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Wissensreise durch die Psychologie

Wissensreise durch die Psychologie

Gefühle, Verhalten und das Gehirn

Jeden Samstag neu! Wir finanzieren uns über Werbung oder für 0,99€ im Monat werbefrei: https://members.spotify.com/to/wissensreise-durch Tauche ein in die faszinierende Welt der Psychologie. In diesem Podcast erhältst du fundiertes Wissen über menschliches Denken, Fühlen und Verhalten – verständlich erklärt und direkt auf den Punkt gebracht. Ob Alltagspsychologie, spannende Studien oder aktuelle Forschung: Hier erfährst du, warum wir so handeln, wie wir handeln, und was uns wirklich bewegt.

45 - Einsamkeit – Die Psychologie eines sozialen Schmerzes
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  • 45 - Einsamkeit – Die Psychologie eines sozialen Schmerzes

    Warum schmerzt es im Kopf fast genauso, ausgeschlossen zu werden, wie sich zu verletzen? Diese Folge nimmt Einsamkeit als das, was sie wissenschaftlich ist: ein evolutionär altes Warnsignal, kein persönliches Versagen. Wir schauen auf die Definition von Perlman und Peplau, auf John Cacioppos Theorie des sozialen Schmerzes und auf das Cyberball-Experiment, das zeigte, wie sich soziale Zurückweisung im Gehirn wie körperlicher Schmerz anfühlt. Es geht um die Wirkung von Einsamkeit auf Immunsystem und Herz, um aktuelle Zahlen aus dem WHO-Bericht und dem deutschen Einsamkeitsbarometer, um die Harvard-Langzeitstudie zur Erwachsenenentwicklung und um die Frage, was gegen Einsamkeit wirklich hilft.QuellenCacioppo, J. T., & Patrick, W. (2008). Loneliness: Human nature and the need for social connection. W. W. Norton & Company.Eisenberger, N. I., Lieberman, M. D., & Williams, K. D. (2003). Does rejection hurt? An fMRI study of social exclusion. Science, 302(5643), 290–292. https://doi.org/10.1126/science.1089134Holt-Lunstad, J., Smith, T. B., Baker, M., Harris, T., & Stephenson, D. (2015). Loneliness and social isolation as risk factors for mortality. Perspectives on Psychological Science, 10(2), 227–237. https://doi.org/10.1177/1745691614568352Kompetenznetz Einsamkeit. (2024). Einsamkeitsbarometer 2024. Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.Perlman, D., & Peplau, L. A. (1981). Toward a social psychology of loneliness. In S. Duck & R. Gilmour (Eds.), Personal relationships in disorder (pp. 31–56). Academic Press.World Health Organization. (2025). From loneliness to social connection: Report of the WHO Commission on Social Connection.

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    Weitere Reihen zum Einschalfen:

    ⁠⁠⁠Wunder der Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Mythen und Legenden⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafen mit Geräuschen⁠⁠⁠⁠

    Englische Reihen:

    ⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

    Weitere Wissenreise Reihen:

    ⁠⁠⁠Das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

    Medizin und Körper

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

    Ein Tag im Jahr X - Alltagsgeschichten

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum, durch die Natur, durch die Geschichte und Länder der Erde sind komplett ohne produziert.

    Wed, 16 Sep 2026 - 23min
  • 44 - Kognitive Dissonanz – Wenn Überzeugung und Handeln auseinanderfallen

    Im Dezember 1954 sitzt der Sozialpsychologe Leon Festinger unerkannt in einer kleinen Gruppe, die auf das Ende der Welt wartet. Als die vorhergesagte Katastrophe ausbleibt, bricht die Gruppe nicht auseinander, sondern wird missionarischer als zuvor. Aus dieser Beobachtung entsteht eine der einflussreichsten Theorien der Psychologie: die kognitive Dissonanz. Diese Folge erklärt, warum es unangenehm ist, wenn Überzeugung und Handeln auseinanderfallen, und welche Wege unsere Psyche findet, diesen Widerspruch aufzulösen, oft ohne dass wir es merken. Wir schauen auf das berühmte Ein-Dollar-Experiment von Festinger und Carlsmith, auf Studien zu Initiationsriten, Kaufentscheidungen und moralischer Lizenzierung, und auf die Frage, warum wir Nachrichten bevorzugen, die unsere Meinung bestätigen. Neuere Forschung zeigt sogar, wie sich Dissonanz im Gehirn abbildet und wie sie sich gezielt nutzen lässt, um nachhaltigeres Verhalten zu fördern, etwa beim Wassersparen. Dazu gehört auch ein Blick auf die Gegentheorie der Selbstwahrnehmung und darauf, wie Hirnforschung den entscheidenden Streit inzwischen für Festinger entschieden hat. QuellenAronson, E., & Mills, J. (1959). The effect of severity of initiation on liking for a group. Journal of Abnormal and Social Psychology, 59(2), 177–181.Bem, D. J. (1972). Self-perception theory. In L. Berkowitz (Hrsg.), Advances in Experimental Social Psychology (Bd. 6, S. 1–62). Academic Press.Brehm, J. W. (1956). Postdecision changes in the desirability of alternatives. Journal of Abnormal and Social Psychology, 52(3), 384–389.Dickerson, C. A., Thibodeau, R., Aronson, E., & Miller, D. (1992). Using cognitive dissonance to encourage water conservation. Journal of Applied Social Psychology, 22(11), 841–854.Elliot, A. J., & Devine, P. G. (1994). On the motivational nature of cognitive dissonance: Dissonance as psychological discomfort. Journal of Personality and Social Psychology, 67(3), 382–394.Festinger, L. (1957). A theory of cognitive dissonance. Stanford University Press.Festinger, L., & Carlsmith, J. M. (1959). Cognitive consequences of forced compliance. Journal of Abnormal and Social Psychology, 58(2), 203–210.Festinger, L., Riecken, H. W., & Schachter, S. (1956). When prophecy fails. University of Minnesota Press.Hart, W., Albarracín, D., Eagly, A. H., Brechan, I., Lindberg, M. J., & Merrill, L. (2009). Feeling validated versus being correct: A meta-analysis of selective exposure to information. Psychological Bulletin, 135(4), 555–588.Monin, B., & Miller, D. T. (2001). Moral credentials and the expression of prejudice. Journal of Personality and Social Psychology, 81(1), 33–43.

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    Weitere Reihen zum Einschalfen:

    ⁠⁠⁠Wunder der Natur⁠⁠⁠⁠

    ⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

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    ⁠⁠⁠Das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

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    Ein Tag im Jahr X - Alltagsgeschichten

    Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum, durch die Natur, durch die Geschichte und Länder der Erde sind komplett ohne produziert.

    Sat, 12 Sep 2026 - 24min
  • 43 - Das Belohnungssystem – Dopamin zwischen Antrieb und Sucht

    Warum lässt sich das Handy kaum aus der Hand legen, und warum schmeckt der erste Kaffee des Tages so besonders gut? Diese Folge führt in die Neurowissenschaft des Dopamins, jenes Botenstoffs, der lange als reines Glückshormon missverstanden wurde. Wir begleiten die Entdeckungsgeschichte von Arvid Carlsson bis zur Parkinson-Forschung, blicken auf die berühmten Affenstudien von Wolfram Schultz zum Vorhersagefehler der Belohnung und lernen mit Kent Berridge und Terry Robinson den Unterschied zwischen Wollen und Mögen kennen. Es geht um die Frage, warum manche Substanzen und Verhaltensweisen in eine Abhängigkeit führen können und welche Rolle variable Belohnungsmuster bei Glücksspiel und Social Media spielen. Am Ende steht ein ruhiger Blick darauf, wie ein bewussterer Umgang mit Reizen und Zeit in der Natur helfen kann, die Empfindsamkeit für kleine, echte Freuden zurückzugewinnen.QuellenBerridge, K. C., & Robinson, T. E. (2016). Liking, wanting, and the incentive-sensitization theory of addiction. American Psychologist, 71(8), 670–679.Lembke, A. (2021). Dopamine nation: Finding balance in the age of indulgence. Dutton.Schultz, W. (2016). Dopamine reward prediction error coding. Dialogues in Clinical Neuroscience, 18(1), 23–32.Volkow, N. D., Fowler, J. S., Wang, G. J., Baler, R., & Telang, F. (2009). Imaging dopamine's role in drug abuse and addiction. Neuropharmacology, 56(Suppl 1), 3–8.

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    Tue, 08 Sep 2026 - 23min
  • 42 - Die Psychologie der Liebe – Bindung, Leidenschaft, Dauer

    Warum verlieben wir uns, und warum hält Liebe bei manchen Paaren ein Leben lang, während sie bei anderen verblasst? Diese Folge nimmt die Wissenschaft der Liebe genau unter die Lupe: von Helen Fishers drei Gehirnsystemen für Lust, Anziehung und Bindung über Robert Sternbergs Dreieckstheorie aus Intimität, Leidenschaft und Verbindlichkeit bis zu John Gottmans jahrzehntelangen Beobachtungen im "Love Lab". Es geht um die Chemie der Verliebtheit, um Dopamin, Oxytocin und die erstaunliche Parallele zu monogamen Präriewühlmäusen, um Bindungsstile aus der Kindheit und ihre Wirkung auf erwachsene Beziehungen, und um die Frage, warum leidenschaftliche Liebe nicht zwangsläufig verblassen muss, wie Studien an langjährig verliebten Paaren zeigen. Dazu die Kommunikationsmuster, die laut Forschung Trennungen vorhersagen, überraschende Befunde zu arrangierten Ehen sowie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Ehen und Scheidungen in Deutschland. Auch der Blick über den kulturellen Tellerrand fehlt nicht: Studien aus über hundertsechzig Gesellschaften zeigen, dass romantische Liebe kein westliches Konstrukt ist, sondern zum gemeinsamen emotionalen Erbe der Menschheit gehört. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, was Liebe im Innersten zusammenhält, jenseits von Kitsch und Zufall, wissenschaftlich fundiert und mit echten Studien belegt.QuellenAcevedo, B. P., Aron, A., Fisher, H. E., & Brown, L. L. (2012). Neural correlates of long-term intense romantic love. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 7(2), 145–159.Fisher, H. E., Aron, A., Mashek, D., Li, H., & Brown, L. L. (2002). Defining the brain systems of lust, romantic attraction, and attachment. Archives of Sexual Behavior, 31(5), 413–419.Gottman, J. M., & Levenson, R. W. (1992). Marital processes predictive of later dissolution. Journal of Personality and Social Psychology, 63(2), 221–233.Hatfield, E., Pillemer, J. T., O'Brien, M. U., & Le, Y. C. (2008). The endurance of love: Passionate and companionate love in newlywed and long-term marriages. Interpersona, 2(1), 35–64.Hazan, C., & Shaver, P. (1987). Romantic love conceptualized as an attachment process. Journal of Personality and Social Psychology, 52(3), 511–524.Jankowiak, W. R., & Fischer, E. F. (1992). A cross-cultural perspective on romantic love. Ethnology, 31(2), 149–155.Statistisches Bundesamt. (2025). Rund 129 300 Ehescheidungen im Jahr 2024 [Pressemitteilung Nr. 228]. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/06/PD25_228_126.htmlSternberg, R. J. (1986). A triangular theory of love. Psychological Review, 93(2), 119–135.

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    Thu, 03 Sep 2026 - 23min
  • 41 - Kreativität – Wie neue Ideen im Gehirn entstehen

    Warum entsteht die zündende Idee ausgerechnet unter der Dusche oder kurz vor dem Einschlafen, aber selten am vollgepackten Schreibtisch? Diese Folge nimmt die Neurowissenschaft der Kreativität unter die Lupe: das Zusammenspiel von Default Mode Network, exekutivem Kontrollnetzwerk und Salienznetzwerk, das divergente Denken nach Guilford und Wallas' Vier-Phasen-Modell des kreativen Prozesses. Es geht um die Rolle von REM-Schlaf bei der Ideenfindung, um berühmte Geistesblitze wie Kekulés Benzolring, um Alpha-Wellen im EEG und um die Frage, warum Gehen, Langeweile und moderate Einschränkungen kreatives Denken fördern können. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie neue Gedanken wirklich entstehen.QuellenBeaty, R. E., Kenett, Y. N., Christensen, A. P., Rosenberg, M. D., Benedek, M., Chen, Q., Fink, A., Qiu, J., Kwapil, T. R., Kane, M. J., & Silvia, P. J. (2018). Robust prediction of individual creative ability from brain functional connectivity. Proceedings of the National Academy of Sciences, 115(5), 1087–1092.Cai, D. J., Mednick, S. A., Harrison, E. M., Kanady, J. C., & Mednick, S. C. (2009). REM, not incubation, improves creativity by priming associative networks. Proceedings of the National Academy of Sciences, 106(25), 10130–10134.Fink, A., & Benedek, M. (2014). EEG alpha power and creative ideation. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 44, 111–123.Guilford, J. P. (1950). Creativity. American Psychologist, 5(9), 444–454.Kounios, J., & Beeman, M. (2014). The cognitive neuroscience of insight. Annual Review of Psychology, 65, 71–93.Oppezzo, M., & Schwartz, D. L. (2014). Give your ideas some legs: The positive effect of walking on creative thinking. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 40(4), 1142–1152.

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    Sun, 30 Aug 2026 - 23min
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