Menschen überspringen. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass das künftig weniger passiert. Dafür sind Frédéric Singa und sein Team im Regenwald des Naturschutzgebiets Dzanga-Sangha unterwegs - im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Ihr Ziel ist ein kleiner Wasserfall und die Grotte direkt dahinter: eine Höhle voller Fledermäuse. Die Forscher wollen einige der Tiere fangen, denn in ihnen könnten Viren schlummern, zum Beispiel Ebola. Auch die Covid-Pandemie wird auf Viren zurückgeführt, die von einer Fledermaus über einen Zwischenwirt zum Menschen gelangt sind. Frédéric Singa will herausfinden, welche Viren in seinem Gebiet vorkommen. Sein Ziel: Es sollen weniger infizierte Tiere in Umlauf gebracht werden. Wie er vorgeht, um um Aufklärungsarbeit zu leisten und dabei die Unterstützung der Menschen vor Ort zu gewinnen, erzählt der NZZ-Reporter Jonas Gerding im Podcast. Er hat Singa über mehrere Wochen begleitet. Heutiger Gast: Jonas Gerding, NZZ-Reporter Host & Redaktion: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Hier könnt ihr den ganzen [Dokumentarfilm von Dietmar Klumpp und Jonas Gerding von "NZZ Format"](https://www.nzz.ch/video/format/wie-zentralafrikas-regenwald-pandemien-beeinflusst-ld.10005627) anschauen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 15 Jul 2026 - 1594 - Paradoxes Finnland: Das glücklichste Land hat am meisten Arbeitslose
Finnland gilt laut Weltglücksbericht als das glücklichste Land der Welt. Doch eigentlich steckt das Land in einer wirtschaftlichen Krise, es hat die höchste Arbeitslosenquote in ganz Europa. Besonders der Einbruch der Handelsbeziehungen zu Russland nach dem Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die heimische Holz- und Baubranche schwer getroffen. Die sozialen Folgen dieser Entwicklung sind gravierend, die Jugendarbeitslosigkeit hat mittlerweile die 20-Prozent-Marke überschritten. Ein extrem ausgebautes Sozialsystem fängt die Betroffenen zwar finanziell auf, nimmt vielen jedoch auch den Anreiz zur aktiven Arbeitssuche. Inmitten von Lethargie und zunehmenden psychischen Problemen der jüngeren Generation droht die traditionelle finnische Eigenschaft «Sisu» – der unbändige Wille, niemals aufzugeben – verloren zu gehen. Doch es gibt auch noch Erfolgsgeschichten. Gast: Linda Koponen, Nordeuropa-Korrespondentin Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Hier findet ihr Lindas [Finland-Reportage zum Nachlesen in der NZZ: https://www.nzz.ch/international/finnland-gluecklichstes-land-hoechste-arbeitsloslosigkeit-ld.10006889 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen: https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast
Tue, 14 Jul 2026 - 1593 - Route 60: Wo sich israelische Siedler und Palästinenser begegnen
Die Route 60 ist eine israelische Strasse, die aber auch quer durch das palästinensische Westjordanland führt. Sie gilt als eine der letzten Strassen, die sich Israelis und Palästinenser noch teilen. Ein Roadtrip zeigt jedoch, dass die geografische Nähe keineswegs zu mehr Verständnis führt. Stattdessen prallen im Alltag zwei völlig unversöhnliche Welten aufeinander. Während israelische Militäreinsätze und abgeriegelte Städte den palästinensischen Handel regelmässig lahmlegen, beanspruchen radikale jüdische Siedler das Land auf Basis der Bibel für sich. Seit den Ereignissen vom 7. Oktober 2023 hat sich die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland massiv verschärft. Eine grassierende Arbeitslosigkeit unter den Palästinensern treibt die wirtschaftliche Not voran und schürt die Angst vor weiterer Radikalisierung. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt durch bewaffnete Siedler. Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Host: Antonia Moser Rewerts Artikel zur Route 60 findet Ihr [hier.](https://www.nzz.ch/international/israel-und-palaestina-auf-der-route-60-entscheidet-sich-der-nahostkonflikt-ld.10003827) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Mon, 13 Jul 2026 - 1592 - Wie korrupt ist die spanische Politik, Julia Macher?
Der ehemalige Ministerpräsident, der Ex-Verkehrsminister – und sogar die Ehefrau von Pedro Sánchez selbst: Sie alle standen kürzlich im Visier der spanischen Korruptionsermittler. Die spanische Politik scheint gerade in Korruptionsfällen zu versinken. Im Alltag der Menschen, etwa bei Behördengängen, sei die Korruption zwar nicht spürbar, sagt Julia Macher. Das Problem seien Spitzenposten in der Verwaltung, die parteipolitisch besetzt werden – und das betreffe alle Parteien: «Die Konservativen, die Sozialisten, die regionalen Parteien – eigentlich alle Parteien, die irgendwo lange genug an der Macht sind, um solche Spitzenposten besetzen zu können.» In dieser Folge von "NZZ Akzent - der Samstag" spricht Korrespondentin Julia Macher über die Besonderheiten der Korruption in Spanien - und darüber, was das mit der Stimmung im Land macht. Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen: https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast Gast: Julia Macher, freie Journalistin und NZZ-Korrespondentin für Spanien und Portugal Host & Produktion: Alice Grosjean NZZ-Artikel zum Weiterlesen: - [Übersicht zu Korruptionsfällen in der spanischen Politik](https://www.nzz.ch/international/die-korruptionsaffaeren-um-spaniens-regierungschef-eine-uebersicht-ld.10012284) - [Der Fall José Luis Zapatero](https://www.nzz.ch/international/geldwaesche-und-mitgliedschaft-in-einer-kriminellen-organisation-gegen-spaniens-ex-regierungschef-jose-luis-zapatero-wird-ermittelt-ld.10007718) - [Der Fall Begoña Gómez, Ehefrau von Pedro Sánchez](https://www.nzz.ch/international/die-ehefrau-von-spaniens-regierungschef-pedro-sanchez-darf-das-land-nicht-verlassen-ld.10012396) Julias eigener Podcast auf Spotify: [Sangría – und sonst? Der Spanien-Podcast](https://open.spotify.com/show/580WJG2SqNbRCjnxWhU3qw) [Julias LinkedIn-Profil:](https://es.linkedin.com/in/julia-macher-10a91b1ab) Und hier kommt ihr direkt zum LinkedIn-Profil von Linda: https://ee.linkedin.com/in/linda-koponen-067473185
Sat, 11 Jul 2026 - 1591 - Warum die Schweiz die beste Fussball-WM ihrer Geschichte spielt
Ein historischer Elfmeter von Ruben Vargas erlöste Tausende Fussballfans im ganzen Land: Die Schweizer Nationalmannschaft steht nach einem dramatischen 4:3 gegen Kolumbien zum ersten Mal seit 72 Jahren wieder in einem WM-Viertelfinale. In dieser Folge von NZZ Akzent fragen wir uns, warum dieser Erfolg gerade jetzt gelingen konnte. Ein wichtiger Punkt war die strukturierte Nachwuchsarbeit, die in den 1990er-Jahren begann. Dazu kommt die Rolle der multikultulturellen Schweiz: Gerade in den 90ern kamen viele Migranten ins Land, deren fussballbegeisterte Kinder dem Sport eine neue Dynamik verliehen. Sportredaktor Dominic Wirth analysiert die Entwicklung des Schweizer Teams an dieser WM und gibt eine Prognose fürs Viertelfinale gegen Argentinien ab. Heutiger Gast: Dominic Wirth, Sportredaktion Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler
Fri, 10 Jul 2026 - 1590 - Venezuelas Boden bebt – und das Regime wankt
Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die erste internationale Katastrophenhilfe abgezogen. Zurück bleibt ein zerstörtes Land mit schätzungsweise mehreren Zehntausend Todesopfern und einer kollabierten Infrastruktur. Das autoritäre Regime unter Delcy Rodríguez, das nach der Entmachtung von Nicolás Maduro mit Unterstützung der USA installiert wurde, steht nun vor einer logistischen und finanziellen Mammutaufgabe. Die Bevölkerung leidet auf den Strassen, während die versprochenen Hilfsgelder aus dem Ausland kaum ausreichen, um die prekäre Lage in den Griff zu bekommen. Die Naturkatastrophe entwickelt sich zunehmend zu einer existentiellen politischen Krise für die Machthaber. Erstmals entlädt sich in den sozialen Medien offener und massiver Unmut über staatliches Versagen und Korruption. Während das Regime mit einer Mischung aus inszenierter Volksnähe und neuer Repression reagiert, wächst der Druck auf die USA. Das Beben hat das politische Gefüge des ölreichen Staates tief erschüttert und könnte die Stunde Null für einen unvorhersehbaren Machtwechsel einläuten. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser Redaktion: Sarah Ziegler Die [neusten Zahlen und Informationen aus Venezuela](https://www.nzz.ch/themen/venezuela) findest du in der NZZ. [Und hier nochmals das exklusive Probeabo für 7 Tage, nur für Podcast-Fans. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 09 Jul 2026 - 1589 - Albanien: wie Jared Kushners Hotelprojekt die Flamingo-Revolution auslöste
Ein unberührtes Naturparadies im Mittelmeer soll einem Refugium für Milliardäre weichen. Um ein exklusives Luxusresort von Ivanka Trump und Jared Kushner zu ermöglichen, hebelte die albanische Regierung kurzerhand den gesetzlichen Schutzstatus eines der wichtigsten Feuchtgebiete des Landes aus. Doch als im Mai schliesslich die Bagger aufgefahren sind, formierte sich umgehend Widerstand unter den Anwohnern und Umweltschützern. Mittlerweile haben sich die lokalen Proteste zu landesweiten «Flamingo-Revolution» ausgeweitet. Täglich demonstrieren Tausende in der Hauptstadt Tirana gegen die Vetternwirtschaft und das System von Regierungschef Edi Rama. Im Podcast «NZZ Akzent» schildert Südosteuropa-Korrespondentin Nicole Anliker ihre Eindrücke vor Ort, erklärt, was die Menschen auf die Strasse treibt und wie die Regierung mit dem massiven Druck umgeht. Heutiger Gast: Nicole Anliker, Südosteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Nicole aus Albanien findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/die-flamingo-rebellion-in-albanien-die-proteste-zeigen-wie-rueckstaendig-regierungschef-rama-ist-ld.10012853 Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast
Wed, 08 Jul 2026 - 1588 - Warum der Vatikan die radikalen Piusbrüder exkommuniziert
Die katholische Kirche steht gerade mitten in einer Zerreissprobe: Die erzkonservative Pius-Bruderschaft weihte im Wallis gegen den ausdrücklichen Willen des Vatikans neue Bischöfe – und provoziert damit ihre Exkommunizierung. Inlandredaktorin Isabelle Wachter ist zur umstrittenen Zeremonie gereist und berichtet aus einer abgeschotteten Welt zwischen alter Liturgie, religiösem Traditionalismus und konservativen Weltbildern. Im Gespräch erzählt sie von den alten Widerständen der Pius-Bruderschaft gegen alle Reformen in der katholischen Kirche und wie es nun schliesslich zum endgültigen Bruch mit Rom gekommen ist. Was bedeutet die Exkommunizierung der Piusbrüder aus der katholischen Kirche? Heutiger Gast: Isabell Wachter, Inland-Redaktorin Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler, Ben Gysler Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. https://probeabo.nzz.ch/podcast Isabells Repo zur Bischofsweihe im Unterwallis findet ihr [hier ](https://www.nzz.ch/schweiz/konflikt-erreicht-am-mittwoch-seinen-hoehepunkt-bischofsweihen-im-wallis-werden-zur-zerreissprobe-fuer-die-weltkirche-ld.10013556) und einen NZZ-[Kommentar](https://www.nzz.ch/meinung/eine-befreiung-der-papst-bricht-mit-den-piusbruedern-ld.10013931) zur Exkommunizierung der Piusbrüdern.
Tue, 07 Jul 2026 - 1587 - Meta baut Mega-Datencenter: Fluch oder Segen für Louisiana?
In einer der ärmsten ländlichen Regionen im Süden der USA befindet sich inmitten von grünen Feldern eine riesige Baustelle. Der Tech-Gigant Meta baut im US-Bundesstaat Louisiana ein gigantisches Rechenzentrum, um die eigene Infrastruktur für künstliche Intelligenz voranzutreiben. Für die strukturschwache Region bedeutet einen wirtschaftlichen Boom. Doch der Deal mit dem Silicon-Valley-Konzern wurde in wenigen Wochen und völlig an der Öffentlichkeit vorbei besiegelt. Hinter der Fassade des plötzlichen Reichtums wächst bei den Anwohnern die Skepsis über die langfristigen Folgen für Mensch und Natur. Das Rechenzentrum wird nach seiner Fertigstellung immense Mengen an Strom und Wasser verbrauchen, weshalb eigens neue Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Während die lokale Wirtschaft auf eine Zukunft als neuer Tech-Hub hofft, sorgen sich die Menschen vor Ort um massive Umweltbelastungen, Intransparenz und das Risiko, dass die KI-Blase platzt. [Astrids Reportage aus Louisiana gibt's auch online in der NZZ.](https://www.nzz.ch/technologie/maisfelder-fuer-meta-wie-ki-ein-armes-stueck-amerika-spaltet-ld.10005600) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Mon, 06 Jul 2026 - 1586 - Warum Trumps Iran-Deal den Golfstaaten Sorgen macht
US-Aussenminister Marco Rubio war auf Werbetour in den Golfstaaten. Denn dort kam das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran gar nicht gut an; Rubio sollte sie beruhigen. Doch immer noch ist die Sorge von Katar, Saudi-Arabien oder den Vereinigten Emiraten gross. Sie fürchten wirtschaftliches Chaos und das Erstarken des iranischen Regimes. Nun müssen die Golfstaaten neue Wege finden, mit Iran umzugehen. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, erklärt Nahost-Korrespondent Daniel Böhm in dieser Folge von NZZ Akzent. Er hat in Abu Dhabi und Dubai unterwegs, um die Stimmung vor Ort einzufangen. Gast: Daniel Böhm, NZZ Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Sarah Ziegler Daniels Analysen und Reportagen aus Nahost kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409)nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Fri, 03 Jul 2026 - 1585 - Warum man in Japan ewig Ausländer bleibt
Ein Brief hätte fast ihren grossen Traum zerstört. Die Schweizerin Jessie arbeitet damals an einem buddhistischen Gymnasium in Japan und will dort Priesterin werden. Im Brief des Schulleiters aber steht: Als Frau und Ausländerin sei es ihr unmöglich, eine buddhistische Priesterin zu werden. Aber Jessie will das nicht wahrhaben und kämpft weiter. Heute ist sie die erste ausländische Tempelvorsteherin in Japan. Wie sie das geschafft hat, hat sie NZZ-Auslandredaktor Marco Kauffmann erzählt. Er wollte wissen, ob und wie Zuwanderer in der japanischen Gesellschaft aufgenommen werden. Getroffen hat er dafür auch den Australier Byron, der seit rund 25 Jahren in Japan lebt. Für ihn ist klar: Wer als Ausländer in Japan leben will, muss sich anpassen. Er hat wenig Verständnis für die Einwanderer, die die kulturellen und gesellschaftlichen Regeln der Japaner ignorieren. Gast: Marco Kauffmann, NZZ Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Marcos Reportage aus Japan findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/wann-gehen-sie-zurueck-zu-hause-in-japan-aber-ewig-auslaender-ld.10007771). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Thu, 02 Jul 2026 - 1584 - Glück an der Front – Warum eine ukrainische Ärztin den Krieg sucht
Olga Suppan, eine 51 Jahre alte ukrainische Ärztin, reist regelmäßig aus Graz in die Ukraine, um als Anästhesistin Kriegsopfer zu behandeln. Sie arbeitet mit der Organisation Pirogow First Volunteer Mobile Hospital zusammen und sieht sowohl Verletzte als auch viele Tote. Für sie ist jemand mit nur einem amputierten Bein ein "Glücksfall". Doch nach einem Einsatz in der Frontstadt Bachmut fühlte sich Suppan entfremdet von der Normalität in Graz und suchte in einer Psychotherapie Hilfe, um ihre Traumaerfahrungen zu bewältigen. Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Katharina Brachers Porträt von Olga Suppan kannst Du [hier](https://www.nzz.ch/gesellschaft/ukraine-krieg-die-aerztin-an-der-front-mit-dem-gespuer-fuer-den-tod-ld.10003930) in der NZZ nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wed, 01 Jul 2026 - 1583 - Roboter schlägt Profis im Tischtennis – ein Meilenstein?
Im Frühling 2025 besiegt der Tischtennis-Roboter Ace von Sony erstmals eine Profi-Spielerin. Tischtennis galt in der Robotikforschung lange als ultimativer Härtetest. Der Ball ist extrem schnell unterwegs, Spin und Bewegungen des Gegenübers schwer berechenbar. Der Roboter muss also lernen, in Echtzeit präzise zu reagieren. Nun kann er das. Doch wie gross ist dieser sportliche Durchbruch wirklich - und was hat er mit unserem Alltag zu tun? Gast: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin Host: Simon Schaffer Produktion: Marlen Oehler Redaktion: Alice Grosjean Gioias Bericht über die sportlichen Roboter findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/meinung/schnell-praezise-autonom-roboter-schlagen-uns-im-tischtennis-und-im-halbmarathon-und-bald-auch-im-job-ld.10004315). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Tue, 30 Jun 2026
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