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Literaturclub Interview

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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch.

121 - Sven Regener über «Frankie und Freddie»
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  • 121 - Sven Regener über «Frankie und Freddie»

    Neues von Herr Lehmann! Die Reihe mit Sven Regeners Romanen über Frank Lehmann und die Künstler und Lebenskünstler im Berlin der Achtzigerjahre bekommt eine weitere Folge. Diesmal stehen die Brüder Frank und Freddie im Zentrum und die Frage, was man mit seinem Leben genau anfangen soll. Berlin, 23. Dezember 1980. Der Tag vor Heiligabend. Frank Lehmann, eben in Berlin eingetroffen, holt seinen Bruder Freddie im Hotel am Ku’damm ab, wo der eine Weile lang Proband für Psychopharmaka gewesen ist. Nun will Freddie weiter nach New York, wo ein Kunststipendium auf ihn wartet. Doch die Tasche mit Pass, Visum, Geld und Ticket ist weg. So beginnt eine Odyssee durch ganz Westberlin, in deren Verlauf die beiden Brüder endlich mal über die wirklich wichtigen Dinge im Leben reden können. In Literaturclub Interview spricht Sven Regener übers Erwachen werden und Jung sein und über Westberlin in den Achtzigerjahren. Und er erzählt, warum ihm das Schreiben bei «Frankie und Freddie» ganz besonders Spass gemacht hat. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Sven Regener. «Frankie und Freddie». 288 Seiten. Galiani Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sven Regener, Autor ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

    Fri, 11 Sep 2026
  • 120 - Ronja von Rönne über «Alles Liebe»

    Die deutsche Autorin Ronja von Rönne zeigt uns Figuren, die sich immer tiefer in ihre eigenen Lügenkonstrukte verstricken – aus Sehnsucht nach Nähe oder Aufmerksamkeit. Dabei tun sich grosse Fragen nach den gesellschaftlichen Konzepten von Lüge, Wahrheit und Moral auf. Ronja von Rönne verknüpft in ihrem aktuellen Roman «Alles Liebe» die Geschichten von fünf unterschiedlichen Hauptfiguren zun einem Ganzen. Alle drehen sich darum, wie die Liebe oder die Sehnsucht, geliebt zu werden, und zu Lügnern werden lassen können. Die pure Lust an der Hochstapelei ist in keinem Fall der Grund für ihre Lügen: Wir lesen von Verzweifelten, die buchstäblich um ihr Leben lügen. Im «Literaturclub Interview» spricht Ronja von Rönne darüber, was uns zu vorschnellen Urteilen verleitet, darüber, wie unbequem ihre Literatur sein soll – und warum sie als Autorin sich als professionelle Lügnerin versteht. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Ronja von Rönne. «Alles Liebe». 240 Seiten. dtv, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ronja von Rönne, Autorin ____________________ - Host: Simon Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

    Fri, 28 Aug 2026
  • 119 - Yael Inokai über «Die Auster»

    Ein Mord, ein Opfer, ein Tatort mit Blutspuren und die spannende Frage: Wer ist's gewesen? Die Schweizer Autorin Yael Inokai hat sich mit ihrem neuen Roman an einen Krimi gewagt. Die Handlung würzt sie mit Kritik an der Schere zwischen Arm und Reich. Yael Inokai, 37 Jahre alt, stammt aus Basel und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Dort spielt auch ihr neuer, ihr nunmehr vierter Roman – der Krimi «Die Auster». Die Handlung: Dr. Joachim Bronstett, schwerreicher Geschäftsführer eines Luxus-Kaufhauses, wird eines Morgens tot in seiner Villa aufgefunden, und zwar von seiner Putzfrau. Doch anstatt die Polizei zu rufen, tut sie, was sie immer tut: Sie putzt. Überaus gründlich… Im «Literaturclub Interview» spricht Yael Inokai darüber, was sie daran gereizt hat, einen Krimi zu schreiben. Sie sagt, was beim Schreiben diesmal anders war als bei ihren bisherigen Büchern. Und sie verrät, ob sie gerne Austern isst. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Yael Inokai. «Die Auster». 220 Seiten. Hanser Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Yael Inokai, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

    Fri, 14 Aug 2026
  • 118 - Hörtipp: Literaturclub Buchtipps

    «Literaturclub Interview» ist in der Sommerpause. Damit euch in dieser Zeit das Lesefutter nicht ausgeht, empfehlen wir euch an dieser Stelle das Format «Literaturclub Buchtipps»: persönliche Leseempfehlungen aus der SRF-Literaturredaktion. Die Schweizer Autorin Caroline Roger erzählt in ihrem Debütroman von einer Kindheit im Gastrobetrieb. Und die indische Booker-Preisträgerin von zwei jungen Menschen, die nach Liebe suchen. ____________________ Die Schweizer Autorin Caroline Roger erzählt in ihrem Debütroman «Unter Gästen» von einer Kindheit im Gastrobetrieb, zwischen dem lebendig-wuseligen Bistro der Mutter und dem französisch-eleganten Restaurant des Vaters. Sie nimmt uns mit an die Tische unterschiedlicher Gäste und begegnet ihnen mit genauem, empathischem Blick. Auch wenn die Erzählerin für ihre Eltern nie im Zentrum steht, erfährt sie auf tröstliche Weise doch, woraus Familie bestehen kann: aus Menschen, mit denen man sich verbunden und von denen man sich getragen fühlt, aus Lebenden und aus Toten. Die indische Booker-Preisträgerin Kiran Desai hat mit «Die Einsamkeit von Sonia und Sunny» einen dicken Schmöker geschrieben. 750 Seiten. 20 Jahre lang hat Desai daran gearbeitet. Herausgekommen ist ein Epos über zwei junge entwurzelte Menschen namens Sonia und Sunny, die nach Liebe suchen. Bewegend und modern ist dieser Roman, und man erfährt viel über das heutige Indien. Ein Buch, das das Gefühl von Vereinsamung in einer globalisierten Welt festhält. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ Buchhinweise: Caroline Roger. Unter Gästen. 208 Seiten. Limmat, 2026. Kiran Desai. Die Einsamkeit von Sonia und Sunny. Aus dem Englischen von Robin Detje. 752 Seiten. S. Fischer, 2026.

    Fri, 31 Jul 2026
  • 117 - Alex Capus über «Querfeldein»

    Alex Capus’ aktueller Roman spielt an der Grenze. Im «Gasthof zur Moskau» an einem kleinen Grenzübergang zu Deutschland im Kanton Schaffhausen, wo wenig läuft. Wenn aber mal was läuft, dann richtig. Wie im Sommer 1933, als deutsche NS-Schergen auf Schweizer Boden einen Schmuggler entführten. An sich ist es eine Asterix-Geschichte, die Alex Capus da erzählt. In einem kleinen Schweizer Dorf an der deutschen Grenze wehren sich die Einwohner gegen einen gewaltsamen Übergriff deutscher Polizisten und SS-Männer und zwingen am Ende sogar die neue deutsche Regierung in Berlin dazu kleinbeizugeben. Alex Capus erzählt diese wahre Geschichte vor dem Hintergrund einer sehr viel ruhigeren, sehr viel längeren und sehr viel tiefer gehenden Geschichte eines Wirts und seiner Familie, der in Ramsen – so der Name des Dorfes – einen Gasthof mit dem merkwürdigen Namen «Gasthof zur Moskau» führt. In «Literaturclub Interview» erzählt Alex Capus vom Verhältnis zwischen Fiktion und Realität in seinen historischen Romanen, vom Vorteil langer Beziehungen für sein Leben und von der Bedeutung eigener Lebenserfahrung fürs Schreiben. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Alex Capus. «Querfeldein». 288 Seiten. Hanser Verlag, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Alex Capus, Autor ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

    Mon, 20 Jul 2026
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