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Ja klaHR! Human Resources und Leadership

Ja klaHR! Human Resources und Leadership

Stefan Berndt - Experte für Personalmanagement und HR

Hast du das Gefühl, dass HR- und Führungsthemen in deinem Unternehmen nicht mehr zeitgemäß behandelt werden? Und wünschst du dir nachhaltige Strategien, mit denen du deinen Mitbewerbern beim Recruiting, bei der Mitarbeiterbindung und bei der Unternehmenskultur immer einen Schritt voraus bist? Mein Name ist Stefan Berndt und in meinem Podcast "Ja klaHR!" teile ich mit dir meine praktischen Erfahrungen aus über 10 Jahren HR und Führung. Mein Ziel ist es, dass auch du den Menschen in den Mittelpunkt deines Unternehmens rückst und es so nachhaltig erfolgreich machst. Du bekommst konkrete Impulse zu moderner Personalführung, New Work, Employer Branding und Mitarbeitermotivation, damit deine Leute nicht nur gerne bei dir bleiben, sondern die besten Talente auch gerne zu dir kommen. "Ja klaHR!" ist der Podcast für alle Personaler, HR Manager, Unternehmer und Führungskräfte, die im Kampf um Fachkräfte langfristig gewinnen wollen. Du bekommst in jeder Folge umsetzbares Wissen zu Leadership, Personalentwicklung, Teamführung und Arbeitgeberattraktivität, das du sofort in deinem Alltag anwenden kannst. Klingt das spannend für dich? Dann höre jetzt die erste Folge!

294 - Feedback nehmen: der Hebel, den eure Führungskräfte-Trainings vergessen | Dr. Marvin Behrendt
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  • 294 - Feedback nehmen: der Hebel, den eure Führungskräfte-Trainings vergessen | Dr. Marvin Behrendt

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    Feedback geben müssen Führungskräfte können. Deshalb schicken wir sie in Trainings, bringen ihnen Gesprächstechniken bei und erklären ihnen, wie gutes Feedback funktioniert. Über die Person auf der anderen Seite sprechen wir erstaunlich wenig. Dabei kann ich als Führungskraft noch so gut vorbereitet sein: Geht mein Gegenüber sofort in Rechtfertigung, Abwehr oder Gegenangriff, wird aus gutem Feedback noch lange kein gutes Feedbackgespräch.

    Gemeinsam mit Dr. Marvin Behrendt spreche ich genau über diese andere Seite. Marvin ist promoviertes Arbeiterkind, war über ein Jahrzehnt bei thyssenkrupp und gehörte dort zuletzt zu den Top 1 % der Führungskräfte im Stahlbereich. Heute ist er der Feedbackdoktor und hat das Buch „Feedback sicher geben und nehmen" geschrieben.

    Sein Bild dazu sitzt: Viele Unternehmen prägen eine Seite der Medaille bis ins letzte Detail, und wenn man sie umdreht, ist da nichts. Die Führungskräfte sind trainiert, die Mitarbeitenden nicht. Trainiert trifft auf untrainiert.

    Danach wird es sehr praktisch. Marvin gibt Mitarbeitenden, die morgen ein Feedbackgespräch haben, ein klares Vorgehen mit: wie sie im Gespräch nicht auf Angriff gehen, warum sie danach eine Nacht drüber schlafen und warum am Ende nur sie entscheiden, was sie umsetzen.

    💬 Zentrale Botschaft: „Ich selber entscheide, was von deinem Feedback ich umsetzen möchte."

    Kernaussagen:
    1. Feedback verpufft, wenn es bei der nehmenden Person nicht ankommt. Das passiert bei negativem Feedback durch Verteidigung und bei positivem Feedback durch Abwiegeln. Wer nur das Geben trainiert und das Nehmen auslässt, setzt sein Trainingsbudget nicht wirksam ein.
    2. Im Feedbackgespräch selbst geht es nicht um mich, sondern darum, mein Gegenüber richtig zu verstehen, auf der Inhaltsebene und auf der Gefühlsebene. Paraphrasieren und Verbalisieren nehmen den Druck raus, weil ich mich in dem Moment weder rechtfertigen noch etwas klarstellen muss.
    3. Nach dem Gespräch entscheidet allein die nehmende Person, wie viel sie umsetzt, auf einem Schieberegler von 0 bis 100 %. Das kann Konsequenzen haben. Gute Führungskräfte wissen trotzdem, dass nie 100 % umgesetzt werden, weil ihr Feedback nur ein Mosaiksteinchen ist.

    Das Vorgehen für dein nächstes Feedbackgespräch:
    Im Gespräch zuhören, paraphrasieren und verbalisieren, statt dich zu verteidigen.
    Nach Hause gehen und eine Nacht drüber schlafen.
    Bleibt etwas nicht okay, einen neuen Termin für ein klärendes Gespräch vereinbaren.
    Dann selbst entscheiden, was du umsetzt.

    Links zu Dr. Marvin Behrendt:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marvin-behrendt/
    Website: https://feedbackdoktor.de/
    Buch „Feedback sicher geben und nehmen": https://www.amazon.de/dp/B0GXNY7TG4

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    Northwind: https://northwind.de/
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    Kapitel:
    00:00 Feedback nehmen: warum Geben allein nicht wirkt
    00:59 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    01:40 Der Gast: Dr. Marvin Behrendt, der Feedbackdoktor
    02:28 Feedbackgespräch versauen: geht das auch als Mitarbeitender?
    05:32 Peer-Feedback und Feedback nach oben
    08:06 Feedback-Trainings: warum nur Führungskräfte trainiert werden
    09:52 Die Medaille mit der leeren Rückseite
    12:04 Partner-Hinweis: Leapsome
    13:57 Feedbackkultur als Muskel: das Rafa-Nadal-Prinzip
    17:28 Train the Trainer: Feedback nehmen für 900 Mitarbeitende
    23:09 Feedback annehmen: im Gespräch geht es nicht um dich
    25:27 Aktives Zuhören: paraphrasieren und verbalisieren
    28:03 Schieberegler 0 bis 100 %: du entscheidest, was du umsetzt
    30:03 Zurückfüttern: was das Wort Feedback über die Haltung sagt
    32:48 Gute und schlechte Führungskräfte beim Feedback

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    Thu, 17 Sep 2026
  • 293 - Ohne mich läuft hier nichts: warum dieser Satz Führungsversagen ist | Anna-Katharina Börke

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    Solange alles läuft, sieht jede Führung gut aus. Stabile Prozesse, klare Strukturen, eingespielte Abläufe. Das sagt nur nichts darüber, ob überhaupt geführt wird. Erst wenn Informationen fehlen, Entscheidungen unter Zeitdruck fallen und Menschen unsicher werden, zeigt sich der Unterschied.

    Gemeinsam mit Anna-Katharina Börke spreche ich darüber, was in genau diesem Moment sichtbar wird. Anna-Katharina war 18 Jahre bei der Bundeswehr, zwei Auslandseinsätze, mit 24 hat sie 135 Soldaten geführt. Heute begleitet sie Geschäftsführende und Führungsteams im Mittelstand durch Krisen und Konflikte.

    Sie benennt dabei etwas, das in vielen Unternehmen als Auszeichnung gilt: den Geschäftsführer, der in der Krise alles rettet. Ihre Einordnung dazu ist unbequem und sitzt.

    Danach wird es praktisch. Wir reden über die drei Krisentypen, die in einer Geschäftsführung nebeneinander sitzen. Über die Rollen, die vorher geklärt sein müssen und ersetzbar sein müssen. Und über die Frage, woran du selbst merkst, dass dein Führungssystem nicht trägt.

    💬 Zentrale Botschaft: „Wenn eine Führungskraft nicht führt, ist es nicht mehr als nur Verwalten."

    Kernaussagen:
    1. Wer sich als Held der Krise rühmt, hat vorher die eigene Führungsmannschaft handlungsunfähig gemacht. Diese Führungskräfte erreichen die Kunden nicht, treffen keine Entscheidungen und kennen die Prozesse nicht, weil Macht und Kontrolle oben geblieben sind. Der Flaschenhals ist kein Zufall, er ist ein Ergebnis.
    2. Rollen müssen vor der Krise geklärt sein und sie müssen ersetzbar sein. Im Einsatz ist selbstverständlich, dass eine Führungskraft ausfällt und jemand anderes übernimmt. In Unternehmen hängt oft alles an einer Person, und niemand hält das für ein Risiko.
    3. Nur weil ich meinen Führungsstil gut finde, erreiche ich damit vielleicht fünf von zehn Mitarbeitenden. Die anderen fünf brauchen eine andere Kommunikation und eine andere Feedbackkultur. Genau dort entscheidet sich, ob ein Team unter Druck stabil bleibt.

    Die drei Warnsignale aus der Folge:
    Der Geschäftsführer zieht sich ins Operative zurück und kontrolliert Kleinigkeiten.
    Die zweite Führungsebene holt sich für alles wieder Entscheidungen von oben.
    Der Geschäftsführer schläft schlecht, spürt die Last des ganzen Unternehmens und kommt nicht mehr zum strategischen Arbeiten.

    Links zu Anna-Katharina Börke:
    LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anna-katharina-börke
    Website: https://www.krisen-fuehrung.de/
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    Kapitel:
    00:00 Druck engt ein: warum fünf von zehn dich nicht erreichen
    00:56 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    02:23 Der Gast: Anna-Katharina Börke, Krisenberaterin
    02:45 Ist die Krise der ehrlichste Führungstest?
    03:38 Wenn eine Führungskraft nicht führt, ist es nur Verwalten
    04:13 Das Präventionsparadoxon: keiner ruft vorher an
    06:38 Was Druck mit uns macht: der Blick wird eng
    08:21 Drei Geschäftsführer, drei Krisentypen
    09:38 Vom Chaos zur Klarheit: Sprachanalyse und acht Coaching-Einheiten
    11:03 Der Geschäftsführer-Flaschenhals
    11:46 Fake-Helden: wer in der Krise glänzt, hat vorher versagt
    12:11 Partner-Hinweis: Leapsome
    13:25 Ohne mich läuft hier nichts: Organisations- und Führungsversagen
    15:01 Welche Rollen im Ernstfall geklärt sein müssen
    17:37 Bundeswehr: Rollen müssen vorher klar und ersetzbar sein
    18:29 Was Auslandseinsätze über Führung lehren, was kein Seminar lehrt
    19:38 Diversität ist der Resilienzfaktor
    20:02 Fünf von zehn: dein Führungsstil erreicht nur die Hälfte
    20:46 Kein Wissensproblem, ein Umsetzungsproblem
    23:30 Die Echokammer kaputt machen
    25:55 Ego durchdrücken ist Selbstführung, nicht Menschenführung
    27:18 Woran du merkst, dass dein Führungssystem nicht trägt
    29:19 Gute Führung macht sich überflüssig
    30:43 Warum nach der Krise alles wieder zurückfällt
    33:48 Autopilot: der Appell zum Schluss

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    Thu, 10 Sep 2026
  • 292 - Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste | Wolfgang Hennen

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    Führung ist kein Modell, das man sich überstülpt. Führung ist Handwerk. Und Handwerk lernt man nicht in einem Training, sondern über Lehrjahre, mit Fehlern, die man erst hinterher versteht.

    Gemeinsam mit Wolfgang Hennen spreche ich darüber, was von guter Führung übrig bleibt, wenn man alle Modelle streicht. Wolfgang war Marine-Offizier, danach über 16 Jahre in internationalen Führungsrollen der Lidl-Gruppe, unter anderem als CFO und CHRO in Belgien, Luxemburg und Polen. Zweieinhalb Jahre hat er ein Berliner Startup geführt, heute berät er mit seiner OMC OpenMind Management Consulting Führungskräfte in Veränderungsphasen.

    Er erzählt den Fehler, den er nie vergessen hat: ein Trennungsgespräch bei der Marine, komplett vorbereitet, vom Zettel abgelesen, den Kopf nicht gehoben. Falsches Blatt, falscher Mann. Kleiner Fehler, grosse Wirkung. Seine Diagnose: er war nur mit sich selbst beschäftigt.

    Danach wird es sehr praktisch. Wir reden über den Zettel, auf dem in fünf Minuten ein Führungskonzept entsteht. Über fünf Minuten Check-in am Tag, die das Remote-Problem lösen. Und über den Satz, der die Folge trägt.

    💬 Zentrale Botschaft:

    „Es gibt keine Low Performer. Es gibt Pinguine in der Wüste."

    Kernaussagen:

      Nimm einen Zettel und schreib auf, was du von deiner Führungskraft erwartest. Formulier es in die Ich-Form. Fertig ist dein Führungskonzept. Mehr Modell braucht es am Anfang nicht. Der grösste Anfängerfehler ist, Autorität zu spielen. Wer stark, allwissend und fehlerfrei auftritt, muss dauernd taktieren. Wer eigene Schwächen benennt und die Stärken im Team dagegensetzt, hört damit auf. Es gibt keine Low Performer, es gibt Menschen im falschen Kontext. Ein Pinguin in der Wüste ist nutzlos. Derselbe Pinguin im kalten Wasser ist ein High Performer. Die Aufgabe von HR ist, das zu sagen und nicht die Person zu bewerten.

    Links:

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    Weitere Links und Empfehlungen:

    Patrick Lencioni, Death by Meeting: https://www.tablegroup.com/product/dbm/

    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/

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    Kapitel:

    00:00 Führungskonzept auf einem Zettel: schreib auf, wie du geführt werden willst
    01:00 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    02:17 Der Gast: von der Marine über den Handelskonzern in die Beratung
    04:30 Vertrauen zuerst: Schwäche zugeben, ohne hilflos zu wirken
    06:06 Handwerk schlägt Strategie: Gespräch führen, Meeting leiten, zuhören
    08:03 Erfahrung braucht Lehrjahre: 30 Jahre auf allen Klavieren
    09:21 Der Marine-Fehler: das falsche Blatt vorgelesen
    10:56 Autorität spielen statt authentisch sein: der grösste Anfängerfehler
    12:46 Rollenbilder: warum Mourinho und Klopp keine Vorbilder sind
    13:44 Partner-Hinweis: Leapsome
    14:58 Keine Heroes: Scheibchen abgucken statt jemanden kopieren
    20:02 Biologie der Führung: 300.000 Jahre Homo Sapiens entscheiden mit
    21:39 Die Angst, nicht mehr zur Gruppe zu gehören
    25:06 Fünf Minuten Check-in am Tag lösen das Remote-Problem
    27:56 Es gibt keine Low Performer, nur Pinguine in der Wüste

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    Thu, 03 Sep 2026
  • 291 - Warum eure Gefährdungsbeurteilung in der Schublade verrottet | Lorina Brugger

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    Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist durch, die Ergebnisse liegen auf dem Tisch, und dann steht man davor wie der viel zitierte Ochs vorm Berg. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob aus einer lästigen Pflicht ein echter Hebel wird oder ob der Bericht in der Schublade verstaubt.

    Gemeinsam mit Lorina Brugger spreche ich darüber, warum betriebliches Gesundheitsmanagement in so vielen Organisationen scheitert. Lorina hat Gesundheitsförderung studiert, ist selbstständige BGM-Trainerin und Moderatorin aus Speyer und leitet die BBGM-Regionalgruppe Rhein-Neckar. Sie benennt sehr klar, woran es liegt: an fehlender Kompetenz, an fehlenden Verantwortlichkeiten und an einer Geschäftsführung, die nur das Nötigste abhaken will.

    Danach kippen wir, wie Lorina sagt, eine ganze Tonne Konfetti drüber. Wir reden darüber, wie du auch einen zahlengetriebenen Geschäftsführer überzeugst, warum Gesundheit die Basis von allem anderen ist und wie aus Stressmanagement plötzlich Zeitmanagement wird, live durchgespielt an meiner eigenen Lieblingsbaustelle, dem Aufschieben.

    💬 Zentrale Botschaft:

    „In meinem Kopf ist Gesundheit die Basis von allem anderen."

    Kernaussagen:

      Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist gesetzliche Pflicht, aber das Gesetz verlangt mehr als den Fragebogen: Maßnahmen ergreifen, dokumentieren und evaluieren. Genau dieser Teil fällt am häufigsten hinten runter. Gesundheit ist kein weiches Thema für gute Zeiten, sondern die Basis von allem anderen. Selbst wer nur auf die Zahlen schaut, profitiert. Der Return on Investment braucht ein paar Jahre, aber er kommt. Wer weniger Stress will, geht die Ursache an statt das Symptom. Aus Stressmanagement wird dann Zeitmanagement, und damit das im Alltag funktioniert, braucht es Ownership von ganz oben.

    Links:

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    Weitere Links und Empfehlungen:

    HRespect, Love HR, Hate racism: https://www.hrespect.de/

    MEONDI: https://www.meondi.com/karriere

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    Kapitel:

    00:00 Warum die Ergebnisse in der Schublade landen
    00:52 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    01:17 Der Gast: Gesundheitsförderung mit Konfetti
    01:59 Wie der Ochs vorm Berg: was läuft da falsch?
    02:19 Pflicht ist sie, gemacht wird sie oft trotzdem nicht
    02:39 BGM nebenbei mit ein paar Stellenprozent
    03:23 Es fehlt Kompetenz, es fehlen Verantwortlichkeiten
    04:07 Das Gesetz verlangt auch Maßnahmen und Evaluation
    04:32 Budget ist das, was Lorina am häufigsten hört
    05:14 Symptombehandlung statt Strukturveränderung
    05:38 Verhältnisse und Verhalten, beides ist vorgeschrieben
    06:23 Gesundheit darf auch Spaß machen
    06:44 Was ist BGM überhaupt?
    07:06 Wenn das Muss wegfällt, wird es strategisch
    07:50 Selbst der Klischee-Geschäftsführer profitiert
    08:11 Der ROI kommt, er braucht nur ein paar Jahre
    08:32 Gesundheit ist kein Soft-Thema, sondern die Basis
    09:21 Budget als Dauer-Ausrede
    09:44 Wie drehen wir den Spieß um?
    10:05 Mit Fehlzeiten, Zahlen und Daten argumentieren
    10:53 Partner-Hinweis: Leapsome
    12:04 Zurück in die Episode
    12:36 Was kommt bei einer Beurteilung typischerweise raus?
    13:22 Arbeitsplatz und das große Thema Kommunikation
    14:03 Purpose: wissen, wozu man etwas tut
    15:03 Auf welche Menschen Lorina in Trainings trifft
    16:32 Das Wissen ist da, die Umsetzung fehlt
    17:40 Warum Trainings nach drei Minuten verpufft sind
    18:23 Im Training planen: Was machst du morgen?
    20:22 Stefans blinder Fleck: das Aufschieben
    21:16 Nicht den Stress managen, die Ursache angehen
    22:27 Eat the Frog
    22:47 Große Aufgaben in Häppchen schneiden
    24:09 Die Pomodoro-Technik und Deep Focus
    24:53 Multitasking ist kompletter Quatsch
    25:16 Die Übung: erst Zahlen, dann Zahlen und Buchstaben
    27:10 Einfach mal eine Woche ausprobieren
    28:12 Im Großraumbüro klingelt die Tomate für alle
    28:32 Es braucht Ownership von ganz oben
    29:56 BGM ist echte Arbeit, kein Stellenprozent nebenbei
    32:12 Mit Zahlen, Daten und Fakten sprechen
    32:32 Treffen in Speyer und Abschied

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    Thu, 27 Aug 2026
  • 290 - Gestern Kumpel, heute Chef. Hier Vertrauen aufbauen statt zerstören | Nina Weid

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    Ich wollte, dass alle sich mögen. Am Ende hatte ich ein Team, das unsicher war, unzufrieden und nicht wusste, wo es hingeht. Das sagt mein heutiger Gast über die eigene erste Führungsrolle, und es beschreibt ziemlich genau, was passiert, wenn Harmonie zum Führungsprinzip wird.

    Gemeinsam mit Nina Weid spreche ich darüber, warum der Wunsch, gemocht zu werden, der erste große Führungsfehler ist. Nina ist Leadership Coach und arbeitet mit First-Time-Leadern in Startups und Scaleups. Vorher war sie selbst Führungskraft und hat dabei ziemlich genau die Fehler gemacht, über die wir in dieser Folge sprechen. Ihr Grundsatz: From Chaos to Clarity.

    Wir reden über das wöchentliche Gespräch, das immer aus dem Ruder lief, über den Satz, vor dem sie nächtelang wach lag und der dann völlig unspektakulär war, über Führungswerte, die nur wirken, wenn das C-Level mitmacht, und über die Frage, was eine Führungskraft eigentlich schuldet: gemocht zu werden oder Orientierung zu geben.

    💬 Zentrale Botschaft:

    „Ich wollte Harmonie und am Schluss hatte ich einfach ein unsicheres, unzufriedenes, unklares Team.“

    Kernaussagen:

      Der Wunsch, gemocht zu werden, wird genau dann zum Führungsfehler, wenn er Verhalten und Entscheidungen steuert. Was ein Team braucht, ist Klarheit, Richtung und Orientierung. Führungswerte wirken nur von oben nach unten. Nina nimmt ein Mandat nicht mehr an, wenn CEO oder C-Level nicht dahinterstehen, weil es sonst auf der Teamleiterebene verpufft. Führung kann man lernen. Klar zu kommunizieren ist ein Muskel, dazu gehören Begleitung durch Mentor oder Coach, Austausch unter Führungskräften und einfache Werkzeuge wie das SBI-Modell.

    Links:

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    Kapitel:

    00:00 Harmoniesucht ist der größte Führungsfehler
    00:47 Intro: Ja klaHR mit Stefan Berndt
    00:59 Die erste Führungsrolle heißt vor allem Unsicherheit
    01:19 Der Gast: Leadership Coach für First-Time-Leader
    02:06 Ist der Wunsch, gemocht zu werden, schon ein Fehler?
    02:25 Ninas eigene Fehler: Gespräche und Feedback vermieden
    03:03 Das Ergebnis war ein unsicheres, unzufriedenes Team
    03:15 Was Teams brauchen: Klarheit und Orientierung
    04:10 Das One-on-One, das jede Woche ausuferte
    05:01 Wie sie es endlich angesprochen hat
    05:24 Es war leichter als im Kopf gedacht
    06:21 Mit welchen Worten sie den Cut gemacht hat
    07:35 Was sie von eigenen Vorgesetzten gelernt hat
    08:42 Erwartungen setzen und Menschen enttäuschen
    09:13 Wie Organisationen es besser machen können
    10:10 Klar sein ist ein Muskel
    10:20 Mentor, Coach und das SBI-Modell
    11:31 Austauschplattformen unter Führungskräften
    11:55 Partner-Hinweis: Leapsome
    13:20 Zurück in die Episode
    13:25 Was Führungswerte wirklich bringen
    14:22 Wie so ein Führungswert konkret aussieht
    15:55 Action Points und Check-ins nach dem Workshop
    16:55 Wenn Führungswerte im Performance Review landen
    17:17 Warum C-Level mit an Bord muss
    19:01 Ohne CEO nimmt sie das Mandat nicht mehr an
    19:24 Welche Anfängerfehler noch häufig sind
    20:43 Die beste Fachkraft wird nicht die beste Führungskraft
    21:15 Vom Best Buddy zur Führungskraft über Nacht
    22:28 Wie Vertrauen wirklich entsteht
    23:21 Betroffene zu Beteiligten machen
    24:28 Sich als Führungskraft verletzlich zeigen
    25:05 Macht zeigt den Charakter
    25:35 From Chaos to Clarity
    26:10 Warum sich der Mensch in der Rolle nicht ändert
    26:46 Am Ende geht es um Kommunikation
    27:30 Der Satz, den sie früher gebraucht hätte
    27:43 Führung kann man lernen
    28:22 Stefans Fazit: Klarheit und Konsequenz
    29:34 Führen statt nur managen

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    Thu, 20 Aug 2026
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