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Historisch. Schweizer Geschichte(n)

Geschichte(n) der Schweiz durch die Jahrhunderte. Wir begleiten Schweizer*innen der letzten Jahrhunderte in ihrem Alltagsleben. Anhand von anekdotischen Ereignissen zeige ich die weitläufigeren historischen Hintergründe und Strömungen auf. Konzis und unterhaltsam. Mit tragischen und komischen Verläufen – so wie das Leben immer war. Dr. Nicole Billeter – www.historisch.ch – podcast@historisch.ch
- 129 - 125: Bünzlig!
Der gutschweizerische (ok: gutzürcherische) Nachname Bünzli ist heute i.d.R. die Bezeichnung für einen Spiessbürger: eine etwas versteifte, gesellschaftskonforme und pedante Person mit Schweizer Pass (oder Herkunft).Dieser Übergang von Nachname zu Substantiv ist eine überraschend späte Entwicklung, wie der Podcast heute aufzeigt.
Quelle:Revue im Forumtheater. In. Tagesanzeiger, 7.1.1933.
Literatur (Auswahl):
Grenz, Frank u.a. Das Geschlecht der Bünzli (Zürcher Oberland). In: Familienforschung Schweiz, 2020.
Landolt, Christoph; u.a. Bünzli. In: Schweizerisches Idiotikon, 2026.
Meyer, Kurt. Missbrauch eines Familiennamens: Bünzli. In: Sprachspiegel, 1996.
Und:https://www.bunzlimeter.ch/
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Fri, 09 Oct 2026 - 11min - 128 - 124: Tötung in Brugg
1971 schockierten zwei junge Menschen die Schweiz mit ihren Verbrechen.Eine junge Liebe, die in Deutschland nicht sein durfte, führte zu einer Flucht und schliesslich zur Tötung eines Unbeteiligten.
Quellen (Auswahl):
Die Tat, 7.5.1971
Neue Berner Zeitung, 7.8.1972
NZZ, 11.7.1981
Literatur (Auswahl):
Steiner, Simon. Die Brugger Mordnacht von 1971. In: Brugger Neujahrsblätter, 2024.
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Fri, 25 Sep 2026 - 13min - 127 - 123: Zwei Archive, ein Haus
Im «Haus zum untern Rech» in Zürich befinden sich das Stadtarchiv und das Baugeschichtliche Archiv. Besuchen Sie mit mir die Archive, sehen Sie in die neue Ausstellung zur neueren Zürcher Geschichte und erfahren Sie etwas zum Haus selber.
Zugänge zu den Archiven:
Stadtarchiv: https://www.stadt-zuerich.ch/stadtarchiv.secure.html
Baugeschichtliches Archiv: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/baz.html
Fotos des Baugeschichtlichen Archivs online: https://ba.e-pics.ethz.ch/
Aktuelle Ausstellung: Zürich 1976-2026. Fünf Jahrzehnte, zwei Archive, eine Ausstellung.https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/stadtportraet/zuerichs-geschichte/baz/ausstellung1976-2026.html
Literatur (Auswahl):
125 Jahre Baugeschichtliches Archiv. Das Bauen an Zürich dokumentieren, 1877-2002.
Handke, Barbara u.a. Das Haus zum Rech. Der Bau und seine Bewohner während 800 Jahren. Zürich, 1979.
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Fri, 11 Sep 2026 - 14min - 126 - 122 : Kuhn Rikon
Vor der der Sommerpause wird das Jubiläum der Pfannenfabrik «Kuhn Rikon» gewürdigt. Diese Firma wird dieses Jahr einhundert jährig, und Produkte dieses schweizerischen Unternehmens werden in (fast) allen heimischen Haushalten vorhanden sein.
Ich wünsche einen schönen Sommer mit entspannter Erholung.
Quellen:Zürcher Oberländer, 5.4.1927.
Die Tat, 11.5.1949.
Neue Berner Zeitung, 1.8.1967.
Literatur (Auswahl):
Homepage Kuhn Rikon.
Egli, Lukas. Der Fluch der Beständigkeit. In: NZZ Folio, 5.4.2021.
Rohner, Raffael. Tüftler, Patron, Frohnatur. In: Tagesanzeiger, 6.1.2017.
Schlittler, Thomas. Kuhn Rikon produziert im Jahr so viele Töpfe wie chinesische Fabriken am Tag. In: NZZ, 9.8.2025.
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Fri, 03 Jul 2026 - 17min - 125 - 121: Fidelis von Sigmaringen
Der katholische Prediger Fidelis stellte sich seiner Aufgabe, die ketzerischen Reformierten der Bündner Täler zum «richtigen» Glauben zu bringen. Weder seine bekehrenden Worte noch seine österreichische Leibwache konnten aber verhindern, dass er nach der Predigt in Seewis von Einheimischen ermordet wurde.
Seine Legende begann gleich nach dem Tod und führte schliesslich zu seiner Heiligsprechung (1746) als erster Märtyrer des Kapuzinerordens.
Quelle:Montifontanus, Lucianus. Kurtzer Ausszug dess Leben, Wandel, Marter, und Todt wie auch Wunderwercken Dess seeligen P. Fidelis Capucini von Sigmaringen …. Bresslau, 1729.
Literatur (Auswahl):
Bischofberger, Hermann. Der heilige Fidelis von Sigmaringen in der Pfarrkirche St. Mauritius und im Kapuzinerkloster Maria Lichtmess von Appenzell. In: Innerrhoder Geschichtsfreund, 1998.
Färber, Silvio. Bündner Wirren, in: HistorischesLexikon der Schweiz.
Schallert, Elmar. Fidelis von Sigmaringen im Urteil und Andenken der Prättigauer. In: Bündner Monatsblatt, 1973.
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Fri, 19 Jun 2026 - 12min - 124 - 120: Fidelis von Sigmaringen
Die sogenannen «Bündner Wirren», bzw. der «Prättigauer Aufstand» anfangs des 17. Jhs. bildet den Hintergrund für unsere Geschichte des Kapuziner-Missionars Fidelis von Sigmaringen. Sein Versuch der Rekatholisierung des Prättigaus kostete ihn das Leben - machte ihn aber auch zum Heiligen.
Quelle:Montifontanus, Lucianus. Kurtzer Ausszug dess Leben, Wandel, Marter, und Todt wie auch Wunderwercken Dess seeligen P. Fidelis Capucini von Sigmaringen …. Bresslau, 1729.
Literatur (Auswahl):
Bischofberger, Hermann. Der heilige Fidelis von Sigmaringen in der Pfarrkirche St. Mauritiusund im Kapuzinerkloster Maria Lichtmess von Appenzell. In: Innerrhoder Geschichtsfreund, 1998.
Färber, Silvio. Bündner Wirren, in: HistorischesLexikon der Schweiz.
Schallert, Elmar. Fidelis von Sigmaringen im Urteil und Andenken der Prättigauer. In: BündnerMonatsblatt, 1973.
Wyss, Gottlieb. «Fidelis-Chnüttel» : eine volkstümliche Schlagwaffe. In: Anzeiger fürschweizerische Altertumskunde, 4, 1919.
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Fri, 05 Jun 2026 - 17min - 123 - 119 : Tödlicher Unfall einer Königin
Nach dem Tod der jungen belgischen Königin Astrid wurde der Ort des Unfalls zu einer Gedächtnisstätte umfunktioniert. Der Baum, an dem Astrid starb, wurde als Zeugnis geschützt, ein Kreuz aufgestellt. Zudem wurdeeine Gedächtniskapelle erbaut, die ein Jahr später schon eingeweiht werden konnte.
Quelle: Nidwaldner Volksblatt, 2. September 1936.
Literatur (Auswahl):
Heim, Walter. Visitenkarten und Münzen in der Astrid-Kapelle. In: Korrespondenzblattder Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde, 1965.
Orsouw, Michael van. Der tragische Tod von Königin Astrid. Blog des Nationalmuseums.
Schwarzenbach, Alexis. Die Königin erträumen. In:Sabine Berghahn u.a. (Hg.). Mythos Diana – von der Princess of Wales. Giessen, 1999.
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Fri, 22 May 2026 - 12min - 122 - 118 : Tödlicher Unfall einer Königin
Ein Autounfall am Vierwaldstättersee kostete die junge Königin von Belgien das Leben und hinterliess nicht nur drei minderjährige Kinder als Halbwaisen, sondern stürzte die Nation in Trauer.
Quellen:
Tagesanzeiger, 30.8.1935
Neue Berner Zeitung, 5.10.1935.
Literatur (Auswahl):
Orsouw, Michael van. Der tragische Tod von Königin Astrid. Blog des Nationalmuseums.
Schwarzenbach, Alexis. Die Königin erträumen. In:Sabine Berghahn u.a. (Hg.). MythosDiana – von der Princess of Wales. Giessen, 1999.
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Fri, 08 May 2026 - 14min - 121 - 117: Hexenkinderprozesse
Heute kommen drei konkrete Fälle zur Sprache, wobei ganze Familien von der Obrigkeit ausgelöscht wurden. Kaum jemand wurde verschont – bis dann endlich mit dem anbrechenden 18. Jh. eine Aufklärung den Hexenglauben mehr und mehr verdrängte und kritische Verhörer nicht mehr alle Geschichten glaubten. Sicherlich nicht zufällig ging damals auch die Anwendung von Folter zurück.
Literatur (Auswahl):
Bart, Philippe. Hexenverfolgungen in der Innerschweiz. In: Der Geschichtsfreund, 2005.
Behringer, Wolfgang. Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von Kindern in der Geschichte der Hexenverfolgung. In: Zeitschrift für historische Forschung, 1989.
Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst. Kinderhexenprozesse und ihre Bedeutungals Krisenindikator. Bern, 2013.
Degelo, Ludwig. Loiwi: Giswil 1629: Der Untergang der alten Kirche. Giswil, 2013.
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Fri, 24 Apr 2026 - 24min - 120 - 116 : Hexenkinderprozesse
Lange galten Kinder ausschliesslich als potentielle Opfer von «Hexen»: sie würden in Ritualen gekocht und verspeist, ihre Knochenasche zu Salben und Tinkturen vermischt, die unsichtbar machten.
Kinder waren ebenso Zeug:innen in Prozessen gegen Verwandte, meist Mütter oder Grossmütter.
Aber schliesslich kamen sie auch als Täter:innen in die Fänge der Justiz; 1571 wurde ein erstesKind nach einem Hexenprozess hingerichtet.
Literatur (Auswahl):
Bart, Philippe. Hexenverfolgungen in derInnerschweiz. In: Der Geschichtsfreund, 2005.
Behringer, Wolfgang. Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von Kindern in der Geschichte der Hexenverfolgung. In: Zeitschriftfür historische Forschung, 1989.
Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst. Kinderhexenprozesse und ihre Bedeutungals Krisenindikator. Bern, 2013.
Binz-Wohlhauser, Rita. Kinder in den Freiburger Hexenprozessen. In: Freiburger Geschichtsblätter, 2020.
Decker, Rainer. «Ihre Prozessführung verstösst auch gegen das Naturrecht»: wie dierömische Inquisition 15 Bündner Hexenkindern das Leben rettete. In: Bündner Monatsblatt, 1999, 3.
Jäggi, Stefan. Hexenverfolgung im Luzerner Wiggertal. In: Heimatkunde Wiggertal, 2022.
Weber, Hartwig. Die besessenen Kinder. Teufelsglaube und Exorzismus in der Geschichte der Kindheit. Stuttgart, 1999.
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Fri, 10 Apr 2026 - 20min - 119 - 115 : Hexenkinderprozesse
Heute betrachten wir die eidgenössischenKinderhexenprozesse allgemein und chronologisch. Ebenso beschäftigen wir uns mit der Frage: Wie wurden Kinder in solche Prozessehineingezogen? Wer beschuldigte sie? Worauf konzentrierten sich die Verhöre?
Literatur (Auswahl):
Bart, Philippe. Hexenverfolgungen in derInnerschweiz. In: Der Geschichtsfreund, 2005.
Behringer, Wolfgang. Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von Kindern in der Geschichte der Hexenverfolgung. In: Zeitschrift für historische Forschung, 1989.
Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst. Kinderhexenprozesse und ihre Bedeutung als Krisenindikator. Bern, 2013.
Binz-Wohlhauser, Rita. Kinder in den Freiburger Hexenprozessen. In: Freiburger Geschichtsblätter, 2020.
Decker, Rainer. «Ihre Prozessführung verstösst auch gegen das Naturrecht»: wie die römische Inquisition 15 Bündner Hexenkindern das Leben rettete. In: Bündner Monatsblatt, 1999, 3.
Weber, Hartwig. Die besessenen Kinder. Teufelsglaube und Exorzismus in der Geschichte der Kindheit. Stuttgart, 1999.
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Fri, 27 Mar 2026 - 20min - 118 - 114 : Kinderhexenprozesse
Das Thema von Kindern, die in Hexereiprozesse verstrickt wurden, wird uns einige Episoden begleiten. Heute zeige ich die gesellschaftlichen und juristischen Grundlagen auf.
Quellen:
Hochholtzer, Samuel. Von der Kinderzucht. Zürich, 1591.
Zollikofer, Johannes. Misera Lamiarum Sors. (Das elende Schicksal von Unholdinnen) Herisau, 1689.
Literatur (Auswahl):
Bart, Philippe. Hexenverfolgungen in der Innerschweiz. In: Der Geschichtsfreund, 2005.
Behringer, Wolfgang. Kinderhexenprozesse. Zur Rolle von Kindern in der Geschichte derHexenverfolgung. In: Zeitschrift für historische Forschung, 1989.
Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst: Kinderhexenprozesse. Bern, 2013.
Binz-Wohlhauser, Rita. Kinder in den Freiburger Hexenprozessen. In: Freiburger Geschichtsblätter,2020.
Decker, Rainer. Wie die römische Inquisition 15 Bündner Hexenkindern das Leben rettete. In: Bündner Monatsblatt, 1999, 3.
Weber, Hartwig. Die besessenen Kinder. Teufelsglaube und Exorzismus in der Geschichte der Kindheit. Stuttgart, 1999.
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Fri, 13 Mar 2026 - 18min - 117 - 113 : «Meuchelmord» in Wollerau
Caspar Bodmer und Johann Müller begegneten sich zufällig in einem Gasthaus in Wollerau SZ; sie stritten sich um eine Frau, und einer blieb dabei tödlich verletzt zurück. Der Fall von 1849 warf öffentlich keine grossen Wellen, aber zeigte einen recht laschen Umgang der schwyzerischen Justizbehörden mit Gefangenen...
Quelle: Meuchelmord. In: Eidgenössische Zeitung, 19.5.1849.
Literatur: Gut, Franz. Die Bluttat von 1849 im Gasthaus «zur Krone» in Wollerau. In: Mitteilungendes historischen Vereins des Kantons Schwyz, 2024.
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Fri, 27 Feb 2026 - 16min - 116 - 112 : Der Nansenpass
Die Schweiz ermöglichte und unterstützte seit seiner Erfindung den Nansenpass. Ein aus der Zeit geborenes Dokument, benannt nach Fridtjof Nansen, der Hochkommissar für Flüchtlingsfragen im Völkerbund war.
Nach dem Ersten Weltkrieg waren zahllose Menschen staatenlose Flüchtlinge: für diese wurde das Dokument geschaffen.
Literatur (Auswahl):
Dietzsch, Steffen. Nansenpass One. Oscar Levys andauerndes Exil. In: IABLIS, 2002.
Kollmeier, Kathrin. Das Nansen-Zertifikat. In: Zeithistorische Forschungen, 2019.
Dies. Der erste Pass für Exilanten. In: Der Tagesspiegel, 15.7.2021.
Maurel, Chloé. Ein Pass für Staatenlose. In: Le Monde Diplomatique, 9.7.2015.
Rürup, Miriam. Flucht und Einbürgerung. In: Geschichte und Gegenwart, 2017.
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Fri, 30 Jan 2026 - 15min - 115 - 111 : Maria zum Schnee
Endlich hat es geschneit! Es ist immer wie ein Wunder – heute wenden wir uns einem zu, das in der Schweiz einigen Kapellen seinen Namen gegeben hat.
Quellen (Auswahl):
Bannwart, P. Maria zum Schnee auf dem Rigiberg. In: Der Geschichtsfreund, 1859.
Kleiner, Albert. Das Fest der Maria zum Schnee. In: Die Schweiz, illustrierte Zeitschrift, 1897.
NZZ, 16.7.1954.
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Fri, 16 Jan 2026 - 15min - 114 - 110: Titelbilddame
Die junge Frau auf dem Podcast-Titelbild war die Gotte meiner Mutter. Die Lebensgeschichte derStadtbernerin Erika Voegelin ist heute hier Thema.
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Fri, 02 Jan 2026 - 15min - 113 - 109: Grittibänz
Der Grittibänz gehört heute ganz klar zum Samichlaus – das war nicht immer so. Ebenso musste die Brotteigfigur nicht aus Weissmehl sein, und ebenfalls hatte der Bänz lange eine Schwester, wenn auch beide bis ins 19. Jh. unter einem anderen Namen bekannt waren. Heute sehen wir uns die Geschichte des Grittibänz’ an – und halten am Ende kurz Rückschau auf den Podcast im Jahr 2025.
Literatur (Auswahl):
Fetzer, This. Elggerfrau und Fröuwi: Die verschollenen Schwestern des Grittibänz. Auf: Idiotikon.ch
Landolt, Christoph. Grättimaa, Grittibänz, Hanselmaa und Elggermaa. Auf: Idiotikon.ch
«Grittibänz» auf:
https://www.patrimoineculinaire.ch
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Fri, 19 Dec 2025 - 12min - 112 - 108: Die Heilige Gret
Wir können, zurückschauend, die Selbstopferung Margaretha Peters auch als Flucht aus einer Bedrohung interpretieren. Sie hatte viele Freuräume gewählt - und verloren.
Das Zürcher Regiment radierte ihren Ruf durch die symbollastigen Urteile gegen ihre ehemaligen Anhänger:innen so gut wie möglich aus.
Quellen: Meyer, Johann Ludwig. Schwärmerische Gräuelscenen. Kreuzigungsgeschichte einerreligiösen Schwärmerinn in Wildenspuch Cantons Zürich. Zürich, 1824.
Züricherische Freitagszeitung, 12.12.1823.
Literatur (Auswahl):
Brunner, Katrin. Viel Blut fliesst im Namen Gottes. Blog vom Schweizer Nationalmuseum.
Schneebeli, Jan. «Die Greuel von Wildensbuch» im Jahr 1823. In Zürcher Taschenbuch, 2019.
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Fri, 05 Dec 2025 - 16min - 111 - 107: Die Heilige Gret
Die Ereignisse um erschlagene Prophetin Margaretha Peter zeigen uns ein Bild der Schweiz zu Beginn des 19. Jhs in der Schweiz. Wie reagierte die Obrigkeit auf solche Ereignisse von unkontrollierbarer Religionserfahrung?
Quelle: Meyer, Johann Ludwig. Schwärmerische Gräuelscenen. Kreuzigungsgeschichte einer religiösen Schwärmerinn in Wildenspuch Cantons Zürich. Zürich, 1824.
Literatur (Auswahl):
Brunner, Katrin. Viel Blut fliesst im Namen Gottes. Blog vom Schweizer Nationalmuseum.
Ledebur, M. von. Wie in einem kleinen Zürcher Dorf eine Teufelsaustreibung grauenvoll endete.In: NZZ, 18.3.2023.
Schneebeli, Jan. «Die Greuel von Wildensbuch» im Jahr 1823. In Zürcher Taschenbuch, 2019.
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Fri, 21 Nov 2025 - 13min - 110 - 106: Die Heilige Gret
Grauenhafte «Gräuelscenen» erschütterten 1823 die Schweiz. Es wurden zwei Frauen ums Leben gebracht – aber in diesem speziellen Fall war nichts, wie es schien.
Quelle: Meyer, Johann Ludwig. Schwärmerische Gräuelscenen. Kreuzigungsgeschichte einer religiösen Schwärmerinn in Wildenspuch Cantons Zürich. Zürich, 1824.
Literatur (Auswahl):
Brunner, Katrin. Viel Blut fliesst im Namen Gottes. Blog vom Schweizer Nationalmuseum.
Ledebur, M. von. Wie in einem kleinen Zürcher Dorf eine Teufelsaustreibung grauenvoll endete. In: NZZ, 18.3.2023.
Schneebeli, Jan. «Die Greuel von Wildensbuch» im Jahr 1823. In: Zürcher Taschenbuch, 2019.
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Fri, 07 Nov 2025 - 16min - 109 - 105: Kaffeeklatsch
Milch, Brot und Käse im Kaffee? Aber natürlich. Wir hoffen, dass es sich dabei nicht um einen «Aktenkaffee» handelt!
Begriffe und Zubereitungsarten von Kaffee vom 19. bis ins 21. Jahrhundert: das wird heute besprochen. Ebenso die schweizerischen «Kaffeesieder» im europäischen Ausland und die Erfindung vom Nescafé.
Quelle: Lehmann, Dr. Belehrung über das Verhalten beim Ausbruch der Cholera. Bern, 1849.
Literatur (Auswahl):
Fournier, Gernot. Graubündner in Graz. In: Bündner Monatsblatt, 1993.
Heim, Gabriel. Blitzkaffee ohne Kanne. Blog des Nationalmuseums.
Holenstein, André, u.a. Schweizer Migrationsgeschichte. Baden, 2018.
Pieth, F. Die Bündner Kaffeesieder u. Konditoren in Triest. Bündnerisches Monatsblatt, 1940.
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Fri, 24 Oct 2025 - 14min - 108 - 104: Kaffeeklatsch
Bis in die Mitte des 20. Jhs war Kaffee für die arme Fabrikarbeiterschaft nicht erschwinglich. Trotzdem gehörte er dem Namen nach zum Alltag – allerdings handelte es sich dabei fast ausschliesslich um «Ersatzkaffee», häufig aus Zichorien gewonnen.
Quelle: Schuler, Fridolin. Die Ernährungsweise der arbeitenden Klassen in der Schweiz und ihr Einfluss auf die Ausbreitung des Alkoholismus. Bern, 1884.
Literatur (Auswahl):
Neuhäuser, Erika. Der Kaffee : kleineKulturgeschichte unseres täglichen Genussmittels. In Zürcher Illustrierte, 1939.
Ruh, Max. Die Schweizerische Cichorien-Kaffee-Fabrik in Hemishofen. In: Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte, 1970.
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Fri, 10 Oct 2025 - 11min - 107 - 103: Kaffeeklatsch
Seit 1618 ist Kaffee in der Schweiz bekannt. Er eroberte sich danach stetig eine Anhängerschaft, auch wenn die Obrigkeiten ihn zunächst bekämpften. Vor allem die Epoche der Aufklärung verhalft dem Getränk dann zu einem absolut positiven Image: ein wacher Geist denkt klare Gedanken!
Quelle (Auswahl):
Die Kunst, aus jeder Kaffeesorte einen gutenKafee zu bereiten. In: Appenzeller Kalender, 1862.
Literatur (Auswahl):
Lüscher, M. Heimelige Kaffeevisiten um die Jahrhundertwende. In: Aarburger Haushalt-Schreibmappe, 1965.
Neuhäuser, Erika. Der Kaffee : kleine Kulturgeschichte unseres täglichen Genussmittels. In: Zürcher Illustrierte, 1939.
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Fri, 26 Sep 2025 - 13min - 106 - 102: Prost, Müller-Thurgau!
Hermann Müller erschuf eine neue Traubensorte, um den klimatischen Veränderungen der Zeit zu begegnen. Seinen «Riesling-Silvaner» kennt man als «Müller-Thurgau», und der Weisswein schmeckt allen.
* * * Wer mehr über Hermann Müller und seine Traubensorte erfahren will, der kann bisEnde Oktober die Ausstellung des Weinbaumuseums in der Au, bei Wädenswil,besuchen.
Literatur (Auswahl):
Anonym. Nachruf. In: Verhandlungen der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft,1927.
Brugger, Hans: Die schweizerische Landwirtschaft 1850 bis 1914. Zürich 1978.
Fritzsche, Robert. Hermann Müller-Thurgau. In: Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik, 1974.
Hartmann, A. Süssmost als Volksgetränk. In: Der Fourier, 1945.
Hornung, René. Bildung und Forschung : alles begann mit dem Weinbaupionier. In: Hochparterre, 2010.
Schmid, Gustav. Hermann Müller-Thurgau. In: Thurgauer Jahrbuch, 1980.
Straumann, Lukas: Nützliche Schädlinge. Angewandte Entomologie, chemische Industrie und Landwirtschaftspolitik in der Schweiz. Zürich, 2005.
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Fri, 12 Sep 2025 - 10min - 105 - 101: Reise durch die Schweiz anno 1608
Der Engländer Thomas Coryate wanderte 1608 einmal quer durch die Schweiz und berichtete darüber, was ihm auffiel und faszinierte. Seine Zeugnisse geben uns Einblick in die Schweiz damals: so wissen wir nun mehr über Duvets, Bünderfleisch und Frauenfrisuren.
Quelle:
Coryat's Crudities, hastily gobled up in five moneths travells in France, Savoy, Italy, Rhetia commonly called the Grisons country, Helvetia alias Switzerland, some parts of high Germany and the Netherlands; newly digested in the hungry aire of Odcombe in the county of Somerset, and now dispersed to the nourishment of the travelling members of this kingdome, by Thomas Coryat. (1611)
Literatur (Auswahl):
Jacquot, Jean. Le voyage de Thomas Coryat. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1951, 2.
Parr, Anthony. Thomas Coryat and the Discovery of Europe. In: Huntington Library Quarterly, 1992, 4.
Rindlisbacher Thomi, Sarah. Eine Reise durch die Schweiz im Jahr 1608. Blog des Schweizer Nationalmuseums.
Yule, Marianne. Untold lives blog: Mr. Coryate’s shoes.
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Fri, 29 Aug 2025 - 16min - 104 - 100: Die einhundertste Episode
Der Podcast zeigt anhand der Statistiken, wer hier zuhört und wendet sich dann einigen Ereignissen vor einhundert Jahren zu.
Text des Genfer Protokolls: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/48/375_387_405/de
Literatur (Auswahl):
Bolliger, Christian. Eine solide Mehrheit legt den Grundstein für die AHV. In: Linder, W. Handbuch der eidgenössischen Volksabstimmungen. Bern, 2007.
E.F. Die Schweiz im Jahre 1925. In: St. Galler Schreibmappe für das Jahr 1926. St.Gallen, 1926.
Schimmeck, Tom. Autoverbot in Graubünden. In: Kalenderblatt, Deutschlandfunk 21.6.2025.
Rey, Claudia. Zwei afrikanische Schausteller sterben in einem Menschenzoo. In. NZZ, 31.7.2025.
www.geschichtedersozialensicherheit.ch
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Thu, 14 Aug 2025 - 17min - 103 - 99: Erster August
Der Nationalfeiertag der Schweiz ist jüngeren Datums, als man vielleicht vermuten würde. Ob Rütliwiese und Bundesbrief zusammengehören, wird in der Episode geklärt; ebenso, warum es schliesslich die Berner waren, die eine Feier für den Geburtstag der Schweiz durchsetzten.
Quelle:Schweizer Monatshefte, August 1951.
Literatur (Auswahl):
Kläger, A. Der Begründer der 1.-August-Feier Rudolf Münger. In: Appenzeller Kalender, 1987.
Kreis, Georg. Der zweite Gründungsmythos der Eidgenossenschaft: zur Entstehung des Nationalfeiertages von 1891. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz, 1990, 82.
Messmer, Kurt. Der Nationalfeiertag: unveränderbar im Kalender, veränderbar im Kopf. Blog des Nationalmuseums.
Ders. 1291 – frische Fakten, frohe Feste. Ebd.
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Thu, 31 Jul 2025 - 16min - 102 - 98: Spaziergang durch den Blätterwald
Worüber schrieben die Schweizer Zeitungen vor dutzenden von Jahren? Würden wir die Themen als absurd, unverständlich – oder eventuell als wiedererkennbar empfinden?Wir beginnen mit dem «Berner Volksfreund» 1831 und hören im «Bieler Tagblatt» von 1981 auf.
Quellen:Berner Volksfreund, 3.7.1831
Murtenbieter, 5.7. 1854
Entlebucher Anzeiger, 2.7.1879
Nidwaldner Volksblatt, 5.7.1890
Engadiner Post 4.7.1901
Arbeiter Post, 19.7.1913
Oberegger Anzeiger, 3.7.1925
Bote vom Untersee und Rhein, 3.7.1931
Die Tat, 4.7.1948
Wir Brückenbauer, 4.7.1952
Neue Zürcher Nachrichten, 4.7.1968
Bieler Tagblatt, 4.7.1981
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Thu, 03 Jul 2025 - 23min - 101 - 97: Über den Wolken
Das waren noch Zeiten, als man mit seinem Koffer einfach übers Rollfeld bummelte und in ein Flugzeug einstieg – ohne Billett oder Reservierung!
Je mehr Menschen sich ab den 1950er/60er Jahren das Fliegen leisten konnten, umso billiger, aber auch zeitraubender wurde dieses Reisen. Vor allem an den Flughäfen vertrödelten Reisende zunehmend Zeit; dazu kam dass Terroristen ab den 1970er Jahren dieses Reisemittel als wirksames Angriffsziel erkannten… Über den Wolken einen Campari Soda zu schlüfren, das Gefühl von Reisesehnsucht scheint heute eher weit weg zu liegen.
Literatur (Auswahl): Meyer, Benedikt. Schweizer Flugreisende und ihre Erlebnisse. In: Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, 2015.
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Thu, 19 Jun 2025 - 16min - 100 - 96: Über den Wolken
Die Episoden werden etwas sommerlicher, leichter und luftiger: Wir wenden uns der Entwicklung der kommerziellen Flugreisen zu und sehen, ob Frau und Herr Schweizer sich für das neue Transportmittel begeistern können.
Allerdings: vor 100 Jahren benötigte man dafür noch einen stählernen Magen, Mut – sowie Wolldecke und Fliegerbrille. In dieser Episode kommen die Anfänge der Fliegerei zur Sprache – sowie die (langen) ersten Eindrücke eines Flugpassagiers im Januar 1920.
Quelle: Bruppacher, Ernst. Ein Rundflug über Zürich. In: NZZ, 9.1.1920.
Literatur (Auswahl): Meyer, Benedikt. Schweizer Flugreisende und ihre Erlebnisse. In: Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, 2015.
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Thu, 05 Jun 2025 - 13min - 99 - 95: Der Murer-Plan
Jos Murer zeichnete 1576 eine Stadtansicht von Zürich, die heute noch begeistert.
Murerplan: https://de.wikipedia.org/wiki/Murerplan
Literatur (Auswahl):
Dürst, Arthur. Die Planvedute der Stadt Zürich von Jos Murer, 1576. In: Cartographica Helvetica, 1997, 15.
Grunder, Karl. Städtebau und patrizische Wohnkultur vor der Stadt Zürich. In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 2003.
Wild, Dölf. Patrizische Wohnkultur in der Stadt Zürich. In: Ebd.
Denkmalbericht der Zürcher Denkmalpflege 1970-1974, S. 234.
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Thu, 22 May 2025 - 19min - 98 - 94: Stöck, Wyys, Stich
Auch wenn das Jassen als Nationalsport der Schweiz gilt, so wurde es doch nicht hier erfunden, sondern von Söldnern importiert. Wir folgen heute der Entwicklung der Spielkarten sowie der Einschätzung der Obrigkeiten des Spiels.
Quellen (Auswahl):
Anonym. Ethnologischer Spaziergang durch's Glarnerland. In: NZZ, 15.1.1864.
Anonym. Politische Schläfrigkeit im Kanton Bern. In: Emmentaler Bote, 19.11.1865.
Literatur (Auwahl):
Amann, Hans. Historisches und Amüsantes rund ums Jassen. In: Historischer Kalender, 1994.
Ders. Interessantes und Kurioses rund ums Jassen. In: Appenzeller Kalender, 1987.
Leyden, Rudolf. Der Nidwaldner Kaiserjass und seine Geschichte. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens, 1978.
Ruh, Max. Spielleidenschaft und Spielkartenherstellung im 18. Jahrhundert in Schaffhausen. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 1979.
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Fri, 09 May 2025 - 16min - 97 - 93: Pazifismus in der Schweiz
Zahlreiche Frauen und Frauenvereinigungen verschrieben sich dem Pazifismus. In der Schweiz war Clara Ragaz (1874-1957) eine der wichtigsten Vertreterinnen dieser Ansichten; heute folgen wir ihrem Leben.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Fri, 25 Apr 2025 - 20min - 96 - 92: Pazifismus in der Schweiz
1912 wehten im Basler Münster rote Fahnen, und es sprach die Prominenz der Sozialdemokratie von der Kanzel herab. Wie war ein Frieden in Europa zu erhalten? Wie sollten die Genoss:innen auf den kommenden Krieg reagieren?
Weiterhin befassen wir uns damit, wie vereinzelte Linke (Gemeinschaften) dann auf den (ersten) Weltkrieg reagierten.
Quellen (Auwahl):Zeitschrift: «Die Freie Jugend»
Münzenberg, Willi. Die sozialistischen Jugendorganisationenvor und während des Krieges. Berlin 1919.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter,Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Fri, 11 Apr 2025 - 19min - 95 - 91: Pazifismus in der Schweiz
Die Arbeiterschaft sah sich als natürliche Vertreterin des Friedens, denn sie sah vor, dass alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben sollten. Wären erst die Klassen abgeschafft, dann gäbe es keinen Grund mehr für Krieg.
Quelle:Anonym. Krieg. In: Der Textil-Arbeiter, Nr. 42, 17.10.1912.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in:
Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Fri, 28 Mar 2025 - 12min - 94 - 90: Pazifismus in der Schweiz
Ich stelle zwei pazifistische Personen und ihre Bücher vor: Bertha von Suttners «Die Waffen nieder!» und Jan Blochs «Der Krieg». Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, aber hattenenorme Auswirkung auf die Friedensbewegung in Europa.
Quellen:Bloch, Jan. Der Krieg. Der zukünftige Krieg in seiner technischen, volkswirtschaftlichen und politischen Bedeutung. Berlin, 1899.
Suttner, Bertha von. Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Dresden, Leipzig, Wien, 1896.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Fri, 14 Mar 2025 - 18min - 93 - 89: Pazifismus in der Schweiz
Wir widmen uns Ideen und Biographien, die die Welt positiver gestalten und hinterlassen wollten. Die Friedensfreundinnen und Pazifisten, die ab dem 19. Jh. ihre Vorstellungen einer Welt ohne Krieg salon- und gesellschaftsfähig machen wollen, standen stets auf der Seite der «Weltfremden und Verlierer».
In dieser Folge stelle ich einige erste Zusammenschlüsse, Kongresse und Entwicklungen vor.
Quelle:
Abkommen von Den Haag, 1899: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/18/517_433_502/de
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Fri, 28 Feb 2025 - 24min - 92 - Es geht weiterFri, 31 Jan 2025 - 01min
- 91 - DenkpauseFri, 02 Aug 2024 - 01min
- 90 - 88: «By sinen Liden»: Fluchen für Fortgeschrittene
Heute sehen wir an konkreten Fällen wie (das Verbot von) Fluchen die Gesellschaften prägte und runden damit das Bild der Blasphemie ab.
Literatur (Auswahl):
Burckhardt, K. Die Begehren der Basler Bürgerausschüsse im Jahre 1691. In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte, 1866.
Kessler, Gottfried. Die Sittenmandate im Wiler Stadtarchiv. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1911.
Kuoni, Jakob. Sagen des Kantons St. Gallen. St. Gallen, 1903.
Lechner, A. Blasphemisches. In: Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde, 1909, Heft 3.
Loetz, Francisca. Dealings with God. Farnham, 2009.
Dies. Gotteslästerung und Gewalt. In: Greyerz. K. von u.a (Hg.). Religion und Gewalt. Göttingen, 2006.
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☞ Mein anderer Podcast erzählt von Kriminalfällen der Schweizer Vergangenheit: «True Crime historisch.»
Fri, 19 Jul 2024 - 16min - 89 - 87: «By sinen Liden»: Fluchen für Fortgeschrittene
Fluchen war nicht nur in Zürich ein Verbrechen, auch andere Orte der Eidgenossenschaft, bzw. des Römischen Reiches ahndeten mit grosser Strenge, wenn es um diese Gotteslästerung ging. Ein paar Beispiele erweitern unseren eigenen Fluchhorizont - und verdeutlichen die damalige Weltsicht.
Literatur (Auswahl):
Burckhardt, K. Die Begehren der Basler Bürgerausschüsse im Jahre 1691. In: Beiträge zur vaterländischen Geschichte, 1866.
Kessler, Gottfried. Die Sittenmandate im Wiler Stadtarchiv. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1911.
Kuoni, Jakob. Sagen des Kantons St. Gallen. St. Gallen, 1903.
Lechner, A. Blasphemisches. In: Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde, 1909, Heft 3.
Loetz, Francisca. Dealings with God. Farnham, 2009.
Dies. Gotteslästerung und Gewalt. In: Greyerz. K. von u.a (Hg.). Religion und Gewalt. Göttingen, 2006.
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Fri, 05 Jul 2024 - 15min - 88 - 86: Heidebritsch! Verordnung von Oben
Das Verbot des Fluchens von 1765 beschäftigt uns auch heute: wir sehen, welche Behörden es umsetzen mussten und welche Strafen für Sündige vorgesehen waren.
Quelle: https://doi.org/10.3931/e-rara-93833
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Fri, 21 Jun 2024 - 17min - 87 - 85: Heidebritsch! Verordnung von Oben
Wir widmen uns dem Lesen einer einzigen Quelle – sie verbietet das Fluchen. Warum missfiel dies der Zürcher Obrigkeit so sehr? Details zeigt der Podcast auf.
Quelle: https://doi.org/10.3931/e-rara-93833 ☞ Seitenansicht
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Fri, 07 Jun 2024 - 19min - 86 - 84: Die Bombardierung Schaffhausens
Nach der Bombardierung war die dringendste Frage jene nach den Gründen. Die USA gaben gleich zu, dass man die Stadt mit einem deutschen Angriffsziel verwechselt hatte und leistete – schliesslich – Entschädigung. Es blieb aber nicht die einzige irrtümliche Bombardierung der Schweiz durch ausländische Fliegerbomben.
Quellen und Literatur (Auswahl):
Anonym. Die Bombardierung Schaffhausens vom 1. April 1944. In: Protar, 1944, Heft 5.
NZZ, April 1944.
Battel, Franco. Die Bombardierung. Schaffhausen 1944, Erinnerungen, Bilder, Dokumente. Schaffhausen, 1994.
Bernhard, Roberto. Als der Flügel des Thanatos Zürich streifte: der amerikanische Fliegerangriff vom 4. März 1945 auf Zürich. In: Zürcher Taschenbuch, 2008.
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Fri, 24 May 2024 - 21min - 85 - 83: Die Bombardierung Schaffhausens
Vor 80 Jahren richteten US-amerikanische Bomben verheerende Zerstörung in der Stadt Schaffhausen an, 40 Personen wurden getötet und zahlreiche zum Teil schwer verletzt. Der Podcast bespricht den Ablauf des Angriffs, wobei zahlreiche Augenzeugenberichte Näheres aussagen.
Quellen und Literatur (Auswahl):
Anonym. Die Bombardierung Schaffhausens vom 1. April 1944. In: Protar, 1944, Heft 5.
Volksrecht vom 5.4.1944.
NZZ, April 1944.
Battel, Franco. Die Bombardierung. Schaffhausen 1944, Erinnerungen, Bilder, Dokumente. Schaffhausen, 1994.
Wipf, Matthias. «Von dem Erlebten ganz verstört und angsterfüllt»: Erinnerungen an die Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 2021.
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Fri, 10 May 2024 - 21min - 84 - 82: Kriegsverbrecher Wirz
Zum Schluss dieser längeren Geschichte berichte ich über die Einschätzungen von Wirz' Verbrechen und Verurteilung.
Quellen (Auswahl):
Evening Star, 10.11.1865.
Steinach, Adelrich. Geschichte und Leben der Schweizer Kolonien in den Vereinigten Staaten von Amerika. O.O., 1889.
NZZ, Sept.-Nov. 1865.
Literatur (Auswahl):
Kieser, Rolf. Hauptmann Henry Wirz und die Hintergründe des Andersonville-Prozesses. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1968, Heft 1.
Ruhlman, R. Fred. Captain Henry Wirz and Andersonville Prison. Knoxville, 2006.
Studer, Ruedi. Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe. Nordhausen, 2006.
Ders. «Geben Sie mir den Tod oder die Freiheit»: der Schweizer Henry Wirz wurde 1865 in den USA als Kriegsverbrecher hingerichtet. In: Schweizer Soldat, 2006, Heft 10.
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Fri, 26 Apr 2024 - 13min - 83 - 81: Kriegsverbrecher Wirz
Die Episode verfolgt den Prozess gegen Henry Wirz, seine letzten Stunden und die Reaktionen aus der Schweiz.
Quellen (Auswahl):
Evening Star, 10.11.1865.
Steinach, Adelrich. Geschichte und Leben der Schweizer Kolonien in den Vereinigten Staaten von Amerika. O.O., 1889.
NZZ, 21.6.2012.
Literatur (Auswahl):
Kieser, Rolf. Hauptmann Henry Wirz und die Hintergründe des Andersonville-Prozesses. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1968, Heft 1.
Ruhlman, R. Fred. Captain Henry Wirz and Andersonville Prison. Knoxville, 2006.
Studer, Ruedi. Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe. Nordhausen, 2006.
Ders. «Geben Sie mir den Tod oder die Freiheit»: der Schweizer Henry Wirz wurde 1865 in den USA als Kriegsverbrecher hingerichtet. In: Schweizer Soldat, 2006, Heft 10.
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Fri, 12 Apr 2024 - 23min - 82 - 80: Kriegsverbrecher Wirz
Heute befassen wir uns mit den menschenunwürdigen Zuständen im Kriegsgefangenenlager Andersonville sowie den Grundlagen des Prozesses gegen Henry Wirz.
Quellen (Auswahl):
Evening Star, 10.11.1865.
Steinach, Adelrich. Geschichte und Leben der Schweizer Kolonien in den Vereinigten Staaten von Amerika. O.O., 1889.
Literatur (Auswahl):
Kieser, Rolf. Hauptmann Henry Wirz und die Hintergründe des Andersonville-Prozesses. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1968, Heft 1.
Ruhlman, R. Fred. Captain Henry Wirz and Andersonville Prison. Knoxville, 2006.
Studer, Ruedi. Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe. Nordhausen, 2006.
Ders. «Geben Sie mir den Tod oder die Freiheit»: der Schweizer Henry Wirz wurde 1865 in den USA als Kriegsverbrecher hingerichtet. In: Schweizer Soldat, 2006, Heft 10.
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Fri, 29 Mar 2024 - 18min - 81 - 79: Kriegsverbrecher Wirz
Wir verfolgen die Geschichte des Zürchers Henry Wirz während des Sezessionskrieges, bis zur Zeit, als er schliesslich als Lagerkommandant eines Gefangenenlagers tätig war.
Quellen (Auswahl):
Evening Star, 10.11.1865.
New York Times, 11.11.1865. Sonderbericht zum Prozess und der Hinrichtung Wirz'.
Nürnberger Zeitung 4.10.1865.
NZZ, 23.9., 27.11.1865.
Steinach, Adelrich. Geschichte und Leben der Schweizer Kolonien in den Vereinigten Staaten von Amerika. O.O., 1889.
Literatur (Auswahl):
Kieser, Rolf. Hauptmann Henry Wirz und die Hintergründe des Andersonville-Prozesses. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1968, Heft 1.
Ruhlman, R. Fred. Captain Henry Wirz and Andersonville Prison. Knoxville, 2006.
Studer, Ruedi. Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe. Nordhausen, 2006.
Ders. «Geben Sie mir den Tod oder die Freiheit»: der Schweizer Henry Wirz wurde 1865 in den USA als Kriegsverbrecher hingerichtet. In: Schweizer Soldat, 2006, Heft 10.
https://www.nps.gov/ande/learn/historyculture/camp_sumter_history.htm
Fri, 15 Mar 2024 - 18min - 80 - 78: Kriegsverbrecher Henry Wirz
Zum dritten Geburtstag des Podcasts berichte ich über das Leben von Heinrich Hartmann Wirz. Ein Zürcher, dem in den USA der Prozess wegen Kriegsverbrechen gemacht wurde.
Zu Emilie Schmid: Episoden 61-63 dieses Podcasts.
Quellen (Auswahl):
Amtsblatt des Kantons Zürich 1847, S. 272.
Steinach, Adelrich. Geschichte und Leben der Schweizer Kolonien in den Vereinigten Staaten von Amerika. O.O., 1889.
Literatur (Auswahl):
Kieser, Rolf. Hauptmann Henry Wirz und die Hintergründe des Andersonville-Prozesses. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 1968, Heft 1.
Ruhlman, R. Fred. Captain Henry Wirz and Andersonville Prison. Knoxville, 2006.
Studer, Ruedi. Der Prozess gegen Captain Henry Wirz und seine Hintergründe. Nordhausen, 2006.
Ders. «Geben Sie mir den Tod oder die Freiheit»: der Schweizer Henry Wirz wurde 1865 in den USA als Kriegsverbrecher hingerichtet. In: Schweizer Soldat, 2006, Heft 10.
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Fri, 01 Mar 2024 - 17min - 79 - 77: Lawinen und Sagen
Warum liegt ewiger Schnee auf den schönsten Flecken der Berge? Womöglich hat ein «überstelliger» Jüngling oder eine unkonventionelle Frau Grenzen überschritten. Oder aber der Berg(geist) wehrt sich gegen die Vereinnahmung der Natur durch die Menschen – ein paar Schweizer Sagen erzählen mehr davon.
Quellen und Literatur (Auswahl):
Anonym. Das Lawinenunglück in Davos. In: Der hinkende Bot, 1921.
Kienholz, Hans, u.a. Naturgefahren: Lawinen, Steinschlag, Hochwasser. In: Jahrbuch der Geographischen Gesellschaft Bern, 2007.
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Fri, 16 Feb 2024 - 11min - 78 - 76: Licht und Lawinen
Vom Lawinenforscher Placidus Spescha, den Schicksalen von Lawinenverschütteten und den Möglichkeiten, sich gegen Lawinen zu stemmen und: die 76. Episode des Podcasts bringt Licht ins dunkle.
Quellen und Literatur (Auswahl):
Kienholz, Hans, u.a. Naturgefahren: Lawinen, Steinschlag, Hochwasser. In: Jahrbuch der Geographischen Gesellschaft Bern, 2007.
Rohr, Christian. Placidus Spescha und seine Bedeutung für die historische Lawinenforschung. In: Annalas da la Societad Retorumantscha, 2014.
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Fri, 02 Feb 2024 - 18min - 77 - 75: Winterstürme und Lawinen
Windhosen auf dem Zürichsee, Menschen, die aus dem Kamin aus den Häusern gesaugt wurden, Buchen, die wie Vögel durch die Lüfte flogen … all dies brachte der Orkan des Januars 1739. Seit eintausend Jahren hatte es in Europa keinen vergleichbaren Sturm mehr gegeben.
Quellen und Literatur (Auswahl):
Kienholz, Hans, u.a. Naturgefahren: Lawinen, Steinschlag, Hochwasser. In: Jahrbuch der Geographischen Gesellschaft Bern, 2007.
Krämer, Daniel. Die Winterstürme «Marcellus» und «Prisca» am 16. und 18. Januar 1739. In: Der Geschichtsfreund, 2009.
Pfister, Christian. «Leben in der kleinen Eiszeit». In: Berner Geographische Mitteilungen. Bern, 1982.
Schwarz-Zanetti, Gabriela, u.a. Schneebedeckung und Spätfröste im zentralen Schweizer Mittelland in den Jahren 1730-1760. In: Argovia, 1995.
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Fri, 19 Jan 2024 - 15min - 76 - 74: Helstag und Neujahrswünsche
Hatten Sie am Berchtelistag frei? Dann wohnen Sie in einem reformierten Kanton, und die Erklärung, warum der Tag so heisst, liegt nicht bei einer keltischen Göttin, aber immerhin im Licht. Ausserdem sollten Sie nicht vergessen, einen vollständigen Segenswunsch an alle Menschen zu richten –eine simple Abkürzung wie «Es guets Neus» ist wirklich verwerflich! Dieser Podcast zeigt Ihnen, wie’s richtig geht!
Literatur (Auswahl):
https://idiotikon.ch/wortgeschichten/guetjahr
https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/stubefuchs
https://idiotikon.ch/wortgeschichten/berchtoldstag
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Fri, 05 Jan 2024 - 10min - 75 - 73: Süsses
Auf die Festtage hin soll es hier etwas friedlicher und harmonischer zugehen. Der Podcast fokussiert heute auf vorweihnachtliche Tätigkeiten, so wie es das «Schweizerische Idiotikon» beschreibt. In der Mundart fühlt man sich ja meist gewärmt. – Frohe Festtage!
Quelle und Literatur:
Wecker, Anna. Ein köstlich new Kochbuch von allerhand Speisen. Amberg, 1598.
https://idiotikon.ch/wortgeschichten/wienachtsguetsli
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Fri, 22 Dec 2023 - 15min - 74 - 72: Gespenster vor Gericht
Die (Berner) Obrigkeit war nicht zimperlich im Umgang mit Geisterbeschwörern. Ihr Treiben wurde verurteilt – denn es musste sicherlich den Allmächtigen erzürnen! –, und die Behörden waren sehr daran interessiert herauszufinden, ob diese Art, mit dem Übersinnlichen zu kommunizieren, in den Bereich der Hexenkunst ging.
Literatur (Auswahl): Schacher, Josef. Geister- und Gespensterbeschwörer vor Gericht. In: Der Geschichtsfreund, 1948.
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Fri, 08 Dec 2023 - 18min - 73 - 71: Von Gespänsten
Ludwig Lavaters Buch birgt einiges an interessanten Erzählungen zu Gespenstern. In dieser Episode stelle ich einige vor.
Quelle und Literatur (Auwahl):
https://books.google.be/books?id=2Qw-AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false (Spätere Ausgabe)
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Fri, 24 Nov 2023 - 18min - 72 - 70: Von Gespänsten
Ludwig Lavater glaubte nicht an den katholischen Unsinn, dass Gespenstererscheinungen die Seele von Verstorbenen waren, die aus dem Fegefeuer entkommen waren. Aber wie betrachtete ein rechter Reformierter 1569 Geister?
Quelle und Literatur (Auwahl):
https://books.google.be/books?id=2Qw-AAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false (Spätere Ausgabe)
Landwehr, Dominik. Ludwig Lavaters Gespensterbuch von 1569. In: Zürcher Taschenbuch, 1986.
Zum Fall des Zürcherischen Poltergeistes 1701, vgl. meine True Crime Episode Nr. 15.
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Fri, 10 Nov 2023 - 22min - 71 - 69: Täuferbewegung
In den «Schleitheimer Artikeln» von 1527 wurden alle Grundsätze der Täufer:innen festgelegt; sie gelten für deren Nachkommen im Wesentlichen noch immer. Diese Nachkommenschaft ist heute in alle Winde zerstreut; sie bleibt ihrem Erbe allerdings treu.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Jehle, Frank. Zur Bewegung der Täufer in St. Gallen und Umgebung. In: Neujahrsblatt des Historischen Vereins des Kantons St. Gallen, 2018.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: Zwingliana, 2010.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch,1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
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Thu, 26 Oct 2023 - 20min - 70 - 68: Täuferbewegung
Einige eidgenössische Orte folgten Zürich in die Reformation – und der Auffassung der Täuferbewegung als abtrünnige Sekte, die bekämpft werden müsse. Aber die verfolgten Wege waren nicht immer gleich von Gewalt gezeichnet, es gab Orte, die es (zunächst) mit Milde versuchten.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Fluri, A. Das bernische Täufermandat vom 2. März 1533. In: Zwingliana, 2010
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: ebd.
Pipkin, H. W. Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: ebd.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: ebd.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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Fri, 13 Oct 2023 - 17min - 69 - 67: Täuferbewegung
Wir folgen weiterhin den Spuren der ersten Täufer:innen um Zürich und sehen anhand von Biographien, welche Glaubensgrundsätze mit der obrigkeitlichen Auffassung von Ordnung nicht vereinbar waren.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: Zwingliana, 2010.
ders. u.a. (Hg.). Die Zürcher Täufer. Zürich, 2007.
Pipkin, H. W. «They went out from us, for they were not of us»: Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: Zwingliana, 2010.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: Zwingliana, 2010.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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Fri, 29 Sep 2023 - 20min - 68 - 66: Täuferbewegung
Zürich feiert dieses Jahr seine (Erste) Disputation, die zur Einführung der Reformation führte. Fast demokratisch wurde vor und im Rat darüber diskutiert, ob man die neue Lehre annehmen wollte. Nach der Zustimmung kam es zu Auseinandersetzungen – weniger mit Altkatholischen, als eher mit solchen, die nicht auf halbem Weg stehenbleiben wollten.
Literatur (Auswahl):
Blickle, Peter (Hg.). Zugänge zur bäuerlichen Reformation. O.O., 1987.
Leu, U. B. Gutachten Bullingers und der Pfarrerschaft über die Bestrafung der Täufer. In: Zwingliana, 2010.
ders. u.a. (Hg.). Die Zürcher Täufer. Zürich, 2007.
Pipkin, H. W. «They went out from us, for they were not of us»: Zwingli’s Judgement of the Early Anabaptists. In: Zwingliana, 2010.
Saxer, E. Die Verurteilung der Täufer in den reformierten Bekenntnisschriften. In: Zwingliana, 2010.
Stauber, E. Die zürcherischen Märtyrer der Reformationszeit. In: Zürcher Taschenbuch, 1918.
Strasser, Rolf Ch. Die Zürcher Täufer 1525. Wetzikon, 2006.
Wirz, H. G. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. In: Zwingliana, 2010.
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Fri, 15 Sep 2023 - 19min - 67 - 65: Fremdenfeindlicher Krawall 1896
Ähnlich wie in Bern drei Jahre zuvor, ging ein weiterer fremdenfeindlicher Krawall in Zürich vonstatten. Auslösendes Moment war ebenfalls der aufgestaute Frust gegenüber italienischen Arbeitskräften; richtige Wut entstand, als die Obrigkeit eingriff.
Quellen (Auswahl): Protokolle des Stadtrates 1896.
Bericht an den Grossen Stadtrat über die Ruhestörungen vom 26.-29. Juli 1896 im Kreise III. Stadtarchiv Zürich; VL, Nr. 56.
NZZ, Juli 1896. Tages-Anzeiger, Juli 1896.
Zur Italienerfrage in der Schweiz In: Gewerkschaftliche Rundschau für die Schweiz, 1912.
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Fri, 01 Sep 2023 - 25min - 66 - 64: Fremdenfeindlicher Krawall 1893
Italienische Arbeiter waren in der Schweiz nicht gerne gesehen – besonders nicht in grossen Teilen der Arbeiterschaft. Sie wurden als Lohndrücker angesehen und in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit zu Sündenböcken gemacht. Ein Krawall in Bern begann als fremdenfeindlicher Angriff auf sie und wurde zu einem allgemeinen Arbeiterprotest.
Sekundärliteratur (Auswahl):
Degen, Bernard. Einbürgerung mit Hindernissen: Nikolai Wassiljewitsch Wassiljew. In: Traverse, 2010, 3.
Schnegg, Brigitte. Armutsbekämpfung durch Sozialreform. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, 2007, 4.
Stauffer, Peter. 60 Mann und ein Befehl...: «Käfigturmkrawall» vom 19. Juni 1893. In: ebd., 1993, 4.
Zimmermann, Adrian. Lohndrücker, Streikbrecher – Genossen. In: Denknetz; Jahrbuch 2016.
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Thu, 17 Aug 2023 - 27min - 65 - 63: Ein gewöhnliches Leben: Emilie Schmid
Was kann man aus den persönlichen Briefen einer Mutter an ihren jungen Sohn alles herauslesen? Welche Weihnachtsgeschenkte gemacht wurden, beispielsweise. Und dann lassen sich über trockene staatliche Aufzeichnungen noch einige Lebensstationen der Geschwister nachzeichnen; sowie über das Ableben von Emilie Schmid.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz. Zürcher Bürgeretat, Todesanzeige.
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Thu, 03 Aug 2023 - 13min - 64 - 62: Ein gewöhnliches Leben: Emilie Schmid
Wir sehen heute etwas näher in den Erziehungsstil von Emilie, welche Werte sie vermittelte und wie ihre Briefe an ihren Sohn aufgebaut waren. In ihren Zeilen ging es vor allem um Gesundheit und Kleidung. Impliziert waren dabei die bürgerlichen Werte wie Tüchtigkeit, Sparsamkeit und Gottvertrauen.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz.
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Fri, 21 Jul 2023 - 19min - 63 - 61: Ein gewöhnliches Leben: Emilie Schmid
Um etwas leichter in den Sommer einzusteigen, berichte ich von einem meiner Projekte. Durch Transkriptionen von Briefen taucht ein Leben des 19. Jhs. auf: Ein ganz gewöhnliches, das nie in einem Geschichtsbuch auftauchen wird. Und mir deswegen so sehr am Herzen liegt. Folgen wir dem Leben von Emilie Schmid und ihrem Sohn Hermann, der bald in die USA auswandern wird.
Quellen (Auswahl): Briefe von Emilie Schmid an ihren Sohn Hermann, Privatbesitz. Bürgeretat der Stadt Zürich, Familienregister Gemeinde Illnau.
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Thu, 06 Jul 2023 - 23min - 62 - 60: Vom Scharfrichter
Diese letzte Folge der Serie widmet sich dem Niedergang des «Gewerbes» der Scharfrichter, als die Schweiz endlich zur Auffassung gelangte, dass staatlich sanktionierter Mord keine vertretbare Lösung im Kampf gegen Verbrechen ist.
Literatur (Auswahl):
Beurmann, Emil. Der Scharfrichter Theodor Mengis von Rheinfelden. In: Die Schweiz: schweizerische illustrierte Zeitschrift, 1905, 9.
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Fri, 23 Jun 2023 - 14min - 61 - 59: Vom Scharfrichter
Diese Folge widmet sich der Entlöhnung des Scharfrichters, sowie seinen anderen Tätigkeiten als Arzt. Wir sehen auch, wie sich Scharfrichter immer wieder darum bemühten, zu «ehrlichen» Menschen gemacht zu werden. Dies lag im Ermessen der Obrigkeit.
Literatur (Auswahl):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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Fri, 09 Jun 2023 - 22min - 60 - 58: Vom Scharfrichter
In dieser Folge widmen wir uns den verschiedenen Hinrichtungsarten, denn bis ins 18. Jh. waren spiegelnde Strafen wichtig und wurden überall angewandt; es gab auch eigentliche Frauenhinrichtungsarten, der Frauenkörper musste anders behandelt werden.
Literatur (Auswahl):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
☞ Zahlreiche Artikel, abzurufen auf: www.e-periodica.ch; auch zu einzelnen Kantonen.
☞ Bilder, abzurufen auf: www.e-codices.unifr.ch; v.a. die Chroniken von Diebold Schilling.
☞ Übers Sieden: True Crime Historisch, Episode 37.
☞ Zum Thema «Selbst-Mord»: True Crime Historisch, Episode 34.
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Thu, 25 May 2023 - 23min - 59 - 57: Vom Scharfrichter
Wir verfolgen weiter, wie eine Abfolge von Folter, Geständnis, Verurteilung, Hinrichtung, Standrede und Beseitigung des Leichnams in der Regel ablief. Dabei kommen auch Abweichungen zur Sprache: wer der Folterung widerstehen konnte oder wessen Tod schon vor dem Urteil feststand.
Quelle: Zitat zu M.U. Padrutt in: Sprecher, F. Der letzte Hexenprozess in Graubünden. In: Bündnerisches Monatsblatt, 1936, Heft 11.
Literatur (Auswahl):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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True Crime Episoden zu J.H. Waser: Nr. , zu Hans Spiess: Nr. 36.
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Fri, 12 May 2023 - 19min - 58 - 56: Vom Scharfrichter
Wir wenden uns möglichen Todesurteilen zu: welche Verbrechen führten zu dieser Höchststrafe? Aber zunächst musste ein wichtiger Teilaspekt der Arbeit eines Henkers erledigt werden: Die Folterungen, die regelmässig als gesetzmässige Hilfestellung zum Erreichen eines Geständnisses angewandt wurden. In dieser Folge folgen wir einer Untersuchung, die bis zum erpressten Geständnis des/der Verdächtigen führte.
Literatur (zum Anfangen):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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☞ Der Fall Anna Däniker in «True Crime historisch», Episode 10.
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Fri, 28 Apr 2023 - 23min - 57 - 55: Vom Scharfrichter
Henker waren von Geburt an «unehrlich»: was hiess das genau? Welches Verständnis von Gesellschaft stand dahinter? Und wie wurden sie kenntlich gemacht? Darüber berichte ich in dieser Episode.
Literatur (zum Anfangen):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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Fri, 14 Apr 2023 - 16min - 56 - 54: Vom Scharfrichter
Die Schweiz kannte bis 1942 die Todesstrafe für zivile Vergehen. In den Jahrhunderten zuvor wurde diese Höchststrafe oft angewandt; für zahlreiche Verbrechen. Der Henker spielte dabei eine zentrale Rolle; die Entwicklung seines Amtes gibt uns die Möglichkeit, in vergangene Gesellschaften zu schauen – und dabei ein paar Mythen zu zerstören.
Literatur (zum Anfangen):
Ruoff, W.H. Vom Scharfrichter und Wasenmeister im alten Zürich. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 1935/36, 34.
Ders. Der Blut- oder Malefizrat in Zürich von 1400-1798. In: Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern, 1957/58, 44, Heft 2.
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Fri, 31 Mar 2023 - 20min - 55 - 53: Lebensreformbewegung Monte Verità
Wir begleiten die Zeiten vor und während des Ersten Weltkrieges, als der Monte Verità zu einer Begegnungsstätte von Anarchisten und Tänzerinnen wurde. Die Wirtschaftslage veranlasste die Gründer:innen dann aber, die Anlage zu verkaufen. Und so widmen uns auch dem Ende der Reformbewegung auf dem Hügel, sowie dem Ende ihrer Leben.
Literatur (Auswahl):
Bollmann, Stefan. Monte Verità. München, 2017.
Fässler, Doris. Körperausdrucksform zwischen Tradition und modernem Ausdruckstanz. In: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, 1994 (51, H. 4).Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 17 Mar 2023 - 19min - 54 - 52: Lebensreformbewegung Monte Verità
Wir sehen, wie das Sanatorium von Ida Hofmann und Henri Oedenkoven Form annahm, welche grundlegende Philosophien dort umgesetzt wurden und ob es zu einem Erfolg wurde.
Zur Reformschrift: Brief von I. Hofmann an F. Brupbacher:
«Askona, monte verità schweiz 31 VIII, 02.
ire Zeitsrift gefält mir - häten si in derselben ferwendung für freie silderungen aus montenegro, (frei im fortsritlichen, freiheitlichen sine auf politisem, religiösem und sozialen gebit)? dan bite ich um umgeende benachrichtigung, worauf ich inen - das manuskript (nicht, wi dises in reform-ortografi) einsenden würde. mit freundl. gruss»Quelle (Auswahl):
Hofmann, Ida. Wie gelangen wir Frauen zu harmonischen und gesunden Daseinsbedingungen? Ascona, 1902.Literatur (Auswahl):
Bollmann, Stefan. Monte Verité. München, 2017.
Rindlisbacher, Stefan. Popularisierung und Etablierung der Freikörperkultur in der Schweiz. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 2015 (65), Heft 3.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 03 Mar 2023 - 18min - 53 - 51: Lebensreformbewegung Monte Verità
Nun ging es also an den Aufbau der Vision. Es zeigten sich schon bald Freud und Leid in der Etablierung eines solchen Traumes. Vier Menschen fanden ihr Liebesglück miteinander. Die zwei Paare gingen dann allerdings bald getrennte Wege, weil der gehegte Traum sich jeweils deutlich voneinander unterschied.
Quellen (Auswahl):
Ida Hofman-Oedenkoven. Vegetarismus! Vegetabilismus! Blätter zur Verbreitung vegetarischer Lebensweise. Monte Verità, Ascona, 1905.
Dies. Wie gelangen wir Frauen zu harmonischen und gesunden Daseinsbedingungen? Ascona, 1902.
Literatur (Auswahl): Bollmann, Stefan. Monte Verité. München, 2017.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 17 Feb 2023 - 16min - 52 - 50: Lebensreformbewegung Monte Verità
Ab 1900 entstand auf dem Monte Verità, oberhalb Asconas, eine Kolonie von Aussteiger:innen. Sie alle wollten ein besseres Leben finden und zusammen eine neue Gemeinschaft ausprobieren. Heute wenden wir uns der Entstehungsgeschichte zu.
Literatur (Auswahl): Bollmann, Stefan. Monte Verité. München, 2017.
Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 03 Feb 2023 - 18min - 51 - 49: Lebensreformbewegung
«Die mechanisierte Arbeit sperrt mich ein, ich fühle mich durch den Betrieb unter Druck, komme kaum an die frische Luft und ernähre mich ungesund», das sagten viele Menschen – Ende des 19. Jhs. Ihre Lösungen klingen erstaunlich modern.
Literatur (Auswahl):.
Baumann, Natalie. “Sonnenlichtnahrung” versus gutbürgerliche Fleischeslust. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 2008 (58).
Niederhauser, Rebecca. «Sich bei Gemüse und Obst amüsieren und in Wasser tastieren»?In Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 2011 (107).
Rindlisbacher, Stefan. Popularisierung der Freikörperkultur in der Schweiz. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 2015 (65, 3)Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 20 Jan 2023 - 18min - 50 - 48: Von Schwellen
Im heutigen ersten Teil wird der Entwicklung des Podcasts 2022 etwas Raum gegeben, danach widme ich mich einigen Bräuchen und Volksglauben, die zur Zwischenzeit der Raunächte gehören.
Literatur (Auswahl):
Gunten, Fritz von. O du fröhliche – Prosit Neujahr! Huttwil, 2009.
Hauser, Albert. Was für ein Leben. Zürich, 1987.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 06 Jan 2023 - 14min - 49 - 47: Blutwunder
Im Zuger Kloster Frauenthal ereignete sich Merkwürdiges: Erst schien ein Poltergeist am Werk zu sein, aber bald sahen die Nonnen, dass eigentliche Wunder geschahen. In ihrer Mitte befand sich mit Euphemia Schwyzer ganz offenbar eine Heilige. Als eine Hostie sich bei der Messe dann noch blutrot färbte, war die Sache klar... Bis Skeptiker:innen ihre Stimme erhoben.
Literatur (Auswahl):
Jorio, Marco. Das Blutwunder von Frauenthal 1708 : Glaube, Aberglaube und Inquisition am Vorabend des zweiten Villmergerkrieges. In: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte. 2007, 101.
Ders. «Blutwunder» von Frauenthal im Jahr 1708. In: Tugium. 2021, 37.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 23 Dec 2022 - 17min - 48 - 46: Blutwunder
Aus dem Boden schoss 1531 plötzlich Blut wie eine Fontäne; Zeug:innen berichteten von regelrechten Blutstürzen in Oberflachs. Was konnte das bedeuten? Wie in der Zeit der Konfessionskriegen nicht anders zu erwarten, brachten solche "Wunder" vor allem die Interpretationsfähigkeit der beiden Seiten zum Vorschein.
Literatur (Auswahl): Zickendraht, K. Das Blutwunder in Oberflachs vom 26. Juli 1531. In: Zwingliana, 3/4, 1914.
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Fri, 09 Dec 2022 - 11min - 47 - 45: Kopfloser Erzketzer
Woran mochte wohl das Gespenst erinnern, das mit dem Kopf unter dem Arm, aber immerhin von zwei Doggen begleitet, um den Spiesshof in Basel geisterte? Man vermutete bald, dass es etwas mit einem ehemaligen Besitzer es Hauses zu tun haben musste – einem holländischen Flüchtling aus dem 16. Jahrhundert.
Literatur (Auswahl): Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Band 48.
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Fri, 25 Nov 2022 - 16min - 46 - 44: Nidwaldner Poltergeist
Es begann mit einfachem Klopfen, das die Dienstmagd erschreckte. Der Hausherr reagierte mit Unwillen. Aber bald hörten es auch alle Familienmitglieder, dass im Haus Spichermatt Unerklärliches zu- und herging. Hämmern und Klopfen, schemenhafte Gestalten, Herumfliegen von Obst und Steinen – dies alles begann, den Alltag der Familie zu prägen.
Quelle: Joller, Melchior. Darstellung selbsterlebter mystischer Erscheinungen. Zürich, 1963.
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Fri, 11 Nov 2022 - 23min - 45 - 43: Geister im Nonnenkloster
Die Vision einer jungen Nonne berichtet von einem Schatz im Klostergarten; ein Knecht macht sich durch seine Gespräche mit Geistern unentbehrlich. Wir begeben uns ins Jahr 1606 und den Geister- und Wunderglauben der damaligen Zeit.
Literatur (Auswahl):
Hugener, Rainer. Geister, Wunder, Alltag: Renward Cysats Bericht zu den Gespenstererscheinungen im Kloster Seedorf. In: Der Geschichtsfreund, 161 (2008).Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 28 Oct 2022 - 18min - 44 - 42: Reise ins Heilige Land
Die Rückreise von Jerusalem dauerte für den neuen Ritter Jakob Stalder gut zwei Monate – eine längere Quarantänezeit vor Marseille musste erduldet werden, da man vermutete, die Pest sei an Bord. Das Heimkommen war herzerwärmend: Jakob Stalder wurde von «mine Gefründen unnd verwande, weyb unnd Man Junge und alte mit einner herlichen procession» empfangen.
Quelle: Originalbericht von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Literatur (Auswahl):
Niederberger, Ferdinand. Die Person von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Odermatt, Anton. Pilgerfahrt des Landsfähnrich Jakob Stalder von Beggenried zum hl. Grab in Jerusalem im Jahre 1623. In: ebd.
Linnerth, Aaron. Pilgerreisen im Mittelalter. Oswald von Wolkensteins Reise ins Heilige Land. Düsseldorf, 2013.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 14 Oct 2022 - 17min - 43 - 41: Reise ins Heilige Land
Am 30.6.1623 kam der Nidwaldner Pilger Jakob Stalder in Jerusalem an. Er war am Ziel seiner Wallfahrt angelangt und besuchte zahllose Stätten und heilige Orte, die er in einem Bericht beschrieb.
Quelle: Originalbericht von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Literatur (Auswahl):
Niederberger, Ferdinand. Die Person von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Odermatt, Anton. Pilgerfahrt des Landsfähnrich Jakob Stalder von Beggenried zum hl. Grab in Jerusalem im Jahre 1623. In: ebd.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 30 Sep 2022 - 19min - 42 - 40: Reise ins Heilige Land
Manch eine:r nahm eine anstrengende Reise auf sich. Sei es für Besuche, Handel oder als Wallfahrt. Wir folgen hier dem Nidwaldner Jakob Stalder, der einen Bericht über seine Reise nach Jerusalem verfasst hat (1623).
Quelle:
Originalbericht von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Literatur (Auswahl):
Niederberger, Ferdinand. Die Person von Ritter Jakob Stalder. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens. 25 (1958).
Odermatt, Anton. Pilgerfahrt des Landsfähnrich Jakob Stalder von Beggenried zum hl. Grab in Jerusalem im Jahre 1623. In: ebd.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Thu, 15 Sep 2022 - 21min - 41 - 39: Leopold und Luise
Die zweite Lebenshälfte Leopolds brachte ein zunehmende Verschlimmerung der Lebensumstände, das war Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise zu geschuldet. Aber auch privat agierte er zunehmend glücklos. Skandale und Prozesse bestimmten sein Leben, sowie die Suche nach Arbeit.
Quelle:
Toscana, Luise von. Mein Lebensweg. Berlin, 1911.Literatur (Auswahl):
Orsouw, Michael van. Luise und Leopold. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Thu, 01 Sep 2022 - 23min - 40 - 38: Leopold und Luise
Leopold von Österreich-Toskana vertrug ebenso wenig wie seine Schwester Luise die Enge des Hochadels. Und wie sie suchte er sich die Liebe als Grund aus, um mit seiner Herkunft zu brechen. Denn seine Freundin war Prostituierte gewesen – niemals hätte ihre Verbindung eine Zukunft am Hof gehabt.
Quelle:
Toscana, Luise von. Mein Lebensweg. Berlin, 1911.
Literatur (Auswahl):
Orsouw, Michael van. Luise und Leopold. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Thu, 18 Aug 2022 - 16min - 39 - 37: Luise und Leopold
Auch Luises zweite Ehe hatte keinen Bestand. Die Turbulenzen trugen sie und ihr Mann in der Presse und vor Gerichten aus. Schliesslich bekam sie nur ein Besuchsrecht für ihren jüngsten Sohn. Und die zwei Weltkriege fegten schliesslich nicht nur Adelige vom Thron, sondern auch Luises privilegierte Lebensweise hinweg.
Quellen:
Toscana, Luise von. Mein Lebensweg. Berlin, 1911.
Toselli, Enrico. Meine Ehe mit Louise von Toscana. Basel, o.J.Literatur (Auswahl):
Mörgeli, Christoph. Die untreue Kronprinzessin und der Psychiater. In: Zürcher Taschenbuch, 2008.
Orsouw, Michael van. Luise und Leopold. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 05 Aug 2022 - 19min - 38 - 36: Luise und Leopold
Luise wurde eingehend untersucht und auch der berühmte Schweizer Psychiater Forel konnte keine Geisteskrankheit feststellen. Ihre jüngste Tochter musste Luise an den sächsischen Hof geben; dafür verliebte sie sich neu. Dieses Mal wollte sie an der Seite des Pianisten Enrico Toselli glücklich werden.
Quellen:
Toscana, Luise von. Mein Lebensweg. Berlin, 1911.
Toselli, Enrico. Meine Ehe mit Louise von Toscana. Basel, o.J.Literatur (Auswahl):
Mörgeli, Christoph. Die untreue Kronprinzessin und der Psychiater. In: Zürcher Taschenbuch, 2008.
Orsouw, Michael van. Luise und Leopold. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Thu, 21 Jul 2022 - 14min - 37 - 35: Luise und Leopold
Die Geschwister Luise und Leopold von Österreich-Toskana brachen 1902 beide aus ihren hochadeligen Leben aus. Wie sie den Zeitungen in der Schweiz berichteten: aus Liebe zu ihren jeweiligen Partnern. Beide Geliebte waren nicht standesgemäss. Es begann damit eine Skandalgeschichte, die weltweit Schlagzeilen machte.
Quelle:
Toscana, Luise von. Mein Lebensweg. Berlin, 1911.
Literatur (Auswahl):
Mörgeli, Christoph. Die untreue Kronprinzessin und der Psychiater. In: Zürcher Taschenbuch, 2008.
Orsouw, Michael van. Luise und Leopold. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 08 Jul 2022 - 20min - 36 - 34: Novemberkrawall 1917
Die Nachricht der gelungenen Russischen Revolution trieb die Verlierer:innen des Krieges auf die Strasse. Die Friedensfreund:innen wollten nun endlich auch die Mordmittel verbieten und Munitionsfabriken schliessen. Aus dieser Mischung von angestauter Wut und Forderungen für eine gerechtere Zukunft entstand in Zürich ein Aufruhr, der vier Menschen das Leben kostete.
Quellen (Auswahl):
Bericht des Ersten Staatsanwaltes A. Brunner an den Regierungsrat des Kantons Zürich über die Strafuntersuchung wegen des Aufruhrs in Zürich im November 1917. Zürich, 1919.
Brassel Moser, Ruedi, u.a. «..ich hätte Aufruhr gestiftet, weil ich hineindrang in diese Verbrecherbuden der Munitionsfabrikation...»: Max Daetwyler und die Zürcher Novemberunruhen 1917. In: Neue Wege, 1999, Heft 4.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Thu, 23 Jun 2022 - 23min - 35 - 33: Streik und Krawall
Die Schweiz war nach der Jahrhundertwende 1899/1900 eines der Länder mit den meisten Streiks. Ich berichte von der Situation in Zürich; dies alles wird zum Novemberkrawall 1917 führen, an dem Max Daetwyler beteiligt war.
Literatur (Auswahl):
Archivbestände Sozialarchiv Zürich.
Tobler, Max. Das Streikjahr 1906 in Zürich. Zürich, 1911.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 10 Jun 2022 - 19min - 34 - 32: Max Daetwyler. Der Friedensapostel
Max Daetwyler wanderte durch die ganze Welt, versuchte alle Menschen von der Idee des Friedens zu überzeugen. Kriege kamen und gingen; Max Daetwyler sprach darüber und über die Möglichkeit des Friedens. Bald wurde er zu einem Symbol und man hörte ihm nun eher zu, ohne ihn gleich in die Nervenheilanstalt stecken zu wollen.
Literatur (Auswahl):
Bundesarchiv, schweizerisches (Hg.). Max Daetwyyler. Friedensapostel, 1886-1976. Bern, 1996.
Bösch, Stephan. Max Daetwyler – Der Friedensapostel. Zürich, 2007.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 27 May 2022 - 15min - 33 - 31: Max Daetwyler. Der Friedensapostel
Max und Clara Daetwyler heirateten und gründeten eine Familie. Wir sehen, wie für den Lebensunterhalt gesorgt wurde und wie Max seine Friedensmission weiterführte.
Literatur (Auswahl):
Bundesarchiv, schweizerisches (Hg.). Max Daetwyyler. Friedensapostel, 1886-1976. Bern, 1996.
Bösch, Stephan. Max Daetwyler – Der Friedensapostel. Zürich, 2007.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 13 May 2022 - 17min - 32 - Ausfall der EpisodeFri, 29 Apr 2022 - 00min
- 31 - 30: Max Daetwyler. Der Friedensapostel
Max Daetwyler verweigerte im Ersten Weltkrieg öffentlich den Fahneneid. Er wollte nicht schwören, die Schweiz mit seinem Blut zu verteidigen. Die Behörden liessen ihn als Geisteskranken stigmatisieren. Aber dies spornte Max Daetwyler nur weiter an. Er erstrebte nichts weniger als die Abschaffung des Krieges.
Literatur (Auswahl):
Bundesarchiv, schweizerisches (Hg.). Max Daetwyyler. Friedensapostel, 1886-1976. Bern, 1996.
Bösch, Stephan. Max Daetwyler – Der Friedensapostel. Zürich, 2007.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 15 Apr 2022 - 19min - 30 - 29: «Hexen»-Verfolgungen
Heute beschliessen wir das Kapitel «Hexen»-Verfolgungen mit einem längeren Protokollauszug, der Aussagen unter Folter aufzeigt sowie mit Berichten über Kinderhexen.
Literatur (Auswahl):
Bettlé, Nicole. Wenn Saturn seine Kinder frisst: Kinderhexenprozesse. Bern, 2013.
Hauser, Walter. Anna Göldi – geliebt, verteufelt, enthauptet. Zürich, 2021.Dr. Nicole Billeter *** www.historisch.ch *** podcast@historisch.ch
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Fri, 01 Apr 2022 - 12min
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