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Amerika, wir müssen reden!

Amerika, wir müssen reden!

NDR Info

Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.

181 - Verhandlungen zwischen Erzfeinden
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  • 181 - Verhandlungen zwischen Erzfeinden

    Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon melden sich vom SWR Podcastfestival in Mannheim. Diesmal diskutieren sie live vor Publikum über die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg - etwa über die gescheiterten Vermittlungsgespräche zwischen der amerikanischen und der iranischen Delegation in Pakistan. Der Tagesthemen-Moderator fragt sich, ob vielleicht die Erwartungen an diese Friedensverhandlungen zu hoch waren, schließlich seien beide Seiten mit Maximalforderungen in die Gespräche gegangen. Möglicherweise sei dies sogar bewusstes „Verhandlungsverhalten“ gewesen, sagt Ingo und nur der Auftakt für weitere Verhandlungsrunden. Was steckt hinter der Blockade der Straßen von Hormus, die US-Präsident Trump nun angekündigt hat? Ingo und Jiffer fragen sich auch, wie lange die Waffenruhe, die eigentlich bis zum 21. April gilt, noch halten wird, wenn sich nun US-Kriegsschiffe der Meerenge nähern. Und sie erörtern die Frage, wer eigentlich von dem militärischen Konflikt bislang profitiert hat? Trump bezeichnet sich selbst zwar jetzt schon als „Gewinner“, Jiffer sieht allerdings den Iran klar im Vorteil. Zwar sei das iranische Militär geschwächt, aber die Iraner kontrollierten nun die Straße von Hormus und damit könnten sie die Weltwirtschaft in die Knie zwingen. Dies sei – so resümieren Ingo und Jiffer - mehr Macht, als der Welt immer wieder mit der Atombombe zu drohen. Am Ende beantworten die beiden Hosts Fragen aus dem Publikum. Dabei ging es u.a. um die Abhängigkeit der Europäer von den USA, die Gefahr der Epstein Files für Trump und um die Frage, welche Chancen Kamala Harris als erneute Präsidentschaftskandidatin hat. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Was steckt hinter Trumps Seeblockade? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-blockade-hormus-102.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/

    Mon, 13 Apr 2026 - 1h 26min
  • 180 - Zwischen Steinzeit und Mondmission

    Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über den Iran-Krieg gesprochen und der Papst hat ein paar Worte dazu gesagt: dass wir uns jetzt an Gewalt gewöhnen – das können wir nicht tun, das dürfen wir nicht“, für Jiffer sind die Sätze zentral in der Oster-Botschaft von Leo XIV. Dass die Trump-Regierung die christliche Religion für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren scheint, stößt nicht nur dem Pontifex auf - einer der Eindrücke, den Ingo Zamperoni auf seiner aktuellen Drehreise in den USA gesammelt hat. Ein anderer: der TT-Moderator hat viele Ressentiments gegen alte Verbündete der USA gespürt. Denn zumindest die Trump-Erzählung, dass Europa die USA im Iran-Krieg im Stich lasse, glauben viele im Trump-Lager. „In der Regierung und bei vielen MAGA-Fans ist die Haltung, dass man sich aus der NATO verabschieden sollte“, fasst Ingo zusammen. Das Ehepaar ist sich einig in der Einschätzung, dass US-Präsident Trump nicht weiß, wie er den Konflikt beenden soll. Dass er sich zunehmend schriller äußert, besorgt die beiden. Auch die jüngste Drohung Trumps, mit den angekündigten US-Militärschlägen „werde eine ganze Zivilisation untergehen“, sei in diesem Zusammenhang zu verstehen. Emotional berührt hat Jiffer der Flug der Mondmission, die am vergangenen Mittwoch vom Kennedy Space Center gestartet ist. Und das nicht nur, weil die US-Redakteurin als Kind gerne Astronautin geworden wäre: „Die Artemis 2 Mission steht für all das, was Trump hasst: enge Kooperation mit Verbündeten, hier zwischen Kanada, den USA und Europa, dazu Vielfalt in einer internationale Crew, mit einer Frau und einem Afro-Amerikaner" , schwärmt sie und findet so zusammen mit Ingo doch noch einen positiven Aspekt der vergangenen Woche. Hier gibt es noch wenige Tickets für das SWR-Podcastfestival in Mannheim mit Jiffer und Ingo am 12.4.26 https://links.190a.de/l/swr-podcastfestival Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update": https://1.ard.de/Machtfragen USA und Iran kündigen zweiwöchige Feuerpause an https://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-trump-feuerpause-100.html Erfolgreiche Raumfahrtmission "Artemis 2" zum Mond https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nasa-artemis-mondmission-mondphase-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien über Trumps Drohungen https://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien

    Tue, 07 Apr 2026 - 48min
  • 179 - No Kings - No Wars

    Krieg gegen den Iran, Blockade der Straße von Hormus, steigende Spritpreise. Gleichzeitig droht wegen des Government Shutdowns Chaos vor Ostern. Weil viele Beamte schon seit Wochen kein Gehalt bekommen, fehlt es beispielsweise an den Flughäfen an Sicherheitspersonal, und es gibt immer öfter lange Schlangen. In einem innenpolitischen Deep Dive erklären Jiffer und Ingo, warum das Land blockiert ist - ausgerechnet vor der "Spring-Break"-Reisesaison. Ingo meldet sich mit einem gemischten Stimmungsbild in dieser Folge aus dem sonnigen New York, von einem Roadtrip quer durch die USA. Dort dreht er zur FIFA-WM 2026 die ARD-Doku "Spielfeld der Macht". Dabei geht es auch um die Frage, wie US-Präsident Trump den World Cup für seine politischen Ziele instrumentalisieren könnte. Am Wochenende kam es wieder zu zahlreichen "No Kings“-Protesten, bei denen es auch um den Krieg gegen den Iran ging. Ingo bezweifelt zwar, dass die Proteste irgendeinen Effekt haben. Sie seien insgesamt "ein Outlet für Frust und Unzufriedenheit und ein Zeichen für Ablehnung dessen, was gerade passiert". Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Mailt an podcast@ndr.de! "No Kings"-Demos in den USA https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nokings-proteste-trump-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Sport inside - Dein Deep Dive in den Sport https://1.ard.de/sport_inside_podcast Folge: "Wie Trump und Infantino die WM 2026 politisch nutzen": https://1.ard.de/SportInside_Trump_und_Infantino

    Mon, 30 Mar 2026 - 36min
  • 178 - Trumps Zick-Zack-Kurs im Irankrieg

    Donald Trump hat der iranischen Regierung ein Ultimatum gestellt: Es läuft am Dienstag um 0:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ab. Bis dahin müsse die Straße von Hormus wieder frei sein, sonst würden iranische Kraftwerke bombardiert. Die Blockade des wichtigen Seewegs beweist, dass auch die stärkste Militärmacht der Welt an geopolitische Grenzen stößt: "Das ist ein ganz interessanter Punkt", findet Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, "dass selbst die USA, so autonom sie sich sehen unter Trump und so unabhängig in einer globalisierten Welt, dass selbst die USA da an Grenzen kommen." Dass es nach der Forderung zur Unterstützung ausschließlich Ablehnung durch die Europäer gab, kann Jiffer Bourguignon verstehen. Dennoch trauert sie einer weiteren Chance nach, die transatlantische Partnerschaft neu zu festigen und zu zeigen "wir sind Partner, wir schätzen die Partnerschaft. Auch wenn die USA in der letzten Zeit mehrfach gezeigt haben, dass die Partnerschaft keine Priorität hat." Jiffer und Ingo sind sich einig, dass Trumps Krieg gegen Iran vor allem von Israels Premierminister Netanjahu forciert wurde und dass es inzwischen deutliche Belege für Uneinigkeit unter den Militär- und Geheimdienstexperten auch im Trump-Lager über den Sinn der andauernden Militäraktion gibt. Und dass die Folgen noch lange für alle zu spüren sein werden, in den USA und auch im Rest der Welt. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Trump stellt Iran Ultimatum zur Straße von Hormus https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-iran-ultimatum-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: 15 Minuten - Der tagesschau-Podcast am Morgen https://1.ard.de/15Minuten

    Mon, 23 Mar 2026 - 33min
  • 177 - Zwischen Krieg und Kino

    Der Krieg gegen Iran geht in die dritte Woche und noch immer ist unklar, welche Strategie Donald Trump verfolgt. "Trump sagt, er werde wissen, wann der Einsatz endet, nämlich wenn er es ‚in seinen Knochen fühlt‘. Also entscheidet er wieder mal nach Bauchgefühl", meint Jiffer Bourguignon. "Das Regime in Iran mit schwerstem Bombardement irgendwie in die Knie zu zwingen, damit sich dort etwas verändert - entweder war das naiv oder Wunschdenken", sagt Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni. Jetzt versucht Trump offenbar, andere Staaten stärker einzubinden. Die Passage durch die strategisch wichtige Straße von Hormus soll gesichert werden und dafür sollen auch Verbündete Verantwortung übernehmen. Vor allem die NATO setzt Trump unter Druck. In einem Interview erklärte er: Wenn es "keine Reaktion gibt oder die Reaktion negativ ausfällt, dann wird das sehr schlecht für die Zukunft der NATO sein". Für Jiffer Bourguignon ist klar: Hinter dieser Drohkulisse stehen nicht nur militärische Überlegungen, sondern auch wirtschaftlicher Druck im eigenen Land. "Nicht nur die Spritpreise steigen - auch Lebensmittelpreise werden folgen. Vielleicht nicht sofort, aber in den kommenden Monaten. Und das alles in einem Wahlkampfjahr". Der Krieg hat also längst Folgen weit über den Nahen Osten hinaus: steigende Energiepreise, wirtschaftliche Unsicherheit und eine wachsende Debatte in den USA selbst darüber, ob der Einsatz das Land wirklich sicherer macht. Zum Schluss der Folge richten Ingo und Jiffer den Blick auf die Oscar-Verleihung in Hollywood und den preisgekrönten Dokumentarfilm "Mr. Nobody against Putin". Der Film erzählt, wie ein einzelner Mensch versucht, sich gegen ein autoritäres System zu stellen und welche Verantwortung jeder Einzelne trägt. "Zum Glück ist selbst ein Niemand mächtiger, als man denkt", fasst Jiffer die Botschaft des Films zusammen. Eine Erinnerung daran, dass politische Entwicklungen nicht nur von Regierungen abhängen - sondern auch vom Mut Einzelner. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Wer würde Schiffe in der Straße von Hormus schützen? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/trump-hormus-weitere-staaten-100.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: PlusMinus mehr als nur Wirtschaft mit Anna Planken https://1.ard.de/plusminus

    Mon, 16 Mar 2026 - 36min
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