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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.

1654 - Partys, Champagner und Geld: Ein Korruptionsskandal erschüttert Brasilien
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  • 1654 - Partys, Champagner und Geld: Ein Korruptionsskandal erschüttert Brasilien

    Ein gigantischer Finanzskandal bringt die brasilianische Machtelite ins Wanken: Der Banker Daniel Vorcaro baute in Rekordzeit die Banco Master auf – gestützt auf ein korruptes Netzwerk aus Politikern, Richtern und Spitzenbeamten. Durch rauschende Luxuspartys, exklusive Geschenke und Bestechungsgelder sicherte er sich politischen Einfluss und kaufte gefällige Urteile. Doch kurz vor den Wahlen bricht das Kartenhaus zusammen. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch analysiert in dieser Episode die Verstrickungen bis in die höchsten Zirkel der Machtelite und die Folgen für die Demokratie in Brasilien. Und das alles kurz vor den Präsidentschaftswahlen. Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent Host: Marlen Oehler Redaktion: Lillybelle Eisele Alexander Buschs Artikel zum Fall Daniel Vorcaro findet Ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/der-playboy-der-brasiliens-elite-mit-millionen-geschmiert-und-zu-sexpartys-geladen-hat-ld.10024292). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

    Tue, 29 Sep 2026
  • 1653 - Erbe des Fixpreis-Fliegers: Deshalb wird der F-35 für die Schweiz teurer als geplant

    Das Werk, in dem der F-35 gebaut wird, gleicht einem Hochsicherheitsgefängnis: Um hereinzukommen muss USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer vorbei an bewaffneten Wachen und Checkpoints, um schliesslich noch alle technischen Geräte abzugeben - und sogar ihren Schmuck: "Die Befürchtung ist, dass sich ein kleines Teil ansonsten in diesen Kampfjet verirren könnte", erzählt sie in dieser Folge von NZZ Akzent. Der Besuch in der Fabrik zeigt, wieso die Schweiz nun mehr für den F-35 zahlt als gedacht. Es ist eben nicht nur der vermeintliche Fixpreis-Skandal, der die Schweiz seit einiger Zeit beschäftigt. Das Schweizer Verteidigungsministerium VBS hatte lange auf der Sichtweise bestanden, den Flieger zu einem Festpreis zu bekommen. Das aber geben die Verträge nicht her - mit der Folge, dass das bewilligte Geld nun nur noch für 30 statt 36 Jets reicht. Gast: Marie-Astrid Langer, NZZ-USA-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer, Lillybelle Eisele Die Reportage von Marie-Astrid Langer genau wie Analysen und weitere Berichte rund um das Rüstungsprojekt F-35 findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/suche?query=F-35) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

    Mon, 28 Sep 2026
  • 1652 - Kosovo: Warum die Menschen seit über einer Woche protestieren

    Am Mittwochabend versammeln sich Tausende Menschen im Zentrum von Pristina. Sie schwenken, Fahnen, zünden Pyros und rufen im Chor. Unter dem Motto «Nicht in meinem Namen» solidarisieren sich die Demonstrierenden mit ihrem Ex-Präsidenten Hashim Thaçi. Dieser wurde vergangene Woche von einem Sondertribunal in Den Haag für Kriegsverbrechen verurteilt. Die Strafe sieht 25 Jahre Haft vor. Viele Kosovaren sehen in Thaçi aber in erster den Anführer der Befreiungsbewegung UCK, die damals für die Unabhängigkeit von Serbien kämpfte. Hashim Thaçi sei im Kosovo noch immer ein Held, sagt Ausland-Redaktor Markus Ackeret: «Dass diese Lichtgestalt nun verurteilt wird, ist für sie nicht nachvollziehbar.» In Pristina hatten Tausende Menschen den Prozess aus Den Haag live verfolgt – die Empörung nach der Urteilsverkündung war gross. So gross, dass sich die Menschen seither bereits den neunten Tag in Folge zu abendlichen Kundgebungen treffen. In dieser Folge von «NZZ Akzent» analysiert Markus Ackeret, woher die Wut der Menschen kommt und was das für den Kosovo bedeutet. Gast: Markus Ackeret: Redaktor für Südosteuropa Host: Alice Grosjean Redaktion: Simon Schaffer

    Fri, 25 Sep 2026
  • 1651 - Warum Trump einen Deutschen zu einem der wichtigsten US-Diplomaten macht

    Ein gebürtiger Deutscher soll für die USA einen der wichtigsten Diplomatenposten im Nahen Osten übernehmen: Der 48-jährige Jurist Dr. Nick Oberheiden wurde von Donald Trump als US-Botschafter in Ägypten nominiert. Aufgewachsen in Oberhausen, absolvierte Oberheiden sein Jurastudium in Deutschland und den USA, bevor er in Texas eine Kanzlei gründete. Dort spezialisierte er sich darauf, hochrangige Politiker und Führungskräfte zu vertreten, wodurch er ein einflussreiches Netzwerk in Washington knüpfte und das Vertrauen des US-Präsidenten gewann. Auch seine Wahlspenden an Donald Trump werden ihm wohl geholfen haben. Der NZZ-Redaktor Melchior Poppe erklärt im Gespräch mit Simon Schaffer, warum diese Personalie beispielhaft für den Wandel in der amerikanischen Diplomatie steht. Während Kairo traditionell von erfahrenen Karrierediplomaten besetzt wurde, setzt Trump verstärkt auf politische Vertraute und Wahlkampfspender. Gast: Melchior Poppe, NZZ Redaktor, Berlin Host: Simon Schaffer Redaktion: David Vogel Hier ist Melchiors ganzer [Text zu Oberheiden bei der NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/trump-macht-einen-gebuertigen-deutschen-zu-seinem-botschafter-in-aegypten-wer-ist-nick-oberheiden-ld.10021950?srsltid=AU7gw4VZLx71BFpjGMO0fs6xRVKO6MtwxQJ40G4XdupjJfDpTGbWaHf2).

    Thu, 24 Sep 2026
  • 1650 - Kiew unter Dauerbeschuss: Wie die Menschen im Krieg weiterleben

    Am vergangenen Donnerstag herrscht in Kiew Luftalarm – wieder einmal. Russische Geschosse und Drohnen gehen auf die ukrainische Hauptstadt nieder, rund zwanzig Menschen werden verletzt, viele Häuser beschädigt. Gleich danach beginnen die Kiewer aufzuräumen: Sie kehren Glasscherben zusammen, ersetzen die zerborstenen Fenster mit Spanplatten. Sie tun das routiniert, jeden Tag aufs Neue. Als ehemaliger Ukraine-Korrespondent war Mijnssen früher oft in der Ukraine unterwegs und ist nun nach eineinhalb Jahren das erste Mal zurückgekehrt und berichtet von seinen Eindrücken. Ständige Luftalarme, Angriffe auf Wohnhäuser, Schulen sowie zivile Infrastruktur bestimmen das Leben in der Hauptstadt. Trotz lückenhafter Luftabwehr versuchen die Menschen, ihren Alltag aufrechtzuerhalten. Zwischen Pragmatismus und spürbarer Erschöpfung wird deutlich, wie die ständige Bedrohung die Bevölkerung zermürbt, während die Fronten im Krieg weitgehend festgefahren bleiben. Heutiger Gast: Ivo Mijnssen, stv. Chefredaktor der NZZ, ehemaliger Ukraine-Korresppondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Bild: Dominic Narr Ivos Reportage in schriftlicher Form könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-kiew-kaempft-mit-russlands-staendigen-luftangriffen-ld.10023012). Die komplette NZZ-Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/international/krieg-gegen-die-ukraine).

    Wed, 23 Sep 2026
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