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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

365 - #360 US-Generäle: Wer nicht folgt, fliegt
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  • 365 - #360 US-Generäle: Wer nicht folgt, fliegt

    In dieser Folge geht der Blick in die USA. Dort gibt es Konflikte zwischen Generälen und Verteidigungsminister Pete Hegseth. Zuletzt wurden erneut ranghohe Militärs entlassen. Es handelt sich um General Christopher Donahue und Generalleutnant Charles Costanza. Wie das zu bewerten ist, darüber spricht Host Christian Erll mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?". Bühler sagt, solche Entlassungen seien zunächst durchaus ein normaler Vorgang. Er wisse aber von zahlreichen Bekannten im US-Militär, dass Hegseth als Minister bei der US Army insgesamt unbeliebt sei. Ihm werde die Kompetenz für das Amt abgesprochen. Dabei spiele auch der Iran-Krieg eine Rolle. Bühler erklärt außerdem, welche Rolle Donahue und Costanza bisher gespielt haben. Und warum er ihre Absetzung kritisch sieht. Zum Beginn des Podcasts geht es zunächst um einen Vergleich zwischen dem Ukraine-Krieg und dem Bosnienkrieg, der hier im Podcast gezogen wurde und zu dem es eine Reihe von Reaktionen gab. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:06 Diskussion um Vergleich zwischen Ukraine-Krieg und Bosnienkrieg 09:24 Die Konflikte in der US-Militärführung Podcast-Tipp: Das wahre Leben: Unter Drohnen – mein Kriegsalltag an der ukrainischen Front Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. August 2026 geplant.

    Thu, 13 Aug 2026 - 37min
  • 364 - #359 Leipziger Drohnen-Vorfall: "Ein terroristischer Anschlag"

    Es war ein aufsehenerregender Zwischenfall: Am Flughafen Leipzig/Halle ist eine Sprengstoff-Drohne gefunden worden. Sie soll gegen ein ukrainisches Transportflugzeug geflogen sein, jedoch ohne Detonation. In dieser Folge erklären Host Christian Erll und der ehemalige Nato-General Erhard Bühler, was inzwischen bekannt ist. "Es ist auf jeden Fall ein sehr ernstzunehmender Vorfall, der auf keinen Fall heruntergespielt werden darf. Das ist ein terroristischer Anschlag, der hier verübt worden ist", sagt Bühler. Glücklicherweise sei der Angriff offenbar nicht erfolgreich gewesen. "So eine Drohne hätte niemals in den Sicherheitsbereich einfliegen dürfen", findet Bühler. Flughäfen müssten so mit Sensoren, Radargeräten und weiterer Technik ausgestattet werden, dass sie Drohnen rechtzeitig erkennen könnten, damit sie dann auch abgewehrt werden könnten. Bisher ist unklar, wer hinter dem Angriff steckt. Bühler hält Vermutungen, dass es Russland gewesen sei, für plausibel. Außerdem spricht Bühler darüber, wo Deutschland bei der Drohnenabwehr steht. "Ich denke, dass wir dort auf dem richtigen Weg sind", so Bühler mit Blick auf die Investitionen in dem Bereich. Deutschland stehe nicht so blank da, wie es scheine. Zur aktuellen militärischen Lage im Ukraine-Krieg: Im Osten der Ukraine gibt es an vielen Frontabschnitten heftige Kämpfe. Die Ukrainer können die Front aber weitgehend halten. An einer Stelle ist den Russen laut Bühler ein kleiner taktischer Vorstoß gelungen. Eine wichtige Rolle spielen an der Front auch sogenannte Infiltrationseinsätze und Repeater für Drohnen. Bühler erklärt die Hintergründe. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Begrüßung 01:00 Die aktuelle militärische Lage 20:06 Der Leipziger Drohnen-Zwischenfall Podcast-Tipp: Das wahre Leben: Unter Drohnen – mein Kriegsalltag an der ukrainischen Front Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. August 2026 geplant.

    Wed, 12 Aug 2026 - 1h 02min
  • 363 - #358 Bröckelt Putins Bündnissystem?

    Ein Verbündeter widerspricht Wladimir Putin öffentlich: Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew fordert ein Ende der Kämpfe in der Ukraine und neue Verhandlungen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt die Rolle Kasachstans und die Signalwirkung des ungewöhnlichen Vorstoßes nach innen und nach außen. Auch im zweiten Teil dieser Folge von "Was tun, Herr General?" geht es um einen Verbündeten Russlands: Nordkorea. Bühler bespricht mit Host Christian Erll, was von den Berichten zu halten ist, dass 30.000 nordkoreanische Soldaten Russland unterstützen sollen. Welche Aufgaben könnten sie übernehmen und welchen militärischen Nutzen hätten sie überhaupt? Und schließlich steht eine Frage im Raum, die seit Monaten diskutiert wird. Bereitet Russland eine neue Mobilisierungswelle vor? Erhard Bühler stellt zunächst klar, dass es seiner Ansicht nach nicht um neue Rekruten, sondern um die Aktivierung von Reservisten geht. Er kann sich auch eine Größenordnung von über 300.000 Mann nicht vorstellen, weil es organisatorisch mit Ausbildung und Ausrüstung kaum machbar wäre. Bühler hält aber eine verdeckte, schrittweise Mobilisierung für plausibel. Inhaltsverzeichnis: 01:30 Kasachstan fordert auf Gipfel Einfrieren des Ukraine-Krieges 11:00 Nordkorea will angeblich 30.000 Soldaten schicken 21:00 Einordnung der Berichten über eine große russische Mobilmachung Erhard Bühlers Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. August 2026 geplant.

    Fri, 07 Aug 2026 - 34min
  • 362 - #357 Verletzter NATO-Luftraum: Zufall oder Provokation?

    Russische Drohnen über Rumänien, ein russischer Flugkörper auf polnischem Gebiet. Wie gefährlich sind die jüngsten Verletzungen des NATO-Luftraums? Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet die Vorfälle ein und erklärt, warum die Allianz trotz aller Provokationen besonnen reagiert. Bühler sagt: "Wegen des Einschlags einer Rakete auf einem Feld fängt man keinen Krieg an." Außerdem geht es um Russlands Einsatz ballistischer Raketen, die Möglichkeiten der ukrainischen Luftverteidigung und die Frage, wie groß Moskaus Vorräte tatsächlich noch sind. Im Podcast beantwortet Erhard Bühler außerdem Hörerfragen zu den Angriffen auf Wildberries-Lagerhäuser, zur ukrainischen Drohnenproduktion und zu Russlands Möglichkeiten, den Krieg personell weiterzuführen. Unser Podcast-Tipp: Zum Podcast "Ungebremst - Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt" gibt es eine Bonusfolge "Nach dem Urteil" Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 07. August 2026 geplant.

    Thu, 06 Aug 2026 - 54min
  • 361 - #356 Was man über Kiews neuen Armeechef Drapatyj wissen muss

    Die Ukraine hat einen neuen Oberbefehlshaber: Mychajlo Drapatyj übernimmt die Führung der Streitkräfte. Er gilt als erfahrener Kommandeur und genießt innerhalb der ukrainischen Armee einen guten Ruf – so die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler. Doch warum wurde sein Vorgänger Oleksandr Syrskyj abgelöst und welche Erwartungen sind mit dem Führungswechsel verbunden? Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wer Drapatyj ist, welche Schwerpunkte er bei Luftverteidigung, Drohnenkrieg und Führung der Truppe setzen will und warum sich trotz des Personalwechsels an der militärischen Strategie der Ukraine voraussichtlich wenig ändern wird. Außerdem geht es um den Umgang mit Vorwürfen gegen den bisherigen Oberbefehlshaber Syrskyj, die umstrittene Rolle des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow und die Belastungen für Verantwortliche, die seit Jahren einen Krieg führen müssen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. August 2026 geplant.

    Thu, 30 Jul 2026 - 18min
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