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Artikel Sieben

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humanrights.ch

«Die Würde es Menschen ist zu achten und zu schützen», so lautet Artikel 7 der schweizerischen Bundesverfassung. Mit diesem Ansatz will «Artikel Sieben» die Menschenrechte dorthin rücken, wo sie hingehören: ins Zentrum, mitten ins Leben der Menschen, hier in der Schweiz. Denn es wird in der Schweiz viel zu wenig über die Menschenrechte im eigenen Land gesprochen – viele gehen davon aus, dass in der Schweiz in Sachen Menschenrechte alles zum besten steht. In «Artikel Sieben» legen wir den Finger dorthin, wo es Lücken gibt, wo Menschenrechte verletzt und zu wenig geachtet werden. Wir reden über Menschenrechte in der Schweiz, mit einem Fall pro Episode, mit einem Team von ausgewiesenen Expertinnen.

32 - #30 Prisons surpeulées, droits humains ignorés
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  • 32 - #30 Prisons surpeulées, droits humains ignorés

    La surpopulation en prison constitue une violation des droits humains des personnes détenues. En Suisse, et notamment dans sa partie francophone, dont 47% des peines privatives de liberté sont ordonnées pour 25% de la population, plusieurs établissements de détention sont surpeuplés depuis des années. Des personnes incarcérées à quatre dans une cellule prévue pour deux personnes, un manque d'hygiène et d'intimité, voire de soins ; les autorités peinent à réagir face à cette situation, pourtant bien connue et dénoncée. Pour Daniel Fink, criminologue et spécialiste de la statistique carcérale, le problème réside, dans cette partie de la Suisse, dans la sévérité des politiques d'incarcération des autorités pénales et l’usage du système carcéral comme moyen de gérer migration et petite délinquance. https://www.unige.ch/prisondegrowth/application/files/3317/5146/1522/UNIGE_LabRomandDecroissanceCarcerale_PolicyBrief_1_20250702.pdf

    Fri, 25 Sep 2026
  • 31 - #29 Wenn Diskriminierung benannt wird - und bekämpft

    Die Bewerbung auf eine Wohnung, die unbeantwortet bleibt, die Ablehnung einer Bewerbung, eine plötzliche Kündigung, ein ablehnender Entscheid einer Behörde - dahinter verbirgt sich oft und vielleicht nicht einmal offensichtlich eine Diskriminierung. Vielleicht wegen der Herkunft oder dem Alter, möglicherweise wegen der Geschlechtszugehörigkeit oder weil ein Beamter Vorurteile gegen eine bestimmte Gruppe von LGBTQ+Personen hat. Ein Gesetz, das sich gegen jede Form von Diskriminierung richtet, würde mit solchen Zuständen aufräumen und das Bewusstsein für Diskriminierungen schärfen, sagt Tarek Naguib, Experte für Diskriminierungsrecht und Leiter einer Beratungsstelle für Menschen mit Migrationsgeschichte in Bern.

    Fri, 26 Jun 2026
  • 30 - #28 Un droit à l’alimentation, dans la riche Suisse?

    Le droit à l’alimentation n’est pas garanti pour tout le monde dans une Suisse qui peine encore à reconnaître les droits sociaux. Comme dans d’autres pays riches, de nombreuses personnes en Suisse n’ont pas accès à une alimentation choisie, saine et durable. Santé, environnement et conditions de travail sont par ailleurs fragilisés par les systèmes de production alimentaire actuels. Léa Winter, co-présidente de FIAN Suisse, présente la Caisse genevoise de l'alimentation (Calim), un mécanisme qui propose une mise en oeuvre concrète du droit à l’alimentation, inscrit dans la Constitution genevoise depuis 2023.

    Fri, 29 May 2026
  • 29 - #27 Sexarbeit - Kriminalisierung durch die Hintertür?

    Nach wie vor wird in der öffentlichen Meinung Sexarbeit stigmatisiert, und es gibt Vorstösse, die auch in der Schweiz das sogenannte «Schwedische Modell» einführen wollen. Das Modell kriminalisiert die Kunden der Sexarbeitenden, führt aber zu einer allgemeinen Repression der Sexarbeit an sich, sagt Rebecca Angelini, Geschäftsleiterin von ProCoRe, dem nationalen Netwerk, das sich für die Rechte von Sexarbeiter:innen einsetzt. Die Diskussion verschleiert aber auch, sagt Rebecca Angelini, dass Sexarbeiterinnen bereits heute mit unzähligen Hürden und Hindernissen zu tun haben, im Migrationsrecht, im Sozialversicherungsrecht, bei der Gesundheitsprävention. Das, obwohl Sexarbeit in der Schweiz spätestens seit einem Bundesgerichtsurteil aus dem Jahr 2021 als normale Erwerbsarbeit gilt.

    Thu, 30 Apr 2026
  • 28 - #26 Die KI liegt falsch - und Menschenrechte werden verletzt

    Die künstlichen Intelligenzen können vieles, sie erfinden Geschichten, geben Auskünfte, organisieren das Leben, generieren Bilder. Sie können aber bei alledem auch Persönlichkeitsrechte verletzen und sie wirken manchmal direkt diskriminierend. Besonders problematisch wird das, wenn künstliche Intelligenzen von Behörden eingesetzt werden und diese KI dann falsche Auskünfte geben oder bestimmte Menschengruppen diskriminieren. Da kann sich, sagt Liliane Obrecht, Rechtswissenschaftlerin und Expertin für Fragen rund um KI, eine Behörde nicht ihrer Verantwortung entziehen. Und sie erklärt, warum.

    Fri, 27 Mar 2026
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