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Wirklich wahr! - Wissen für Kinder

Stimmt das WIRKLICH? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche Wissenspodcast für neugierige Kinder ab 6 Jahren – und für alle Eltern, Großeltern und Lehrkräfte, die gerne mithören und mitlernen. Robin und Lou nehmen euch mit in die Welt der Wissenschaft, Forschung und großen Fragen des Alltags – mit echten Quellen, spannenden Geschichten und drei festen Formaten: 🟡 MONTAG – Wow! Wir entlarven einen großen Wissenschafts-Mythos. Stimmt das mit den 10 % Gehirn? Schmecken Schmetterlinge wirklich mit den Füßen? Sind wir alle Sternenstaub? Hier kriegst du die Antwort, die viele Erwachsene nicht kennen. 🟢 MITTWOCH – Was ist da los? Wir erklären eine aktuelle Nachricht aus Wissenschaft, Forschung oder Welt-Geschehen kindgerecht, einordnend und sicher. Erdbeben, neue Tier-Arten, Medizin für Babys, Marsmissionen – wir machen Nachrichten verständlich, ohne Angst zu machen. 🔵 FREITAG – Frag nach! Wir beantworten eine echte Frage aus unserer Hörerschaft. Können Tiere lügen? Warum müssen wir schlafen? Können Pflanzen sich erinnern? Warum ist Gähnen ansteckend? Mit dabei: Forschende, die genau das untersuchen. Was Wirklich wahr! einzigartig macht: ✓ Jede Folge wird VOR der Produktion durch unser 3-stufiges Editorial Board geprüft – entwicklungspsychologisch (Pädagogik), fachlich-redaktionell (Sachbuch-Standard) und auf Kinderschutz. ✓ Alle Quellen sind in den Show-Notes verlinkt: NASA, ESA, WHO, Max-Planck-Institute, Naturkundemuseen, Fachjournale. ✓ Klare Sprache, kurze Folgen (10 bis 12 Minuten), Kapitel-Marken zum schnellen Wiederfinden. Perfekt für: Schulweg, Frühstück, Auto-Fahrt, Zähneputzen, Hausaufgaben-Pause und „Erzähl mir noch eine Geschichte"-Momente. Schick uns deine Frage an post@hearooz.de – vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de.
- 46 - Frag nach! Warum ist Wasser eigentlich nass?
„Wasser ist doch einfach nass." Genau das hat Lou gesagt - und Robin lässt es ihr nicht durchgehen. In dem Satz stecken zwei Fehler. Der erste liegt beim Wasser. Der zweite steckt in dir, und in jedem Menschen. Nass ist nichts, was das Wasser hat. Wasser wird von allem angezogen, was es berührt - und gleichzeitig hält es sich selbst fest. Welche der beiden Kräfte gewinnt, entscheidet, was passiert. Auf deiner Haut gewinnt die erste: das Wasser bleibt lieber bei dir, läuft auseinander und legt sich flach hin. Genau das nennst du nass. Bei der Ente gewinnt die andere: das Wasser bleibt lieber bei sich, macht eine Kugel und rollt weg. Gleiches Wasser, anderes Ergebnis. Und nein, es liegt nicht am Öl. Enten fetten ihre Federn zwar jeden Tag ein. Aber das ist Pflege. Lange dachten alle, davon perle das Wasser ab - eine Übersichtsarbeit von zweitausendvierundzwanzig hält fest: es perlt auch ohne das Öl. Der Grund ist die Feder selbst, wie sie gebaut ist. Dasselbe siehst du an einer Regenjacke. Der Weltmeister im Abperlen ist eine Pflanze. Auf einem Lotusblatt bleibt ein Tropfen fast gar nicht liegen - unter ihm ist fast nur Luft, er liegt nur ganz oben auf. Und wenn er wegrollt, nimmt er den Dreck mit. Ein Botaniker hat in den siebziger Jahren unter dem Mikroskop nachgeschaut, warum das Blatt sauber bleibt: es ist gar nicht glatt, sondern voller winziger Hügel mit Wachs darauf. Aus dieser einen Beobachtung sind selbstreinigende Farben und Stoffe geworden. Und dann kommt die zweite Hälfte, und die ist die verrücktere. Frag dich mal, womit du eigentlich merkst, dass etwas nass ist. Mit der Haut? Ja. Aber womit genau? Nass-Fühler gibt es nicht. Kein einziger. In deiner ganzen Haut ist keine Stelle, die nur für nass zuständig ist. Dein Gehirn rechnet: es nimmt Kälte und Berührung, und macht daraus blitzschnell ein Gefühl. So schnell, dass es sich wie Fühlen anfühlt. Deshalb fühlt sich kaltes Wasser nasser an als warmes - bei genau gleich viel Wasser. Das wurde an dreizehn Menschen gemessen. Bei Kindern hatte das lange keiner nachgemessen. Bis vor kurzem: vierundsiebzig Menschen, von sieben Jahren bis über fünfzig, vier Stellen am Körper. Ergebnis: Kinder fühlen es im Großen und Ganzen genauso wie Erwachsene. Überraschend war etwas anderes - kaltes Wasser hat der Fußrücken stärker gespürt als der Nacken. Das hörst du in dieser Folge Warum „nass" nichts ist, was das Wasser hat Die zwei Richtungen: Wasser wird von allem angezogen - und von sich selbst Warum eine Ente trocken bleibt, und warum das Öl nicht der Grund ist Das Lotusblatt: ein Tropfen, der fast schwebt, und ein Blatt, das sich selbst putzt Wie aus einem Blick durchs Mikroskop selbstreinigende Farben wurden Der große Aha: du hast gar keine Nass-Fühler in der Haut Wie dein Gehirn aus Kälte und Berührung ein Gefühl zusammenrechnet Die neue Messung an vierundsiebzig Menschen ab sieben Jahren Der Gleich-viel-Test: zwei Becher, gleich viele Tropfen, ein überraschendes Ergebnis Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren. Die Folge stellt eine Frage, die zuerst albern klingt, und macht daraus einen echten Aha-Moment - mit einem Selbstversuch, den jedes Kind zu Hause machen kann. Für Eltern, die beim Mithören selbst etwas lernen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht Klasse 1 bis 6: Wahrnehmung, Oberflächen, Bionik. Spielzeit rund 12 Minuten. Der Gleich-viel-Test - die Mitmach-Aufgabe Du brauchst zwei Becher und einen Erwachsenen, der dir das Wasser einlässt - in den einen handwarmes, in den anderen kühles. Das Einlassen macht jemand, der das kennt, weil aus dem Hahn ohne Vorwarnung richtig heißes Wasser kommen kann. Den Versuch machst du. Ein paar Tropfen aus dem handwarmen Becher auf den einen Unterarm, genau so viele aus dem kühlen auf den anderen. Gleich viel - das ist der ganze Trick. Dann warte einen Moment und spür nach: welches fühlt sich nasser an? Du kannst auch den Handrücken nehmen oder den Fußrücken, such dir aus, wo du gut hinkommst. Wisch die Tropfen danach weg, damit keiner ausrutscht. Und wenn du keine Lust hast oder gerade keiner Zeit hat: denk es dir einfach, das geht auch. Kapitel 00:00 Kurz vorweg00:10 „Wasser ist halt nass" - Jontes Frage00:45 Wirklich wahr! Begrüßung01:07 Was heißt „nass" überhaupt?02:27 Bleiben oder abperlen - die erste Hälfte03:56 Der Weltmeister im Abperlen: das Lotusblatt05:29 Der Fehler in dir: keine Nass-Fühler07:22 Der Gleich-viel-Test zum Mitmachen09:02 Wirklich-wahr-Stempel: unsere Quellen09:37 Schreib uns10:10 Outro und Cliffhanger zur Montags-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Ist Wasser selbst nass? Das ist eine Wortspielfrage, keine Sachfrage - sie führt in eine Definition statt in die Physik. Deshalb stellen wir sie in der Folge nicht. Die Sachfrage lautet: Was passiert, wenn Wasser auf etwas trifft? Und die hat eine Antwort. Warum wird eine Ente nicht nass - liegt das nicht am Öl? So stand es jahrzehntelang in Büchern, und es stimmt nicht. Eine systematische Übersichtsarbeit von zweitausendvierundzwanzig fasst den Stand zusammen: die Federstruktur stößt Wasser ab, mit oder ohne Öl. Bei Vögeln, denen die Drüse fehlte, änderte sich weder Federstruktur noch Benetzbarkeit. Das Öl hält die Federn geschmeidig - es ist Pflege, nicht Regenschutz. Wir haben wirklich keinen Nass-Sinn? Wirklich nicht. Die Arbeit von zweitausendvierzehn schreibt wörtlich, dass Menschen keine eigenen Hautrezeptoren für Nässe haben. Das Gefühl entsteht im Kopf, aus Temperatur und Berührung zusammen. Blockiert man die Nervenfasern, die beides tragen, sinkt das Nässe-Empfinden deutlich. Ist der Versuch für Kinder sicher? Ja, so wie er in der Folge steht. Das Wasser lässt ein Erwachsener ein, das Kind arbeitet danach mit zwei Bechern - nicht am Hahn. Der Grund dafür wird im Text ausgesprochen, weil Kinder eine Regel mit Grund zuverlässiger befolgen. Die Folge sagt außerdem, dass der Versuch freiwillig ist und als Gedankenversuch genauso funktioniert. Stimmt es, dass der Fußrücken empfindlicher ist als die Hand? Das behaupten wir nicht. Gemessen wurden vier Stellen: Stirn, Nacken, Unterarm, Fußrücken. Kaltes Wasser wurde am Fußrücken stärker gespürt als im Nacken. Über die Hand sagt die Messung nichts, und die Folge deshalb auch nicht. Wer ist Jonte? Ein achtjähriger Hörer, der uns diese Frage geschrieben hat. Er ist ein echtes Kind, seine Frage ist echt, und seine Eltern haben uns erlaubt, seinen Vornamen zu nennen. Mehr als Vorname und Alter wollen wir von keinem Kind wissen. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 045 - Was ist da los? Warum dein Gehirn nachts aufräumt Folge 044 - Wow! Warum klingt deine Stimme in einer Aufnahme so fremd? Folge 043 - Frag nach! Warum können wir unsere eigene Nase nicht sehen? Quellen und Belege Valenza, Blount, Ward u. a., Experimental Physiology - Nässe-Wahrnehmung an vier Körperstellen bei 7- bis 16-Jährigen, 74 Personen insgesamt Filingeri, Fournet, Hodder & Havenith (2014), Journal of Neurophysiology 112:1457-1469 - der Mensch hat keine eigenen Rezeptoren für Nässe Muzio & Rubega (2024), Journal of Avian Biology - was wir über das Abperlen an Federn wirklich wissen: die Struktur stößt ab, mit oder ohne Öl (Open Access) Barthlott & Neinhuis (1997), Planta 202:1-8 - der Lotus-Effekt; Einordnung und Person über die Universität Bonn Ensikat, Ditsche-Kuru, Neinhuis & Barthlott (2011), Beilstein Journal of Nanotechnology 2:152-161 - die Struktur der Lotus-Oberfläche und ihre Grenzen (Open Access) Spektrum, Lexikon der Physik: Benetzung - warum eine Flüssigkeit sich ausbreitet oder abperlt Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt. In dieser Folge haben wir dabei eine Erklärung aussortiert, die in vielen Büchern steht - die Sache mit dem Entenöl. Schreib uns! Du hast auch eine Frage? Schick sie an post@hearooz.de. Am besten zusammen mit einem Erwachsenen, und mehr als dein Vorname und wie alt du bist muss nicht dabeistehen. Vielleicht wird daraus eine ganze Folge - bei Jonte war es genau so. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Die Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert. Alle Inhalte werden vor der Produktion von Menschen recherchiert und geprüft. Mehr dazu auf hearooz.de.
Fri, 18 Sep 2026 - 45 - Was ist da los? Warum dein Gehirn nachts aufräumt
„Mein Gehirn räumt nachts auf? Muss ich da helfen?" Lou traut sich nicht ins Bett. Robin beruhigt sie in den ersten Sekunden - und dann erzählt er ihr, was da wirklich passiert. Es ist besser als gedacht: Es geht nur, wenn du gar nichts tust. Dein Gehirn arbeitet den ganzen Tag, und beim Arbeiten fällt etwas an. Überall im Körper gibt es feine Röhrchen, die Abfall wegtragen - im Kopf hat man jahrzehntelang keine gefunden. Erst zweitausendfünfzehn hat ein Team welche entdeckt, aber nicht in der Mitte des Gehirns, sondern außen, in der Haut, die es umhüllt. Zwei Jahre später wurden sie beim Menschen sichtbar gemacht. Damit war die eigentliche Frage erst scharf: Wie kommt etwas aus der Mitte bis zum Abfluss? Die Antwort ist Wasser. Dein Gehirn schwebt in klarer Flüssigkeit, in Hirnwasser. Und nachts wird daraus eine Spülung: die Nervenzellen machen langsame Wellen, die Blutgefäße werden abwechselnd ein bisschen weiter und ein bisschen enger - wie eine Pumpe, die keine Eile hat. Zweitausendneunzehn haben dreizehn Freiwillige in einem großen Messgerät geschlafen. Man hat drei Dinge gleichzeitig aufgezeichnet, jedes Mal in derselben Reihenfolge: die Welle im Gehirn, dann das Blut, dann eine Welle Hirnwasser. Etwa alle zwanzig Sekunden eine. Nur im Tiefschlaf. Im Januar zweitausendsechsundzwanzig kam die Nachricht, um die es in dieser Folge geht: Fast vierzig Erwachsene haben je zwei Nächte in einem Messgerät geschlafen - einmal normal, einmal viel zu kurz. Am Morgen wurde Blut abgenommen. Wer nachts mehr Flüssigkeitsbewegung im Kopf hatte, hatte morgens mehr Abfallstoffe im Blut. Was nachts aus dem Kopf hinausgeht, kann man morgens woanders wiederfinden. Und dann kommt der Teil, den wir nicht verschweigen. Ein Labor in London hat zweitausendvierundzwanzig genau das Gegenteil gemessen: im Schlaf werde weniger weggeräumt, nicht mehr. Beide Teams haben mit Mäusen gearbeitet, aber unterschiedlich gemessen - einmal Farbstoff direkt ins Gewebe, einmal ins Hirnwasser. Sie haben es beide aufgeschrieben, in derselben Zeitschrift, nacheinander. Höflich, aber deutlich. Wer recht hat, weiß gerade niemand. Und genau daraus macht diese Folge ihre wichtigste Botschaft: Nachprüfen ist der eigentliche Beruf. Das hörst du in dieser Folge Warum das Aufräumen nur geht, wenn du nichts tust Das Rätsel der fehlenden Röhrchen - und wo sie zweitausendfünfzehn gefunden wurden Hirnwasser: die Spülung, die dein Kopf selbst mitbringt Eine Welle alle zwanzig Sekunden, gemessen bei dreizehn schlafenden Menschen Die Pumpe: Nervenzellen, dann Blutgefäße, dann Wasser - immer in dieser Reihenfolge Die Nachricht vom Januar zweitausendsechsundzwanzig: nachts im Kopf, morgens im Blut Ein echter Forschungsstreit, kindgerecht erzählt - und warum das gut ist Wie viel Schlaf ein Kind braucht, und warum zwei Stunden Abweichung völlig normal sind Das Faul-Spiel: Hand auf die Brust, und du kannst nichts falsch machen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, gern auch zum Einschlafen - die Folge macht keine Angst und verlangt nichts. Für Eltern, die eine gute Antwort auf „warum muss ich ins Bett" suchen, die nicht nach Erziehung klingt. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6, und als Beispiel dafür, wie Wissenschaft mit Uneinigkeit umgeht. Spielzeit rund 13 Minuten. Das Faul-Spiel - die Mitmach-Aufgabe Heute Abend, wenn du im Bett liegst: leg eine Hand auf die Brust. Nur auflegen. Dann spürst du dein Herz - das ist die schnelle Welle, die kannst du fühlen. Die langsame kommt erst, wenn du längst schläfst: eine, während dein Herz fünfundzwanzig Mal klopft. Du musst nichts zählen und nichts merken. Wenn du dabei einschläfst, hast du alles richtig gemacht. Dieses Spiel kann man nicht falsch machen. Kapitel 00:00 Kurz vorweg00:09 „Ich trau mich nicht ins Bett"00:48 Wirklich wahr! Begrüßung01:28 Was ist passiert? Die Messung im Januar02:38 Das Rätsel der fehlenden Röhrchen04:00 Warum es nur nachts geht04:35 Die Pumpe und die Welle alle zwanzig Sekunden06:09 Der Streit: zwei Teams, zwei Ergebnisse07:11 Wer gerade nachprüft08:01 Was bedeutet das für dich?09:49 Das Faul-Spiel10:33 Wirklich-Wahr-Stempel: unsere Quellen11:09 Schreib uns11:26 Outro und Cliffhanger zur Freitags-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Räumt mein Gehirn wirklich nachts auf? Im Tiefschlaf wird geräumt - darüber sind sich alle Forschenden einig, auch die, die dem Rest widersprechen. Umstritten ist, wie viel dabei rausgeht und wie gut sich Ergebnisse von Mäusen auf Menschen übertragen lassen. Wir sagen das in der Folge auch so. Merkt man das? Nein. Die Welle kommt etwa alle zwanzig Sekunden und ist nicht spürbar. Bei dir persönlich hat es auch niemand gemessen - gemessen wurde bei Erwachsenen. Man nimmt an, dass es bei Kindern gleich läuft, weil Köpfe sich sehr ähnlich sind. Angenommen ist aber nicht dasselbe wie gemessen, und das sagen wir in der Folge ausdrücklich. Wie viel Schlaf braucht mein Kind? Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gibt für Sechsjährige im Schnitt rund elf Stunden an - mit dem ausdrücklichen Zusatz, dass Abweichungen von bis zu zwei Stunden völlig normal sind, und dass der Bedarf mit dem Alter sinkt. Wir nennen beides immer zusammen. Eine Zahl, die für alle stimmt, gibt es nicht. Wenn mein Kind wach liegt - ist dann Aufräumzeit verloren? Nein, und die Folge sagt das wörtlich: „Dann liegst du wach. Das ist keine verpasste Aufräumzeit. Der Kopf holt sich, was er braucht." Kommt in der Folge eine Krankheit vor? Parkinson wird einmal genannt, weil die Deutsche Parkinson-Gesellschaft im März zweitausendsechsundzwanzig genau dieses Spülsystem als Ansatz für neue Behandlungen benannt hat. Es wird nicht ausgemalt, und die Folge sagt ausdrücklich: Kinder bekommen sie nicht, und mit dem Schlaf des zuhörenden Kindes hat sie nichts zu tun. Was ist das glymphatische System? So nennen Forschende diesen Reinigungsweg - aus „Glia" (bestimmte Zellen im Gehirn) und „lymphatisch". Das Fachwort kommt in der Folge nicht vor, weil es für ein Kind keine Aussage trägt. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 044 - Wow! Warum klingt deine Stimme in einer Aufnahme so fremd? Folge 033 - Was passiert im Traumschlaf? Folge 006 - Frag nach! Warum müssen wir schlafen? Quellen und Belege Dagum, Elbert, Giovangrandi u. a. (2026), Nature Communications 17:715 - der Abtransport bis ins Blut, gemessen über Nacht bei 39 Menschen (Open Access, 27.01.2026) Fultz u. a. (2019), Science 366:628-631 - die Welle Hirnwasser alle zwanzig Sekunden, gemessen bei 13 schlafenden Menschen Xie u. a. (2013), Science 342:373-377 - die Entdeckung: im Schlaf wird der Platz zwischen den Hirnzellen größer (Maus, Volltext frei) Louveau u. a. (2015), Nature 523:337-341 - die Lymphgefäße in den Hirnhäuten (Maus) Absinta u. a. (2017), eLife 6:e29738 - dieselben Gefäße beim Menschen im Kernspin sichtbar gemacht (Open Access) Jiang-Xie u. a. (2024), Nature 627:157-164 - die Nervenzellen erzeugen die Wellen, die den Fluss antreiben (Maus) Hauglund u. a. (2025), Cell 188:606-622 - die Pumpe: langsames Weiten und Engerwerden der Blutgefäße (Maus) Miao u. a. (2024), Nature Neuroscience 27:1046-1050 - der Gegenbefund aus London: im Schlaf werde weniger geräumt (Maus) Franks & Wisden (2025), Nature Neuroscience 28:734-736 - die Antwort auf die Kritik daran; beide Seiten halten ihre Position European Academy of Neurology (Stand 04.03.2026) - was als gesichert gilt und was offen ist Deutsche Parkinson-Gesellschaft (26.03.2026) - Schlaf und Spülsystem als Therapieziel Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit - Schlafbedarf von Kindern Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt und wie sicher sich die Forschung schon ist. In dieser Folge sagen wir auch, wo sie sich noch nicht sicher ist - und wer gerade nachprüft. Schreib uns! Du hast auch eine Frage? Schick sie an post@hearooz.de. Vielleicht wird daraus eine ganze Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Die Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert. Alle Inhalte werden vor der Produktion von Menschen recherchiert und geprüft. Mehr dazu auf hearooz.de.
Wed, 16 Sep 2026 - 44 - Wow! Warum klingt deine Stimme in einer Aufnahme so fremd?
Nimm dich einmal mit dem Handy auf und hör es dir an. Fast jedes Kind sagt dann dasselbe: Das bin ich nicht. Robin und Lou gehen der Sache nach - und die Antwort ist nicht, dass das Handy schlecht ist. Es ist etwas viel Schöneres. Deine Stimme nimmt zwei Wege zu dir. Einer geht durch die Luft, raus in die Welt und ins Ohr von allen anderen. Der zweite läuft durch deinen Kiefer und deinen Schädel, von innen direkt in dein Ohr. Forschende nennen das Knochenschall. Und dieser zweite Weg geht nie raus - kein Mikrofon draußen kann ihn aufnehmen. Eine Aufnahme ist deshalb nicht falsch. Sie ist nur die eine Hälfte. Der Beweis geht sofort, im Hören: Handflächen auf die Ohren legen - nur auflegen, nicht drücken - und weitersprechen. Es wird lauter und voller. Das ist der Okklusionseffekt: Der Schall, der durch deinen Kopf kommt, kann beim offenen Ohr wieder nach draußen entweichen. Verschließt du das Ohr, bleibt er drin. Deshalb hörst du ihn plötzlich so deutlich. Und dann korrigiert sich Robin selbst. Fast überall steht, die eigene Stimme klinge für einen selbst viel tiefer. Das hatte er auch geglaubt. Eine Messung von 2025 hat zweiundzwanzig Menschen die Tonhöhe ihrer eigenen Stimme schätzen lassen: Der Unterschied war im Schnitt nicht mal ein ganzer Halbton. Es ist also nicht die Höhe. Es ist die Klangfarbe - der Weg durch den Kopf bringt Töne mit, die draußen keiner hört. Am Ende gehört die Folge den Kindern, die das längst kennen: wer ein Hörgerät oder ein Cochlea-Implantat trägt, kennt das Dröhnen der eigenen Stimme aus dem Alltag. Für Forschende ist das eine der schwersten Aufgaben überhaupt - und es gibt sich, anders als oft gesagt wird, bei vielen nicht von selbst. Wer nicht hört, macht denselben Versuch mit der Hand am Hals und fühlt dieselbe Schwingung. Beide Wege sind richtig. Das hörst du in dieser Folge Der Selbsttest, der im Hören funktioniert: Hände auf die Ohren, weitersprechen Warum es dabei lauter wird - und warum „der Luftweg fällt weg" die falsche Erklärung ist Knochenschall: der Weg, den nur du hast Eine Messung im Gehörgang von 2010 - und was sie über die Mitte der Tonlage sagt Robin gibt einen eigenen Irrtum zu: Es ist nicht die Höhe Klangfarbe - warum du deine Oma am Telefon nach einem Wort erkennst Warum viele Menschen keine Sprachnachrichten mögen Kinder mit Hörgerät und Implantat als die Fachleute dieser Folge Und der Satz zum Schluss: die Stimme, die alle kennen, kennst du am wenigsten Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die gern etwas an sich selbst ausprobieren. Für Eltern und Großeltern zum Mitmachen - der Versuch funktioniert bei Erwachsenen genauso. Für Lehrkräfte in Sachunterricht, Musik und Biologie Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Schall und Hören. Spielzeit rund 14 Minuten. Probier das mal selbst - die Mitmach-Aufgabe Erstens: Leg beide Handflächen auf die Ohren. Nur auflegen, nicht drücken - und nichts ins Ohr stecken. Dann sag ganz lang „iiiii", danach ganz lang „aaaaa". Achte darauf, welches mehr dröhnt. Zweitens, wenn du magst: Nimm einen Satz von dir auf und hör ihn dir an. Du musst nicht. Und wenn du es machst: Die Aufnahme ist nur für dich, du musst sie niemandem zeigen. Nicht laut aufdrehen. Drittens, und das geht bei jedem: Leg die Hand ganz leicht an den Hals - nur auflegen, nicht drücken - oder oben auf den Kopf, und summe. Hören oder fühlen: beides zeigt dasselbe. Kapitel 00:00 Kurz vorweg00:12 „Das bin ich nicht"00:46 Wirklich wahr! Begrüßung01:04 Ist es das Handy? Der Gegenbeweis02:33 Der Wow-Moment: Hände auf die Ohren04:28 Drei Messungen06:46 Nicht die Höhe - die Klangfarbe07:55 Probier das mal selbst08:51 Wer das längst kennt: Hörgerät und Implantat10:23 Der ehrliche Teil11:11 Zum Weitererzählen11:50 Wirklich-Wahr-Stempel: unsere Quellen12:23 Schreib uns12:45 Outro und Cliffhanger zur Mittwochs-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Warum wird die eigene Stimme lauter, wenn ich die Ohren zuhalte? Weil der knochengeleitete Anteil beim offenen Ohr aus dem Gehörgang wieder entweicht. Ist das Ohr verschlossen, kann er nicht raus, und der Schalldruck im Gehörgang steigt - besonders bei tiefen Anteilen. Das heißt Okklusionseffekt. Die oft gehörte Erklärung „der Luftweg fällt weg, der Knochenweg bleibt übrig" ist falsch: einen Weg wegzunehmen macht nichts lauter. Klingt meine Stimme für mich wirklich tiefer? Kaum. Eine Messung an zweiundzwanzig Menschen (Royal Society Open Science, 2025) fand im Schnitt weniger als einen Halbton Unterschied - und eine große Streuung zwischen Personen. Der Unterschied, den du hörst, ist die Klangfarbe, nicht die Tonhöhe. Um wie viel klingt meine Stimme anders? Das sagen wir bewusst nicht. Gemessen ist die Tonhöhe. Für den Gesamtklang gibt es keine Zahl - die Forschung hält selbst fest, dass der akustische Beitrag der Knochenleitung noch nicht vollständig beschrieben ist. Warum dröhnt die eigene Stimme mit Hörgerät? Weil das Ohrpassstück im Gehörgang etwas Ähnliches macht wie die Hände beim Selbsttest - bei geschlossener Versorgung mehr, bei offener weniger. Eine Untersuchung von 2020 (Trends in Hearing) zeigt außerdem, dass sich das bei vielen Menschen nicht von selbst gibt. Deshalb arbeiten Forschende genau daran. Und beim Cochlea-Implantat? Der Weg durch die Luft kommt über den Prozessor. Die Schwingung im Kopf ist trotzdem da - sie ist fühlbar. Als Hörweg ist die Knochenleitung bei einem Implantat in der Regel nicht erhalten, weil sie eine funktionierende Cochlea braucht. Kann man den Knochenschall aufnehmen? Draußen nicht. Es gibt Mikrofone im Ohr und am Knochen, mit denen Forschende genau das messen - unter anderem in Oldenburg und Aachen. Ein Handy, das vor dir liegt, hat nur den Luftweg. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 043 - Frag nach! Warum können wir unsere eigene Nase nicht sehen? Folge 042 - Was ist da los? Warum Schleim das Schlauste ist, was dein Körper baut Folge 037 - Frag nach! Deine Nase kann 1 Billion Düfte Quellen und Belege Neamaalkassis, Boubenec, Fiebach, Muralikrishnan & Tavano (2025), Royal Society Open Science - die Tonhöhe der eigenen Stimme, gemessen an 22 Personen (Open Access) Reinfeldt, Östli, Håkansson & Stenfelt (2010), J. Acoust. Soc. Am. - Luft- und Knochenleitung beim eigenen Sprechen, gemessen im Gehörgang (Abstract frei) Blau, Roden, Hauenschild, Kersten, Rehman, Vorländer & Fels (2025), Acta Acustica - der Okklusionseffekt der eigenen Stimme, Jade Hochschule Oldenburg und RWTH Aachen (Open Access) Hengen, Hammarström & Stenfelt (2020), Trends in Hearing - die eigene Stimme mit Hörgerät, und warum sich das nicht von selbst gibt (Open Access) Vera Siegler (2008), Spektrum der Wissenschaft - Luftschall und Knochenschall auf Deutsch erklärt Orepic & Pinheiro (2026), Perspectives on Psychological Science - Übersicht zur Wahrnehmung der eigenen Stimme (Open Access) Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt und wie sicher sich die Forschung schon ist. Und wenn wir uns geirrt haben, sagen wir das auch - in dieser Folge korrigiert Robin sich mitten im Skript. Schreib uns! Du hast auch eine Frage? Schick sie an post@hearooz.de. Vielleicht wird daraus eine ganze Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Die Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert. Alle Inhalte werden vor der Produktion von Menschen recherchiert und geprüft. Mehr dazu auf hearooz.de.
Mon, 14 Sep 2026 - 43 - Frag nach! Warum können wir unsere eigene Nase nicht sehen?
Tilda ist acht Jahre alt und hat uns eine Frage geschickt: Warum können wir unsere eigene Nase nicht sehen? Sie sitzt mitten im Gesicht, sie ist immer da - und man guckt sein ganzes Leben lang drüber weg. Robin und Lou beantworten Tildas Frage. Und dabei passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Denn die Antwort, die fast überall steht, stimmt nicht. „Das Gehirn blendet die Nase aus, weil sie sich nie verändert" - das hatte Robin auch geglaubt und Tilda sogar so geschrieben. Es gibt diesen Effekt wirklich: Ein Bild, das auf der Netzhaut ganz still steht, verblasst tatsächlich. Nur gilt das für Dinge, die sich mit dem Auge mitbewegen. Die Nase sitzt am Kopf, nicht am Auge - bei jeder Augenbewegung rutscht sie an eine andere Stelle. Für die Nase passt die Erklärung also nicht. Die echte Antwort ist einfacher und schöner: Was das eine Auge hinter der Nase nicht sieht, sieht das andere. Das Gehirn nimmt das Bild, in dem mehr zu sehen ist, und setzt beides zusammen. Dazu kommt: Die Nase ist viel zu nah, um scharf gestellt zu werden. Unscharf und nur von einem Auge gesehen - sie verliert diesen Vergleich immer. Und die Entscheidung fällt nicht im denkenden Teil des Gehirns, sondern ganz hinten im Kopf, lange bevor man etwas merkt. Danach geht es um etwas, das noch verrückter ist: Jedes Auge hat eine blinde Stelle, so breit wie drei Finger bei ausgestrecktem Arm - und man merkt sie nie, weil das Gehirn sie zumalt. Forschende in Osnabrück und Hamburg haben getestet, welchem Bild Menschen mehr glauben: dem echten oder dem selbst ausgemalten. Es war das ausgemalte. Die Folge sagt aber auch klar, dass das keine Panne ist: Genau deshalb siehst du ein ganzes Bild und keine Löcher darin. Das hörst du in dieser Folge Der Selbsttest, der sofort im Hören funktioniert: ein Auge zu - und da ist sie Warum „sehen" und „beachten" zwei verschiedene Sachen sind (Sockengefühl, Brillenrand) Die verbreitete Erklärung - und warum sie für die Nase nicht trägt Die echte Antwort: Was ein Auge nicht sieht, sieht das andere Warum kein Auge die eigene Nase scharf stellen kann Wo im Kopf die Entscheidung fällt - und dass es nicht der denkende Teil ist Die blinde Stelle in jedem Auge und wie das Gehirn sie zumalt Und eine Zahl, die wir bewusst nicht nennen - weil sie die Prüfung nicht bestanden hat Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die gern etwas an sich selbst ausprobieren. Für Eltern und Großeltern zum Mitmachen - der Test funktioniert bei Erwachsenen genauso. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Sehen und Wahrnehmung. Spielzeit rund 13 Minuten. Probier das mal selbst - die Mitmach-Aufgabe Mach ein Auge zu. Nur die flache Hand davor, die berührt dein Auge nicht. Und jetzt schau mit dem offenen Auge zu deiner Nase hin, schräg nach unten - nur mit den Augen, ohne den Kopf zu drehen. Damit du nicht enttäuscht bist: Du siehst keine scharfe Nase. Du siehst einen weichen hellen Keil am Rand, wie einen Berg im Nebel. Und jetzt der beste Teil: Mach das andere Auge wieder auf. Sofort ist der Keil weg. Die Regeln dazu: Mach das im Sitzen - nicht beim Laufen, nicht auf dem Rad, nicht draußen an der Straße. Deine Brille bleibt auf. Wenn du Kontaktlinsen hast: Hand nur davor, nie ins Auge fassen. Drück nie auf dein Auge, und schau nicht in die Sonne oder in eine Lampe. Ein paar Sekunden reichen - wenn es zieht oder brennt, sofort aufhören. Und wenn deine Augen unterschiedlich gut sehen: Dann geht der Test bei dir anders. Was du siehst, ist dann genau richtig - nicht falsch. Wer ein Pflaster auf einem Auge trägt, kennt den hellen Keil sowieso längst. Die blinde Stelle selbst finden - Anleitung fürs Papier Das geht nicht im Hören, dafür brauchst du ein Blatt Papier und einen Stift. Mal links ein Kreuz und rechts einen Punkt, etwa 8 Zentimeter auseinander. Der Punkt sollte kleiner als 2 Zentimeter sein. Leg den Stift weg. Halte dein linkes Auge zu und schau mit dem rechten Auge auf das Kreuz. Jetzt bewege das Blatt langsam vor und zurück, etwa im Bereich von 25 bis 35 Zentimetern Abstand. Irgendwann ist der Punkt weg - einfach verschwunden. Bei etwa 29 Zentimetern Abstand trifft es genau. Wenn es unangenehm wird: aufhören, die Stelle läuft dir nicht weg. Kapitel 00:00 Kurz vorweg und Tildas Frage00:52 Wirklich wahr! Begrüßung01:10 Siehst du deine Nase wirklich nicht?02:13 Die Antwort, die alle geben03:57 Die echte Antwort: das andere Auge06:07 Probier das mal selbst07:55 Die blinde Stelle in deinem Auge10:19 Wirklich-Wahr-Stempel: unsere Quellen11:20 Die Antwort in einem Satz11:44 Outro und Cliffhanger zur Montags-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Stimmt es nicht, dass das Gehirn die Nase ausblendet, weil sie immer gleich bleibt? Für das Beachten stimmt es - so wie du deine Socken mittags nicht mehr spürst. Für das Sehen trägt es nicht. Der Effekt, auf den sich diese Erklärung stützt, gilt nur für Bilder, die auf der Netzhaut still stehen. Die Nase sitzt am Kopf und wandert bei jeder Augenbewegung mit. Ausführlich in unseren Quellen. Wie viel Sichtfeld nimmt die Nase weg? Das sagen wir bewusst nicht. Wir hatten eine Zahl gefunden, aber die Messung dahinter hat gar nicht die Nase getestet - dieselbe Forschungsgruppe kam auf derselben Seite ohne Nase zum gleichen Wert. Was sich belegen lässt: Jedes Auge sieht nach außen deutlich weiter als nach innen zur Nase. Liegt die Nase im blinden Fleck? Nein, das ist ein häufiger Denkfehler. Der blinde Fleck liegt etwa 15 Grad nach außen, die Nase jenseits von 60 Grad nach innen - entgegengesetzte Seiten des Blickfelds. Zwei verschiedene Phänomene, die nichts miteinander zu tun haben. Wie groß ist die blinde Stelle wirklich? Etwa 4,8 bis 4,9 Grad im Durchmesser, direkt gemessen an 24 beziehungsweise 27 Personen. Das entspricht drei Fingern nebeneinander bei ausgestrecktem Arm - und zwar bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen, weil kürzere Arme und kleinere Finger sich gegenseitig ausgleichen. Quelle: Ehinger et al., eLife 2017. Hat die Wissenschaft Tildas Frage schon erforscht? Kaum. Es gibt viel Forschung über Augen, aber zur eigenen Nase im Blickfeld fast nichts - genau genommen eine Übersichtsarbeit ohne eigene Daten und eine Erwiderung darauf. Tildas Frage ist eine offene Frage. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 042 - Was ist da los? Warum Schleim das Schlauste ist, was dein Körper baut Folge 041 - Wow! Warum kannst du dich nicht selbst kitzeln? Folge 037 - Frag nach! Deine Nase kann 1 Billion Düfte Quellen und Belege Ehinger, Häusser, Ossandón & König (2017), eLife - der blinde Fleck, gemessen; und der Befund, dass wir dem ergänzten Bild mehr glauben (Open Access) Spillmann, Otte, Hamburger & Magnussen (2006), Vision Research - wie wenig Rand zum Auffüllen genügt (Universitätsklinik Freiburg) Shimojo & Nakayama (1990), Vision Research - warum das andere Auge übernimmt Leopold & Logothetis (1996), Nature - wo im Gehirn die Entscheidung fällt Tong & Engel (2001), Nature - der blinde Fleck im Sehrindenbild Spector, Visual Fields, Clinical Methods - die Ausdehnung des Gesichtsfelds (frei lesbar) Ovenseri-Ogbomo et al. (2012), Clin Exp Optom - warum die Nase zu nah zum Scharfstellen ist Ditchburn & Ginsborg (1952), Nature - der Effekt, der die Nase eben nicht erklärt Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Bei „Frag nach!" beantworten wir Fragen, die Kinder uns geschickt haben. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt und wie sicher sich die Forschung schon ist. Und wenn wir uns geirrt haben, sagen wir das auch - in dieser Folge sogar mitten im Skript. Schreib uns! Du hast auch eine Frage? Schick sie an post@hearooz.de. Vielleicht wird daraus eine ganze Folge - so wie bei Tilda. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Die Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert. Alle Inhalte werden vor der Produktion von Menschen recherchiert und geprüft. Mehr dazu auf hearooz.de.
Sun, 13 Sep 2026 - 42 - Was ist da los? Warum Schleim das Schlauste ist, was dein Körper baut
Lou findet Rotz einfach nur eklig. Am Ende dieser Folge findet er ihn noch ein bisschen eklig - aber mit Respekt. Denn in deinem Hals läuft gerade ein Förderband. Es fährt den Staub, den du eingeatmet hast, mit ungefähr einem Zentimeter pro Minute nach oben. Es hat nie aufgehört, seit du auf der Welt bist. Das Zeug, um das es geht, besteht zu 97 Prozent aus Wasser. Der Rest sind lange Fadenmoleküle, Mucine, die aus dem Wasser ein Netz machen - wie ein Schwamm, deshalb läuft es nicht einfach weg. Dieses Netz liegt in deiner Nase, in deinen Atemwegen, in deinem Magen und in deinem Darm. Jeder Mensch hat es. „Du hast Rotz" ist also gar kein Spruch, sondern die Beschreibung eines gesunden Menschen. Robin und Lou klären außerdem, warum sich dein Magen nicht selbst verdaut, obwohl darin Säure steht, die dein Mittagessen zerlegt. Und sie räumen einen Mythos ab, den fast alle glauben: Grüner Rotz heißt nicht, dass Bakterien im Spiel sind. Die Farbe kommt von einem Werkzeug deiner eigenen Abwehrzellen, das von Natur aus grün ist. Eine Untersuchung in 42 Düsseldorfer Hausarztpraxen hat gezeigt, dass die Farbe bei einer normalen Erkältung kaum etwas verrät. Der stärkste Teil kommt am Schluss: In einem Labor an einer großen Technik-Universität in Amerika hat sich gezeigt, dass dieses Netz Bakterien gar nicht tötet. Es zähmt sie. Die Zuckerärmchen an den Fäden drehen bestimmten Bakterien die Angriffslust herunter - sie sind noch da, aber viel friedlicher. Forschende versuchen jetzt, so etwas nachzubauen: Medikamente, die nicht töten, sondern entwaffnen. Das ist Forschung und kein fertiges Medikament, und das sagen wir in der Folge auch so. Das hörst du in dieser Folge Woraus Schleim wirklich besteht - 97 Prozent Wasser und ein Netz aus Fäden Das Förderband aus Flimmerhaaren in deinen Atemwegen und wie schnell es läuft Warum du jeden Tag deinen eigenen Staub schluckst, ohne es zu merken Wieso Husten die Notbremse ist, wenn das Band zu viel zu tun hat Warum sich dein Magen nicht selbst verdaut - Schleim, Natron und Zellen, die alle drei bis fünf Tage neu sind Der Grün-Mythos: Die Farbe kommt von dir selbst, nicht von Bakterien Der eigentliche Clou: Schleim tötet Bakterien nicht, er zähmt sie Und eine Zahl, die wir bewusst nicht nennen - weil sie sich nicht belegen lässt Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die etwas über ihren eigenen Körper herausfinden wollen - besonders für die, die Rotz erst mal bäh finden. Für Eltern und Großeltern zum Mithören. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Atemwege, Verdauung und Immunabwehr. Spielzeit rund 13 Minuten. Probier das mal selbst - die Mitmach-Aufgabe Heute gibt es zwei Aufgaben, und beide sind gleich gut. Such dir eine aus. Erstens, der Suppen-Test: Warte, bis es bei euch sowieso Suppe gibt. Frag vorher deine Eltern oder eine erwachsene Person, der du vertraust. Warm macht die Suppe ausschließlich die erwachsene Person - kein Herd, keine Mikrowelle, kein Wasserkocher durch dich. Sie soll dampfen, nicht wehtun, und jemand probiert vorher einen Löffel. Dann iss ganz normal und achte auf deine Nase, ob sie anfängt zu laufen. Und wenn es dir trotzdem zu heiß ist: Du hörst sofort auf. Du musst niemanden fragen und dich bei niemandem entschuldigen. Zweitens, der Staub-Test: Stell dich in einen Sonnenstrahl am Fenster und schau dir an, wie viel Staub darin tanzt. Atme einmal tief ein. All das war gerade in deiner Nase - und das Förderband bringt es Stück für Stück wieder hoch. Erzähl uns, was rausgekommen ist: post@hearooz.de Kapitel 00:00 Kurz vorweg und Lous Problem mit Rotz00:58 Wirklich wahr! Begrüßung01:28 Woraus das Zeug besteht02:33 Das Förderband in deinem Hals04:19 Warum sich dein Magen nicht selbst verdaut05:26 Probier das mal selbst07:10 Der Grün-Mythos08:28 Schleim entwaffnet Bakterien09:59 Wirklich-Wahr-Stempel: unsere Quellen11:28 Outro und Cliffhanger zur Freitags-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Wie viel Schleim macht der Körper am Tag? Das weiß niemand genau - und deshalb nennen wir in der Folge keine Zahl. Überall im Netz steht dieselbe runde Angabe, aber es gibt keine Messung, auf die sie sich stützt. Die amerikanischen Gesundheitsinstitute schreiben unter Berufung auf einen der führenden Schleim-Forscher wörtlich: „no one's quite sure how much." Quelle: NIH News in Health. Wie schnell läuft das Förderband wirklich? In der Luftröhre bei gesunden Erwachsenen unter 50 Jahren wurden 10,7 Millimeter pro Minute gemessen, also ungefähr ein Zentimeter. Bei älteren Menschen und bei Lungenerkrankungen ist es langsamer. Quelle: European Respiratory Journal. Heißt grüner Rotz, dass man Antibiotika braucht? Nein. Die Farbe stammt von einem Enzym der eigenen Abwehrzellen, das von Natur aus grün ist. Eine Untersuchung in 42 Düsseldorfer Hausarztpraxen ergab, dass die Farbe bei akutem Husten kaum verrät, ob Bakterien im Spiel sind. Was hilft, entscheiden Eltern gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt - nicht die Farbe und nicht wir. Bei Fieber, deutlichem Krankheitsgefühl oder wenn es nicht besser wird: Bescheid sagen, unabhängig von der Farbe. Tötet Schleim Bakterien? Nein, und genau das ist das Spannende. Im Labor drosseln die Zuckerärmchen der Mucine bei bestimmten Bakterien die Gene für den Angriff. Die Bakterien bleiben am Leben, werden aber friedlicher. Quelle: Nature Microbiology 2019 und 2021. Sagt man Flimmerhaare oder Flimmerhärchen? Beides ist richtig und meint dasselbe. In der Folge sagen wir Flimmerhaare. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 041 - Wow! Warum kannst du dich nicht selbst kitzeln? (Start von Staffel 4) Folge 039 - Frag nach! Warum niesen wir? (ein Reflex, den du nicht steuern kannst) Folge 037 - Frag nach! Deine Nase kann 1 Billion Düfte Quellen und Belege Lungeninformationsdienst, Helmholtz Munich - Flimmerhaare und Schleimtransport Morgan et al. (2004), European Respiratory Journal - gemessene Transportgeschwindigkeit in der Luftröhre Hill, Button, Rubinstein & Boucher (2022), Physiological Reviews - Übersichtsarbeit Atemwegsschleim Allen & Flemström (2005), Am J Physiol Cell Physiol - Schleim-Bicarbonat-Barriere im Magen Wheeler et al. (2019), Nature Microbiology - Mucin-Zucker drosseln Virulenzgene Werlang et al. (2021), Nature Microbiology - Speichel-Mucin gegen Karies-Bakterien Stockley et al. (2001), Thorax - Schleimfarbe und Immunzell-Enzym Altiner et al. (2009) - Sputumfarbe als Test auf bakterielle Infektion, 42 Düsseldorfer Praxen NIH News in Health (2020) - „no one's quite sure how much" Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt und wie sicher sich die Forschung schon ist. Und wenn wir etwas nicht sicher wissen, sagen wir das auch - in dieser Folge sogar mitten im Skript. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Die Stimmen in diesem Podcast sind KI-generiert. Alle Inhalte werden vor der Produktion von Menschen recherchiert und geprüft. Mehr dazu auf hearooz.de.
Sun, 13 Sep 2026 - 41 - Wow! Warum kannst du dich nicht selbst kitzeln?
Versuch es mal: Kitzel dich selbst unter dem Arm. Es passiert nichts. Macht es jemand anderes, kannst du nicht aufhören zu lachen. Dieselbe Stelle, fast dieselbe Bewegung - nur eine andere Hand. Zum Start von Staffel 4 „Dein Körper weiß mehr als du denkst" erklären Robin und Lou, warum dein eigenes Gehirn dich beim Kitzeln absichtlich austrickst. Der Grund sitzt hinten unten im Kopf, direkt über dem Nacken: das Kleinhirn. Jedes Mal, wenn du dich bewegst, rechnet dein Gehirn vorher aus, was du dabei fühlen wirst - und zieht dieses Gefühl anschließend wieder ab. Erwartet minus wirklich passiert. Kommt null raus, spürst du nichts. Forschende in London haben Menschen dafür in einen Hirnscanner gelegt und ihre Handflächen gekitzelt, einmal von außen und einmal von ihnen selbst. Bei fremder Berührung war das Gefühls-Zentrum deutlich aktiver. Und dann kommt der Trick, mit dem sich das Kleinhirn austricksen lässt: zwei Roboter, dazwischen eine winzige Verzögerung. Je später der Roboter die eigene Handbewegung nachmachte, desto kitzeliger wurde es - der Schutz wird schwächer, wenn die Vorhersage zeitlich nicht mehr genau passt. Dazu gibt es Ratten aus Berlin, die beim Kitzeln Ultraschall-Laute machen und Freudensprünge vollführen, aber nur wenn sie keine Angst haben. Und eine Kitzel-Landkarte des Körpers aus diesem Sommer, die in China, den Niederlanden und Griechenland dieselben Stellen fand - deren Muster aber keine der fünf geprüften Erklärungen vollständig auflösen konnte. Manche Fragen sind noch offen. Genau das macht sie spannend. Das hörst du in dieser Folge Warum Selbstkitzeln nicht funktioniert - und was dein Gehirn dabei macht Die zwei Arten von Kitzeln: Kribbel-Kitzeln und Lach-Kitzeln Ein Selbsttest, der sofort im Hören funktioniert (Finger über die Oberlippe) Was das Kleinhirn ist und wo es sitzt Wie ein Hirnscanner den Unterschied zwischen eigener und fremder Berührung sichtbar macht Der Roboter-Trick mit der eingebauten Verzögerung Kitzelige Ratten an der Humboldt-Universität zu Berlin - und warum Angst die Kitzligkeit abschaltet Die neue Kitzel-Landkarte des Körpers über drei Länder - und was die Forschung noch nicht weiß Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die etwas über ihren eigenen Körper herausfinden wollen. Für Eltern und Großeltern zum Mithören und Mitprobieren. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Wahrnehmung und Nervensystem. Spielzeit rund 12 Minuten. Probier das mal selbst - die Mitmach-Aufgabe Teil eins geht allein: Kitzel dich selbst am Fuß und zähl mit, wie oft du lachen musst. Teil zwei braucht eine Person, die du gut kennst und die vorher gefragt wurde: Leg deine Hand auf ihre Hand, und dann kitzelt sie dich - mit deiner Hand obendrauf. Achte darauf, was passiert. Und die wichtigste Regel dabei: Du entscheidest, ob du mitmachst, und du entscheidest, wann Schluss ist. Ein Wort genügt - Stopp. Und Stopp gilt sofort, auch wenn du dabei lachst. Wer keine Lust auf Teil zwei hat, macht nur Teil eins. Manche Kinder mögen Kitzeln überhaupt nicht, und das ist genauso normal. Kapitel 00:00 Kurz vorweg und der Kitzel-Test00:58 Wirklich wahr! Begrüßung01:34 Zwei Arten von Kitzeln02:59 Dein Gehirn sagt voraus - das Kleinhirn04:55 Der Roboter-Trick mit der Verzögerung06:03 Probier das mal selbst07:14 Ratten, Berlin und die neue Kitzel-Landkarte09:50 Wirklich-Wahr-Stempel: unsere Quellen10:47 Outro und Cliffhanger zur Mittwochs-Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Kann sich wirklich niemand selbst kitzeln? Beim Lach-Kitzeln klappt es bei fast keinem Menschen. Das Kribbel-Kitzeln dagegen kann man sich selbst auslösen - streich einmal ganz langsam mit einem Finger über die Oberlippe. Quelle: Blakemore, Wolpert und Frith. Ist damit endgültig erklärt, warum die Achsel nicht funktioniert? Nein, und das sagen wir in der Folge auch. Die Versuche im Hirnscanner arbeiteten mit leichtem Streichen über die Handfläche, nicht mit Lachkitzeln unter dem Arm. Forschende vermuten dasselbe Prinzip, bewiesen ist es für die Achsel noch nicht. Lachen Ratten wirklich? Sie machen beim Kitzeln Laute im Ultraschall, die Forschende als lachähnlich deuten. Ganz sicher ist man sich da nicht - deshalb sagen wir „etwas, das an Lachen erinnert". Quelle: Humboldt-Universität zu Berlin, Science. Warum sind gerade Achseln, Bauchseiten und Fußsohlen kitzelig? Das weiß die Forschung bis heute nicht sicher. Eine große Untersuchung aus dem Sommer 2026 hat fünf Erklärungen geprüft, und keine konnte das Muster vollständig auflösen. Am besten passt eine alte Idee von Charles Darwin: Stellen, die selten berührt werden, sind kitzeliger. Quelle: Nature Human Behaviour. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 037 - Frag nach! Deine Nase kann 1 Billion Düfte (dein Körper kann mehr als du denkst) Folge 039 - Frag nach! Warum niesen wir? (ein Reflex, den du nicht steuern kannst) Folge 033 - Was ist da los? Warum haben wir Träume? (was dein Gehirn ohne dich macht) Quellen und Belege Humboldt-Universität zu Berlin - „Warum sind wir kitzelig?" Ishiyama & Brecht (2016), Science - Kitzligkeit im Rattenhirn Blakemore, Wolpert & Frith (1998), Nature Neuroscience - das Kleinhirn löscht die eigene Berührung Blakemore, Wolpert & Frith (2000), NeuroReport - „Why can't you tickle yourself?" Xiong & Kilteni (2026), Nature Human Behaviour - die Kitzel-Landkarte des Körpers Hall & Allin (1897), American Journal of Psychology - die zwei Arten von Kitzeln Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Staffel 4 heißt „Dein Körper weiß mehr als du denkst" und läuft vom 7. September bis 2. Oktober 2026. Wir sagen dir bei jedem Fakt, woher er kommt und wie sicher sich die Forschung schon ist. Alle Quellen sind verlinkt und nachprüfbar. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. 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Thu, 10 Sep 2026 - 40 - Wow! Pilze reden unter der Erde miteinander - Staffel-Finale
Unter jedem Wald läuft ein Netzwerk, das größer ist als jedes Internet. Es besteht aus Millionen Pilzfäden. Bäume schicken sich Zucker. Sie warnen sich vor Insekten. Und Mutter-Bäume ziehen ihre Baby-Bäume groß. Zum großen Finale von Staffel 3 „Andere Sinne, andere Welten" reisen Robin und Lou unter die Erde - in eine Welt, die kaum ein Kind kennt. Der Name klingt schon magisch: Wood-Wide-Web. Wie das Internet - nur älter. Viel älter. Milliarden von Pilz-Fäden namens Myzel verweben sich mit Baum-Wurzeln. Und tauschen: Der Baum gibt Zucker (den er beim Photosynthetisieren gemacht hat), der Pilz gibt Wasser und Nährstoffe. Ein perfektes Team seit hunderten Millionen Jahren. Suzanne Simard - eine berühmte Wald-Forscherin - hat mehr entdeckt: Alte Bäume schicken über das Pilz-Netz Zucker an junge Bäume. Wie Mütter zu ihren Kindern. Und wenn ein Baum von Insekten angegriffen wird, sendet er über das Netz eine Warnung an alle Nachbarn: „Achtung, Schädlinge!" Die Nachbarn machen dann Abwehrstoffe. Und der Wahnsinn: Der größte Pilz der Welt lebt in Oregon, USA. Er ist unterirdisch, ein einziges Lebewesen, so groß wie 2.400 Fußballfelder. Das größte Lebewesen des Planeten. Und du hast es noch nie gesehen. Zum Staffel-Ende einer besonderen Klammer: „Andere Sinne, andere Welten". Bleibt neugierig - Staffel 4 wartet schon. Das hörst du in dieser Folge Was das Wood-Wide-Web ist - das Internet unter jedem Wald Wie Pilzfäden (Myzel) Baumwurzeln miteinander verweben Warum Bäume und Pilze ein Perfekt-Team sind (Zucker gegen Wasser) Wie Mutter-Bäume ihre Baby-Bäume unterirdisch versorgen (Suzanne Simard) Wie Bäume sich gegenseitig vor Insekten warnen Der größte Pilz der Welt in Oregon - 2.400 Fußballfelder groß Warum Pilze anders „denken" als wir - Netzwerk-Intelligenz ohne Gehirn Staffel-Finale-Reflexion: Andere Sinne, andere Welten Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Natur, Wald und Wunder mögen. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Wald-Besuchen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6 als Perspektiven-Höhepunkt. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Geh in den Wald und such einen alten Baum. Setz dich unter ihn. Denk daran: Unter dir läuft gerade eine Konversation - der Baum tauscht Nachrichten und Nährstoffe mit anderen Bäumen. Was würdest du gerne fragen? Schreib die Frage auf ein Blatt und leg es kurz zwischen die Wurzeln. Nimm es wieder mit und behalte die Frage im Kopf. Kapitel 00:00 Unter dem Wald ist das Internet00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Wow-Fakt: Das Wood-Wide-Web03:30 Bäume und Pilze - das perfekte Team05:30 Mutter-Bäume und Baby-Bäume07:00 Wenn Bäume sich gegenseitig warnen08:30 Der größte Pilz der Welt09:30 Sinnes-Check: Wie „denkt" ein Pilz?10:30 Staffel-Finale-Reflexion und Cliffhanger zu Staffel 4 Häufige Fragen zu dieser Folge Können Pilze wirklich „reden"? Nicht wie wir - sie haben keine Worte. Aber sie tauschen Signale, chemische Stoffe und Wasser über ihr Netzwerk. Für Forschende ist das eine Form von Kommunikation. Quelle: Simard, Sheldrake. Ist das Wood-Wide-Web schon lange bekannt? Seit Ende der 1990er Jahre. Suzanne Simard hat 1997 in Nature die erste große Studie veröffentlicht. Seitdem wird es viel erforscht - manche Details sind noch umstritten. Quelle: Nature. Wie groß ist der größte Pilz wirklich? Ein Honigpilz (Armillaria) in Oregon: rund 9,6 km² unterirdisch. Das entspricht etwa 2.400 Fußballfeldern. Er wird auf 2.400 bis 8.650 Jahre alt geschätzt. Quelle: Nature. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 009 - Wow! Können Pflanzen sich erinnern? (Cliffhanger endlich eingelöst) Folge 038 - Was ist da los? Ein Wald wächst zurück (Wald-Bogen) Folge 020 - Frag nach! Verschwundene Pflanzen kehren zurück (Hoffnungs-Bogen) Quellen und Belege Suzanne Simard - Mother Tree Project (UBC) Merlin Sheldrake „Entangled Life" - Wood-Wide-Web Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena Nature - Wood-Wide-Web Peer-Review Papers Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Alle Quellen sind verlinkt. Staffel 3 ist zu Ende - Staffel 4 startet nach einer Sommer-Pause. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Mon, 27 Jul 2026 - 39 - Frag nach! Warum niesen wir?
Hatschi! Ein Nieser reist mit hundertfünfzig Kilometer pro Stunde. Schneller als ein Auto auf der Autobahn. Und du machst das ganz allein - ohne dass du es kontrollieren kannst. Robin und Lou erklären heute den lauteste Reflex deines Körpers. Niesen ist ein Schutz-Reflex. Wenn Staub, Pfeffer oder ein kleiner Krümel in die Nase kommt und dort nicht hingehört, schickt das Nasen-Schleimhaut-Team ein Signal ins Gehirn. Das Gehirn entscheidet: „Muss raus." Und dann passiert eine kleine Explosion: Deine Lunge sammelt Luft, dein Zwerchfell drückt zu - und peng, geht es los. Bis zu vierzigtausend winzige Tröpfchen fliegen bis zu acht Meter weit. Forschende am MIT haben mit Hochgeschwindigkeits-Kameras gemessen: Ein Nieser bewegt sich mit rund einhundertfünfzig Stundenkilometern. Und weißt du was Verrücktes? Manche Menschen niesen bei hellem Licht. Wenn sie aus dem dunklen Zimmer in die Sonne treten - hatschi. Das nennt man den Photischen Nieß-Reflex, und ungefähr jeder Vierte hat ihn. Der Grund: Der Licht-Nerv und der Nieß-Nerv verlaufen im Gehirn ganz eng beieinander - und manchmal springt das Signal über. Robin und Lou probieren beide aus. Das hörst du in dieser Folge Warum Niesen ein Schutzreflex ist, den du nicht steuern kannst Wie deine Nase Staub und Krümel erkennt und wieder rausschmeißt Wie schnell ein Nieser wirklich ist (Spoiler: 150 km/h, nicht 500) Was 40.000 Tröpfchen bedeuten - und warum wir Abstand halten sollten Warum manche Menschen bei Sonne niesen (photischer Nieß-Reflex) Was das Gehirn beim Niesen macht Warum wir „Gesundheit" sagen - Geschichte einer Höflichkeit Wie man höflich in die Armbeuge niest - der RKI-Standard Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die ihren Körper besser verstehen wollen. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Nachschauen. Für Lehrkräfte im Sachunterricht Klasse 1 bis 6. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Führe eine Woche lang ein Nies-Tagebuch. Notiere jedes Mal, wenn du niesen musst: Was war der Auslöser? Pfeffer? Staub? Sonnenlicht? Blume? Nach einer Woche schau dir das an - erkennst du dein Nies-Muster? Manche Menschen niesen immer nur beim Aufwachen, andere immer bei bestimmten Blumen. Kapitel 00:00 Was macht dein Körper mit 150 km/h?00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Was passiert beim Niesen?03:30 Der Nieser mit 150 km/h - MIT-Forschung05:30 40.000 Tröpfchen - warum Abstand hilft07:00 Der photische Nieß-Reflex (Sonne)08:30 Sag mal - warum sagen wir „Gesundheit"?09:30 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Kann man mit offenen Augen niesen? Sehr, sehr schwer. Der Nieß-Reflex schließt die Augen automatisch als Schutz. Kein Mythos - die Augen bleiben nicht drinnen, das war schon immer eine Legende. Quelle: Charité HNO-Klinik. Warum sagen wir „Gesundheit"? Die Redewendung ist Jahrhunderte alt und hängt mit früheren Krankheiten zusammen, als Niesen ein Warnzeichen sein konnte. Heute ist es einfach freundliche Höflichkeit. Quelle: Kulturgeschichte. Warum niest man in die Armbeuge? Weil dann die Tröpfchen nicht durch den Raum fliegen. Deine Hand ist bei den Türgriffen dabei - die Armbeuge nicht. Quelle: Robert Koch-Institut. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 037 - Wow! Deine Nase kann 1 Billion Düfte (Nase-Bogen) Folge 019 - Wow! Warum haben Knochen im Körper Lücken? (Körper-Wissen) Folge 004 - Wow! Warum juckt uns die Haut? (Reflexe) Quellen und Belege Charité Berlin - HNO-Klinik: Nies-Reflex Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie MIT Bourouiba Lab - Fluid Dynamics of Sneezing Robert Koch-Institut - Hygiene-Empfehlungen Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Fri, 24 Jul 2026 - 38 - Was ist da los? Ein Wald wächst zurück - schneller als gedacht
Gute Nachricht des Sommers: Wälder wachsen wieder. Und schneller als Forschende dachten. Costa Rica hat seine Waldfläche in 40 Jahren verdoppelt. Deutschland verjüngt sich selbst - Buchen, Eichen und Kiefern sähen sich neu aus. Robin und Lou bringen heute Optimismus mit, den man selten hört. Vor vierzig Jahren war Costa Rica ein kleines Land in großen Schwierigkeiten - nur noch 26 Prozent Wald. Heute sind es 52 Prozent. Wie? Das Land hat 1997 einen Trick eingeführt: Bauern und Waldbesitzer bekommen Geld, wenn ihre Bäume stehen bleiben. „Pagos por Servicios Ambientales" - Bezahlung für Umwelt-Dienste. Der Wald arbeitet für uns - er sauber macht Luft, speichert CO2, schützt Wasser. Also wird er bezahlt. Und in Deutschland? Das Thünen-Institut - Deutschlands großes Wald-Forschungs-Zentrum - zeigt: Wenn wir einen Wald in Ruhe lassen, verjüngt er sich selbst. Neue Bäume kommen einfach nach. Ein Buchenwald kann sich in zwanzig Jahren komplett regenerieren. Und ein einziger alter Baum speichert mehr CO2 als hundert junge zusammen. Alte Bäume sind Klima-Champions. Und Bhutan im Himalaya? Das Land ist offiziell CO2-negativ - es nimmt mehr CO2 auf als es ausstößt. Weil siebzig Prozent des Landes Wald sind. Das hörst du in dieser Folge Wie Costa Rica seine Waldfläche verdoppelt hat - in nur 40 Jahren Der Trick: Waldbesitzer werden fürs Wald-Behalten bezahlt Warum Naturverjüngung schneller ist als reine Aufforstung Wie sich ein Buchenwald in 20 Jahren selbst regeneriert Warum ein alter Baum mehr CO2 speichert als 100 junge Wie Bhutan CO2-negativ bleibt (70% Wald) Wie Satelliten den Wald in Echtzeit beobachten Was Kinder tun können - kleine Aktionen mit großer Wirkung Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Natur, Klima und gute Nachrichten mögen. Für Eltern und Großeltern, die Hoffnung teilen möchten. Für Lehrkräfte in Sachunterricht Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Wald, Umwelt und Klima. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Geh in den nächsten Wald oder Park und such dir einen Baum aus. Umarme ihn - so weit deine Arme reichen. Zähle: Wie viele Kinder-Arme braucht ihr, um ihn zu umarmen? Ein alter, dicker Baum ist ein Klima-Held - das kannst du fühlen. Kapitel 00:00 Bäume warnen sich - und ein Wald wächst zurück00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Costa Rica - 26% auf 52%04:00 Warum sich Wald selbst verjüngt06:30 Alte Bäume als Klima-Champions08:00 Bhutan - das CO2-negative Land09:30 Sag mal - was können Kinder tun?11:00 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Wächst der Wald weltweit wirklich? Teils. In manchen Regionen wächst er, in anderen wird er noch abgeholzt. Global Forest Watch zeigt in Echtzeit wo. In Europa wächst er insgesamt. Quelle: Global Forest Watch. Wie schnell wächst ein Baum? Eine junge Buche wächst ca. 40 cm pro Jahr, eine Eiche etwas weniger. Ein 100 Jahre alter Baum hat kaum noch Höhen-Wachstum, aber immer mehr Dicke. Quelle: Thünen-Institut. Kann ich als Kind helfen? Ja. Weniger Papier verschwenden, Waldspaziergänge machen (was du kennst, schützt du), Bäume pflanzen bei Aktionen wie „Plant for the Planet". Quelle: WWF. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 020 - Frag nach! Wiederentdeckte Pflanzen (Hoffnungs-Bogen) Folge 026 - Was ist da los? Korallen kommen zurück (Hoffnung Meer) Folge 040 - Wow! Pilze reden unter der Erde (Wald-Netzwerk) Quellen und Belege Thünen-Institut - Bundesforschungsinstitut Wald WWF Deutschland: Wälder und Wiederbewaldung Global Forest Watch - Weltraum-Monitoring Costa Rica INBio - Biodiversität Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Wed, 22 Jul 2026 - 37 - Wow! Deine Nase kann eine Billion Düfte unterscheiden
Deine Nase kann über eine Billion verschiedene Düfte unterscheiden. Ja - Billion, mit „B". Und wenn du ein Duft riechst, kommt manchmal ein Gefühl aus deiner Kindheit direkt mit hoch. Robin und Lou erforschen heute den unterschätzten Sinn, den wir alle bei uns tragen. Wir denken oft, wir sehen viel und riechen wenig. Falsch. Die Rockefeller-Universität in New York hat vor ein paar Jahren nachgemessen: über 1 Billion Duft-Kombinationen können wir Menschen unterscheiden. Möglich macht das ein Team aus 400 verschiedenen Duft-Rezeptoren in der Nase. Jeder erkennt bestimmte Duft-Moleküle - zusammen entsteht ein Duft-Puzzle. Und dann der Trick: Duft fährt Direkt-Express ins Gehirn. Anders als Sehen oder Hören geht Riechen sofort ins limbische System - das ist der Teil, der Emotionen und Erinnerungen macht. Deshalb kann ein Kekse-Duft dich sofort zu deiner Oma zurückbringen. Und dann kommt der Sinnes-Check: Ein Hund riecht ungefähr zehntausendmal besser als du. Hunde können Krebs riechen, bevor Ärzte ihn sehen. Diabetes-Anfälle vorhersagen. Und einzelne Menschen aus einer ganzen Stadt riechen. Ihre Welt ist ein Duft-Universum. Das hörst du in dieser Folge Warum wir über 1 Billion Duft-Kombinationen unterscheiden können Was 400 verschiedene Duft-Rezeptoren machen Warum Duft direkt ins Gefühls-Gehirn fährt (limbisches System) Wieso ein Duft aus der Kindheit sofort Erinnerungen bringt Wie Hunde 10.000× besser riechen als wir Was Hunde alles riechen können: Krebs, Diabetes, Herzinfarkt Sinnes-Check: Wie wäre dein Alltag mit Hunde-Nase? Der Augenbinde-Duft-Test für zuhause Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Sinne, Körper und Tiere lieben. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Riechen-Ausprobieren. Für Lehrkräfte in Sachunterricht Klasse 1 bis 6. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Augenbinde-Duft-Test. Lass dir die Augen verbinden. Eine andere Person hält dir 5 verschiedene Duft-Gegenstände unter die Nase: Zitrone, Kaffee, Zahnpasta, Buch, Waschmittel. Kannst du jeden erkennen? Wechsel dann die Rollen. Wer erkennt mehr? Kapitel 00:00 Was du besser kannst als du denkst00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Wow-Fakt: 1 Billion Düfte03:30 Wie 400 Duft-Rezeptoren zusammenarbeiten05:30 Warum Düfte sofort Erinnerungen wecken07:30 Sinnes-Check: Hunde-Nase gegen Menschen-Nase09:30 Was Hunde riechen können - Krebs, Diabetes10:30 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Warum wecken Düfte Erinnerungen? Weil der Duft-Nerv direkt ins limbische System läuft - den Teil des Gehirns, der Erinnerungen und Gefühle verarbeitet. Bei allen anderen Sinnen gibt es einen Umweg. Quelle: Charité Berlin. Können Hunde wirklich Krebs riechen? Ja. Studien zeigen: speziell trainierte Hunde erkennen Krebs-Zellen an ihrem Duft. Die Trefferquote liegt bei über 90 Prozent. Quelle: Nature Reviews Neuroscience. Warum ist die Zahl 1 Billion so gigantisch? Weil Düfte selten „rein" sind - sie sind Kombinationen aus vielen Molekülen. Diese Kombinationsvielfalt macht die Billion aus. Quelle: Rockefeller University. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 028 - Wow! Mücken finden dich mit ihren Sinnen (Sinne + Insekten) Folge 024 - Wow! Hunde können über hundert Wörter lernen (Hunde-Wissen) Folge 022 - Wow! Warum ist scharf kein Geschmack? (Sinne) Quellen und Belege Rockefeller University - Human Odor Research (Bushdid et al. 2014) Max-Planck-Institut für Neurobiologie: Duft-Rezeptoren Charité Berlin - Geruchsforschung Nature Reviews Neuroscience - Olfaction Papers Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Mon, 20 Jul 2026 - 36 - Frag nach! Warum haben Vögel Federn und nicht Fell?
Vögel sind lebende Dinos. Ja, wirklich. Und ihre Federn sind viel älter als das Fliegen selbst. Robin und Lou lösen heute eine der schönsten Kinderfragen der Welt: Warum haben Vögel Federn und nicht Fell? Die Antwort führt uns 150 Millionen Jahre zurück. Damals lebten Dinosaurier. Und manche von ihnen hatten Federn - lange bevor irgendein Tier fliegen konnte. Sie brauchten die Federn zum Wärmen. Und zum Zeigen: Für die Balz, um Partner zu beeindrucken. Erst später wurde aus diesen Federn ein Flug-Werkzeug. Vögel sind also die letzten lebenden Verwandten der Dinosaurier. Eine Feder ist ein Wunderwerk: Sie besteht aus einem festen Kiel in der Mitte und tausenden kleiner Häkchen und Ösen an den Fahnen. Diese Häkchen halten die Feder zusammen wie ein Reißverschluss. Wenn du eine Feder findest und mit dem Finger drüber streichst, kannst du das Zip-System fühlen. Und ein Kolibri hat davon mindestens neunhundert - mehr Federn als Muskeln. Und weil Vögel vier Farb-Rezeptoren haben (wir Menschen nur drei), sehen sie ihre Federn viel bunter als wir. Das hörst du in dieser Folge Warum Vögel als „lebende Dinos" gelten - und wie Fossilien das beweisen Warum Dinos Federn hatten, lange bevor irgendein Tier fliegen konnte Die drei Funktionen von Federn: Wärmen, Fliegen, Zeigen (Balz) Wie eine Feder aufgebaut ist - Kiel, Häkchen und Ösen als Zip-System Warum ein Kolibri über 900 Federn hat, mehr als Muskeln Warum Vögel vier Grundfarben sehen (Tetrachromaten) Wieso Feder-Farben oft aus Struktur entstehen, nicht aus Farbstoff Was du am Boden findest, wenn Vögel ihre Federn wechseln (Mauser) Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Vögel, Dinos oder Naturwunder lieben. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Vögel-Beobachten. Für Lehrkräfte in Sachunterricht Klasse 1 bis 6. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Such dir im Park oder Garten eine Feder. Schau sie ganz genau an - mit einer Lupe wenn möglich. Erkennst du den festen Kiel in der Mitte? Streich mit dem Finger von der Spitze her nach unten - siehst du, wie sich die Häkchen ineinander schmiegen? Das ist das Zip-System der Natur, das die Vögel jeden Tag benutzen. Kapitel 00:00 Vögel sind lebende Dinos?00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Warum manche Dinos Federn hatten03:30 Die drei Funktionen einer Feder05:30 Der Aufbau einer Feder - Zip-System07:00 Wow-Fakt: Kolibri hat mehr Federn als Muskeln08:30 Sag mal - warum sehen Vögel bunter als wir?10:00 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Sind Vögel wirklich Dinos? Ja. In der Wissenschaft gelten Vögel als lebende Dinosaurier - genauer gesagt als Nachfahren der Theropoden. Der T-Rex ist ein ganz enger Verwandter. Quelle: Senckenberg. Warum sind Federn nicht wie Fell? Fell wächst als einzelne Härchen. Federn sind komplexe Strukturen mit Kiel und Häkchen - sie sind leichter, wasserabweisender und fürs Fliegen viel geeigneter. Quelle: Cornell Lab of Ornithology. Wie viele Federn hat ein Vogel im Schnitt? Sehr unterschiedlich. Ein Kolibri um die 900, ein Schwan über 25.000. Größere Vögel haben mehr. Quelle: NABU. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 023 - Was ist da los? Dino-Knochen in Thailand (Dino-Bogen) Folge 032 - Was ist da los? Wale reisen weiter als jedes andere Tier (Perspektiven) Folge 019 - Wow! Warum haben Knochen im Körper Lücken? (Körper-Wissen) Quellen und Belege Senckenberg Naturmuseum Frankfurt: Dinos und Vogel-Evolution Cornell Lab of Ornithology: Federn-Anatomie und Funktion NABU Deutschland: Vögel und Federn Nature Communications: Feathered Dinosaur Papers (Peer-Review) Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Schreib uns! post@hearooz.de Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Fri, 17 Jul 2026 - 35 - Was ist da los? Ein Roboter lernt die Sprache der Wale
Ein Roboter, der Wal-Sprache lernt: Was klingt wie Science-Fiction, passiert gerade wirklich. Forschende hören mit Künstlicher Intelligenz Pottwalen zu - und finden die ersten Muster in ihrer Sprache. Robin und Lou treffen heute Project CETI, das größte Wal-Sprach-Projekt der Welt. Pottwale unterhalten sich mit Klicks - kurzen, rhythmischen Signalen unter Wasser. Diese Signale nennt man Codas. Manche sind kurz, manche lang, manche wiederholen sich. Bisher konnten Menschen sie nicht entschlüsseln - zu viel, zu komplex, zu unbekannt. Deshalb macht jetzt ein Computer die Arbeit: Er hört Tausende Stunden Wal-Aufnahmen und sucht nach Mustern. Das Ergebnis 2026: Die KI hat 156 unterschiedliche Coda-Muster erkannt. Und noch interessanter: Verschiedene Pottwal-Gruppen benutzen verschiedene Codas - wie Dialekte in einer Sprache. David Gruber leitet Project CETI vom MIT aus. Sein Ziel: Verstehen, was Wale sich sagen. Ganz genau wissen wir es noch nicht - aber ein Anfang ist gemacht. Und das ist eine der aufregendsten Entwicklungen der Meeres-Forschung überhaupt. Das hörst du in dieser Folge Was Project CETI ist und wer David Gruber ist Wie Pottwale mit „Codas" klicken - der Wal-Puls-Code Warum Künstliche Intelligenz Muster findet, die wir Menschen nicht sehen Was 156 unterschiedliche Coda-Muster bedeuten könnten Warum verschiedene Wal-Gruppen verschiedene Dialekte haben Wie Schall unter Wasser tausende Kilometer weit reist Warum wir Wal-Sprache noch nicht wirklich verstehen Was das für unser Verhältnis zu Tieren bedeuten könnte Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Tiere, Meer und Technik lieben. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Staunen über KI. Für Lehrkräfte in Sachunterricht Klasse 1 bis 6 als Einstieg in Tier-Kommunikation und Künstliche Intelligenz. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Erfinde deine eigene Klick-Sprache mit einem Freund oder Familienmitglied. Klick fünfmal in einer bestimmten Rhythmik - das bedeutet zum Beispiel „Hallo". Klick dreimal-Pause-zweimal - das heißt „Komm mit". Wie viele verschiedene Bedeutungen bekommt ihr zusammen? So arbeiten Wale. Kapitel 00:00 Wenn Bienen die Welt anders sehen ...00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Was ist Project CETI?03:00 Pottwal-Codas: Klick-Sprache05:30 Wie KI Muster findet07:30 156 unterschiedliche Codas - was bedeutet das?09:30 Sag mal - was, wenn wir Wale bald verstehen?10:45 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Verstehen wir jetzt schon, was Wale sagen? Nein, noch nicht. Die KI hat Muster erkannt, aber wir wissen noch nicht, was sie bedeuten. Es ist ein Anfang, kein fertiges Wörterbuch. Quelle: Project CETI. Wer ist David Gruber? Meeresbiologe und Leiter von Project CETI. Er arbeitet mit MIT-Forschenden zusammen und ist einer der bekanntesten Wal-Wissenschaftler der Welt. Quelle: National Geographic. Wie hört die KI die Wale? Über Unterwasser-Mikrofone (Hydrofone), die am Meeresboden aufgezeichnet werden. Danach durchsucht die KI die Aufnahmen nach Wiederholungen. Quelle: MIT CSAIL. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 032 - Was ist da los? Wale reisen weiter als jedes andere Tier (Wal-Bogen) Folge 024 - Wow! Hunde können über hundert Wörter lernen (Tier-Sprache) Folge 031 - Wow! Oktopusse haben drei Herzen (Tier-Kognition) Quellen und Belege Project CETI - Cetacean Translation Initiative MIT CSAIL - AI Research für Wal-Bioakustik National Geographic - CETI Coverage Max-Planck-Institut für Meteorologie Hamburg - Ozean-Akustik Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Schreib uns! Hast du eine Frage für uns? Schreib an post@hearooz.de. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Wed, 15 Jul 2026 - 34 - Wow! Wie sehen Bienen die Welt?
Für eine Biene ist eine Wiese eine leuchtende Landkarte. Ihre Blüten glühen in Farben, die wir Menschen nicht sehen können. Und ihre Augen sehen die Welt auf tausenden Bildern gleichzeitig. Robin und Lou tauchen heute in die Welt der Bienen - und was sie dort finden, ist wilder als jeder Zeichentrickfilm. Bienen sehen UV-Licht - eine Farbe jenseits von Violett, die für uns unsichtbar ist. Viele Blumen haben mit UV-Farben regelrechte Landeanflug-Muster gemalt: Kreise, Ringe, Streifen, die den Bienen sagen „Hier ist der Nektar". Für uns sieht die Blume gelb aus. Für eine Biene leuchtet sie wie ein Neon-Schild an der Autobahn. Und dann diese Augen: Fünftausend Einzel-Linsen in jedem Facettenauge. Bienen sehen keine einzelnen scharfen Bilder, sondern ein Mosaik aus tausenden kleinen Punkten. Sie erkennen Bewegung viel schneller als wir - deshalb kann eine Biene um deinen Kopf herumfliegen und trotzdem jede Blume anpeilen. Und sie kann sogar einzelne Menschen an ihren Gesichtern unterscheiden. Am Ende der Folge kommt der Sinnes-Check: Wie wäre unser Alltag, wenn wir UV-Licht sehen könnten? Robin und Lou spielen es durch. Das hörst du in dieser Folge Was UV-Licht ist und warum Bienen es sehen, wir aber nicht Wieso viele Blüten geheime UV-Landeanflug-Muster haben Wie Facettenaugen mit 5.000 Einzel-Linsen funktionieren Warum Bienen Bewegung viel schneller sehen als wir Dass Bienen einzelne Menschen an Gesichtern unterscheiden können Wie der Bienentanz Distanz und Richtung präzise verrät (Karl von Frisch) Warum Bienen Tetrachromaten sind - vier Grundfarben statt drei Sinnes-Check: Was du sehen würdest, wenn du UV wahrnehmen könntest Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Insekten, Farben und Wahrnehmung spannend finden. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Wiese-Erforschen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie Klasse 1 bis 6. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Such dir eine gelbe Blume - Löwenzahn, Sonnenblume, Butterblume. Schau sie ganz genau an. Erkenne die Struktur: Ist die Mitte anders gefärbt? Wenn du eine UV-Taschenlampe hast (oder Nagellack-Trockner) - richte sie im Dunkeln vorsichtig auf die Blüte. Manchmal siehst du dann etwas, was du vorher nicht gesehen hast. Kapitel 00:00 Stell dir vor, du siehst eine Farbe mehr00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Wow-Fakt: Bienen sehen UV-Licht03:30 Facettenaugen mit 5.000 Linsen05:30 Wie Blumen mit Bienen sprechen07:30 Der Bienentanz - Distanz und Richtung09:30 Sinnes-Check: UV im Alltag11:00 Wirklich-wahr-Stempel und Cliffhanger Häufige Fragen zu dieser Folge Warum sehen wir kein UV-Licht? Unsere Netzhaut hat drei Farb-Rezeptoren (Rot, Grün, Blau). Bienen haben einen vierten für UV. Der ist bei uns nicht ausgebildet. Quelle: MPI chem. Ökologie Jena. Wie viele Augen hat eine Biene? Fünf. Zwei große Facettenaugen mit rund 5.000 Einzel-Linsen und drei kleine Punktaugen oben am Kopf zum Orientieren im Flug. Quelle: Cornell Lab of Ornithology. Erkennen Bienen wirklich Menschen? Ja. Forschende am Chittka Lab in London haben gezeigt: Bienen können einzelne menschliche Gesichter unterscheiden. Quelle: Queen Mary University London. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 025 - Wow! Warum wird man im Sommer braun? (UV-Licht + Haut) Folge 029 - Was ist da los? Roboter wie Bienen (Bienen + Technik) Folge 015 - Wow! Warum ist der Himmel blau? (Optik + Wahrnehmung) Quellen und Belege Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena: Bienen-Sinne Cornell Lab of Ornithology: Cross-Species Vision Research Queen Mary University London - Chittka Lab: Bee Cognition Julius Kühn-Institut: Bienen-Kommunikation und Bienentanz Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Alle Quellen sind verlinkt. Schreib uns! Hast du eine Frage für uns? Schreib an post@hearooz.de. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Mon, 13 Jul 2026 - 33 - Frag nach! Warum haben wir eigentlich Träume?
Jede Nacht träumst du vier bis sechs Mal - erinnern kannst du dich meist nur an einen davon. Und auch dein Hund träumt. Und sogar Wale. Robin und Lou beantworten heute eine der größten Kinderfragen der Welt: Warum haben wir eigentlich Träume? Träume passieren vor allem in einer besonderen Schlaf-Phase - der REM-Phase. „REM" heißt Rapid Eye Movement - deine Augen bewegen sich schnell hin und her, während der Rest deines Körpers wie gelähmt ist. Das ist ein Schutz-Trick des Gehirns: Damit du dein Traum-Rennen nicht wirklich rennst und aus dem Bett fällst. Warum träumen wir überhaupt? Forschende am Max-Planck-Institut für Psychiatrie und an der Charité Berlin sind sich einig: Träume sind das Gehirn beim Aufräumen. Erinnerungen werden sortiert, Gefühle verarbeitet, neue Verknüpfungen gebildet. Und weil alle Säugetiere REM-Schlaf haben, träumen sie alle - Hunde, Katzen und sogar Wale. Wale allerdings ganz besonders: Sie schlafen mit nur einer Hirnhälfte auf einmal, damit sie zum Atmen auftauchen können. Das hörst du in dieser Folge Warum wir jede Nacht vier bis sechs Mal träumen - obwohl wir uns kaum erinnern Was REM-Schlaf ist und warum sich die Augen dabei so schnell bewegen Warum unsere Muskeln im Traum gelähmt sind - und wozu das gut ist Was das Gehirn nachts eigentlich aufräumt: Erinnerungen und Gefühle Ob Hunde und Katzen wirklich träumen (Spoiler: ja) Warum Wale nur mit einer Hirnhälfte auf einmal schlafen Ob Wale in ihrer Wal-Sprache träumen und Hunde in Gerüchen Wie du dir mit einem Traum-Tagebuch mehr Träume merken kannst Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die sich fragen, was nachts in ihrem Kopf passiert. Für Eltern und Großeltern beim gemeinsamen Zuhören vor dem Einschlafen. Für Lehrkräfte im Sachunterricht Klasse 1 bis 6. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Führe eine Woche lang ein Traum-Tagebuch: gleich beim Aufwachen aufschreiben, woran du dich erinnerst. Nur ein Wort reicht. Am Ende der Woche schau dir alles an - erkennst du ein Muster? Kommen bestimmte Menschen, Orte oder Farben oft vor? Kapitel 00:00 Wo reist du hin, wenn du einschläfst?00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Was ist REM-Schlaf?04:00 Warum wir träumen - Gehirn beim Aufräumen07:00 Sag mal - träumen Wale und Hunde anders?09:30 Traum-Tagebuch: Mitmach-Aufgabe10:30 Wirklich-wahr-Stempel: unsere Quellen11:15 Cliffhanger zur nächsten Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Warum vergessen wir die meisten Träume? Das Gehirn speichert im REM-Schlaf nur wenig ins Langzeitgedächtnis. Wer sofort aufwacht und aufschreibt, merkt sich mehr. Quelle: Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Was ist der Unterschied zwischen Traum und Alptraum? Alpträume passieren auch im REM-Schlaf, meist wenn wir gestresst sind. Sie sind normal und gehen vorbei. Quelle: Charité Berlin Schlafmedizin. Träumen Tiere wirklich? Ja. Alle Säugetiere haben REM-Schlaf. Bei Hunden sieht man die Augen zucken und Pfoten zappeln - sie träumen. Quelle: DGSM. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 006 - Frag nach! Warum müssen wir eigentlich schlafen? (Schlaf-Bogen) Folge 019 - Wow! Warum haben Knochen im Körper Lücken? (Körper-Wissen) Folge 032 - Was ist da los? Wale reisen weiter als jedes andere Tier (Wal-Bogen) Quellen und Belege Max-Planck-Institut für Psychiatrie München: Schlaf- und Traumforschung Charité Berlin - Schlafmedizin und Traumdiagnostik Nature Neuroscience: REM-Schlaf-Forschung (Peer-Review) Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch dreimal pro Woche mit auf Neugier-Reisen - montags Wow!, mittwochs Was ist da los?, freitags Frag nach!. Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Alle Quellen sind verlinkt. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen.
Fri, 10 Jul 2026 - 32 - Was ist da los? Wale reisen weiter als jedes andere Tier
Ein Grauwal schwimmt in seinem Leben zweieinhalb Mal zur Mond-Entfernung. Und ein Blauwal in Berlin könnte einen Blauwal in Hamburg hören - wenn Berlin ein Ozean wäre. Zum Auftakt von Staffel 3 „Andere Sinne, andere Welten" reisen Robin und Lou mit Walen um den halben Planeten - und schauen, wie neue Satelliten-Sender und Bio-Akustik-Forschung diese Welt gerade sichtbar machen. Grauwale legen jedes Jahr rund 16.000 bis 22.000 Kilometer zurück - von Alaska bis Mexiko und wieder zurück. Über ein Wal-Leben kommt fast eine Million Kilometer zusammen. Das wissen Forschende heute so genau, weil Meeresbiologinnen den Walen kleine Satelliten-Sender aufsetzen - so groß wie ein Handy, die nach ein paar Monaten von selbst wieder abfallen. Ein Rucksack, der Karten schickt. Robin und Lou staunen außerdem über Wal-Gesänge unter zwanzig Hertz - so tief, dass wir Menschen sie nur noch spüren. In dieser Folge legen wir dafür einen echten Sub-Bass unter das Bild: Kinder hören das Brummen nicht - sie fühlen es im Kopfhörer. Warum reisen tiefe Töne im Ozean so weit? Weil es eine besondere Schicht gibt, den Schallkanal - da drin können Wale sich über hunderte Kilometer unterhalten. Und die gute Nachricht: Vor achtzig Jahren war der Blauwal fast verschwunden. Heute hören Forschende bei NOAA und GEOMAR wieder mehr Gesänge. Sie kommen zurück, weil Menschen sich entschieden haben, sie zu lassen. Das hörst du in dieser Folge Warum ein Grauwal in seinem Leben zweieinhalb Mal die Strecke zum Mond schwimmt Wie kleine Satelliten-Sender Wal-Routen sichtbar machen - und wieder abfallen Warum der Blauwal größer ist als jeder Dinosaurier - sein Herz ist so groß wie ein Auto Wieso Wale unter zwanzig Hertz singen und was der Schallkanal im Ozean ist Warum Buckelwale in einer Meeresregion alle das gleiche Lied singen - wie ein Sommer-Hit Warum wir Wal-Sprache noch nicht vollständig entschlüsselt haben Warum Blauwale nach fast Verschwinden heute wieder zurückkehren Was du zu Hause machen kannst - kein Müll ins Meer, weniger Plastik, davon erzählen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Tiere, Meer und Rekorde lieben. Für Eltern und Großeltern, die mit-staunen wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Meer, Migration und Bio-Akustik. Spielzeit rund 13 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Beim nächsten Bad oder Duschen: halt kurz die Ohren unter Wasser. Du hörst plötzlich alles ganz anders - dumpfer, tiefer, weiter weg. So klingt die Welt für einen Wal, jeden Tag. Kapitel 00:00 Berlin und Rom hören - was Wale können00:40 Wirklich wahr! Begrüßung01:15 Grauwale und die Satelliten-Sender04:30 Wow-Fakten: Blauwal, Sub-Bass und Schallkanal08:30 Sag mal - warum verstehen wir Wale noch nicht?10:00 Die Blauwale kommen zurück11:45 Mitmach-Aufgabe: Ohren unter Wasser12:15 Vier Quellen zum Nachprüfen12:45 Cliffhanger zur nächsten Folge Häufige Fragen zu dieser Folge Wie weit schwimmt ein Grauwal in einem Jahr? Rund 16.000 bis 22.000 Kilometer - Alaska bis Mexiko und zurück. Über ein Leben von 50 bis 70 Jahren kommt fast eine Million Kilometer zusammen. Quelle: NOAA Fisheries. Warum singen Wale so tief? Tiefe Töne unter 20 Hertz reisen im Wasser besonders weit - im sogenannten SOFAR-Schallkanal über hunderte Kilometer. Quelle: Cornell Bioacoustics Research Program. Kommen die Blauwale wirklich zurück? Ja. Nach dem Verbot des Walfangs sehen Forschende bei GEOMAR Kiel positive Trends im Nordatlantik, NOAA hört wieder mehr Blauwal-Gesänge im Pazifik. Quellen: GEOMAR, NOAA. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 017 - Was ist da los? Riesenkalmar in der Tiefsee (Ozean-Rekorde) Folge 030 - Frag nach! Warum ist das Meer eigentlich salzig? (Meer-Wissen) Folge 031 - Wow! Oktopusse haben drei Herzen und blaues Blut (Meer-Bewohner) Quellen und Belege NOAA Fisheries: Gray Whale Migration - offizielle Migrationsdaten Cornell Lab of Ornithology - Bioacoustics Research Program: Blauwal-Rufe und Schallkanal GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel: Wale und Delfine im Nordatlantik WWF Deutschland: Wale - Arten, Migration und Schutz Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch mit auf dreimal-pro-Woche-Neugier-Reisen - montags mit einem großen Wow-Fakt, mittwochs mit einer aktuellen Nachricht (Was ist da los?), freitags mit einer echten Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Wir arbeiten nur mit Fakten, die mehrere unabhängige Forschende bestätigen. Und wenn wir etwas nicht sicher wissen, sagen wir das auch. Alle Quellen sind verlinkt - klick drauf und schau selbst. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert - Robin und Lou sind KI-Stimmen. Alles, was wir sagen, kannst du bei echten Forschenden nachlesen (Links oben).
Wed, 08 Jul 2026 - 31 - Wow! Oktopusse haben drei Herzen und blaues Blut
Drei Herzen, blaues Blut, neun Gehirne - das klingt wie ein Alien aus einem Film. Aber es lebt wirklich, mitten im Meer: der Oktopus. Zum großen Staffel-Finale treffen Robin und Lou eines der seltsamsten und klügsten Tiere der Welt. Warum hat ein Oktopus gleich drei Herzen? Zwei pumpen das Blut durch die Kiemen, eines durch den restlichen Körper - und beim Schwimmen macht das Chef-Herz sogar eine Pause, deshalb kriecht er lieber gemütlich über den Boden. Sein Blut ist blau, weil Kupfer drinsteckt statt Eisen wie bei uns - in kaltem Tiefenwasser holt es die Luft sogar besonders gut heran. Und die neun Gehirne? Ein Haupt-Hirn im Kopf und in jedem der acht Arme ein kleines Mit-Hirn. Jeder Arm kann selbst tasten, schmecken und entscheiden - rund zwei von drei Nervenzellen sitzen in den Armen, nicht im Kopf. Robin und Lou staunen außerdem über den größten Trick des Oktopus: Er wechselt seine Hautfarbe und sogar die Haut-Form in unter einer Sekunde und wird unsichtbar wie der Boden, auf dem er sitzt - obwohl er selbst fast farbenblind ist. Im Spiel Fakt oder Flunkerei geht es um Ausbruchskünstler, die sich durch winzige Löcher quetschen, um aufgeschraubte Gläser und um Werkzeug aus Kokosnuss-Schalen. Und zum Abschluss der große Gedanke: Die Klugheit des Oktopus ist ganz unabhängig von unserer entstanden - die Natur hat das Klug-Sein quasi zweimal erfunden. Das hörst du in dieser Folge Warum der Oktopus drei Herzen hat - und warum das Chef-Herz beim Schwimmen pausiert Warum sein Blut blau ist: Kupfer statt Eisen - und wieso das im kalten Wasser besser funktioniert Die neun Gehirne: ein Haupt-Hirn plus ein Mit-Hirn in jedem der acht Arme Dass rund zwei von drei Nervenzellen in den Armen sitzen und jeder Saugnapf schmeckt und fühlt Wie der Oktopus in unter einer Sekunde Farbe und Haut-Form wechselt - obwohl er fast farbenblind ist Spiel Fakt oder Flunkerei: Ausbruchskünstler, aufgeschraubte Gläser, Werkzeug aus Kokosnuss-Schalen Die Tinten-Wolke als Notfall-Trick zum Flüchten Der große Finale-Gedanke: Klug-Sein gibt es in vielen Formen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Tiere und Rekorde lieben. Für Eltern und Großeltern, die mit-staunen wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Tiere, Körper und das Meer. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Such dir eine Decke oder ein T-Shirt, das so aussieht wie dein Sofa oder dein Teppich. Leg dich darauf und versuch, dich zu tarnen wie ein Oktopus. Frag dann jemanden: Siehst du mich noch? So fühlt sich Tarnen an - nur dass der Oktopus dafür keine Decke braucht, sondern seine eigene Haut. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Wow! Drei Herzen und blaues Blut01:05 Drei Herzen und das Kupfer-Blut03:15 Neun Gehirne und acht mitdenkende Arme05:30 Der Farb-Zauber - und das große Rätsel07:30 Spiel: Fakt oder Flunkerei09:00 Was bedeutet das? Klug-Sein in vielen Formen11:00 Staffel-Abschluss und Cliffhanger zur nächsten Staffel Häufige Fragen zu dieser Folge Warum hat ein Oktopus drei Herzen? Zwei Herzen pumpen das Blut durch die Kiemen, damit es Sauerstoff aufnimmt; das dritte versorgt den restlichen Körper. Quelle: Smithsonian, ZDF Terra X. Warum ist das Blut des Oktopus blau? Es enthält den kupferhaltigen Sauerstoff-Träger Hämocyanin statt des eisenhaltigen Hämoglobins wie bei uns - Kupfer färbt es blau-grün. In kaltem, sauerstoffarmem Wasser arbeitet es besonders gut. Haben Oktopusse wirklich neun Gehirne? Sie haben ein zentrales Gehirn und in jedem der acht Arme ein Nervenbündel, das teils eigenständig arbeitet - rund zwei Drittel der etwa 500 Millionen Nervenzellen sitzen in den Armen. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 024 - Wow! Hunde können über hundert Wörter lernen (kluge Tiere) Folge 003 - Wow! Manche Tiere können flunkern (Tier-Kognition) Folge 030 - Frag nach! Warum ist das Meer eigentlich salzig? (Ozean) Quellen und Belege Peter Godfrey-Smith: Other Minds - The Octopus and the Evolution of Intelligent Life Smithsonian Magazine: Ten Wild Facts About Octopuses Scientific American: Octopuses Are Colorblind - How They See the World ZDF Terra X: Oktopus- und Kraken-Dokumentationen Current Biology / Finn et al. (2009): Defensive tool use in a coconut-carrying octopus Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge.
Sun, 05 Jul 2026 - 30 - Frag nach! Warum ist das Meer eigentlich salzig?
Lou hat beim Baden Meerwasser geschluckt - und fragt sich: Wer hat eigentlich das ganze Salz ins Meer getan? Robin nimmt sie mit auf die lange Reise eines einzigen Salzkorns - und die beginnt nicht im Meer, sondern auf einem Berg. Regen ist ein klein wenig sauer und löst, wie ein sanfter Putzlappen, winzige Salz-Teilchen aus dem Gestein. Flüsse tragen dieses Salz ins Meer - ein Lieferdienst, der nie Pause macht. Dann scheint die Sonne, das Wasser verdunstet, aber das Salz kann nicht mit nach oben: Es bleibt zurück. Über Jahrmillionen sammelt sich so immer mehr Salz - heute sind es rund zwei Esslöffel pro Liter Meerwasser. Robin und Lou klären, warum das Tote Meer so salzig ist, dass man oben liegt wie auf einer Luftmatratze, warum Meersalz aus Sonnen-Becken geerntet wird, warum man Meerwasser nicht trinken kann, wie Salz die großen Meeresströmungen und sogar das Wetter antreibt - und sie machen ein Experiment, mit dem jedes Kind sein eigenes Salz aus Salzwasser zaubern kann. Das hörst du in dieser Folge Woher das Salz kommt: saurer Regen löst Salz aus Steinen, Flüsse tragen es ins Meer Warum es im Meer bleibt: Wasser verdunstet, Salz bleibt zurück - seit Jahrmillionen Wie viel Salz drin ist: rund zwei Esslöffel pro Liter (~3,5 Prozent) Warum das Tote Meer so salzig ist, dass man oben treibt Warum Flusswasser nicht salzig schmeckt, das Meer aber schon Warum man Meerwasser nicht trinken kann - und wie man Trinkwasser daraus macht Wie Salz die Meeresströmungen und das Wetter antreibt Ein Experiment: eigenes Salz aus Salzwasser gewinnen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die ans Meer fahren oder einfach gern Warum-Fragen stellen. Für Eltern und Großeltern, die mit-staunen wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Wasserkreislauf, Gesteine und Ozeane. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Mit einem Erwachsenen: Rühr in einem Glas warmem Wasser einen Löffel Salz unter, bis es verschwunden ist. Stell das Glas an einen warmen, sonnigen Platz und warte ein paar Tage. Das Wasser verdunstet - und übrig bleiben glitzernde Salzkristalle am Glasrand. So machst du die Reise des Salzkorns einfach rückwärts. (Mit Erlaubnis der Eltern vorsichtig probieren.) Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Frag nach! Warum ist das Meer salzig?01:05 Was ist dieses Salz überhaupt?03:00 Die Antwort: Stein, Regen, Fluss - und die Sonne lässt das Salz zurück05:45 Beispiele: zwei Esslöffel pro Liter, das Tote Meer, Salz-Quiz08:15 Was sagt die Wissenschaft? Salz-Gleichgewicht, Strömungen, Trinkwasser10:00 Was bedeutet das für dich? Salz-Experiment11:45 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Warum ist das Meer salzig? Leicht saurer Regen löst Salze und Mineralien aus Gestein, Flüsse tragen sie ins Meer. Wasser verdunstet, das Salz bleibt zurück - über Jahrmillionen baut es sich auf. Quelle: NOAA, USGS, GEOMAR. Wie viel Salz ist im Meerwasser? Rund 3,5 Prozent - etwa zwei Esslöffel pro Liter. Das Tote Meer ist mit rund zehnmal so viel Salz so dicht, dass man oben treibt. Warum kann man Meerwasser nicht trinken? Es ist salziger als der Körper - man wird davon nur durstiger. Trinkwasser gewinnt man durch Verdunsten und Auffangen oder feine Filter (Entsalzung). Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 031 - Wow! Oktopusse haben drei Herzen und blaues Blut Folge 026 - Was ist da los? Korallen kommen zurück (Ozean) Folge 017 - Was ist da los? Ein Riesenkalmar in der Tiefsee (Ozean) Quellen und Belege GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel NOAA Ocean Service: Why is the ocean salty? U.S. Geological Survey (USGS): Why is the ocean salty? Smithsonian Ocean: Ocean chemistry & salinity Spektrum der Wissenschaft: Meerwasser und Salz Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 02 Jul 2026 - 29 - Was ist da los? Roboter, die fliegen wie Bienen
Lou hat von „Roboter-Bienen" gehört - und sorgt sich: Ersetzen die jetzt die echten Bienen? Robin gibt sofort Entwarnung: Nein. Aber die Idee dahinter ist wirklich wow. Forschende bauen winzige Flug-Roboter nach dem Vorbild echter Insekten. Die RoboBee ist so groß wie eine Münze und leichter als eine einzige Büroklammer - du bräuchtest rund dreißig davon, um eine Münze aufzuwiegen. Ihre Flügel schlagen über hundert Mal pro Sekunde, genau wie bei echten Insekten. Dahinter steckt die Bionik: von der Natur abgucken und nachbauen. Den Klettverschluss zum Beispiel hat ein Mann von den Kletten im Fell seines Hundes abgeschaut, die spitze Nase superschneller Züge stammt vom Eisvogel und leise Technik von den ausgefransten Federn der Eule. Robin und Lou klären, wofür man solche Mini-Flieger braucht (Such- und Rettungseinsätze in engen Spalten, Umwelt-Messungen, Hilfe beim Bestäuben), warum der Strom das größte Problem ist (erst am Kabel, jetzt mit Sonnen-Segeln) und warum echte Bienen trotzdem unersetzlich bleiben. Mit Bionik-Quiz, einem Blick nach Stuttgart und einer Mitmach-Aufgabe - dem Bionik-Blick für daheim. Das hörst du in dieser Folge Was eine RoboBee ist: so groß wie eine Münze, leichter als eine Büroklammer Dass ihre Flügel über hundert Mal pro Sekunde schlagen - wie echte Insekten Was Bionik heißt: von der Natur abgucken und nachbauen Bionik-Beispiele: Klettverschluss (Kletten), Zug-Nase (Eisvogel), leise Technik (Eule), Gecko-Kleber, Lotus-Effekt Wofür Roboter-Bienen helfen könnten: Such- und Rettung, Messungen, Bestäuben Warum der Strom so schwierig ist - vom Kabel zur Solar-RoboBee Warum echte Bienen unersetzlich sind (Wackel-Tanz!) und Roboter nur Helfer Warum Bienen so wichtig sind - jeder dritte Bissen dank Bestäubern Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Roboter, Tiere und Erfindungen lieben. Für Eltern und Großeltern, die zeigen wollen, wie Technik von der Natur lernt. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Technik (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Bionik, Insekten und Umweltschutz. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Übt den Bionik-Blick: Sucht in eurer Wohnung eine Sache, die von der Natur abgeschaut ist (Klettverschluss, Schwimmflossen wie Entenfüße - was noch?). Und helft den echten Bienen: Pflanzt mit euren Eltern ein paar bienenfreundliche Blumen auf den Balkon oder in den Garten. Überlegt: Wenn ihr etwas von einem Tier abschauen könntet - was wäre es? Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Was ist da los? Roboter, die fliegen wie Bienen01:05 Was ist passiert? Die RoboBee03:30 Bionik: von der Natur abgucken (mit Quiz)06:30 Wofür? Such-Rettung, Strom, Bestäuben09:15 Was bedeutet das für uns? Forschung in Stuttgart und Bienen schützen11:35 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Was ist eine RoboBee? Ein winziger Flug-Roboter nach dem Vorbild von Insekten, etwa so groß wie eine Münze und leichter als eine Büroklammer. Die Flügel schlagen über hundert Mal pro Sekunde. Quelle: Harvard Wyss Institute. Was ist Bionik? Von der Natur abgucken und nachbauen. Beispiele: Klettverschluss (von Kletten), die Nase superschneller Züge (vom Eisvogel), leise Technik (von der Eule). Ersetzen Roboter-Bienen die echten Bienen? Nein. Echte Bienen können viel mehr (zum Beispiel sich mit dem Wackel-Tanz verständigen). Roboter könnten nur in besonderen Fällen helfen - echte Bienen bleiben unersetzlich. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 030 - Frag nach! Warum ist das Meer eigentlich salzig? Folge 028 - Wow! Warum mögen Mücken manche Menschen lieber? (von Insekten lernen) Folge 018 - Frag nach! Wie funktionieren Magnete? Quellen und Belege Harvard Wyss Institute: RoboBees - Autonomous Flying Microrobots Max-Planck-Institut für intelligente Systeme Stuttgart (Mikrorobotik) IEEE Spectrum: Solar-powered RoboBee X-Wing flies untethered Fraunhofer-Gesellschaft: Bionik Spektrum der Wissenschaft: Bionik Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Diese Folge beschreibt laufende Forschung. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 30 Jun 2026 - 28 - Wow! Warum mögen Mücken manche Menschen lieber?
Lou hat über Nacht drei Mückenstiche bekommen - ihr Bruder keinen einzigen. Warum mögen Mücken manche Menschen so viel lieber? Robin lüftet den Wow-Fakt der Woche: Mücken sehen ziemlich schlecht. Sie finden uns mit drei ganz anderen Super-Sinnen. Erstens dem Geruch: Jeder Atemzug pustet das Gas CO2 aus, und für die Mücke ist deine Atemluft wie eine Rauchfahne, der sie aus bis zu fünfzig Metern folgt. Zweitens der Wärme: Mücken spüren deine Körperwärme mit einem winzigen Sensor namens TRPA1 - einem Cousin des Schärfe-Sensors TRPV1 aus unserer Chili-Folge. Und drittens deinem ganz persönlichen Duft, den Millionen winziger Hautbakterien aus deinem Schweiß zaubern. Manche Menschen riechen für Mücken einfach unwiderstehlich - sie sind Mücken-Magnete, und das steckt zum großen Teil in den Genen. Robin und Lou klären außerdem, warum nur die Weibchen stechen (sie brauchen Blut für ihre Eier), warum ein Stich juckt (es ist dein eigener Körper, der sich wehrt), woher das nervige Sirren kommt und wie man sich clever schützt. Mit einem Fakt-oder-Flunkerei-Spiel und einer Garten-Beobachtung für daheim - ganz ohne Angst, dafür mit jeder Menge Aha. Das hörst du in dieser Folge Dass Mücken schlecht sehen - und uns über Geruch und Wärme finden Wie dein ausgeatmetes CO2 für die Mücke eine Rauchfahne ist (aus bis zu 50 Metern) Wie der Wärme-Sensor TRPA1 funktioniert - der Cousin des Chili-Sensors TRPV1 Warum jeder Mensch einen eigenen Duft hat, gemacht von Hautbakterien Warum manche Menschen Mücken-Magnete sind - und dass das in den Genen steckt Dass nur Weibchen stechen und warum (Blut für die Eier) Warum ein Stich juckt - und warum Kratzen es schlimmer macht Wie man sich schützt: lange Kleidung, Bewegung, kein stehendes Wasser Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren - besonders im Mücken-Sommer. Für Eltern und Großeltern, die erklären wollen, warum manche öfter gestochen werden (ganz ohne „süßes Blut"-Mythos). Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Sinne, Tiere und den Körper. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim An einem lauen Sommerabend im Garten oder auf dem Balkon, mit den Eltern: Beobachtet, wer zuerst gestochen wird - und überlegt, was bei der Person anders ist (mehr bewegt, geschwitzt, dunkle Kleidung?). Und leert stehendes Wasser aus (Gießkanne, Regentonne) - dort wachsen die Mücken-Larven. Kein Wasser, kein Mücken-Nachwuchs. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Wow! Warum mögen Mücken manche lieber?01:05 Was wissen wir schon? Mücken sehen schlecht03:00 Wow-Moment: CO2, Wärme (TRPA1) und dein Duft06:00 Drei Beweise: nur Weibchen, CO2-Fallen, Zwillinge08:15 Sag mal: Warum juckt ein Stich?09:30 Mini-Spiel: Fakt oder Flunkerei10:15 Fünf Wow-Fakten und Garten-Aufgabe12:00 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Warum mögen Mücken manche Menschen lieber? Mücken finden uns über CO2 im Atem, Körperwärme und Hautgeruch. Jeder Mensch riecht anders - manche sind für Mücken besonders attraktiv. Das liegt vor allem an Genen und Hautbakterien, nicht an „süßem Blut". Quelle: Bernhard-Nocht-Institut, Cell 2022. Stechen alle Mücken? Nein, nur die Weibchen. Sie brauchen das Eiweiß aus dem Blut für ihre Eier. Männchen ernähren sich von Pflanzensaft. Warum juckt ein Mückenstich? Beim Stich gibt die Mücke etwas Speichel ab. Der Körper reagiert darauf - die Stelle schwillt an und juckt. Das Jucken ist also die Abwehr deines eigenen Körpers; Kratzen macht es schlimmer. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 029 - Was ist da los? Roboter, die fliegen wie Bienen Folge 022 - Wow! Warum schmeckt scharf so scharf? (der Sensor TRPV1) Folge 004 - Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen? (Tier-Sinne) Quellen und Belege Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg eLife (2015): TRPA1 tunes mosquito thermotaxis to host temperatures Cell (2022): Mosquito attraction and skin-derived carboxylic acids (Vosshall-Labor) Max-Planck-Institut für chemische Ökologie Jena WHO: Vector-borne diseases (Eltern-Kontext) Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 28 Jun 2026 - 27 - Frag nach! Wie entstehen Donner und Blitz?
Nach einem lauten Gewitter ist Lou unter die Decke gekrochen - und fragt sich: Was passiert da oben eigentlich? Robin zeigt, dass ein Gewitter ein riesiges Experiment am Himmel ist. Und wer versteht, was da passiert, hat viel weniger Angst davor. In einer hohen Gewitterwolke - höher als der höchste Berg - reiben winzige Eiskristalle und Wassertröpfchen aneinander und laden sich elektrisch auf. Genau wie wenn du Socken über den Teppich schlurfst und dann einen kleinen Zapp bekommst, nur millionenfach. Wird die Spannung zu groß, springt sie über: das ist der Blitz, ein gigantischer Funke. Der Donner entsteht, weil der Blitz die Luft blitzschnell aufheizt, sodass sie zur Seite explodiert - eine Druckwelle, die wir als Krachen hören. Robin und Lou klären, warum man den Blitz zuerst sieht und den Donner erst später hört (Licht ist viel schneller als Schall), wie man mit dem Sekunden-Zählen die Entfernung ausrechnet, warum ein Blitz heißer ist als die Sonnenoberfläche und wie man sich bei Gewitter sicher verhält. Plus ein Mini-Blitz zum Selbermachen mit Luftballon und Wollpulli - und die beruhigende Erkenntnis: Der Donner ist nur ein Geräusch und kann dir nichts tun. Das hörst du in dieser Folge Wie sich eine Gewitterwolke elektrisch auflädt - wie Socken auf dem Teppich, nur riesig Was ein Blitz ist: ein gigantischer Funke, der überspringt Warum ein Blitz bis zu dreißigtausend Grad heiß wird - heißer als die Sonnenoberfläche Wie der Donner entsteht (die Luft wird zur Seite gedrückt) und warum er rollt Warum man den Blitz zuerst sieht und den Donner später hört Der Sekunden-Trick: Entfernung des Gewitters ausrechnen (geteilt durch drei) Dass die meisten Blitze nur von Wolke zu Wolke zucken - und wie ein Blitzableiter schützt Die einfache Sicherheitsregel - und ein Mini-Blitz zum Selbermachen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren - besonders für alle, die Gewitter ein bisschen gruselig finden. Für Eltern und Großeltern, die Gewitter beruhigend und mit klaren Sicherheitsregeln erklären wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Strom, Licht und Schall. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Beim nächsten Gewitter - von einem sicheren Ort im Haus oder Auto: Zähl die Sekunden zwischen Blitz und Donner und teil durch drei. Das ist die Entfernung in Kilometern. Wird die Zahl kleiner, kommt das Gewitter näher. Sicherheitsregel: Kommt der Donner fast sofort, bleib drinnen und stell dich nie unter einen einzelnen Baum. Für trockene Tage: Reib einen Luftballon am Wollpulli und halt ihn im dunklen Zimmer an einen Türgriff aus Metall - dein eigener Mini-Blitz. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Frag nach! Wie entstehen Donner und Blitz?01:05 Blitz und Donner gehören zusammen03:00 Die Antwort: Aufladung, Blitz und Donner06:00 Mini-Spiel: Was ist am heißesten?07:00 Warum erst sehen, dann hören?09:00 Was sagt die Wissenschaft? Messen und Schützen10:30 Was bedeutet das für dich? Sicherheit und Mini-Blitz12:00 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Wie entsteht ein Blitz? In einer Gewitterwolke reiben sich Eiskristalle und Wassertröpfchen und laden sich elektrisch auf. Wird die Spannung zu groß, entlädt sie sich als gigantischer Funke - der Blitz. Quelle: Deutscher Wetterdienst. Warum hört man den Donner erst nach dem Blitz? Licht ist viel schneller als Schall. Den Blitz siehst du fast sofort, der Donner braucht rund drei Sekunden pro Kilometer. So kann man die Entfernung des Gewitters schätzen. Wie heiß ist ein Blitz? Bis zu dreißigtausend Grad - mehr als fünfmal so heiß wie die Oberfläche der Sonne. Für einen winzigen Augenblick ist der Blitz der heißeste Ort weit und breit. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 028 - Wow! Warum mögen Mücken manche Menschen lieber? Folge 013 - Wow! Wie schwer ist eigentlich der Himmel? (Atmosphäre und Wetter) Folge 025 - Wow! Warum macht die Sonne braun? (Sommer) Quellen und Belege Deutscher Wetterdienst (DWD): Gewitter, Blitze und Megablitze NASA: Lightning & Atmospheric Electricity Research Spektrum der Wissenschaft: Gewitter und Blitze wetteronline - Wetterlexikon: Blitze Max-Planck-Institut für Chemie Mainz: Atmosphärenforschung Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 25 Jun 2026 - 26 - Was ist da los? Korallen kommen zurück - dank kleiner Helfer
Lou hat in einem Film gesehen, dass die bunten Korallen im Meer sterben - und ist traurig. Robin hat die gute Nachricht der Woche: Überall auf der Welt bringen Menschen die Korallen gerade zurück und bauen ganze Riffe wieder auf. Mit Hilfe von ganz kleinen Helfern. Aber zuerst die große Überraschung: Eine Koralle ist keine Pflanze und kein Stein - sie ist ein Tier. Genauer gesagt ganz viele winzige Tiere, die Polypen, die zusammen eine Stadt aus Kalk-Häuschen bauen. In jedem Polypen wohnen winzige Algen, die Sonnenlicht in Nahrung verwandeln und den Korallen ihre leuchtenden Farben geben. Wird das Wasser zu warm, stoßen die Korallen ihre Algen ab und werden weiß - das ist die Korallenbleiche. Robin und Lou zeigen, wie Forschende Korallen wie Stecklinge in Unterwasser- und Land-Gärtnereien züchten, warum kleine Mini-Stücke bis zu fünfzig Mal schneller wachsen, wie das jährliche Korallen-Laichen wie ein Schneegestöber unter Wasser aussieht - und was jedes Kind selbst tun kann, ganz ohne Tauchen. Eine hoffnungsvolle Geschichte über die Unterwasser-Stadt, die zurückkommt. Das hörst du in dieser Folge Dass eine Koralle ein Tier ist - ganz viele winzige Polypen zusammen Wie Polypen mit Algen zusammenleben, die Farbe und Nahrung liefern Was Korallenbleiche ist und warum zu warmes Wasser sie auslöst Warum ein Riff so wichtig ist - fast jedes vierte Meerestier lebt dort Wie groß das größte Riff der Welt ist (vom Weltall sichtbar) Wie Forschende Korallen wie Stecklinge züchten und Mini-Stücke 50× schneller wachsen Wie das jährliche Korallen-Laichen wie ein Unterwasser-Schneesturm aussieht Was Kinder selbst tun können - auch ohne zu tauchen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Meer, Fische und Nemo lieben. Für Eltern und Großeltern, die Naturschutz hoffnungsvoll statt angstmachend erklären wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Lebensräume, Tiere und Umweltschutz. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgabe für daheim Erzählt heute jemandem die gute Nachricht: Korallen sind Tiere - und wir Menschen können ganze Riffe zurückbringen. Und weil zu warmes Wasser das Problem ist, hilft alles, was die Erde kühler hält: Strom sparen, öfter mit dem Rad fahren, nichts unnötig wegwerfen. Am Strand: Müll mitnehmen und Korallen nur anschauen, nicht anfassen. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Was ist da los? Korallen kommen zurück01:05 Was ist passiert? Riffe in Not - und die Rettung03:30 Eine Koralle ist ein Tier: Polypen, Algen, Korallenbleiche06:30 Mini-Spiel: Wie groß ist das größte Riff?07:30 Die Helfer: Korallen-Gärtnerei, Mini-Stücke, Korallen-Laichen10:00 Was bedeutet das für uns? Forschung in Kiel und Mithelfen11:45 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Ist eine Koralle ein Tier oder eine Pflanze? Eine Koralle ist ein Tier - genauer eine Kolonie aus vielen winzigen Polypen. In ihnen leben Algen, die per Photosynthese Nahrung und Farbe liefern. Quelle: NOAA, GEOMAR. Was ist Korallenbleiche? Wird das Wasser zu warm, stoßen Korallen ihre farbgebenden Algen ab und werden weiß. Sie bekommen dann zu wenig Nahrung und können sterben - erholen sich aber, wenn es rechtzeitig kühler wird. Wie bringt man Korallen zurück? Forschende züchten Korallen wie Stecklinge in Gärtnereien. In winzige Mini-Stücke geschnitten wachsen sie bis zu 50-mal schneller und werden dann ans Riff gesetzt. Quelle: AIMS, Coral-Restoration-Forschung. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 027 - Frag nach! Wie entstehen Donner und Blitz? Folge 017 - Was ist da los? Ein Riesenkalmar in der Tiefsee (Ozean) Folge 020 - Was ist da los? Eine Pflanze kommt nach 60 Jahren zurück (Wiederentdeckung) Quellen und Belege GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel NOAA Coral Reef Watch AIMS - Australian Institute of Marine Science (Reef Restoration) WWF: Korallenriffe Coral Vita: Coral Gardening & Microfragmentation (Erklärung) Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Diese Folge basiert auf Forschung und Programmen, die laufend weitergehen. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 23 Jun 2026 - 25 - Wow! Warum macht die Sonne braun - und manchmal rot?
Lou kommt mit einer braunen Sommer-Nase nach Hause - und versteht nicht, warum. Sie hat doch gar nichts gemacht, die Sonne hat sie einfach „angemalt". Robin lüftet den Wow-Fakt der Woche: Die Sonne schickt ein Licht, das du gar nicht sehen kannst - UV-Strahlung. Und genau dieses unsichtbare Licht ist der Grund fürs Braunwerden. Wenn UV auf die Haut trifft, baut dein Körper einen Schutz-Farbstoff: Melanin. Stell dir winzige Sonnenschirme vor, die sich über den „Bauplan" jeder Hautzelle stellen. Je mehr Sonne, desto mehr Schirme - das sieht von außen braun aus. Deine Bräune ist also die eingebaute Sonnencreme deines Körpers. Und ein Sonnenbrand? Der ist ein Aua-Alarm: zu viel, zu schnell. Robin und Lou zeigen drei Beweise (Sonnencreme wird auf UV-Fotos tiefschwarz, die Hautfarben der Welt sind fast eine Landkarte der Sonne, UV-Perlen verraten das unsichtbare Licht), spielen Fakt oder Flunkerei und klären, warum wir die Sonne trotzdem brauchen: ein bisschen UV hilft dem Körper, Vitamin D für starke Knochen zu bauen. Und natürlich: die drei Sonnenschutz-Helden Creme, Hut und Schatten. Das hörst du in dieser Folge Dass die Sonne unsichtbares Licht schickt - UV-Strahlung, die man nicht sehen und nicht fühlen kann Warum man Wärme spürt, das bräunende UV aber nicht - die gemeine Falle Wie Melanin als „Sonnenschirm" den Bauplan der Hautzellen schützt Warum Braunwerden der eingebaute Sonnenschutz des Körpers ist Was ein Sonnenbrand wirklich ist - ein Aua-Alarm der Haut, der sich nachts repariert Drei Beweise: UV-Kamera, die Hautfarben der Welt, UV-Perlen-Detektor Warum wir die Sonne trotzdem brauchen: Vitamin D für starke Knochen Die Sonnenschutz-Helden: Sonnencreme, Hut/T-Shirt, Schatten - und die Sonnenbrille für die Augen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die gerade Sommer und Freibad genießen. Für Eltern und Großeltern, die Sonnenschutz erklären wollen, ohne Angst zu machen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Licht, Haut und Gesundheit. Spielzeit rund 12 Minuten - perfekt für den Weg ins Schwimmbad. Mitmach-Aufgabe für daheim Mit einem Erwachsenen: Leg etwas auf ein Blatt buntes Papier - einen Schlüssel, ein Blatt, eine Hand-Schablone - und stell es ein paar Stunden in die pralle Sonne (ans Fenster oder nach draußen). Nimm den Gegenstand weg: Das Papier rundherum ist blasser geworden, darunter noch kräftig bunt. So siehst du, wo das UV war und wo nicht - genau wie geschützte und ungeschützte Haut. Noch schneller geht es mit einem UV-Perlen-Armband aus der Drogerie. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Wow! Warum macht die Sonne braun?01:05 Was wissen wir schon? Das unsichtbare Licht03:30 Wow-Moment: Melanin, die eingebaute Sonnencreme05:55 Drei Beweise: UV-Kamera, Hautfarben, UV-Perlen08:25 Mini-Spiel: Fakt oder Flunkerei09:10 Sag mal: Warum überhaupt in die Sonne? Vitamin D10:30 Fünf Wow-Fakten und Mitmach-Aufgabe12:00 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Warum wird die Haut in der Sonne braun? Trifft unsichtbare UV-Strahlung auf die Haut, bildet sie den Farbstoff Melanin. Er legt sich wie ein winziger Sonnenschirm über den Zellkern und schützt das Erbgut. Mehr Sonne, mehr Melanin - das sieht braun aus. Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, DKFZ. Was ist ein Sonnenbrand? Eine Schutz- und Warnreaktion der Haut auf zu viel UV-B: Sie wird rot, heiß und empfindlich. Bräune schützt nur wenig - sie verlängert nur die Zeit bis zum Sonnenbrand. Gerade Kinderhaut braucht deshalb besonderen Schutz. Warum brauchen wir die Sonne trotzdem? Aus UV-B bildet der Körper Vitamin D, das die Knochen stark macht. Ein bisschen Sonne tut gut - zu viel schadet. Sonnencreme, Hut, Schatten und eine Sonnenbrille schützen. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 026 - Was ist da los? Korallen kommen zurück Folge 015 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau? (Licht) Folge 021 - Frag nach! Wie entstehen Regenbögen? (Licht) Quellen und Belege Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Schutzreaktion der Haut auf UV DKFZ Krebsinformationsdienst: UV-Strahlung und Sonnenschutz WHO: UV-Index und Sonnenschutz BIÖG / klima-mensch-gesundheit.de: UV-Strahlung einfach erklärt NASA Earth Observatory: UV-Index Maps Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 21 Jun 2026 - 24 - Frag nach! Können Hunde wirklich Wörter verstehen?
Lou ist felsenfest überzeugt: Ihr Hund versteht jedes einzelne Wort. Aber tut er das wirklich - oder kennt er nur den Klang, so wie eine Katze das Geräusch vom Dosenöffner? Robin und Lou gehen der Frage nach, die sich fast jedes Kind mit Hund schon gestellt hat: Können Hunde wirklich Wörter verstehen? Die Antwort ist ein Ja - aber ein spannendes. Hunde lernen Wörter ungefähr so wie ein kleines Kind, das noch nicht sprechen kann: ein Wort, ein Ding, immer wieder verknüpft. Wir treffen die zwei berühmtesten Wort-Hunde der Welt: Rico, den Border Collie aus Leipzig, der über zweihundert Namen kannte und neue Wörter durch Ausschluss erriet - und Chaser, die eintausendzweiundzwanzig Spielzeuge beim Namen kannte. Außerdem: die Geschichte vom „klugen Pferd", das scheinbar rechnen konnte, in Wirklichkeit aber nur winzige Bewegungen der Menschen las - und warum Forscherinnen Hunde deshalb beim Test ins Nebenzimmer schicken. Und: Ein Gehirn-Scanner zeigt, dass Hunde gleichzeitig hören, WAS wir sagen und WIE wir es sagen. Das hörst du in dieser Folge Was „verstehen" überhaupt heißt - reagiert ein Tier nur auf einen Klang oder kennt es das Wort? Wie Hunde Wörter lernen: wie ein Baby, durch Zeigen, Hinschauen und Verknüpfen Warum gerade Border Collies (Hütehunde) so gut auf Wörter hören Rico aus Leipzig: über 200 Wörter und Lernen durch Ausschluss („Fast Mapping") Das „kluge Pferd" - warum man Tiere ohne heimliche Hinweise testen muss Chaser: 1022 Spielzeug-Namen, plus der Unterschied zwischen Hauptwort und Tu-Wort Dass auch ein Papagei über hundert Wörter kennen kann Dass das Hunde-Gehirn Wort und Tonfall getrennt verarbeitet - und sich am meisten freut, wenn beides zusammenpasst Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren - besonders für alle mit Hund (oder Hunde-Wunsch). Für Eltern und Großeltern, die beim Spaziergang mitreden wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Tier-Verhalten, Sprache und wie Wissenschaft eigentlich testet. Spielzeit rund 12 Minuten. Mitmach-Aufgaben für daheim Mit einem Erwachsenen zusammen: Bring deinem Hund ein neues Wort mit dem Ausschluss-Trick bei - leg drei bekannte Spielzeuge und ein neues hin, sag den neuen Namen und schau, ob er das neue Ding holt (wie Rico im Labor). Zweite Aufgabe: Bring ihm „Sitz" auf Französisch bei - „Assieds-toi". Und achte auf deine Stimme: freundlicher Ton, freundliches Gesicht. Kein Hund da? Beobachte mit Erlaubnis einen Hund im Park und achte darauf, wie er auf den Ton seines Menschen reagiert. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Frag nach! Können Hunde Wörter verstehen?01:05 Was heißt „verstehen" überhaupt?03:30 Die kurze Antwort: Hunde lernen wie kleine Kinder05:10 Zwei Wort-Hunde: Rico, das kluge Pferd und Chaser08:40 Was sagt die Wissenschaft? Wort und Tonfall10:20 Was bedeutet das für dich? Mitmach-Aufgaben12:00 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Können Hunde wirklich Wörter verstehen? Ja - Hunde können die Namen von Dingen lernen und mit dem richtigen Gegenstand verknüpfen, ähnlich wie ein kleines Kind. Sie verstehen aber keine Grammatik und keine ganzen Sätze wie Menschen. Quelle: Kaminski et al. 2004 (Science), Pilley & Reid 2011. Wie viele Wörter kann ein Hund lernen? Die meisten Familienhunde verstehen ein paar Dutzend Wörter. Rekord-Hunde wie der Border Collie Chaser lernten 1022 Objekt-Namen. Border Collies sind als Hütehunde besonders aufs Hören trainiert. Verstehen Hunde, was wir sagen, oder nur wie wir es sagen? Beides. Eine Gehirn-Studie (Andics et al. 2016, Science) zeigt: Hunde verarbeiten das Wort und den Tonfall getrennt - und ihr Belohnungs-Zentrum reagiert am stärksten, wenn ein Lob-Wort auch in einem Lob-Ton gesagt wird. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 025 - Wow! Warum macht die Sonne braun - und manchmal rot? Folge 003 - Frag nach! Können Tiere lügen? (Tier-Kognition) Folge 012 - Frag nach! Warum ist Gähnen ansteckend? (Tier-Kognition, Frans de Waal) Quellen und Belege Kaminski, Call & Fischer (2004), Science: Word learning in a domestic dog - „fast mapping" (MPI für evolutionäre Anthropologie Leipzig) Pilley & Reid (2011), Behavioural Processes: Border collie comprehends object names (Chaser, 1022 Wörter) Andics et al. (2016), Science: Neural mechanisms for lexical processing in dogs (Wort + Tonfall) National Geographic: Dogs understand praise the same way we do BBC Earth: Dog Cognition Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 18 Jun 2026 - 23 - Was ist da los? Ein riesiger neuer Dino aus Thailand
In Thailand ist ein RIESIGER neuer Dinosaurier aufgetaucht - so lang wie zwei Schulbusse und so schwer wie neun Elefanten. Und gefunden hat ihn kein Forscher, sondern ein ganz normaler Mann beim Spaziergang am Teich. Robin und Lou erzählen die Geschichte des größten Dinos, der je in Südostasien gefunden wurde - und beantworten die spannende Frage dahinter: Wie kommt ein neues Tier eigentlich zu seinem Namen? Der Langhals-Dino heißt Nagatitan chaiyaphumensis - "Schlangen-Riese". Wir erklären, warum jeder Tier-Name aus zwei Teilen besteht, warum er auf der ganzen Welt gleich gilt und wie Forschende wie Detektive herausfinden, was so ein Dino vor hundert Millionen Jahren gefressen hat: aus Zähnen, versteinertem Kot und Magensteinen. Plus: ein Schätz-Spiel von Lou ("Wie viele Schulbusse lang war der Dino?"), die junge Dino-Forschung in Thailand, deutsche Dinos zum Anfassen (vom Zwerg-Langhals aus dem Harz bis zum größten aufgebauten Skelett der Welt in Berlin) - und eine Mitmach-Aufgabe für daheim. Das hörst du in dieser Folge Wie in Thailand der größte je in Südostasien gefundene Dino entdeckt wurde - von einem Mann beim Spaziergang Wie groß Nagatitan war: rund 27 Meter lang, etwa 27 Tonnen schwer (so viel wie neun Elefanten) Dass ein einzelner Beinknochen fast zwei Meter maß - so groß wie ein erwachsener Mensch Wie ein neues Tier seinen wissenschaftlichen Namen bekommt - die zwei Teile jedes Namens Was "Nagatitan" bedeutet: Naga (Schlange aus der Thai-Mythologie) und Titan (Riese) Wie Forschende herausfinden, was Dinos gefressen haben: Zähne, versteinerter Kot, Magensteine In welcher Welt der Dino lebte - an einem Fluss mit Krokodilen und Flugsauriern Welche Dinos man in Deutschland findet - und wo das größte Dino-Skelett der Welt steht Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die Dinos lieben und Erwachsene mit einem echten Wissens-Fakt überraschen wollen. Für Eltern und Großeltern, die beim Frühstück oder im Auto mit-staunen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 1 bis 6) als Einstieg in Evolution, Fossilien und wissenschaftliche Namensgebung. Spielzeit rund 10 Minuten - passt zwischen Schulweg und Hausaufgaben. Mitmach-Aufgabe für daheim Geht mit euren Eltern in ein Naturkunde-Museum und schaut einem Dino in die Augen. Und beim nächsten Spaziergang: schaut mal genau auf die Steine am Wegrand. Der Mann in Thailand war auch nur spazieren - vielleicht wartet euer Fossil schon irgendwo. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:35 Was ist da los? Ein neuer Dino aus Thailand01:05 Der Fund am Teich - und wie ein Knochen zu Stein wird04:00 Wie groß war der Dino? Vom Ei zum Riesen06:15 Was hat er gefressen? Zähne, Kot und Magensteine07:30 Lou's Schätz-Runde08:30 Wie bekommt ein Tier seinen Namen?10:15 Die Forscher und der letzte Riese11:30 Dinos in Deutschland und Mitmach-Aufgabe12:00 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Wie heißt der neue Dino aus Thailand? Nagatitan chaiyaphumensis. "Naga" ist eine Schlange aus der Thai-Mythologie, "Titan" heißt Riese, und der zweite Namensteil ehrt die Provinz Chaiyaphum, wo er gefunden wurde. Quelle: University College London / ScienceDaily. Wie groß war Nagatitan? Rund 27 Meter lang und etwa 27 Tonnen schwer - so viel wie neun ausgewachsene Elefanten. Es ist der größte Dino, der je in Südostasien gefunden wurde. Wie bekommt ein Tier seinen wissenschaftlichen Namen? Wer eine neue Art zuerst genau beschreibt und in einem Fachjournal veröffentlicht, darf sie benennen. Jeder Name besteht aus zwei Teilen (Gattung und Art) und gilt weltweit gleich. Quelle: Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 024 - Frag nach! Können Hunde wirklich Wörter verstehen? Folge 005 - Was ist da los? Eine Spinne mit Pink-Floyd-Namen (wissenschaftliche Namen) Folge 020 - Was ist da los? Eine Pflanze kommt nach 60 Jahren zurück (Wiederentdeckung) Quellen und Belege ScienceDaily / University College London: Scientists discover giant "last titan" dinosaur (15.05.2026) Scientific Reports: The first sauropod dinosaur from the Lower Cretaceous Khok Kruat Formation of Thailand (2026) Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe: Arten beschreiben, Taxonomie, Artnamen National Geographic: A new species offers a clue to the boom of giant dinosaurs scinexx.de: Wie die Dinosaurier zu ihren Namen kamen Museum für Naturkunde Berlin: größtes aufgebautes Dinosaurier-Skelett der Welt Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie schon bald die nächste Folge. Diese Folge basiert auf Forschung vom Mai 2026. Spätere Entwicklungen findet ihr bei den verlinkten Quellen. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 16 Jun 2026 - 22 - Wow! Warum schmeckt scharf eigentlich so scharf?
Warum brennt dein Mund, wenn du Chili isst - obwohl da gar kein Feuer ist? Lou will es seit der Regenbogen-Folge wissen. Robin nimmt heute den Wow-Fakt der Woche auseinander: Scharf ist gar kein Geschmack. Scharf ist Schmerz. Capsaicin, der Schärfe-Stoff im Chili, dockt an einen Hitze-Sensor in deiner Mundschleimhaut an, der eigentlich bei 43 Grad Alarm schlägt. Wir erklären den TRPV1-Rezeptor (mit dem David Julius 2021 den Medizin-Nobelpreis gewonnen hat), warum Vögel Chili problemlos essen können und Säugetiere nicht, warum Milch gegen Schärfe hilft und Wasser nicht, und warum manche Menschen Chili richtig glücklich macht. Plus Mini-Spiel zu Carolina Reaper, Pfefferspray und Schimpansen. Das hörst du in dieser Folge Warum es nur fünf Geschmacks-Sorten gibt - und scharf nicht dazu gehört Wie der TRPV1-Sensor funktioniert - Hitze und Schmerz im gleichen Nerv Warum Capsaicin denselben Sensor auslöst wie eine heiße Herdplatte Wofür David Julius 2021 den Medizin-Nobelpreis bekommen hat Warum Vögel Chili-Schärfe nicht schmecken - und Säugetiere schon Was Toleranzaufbau ist und warum manche Menschen so scharf essen können Warum Milch und Brot mit Butter helfen, Wasser aber nicht Wie scharf eigentlich Pfeffer, Senf und Wasabi sind - andere Stoffe, ähnliches Prinzip Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Pizza mit scharfer Salami lieben oder gerade lernen, was scharf eigentlich ist. Für Eltern und Großeltern, die endlich erklären können, warum Wasser bei Schärfe nicht hilft. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Sinnesphysiologie, Schmerz-Rezeptoren und Evolution. Anschluss-Folge zu „Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen?" aus Staffel 1. Mitmach-Aufgabe für daheim Beim nächsten scharfen Essen, mit Erlaubnis der Eltern: Probier nach einem Bissen einen Schluck Wasser. Warte kurz. Dann probier einen Schluck Milch oder ein Stück Brot mit Butter. Spürst du den Unterschied? Wasser verteilt die Schärfe nur - Milch und Brot mit Butter holen sie weg. Capsaicin ist fettlöslich, nicht wasserlöslich. Funktioniert genauso bei Senf, Meerrettich oder Wasabi. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Wow! Warum schmeckt scharf so scharf?01:00 Fünf Geschmäcker - scharf ist nicht dabei03:00 Wow-Moment: TRPV1, der Schlüssel ins falsche Schloss05:30 Nobelpreis, Vögel, Toleranzaufbau08:00 Sag-mal-Frage: Wasser oder Milch?09:30 Mini-Spiel: Fakt oder Flunkerei10:15 Fünf Wow-Fakten zum Mitnehmen11:15 Mitmach: Schärfe-Experiment12:00 Cliffhanger zur Dino-Folge12:30 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Warum ist scharf eigentlich kein Geschmack? Weil deine Zunge nur fünf Sorten schmecken kann: süß, sauer, salzig, bitter und umami. Schärfe wird über das Schmerz-System wahrgenommen - genauer über den TRPV1-Sensor in deiner Mundschleimhaut. Derselbe Sensor reagiert auch auf Hitze über 43 Grad Celsius. Warum hilft Milch besser gegen Schärfe als Wasser? Capsaicin, der Schärfe-Stoff im Chili, ist fettlöslich. Wasser verteilt es nur im Mund. Milch enthält Fett, das Capsaicin bindet und vom Sensor wegholt. Auch Joghurt, Butter oder Brot mit Öl helfen. Warum können Vögel Chili fressen ohne Probleme? Ihr TRPV1-Sensor ist anders gebaut: Capsaicin passt bei Vögeln nicht. Chili-Pflanzen haben sich so entwickelt, weil Vogelmägen die Samen unbeschadet ausscheiden. Säugetier-Mägen zerstören sie. Capsaicin ist quasi die Eintrittskarte: nur Vögel werden eingeladen. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 021 - Frag nach! Wie entstehen Regenbögen? Folge 023 - Was ist da los? Ein riesiger neuer Dino aus Thailand Folge 004 - Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen? (Staffel 1) Quellen und Belege David Julius: Nobelpreis für Medizin 2021 (TRPV1-Entdeckung) Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg Smithsonian Magazine: Why Chili Peppers Are Spicy BBC Earth: Why birds can eat chilis but mammals cannot National Geographic: The Science of Spicy Food Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 14 Jun 2026 - 21 - Frag nach! Wie entstehen Regenbögen?
Warum sieht eigentlich jeder Mensch seinen eigenen Regenbogen? Lou will es seit der Pflanzen-Folge wissen. Robin nimmt sie mit ins Innere eines Wassertropfens und erklärt, was beim Sonnenlicht wirklich passiert: rein, ab, raus - drei Schritte. Brechung, Reflektion, noch eine Brechung. Und beim Rauskommen sortiert sich das weiße Licht in seine sieben Farben. Außerdem treffen wir Isaac Newton mit seinem Prisma aus dem Jahr 1666, klären den 42-Grad-Trichter, warum doppelte Regenbögen spiegelverkehrte Farben haben und warum der Topf mit Gold am Bogen-Ende nicht zu erreichen ist. Mitmach-Experiment für daheim: Gartenschlauch, Sonne im Rücken, eigener Regenbogen. Das hörst du in dieser Folge Warum man Regen UND Sonne gleichzeitig braucht für einen Regenbogen Welche drei Schritte das Licht in einem Wassertropfen macht Warum weißes Sonnenlicht in Wahrheit aus sieben Farben besteht Was Isaac Newton 1666 mit seinem Prisma herausgefunden hat Wie der 42-Grad-Trichter funktioniert - der Grund für deinen persönlichen Regenbogen Warum bei doppelten Regenbögen Rot unten und Violett oben stehen Was ein Tau-Bogen ist und warum man ihn so selten sieht Cliffhanger zur Scharf-Folge - wie dein Mund täuscht, wenn du Chili isst Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Regenbögen lieben und endlich verstehen wollen, woher die kommen. Für Eltern und Großeltern, die mit kindgerechten Antworten bei der nächsten Frage punkten wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Optik, Lichtbrechung und Newton'sches Spektrum. Mit Mitmach-Experiment für drinnen und draußen. Mitmach-Experiment für daheim Sonniger Tag. Sonne im Rücken. Gartenschlauch in der Hand. Daumen leicht auf die Düse, damit das Wasser fein zerstäubt. Sprühe nach vorne in die Luft. Im Sprühnebel erscheint ein echter Regenbogen - genau im 42-Grad-Winkel. Dein eigener. Keiner sonst sieht den gleichen. Indoor-Variante: ein Glas Wasser auf weißem Papier in einen Sonnenstrahl stellen - hinten am Rand erscheinen die Spektral-Farben. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Frag nach: Wie entstehen Regenbögen?01:00 Was braucht es für einen Regenbogen?02:30 Was passiert im Wassertropfen?05:00 Newton 1666 - Farben kommen aus dem Licht06:30 Warum jeder seinen eigenen sieht08:00 Mini-Spiel: Doppelter Regenbogen08:45 Mitmach: Gartenschlauch-Regenbogen10:00 Cliffhanger zur Scharf-Folge10:30 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Warum hat ein Regenbogen sieben Farben? Weil weißes Sonnenlicht aus vielen Wellenlängen besteht und sich beim Durchlauf durch einen Wassertropfen auffächert. Rot biegt sich am wenigsten, Violett am stärksten. Dazwischen liegen Orange, Gelb, Grün und Blau - klassisch sieben benannte Farben. Warum sieht jeder Mensch seinen eigenen Regenbogen? Weil der Regenbogen-Effekt von einem 42-Grad-Winkel zwischen Sonne und Beobachter-Augen abhängt. Wer einen Schritt zur Seite geht, sieht den Bogen aus leicht anderen Wassertropfen. Warum sind die Farben im zweiten Regenbogen umgekehrt? Beim zweiten Regenbogen wird das Licht zweimal im Tropfen reflektiert. Das dreht die Farb-Reihenfolge um: Rot landet unten, Violett oben. Zwischen beiden Bögen liegt das dunklere „Alexander'sche Dunkelband". Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 015 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau? Folge 020 - Was ist da los? Eine Pflanze ist nach 60 Jahren zurück Folge 022 - Wow! Warum schmeckt scharf eigentlich so scharf? Quellen und Belege NASA Science for Kids: Light and Optics Met Office UK: How are rainbows formed? LEIFIphysik: Brechung und Dispersion Royal Meteorological Society: Rainbow Science Spektrum der Wissenschaft: Wie entsteht ein Regenbogen? Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 11 Jun 2026 - 20 - Was ist da los? Eine Pflanze ist nach 60 Jahren zurück
Eine winzige gelbe Wildblume - 60 Jahre lang galt sie als ausgestorben. Im Mai 2026 macht ein Hobby-Fotograf im australischen Outback ein Foto, lädt es in eine Pflanzen-App hoch - und eine Botanikerin am Westaustralischen Herbarium hält den Atem an. Lou hat seit der Knochen-Folge nachgedacht: Wenn Knochen verschwinden und wieder auftauchen - gilt das auch für Pflanzen? Robin nimmt sie mit ins Outback. Wir erklären, was „ausgestorben" wissenschaftlich bedeutet, was Lazarus-Arten sind, und wie Citizen-Science-Plattformen wie iNaturalist die Wiederentdeckungs-Rate weltweit erhöhen - jedes Jahr zwischen 10 und 30 verlorene Pflanzenarten tauchen wieder auf. Das hörst du in dieser Folge Wie der Hobby-Fotograf die gelbe Wildblume im Outback entdeckt hat Warum eine Botanikerin am Westaustralischen Herbarium den Atem anhielt Was „ausgestorben" wissenschaftlich heißt - 50 Jahre keine Sichtung Was Lazarus-Arten sind - vom Quastenflosser bis zur Ecuadorianischen „Tot-Pflanze" Wie iNaturalist und andere Pflanzen-Apps Wiederentdeckungen ermöglichen Warum es weltweit rund 2.500 als verschollen geltende Pflanzenarten gibt Wie der Welt-Samen-Tresor auf Spitzbergen ein Backup vom Leben sichert Wie Kinder mit Smartphone und Foto-App echte Wissenschaft mitmachen Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die gerne draußen sind und Natur entdecken. Für Eltern und Großeltern, die mit Kindern über Artenschutz und Biodiversität reden möchten - kindgerecht und ohne Schock-Faktor. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Citizen Science, Pflanzenbestimmung und Rote-Liste-Arten. Hoffnungs-Anker-Folge: jedes Foto ist ein Datenpunkt. Mitmach-Aufgabe für daheim Geht raus mit einem Handy oder Tablet. Sucht euch eine Pflanze, egal welche - Wildblume, Gras, Strauch. Macht ein Foto. Lädt es in eine Pflanzen-App hoch (fragt eure Eltern, welche sie installieren wollen). Innerhalb von Minuten seht ihr, was das für eine Pflanze ist und wo sie sonst noch wächst. Euer Foto bleibt da - Forschende können damit arbeiten. Ihr macht echte Wissenschaft. Tipp für die Eltern: Standort-Daten lassen sich in der App ausschalten, falls ihr nicht möchtet, dass alle den genauen Fundort sehen. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Was ist da los: Pflanze nach 60 Jahren01:00 Mai 2026: Hobby-Fotograf im Outback03:30 Was bedeutet „ausgestorben"? Lazarus-Arten06:00 Mini-Spiel: 2.500 verlorene Pflanzen07:00 Die Helfer:innen: Hobby, Botaniker:innen, Naturschutz08:30 Samenbank Spitzbergen - Backup vom Leben09:30 Mitmach: Foto-App nutzen11:00 Cliffhanger zu den Regenbögen12:30 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Was sind Lazarus-Arten? Tier- oder Pflanzenarten, die für ausgestorben gehalten wurden und nach langer Abwesenheit überraschend wiederentdeckt werden. Benannt nach der biblischen Figur Lazarus. Berühmtestes Beispiel: der Quastenflosser, 65 Millionen Jahre nur als Fossil bekannt - bis 1938 ein Fischer einen lebenden gefangen hat. Was ist iNaturalist und wie funktioniert es? Eine kostenlose App, in die jeder Fotos von Pflanzen und Tieren hochladen kann. Eine KI bestimmt erste Vorschläge, dann prüfen Forscher:innen und Hobby-Expert:innen die Beobachtung. Die Daten helfen weltweit der Biodiversitäts-Forschung. Wie viele Pflanzenarten gelten weltweit als verschollen? Rund 2.500 - laut den Royal Botanic Gardens Kew in London. Jedes Jahr werden zwischen 10 und 30 Arten wiederentdeckt. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 019 - Wow! Du hast 206 Knochen - aber als Baby hattest du mehr! Folge 021 - Frag nach! Wie entstehen Regenbögen? Folge 009 - Frag nach! Können sich Pflanzen erinnern? (Staffel 1) Quellen und Belege Westaustralisches Herbarium (DBCA): Biodiversity and Conservation Science Royal Botanic Gardens Kew: State of the World's Plants and Fungi IUCN Red List of Threatened Species iNaturalist: Citizen-Science-Plattform für Pflanzen-Beobachtungen ScienceDaily: Plant Sciences News Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 09 Jun 2026 - 19 - Frag nach! Wie funktionieren Magnete?
Wie kann ein Stück Eisen plötzlich Sachen anziehen - ohne irgendwas zu berühren? Lou will es seit der Riesenkalmar-Folge wissen: Manche Tiefsee-Tiere navigieren mit dem Erdmagnetfeld. Aber wie funktioniert ein Magnet eigentlich? Robin erklärt es mit dem Bild ihrer Schulklasse: alle stehen in der Pause kreuz und quer - bis die Lehrerin ruft, dass alle in eine Richtung schauen sollen. Genau so wachen die winzigen Magnet-Bezirke im Eisen auf. Weiter geht es zum Erdmagnetfeld, das durch flüssiges Eisen im Erdkern entsteht, zu Kompassnadeln, Polarlichtern und zur geomagnetischen Polumkehr. Tier-Beispiele: Zugvögel und Meeresschildkröten finden mit Magnetit-Kristallen im Körper ihren Weg. Das hörst du in dieser Folge Welche drei Metalle magnetisch sind - Eisen, Nickel, Kobalt (Gold und Silber nicht) Warum gleiche Pole sich abstoßen und ungleiche sich anziehen Wie Magnetdomänen funktionieren - die Schulklassen-Metapher Wer Pierre Weiss war - Entdecker der Weiss'schen Bezirke vor über 100 Jahren Warum die Erde selbst ein riesiger Magnet ist - flüssiges Eisen im Erdkern Warum Kompasse auf der ganzen Welt funktionieren - und wie Polarlichter entstehen Was die geomagnetische Polumkehr ist - letzte vor 780.000 Jahren Wie Zugvögel und Meeresschildkröten mit Magnetit-Kristallen navigieren Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die sich fragen, wie unsichtbare Kräfte funktionieren. Für Eltern und Großeltern, die endlich kindgerecht erklären wollen, was ein Magnetfeld ist. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Magnetismus, Erdmagnetfeld und Tier-Navigation. Mit Mitmach-Experiment für jede Schul-Stunde geeignet. Mitmach-Experiment für daheim Ihr braucht: einen Stabmagnet, ein Blatt Papier und ein bisschen Eisenpulver oder Eisenfeilspäne (Bastelladen). Wer keines hat: Stahlwolle aus der Küche ganz klein zerreißen geht auch. Magnet auf den Tisch, Papier drüber, Eisenspäne vorsichtig auf das Papier streuen. Leicht aufs Papier klopfen - und ihr seht die Linien des Magnetfelds. Tipp für die Eltern: lieber auf einem Tablett, weil Eisenspäne überall hinkrümeln. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Frag nach: Wie funktionieren Magnete?01:00 Was ist ein Magnet? Eisen, Nickel, Kobalt02:30 Warum zieht ein Magnet? Schulklassen-Metapher05:00 Die Erde ist auch ein Magnet - Kompass und Polarlicht07:00 Mini-Spiel: Welche Tiere haben Magnet-Sinn?08:00 Mitmach: Eisenfeilspäne über Magnet09:30 Cliffhanger zu den Knochen10:00 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Warum ist Eisen magnetisch und Gold nicht? In Eisen, Nickel und Kobalt gibt es winzige Bereiche - Magnetdomänen - die selbst kleine Mini-Magnete sind und sich gemeinsam ausrichten können. In Gold, Silber und Aluminium fehlt diese Eigenschaft. Was ist das Erdmagnetfeld? Die Erde verhält sich wie ein riesiger Stab-Magnet mit Nord- und Südpol. Das Feld entsteht durch flüssiges Eisen im Erdkern, das sich bewegt. Es schützt uns vor geladenen Teilchen der Sonne und sorgt für Polarlichter. Können sich die Magnetpole der Erde wirklich umdrehen? Ja. Alle paar hunderttausend Jahre tauschen Nord- und Südpol die Plätze. Die letzte Umkehr war vor etwa 780.000 Jahren. Der Vorgang dauert tausende Jahre. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 017 - Was ist da los? Ein Riesenkalmar in der Tiefsee Folge 019 - Wow! Du hast 206 Knochen - aber als Baby hattest du mehr! Folge 015 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau? Quellen und Belege Deutsches Museum München: Abteilung Magnetismus Max-Planck-Institut für Festkörperforschung: Weiss'sche Bezirke NASA Earth Science: Magnetosphäre und Polarlichter LEIFI-Physik: Magnetfelder für Schulen Smithsonian Magazine: Magnetischer Sinn bei Tieren Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 04 Jun 2026 - 18 - Was ist da los? Ein Riesenkalmar in der Tiefsee
Forscherinnen vom Western Australian Museum haben gerade durch winzige DNA-Spuren im Wasser nachgewiesen, dass Riesenkalmare in tiefen Schluchten vor der Ningaloo-Küste leben - die ersten Funde dort seit fast einem Vierteljahrhundert. Lou hat seit der Katzenaugen-Folge nachgedacht: Wenn die Tiefsee stockdunkel ist - was lebt da unten? Robin nimmt sie mit auf einen Tauchgang. Wir erklären, warum es ab tausend Metern komplett dunkel ist, wie hoch der Druck dort ist (tausend Elefanten pro Fingerhut!), und treffen den unheimlichsten Bewohner: den Riesenkalmar Architeuthis dux - dreizehn Meter lang, mit Augen so groß wie Fußbälle. Das hörst du in dieser Folge Wie tief die Tiefsee wirklich ist - fast 11.000 Meter an den tiefsten Stellen Warum es ab 1.000 Metern komplett dunkel und nahezu eiskalt ist Wie viel Druck in der Tiefsee herrscht - tausend Elefanten pro Fingerhut Haut Wie Tiefsee-Tiere ihr eigenes Licht machen - Bio-Lumineszenz mit Luciferin und Luciferase Wie groß ein Riesenkalmar wird - 13 Meter, mit Augen so groß wie Fußbälle Was eDNA ist - winzige DNA-Spuren im Wasser als Detektiv-Werkzeug Wie ferngesteuerte Tauchroboter (ROV) die Tiefsee erforschen Cliffhanger zur Magnete-Folge - wie manche Tiefsee-Tiere magnetisch navigieren Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Meer und Tiere lieben. Für Eltern und Großeltern, die mit Kindern über aktuelle Meeres-News reden möchten - kindgerecht und ohne Schock-Faktor. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Tiefsee, Bio-Lumineszenz und moderne eDNA-Forschung. Hoffnungs-Anker-Folge: Forschende kümmern sich um den Riesenkalmar - und die Tiefsee bleibt ein Ort voller Überraschungen. Mitmach-Aufgabe für daheim Geh in einen dunklen Raum. Augen schließen, dreißig Sekunden warten. Dann öffnen - plötzlich siehst du viel mehr im Dunkeln. Das sind die Stäbchen, die hochfahren. Und jetzt überleg: Wie viel sieht erst der Riesenkalmar mit seinem Fußball-Auge in der Tiefsee? Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Was ist da los: Riesenkalmar in der Tiefsee01:00 Was ist die Tiefsee überhaupt?03:00 Druck, Dunkelheit, eisige Kälte05:00 Bio-Lumineszenz - Tiere mit eigenem Licht06:30 Der Riesenkalmar Architeuthis dux08:00 Mai 2026: eDNA-Funde Cape Range09:30 Wer erforscht das? ROVs und Forscherinnen10:30 Mitmach: 30 Sekunden im Dunkeln11:15 Cliffhanger zu den Magneten11:35 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Wie groß wird ein Riesenkalmar? Bis zu 13 Meter Gesamtlänge - Mantel plus Fangarme. Damit ist er eines der größten wirbellosen Tiere unseres Planeten. Was ist eDNA und wie funktioniert sie? Jedes Tier verliert ständig Hautzellen ans Wasser. Forschende fischen diese winzigen DNA-Spuren aus Wasserproben - und können so nachweisen, welche Tiere vor Kurzem an einer Stelle waren, ohne sie selbst gesehen zu haben. Warum sind Riesenkalmar-Augen so groß? Mit Augen so groß wie Fußbälle fängt der Riesenkalmar selbst das winzigste Bio-Lumineszenz-Licht in der Tiefsee - meistens das eigene Leuchten seines Hauptfeindes: des Pottwals. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 016 - Wow! Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln? Folge 018 - Frag nach! Wie funktionieren Magnete? Folge 002 - Was ist da los? Erdbeben-Forschung (Staffel 1) Quellen und Belege Western Australian Museum: eDNA-Funde Cape Range und Cloates Canyon Frontiers in Marine Science: eDNA-Studie Westaustralien Spektrum der Wissenschaft: Tiefsee und Bio-Lumineszenz National Geographic: Die Wahrheit über Riesenkraken Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 02 Jun 2026 - 17 - Wow! Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln?
Lou hat im Garten zwei leuchtende Augen unterm Busch gesehen. Erst dachte sie an ein Glühwürmchen - war aber Frau Hubers Kater. Robin erklärt, warum Katzenaugen im Dunkeln leuchten: Hinter ihrer Netzhaut sitzt ein „leuchtender Teppich" aus winzigen Spiegel-Kristallen. Tapetum lucidum heißt er - und er gibt jeder Lichtsammler-Zelle eine zweite Chance, jedes bisschen Mondlicht zu fangen. Außerdem klären wir: Wer leuchtet sonst noch? Warum leuchten unsere eigenen Augen rot auf Fotos? Und was hat ein Fahrrad-Rückstrahler mit einem Katzenauge zu tun? Das hörst du in dieser Folge Was Lou abends im Garten gesehen hat - und warum es kein Glühwürmchen war Wie das Tapetum lucidum funktioniert - der Spiegel hinter der Netzhaut Warum Katzen bei wenig Licht sechs bis acht Mal besser sehen als wir Welche anderen Tiere ein Tapetum haben - Eulen, Hunde, Hyänen, Tiefseefische Warum Siamkatzen oft blau zurückleuchten - und Hyänen mit am stärksten Warum unsere Augen rot auf Blitzfotos werden - und nicht grün wie bei Katzen Was Fahrrad-Reflektoren („Katzenaugen") mit echten Katzen-Augen gemein haben Cliffhanger zur Riesenkalmar-Folge - Tiere, die in der Tiefsee ihr Licht selber machen Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Haustiere lieben oder einfach gerne Tier-Fakten sammeln. Für Eltern, die abends mit Taschenlampe in den Garten gehen wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Biologie (Klasse 2 bis 6) als Einstieg ins Thema Tier-Sinne und Wahrnehmung. Bonus: das Thema knüpft direkt an die Frage-nach-Reihe „Warum?" an. Mitmach-Aufgabe für daheim Wenn ihr eine Katze oder einen Hund habt: Macht heute Abend ein Foto mit Blitz - ohne Rote-Augen-Korrektur. Schaut, ob die Augen eures Tiers grün, gelb oder sogar blau zurückleuchten. Und macht dann ein Foto von euch selbst: eure Augen leuchten rot. Wisst ihr jetzt warum? Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Wow! Warum leuchten Katzenaugen?01:00 Lous Garten-Moment: zwei leuchtende Augen03:00 Tapetum lucidum - der leuchtende Teppich05:30 Rote Augen auf Fotos vs. Tier-Augen07:00 Mini-Spiel: Welche Tiere haben Augenleuchten?08:30 Eulen, Geckos, Tiefsee-Stirnlampen10:30 Mitmach: Foto vom Tier mit Blitz11:30 Cliffhanger zur Tiefsee11:55 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Was ist das Tapetum lucidum? Eine Spiegelschicht direkt hinter der Netzhaut, die das Licht ein zweites Mal durch die Sehzellen zurückwirft. Ergebnis: Tiere mit Tapetum sehen bei wenig Licht deutlich besser. Welche Farbe haben Katzenaugen im Scheinwerfer? Meistens grün oder gelb. Siamkatzen oft blau. Hunde oft grünlich. Die Farbe hängt vom Material des Tapetum ab. Warum leuchten Menschen-Augen nicht? Weil wir kein Tapetum haben. Stattdessen sehen wir auf Fotos das Rot der Blutgefäße in der Netzhaut. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 017 - Was ist da los? Ein Riesenkalmar in der Tiefsee Folge 004 - Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen? (Staffel 1) Folge 018 - Frag nach! Wie funktionieren Magnete? Quellen und Belege Carnegie Museum of Natural History: Warum Katzenaugen im Dunkeln leuchten PubMed: The morphology of the cat tapetum lucidum Spektrum der Wissenschaft: Warum Katzen nachts sehen können Panthera: The Spooky Science of Glowing Eyes in Cats Britannica: Tapetum lucidum Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 31 May 2026 - 16 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau?
Warum ist der Himmel blau - und nicht violett, gelb oder gepunktet? Robin und Lou beantworten die Frage, die Kinder weltweit am häufigsten stellen. Mit dem Murmel-Bild der Rayleigh-Streuung, einer kurzen Reise zu Lord Rayleigh ins Jahr 1870 und der Antwort, warum Sonnenuntergänge rot sind. Plus: Warum sind Wolken weiß? Warum ist der Himmel auf dem Mond komplett schwarz? Und ganz wichtig - eine Mitmach-Aufgabe für daheim, die garantiert begeistert: ein Glas Wasser, ein paar Tropfen Milch, eine Taschenlampe. Ihr baut einen Mini-Sonnenuntergang im Wasserglas. Das hörst du in dieser Folge Was der Himmel eigentlich ist - Luft, in der wir leben Wie Rayleigh-Streuung funktioniert - das Murmel-Modell kindgerecht Warum gerade blaues Licht so viel mehr gestreut wird als rotes Wer Lord Rayleigh war und wann er das herausfand - John William Strutt, 1870 Warum der Himmel nicht violett ist - Sonne und Augen-Sensorik Warum Sonnenuntergänge rot sind - längerer Lichtweg, mehr Streuung Warum Wolken weiß sind - Mie-Streuung an größeren Tröpfchen Warum der Himmel auf dem Mond komplett schwarz ist - keine Atmosphäre, keine Streuung Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die laut „Warum?!" rufen. Für Eltern und Großeltern, die endlich eine kindgerechte Antwort parat haben wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 6) als Einstieg ins Thema Licht, Farbe, Atmosphäre und Wissenschaftsgeschichte. Mit Mitmach-Experiment, das in jede Schul-Stunde passt. Mitmach-Experiment für daheim Stellt ein Glas Wasser hin und leuchtet mit einer Taschenlampe von der Seite hinein. Erst nur klares Wasser - kaum was zu sehen. Dann ein paar Tropfen Milch reintröpfeln, gut umrühren und nochmal reinleuchten. Von der Seite seht ihr blaues Schimmern. Von vorne sieht das Licht orange oder rot aus. Ihr habt einen Mini-Sonnenuntergang im Wasserglas gebaut. Die Milch-Tröpfchen spielen die Rolle der Luft-Moleküle. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Frag nach: Warum ist der Himmel blau?01:00 Was ist der Himmel eigentlich?02:30 Das Murmel-Modell der Rayleigh-Streuung04:30 Violett-Mystery: Warum nicht violetter Himmel?05:30 Abendrot - was übrig bleibt06:00 Warum Wolken weiß sind - Mie-Streuung07:00 Brücke zur Mondbasis: Schwarzer Mond-Himmel07:45 Mini-Spiel: Echt oder gelogen?08:45 Mitmach-Experiment: Mini-Sonnenuntergang10:00 Cliffhanger zu Katzenaugen10:30 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Warum ist der Himmel blau und nicht violett? Blau wird zwar weniger gestreut als violett - aber die Sonne sendet mehr blaues Licht aus und unsere Augen sind empfindlicher für Blau als für Violett. Beide Effekte zusammen: Himmel sieht blau aus. Warum sind Sonnenuntergänge rot? Wenn die Sonne tief steht, muss ihr Licht durch viel mehr Atmosphäre. Das Blau wird komplett herausgestreut, übrig bleiben die langen, roten Wellenlängen. Warum ist der Mond-Himmel schwarz? Der Mond hat fast keine Atmosphäre. Ohne Luft-Moleküle gibt es keine Streuung - und damit keinen blauen Himmel. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 013 - Wow! Wie schwer ist eigentlich der Himmel? Folge 016 - Wow! Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln? Folge 021 - Frag nach! Wie entstehen Regenbögen? Quellen und Belege NOAA JetStream: Wolken und Streuung NASA Science: Rayleigh-Streuung LEIFIphysik: Himmelsblau und Abendrot Spektrum der Wissenschaft: Warum ist der Himmel blau? Planet Schule (ARD): Frage trifft Antwort Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 28 May 2026 - 15 - Was ist da los? Die NASA plant eine Mondbasis
Die NASA stellt gerade Pläne für ein Zuhause auf dem Mond vor - und überraschend viel deutsche Technik ist mit dabei. Robin und Lou nehmen die brandneue Mondbasis-Strategie auseinander: den lunaren Südpol, das Wasser-Eis in ewig dunklen Kratern und einen NASA-Chef, der vor den Mikrofonen sagt: „Diesmal bleiben wir." Außerdem: Wie viel Deutschland steckt eigentlich in Artemis Zwei? Spoiler - überraschend viel, von Bremen bis Jena. Mit einem Mini-Spiel von Lou („Fakt oder Flunkerei?"), Köln als Stück Mond auf der Erde und einer Aufgabe für daheim: heute Abend in den Himmel schauen und den Mond-Südpol suchen. Das hörst du in dieser Folge Was die NASA in der Pressekonferenz am 26. Mai 2026 ankündigt - eine Mondbasis am Südpol Warum gerade der Mond-Südpol gewählt wird - Wasser-Eis in dauerhaft dunklen Kratern Welche deutsche Technik in Artemis Zwei steckt - vom Servicemodul aus Bremen bis zum Sternsensor aus Jena Wie das LUNA-Trainingszentrum in Köln Astronaut:innen auf den Mond vorbereitet Warum Mondstaub für Raumanzüge gefährlich ist - scharfkantig wie Sandpapier Wie das Mini-Spiel „Fakt oder Flunkerei?" funktioniert - drei Aussagen, eine ist erfunden Warum der Mond die perfekte Übungsbasis für eine spätere Mars-Mission ist Welche Berufe auf einer Mondbasis denkbar sind - von Ingenieurin bis Mond-Köchin Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Raumfahrt lieben oder gerade entdecken. Für Eltern und Großeltern, die mit Kindern über aktuelle NASA-News reden möchten - ohne dass es kompliziert wird. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 7) als Einstieg ins Thema Artemis und Mondforschung. Hoffnungs-Anker-Folge: keine Angst-Inhalte, dafür Helfer-Figuren in Deutschland. Mitmach-Aufgabe für daheim Guckt heute Abend mal in den Himmel. Wenn der Mond zu sehen ist: schaut ihn euch richtig genau an. Versucht den Südpol vom Mond zu finden - der ist unten. Stellt euch vor: da, ganz unten, könnte mal eine Basis stehen. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Was ist da los: Die NASA plant eine Mondbasis01:00 Was hat die NASA angekündigt?03:00 Mond-Südpol als Standort04:30 Wer baut das? Deutsche Helfer-Figuren06:30 LUNA - Köln hat ein Stück Mond07:45 Mini-Spiel: Fakt oder Flunkerei?09:15 Hoffnungs-Anker: Mars als nächstes Ziel10:30 Mitmach-Aufgabe: Heute Abend in den Himmel11:15 Cliffhanger zur Himmel-blau-Folge11:45 Verabschiedung und KI-Disclosure Häufige Fragen zu dieser Folge Warum baut die NASA die Mondbasis am Südpol? Weil dort in dauerhaft dunklen Kratern Wasser-Eis liegt - wertvoll für Trinkwasser, Sauerstoff und Raketentreibstoff. Welche deutsche Technik ist bei Artemis Zwei dabei? Das Europäische Servicemodul (gebaut in Bremen), Sternsensoren aus Jena und Trainingseinrichtungen in Köln (LUNA-Halle). Wann startet Artemis Zwei? Aktuell geplant für 2026 - vier Astronaut:innen umrunden den Mond, ohne zu landen. Vorbereitung für spätere Landemissionen. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 013 - Wow! Wie schwer ist eigentlich der Himmel? Folge 015 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau? Folge 011 - Was ist da los? Die Mars-Reise (Staffel 1) Quellen und Belege NASA News Release: Update on Moon Base Strategy & Missions DLR: Artemis II mit deutscher und europäischer Technologie LUNA-Mondzentrum (DLR/ESA, Köln) - Trainingsanlage BMFTR: Artemis II startet mit deutscher Technik Space.com: NASA Moon Base Plans Update Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 26 May 2026 - 14 - Wow! Wie schwer ist eigentlich der Himmel?
Wisst ihr, was JETZT GERADE auf eurem Kopf lastet? Zwei Elefanten Luft. Stimmt. Auf jedem Quadratmeter Erde drücken 10 Tonnen Atmosphäre - und wir merken es nicht. Robin und Lou wiegen heute den Himmel und erklären, warum unser Körper diesen riesigen Druck einfach ignoriert. Wir reden über die fünf Trillionen Kilogramm der gesamten Atmosphäre, über Astronaut:innen-Anzüge und über die Atmosphäre als hauchdünne Zwiebelschale unserer Erde. Plus: ein Mini-Spiel von Lou („Wie viele Schulbusse Luft passen in dein Wohnzimmer?") und ein Mitmach-Experiment für daheim mit nichts als einem Saugnapf. Das hörst du in dieser Folge Wie schwer die gesamte Atmosphäre ist - rund 5 Trillionen Kilogramm Wie viel Luft auf jedem Quadratmeter Erdoberfläche lastet (Spoiler: 10 Tonnen) Warum unser Körper das nicht spürt - der geniale Druckausgleich von innen Was Astronaut:innen-Anzüge mit unserer Atmosphäre zu tun haben Wie dünn die Atmosphäre im Vergleich zur Erde wirklich ist - das Zwiebelschalen-Bild Warum die obersten 10 Meter Ozean genauso schwer sind wie die ganze Luft darüber Wie ein Saugnapf den Atmosphärendruck spürbar macht (Mitmach-Experiment) Wie ein Donnerschlag mit Luftbewegung zusammenhängt - Cliffhanger zur Mondbasis-Folge Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die gerne Erwachsene mit einem Fakt überraschen. Für Eltern und Großeltern, die beim Frühstück oder im Auto mit-staunen wollen. Für Lehrkräfte in Sachunterricht und Physik (Klasse 3 bis 6) als Einstieg ins Thema Atmosphäre und Luftdruck. Spielzeit 12 Minuten - passt zwischen Schulweg und Hausaufgaben. Mitmach-Aufgabe für daheim Holt euch einen Saugnapf, drückt ihn fest gegen eine Glasscheibe oder eine glatte Tür. Dann zieht mit aller Kraft. Spürt ihr den Widerstand? Unter dem Saugnapf ist keine Luft - von oben drückt die ganze Atmosphäre. Genau diesen Druck habt ihr in der Hand. Kapitel 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung00:30 Wow! Wie schwer ist der Himmel?01:00 Der Elefant auf deinem Kopf03:30 Warum spüren wir nichts davon?06:00 Mini-Spiel: Wie viel Luft?07:30 Die Atmosphäre als Zwiebelschale09:00 Mitmach-Aufgabe: Saugnapf-Test09:45 Cliffhanger und Verabschiedung Häufige Fragen zu dieser Folge Wie schwer ist die gesamte Atmosphäre der Erde? Rund 5 mal 10 hoch 18 Kilogramm - fünf Trillionen Kilo. Quelle: NASA Earthdata. Warum merken wir den Luftdruck nicht? Weil unser Körper von innen mit dem gleichen Druck zurückdrückt. Innen- und Außendruck heben sich auf. Wie dick ist die Erdatmosphäre im Verhältnis zur Erde? Wie eine Zwiebelschale. 99 Prozent der Luft sind innerhalb der ersten 50 Kilometer - bei einem Erddurchmesser von rund 12.700 Kilometern verschwindend dünn. Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch Folge 014 - Was ist da los? Die NASA plant eine Mondbasis Folge 015 - Frag nach! Warum ist der Himmel blau? Folge 010 - Wie groß ist eigentlich das Weltall? (Staffel 1) Quellen und Belege NASA Earthdata: Luftmasse und -dichte der Atmosphäre Trenberth & Smith (2005): The Mass of the Atmosphere - Journal of Climate Spektrum-Scilogs: Unsere Atmosphäre ist dünn wie eine Zwiebelschale Planet Wissen (ARD): Aufbau der Erdatmosphäre Britannica: How Much Does Earth's Atmosphere Weigh? Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren. Robin und Lou nehmen euch montags mit einem Wow-Fakt mit, mittwochs erklären sie eine aktuelle Nachricht (Was ist da los?) und freitags beantworten sie eine echte Hörer:innen-Frage (Frag nach!). Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft (Pädagogik, Sachbuch-Standard, Kinderschutz). Alle Quellen verlinkt. Schreib uns! Habt ihr eine Frage, die wir in einer Frag-nach-Folge beantworten sollen? Schickt sie an post@hearooz.de - vielleicht ist sie nächsten Freitag die Folge. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Mon, 25 May 2026 - 13 - Wow! Stimmt es, dass wir nur 10 % unseres Gehirns nutzen?
Stimmt das mit dem 10-Prozent-Gehirn? Diesen Mythos kennt fast jeder Erwachsene - und fast alle glauben ihn. Robin und Lou räumen heute mit einem der größten Wissenschafts-Märchen unserer Zeit auf. Im Hirn-Scanner ist sichtbar: Wir nutzen unser Gehirn die ganze Zeit - beim Sprechen, Laufen, Träumen, Atmen, Erinnern, sogar beim Nichtstun. Der Mythos stammt aus alten populärwissenschaftlichen Büchern und wurde durch Hollywood-Filme wie „Lucy“ verstärkt. Forschende mit modernen MRT-Geräten zeigen aber klar: Im Laufe eines Tages sind alle Hirn-Regionen aktiv, jede mit ihrer eigenen Spezial-Aufgabe. Diese Folge ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Wissenschaftskommunikation Mythen auflösen kann. Kinder lernen: Nur weil eine Aussage oft wiederholt wird, ist sie nicht automatisch wahr. Und sie verstehen, wie ihr eigenes Gehirn täglich Höchstleistungen vollbringt. Das hörst du in dieser Folge: Warum der 10-%-Mythos sich so hartnäckig hält Wie der Hirn-Scanner (MRT) zeigt, was im Kopf passiert Was die unterschiedlichen Hirn-Regionen können - Sprache, Bewegung, Gedächtnis Warum dein Gehirn 20 Prozent deiner gesamten Energie verbraucht Was Hollywood-Filme wie „Lucy“ mit der Verbreitung zu tun haben Warum Schlaf, Bewegung und Lesen dein Gehirn stärken Wie Kinder-Gehirne wachsen und neue Verbindungen bauen Was Forschende heute über Lernen und Gedächtnis wissen Für wen ist diese Folge? Für neugierige Kinder ab 6 Jahren, die wissen wollen, wie ihr eigener Kopf funktioniert. Für Eltern, die mit ihrem Kind über Mythen, Gehirn und Medien sprechen möchten. Auch in Schulen einsetzbar - passt zu Sachunterricht und Biologie ab Klasse 3. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:30 Woher kommt der Mythos: William James und Lowell Thomas 02:30 Drei wissenschaftliche Beweise: MRT, Energie, Verletzungen 04:30 Sag-mal-Frage: Wird mein Gehirn größer, wenn ich lerne? 06:30 Wow-Fakten zum Gehirn: 86 Milliarden Neuronen, 20 Watt 08:00 Wirklich-wahr-Stempel: MIT, Scientific American, Spektrum 09:01 Outro und Cliffhanger Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 003: Frag nach Können Tiere lügen? Folge 006: Frag nach Warum müssen wir schlafen? Folge 009: Frag nach Können Pflanzen sich erinnern? Quellen und Belege (verlinkt): Scientific American: „Do we use only 10 % of our brains?“ - Forschungs-Übersicht Max-Planck-Gesellschaft: Aktuelle Hirnforschung in Deutschland dasGehirn.info - Initiative deutscher Hirnforscher zur Wissenschaftskommunikation Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Gehirn-Entwicklung Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren - am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de - vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B - Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Mon, 25 May 2026 - 12 - Frag nach: Warum ist Gähnen ansteckend?
Warum gähnst du, wenn du jemanden anderen gähnen siehst? Forschende streiten seit dreißig Jahren über diese Frage – und die Antwort hat mit Empathie, Spiegelneuronen und tiefer biologischer Verbundenheit zu tun. Beim Gähnen kühlst du dein Gehirn und holst Sauerstoff. Aber das ANSTECKENDE Gähnen funktioniert anders: dafür braucht es Spiegelneurone – Hirn-Zellen, die aktivieren, was du bei anderen siehst. Schimpansen, Hunde und Pferde gähnen mit, wenn ihre Lieblings-Menschen gähnen. Babys unter 2 Jahren noch nicht – Empathie muss erst wachsen. Frans de Waal hat das jahrelang erforscht. Diese Folge verwandelt etwas Alltägliches in pure Wissenschaft. Sie zeigt, wie eng wir biologisch mit anderen Menschen und sogar mit Tieren verbunden sind. Eine Folge mit Wow-Effekt für Eltern und Kinder. Das hörst du in dieser Folge: Warum wir überhaupt gähnen (Sauerstoff + Gehirn-Kühlung) Was Spiegelneurone sind und wer sie entdeckt hat Wann ansteckendes Gähnen bei Kindern beginnt – und warum erst ab 4 Jahren Warum Hunde mit ihren Lieblings-Menschen mit-gähnen Warum Schimpansen nur bei Familie und Freunden mit-gähnen Was Frans de Waal in 40 Jahren Primaten-Forschung herausgefunden hat Warum auch Pferde und manche Vögel mit-gähnen Wie ansteckendes Gähnen mit Empathie zusammenhängt Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die staunen wollen. Für Familien, die das Phänomen schon hundert Mal erlebt haben. Für Sachunterricht, Biologie und Ethik – das Thema verbindet Naturwissenschaft mit Sozialkompetenz. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was ist Gähnen? Klimaanlage fürs Gehirn 02:34 Warum ANSTECKEND? Spiegelneurone und Empathie 04:37 Frans de Waal kommt zurück: Schimpansen-Forschung 06:40 Was bedeutet das? Empathie als Verbindung 08:12 Wirklich-wahr-Stempel: de Waal, Provine, Senju 09:14 Outro Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 003: Frag nach Können Tiere lügen? Folge 006: Frag nach Warum müssen wir schlafen? Folge 001: Wow! Stimmt es, dass wir nur 10 % unseres Gehirns nutzen? Quellen und Belege (verlinkt): Frans de Waal – Emory University, Primaten-Forschung Nature: Soziales Verhalten und Empathie Wikipedia – Spiegelneurone (Übersicht + Quellen) Proceedings of the Royal Society B – Tier-Empathie Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 21 May 2026 - 11 - Was ist da los? Eine neue Reise zum Mars
Mehrere Länder fliegen GLEICHZEITIG zum Mars – mehr als je zuvor. Robin und Lou geben den Rundumblick: Wer ist gerade dort oben mit Robotern unterwegs, was suchen sie, und wann fliegen die ersten Menschen hin? Die NASA hat den Roboter Perseverance auf dem Mars – plus den ersten Hubschrauber auf einem fremden Planeten, Ingenuity. China ist mit Zhurong dort. Die ESA bereitet eine Mission vor. Indien und die VAE haben Satelliten geschickt. Forschende suchen Spuren von früherem Leben in Stein-Proben, die zur Erde gebracht werden sollen. Und in 10 bis 20 Jahren sollen die ersten Menschen auf dem Mars landen. Diese Folge zeigt internationale Forschung in Hochform. Sie verbindet Tech-Faszination mit großen Fragen: Gab es Leben auf dem Mars? Werden wir dort leben? Was bringt uns die Forschung hier auf der Erde? Das hörst du in dieser Folge: Warum der Mars rot ist – und warum es da fast keine Luft gibt Hinweise auf flüssiges Wasser vor Milliarden Jahren NASA Perseverance und der Mini-Hubschrauber Ingenuity Mars Sample Return: Steine vom Mars zur Erde Andere Länder im Mars-Rennen: China, ESA, Indien, VAE Wie lang eine Reise zum Mars dauert (etwa 7 Monate hin) Was Astronaut:innen für eine Mensch-Mars-Mission lösen müssen Welche deutschen Instrumente schon auf dem Mars sind (DLR) Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die von Raumfahrt träumen. Für Familien, die Mars-News verstehen wollen. Für Schul-Projekte zu Raumfahrt, Technik und Forschung. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was ist der Mars? Der rostige Nachbar-Planet 02:46 Wer fliegt gerade hin? Perseverance, Ingenuity, China, ESA 05:08 Wie kommt man dahin? Sieben Monate Reise 07:11 Wirklich-wahr-Stempel: NASA, JPL, ESA, DLR 08:55 Outro und Cliffhanger zum ansteckenden Gähnen Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 010: Wow! Wie groß ist das Weltall wirklich? Folge 007: Wow! Sind wir alle Sternenstaub? Folge 008: Was ist da los? Ein Medikament für die kleinsten Babys Quellen und Belege (verlinkt): NASA Mars Exploration Program JPL – Perseverance Rover ESA – Mars-Missionen DLR – Deutsche Mars-Forschung Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 19 May 2026 - 10 - Wow! Wie groß ist das Weltall wirklich?
Wie groß ist das Weltall WIRKLICH? Die Antwort ist so groß, dass selbst Forschende ehrfurchtsvoll werden. Robin und Lou nehmen euch mit auf eine Reise von der Erde durchs Sonnensystem, in unsere Milchstraße, und ins Universum dahinter. Die Erde hat 12.000 Kilometer Durchmesser. Die Sonne 1,4 Millionen Kilometer – eine Million Erden passen rein. Unsere Milchstraße enthält 200 Milliarden Sterne. Im sichtbaren Universum gibt es ungefähr 2 Billionen Galaxien. Das beobachtbare Universum ist 93 Milliarden Lichtjahre breit. Und Licht braucht von Andromeda 2,5 Millionen Jahre zu uns. Diese Folge ist pure Demut und Staunen. Sie hilft Kindern, Größe und Zeit neu zu denken – und mit dem Gefühl der eigenen Kleinheit auch die eigene Besonderheit zu fühlen. Das hörst du in dieser Folge: Wie weit Erde, Mond und Sonne wirklich auseinander sind Warum die Sonne nur ein durchschnittlicher Stern ist Was ein Lichtjahr ist (Spoiler: 9,46 Billionen Kilometer) Warum wir Sterne IMMER in der Vergangenheit sehen Wie viele Sterne in der Milchstraße existieren – 200 Milliarden Wie Forschende mit dem James-Webb-Teleskop in die Vergangenheit blicken Was eine Galaxien-Kollision ist und wann Andromeda uns trifft Wie groß das beobachtbare Universum ist – 93 Milliarden Lichtjahre Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren mit großem Staunen-Drang. Für Familien beim Sterne-Gucken. Für Schul-AGs Astronomie und Physik in der Mittelstufe. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Erde, Mond, Sonne – die ersten Größenvergleiche 02:34 Die Milchstraße mit 200 Milliarden Sternen 04:37 Andere Galaxien: Andromeda und 2 Billionen mehr 06:40 Beobachtbares Universum: 93 Milliarden Lichtjahre 08:12 Wirklich-wahr-Stempel: NASA, James Webb, ESA 09:14 Outro und Cliffhanger zur Mars-Mission Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 011: Was ist da los? Eine neue Reise zum Mars Folge 007: Wow! Sind wir alle Sternenstaub? Folge 002: Was ist da los? Erdbeben-Forschung neu gedacht Quellen und Belege (verlinkt): NASA – Astronomie und Forschung James-Webb-Weltraumteleskop Europäische Weltraumagentur ESA Max-Planck-Institut für Astronomie Heidelberg Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 17 May 2026 - 9 - Frag nach: Können Pflanzen sich erinnern?
Können sich Pflanzen wirklich erinnern? Diese Frage klingt verrückt – aber Forschende haben unfassbare Beweise gesammelt. Mimosen lernen. Bäume warnen sich. Wurzeln tauschen Nachrichten aus über ein gigantisches Pilz-Netzwerk. Robin und Lou erzählen, was Wissenschaft heute über Pflanzen-Intelligenz weiß. Die australische Forscherin Monica Gagliano hat Mimosen so trainiert, dass sie aufhören, sich bei harmlosen Berührungen zusammenzuklappen – und sie haben sich das vier Wochen lang gemerkt. Suzanne Simard hat in Kanada das „Wood Wide Web“ entdeckt: Bäume verbinden sich über Pilz-Netze unter der Erde, tauschen Zucker aus und warnen sich vor Schädlingen. Akazien in Afrika machen ihre Blätter bitter, sobald Giraffen kommen – und warnen die Nachbar-Bäume. Diese Folge verändert deinen Blick auf Wälder. Ein Wald ist nicht „viele Bäume“ – er ist ein Gemeinschafts-System mit Kommunikation. Das hat Konsequenzen für Naturschutz und Klima. Das hörst du in dieser Folge: Das Mimosen-Experiment von Monica Gagliano Wie Pflanzen ohne Gehirn etwas „lernen“ können (Kalzium-Kanäle) Suzanne Simard und das „Wood Wide Web“ der Bäume Wie Mutter-Tannen ihre kleinen Bäume mit Zucker füttern Wie Bäume Warnsignale chemisch und über Pilze senden Akazien in Afrika und ihre Bitter-Stoff-Reaktion auf Giraffen Warum Peter Wohllebens Buch „Das geheime Leben der Bäume“ so erfolgreich war Was das alles für Naturschutz und Wald-Bewirtschaftung bedeutet Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Pflanzen und Bäume lieben. Für Familien, die im Wald spazieren gehen und ihn neu sehen wollen. Für Schul-Projekte zu Ökosystemen und Klima. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Mimosen-Experiment von Monica Gagliano 02:34 Wood Wide Web: Bäume kommunizieren über Pilze 04:37 Wie machen Pflanzen das ohne Gehirn? 06:40 Was bedeutet das für Wälder? 08:12 Wirklich-wahr-Stempel: Simard, Wohlleben, Nature 09:14 Outro und Cliffhanger zur Weltall-Größe Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 001: Wow! Stimmt es, dass wir nur 10 % unseres Gehirns nutzen? Folge 006: Frag nach Warum müssen wir schlafen? Folge 004: Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen? Quellen und Belege (verlinkt): Suzanne Simard – University of British Columbia Nature: Pflanzen-Wissenschaft Peter Wohlleben – „Das geheime Leben der Bäume“ Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 14 May 2026 - 8 - Was ist da los? Ein Medikament für die kleinsten Babys
Zum ersten Mal in der Geschichte gibt es ein Medikament, das speziell für die KLEINSTEN Babys gegen Malaria gemacht ist. Robin und Lou erklären, was Malaria ist, warum sie so gefährlich war – und warum Hunderttausende Babys in den nächsten Jahren gerettet werden können. Malaria wird durch winzige Parasiten übertragen, die in einer ganz bestimmten Mücke leben – der Anopheles-Mücke. Sticht sie einen Menschen, kommen die Parasiten ins Blut. Bisher gab es Medikamente nur für ältere Kinder und Erwachsene. Babys unter 5 Kilo Gewicht waren ungeschützt – sehr viele sind gestorben. Jetzt hat die WHO ein Medikament zugelassen, das speziell für diese kleinsten Patient:innen sicher ist. Diese Folge zeigt, wie internationale Zusammenarbeit Leben rettet. WHO, Pharma-Unternehmen, Universitäten in Afrika und Europa, die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung – sie alle haben an dieser Lösung gearbeitet. Eine Hoffnungs-Geschichte für Familien überall. Das hörst du in dieser Folge: Was Malaria ist und wie sie übertragen wird (Anopheles-Mücke) Warum Babys besonders gefährdet sind Wie das neue Medikament Artemether-Lumefantrin funktioniert Wer es entwickelt hat – Novartis, MMV, WHO Wo es zuerst eingesetzt wird (Nigeria, Kongo, Mosambik, Uganda) Warum Forschung an genmodifizierten Mücken neue Hoffnung gibt Wie sich Familien in Tropen-Reisen vor Malaria schützen Warum diese Geschichte ein Beispiel für globale Solidarität ist Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die wissen wollen, warum Forschung Leben rettet. Für Familien, die Reisen in tropische Länder planen oder Verwandte dort haben. Für Ethik- und Sachunterricht zum Thema globale Gerechtigkeit. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was ist Malaria? Die Anopheles-Mücke 02:46 Was ist neu? Artemether-Lumefantrin für Säuglinge 05:08 Wer macht das möglich? WHO, Forschende, Stiftungen 07:11 Wirklich-wahr-Stempel: WHO, The Lancet 08:55 Outro und Cliffhanger zu Pflanzen-Erinnerung Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 002: Was ist da los? Erdbeben-Forschung neu gedacht Folge 006: Frag nach Warum müssen wir schlafen? Folge 009: Frag nach Können Pflanzen sich erinnern? Quellen und Belege (verlinkt): WHO – Welt-Gesundheits-Organisation: Malaria The Lancet – medizinische Fach-Zeitschrift Medicines for Malaria Venture (MMV) Bill & Melinda Gates Foundation Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 12 May 2026 - 7 - Wow! Sind wir alle Sternenstaub?
Sind wir wirklich alle Sternenstaub? Ja – und es ist sogar noch krasser, als der Spruch klingt. Robin und Lou erzählen, wie die schweren Atome in deinem Körper – Eisen in deinem Blut, Calcium in deinen Knochen, Sauerstoff zum Atmen – alle aus dem Inneren von explodierenden Sternen stammen. Vor Milliarden Jahren sind in unfassbar großen Sternen schwere Atome wie Eisen, Calcium, Gold und Kohlenstoff entstanden. Wenn diese Sterne als Supernova explodierten, wurden ihre Atome ins Weltall geschleudert. Aus diesem Sternen-Staub bildeten sich neue Sonnen, neue Planeten – und schließlich die Erde, das Wasser, die Pflanzen, du. Diese Folge ist pure Astronomie zum Staunen. Sie verbindet Naturwissenschaft mit großer Sinnsuche – und zeigt, dass wir physisch ein Teil des Universums sind. Carl Sagan hat den Satz „We are made of star stuff“ berühmt gemacht. Das hörst du in dieser Folge: Wie schwere Atome in Sternen entstehen (Kernfusion) Was eine Supernova ist und wie sie aussieht Warum es ohne Supernovae kein Leben auf der Erde gäbe Welche Atome in deinem Körper aus Sternen stammen – und welche nicht Was Carl Sagan mit „Star Stuff“ meinte Wie das James-Webb-Teleskop heute Sternen-Geburten beobachtet Wie alt das schwerste Atom in deinem Körper ist (Spoiler: Milliarden Jahre) Was Forschende am LHC und in Italien (Gran Sasso) heute messen Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren mit großem Staunen-Bedarf. Für Familien, die zusammen den Sternenhimmel anschauen. Auch für Astronomie-AGs, Sachunterricht und Physik in der Sekundarstufe. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was steckt in dir? Atome und ihre Geschichte 02:35 Wie funktionieren Sterne? Kern-Fusion und Supernovae 04:39 Wie wissen Forschende das? Spektrographie 06:43 Was bedeutet das? Carl Sagan und das Universum 08:17 Wirklich-wahr-Stempel: NASA, Max-Planck, Sagan Cosmos 09:19 Outro und Cliffhanger zu Malaria-Medikament Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 010: Wow! Wie groß ist das Weltall wirklich? Folge 011: Was ist da los? Eine neue Reise zum Mars Folge 002: Was ist da los? Erdbeben-Forschung neu gedacht Quellen und Belege (verlinkt): NASA – Astronomie und Astrobiologie Europäische Weltraumagentur ESA James-Webb-Weltraumteleskop Max-Planck-Institut für Astronomie Heidelberg DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Sun, 10 May 2026 - 6 - Frag nach: Warum müssen wir schlafen?
Warum müssen wir eigentlich schlafen? Wir verschwenden ein Drittel unseres Lebens damit – aber Forschende haben in den letzten Jahren herausgefunden: Schlaf ist alles andere als verschwendete Zeit. Im Schlaf passiert in Gehirn und Körper Wahnsinn. Im Schlaf wird das Gehirn buchstäblich gewaschen: Es gibt ein eigenes Reinigungssystem, das tagsüber gesammelte Abfallstoffe abtransportiert. Erinnerungen werden sortiert und im Langzeit-Gedächtnis gespeichert. Die Muskeln und Knochen wachsen. Das Immunsystem repariert sich. Hunde, Katzen, Delfine, sogar Wale schlafen – jeder anders. Schlaf ist eine der wichtigsten Säulen für Gesundheit, Lernen und Stimmung. Diese Folge gibt Familien praktisches Wissen an die Hand und zeigt, warum gute Schlaf-Routinen so wichtig sind. Das hörst du in dieser Folge: Was im Gehirn beim Schlafen passiert – das glymphatische System Warum Erinnerungen erst im Schlaf gefestigt werden Was Traum-Schlaf (REM) und Tief-Schlaf unterscheiden Wie viel Schlaf Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen Wie Delfine mit nur einer Gehirnhälfte schlafen Warum Wale beim Schlafen senkrecht im Wasser stehen Was passiert, wenn wir zu wenig schlafen Wie du eine gute Einschlaf-Routine aufbauen kannst Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die abends nicht schlafen wollen – und für ihre Eltern. Für Familien, die Einschlaf-Rituale neu denken wollen. Auch für Lehrkräfte zum Thema Gesundheit und Konzentration. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:33 Was passiert beim Schlafen? Bibliothekar im Kopf 02:45 Schlaf-Phasen: Tiefschlaf und REM-Traumphase 04:56 Was passiert ohne Schlaf? AAP-Empfehlungen 07:07 Tier-Vergleich: Delphine, Giraffen, Bären 08:46 Wirklich-wahr-Stempel: Walker, AAP, Max-Planck 09:52 Outro und Cliffhanger zu Sternenstaub Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 001: Wow! Stimmt es, dass wir nur 10 % unseres Gehirns nutzen? Folge 012: Frag nach Warum ist Gähnen ansteckend? Folge 009: Frag nach Können Pflanzen sich erinnern? Quellen und Belege (verlinkt): NIH: Wie das Gehirn beim Schlafen Giftstoffe ausspült Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin Max-Planck-Institute für Schlaf- und Hirnforschung BZgA Kindergesundheit: Schlaf bei Kindern Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Thu, 07 May 2026 - 5 - Was ist da los? Eine Spinne mit Pink-Floyd-Namen
In Argentinien haben Forschende eine winzige Spinne entdeckt – nur drei Millimeter klein, an Hauswänden lebend, Ameisen-jagend. Und sie haben sie nach einer der größten Rockbands aller Zeiten benannt: Pikelinia floydmuraria – nach Pink Floyd. Robin und Lou erzählen, wie das passieren kann und warum Forschende manchmal kreativ werden bei Tier-Namen. Pikelinia floydmuraria ist nur drei Millimeter klein – wenn sie auf deinem Daumennagel sitzt, hast du sie kaum gesehen. Aber sie jagt Ameisen, die DOPPELT so groß sind wie sie selbst. Mit Geschwindigkeit, mit Tarnung, mit einem präzisen Biss in einen Nervenpunkt der Ameise. Pro Jahr beschreiben Forschende weltweit ungefähr 15.000 NEUE Tier-Arten – die meisten davon Insekten, Spinnen und Tiefsee-Bewohner. Diese Folge zeigt: Es gibt noch unfassbar viel zu entdecken. Forschende schätzen, dass wir bisher nur 10–20 % aller Lebewesen auf der Erde kennen. Der Rest wartet noch – vielleicht in den Tropen, vielleicht in der Tiefsee, vielleicht in der eigenen Stadt. Das hörst du in dieser Folge: Wie eine Spinne nach einer Rockband benannt wird – und welche Regeln gelten Warum Pink Floyd den Spinnen-Forscher inspiriert hat Andere Tiere mit prominenten Namen: Lady Gaga, Beyoncé, Greta Thunberg, Bono, Schwarzenegger Wie Pikelinia floydmuraria Ameisen jagt, obwohl sie viel kleiner ist Warum Spinnen für unser Ökosystem unverzichtbar sind Wie viele Insekten alle Spinnen der Welt pro Jahr fressen Wie Forschende neue Tier-Arten beschreiben (Taxonomie + DNA-Vergleich) Warum 80 Prozent aller Tier-Arten noch unentdeckt sind Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Spinnen, Insekten und kleine Tiere spannend finden – und für die, die sie eigentlich nicht mögen, sich aber überraschen lassen. Für Familien, die mehr Respekt für Mini-Tiere im Haushalt entwickeln wollen. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was ist passiert? Pikelinia floydmuraria 02:46 Krass: Sie jagt Ameisen, die viel größer sind als sie 05:08 Wie entdeckt man neue Tiere? 15.000 pro Jahr 07:11 Wirklich-wahr-Stempel: Zootaxa, ScienceDaily 08:55 Outro und Cliffhanger zum Schlafen Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 004: Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen? Folge 003: Frag nach Können Tiere lügen? Folge 002: Was ist da los? Erdbeben-Forschung neu gedacht Quellen und Belege (verlinkt): ScienceDaily: New spider species discovered Zootaxa – International journal for animal taxonomists IUCN Species Survival Commission Naturkundemuseum Berlin – Taxonomie-Forschung Senckenberg-Forschungsinstitut Frankfurt Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Tue, 05 May 2026 - 4 - Wow! Schmecken Schmetterlinge mit den Füßen?
Schmetterlinge schmecken mit den Füßen – wirklich wahr! Diese Folge erklärt, warum sie das tun, wie es biologisch funktioniert und welche anderen Tiere auch komplett anders schmecken, riechen oder hören als wir. Ein Schmetterling landet auf einer Pflanze, und seine Füße prüfen sofort: ist das hier essbar? Ist hier Zucker, Salz, Bitterstoff? Auf den Tarsen (so heißen Schmetterlings-Beine) sitzen winzige Geschmacks-Sensoren. Das ist Evolutions-Hochleistung – denn ein Schmetterling hat nicht viel Zeit, um die richtige Pflanze für seine Eier zu finden. Diese Folge zeigt, wie unterschiedlich Sinne im Tier-Reich funktionieren. Sie weckt Staunen über die Vielfalt der Natur und vermittelt: Tiere erleben die Welt anders als wir Menschen. Das hörst du in dieser Folge: Wie Schmetterlinge mit ihren Füßen schmecken (chemorezeptive Sensoren) Warum es für Schmetterlings-Mütter überlebenswichtig ist Wie Bienen mit Antennen schmecken und Magnetfelder fühlen Warum Hunde 100.000-mal besser riechen als wir Wie Fledermäuse mit Echo-Klick-Tönen „sehen“ Wie Haie elektrische Felder spüren (Lorenzini-Organe) Was Schlangen mit ihrer Zunge wirklich machen Wie Krokodile Vibrationen im Wasser auf den Millimeter genau orten Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Tiere und Natur lieben. Für Familien, die im Garten, Wald oder Park gemeinsam staunen wollen. Auch für Sachunterricht und frühe Biologie eine perfekte Ergänzung. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:30 Wie schmecken WIR? Geschmacksknospen und Grundgeschmack 01:55 Warum macht Schmecken mit Füßen Sinn? 200x sensibler als Mensch 03:21 Sag-mal-Frage: Welse und Oktopusse mit acht Schmeck-Armen 04:46 Schlangen schmecken die Luft mit ihrer Zunge 06:11 Was bedeutet das für uns? 07:37 Wirklich-wahr-Stempel: Smithsonian, BBC Earth, Senckenberg 08:44 Outro und Cliffhanger zur Pink-Floyd-Spinne Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 005: Was ist da los? Eine Spinne mit Pink-Floyd-Namen Folge 003: Frag nach Können Tiere lügen? Folge 009: Frag nach Können Pflanzen sich erinnern? Quellen und Belege (verlinkt): Senckenberg – Naturforschung und Naturkunde-Museum Nature: Sinnes-Systeme im Tier-Reich Naturkundemuseum Berlin NABU: Insekten und Spinnen in Deutschland Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Mon, 04 May 2026 - 3 - Frag nach: Können Tiere lügen?
Können Tiere wirklich lügen? Diese Frage ist viel größer, als sie klingt – Forschende streiten sich seit Jahrzehnten darüber. Robin und Lou tauchen ein in spektakuläre Beispiele: Schimpansen, die andere Schimpansen auf eine falsche Fährte locken. Hunde, die mit der Pfote auf den falschen Punkt zeigen. Vögel, die fremde Eier in Nester schieben. Echtes Lügen setzt voraus, dass das Tier weiß, was eine andere Person denkt – das nennt man „Theory of Mind“. Lange dachten Forschende, das können nur Menschen. Heute wissen wir: Schimpansen, Bonobos, Krähen, Raben und sogar manche Hunde zeigen Verhaltensweisen, die aussehen wie absichtliche Täuschung. Frans de Waal von der Emory University hat das jahrzehntelang im Detail beobachtet. Diese Folge öffnet die große Frage nach Bewusstsein im Tier-Reich. Sie ist wichtig für unseren Umgang mit Tieren – im Zoo, in der Landwirtschaft, in der Forschung. Wenn Tiere mehr verstehen, als wir lange glaubten, hat das Konsequenzen. Das hörst du in dieser Folge: Was „Lügen“ wissenschaftlich bedeutet – und warum es kompliziert ist Frans de Waal und seine Schimpansen-Beobachtungen über 40 Jahre Wie Krähen Futter verstecken, wenn andere Krähen zuschauen Was „Theory of Mind“ ist und ab welchem Alter Kinder sie haben Wie Hunde uns austricksen können – und warum Welche Vogelarten Eier in fremde Nester legen (Brutparasitismus) Wie Tintenfische und Oktopusse mit Tarnung „lügen“ Was die neuesten Studien über Bewusstsein bei Tieren sagen Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die Tiere lieben und über sie nachdenken. Für Eltern und Lehrkräfte, die mit Kindern über Empathie, Bewusstsein und Tier-Ethik sprechen wollen. Passt zum Sachunterricht in der Grundschule und zu Biologie/Ethik in höheren Klassen. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:31 Was ist überhaupt Lügen? Theory of Mind kindgerecht 02:36 Schimpansin Mama versteckt einen Apfel 04:41 Raben in Wien: heimliches Verstecken 06:45 Was bedeutet das? Frans de Waal über Tier-Intelligenz 08:19 Wirklich-wahr-Stempel: Quellen aus Primatologie 09:21 Outro und Cliffhanger zu Schmetterlinge Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 012: Frag nach Warum ist Gähnen ansteckend? Folge 006: Frag nach Warum müssen wir schlafen? Folge 009: Frag nach Können Pflanzen sich erinnern? Quellen und Belege (verlinkt): Frans de Waal – Primatenforscher Emory University Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie Konstanz Nature: Tier-Verhaltens-Forschung Proceedings of the Royal Society B – Tier-Kognition Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Mon, 04 May 2026 - 1 - Was ist da los? Erdbeben-Forschung neu gedacht
Wir können Erdbeben nicht verhindern – aber Forschende können sie immer besser vorhersagen. Robin und Lou erzählen von der modernsten Erdbeben-Forschung der Welt: Sensoren tief im Boden, Glasfaser-Kabel als Frühwarnsystem und Algorithmen, die Sekunden vor dem Beben Alarm schlagen. An den Plattengrenzen der Erde reibt sich Gestein aneinander – wenn die Spannung zu groß wird, ruckt es. Das Beben breitet sich in Wellen aus. Forschende nutzen heute weltweit ein Netz aus Tausenden Seismographen, plus völlig neue Methoden: ganz normale Glasfaser-Internet-Kabel werden zu hochempfindlichen Sensoren umfunktioniert. Künstliche Intelligenz erkennt Muster, die Menschen übersehen würden. Diese Folge zeigt, wie Wissenschaft Leben rettet. Frühwarn-Systeme in Japan, Mexiko und der Türkei haben in den letzten Jahren dabei geholfen, dass Schulen, Krankenhäuser und Züge in den entscheidenden Sekunden reagieren können. Das ist Forschung, die direkt im Alltag ankommt. Das hörst du in dieser Folge: Wie Erdplatten arbeiten und warum es Erdbeben gibt Was Seismographen wirklich messen – und warum es Tausende davon gibt Wie Glasfaser-Internet-Kabel zu Erdbeben-Sensoren werden (Distributed Acoustic Sensing) Wie Künstliche Intelligenz Beben Sekunden vor dem Eintreffen ankündigt Was die ShakeAlert- und EEW-Systeme in Japan, Mexiko und USA leisten Warum die Türkei und Italien neue Forschung besonders dringend brauchen Wie Forschende den Untergrund-Aufbau in 3-D abbilden Was du als Familie tun kannst, wenn du in ein Erdbeben-Gebiet reist Für wen ist diese Folge? Für Kinder ab 6 Jahren, die sich für Geologie, Naturgewalten und Forschung interessieren. Für Eltern, die ihren Kindern Nachrichten aus Erdbeben-Regionen erklären möchten. Auch für Geografie- und Sachunterricht in der Grundschule und Sekundarstufe I. Kapitel: 00:00 Wirklich wahr! Begrüßung 00:32 Was ist ein Erdbeben? Die Erde als Riesen-Puzzle 02:52 Die neue Entdeckung: Cascadia und San Andreas synchronisiert 05:18 Wie helfen die Forschenden? Frühwarn-Apps und bessere Planung 07:25 Wirklich-wahr-Stempel: Geosphere, OSU, USGS 09:13 Outro und Cliffhanger Wenn dir diese Folge gefällt, hör auch: Folge 008: Was ist da los? Ein Medikament für die kleinsten Babys Folge 011: Was ist da los? Eine neue Reise zum Mars Folge 010: Wow! Wie groß ist das Weltall wirklich? Quellen und Belege (verlinkt): U.S. Geological Survey – Erdbebenüberwachung weltweit Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) USGS Live-Karte: aktuelle Erdbeben weltweit Wer steckt hinter Wirklich wahr!? Wirklich wahr! ist der dreimal-pro-Woche-Wissenspodcast für Kinder ab 6 Jahren – am Montag das „Wow!“-Format mit großen Wissenschafts-Mythen, am Mittwoch „Was ist da los?“ mit aktuellen Forschungs-Nachrichten, am Freitag „Frag nach!“ mit echten Hörer:innen-Fragen. Jede Folge wird vor der Produktion durch unser dreistufiges Editorial Board geprüft: entwicklungspsychologische Pädagogik, fachlich-redaktioneller Sachbuch-Standard und Kinderschutz. Alle Quellen sind verlinkt. Damit alles, was du hörst, wirklich wahr ist. Schreib uns! Hast du eine Frage, die wir am Freitag im „Frag nach!“-Format beantworten sollen? Schreib an post@hearooz.de – vielleicht ist deine Frage Thema einer der nächsten Folgen. Eine Produktion von KB&B – Family Marketing Experts für das Podcastlabel HEAROOZ. Mehr Kinderpodcasts auf hearooz.de. Diese Folge wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz produziert.
Mon, 04 May 2026
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