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IGeL-Podcast

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IGeL-Monitor

Der IGeL-Podcast ist der informative Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Um Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wird es gehen, der stetig wachsende IGeL-Markt steht im Mittelpunkt, die Relevanz dieses Marktes für Versicherte, aber auch seine Bedeutung im deutschen Gesundheitssystem. Wir suchen den Dialog mit gesundheitspolitischen Akteuren, holen sie an den Tisch, diskutieren über Geld, Medizin, Rechte von Patientinnen und Patienten.  Der IGeL-Podcast, das sind Hintergrundinformationen zu Gesundheitsleistungen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie - für die Ohren: Die von gesundheitspolitisch Interessierten und die von allen Menschen, die im weiten Feld des Gesundheitswesens beruflich beheimatet sind. Jetzt reinhören: Einmal im Monat mit dem Medizinjournalisten Marcus Anhäuser.  Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: sein Stück Beat Stick ist der Jingle des IGeL-Podcasts. IGeL-Monitor und IGeL-Podcast sind Initiativen des Medizinischen Dienstes Bund.

54 - Laienverständlich und evidenzbasiert: gesundheitsinformation.de
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  • 54 - Laienverständlich und evidenzbasiert: gesundheitsinformation.de
    Die Suche im Internet nach Informationen über Krankheiten und ihre Behandlung gehört für die meisten Menschen in Deutschland zur Normalität. Fündig werden können sie seit über 20 Jahren auf der Website gesundheitsinformation.de. Was dieses Angebot auszeichnet und wie es sich von anderen Quellen unterscheidet, erläutert deren Chefredakteurin Sonja Siegert in der neuen Folge des IGeL-Podcast.
     
    Sonja Siegert ist seit dem 1. September Chefredakteurin von gesundheitsinformation.de und leitet ein Team von rund dreißig Mitarbeitenden.
    Betrieben wird die Website im gesetzlichen Auftrag vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Ziel von gesundheitsinformation.de ist es, die Bevölkerung evidenzbasiert und laienverständlich über Krankheiten und Behandlungsformen zu informieren.

    Siegert selbst ist keine Medizinerin, hat aber mehrere Jahrzehnte als Journalistin, Redakteurin und Lektorin kritisch und informativ über Gesundheitshemen geschrieben und Gesundheitswebseiten betreut. Die Chefredakteurin beschreibt im Podcast, mit wie viel Aufwand das Team Artikel über Erkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten erstellt. Dieser Aufwand geht weit über das hinaus, was andere Gesundheits-Webseiten leisten können.

    Im Podcast verdeutlicht Siegert auch, welche Herausforderungen die Künstliche Intelligenz für das Ziel der Betreiber bedeutet, möglichst viele Menschen zu erreichen. Und sie erklärt, wie ihr Team versucht, Betroffene auch jenseits des Internets mit evidenzbasierten Texten zu informieren und welche Rolle dabei die Gesundheitsreform spielt.

    Links:
    ·      Webseite Gesundheitsinformation.de
    ·      Methoden und Prozesse zur Erstellung der Gesundheitsinforationen.
    ·      Methodenpapier Version 8.0 (PDF, inkl. Kapitel 7 „Evidenzbasierte Gesundheitsinformation für Bürgerinnen und Bürger“)

    Zu Gast in dieser Folge:
    Sonja Siegert,Ressortleiterin und Chefredakteurin von Gesundheitsinformation.debeim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.
    Thu, 29 Oct 2026 - 36min
  • 53 - Leitlinien: Werkzeuge für eine bessere Behandlung
    Medizinische Leitlinien sind Handlungsempfehlungen, die Ärztinnen und Ärzte und ihre Patienten bei der Entscheidung über eine Behandlung unterstützen. In der heute veröffentlichten Folge des IGeL-Podcast erklärt Leitlinien-Expertin Monika Nothacker, wofür Leitlinien gebraucht werden, wie und von wem sie erstellt werden und warum sie auch für Patientinnen und Patienten wichtig sind.  Monika Nothacker ist stellvertretende Leiterin des Instituts für Medizinisches Wissensmanagement (IMWi) der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Die AWMF koordiniert die Entwicklung und Weiterentwicklung von wissenschaftlich begründeten medizinischen Leitlinien und begleitet die Autorinnen und Autoren bei der Leitlinienerstellung.  Im Durchschnitt dauert es ein bis zwei Jahre, bis eine Leitlinie nach internationalen Standards erstellt ist. Nothacker erklärt im Podcast das aufwändige Verfahren. Sie betont, wie wichtig es ist, dass sich dabei auch Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen und anderer Gesundheitsberufe sowie Patientenvertretende einbringen. Die Expertin stellt die Leitlinien-Klassifikation vor und erklärt, was S3-Leitlinien zum Flaggschiff macht, und weshalb die S1-Leitlinienklasse bis heute nicht abgeschafft wurde, obwohl dies immer wieder zur Diskussion stand.  Bei Autorinnen und Autoren von Leitlinien können Interessenkonflikte vorliegen. Nothacker erklärt, was damit gemeint ist, und wie versucht wird, mit Interessenkonflikten transparent umzugehen. Links:Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)LeitlinienregisterLeitlinien / Informationen für PatientenLeitlinienwatch.deZu Gast in dieser Folge:

    Dr. med. Monika Nothacker,MPH, stellvertretende Leiterin Institut für Medizinisches Wissensmanagement (IMWi) der Arbeitsgemeinschaft der medizinisch wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF)

    Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast
    Thu, 01 Oct 2026 - 35min
  • 52 - Stärken und Schwächen: Das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich
    Das deutsche Gesundheitssystem bietet viele Leistungen und Wahlmöglichkeiten. Doch trotz hoher Ausgaben belegt Deutschland bei wichtigen Gesundheitsindikatoren nur das Mittelfeld. In der neuen Folge des IGeL-Podcast ordnet die Gesundheitssoziologin Dr. Miriam Blümel von der Technischen Universität Berlin das deutsche Gesundheitssystem im internationalen Vergleich ein. 
    „Versicherte sind es hierzulande gewohnt, sich ihren Facharzt selbst auszusuchen. Und sie müssen sich meist auch keine Gedanken darüber machen, was eine der zahllosen Therapien oder Medikamente kostet. Von daher bietet das deutsche Gesundheitssystem den Versicherten schon sehr viel im Vergleich zu vielen anderen Ländern“, sagt Blümel. Sie erläutert im IGeL-Podcast, was das deutsche System auszeichnet und einzigartig macht.  
    Ihre anfängliche Meinung, dass Deutschland das beste Gesundheitssystem der Welt hat, geriet zunehmend ins Wanken. Denn wenn Forschende wie Blümel, sich das System genauer anschauen, gibt es auch Aspekte, die in Gesundheitssystemen anderer Länder besser laufen. Dafür blickt Blümel unter anderem auf die Reform in Dänemark oder den Niederlanden und erläutert deren Wirkungen.   
    Zu Gast in dieser Folge: Dr. Miriam Blümel, Technische Universität Berlin   Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.
    Thu, 10 Sep 2026 - 36min
  • 51 - Kritisch betrachtet: Selbstzahlerleistungen in der Schwangerschaft
    Die Schwangerschaft ist eine Zeit von Hoffen und Bangen. Um Gefahren für die Gesundheit von Mutter und Kind abzuwenden und Gesundheitsstörungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen viele Leistungen. Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot an selbst zu zahlenden IGeL-Leistungen. Doch wie sinnvoll sind diese Angebote? Im Gespräch mit Dr. Antje Enekwe hinterfragt die neue Folge des IGeL-Podcast Selbstzahlerleistungen in der Schwangerschaft.

    Dr. Antje Enewke ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe beim Medizinischen Dienst Bund. Als solche berät sie unter anderem den GKV-Spitzenverband vor allem beim Thema außerklinische Geburtshilfe. Enekwe erläutert, wie umfangreich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen während Schwangerschaft, Geburt und nach der Geburt sind und auch, wo diese Leistungen geregelt sind.

    Die Ärztin erklärt auch, welche individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) in der Schwangerschaft besonders häufig angeboten werden. Dazu zählen vor allem Früherkennungsuntersuchungen wie das Ersttrimester-Screening und die Nackenfaltenmessung oder Tests auf Toxoplasmose und das Zytomegalievirus. Viele Untersuchungen versprechen Sicherheit, bergen aber Risiken wie Überdiagnostik, Scheinsicherheit oder ein unklares Verhältnis von Nutzen zu Schaden, wie Enekwe am Beispiel des ß-Streptokokken-Tests verdeutlicht.

    In den vergangenen Jahren sind einige wenige IGeL-Leistungen zu Kassenleistungen geworden, weil es ausreichende Belege dafür gab, dass ihr Nutzen größer ist als ihr Schaden. Beispiele sind der Pränataltest auf den fetalen Rhesusfaktor oder der Pränataltest auf die Trisomien 13, 18 und 21. Die Einführung des letzteren als Kassenleistung wirft allerdings ethische Fragen auf, weiß Enekwe und berichtet auch darüber im IGeL-Podcast.

    Zu Gast in dieser Folge: Dr. Antje Enekwe, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Medizinischer Dienst Bund

    Links zu IGeL-Bewertungen:
    • Akupunktur in der Schwangerschaft (wird in Kürze aktualisiert)
    • Toxoplasmose-Test bei Schwangeren (2021)
    • Streptokokken-Test in der Schwangerschaft (2017)
    • Ultraschall in der Schwangerschaft (ergänzende Untersuchungen) (ohne Bewertung, da seit 2021 verboten) 


    Weitere Informationen zu Schwangerschaft und Mutterschaft (G-BA) 

    Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast. 
    Thu, 30 Jul 2026 - 29min
  • 50 - Unspezifische Kreuzschmerzen: Wie gut hilft Osteopathie?
    Der IGeL-Monitor hat vor wenigen Tagen seine aktuelle Bewertung der Osteopathie bei unspezifischen Rückenschmerzen veröffentlicht. In der heutigen Folge des IGeL-Podcast erläutert Marion Danner, eine der Autorinnen, warum der Nutzen und Schaden dieser Selbstzahlerleistung vom IGeL-Monitor erneut mit „unklar“ bewertet wurde.

    Die Physiotherapeutin und Heilpraktikerin Kerstin Kempen aus Köln erklärt, was genau man unter Osteopathie versteht und was das alternative Verfahren von Physiotherapie unterscheidet. Sie berichtet zudem, wie sie persönlich die osteopathische Behandlung einsetzt. Rückenschmerzen zählen zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden und sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit.

    Viele therapeutische Maßnahmen – darunter auch die Physiotherapie – werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Osteopathie hingegen ist eine selbst zu zahlende Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die Leistung jedoch freiwillig. Viele Patientinnen und Patienten setzen auf osteopathische Behandlungen als Selbstzahlerleistung. Wer das für sich in Betracht zieht, sollte sich über den zu erwartenden Nutzen und Schaden informieren.

    Zu Gast in dieser Folge:
    Dr. Marion Danner, Diplom-Volkswirtin und Gesundheitsökonomin
    Kerstin Kempen, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin

    Links:Pressemitteilung zur Bewertung  Bewertung: Osteopathie bei unspezifischen Kreuzschmerzen 
    Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast. 
    Thu, 25 Jun 2026 - 27min
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